Indiana Tribüne, Volume 16, Number 144, Indianapolis, Marion County, 12 February 1893 — Page 7

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2er Pariser Jüstlzpalast. , 0:;n. .";! " I1' -" 1 jM ijjil . Aon dem Pariser Juftizpalaste und dem Saal deö AppegerichtZhofZ,,!wo der PanamaPr'ocek begonnen hat. entwirft ein Correspondcnt des Renen 'Wiener Tageb!.", die rodend: cdcnso cnschauliche,' wie interessante, Schilde rung: Auf der Südseite von Paris, im ältesten, klassischen Viertel dieser Stadt, dä-5 von den Parisern der Bon levardZ einfach "a. Taut cote de feau" genannt wird, nicht weit von der Notre Dame erhebt sich der Justizyalast, in welchem die PanamaTragodie mit ihrer unabsehbaren Perspective sich abzuspicge!n begonnen hat. Das Gebäude , ge Hots zu den größten MertwürdigkeUen Don Pari.' Einst war es der S: der französischen Könige. 5?arl V. hatte hier nech feinen Wohnort. Er war der letzte der Monarchen, der hier residirte. und als dann der königliche Hof nach dem Louvre verlegt wurde, ging, das verlassene Haus in den Tienst der Justiz über. , welche von da ab bis auf den heutigen Tag hier ihre Wohnsiattc behielt. ' - ' ' Mfi Der, älteste Theil des Palais ist die Conciergeric. das berühmte Gefängniß. Zn welchem Marie Antoincttc ihre' leji ten Tage verlebte. Zn welchem die Tautons, die Charlotte (iordays. 'die Dudarrys ihr Urtheil erwarteten.,, und welches noch heute als StaatSgesängnik; dient. Außerdem ist es zeitweiliger Aufenthalt für diejenigen Angeklagten, welche aus b:m Gefängniß von Ma$as hierher übersührt werden, um daselbst der Gerichtsverhandlung entgegenzusehen. Zu den letzten Staatsgefangenen, r ,die ,:iin der Conciergerie internirt waren gehörten Jerome Napo leon und'dcr junge Prinz von Orleans. Der Erstere, der berübmte" Prinz Plon-Plon. , saß hier wegen des ManU festes an die damals bereits an der Macht befindlichen Republikaner, wo lin er von denselben den Appell an das Volk verlangte der junge Prinz von Orleans aber; der Prinz ,Gamel!e". kam hierher, weil, er seiner Reiscnach ' Paris, die ihn zu einer bekannten än 'gerln jührie, zugleich auch den, Charakter einer, politischen Excursion gab. Heute, nun birgt die Conciergerie die drei angctlagten Verwaltungsräthe der Panain'a-Gczellschast, Charles Lesseps, Marius Fontäne und Baron Cottu. Dem alten Lesscps, dem die! ganze ,' bisherige Procedur und auch . die An- ! klage verschwiegen wurde, wurde wenig siens die Schonung zu theil, daß er der , Serhanölung' vor dem Äppellgerichtshose nicht beizuwohnen 1 braucht. , Der Saal des Appellgerichtshofes, wo die .Verhandlung stattfindet, ist , sonst vom Pub!ikumzlemlich vernachlässigt. Wer den Justizpalast sehen, will,, geht, gcwohnlich in im Schwurgerichtssaal, wo die Nichte? in ihren brandrothen , Roben und zuweilen auch der General Procuratoc in seinem Hermelinschmuct zu sehen sind: oder man geht in das , große ,oyer. wo ein ewig reger Verkehr zwischen Publikum und den Advocatcn im Talar stattfindet. . ' Man besichtigt dann hie kleinen Kam niern des Zuchlpolizcigerichts, wo man die Schattenseiten des Pariser Lebens in tausendfältigen Formen gewahrt: dann den großen Saal des Cafsationshofes. wo die vornehmste, auf der odersten Slufe Der Justiz stehende Richterfchaft in den elegantesten Formen sozusaacn ihres Amtes maltet. , Doch selten verirrt sich ein Besucher , in das erste Stockwerk hinauf, in den - Appellgcrichtssaal. obwohl derselbe doch . auch in seiner Art eine Sehenswnrdigkeit ist: Der , anschnlie Raum. In den man durch ein Peristzzl gelangt, ist , mit einem,, außerordentlichen Comfort ausgestattet. Alles ist hier', stylvoll. Besonders schön ist der getäfelte Pla fond mit seinen goldschimmerndcn ,Me l daillons, die abwechselnd die Inschrift 1 "Jus" ' ; und tf.ex." III tragen. 1 Die , Wände sich mit Aoiscricn verkleidet; die für das Publikum bestimmten wenigen Bankreihen die Bänke mit blauem

Sammet ausgeschlagen 1 sind von dem (derichtsraum. 1 wo nch aus der 1 Stirnseite des Saales die Estrade für ; die Richter erhebt, durch eine, Schranke ebge!hcilt;.,i.is ";, Auf der Wand ; hinter , der I1 Estrade ' hängt das EhristuZbild. ; Ebenfalls aus der Estrade, links vom " Prastdentcn. sitzt der Staatsanwalt: gegenüber den Richtern die Angeklagten, hinter den selben die Vertheidiger und die Mitalie , der des Barreau; die Zeugen werden gewöhnlich in den ersten Reihen des Auditoriums placlrt." Von den i Persönlichkeiten der Angeklagten ent wirft der Correfpendcnt "hierauf das ,, folgend? Bild: 'Als Erster erschien Herr Eiffel. mit der Rosette der Ehrenlegion im Knopfloch. Er wendete sich scfort an jciuellVerthetdlgerWaldeck Rousseau, mit dem er ebenso wie mit den Vcrthei , diqern seine? Schicksalsgenossen confe rirte. (?r war offenbar bemüht, eine möglichst unbefangene Miene anmnchmen. Wer ihn wahrend der Ausstellung ccjehen, lcteöa lein Antlitz triumphlrte; dein entging der tiefe Gram nicht, der sich heute in seinem Gelochte ausprägt. Die Bewegung steigert sich, als bald nach ihm die libnqen in der Haft befindlichen Angeklagten, sämmtlich ichrvarz gekleidet, im saal erscheinen. Sie sind von zwei Civilagenten beglei tek. welche discret an den beiden End' punkten ver Anklagebank Aufstellung nehmen. Charles LeffepZ ist an seiner mächtigen (Platze und seinen auffallenden Thränensäcken leicht erkenntlich. Er blickt sehr duster drem. Der sub ülterne ÄZorius Fontäne ist von kleiner Statur, er ist leicht ergraut, auch sein Spibart ist bereits grau; er ist im Cestcht sehr dlan. Baron Cottu bewegt Nch heiter, kachelnd und wie im Sakon. Er ist der Einzige, der auf Eiffel zu gehend ihm die Hand reicht. Nun wur den immense Actenböndel in den Saal gebracht und auf dem'Tisch deponirt. und nun ertönte endlich das Glocken zeichen, die vortretenden tzlercs vertun digtcn mit. lauter Stimme: Meine errenZ Der Gerichtshof! Nehmen Sie

