Indiana Tribüne, Volume 16, Number 133, Indianapolis, Marion County, 1 February 1893 — Page 2

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Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 (Jen! per Woche, die SonntagSTribüne" 8 Lenk? per Woche. Beide zusammen Z5Sent5 oder 83 Gents per Monat. Per Post zugeschickt laVor iuSbezsh!z $' per Jahr. Vlsice : 130 Ost Marylaud Straße. 3 dienapoliö 3nd., 1. Februar 93j Feuersicherer Vaustoss. Auch in der Banmdustrie scheint bi Losung Rückkehr zur Natur" in ge wisser Hins.cht nicht übel angebracht zu fein.'. So viele unserer modernen, an geblich feuersicheren Gebäude haben sich als Humbug ernzicsen. Andcrerscit; siuden wZr in einer ackzeitschrlst einen bernerkenSwcrth.n Aufsatz über völlig feuersichere Gebäude, welche die Japa nesen ! ausführen und als Lagerstätten für Werthsachen, die vom ffeuer fcr droht sind, fletZ benuhen. Wenigsten' als Beitrag zu dieser wichtigen Frage sind, diese ' Mittheilungen der Erwähnung werth. ES handelt, sich dabei um keinen neuen Stoff, sondern hauptsächlich um den altbekannten Lehm der gegen das Feuer viel desser ist, als Granit und alle anderen Steine, oder gar Metall. Ter Lehm ' hat die vorzügliche Eigen' schast,' daß er durch die Hitze nur fester und fester gemacht wird, statt zersetzt zu werden. Die Japanesen nun wählen zu ihren feuersicheren Gebäuden, (die sie tturaZ- nennen) Jachwerke von Bambusrohr und Netzgeflechte, und dieses trägt Wände aus Lehm. aber nur zeitweilig trägt es sie so lange, bis der , Lehm sich ganz gefestigt hat und" feinen nz:gen und besten Halt in ä) selbst besipt; auch die Ziegelbedachung ist in Lehm gebettet: nach demselben System wie , die Wände, . werden , im Wesentlichen sogar die Thüren und Fensterläden solcher Gebäude hergestellt. Man kann sich kaum ein Gebäude vor stellen, das sicherer gegen Jeuer wäre, als eine japanesische Kura. Aber man läßt dem Lehm lange, nach unseren Begriffen sehr lange Zeit, sich völlig zu befestigen - (mitunter zwei - volle Jahre) : , Mit unserer rasend schnellen Aauerei verträgt sich das ganz und gar !tthts7' : Die Bremer uSwanverung. (55 wanderten taut Bremer Amts statisttk 127,02V Personen im Jahre 1892 gegen 139,457 im Jahre 1891 über Bremen aus. Auf den ersten Blick wird man glauben, die Ursache des Unterschiedes ti in den Abtper rungsmaßregcln in den Ver. Staaten zu suchen. TaS ii aber gar nicht der Fall. Eigenthümlicherweise kommen auf den letzten December sogar 7659 Auswanderer gegen 5718 im December 1891. Und lnsgeiammt entfallen auf das verfloncne Jahr 125,262 Ausman derer gegen 125.790 im Jahre'1891, die nach den Ver. Staaten gingen. ES ist also Ut aller Erschnernisse möglich gewesen, die Auswanderung noch den Ver. Staaten auf fast dersel' beu Höhe wie im Jahre 1891 .zu hal ten. , Mit welchen Kosten die? erreicht ist, ' läßt sich natürlich erst ermessen. wenn der Jahresbericht -des, Norddeut' schcn Lloyd vorliegen, wird. . Woher nun der Unterschied in den Gesammt" zahlen (127,029 zu 139.457. al:o Un ter:chied 11.428) hauptjachllch kommt. ergibt die , Statistik' auch. In 1392 gingen über Bremen nur 55,Auswan derer nach Brasilien oder 10,097 wen! ger alI im Jahre 1891. Tie Einwan derung nach Brasilien wurde zum Uhei! über andere Häfen gelenkt zum,,Theil hat fte wezentjiche Embuzze erlitten. -Die Schildpatt. Znsustrie. MzMW!,, v"' . Unter die überfüllten'' Geschäfts zwei??, von denen jetzt alle Welt so viel spricht, ! kann dir Verarbeitung der Schlldkrötcu-Platten ,edenlallS nicht ge rechnet werden, so' alt sie auch schon ist. und so stark auch die Nachahmung ihr in $ Handwerk pfuscht. ; ; ' .; In unserem Lande gibt , eS im Gan zen nur sechs Geschäfte, welche sich da mit befassen, und sie dürsten weder eine Vergrößerung 1 erfahren, noch einen Rückgang zu" befürchten haben; der Handel in diesem Artikel ist von Natur aus ein deschränZtec und hat als solcher keine besondere Beachtung,,ber'den fpe culatiösten GejchäftZa.eniesl, gefunden Dabei sind die Sckllokrötenplatken ein recht werthvoller ,koss welcher m un verarbeiteter Form 95 bis , 33,daZ Pfund bringt, und oft wiegt eine ein zize große, Platte der, Schale beinahe tm Psund. , Ten Löwenanlheil an den Profiten stecken aber gewöhnlich die Mlttelmän ner ein. während, die Eingeborenen der westindischen Inseln oder Südamerikas (die gec'gnete -?chl!2k;ötenaatwna sin det sich nur in wärmeren Gewässern) einen sehr bescheidenen Lohn für ihre Mühe erzielen.' 