Indiana Tribüne, Volume 16, Number 134, Indianapolis, Marion County, 3 February 1893 — Page 2
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Die tägliche .Tribüne kostet durch den Träger Ernt der Woche, die SonntagZ-.Tribüne" S Cents per Woaze, SBetfce zusammen 1LCent5 der 8&enr pcrERonat. Per Post zugeschickt in Vor auZdejählun, fc' per Jahr. Ossice : Z 30 Oft Msryland Straße. 3äM$tiöIüIU, Ind., 3 Februar '93j 5 hohen Süden! ' Vieeicht wird der Südpol und nnt Umgebung eine Zeitlang die öffentliche Aufmerksamkeit mehr in Anspruch nehmen, als der Nordpol. Schon der fchiedene Male ist von Versuchen zur weiteren Erforschungen der Südpol gegenden te Aede gewesen; neuerdings aber hat jene Region schon- von selbe? dafür gesorgt, daß sie größere Beach. tung findet, und man mit ungemöhn lichem Interesse auf die Rückkehr einer Walfang und ForschungZexpedition arrt;; u-elche jejjt dort unterwegs iü. ' : Zn der verflossenen Saison sind näm lich in den südlichen Oceangewägern Keine unerhörte Menae Eisberge üuö dem , hohen Süden aufgetaucht. Diese sowie große schwimmende Eisfelder, wurden 250 450. Meilen weiter nördlich an M?öKen7aU - sie,- gewöhnlich .gelangt find; man hat beinahe im Gesichtskreis des Caps der Eulen Hoffnung große ' Eisinseln bemerkt, welche seit einem K halben Jahrhundert nicht mehr so nahe , an das südliche Ende Afrika? .heran gekommen sind.' Und soweit man sich zurückerinnern kanu. ist noch nie zuvor die Schulfahrt in der Mhe der Küste ' von Neuseeland durch Eisberge au der Südpolgegend behindert worden, wie !'', dies in den lepen zwei Monaten vorge kommen ist. M Im ,Otobkr geschah es, daß ein Schiff unweit der Chatam.Jnseln ein Schiff von einer ganzen Flotte schwim mender Eisberge in der HZhe von 2Ö0 bis 300 Fuß umzingelt wurde und eine Zeit lang in. großer Qim schwebte. Das sind! einige Beispiele vom " Stmen Ocean oder den Grenzgewaljern ßMvesselben. Ader auch vom Süden des Ltlantischen Ocean) kommen solche ... Lotschaften. Man hat dort große , , Gruppen von EiSinseln nordwärts bis G.;um 49. Grad südlicher Breite treiben M sehen. Anfang; Oktober fuhr, ein Schiff an 490 solcher Inseln in wenigen & Tagen vorbei, und manchmal waren r, an die 30 zu gleicher Zeit sichtbar, ? als ob der Südpol uns seine eisigen ' Grüße gesendet und - unS in seine gliz V : zernden Schlösser eingeladen hätte. Manche dieser Jnfelberge waren blen dend weiß, andere dagegen hatten eine , dunkelbraune Färbung, welche sich nur 'V 1 durch die Annahme erklären läßt, daß ! .sie Erde oder sonstigen Anhang von den ! Südpol'Landmassen enthielten.'- Es ist , i, zu bedauern, daß sich dabei noch keine Gtlegenhcit bot, die'e dunklen Eisberge M,iM näheren Augenschein zu nehmen' ; JknnseS Ist' überhaupt herzlich wenig .Strandgut" von den Südpolarländern ,!, !! , ze erlangt worden. Tie großartige Masse EiSzetmbe aber von jenen gehyimmsvolken Gesta den, deren Nordjaum vielleicht noch im? mer in der Winternacht von der him KRmelwartS schlagenden Flammenlohe deS Luaes EreduZ erhellt wird, führt zu der Annahme, daß außergewöhnliche Südnürme diesmal aeherr cht haben muffen, welche diese frostigen Ocean 1 bummler weit nach Norden in die regu lären Fahrwege von Schiffen hinein trieben. ES bben übriaenZ auch gleichzeitig im hohen Norden außergewöhnliche ' ZlZilterüngsoerhltnisie gehttrZcht! und ZZl im Nviden des Atlantischen Oceans , war edenfaJZ sehr viel Treibeis zu sehen, obgleich oder weil die nSkdlkchen ' Polargewaner nach allen uns zugegan genen Nachrichten noch weniger EiS auszuweisen hatten, als sonst, de?mo N senas manche dortige Gegenden bei,Mnahe eisfrei waren. Höchstwahrschein , V lich war die verflossene Saison so gün stigwie sobald keine mehr kommen ) wird, sowohl für Nordpolar, wie für Yi Südpolarforschungen, weshalb auch zu hoffen