Indiana Tribüne, Volume 16, Number 139, Indianapolis, Marion County, 7 February 1893 — Page 2

MMM MibÄNS. rWrfat lügllch und Sonntngs.

Xte tfisiliite Zxmnt sollet durch den TrSzer J3 Cents per Woche,, die önrttcöS.-'ttiSuite Cent per Doäx. Berde juscnircea 15 Cents der SS Grat- perT?onak. 5? PvA geschickt i Vor anSezahlu Ttf per Jahr. vfsire : 130 Ctj Maryland Straf;. ZndZsnaVoliS, Ind., 7 Februar '93Z PofiMe! mit HinvernlfZen. :!,:":"' , - . ! :' - 1 Der geschäftige Großstädter rezt sich leicht darüber auf, wenn er ewen Briej oder eine Zeitung einen halben Tag zu spät kriegt; in vielen Fällen hat er za joRcchk, Denn. eS können ihm bedeutende Verluste au? solchen Verzögerungen etwa wen, und auch abgesehen vom Ge schäft können Verspätungen recht un ungrnein vrruyren. eilen acer, oder gar nichts denkt er daran, wie un endlich günstiger er gestellt ist, als eine sehr große Zahl seiner Mitbürger in vielen Theilen unseres wetten Lande?. Kann die Ungunst der Witterung schon dem , verwöhnten Städter durch Auf halten von Aahnzügen und Ocean Dampfern viele Unannehmlichkeiten be reiten, so gibt eS ungezählte Tausende, die , heutzutage mit der Postbedienung kaum bester gestellt sind, als ob sie vor vielen Jahrhunderten gelebt hätten! Die Meisten haben überhaupt noch keine Ahnung davon, wie vielen und vielfachen Hindernissen, Beschwernissen und Fährlichleiten der Postdienst noch heute innerhalb der Ver. Staaten und ihrer Territorien begegnet. Theilweise liegt sogar viel Romantik in demselben, so nüchtern er 'auch an der Oberfläche Mi-ii m t ' , UU3iUUlUiU , 1 TroK der großartigen Erweiterung unsere; Eisendahnsystekns liegen noch immer bei Weitem die meisten unserer Postämter nicht an Eisenbahnen, son oern müssen mit der Postkutsche, ode? surch Postreiter, der durch Fußgänger (in vielen stets oder zeitweise unwirth samen Gegenden) erreicht werden, die 1 sich nicht nur blos auf Schusters .tappen verladen können, sondern sich oft mit Schneeschuhen, Hundeschlitten, Klctterstrickcn u. s. w. zu oder von ihrem Bestimmungsorte bewegen müs sen. Manche dieserPostboten konnten den Alpensteigern und, sonstigen Abenteuer Kpsrtsleuten odtt Aeisesorfchern aller lei werthvolle Winke geben. Tie Postverwaltung hat nicht aus die Entwlckluug des Eiftnbahn und fön Klzen Verkehrswesens gewartet, sondern ist ihr in dielen Formen vorausgegan zen, um ihre Botschaften auch in die mtferntesten Winkel und Schluste zu tragen. Hat doch selbst das Territo '?ium-, Alaska " bereit, 22 Postämter, velche in regelrechter Verbindunz mit )en Staaten stehen. Doch braucht man zurchauZ -nicht so Veit weg zu gehen, .im einen recht ursprünglichen, strapa ziösen'und abenteuervoüen Postdienst ;u finden! Unser engerer, Norden und Süden bietet uns vielmehr solche , ipiele in Menge. Da braucht man sich .iur das nördliche Wisconsin und Michlgan zu betrachten, tcojo oft tm Sinter alle Wge durch Schneewehen ge sperrt sind, ' und eine große- Anzahl Postämter nur mit Hundeschlitten öder Schneeschuhen erreicht werden kann, 'sine Menge sehr schwer zugänglicher Postämter liegt in den Alleghznics. ' , Oder man gehe nach den Sümpfen des östlichen Nord-Carolina und über Haupt in die Kiefern und Terpentin region der südatlantt'chm Kaste, wo ei gilt, Verbindungen zwischen den dort! gen Holzschlagbesitzern. resp, ihren Leu? ten, und den Magazinen und Gehöften te3 Nordens herzustellen. Von Cap Kcar bis nach dem gesürchteten Hatte, ras. N. 6.. erstreckt sich am Meer ein langer, 'schmaler Sandstreifen, aus "welchem eine Masse Postämter für die Fischer , vorhanden sind. Dieselben er , den mit kleinen Segelbooten bedient, welche zweimal die Woche taufen; auch amtlicher . Briefwcchfek zmifchen . der Sundeshauptstadt und Hstteras wird " auf diesem Wege besorgt und wenn die planmäßige Jett nicht etngehattcn wird, so, ist Onkel Sam sehr streng und for '" dert acnügenoe Entschuldigung, oder er zahlsnichis.' 7 .', Nehmen wir ein Beispiel aus Ari ;ona. und h)ren wir. , was ein Postin spectr über eine : dortige Postverdin dung erhlt. die noch viele ihres G!ei chen hat. ja sogar bedeutend überboten mrdMMM' ' ' ' " " : ::: "' ,.Jch halte LeS Ferry im Eount Eoconmo zu besuchen, am Colorado' fluß beleben. ' Hätte der Verfasser von Robinson Crusoes die, Tour gekannt welche ich durchmachen mußte, ! er hätte gewiß nicht die. liebliche südamerikani sche Insel Juan Fernande; , als Vor bild einer weltentlegenen Stätte gewählt! Ta ich mich zur Zeit in Utah befand, so begab ich mich zunächst nach Salina, von wo !ch mit einer Postlutsche nach Kanad - über Panquitch fuhr. Tiese Fahrt dauerte, allein 'drei Tage, und am Ende der 2l5 (engl.) Meilen rasteten wir spät Nachts. ,,,zu Tode abgemattet und ganz durchsroren, in einem Farmhaus. Zum Glück durften wir einen Tag lang ruhen, ehe wir die übrigen 93 Meilen bis nach Lee'S gerr? zurücklegten. , Zweihundert Meilen weit hatten wir auf unserer Äeike die reruazttgte ame rilanische Wüste zu durchqueren. , unter beständigen Gefahren " und Entbehrung gen, fast ohne Wasser, , und sanden von Pflanzen. Thieren und Menschen sebr wenig vor! ES ist derselbe Weg.,, auf welchem Stanton seine unglückliche Er peditivn führte, und die Üed?rledender' zum Theil wahnsinnig wurden. End' lich ist Lee'S Ferry erreicht. Kaum ein DuZxend Seelen weilen dort. Es sind aber amerikanische Bürger. , und sie müssen ihre Postsachen regelmäßig krie gen: und sollte irgend Etwas dazwischen kommen, so muß ein Agent der Regie-, runz eine persönliche Untersuchung! au Ort und Stelle vsrnehlnen, mit de.s l den Genauigkeit, als wenn eS sich um irgend eine Unregelmäßigkeit in dir Stadt ?!ew ork handelte. Viclleik

