Indiana Tribüne, Volume 16, Number 151, Indianapolis, Marion County, 19 February 1893 — Page 3

Inge.

Eoman vrn gneö HarSer. (3. Fortsexung.) CZ war vorbei, für immer vorbei! Sie hatte es selbst so gewollt, aber nun kam ihr das Opfer übermenschlich groß vor. Ta fuhr ein neuer Windstoß durch die alten Bäume. Die Sträuche bogen sich und der Jasmin schüttete einen Schnee weißer Sterne über sie. Sie sah auf. Fast dunkel war es geworden, drüben in ihrem Salon hatte nian wohl soeben die Kronen entzünbtt, die hellen Fenster leuchteten her über. Sie mußte gehen, wenn man sie nicht vermissen wollte. Und plötzlich faßte sie ein Grauen. Es war aus einmal so lebendig um sie .geworden, der Sturm peitschte die Aeste und sang eine so grausige Melodie, der Jasii'.'.n reckte seine weißen Zweige wie gespenstige Ärme nach ihr aus ' da, bereiste Tsnner wie vom bösen Geroissen gejagt, eilte sie die Allee hinunler. über dcn englischen Nasen ihres Garten-, die Treppe hinauf in ihr Zim mer, dessen Thür sie hinter sich zuriegelte. Fünfzehn Minuten später trat sie in das kleine Empfangszimmer ihrer Mutter, in dem man den ttaffce nehmen wollte. Man hatte die Herren ein Stündchen allein gelassen, seht traten sie durch die Portiere, die in den Salon führte. Zugleich erschien auch Frau von Waldau. Sie sah, wie Berger mit einem Blick tiefer Befriedigung das tlegönte Eemach übersah, dessen üppige Ausstattung so ganz der Rahmen für die graziöse Mädchengestalt schien, die mit ruhiger Anmuth an der silbernen Maschine waltete. Natürlich hatte sie die Abwesenheit ihrer Tochter bemerkt und sich wohl zu deuten gewußt, sie verstand auch im Augenblick den tiefen Schatten unter ihren Augen, der dieselben noch größer und schwärzer erscheinen ließ-, aber (lora hatte sich im Uebrigcn heute so tadellos benommen, daß man dem Kinde diese kleine Sentimentalität zugute halten mußte. Als man sich um den Tisch gruppirt hatte und in belebter Unterhaltungüber die nächste, ein wenig anstrengende Zeit der Visiten und Festlichkeiten sprach, sagte Bergcr plötzlich, nachdem er das junge Mädchen prüfend und bewun dernd zugleich angesehen: (Zs fällt mir auf, daß ich Sie noch nie mit Blumen im Haar gesehen. Ist l.as Zufall oder meinen Sie, daß diefe hellblonde Fülle jeden Schmuck entbehren kann ? Ie)eNfaUs cm der Blumen, habe eine Abneigung dagegen .frt Yifir Ns,!N7? t(h )t und Blumenkränze immer ländlich und rrnuvais enre gefunden. Tann habe ich vielleicht grade das Richtige getroffen. Er stand auf und kam nach einigen Minuten mit einem großen Etui zurück, das er lächelnd vor Eora stellte. Mir erschien es wiederum geschmack los, als neugebackenee Bräutigam meine Bewunderung in eine andere Form als die des Handkusses zu legen. Dennoch konnte ich gestern der Versuchung nicht widerstehen, als ich aus meinem Elub auf den Bahnhof ging, dieses Diadem mitzunehmen. Seine Steine funkelten mich so verlockend an. jedenfalls steckte ich es in die Tasche meines Ueberziehers. es dem Zufall überlastend, ob es heute schon an den Ort seiner Bestimmung gelangen sollte. Und da hat es den ganzen Tag im Entrce gelegen, wo Diener und Mädchcn ein- und ausgehen? - Das scheint mir aber mehr als Leichtsinn zu sein! rief der Oberstlieutenant. Bcraer lachte, nachlama. Er war nicht, was man gewöhnlich mit Par venü" bezeichnet aber die Gelegenheit, Eora einen Einblick in seine großarti gen Verhältniße zu gestatten, kam ihm nickt unerwünscht. Tiefe hatte indessen das Etui geöff nct, von dem ihr ein wunderbar schön Gearbeiteter yicif, Diamanten in der modernen Zusammenstellung mit Opa len, entgeqenblitzte. Die verwöhnte Eora liefe die Hände mit dem kostbaren Schmuck zitternd in den ichocz; unken, und auch der stolz ircrn von Waldau zwangen diese Steine einen Nus des Entzückens ab. Tann löste sie sie sorgsam von ihrer mattblauen Sammetunterlaqe und be festigte den hübschen Reif in dem leicht gewellten, hochtoupirten Haar ihrer Tochter. Jetzt war es an den Herren, einen Ausruf des Entzückens auszuitoen, )o wunderbar verschönte der - Glanz der Steine das schöne Madchen, aus denen blondem -vaar sie wie eine Märchen kröne funkelten. . Eora ist zu jung für solche Steine, meinte Frau von Waldau fast neidisch. Sie und zu schön sur sie. Berger beugte sich nieder und küßte die Hände seiner Braut. Eora von Waldau, sagte er dann mit heißem Blick, wird in einem halben Jahr Frau Baronm von Berger sein. Und dann wird nichts zu schön für sie sem, sondern, sie zu schön für allen Zlanz, mit dem ich sie nur umgeben kann. Eora sah in den Eckspiegel, der ihre blendende Erscheinung zurückstrahlte. Die Steine funkelten um die Wette mi ihren Augen Hellmuth von Heizden und der Traum unter dem Jasmm sirauch war vergessen. Zweiter Theil. ' I. Warme, helle Junisonne lachte au das schöne Homburg vor der Höhe her nieder. Zwar war es noch nicht eigent siehe Hochsaison für den eleganten Kur ert, die begann erst im August, wenn sich der englische Adel, die Haute Fi uance Europas, hier ein RendevouZ