'onderbarerwerle'wer den alle diese Platten von Haus aus in Bündeln von ze dreizehn verschickt. Schädliche Gummlsschen. Ueber die schädlichen V Best and! heile derjenigen Gummisachen, mit denen Kinde?' verschiedenen Alters in Beruhrung kommen, hat sich aus eingehenden Untersuchungen Folgendes ergeben: Alle Gummisachen, mit denen die Kinder in Berührung' kommen, sind unschädlich: 1. wenn sie i rn Wasser schwimmen; 2. wenn sie elastisch sind; 3. wenn sie von weicher Konsistenz sind. Je größer das spezifische , Gewicht der Gummiwaaren, desto bedeutender ist such ihr Aschengehalt, daZ heißt testg größer ist der Gehalt an mineralischen Bestandtheilen und folglich desto gering werthiger ist die betreffende Waare. Schwarze Warzen und Saughütchen sind unschädlich. Schwarze Pupöen, wenn sie in der Masse gefärbt sind, sind schädlich, da sie Bleioryd enthal , ten? man kann sie von den unschädli. sparjcn GummilaZien dadurch

unterscheiden, daft sie im Wazzer untersinken. Rothe , oder rothbraune Puy pen und Gummispielzeuge, die in der Masse roth oder rothbraun gefärbt sind, sind unschädlich, da sie durch Fünffach. Schwefelantimon gefärbt ,! sind; das letztere kann der Gesundheit der ssinder nicht schaden, da es sich aus der Gummi masse im Speichcl Nicht löst. Alle arauen Gummisachcn. besonders solche.

welche die Kinder oft - in den .. Mund nehmen, um daran zu saugenwiezum Beispiel graue 'auglzutchen, sind relativ schädlich, da sie Zinkoryd enthalten. Un!.r den Farben, mit denen die Gum misachcn oberflächlich gcsälbt sind, fce finden sich auch giftige. WoJköp.lge Biederleute. So Vieles' auch schon über die Schwarzen in unser em sonnigen Süden gesagt worden ist, so verkehrt werden sie und ihr Verhältniß zu den Weißen noch immer , von Fernstehenden, auf Grund dieser oder jener, vielleicht gar von. müßigen ZkitungS-Eorresponden ten ersonnenen Einzelheiten häufig be urtheil. 'Eine wahrheitszetrene Ge tchichte oder Ethnographie des alten und deZ neuen Südens giebt eZ noch immer nicht, und es ist auch gar nich: leicht, solche zu liefern.' M.n hat es da mit einem Feld zu thun, denen Größe von Vielen unterschätzt , wird. Schon i seine räumliche Ausdehnung läßt dieses Feld, als ein ganz gewaltiges erscheinen; man b.'denke. daß man B. in Nord'Earollna allem die gan zen Neu-England'Staäten unterbrin gen, oder da man gar in Texas die Staaten MaZne. New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Js land." Connecticut, New Bork, New Jersey, Maryland, Delaware. P.'nnllztvanl.n, oyld und nvlana ein-, schachteln könnte und dabei noch 5000 Quadratmeilen leer hätte. Es versteht sich von selbst, das tm so großes Gebiet auch eine große Mannigfaltigkeit der Verhältnisse und Eharak tere hervorbringt, und die meisten Urtheile, zumal die auZ örtlicher Ersahrung geschöpften, daher nur einen recht beschränkten Werth haben. Die verkohlten AdamSkinder lassen sich ebenso wenig über Einen Kamm jcheecen. wie die w'eißgebackenen, obgleich sie wiederum geradeso gut ihre übereinstimmenden Züge haben, wie die Anderen. Im ganzen Süden aber ist ein scharfer Un terschled zwischen zwer Hauptklassen von Negern zu machen, die der Nordländer gern durcheinander wirft: Den Negern aus der alten,, Vorbürger krieglichen Zeit, und der jungen, neuen Generation. Was man gelegentlich in Depeschen über da; Treiben der füd lichtn Neger hört und es ist meist eil theils nichts Gutes ist (vorausgesetzt, saß es nicht erlogen) fast ausnahmslos den Neuen zuzuschreiben, welche ja auch im Norden ziemlich gut studirt werden können. Auf