Indiana Tribüne, Volume 16, Number 151, Indianapolis, Marion County, 19 February 1893 — Page 4

JndZana Tribüne. Erscdcint füglich und Sonntags.

Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger J2Ccnt3 tx Vochc, die SonntagSTribüne" 6 EentS pcr Woche. Beide zusammen 15GentJ oder 35 Cents per Monat. Per Post tugeschtckt tnr zuöbezclhluua Y per Jahr. Office : 130 Ost Vlaryland Strafte. Indianapolis, Ind., 19. Februar '83. TleTisbin. I. Tct Gatte tti:r nach Amer!? g?ga r.cn :ittc sie, von Allem entblößt, z:irucktzcljsen. In ein der zn?ei Monaten werde ich f-Müif gt:nad)t haben und dir dann noch schönere kaufen," hatte er gesagt, als er ihr die Ohrgehänge von pomvejanischenl Gold und zuletzt "auch den Ehering ab nahm. s Aber nieder die Ohrgehänge noch der Ehering lvaren genügend gewesen. Er hatte seine Hand auch an Bettgewand, iriichengeräthe. Tische und Kasten gelegt. Das Hauö rsar nackt geblieben, wie das arme Weib selbst und alle die Kinder. An einem Novembertage, als der erste Schnee siel, war er abgereist. Weder die zerlumplen Kinder, die sich an seine Knie klammerten, noch das blasse Weib, das in seinen Armen lag. hatten ihn zurückzuhalten vermocht. Ohne eine einzige Thräne sagte er den Seinen Lebewohl. Trockenen Auges, mit fest über einan der gexregr.cn Zähnen und bleichen Lipxen sah sic ihm nach, bis er ihren Blicken endlich in blauer Ferne ganz entschwand. Dann kehrre sie nach Hauze zurück, in ihre zwei kalten Kammern mit den nacklen Wänden. Durch die mit getränktem Papier verklebten Fenstcr drangen Wind ur.d Nebel ein ;z die Kinder weinten. Sie öffnete die Tischlade, nahm ein Stück 5rct heraus uns gab es dem Aeltesten. Gisst!" sagte sie und setzte sich auf den am Fuboöen ausgebreiteten, ihr nun als Bett dienenden Strohsack, ihrem Säuglinge die Brust zu reichen. Ber zweiftungSvoll starrten ihre großen schwarzen Augen in's Leere. Sie hatte gar nichts mehr, nicht einmal die Hoff nung, bald durch den Tod erlöst zu wer öen und stand jetzt ganz allein in der Welt, denn auch ihre letzte Stütze, der Loter war an gebrochenem Herzen gestor den. weil sie sich an dieses Kleinod von einem Manne gehängt. Es war ein Unglückstag für sie gewesen, als Tante '-Lertas Peppe vom Militär zurückkam. Warum sie ihm gut war? Wer konnte vas wissen? Vielleicht gerade, weil Alle von ihm nur Ucbles sprechen. Er hatte idr versprochen, nicht mehr zu trinken. :ilcht zu spielen, unö eine zeitlang hielt er auch Wort. An einem Sommer Nachmittag, als AlleL draußen aus den Feldern und sie bei halbocrhüllten Fenstern allein zu Hause war, ka i er zu ihr und sie spra chen von Liebe. Von diesem Augenblicke an war es vorbei mit ihrer Ruhe, bis sie sich zu dem schrecklichen (Geständnisse gezwungen 'ah. sie müsie Peppe's Weib werden. (H war e'n trauriger Hochzcitsabenö. Sie saß allein mit ihren Thränen. Der Vater wer fortgegangen, seinem Hausirgeschäfte nach wie alle Tace, und eppe saß im Wirthshause. Wein ist besser als ein Weib." hatte er ihr ge sagt, in der Osteria langweile ich mich weniger als zu Hause.Und jetzt war er fortgegangen, nach Amerika, wohin so viele Ändere geqan gen roaren, ohne etwas Anderes mitzu dringen, als Siechthum und Elend. Von Vorsrellungcn wollte Pepve nichts hören. Der Pfarrer, der Syndikus hatten sich nicht in seine Angelegenhei: ten zu mischen; die besorge er selbst, er 30:13 allein hatte er gesagt. Jetzt war er fort.... was sollte nun sie thun? Die ganze