Indiana Tribüne, Volume 16, Number 138, Indianapolis, Marion County, 6 February 1893 — Page 2

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-Die tägliche Tribune'' kostet durch den Träger 13 ÖentJ per Woche, die SonntsgS-.Tribüne" ft Cent per Woche. Beide zukamen Centl der Cent perMonLt. PtePostzugefchiZt lVsr auSdejahlung per Js.hr. Office : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 0 Februar '93Z Deutsch'ethnographischeS auf de? Wettsusstelluug. ilii5 der Zur die Weltausstellung in Chicago bestimmten deutsch-ethnogra-Dhischen Sammlung sührte der Gymnasiallchrer Dr. Iahn in Berlin der im Hörsaale des Museums für Völker, künde tagenden Anthropologischen Ge sellschaft eine Auswahl hervorragender ,, Gegenstände vor: Modelle vorgeschicht licher Gräbersormen. Modelle von BauernhZusern. volksthümliche MasZen und MusikwerZzeuge. bäuerliche Schnit zereien u. A. Wir erdalten darüber folgenden Bericht: Wie auf der German Exhibition WhistleyZ zu London das angetsächsi sche HauZ wahrhast Sensation machte, bogt der Vortragende dasselbe von der deutsch-ethnograhischen AuSstellunz in ; Chicago: er meint Deutschland würde in Chicago so vertreten sein, wie noch nie in Ethnographischer Hinsicht aus , irgend einer Ausstellung ein Land dertreten war. Der ursprüngliche Plan ging dahin, eine mittelalterliche deutsche Stadt, Dorsanlagen und die Entwickelung der deutschen Kultur zu veranschaulichen. : Dr. Iahn forderte hierfür einen Raum von 180.000 Ouadratsutz: der Psälzer Willard. die Nationalbank für Deutsch' land und die Teutsche Bank gaben das .Geld; der Architekt Karl Hoffacker entwarf den Grm:dri und die Baupläne. Die altdeutsche Stadt ist gestrichen worden: sie ersetzt Alt.Wien. dessen altdeutschen Straßenzug die Oester reicher .dort aufbauen. ' Um so reicher stattete die Natinalbank das Museum und alles Uebrige aus: eö wurden Z V, Millionen Mark hierfür ausgegeben. Eine von einem nassen Graben um gebeneBurg bildet den Mittelpunkt: ein SpreemaldhauZ, ein HauS aus dem Schwarjwald, ein nieder sächsisches, ein oberbayrisches Haus sind eingerichtet und ganz so ausgestattet, wie sie in ihrer besten Zeit eS waren. I ßJnJdcr Wirth'chast beim Rathhaus ' werden Militärkapellen spielen, wird das Beste zu haben sein, was Deutsch" land an Essen und Trinken bietet. Die vorgeschichtliche Zeit wird in guter Auswahl würdig vertreten: Hcrr Con servator E. Krause vom Museum für Völkerkunde hat mit Hilse deS Bild hauerS Joh. Gaulke fünsundzwanzig GrSbermodclle angefertigt, von denen ,: zwei im Hörsaal ausgestellt waren: ein Steinkammngrad.' Dolmen mit zwei Stiftönen,. im Äiaßstade von 1:10, vom Standort Schadewohl. Kreis Salz u-edel in der Altmark. Provinz Sachsen, und ein anggrad. .Der Denghoog", mcgalitijche Steinlammer mit seittt ' äjein; verdecktem Gange in einem großen Vügel dcr jüngeren Steinzeit von Wen nigstedt. aus der nordsriesischen Insel Sylt, Schleswig-Holstein. Die Größen k! Verhältnisse veranschaulichen kleine Sta tuetten. so bei dem Stcinkammcrgrad die Statuette Virchows. Da? römisch" germanische Centlakmuseum zu Mainz, sowie eine Reihe von P''uten ga. Vbtn Stemwaffen u. A ,,. . Die Entwickelung i ' deutschen ;;; KunstgewerbeS konnk nswr!ich nicht , vollständig vorgeführt werden. Die kostbare 'Waffensammlung deS Stadt' raths Zschille zu Grobcnhain, König, reich Sachsen, deren Einkauf mehr als zwei Millionen gekostet hat. gehört hierher. Für die Volkskunde war es na. ürlich unmöglich, sämmtliche Volks Frachten ouSzugellen : Herr LouiS Castan hat fünfzig Aostümfiguren ge. . schaffen,' das Beste, was Deutschland , , aus diesem Gebiete besitzt. Zwei Fi. guren waren bereits in der Anthropologischen Gesellschaft ausgestellt : der ? Prachistaat einer der ttichstrn Maierm. nen. d. b. ronvauertnncn aus dem Bückeburgischen und eine Altländcrin Maus'dem .Alten Lande- bei Stade. Modelle deutscher Bauernhäu ser. nn oderbaqerischeZ. ganz so eingerichtet. !HDiD'dicsenM als charakteristi'ch beschrieben hat. ein hessisches aus dem Schwalmthal und ein f schleSwig. holsteinisches aus Oftenscld hat Herr Architekt Klebsch im Innern wie außen so ausgebaut und ousge stattet, wie es die Häuser selber sind. ' Unter den volkstümlichen Musikinstrumenten interessirte vor Allem ein sehr 'tf langes Muss! röhr aus einer Sennhütte der Alpen. Natürlich umfaßt dieAus. flellung das ganze ethnographisch deut che Gebiet, bleibt also nicht stehen vor WbnösKötitischen Grenzen des Teutschen Reiches. Es war nur ein kleiner Theil deS AusstellungZmaterials für Chicago, das hier gezeigt werden konnte, , er ließ aber erkennen, wie werthvoll und inte ressant die ganze Ausstellung sein wird. vinfledlerrasseim Polarmeer. Auf der letzten Fahrt deS Bundes. Kampfers z Bear in der Beringssee , wurde a u ch zum ersten Male - nähere Bekanntschaft mit einem JnsetvSlkchen angeknüpst. über das man bisher , sehr wenig wußte, ja von , dessen Existenz man erst vor 12 Jahren erfuhr, als eine von der großen braunen Felsen? insel aufsteigende Rauchsäule die Aus mertfamkeit vcrnbersahrender Walfische länger erregte. . ' ; - ' :t 'iJM Tie Insel hat den Nam?n King's Island erhalten; sie liegt etwa 30Mei lcn von den Gestaden von Alaska, ist nur etwa e ine Mei le la n g Z u nd ebenso breit undirMlzMWsäMMKch merkwürdigsten Insulaner bewohnWie man irgendwo finden k annZM s I sind Höhlenbewohner, die zur Zeit, als man sie entdeckte, gar keine andere Welt kannte, obgleich sie einmal von Weitem gehört halten, daß wo anders öhnliche Wesen, wie sie, iSirten. An der

