Indiana Tribüne, Volume 16, Number 134, Indianapolis, Marion County, 3 February 1893 — Page 1

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IndZnnnpolio, Änd. Editorielles. Der deutsche Kaiser hat wieder einmal Lateinisch geschrieben. Unter seine Photographie, welche er dem früheren Minister Friedberg zu dessen 80. Geburtstage schenkte, tt)tt tt die Worte : Nerno nie irnpune lacessit (Niemand reizt mich ungestraft.) Diese Worte bilden die Inschrift deö schottischen Staatswappens, welches einen Distelkranz aufweist. Selbstverstandlich zerbricht man sich am Hofe den Kopf, gegen wen diese Drohung gerichtet ist. Die naheliegendste Vermuthung ist, daß die kaiserliche Distel ür die ReichStagS-Mitglieder bestimmt ist, welche gegen die HeereSvt,?lage stimmen. . Nach diesen dielen Citaten, loUtic yolo etc.tregis volüntaa etc., dürfte wohl der Kaiser zum Schluß endlich mit dem französischen' Zitat : L'etat -cest rnoi (der Staat, das bin ch) herausplatzen. Wir wundern uns nur, daß dieS .noch nicht geschehen ist. , O Der Wahnsinn der kapitalistischen WirthschastS Ordnung, schreibt- die Wiener Arb..Ztg.", tritt wieder ein mal grell zu Tage. Die Schneefälle der letzten Tage werden von Tausenden alS Glück betrachtet, als ob der Himmel hatte Manna regnen lassen. Wenn auch nur ein ganz kleiner Theil der Wiener Arbeitslosen Beschäftigung sindet, wenn auch diese alten Leute, Männer und Weiber, ohne Schuhwerk mit alten durchlöcherten Fehen auf.bem Leibe in Gefahr sind, sich GelenkrheumatiömuS und Langenentzündung zu holen, so schätzen sie sich doch glücklich darüber, daß sie sich krank erbeiten dürfen statt Hungers sterben zu müssen. Eine wunderbare Welt ! Wenn der Himmel ein Einsehen hatte, müßte er Schnee herabfallen lassen geglichen Tag, Sommer und Winter. Dann wäre Arbeitsgelegenheit für die Leute vorhanden, mit deren ArbeitSkraft die Gesellschaft nichts anzufangen weiß. " ' , ES muß ein elementarer Zwang be stehen zu gänzlich unproduktiver Ar beit, dann bekommen die Leute zu essenk Ihre Bedürfnisse durch ihre eigene Arbeit zu befriedigen, erlaubt ihnen die Gesellschaft nicht. Nicht ihrer Roth wegen dürfen sie arbeiten, aber wenn der Verkehr stockt, dann aller dingS werden sie zugelassen zur Arbeit für Andere. , Der Schneefall ist eine -, i; ,;. . ,, '' ; :,;. j, :, ji; ,,. !: : i ..' , Calamität für die Gesellschaft; um sie zu beseitigen, werden die Arbeitslosen beschäftigt. Hunger und Elend aber mögen noch so groß sein, sie werden nicht als eine öffentliche Ealamitat angese hen, groß genug, um einen Grund da zu zu geben, dieHungernden zu beschäf tigen. So ist der Kapitalismus Hat sachlich bet dem Wahnnnn angelangt, UZfn-; ::t-: wni;! daß iede Behinderung der .Produktion, jede Vernichtung von Arbeitsprodukt eine ir 6 r) 1 1 h a t i ö c i (3 r 1 e t t e r ii n 9 : 1 1 fl j ü r diejenigen, welche die Produkte ge '::"!.'".. ""lüS l'.l Ü F. I -X' ÜlliifÜ.. ? ! !'" V- " 'S .f','. l . i"'. ... schaffen haben. 'A-wfft - :in.V:nacyrtwien 'rii: ! i '"ii11''1';';1 ' !.:'. -fi"!1" "' ' "' m. ,.!; "' i,!.-:';", v,:-'1' i-1 ': O QetterauSsichten. Für Zndiaua: KalteS, hübsches Wetter heute Nacht und morgen. Von Washington kommt die Nach richt, daß die Temperatur bis heute Nacht unter Null sein wird.