lvH ds $100 od.'r meyr. unv es lzan selt sicö um eine Kleinigkeit; aber für öen Postdienst und sein Ansehen ist es eine LebenZsrage. Diese Äoutc ist eine von vielen, aus denen die Beförderung jedes Briefes und jeder Zeitung viele Dollars kostet." '::-":!. T' : Und wie ost führen. die Postwagen in den Felsgebirgen und anderwärts äber halsbrecherische Hohen, an gähnenxn Abgründen vorbei, über schwinoclndc Brücken, über reißende Bergöröme oder weithin durch dieselben, ja mit stricken und Flaschenzügen hoch hinauf in Klippenhöhlen uns wieder yerab. Noch schlimmer, als im Win :tt, ist in manchen Gegenden, beson. oerS in den Alleqhanies in West-Virgi nien. der Weg im Frühjahr, da als ' dann alle Wege . viele Fuß hoch' im Schlamm stecken. ' für den Fußgänger ungangbar und für Pferde oder Äauli .'sel hochgefährlich sind, weshalb es auch ost sehr schwer hält, überhaupt Thiere ;u bekommen. Manchmal ist der Post: böte oder Jnsptor mit sammt seinem Thier in eine Schlucht gestürzt und, konnte von Glück sagen, wenn er wieder herauskam. Bei schöner Witterung allerdings sind viele dieser Touren für Denjenigen, der' Strapazen und Ge fahren verachtet oder gar sucht, der großartigen Aussicht z halber entschieden lohnend. , , - In späterer. Zeit. , bei weikerer Entwicklung dcS amerikanischen Touristenverkehrs, ließe sich vielfach der Beruf solcher Postboten mit demjeni gen der Fremdenführer auf das Schönste veteiniaen' " : , : ; i;: V:." . , m tt m . . : . t Erdbeben in Europa.