die Alten dagegen trifft )as Sprichwort zudas man so gerne von den Frauen gebraucht, nämlich, saß .die Besten , gerade , diejenigen , sind, von den.'n man am wenigsten spricht, 'on ihnen sei daher ein wenig geplauöert. , '.. : Die beiden Klassen , sind .unter ganz oerschiedenenen Umständen aufgewacht sen; kein Wunder, daß sie nahezu zwei verschiedene Rassen bilden, auch wenn sie im Verhältniß von Vater und Sohn zueinander stehen. Der Neger der alten Zeit, der frühere Sklave, faßt das Le den ganz anders auf, als sein in der Freiheit geborenes Kind; er (resp, sie), ist im Allgemeinen ein solider, gesetzter, obwohl dcs Frohsinns durchaus nicht entbehrender Charakter, gleichviel ob wir ihn auf dem Feld, im Hause, in der Jab rik, in der Schule oder auf der K an;el suchen. Er hat seine Freiheit dank bar empfangen und mit dem Entschluß), die ihm erwiesene Ehre redlich zu der dienend Meist hat er es zu einem, min auch bescheidenen Besitz gebracht. Seine Beziehungen zu den Nachbarn.' und nicht zuletzt zu seinem, früheren Herrn, sind gewöhnlich, die freundlich' stcn und herzlichsten. Zwischen dem farbigen Landdauer und seinem weißen Nachbarn gibt es vielleicht weniger Streit und Zwist, als zwischen irgendwelchen and'ren Klassen; sie helfen ein ander den Mais enthülsen, die Baum stämme herbeirollen, , das Hz; aufschlagen ? u n d w a S s on st i m ländlichen Leben vorkommt. 1 ,' : Für seinen ehemaligen Herrn und dessen Familie zeigt der alte Neger meist eine rührende Anhänglichkeit in Freud und Leid, und , holt in Rechtsfragen, wenn sie 'keinen Bezug auf die Politik haben, gerne seinen Rath ein.', (, Andererseits bewahrt der alte Herr ihnen stets gütige Theilnahme und ist stolz auf den Erfolg seines früheren Skladen. Ein 'n weitgehenden Grad von Hingabe, die allerdings nichts fruchtet, zeigte erst kürzlich einer dieser schwarzen Biedermänner. ; , Der Sohn seines aU Un fyixn wurde nämlich als, Bank Präsident in betrügerische oder leich nige Streiche verwickelt , und Mußte schließlich aus lange Zeit in's , ÄrbeitShauS wandernd Eines TageS erschien am Eingang der Sträslingsstockade ein alter Wollkopf aus einer weit entfern ten Plantage und fragte, ob sein sun ger Herr" hier drinnen sei. Als man bei Nennung deZ Namens seine Frage bejahte, erklärte,, er den erstaunten Beamten, er halte den jungen Herrn" nicht für schuldig, und er sei gekommen, um an seiner'Stelle die Strafe abzuarbeiten. Er bat und flehte um diese Gunst, und er war ganz untröst lich. als sie ihm beharrlich verweigert wurde! ÄDWKWMDDMH Es ist nicht selten vorgekommen daß Neger ihren ehemaligen Herrn, wenn diese in Schulden und Noth kommen. wieder in die Höhe helfen, und wenu sie sich haldtodt dafür arbeiten mußten, und daß sie auf ihre Kosten den Sohn des verarmten ! Herrn ftudiren ließen. Andererseits genießen gar manche arme alte Neger auf dem Gute d.'I früheren Herrn das Gnadenbrot und haben ihre Hütte dort aufgeschlagen. Der Neger der alten Zeit hat als Diener im Haus nirgends in der Welt seines Gleichen, wenigstens vom südli GZifmhtinrittp nitS utiS J5 Wärterin und Kindermaad ist in Din. aen. die ihres Amtes sind, die böchkte

Autorität im Hause, ohne d-eselbe ie

mZls zu Nllkdrauchen,! und dttsteht es in , der Behandlung der Kinder ganz vortrefflich,' Strenge mit Liebe lnd tie fer Herzenszüte zu vereinigen. B'ele solcher .Negerinnen gehören noch heute dem Hau-Zhalt an, welchem sie "als Sklavinnen angehörten, und ihre that sächliche Stellung hat sich nicht im Ge riugsten geändert. 1 Man findet gute sarbigeHandwerker im Sidcn, sie haben Alle ihr Hand werk ' schon vor dem Bürgerkriege a lernt. Unter der neuen Generation ist z. B. Keiner, der kunstgerecht Häuser bauen kann, und wenn er auch könnte, so würde er sich nicht damit placken! Der Ne.er der neuen Zeit ist so wenig ein Hi ndwcrker. wie, der echte Amerika rn. , obgleich Ersterer bei seinen Maä?nschasten und Umlreibungen in nie drigcrcn Sphären stecken , bleibt. An Orken. die ausschließlich Neaerbevölke.