vullanischm Klippe der tü:i,a'. Seite dec Insel -haben sie ihr Höhlendors, und die über und unter einander gebauten Felswohnungen sehen unge Ühr wie eine große Gruppe Adlerhorste aus. Kurzes Gras, wie es dort herum wächst, muß dmPsühl bilden, auf rocl chem die Eingeborenen schlafen. Häute. welche oußtn hängen, schien einigermaßen vor Schnee und Frost, und nicht weit vonl Eingang der engen ßelsverließe werden Feuer unterhalten. Im Sommer leben übrigens die Einge borenen nicht in diesen Löchern, son. sern sie haben ihre besonderen Som mcrresieenzcn aus Stanzen und Hüu tcn am Rand der Klippen aukgeschla gen. ES ist ein sehr lrästigcr und getunder Menschenschlag. Regierung und Gesehe kennen diese Menschen nicht; sogar einen Häuptling haben sie nie gehabt. Jeden Tag sah. ren sie in ihren müaU" aus Wal. Koben und Walroßfang aus. und je den Abend kehren sie wieder heim. Den höchsten Nang unter ihnen hat der. welcher die meisten Kleider, resp. Häuic besitzt; aber da- ist lediglich ein Ach tungsrang. Unzufriedenheil scheint hi?r keine Stätte zu haben. Das Haardsptel tn Rom.