ist, daß die erwähnte SüdPolar ,:ivedil!on schöne Erfolge zu verzeichnen Mat.,,. ' Diese Ervedikion wurde !m vergan September von England unterW nommen. Tie Walsanaflotte von Tun HU dee sandte Anfangs September die f Tampser Balaenä." .Active," .Dia , . . na- und Volartar nachdem hohen ' 1 Süden, zunächst der Walfische wegen, W die ses dort noch in sehr bedeutender i Menge und . theilweise erstaunliche? Zröße gibt, dann aber auch, um wo möglich Gegenden zu erreichen, welche seit der denkwürdigen Fahrt von Sir James Roß vor 50 Jahren nicht mehr aufgesucht worden sind. Zu diesem Zweck hat die Erpedition eine vollständige wissenichaftliche Ausrüstung ' erhalten; zwei gelehrte Gesellschaften haben die Instrumente und anderes Zubehör ge liefert und außer einen Naturforscher und Ph?nker sind ein Photograph und ein Maler zur Aufnahme, von Land schaften mitgegangen. Auf März wird - die Flotte zurückerwartet. : . . ES bestehen einige bemerkenswerthe Unterschiede zwischen der, Südpol und der Nordpsl'.Eissabrik". Das Eis in Grönland gelangt nur durch die tiefen, . langen F j ordS in das Ättth Inaus. An den Südsolcuküsttn l dägeBn?soweit man sie kennt, gibt eS keine FjordS oder Einbuchtungen : die Küste entlang zieht sich eine ununterbrochene senkrechte EiS mauer von 100 300 Fuß. und alljährlich bricht daS EiS am Nande min bestens eine Viertelmelle in die Breite ab, und diese Stücke treiben als Eisberge davollDaräüZrtlärlHch, auch, daß die südlichen Eisberge gewöhnlich oben glatt fiadA!,SüslargtwD ser ' halten eine viel größere Menge Land-EiS, als die Nordpolargewässer und erftreS treibt weiter von feinem Ursprüngssrk weg. was feinen Haupt gründ darin hat, das das dortige Me:r wasier von niedrigerer Temperatur ist, a!S daS in den arttischen Gewässern der entsprechenden nördlichen Breiteargde.
und die ElSteloer dayer weniger rajch schme z n. Im Allgemeinen ist die , Temperatur in der Sudpolargegend viel niedriger, als in den hochnördlichen . Regionen, nicht nur wegen der größeren Eis
menge, sondern auch well Die warmen Strömungen, welche in die Südpolar meere stießen, kleiner und ' schwächer sind als die. welche daS arktische Becken enthalt. Auch ,an den wärmsten Tagen deS Südpolarsommers steigt die Tem pcratur fast nie über den (sesrlerpunlk. Nein Grün kann dort auskommen, während man - selbst in den höchsten arktischen Breltgraden eine ztemllche Mannmfalt,akeit von Pttanzen vornn det. Würden-so starke kalte Ströme, wie sie von ,,den arktnchcn Gegenden, südwärts fließen, aus den Südpolargegenden nordwärts kommen, so würden . ?...-- s ue yen ganzen 'cysverieqr ;m oen betr. Gewässern mit ündurchoringlichen Eismassen versperren. Man weiß übn gcus uoh nicht einmal, ob die südlichen Vglarläuder lm Weientllchen euien großen zusammenhängenden Eontinent oder eme Anzahl Nnseln bilden. muH Gelehrte neigen sich in neuerer Zeit der ersteren Ansicht zu. Feststeht, daß die gefammte Landmasse bedeutend größer Zein-muß, als in der Nordpolargegznd. Als Srr JameS Äofi vor ernem Hai den Jahrhundert feine Entdeckung rcö:t dorthin machte ! und der gronen Eisbarriere von iclorialand 250 Ä)iei len weit folgte enifandte der, feuer speiende, Berg Erebus,' der sich 12..00 Faß über lekWeleMche elhov und einer riesigen Schnee und Eiöpyramid glich, dichle Rauchs und Flammenwolkcn aus seinem Krater. Nicht weit von ihm lag ein Berg, der eine Hohe von 10,900 Fuß hatte und offenbar frühe, gleichfalls ein sehr thätiger Vulkan, um diese Zeit aber' erloschen war. Er er hielt den Namen Terror; beide Namer waren von Roß'schen Schiffen entnom men. Und merkwürdiges Schicksal' diese beiden Schiffe waren dieselben, welche später die UnglückSerpcdition vor Sir I ohn Franklin nach den Nordpol. regionen beförderten. und dabei spurlok verschwunden sind, während man