die Hüte, ab !", . .und 1 durch', die weit geöffneten Thi'iren ,,erfchiene!i, , während die1 Mitglieder des Barreau in, ihren schwarzen Talaren, bereits auf, ihren Plätzen waren, die Mitglieder rcs (erichlö. fünf Richte? und zwei, Ersatz, richter. an der, Spikie, der Präsident. Herr Pcrivier der sich als der Erste in seinem hühen. mit dunkelgrünem Lcder überspannten nauleuil niederlaßt,

Heltorö Nvschied. Kuriosa aus dem Berlcret G e r i ch t s s a a l. Er hätte sich deZ behaglichsten Ta seins von der Welt erfreuen können, ver dicke Hcktor, wenn es ihm nur qe lungen wäre, ein abscheuliches! Laster abzulegen. ,dcm ,er, sich rein aus Bequemlichkeit hingegeben hatte. ' In, seiner Jugend war man zu nachsichtig gegen ihn gewesen. Durch seine Drolligkeit und sein allzeit heiteres Wesen hatte er alle Bedenken besiegt, die gegen seine unmanierlichen, Gewohnheiten ausstiegen. ;,Äls er dann aber älter wurde und jenes ernste, würdevolle Wesen, an, nahm, das ausgewachsenen und gut ge fütterten Möpsen eigen zu sein pflegt, fiel jene Untugend um so mißfälliger in.1 die Augen. Schweren ! Herzens mnnte tich leine Gebieterin., die ver wittwetc Hausbesiyerin Klara H.. entschließen, den feisten Burschen noch auf leine alten Tage m eme Erziehungs anstalt zu aeben. Was sich hier ereig net hat, erfahren wir aus einer Schöfsengcrlchtsverhandlung,itn der sich der Pensionär Ernst S. wegen Hausfric densbruchs zu verantworten hatte. Borlikender: DaLFrau sq. Sie wiederholt! aufgefordert hat. ihre Woh nung zu verlaljen, destrelten ie also nicht '$,1 S:S"ki ' ' yd Anaeklagler: Herr Gerichtshof, da möchte ick mir ooch sütigst ertauben, Ihnen über det Verhältnis klaren Wein inzuschenken., Ick kann Ihnen un meine Skandesehre als , zehn Jahre langer Hundedresseur die heilije VerZicheruna zeben. det mir so n Biest noch nich Unter die Hände sekommen is. Da will ick lieber den ersten , , besten Zichund for't konichlichc Balletkorps drcssircn, als so'n Vieh zu Anstand un jebildete Sitten erziehen. , ' Vors.: ,, Ueber Ihre Erfahrungen mit dem Hunde der Frau H. wollen wir nichts wissen. Er war nicht stuben rein, das haben wir bereits gehört. , i 1 Anqekl. : Aber wat ick so? Acrger Mit dem Thier hatte,, dat wcekkeen Äkensch. Er sah za aus wie n icheimer Kommerzienrath, unwenn er Genen ankiekte, da glooble man, er wollte tagen: Herrsott, wat bin ick for'n Hund! Aber wat, cbe ick for die äußere statzioste Erfchcinung. wenn die Uffiehrung nich danach is. Ick bin nun nich dafür, so' sittlich verwahrlostes Geschöpf nur mik Priese! zu erziehen: , denn immer hilst 3bc f-:'!iipi ö jjjjfijitl j" fcs r4- -; Vors.: Ihre Erziehungsmethode interessirt uns nicht.. Angekl.: Ja, die, is , aber wichtig, Herr,Jerichtshof., Mein Prmcip is: Liede , un ,, Hiebe! , Wenn diese zwei Erziehungsmittel richtig jemischt ,un fut vermengselirt sind, ,, da stehe ick for ihre Wirkung, vorausjeset, dat der Hund nich. schon janz un jar in'n Sumpf en' jerathen is. ,Tat war aber hier der Fall. Da half kcene Liebe und da halfcn kecne Hiebe, dat Viech war for die menschliche Jcscllschaft rettungslos verloren, dat konnte höchstens noch in janz feine Häuser verkehren, wo immer ein Bedienter mit'n Wischlappen hinter ihm ernngä ,,,, Bors. Davon haben wir nun genüg. Erzählen Sie uns nun, was, sich cieig ücte, als Sie der Zeugin H., einen Bes u äz mach je nHKDß TS !' i Angekl.: Da muß ick Ihnen erst kla cen Wein darieber einschenken, wie ick mit dem Viech auseinander kam. Ick hatte mir jrade zum Abendbrod hinjeseyt. da klingelt's, un der Briefdräjer kommt. Wie ick mit dem nu noch'n Wort austausche, da krieg ick plötzlich 'n Stoß un ick sehe, wie 'n Hund an mir vorbei UN die Treppe runtersauste. Dat is Hettors Abschied, denke ick, un richtig,, so war et ooch. 1 Hatte sich det Viest noch meinen Schinken zu Jemieth sezogen un dann uff französisch Abschied jenommen. Am andern Dagc jing ick nu zu Frau H., um mein Honorar inzukassiren. aber statt dat se mir um Entschuldigung bat, wo ihr Hund sich doch so schlecht bei mir benommen hatte, setzte sie mir vor die Thür. Jeld hat se noch nich abseladen. wcshab ick 'ne Untersuchung beim Eidiljericht jejcn ihr eröffnet habe. Frau H. wird als Zeugin vernommen. Nie, erzählt sie, hätte ich ge glaubt, daß mein armer Hcktor eme solche Behandlung erdulden müßte. Dieser Mann, dem ich das arme Thier chen nur anvertraute, weil er mir sehr gut empfohlen war, muß barbarisch mit ihm umgegangen sein. Hektar war halb verhungert, als er winselnd und jammcrnö wieder zu mir kam. Geiviß, kr hat sein? kleinen Unarten, aber nie. nie werde ich mich wieder von ihm trennen. Vors. : Der Angeklagte kam nun zn Ihnen, um das für die Dreffur des Hundes verabredete Honorar in Em pfang zu nehmen? Zeugin: Ich verweigerte es ihm na. türlich. Wie, sollte ich den Mann auch noch dafür bezahlen, daß er meinen Hektor prügelte, daß er ihn darben ließ? Vors.: Der Angeklagte uat sich nicht gutwillig entfernt, als Sie ihn zum Verlassen Ihrer Wohnung ausforder ten? Zeugin: O. ich war so erregt, und er war so grob, daß ich mich kaum noch der Einzelheiten zu entsinnen vermag. Mein Dienstmädchen ist ja gleichfalls geladen, es wird sich genau zu erinnern wissen. Das Dienstmädchen wird jetzt aufgerufen. Ick bitte, sagt der Angeklagte, det Madcbm luJiMiit, jh se wcek. in wat