Nacht brachte sic schluchzend . . Der nächste Morgen fand sie Ihg iu mit umränderten Äugend Aus den Ver kaufe ihrer Habe verblieb ihr noch ein kleiner Nest für ein oder zwei Tage . . . sas dann? Am dritten Tage war auch dieses We ntge aufgezehrt und sie erhob sich mit der zuälenden Sorge, kein Brod zu haben für ihreKinder. Was thun, mein (Sott, 33 thun? Im Dorfe waren fast Alle so arm wie ziese selbst; dann das schlechte Jahr, der Winter vor der Thür, der auch Diejeni: en zu Egoisten machte, die vielleicht nuhx als das Nöthigste besaßen. Die Kinder waren aufgestanden und blickten fcheu und fragend die Mutux an. Da öffnete sich die Thür und herein 'rat eine wohlgenährte, in einen weiten Mantel gehüllte Gestalt mit rother Nafe und grauen Augen. Das Weib sprang auf, als bäkte es eine Viper gestochen. war derselbe Mann, der den Gatte ur Zvahrt nach Amerika überredet. .Was wollt Ihr noch?.'Nichts. Martha, nichts .Warum seid Ihr also gekommen ? Um Euch Gutes zu thun." Maria lächelte bitter, dann aber sah fit Vixe Kinder an und sagte: .So laßt hören..Du hast fünf Kinder, nicht ahr? Sie machte eine bejahende Geberde. .Nun denn, fünf Mäuler esien wie 'ünf Truthähne. Der Winter ist auch a. Wäret ihr Wenigere, würde es des er für euch sein.? .WaZ wollt Ihr damit sagen?" schrie zas Wcib und drückte die Kinder fest an 'ich. .Nun, werdet nur nicht gleich böse!.. Bis, wenn die Kleinen an einem sicheren Orte untergebracht, dort gut verpflegt, lesen und ein nützliches Handmerk lernen Vürden, wäret Ihr da nicht zufrie )en?.Gewiß, aber.;.. .Da;u gehört Geld, wollt' Ihr sa zen? $u lieber Gott! Noch gibt ek zu:e Menschen auf der Welk. Ich kenne ta einen braven Herrn, dem es Freude a&. armen Leuten beizusteb:....

Maria lckau'e den Sprecher zweifelnd j

in. zt konnte nlcyl Dänin giauven, ,aß dtkler Schurke ihr Hilfe dringen volle. .Wo ist dieser Herr?- fragte sie nach :iner Vause. Er kommt beute.' Du kannst bann mit ilzm sellm sprechen und idm die Bei oen hier übergeben.- , Daznit wie? er aus die zirei ältesten tinaben. .Und wohin bringt er sie?.Nur in die nächste Stadt; dort kannst dn sie sichen. sj oft du dazu Lust inst. . . .Was lernn du dazu?$i) werde darüber nachdenken..Da gibt es gar nichts zu überlegen . . Also willst du. ja der nein?.Laßt mich mit dem Herrn sprehe Am selben Tage noch kam der Phiantyrop. Er kennte icöon die ganze ranriqe Gezchimte Maria s und suhlte Mitleid mit ihr. Er wollte für die Kin ver sorgen auch dicMuttcr nicht vergessen. Zwanzig Lire per Jahr bot er sur f. ?es der beiden Kinder, und bat .sie -.ur eine kleine Schrift zu unterfertigen, rnrch welche sie auf fünf Jabre aller Rechte aus ihre zwei Knaben nch begab. Wie alle 'änerlttnen hatte Mar:a ine unüberwindliche Scheu vor schriftli chen Abmachungen. Sie weigerte sich. .a :erdt denn Hungers, sagte der yerr.. Bei diesem (sedanken trocknete das Weib seine Thränen und unterschrieb. Bald darauf horte man da) Rollen .'lnes Waqens. Marie schien, es. als VÜrd? ihr Ms H lZ aus dem Leibe gerissen und sie sank bewußtlos auf ihren 5trohsack. Als ne wieder ;n slch kam. aren ihre zwei Kinder unö der Herr fort. O. der Hunger! der Hunqer ! sagte Taq? darauf, ein SchminS-Este 'elt ierschneldend, der Pfarrer tu feiner Dienerln'. WeiHt du mchtS? Betta'ü Schwiegertochter, Maria, hat zwei Kna ben an einen Mann verkauft, der sie nach Amerika führt, um dort Musikanten aus ihnen zu machen....- . .O 'Jesus, Jesus, was für eine ent menschte Mutter!