vor dem -Forscher selber, bekanntlich viel, Reliquien gefunden hat. Oamoantsche Wirren. DaS' dem Reichstage zugegangene Weißbuch über Samoa umfaßt ntchi weniger als 185 Föliomten und reich! vom 15. April 1890 bis 27. Tecem. der 1892. ES behandelt in fünf Abschnitten die allgemeine politische Entwickelung SamoaS seit dem Berliner Generalakte, Verhandlungen über daS l Einschreiten der KriegS'chisfe der,. Vertrags mächte zur Herstellung geordneker Zustände, die Ernennung Eedercrantz' zum Ober richtex und feine Thätigkeit, Ernen nung Senfft'PilfachS zum Vorsitzenden deS MunizipalrathS von Apia und feine Thätigkeit, endlich die Thätigkeit der samoanifchen LandcommissioNz Del erste Abschnitt schließt mit einem Be richt des deutschen Vicekonsuls vom 10. September 1392, wonach der AtfS Bruch offener Feindseligkeit unter den Emgeborenen zu befürchten sei; die Fl nanzlage der Regierung wie der Muni zipalität fcrn Ävia sei eine , äußerst schwrerlge und Unhaltbare, da der Han de! gänzlich darniederliege. Aus dem zweiten Ab'chnitte ist hervorzuheben, daß der Oberrichter die Unterstüung leinet Thätlgkett durch KnegSlchtN.e der Vertragsmächte beantragte,' dem auch Maltttoa zustimmte, und das d:e Konfuln eine gemeinschaftliche Temonstra tion der Kriegsschiffe der Vertrags mächte befürworteten. - Die Demonstration unterblieb schließ lich wegen ungünstiger Jahreszeit. - In einem Bericht deS deutschen Vicekonfuls vom 5. December 1892 erklärte. dieser die Herstellung geordneter Zustände für lediglich durch dir Entwaffnung der Eingeborenen bedingt, y Der dritte Ad schnitt über den Oberrichter schließt mit einem austührlichen Bericht deS deut' schen VicekonsulS vom 20. Januar 1L92. der dessen Thätigkeit vor Ankunft Senfft PilfachS vorwiegend abfällig kritisirt; der Oberrichter habe sich meist in verfehlter Wetie m alle VerwaltunaS angelegenheiten eingemischt, sich .mit den , Konsuln vielfach in Widerspruch gescht, und von Seiten der Engländer und Amerikaner zahlreiche Vorwürfe zugezogen. Nach' Ankunft Sensst.Pilsachs habe er sich aus die reln richtcrllche Thätla keit beschränkt, aber auch dabei habe es an Klagen Übe? Longzamkeit der ÄechtS pflege nicht gefehlt Die Eingeborenen ständen ihm und seinem Posten gleich giltig gegenüber, 1 obschon. er sich mehr zur Vettretung der samoanifchen als der fremden Jnterresscn berufen glaube und Die GkZahr kMjntlger Bevorzugung der Eingeborenen vor den 'Fremden nicht ausgeschlossen sei. In einer Note deS UnterstaatS.Sekre tars Rotenhan vom 13. Juli 1892 an den GezchäftSträge? Metternich in Lon son wird erklärt, die Kaiser!. Regierung könne sich der Wahrnehmung nicht ver schließen, daß sowohl Eederkrand als Senfft-Pilsach bei ihren Maßnahmen nicht immer die genügende Rücksicht auf )ie Interessen der weißen Bevölkerung nehmen, vielmehr geneigt sind, diese Interessen gegenüber denjenigen der giu geborenen zurücktreten zu lassen. Ein Bericht deZ Konsuls Biermann vom 30. Oct. 1692 konstatirt die Fi nanznsty der samoanilchen Negierung. welche infolge gewisser Anordnungen . ... an .f!i.'j t . ,;:. r oer cunizlplullltt vcKcnexo o;e oi erhedung zeitweilig zur Zahlungsein ftellung geführt habe. Den Berichten seS deutschen Mitgliedes der famoani 'chen Landkommission, Eggert, an den nchSkanzlerfindMetnungsverschieden Seiten zwischen dem Oberrichter und der Kommission betreffs gewisser Ausgaben u entnehmen. )a uveitzduch entyüt ferner Aktenstücke, wonach die drei be cheiligten Mächte die vom Oberrichter Zedercrans einseitig frstgefekten Regi trirungSgebühiin als zu hoch erklären ind zurückweisen. Den Schluß bilden u bä nderungSvorschläqe ner Versamm 'ung von Einwohnern Apias zu der Lcneralakte, deren Tendenz, wie Kon sul Biermann berichtet, den Deutschen Sicht günfng war.
Qeunlgseu und die MilitärVorlage.