An e i n em Tage, und zwar am 31. Januar baben zwei heftige Erdbeber. im südlichsten Theile Europas stattge. funden. Die Nachrichten, welche wir darüber erhalten haben, beziehen sich nur aus die für die Bewohner jener Gegenden verhängnisvolle Wirkung der Naturereignisse, ohne diese selbst näher zu erklären, denn das Gefühl der Furcht unterdrückt bei solcher Gelegenheit jedes andere Gefühl. : Zante, eine zm griechischen .Reich gehörig Felseninsel, liegt an der West feite der durch den Meerbusen vcn Korinth gebildeten Halbinsel. Die Insel hat einen Flächeninhalt von etwa 250 englischen Ouadratmeilen und erhebt sich an ihrer-, westlichen Seite bis zu 2800 Fuß über den Meeresspiegel. ZU Stadt Zante mit über 25,000 Einwohi nern, welche durch die Katastrophe eine so furchtbare Heimsuchung erfahren hat. liegt am östlichen Ufer der Inseln Der ganze Felsenkoloß, aus welchem die Insel besteht, muß seiner Beschaff fenheit nach als ein ehemaliger Theil des Festlandes betrachlet werden, dessen Verbindung mit dem Lande durch Versinken des zwischen der Insel und dem Eontinenl liegenden Meeresbodens in vorgeschichtlicher Zeit adze-chnitten wurde.' " ' 3 Ebenso wird die noch vorhandene Insel, wenn auch erst nach hundert Jahrtausenden. gleichfalls irCVßttti verzinken und das diesmalige Erdbeben war ein TheU der ZerstorungZarbelt, welche die Natur dort verrichtet. , Viel leicht tief unten arbeitet das Wasser an der Auslaugung der Jelzea, und wenn ein Hohllaum entstanden tft. denen Decke die überlagernden Schichten nicht mehr zu halten vermag, so uürzen die FelSmasjen s nach und erschüttern die Erdoberfläche. Die aufgehäuften Bruch flücke tragen nun wieder die darübet liegenden Schichten, bis vielleicht nach JahrzehnteU.vder auch, nach Jahrtau senden durch die zerstörenoe Wirlun des Wassers auf's Neue m ')oh!iaun: akichassxn ist wejcher wiedec die Ursache! ... ''.,.' '"n-i ."'i" i ''-'11 zu einem tzmnurz. aio zu einem neuen Erdbeben wird. Endlich aber m auch die Oberfläche nachstürzen, wie es bei dem aroßen Erdbeben auf Jschi geschah. ' wo die ganze Insel sich um euilge ijüü fenlte. Die kleine, etwa sechs bi; sieben eng lische Ouadratmeilen aroße. der Liva riichen Gruppe angehürige Insel ...!.. ...V. v - V . iromoml iiegr norvilchvon oer qroZen Jnsel Sizilien und mindestens öÄv engl. Metten von -dem- Schaupkag des gleichzeitigen Erdbebens entfernt. Aus dieser kleinen Insel liegt der thätigste : n .' ß " Tit. ; . m 3 lau nie ruyenoe Uilan Europas, der den gleichen Namen wie die Jnlel führt. -erzelbe hat eine Hohe von über drei tauzend vug und einen dampfenden Eruptionsleg?!, mit einer Kraterössnung - .. -jl 1 - ? W TSr ' 1 "m 1 -F von zmenauseno üiiB Aura)mc)er. Ver rater hat fünf blö neben, Oen nu:?gen, die etwas seitlich liegen ! und die AuswursSproducte jchrag,,ln das Meer schleudern. Noch kennen wir die Naturvorgänze im Zchooß? der Erde zu wenig, um die Ursache , ter. vulkanischen Thätigkeit zu erklär.', doch läßt sich wohl annehmen, baß lowohl physikalische als auch ch?mi sche Einflüsse damit,' in Verbindung stehen. Wo die leckeren erschöpft sind. da Hort die Thätigkeit des Vulkans aus.' So trägt z B. Llpari. die größte Insel dicscr Gruppe, vier erloschene Vulkane, Was die Ursache des Erdbebens auf der Insel Stromdoli bctrisst, deren Be whuer den Untergang derselben, befürchten,, so , kann dieselbe gleichfalls nur in, einem unterirdischen Einsm.-z b e i e h 1 n 5 !r M 0pfTi:. 1 J Da das ' Wasser ' bei 1 den Erdbeben die bedeutendste Holle spielt, so ist es wohl! erklärlich, daß , durch eine starke Hvchsluth, ' also bei einem ' stärkeren Druck deS WafferZ gegen , die unleren Schichtn dieser Inseln, die bereits vor handenen Bedingungen für den Ein stürz beschleunigt werden und daß die Zeit einer Hochfluth zur Katastrophe des Erdbebens fahrt. Am 31. Januar abec waren die Bedingungen iür eine außergewöhnliche HochTiuih vorhanden Die Erde stand zwischen Sonne und Vollmond" und der, leAtere befand sich ungefähr ebenso weit nordlich a.s die Sonne südlich : vom Aequator. so daß die drei Körper nahezu in -iner Lin standen. ! Es waren also die Ehancen für eine, wenn auch nicht möglichst hohe, so doch für eine außermdentliche Hoch fluth gegeben. ,, Dazu kommt noch, das Sonne und 'Äond nahezu in ihrer ge ringsten Erdferne standen, ein Umstand, der g'eichfallS zur Erhöhung der Flulhwelle beitragen mußte. Wenn bei solchen Stellungen 'der Gestirne eine, ohne dieselbe vielleicht auf

ayrzcynte p.uer erfolgte Katastrophe hereinbricht,, und wenn die Orte dieser Ereignisse ganz nahe am Meere liegend so könn.en ;'wi? schwerlich die Hpotize'e zurückweisen, nach welcher das Wasser eine der' Haupturfachcn der Erdbeben