for'n Verhältniß ick zu ihre Madam ftand"MWWSKWWWW ,V,Sie in , einem', Verhältniß zu mir? ruft Frau H. ! entjelU. , ! O diese Bezichtignng'. Herr Richter, ich bitte um Jhren,chüljijjf , Vors.: Der Angeklagte spricht von einem geschäftlichen Verhältniß. lÄum Angeklagteil)! Daß ein solches bestand. ,MslDM!!zDHMKDMM .' Angekl.:,, Ra, dann kann mich ja ooch nischt passiven. , Ick bin ja nich hinje sangen, um ihren Hausjrieden , zu brechen. sondern um Moos zu holen. , Bors, (zu dem Dienstmädchen): Sie waren zugegen. , als der, Angeklagte von

Ihrer Herrin aufgefordert worden ist, ihre Wohnung zu verlassen? , , Zeugin: Jrt wohl! 1 , ", Vors.: Ader er ist nicht gegangen? Zeugin (sehr erregt): Rein. , , Vors.: Trotzden, die Aufforderung lviederholt an ihn erging? , Zeugin weinend): Rein, er wollte kWXMKVWSMWMMU-W , Bors.: Ader weshalb sind Sie so aus MegsM.-MWWW?WU ! Zeugin:, Ich.... ich! mußte so lange hier warten, und ...ich.. ich fürchtet , Vors.: Was jürchten Sie? , ! , 1 Z.uzin: Das mir derweil das Feuer ausgegänenHst Zeugin H.: Herr Richter, wir haben heure nämlich große, Wäsche. (Heitertech),UW '. Der Angeklagte wird ' zu zwanzig Mär! Geldstrafe , verurtheilt. ' ..RÜ kommen, Sie 'ran, sagt er im Hinaus 2ehen zu Frau H.. , .die Untersuckuna beim Civilgericht habe, ick bereits injc leitet"!.. M-MMMWM H, Z ' ' ' ., ', . Cln dreißigjähriger ProceK. , :."!,! , l , ; :; : ' : : ' ; r ' n.:,'1. f- i,;!1 . , Die folgenden höchst 1 interessanten .'Heilungen über den gegenwärtigen Stand ' des Civry-Proceszes . gehen 1 der Kölnischen Volkszeitung" aus London zu: Um die, augenblicklich? Lage dieses nun schon so lange schwebenden Proces seö auseinander zu setzen, sei vorweg bemerkt, daß es sich in dem inleressanten Nechtsstrcit zur Zeit um Dokumente handelt,, die sich in der großen ,Biblio thek des British Museum befinden ! sollen., Wie' bekannt) starb 1 der Herzog Karl von Braunschweig im Jahre i 873; unvcrheirathct und ohne direkte Nachkommen. Sein ungefähr , zwanzig Millionen betragendes Privatvermögcn vermachte er der Stadt Genf, mit der Verpflichtung, ihm ein Denkmal ,, zu MenM Zchil Jahre vor seinem Tode begann Madame de Eivry ihren ' berlhmtcn Proceß, indem sie behauptete, , sie sti die natürliche Tochter des Herzogs, letzterer chade sie! anerkannt und die hierauf bezüglichen Papiere" seien! ihrer Vnj tt l r her !ArtSv n l nf hisf rU fioi i hörn 'Vl 11 II 4 . UVJiiVVIVlUVlVili'iVkMi Brande des herzoglichen , Schlosses in Bra n nschwei g i m I ahre 1 LZ0 a bha nden gekommen oder verbrannt. 1 Ihr erster Proceß endete am 2.- August ,1860 in Paris mit Abweisung der Klage. Nach dem Tode des Herzogs Kar! endigte die zweite Auflage.des Processes in Braunschweig mit demselben Ergebniß wie in Paris., Nun begannen die Advocaten den Proceß gegen die tadt Genf abermals .vor den ,französifchen Gerichten. Tcr Adi)o.at, von Madame, de Civry, Waldeck-Rousseau, zeigte , ein in aller Form beglaubigtes Documcnt vor das die Abschrist eines Duplikats der Anerkennungs - Urkunde sein sollte. Das Original habe der Herzog von Braun schweig dem Herzog von Susiex zur Aufbewahrung gegeben, und dasselbe sei vom Kenjington-Palast nachdem Britischen Museum gekommen, woselbst es nunmehr endlich entdeckt worden sei; Das 1 am 9. , Mai ,1891'; producirte Document war in Form Rechtens , so unzweifclhaftÄ alle Formalitüten so ge nau beobachtet, daß die Gegenpartei schon Verglcichs-Unterhndlungen einleiten wollte. Des Herzogs eigene Na mensunterschrift war durch den Ministcr von Schlcinitz gegengezeichnet, und sowohl das Staats-, wie das Privatsiegel des Herzogs in vollkommenster Ordnung. Die betrenenden Eonsuln ,.Viii.Cl.u f. ii . v . " uuu vyc uiiüijuju icn uuucu üura ac richtliche Uebersetzer bis auf den klein sten Punkt ! allen Vorschi iften genügt. Nun kommen wir zu der interessante sten Entwickelung des Prozesses, und man ist n London bejonders gespannt, was die Partei Civry" jetzt sagen wird. Im Juli vorigen Jahres schickte die Schweiz Herrn Theophile Dusour, früheren AppellationZgerichts-Präsiden-ten von Genf, nach London, um hier an Ort und Stelle das Orlginal-Docu ment in der Bibliothek vom Britifh Museum einzusehen. In zuvorkam mendstec Weite entsprachen die engll schen Behörden allen Wünschen des be treffenden Herrn. Nach unendlichen Bemühungen fand man ein oenealoai sches Werk, wie das von Madame de Civry angezogene, welches Stamm c.z..... ..k rt'-fXf.xi...:a. . iiuuuic uuu vicuyicuji9icuiicr ves braunfchweigischen Herzogshauscs und der hannover'schen Linie enthielt, aber kein Manuieript. welches auf die Klä Attin Bezug hatte. Die amtliche Auskunft des MuseumZ lautete in demselben Sinne unter akten mäßiger Angabe aller Daten der Ent stehung. Vergrößerung und Nachtra aungen des fragkichen Werkes. -Alle Details wurden hierbei in erschöpfend ster Weise gegeben, sodaß es feststand. ein derartiges Manuskript habe weder als Anhang zu dem Buche ezistirt, noch habe eS abhanden kommen können. Der schwelzerilche Rechisgelehrte uno die Museumsveraialtunq aber zerbrachen sich den Kopf, wie eZ möglich war, daß zwei englische Notare und Eonmln Do cumente beglaubigen konnten die gar nicht vorhanden waren. Der eine der beiden Advokaten war inzwischen verstorben. und der andere war auf ein Tour m vanada. ndllch kam ylNer zurück und hiermit Licht m die Anae legenheit, da zugleich der seinsr Zeit hlkrdet thätige vereidett Uebertetzer Trl mer ausgetunden wurde. Derselbe gab im vorigen Jahre aus der Ge,andtschast der Schweiz folgende Erklärung ob:

