Indiana Tribüne, Volume 16, Number 133, Indianapolis, Marion County, 2 February 1893 — Page 1
Jahrgang 16.
MM3 Indianapolis, Indiana, Donnerstag, den 2. Sebruar i8Z3 .1111 tssi ,4s;l!!f'!Lfi ;:li!it:,
Offizieller Bericht
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iank. S. Dezember 1892. 52.107.5Zt 49 Frenzel, Präsident. Frenzel, Kassier. F. Frenzel, Assistent. Editorielles. Wir möchten gerne etwüs über die scheußliche Folter sagen, welcher ein Neger in TezaK auf dem Wege des Lynchverfahrens unterworfen wurde, aber die Sprache versagt unö, und w!r können die Worte nicht finden, um un sereu Abscheu auszudrücken. Furchtbar, wie daS Verbrecken war, so spot tet doch die Strafe aller Kalkur und aller Civilisation Hohn. Der Neger war eine Bestie, aber um eine Bestie unschädlich zu machen, braucht man nicht wieder zur Bestie zu werden. Der ganze. Vorgang ist so über alle Begriffe schauderhaft, daß man kaum begreift, wie er in unseren: Zahrhundert möglich ist. Die Zeitungen besprechen jeht vielfach die Frage,' ob die Ver, Staaten die hawaiischen Inseln anuektiren sollen oder nicht, und viele empfehlen in chauvinistischen Phrasen die An nezion auS patriotischem Dünkel. Die Revolution aufHawzii ging von amerikanischen Kapitalisten auS, welche ihre selbstischen Interessen zu beschuhen suchten und wir sind der Ansicht, daß die Interessen dieser Herren dem amerikanischen Volke nicht sehr am Herzen zu liegen brauchen. Sie beuten die Eingeborenen auS, lmportiren Aaliö und werden reich dabei.. Sollte ihnen das Ungelegenhciten bereiten oder schwer werden, sa mögen sie sich selber helfen und hingehen, wo sie wollen. Wenn aber jene Herren die Aanerion der Inseln durch die Ver. Staaten wollen, so wissen sie genau warum. Den amerikanischen Kapitalisten nämlich, die, dem Beispiele des Zuckerkönigs ClauS Spreckels folgend, ihr guteS Geld in Zuckerpflanzungen auf Hawaii und importirter Contrattarbcit angelegt haben, steckt die Zackerprä nie in der Nase, welche Onkel Sam feinen Zuckerproduzentek zahlt. Vor der An nähme deS McKinley-Geseheö erfreuten sich diese Kapitalisten, nominell Hawaii, deS Vorrechts, den auf den Inseln gewonnenen Zucker zollfrei in die Ver. Staaten, einführen zu können. und dabei ist ein schönes Stück Geld verdient worden. , . - .: -. "!!. Mit der vom McKinley-Gese proklamirten Freigebung der Zucker-Ein-fuhr verflechte die Reichthumsquelle, so daß die unter dem Namen Hawaiian Cornmercial Co. fungirende Gesell schaft im letzten. Jahre einen in die Hunderttausende gehenden Fehlbetrag zu verzeichnen hatte. 1 Wenn 1 sie frei lich eine Prämie von zwei Cents am Pfund beziehen könnte, da wäre wieder Prosit im Geschäft. , Und daher das Gesuch um Annektirung. Wie bei allen derartigen Dingen und hauptsachlich bei aller ColonialPolitik sind hier keine anderen als die Interessen deS Kapitals im Spiele. Amerika ist groß genug, auch ohne die hawaiischen Inseln. Mögen die amerikanischen Kapitalisten auf Hawaii selber sehen, wie sie fertig werden. Freilich, eZ handelt sich nicht um die hawaiischen Kapitalisten allein. Amerika steht vor dem Versuche in den Weltmarkt zu treten und denselben zu erobern, und da ist der Besitz dieser Inseln für den Handel mit Asien und Australien unter Umständen von Wichtigkeit. Aber auch hier sind bloß die Interessen de Kapitals i Spiele.