Recht erbauliche Dinge aus der römi' fchen Gesellschaft werden der Frankfurter Ztg." mitgetheilt: Besonders ist es da? Spiel mit allen seineu Folgen, welches den Anlaß zu skandalösen Borkommnisscn gibt. Gespielt ivird in Rom in allen Schichten mit Leidenjchast und es ereignet sich nicht selten, vaß die Polizei Spielhöllen aufnimmt und deren Besucher im abgekürzten Verfahren sofort dem Prätor zuführt. Dies sind meist Beamte. Eruuddesißer aus den castslli, junge Advokaten ohne Clientel, auch wohl Mitglieder der be waffueten Macht. Sie werden mit einer gelinden Geldstrafe belegt und suchen sich am nächsten Abend ein Unterkommeu an einem anderen grünen Tisch. Der Aristokratie allein ist gestattet, was anderen Sterblichen unterlagt ist.In ihre vornehmen Clubs wagt sich kern Delegat der Sicherheitspolizei hin ein, vielleicht hat noch keiner dieser chrenwerthen Funktionäre daran ge dacht, daß seine Macht auch bis in die eleganten Säle reicht, in denen neben einheimischen Tagedieben die fremde Aristokratie denn Spiellaster fröhnt und nicht wie in den, armseligen Spiel. Hollen lumpige Paar hundert Lire, son decn Hunderttausende, ja Millionen lirculiren. Daß dies keine llcdertrci bunz ist, hat der neueste Scandal be stätigt. Da kam vor langer Zeit ein i'ungcr Mann nach Rom, dem der Zu all, daß er den Namen einer altrömichcn Familie trug. Zutritt in alle Salons und Clubs erwirkte. Besonders in den letzteren wußte er sich schnell Sympathie zu erringen, denn in der Kunst des Tempellegens war er Allen weit voran. - Er war auch ein glück, licher Spieler und kein Mensch erinnert sich, daß ihm je ein Schlag mißlang: er würde seinen Partnern gefährlich, hörte aber deshalb nicht auf. ihnen interessant zu bleiben. Man hielt ihn für einen perfecten Gentleman, zumal cr wenigstens einen Theil seiner Gr w'nne großmüthig in Geschenken und TinrS für seine Freunde verwandte. Die Beständigkeit, mit der das Glück ihn begleitete, begann aber schließlich doch aufzusallen und als er in den letz ten Tagen, oder vielmehr Nächten, annähernd eine Million gewonnen hatte, nahmen sich einige Mitglieder der höchst, noblen iroola della caccia vor, sich Gewißheit darüber zu verschaffen, ob ihr Clubgenosse nicht etwa das Glück zu verbessern pflegte. Am nächsten Tage wollte dieser nach Kairo abreisen, wo hin er anscheinend zu einer Partie gee laden war, und in später Na&tstund kam er von einem Ab-chudsdiner in dn Club. Es dauerte nicht lange, als sich plötzlich Graf Antonelli, der ' Neffe des CardinalstaatssekretärS IX. und MitgUed der Kammer, auf den Spieler stürzte 7 und-au .dem Hausen Bank Noten, die vor diesem lagen, eine falsche Karte triumphirend hervorholte. .Das Enoe kann man sich leicht vorstellen, alle Spieler stürzten sich aus den nun entlarvten Betrüger, der sich glücklich Preisn tonnte, daß er, am Fuß der Tre'.'pe nur' mit einigen Schrammen und Beulen, aber 'w.it bellen "Knochen anlangte. Die erlauchtesten Damen der hodn 'römischen Aristokratie sind außer sich über dc n Fall, denn am Tage vorher kalten sie eine Einladung des Jnoustrierittcrs zum Diner, angenom-' mcn. : ., .' ; " ' .:. i li Unter einer Reihe von Blättern ist ein wahrer Wettstreit darum entbrannt, die römischeIristokrotie behauptet, daß er gar nicht zu ihr gehört habe: er sei nur en Bürgerlicher gewesen, der sich ohne Fug den ??amen einer ristokratischen Familie beigelegt habe und gewisscnnaßen nur aus Gnade in den'rei' sen desv sogenannten !iK lik aufgenommen worden. Es geht eben nichts über wahren Bürgerstolz vor Grafen krönen! Natürlich muß es ein Bürgerlicher gewesen sein, denn solche Gemein heittn kommen in den alten Familien selbstverständlich nicht vor. ' . Deshalb wird es am Ende nur in der h 3ffreülleii 'i' ße jctje Seil : fct; ; betfe' dieser Tage ein echter und rechter Graf, dem kein Journalist das Recht aus die neu nzi nk ige Krone zu bestreikn wagt, an den Schaltern der Uanca ioraana einemlKausman Summe eincassirte, ein Packet Bankno!tmHimBetrageLvonM Hw1nden1ieß!A?MH Mit rührender und zartsinniger Tiseretion verschweigen die Blätter den Namen des anftokratischen Diebes; wäre es nur ein lumpiger bürgerlicher gewesenF so hätte man dem P ublit um auch nicht die unbedeutendste Einzelheit, die sich lauf dessen Person bezieht, ersrart. Ader der demokratische Italiener hat noch 'einen heillosen Respect vor einem Wappen, obwohl die i taücni sche A r ist lratie sich allerhöchftens durch angeneh mcre Formen von dem christlichen Adel deutscher Nation'unlerlckeidet." - Verlangt Mucho'S Best Havanna Cigar5."

Vom Inlands. Das Blut schte ßt du r ch u n. sere Adern mit einer Schnelligkeit von etwa 12 Fuß per Sekunde. Die Erfind u in g d e r S t r a ß burger Gänseleberpastete ist neulich 1UÖ Jahre alt geworden und die Londoner Gourmands haben den historischen Tag durch ein großes Diner geieiert. Frauen können seht in zwanzig Staaten und drei Territorien kür Schulräthe wählen, in ttünsas für MuniciplÄeamte und in Wnoming für den Präsidenten. .Vor firnfrnid zwanzig Jahren besaßen die Frauen derartige Äkcchte nicht. A o n d c n t e a n i s ch e n C o u u ties sind 75 größer als der'Staat Rhode Island, zwei sind grötzcr als Eonnecti, cut und eines übertrifft Massachusetts an Größe. Der Gekammtstächeninhalt des Staates ist größer als ter der Staa tcn New Vork, New Jersey, Pennsy! vanicn, Ohio, Jndiana und der Neu Englandstaaten zusammengenommen. In New York existiren jetzt 23 Kindelbemahr.Anstalken. 38 Kin. vergärten. 75 Jnöustrieschulen, 19 Frische Lust- Organisationen, 32 Knaben.Ckübs, 7Logirhäuser für Kin der, 35 Kindcr-Hcimathcn. 7 Resorm Institute, l7Kinder.Hospitäler und 12 KittderA!yle. Hierzu kommen noch 78 Kirchen, in welchen wöchentliche Nah' schulen abgehalten werden. . E i n e n grandiosen Punsch braute im Jahre 1760 der amerikani sche Admiral Baskowen. Er gab den Osficieren seiner Flotte ein Fest und dabei wurde ein großes Marmorbecken als Bowle verwendet. In diese Bowle kamen 600 Flaschen Rum, ebenso viel Cognac. 1200 Flaschen Malaga. 4 Tonnen kochendes Wasser, 200 Stück geriebene Muskatnüsse. 20 Pfund Va nille. 00 Psund Zucker, und der Saft von 2ö00 Citronen. Der ganze Punsch kostete 12,68 1. Der. große V kon Fluß i n Alaska wird bald zu einer Handels straße durch Herstellung eines regulären Seitrad Dampser Dienstes gemacht werden. Der erste jett in Bau begnj kene Dampfer wird von der St. Mi chaelö Insel, bis auf 55 Meilen von der Mündung des Bukon laufen und dort Verbindung mit ' den Norton Sunddampfern. 2.200' Meilen den Fluß hinauf, machen. Alaska hat den drittgrößten Fluk lnNordamerika doch ist der ?)ukon nur im Juli, Au gust und Seplember schiffbar. Eine seltsa meP ferde bahn, bei welcher abwechselnd die Pserde wirk liche Passagiere sind, eristirtn Denver. Col. In einer dortigen Vorstadt führt die Pl'crdkdahn einen unendlich langen Hügel hinan; dazu gehört Borge'p.rnn. Um nun den Jungen zu sparen. d.'r die Gäule wieder bergab treibt, hat der Eigenthümer einen mit gutem Geländer versehenen, niedrig ge bauten, einfachen Wagen conflruirt. der dem bergauf beorderten Passagierwagen angehängt wird. Oben ange kommen, spannt der Kutscher das Vorgcpänn ab. führt es in den Flachwagen, schließt das Geländer, seht die Bremse richtig, und- -hui.- segelt diese Pferde, bahn" wi.'der bergab. Tausend Dollars in Iwan zig.Dollar Goldstücken, L6000 in Berg, werksa.tie r und noch eine. Anzahl fchmnßiger Werthpapiere wurden' iir der Ehnrch CtrPollzeistation zu New ?)ork in den Lllmpcn gesunden, welche dem greisen Bettler Thomas Dempfey, der neulich Abend sinnlos betrunken von der Straße ansgelezen worden war. als Kleider, dicn'.en. Dempsey war.