rung haben, kann man diesen Unter schied zwischen den Alten und Neuen am besten beobachten. (Sine interessante Figur ist auch der , Negerprediger der alten Schulz der während der Woche gewöhnlich ilgend ein Handwerk treibt, und dessen Gelehrsamkeit hauptsächlich in der Kenntniß der Menschennatur steht. " j ' ; m : ;, : ; Vom Jnlaude. . Eswirdbehauptet, daß alle Lokomotiven in dcn Ber. Staaten, wenn, sie zufammengekoppelt , werden sollten, einen 300 Me'ilen langen Zug machen würden, die Passagicrwaggons würden einen anderen Zug von etwa derselben .Länge 'machen und wurde man sämmtliche Fruchlcars und Persoucnwagcn hinler umx Locomotive zu lammenkoppcln, so hätte man einen Zug. der etwa' 7000 Meilen lang wäre. Die Einwanderung von Deutschland, Rußland. Italien, Eng !land, Irland, Schweden und Norwe- ; gen ist fortdauernd eine große gewesen. Eine Abnahme fand jedoch im Jahre 1892 in der Einwanderung von Ruß land. Großbritanien, den Niederlanden ,, Deutschland und Qesterrcich-Un garn. eire Zunahme in der Einwänderung von Schweden und Norwegen statt. Im Ganzen landeten im letzten Jahre 543, 487 Einwanderer, welche Zahl seit 1870 nur fünf Mal über schritten wurde. Die von New Vork absah renden transatlantischen Dampfer wer den jetzt den südlichen Kurs einschlll' gen, und der damit begonnene Wechsel im, Kurs wird bis Anfang Juli dauern. Geboten, ist die Einhaltung des etwa 100 Meilen längeren Kurses durch die m der Nähe von Neusundland das Meer verhüllenden Nebelschichten, sowie die Eisberge, die alljährlich um diese 3w bis Mittsommer ihre Wände rung nach dem Süden antreten.' Die ersten Eisberge würden schon am 5 Jan. gesehen, und das hydrographische Bu reau hat daher den Schiffern den südlichen Kurs empfohlen. E s w a r e i n e g e w i ch t i g e Frau welche kürzlich von ihrer Wohnung an der 11. Straße in New Pork, im Gal varien-Jriedhofe beerdigt wurde. Sie hieß Julian Halpin und wog nahezu 400 Pfund: der Sara war 5 Fuß 9 Zoll lang. 36 Zoll breit und 35 Zoll hoch. Um dcn Sarg aus dem Zimmer zu schaffen, mußte ein Theil , der Wand entzernt werdcn'l. Der 'Sara war zu breit, um in einem Leichenwagen Platz zu finden und mußte in einem besonbe ren Gefährt tranSportirt werden :und statt eines Begräbnißplatzes mußte man zwei verwenden Ex. Präsident HayeS hat feit seinen jüngeren Jahren niemals eine Taschenuhr getragen. Die Uhr welche er als Jüngling trug, wurde ihm gestoy'.en und zwei Männer wu? den als die Diebe der Uhr in'S Zucht haus geschickt, er bekam die Uhr zurück. Spater wurde sie ihm wieder , gestohlen und der Dieb erwischt und in's ZuchthouS geschickt. AlS HayeS dann er fnhr. daß der Dieb ein armer Mann und Familienvater war. faßte er den Entschluß, sich dcrUhr, die mehrere Leute in's Unglück gestürzt, zu, entäu ßern und seit der Zeit hat er nie wieder eine Uhr besessen. Einem amtlichen Ausweis zufolge, hatte die Ausfuhr des Territo riumS Alaska im abgelaufenen Jahre einen Gesammtwcrth von $7,759,004. Unier den Ausfuhrartikeln nimmt ein gemachter Lachs zu einem Werth von $3, 157,176 die erste Stelle ein.,. Dann kommt Wülsischbein im Werthe-, von 91,210.625. Robben-elle im , Werthe von S755.587 und der , Nest entfällt auf Gold und Silbcr.Bullion.' Oele. Elfenbeins Erz :c Die Einfuhr hatte einen Werth von 52,104,238 und um faßte Maschinen, Tertil-Jabrikate, Kleider, Handwerkszeug. Möbeln. ProVisionen . Die Alaska Eommercial Eompony- besitzt noch immer ein'auS gedehntes Etabliffement und hat zahl reiche Handclsstationen im Territorium. Die Treadwell Gold Mining Eom pam", welche ihre Gruben auf Doug. laß Island hat. verfügt über ein Eapi tal von S5.A0.000 und zahlte letztes Jahr "Dividenden im !Betrage, von S45,000. Auch die ' Fishing , and Trading Eompanies" von Lynde & Hough und McCollam betreiben ziemlich bedeutende Geschäfte. Die Fisch. Industrie behaumet in Alaska nach wie vor die erste Stelle. In sechsunddreißig Lachs.Einmache-Geschäften sind 5900 Personen angestellt. Diese Geschäfte haben ein Geiammtcapital von S4. 250.000, haben 100 Dampffahrzenge t . ; i. ,r . . . lt. f'T ' . i i' , X. X laufen uno ouu hlschervoore. zyre Production erreichte im Jahre 1891 nicht weniger als 81,576,737 Büchsen. Der, Ertrag der ,CodFischereien be zifferte sich auf T375.000; der Walfisch. Fang, zu welchem 48 Fahrzeuge in Dienst gestellt waren, ergab einen Er trag im Werthe von Sl.21iZ.293.' Vom ciiic" der Stadt Gak veston in TeraZ schreibt .TeraS Vor wärts: ltte ist eine ameriwuischk Eigenschaft, die nicht geradezu tadelnS werth ist. ein Gemisch von Kübnheti, und Unverfrorenheit. Die Stadt Gal, vestonhat solche in amerikanischer Weiss ?u-geudt, a! sie vom Eongretz eine