gab, bis tief in den Spätherbst hinein, bis der erste Octobersturm die bunten Blätter von den Parkbäumen riß und mit ihnen die vornehmen Gäste fort wehte, hin in alle Welt, zu neuen Festen und Freuden. Noch waren es nicht ausschließlich Ausländer, die in den verschlungenen Gängen des Kurparks einhcrgingen, bei den Frühcon certen die Wandelpromenade zwischen den Brunnen belebten: dafür sah man in dem Gewoge frifchcr, lebensfroher Erscheinungen' hin und wieder auch solche, die hier wirklich Erholung suchten und das Wasser des Elisabethbrun nens nicht lediglich tranken, weites zum guten Ton gehörte. Zu den letzteren gehörte ohne Zweifel eine feine, alte Dame mit blassem, edlem Gesicht, welche täglich die Heil quelle aufsuchte. Neben ihrem Roll stuhl, den ein alter Diener schob, schritt fast immer ein junges Paar, dem die neugierige Beobachtung aber schon längst geschwisterliche Bande zugestan den, so viel Ruhe und Gewohnheit lag in ihrem gegenseitigen freundlichen Be gegnen. Die junge Dame trug tiese Trauer, dem Herrn merkte man an Haltung und Bewegung, besonders an der Art, in der er das Eivi! trug, den preußischen Officier an. Er müßte der Sohn der alten Dame sein; rührend war seine zärtliche Sorgsalt sür sie, wenn er im Gedränge den Fahrstuhl eigenhändig schob oder unten am Brunnen das

Glas für sie füllen ließ und es ihr eichte. Die sunqen Damen, die täglich bei der Frühpromenade in frischer Morgenoilette seinen Weg m beständigem Hin und Her kreuzten, hatten es längst herausgesunden, daß er ein schöner Mann ei mit seiner deutschen Hünengestalt und dem milden Ausdruck in dem ernten Gesicht, der auf eine Eigenschaft chue&en ließ, die grade durch Körper rast ausgezeichneten Menschen so wohl ansteht, die der Nachsicht und Rücksichtlahme aus Schwächere. Aber alle schmachtenden Blicke aus chönen Augen prallten ab, und so uchten sich die liebebedürftiqen Herzen bald unter der Musterkarte in- und ausländischer Erzeugnisse von Krast und Schönheit denn mit einer solchen ür beide Geschlechter hat die BrunnenPromenade eines Wcltbades die meiste Aehnlichkeit weniger hervorragende. aber dafür desto empfänglichere Gegen tande. . Heydcns, denn sie waren es, hatten die Parterrewohnung einer hübschen Villa an der Promenade inne. Frau von Heyden war nach dem letzten strcngen Winter vom Arzt ein Kuraufent ualt dringend gerathen worden, und auf ihrer Kinder Bitten hatte sie sich endlich zu der für sie so mühevollen Relje entlchlossen. Inge hatte im Winter des vcrqanqe nen Jahres nach kurzer, schwerer Krankheit ihre Mutter verloren und lebte eitdem ganz ln der Klause. Die Rück icht auf sie war bei Frau von Heyden :igentlich ausschlaggebend gewesen. Sie lagte zwar Nicht und hatte kein körper iches Leiden, aber Frische und Jugend kraft war noch nicht zurückgekehrt und ie trug den Kopf gesenkt, wie eine im schatten blühende Blume. Hellmuth hatte bei seinem Weihnachtsurlaub in der Klause mit dem alten Hausarzt ernstliche Rücksprache genommen, deren Ergebniß dieser Kuraufenthalt war. Er selbst war vor einigen Tagen gekommen, um die Damen abzuholen. Nach ienem halbjährigen Eommando in Spandau war er in den Generalstab berufen worden, fühlte sich aber trotz dieser Auszeichnung und der Achtung, die man ihm in seinen Kreisen entge zendrachte, in dem Gewühl der Resi öenz einsamer als je in seinem Leben und ging ernstlich mit dem Gedanken um. den Dienst zu quittiren. Jetzt saen alle drei auf der von Kletterrosen umsponnenen Veranda ihrer Villa. Hellmuth durchlief die Zeltung. die Greisin hatte die durchuch tlgen Hände, denen iede Arbeit unter sagt war. im Schooß gefaltet und Inge nähte eisrig. Weiset du, Inge, ich möchte dich emmal sehen ohne Handarbeit oder Buch, die Hände ruhend ineinander gelegt; aber das scheint diesen sleimgen nmqern nicht möglich zu sein. Wri&t du. daß Jbjen stricken oder Häkeln chuunich" kindet? Hellmuth hatte die Zeitung sinken lassen und sah Inge mit brüderlicher Zärtlichkeit an. Das läßt mich kalt. Grade den Frauen der Jbsen'schcn Werke hätte es sehr noth gethan, wenn sie es gelernt hätten, v'on Jugend aus sleikig die Fin ger zu rühren. Tann wären sie nicht zu so hirnverbrannten Ideen gekom men. Zudem nähe ich ja auch. Ich sehe. Wenn ich manchmal die mükevollen Erzeugnisse moderner weid licher Handarbeit bewundere, muß ich bedenken, wie viel nutzlos verschwen bete Zeit darin steckt. Darin thut ihr Herren der Schöpfung uns wieder einmal unrecht. Auf Hand arbeiten verwenden wir doch nur unsere freie Zeit. Für diese aber ist eine Arbeit ein auter, heilsamer Ableite?, de sonders wenn sie nicht rein mechanisch ist. sondern auch unsere Gedanken in Anspruch nimmt. Träumerei und Mü ßiggang sind zwei gefährliche Klippen im ;,rauenleben. An denen dein Schiffchen nie scheiteln wird, mein fleißiger Hausgeist, mischte sich hier Frau von Heyden in Gespräch. Das ist Nothwehr. Mutter. Als Inge leise diese Worte sagte, ging ein Zug so tiesen Leidens über die reinen Züge, daß Hellmuth schnell ablenkend meinte: Für wen arbeitest du denn da. Inge? ,Wenn ich mich nicht täusche, sieht daS o.uS wie die ersten Hüllen eines winzigen Menschenkindes. ' DaS ist'S auch. Ich will einer armen Mutter daheim auShesfen. Der alte Ludwig erschien mit .einer

Meldung und Inge trat zu ihm in s Balkonzimmer.