.11 - :. ; S '1- : ' :. :i . 1 ' . Vom Anlande. In China hat' ein Z ede Dorf ein Theater und jede tadt desit deren mehrere. : ., . In St. AlöanS. Vermont. brauchte ein Farmer fünf Fässer Apfel, wein, um ein Feuer zu löschen, das in fernem Hause ausgedrochezr war. . Der deutsche Äogelkenner Weismann bat ermittelt, daß die klei ncren Singvögel ein Alter-von 3 bis lSJahren erreichen: Raben leben 10U Jahre, Papageien noch länger, und sschwäne bringen eS sogar -biS auf 600 Jahre. - I : -CW' ? Die Urtheile der südlichen Presse überden kürzlich ' verstorbenen Gen. Ben Buller waren , im Ganzen genommen ziemlich maßvoll.., Sie lie fen im wesentlichen darau? hinaus, daß ein'Mann wieButler iu der Geschich'e fast einzig dastehe, und daß sie daS für ein grofzeS Glück, halten. . .- . ' ZweiKühel Eigenthum des Farmers Hill Eostcllow von Windfor, N. C. wurden kürzlich todt gefunden, er 5ials der einen Kuh steckte fest m fchen den Hörnern der anderen. Sehr wahrscheinlich waren sie im . hitzigen - . , . . . . r: . irarnpr 1 ineinanoer geraioen, ujj , sich gegenseitig das Genick brachen. Gra u e Eichhörnchen haben keine schlimmeren Feinde, als ihre rothen Brüder. Als kürzlich Peter Bo?ce in der Nachbarschaft von Danville Pa. auf der Jagd war. beobachtete er einen Kampf auf Tod und Leben Zwilchen e nem grauen und xotyenEichhörnchen.Der letztere blieb Sieger, der Preis seines Sieges war die BesiZnohme eines Loches in einem 'Nußbaum, das außer einem warmen Nest 'auch einen Wintervor rath von Nüssen enthielt. , ' Ein Beitrag zur Getränke, frage aus einem Temperen; Meeting. Der - Reverend Hypo. Kritos: .... Und ich frage Euch nun Alle, meine ge liebten Brüder, und Schwestern,' so Ihr hier versamineltZ seid giebt, es auf Gottes weiter Erde irgend etwas, was schlechter wäre. als Whiskey? . . . . Pause, die von einer etwas heiseren Stimme aus dem Hintergrunde unter brachen wird: .I nü freilich.... Kein Whisky!- ;: Eine der berühmten weißen Rleseneichen von New Jersey steht auf dem Ho?e der Presbterianer Kirche in Basking Ridge. vie hat in der Höhe von b Fuß einen Umfang von t4 Fuß 4 Zoll. Die Zweige werfen einen Schatlenkreis von llö Fuß im Durchmesser. Dieser Baum war schon vor mehr als hundert Jahren ein Pracht ezemplar und jedenfalls schon im Jahre . , - ' r . ' 111 . iisu. ws aur oem Plae eme 010a kirche gebaut wurde, ein stattliches Ge IvächS. ' " - : - ";"'1:i;;':: I n P r 0 v ide n ce, R.J.. i st die. ier Tage im Alter von 81 Jahren der Erfinder Joseph Wischor gestorben. Unter Anderem erfand er die derabbän geflde Barriere, die bei Eizendahnkreu' zunaen benutztowird. Er war sieb Mal verhrirathet und von seinen sechs ersten Frauen geschieden. , Die siebente Frau, die er vor fünf Jahren yeirathete.' ä , j macyle an kein Porremonnale oerarlige Anfprüche. da er sein ganzes Bermö gen an einen gewissen John Morris übertrug,' der ihm dafür eine Jahres reute zahlen mußte. Sämmtliche sieben .tL..f.i... - - grauen uücncwcii iyii. fr x a u 8 a v i n a F i l l m 0 r e von Clareuce. N. Y. eine Cousine von Mit! lard Jillmore. hat kürzlich ihren 103: Geburtstag gefeiert. &u wurde in Connecticut geboren, ' hat aber die größte Zeit ihres Lebens in New York gelebt. Sie ist niemals auf einer Ei - , , '. - ?' '1 ' j , . 1 ' r t . " senoayn gefahren uno yar nicyl die gerinaste Kenntniß von Telegraph und Telephon. Sie liest 'noch immer fleißig in Zeitungen, und die Bibel hat sie so ost gelelen. das sie einen großen Theil auswendig gelernt hat. Sie erfreut sich einer so guten Gesundheit, daß sie die beste Aussicht hat. noch viele Jahre 'langer' zu leden. : - ' f - Die Union christlicher lemperenzweider protestirt dagegen, )aß in den Pullman'schen und Waa uer'schen Schlafwagen Rauch Cabine eingerichtet würden. Demnächst 'wer zen die geichäFten Damen vermuthlich zerlangen, daß das männliche Geschlecht. on dem sie bekanntlich keine besonders wye Meinung yaven, ganz und gar vom. Gebrauch der Schlafwagen, aus e.'ch'ossen werde, und daß man zu ihrer Beförderung eine etwas bessere Sorte oon Aiehwagm erbaue. Die U. E. t. W" hat überhaupt bis zum heuti. 'Zen Tage och nicht begreifen können, oas den lieben , Gott , eigentlich dazu zecanlaßt hat, jene berühmte Rippen Lperanon vorzunehmen. - Ein charakteristisches Bild m der New Yorker .World-? Auf ei ier1 Seite der Straße das Großhandels auZ Etcveland, Whitney Lamont ,v Eo.z hinter den Scheiben ,be.vor sehen Eleoeland und Whitney auf das grausame Schneegestöber in den Stra seit. Aur, der anderen Seite die poli tisch: Tcöo!erfirmL Eroker Murphy. ÄeLauzh'.ln & Eo. Chef Eroker und der stille Partner, Flower , hinter den Sch.'iben ihres m LhopS-: und drau.. ßen bis a n d i e Knie im Schn ee, f r S i itelnd und zitternd und weltoerlaffen: üavis V. Hill. Im Hintergrunde )as Wctterbulletin vom 10. Januar: Der kälteste Tag seit zehn, Jahren. -: Die egopti schen Tänzer 5ic ' Mabomed. .. Sir , Befhir Anima, .Nahomed Efsendi,und Sira' Ash'ir. welche uzit r Fährung ihrer mit Aril lanttn geschmückten Landsmännin Maria Hozabie vor einiger Zeit auf ClllS Island landeten, um in Amerika,' vie ,sic sich einbildeten, durch ihre Tänze. Furore und Geld zu machen, haben gleich den heulenden Derwi chen die Rückreise antreten müsse, da sie; oon Mitteln völlig entblößt, dem Ver hungern nahe waren. ' Die schöne Ma ria hatte nämlich erkannt, daß die Ge ichaite flau ginaen und ; sich aus ' dem