I ewiU.gung von i 250.000 Do . larZ verlangte, unr 'den Namps nit

dem Ailmacdtzgen im Golf von Meziko aufzunehmen und die Stadt ist mit ihrem Verlangen erfolgreich , gewesen. Ob sie im Kampfe mit dem Herrscher deZ Weltalls ebenso' erfolgreich sein wird, muß man dahin, gestellt sein las sen. Man hat das Ereigniß der rieft gen, Bewilligung in Galveston sogar durch zwei große Festlichkeiten gefeiert, dem Präsidenten der Ber. , Staaten, Ben. Harrison,, persönlich große Cvfl tionen gebracht hei 'einem, Besuche in der teränischen Seestadt, und hat mit dem Bau der, eities" begonnen. Soweit wäre,' AUcS gut. Jetzt hat sich aber herausgestellt, j daß in Folge des Baues , der ! Jetties , an der Ostseite der Galvestoner Insel , ein beträchtlicher',, Theil Landes ! )vom Golf weggespült worden ist, , denn die Elemente hassen das Gebild von Men

schenhand und der Golf besonders läßt nicht mit sich spaßen.' Und nun kommt das Unerhörte. noch nie Dagewesene. Alderman Gallagher von Galveston hat Im dortigen Stadtrath den Beschluß beantragt, den , Nationalabgeordneten Gresham zu ersuchen eine Bill vorzu tr.. . rat-uL ICCll, III UIC wlUUl IU1UCIU 100.000 Dollars Schadenersatz verlangt für den Schadens ' welchen die -Hafen arbeiten der National-Reglerung aus der Insel Galveston' angerichtet haben, Alderman Gogqan hat sich diesem Be schluß zi'ar . heftig entgegengestellt, konnte es. abix doch nicht verhindern, daß derselbean daZ Eomite vermiesen wurde, ' anstatt ihn sofort auf, unter oder neben den Tlzch zu legen. - Herr Goggan meinte, daß ein. solcher Be schluß in bad taste (in schlechtem Ge schmack) sei. aber er ist noch weit vom Ziele. Das ist kein bad taste, , noch ist es ebie, das ist ungefähr die höchste Po lenz der Unverschämtheit die je zu Tage gefördert - worden' , ist. Der; Eongreß bewilligt G) Millionen Dollars, um den Häfen von Galveston zu vertiefen, und gleich bi.'i Beginn deZ Werkes ver langt die Stadt 8100,000 Schaden ersa?. weil Uncle ' Sam so freigebig gewesen 'ist. 6.fc Millionen Tollars zu fcrnülligen.", 1 Jm Eounty Adam s in Iowa stießen dieser Tage Arbeiter beim Ausgraben 'ines Kellers auf eine harte vermeintliche Stein oder Kohlenader. Während d.'r Mittagspause machte sich einer der Arbeiter daran, einen in dem Gestein vorhandenen Spalt zu erwei tern und plötzlich siel eine Steinplatte von zwei Fuß im Geviert mit dumpfem Knall in die Tiefe. , Nunmehr setzten die Arbeiter mit erneutem Eifer das Abräumen des Erdbodens von dem Ge stein fort und entdeckten dabei eine zwölf Fuß breite und zwanzig Fuß lange, mit dicken Steinplatten verdeckte Kammer, deren innere Wände sauber zusammeugcsügt , waren. Auf roh ge, arbeiteten Plattformen saßen in Reihen menschliche Gerippe, neben deren jedem ein Tomahawk , ind lein Pfeil Zag. Bleierne Ohrring? und Armbänder la gen, in der Grabstätte umher. , In der Zkitte einer jeden Plattform fanden sich Uedei lcste von Fellen vor, welche jedoch beider ! erührung mit der Lust zrrbz öckell'n. ?luch tupserne Geräthschaf , eu wurden vorgefunden. ,, ' !', ,'. I ' : . ' ii-i . . mm . ' ,,! 