uxau. von Heyden sah ihr zärtlich nach. Du besinnst dich gewiß noÄ auf den Fischer Boß unten im Dorf? Dcnse! den, der die beiden strammen Sohne hatte? Der älteste diente einmal unter Paul auf demselben Schiff. Der zweite war verlobt mit unserem Stubcnmädchen. der Dore. Aber die eigensinnigen Alten wollten ja die Heirath durchaus nicht zugeben. Der ranz sollte eine Fischertochter heimführen. Die zwei aber hingen leidenschaftlich aneinander. und so kam s denn, das Franz einen Sturm auf die Eltern wagte, weil er das Mädchen nicht im Elend sitzen lasen wollte. Es müssen böse Worte geallen sein, denn am andern Morgen and ihn die Mutter auf dem Boden. Er hatte sich aufgehängt. Ist die Tore noch bei uns? Ja und sie so'l's auch bleiben. Ingeöorg nimmt sich ihrer besonders an. Anfangs wollte sie verzweifeln und oäre wohl am liebten m'Z Waer geprungen, aber cs ist ein Wunder, wie es Inge versteht, den Weg zu den Herzen einfacher Leute zu finden. Sie nahm sie zu ihrer persönlichen Bedicnung und sie ist nun fast immer um le. Nie habe ich bei einem Äccnjchcn dcn Ausdruck so unbedingter Hingebung und Verehrung gesehen, der in TorenZ Augen liegt, wenn sie ihrer Zungen Herrin nachsieht. Sogar in die Kirche olgt ne ihr. unbekümmert um die boshasten Blicke der Dorfmüdchen. Man muz; sür das Kind etwas thun. cs irgendwo unterbringen und Dore die Sorge abnehmen. Inge will für es sorgen und cs soll n der Klause bleiben. Sie will der innen Dore nicht dcn letzten Trost uhmen. Aber das böse Beispiel, liebe Muter? Das sagte der Pfarrer auch, als wir die Sache mit ihm besprachen. Aber da sah ihn Inge ganz gros; an und sagte ernst: Unglück und Leichtsinn will unterschieden sein, auch wenn die Folgen einmal gleich sind! Unser guter alter Pastor wurde ganz roth, gab. ihr die Hand und sagte, sie hätte ihn beschämt. Ja, sie beschämt manchmal uns alle. Sie ist edel geartet und geht immer den rechten Weg. Die Worte wurden m warmem Tone gesprochen und es lag der ganze Stolz brüderlicher Anerkennung in ihnen aber auch nickt mehr. ' Die Greisin seufzte. Sie fing an. den letzten heißen Ledenswunsch in Gedanken zu Grabe zu tragen,- einen Wunsch, den sie täglich in ihr Gebet einschloß, aber aus echtem Zartgefühl gegen Sohn und Tochter noch nie in Worte gekleidet hatte. Inge und Hellmuth ahnten ihn nicht einmal, denn beider Gedanken lagen im Banne der Vergangenheit. Als erstere setzt auf die Veranda zurückkam und die Arbeit sorgfältig zusammenlegte, rief sie nach einem Blick aus die um diese Zeit ziemlich leere Promenade ihren Schwager an ihre eeitc. Die Uniform deines früheren Rcgi ments, nicht? In der That. Lieutenant von Otten, wenn' ich nicht irre. Der so Bezeichnete war mittlerweile näher gekommen und zufällig aufbliklend,. sah er die beiden in dem Jkojenrahmen des Balkons. Ueberrascht blieb er stehen und grüßte lebhaft. Aus einige aussordernde Worte seiner Mutter bat Hellmuth den Freund, her aufzukommen, und wenige Secunden später stellte er ihn den beiden Damen vor. Die Freunde hatten zusammen die Kriegsschule besucht, Ottens Versetzung zum Regiment war abcr erst nach Hell muths Berufung zum Generalstab ein getreten, so das; ne jich durch Jahre nicht gesehen hatten. In der lebhaften, springenden Weise, die solchen Begrüßungen eigen, wenn sich die Menge dc Stosss als zu groß für den Augenblick überwältigend sühlbar macht, erzählte Lieutenant von Otten, daß cr seine Mutter herbcgleitet, die zur Kur hier sei. Es ergab sich, daß beide alte Damen Jugcndbekanntc waren. Frau von )e'.)d;n zeigte reges Interesse und man verabredete ein Rendezvous im Kurgar tcn für den Rachmittag. Als Hellmuth dcn Freund hinaus begleitete, sagte dieser: Rührende Erscheinung, deine Schwa gerin. Elisabeth aus dem Tann Häuser. Immer noch der alte Wagnerschwärmer, wie ich sehe, der jeden Milchgaul auf sciuc.Fähi'gteiten als Walkürenroß prust. Immer noch der alte Eiszapfen; oaS macht euer Klima, da im Nord ostcn. Damit schritt von Otten nach dem Kurhause zu, den Anfang der großen Arie: Euch seh' ich wieder, stolze Hal len!" vor sich hinpfeifend. II. Am Nachmittag trafen sich dle Herr fchaften auf der Terrasse des Kurhauses. B war die Stunde des NachmittagsconcertS, des am wenigsten besuchten von allen, da es nur für einen kleinen Theil der Gäste schon Nachmittag ist. Im Speifesaal. dessen weite Thüren sich auf die Terrasse öffnen, servirt man um diese Zeit das erste, das sogenannte deutsche Diner, dem um sieben Uhr das enalische solgt. So folgten aus den Stuhlreihen vor dem Orchester nur eine mäßige Zahl Zuhörer den Ausführn gen der berühmten Kapelle, und auch auf der Terrasse war es, im Geaenfak Z zu der allabendlichen uebersüuung, ver hältniMübig leer. . Frau von Otten war eine lebhafte alte Dame, der nichts erwünschter Um men tonnte, als die Gelegenheit, ein mal in alten Jugendgeschichten schwel gen zu können. Auch Frau von Hey