- rief aanj außer sich Perpetua. .Hätt ich Kinder, wollte ich sie nie von meiner Brust lassen ! .Da würdest du eine Amme sparen m sagte schelmisch lächelnd der Pfarrer. II. Zwanzig und zwanzig macht vierzig Vierzig Lire! So viel Held hatte Maria noch niemals gesehen. Sorgfällig roikt kelre sie es in ein Tuch und barg es im Strohsacke. Dann dachte sie an ihre Kinder, wie sie jetzt mit anderen spielen, wie gut und warm sie da haben würden. .Ich hätte sie nimmer länger Hunger leiden und in Lumpen herumlaufen fe hen können.' Es ist besser so,- wieder holte sie sich zum Troste wohl zehnmal des Tages, in ihrem Herzen aber dachte sie anders. Im Dorfe hatte sich indessen die große Kunde vom Verkaufe ichrer Kmder ver breitet. Gevatterinnen, Mägde, Frauen sprachen von nichts Anderem. Wenn die Aermste zur Kirche ging, sprach man von nichts Anderem. Niemand bot ihr mehr einen guten Tag. Die Junaen gen fragen ihre Mütter, ob das wirklich Dmenlae sei. welche.... Um Maria war es wie eine Wüste geworden ; Alles wandte lhr den Nucken. Niemand aber sprach mit ihr darüber. 6ie erblickte den Grund dieses Benehmens in ihrem Elend, und in dem Umstände, daß lhr Mann sie verlassen. Eines TageS kam der Wirth und brachte eine unbezahlte Nechnung ihres ManneS. Lanae saß sie in tiefen Gedanken, dann stand sie auf ging hinaus und schloß hinter sich zu. Wie ein Gespenst lanas den Hausern hinschleichend, nä herte sie sich einer Thür, an der man alsbald eine kleine Flamme ausblitzen sah. Dann barg sie sich hinter einer Hecke. In wenig Augenblicken darauf stand eine mit Heu gefüllte Scheuer in laimnen. Der Besitzer mit seinen Leu ten eilten, nach Hilfe rufend, herbei. Maria entfloh in milden Sätzen ihrem Verstecke, trat lautlos wie ein Wolf in das verlassene Haus, nahm Brod. Fische uns Wein vom Tische und verschwand damit in der Dunkelheit. Keuchend und zu Tode erschöpft langte sie zu Hause an. warf sich auf die Erde und r:es. schluchzend ibre Auaen aeaeo ! immel erhebend: . .Mein Gott, verzeihe mir!.... Ich kann meine Kinder nicht Hungers sterben eben!" Von diesem Augenblicke an begann für sie ein neueS Leben. Da Niemand ih, beistand. mußte sie sich selbst helfen. Zu essen harre sie nun mit den Bindern, aber ihre Nnhe war dahin und namenlos Angst verfolgte sie nach dem neuen Dieb stahl. Im Dorfe begann eS unheimlich zu werben. Lebensmlttel. Kleider, Geld. Werthsachen, Holz kamen bald da. bald dorr auf räthselhafte Weise abhanden, ohne daß man t auch nur die geringste pur des Thaters hatte entdecken kön nen. Eines Tages war eine Zigeunerbande ankommen und hatte sich in der Nähe deS Dorfes gelagert. Maria war auf die selbe gestoßen, als sie hiaauSging, dür res Holz zu sammeln. Man empfing sie freundlich, und in weniger als einer Stunde war sie mit einem großen, schwarzen Zigeuner w eitrigem, anaeleaentlichem Gespräche. Nach Hanse zurückgekehrt, sank sie er müdet auf ihren Strobsack und weinte lange. Sie dachte an ihre fernen beiden Kinder, dabei kam ihr aber auch eine m rt t r ' cacuoarin in oen mn, roeiqe lyr vor einigen Tagen daS Wort: .DuherzloseS Unaeheuer, du hast deine Kinder ver? kaust!- in'S Antlitz geschleudert. Bei dieser Erinnerung regte sich in ihr die Sehnsucht nach Nache. . , . Diese Nachbarin hatte ihre Kinder bei sich, konnte leden Augenbltck sie liebkosen. an ihr Herz drücken! Wenn nun auch diese ihre Kinder verlöre, auch sie in Um aewlßhelk wäre übe? deren Schicksal ! . Um Mitternacht klopfte c3 leise an Maria's Thür. Geräuschlos verlieh sie ihr Lager, warf noch einen Blick auf die schlafenden Kinder und trat vor'S HauS, ic der Zigeuner ihrer harrte. Mit ihm verschwand sie im Dunkel der Nacht. ,'

