Indiana Tribüne, Volume 16, Number 147, Indianapolis, Marion County, 15 February 1893 — Page 2
Zndmna Tribüne.
;ijp!rtrfnt ' ." -füglich und Lonntngs. Xie tödliche .Tribünk" kostet durch den, Träger jlSmtft per 3ode, tlt EonntagSTriSüne' Cents per Woche. Beide zusammen 15Cent der SS dntl per Monat. Per Post zugeschickt in Vor. JuSbezahlung per Jahr. Cfiue : 1 30 Oy Murhland Etrabe. JndisnapoliS, Ind., 15 Februar '93. Sie NSthsels Lösung. Man sSrribt der mixt. Ztg." a Paris unter dem 24. Januar: I.. ten bisher!z?n Entbüllnnzen über die Gehimgeschichte des PanamaskansalZ gad es eine ganze Menge Lücken, so über die wirkliche Rolle,' die Herz in der Panamageschichte gespielt, das Verhältniß zwischen Herz und Äeinach die Liste, welche Reinach über die von ihrn selbst bestochenen Abgeord' neien und Senatoren zusammenstellte und welch durch ClemenceauZ, Permitt. lung in die Hznde von Herz gelangt fein soll.' Hierüber bringt der Figaro" folgend? Ausklänmg: In: Jahre 1836 war die , Panama, gesellschaft am Ende ihrer Hilssquellen angelangt und in großer Noth. Tie ersten 5u0 Millionen waren rerthan. und seit Monaten bemühten sich die Leiter des Unternehmens vergeblich, die Zustimmung ver Regierung zu der Loo-anleihe' zu langen, welche die Ersparniffe der kleinen Leute zur Un lerstüung des , Panamakanals heran locken sollte. Ta trat Cornelius Herz als Retter vor die 'gedrängten. ' Herz stand damals auf dem Gipfel feiner Macht. Er hatte mit seinen glücklichen VcrschmclzungSoperationen unter den zur Ausbeutung des elektrischen Lichts gegründeten Aktiengesellschaften groe Summen Geldes gewonnen und bei den Wahlen des Jahres .1885 seine Freunde, die Radikalen, , großartig un MgüßM " ':: HM..,. " Sie waren mit ISO Stimmen in die Kammer gelangt, beherrschten die xtpubli konische Mehrheit und bildeten anfangs Januar ein Gabinet, das aus Freycinet, Sarrien, General' Boulanger. Goblct, Turquct, Vachaut, Lockroy.' Granct und dem sard'oscn. ruhigen Sadi Carnot zusammengestellt war. Herz nachte sich den Leffeps, Aater und Sohn, gegenüber anheischig, die Zustimmung des reuen llabinets zu der Loosanleihe durchzudrücken, ($r verlangte zehn Millionen Franken und versprach dafür, die Regierung zu te stimmen,, daß sie diese Vorlage zur Loosanleihc ungesäumt einbringe, i LefsrpZ nahm in seiner Bedrängnis diesen Borschlag ohne Zögern an, 'unö es würd.', zwischen Ferdinand " und 5barle5 de Lcsseps einerseits und Herz andererseits ein Vertrag abgeschlossen, den Baron Reinach. damals ein,'ehr reicher Mann, ,u!S Bürge für dieser-. fprochene Summe mitiniterzeichnete." Vierzehn Tage nach Abschluß dieses Vertrages, am 17. Juni I8:. legte die'ranzSsische Regierung der Kammer einen Geseyentwurf, vor, der, dle Pa namageselljchast ermächtigte, , im Wege einer , Looöanleihe (JOO Millionen Francs aufzubringen. Tie Vorlage ar von b;n Ministern Sarrien, Sadi tarnst und Baihaut unterzeichnet. Ter letztgenannte, der Lautenministcr, hatte, wie jüngst enthüllt wurdet in der Zwischenzeit versucht, für seine Person von der Panamlgesellschaft eine weitere .Miulon zu crpreen, hatte nch aber mit 375.000 Francs begnügen müssen. Die Kammer nahm die Vorlage o kalt aus, daß die Aegicrung ' sie selbst zurückzogt Cornelius Herz derlanate. unter Hin weis auf die seinerseits versprochene und gehaltene Leistung. seine 10 Millionen. Lesseps erklärte, d.r Plan sei nicht zur Aussührung gekommen aber fchlletzlich erhielt Herz uls eine Art üni schädigung ,GOO,uiK Francs. Ter Plan der Loosanleihc wurde" zunächst aufgefchodcn, und' erst wieder in'die Hand genommen als Reinach die Lei ter der Gesellschaft überzeugt halten daß man geichaftZmßkg der Kammer ae genüder vorgehen und für geleistete Un terstüung zahlen muze. wurde dem Baron freie Hand gegeben, zein Helkershelser Arton loS gelaisen, und als der Boden genügsam vorbereitet,, war, genehmigten am 20." Iun, 1888 Kammer und Senat die Ausgabe einer Loosanleihe der 1 Panamagesellschaft von - 720 Millionen Franken. Auch jetzt waren die politi schen Freunde des