Vor der! Militärcommnnon führte üm lO.Jan. der Abgeordnete v. Bennig seu aus, seiner Aunassung lnach wachse die Erkenntniß von der Nothwendigkeit einer Verstärkung und Verjüngung der Armee im Lande von Tag zu Tag. ES komme aber weniger an auf die Ueberzeu gnnz der Mitglieder deZ Parlaments, de'jcn Einfluß'groß genug sei, um dem Volke seine Ueberzeugung beizubringen. Die Vorlage sei insofern ungeschickt eingefttbrt worden, als ihre Zugestand' Nisse nichi in daS richtige Licht gestellt feien. Redner bespricht hierauf die äußere Lage. Die italienische Armee könne erst in die Thätigkeit treten nachdem die Küsten gesichert seien. - Das M icron kruher jo gewesen, nun sei ader die Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht in Frankreich und die Au? bllduna der inneren Rüstung unter Freycinet, sowie die Vorschiebung der russischen Armee nach der deutschen Ost grenze, und zwar in beinahe mobilem Zustande, ersolgt, endlich die politischen Veränderungen m Frankreich., . Tre Republik habe sich wider Erwar tcrn lange erhalten. .Auch eine fried lich? Regierung dort wurde belmMuS bruch eines deutschen rregeS Mit Ru land der Theilnahme an demselben ncht widerstehen können. Die Veröf fentlichungen der späteren Zeit hätten ergeben, daß Deutschland 1887 der Ge sayr eines Krieges sehr nahe gewesen sei. Ein auf gewaltsamem Wege auf gerichtetes Regiment müsse durch einen auswärtigen Erfolggewissermaßen seine Legitimation erhalten, wie daS Beispiel Napoleons III. schon zeigte. Zur Zeit seien die früher .leitenden Männer ln Frankreich verbraucht, verdächtigt etc.. obgleich besonders zufolge der Jnttr vention des Papstes sich die Republik in lebter Zeit sehr befestigt habe. DieS fei ader durch den Panama Slandai an derS geworden. Bebel gegenüber be zeichnet Redner eS als guechgutig, ob man Frankreich Elfab - Lolhrmzkn ad genommen habe; eS würde Deutschland allein schon die Siege, das Vordringen nach Paris u. f. w. niemals verziehen haben, und Teutschland würde dann ohne die Reichslande mü ihren Festungen den Krieg unter viel ungünstigeren Ledingungen sühren müssen. Das Schreien nach der Rheingrenze sei stets .? und zwar ohne teden berechtigten Grund taut gewesen in Frankreich. Die Aussichten seien sür Frankreich, durch einen Grenzland gewinnen zu können, sehr vielmößer.alS sürDeutsch' land, däS nichts gewinnen wollte. Man könne der Regierung nicht ver dcllZen, daß sie die finanziellen Anfor derungen bei dreijähriger Dienstzeit für zu boch gehalten habe, um . sie vor den ft i r . t fCQ maJl V.ftM wuhv:iu ju innigen. viiii uuy ucui Entschlüsse, zur zweiiührigen Dienstzeit überzusehen, ein Entschluß, der gewiß nicht leicht gewesen, sei eS der Regierung leichter geworden. Deutschland stände vor der Frage, ob eS die zweijährige Dienstzeit haben wollte gegen Kompen sationen. Bei allem Bestreben, mm tätlich stark zu sein,' seien doch die Gren zen gegeben durch die wirthschaftliche Leistungsfähigkeit. , ES werde 'sich aber eine Verständi gung erzielen lassen, wenn die Regie rung sich auf eine Zahl von 40,000 Männ beschränke, da auch nach der. Be gründung , nur dieie Zahl Rekruttn otzneHecabseßung deS Körpermaßes be schafft werden könne. Auch würde eS schwer werden, die erforderlichen Ossi' ciere und Unterofficiere zu gewinnen. Unter voller Aufrechterhaltung der ge planten Neuformation würden sich doch 20.000 Mann sparen lagen. Auf diczer Grundlage würde sich eine Einislima; im Reichstage erzielen, lassen. Auch Richter habe sich nicht ablehnend verhalten, indem er 22.000 Mann mehr bewillige und außerdem- aus die 1S.000 Mann Erwtzreservisten verwie scn habe. Eine Einigung würde den großen Vortbeil haben, ' daß Deutschland, auf Jahre hinauS vor Konflikten auf diesem Gebiete bewahrt - bliebe. 'Andererseits könne Niemand nachweisen,, dak die so genannte Eonfequenz . der Einführung der zweijähriaen Dienflieit eine Linie seii über die man nicht hinausgehen tonne. Redner schließt mit einem war wett Appell on dieRegierungen undPar iaiirt a iil rtit Itirttrt CtnnPliH n n - tb-tV. &9 UU HIV4 VWlJi kommen zu kossen. vom Jnlande. NS ch st de r B i bei ha t Web sterö BuchsZabirbuch in den Ver. Staa ten die größte Verbreitung von den in englischer Sprache gedruckten Büchern. Im Staate Washingto n soll es laut eine? zuverlässigen Schätzung noch 300 Billionen laufende Fuß Stammholz gehen. Auf , jeden Acker Landes entfallen 15,000 Fuß. Vier Fünftel sämmtlicher Maschinen, welche gegenwärtig sich im Gebrauch befinden, sind erst in dem leöten Vlerteliahrhundert gebaut worz den. . r , : i : : V o l l st S n di a d er ae i ft ! a e n Getränke enthalten sich als strenge Muhamedaner der zur WeltauSstel luna .in Ehicaao erwartete Maharad schä? von Baroda, Ostindien, und die Mitglieder seines Gefolges. Weil er das übliche Hock. zeit?gelage ' nicht gegeben, verfolgen Freunde", . Nachbarn ' und andere gute", Bekannte ren jungen Farmer Mower in Greene, Me.,, feit feiner Verheirathung m belästigender Weife. Man schießt nächtlicher Weile mit Flin. ten und Böllern vor seinem Hause. beleuchtet das, HauS mit Raketen und Fackeln, ,, die man gegen die Fenster wirft, läutet mit Kuhglocken, wirft mit Sternen, kurz, man macht einen Lärm. als ob die sanie Hölle loS wäre, und wollte sogar in'S HauS einbrechen und den jungen Mann herausholen und ihn. in den Schnee werfen. , Ja. neu lich ging man sogar so weit, ein Loch in die Thüre des Hauses zu machen und einWsrtt z Ini dasselbe su lfkexlenif aus dem Horn zu blasen und daö schlaf zimmer des jungen Paares mit einer geschickt angebrachten Blendlaterne zu beleuchten. Mower ist ein autmütbi aer Mann, aber er hat gedroht, einige seiner Peiniger todt zu schießen, wenn I n 's . m - .. r ; tr ' in lyn Vetantgunken torüexen.