DeS anderen Morgens stürbe, einet

Wahnsinnigen gleich, mit ausgi.lösten Haaren Maria's Nachbarin durch die Gassen des Dorfes, mit lautem Geschrei nach il,ren Kindern verlangend, die man ihr in der verflossenen Nacht geraubt. Zur selben Stunde verfügte sich der Prätor mit den Earabinieri in das HauS des Geizhals'eS Don Eiccid Scnro, wo-. selbst die Diebe, nachdem t reichr Beute gemacht, den Alten gebunden und geknebelt zurückgelassen hatten. Am selben Tage brachen die Zigeuner ihr Lager ab und man hörte nichts mehi von ihnen. Als Maria die Nachbarin um ihre Kinder jammern hörte, empfand sie eine wilde Freude. Sie ging hinaus, sich an dem S chmerze und der Verzweiflung ihrer elnd'.n zu weiden. Dleze Genugthuung sollte ihr nicht voll zu Theil werden. Kaum Maria's ansichtig geworden, r. .n , , stürzte o:c unglucrllcyc 'culrer tyr enlgegen und sie in ihre Arme schließend, rief sie scyiucyzeno: .Nein, du kannst deine Kinder nickt verkauft haben, das fühle ich erst jetzt!. Die Aufregung ,m Dorfe über die forteefetzten Diebjtähle hatte indeß ihren Höhepunkt erreicht. Alles hielt Wache Die Earabinieri patrouillirten während der ganzen Nacht. Ueberall sah man Diebe. Freunde sahen sich gegenseitig mißtrauisch auf die Hände. Maria selbst mischte sich unter die Ge vatterinnen, mit diesen die Ereignisse zu besprechen. Eines Tages erzählte sie ihnen von ein:m großen Briefe, welchen sic von ihrem Gatten aus Amerika erhol ten und in dem fünf schöne Stücke zu je zwanzig Lire gelegen hatten. Und da sagte man Amerika noch Ucbles nach? Einige der Manner faßten den Entschluß, gleich im kommenden ixrühiklhre ebenfalls hinüber zu gehen; die Kühneren wollten sogar ihre Frauen Ulltnehmen. Niemand war es auch nur entfernt beigefallen, gegen Maria den. geringsten Verdacht zu hegen. Ihre Kinder waren zwar immer fehr sauber gekleidet und man konnte einen gewissen Wohlstand im Hause bemerken, wußte abrr jetzt auch, daß Alles dieZ von dem Erwerbe ihres Gatten herrühre. Maria suchte übrigens auch selbst nach Arbeit ind hatte solche sogar im Hause deS Prä kors gefunden. Einmal, als sie, mit dem jüngsten Kinde am Anne, der Frau des Prä tors die Geschichte ihrer Leiden erzählte, gewahrte sie, wie diese ihre Blicke mit einem eigenthümlichen Ausdrucke auf ihrer Vrutt hasten lies?. Ucberrasckt in ihrer Rede stockend, sah sie selbst hived und öemerkte,-daß an ihrem Kleide ein Knopf fehle. Sie vermochte nicht zu degNtsen, was man daran o Außer ordentliches finde. Die Frau des PrätorS ging in ekn an dcres Zimmer, um bald darauf in Ve gleitung ihres Gatten wieder zurückzu. kebren. Maria wurde die Gebahren unbcim lich. S!e wollte gehen, doch der Prä tor kielt ne zurück. .ötiQe nur. Maria, und leiste mei ne? Frau ein wenig eseuichait. Sie langweilt sich immer, v-enu sie allein ist." Mit diesen Worten entsänke er sich. Diese Höflichkeit wurde Maria unbequem und sie hätte sich ihr am liebsten ent zogen, doch mußte sie nicht, was .sie Vorschüben sollte, und so blieb sie.' Nach einer guten halben Stunde kebrte der Piätor sehr aufgeregt wieder zurück. Er schlosz hinter sich die Thur, aber man konnte sehr gut bemerken, daß außer halb derselben noch andere Leute waren. Mit einem Sprunge stand er vor Ma ria und jic scharf in'S Auge fassend, sagte er: .Du bist die Diebin!" Maria wankte und verfärbte sich. .Hier ist der fehlende Knopf, im Hause beS Geizhalfes. den man beraubt, wurde er gefunden. Woher hast du. dieses Geld?Er wies ihr eine Handvoll Gold murnen. .Mein Mann. . . ." stammelte daS Weib. . .DaS ist nicht wahr!