'i'.1 " i, vom Ausland,. ; In einem der er st e n , I m Westen Berlins, gelegenen, .Institut für junge Damcn" wie' die neueste Lesart sür die bisherige private höhere Töchterschule : lautet ereignete sich jüngst bei Gelegenheit des GeschichtZ unterrich's dcr zweiten Klasse folgender ergötzliche Vorfall: Ter Lehrer, ein schon älterer erfahrener Herr, hat den Aufstand der Tiroler, im Jahre 1809 zu seinem Vortrage gewählt und seinen aufmerkfamen Zöglingen soeben in schwungvollen Worten die Heldengestalt des kühnen Sandwirths Andreas Hofer vor die Seele geführt, abei erwähnend, daß sich auch die zeitgenössische Dichtung deZ , tirole, , Nationalhelden bemächtigt habe., Er führte dabei das Lied an, AU der , Sandwirth , von Passeyer und fragt feine sehr aufmerksamen Zu Hörerinnen, ob das Lied der einen oder anderen ! vielleicht bekannt fei. 1 Da er hebt sich ein nicdlicher Backfisch von 13 Jahren, das Töchterch.n eines Marine ossiziers, und erklärt: Jawohl. Herr 1. ..ich kenne das Lied, Papa singt es öfter." Singt esi" fragt erstaunt der Lehrer die Tochter des Seeheld.'N, .nun btite. tragen Sie einmal vor- und das Zunge Dämchen stellt sich in Positur, schaut stolz um sich und beginnt: .Als der Sandwirth von Passeyer Innsbruck hatte eingenommen, ,, ' .': Ließ er sich ein Dutzend Eier , , , Und ein i D atzend ; chnöpse i kommen. Der Lehrer sperrte bei dieser Parodie Mund und Ohikn auf, und die übri gen Schülerinnen wissen nichts was für Gesichter sie dazu machen sollen, aber die; kleine graziöse Deklamateuse fährt ÜMntwkgt Mqchte darauf eine Mischung. , i' i Schlürft , sie mit Behagen ein Hier verließ sie ihk Gedächtniß; sie sinnt einen Moi'.ent nach, dann schreit sie.: jubelnd, daß sie ihn gefunden, den Schluß dem starr blickenden Lehrer ent Uqeli'i' ,;:,,:,:;;::;:,;!- '": 'i,: , ;g$äf'ßl 1,',,, 0 '-itff'' ' i -7, Seitdem nennt man die Mischung In ganz Deutschland Knickebein !" , Das verlegene Gesicht des Lehrers, den Jubel d.'r übrigen .Zungen Da men" zu beschreiben, ist unmöglich Mit Eröffnung d e neuen Altthalbahn im südlichen Sie benbürgen ist daö kleine Städtchen ' :v ' . . n . y T ogaraicy oem .ouriflenverleor er schlössen werden. Die Lage des Stadt cheys. abseits von den Hauptverkedrs ftraßen, mag die Wanderzigeuner ver anlaßt haben, ihren- Silberichatz 'in Fozarafch zu deponiren. Wie die an sässsge Bevölkerung ihr über'chüssiges Capital in Grundbesitz anlegt, so ver wenden die Wanderzigeuner ihr erspar oder wohl oft auch gestohlenes Gelh dazu, um sich einen werthvollen Gkgeti stand au Z Edelmetall zu kaufen. Da aber die.er Schatz auf ihren Wander schasten und bei ihren häufigen Strei. tigkciten unter sich und mit begegnen den Stammesgenossen nicht sicherwäre so haben die Zigeuner ihre werthvollen Schätze bei einem Kaufmann in goga rasch seit vielen Jahren versetzt. Die ser 6a$ bildet die einzige Seb?n?.

Mürbigkeit des Städtchens, und man muß bei seinem Anblick staunen, welche Menge kostbarer Gesäße, werthvoll für den Kunstforscher, h.er in einem cn gen Raume bei einander liegen! Die 1'Zehrzahl , der, Gefäße ist aus Silber und stammt aus dem siebzehn

ten und achtzehnten Jahrhundert, doch sind einige noch älter., Das Pracht stück ist ein Silberbecher von vierzig Centimelern Höhe, stark vergoldet und überreich mit getriebener Arbeit im Re naissamestyl verziert, , , Diese Producte des KunstgewerbeZ, tragen auch die Marken ferner Länder. , So zeigt eine ganz ausgezeichnet schon getriebene Henkelkanne und ein gleichfalls getrie bener Deckel bechcr den Pinienzapfen, die Marke ' Augsburgs; auch ' andeie deutsche Marken finden sich vor. was übrigens nicht zu verwundern ist. da die Zigeuner ott weile Wanderungen unternehmen. Diese, werthvollen Ge säße erben ' sich von ,' Geschlecht zu Geschlecht fort.-' Zur JahrmarktSzeit kom men die Zigeune i) nach r Joga rasch s und schlagen für kure Zeit in dem Hofe jenes Kaufmanns, der ihre Schätze be hütet. , ihr Lager t aus, dann lösen sie ihre Gesäße aus um sich an ihrem An blick zu erfreuen, und bei ihren Gela gen daraus zu trinken. Da aber, diese Feste jedesmal mit einer Balgerei endi gen. so kommen die schönen Trinkgesäße oft recht schlecht dabei weg und die Meisten zeigen lchon die Spuren dieser, Kämpfe. , Ist , der Jahrmarkt vorbey so werden die , Gefäße wieder gegen einen geringen Betrag versetzt. , und die Zigeuner ziehen von bannen. Ueber aS selten entschließt sich eine Familie, vyn ihrem Schatze etwas zu veräußern, um welchen .manches Museum sie!de nflden könnte. In Arad hat, sich vor einigen Tagen ein schönes 20jähriges Mdchen Namens Antonie Hönisch ne Stunde vor ker Trauung!, vergistct. Ihr Bräutigam war, ein Brauer aus Mähren. Die Selbstmörderin welche die unselige Thcit nit dem Myrthenkrjlnze auj dem Kopfe vollzogen hatte, war, in heftiger Leidenschaft zu einem Schauspieler en!brannt.) . . Unter sonderbaren um ständen soll eine Dame in London, wie ei Berichterstatter der Daily Newsmtttheitt. 