Drahtnachrichten
Inland Wette raus sichte. Für Jndiana : Liegen oder Schnee; kälter heute Nacht. Rege oder Schnee Freitag. ' -' , ' ' Entsetzliche Rache. &AXimT ? im. stif hr f V v i tkJ I ' i - V .. . I Inquisition. I mk i ft,firMftr .k Smitb. de. Neer.'we.r in d,r Nckt vom 2S. Januar die kleine Myrtle ' . i Vance geschändet und bann ermordet bat, wurde heute in Gegenwart von 10,000 Menschen einer entsehlichen Folter unterworfen. Henry Vance, der Vater des ' Kindes, sein 15 Jahre alter Sohn und sein Schwager haben die mittelalterliche Tortur voll . . zogen. Sieger yatle em doilks Seständniß abgelegt, aber erklärt, daß ,r KeZ. d.r närn Umün nirfvt m,nr V M 2 m VU W M W W I. WW. V rtrtn rrin,r f.W wll r fcf fnrn J ks tmr. ßriiitÄ würd, n.n R.-.,,.r,.'ttn Sn'rf J jjyjiiv w j jj slrt!f frnPm ,r stA h,r ?t,rm nA unter dem Schuh der Beamten befand. Ysn? k,. s.it, Z..k , M V .r M W V v' "'s " ( W T keine Gnade für ihn gebe, er würde lebendig verbrannt werden. Er bat, man möge ihn erschießen. Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, sah man so weit das Auge reichen konnte, Menschen, welche auf die 'Ankunft deö Verbrechers gewartet hatten. Man brachte Smith, der am ganzen Leibe zitterte in einen Wagen uno fuyr .yn naaz einem ape wo cer Tod in der denkbar grausamsten Form seiner wartete. Man hatte auf einer Plalsorm eineu Pfahl errichtet. Als dr Wzgen ankam stellte Henry Vance, der Vater des ' ermordeten Kindes sich auf die Platform und bat die Meng, welche auS 10,000 Menschen bestand, sich Zetzt 1t : ll"flrtTfr.1f TllS 1 f 0 ? tl (1 .1 l4l 0 I w , v.w. , an dem Verbrecher geübt habe. Wenn er damit fertig sei, fei er Willens, denselben , irgend Jemand zu überlassen, der ihn wünsche Man '.rüg Smith auf dle.Platform, entkleidete ihn, und band ihn am Pfahle an. Nun wurde . . i r . . t . . . f em en, wir un :e zempner vrauchen, herbeigcbracht und Eisen darin glühend Help gemacht. Vance nahm ein Eisen um daS andere auS dem Ofen und bei den Fußfohlen beginnend, drückte er die glühenden Eisen Zoll um Zoll in daS Fleisch dcS Negers ein. Als er damit an die empfindlichsten Stellen des Körpers kam, horte man einen entsetzlichen Klageruf sich durch die , Lüfte ringen, a Q fl.fc r.J. IX .X. I an" " 9?r 11 ""'""T1 Sk. M A tll f j. A. k j. C k L 1 .M, M k - j A f'U ... K a I
mc s!cimncircn vinycn vciu ciiiu. Wirten die Thüren der Bäckereien, um ten vom Leibe, aber Vance setzte die Behörden herauszuhalten. DiePoTortur sort, bis zede Stelle deSKör- l!,e! nabm dann aewaltlam von d-nsel.