m ?.lui icyi ceglciicle iß) den tar Brunton nach dem British Mit scum. , Zwei dem Notar bekannte Per sonen empfingen uns am Portal des großen Bibliothek-Saales " und führten uns zu einem Tisch, auf dem ein Buch über Genealogie lag, in dem sich am Ende ein angefügtes Manuskript be fand, das ich übersetzte, und das in dieser Form vom Notar beglaubigt wurde. Die Bücher lagen, wie bereits bemerkt, ausgeschlagen, und dieselben waren nicht von uns verlangt, wohl aber trug das in Frage kommende Werk alle Abzeichen an sich, so namentlich den Stem

pel des Museums, daß wir es als der Verwaltung !angchsrig , betrachten muß ÄMv :M riüz den Leser bedarf es wohl kaum einer weiteren Erklärung, und namentlich nicht für Personen, , die ' mit den bezüglichen Bestimmungen des Lesesaals vertraut sind. Mehrere tausend Bande stehen nämlich ohne jedes weitere Ansuchen dem Publikum beliebig zur Ver fügung; während der weitaus größte Theilte? Werke nur durch, einen mit Naiuensunkcrschrist versehenen,, Zettel erlangt wird. Die , beiden leitenden Persönlichkeiten, von ! denen sich, einer Herr von Eivry, nennt. , hallen also jedenfalls vor Ankunft des Notars und des tleberselers das , betreszende zum freien 'Gebrauch ausliegende Buch auf ihren Pla gelegt, den man reserviren darf; hatten dann das mitgebrachte Do kumeiit schnell hineingethan, befestigt, und waren hierauf dem Advokaten entgegengegangen. " Eine andere Erklä rung lchcslli wenigitenS kaum denkbar. Dies, ist wahrscheinlich der letzte, Akt des seit dreißig Jahren , spielenden ,,Proresses: allein, wer möchte bestimmt beHäupten, die Sache sei hiermit erledigt? Da gewissermaßen eine Actienges'ell-schaft,-ivelche BondS , ausgegeben hat, die Mittel zum, Prozeß liefert, so ist es nicht ausgeschlossen, daß dieser bis in's neue a br b i , n de rt si cbbi n ei n i i e b t . " ' SelteneNatnrersHeinunsett. , 1 ', l Seltene Naturerscheinungen sind bei der außergewöhnlich scharfen' Kalte an verlchiedenen Orten beobachtet. , bo wurde, wie die Bos. Äeituna" mittheilt, in Gnesen am .Januar die merkwürdige Bildung von Nebenmon den bemerkt. ,Jm Laufe des genannten Tages war die Temperatur dort bis auf 20 Grad Eelsius gesunken. Abends lagerte ein dichter Nebeldunst über dem Horizont, und über diesem ging der Mond in einem merkwürdig braunfahlen Lichte ,auf. ; Um 55 Uhr hatte der Mond um sich einen,, großen Hof, von demder untere Theil noch unterhalb des Horizontes lag. da der, Mond noch, hoch über dem Horizonte, stände Unmittelbar ! um, den Mond' zog sich ein kleiner , Lichthof. von dem nach g aben und nach unten, allmählich ' schmäler werdend. Lichtstreisen,, ausgingen. Gleiche Lichtstreifen lagen in der Peripherie deS äußeren HofcS rechts und linkst und in gleicher Höhe mit dem Monde zeigten'diese Lichtstreisen, di sich ebensallS in der Peripherie des Krei ses nach oben und nach unten verschmälerten. , kreisförmige Verbreite rungen. die dem Monde glichen, wenn er durch die Wolken verschleiert ist.' 1 ', 1 i Um , 12 Uhr Nachts hatten diese Lichtstreifen an Ausdehnung abgenommen, die beiden, Nedcnmonde aber, die mit dem , eigentlichen Monde zu gerader Linie lagen, hoben sich umsomehr von dem dunklen Himmel ab. Sie glichen jetzt runden ' hellen , Wolkenbildungen. Doch hatte, sich inzwischen ein neuer Lichtstreifcn hinzugebildet, der den oderen Kreisabschnitt deS äußeren HofeS ,bild?tel!H,5:,f , Eine ganz ähnliche Erscheinung ist am 6., Januar in , Gründcrg ,i. Schl. beobachtet. Während dort :i die Mondscheibe in ihrem vollen Glänze am Horizönt heraufzog; stand auf ihr senkrecht ein ziemlich langer Kegel, der an Breite nach dem Zenith hin abnahm und von röthlicher Färbung war. Ein ebensolcher Kegel stand am entgegengesetzlen Rande der Mondscheibe; feine Breite verminderte sich in der Richtung , nach oer Erde hin. Die rothe Färbung ging je höher der Mond am Himmel emporstieg, in die gelbliche und weiße über. Die Kegel. waren auch hier noch deutlich zu erkennen: auch erschien die Mondscheibe,!! selbst, mit Ausnahme eines Nandus rechts und links; mit einem dünnen, iveißcn Schleier überzogen. Das Schauspiel wurde unge sähr anderthalb Stunden beobachtet. I Landsdcrg a. d. Warthe endlich erschienen am ti. Januar in den Mor genstunden zwischen 8 und 9j Uhr rechts und links von der noch ziemlich tief stehenden Sonne am Horizont die intensiv leuchtenden Anfänge eme Re gendogen. Ohne Zweifel waren das Lustspirgelungen des aus die in der Atmosphäre umherschwirrenden feinen EiSkrhstulle fallenden Sonnenlichts. und die 'ichidrrchung war so scharf; daß der Regenbogen nicht auf der der Sonne entgegengejel;tt'tt. sondern ausnahmSwelle aus der ?onncnleite erschien Die Anfange des Regenbogens leuchte ten so hell, daß man sie hätte für Ne tirninTirn'n sielten sännen. Se! dftgesühl. Prinuval-. m Hm, einen Vorschuß aus 14 Tage wünschen Sie! Wie aber, wenn Sie schon morgen sterben?" Commis: .Bitte sehr; dazu bin ich' viel zu vie5 Ehrenmann. Der ö st erreich: sche Feld. marschall-Likutenank Alexander Frei berr v. Hügel, bis vor Kurzem Commondant der 24. Jnfanterie-Truppen . Division in Przemsl. hat sich in Trient, woselbst er vorübergehend weilte, erschössen. Der General dürste den Selbst, mord wegen eines Nervenleidens ausgeführt haben. Baron Hügel starb im t1. Jahre. Er war als Sohn, des verstorbenen württembcrgischen Kammerherrn Albert Freiherrn st. Hügel zik Ludwigs bürg geboren, trat in frühen Jahren in die öflerreichischungarische Armee, in der er bis zur Generals. charge in der Cavallerie diente und ptthättnißmäßia rasch Carnne maÄe.

Zit Frau in THwarz.