taute gemacht', i?re Mittellosen LandS. !eut? zuräckla"end.l Durch VermiÜe(ung des türkischen Generalkonsuls, altazzi Esscndi. wurden die halbier ungerten Tänzer nunmehr auf dem Dampfer Obdam nach Europa zu. ;nckg;W:idtT ' M'Z, ' Frau Alerandrine L loyd oez bat in Sisur Falls S.'E.. einen chekdnngsprozeß gegen ihren Gatten, ven General Enrique Lopez aus Bue noZ. Aires. Argentinien, eingeleitet, weil dkrielbe,, sie angeblich brutal be handelt und nicht für ihren Lebcnsunterhalt gezorgt haöe Das Paar wurde vor etwa zehn,Jabrcn in London getraut und der Ebe , sind-zwei, Kinder entsprossen, die sich unter der Obhut der Klägerin befinden. Der Beklagte ister Sohn des bekannten DittatorS o:r,Argentinischen Republik, und auch er versuchte es. dem Beispiele seines ÄaterS folgend, vor sechs Jahren mit der Bildung - emeZ Rebellen Korps, hatte, jedoch wenig Glück damit.sda man

seine Plane - rechtzeitig durchschaute. Seine Agitationen brachten lhn lchllek umsein ererbtes Vermögen. -und der otn'tlcie..' Agitator noi -, nun mehr von sen Almosen seiner. Freunde. . . DurchSprengunineinem Steinbruch bei Graniteville in Missouri wurden kürzlich 100.00') Kubikfuß von einem Felsen, und zwar alles in einem einzigen Stück, losgerissen. Vier Fünftel sämmtlicher Maschinen, welche gegenwärtig sich im Gebrauch befinden, sind erst in dem legten Vierteljahrhundert gebaut wor oen. . .:" . . manzenpasftrten 160,. 763 Fuß Bauholz im verflossenen Jahre den Hasen von Bangor, Mainc. .Jch wäre weit besser dran, seufzt der' berühmte Elektriker Ediwn. wenn ich nie ein Patent her ausgenommen hatte!" Armer Herr Edifön! Die Reue kommt zu spät! Er toird jetzt schon danach trachten müssen sich n:i:. seineu Um :)icea paar.Millio: e r. die er troA seiner Palente erworben hat. schlecht und recht durch'S Leben zu Klagen. , -Die Frau des Farmers Henry Schultz aus der Umgegend von Eolumbus in, Jndiana legle neulich auf dem Sterbebette das Geständnis ab. daß sie mit ihrem Seelsorger, dem Pastor Mathew MerK, sträflichen Um ; gang unterhalten habe, und starb bald daraus.' Sobald Mertz von dem Ge' ständniß ersuhr, verschwand er spurlos. Er ist ein unansehnlicher, verkrüppelte? Jmerg und ein Wittwer und hat erwach- ' ' e ttindr. bei denen er wohnte. - ' , 1 ll M " ' : I Vom Auslande. I n den Thüner See ve? funken ist oberhalb Därlingen ii Stück der Bödeli.Eisenbahn. Dem Bund' wird darüber Folgendes berichtet: Der Sohn des Bahnwächters Dietrich in Därlingen befand sich gegen sechs Uhr, Abends auf der Straße Därlingen-Jn.' terlaien. Ungefähr 500 Meter oder halb der Bahnstation Därlingzn hörte. er ein eigenthümliches starkes Krachen. sah nach, was es sei und beobachtete, daß gerade oberhalb der 15 Meter lan gen Bahnbrücke über eine Bucht des THunerseeS, an einer Stelle, von der es heißt, man wisse nicht, wie' tief dort der See wäre, ein Stück der Bahnlinie von ungesähr 20 Meter in den ' See . ? . . . r . . . f . . . r 1' verfanr. lZfeno, oay im AUgenoua ein Bahnzug von Jnterlaken unterwegz sein mußte, sprang der junge Dietrich schnell entschlossen zurück in das Bahn Wärterhäuschen seines Vaters, nahm dort die Signallaterne, eilte mit ihr längs der versunkenen Bahnstelle um tarn gerade noch frühzeitig genug, um den heranfahrenden Zug anzuhalten. Fünf Personen Fahrpersonal und ein Ingenieur, der zufällig der einzige Reisende war, verdankender GeifteSgegen wart und raschen Entschlossenheit' dez wackeren jungen Mannes ihr Leben unr die Bahngesellschaft die Verhütuno eiueS großen Verlustes. Das . Versin" ken dieses BahnstückS in den See wird dem Umstände zugeschrieben, daß das 1 T ;.rü . t ' m m iit(A47A fcM i U(l UVIH iU(l UlUCllCtil WUl. der jeßige niedrige Wafferstand habk seinen Einsturz befördert. . Zum Selbstmorde des Grafen Krasicki wird gemeldet: Graf Jo hann Krasicki, der sich in Wien, durch einen Sturz vom dritten Stock tödtete, lebte seit langer Zeit in der Einbildung. daß seine financielle Lage ungünstig sei. Dies blieb auch die Grundtendenz fei' ner andauernden Gemüthsverstimmunz nach einem ersten Selbstmordversuche im Herbste vorigen Jahres. Er furch tetez in eine. Heilanstalt gebracht zu werden und wünschte selbst in ein Hotel zu ziehen. Man wollte den Kranken aus seiner gewohnten Umgebung brin gen und am 10. d. Mts. erhielt' er ein bescheidenes Appartement, zwei Zimmer im zweiten Stocke eines Hotels auf der Mieden. , Bei ihm war sein Kammer diener Hosmann. , Nach dem Frühstücke ging der Graf einige Stunden spazie ren. Zum Diner kam einer der volni. schen Caoaliere seiner Gesellschaft täg -'