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Kongreß. Washingt on, D.C., 2. Febr. Der Senat verbrachte den heutigen Tag hinter verschlossenen Teuren in Exekutiv -Sitzung, in welcher die AuS-

lieferungS - Verträge mit Frankreich und Schweden und zum Theil such die Hawaiische Frage besprochen wurde. Im HauS berichtete heute Morgen der.ReprasentaNt Catchings vom AuSschuß für Regeln eine Spezialordre ein, derzufolge die Bill zur Widerrufung deö Sherman'schen Silbergesetzeö am 9. Februar aufgerufen werden soll. Die Anti-Option-Bill nahm nachher die größtö Aufmerksamkeit in Anspruch und eS zeigte sich, daß die Feinde der Maßregel alle Mittel anwenden wer den, um die Bill zu schlagen. John L. Davenport und hie Bun-des-Wahlgesehe nahmen darauf die Aufmerksamkeit deS Hauses in Anspruch, indem Fitch von New Jork ein Arnendkment zum Civil-Etat vor schlug, demzufolge in Zukunft keine für den Gebrauch der' Ver. St. Kommissäre, Marschalle und ClcrkS ausgew rfcuen.Gelder für Verhaftungen etc. , . r. . . oei oexi ongrcpwüyten ausgrgeoen werden dürfen, wenn nicht von zuvcrlässigen Personen beschworene, spezisizirte Anklagen erhoben worden sind. Die Republikaner sahen sofort, daß dies der erste Schritt sei, um eventuell alle Bundeskontrolle bei den KongreßWahlen unmöglich zu machen und Herr Boutclle von Maine drückte sich diesermaßen auS. Nach kurzer, etwas persönlicher Debatte wurde daS Amendement mit 172 gegen 47 Stimmen angenommen. Der PlenarauSschuß erhob sich ' dann und das Amendement wurde mit 181 gegen 80 Stimmen angenommen. DaS HauS vertagte sich darauf, nachdem der Ci-vil-Etat angenommen worden war. .'": Der neue Ob e r b u n d e S.richte?.. Wushing ton, 8. Febr. Der Präsident hat heute dem. Senat die Ernennung deS Richters Howell Cdmund Jackson zum OberBundesrichter an Stelle beö verstorbenen Richters L. Q. C. Lamar zugeschickt. Richter Jackson ist ein demokratischer Ez-Se-nator und gegenwärtig Beisitzer deS Bundesgerichts für den den Staat Tennessee umfassenden Distrikt. Von derPo itik abgesehen, wird hier dieCrnennung alS eine sehr gute bezeichnet, und alle Ansichten stimmen darin' überein, daß Herr Jackson ein ausgezeichneter Richer fein wird. Seine Ernennung wird ohne Zweifel vom .Senat bestätigt werden. - Die zweite Ueberführung. PittSburg, Pa., 2. Februar. Robert 3. Beaty, der zweite der Manncr, die angeklagt sind, nicht-unioni-stische Arbeiter in der großen Homeftead Fabrik vergiftet zu haben, ist heute Vormittag von den Geschworenen in allen sechs Punkten der Anklage schuldig befunden worden. .; Die Berathung der Geschworenen dauerte nur sieben Minuten. ' Die Anwälte deS Angeklagten waren von der Schneligkeit überrascht, mit welcher die Schuldigsprcchung erfolgte. Der Staatsanwalt erklärte indessen, daß bei dem vorgeführten überaus schädigenden BcweiSmaterial etwaS anderes gar nicht hatte erwartet werden können. Beatty wurde in Ermangelung von Z10,000 Bürgschaft in'S Gefängniß gebracht. ' Jack Clifforh, einer der Führer deS Homestead, Streiks, wird zunächst Prozefsirt