den ging in eoanien gern zurua in das sonnige Land der Erinnerung,

. War es doch d,e schonue Zeit ihres LebenS. die bei diesem Geplaud:r wieder l wach wurde, ihre Brautzeit, denn an ihrem Hochzeitstage - hatten sich beide Damen zum letzten Mal gesehen. Dazwischen lag srernch Leid und Kummer genug, aber das ist ja das Köstliche, daß nur wahres Glück, wenn wir es einmal genossen, nicht verloren gehen kann. ie ost im yervst piotz- ':. . ' , - ... lich die ganze Lust mit Beilchendust ge. - . m . . . trankt erscheint, so bringt uns auch im Herbst des Lebens ein Wort, eine Jdeenverbindung die ganze berauschende Süße, den vollen Frühling unseres Herzens zurück. Inge und die beiden Herren waren sich unterdessen selbst überlasten. Ohne Otten wäre es wohl ein stillschweigendes Kleeblatt gewesen. Jngeborg behaup tete von sich selbst, lern Talent sur gesellschaftliche Konversation zu haben, Sie saate onen ibre Meinuna: über ß ernste Dinge in der leichten, spielenden Cr T . v . ? ?. I Weise oer aionviriuvsen zu pianiein, . , , . a-m isloer,ireoie igrem gtuucu uyuruuci, ließ sie sich in eine Unterhaltung über liefere raaen aber überbauvt ein. so liebte sie es auch, wenn - es erschöpsend geschah. Als junges Mädchen hatte r- . . r ir- . t n . ? jf . ; i ri v I -J - - 1 ' I sie ourcy oicse uigemijumiiniicix osi ocn fci i !d.i. ffllii..ianntt'innn Aivnli 4-'"" V11- uu9Hil yitv, diese rubiae. klare Denkwe ,e war aber ' "72' .V. '' ... . rvits im.: ?sa lAniinthi w nitrn ai imi i if r WZZ. U " Z 9 rTV - rv.v a f -11 1 . . ncä. xic Aiccoenä uauc aue loarmc I Herzen und klare Köpse. Für Otten. den AllerweltZschwärmer. lag in dieser Abgeschlossenheit grade ein großer Reiz. Das Schicksal der zungen : r, r ixt I ciinyc iuui iii iiutui vyuiiuiuiinuui i chen oft besprochen worden, immer mit hnfe r hi fr,M kj k. vujiuu v'Mktul,Mf wD I iuj viv tii4iiv M 1 w 1 ' ' I Jngeborg und der kalte Hellmuth ein. mal zu einer Gletscherche" zusammen- " " ' ' ' u ' I i i i i i ir i i iiiii i nr ii . m imiA i m: vv,. Ml?:,. a I x. U.itWh nf..srl n.l ' 313 IChl 1UU1 ILllir L ' L L 1 il LA 111. 1 11 UliJ VUAU IVSIllUJ IkVUJ 4V(tiW ÜU3 UUil I i;rtnsrn lim t7h,,T hriH J Elisabeth acsicl ihm sebr.' und wenn er . v r 1 I ' I an seine legte kleine Tänzerin dachte, so munte er.siÄ aesteben. dan diese Ad-1 weckisluna nur vorteilhaft auf seinen bara ter e nw rken könne. ' J ' sc .t...4A ? I. m.. -..x. il UU I UUi( 4.3 WlU IlUlUti, IVKVlk nnn Wrn-m )fiif mrrf fnmf-i fpin-r schonen Nachbarin zu fesseln, deren schwermüthige graue Augen manchmal fmpr ,s,,5l:,, Wiiähntrf ju den Wipfeln der alten Parkbäume str,rn-n -5,,. ,m:nm.?;,knnni.n. tr,z mär aütm der (Barnifenstaht fier .mnrnvrr " Otten f brach von dem ebemaliaen u.Kanten'schen Hause, den schönen Lin. denbänmen und erwäbnte niiällta. da. als daS Rea ment dort binauS zumlek- " - ten Mal ausgerückt, ihm die Menge J ' " des arade blühenden Jasmins amae-l fallen sei. Mit einem leisen Klirren fiel der Mokkalössel aus Hellmuths Hand zu . " . mm . y. Boden, und als .Inge aussah, bemerkte ' n f ' " . . .. sie, daß ihr Schwager plötzlich erdlat mar. Uebriens stör.t das aus ia an die Gartenseite der Waldau'schen Villa, Sa waren Sie auch wobl bäunaer mit der Baronin Beraer zusammen, anädiae rau? " Auf die be ahende Antwort fuhr er J - ' ' .. . . lebhaft fort: Ein wahrer Verlust für unsern Ort, die Versetzung des Oberstlieutenants. Die iunge Frau war häusiq bei den

Eltern zu Besuch und der strahlende des Gebirges sind dagegen eine Quelle vorbeidrängten in dem fieberhaften BeStern der Geselligkeit. Ein wirkliches unerschöpflicher Anregung. streben, das eigene Ich, die glänzende 1 O ' MWk rt w . Pl j-- w t . 1. n k.

Wunder von Schönheit, Eleganz und lZbick Herr von Otten sprach mit Wärme, raaj irni zarme. c das Ideal seiner 1 neder nefa. Nur Eora von Berger war rSiirnf. nennen naiie na iniCDcr neTani. 'jsur -..-...- .11. r? jr -.r.r.i en MeV'tte uf seiner Stirn ?tWS feiNN SchWgerm. m er litt. 3 X! ?cu" VE .v 'ZZXLl 1. .r. v . , . j.. riiDüui a uuiua iuui iciuc iiiuucii .. n . n- i . cv-i. r 9?wnJnz " ; f!n iTnii irin ijrnrnrnini nr t i r rt rnnr hfn wtitttf t frei iA nirtit. ?;aZ ma? 'W.V.g, , . - f X) " t rn.mm.mym " eine Wunde, die nur nach innen blu- , , ? I - tete und sich biS jetzt noch nicht geschlossen katte Nur um etwas zn sagen, fragte sie: Die Ebe ist eine glückliche? ich wein n ckt reckt. waZ anadiae ' . rV.7 "711 " clVK'iL rru i ourumer oer ieyen. .'iiuriiq :evl rau erger iyren '2.'cann nicht , . Ya. w.i. leioensqasiuq: ver grose iier-unier-r..' . . r.. (;ti r:x . scyieo, aocr ic illhi sicy oon im oe - ' ' ' 1 ' .