Der ThierdSn diger Wil liam ' O. . Bannon von dem WonderlandMuseum in; Haverhill in MafsachusettS war dieser Tage nahe daran, von einer Riesenschlange zerquet,cht zu werdend Die Schlange hatte in ihrem Rachen,, eine sehr schmerzhafte wunde Stelle und Bannon befaßte sich damit, diese mit einem glühenden Eisen aus zubrennen. Als 'er gegen Mittag die Schlange aus ihren Denen nahm, um die Wundstelle zu untersuchen, wickelte sich das Thier um seinen Leib und Hals, wobei es Bannon's Arme dicht an des sen Leid preßte. Da die Schlange ihre Ringe enger ' und enger zog) verlor Bannon das Bkwnßtsein. Als I. D. Harrifon versuchte, die Schlange mit Unem glühenden Eisen von dem Hälse deS Gefährdeten zu vertreiben, wandte sie sich gegen ihn; Harrifon öffnete je doch schnell sein Messer und schnitt ihr damit den Kops ab. Das Thier maß in der Länge zehn' Fuß,. wog 111$ Pfund und hatte einen Werth von SlOO. Sie war vorher alltäglich dem Publikum von einer Frau vorgeführt worden und
hatte sich' Niemals bösartig gezeigt. ::: Vor mehrere n Mo na ten wurden auf einer Besitzung deZ Herrn Manuel I. Alvarado am Flusse des VulkanS de Aaua. 31cm Snlicb vom güatemalischen Orte Santiago de los Caballeros, mehrere vorgeschichtliche Ge. genftände vorgefunden. Der Besitzer ließ daraufhin nachgraben und eZ wur den aus einer Tiefe von einigen Metern an ,verlch'edenktt Stellen zahlreiche Ge genftände aus vorcolumbischer Zeit zu tage gefördert, darunter werthvolle 'iltenhelten. wreiem gearbeitete, grarirte und buntbemalte Gläser, olle? sehr gut erhalten. Unter hen Waffen befanden sich Pfeilspitzen und Dolch klingen aus Onyx. Daneben fanden sich Götzenbilder und zählreiche Edel steine, besonders solche von einer sehr ieltenen grünen Art die von den Eingeborenen Ehalchivil" genannt werden. Die Großen pflegten solche ?teine auf dem Verschluß ihrer Gür tel zu tragen. Ändere' Steine sind von. weißer Farfr: und grünen Flecken und weisen seltsame yjraviruns gen aus. Auf einzelnen teyr. fernen Glasern sind ln ledhalten Farben Sym bole- und' Hieroglyphen' aufgetragen. Die Götzenbilder j sind - aus - Thon' und gut gearbeitet; sie stellen ernste, und hei tere Gottheiten dar. Steinstatuen wur den ausgegraben, unter diesen besindet sich ein' mächtiges Stück aus , dichtem,' hartem l und schwarzem Stein wahr scheinlich. Bafalt: es ist ein liegender Mann, den Kopf hält er in die Höhe? die Züge sind uöersennbar die eines Indianers; auf dem bärtigen Haupt sitzt ein Helm, bemahe wie ihn die rö mische prätoriani'che: Leibwache : trug. Der stopf, ist ausgemeißelt, der Rest nur. roh .gehauen. BewundernSwerih aner tünstlerifchen Arb'eii ist der Um stand, daß sie bloß mit steinernen Ge räthcn gemacht worden zusein scheint, denn bei den Nachgrabungen fanden sich keinerlei Spuren von Metall. DaS wichtigste an der , ganzen Entdeckung aber ist. daß' man sich 'vor einer' ver tchütteten Ätadt befindet, der die Ent' decker den bezeichnenden Namen Pom peua gegeben haben. Allmählich mur den ganze Bauwerke bloßgelegt, die in ihrer Anlage nichts mir-irgendeiner ge' schichtlichen Cultur gemein zu haben scheinen. In der Tiefe der. Grund mauern der Häuser fanden sich zahl reiche Gerippe vor; sie lugen durchein ander, wie wenn die Menschen Plötzlich zu Tode getroffen morden wären: die einen sitzen, die andern liegen. . Wer senkt da nicht an BulwerS epte Tage voN,,Pömpeji7'i Ferner wurden jn großen Thongefäßen Todtenköpfe ge, junoen, die in verschiedenen SieÜüttzen hineingelegt wurden, jedoch alle : im Munde einen von dm erwähnten grü nett Edelsteinen und an der Nase , einen Ring ouS einem andern werthvollen Stein haben.Die Stirn i:t hzch und breit.' drejBackenknochen und Kinnladen sind ehr ausgeprägt. Es wird sich wohl um .ine , Völkerschakt handeln, welche den '-tob' brerTodlen ailem; aufbewahrte. en Reit des KoroerS ad-r verdran n:e. Zit NachgradnZkn w,röe:' fortgelebt. D ut fch e L o ealnach richten. . " - i ; Provinz B ran de n bürg.' Vor dem Schwurgericht in . Lands berg a.'W. ' würde die Wittwe Arndt, Juliane, geb. Schlendere wegen KindS mordS zum Tode verurtheilt. Wegen Sittlichkeitsrerbrechen wurde, der Tanz lehrer Stephan in Lippehne von der S trattammer in Lands berg zu lJ ah ren Gesänzniß verunheilt. f In Obersdorf ' der Amtmann Janensch. - Von dem , Schwurgericht in Neu m ". . . - ' i r" . n.. cuppm wuroe ver cyuymacyer oois Revher wegen Mordes seiner zwei Kin der zum Tode verurtheilt. 