werden, und zwar hat er sich auf die Anklage des Mordes zu dertheidigen. , ; . ' -1:. . f- QuSland. D eKa n nibalen derThekla" v e g en Moro eS v er- y'f haftet. H a m b u r g, 3. Feb. l Die drei überlebenden Matrosen von dem nor wegischen Schisse Thekla", die, nach dem sie siebzehn Tag elang in dem Tau - werk zugebracht und furchtbare Leiden ; :! Ii,.jr;,!!',.i , , .;li::.;,::.' Hü'1;! f"4f!: .;' f. .,!;:.,, f, ypV;j,, : ausgestanden hatten, von der dänischen BarkeMermanI'gF aus die Anklage deö Mordes verhaftet worden. Die Anklage stützt sich auf daS eigene :, Gestandniß der drei Un glücklichen, daß sie einen anderen Ma trosen, einen Hollander, ermordet und aufgegessen hätten, um ihr eigenes Le ben zu retten. Die Matrosen hatten nachdem sie dreizehn Tage lang gehun

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gert, in ihrer Verzweiflung darüber geloost wer den anderen zur Speise dienen sollte. Zweimal hintereinander siel dai L00S auf den Holländer und er wurde in Folge dessen erwürgt, und nach und nach von den Ungluckl: chen aufgegessen. '-Die dre: Verhafte teten find Norweger und ihre Namen sind Anderson, Jacobsen und Johann,en. , ,, Die Matrosen sind auf. Geranlas sung deS Seneral-KonsulS für. Schve den und Norwegen verhaftet worden, da die Ermordung des holländischen Matrosen in neutralen Gewässern stattgefunden hat. Und unter norwegischer Flagge. Dje gefangenen werden nach Norwegen ausgeliefert und dort abgeurtheilt werden. ' ' Der italienische BankSkandal. R 0 m, 2. Febr. Der Ausschuß der Kammer welcher zur .Erwägung der Frage ernannt worden wr, berichtete zu Gunsten der Auslieferung des Deputirten Zerbi an den .Staatsanwalt, welcher ihn wegen Entgegennahme bedeutender Bestechungssummen vor Gericht bringen soll Diese Gelder sollen ihm gegeben worden sein, um. h r zu veranlagen die Interessen der Banca Romana in der Kammer zu wahren. Die Aufregung über den Bankskandal wird immer größer. Signor Sessa, ein Advokat, wurde heute Abend auf die Anklage hin verhaftet, als Vermittler zwischen Zerbi und der Bank von Rom fungirtzu haben. Zerbi soll in drei Jahren 400,000 von der Bank erhalten haben. - Der Mc Donald Prozeß. DaS Verhör SnowS . dauerte.' ziemich lange.' Die Anwälte der Ver klagten nahmen ihn in ein sehr schareS Kreuzverhör, denn er hatte ber Sinreichung deS Testamentes im NachassenfchaftSgerichte dessen Echtheit beschworen. .Aber er erklärte, daß er damals daS Instrument nicht, mit beonderer Aufmerksamkeit .betrachtet habe, weil er nicht den geringsten Verdacht hatte. Zeuge ldentisizirte mehrere Papiere, melche mit der Schreibmas chine in der Ofsice McDonald's geschrieben wurden. Als Zweck diese Jdentisizirung gaben die Anwälte an, daß sie zeigen würden, daß jede Schreibmaschine ihre besonderen Eigenthümlichkeiten habe, welche m der Schrift nachgewiesen wer den'konnen und daß diese Eigenthumichkeiten bei keiner , anderen Maschme desselben Fabrikates vorkommen. Auf Grund dessen würden sie beweisen, daß daS vorliegende Testament ? mit ' der Schreibmaschine in der