amerikanischen ToctorS, Flouet, Goblet, Freqcinet. Lock roy u. s. w. am Ruder. ', 1 Herz hatte inzwischen in der Furcht, durch den gewandten StammeSgenos sen Arton verdrängt zu werden, in dem rührigen und gewandten Renten Arton einn (oncurrenten gewittert und angefangen, in rücksichtsloser Weise seine Ansprüche, üuf die früher vereinbarten zehn Millionen geltend zu schmMMMHMMMMK In der That erhielt er denn auch in mehreren Raten fünf Millionen, und zwar von Juni 1883 bis August b3 selben Jahres. Schließlich erhob Baron .Reinach zwischen Januar 18;0 und Januar 1891 weitere vier Mlllio neu auf sein eigenes Vermögen, um den Schuldenverlrsg von 10 Millionen SUZ dem Jahre lbL6 einzuhalten. Die Canalarbeiten stockten bereits; Lesseps Vater und Sohn waren ungefähr rui niri, und Reinach mußte Herz gegenüber für feine Unterschrist auskommen, n?en der groe Skandal adgezrendet werden sollte. Gegen Ende August 1883 war diese Gefahr und die Noth am größten, am dringendsten zeesen. Herz hatte da mals erfahren, daß Baron Reinach von der Psnamagesellschaft 3,:5GÖ,0ÖÖ Franken erhalten und ihm nur 2,000,000 abgelie rt hatte. Bon England aus, wo er sich damals zu seiner Crhö" iung aufhixlt, förderte er gebieterisch den SiW der, mt tt ' schrjed,, Von der Panamsgesellschaft ausschließlich für Ihn bestimmt Zenesen fei. Reinach U :ja5' in aller Eile in seist BuresÄl' in' d:m ..frühere 'Oanlhwfe Ms, n. Reinach. suchte seine Pspine
und Vlrtvns 'rlve zuzammcn und d:ctirke in großer Aufregung dem CommiS Paul Stephan die ost genannte Liste der Checks, die später photogra vhirl und demiUntersuchungsausschusse vorgelegt worden ist. Dieselbe bildete eine Aufstellung über Verwendung der von Herz 'beanspruchten Summe. Reinach sandte sie sofort an (Uemcnceau zur Uebermittelung an Herz. ; ( lernen cau erklärt heute, diese Liste n!e erhaltcn zu hzb.'N. Der Gewährsmann des Figaro nimmt insessen an. daß dr an 'lemenccau " adressirte Umschlag einen geschlostenen Brief an Herz enthielt, der o h n e , 'i weitere Beachtung mit der englischen Adresse versehen uild weiter bcsördert wurde. , ,Tiese in der ßile gemachte Mitthei lung. die Reinach als ein rein geschäft liches Schriftstück, als eine Rechnungsabläge befrachtete, wurde dann in dcr Hand, des Empfängers , eine neur furchtbare Waffe. ös begann eine grausame furchtbare Hetze mit gezeich rieten und anonymen Zuschriften mit Briefen an" die Familie und Trohun gen mit der Staatsanwaltschaft, unter deren erbarmungslosem S'achel , Rei nach zwischen 1890 und 183? nach und nach lein ganzes Vermögen hergab und immer noch Die " verhSngnißvollen Schriftstücke in dnr Handen feines Verfolgers W ', Als er schließlich am letzten Tage, nachdem er bereits, in der Panamasache- als Zeuge vernommen worden war, nun die, unvermeidliche Anklage vor sich sah dachte er nur an vie schreckliche verräterische Liste, bot'sslemen eau. den eu.flußrnsttn Freund seine Verfolgers, und den Finanz' minister Rouvier herbei, dessen Rame ia auf der Liste stanD, und ging mit beiden zu Herz, um die Rückgabe oder Zerstörung der, Lifte zy erlangen. Herz verlangte einen phantastischen Preis, von dem der bereits zu Grunde gerichfete Rcinach auch nicht .den geringsten Theil mehr hätte' ausbringen können'. Der lange gehegte und am Rande der Verzweiflung angelangte Mann gab die Partie verloren. Am nächsten Äor
gen fand man ihn todt im Bette.' . ' Berühmter ameritattisH-r Duell 11 11! : WA- vold. 'S M;Fy 9: C!n Marquis de MoreS oder gar andere in den letzten Monaten genannte Tuelleriche find doch nur reine ,Schul knaben im Vergleich zu dem berühmten Qberft JämeS Bowie in Teras. dem zufälligen Lrnnder des nach ihm be nannten Bow'.emcncrs" und einem der Helden und Cpier des ' teranischen Unabhängigkeitskrieges. Oberst Bowie ueß Nch antanq; des Jahres Il02 mit seinen ältern in Louisiana nieder und wurde schon früh durch seine vielen Duelle, zu denen , ihn xein 1 reizbares Temperament hinriß, und durch seine desparate Verwegenheit weithin i-m lüdest bekannt. Mit einem solchen Zweikampf, oder eigentlich Vielkamps. wird auch die lntktehung deZ Bowie mesfers. das so lange Jahre die ver hängnißvoltste Wasse im , Süden ' war. in Verbindung gebracht. (5s sind iit des darDtl in Itm selber zwei ver schiedrne DarstcUnngen verbreitet, ' dir nur hinsichtlich der Zelt ungefähr übereinstimmen sofern sie beide in der Zeit vor dem teranllch-meLikanilchen Kriege V3 ! . li -........ :, ; 's;,,;. ;! S I. i ' ' ' '"' lt, . 1 " 't v i e I en. , . ,! , 'ch,,... ' " ' ,5, Der einen Version zufolge hatte der (Zisenfresser kurz vor der Revolution in Teras ein blutiges Handgemenge mit Mexikanern; dabei brach plötzlich sein übel etwa 2 Fuh von dem Grn ad. worauf Bowie, ohne Weiteres. das Bruchstück in feiner Hand als Messer benutzte, , und zwar mit, furchlbarer Wirkung." Tikjes ,Bruchztnck ,wnrd vorbildlich für die Bowiemesser. , , ? Der anderen Darstellung nach wurde diej: Watt? zu ersten Mal in einem heimischen Zmeikampfj angewandt. , der im August 1827 gegenüber Ratchez am MiNlUippr 'stattfand und der hervor ragendste und blutigste von Allen war. mit welchen Bowi zu thun hatte. -Va malS war ein Duell zwischen Samuel Wells und einem Dr. Maddor arran airt worden und ein niedriger Sand Hügel in der Rahe der Stadt, aber außerhalb 'deS Staates, wurde, dasür ausgewählt '.Zuerst gaben die Duel kanten zweimal ohne Erfolg Jeuer. und die Sache schien damit abgethan, als plötzlich zu den beiderseitigen ttüm pfrrn sich Schaaren von Freunden ge iellten. und nun ein allgemeines Maf sacre losging, bei welchem sechs dieser Wackeren us dem ..Felde der Ehre' blieben u nd s ünszehn veriou ndet wur ffiÄÄfiÄÄf . 1 Bowie . war einer der ' furchtbarsten Theilnhmer an dieser Schlächterei. Er erhielt' schon am Ansang einen ?chuß. In höchst Kampzeswuth zog er so wird weiter erzählt jeln Mener. wel ches auZ einer großen Feile oder Schmlederaspel angefertigt worden war. und tödtete damit u. A. Major Rorris Wright. Nach diesem Kamvf wurde die WaIe nach Philadelphia gejandt. wo sie von emem Menerschmud lunst gerecht verarbeitet wurde, und sie fand bald zahllose Zkachahmungen. Als Bowle das Original zurück erhielt. ne er auZ: .Alle Wetter., fo ein Ding in Hen Handen eines starken Mannes viel zuverlässiger, alS ein Pistol; denrt es versagt nie!" Roch berühmte? wurde ein -anderes Duell, m welchem Bowie d,? Haupt Person war. und von welchem noch mehrere Augenzeugen am Leben sind. Eines TaaeS wurde Bowle in Ratche von einem Herrn aus Alerandria, La.. aus unbekannter Veranlanung gexor dert. Beide Parteien wurden von mehreren Dnend. bewaffneten Freun den aüf' din Kampfplatz begleite .tdenn tmmer. wenn Bowle rm Spieke war, durkte man f,ch au? aves Mög liche aefaöt. halten)., und die Veoöl kerung der . ganzen Gegend betrachtete d;e Angelegenheit., als daZ Hauptema niß des Tage. Di6' Höhen von Ratche waren gedrängt voll Zuschauer, uns auf dem F1utsuhr.tinDampker heran dessen Verdecke ganz fchwar? von Ver gnügungspassazieren waren, die dem k?,k inlihfturt tmrtfft I)ltt Km Schwncn sollte begonnen., und mi bta Bowlemesserii abgeschlossen ,werden, Bei der ersten Salve wurde zwar Uii Wf)'.. gHllltt!! IWNIHI Schaken verursach beiher Seiten' war der Louistaner zu raüö kam owle. welöec aus daZ Cemandovsrt antwor
teke, zuvor. da fchrie der Secunöant Aomies : Falsches Spil" nnd schoß
den! Louisianer !todt. ; wurde aber von dessen Secundanten im nächsten Augenblick gleichfalls', todtAefchossen; dieser wurde nun seinerseits von! Oberst Bowie mit dem Messer niedergemacht. Jetzt , kreuzten die beiderseitigen Aerzte die Klingen und dann stürzten sämmtlicke beiderieitiaen freunde mit wildem Kampsgeschrei aufeinander los. (55 wurde eln furchtbares Blutbad ange richtet. Bow:e kämpfte wie ein wu. tbender Löwe brach aber schließlich, mit Wunden bedeckt, zusammen., , 1 Er schwebte damals Monate ! lang zwischen Tod und Leben, aber seine wuilderbare Constilution rettete ihn. , -1 , " Mit seln.m Bruder wanderte Bowie nacd Teras auZ und nahm sehr thiti. gen Antheil -an dem Kampf desselben gegen Mcnko., Racyöem