seinen gemachten Aussagen nach. 'dreiöig Jahre lattg Bergmann in Califor-

nien gewesen und kürzlich ! nach New )ork gekommen, um nach seiner alten Heimäth Irland zurückzukehren, wo, wie er gehört hatte, seine beinahe 100 Jahre alte Muttcr noch am Leben ist. Seit er sich in New 'jork befand, hatte er, um sein Vermögen nicht angreifen zu müssen, um sein Brod gebettelt und aus der Straße oder in Hausfluren geichlascn. Dcnlpsey wurde vor Richter Whitc im Tombs Polizeigerichte ge öracht: da cr versprach, mit dem nach sten Dampfer nach Irland abzureisen, ließ ihn der Richter laufen. ' " - Fol g e n de r echt interessant e Geschichie betreffs des vergrabenen Schatzes der Harmonie Gesellschaft in 5conomy, ,Pa. und seiner Auffindung oie Reinigung der alten Münzen vom Grünspan erzählt William Ott, einer er Männer, welche dabei behülflich waren. Jm Winter ,1877 78, als sich oie Harmonie Gesellschaft an dem Bau )er PittZburg und Lake Erie Bahn belheiligte, müßte zur Aufbringung der erfordert ichcn Gelder, dct läng gehütete Reichthum angegriffen werden. , Er wurde ausgegr'aden und zwölf Perionen mit dcr Reinigung beauftragt. Der nur aus Sildcrstücken bestehende Schatz ccpräscntirte einen Werth von S75,000 iis S80.000, davon 50.000 amerikani. che, Halbdollarstücke und der . Nest in rmcritanischcn : Dollars, spanischer, französischer, deutscher und südamerika. bischer mün& sctoic 'bis te-:ä1tc' ifb:t ' lacke, deren Nationalität selbst den k nolnitcn nicht bekannt war " Einige )er auNäN öischen Münzen tru gen die Zahrcszahl 1 6 ! 0. während die ameri Manischen von 1 796 und IM datirten. Äuße? diesen Silberstücken wurde ein .mt Vierteldollarstücken, Leoys". ?ips". Zehn. Jüns und Dreicent, tlicken 'angefüllte? Faß gefunden, sämmtliche , Mänzen waren schwarz .ind derart mit Grünspan bedeckt, daß )ie, Reinigung nur langsam von Etat :en zin i : und sechs Wochen in A n spcuch nahm. Als diejenigen, welche mit der Reinigung beauftragt wurden, den Schaß zuerst sahen, lag er in großen Häufen in einem diebessicheren fteiner nen Gewölbe hinter Vater Henriei's ')aus. Die Münzen wurden dann in 'körbe geschaufelt und in des alten verrn Hauö auf einen Tisch geschüttet, wo er sie in Säcke zählte, dieselben dem jnlialt gemäß numcrirte und dann den 'eutcn zum Äeinig.'n gab. Nach Be endigunMaller Arbeiten veranstaltete Vater Henrici in seinem HauZ ein Bankett, bei welcher Gelegenheit er er zählte, daß die Gelder seit der Grün cung der Gesellschaft, die durch Vater Rapp erfolgte, angesammelt worden seien. Im Jahre 1807 beschlossen die i -, , :,'tM. -iiMlSk