wunoern, schmucken und oll Ich IDiM.."" r" iiw miy ... - e V . j -. Ir;w (CTAnnrrfislTt itnH frtti uns CVnrt

ein iuno irri.cn, roenn eine große ioi . .. .... ' - ... . a .r . ictteninxe aus Paris lommi. uns er. daß er grade ein ladelloser Ehemann ist er war 0 lange ungge eue uno ge wisse EewohnheifnMit einem verlegenen Räuspern brach er ab. Vor dieser Frau mit den ernsten Augen war ihm schon der Ge danke satal, daß grade Verger es war. . . r.: r.-ii cvl - . Der inn dci icrncr iurch trunu raus gebissen. ir :n .c .' . . . . . rrt. rx 9 l II CÖCU CHIC UlOUnnc KIDZ, ii0g r cw a r 1 tf. W tT w er seine Aussührung. und alZ-eben die Kapelle einsetzte, rie er nach einem U,: ..k Xrt2 nrTAmm. tVfMK.nJ ojVifVM VnZ Liebestod! Genienen wir eme der wun rf,nrft,n 'Hn N hrn ff Anfefftb Ä ä- . ? - , Leider sollte auch dieser Genug ungestörter brachen aus begleiten Rücksicht aus .oic VchrullkN" lyres . -m, w ff , , oyne. tf .... von Heyden lud die Freunde zum nächsten Tage zu sich ein, und der! Lieutenant meinte, lebjast sich zu Inge wendend: Wenn Zdre iFrau utler glücklich , l . jm X 1 4 VaMM IXmm fei ft. ! V 1

untergebracht ist, dann können wir drei Bis jetzt hatte man allerdings noch feiden Nachmittag doch zu einem gemein nen großen Erfolg zu verzeichnen ge famen Ausflug benutzen. Gnädige habt.

Frau sind ja kaum über den Kurpark!' Leise schob sie die schmalen Silber hinausgekommen. Kronberg, der Feld-1 reifen auf ihrem Arm hin und her.

bera. Soden, die Sasldura Das ist recht, unterbrach Frau von - r- ' 7 U WW.t Heyden. muntern Tie meine Kinder ein wenig. Sie behaupten immer. mich nicht allein lassen zu können; durch

i? vmc sv iuucc juui uiqc i schuldigung fort.

. . nni. rv r im..u... r m . r . rr. i I wa uaZ A.nge zu einer größeren .our nicht entschlleszen konnte, so verabredete man wenigstens eme gemeinsame ahrt .luaj oci uuipurg. . - sv iullr muii uiu uuujucu jiuujihu - ...f. ui j.a. i tag gemeinsam auf der herrlichen Chaussee dem TaunuS zu. Otten saß Jngebora gegenüber und stellte Beobachtungen an über die ver rjf v. ;tfjf I iqieoenen pieiarien oes weionen arm i 1 w. - araiiers.. m irunoe oaoon men im kneier innae rauenkenner uoer, i Mk' .immer der,elbe denn ' v- ' denn veio oieivl veio. Äver vas suniene und spielte in allen Farben des Regen w . Vn I bogens und die Schwierigkeit lag sur ihn nur darin, jedesmal sofort die richtige Complimentärfarbe aufzusinden. Inge gegenüber fühlte er manchmal noch eine leichte Unsicherheit. Sie war so anders als die ! andern. Heute früh am Brunnen hatte er ihr einige Pracht I voll zarte Malmaisonrosen überreicht, 44i ah mit Mntt aii S w iiv " uui uu u I ! C C .1 s 1 1 a ""z !a t ii a C a I l1" Vf. , v v 1 r I freundlich dankend angenommen, aber vorhin hatten sie in einem Krystallglas I r .1 n . 1 neoen lyrer vmux gezianoen, gelragen hatte sie sie Nicht. . ' nt(n tni f t hA(i(i m is I L 1 v ItttmT rn(lPXYPlPY1P U hsl TT OTTt Pft nslfc fY I Otten war so vertieft in dieses noch :xi v f 1 v.c ' "7.7 ' t--"-' Mm I der herrlichen Natur umber wenia BeLxi' . fxii. rn r.c i n l u tüi in nii ir. irrn um rr I II II III I I m & S & M uMÜi I . rfx. . ' i Ixa 11 r. v AnmAhliA lirvViAi Aifummln llnX I V tttuit Uitu, vk U"v!ttt""t I nun in einem der lieblichen Taunus Wälder einherfuhr, wie ihre Wangen sich höher färbten und ihre grauen Augen siraylien, eru oa uev er sich oazu fernst te? sinfipn Wstitrn mW tsprt nrs vv"w .i v" ..... qen Moosdärten seiner Beachtungwerth in rinden. u" ' ni m Man war aus der Voye angelangt, -stieg in dem hübschen Forsthause ab r c . m . . w n. . r-. nnn ii.ti im inrT?n nn innpp frtiir-n. iiw 1 1 w omiiv ' 9W ifinm Tart im GZcmmnninm die " - "T Ti .....jj j . - totiit. fruchtbare Mainebene, mitten drin die alte Kaiserstadt, das schöne . - 1 1 ranlsurl. eullich lonme man die schlanke Spike des Doms mit seiner nlllgranarbeit, die Kuppel I P STA i. . bau es und den wevauoecomple 1 lifnirni nnnnnms nTfrimßinpn. jnin I ' -yifi. und wieder sab man blaue Rauwwolkchen, ein Kennzeichen des regen Verkehrs, den die Bahnen mit den vielen Vororten Unterbalten, eine Bestätiauna der Thatsache, daß Frankfurt Hauptknotenvunkt auck für den ernverkebr in mWdeutfchlonb aeworden.-mfifr. fast i den $tün des Gebiraes. laa I ' " . v . Homburg mit seinen Villen und dem plumpen Thurm. . Ich ziehe den Blick auf das Gebirge t . i . i - r n . vor, er oleiei mir mcor Aomecysmng, 1 g. sagie nen. Daran erkennt man den Schlesier. I Ich liebe arade diese weiten, unbearenz - ten Flächen, die mich an meine nord. deutsche Heimath mahnen. In diesen IVI . , 1. ! JL A ! - ' f JT iergles ein Ivnnie III) Ml nie yeimiscy I ff... --? 1 ... ? jl rjr. suyien. e oeengen micy. scyemen er - t v mn j v jfZ fix n Xazi. u2C luiuuciiu uu viiu vyciu u iuicu, wayrend grade die schrankenlose Fernsicht in uns das Gefühl der Unendlichkeit nährt und uns lockt, die Flügel unserer Seele zu immer freierem Fluge zu entl e 11 ... I sailen. I r.. .. . or v . ocr oie Aowecysiung, gnaoige I o.. ; . 5 .. : jt i " v r ruu. wic innncn niqi leugnen, oap solch' ein Bild, wie das vor uns, auf die Dauer eintönig wirkt. Die Kuppen! und Schluchten, die bizarren Formen le Äoweqsiung oringr m soiq I eine anosazasi jeoe aroung oes im I . . . - , . 1 1 . . v r j. .;. w . a i- - meis, zeoe zoiie, vie sicy zu ounreim iv iu a Schatten vertieft, jeder Sonnenstrahl, deein Gewässer wie Diamanten auf. blinken läßt. Langweilig würde wohl I hlinfn lrtfct f rtrtftrn! 1 1 rnitrft rnnhl i p bw"ä vv. twu 'JftKLS Ü?Z n p 1 trt ntffl Jif npi nrtPTT. v nr in twirr beklagen. hWn "i5, 5 sn V, 5 1 v-r-f t rw I GZ rtT nMirfin WffA(lt& ft(rttf 7:frir'xB v.' i viw I f , l,U' VUU iianoig. r I .jil.l... r . Veumuiy niaie oer eisiigen prcqeliebevoll zu.