er flcy dave, vielfach aüsaeieichnet. mußte er in dem Blutbad von Alamo. am Gi März 18;35, zusammen mit dcrjt Gravis und Cbeni lrackett sein Leben lassend Unsere modernen französischen Kra. kehlpolitiker und Bramarbasse hätten von diesem echten Eisenfresser viel lernen können. slomtt &olme$ wltZer ausg Man schreibt der Franks. Ztg. vom 22. Januar: Der am 6. Novbr. l vn Holmes entdeckte Komet., der durch seine anfängliche Jsenliizirung mit dem erwaiteren, Biela'schcn auch !, in nicht nironomizchen Kreisen mit leb haslem Interesse vrrolgt,, wurde, war bald nach teiner Entdeckung 10 licht schwach geworden, daß er nur mit den Riesenfemrodren mit Müde noch beo dachtet werden konnte. Man beobach tete den Kometen, d.'r seine Sichtbarkeit mit bloßem Auge während einiger Tage des November nur einem plöslichkn Lichtausdruch in Folge interner Vor gänge verdanken konnte, nur aus dem Grunde noch weiter, um aus den ge wonnenen Beobachtungen möglichst ge nau seine Bahn und damit feme Wiederkehr bei der nächsten Erscheinung im Jahre 1309 berechnen zu tonnen. ' Denn der Komet Holmes ist ein periodischer, d. h. er , beschreibt, eine elliptische Bahn um die Sonne, und zwar in ,9l!0 Jahren und die halbe große Achse 'dieser Ellipse beträgt 544 Millionen 'Kilometer, todan die Bahn ganz innerhalb der des Planeten Jupi ter liegt. Bei , einer , Excentrizität der Kometenbahn von 0.41 können sich die beiden Himmelskörper bis auf 60 Mil lionen Kilometer nahe kommen. 1 Eine solche Annäherung an den gewaltigen Jupiter,, würde die Bahn deS Kometen merklich zu stören geeignet fein,und nur der Umstand, daß die Ebene der Komr kenbahn um 21 Grad gegen die Erd bahn, und also auch gegen die Juj)iterbahn geneigt ist. bewirkt.! daß solch groLe Annäherungen selten ! sind, da diese sa nur dann eintreten können, wenn ,, erstens der" Komet durch die ldeneder Jupiterbahn hindurchgeht.! IweitenS dann im sonnenfernften Punkte seiner Bahn sich befindet und örittens auch Jupiter gerade an jenem Punkte! seiner langen Bahn steht,, der )er Ikometenbahn zunächst liegt.,, , ! ,!Jctzt H it d.'r Komet,, von Neuem die Aufmerksamkeit der, Astronomen aus sich gezogen.! Denn als Dr: Palisa in Wien denselben am 15., Januar deobachten wollte, fand er ihn von einem matten ,Rcbel etwa I5ter HelligkeitZ. zröße zu einem schönen Nebel von etwa 20 Bogensecundm Durchmesser ange wachsen, in dcssen Een'.rum ein Stern ter Größe, glänzte. Seitdem ist der Komet noch in weite.-em Anwachsen de zrifsen. der Kern ist entschieden sieben ter Größe gewo den.und! die cebelhülle hat an Aasdehnung ! !! zugenommen. Vorgänge im inneren Bau des Kometen über die wir nur Muthmatzungenh.'gen können, müssen das Licht des gegen wärtig , etwa 366 Millionen Kilometer .'ntfernten Objectes in solcher Weise ge. steigert habcn. daß er nun plötzlich wie der in den kleinsten Fernrohren gesehen Werden kann. Unter der obigen An nähme von 20 Bogensecunden für den scheinbaren Durchmesser deS Kometen ttgibt sich der wahre zu 36.000 Kils metern. und diezer fchemt noch im An wach'en, so daß der Komet die Erde m in de st e n s 1 00m a l a n V ol u m en ü be r trifft. Der Kämet steht gegenwärtig in 22 Grad Retascension und 32 Grad Deklination im Sternbilde des Dreiecks unter der Andromeda und bewegt sich bei nahe;u gleichbleibender Deklination täglich um 5 Gcaö weiter nach Osten. MM ,!,:: Van Jnkande. -H ta f l'l eMF rn egie'sche Gesel l. '. 'st hit ein Kapital von S25,.000, ' Von den Aktien besitzt Andrew Carnegie si:'..500. 