'ein Vermögen von 150,000 Litrl. geerbt haben. Frl. Bruch, dies ifö der Name der Glücklichen, befand sich im , Jahre 1830 inmitten einer Menschenmenge vor dem Buckingham Pj lastet um die Anknnst der zum Empfdna bei der Königin sich begebenden DMn abzuwarten.' Ein alter He. r aiis der Provinz, der ebenfalls Zu saaner , war, fiel ohnmächtig nieder. &rl. Bruch nahm sich hilfreich seiner anz. Auf sein, Verlangen gab sie ihm dann ihre Karte und vor einigen T j genl erhielt sie von einem Londoner Rschtsanwakt die Nachricht, daß , der kl Herr ohne Erben gestorben und sie mit einem Vermögen von 150,000 Lstrl. in seinem Bei mächtniß bedacht habe. Swon wleverooll er reate' im 5kockeyclub in Wien das üb llcde Hazardipiel die Aufmerksamkeit der makaebenden Aebörden. insbesan. dere, wenn Nachrichten über hohe Ver luffe ln die, Oestentlichkeit drangen, Als vo - einigen Jahren- ein Cavalier im Club beträchtliche Spielverluste erlitten haste, wurde eine Zeit lang das Spiel eingestellt: , in. der letzten Zeit ereignete es sich, daß mehrere Eavaliere Beträge votz 70.000 bis 100.000 fl. m einer vläfif- in den Elubiäumen verspielten. Diese ülle aelanaten iur Kenntnin der Behörde, welche sich veranlaßt sah, ein Befo gegen das Hazardspiel einzulegend Dej Statthalter Graf Kielmannsegg richtete an den Präsidenten des Clubs Grufen Franz Colloredo. , ein Schrei beii.. in welchem er auf die Unstatthaf tigteit des Ha mrdfpiels hinwies, und die; Intervention der Polizei in Aus ficht , stellte, wenn der Uebelstand im Clvb ! nicht - sofort abgestellt würde. Daraufhin verfügten sich Graf Collo redp und Fürst Alfred Montennovo zum Statthalter und gaben die Crkla rung ab, daß sie alles veranlassen wür deq. um das Hazardspiel im Jockeyclub abzustellen' - In einer Sitzung des Di rectorenrathes , wurde, nun, so meldet man auZ Wien beschlossen, ein officiel leö' Verbot des HazardfpieleS an die Mitglieder zu erlassen. ' (Eine Depesche der .United Preß" besagte, , die Polizei sei thatsächlich in daS ElubhauS einae dru'ngen. habe zahlreiche Herren am Spieltisch überrumpelt. 450,000 Gul den 1 in Baar und resp Wechseln be schlognahmt und die Namen der Spie ler,"notirtKMielRej I!G!D Zur Verhaftung des früheren Artilleristen FucbS in OldeS loe wird von dort berichtet: Fuchs hat als Artillerist beim Militär gedient und machte am Schluß seiner Mllltärzeit im r yero,i v. . dos Manorer im Lockftädter Lager mit. ,. Er entwendete dort zwei Patentzünd.'r, von denen er einen an einen Freund in Lübeck ver schenkte während er den anderen einer auländi'chen - Negierung, , wie man sagt, der hollä ndischen, zum Kauf an bot! . Die Regierung verständigte den deutschen Konsul von diesem Angebot, unh dieser machte. hiervon der Militär bchötde Mittheilung. In Folge dessen erschien der Chef der Berliner Gendar merie. Herr von Rauch, mit zwei Ge heimpolizisten aus Berlin in Oldesloe. Es elang. den Fuchs in die Falle zu locken, indem sie sich für diejenigen ausgaben, mit denen er wegen Ver kaufs ? dcs Zünders in Unterhandlung stand. Sie wußten ihn durch geschick teS Vorgehen so vertrauensselig zu ma chen, daß er sich , schließlich herbeiließ, den Patentzünder für die Summe von 1000 Mark an sie anzutreten. Sobald er die Quittung Über die ihm hinge zäbltf Summe ausgefertigt, hatte, er klartensie ihn unter Vorzeigung ihrer Legitimation sür verhaftet. Er hatte hiercius sNchrer? Verhöre vordem Amts achter, m OldeSsoe zu bestehen qnd he findet sich qnj weijkreS in dem dortigen Gefängniß hinter Schloß und Rieael. Tutt'ö Psten' wirken sanft bei Jung und Alt.. ' Hcrr Erbrich nimmt Auftrage sür tit weltberühmten Pabst Mlwauree uure in Flaschen nd evrnven ent gegen. Telephon 1291. GefchrftS pla 224240 Süd Delaware Str.

Der Selbstmord eines Kindes.