I er Viiu von oer verrusse oer zause, , man oas gcoamplie ummen, zu oem I..j,rx, fi t; t . C r i r:wlr ...?. .-.. r .. . ,

icgi nge . vdw uus, uri, nur ,ino Ml analiler unseres heimischen r i vj . .".i,.... ii w . . i-Li. iranoes, uns liucijcugu cu nc)i. mh,r tt.rnMAt mir di. WnZ meinst r ' :r."l uu s." W4Vl " "uu lhrllf'W? . um nnrm i 1 I rt..., vm O. n . m, .jCiV,! r: i""" v -- - I k: x Wu.'Ar, Hrtt mvmtis0itA m "1" -".I r z vuvh g uii . ... . v I Wrtta. maligen . römlschen Befestlgung. Die VI AI WMIV iiWU V MVVViiVV WVfc rorw 'ivii 1 11 11 11 1 1 1 nr 11 1 r nrT rrn r 11 wwr w rwm Herren nahmen mit Interesse die Grund - züge des Lagers aus, die m der alten Mauerwerl noch deutlich zu erkennen waren. CVttA kk uf Von rtTI Cftnn itnS i olv I " 0 4vtu.ti uuw l, :tr,n ftrrt.rt;fon 9TnÄtnrtttW. I 4V t W V 1 mvu m w v 7.knnan lnZn. z. batt- nZ7 ö::?:; I I "l'v, w -v lhr chwer, dieses Stuck Bergangenhttt Z t.;r ,.5...k... cxn . fcl'' 4V,fcVk V ? fi? ?! Im. diese ine Btrgluft die sie um. tx. .it. x. ?.kt:. e:Arti x -w... . I 7 7 1 - I 7 Zi hatte sie sich so an die Einsamkeit der Klause aewöbnt. 'dak ihr lautes Tret - ben. fremde Menschen fast körperlich ' ' . . ' 'mm. wehe thaten. Diese kranihaste Nei anna war mit ausschlaggebend gewesen. daß man den lebhaften, eleganten Kur - ort zum ommerausemyalt waylte. I Ort ! f !Ll il MAM Af1XlMAjl 9 & 1 I Sie trua sie täglich, trotz ihrer Trauer. Aber heute ermnerte sie oas ielsellr- , . "-. . ' . ren Nicht an eigenes Leid und eigenes Entfagen. ES war ihr gestern schwer auf'S Herz