pers von dem glühenden Eisen berührt wvrn ivar. Der Neger stöhnte, er betete er bat, half mchts, die Qua.en wurden fortes gefeit Sogar die Zunge wurde ihm verorann uno ote : fliuqeno iiijcn rourt'tn iiu in ycuyui qinargcjiujicn. 1 ffriT iirt4im .ifirn ht D!iifiit rtif Srt I S W f V V AH " ü V ' Hy" stoßen und nicht eines, Fingers Breite r m a ' r r 1 ' , . I feines orpers unveruyrr geoneoen war, ab sich der R & ' "t ' I sicher zusneoen. Fast eine S!unde hatte die entsetzliche t t , ' Folter gedauert. I Hieraus wurde der Körper deS Ne- .. 5 .( t krs uno öle ganze Vialsorm mn el oegmzen n l? wie er, wzww lammen. um .,yn yer wutn, uniucngmigcn machte, zu entkommen ; , schreckliche kf AYiii( , MfiHAn fi -1 rt OtVi kuönuuv n.uullam l'''r pm unk ti dauerte geraume Zeit, ii, der erlösende Tod eintrat. ' . . , ' "- f - ::.,':! -i ' i. ' , ,,, , W it h tt Miliz. Dunkirk, N. F., U Februar, Sheriff Jenner befürchtet Gewaltthätigkeiten. von Seiten der Streiker und hat den Brigade-General Doyle tt legraphisch ersucht, sich auf die Absen dung von Miliz vorzubereiten. Kongreß.,,,, , ,, Washington, D. T., 1. Febr. Seitdem die Anti Option - Bill auS dem Wege geräumt ist, nehmen die Geschäfte im Senat einen rascheren Fortgang. Gleich nach Erledigung der gewöhnlichen Routinegeschäfte am Morgen, bestand der Verwilligungsauöschuß aus seinem Vorrecht, die VerwilligungSdM aufzurufen und ließ sich dann
auch, nachdem die Fortisikätions-Bill aufgerufen war, nicht mehr dazu bewe gen, auch nur auf kurze Zeit, ttov der Erwägung der VerwilligungSbills Ab--stand zu nehmen'.' Selbst' dem Sena-
tor Harris war auf sein bringendes
Verlangen nicht erlaubt worden, einzsind.
Substitut für die Haus - QuarantäneBill einzuberichten. - tt Die gortisikationS-Bill wurde nach einer ziemlich interessanten ' Debatte angenommen. Ver Armee -tat wuroe. ' - -". W - ' ' w . 1 it. !....! ' f- , A ,,, .. '.j ' .m-nJ' ' "'T 1 ,r"" ,.'!.)....!""". dann ausgenommen Uno mit nur einem einzigen Amendement, die Salär-Er höhung der Sergeanten der Armee beffenb, ebenfalls pas?tt. Zunächst p. f. x. '"V" T i V lumbia an die Reihe und der Senat stimmte sämmtlichen-Ausschuß AmendementS bei, ausgenommen demjenigen,' demzufolge tzö00,000 für ein- ueueS Stadtgebäude für Washington ausgemorsen werden sollen. Dieses Amenlk,rn'nt' wird mnmfrx intUfr hthnitxrt ' . 