?lft4 vem Amrrikanischen con W. Stevens? : ee ;MÄsiU. immm Als ich neulsch von Ehicago nach New Vort reiste fand ich am Morgen, aus meiner Schlummerecke mich auf richtend, daß der Zug stillstand. Der Eondukteur sagte mir, er habe änderthalb Stunden so gestanden, während ich den Schlaf des Gerechten schlief. Ich, ordnete meinen Anzug, sah zum Fenster hinaus und bemerkte," daß wir zur! Seite 1 einer Hügelkette bei einer ländlichen 1 Station waren. 1 ', Nachdem ich im Speisewagen gut gefrühstückt hatte begab ich mich, auf, die Plattform, um mir durch Auf- und Abgehen etwas Bewegung zu machen, j;,: ! ; , Im anstoßenden Kiipee saß der Maschinist allein und wartete. Ich trat zu ihm und begann mit ihm über die Lokomotive zu' plaudern. Tann bot ich ihm eine Eigarre, die er mit Dank annahm, und setzte mich an leine Seite. Er war ein , hübscher freundlich aussehender Mann , von etwa vierzig Iahren, und es schien ihm Bergnügen zu, machen ,, mir alle ,, Ventile, ' Hebel , und fonstigen i sichtbaren Maschinenthcile in der nächsten, Umgebung zu zeigen. Sie waren alle so glänzend, wie , sie durch Putzen und Poliren , nur gemacht wer den konnten, " denn ein Maschinist ist so stolz auf seine Lokomotive, wie die tüchtige Hausfrau es nur auf die Sauberkeit ihrer Wohnung. sein kann. Ich schaute -nach den 1 beiden blitzenden Tampfpressen , mit der Glocke dazwischen und gewahrte plötzlich etwas, das wie eine gewöhnliche weiße Motte'aussah.o abcr ! in vergoldetem Rahmen"! an, derMand des Kupees aufgehängt wordeii"warchk!', Dient das zur Zierde?" fragte ich, auf die Motte deutend. , ;l ,, Der Maschinist lächelte. ' ' .Nun ja, sagte er. ..thcilweise zur Zierde, aber, mehr noch zur, Erinnerung Ich hing , diese Motte unter Glas und Rahmen hier auf. weil sie das Leben ' von etwa 250 Menschen rtfic iiSSPiföa 'Aber wie in !, aller, Welt.", rief ich erstaunt; konnte ein Insekt zum LebtnxttUfDtthtnlpi': ' . DaS will ich Ihnen erzählen, wenn Sie Lust haben, die Geschichte zu hörend Ich glaube, es wird Zeit genug sein, sie zu Ende zu bringen, ehe wir hier weiter können' Ich setzte mich zurccht mit der Miene gespannter Erwartung, und der ,Maschinist, begann: Es ist , noch nicht lange her. ! , im Frühling war's ein Jahr, da fuhr ich mit diesem Zuge und auf dicferisclbeii Locomotive. , Mein ' Heizer ! war , derselbe, den! ich noch jetzt habe Jim Meade. Sie können ihn da oben sehen; der ist's, der dort angelehnt steht. ' Jim ist ein gnter Kerl, aber sehr abergläiibisch, er glaubt an Gespenster, Traume und Wnrnungszeichen. ' Ich pflegte sonst über seine Phantasien zu lachen, aber jetzt mache ich mich nicht mehr so sehr über ihn lustig wie früher, nein,; jetzt nicht mehr, seit wir die Frau in Schwarz gesehen haben. Das kam nämlich ) so: ; Wir ; sollten M. etwa um ein Uhr Morgens !' verlassen & und gegen ; sechs in S. ankommen. In jener Nacht war ein fürchterliches , Unwetter, das schon am Abend ' begonnen hatte. zu seiner höchsten Wuth gestiegen, als ich mich nach dem Wachthanfe ' begab. Mitternacht war nahe, und der Sturin schien das ganze Häuschen fortnehmen