zesallen, daß ihr Schwager yora von Koldau vielleickt dock n nickt ver-

ssen. Zum ersten Mal fühlte sie sich n bedanken uneins mit einem ihrem rzen Nahestehenden, that sich eine K ittt auf Zw eben br und Sellmutb. ' - - ' Wie war das möglich? Wie konnte ein Mann wie Hellmuth nicht mit der letzten Wurzelfaser aus seinem Herzen reißen, was seiner Liebe nicht mehr l i urntum, ju, um lögur eine vnuomiz uckt aeworden? Konnte denn I St A KONNiC denn DU Leidenschaft uns fortreißen auf der luuuii uct vlu uiu i i m ..,, ' Rabn der Sckuld? m Meinung nach mußte jene ..;. ftm-fr fn in hörn OlnnonMirf jjvvii v vv Mvtivt f wo cr sich von ihrem , Unwerth übereugt. Liebe und Achtung, das konnte Ingeborg auch in Gedanken nicht tren 'en, und sie selber achtete ora nicht mehr seit dem Tage, da sie sich einfach an den verkaust, der ihr am meisten bot, Wucher getrieben hatte mit den geizen ihrer Erscheinung: achtete sie nls hns. slrmflm s,,;? Dlc schlt hatte ckus Liebe, und die die ' ' ' ' ' ;eit nun eine Gefallene nannte I zerren YVllen sie QV UNO MQN machte an dem wunderschönen Abend kp mn iiinirf m ?tuh (1 iv ( ) ii An einer Biegung der Chaussee, schon in der Nähe Hombürgs, rollte eine ele. ' v - ' : ;rrZ:::r "".'V u lyucu yomzi. um gaiite Equipage an ihnen vorbei. Ei! r:ft...t.sl.a " .... i i c öUC9 'lllyen IONIC lyncn DQraU5 o,.. : a.n.ac 'W ni -luivcu, uu ytuuiuiy . . I . r V r t rv - XlirrU'S.tS: un uun utii U( wax mtuis u -will " "7 O erkennen Ich Thor, flüsterte er. Ich sehe Gespenster am hellen Tage. III. , , Man fand Frau von Heyden so wohl und veranüat. dak man beicklok. nock ' f ' 7 K' - f I w ttr i. , . oas Ävenoconcerr zu besuchen, nge hatte aus dem Tagesprogramm cin3 l :t cii-t.ii n.".. -. i icrcr iiicniinntiiiiiiTr nnn .iinn? fnti ! deckt, den I'rauermarsl'd an Gnu nnh " - tm vvKjuwvvft I r - i -r v die Arie: Auch du. mein Nrndor n, . 7 , " - KJ natban. wie edel war dein 55all!" I Otten war immer bereit, einen I O c n . Dropsen von oem Zauverlranl des Meisters zu schlürfen, gestand sich aber i itiiiudciq um Finp toriinnp in . , 7 r...v. g aern. Überwog. So brach man nach dem Kurgartcn auf. nachdem Inge noch ihr einfaches schwarzes Kleid mit einer eleaanten Spitzenrobe in derselben Farbe ver tauscit katte. ein Wechsel, m dem sie. wie Osten feststellte, nicht länaer als fünfzehn Minuten uebrauchte. ' I ' - . . ' I Wer Garten lag m zauberhafter Beleuchtung. Farbige Lichterwogen wölbten sich über den Gängen, Raketenbou I i - kl . i 1 f . i. s i queis sliegen in leucyienoen Larven I w W Ärf-Ä . M . , gegen oen ounuen mmel und aus die l Terrasse mit ihren hin und her wogen 1 den Men chen strömte eine blendende Llchtgarbe. Ta man von der weiten Fußtour er I V .1 . - -? 1 W - f. . I muoei Ivar, oesorgien vle zerren einen I . .r jt .".1.1 cr f . c v. . t-m. 1 geschusicn PiuS aus oer unieren Ä.er I mau i iu nc. l Da sasz man und lauschte den Tönen. die die laue Nachtluft doppelt weich und einschmeichelnd herübertrug, sah die glühenden Flammenkugcln aufsteigen. ... i i. vi i einen rurzen, leucylcnoen Voqen Zlcven I w 1. . . . r 1 . . .. uno oann in nicyis zerpiaen, wayrenv I k. . . ri . 1 . c . f .. . 1 i sie jicng unicinoen lerne iyr gleich ! mäßiges, matteS Licht herunteraossen auf diese vergnügungssüchtigen WeltI linder da unten, die sich aneinander ouene, me urayienoen Augen zur n wm. . w - m-w v. c V Teilung zu oringen. uno ooq glich I w, T Y 1. m , ml lyr wünschen uno Mgeyren vem piel h uiiv -w'auu utm v der farbigen Lichtkuqeln, deren Aufsteigen sie mit solchem Beifall verfolgtenes zerstob in Nacht. las. tu Mrtii w uw iu jiuiui. B. I' jrap, n i. im us,nqm i LViito ir inh tnntt ruo Vjimn , 7 rf Äimi. 1 w rT n ;m I T;. ,,k.,.st V. 0Ät..fl.,.. .ir". Ut" """ .HU4UHiiuii UUlUll-

des Opern- ganz ossen, daß diesmal die Freude, HK rzz'u, W ,cinc r0Il0CIlc

r des das Zusammensein mit der heiligen rpe mir oen noiemen oes oayeri.

. - r w . i -r . irniTi Mirnnon iin n no.i 'iiintriflimBrc

umHang zum Schutz gegen die foH;,'' ri. Aiu vm & P,.H,m f.;.. Rundtanz wechselnd, 4. Eiertanz zur

smm. 11. - . najc uyie um die schultern, Pier blitzte das Licht m edlen Stemm, hörte sicy oie,e vieien mummen vecemigien. und in dem man, hatte man es m seme rn n v i r. ! t i eanoiyene zerlegen icnnen, alle h,r ciiüri,n TOlf .tth.n r vuuc , I Tm StvSrrw TAt ,, TS t ;4V" IU" i mm nttn mimi m htm nmm.. u lH i.xt v tr v : . 3 v v uuu;i unuic, uui wcibui uutc I Hf s.ss, mU s.Z.. i Hmu.v... ....z ..... ,vmv. Ir.r. cvaj..,mvv.m w,.:. Q.:Mir.:i...MI Vi o jaxome wuiqc uno oie rncongen, I u" w,u , "u Mche, Iradi, Echm, ,u hüllm. m i m 4. w m nnniiiTTir rriit. nvin i? w JV 4 liUUl4UUU UU9 VWiii ViilUVii Lawn-Tennissvieler, der heute früh mit 1 leidenschaftlichem Eifer seine Bälle über das Netz geworsen, m Hemdärmeln, I ohne Kragen und Stulpen in den ge I messenen Formenmensch des modernen I Sf4 ,. ,",kwk,.x 1 uiuti9 iuui uvtuu vutuu. I IW Wut 55,;, rrrtrntÄ JkS VCltV. W W VW "V iWliUMtuli ,- z, s,Zn?n, l?n- c,? , v. uui .uy ... Vchauerte unter einem leichten Wind. I Ir,. rx,!, 7;. I '"v, "il'' "Wir wollen ausirechen. sagte Otten I r c v.- v:.r- r:.i.T:k n:n 0:1IV V M 9 mm V I , v fifn s,Zn,n, 9rtftU itnh ,n, WnffrrtmS I IfcWk.i viii vv v vv.. wvt .um I von Eschenbach zu ziehen, ob zu Lust 1 oder Leid seines embtänalicken Kerzen?. I " 1 ' 1 a 7 r war ihm noch unklar. ' Alle erhoben sich sofort. Bitte, geht voran. Ich möchte nur 1 nach im Lesezimmer einen Blick in die sofort Zeitung thun. Ich komme I nach. (Fortsetzung folgt. w . 9 j,. ffl..:mft 1 7x ? ! n ?-ef r V K ' Präsident (das Urtheil begründend): .Auf die Erklärung deS Angeklagten, 7. k. .s. i, l I kl UllUVUHiltVIi VjV-.VV I k(, tVUUl IklUk Rücksich genommen werden, da derselbe nicht so betrunken war, wie daS EeseK vor chreibt." . . .