Mitglieder, ihren weltlichen Aeichthum in einen gemeiniamenFonds zusammen Zü-thun und denselben Vater Rapp Verwahrung zu ' übergeben. Es ver lautete seiner Zeit, daß Letzterer den Schap zu der Zcit vergrub, als Präsi dent Jackson die Ver. Staaten Bänken abschaffte,' - da er fürchtete. Jackson w":rde sich .zum Diktator aufschwingen und das Bentzthum der Economiten mit dem Anderer konfisziren. Vater Hen rici erzähle aus dem Bankett, daß der Schatz vergraben worden sei. als Mor gan seine berühmte O'bio Brandschätzung vornahm. Vater Henrici und einige wenige Vertraute der 'Gemeinde waren die einzigen, welche die Stelle, wo der schätz vergraben, wußten, aber sie sind todt' und das Geheimniß des Ortes wird wohl niemals aufgedeckt werden. JnNewVork starb der deut. sche dramatische Schriftsteller Heinrich Italiener am Zungenkrebs. Italiener gehörte in den Äreisen des New')orter Deutschthums zu den bekanntesten Persönlichkeiten. Er besaß eine gute dichterische Begabung, Witz und Humer konnten sich aber während seiaes ganzen Leben; nicht zu einer geregelten ThUigkeit aufschwingen. Einige Male ist er dichterisch vor das große Publikum getreten und hat wenigstens einen großen Erfolg erzielt, nämlich mit dem Libretto der ' beliebten Neuendorf'schen

Oreette Der Rattensänger von Ha meln." Auch der Tert von Wald ineister's Arautsahrt- und Don'Qui? rote" rührt von ihm her. ebemo manches Gedicht und manche, witzige Skizze, die längst im raschen Fluge der Zelt rergej'.eu jino. I m Holzd i nrict von Duluth, öttnn., sind, dem Berichte des Sur ve or-C'encra! Ash zufolge, während des vergangenen Jahres 333,495,000 Fuß Bauholz. 175.806.000 Lattn und 80,384.000 Schindeln hergestellt vordeNs B e n B u , l e r )t r i ch d ie W o r te Hetze nur Gott" aus dem amtlichen Eid aus, den er als Gouverneur von Massachusetts zu leisten hatte indem ee dabei dcmert:e, die Versassung die scs Staates hat keine Beziehung zu Gott.. ' Fast achttausend Leichen l. f ! m. - i- mm 1 ,. wurden im vause des versio nenen Zaiz res im städtischen Lcichenhause in New 'o.k empfangen und thellnerse? von dort aus aus Kosten der Stadt beer diät. Im Ganzen wurdm 7971 Leichname dort abgeliefert, davon wa-, ren 48W die sterblichen Ucbcrreste von Erwachsenen 268 Leichen, wurden durch die Angehörigen und Verwandtcn der Verstorbenen beerdigt, während 5189 Leichname, nämlich 2338 Erwachsene und 2. Kinder, im so gcnann!en städtische,. Armensriedhös beerdigt wurden. Wi) unbekannte Todte wurden empfangen, davon wurden 81 von Freunden ioenii."zirt. wahrend 109 als- Unbekannt- bestattet wurden. $0 Ausgrabunzen senden : im Lause des Jahres iiN Ärm niriedhole statt.! ii i ii i , mm !.. ' , -av :-:vi-: .-v Vom Auslande. .; . . . . " ., ' " " ..' Et w aS v o n d e n P, ar i s er Pelzmoden: Der König der Pelze für diesen -Winter, ; ist der Schwane FuchZ-, der in Kamtschatka zu Hause ist. Sein Fell gilt zwischen 2000 und 6000 Francs, also kostet , ein mit Schwarzfuchs, gefütterter Mantel die Kleinigkeit von 50,000 Francs. , Nach dem Schwarztuchs kommt der Blau fuchs, dessen Fell von 500 bis 2500 Francs im Preise schwankt. ' Ein ganzcr Mantel kommt auf etwa 25,000 Francs. Das Fell des sibirischen BiVers kostet wieder zwischen 2000 und M0 Fran's. ein Mantel 30,000 bis 40,000 Francs. Vom schwarzen Zobet lostet der Besatz eines Mantels etwa 25.000 bis 30,000 Francs. Zu den billigsten Pelzen gehört noch die sibirischer Otter, , von der ' man .einen einfachen Pelzrock schsn" um 6000 Francs bekommt. Jnteressiren , mag auch die Bemerkung, daß - die Muffe, ,' heute ausschließlich zur Toilette der Damen gehörig, , am Ende, des siebzehnten und am , Anfange .des achtzehnten Jahrhunderts von den Männern getragen wurden. Die Mode kam aus Italien und aus dem italienischen Worte Mancia" stammt auch das Wort Manchon". womit die Franzosen die Muffe bezeichnen. Besonders die Größe der Muffe war damals sehr, dem Wechsel der Mode .unterworfen, bald trng man' sie ganz , -ii .. j: . .; i ,, , ' . . ' r- ' gron. oaio winzig nein. itn Peizhändler , in 1 Eacn, detl die Mode der kleinen Muffe begreifliche! weise schr ver droß, kam auf ein originelles Mittel, die , großen wieder in Aufnahme zu bringend Er schenkte dem Scharfrichter einen Louisdor und eine kleine Muffe, die jener am Tage einer Hinrichtung tragen mußte. DerHenker erschien richtig mit einer kleinen Muffe auf dem Schaffot. Sofort kamen die kleinen Muffen ab. Ader der Polizeiofficier hatte ebenfalls eine kleine Muffe bei der Hinrichtung getragene ließ den Henker kommen And dieser gestand, wie er in den Besitz des Pelzwerks gelangt 1 war. : Schließlich wurde der Pelzhändler in'S Gefängniß geworfen, trotzdem, er betonte, daß er seine Waare verschenken könne, wie er wollte.. DaS Parlament zu Rouen gab ihm auch Recht uud zuletzt wurde der Polizeiofficier verklagt und verurtheilt, den Kau fmann reich l ich zu en t fchädiS?NWM km Ei: ! H'kiP f'f! i:" l'Mi"1 v ''':iF':.'i,y 1 VINi'1' 1 "' " 11 n "' "!l cy '" '' .itkft e u est e N u mm e.r der Westermann'schen Monatshefte setzt di e Ve rö ffen tl ich u n g von Em i n Pa scha S Reife-Auszeichnungen sort. Aezunders interessant ist die Schilderung, in welcher Emin die Gefühle beschreibt, die ihn beim Herannahen d:s ersehnten Augenblicks der Wiedervereinigung mit seinen alten Gefährten bewegten. Er läßt da einen Theil seiner Zukunfts Pläne durchblicken. Er schreibt u. A.: Lager Widinda. Ulegga.- Der heutige Tag hat nicht enden sollen, ohne mir Freude zu bringen, obgleich es Freitag ist. Ich war um 11 Uhr :!0 Mm. Vormittags abmarschirt und hatte, über sehr hügeliges Land marschirend. gegen 2. Uhr Nachmittags das hiesige Lager erreicht und mich gegen 3 Uhr gerade zum Essen gesetzt, als plötzlich ein Mensch erscheint und rnich mit strahlendem Ct üt begrüßt ein alter Bekannter!