- schrie der Prä tor. .Wer aber hat eS Ihnen gegeben?" .Wir fanden eS in deiner Hütte im 5.trohsacke verborgen." Maria sank n die Knie und rief: .Der Hunger. Herr, der Hunger!" Die vor der Thür wartenden Earabi nieri führlen sie fort durch die Menge, welche sich inzwischen angesammelt hatte und nahe daran war, die Verbrecherin in Stucke zu zerreißen. Nabe schon dem Gefängnisse stürzte aus einer Seitengasse das Weib, dem man in ,ener Nacht die Kinder geraubt. mit geballten Fäusten, fliegeuden Haaren einer Wahnsinnigen gleich, herbei und schrie: .Diebin, gieb mir meine Kinder wie der!-' Maria drückte das ihrige innig an die vrust, lächelte und. trat in den Kerker. D. Cia mp ol i. Utne Jagd auf Stiere. Unaebeure Aufreauna berrsckte im längst in Barcelona, denn die ganze grosze slaM befand sich in der Gewalt non etwa hundert amerikanischen Stie .en. trüb MoraenS wurden von den beiden italienischen Frachtdampsern .Messapia" und .Ae Umberto- im öd fen von Barcelona gegen dreihundert sudamerikanlschr stiere und Büffelkuh ausaeladen. von denen achtiia für Va lencia und die übrigen für den Markt von Barlelona bestimmt waren. Wäh rend die Ausschiffung vor sich ging, be freite sich plötzlich eine ganze zusammen gekoppelte Stierbeerde von ibren kesseln stürmte über den Beltramdamm hinmez und zerstreute sich in den traen vor Barcelona. Man kann sich vorstelle.,, welche Panik sich der Bürger bemäch' tlgte. ..Acht Stiere sprangen in das Hafen decken, von wo sie mit Hilfe von Strik k.'N i vnd eisernen Ketten, mittels des AnkerkrahnS wieder hinausgezogen wur den. Alle anderen Stiere hatten den Landweg eingeschlagen und wanderten theils nach Klein.Bercelona, theils nach dem Staotpark noch andere trotteten durch die Alleen der Stadtwülle nach Fort. Monjuich MouS JoviS) und

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Ju jeder Einsicht zufrieden. 6 earllto.N.V..2. VlZrz 1891. 34 war rubels. konnte Nachl nicht ichlaie. Tage suhlte mein Jtopi schwer, ich war schwach, ncrsü, nd immer müde. ..Postor Skiig'i noeaktär!kr" ad mir erauicknden Echlas. stärkte meine ?!erve und stellt mich t jeder Hinsicht zusrieven. yr. rx,q. . 835 Eeilefente. Pa.,7. CU. 19M. Heinrich Varnc. der Junge von de ich schrieb dass er t. Veit !an; habe, hat eine Zlasche Pastor Znig'I ei,tn-Llär?e' g:nmmk und ist voUstän diz h?rZest,lIt und bksucht ftki die chi:I. Ich erachte meine Pfficht Jhnc dieie Hut ja berichten mit herz4iu rtl. j. A. Qgiic L lo omsield.?!. y..24.Okt. 1391. dir melt cl einem Jadre verdiachte ich nur schlaslol Nächte, da erfuhr ich von Paüor Kknig'l Nerven E.lär?er, gebrauchte denselben und hatte den gewünschten Erfolg damit. Ich tmxschle diese Medizin alle 9icr DCBlcicensca. FrauE. S,d,. 