Ofsice deS TestatorS geschrieben wurde und nicht, wie die Kläger zu beweisen suchen, außerhalb der Ofsice. Der Richter behielt sich die Entsche!dung über die Zulässigkeit dieses BeweiSmaterialS vor, erlaubte aber Zeugen, die betreffenden Schriftstücke, welche thellö einen Tag früher, theils e'.nen Tag später geschrieben waren, alS daS Testament zu identisiziren. Der nächste Zeuge, den die klägerischen Anwälte vorführten, war JameS McDonald, der 81 Jahre alte Bruder deS TeftatorS. Er sagte auS, daß er einige Tage vor dem Tode seines BruderS diesen besucht habe, daß derselbe zur Zelt zwar physisch schwach aber bei vollem Verstände gewesen sei und ihm mitgetheilt habe daß er sein Grundeigenthum in Washington Str.'seinen Kindern und Enkeln vermacht und seiner Frau bloß die Nutznießung gegebenhabe.GM Der letzte Zeuge der klazcrischen 1 ,rlli ''" . A ":!' ,"!,,"'"!.'..' .',.? 'iii.n.s Seite war Malcolm' McDonald, der Sohn des TestatorS. Er ist 44;3oIjttl f. ..i,,,';. '.II,,' .Y i, . ,, .,. !'l!,;- . I, ., r . . , ? . ; I , all, j (5 arni er, uno jüic 0 3 ucy rcr, uno ''ii", .,. 'j 'if;:.:i",";!,M','r;i: t """'KTir'- . i wohnt in Warren, Eounty, Ind. ' Sr T ' i'l' " : M'll; Vliiil '!,.!,, il. , ,. T"1" l'" il!;!;';;: .11 JH.!!..". ni,!!.. " !( ,,!,' ',,..''I,i,,.,. " "jiii M. ü .1!-; 0 ii'lc i1' lMi:i. m m 11 ,lv ; m ' m M ,. erzählte, daß er sich sch onA mlt .i fünfzehn Jahren selbst ernährt und Bücher 7:w)i Vi''f''''' und Zeltungen aus den Etfenbahnzuflei verkauft ! habe5erI sei Straßen--.i ,;;v:.' ' ''L' :t'-'vt ' ' ' ' ti'if' ,.!. Kt:y'tif bahn-Eondukteur in Indianapolis ge wesen, habe einmal zu dem IngenieurEorpS der Northern Pacific Eisenbahn Co. gehört, sei in St? Paul Porkpacker gewesen, sei dann in allerhand Eigenschaften an Eisenbahnen angestellt gewesen von Clerk bis zum Generalvervalter und sei schließlich Jarmer und Viehzüchter Ltvorden. Wt

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Freitag, den Z. Sebrnar 3g3 l", !':iii:;;S;;s,.ii'w-.' r - -. - 1 :: !' . . '

sein Vater ihm betreffs deS TestamenteS mitgetheilt hatte, wurde nicht als Beweismaterial' zugelassen, und seine übrigen Aussagen waren nicht von schwer wiegender Bedeutung. Damit war daS Beweismaterial SettenS der Klager erschöpft und eS kommen nun die Zeugen der verklagtea Partei an die Reihe, deren 'Zahl etvj. dreißig beträgt. ; - , - i- : 4 f' i-i,. . t--M QSulratb. . Die Zinsenfrage spielte gestern Abei d wieber eine sehr große Rolle im Schul rath. Schatzmeister Adams unterbrei tete ' ein ' langes Schreiben an den Schulrath, in welchem er sagt, daß er dem Verlangen des SchulrathZ. seine Depositen alS Schatzmeister deS Schul raths von einer Bank nach einer andern zu verlegen um dafür Zinsen einzuzie hen, nicht nachkommen könne. Er hab die Depositen in Fletcherö Bank und habe nie einen Cent Zinsen dafür erhalten. , , Seine Korrespondenz, die' er mit den Banken bezüglich der Zinsenfrage, gesührt.habe er in einer Spezialsihung am 10. Juli 1892 : dem Schulrath unterbreitet, er habe zugleich mitgetheilt, daß