Ein tragischer Fall kam vor dem Strasrichtcr Dr. Gerstmann (BezirlSge richt Hernals) in Wien zur Sprache. Der tiefbelrübte Vater eines 13jährigen Knaben, der aus einem unfaßbar nich' tigm, kindischen Motive sich mit PhoZ phorzündhölzchen vergiftet hat, erschien beschuldigt., , nicht ,, rechtzeitig ärztliche Hilfe heibeigcrufcn zu haben. , Josef Kouba, d er jugendliche S elbstmördcr, war der cinz'ge Sohn des jchneidergeHilfen Franz, Kouba. Der talentirte braveJunge sollte ftudiren. Jeden Kreu' zer sparte dcr opferfreudigeValerfür sein Kind, und Heuer war es so weit, daß Jo'ef ins Gymnasium, aufgenommen werden konnte. Seine Mutter begleitete den Knaben zur , Einschreibung. Viele ; andere , angehende Gymnasiasten waren da in der Direktion, die alle von ihren Begleitern dem Herrn Direktor vorgestellt und empfohlen wurdenNur Joier mune fur sich selber ! sprechen. feine Mutter.!, eine Böhmin, versteht nicht Deutsch. , Was nun in den nächstcn Tagen in der Schule vorgegangen, waren es Neckereien seiner Mitschüler, oder ' krankhaste kindische , Einbildung. daö ist nie klar geworden, der Unglück llche Knabe hat kein Wort davon gezpro chen. Aber eines Tages kam er wei nend nach Hause und sagte: Ich geh' nicht mehr ins Gymnasium, ich schäme mich, weil meine Mutter nicht deutsch kann." Der Vater legte auf die kin difche Rede des Knaben , kein Gewicht und schickte lhn neuerdings mtt ernstll cher Mahnung zur Schule. Das war an einem Samstag. Josef kam erst Sonntag wieder nach Hause. , Er war nicht im Gymnasium gewesen und aus Furcht, vor Strafe die Nacht über her umgelaufen. Wieder sagte , er: .Ich will nicht mehr in Gymnasium, lieber nehm' ich mir das Leben, ich muß mich schämen, wei! meine Mutter nicht deutsch kann." AbendZ wurde er ausgeschickt. ein Nachtmahl zu lausen. Er brachte den Rest des Geldes zurück und gab ihn der Multer mit dcn Worten: .Zwei Kreuzer fehlend i dafür habe ich ,, mir Zündhölzchen gekauft und die Köpse davon gegessen, ich will sterben.". , ,Ein kleiner Theil der Schweselhölzchen sand sich in seinen Taschen. Die Eltern warcn'kntsctzt,, doch beruhigten sie sich. da Josef, keinerlei Klage über Schmer zen laut werden , ließ und wie immer mit bestem Appetit aß. Fünf Tage spater klagte der Knabe über Unwohl sein und Brennen im Magen. Der Arzt wurde gerufen, es war jedoch zu spät. Unter fürchterlichen Schmerzen starb der Knabe noch dieselbe Nacht. Mil nassen Augen hatte der unglückliche Vater in schlichten Worten die traurige Geschichte erzählt. Als ihn der Richter fragte: Warum haben Sie nicht sofort einen Arzt geholt? 7 brach , der Mann in Thränen aus. .Ich hätte es ja gethan, wenn ich nur einen Gedanken gehabt hätte, eö könne wahr sein. ES war ja mem Kind, sür daS ich Alles geopfert. Keine Spur eines Unwohlseins war zu merken und ich glaubte immer, bei einer Vergütung stellen sich sofort die Folgen ein. , Fünf Tage war er anscheinend ganz gesund, nun ist er todt, ein selbst Mörder, mein Kind7 '. und schluch zend barg der, Mann sein Gesicht ins Taschentuch. Das ärztliche Gutachten bestätigt, daß die Symptome einer Phosphorvergiftung oft erst nach Tagen auftreten. Der Richter sprach den un "lücklichen Vater frei. , ". " -"';- "' : , - , " ' i ; :,. , Naiv. (Ein alter , Bauer kommt zur militärischen Pterdemuste rung. da sein Sohn bei der Kavallerie dienen möchte und er diesem da? Pferd selbst stellen will.), MusterungS-KoM' missär: ! .Aber den alte Klepper chöne mir nit druche!" Bauer: .Ja, den müsse Se aber nehme, Herr Major!" Kommissär: Warum denn?" Bauer? ,Wil nit Bua uf kam andere rite ch!' Kaufe Mucho'S ,Beft , Havanna CigarS." r J-.VfW4 Oerth einer Schachtel eine Guinee." fy, Mknd. WtT.tdHS.i. cx fvt;-K v:. einer Cchachtei ' , 1 seinen ff!rfnA , mnttn n 0EECIIALTS PILLC ! geaea die EtSrunge, der , ' rsacht durch schlechte Ver. ' , dauung. : Bei Magen ', fchwSidr.Berftopfg, kran ker reoer. thräne der? i dei irgend nnem Gallen k 4)jrdnTiK)tt aUm X , sie den Platz eine vollständigen Medi,tkaftel i , ,:!;;;. j,,:; . k,, ,,, , Ki!?7 & HU einer geschmacklosen nd nfiS9! bare Sülle überuae. t Des allen Apotheker. , Prei SS Senk die? Eckackle!. Ve Nork Dd? Ki a.mnl Cit I ! f143 POUDEB'S (Zauberer Fleisch Markt, 224 Ost Washington Straße. arktnände n und 80, Oltmarkt. Telephon 6TT. Dr,A.glBitter Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase uttd Hls. In Praxis seit I7. Dauernd etablirt 4 West Washington Str, Indianapolis, 3nd. und Dr. A. B. Barker jr Office D91 West 4ie Straße. Ciinnatk, Ohio. Patienten, welche euerhalb der' Stadt wohnen, verden solgreich durch Cvrrcspon - Vf fvj v 4 w

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