Der Schäfflertanz. Alle sieben Jahre wird in München

ein Ätuck langst vergangener sarden froher und tanzfröhlicher Zeit lebendig. sich dann aus dem grauen Grund ton der heutigen Zeit und inmitten des Ernstes dieser Tage recht wunderlich auSnimmt: die Schäffler (Böttcher) hen ihren Tanz. . (? ist rni,r Rr,tr&. aus W I V V M f M W 9 k.;x;u. o.u :; v:. ey rx UV: vVi : ' : 1 I " i;uuuiua o"i iiuiu iyu uic fjuiuyil i1 - ' Wlt i" ui"äl u" icui m ucr ouiicn", jogar v x- . i . t v cn.-ii - c die alte nördliche Todesaottm, die Gridh, wieder erkennen wollen; aufgetaucht ist er in christlicher Zeit zum ersten Male wieder im Jahre des Schreckens 1517, als die Pest ihren grauenhaften Wür gegang durch München machte. Der Schrecken lag damals so wuchtend auf der sonst fröhlichen Stadt, daß selbst nach Berloichen der Seuche die Strafen ode und leer blieben und Furcht die Burger in den Häusern hielt. Da kam den Schäfflergeiellen, die von ie den Nus besonderer Fröhlichkeit hatten, em guter Emfall, sie beschlossen. durch lustige Kurtzwen" den Bann des Schreckens von ihren Mitbürgern zu rr UC L 1 men, und im Verein mit den Metz rn, veren epgeriprung- oies Jayr u Afnns in eher ntühi m rh hnra smnt fi? mit rffiiüf linh ntii in ifirfr P11 llc m. Usll UND anz IN lyrer . , , n ' 7 bunten Trackt d e Stadt lind amüs rten I 7 um momMram die Angst aus den Herzen der freudlos Gewordenen. Zum Lohn für diese That blieb ihnen das Recht, alle sieben .abre ibren Schänlertanz- aufzuführen, vom Dreikönigstag an den ganzen Fasching t:v,,4, .,..ri v, . s - v ' Lndurch. zuerst vor den schlossern der i5urstlichkelten, dann überall, wohin r; . i r I rrtr i i a iA im - S ; 'f babee"nClbTl5 I u rtiTiitmntrtrt fnrtctT ntrnr tn(ntft Inln uuj ivna nw ' ! kostet. . . . . ist eine kleidsame, slotte bracht. I ' V C - 1 f- , n der sie tanzen: eine grunsammtene Mütze mit blau-weißem Busch, rothe Jacke, weiße Weste, schwarze Kniehose, weiße Strümpfe, Schnallenschuhe, weilk.Sf An Stelle der Gretel in der But ten", die bis zum Jahre 1802 mit wirkte, fungiren jetzt ein paar Hanö tvürste, die nicht wenig dazu beitragen, den Schäfslertanz populär zu erhalten. ' Wie immer, so wurde auch dieses Jahr ZUM Tanze mit einem Gedichte I r r . , r. jr. ausgerufen, oa oer Äöorianzer ,praq. lautete: Sieben Jahre sind herum. Heraus Ihr Schässlergesellen Laßt Euch sehen Auf denselben beschneiten Gassen Wie einst auch der Pest Bei jubelndem Fest. Sieben Jahre sind herum. Nun ziehet vor den Regenten Und bringt in prangender Runde Mit jauchzendem Munde Ein Vivat ihm aus Und auch dem fürstlichen HauS. Sieben Jahre sind herum. Laßt gellen die Pfeifen Mit zierlichen Reifen Die Gläser geschwungen. ' Den Achter geschlungen' Wohllauf zum Tanz Mit buxenem Kranz." Der Zug bewegte sich dann zum von einer Kaiserhofe der Residenz, starken Musikkapelle begleitet. In sei ner Mitte ragte eine Art Scepter her u ,;i s. o.f ... TfS-f 1 1 ? . "nd die TrSgerdes as es rx . n t r.stn ..tr Zt rStatttt1S V" liSZ "S ziich.7,mn i,. ist iks'n.. 1 -7----i-t ----j-- -1"9 NN! tuuf Stguun (1, Schlange Söl8 mit Tan; durch die Reifen. 2 .s.mha,-. . .ik. , ,.;.. rtJlA.f Q Q,lnn rn?f Krone, 5. Earree Mit Eontretanz). daraus oas radschlagen und zum Schlüsse daS Reltenschwingen". Da5 ist ein kleines Kunststück. Der Reifen schwinge? besteigt das Faß und schwingt Wtt 2 Kti & w- A II fAM fX mm Vft-AM AlCl O 4 F 'I",P"M" liU' m uui ciuuic Weingläser stehen, deren Inhalt dann von ibm aus das Woül des fauic5 I ü 0 " UU! UU5 VUUIC! tu heim im w rd. dar dem der Tan, r I stattrinbet. 1 iiiwv. 1 (52 war ein überaus farbknes ild war ClN UÖCTOU TOrOIfle OIIO, , w0, v. -, ;m c?aZserKaf- der ffinia i uaa ücc -tujij ua iuivüüic uct tuiuu lichen Residenz darbot. Die bunten gotüme ter Tänzer und das immer bemeate wemtelvoll ,u Mauren fi SSÄt'sÄ U wundervoll von dem Schnee des Plat ze; ab. Die Bewegungen der Tanzer zeigten eine natürliche Grazie voll Kraft und Gewandtheit. Dazu die alter thümiiche, sehr hübsche Musik mit ihren schlichtsröhlichen Weisen; es war eine sehr reizvolle Gesammtwirkung, an der nichts Komödiantisches störte. Dame: .Wie befinden Sie sich. Herr Forstrath? Noch immer aktiv?Forstrath: .Ja, mir fehlt nichts, Y X 4iM A.9 A srfi? aX V C Ä' Z u?m tm t iiI 'U? uucn cwicicuv uiu wui wic.Wie alt sind Sie denn?- Forst. rath: Zweiundachtzig Jahre!" Er kennt seine Leute. Ich lefe hier gerade, in X haben viele Zusammenrottungen stattgefunden, und man habe auf keine Weise die Leute zum Auseinandergehen bewegen können. Schließlich habe man die Spritze geholt und zwischen die Men schenmen'ge gespritzt. DaS habe gehol ' r -- ' viel einfacheres MittelWelch denn? Eine D?Lersmmlung ! x . sn . UngeuugendeAngabe. ren. w aiauoe. , es aioi no em f. -V. , f. m,mi.mmm. O--.. , tzkn: chsoll meinen r einen Kut kamen. , --3 in. lir emen Kops bat u r Jj

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