000 oder $1,000, J00 ineot als die Halste, so das er ihatfchlich stets den Ausschlag giebt, er lcitenoe Direktor H. E. Frick. au' den das Altentat im letzten Sommer verübt wurde, hat für 52.700.000 Aktien. Tentelben Aktienbekraa hat der in England wohnende Direktor Phipp. Carnegie, fitzt übrigens nicht im Direktorium. Die GeieUichaU zählt nur 21 Mitglieder, von denen d:e mei ften miteinander verwandt find. Das Kentuckier S t ädtchen Catlettsburg liegt in jener romantischen G.'gend. in welcher ein Mord unter Umstanden als eine sehr verdienstliche Hanölung gitt. Daß die braven mi lettsvurger aber trotzdem ernölich da rauf bedacht sind, die öffentliche Mo ral- zu heben, dS beweist die Thatsache. da -kürzlich die Großgefchwörenen da selbst mehrere, zur 'höchsten GesillschäZr gehörende Damen in Anklagejustand versetzten, weil sie daS Kartenspiel .Pedro- um Preise gespielt hatten. chdrchez 1 ksinms! Und dann wird man vermuthlich finden, däß die Frauen dieser zwölf Moralhtlden die Geschichte emgelädelt haben, wnl die .feine" Ge fell schaff sie nicht in den PedroMub aufnehmen wollte. Die Altcnbura, tchen Bauern neb.nen einander beim edlen Scatspiel Rock und'Htmd. HauS und Hof ab und kein 'Hahn kräht da nach.. .Im freien Lande Amerika aber soll man nicht einmal Pedro um bunte Bildchen und bepinfette Tassen spulen dürfen. o.r, mehrer en Qoche n' Utit der Sochwatker S. oraan in Den
ver die !3sährige Bessie Montgomery gehcirathet, aber schon fünf Tage nach der Trauung, begann er , über , seine jugendliche Gattin üble Nachreden zu verbreiten.' Er behauvtete.von seiner Schwiegermutter durch die abscheulich
ften Drohungen zur Eingehung der Ehe gezwungen worden zu sein; ,, er be dauerte, dan er überhaupt auf denHan del eingegangen sei. und w.'rdc die gerichtliche Ehescheidung nachsuchen. Auch sei er betrügerischer Weise in den Glauben versetzt morden, daß seine grau lti anstatt st' 13 Jahre alt sei. Die MontgomeryZ antworteten mit einer Reihe Gegenbeschuldigungen , und ; die Klatschbasen der Stadt ., schärften ihie Zungen 1 pfeilspitz. ' Die junge Frau kehrte bald in das Elternhaus zurück. Ihr über den Skandal ohnehin ausg? brachte? Bater wurde durch ein Ge stcindniß. dis sie ihm ablegte, zu solcher Wuth gereizt, daß er Toöesdrohungen gegen den neuen Schwiegersohn aus stieß. , An einem der letzten, Nachmit tage grgen Fünf erschien Morgan -in seinem Buggy vor dem Montgomery schen Hause und verlangte die Auflieferung seiner Frau. , Montgomcrq eilte in das Haushalte einen Revolver und feuerte, drei Schüsse auf Morgan ab. weiche diesen auch trafem sodann erschoß er MorganS Pserd. ! ,Der Verwundete wurde von freunden in Sicherheit , ge bracht, 'iorzan soll übrigens ein 10 anrüchiger Burfche, sein, daß der Aövo catenverein in Denver fein neuestes Betragen untersucht um demnächst ein Versahren aus Auslchlieszung 1 von der Praxis vor , Gericht wider ihn einzu mitnr.-:f-M'- oMA,. i:,,,;;. Von der traurigen Wen dung in der Rapp'fchen Kolonie Eüo nomy" in Pennsylvanien wird gemel det: Etwa'ein Dutzend, der alten Mit glieder der Eonomv-Gemeinde (35 an Zahl) überreichte eine sogenannte Billigkeitsklage (Bill in Equity) dem sr 1 ! ,. "..-!!' M "! ':! ;: j m 0. ' ' i . Vericyie m Beaver. ie läge , ucyt eine Reihe von Mißstanden darzulegen und' yaupiiacyilcy , den , Nacywe'S der Unfähigkeit der gegenwärtigen Ge fchäftsleitung zu liesern, sowie die ge richtliche Ernennung eines Massen Verwalters (ReceiverS) herbeizuführen. ES wird sich dann auch herausstellen, daß selten etwas so überschätzt worden ist, als das Bermögen der Economiten. Damit soll nicht gesagt, sein, daß sie bankerott feien, sondern mir daß sie unter dem Rufe! unerschöpflichen Reich thumS man , sprach erst von -tt bis 50 Millionen Dollars viel zu leiden gehabt , haben. Die jüngst , erfolgte Aufnahme einer Hypothek von S400. 000, die Auflösung der Econom:i'Bank sind Thatsachen, die laut genug redend DaS Bermögen mag auch heute noch mehrere Millionen betragen: es ist aber sehr fraglich, ob bei einer Abrechnung aller Schulden viel mehr bleiben würde. als ! die Heimstätte d. y. die Ortschaft Economy mit Umgebung. Zu dem jetzigen Streit bemerkt , 'das Pittsb. Bolksbl.: Wir bed.uern eS aufrichtig, daß die Balgereien nicht hat abgewendet werden können. Vergeblich war die Hosfnung ans sortdauernderi Frieden.' Wo seit nahezu hundert Jahren Ein tracht und Nächstenliebe gelehrt gepre digt und geübt wurd.n. da werden lei der in den nächsten , Jahren Neid. Selbstsucht,' Herrschsucht und wie , die bösen , Geister alle heißen, das Szepter schwingen!