Indiana Tribüne, Volume 16, Number 133, Indianapolis, Marion County, 1 February 1893 — Page 1
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Sndinpolis, Vnd. Die Legislatur beabsichtigt, ein Verfassungs Amendement zur Ab pimmung zu unterbrelten, wonach eine Session hundert statt sechzig Tage dauern soll. Erstens ist das ünnöthlg, denn der''(3ouvcrnor hat das Recht, Ertrasitzungen einzuberufen, zweitens kann man in sechzig Tagen mit dem Nothwendigen und Nuhlichen fertig werden, drittens - kostet eine längere , j 1 S!hung viel mehr Geld und viertens kann die Legislatur in sechzig Tagen alle Dummheiten machen, die sie machen will., In keinem Lande-der Welt wird 0 viel gehängt, wie in dem. unsrigen. Die Vollziehung der Todesstrafe ist so etaZ Eewöhnliches. daß-man kaum davon spricht, höchstens , wenn einmal eine neue Tödtungsart, w?e z. B. die e ektrische, eingeführt wird.! So vereffen ,st daS Volk auf die Todesstrafe, daß es in vielen Hallen ga? nicht' den gerlchtllchen Vollzug abwartet, sondern die Sache vermittelst des LynchverfahrenS selbst besorgt. Die Chicago Tribune" führt. nach Zeitungsberichten 'Buch über diese Verbrechen und ist in der Lage, bereits den Record" für "das vorige Jahr vorlegen zu können. - Ihre Liste dürfte kaum vollständig sein, aber sie ist auch ohne dieS grauenhaft genug. Demnach find im Jahre 1892 in den Ver. Staaten 0792 Morde und Todt. schlage verübd worden.- Binnen drei Jahren hat sich die Zahl derselben fast verdoppelt. Sie betrug 1889 noch 3567, 1890 bereits 4290, 1892 stieg sie auf 5909. Schähtman die Be. volkerung auf 65 Millionen Kopfe, i so ergiebt sich, daß eine unter 9700 Per, sonen die Aussicht hat, wahrend eines JahreS ermordet zu werden und nimmt man bt durchschnittliche Lebensdauer auf 30 Jahre an, so würde also je eine unfer 325 Personen, Manner, Frauen und Kinder, ihr Leben durch MörderHände verlieren. Ein schöner Zustand. ' Eins ist dabei aber sicher. Für die zivllisirende Wirkung ,, der Todesstrafe sprechen diese Zahlen nicht. Wie wenlg die Todesstrafe ihre an g eblich abschreckend e W! rkun g ausübt, ergiebt sich daraus, daß die , meisten , ' 1 ' i: 'I' if " k . "'"Ii '':? ;j' , !',T" ' I .... 1 . I f schweren" Verbrechen in denjenigen Staaten verübt , wurden, ' in welchen auch am meisten gehängt und gelyncht wurde. 107 Personen wurden gesetz lich hingerichtet un d 226 würde n g e lyncht, darunter fünf grauen. ' Die Zahl der Lynchungen stieg um 41; 200 kamen auf die Staaten deS Südens, eine Zunahme von 41. Tennessee und Louifiana stehen an der Spitze mit je 28, dann folgen Alabama mit 21 und keWMUMisfisfiWunUHWW !:lDieH!,Absch2ffun wird immer dringender ein Gebot der Zivilisation! iHS,V! '''iii.ij); fsmX:wr.y Drahtnachrichten h1'-!";!!: :4,,a' . . ' mmmm '" ' . ' IS'K'? StsIacb.V-v:': jjisiii : miy' ;-$f IßM tt t er u 5 s i ch t e n'JvQ Für Jndiana : Viel kälter heute Nacht. Uegen, hierauf Schnee am Donnerstag. Kongreß. Washington, D. C-, 21. Jan. 3m Senat wurde heute von Senator
Eoiiorielles
Harris die Senat Quarantäne - Vikl, ohne die AppropriationS -Klausel indessen, alS Substitut für die vom HauS passirte Quarantäne und Einwände-rer-Bill eingereicht Senator Hill er-