zu wollen, gräßlich, unheimlich klang sein Geheul. , , , , , , Jim war am Platze, Alles zur Abfahrt bereit und so lief ich, nachdem ich meinen Dienstanzug angelegt , hatte dem Zuge entlang nach der Station. Noch einmal ölte ich die Maschine ein und war nun sicher, daß Alles i;i Crdi nung sei. Als wir im Wagen saßen, konnten wir den draußen tooendctt Sturm hören und das Anschlagen des vom Winde gepeitschten Regen gegen die Scheiben. ..Das wird rine böse Fahrt. Frank' sagte Jim. Ich wollte, wir wären wohlbehalten in i." Ich lachte. Was macht Dich so schrecklich ängstlich. Jim?" fragte ich ihn. ." erwiderte er; ich sühle so etwas heranschleichen, mir ist zu Muthe, als sollte 'was Unheimliches pasjiren. ja. ich fübl's in meinen Knochen." Wieder lachte ich. .Du wirst auf dem Wege hierher naß geworden sein. Jim. fagte ich, ..und dann ist das oHeulen des Sturmes wirklich nicht ermuthigend." Um die Wahrheit zu sagen, ich war selbst etwas aufgeregt, trotz der leichten Art. mit der ich JimS Benierkungen dchandelle. Der Zug wsr lang und führte faß lauter schlafende Menschen. Früher war es mir immer beängstigend; zu denken, daß das Leben von Hunderten meiner Bcrantwortung übergeben war. nachher legte sich diese Furcht. Aber in jener Nacht war ich mehr als jedennruhigt. Wie. wenn der schreckliche S t u r m s i ii cn Weichen stelle? u n vorsich - tig gemacht hätte, oder wenn irgendwo an der Befestigung deZ Geleises ein Nage! loZgcgangen wäre? Bei diesen Zügen muß man sich aus die Wachsam? keit der Beamten verlassen, denn um pünktlich die Zeit einzuhalten, muß man manchmal so schnell fahren, daß man ein Signal erst sehen kann, wenn man dicht dabei ist. Aber ich lochte vlich selbst wegen meiner Furcht aus. als ich nochmals hcrabsticg. um den Zug anzukoppeln, und mich . über zeugte, daß Alles in bester Ordnung war. Ich nahm meinen Sitz wieder ein, die kleine Glocke über meinem Kopfe erklang schrillend, und mit lautem Puffen und Zischen des ausströwenden Dampfes ging es hinauZ 'in Nacht und Sturm, rasselte der Zua über Weichen, an Signallichtern und langen Wagenreihen vorbei, bis er mit dumpfem Rollen über die lange eilerne Brückefuhr. Dann ging es zwischen den Hügeln durch, deren schlum merndeZ qo unter tchriUeZ Pfeifen i weckte. Ich Sfsnete das BenNl wett,

und das Stoßen und Stöhnen ver wandelte sich in ern gleichmäßiges Summen, denn die alte Maschine that ihr Bestes, wir machten fünfzig engli fche Meilen in der Stunde. Die Dunkelheit war undurchdringlich, wenn nicht gerade ein Licht, an dem wir vorüberkamen, sie auf einen Moment untcrbrach. Jim hatte ein starkes Feuer und hielt denWampfInMochdUckMö daß wir an den schlafenden Dorschen und stillen Farmhäuscrn nur so vorüberflogen. ; Bei der ersten Station, wo wir Wasser nahmen, versicherte ich mich, daß Alles in Ordnung ging, während Jim das elektrische Oberlicht untersuchte. Der !, Weg war klar bis zum nächsten HaUeplayllnV Wenn mögl ich;ß,w u rdWieHD ü nkelheit : noch dichter, das Heulen des Sturmes noch lau iül(tlltttilß$ 65 man in bemjunfffi Nebel nichts mehr unterscheiden konnte.