- 1,1 i1, , ! DerPadernäl Pe ak in der Wildniß des , Eounty Rio Arriba in Neu Me.iko, ein , schlummernder Bul. lan, befindet sich von Neuem in Thä tigkeit, indem er , in dreistündigen Zwischenräumen , eine halbe Stunde lang Schwefeldämpfe ,und Lava ausstößt'. Soviel sich ermitteln läßt, begann diese Thäthigkeit ; in de?! letzten Woche des December. ! Der Engländer Eoape. welcher 25 Meilen! von dem Berge ein riesiges Jägerlager hält. 1 wurde durch einen dunkelgelden Lichtschein auf dem Gipfel deS Berges unt dumpfes unter irdisches Rollen auf den Ausbruch d.S BulkanS aufmerksam gemacht., DaS Eoape'sche Loger und ! die gleich weite span i sche Misst on A big ui a si nd die dem Berge am , nächsten Gelegenen Wohnstatten. Coape rief ' sämmtliche Gotd-, gräber aus dem vierzig Meilen entfernten Lager am Chamaflusse , herbei, um hm fremdartigen Anblick zu genießen. Der ganze Gipfel deS Berges, der wie eine Hochebene von einer Meile Breite und Länge aussah, ist geborsten und Lavastrome mälzen sich abwärts in das Thal, welches sie schon zu beiden Seiten des BergeS ein halbe Meile weit be decken. Wenn der vulkanische Ans bruch noch länger anhält, werden die Trümmer einer Niederlaffung der alten Klippenbewohner unter dem Schlacken ckusmurf begraben ' werben.' Der..Pa dernal Peak ift eines der hervorragend' ften Wahrzeichen in dem Gebiete. "Alte Mexikaner erzählen von einem furchlbaren Aus bruche t m Jahre l 820, welcher ein gattzeS Jahr anbielt. Seitdem ab.'r hat der Bulkan bis jetzt geschlummert. In dem 70 Meilen davon entfernten Hauptorte des Eountys, Sierra Ama rilla. : ist der gelbliche Lichtschein ! und 'daS unterirdische dumpfe Getöse deut lich wahrnehmbar. Biele eingeborene Mexikaner werben durch die Näturer scheinung in Furcht und Schrecken ver setzt und werfen sich, um Vergebung ihrer Sünden flehend, zu Boden, wab rend' andere in derselben eine Ankündi. gung von MontzuinoS baldiger We derkehr sehen.- . Osm ÄuSkanse. Durch die Ze il u u$in zipg in, diesen. Tagen die Nachricht von einer Aussehen erregenden Spielge schichte' und von der Flucht eines Gei steskranken in Berlin. Beide Nstizm betreffen den in Berliner Baukreisen be kannten reichen -Kaufmann .Moritz Pchall.- - Demselbm' war eS gelungen, MS der Privat.Jrrenanflalt in Char lottenburg zu entspringen und erzählt (dem Vorwärts" zufolge) über die Lersnlagung seiner Jnternirung folgendes: Gegen Mitte December v. I. Satte ich im Spiel ca. 100.000 M. verloren. Tiefes theilte ich meiner Frau und meinem Sohne mit. und die ''elben rietben mir. meinen GeilteStu. stand' untersuchen zu lassen. Zu die' lem Zwecke : icütt- iA htm n Mte
Nervösität Vorschüben und wenn ' ein lärztliches Ättenaus 0eisteNraMil -r IS- Ö' . :rJ:!"i' li:-''! m, Jl!!!1:11' ' - - ..iilNi: ""r-- Jifl
ertrahut würde, dann könnten die sur Spcelschulven g zahlten Summen zu rttckgesorder! werden., , Ich ging hier auf nach langen! Zureden ein und stellte eine Generalvollmacht aui meinenSohn aus. Zwei Acrzte, attestirten. daß ich anscheinend an Gehirnecioeichung leide, und dieses ?lllest wurde dazu be nutzt, um mich in die Irrenanstalt zu dringend , Letzteres gefcha!) in folgender Weise: Meine Frau thci'le mir mit, daß Dr. Edel in Ehai-lottenburg, der ein Logendruder von, mir ist. , einen Käufer fiiV meine, daselbst belegenen Bauterrains habe. , Am 1 December I. erschien Dr. Edel mit seiner Equi page, um, mich nach , ferner Wohnung abzuholen mit dem Bemerken, daß der ffäufcr mich dort erwarte.' Angekom men, ; eröffnete mir Dr. Edel, daß' ich geisteskrank, fei und in seiner Anstalt verbleiben müsse. Als ich mich meiner Abführung widerfetzte, wnrde ich ge. maltfam in eine Zelle geschleppt. , Hier versuchte ich mich nach vier Tagen , zu erhängen wurde aber abgeschnitten und in'Sl Leben zurückgeruseu. , ! Ich wurde von , nun an strenger überwacht. eS ge lang mir, aber, das Vertrauen eines Wärters, der mich für vollständig ge fund hielt und dem ich meine Leidens geschichte erz.ihlt hatte, zu gewinnen, und dieser verhalf mir zur Flucht.