hob Einwand gegen die sofortige Ab stimmung darüber, und hie Bill wurde daraufhin auf, morgen zurückgelegt. . Sen. Ehandlers Resolution, derzu folge der Präsident ersucht werden soll, behufs Annexion. der Sandwich. Inseln mit der auf dem Wege hierher besindlichen hawaiischen. Kommission zu unterhandeln, wurde I angenommen, nach kurzer Debatte aber wieder zurückgelegt, um der Debatte über die Anti-Oplion-Blll Plah zu machen. Nach längerer Debatte kam eö endlich um 3 Uhr 15 Minuten zur Abstimmung. Die Bill wurde mit 40 gegen 29 Stimmen angenommen. Die Bill ist dieselbe, die am 9. Zuni 1892 im Hause angenommen, jedoch jeht mit verschiedenen Amendcmcnts vom Senat verziert wordcn ist. Sie muß jeht erst wieder an einen Konfe-renz-Ausschuß verwiesen werden Da5 Haus begab sich in Ptenar Cömitesihung zur Erwägung de5 CivilEtats, der indessen nicht erledigt w lrde. 2m Laufe der Debatte offerirte Nepräsentant Dearmond voa Missouri sein Amendement, daß auf ein Zahr daS auf dieNegierunzSanstalten Bezug habende Eivildiönst-Geskh aufgehoben werden sollte. DieS wurde für außer Ordnung erklärt, eS gelang Herrn Dearmond indessen doch, eine kleine Anti-Civildien-tsNede vom Ztapzl zu lassen. Das HauZ vert.,Zte sich schließlich, ohne dei Etat zur Abstim.nung gebracht zu, Habens Der WeltauSstellungsaüsschuß h'elt heute Morgen wieder eine Sitzung ab. um die leidige Sonntagsfrage in Erwagung zu ziehen. Nach einstündiger Debatte vertagte, sich der Ausschuß auf eine Woche, um dann die' Angelegen heit desinitiv zu entscheiden. ' Ausland. Entsetzlich Ha m b urg, 31. Jan. Sechzehn Tage lang nährten sich die drei Ma trosen deS norwegischen Schiffes Thekla", welche gerettet wurden, von Menschenfleisch. Die Drei erwürgten ei nen vierten Leidensgenossen und lebten dann von dem rohen Fleische,, welches sie in Streifen von der Leiche schnitten. Die drei Unglücklichen, Welche in Folge der ausgestandenen Leiden irrsinnig geworden waren, haben sich genügend erholt, um über die Fahrt derThekla" berichten zu können. Da? Schiff hatte von seiner Abfahrt von Philadelphia am 2. Dez. an, mit stürmischem Wctter zu kämpfen. DaS Deck war fast beständig von Wellen überfluthet, welche die Deckhäuser Geländer :c. wegrissen und den Steuerapparat zertrümmerten. Als keine Hoffnung mehr vorhanden war, daS Schiff in den Hafen zu bringen, retteten sich der Kapitän, der Maat und acht Matrosen in eines der Boote. Da die anderen Boote von den Wellen ",l, ' 1 ,. :'. , ' . l , i; ' ,, " '"',1- . zertrümmert worden waren so mußten die neun übrigen Matrösen zurückbleiben Fünf sprangen, durch die entsetzlichen Leiden Irrsinnigi gemacht, über Bord. Die anderen vier verbleiben im Takelwerk vom 22. Dezember bis zum Januar. , K-' fiff y-r'j;g , Am dreizehnten Tage Zoosten sie darum, welcher von ihnen den anderen zur Nahrung dienen solle. Das L00S traf zwei , Ma l ch lntereinander ' einen holländischen Matrosen.- Er wurde von , seinen Kameraden erwürgt und dann roh verzehrt.' DaS einzige Trinkwasser, welches die Unglücklichen hatten, war der Thau, welchen sie von den Tauen der Takelage leckten. ,, J ..... "m:::f IM:t:kMskkÄiV-:: iwä Athen, 21. Januar. Die Insel i'Si.;';!: : ' :imi II; my ' !!:l: ii?'!Al!l!!i Zante wurde heute Morgen xn aller Frühe durch ein Erdbeben erschüttert In der 1 Hauptstadt der Insel, dem gleichnamigen Zante, wurden viele Häuser zerstört und die Bewohner der selben eilten in ihren Nachtkleidern aus die Straße, um ihr Leben zu ret ten. DaS Dach deö Gefängnisses stürzte ein und viele der Gefangenen wurden verletzt. Die Wachen wurden verdoppelt, um die Gefangenen an der Flucht zu derhindern und den AuSbruch einer Panik zu unterdrücken. DaS Hofpitalgebaude wurde theilweise von seinem Fupdament geschüt -
ttli. Die Wärterinnen' eilten entseht in's Freie und konnten nur mit Mühe bewogen werden, eine halbe Stunde später znrückzukehren und behilflich zu sein, die Kranken nach einem anderen