llch kam auch ,em Arzt. !, Nach Tijcht pflegte Gras Krasicki zu rechnen. Ganz, Bogen schrieb er voll mit Ziffern unl der Kammerdiener trachtete auf Wei sung des Arztes danach, alles Papier wegzuschaffen. Beim gestrigen Tinei war der Graf schweigsam und tiefsin' nig; zwei andere Gäste bemühten sich vergebens, ihn in die Conversation zu ziehen. Nach dem Speisen begab sich der Graf in sein Zimmer und raucht, eine Cigarette. Dann ging 1 er mit Licht aus , den Corridor in'S Closet. Der Kammerdiener hatte rasch etwas im Zimmer zu besorgen kam aber gleich wieder hinaus und wartete au' ieinen Herrn. Der Gras aber hatt, die Zwischenzeit , benutzt, um, in daz dritte Stockwerk zu eilen und sich in den Hofraum hinabzustürzen. Aerzt liche Hilfe war nicht mehr möglich. MitDanielSpitzer. des. sen Tod jegt aus Wien gemeldet wird, ist eine der interessantesten Erscheinun. gen des nachmarzkichen Wien aus de.?z Leben geschieden. Er war am 3. Juli 1335 in Wien geboren, studirte di. Aechte, versuchte sich zuerst in Volks, wirthschaftlichen Artikeln, um dann, sein eigentlichen hummstisch-satyri t&tn Beaabuna nechzebend. ati de, mm ' -..!! .iSf: ,i-; : 1:!;,: U'S'Sh ' '!. (iw.iVSi-ßfi' tiu'iuh.-: ',: h -fti In-,-.:-

Autor der später auch in Buchform er schiencnen und mehrfach aufgelegten Wiencr Spaziergänge- in den Dienst der ,N. Fr. .Pr." zu, treten. Im Feuilleton dieses Blattes tummelte er seinen allzeit lebendigen,, kaustischen und scharfen Witz im Kampfe, gegen