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In der im Centrum von Barcelona gelegenen St. Paulstraße wurde ein junges Mädchen von einem Stier buchstäblich zertreten. Ein andere? Ungethüm. da in der Junquerasstraße mitten in eine Schaar spielender Kinder hineinstürmte, wurde nvch rechtzeitig von der aufmerksamen Polizei ergriffen und an seinen Hör nern im Triumpf durch die halbe Stadt geschleift. Ein Genosse dieses Stier opferS lieg sich dieses schreckliche Schau spiel zur Äarnnng dienen und sprang, von Entsepen gepackt, in das Schau fenster einer Spielwaarcnhandlung hinein, wo er eine greuliche Verwüstung anrichtete. Einen dritten Stier ban den beherzte Arbeiter an einen Baum, das hatte jedoch nur zur Folge, daß nach wenigen Augenblicken der Slier sammt dem mit seinen Wurzeln aus dem Aoden gerissenen Baume das Weite suchte und' noch Zeit fand, vor dem Jesuitencollegium eine alte Tame aus zuspießen. Als die Lage immer gefahrsr-bender wurde, ließ sich die Bürgerschaft und oas Militär in eine regelrechte Schlacht mit den Wildlingen ein. Ein Apolhe ker erlegte von seinem Fenster aus mit tels roohlgezielter Schüsse zwei von den ameritanijchen Flüchtlingen. In der Prinzessinnenftraße wurden drei Stiere gestellt und umzingelt; es gelang ihnen jedoch auszubrcchen und ein Schilder Haus sammt dem Schildwache stehenden Soldaten über den Haufen zu rennen. Das hatte zur Folge, daß die Pferde eines vierspännigen Wagens scheu wur oen, davon rannten und über eine alte Frau hinweggingen, die schwer ver mundet vom Platze getragen wurde. Gegen Abend hatteman mit Mühe und -.Noth mehr als 70 stiere theils lebendig cingefangcn, theils getödtet. Die hin aeschlachteten Opfer lagen auf den strafn, und es war herrlich anzu sehen, wie die Bürger, mit großen Kü chcnmesscrn bewaffnet, herbeieilten und sich bald eine fette Nippe, bald ein Stück Keule od:r Lendenbraten heraus schnitten. Etwa 30 Stiere waren am selben Abend noch nicht eingefa-gen. verwundet waren im Ganzen icun Gericncn, am schwersten ein 6Ljähriger -chulmeistkr. Namens Guinot Örtiz. Zn dr Nacht veranstallete der größte Theil der Garnison unh h:i .Guard'.a Eivil" eine Razzia aus die noch in Freiheit befindlichen Ausreißer. In Würzburg ha; sich die Choristin Ella Ebarles von? sorti gen Stadttheater in ihrer Wohnung er schössen. Ter wirkliche Nam? der Selbstmörderin ist, wie berichtet wird, Bock und sie entstammte einer sehr qu len Berliner Famil'.e. Nach einer Ber ,'icn hatte sie ein Zerwürfniß mit ihrem Bräutigam, einem Studenten, das sie zu dem schrecklichen Entschlüsse trieb. Wah.scheinlich war es aber eine gewisse Melancholie, eine allgemeine Unzufrie denheil mit ihrer künstlerischen Lauf dcthn. vielleicht auch ein Brustielden, an dem sie schon länger litt, ivas ihr die Waffe in die Hand drüte. Den Eollegen gegenüber legte sie schsn län gere Zeit ein etwas überspanntes Wesen an den Tag. besonders auch bei der Tannhäuscr-Aufführung. wo sie einen der Pagen beim Einzug der Wartburg gaste zu singen hatte. Sie war an diesem Abend zum letzten Male aus der Bühne. Unverbesserlich. Ein Bäüerleln ro:rd vom Förster, der ihn erst vor Kurzem wcgcn Holzfrevels angezeigt, neuerdings mit einer Fuhr gestohlenen Holzes betroffen. Auf die Frage, ma: rum er trotz des neuerlich hoch und theuer gegebenen Versprechens, es nicht mehr zu thun, doch wieder frevle, jammerte die ser: .Ja, woher soll ich denn daS Geld nehmen, um die Straf' zu zahlen, die ich neulich bekommen hab'?! " . Ein guter Patriot.. Der Melburger hat wirklich keine Veranlas: sung, sich mit seinem Patriotismus so breit zu machen ; eS ist ja allgemein bekannt, daß er fast all' seine Waaren vom Ausland bezieht!" .Eben deswegen ist er ein guter Patriot. 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