Als ich nämlich nnt Stanley vom Älbertscc abmarschirle, hatte ein WalcggaC hcs. Bat aivu ggo, c s si ch n ich t nehmen lassen, mich mit zwei seiner Leute bis an den Semlili zu begleiten, und nun hatte er gehört, daß Europäer' kämen und diesen Mann den einen jener beiden gesandt, um zu sehen, wer die Fremden seien. Du kannst dir denken, wie überrascht der Mann war, den Midju" (rndn Name bierzulande, be deutet der Bärtige) in Persott zii sinden. " Meine Soldaten sind also wirk Iich noch da. unter Selim Bey und Bachit Aga, und ich werde sie wieder sehen, und die Dampser sind auch noch da. Und die Leute warten auf mich! Ich habe sofort zwei Zeilen geschrieben Und den Brief noch heute fortgesandt; er soll übermorgen um Mittag in Augombe ankommen, wo jetzt das Hauptquartier zu sein scheint. Jedensalls werden mir die Leute entgegenkommen, und so kann ich einige von ihnen schon am 20. oder 21. 'wiedersehen. Bei Madjamboni. wo, ich für einige Tage lagern muß, wird sich die Zukunft ent scheiden. Folgen mir die Leute, nun, so halte ich zu ihnen und wir trennen uns nicht mehr von einander; folgen sie mir nicht oder wollen von mir nichts wissen, sa muß ich sie ihrem Schicksal überlassen und mit der Erpedition weilerziehen. Noch wenige Tage entschei den darüber. - Das rothe Bä nd ch'en d er loion d'honneur ist, wie bekannt, in Frankreich ein sehr begehrter Artikel. Die also Decorirten sind fast so. zahlreich, wie der Sand am Meere, und sehr boshaft laßt. Alexander Dumas in Francillon" Jemanden sagen: .Er hat keine Decoration. um so , leichter wird er zu finden fein!" Nunmehr hat sich aber der höchst seltene Fall einer Zurückweisung des Ehrenlegions-Or-dcns in Frankreich ereignet. Herr Labordc, Advolat und" Präsident des Gencralralhes von Ariege hat folgendes Schreiben an den Präsidenten der Re publik gerichtet: Foir, 2. . Januar 1893. Herr Prüsidms, der Republik!