bedenkliche Erzchemungen und Aus w.:chse in der Literatur, Politik unL Gesellschaft. Bekannt sind seine WarnungZrufe vor dem Krach von 1873. bekannt seine ebenso geistreiche wie bünd'ge Charakteristik der geschäftlichen Streber jener Tage: ' Eiserne Stirn, eiserne Kasse, eiserne Kerne." Ebenso rückbaltlos führte er den Kampf gegen die Hausdramatiker des Burgtheaters, zu denen Scheinqrößen wie Weilen. Mosenthal und Eduard, Mautner, ge borten. Den Letzteren, . der ' wohlbe leibt und ein Liebhaber guten EssenZ war, nannte Spitzer mit Anspielung ans Mauiners Embonpoint: den in den weitesten .Kreisen eingeladenen Dichter.. ,D!eses Bonmot ist eben e wie viele andere Allssprüche des Ver st or denen auch außerhalb seiner eigenen Heimath zum geflügelten Wort gewor? den.' Jni Ganzen erinnerte die Schreib weise SpiZerö -mit ihrer Gedankenschürfe und Knappheit der Plastik und Geschlissen heit deS Ausdrucks und de Zielsicherheit seiner Satyre an die pvle mische Prosa Heinrich Heines. "Dei Abgezchied-ne hat auch zwei Novellen .Das Herrenrecht" und Verliebt, Wagnerianer- geschrieben. Als Mensch war er anspruchslos und überall wohl' gelitten. Seine letzten Jahre .waren durch körperliche Leiden getrübt. ' Der in Genf wegen Er mordnng der französischen Sängerin Dava und des Wirthes Fischer! zu 20 JahrenBefängniß verurtheilte Kellner Aernard hat im Gefängniß einen vier fachen Selbstmordversuch aemacht. Zu erst brachte er sich mit einem - schärfen Instrument drei Stiche in der Herz, gegend bei. .Während er in seiner Zelle ärztlich . behandelt wurde, benutzte er einen unbewachten Augenblick, m , sich aufzuhängen Der bald darauf ein tretende Wärter konnte ihn aber wieder zum Leben bringen. ,AlS er bald da rau? in den Gang geführt würde, um frische Lukt einathmen zu , tonnen. stürzte er sich plötzlich durch eine kleine Oesfnunz des Treppengeländers durch das drei Stockwerk - hohe Treppenhaus bin unter. Er sie! aber im zweiten Stockmerk auf ein ausgespanntes Draht netz; da gelang es ihm, wieder zu ent wischen und abermals , hinunter zu springen; er fiel zwel Stockmerke tief alnunter. ohne aber irgend welche Ver lesunaen davonzutragen. 'Bernard wird wohl den Aerzten zu näherer, Un terluchung und Beobachtung übergeben werden. - I n Genf machte der In qerneur Ehappuis m Gegenwart " der Vertreter dortiger Bankhäuser eingegehend Mittheilungen über das Project des auzanner Banquiers Manon , be trenend den ,Slmp!onDurchstich. Die Bahn, wärde , nach dem System Riggen bach nls! Zahnradbahn auSaeiührt wer den unter Benukuna von Elettrizilät als Triebkraft statt deS Dampfes. , Die zeoiten werden sich aus 40 Millionen Franken belaufen, die Ausführung wurde 4 Jahre zn Anzpruch nehmen Das Projekt wurde sehr günstig auf genommen. Wie verlautet,, würden die Genfer .Banquiers. , welche zusammen l00.000 , Stück, Jura . Simplon Aktien bentzcn. einen größeren Theil des a?:tals zeichnen. Wie Blücher seine Spiel schuld bezahlte, erzählt .Der Br" in semer züngsten Nummer. ES dürfte wenig , bekannt sein, daß der große -Narschall Vorwärts, ein passionirter Hazardspieler war und daß eine in schletun aniäiflqe Familie d:e:er Lei denlchast deS Fürsten ihren Wohlstand verdankt. Und das kam so: Eines Abends verlor der alte Haudegen in einem kleinen schlesi'chen Städtchen an lncn ebenfalls dem Spielteufel ergebe nett alten pensionirtcn ? Rittmeister das hübsche Sümmchen von 27,000 Thaler. Wissend daß sein Partner arm war und sehr bald wieder daS.gemonnene Geld im Spiel verlieren 'würdet be schloß er, dem von Fortuna so Begün stigten sein Glück zu erhalten, und wäh rend man noch beim funkelnden . Wein den Sieger feierte ließ der Marschall heimlich einen Notar kommen und ver anfaßte diesen, sogleich einen Contrakl aufzusetzen,! den er seinem Partner zur Unterschrift vorlegte. Bevor er dies jedoch that, fragte er den Rittmeister, ob er ihm wohl eine Bitte erfüllenwolle und als dieser betheuerte, daß ihm der Wunsch deS großen "Feldherrn Befehl sei, forderte der Fürst, 1 daß ihm der Rittmeister das Ehrenwort darauf ge ben solle, nie mehr zu spielen. An fangS weigerte sich der glückliche Gewin ner sein Wort zu geben, abcr Blüch ließ sich nicht erweichen - und überreich seinem Gläubiger als Bezahlung, dtt Spielschuld ein gestempeltes Papier zur Unterschrift. Als der Rittmeister da Schreiben gelesen hatte, war er tief ge rührt. Es war ein Contrakt, laut welchem er sich verpflichtet, für die ge wonnenen 27,000 Thaler Besitzer eines Gutes zu werden das sofort zu kauf n war. Freudig unterzeichnete er den Contrakt, entsagte dem Spiel und hat es niemals bereut, dem fürsorglichen Partner sein, Ehrenwort gegeben zu ,habenWWMWMWWWO il f heb u ng e nW nte tl Bri ganten, zum Theil unter harten Käm p fe nl h a den in Sardinie n neuer dings mehrfach stattgefunden ; sie sind nicht immer ohne Schaden für die betheilig ten Ccrrabinieri äbWaufen trägen abel zur Beruhigung der bisher gefährdeten Landestheilc entschieden ZbeiHHEi--ieS natürlichen Todes starb inzwischen ein erfi5nlicchfeit,-3!:it besonderen Merkwürdigkeiten der an Seltsamem, so reichen Insel geHorte, nämlich die Brigantin Maria de Jr goli. Sie war ihrerzeit eine berühmte Schönheit ghreSM beccu gewesen ßwelcheS unter den alten Eichbäumen des Hochlandes von Maco mer lieg!. Ihr Leben war reich an Liebe und an Spitzbübereien, und als sie einmal wegen Diedstahls verfolgt wurde, schlug sie sich alö Mann gekleidet in die Mlbniß und verschaffte sich ihren Unterhalt mit der Vüse. die Tu

tresflich zu handhaben wützte. Ihre Räuberthaten hat sie nach und nach alle in den Gefängnissen der Pro.inz Ses. sari abgebüßt, und alösiedeswechielvol

len Treibens mäde war, zzg sie sich für ihren Lebensabend in ihr veimath-dorf znrück, wo sie am '2. Januar ihr aben teuerlicheZ Leben beschloß. Ob sie die leölen Jahre von ibrcn Erfparnissen j

lebte oder ihren Unterhalt als Her!, nei: Tu4oder Bettlerin erwarb, wird man wohl." SVfti Veitstanz.