7-In Ora nienburg brach im sogenannten. Pul verschüppen des Kaufmanns Kiesow ein Brand au der das Kiesom'lche HauS und die angrenzenden Wsönhäuser deS SchuhmachermeifterS Löfster, 1 und , deS Buchbinders Albrecht einäscherte. , . . : j ,,P r 0 vln z Ofl preuß ka Der Bau deS Königsberger Seeka nals sollte lm'SpätfrShiahre 1895 ser tigl' gestellt werden und die Eröffnung desselben' spätestens am lIJuni erso! gen. In Folge der. günstigen Witte rungZver Hältnisse, sowohl oeS vergan genen als auch diese? Jahres, schreiten dir Arbeiten jedoch h schnell ver, daß fast mit Bestimmtheit die Fertigstellung deS .Kanals im : Herbst 1894 zu erwar ten ist. Ei großartiges neues induftrielleS Unternehmen kommt hier dem nächst zu Stande. Die bekannte Firma L. grohmann in Königsberg hat mit englischen Unternehmern zusammen ein weites Terrain angefault und gedenkt daselbst eine Hanfspinnerei und Webe rei iü errichten. Für Unsere arme Be oölkerung ermächst : dadurch eine Hoff nung aus neue Beschäftigung. DaS fünfzigste AmtSjudiküum beging in seltener Frische und Rüstigkeit der Konst storialrath KlebZ. f Polizeirath Him mel ist im 45. Lebensjahre plötzlich der starben. Der Gesammtbetrag der Unterschlagung deS KajsirerS von Kno belSdorf ,n Allenftein beim Vorschuß und DarlebnZverein beziffert sich auf 115,356 Mk. Wegen einfachen Ban. lerottZ und Betruges in zwer Fallen wurde in AraunZbera der Kaujmann
Osterhage zu 9 Monaten, und wegen BankeroliS der Kaufmann LukaS Büscher zu. 6 Wochen Gefängniß verur theilt. Die Windmühle deS Müh' lenbesitzerS PatZchke in BSHmenhSsen ist niedergebrannt. Der vor Jahresfrist von dem Jnsterburger Schwurgericht wegen Verbrechen? im 'Amt zu 2 Iah rett Gefängniß verurtheilte Eisenbahn Assistent Wilhelm Frank von Eydtkuh' nen, - ist im Gerichts-Gesängniß dem Wahnsinn verfallen und mußre der Jr rkn.Heilanstalt zu Aenberz zugeführt
werden. : Provinz Westpreußen. 2 Auf dem Bahnhofe in Terespo! wurde , der, Briefträger ,, Dolndrowski oii'Tei n er '" W anlrlotöni ol ttie Ü br r f a r e n und sofort getödtet. Schachtmeister Tellenderg in Marienwerder ist auf dcmWege nach Lessen, im Schnee er froren. Kaufmann , Gerlach und Secretär E von Mewe waren in Ezier spitz zur Jagd, l Dabei entlud sich au Z einer noch , nicht l aufgeklärten Ursache das Gewehr GerlachS und der Schuß drang ihm tn den Hals, so daß er nach wenigen Minuten todt war. P'rodin, SchleSw igH ol sie i n. 1s Der pensionirte Lehrer L. Nielsen in Neumünster. t Oberlehrer Prof. Dr. phil: Karl Wilhelm Theo. Berd linger. In Sundsmart feierten' die Abnahmeleute HanS Peter . Thom'en und feine Ehefrau ihre Diamanthoch ,eit. f In Tondern der ehemalige StadtkSmmerer Wind.' Provinz Posen. MDer ReichstagSabgeordnete von Kossowski in Posen. .Lieutenant Metzle, bisher dem in Posen garnisoni renden 46. Regiment angehörig, hatte den Abschied' genommen, um sich zu verherrathen und sich in Klein bürg bei BreSlau in einer neu gebauten, sehr eleganten Villa ein schönes Heim zu gründen. Zu diesem Zwecke hielt er sich dieser Tage in BreSlau aus. AbendS von einem Besuche bei seiner Braut nach dem Hotel heimgehend, wurde er auf der Straße von inem Schlagansall betroffen. Ritterguts besitze? Eduard von Chlapowski hat sich auf seinem Rittergute Kurzagora bei Kosten das Leben, genommen. Auch fein Mater endete durch, Selbstmord. Die Strafkammer verurtheilte den Di strictSboten und Vollziehungsbeamten Joseph Cybulski von Pofen wegen