Theile der Stadt zu schaffen. ,, Zwei Stunden später wurde die Stadt abermals heftig durch ein Erd beben erschüttert. , In allen Theilen der Stadt fielen Häuser ein und das Gefängniß wurde s 0 unsicher, daß viele Gefangene daraus entfert werden muß tcn. Die Bewohner der Stadt fluch teten voll Entsetzen auf die. Straßen und drängten sich aus den Marktplätzen zusammen.? ' Dutzende von Familien verließen die Stadt, um auf den Feldexn vor der Stadt zu kampiren. Unter den Trümmern der. zerstörten Häuser wurden zahlreichem Leichen ? gefunden und über' hundert Personen sollen schwere Verletzungen erlitten haben. , , Die Regierung, hat Truppen mit Zelten und Lebensmitteln abgeschickt, um den Obdachlosen Hilfe zu bringen. EUROPA. ' - , ' ..". '" - T.,"' : Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaf te, eingezogen. Sprecht vor. ' , ' , A. Metzger Agentur. , F e u e r. Gestern Abend um 9 Uhr als einige Angestellte , in . dem Geschäfte , von Murphy, Hibben & Co. noch arbeite ten, bemerkte einer derselben Brandgcruch und wurde dadurch veranlaßt, der-' Ursache desselben, nachzuspüren. Man fand denn auch, daß im Erdgeschoß Jeuer " auögebrochen war, und ruf die Feuerwehr herb. Dieser gelang es denn auch, daS Feuer auf den Heerd des Entstehens zu befchrän ken, ' aber der Schaden, welcher durch Wasser und Rauch angerichtet wurde, ist doch ein ziemlich bedeutender und wird vorläufig auf wenigstens N0,000 geschätzt.. Der Raum, in welchem daS Feuer auögebrochen ist war zur Zeit mit Waaren, die zum Versandt bereit standen vollständig gefüllt.' Die Firma führt ein Gngros - Kurzwaaren .Geschüft ander Ecke der,, Meridian' und Georgia Straße und führt ein Lager von H500.000. ' Die Versicherung beträgt H200,000. ES war jedenfalls ein glücklicher Zufall, daß, bei AuSbruch 'des FeuerS Leute im Geschäft waren so daß daS Feuer im Keime ersteckt werden konnte. Ueber die Entstehungsursache ist man vollständig; im Unklaren es sei denn, , daß manannimmt, daß daS Feuer durch eine brennende Eizarre verursacht wurde. " Um 5 Uhr gester Abend wurde die ;.. li;: .1 : . 1 I' ii . II, T"' " . !T ll Feuerwehr nach dem Hause von John Carry an Nord Meridian Straße ge rufen. Schaben 510. IÄ ,. - ''' ' ' ,,i ;. ,., w ... ,: i ; : : Einefangen. , Der Vogel fitzt im Käsig Paul Zoppisch wird sobald nicht mehr für arme Wittwen und , beklagenSwerthe Familien kollektiren. Er ist unter der Anklage deS , DiebstahlS eingezogen worden und wird morgen ein Verhör im Polizeigericht zu bestehen habcu. Joppisch ' ist .Cigarre'nmacher van Profession, hat eS aber,, vorgezogen, Geld auf bequemere Weife zu derdienen. Er hatte sich den biklagenSwerthen Fall der Wittwe von Christian Schäkel in der Weise zu Nutzen gemacht, daß er zu den bekanntesten Deutschen ging und angeblich fü? die selbe kollektirte. Die,, arme. Wittwe hat aber nie einen Cent von diesem Gelde erhalten. DaS schwindelhafte Vorgehen deö Burschen wurde dadurch aufgedeckt, daß er zu Leuten kam, bei denen er schon früher für einen ähnlichen Zweck Geld sammelte, und diesen Leuten war eS auffallend, daß dieser Menschenfreund die Philantropie so gewerbsmäßig betrieb, so daß sie Nachforschungen nach dem Verbleib deö Gejdeö anstellten. Mittlerweile war eö auch bekannt ge worden, da derselbe Bursche im Na men deö Frauen HilfövereinS Gelder kollektirte, obwohl er nie einen Auf trag dafür hatte. Als er gestern Abend in seiner Wohnung, No. 756 Süd East Straße verhaftet wurde, war er be trunken. Die Sammelliste hat man bei ihm gesunden. Den Polizisten ge genüber behauptete er, daö Geld der ! Frau Schäkel gegeben zu habe, aber
Hiefiges.