0 ' ' ' werden .' , Nachdem Noch ClNt Zll,chrlst, ftltenS '.. . ' Handelskammer von San Fran "Sco verlesen worden war, in welcher Regierung ersucht wird, die Offerte " ja H dek Hawaiische KoMMisll0N .N Ekwü"NS zu ziehen und. eventuell Hawaii Zu anneziren, vertagte sich der Senat'. Im Huse wurde heute die Debatte über dem Cibil-Etat fortgesetzt. Ausland. Wieder eine Grubenerplof i o ir. Jß Berlin, 1. Febr. Sine Srplofion scklaaender Wetter fand beute in Un .eral von Blümcnthzl" Secklinabausen in Weffvbalen st... A.Ht,ebn Beraleute wurde I , r-j-i: auf der Stelle getödtet und siebzehn andere mehr oder weniger schwer , derletzt. : - .'tm ... ; , ,,, i , i. .! .' " Ein Bäcker-Streik. Marseille. 1. ebruar.'Sn olQt tinti hartnäckigen Streikes un- . i " M m - ' . 't'i ter den hlestgen-Bäckergesellen wird Publikum jetzt mit Brod versehen, ba8 in Un Militärbäckereien gebacken Die Zolge davon war. daß geMilitärbäckereien von. einem Tomtn angegriffen wurden, menb eist verer Haufe versuchte, ' . . . ' Brodwagen ZU plündern. Die Truppen wurden aber schnell zu.de Näss-n n,rnf,n und tö Krawlliir-n vertrieben. Die Situation ist in Folge dieses Streiks in hiesiger Stadt eine sehr ernste. Brod ist in nicht genügendem N?rtf iinfv hxt 9TirtrhMi fiifiVn Kififr W BV V ? VVr VMVfr mehrere Privat-Bäckereien in Besitz genommen, um dem Bedarf besser ent sprechen zu können' Die Streiker woll- ' ß T7....9 '....:::..'!.,' dies nicht zugeben und'verbarrikaIn besitz, eS war aber bis zum Abend nack nickt neäüaend Brod in liefern. da s?.S an erfahrenen Bäckern fehlte, m.lt ?XAmntfn firfi nsm ?Rmh 5.. Die , wenigen Bäckereien, bU ineWe6Siibetbenwnb?on. fijfl(ff ,n N t fl 1 D e r B a n k-s k a n d a l . in Rom. : , . Rom, 1. Febr. Zn der Deputir " ..,.-.. U""' -T" "T"'"' . . kündigt, k-:,t-.t s:rtnslx,ri rtrt hrtS hr nprnU "W mmmf y rv. VVMr m. Tf M nrunini tr,; , hfn 'utirttn ' rK m, M""f( .Ä''T.TrTVT V"!: .i;l.n.. zhhme an den Vank-Betrügereien gerichtlich verfolgen zu dürfen und daß morgen der Kammer zur FscheidllNg vorlegen Werde, t . :, .. '. . !.: ' i ' !. . U ,,,i.it.t.- " t ".1 v 1 1 U 0 c 0 U ' 3 " n Athens 1. gebr. . ' Die Insel I - . Jt T'Ti : ,w !! '.'"i.t! "V f ''.,:.!' Z ' '''!'' 'S 't s Jante lst yeure Zvcorgen um 2 uyr avermal? von einem Erdbeben heimgesucht worden. Mehr als einhundert Gebäude in der Stadt Zante sollen bereit eingestürzt sein und viele der Einwoh ncr sind getodtet oder verwundet wor den. Tausende haben die Stadt verlassen und lagern in den Feldern. 3n anderen Theilen der Insel sind mehrere Dörfer zerstört worden und auch dort sind viele der Bewohner umgekommen. Eine ungeheure Springfluth fegte heute Morgen durch den Hafen und viele kleine Fahrzeuge wurden davon, gegen den Hafenwall geschleudert und zer schmettert. DaS Wasser uberfiuthete die Straßen am Hafen in einer Tiefe von zwer Wß. Der Erdstoß, der um 2 Uhr stattfand, wurde auf Eephalonia verspürt. . ' .