Wechselfälschung und Unterschlagung amtlicher Gelder in 7 Fällen zu einem Jahr und sechs Monaten Zuchthaus Der VollziehungSdeamte Eugen AugU' stin wurde von der Strafkammer wegen Unterschlagung amtlich?? Geldern zu ei' nem Jahre Gefängniß verurtheilt. Provinz Sachsen. , "... Oberprüsident von; Pommer? Esche war zur Jagd beim Grafen Hohenthal auf Dölkau " bei Merseburg geladen. Auf der Fahrt' vom Bahnhof Merse bürg nach Dölkau stürzte der Wagen infolge eines Anpralls an eine aufrecht stehende Prellschiene um. Die Splitter der! zerbrochenen Wagenscheiben verletz ten den , Oberprösidenten im Gesicht, ferner trüa' derselbe eine Kontusion am Kopf davon: Auf Schacht lll. der Kaliwerke .in AscherSleben kamen die Bergleute Wesemann und Sperling üm'S Leben. s In Delitzfch der katholische MissionSpfarrer Bäseler. ):k ' Aussch?pfung' der ManSselde? Seen? ist' seitens des Oberdergamts in Halle mit Zustimmung deS Overprüsi denken beschlossen worden. P. r o v i n Ha n n o v e r. 1 In Haselünne der Kriegshaupt mann, a. D. Geh. Regierungsrath BSdiker. langjähriges Mitglied der hannoverschenStändeversammlungund späte? des ProvlnziaSandtages. f In Hildesheim der Domkapitular Hermann Krüger und der Domvikar, und Profes so'r Albert Voß. Der Schlachtermei ster Pickelmeyer in Lautenttzal hat sich durch - zwei Messerstiche Und Oeffnen der! Pulsader getödtet.!; als Ursache werden häusliche Zwistigkeiten bezeich net. Der Zimmermann Böttcher in Lingen hat seine Frau derartig mißhandelt, daß ' die' Unglückliche an den erhaltenen : Verletzungen' gestorben c ist: Nach der That . hat B. sich der Polizei freiwillig' gestellt. Ein Sohn des Erb drosten Baron von' Hammerstein auf Gut Gesmold v ging zuletzt am 13. April 1883 als Matrose auf dem Schiffe ..W. von Freedkr-,. HeimathS' Hafen Elsfleth, von Telcahuano an der Westküste von Südamerika in See und ist seiidem verschollen. ' ' . Pr ovinz Westfalen. ' i Landwirth Dietrich Rosenüoff in He mer hat sich erschossen.' Durch den Einsturz eines GerüsteS an Hochöfen in Hürde wurden drei Arbeiter getödtet, fünf verlegt. Letmathe, welches mehr Einwohner zählt, als , manche ; kleine Staoi; (über 4000), hat im letzten Jahre viele Neubauten aufzuweisen. Die allgemeine Flauheit. !n der Jndu strie macht sich aber in den letzten Monaten ,auch hier geltend, insbesondere geht die KaMndusirie in letzter Zeit zurück. , '. ai 1 t'! :l ä:'!':v -f- n ' " -t; t ; Ah ein Provinz. h ', 's; Tl: - IV; r r.:ii- , ::;!,, : J tV li ;p In Creeld wurde blutüberströmt ein junger Mann,''? der " Geschäftsführer Saedt, und neben ihm eine Chonfonet tensangerin, die im vorigen Winter in einem Concerilocal ellabendlich antrat, aufgefunden. ,DaS Mädchen war todt, während der Zunge Mann noch Lebens zeichen von sich gab. . Er vermochte bei . .r . . . inner crnrymung noco anzugeoen, daß 'Nicht er seine Geliebte erschossen, sondern, daß sie selbst Hand an sich ge legt, worauf er dann einen Selbstmord versuch gemacht habe. Der in Köln verstorbene Gymnasiallehrer Dr.' Wein lauft i Hai seiner Vaterstadt Kreumach 100.000 Mark vermacht, welche Haupt fachlich zu Schulzwecken verwendet wer den sollen. Die Ehefrau des Mau rerS Heinr.? Freitag iin Münster am Stein wurde von einer Fuhre, so un glücklich - überfahren, daß sie auf der Stelle todt war - V" i0Mmi$ Alpenprovinzen. In Haiderihgfen brannte der große Bauernhof des Franz Winkler vollstän big nieder. Am 11. Januar 1893 waren öOOJahre'verflossen, seitOerzog Stefan der Jüngere von Bayern em mit Naunn umgebenen Orte Mttt
nain" unter der alten Beste am n fluhß" das Stadtrecht verlieh. (Wn gcfäbr 100, Jahre ! spater kam dann Kusstein, zu Tirol und , Oesterreich.) Aus Anlaß des 500jährigen Stadt judiläumZ,ist in Kttsstein die Errichtung eine? Kinderheims, eines AZizlhau scs für ftadtangehörige, elternlose ' oder verwahrloste Kinder, in Aussicht ge nommen. In Ultentlzal bei Meran wurde am Albrcider Berg , der allge mein bekannte und wohlgelittene KlauZ ,