als ihn heule Morgen unser Berlchterstatter darüber -befragte, gab er zu, daS Geld nicht abgeliefert zu 'haben. Er benahm sich aber im Uebrigen mit der ihm eigenen Frechheit und erklärte, daß ihm die Sache nur deshalb unanzenehm fei, weil er möglicherweise von öer Cigarrenmacher-Union auögestoßen wird. ,
Vkel Lärm um nichts. Das läßt sich von den französischen" Bällen, welche gestern Abend hier statt fanden, behaupten. Schon seit einigen Wochen wurde sehr viel Geschrei u?d Reklame über den Ball gemacht, und eS wurde gemunkelt," als ob bei dem Balle sehr viel Pikantes zu sehen wäre. Als unsere hochmoralische Polizei Wind von der Geschichte erhielt, beschloß!sie sofort, den Ball zu beschicken und über die Moral daselbst zu wachen. Diese Vorficht warindeß sebr unnöthig, denn die Geschichte verlief sehr eintönig und die erschieienen Gaste benähmen sich nicht anders, als wie sich die Menschen in der Regel auf dem Tanzboden zu benehmen pflegend Die Dämchen waren nicht einmal in ihrer Toilette so pikant, wie dies bei Gelegenheiten wo die oberen Z?hnlausend verkehren, und wa die' Damen tief ausgeschnittene Kleider zu tragen psfyje," gewohnlich der Fall jt Wie schon gestern, bemerkt, war die Veranstaltung , deS BalleS nichts wie eine GeschäftS-Spekulation, aber selbst in dieser hat sich der Veranst,lt:r, ein Pkann NnenZ A'len vin Chicago, verrechnet.. . Schon . im . Lufe des Tages ; war , Allen ' von , einigen Zettelanschlägern angezeigt worden. weil er deren Anschlagebretter zum Anschlagen seiner Reklamezettel benutzt hatte, aber mit diesen hat er sich abgefunden., , Am Abend jedoch, während der Ball im Gange war, erschien der Sonstabler SorterS auf der Bildflache und belegte die schöne Geldkasse mit dkn noch schöneren , SilberdollarS mit Beschlag, denn eö waren versch;edene Forderungen gegen Allen eingeklagt worden. , In der Mozart Halle war auch ein Ball unter dem Namen Francaise" arrangirt worden und auch dieser, unterschied sich keineswegs von anderen derartigen Gelegenheiten. li.-X.;, 4::.;, ; ",. :.; ' , .: ; IlliPti'r Sohn Neihart, ein No. 28 West New Vork Jork Straße wohnhafter Tischler, war, geklagt seine 'Gattin Cmilie geschlagen zu haben. Die VerHandlung hat ein trauriges Bild von dem '5helebcn dieser Leute, welche Deutsche find,' entrollt. ' Frau Neihart erzählte, daß ihr Mann sie absichtlich ärgere und sie eifersüchtig zu machen suche und der Angeklagte meinte, daß zeitweise mit seiner Frau, die aber im Allgemeinen eine gute Frau sei, nicht auSzukommen sei. Die Leute sind srit 8 Zahrcn zusammen verheirathet. Richter VuSkirk nahm Veranlassung,, Betden eine, gehörige .Strafpredigt zu halten, Er. sagte, wenn Eheleute nicht Harmoniren, dann sei der richtigste Ausweg der,, daß sie sich scheiden lassen. M0t:ß , ES gebe aber keine Entschuldigung dafür, daß tn Mann seine Frau schlage. Er bestrafe daher den Angeklagten um $5 u"d Kosten, und wenn wieder so etwas passire, könne x sich auf eine Strafe von