Aber doch durch Nacht und Liegen erblickte ich plötzlich rechts vor uns eine riesige Gestalt, die Gestalt eines Weibes in langem, schwarzem Mantel, der im Winde zu flattern schien ! Sie schwenkte r " . r. ' '"" n . :.cn'" ,"Hn( t ' '' ' groc, gejpenzli ?cye Är m ez m x a zazen, wunderlichen ' Bewegungen. : and als ich. sie betrachtend, entsetzt zurückprallte, verschwand die Gestalt nach einem letztcn Winken mit den Armen. , Ich war zu erNaunt und bestürzt, um nur eine Handbewcgung nach dem Dampsventil machen zu können. In diesem Augenblicke fah Jim, der über das Feuer gebeugt i: ge id c e n'Crb a r!raü ;; I ! ii nb''l ii 't'irtir : hin. Hollah. Frank," rief er ans. was gibt's r Ich antwortete nicht ; mein Gemüth war zu sehr mit der wunderbaren Gestalt beschäftigt, die ich geseben hatte. 1 i1 1 1 Wir näherten uns letzt Rock Ereek. wo eine Art von Brücke über einen tie fen Strom führte. Ich fühlte ,, mich mehr als ze beunruhigt. Wir schwenk ten uln die Kurve und zischten der nur eine Meile von der Brücke, entfernten Nock Ereek-Station zu. Als wir da ankamen, sah ich gerade nach der Dampfpresse, wandte mich aber sosort um und Jim zu. der einen lauten Schrei ausgestoßen hattet Er saß 'in steifer Haltung, mit weit geöffneten, stieren Augen und herabges u n kener K i n n l a de i da, ein wahres Bild des Entsetzens. Mit zitternden! ftmaercdeulrtßl Dunkelheit hinaus. XMßmwfi Da war es wrcder auf dem Geleise. i;fiii ;;s,.;a :.',!,: die grauenhafte ffrnnengcstalt stch deut lich von dem ischein des dichtes adhe''i iftil : i ü'iifiiS i !!!; ,.: iii&f.äS'i.!;!:",; a.,..:!.,,:i :!'' ip'it1.; ,, ' bend. das aus der Lmomotliie aus d.is 'r-'' "! ,,i:!i,L! '' !,!l!! m '1 . ;:t'' u Gcleis siel. da war ie. bald bewe gungslos, bald in hexena r X i ge niM a n ze umherwirbelnd, aber immer Dat, uns ftft.1Ä. ..rank." flüsterte Jim kaum hörbar, geh " nicht ' über ,; ienesH,GeisMi!m GotteS willen, geh n !chQ lil'f als bis Du sicher bist, daß ganz und heil ist!" Ich glaube, ich war ziemlich verstört. Jedenfalls hielt ich mit aller ' !.;,!! ',( , :! :7 ' V 'ßt 'A'ßi Kraft d cn D amp f an. i ch ha tte u nmo g ? lich dem HmpulsHdeDZM hen zu bringen, widerstehen k önnen;' AlS er endlich hielt, konnte ich das Murmeln und Rauschen deS WafferS gerade vor iins im Rock Ereek hören. Als ich dem Wagen entstieg, traf ich den Zugführer, der auf mich zukam. , ! ..Was gibt'S. waS ylbt si" fragte er ttngedu.ldia. " Ich kam mir wie ein Narr vor. Keine Niescnf,au war jetzt :u sehen, nichts AuffollendeS aus mch' rcrc Schritte Entfernung, überhaupt ja .. ' ßßmlS! merß" ßft 'ßßt i !!" 5s weit Ulan in der Dunkelheit fchei 1 konnte. Mma3.bi?jTaatiu mir haben etwas erblickt. Was rs war. kann ich mcht genau sagen, aber es fah aus. wie ein grof;es. schwarzes Gcfpenst. das mit winkenden Armen uns warnte, weiter zu fahren.- ! ! , Sind Sie verrückt ffronk?- sagte der Kondukteur, man miife wirklich glauben. Sie find's. Aber da wir hier nahe am Geleise sind, wollen wir die Sache einmal ansehen.- Wir nahmen die Laternen und gingen vorwärts, und c .., , ... ft ' , ..KlIlV'S'ilFi'i! 'ijl! spähten uderall um her. W u w are n gar nicht weit egangen schrockcn stehen diilehV Da zu unseren Züßen gähnte rine schwarze Schlucht, und in ihr rauschte und brodelte das Wasser, des Fluffs. der; angeschwollen und übergetreten, seinen Weg nach dem See suchte. Die 'Brücke war fortgeschwemmt. Nur Holzsplitter und verworrene Ueber rcstc von Eisenzeug hingen an den Pteilern u nd lagen ' u möer.:e?;i Und in einiger SfcTne iauch:ttie'r; die furchtbare schw a rze I ra u e n ge st a l t auf. sie hebt sich scharf gegen die Lichtgärbe ab. die das Oberlicht der LotsMotive auf den Weg warf. Die Gestalt schwenkte ihre Arme wie in wilder Freude. Der Zugführer starrte aus die Schlucht und sah dann mich and War dies das Ding, deüen "'-'dlick Sie bewog, den Zug anz.'... " sagte er. Ja!" Jflim denn, es ist etwas mehr als ein glücklicher Zufall, was uns diese Nacht rctlekk. Frank!- ' Wir gingen langsam nach dem Zuge zurück, recht bewegt und dankbar, wie ich Ihnen versichern kann. Mehrere Paffagiere waren indeß herbeigeeilt. Unter ihnen war ein junger etwa achtzehnjähriger Bursche aus Chicago, der, wie sich bald herausstellte, klüger als wir Alle war.' Als dieser junge Mensch die Frau in Schwarz sah. drehte er sich um und schaute nach dem Oberlicht der Locomotive. " Dann näherte er sich den,selben, und' da ich seinen Bewegungen mit den Augen folgte, gewahrte ich an der Glasdecke der Flamme einen sonderberen Fleck. . Da ist Ihre Frau in Schwarz., sagte der Junge aus Chicago. Und richtig, do war sie 'ode? vielmehr er, derjelde Nachtschmetterlmg. den Sie bicr unter Glas und- Rahmen scben. Er hing an der Innenseite des GlaseZ: als ich an dasselbe tippte, flog das Gelchopf fort und wurde am jlector sichtbar. Das ist die ganze Geschichte. Herr.

" ' '' ' ' ; '"" DerDNachlschmetrrtt ' ' , !; vor der elektrischen Beleuchtuna befind v,''0- t. :r

liessen Glese flatterte, hatte cir.cn gro-! ßen schwarzen Schatten gleich dem elncsjti Nieienrieike neraki? in hie u?ikelk?it .

v or , u n . gew pr t cn,l;! u n i w ? n tiijc tfit i n,?,iai::i;i;HaPi:ii:

nlugel bewegte in dem vergeblichen Versuch, aus dem GlaseffzuDherA sein geheimnißvoller Schatten hatte das kf t , i- t '!i lf,i'' ; ' i ! v J'i t;"' I ' i 'k i "' Ansehen, als bew?ge derlklbe wllö seine Llrme : entfernte NlÄ aber Ka4 ?L:er '

'ausMemHlrAten'MiD schwand natürlich die Gestalt. Wann , ' es dort hinein gerathen war. , wußten " wir nicht,; aber wahrscheinlich war es' , geschehen, als Jim an der Wasserstation ' dasLichtM , r Wie dem auch sei, eZ hatte uns durch " 1 ' seine Vorspiegelung :' der Frau in