London, 1. Febr. Eine Depesche aus Malta meldet, daß die britischen Kriegsschiffe Drcadnaught"und Camperdown" von dort auS mit Zel-
ten und Decken für die Nothlcidenden f i ':, ; t o i " " Zanke nach jener Insel abgegangen Hiesiges. QcblZmme Gauner in Haft. , Die Polizisten Folzenlogel, Warren und Wintz haben heute Morgen kurz yor Tagesanbruch einen guten Fang gemacht. : Sie haben die berüchtigten Gauner Louis Schott, Harry und Frank Kokemiller unter der Anklage deS EinbruchS eingeliefert. Dieselben haben n der Nacht zwei Faß Mehl auS der Empire Bakery gestohlen und die harte Schneekruste mit der weichen Unterlage halte' es möglich gemacht,' die Wagenpuren zu verfolgen. Diese führten die Polizisten nach dem alten. Boothause 1 Meilen unterhalb der Gürel bahn in der Nähe der alten Zollsiaion. " Dort r klopften die Polizisten erst geraume Zeit an, ehe sie nur Antwort erhielten und als endlich die Bursche fragten, wer draußen sei, sagen sie daß sie Einlaß begehrten. Dagegen nrauvien naiurttS) , Die Bursche und die Polizisten drückten chließlich die Thüre ein. Der Empfang war ein sehr herzlicher, denn Frank Kokemiller hatte seine Flinte ergriffen und abgedrückt. . Der Polizist Warren erlitt einen eichten Streifschuß an der Hand, antwertete , aber mit einem Revolverfchuß, der dem Kokemiller in den Oberarm fuhr! Hierauf wurde die Gesell-! chaft festgenommen und die Polizisten hatten ihre liebe Noth bis sie das Kleeblatt i Stationshause abgeliesert hatten! Die Bursche sind 'sehr berüchtigt, und in dem Boothause, in dem sie sich eingenistet hatten, fand man nicht nur daS Mehl fondern auch viel Fleisch und andere LebenSmittel, die ' sie wahrscheinlich auch gestohlen haben. ' Heute Morgen wurden sie uner je tz1,000 Bürgschaft vom Polizeirichte? den Großgeschworenen überwiese. "V:"' 1 ."' s ' mt , . ' ' 1 . '' Der McDonald Prozeß. ,f ; Für die Anwälte der Frau MeDonald war eS jedenfalls nicht sehr angenehm, als der Richter entschied,' daß die Erklärungen McDonald's seinem Partner gegenüber als BeweiSmaterial zulässig seien, ebenso, daS waS Frau McDonald zu ihm sagte. AlS Butler ihr gegenüber die Bemerkung 'gemacht hatte, daß MeDo nald in den langen Jahren ihrer Freundschaft nietwaS zu ihm gesagt habe, waS sich nicht als vollständig richtig erwiesen habe, antwortete sie, sie habe McDonald veranlaßt, ein andereS Testament zu. machen, und daS müsse derselbe vergessen gehabt haben,' alS er ihm (Butler) den Inhalt feines Testamentes mittheilte. ' In Bezug auf den Inhalt deS TestamenteS sagte Butler aus, waS ihm McDonald' darüber gesägt hatte, und diese Mittheilungen waren verschieden von dem Testamente, daS im NachlassenschaftSgericht eingereicht wurde, indem letzteres nicht die Vermächtnisse an McDonald's Enkel enthielt, in welchem dagegen der Frau McDonald beinahe Alles vermacht wird. 1 Herr Butler, befragt, wie eS kommen daß die Schrauben an der, Schublade, in welcher sich daS Testament befand. verschieden scicn, sagte, daß er daS noch nicht bemerkt habe, er sei der An sicht, daß, zur Zeit alS er die Safe" kaufte, die Schrauben sämmtlich gleich getstjen:! Der nächste Zeuge war Park DanielS, einer der Beiden, welche das Testament alS Zeugen unterschrieben hatten. Derselbe sagte auS, daß er nur ein einziges Dokument als Zeuge unterschrieben habe. AlS man ihm daS Original zeigte, erklärte er, daß dies zwei Seiten, umfasse, daS Testament, daS er attestirt jabe, fei aber nur eine Seite lang gewesen, er glaube nicht, daß die Unterschrift die seine sei. In Bezug auf daS Duplikat erklärte Zeuge mit Bestimmtheit, baß er dasselbe nicht unterzeichnet habe. Aehnlich waren die Aussagen OnowS, .der ebenfalls daS Testament attestirt hatte. . Er erklärte mit Be,p;r7.?.theit, bloß ein einziges Doku
Danksagung.