Soweit die Erzählung deS Petzall. Der. selbe ift wieder, nach der Irrenanstalt gebracht worden. Er,, hatte bei einem, seiner Hausverwalter Un ter t u n st ge sunden und sich an einen Berwandten gewandt, um sich Kleidung zu verschaf ken. i Dieser verrieth den AusenthaltS ort und mit Hilse von fünf bis fechZ Mnnern wurde Petzall gewaltsam in sie Anstalt zurückgebracht., Biele Per son.'n. die mit dem Petzall bis zu feiner Jnternirung verkehrt' haben , und auch diejenigen, mit denen, er nach feiner Flucht zusammen war. versichern, daß serlbe, nicht gemeingefährlich und weder auS seinen Reden noch US seinen Handlungen eine Spur von geistiger Umnachtung zu ersehen sei: ; , . Eine wichtige Verkehr ssrage in der Trambahn wird in der .Wiener , Deutsch. Ztg." wie folgt er örtert:' .Uedeilaßt man seinen Platz einem Herrn, so gilt man als einer ver hervorragendsteniunter allen zeitgenössischen Esekil-., Erhebt man, sich vor .'iner', alteren Dame, so setzt man sich meistens dem Verdacht aus, ein unternehlnungsluftiger HeirathS fchwindkcr zu sein. "Thut man cS!! gegenüber einer jungen Häßlichen, so weiß Jeder, daß man ohnehin sofort ausstkigt und sich nur aus billige Art den Ruf eines außerordentlich zartfühlenden und ga kanten Mannes verschaffen möchte. Er meist man einer jungen Hübschen eine derartige Gefälligkeit, , so, mach! selbst ver -untadeligste Ehemann unwillkürlich jene gewisse Märtyrermiene, die zum Mindesten einen .seelenvollen Blickoder ein holdseliges Lächeln? als Dank heischt, und die sämmtlichen im Wagen befindlichen Matronen beginnen auf der Stelle, halblaute Monologe, welche beginnen: , Na,' ja, da san s' schon sreundli, wenn s' a sauber'S Larverl seg'n wenn'S a no so ang'strichen iS herentgegen, wenn man schon a bissel in die Jahrln iS, ! find't ma bei dö eigennützigen Mannsbilder kan Anwerth mehr. Steht' man vor einer älteren Dame auf, die in Begleitung einer jün zeren, etwa einer Tochter ist so wird man als abgefeimter Heuchler ognos :irt. "Handelt man umgekehrt, so wird oie jüngere ja doch die ältere nieder setzen lassen. und man wird von dieser mit dem holdseligen Lächeln" beglückt, was auch keine innere Befriedigung ge mährt. Macht man einer Dame Platz, die den Bräutigam oder Gatten bei sich hat, so wird dieser Einem Zornesblicke zuschlcudern, den Rauch in'S Gesicht blasen und zur Strafe mehrere Male, angeblich 'unabsichtlich, auf die Zehen treten AuS allen diesen Envä Zungen scheint der Menschenfreund-, Der obige, Betrachtungen aufstellt, die Ueberzeugung abzuleiten (allerdings sehr mit Unrecht), daß es unter allen Umständen besser sei, in dr Trambahn i, sitzen zu bleiben , I n Kalkutta! wird setzein SchlangenLadoratorium eingcrich tet, wozu ein au geklärter und woh!hä dender Beuaale. Babu Govind Eban dra Laha, 15.000 Rupien beigesteuerl hat. In. diesem Laboratorium sollen hauptsachlich, zweierlei Untersuchungen ausgeführt werden Einmal will man die rm Volke gebräuchlichen oder neu empfohlenen chlangenblLluren wis senschaftlich prüfen, und sodann sollen die Eigenschaften - des Schlangengiftes untersucht werden. Das Laboratorium ist die einzige Anstalt dieser Art in der ganzen Welt, und man hofft, daß es von winentchaxillchen -Forschern fleimg besuch! -werden wnd. Für die Be Nutzung der'Tlsche und Instrumente wird eine Gebühr zur Deckung der Ar beitStoften erhoben 'werden, .und auch die Regierung wird für die in ihrem Auftrage auszuführenden Arbeiten eine denlmmle eumme bezahlen. Wen die Anstalt lange genug in Thätigkeit bleibt und wisienscha,tlich arbeitet. wird man vielleicht endlich einmal feststellen, wie viel Menschen in In dien wirklich von Schlangen gebissen werden und wie viele es nur vorgeben. Nach vierzehntägiger Verborgenh.'it ,ft in Rom der Bank sircctor E ucciniello in der Via Gregv' riana verhaftet worden, während man ihn in Malta, Tripolis oder Korsika vermuthete. . Eucciniello aalt als Mu fter von Ehrenhaftigkeit und morali scher Lebensführung, und da er 73 Jahre alt ist und uegen seine Amtsnih rung nie daS Mindeste verlautete, kam es auch Niemanden in den Sinn, hin ter dem ernsten und zugeknöpften Al ten einen ungetreuen Vermalter zu suchen, der die Fruchte seiner Unred lichkeit mit älteren und jüngeren Freundinnen verpraßte. Einige be haupien, allein die unglückselige Schwäche für'S andere Geschlecht, die ihn in den letzten Jahren mehr als je zum Sklaven machte, habe ihn auf die Bahn des VerdrechenS getrieben. In den letzten Jahren stand er ,n Bene hangen zu der SSjShrigen Wittwe des Admirals Marcheze und.. bei ,ihr ift er such ergrisfen worden. , ,hx , war in vriksterliem Gewände. daZ in Nsm
Mlt orliebe! von Verb?ekrn'.nuN
wird, um sich der Polizei zu entzieyen. Cuiniello wollte sich vergiften, aber in , der Aufregung verfchütt.'te er den Inhalt des Flacons und die Absicht blich unausgeführt. Dann fuhr er ruhig mit den Sicherheitödeamten aus die Qustur, wo ihm un?) den mit ihm verhafteten Damen, dtr Admirals