Ich danke Ihnen für das aulzerordent liche Wohlwollen, welche Sie mir dadurch bezeigen, daß Sie mich zum Mit glieoe der Ehrenlegion ernennen, doch ich-bedaure. eine Ehrenbezeigung nicht annehmen zu können, welche im Gegen satze zn meinen Principien steht und welche uuße.dem in keinem Verhältnisse mit den bescheidenen Diensten ist. welche ich habe leisten können. Empfangen sie ic. M. Laborde.Im Fo rt s e tz u na d e 3 A rtikelö: Der Druck der Militärausgaden führt die Kölnische Zeltungaus: D:e Kosten der Landesvertheidi. gung betragen pro 189293 pro Kopf der Bevölkerung: in Frankreich 21;1, in England 17.4, im Deutschen Reiche 13.9. in Italien 9.0 und in Cester reich-Ungarn 7.0 Mark. Tre Steuern pro Kops betragen: in Frankreich 53.1, in England 39.0. in Italien 32.3. in Oestcrreich.Ungarn 23.2 und im Deut-, schen Reiche 20.0 Mark. , Das Ergebniß der Tarstellung sei daher, daß der Steuerdruck i m ganze n Den t sche n Reicht der geringste und die Schuldenstatistik die günstigste ist. Die Aehauptung .sei unrichtig, , daß ' das Deutsche Reich an der Grenze seiner Leistungsfähigknt angelangt sei. Möge man gegen ' die ' Militärvorläge, welche Gründe immer ansühren. dieser'müsse ausgeschieden werden. ' . I ü n g st wurde gemel d e t. daß man in Folge der riesigen SpielVerluste eines ungarischen 'Magnaten im Wiener Jockey Club das Hazardspiel verboten habe. Dem , Pestr Naplo- wird nun berichtet, daß der Verlustträger kein Ungar, sondernPrinz Engelbert Auersperg sei, der einen bekannten Rennstgll besitze,' aber auch aus dem Turf mit Glück opperirt habe. Kürzt ich hat er in zwei Stunden mehr als 12l,0:)0 Gulden verloren, Ein Revolver a t tentat hat in Berlin in der Vorkjtraße ein Re dakteur Berndt' vom . Bcr.iner Telegraph" auf ; den Redakteur ! Ludwig Meyer von der Kreuzzeitting'k verübt Er feuerte fechs Revolverschüsse auf diesen ab' und verwundete ihn leicht an der Hand. Berndt war schon !m Herbst v. I. davon überzeugt, daß seine Ehefrau ihn hintergeht und das Familien' leben gestalkete sich überaus trübe. Tie vier', Kinder wurden - , Bekannten in Thüringen übergeben, und die Ehegatten verkehrten nur durch Vermittelung des ,s .Dienstmädchens miteinander. Berndt gab sich alle M übe, der Sache aus den Grund zu kommen und hat soweit ' durch Privatdetektivs, als auch persönlich vielfach Beobachtungen angestellt. Er will ermittelt haben, daß eine aus etwa ach t Herren be st ehende Gesellschajt, die im Pschorrdräu ihre Zusammenkünfte hält, es auf verheirathete , Frauen abgesehen . und auch vielfach Erfolg dabei' gehabt habe. . Besonders soll sich ein im Südwesten woh nender italienischer Bildhauer dabei hervorgethan haben, dessen Wohnung daher besonder , strenge ü berwacht wurde.', Directe Beweise gegen seine Frau hat indeß Berndt nicht erhalten. Die Absicht, die Bediensteten des BildHauers auszuforschen, ist ihm nicht gelungen. Ebensowenig hat er seinen Verdacht bezüglich des'RedacteurS Ludwig Meyer , durch Thatsachen belegen können. Tie Ehefrau hat wicderholend erklärt. , daß sie an dem ehelichen Zerwürfniß durchaus unschuldig sei, und daß Berndt an der firen Idee leide, sie bewahre ihm die Treue nicht. Berndt hat. seitdem um Weihnachten herum die Kinder in die elterliche Wohnung zurücklehrten, diese verlassen und in dein. Hause Schützenstraße 26 Unterkommen gefunden. So viel dürfte feststehen, daß die Sache, falls es zu einer öffentlichen Verhandlung kommt, sich zu einem Sensationsproce'ß zuspit zen wird, aus dem allerdings der Reda.teur Meyer intakt hervorgehen dürste. K a u m h a b e n u n s e r e Winlergäste, so schreibt man aus Nizza, den Schrecken über die Bombe in. MonteCarlo überwunden, so sind sie in neue Aufregung versetzt worden durch einen glücklicherweise' mißlungenen'Cinbruch m Cannes, welcher von einer ganzen Muberbande mit salfchen B5rten, ge fchwsrUen Gesichtern. Revolvern. Feil.

e,!en und was )ont nocy 1 r.a;u gezorr. verübt wurde. In : der Nacht vom 3. zum 4. Januar wurde die Besitzerin der Villa , Cromde; ; in der Route de Frcju? durch ein leises, aber anhaltendes Gcräujch ' geweckt, welches : vom Durchsagen der Eise::g:tter herrührte. Die ,mutbraeJraueckt'ZdxD:enst