erfahren. , wenn sich ein Viozraph für sie findet, der Perinos Sammlung von , . . -r . . ( Vcyauerromanen um einen zezzeinoeu Band bereichern könnte, In dem Nachrufe, den der Vorsitzende des Berliner' elektro technischen Vereins. Herr Wirkl. Geh. Rath Elsasser dem verstorbenen, Ehren Mitglieds W.rner v. SiemenS widmete ( tt " v r ,ii " ' . erzählte der Redner folgende leid jt er ! leme cyarallertUlZcye pi ooe aus oem Leben des großen Gelehrten und In dustriellen: ..Ich bade eine Firma ge kannt. die Eoncurrentin von Siemens war. Diese irma ging' in ihren Ge schasten zurück und war nicht mehr solcistuttgsschig wie früher. Bon der Äirrnsl nnirh irfi rlirrfif mit Z,mnZ l zu verhandeln, ob er nicht bereit märe.' -J - ' " ' " ' das Geichäft! anzukaufen. r Siemens erklärte mir: Das will ich nicht;. ich will haben, daß Concurrenten da sind, und wenn der Mann in Verlegenheil ist, , bin ich sehr gern, bereits ,ihn zu unterstützen.- Er' hat dies denn auch durch namhafte Beitrage gethan. Das ist meiner Ueberzeugung nach ein sehr anerkennenSmerther Charakterzug,' daß er auf seinem Gebiete nicht, Allein Herrscher : sein wollte, sondern auch Andere neben sich duldete." , , Ein trauriges Geschick so schreibt man den M: N. N.auS Rom ist über die Wittwe deS Grafen L. Pianciani. deS ehemaligen ersten Bürgermeisters 'von Rom und Biceprättdenten, der italienischen Kam iner. ., hereingebrochen. Nach , dem Tode ihres Gatten 'der sie in äußerster Armuth zurückließ sah sich die Gräsin durch die Noth gezwungen, die Konzes sion zu einer TadakTrasik zu erbetteln. Tiese brachte . aber der armen Frau nicht einmal daS zum Leben Nothwen digste ein. und jetzt sieht sich die Un glückliche zu der Drohung genöthigt; sie werde auf der , Piazza , Colonna össentlich Zündhölzchen feilbieten und dabei um den Hals gehängt einen Zettel mit den Worten tragen: Das dankbare Vaterland der Wittwe deS einstigen Sindaeo von Rom, des einstigen Bi.epräsidenten der italienischen Kammer, Grafen Luigi Pianciani, Ritter deS MllitärordenS von Savo yen." Die Blätter fordern die Regie rung nachdrücklich auf, der armen Frau sofort zu Hilfe zu kommen. Einiges Aufsehen erregt in Berlin ein Selbstmord, den ein Mann begangen hat, der bereits, mehr fach , bevorzugte Stellungen , im össent lichen Leben eingenommen hatte. ES ist der' frühere Stadtrath Geg Pick aus BreSlau. der in das Hotel Conti nental Georgenstcaße 20, einkehrte und sich mittelst seines Taschentuches an dem ensterkreuz des von ihm bewohnten Zimmers aufgeknüpft,, hat. i Als man ihn auffand, war er bereits eine Leiche. l.ick. war , bis zum Jahre 1339 ein be soldetes Mitglied deS BreSlauer Magi strats, auS dem er ausschied um in dS Directorium der BreSlauer Disconto bank einzutreten. Diese Stellung war indeß nicht von langer Dauer: eö kam ;u Uneinigkeiten und Pick schied vor ktma zwei Jahren auS. nachdem ibm kine Abstandssumme von 60, 000 Mark gezahlt wor.en war. Ein Jchfldd?ii-,B liner HandlungZreinder hatte in einer kleinen Stadt Mecklenburgs. , die er 0f ier?" heimsuchte, schon verschiedentlich )en Unwillen eines biederen Gawirth irregt. bei dem er zu essen, pflegte. Diesmal schnarrte, er ihn an: , .Ich wollte jern , noch etwas verzehren, aber man kann ja jarnischt JescheiteZ bei Ihnen baben.' waS denn nicht?" entgegnete der Wirth. .Zum Krempel Ochsenzunge in Madeira. .Kellner." ruft der Wirth, bringen Sie mal ein GlaS Madeiras ; Und nachdem der Kellner es dem Gaste vor gesetzt hatte, sagte der Wirth zu diesem in aller Gemüthsrube: .So,, dor stäk Du Din' Tunq' man 'rin, dcnn hest Du Osientuna in Madeira!" MwG xverly einer; sa VVVVVVVVVWVWVVN imwm sZMVWQl' l?!!!lzcile t ü- , svc I fl c an c :; " : ' Js-i ir1'"!!1!'1!-.1 i! rranre ever :e. 5 Sie wirke ie ZZaub? nf d!e L,bcnsrk j regul,ren d'r Abfoi'derunzen. dr'nzen iiizigst 5 verorrile .'.iz!,saroc iowoti bcico', n!u. a ttn ben gu?,n ?:vplt nnd tnvttfn mit 9 f r Yn iith.. hr Qnji? urirt? n i linnt düfrau de neiiüchea 1 Ä3ri':8. ut lhat'at tserden vsu lou'eudeti in allen Schichten der mnfidtn Sei,lls,ift kugefla. e. rSkrttUrausrkeu. Mit (ine t : aeschraacklosa ; n d $ aflbba? n S fe lle üb itio iit.) Bei aUeo tottjefent. Prei SS ent die : i i Bark Devot: tf& lli Ctr wwwwfWwriÄiilw 0S. jmr U Mnf ,.dx jo & Cowi wln.1 roN-YT rrti tut u. kwmät, jtm tutf cwk m muck, bt . tu iMch jroa quick I; kmr to Mra trotm ti to n.ikKw.tuifH. I. iv Wt3 !, ti rw ÜmK pmn imihi nljt. A Wie, w ! hoL.tiV- : tti wwrk. AH I Mir. Ornat ptf tu , ww. W. trt yH, ft;mihi .rrtW. EASILT, BFKEIlsLr hmiJL rAUTICLlUit FteE. AMnm KUUA CVBIUM, AUM. , ! fÜ'Öra mmmmm WMISBäffWMi ':',-;P'-'E!fi'1s!fl;l!!h ZM .'iiS' 's äiiiitij!; iiiS! sfl;SiP!;iii: WWwtld i a n a p o I I n d. und Dr. A. B. Barker jr., Office 891 West 4te Straße, öincinnati, Ohio. l Patienten,' velche. eußerhalb 'ter Ctatt wohnen, werden folgrelch . d?ch .(rrpon. dcuz beZkiuelt.

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