Dchwarz das Leben gerettet, und nun jil:2j:,c:-:t:r:i.Ai v!wi -An--'u ,,.

e, r?arum icy oie coiie ein , und; aufbewahrt labt:: Sie,"' mich stet, an d:e , wunderbare Art pttZnw'v,äkWe1che f;,''c-,::',s '.,':' .1 ' , -

vor oem ooe oewayri wurocn. ie -mögen es einen Zusall nennen, aber ' ich , sehe darin das Walten der Vor-

Alle einsteigen !- riet der Conduk tcur, indem er mit einem Papier in der Hand aus demTelegraphenwaaen trat. Jim der Heizer, lief , cn seinen Platz, und ich ging nach dem memigen, nachdenklichcr und ernster durch die schlichte : Erzählung, als ich leitlanger Zelt ge m.c ifX,x ,!,.A"U i Dcutschlandfahrt W :t. k. TagrbuZidiStter vo E,a RiG. "Jl'ii: & i-iii BelIFA Ariöni ten in Bin g'eLK' Das war ein Tag voll' echter Nhcinci landfrcud' ': ;1V :i Den wärmsten Willkomm ließ der Nh:in ' entbieten; Zum Niederwald nach Bingcn waren ?!,F Gekommen aus Ncm Lor! die Ariomten.' In , Strömen floß' am Morgen' schon &:iy- der Wein, " Man schwelgte in des Nhcingaus ' ;:. ' ;;: :v. besten dorten ?v Und pries vom Frühroth biS ziim Son f:;ß ß:ßi ' nenschcin ; ' T-; Germania Hulde in Liedern und in l- ' ' Worten. - f : 5 Nun hat der Äochusbrg sein aub? töV, . .. ' gcmand .- , V MhWelWZWWStWhÄÄ ügl j t;t sj rit 1' Aib c ;;;:::.;;;: : i ; : 1 't a n' '':!- . iT,-:?;; :,; ii; ;; s'N: Ein blitzendes Geschmeid von Lichtern m - tjtraaci.s1' i'!'räS 'fS'W'f.' ,, l'1:,;-'1!!:,! jü a : ;: iiammi, es, aus IN , roi qzm, c u c xj

rt 1 :i. W i . V ?i t. r- ii", :, - ' '. ''S'ifiZJiZlL-t'lj'..';ZlW!i'X

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EfeSnfÄ1 M9: ania's (irzbild grüßt hoch über'm ' MUMWAnWAMNWi )ie Musik , setzt, macht gen Schalles , ;

Ger m a n tß:MH Und die Musik setzt macht gen chal

;!:;::; 11 : Laut braust die Wacht am Rhein um , " , , , Stroin u,U) X'anac.

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m iVtrfnnrS'i -ß$ O Vaterland, wir blieben noch die iiliij;!i;:;l::!:::iis; Wir stehn zu dir,,imnn auch da?, Meer , ,, 4"''?:n "ifennr'"j - 'jrs Mög' dich der Himmel ewig,, un?. er, Hin ,1 , h:,'i ,,! V1' ,, ,j: j jl " " ' .S. ' . . : f ,' urt am i'iain. 'V ..sr' siii!.;!;!:; Frankfurt, du einstige Neichssreie. du iWM' Noch immer gewaltig , im Prunken DoSle)ZaD5?a Vom stolzen Ha upt d:r gesunkeii. h !si ;;!;-:,.,;!: ' i 's-. 74 !'!, " ß' ' jl " - r ' " !' 'tiSiP- :"'. i . -i1 :"!!!!", ft M'b'imS m-lr-SM i -M. Nochschwol'kmzfkWerWaitrlzl Um deine (harten, die alten. Doch"übe.!vkrIrsseli ''!!'

Wandelli vivk ocilsöfifisac iaiten ßßß j ßWs0wMi

ilb:!,4i'iSs.:.ii;,' Es siel der Judenaasie Damm.

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DiS'al Wln oilld I a m kelizttMnWW.WM . j .jiiiiii, j ,,iij,.jt ,:i; i, .,, i.., . ;,,,, t ;:( iiijji'l! !;:,,ti'M : -;;; i ; lä,;, i:j DerblandgelockteMe 'rjmiii jiiÄ

Deine Börse zur zweiten ,, Hirschkuh ; li Die im ströme der Spekulationen ;JJ Den Aeichthi.msuchern der Gegenwart t-ie stur !iifiit jii hett flWts!irntt '."li'.l.,1 , 11 U Ji l H l IMIUlll 'ip'i;. ' Doch wirst Du auch weiter den Äoth M II Sfdjilbö äblteffl TObbnne'Tl'CfTÄbi Dir bleibt doch als Vioethe's Vaterstadt UnsterdlichrLNriheivcr üiiiibi ..:i!::: Üli Du Braut des Taunus, voll Werbe begehr. Mit kosmopolit'schen Allüren. , , fk Du hast noch iinmcr dein jungfräulich Air ' Und ließest dich längst doch verführen. In Bicbiich qinzen wir dlirch der! WI-'IJstTtSög Die Sonne lag hell ans den statten. Doch übet d:c Nassauer yerzozmaei Zog's In je wie danimcrnde Schatten. Leer steh'n die Schlösier: das alte G schlecht. , Es floh aus den heimischen Gauen; Ein neues Werden, ein neues Aecht Umblüht die Mauern, die grauen. Es rufen die Unken herüber dvm Ried Jii dumpfem; trübseligem Tone ES klingt wie ein altes, verlorenes Lud Von einer versunkenen Krone :- i5A m er'i k an i scher U n i e r n e h m u n g s g e i st i n Afrika. AfrikaReifender (im Laufe seiner Erzählung): Sehen Sie nur. Pa'cha," rief ich Emin zu dort ist ja eine ganze Heerde von Elephanten. Dollen wir denen nicht auf den Zahn fühlen?" Gehi nicht. erwiderte im?n. die sind schon in testen Hnden.7 Un) wirUich bemerkten wir btm Nöherire ten uf den Eltphanlen'Zhnen txt Werte: Ees&r'ted tot th ßruu!,,tyick'BfclkeCoHat Ca. .

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