ner Josef Zischg als blutüberströmte Leiche aufgefunden. Beim Grund besitze? Franz Katz in Lack brach aus bisher unbekannte Weise im rückwarti gen Theile des mit Stroh.,,, gedeckten Wirthschaftsgebäudes Feuer aus. wel cheS in Kürze die genannten Gebäude sammt Futtcrvorräthen und Fahrnissen gänzlich einäscherte. Die ds:clbzt wohn hafte 72jährige Maria Zafuta, welche während des FeuerS ein Schwein aus der Stallung retten wollte, wurde durch Einstürzen des -Dachstuhls verschüttet und als verkohlte Leiche aufgefunden. Alle Warnungen vor , der Auswan derung. nach Brasilien scheinen frucht loS zu sein. Jungst haben wieder 90 Familien, zusammen 360 Personen, Steor verlassen, um über Genua nach Brasilien zu ziehen. In Bergdorf Bersone brach vor ein paar Tagen, dem Vernehmen .nach durch mit Ziindhölz chen spielende Kinder verursacht,IFeuer aus,, durch welches 3 l Häuser vollkom men eingeäschert wurden. Ueber 50 Familien sind obdach. 'und fubflstenz los. da auch alle Äorräthe für den Winter vernichtet wurden. Drei Per sonen wurden durch den Oberlieute nant May? aus den Flammen gerettet. Königreich S a ch f e n. Durch unglückliche Familienverhält nisse veranlaßt, batte der StationSasst stent Lcnk in Reichenbach sich an Gel dern, der Betriebskasse pergriffen. Die Veruntreuungen wurden entdeckt und hat Lenk sich erschossen. Im Dorse Zethau wurde durch spielende Kinder ein Brand verursacht, welcher drei große Gutsgehöfte mit sämmtlichen Baulichkeiten in Asche legte. Bei den Rettunasarbeiten ist der Sargtudfabrr kant Julius eifert in den Flammen umgekommen. - Jn chlettau hat sich der PrtvatuS Friedrich Wilhelm schrei' ber durch Erhängen den Tod gegeben. Unter zahlreicher Betheiligung aller tnteremrtcn Krel'.e hat letzt die Eeoff nunz der ncuerbauten schmalspurigen Eisenbahnlinie TaubenhelM'Dürrhen nersdorf stattgefunden. Die ältesteNiederlassun S aus dem amerikanischen Festlande i wahrscheinlich die 1549 gegründete Stadt Bahra in Brasilien. Druckfehler. (Aus einem Roman.) ....Wie immer begrüßte er die! lunge Wittwe mit kühler Ehrerdie tung in einer Weise, welche Üdri aenS aeradezu befremden mugte. wenn man erwog, daß diese beiden Menschen nun schon seit acht Jahren an einew yifche aßen!- r ?- P einliche Fra ß e. Jcd versichere Sie. mein Fräulein, wenn ich Thee getrunken habe, bin ich der geitt reichste Mensch von der Welt; trinke ich aber' keinen, so bin ich geradezu ein Dummkopfk Und haben Sie heute schon Thee getrunken ss " . ,O , ' 'TM I DaS Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schme del'ö Bürsten die besten sind. 423 Oirainia Av . ..' ,.?T. iiiu wuiiiuin in, Hnw. m f vwywv imvvyrwvAvWMV m Im. dtA4f i Tir n ' M - M am T - X.M. ill W0kW IlMHt - 9 "-1" 7 kvillrnlraasl Ijat in großen Triumph 1 der Er. Zeugung do lb e e m ß m s II I ;" toel&e MiarSne und SrlU LS, alle nervöse Leide, 5 ole ffon arnorier eroauung, eriwVsung5 X uno ttavitt ,ver yeun. errunzen; auy fteue i c ote counauoige junoi,eu ot Qxauev UsteÜ nieder her. c i; M einer asjchmocklosen und aufllZbare Hölle ' " " überzog. , s .. Bei allrn ?lpotlz?kern. Prei 25 Cent die CHschirl. ?w York Depot: SW iaual Str. ; i ' POUDER'S Oatäctci &W$iWff ,: ; 224 Ost Washington Straße. , vikt?knde?9 und SO, Okmarkr. 3:e!elon S7r WtHZsWAM! . .':!..'. : v!;l; i:.:;, X Pi- JJ '. 5 Xi IIEXUY W. BAAS, i:;,'No. 1 Madkfon Ave. No. I , . j Nachfolger von Julius cLer. , ' Die besten einbeimischen und importirten Weine. Liquöre Cigarren, Br u. s. u.H?I ffreundlicke Bedienung und Lunch.MO UiVTUltpst Mahlzeit, Tag cd Woche. Ms?V aaa i;:3Kadifon !!;! -w,: "' i ? '" :: Spezialarzt für umf uiieiDr; lafenMfe In Praxis seit 1867. sWWDauernd. etablirt 4 UMWashingtoll Str. , Indianapo li, Ind. und Dr. A. B. Barker jr., Office , Söl Weft 4te Straße, Cincinnatt, Ohio. Patimten, welche außerhalb der . Stadt wohne?, werden erfolgreich durch öorrespon
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