er die Gelder in Fletcher'S Bank deponiren werde und daS Finanz-Komite habe nach Prüfung der Korrespondenz berichtet, daß eS nicht möglich sei, Zinsen auf den Fond zu erhalten, weil die Banken, d nunter zwei, welche Herr Vonnegut genannt habe, sich weigern, Zinsen zu bezahlen. Nachdem dieser Bericht deS Herrn AdamS mit 7 gegen 4 Stimmen angenonunen war, erhob sich Herr Vonnegut pid ließ die mit der Zinsenfrage verbundenen, Thatsachen noch einmal Revüe Passiren. Er sagte Herr Adams habe versprochen für keinen Schatzmeiste? zu stimmen, der. nicht Zinsen auf ben Schulfond bezahle und nun sei er fe)bst Schatzmeister und weigere sich selbst, Zinsen zu bezahlen Er weigere ffeuch, zu Sunsten eines Andern zu nsigntren, welcher Willens 'wäre, Zinen zu bezahlen. ' . ' ". Redner führte unter Anderm c.n, daß n andern Städten ebenfalls Zinfen auf städtische Gelder bezahlt werden. Dann unterbreitet: er eine lange Liste von Steuerzahlern, welche durch ihre Unterschrift sein Verhalten in der ZinSfrage indofsiren. Mach Herrn Vonnegut sprach Herr Frenzel. Er sagte, daß er die Absicht gehabt,, einen Antrag auf Niedererwagung deS in der letzten Sitzung geäßten Beschlusses zu stellen, daß dieseö Vorhaben jedoch durch die Antwort eS Schatzmeisters überflüssig geworden ei. " Damit war . die Geschichte für diese Sitzung erledigt. DaS Komite für Handfertigkeitöunerricht unterbreitete Pläne für, die Gewerbeschule. Dieselbe wird Z160,000 kosten. " Für daS Commencement heute Abend wurden zur Deckung. der Ausgaben tz8ö bewilligte DaS Bibliothek - Komite berichtete, daß die Bibliothek zur Zeit 52,447 Bände enthalte. Das Lehrer-Komite berichtete eine Anzahl Resignationen und Veksetzungen von Lehrkräften. Yolizelgericöt. Jm Polizeigericht . amüsirten sich heute Richter und Anwälte und Zuschauer bei verschiedenen originellen Vzenen, öle sich daselbst abspielten, r ; Eimer E. Birdie war angeklagt, den häuslichen Frieden gestört zu haben, indem er als er gestern Abend nach Hause kam, die ganze Zimmereinrichng . zusammenschlug. , Der , Angeklagte leugnete - nicht aber , er. sagte, daß er .in einem nnverantwortlichen Zustande, sich befunden habe. Er habe etwas "zu viel getrunken gehabt und daskommra gegen Underdaulichkeit Bier "empfoh habe. Da müsse er wahrscheinlich i'H;,; Hiiil: ..ili'illj.iltll!,;:!:,!;1!:!! : . : JI.'1T. , ,r . ; 'l 'i;::"i'i,!,:;:! -' V Mn..",'' , i nCI r.i-:,i tti"i eme zu große VoftS genommen haben. Der Richter bestraf &i:mM.-r-''m 4VMl. IH'i'H?!! 1! i ,!f;. i: Hierauf wurde der Farbige Charles , i,"':?'. '"K Ki'" jHh f" ,;lli,.,ä '- ,'; L'H.. . ..j , ,,!,,. .T,,...,, , ,,,, n unter der Anklage vorgenommen, seine farbige bessere Hälfte geschlagen zu 1 habenDlSchon' bei ihrem Auftreten" merkte der Richter, daß er hier ein komisches Ehepaar vor sich habe, und da er selbst sehr gut gelaunt war, gönnte er Beiden daS Vergnügen, ihre Ehe- und Leidensgeschichte vorzu tragen. Die Frau, eine glänzende dicke Ne gerin, sagte, sie habe gestern gebügelt

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