Ällen Verwandten, Jreuaden ud Viksarten. nelche beim Leichenbegängnis von Frau Elisabeth ern Ihre TtzeUnah auf so herzliche Weise ? hAma. .s.u !u . A tY CT i m , .i,i,rvrn, lttsvnorrr verren vaiior verrr ' fär bte trostrelcheu W,rte. den lumenspender sowie den Vahrtuchträgern spreche wir hiermit unfcren innigsten Dank auS. . Im amen der Failie Sllb Kern. ENGLISII'S OPERNHAUS Da? Sreignltz der Salso. Deutsches Theater. Nur einen Abend ! August Junkermann, der berühmtere Nkuker Darsteller der Welt nd seiue auS SS Personen bestehende orzügitch esell,afr, Z Sreitag, den 3. Februar J893, " t Reimann' Metsterletnng z Onkel Vraesig ! Lebensbild i b Akten nach Frig Reuter. Populäre Pdeise: Der Bevkauk ber reservirten Siye Orcbestra trete ilJOO, Orchestra nd Dreß Circle ?öc, Balcony S0c und verte Zöc, beginnt m Dienstag, Sl. Zaauar ISA, an der Theater Safte, Plymotith Kirche Freitag Abend mnd . Samstag Matinee, I. und, . Febr. -MASTERCyrilTYler, Der wunderbare Knabe mlr ber roöartisen Sopranstlmme, unterstützt von du , ÄhchöMDf, unter den us: lzken des Judienapolis Mannerchor ! Tl!5e:ö 5?c, tZi ud ?I. Der Verkauf derselben begi nt Tie- Pag. d?? 81. Januar. In der (5. fl. 3. .12: rfet i Öftre, Cie ßentudn ffioenue unb Jllinoi StraSe, - - . Msnnerchor-Gesaiigschule Coitcert und Operette , . ,. In der , -. - - Männerebor'Hslle ! , 'i "!"' '" '- .' iv " ; i'i.i' '. 1 ...i. - - f '.:"'::'! i . '''am'!-'"-Sonntag Abend, S. Februar 'AI Zur ufführuna gelangt di Operette: , ,,Jung Rwbens !" , Eintritt 25 Cents G Person. MW-lz im QcHiia Saloon u. Billiard-Hall No.92 Ost Washington Str. A o htx Jgßcil adjzr Eiaetttbüuier ment unterzeichnet zu haben, und tx klärte seine Unterschrift auf den vor. liegenden Dokumenten für gefälscht. ... .V , . m ' i ;,; ' , Feuer, i Heute Morgen nach 2 Uhr brannte es in der roeery von C. G. Weise, Ecke Home und Columbia Ab.: Scha den 1000, HauS No. 66 Columbia Ave. wurde zum Betrage von tz2S geschädigt. Unglücköfnll. . '! .' rj' ;. , " " ''" . ;' . .i, " i Um 5 Uhr heute früh wurde Aregelo'S Ambulanz nach dem FrachtbahnHof an Virginia Avenue gerufen. L..3oneS, ein Fracht-Kondukteur der Pan Handle Bahn stand zwischen zwei Wagen, um dieselben zu trennen, wobei er ausrutschte und siel. ,' Einer der Wagen ging über sein rechtes Bein hinweg, und, dasselbe wird amputirt werden müssen. Der, Verunglückte ist 34 Jahre alt, verheirathct und wohnt No. 773 Ost Washington Straße. . Tutt'ö Villen wirken sanft bei Jung und Alt.,, , Gestern Abend fand in der Tomlinson Halle ein Ball statt, welchen der Cammercial Club, der Board os Trade und die Advokaten - Verbindung zu Ehren der Legislatur gegeben hat. Der Fortschritt in der Cultur zeigte sich auch indem eS bei dieser amerikanischen Affaire wenigstens Punsch gab. Wie dürfte man aber Punsch in die Tom linson Halle bringen, wo doch sonst da selbst nichts Geistiges erlaubt wird? (Siebt eS für gewisse Leute Ausnahmen. Herr Erbrich nimmt Aufträge für l i . ... .n( ....".f. ... i . . f t . f an t. v wetlveruamien Paor zvlnwauree Biere m Flaschen und Gebinden ent- ' a a m aeae. elevuon wji. ücican platz 224240 Cüd Delavare Ctr.
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