wittwe und deren 2'jährigen schönen Tochter, zunächst zur Erquickung Kaffee servirt wurde, ehe man an die Auf nahine eines Protokolls ging. So hoflich und rücksichtsvoll ist man nicht überall, gegen, Diebe., .Auch ' onenrie einer der Telegaten dem spitzbübischen Kommandatore eine Cigarre und ehe er wieder sücularisirt und nachdem Ge fängniß abgeführt wurde erhielt er eine sebr' reiche Mahlzeit. Die Admiralitäts wittwe wurde , wegen Begünstigung gleichfalls in Hast genommen, dagegen ihre schöne Tochter wieder der Freiheit '.urückgcgeben. Die junge Dame hat bei einer Schwester, die an einen Era en vcrh?irathet ist; Unterkunft gefun den. Bei Eucciniello wurden nur 6000 Lire gefunden ; ob ; der Rest in Sicher heil gebracht oder ob ihm von den ver untrcuten ,2$ Millionen nach Beglei chung seiner Verpflichtungen nicht mehr übrig geblieben ist, konnte noch nicht festgestellt werden. , , ,;, Ueber daS Wesen der Tät towirungen bei den tunesischen Einge borenen, die sich nicht nur die Gliedma ßen, sondern auch daS Gesicht tättowi ren, hat der französische Gelehrte Prof. Vercontre während eines langen Aufent Haltes , in Tunis interesiante Studien gemacht, die zu uberrajcdenden Ergeb nisten führte. Vercontre fand, daß die vollkommensten ' Tättowirungen eint menschliche Figur darstellen, eine Art Püppchen. denen Vorderseite vollstan big zu sehen ist; die Arme sind wie bei dem Ecce Lomo" nach beiden Seiten hinausgestreckt. Der sranzäsische Gelehrte erkannte nun; daß diese Figür chen. für daS man bis zum heutigen Tage keine Erklärung fand,,, nichts anä deres sei, als die peinlich genaue Wie. Vergabe des GStzengesichtZ, daS aus der Monumenttn Phöniziens und Kartha aoZ mit ebenso geöffneten Armek prangt und das die Archäologen das Symbol der, punischen Dreieinigkeit genannt haben. , , Dos Götzenbild, das sich (übrigens' auch im Berliner Mu sum) oft aus alten phönizifchen und punischen Säulen und aus den bei Karthago gefundenen ,'' neupunlschen Lampen befindet, , hat ,,sich also ohne merkliche Veränderungen , durch bloße tlebcrlieserung von der grauen Vorzeit bis aus unsere Tage fortgepflanzt. , ' In Karlsruhe, ist d e , Eomponift Vincenz Lachner, , ein Bru der von Franz Lachner, im Alter von zweiundachlzig, Jahren gestorben. Ter Verblichene lebte in den Dreißiger Iahren! in Wien als, Organist an !,dcr evangelischen Kirche, ging, 1836 a!s Hofcapellmeister , nach, Mannheim, , wo er 1873 !pensionirt wurde., Er schrieb Symphonien,' Eoncect Ouvertüren, 'Klavierstücke, sowie ein und mehr stimmige Gesänge, unter welchen ?-eson' ders seine komischen Männcrchöre beliebt wird. Auch die Musik zu Schil. ler'S Turanvot" stammte von ibm. Werth km Schachtel ei Siea. MVWWVVWMWW'WWVWVWVWWVVVVVV V o pniLiw" Mit einer aeschnscklolen und anslös. Hülle überzogen. ,, il lns unäerdä'' UtxHzfii gegen : 1lMtaw)tMTAf! fV MViäUsARAU i&(ÄiitiiiAH i U U Vv t V U Ut UUiu : w fvi UiV iv ilr iwu ittit i : ; ach dm Effe. rdreche. Mageulelden. fr. w n . - w emt . B . . , . .;, ctuoif rio xeprvicioen, wcifiraiir, lauen Schauer, beitze Auswallnna', Niederge, ' ' schlagenheit und alle nervkse Uebel. Nm diese Beschwerde ju heilen, nutz die Ursache beseitigt werden. Die Hanplursache ... . . n c . . M nrn . - w l a ? . i m vsito ge jcosjTuia) cur xagm mo reoer iuruir ? geführt tökelll dfe beiden Organe wieder ? K nah Alle ift tviedtt ut. mei bt bin f Pille itoeimal de Tag ein kur Zeit lang eingenommen,? wo cai ueoei oeemg? nd dem PaNeme perfekte und dauernd e. fundheit wiedergebe. Set alte pordekern. Drei 25c. die Schachtel. , New Äork Devot. SW anal Err. 0 W Uttrthschafts -Uebernahme lli:;:,':,,? ':;!:;;;:: '.!!!!s' ''i'lijri'iilll ! Der Unterzeichnete theilt hierdurch seinen Fr unden und dem Publikum im Allgemeinen mlt, daß er die trohidekannte Wirthschaft deS Herrn Ernst F. nobel, - No. U3 Ost Washington Str., käuflich übernommen hat. Ich werde mich bestreben, meine Gäste aufs beste zu bedienen und bitte um geneigten Zu spruch. Warmer Lunch jeden Morgen. William Stiegelmeher. irthschaft! DENKT W. BAAS, Rw. 1 Madison Ave. VIo. 1 Nachfolger von JuliuS Keller. Du besten einheimischen und importirten Weine, LiuöreCigarren, Vier u. f. w. ' Freundliche Bedienung und Lunch. CP" Kost per Wahlzs'lt, Tag oder Woche. V.V 1 Wadffon Ave. . . V ' . BhsoVoreGtew, VlTchfolg vo AS. (S. Knderso. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. c!o. 00 Ott Market Otrage. Jndianavoli, Ind. li)t'. Spezialarzt fit Auge, Ohr, Nase nd Hals. ; :: : ' . j" 1 : ! tt In NraziS seit FS07. .Dauernd etablirt 4 West Washington Qtr., Jndianapolls, 3nd. und vr. Ai, B. Barker Office fc 31 West 4t Strafe, Cincinnat!, Ohw. Patienten, welch eurhald der Stadt W . t, f'tml K.z, M,. I nV .. -f in K y . W l ff ir dHLÄz.s '
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