, ' l '." . . .. v r . j.. . .j.-'j.-!. f'l.l. . i ... v I nic mloo zu W m M Freunde, welche., .sich vewan.ueten -undi das Fcnstcr öffneten, woraus ihnen sechs Cchüsie enlgea.cn bt hm; mehrere Haus bewohne? wurden verletzt, glücklicher weise nur leicht: die Räuber flohen, so schnell sie tonnten, über die zwei Meter hohe, Mauer, wurden aber verwundet und dürsten infolge dessen entdeckt wer den. Einer von ihnen verkroch sich im Garten der Villa und verbrannte da selbst in We eine Menge Papiere, wo durch er sern Bcrsteck verriethe k s fr i i J V 4. sich entdeckt sah, , sties; er sich einen Dolch in die Brust. Da er außerdem wö!s Schüsse erhalten hatte, trug man bn scheinbar todt in's Spital, er er holte sich aber und gab an, Johann Schneider zu' heißen.' Die, Behörde ver mulhct hingegen, daß er ein gefahrlicher Einbrecher ' Namens , Soulard : sei, da unter den Resten der verbrannten Pa piere eine Hoelrechnung auf diesen Namen erkannt wurde; ' dadurch ge langte man auch ich den Besitz zweier Koßer. welche: ein Fremder hinterlegt und nicht wieder geholt hatte. Eine Panik ist infolge dessen in Cannes aus gebrochen: jeder Villenbcsitzer läßt elek irische Klingeln andringen und die Parterresenster vergittern. Derangeb liche Schneider war vornehm gekleidet, tru g einen falschen Bart und eine Per rücke hatte er im Gebüsch verloren; er erklärte, nichts aussagen zu wollen und sich bei nächster Gelegenheit zu tödtcn. Inder Fr a u e n k li n i I in Zürich erblickte dieser Tages ein Mädchen die Welt, welches nach der Geburt eine Größe von 40 Ecntimetcrn hatte und zwei Kilo wog. Das zarte Wesen erfreut sich einer guten ' Gesundheit, was es zum Leidwesen seiner Umgebung durch kräftiges Schreien' laut bezeugt. Seine Mutter wurde 1863 zu Plathe in Pommern als die Tochter des weit hin bekannten Zwerges Admiral Piccolomini", und zwar gleichfalls alsZwer ain. I Kilo schwer,' geboren und mißt heute in ihrem 25. Jahre 80 Centime ter. Die Frau' des Admiral Piceo lomini war nocmalgedaut nnd überaus kräftig: sie schenkte sieben Kindern, dar unter zwei Zwergen, das Leben. Ter Geburtssall in der Frauenklinik in Zu rich ist für die wissenschaftliche Welt deshalb von großem Interesse, weil bis seht noch nie eine Zwergin ein lebendes Kind gebar. 'Die Aerzte scheuten sich eben immer, an einer Zwergin im ge gedencn Falle die unbedingt' nothwen oige Operation vorzunehmen. Diese überaus fchivicrige Operation ist nun dem H.rrn Professor Dr. Wyder in der alücktichsten Weise äelunaen. Mutter und Kind befinden sich den Umständen entsprechend wobl. Bemerkt sei noch, daß der Batcr des . kleinen Wesens, welches vor einigen Tagen geboren wurde,' 1.72 Meter groß ist. j : Vor m ehrer en Tage n fand man in-der Vorstadt von Me! bourne, Ho:v!horn, auf dem Bürgersteig ein Packet, welches ein Paar mänr iiche Beine enthielt. Die Polizei meint', es handle sich um den schlechten Wiy eines Studenten der Medicin, allein die Presse schlug Lärm und in der Uni versitätstlinik wurde festgestellt, daß zu der angegebenen Zeit kein einziger männlicher Leichnam secirt , worden war. Txodcm. schien ,;! die Sache ; ehr schlafen zu wollen. Da fand sich plötzlich' einige Tage . später ein zweites Packet, und zwar in dem von HowiHorn fast vier, englische Meilen entfernten FawlneePark. . Als es geöffnet wurde.

zanoen a) zwei vrrme vor. acy oer'N . , t z. n i iii Ansicht der Sachverständigen gehören IM Mlg , M' HÄÄ sämmtliche gefundene Gliedmaßen zu V" T"! VrP'r"1 einem nnd ' demselben . Rumpf. Der Das beste Stärkungsmittel. Malm scheint ermordet , zu sein. Vom tzl.00 per Flasche. Flaschen für $5.00. Thäler fehlt lede Spur: . " . K - -' Z haben i der .

:- Da5 Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin daß H. Schmedel'S Bürsten die testen sind., 23 ViraZni Bpe . V - - h WMh eik StzüStel tle 0,ie". . ffi ? IGE jcat uucuiciticu niiuuycii tiu 1 CPSmmmm 'S" jm TTMtiM 'li'1:! HM Af A m, mm ''ah! '" $ sprechend, werden in Zukunft 1 -'": ' 111? Es!fl Jk Wfl Tir..3 t für die Vereinigten , Staaten mit einer ! ' liflcfclimafllofert'Sn j : X'-yt auflösbaren Hülle ! ! i m.PMHtiin ffin it sHt(4rn4 ii. U;fT. ' C-T-, T 9 ä vollständig verbergend, ohne jedoch in irgend einer Weise ihre Wirksamkeit zu MVlrtAVUW ,.. fc&ft&a Ul CJ1 I UJ Uk m km. UL A. AMUL mm 1 WttUUUliatK.;li,g;:::;i:::;:; ; Preis EentS die 0bbtel. f :!S !7w Inrf ffihn RsiK i ff! Cr w 0 ' . ..: mV J v yv 1 VW ;, W fr mf f l3X ! ii wsm .. illlir'ii;1' KWWMWW MWiuMMIMM No. I Madison Ave. No. I z !:?, Nachfolger von Julius 5lell. Die besten einheimischen und importirten Wein Liquöre. Cigarren, Bier u. s. v. !,' .!, k. v r: je . ai : . o t .ct; ; ivreuTigiia?; coicnung uno cunu?. ':r:i:.::: oft per Mahlzert, Tag oder D,wche. Henry W.Baas, 1 Madison Ave. ! ' i-.l:i- ,. ;,: ' . ' . ... Iii!',, !!..,!.,,ü,,,,, ,. ,,' . i , : I ul". Ml" 1:1 !l Ii Auge, Ohr, Nasc und Hals. In Praxis seit 1867. '::i'1;iiii:!i':i!!!E;;i!::,i'i!:i!,i.::::iit,!;!il: !!" i 'r ' '"' " ' .'' "' i " ' , :'j;!:t.'i:'iv.!'sl:l;:i!!j!i,ii"' 1 Dauernd etablirt i West Washington Str., MUM und Dr. A. B. Barker j r., Office 391 West 4te Ltraße, Cincinn'ati, Chio. Patienten, welche außerhalb der Stadt wohnen, verden erfolgnich durch Correfpen denz behandelt.

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