I500 und 6 Monate Arbeitshauö gefaßt machen:Meihart konnte die Straf? nicht bezahlen und bezog Quartier im Arbeitshaus, nachdem er noch ! vorher 1 seiner Frau eine Anweisung auf seinen rückftändigen Lohn gegeben hatte. , , , , Lizzie Venable eine Farbige, war angeklagt, ein Mädchen, welches sie aus dem Waisenhause geholt nnd an Kindes statt angenommen hat, derma -ßen mit einer Peitsche geschlagen zu haben, daß daS Kind Wunden im Gesichte hatte. . DieZrau leugnete nicht, daS Kind geschlagen zu haben, sagte aber, daß sie dazu gereizt wurde, weil daS Mädchen während ihrer Abwesenheit mit einem Knaben in unanständiger Weise spielte, trotzdem sie dem Kinde den Verkehr mit dem Knaben entschieden untersagt hatte. Sie wurde um tzl und Kosten bestraft. Ferner wurden bestraft : Jacob Vetter wegen Vagabundage ; H. C. Gregory, 3ohn C. Miller, Nancy Scott und Grace Dolan wegen eine? Rau scheS ,; Sohn Walter wegen.Besuch ei eS ProstitutionShauseS.
Großer Maskenball gegeben vom . . , Unabh. Unterst, verein, No. f Deutscher Frauen,
' am 'A::rh:r Donnerstag, 2. Februar 'SS, I P : ' : T'. :?!h':. , i ' MOZART-HALLE l Eintritt . . 2ö Cents G , Person. Die sä,Snste Damenmaike und fit komischste Herrenmakke erhält je einen erthrolle Preis. Masken.Ball bei Vavaria Vereins In der . Columbia - Halle !. ., ff am , y Donnerstag, 2. Februar 1893. Eintritt 25 Cents Person. ENGLISH'S OPERNHAUS " DaS Cretgottz der Saison. , Deutsches Theater. OST Nur einen Abend 1 - V August Junkermann, der berühmtere -uier Darsteller, der Welt und ieiue au S vertone beredende vorzüaltcke Geieillchon, . , Freitag, den 5 Februar Wz, in Stet nens Bkelftevleiiung : Gikel Vraesig ! öe',e-.s:tt U Säften ras Jriv Reuter. Po?ukä re W i'e: crs.iuf der reservirten &ijt ,-Ci'.L."sr ciuie M.uo, Orchesta und uu"a im. Valco-ki 5oc und Uerie e. bealnnr i;n i-.cuüua. 31. Januar ISöS. n der Theater Ätss.'. Eln weiterer Protest. .Die Drechsler Union hat ebenfalls ihre Stimme dagegen erhoben daß die Stadt eine Steuer erhebe, um $75,000 für da? Eacampälent zu bewilligen. Sie hat ihre Delezaten zur C. L. u. nstcuirt, gegen den daselbst eingebrachen Beschluß zu Sunftn der Bewilligungzu stimmen. , ; , ' m lt - ' ' . Board of Publke WorLS X r - ' " ' : f ' I ,!!'".'. Die monatlichen Rechnungen wurden heute bewilligt. - ' Der Straßen-Tommissär wurde angewiesen, eine temporäre Flußbrücke ai Washington Straße - über' den PzgueZ Run'zu errichten.' Der Wasserwerk Eo. wurde erlaubt, den Hydranten an der südwcstl. Ecke der Ohio und Penns. Straße nach der nordostl. Ecke von Massachusetts Ave. und Pennsylvania Str. zu verlegen. . m ,O, wm ,i ;-' Dkebsgesindel. ' -V . . v": - 11 " ' ' ' -j ' . Ein im Gesichte und an den , Händen schwarzgefärbten Bursche kam gestern Nachmittag um 5 Uhr nach ! d er oh -nung von ChaS. RailSbeck, 816 Nord Illinois Straße und verlangte ton dem Dienstmädchen, welches allein zu Hause war, daß eö ihn durch daS HanS führe. Zur Bekräftigung feines Gesuches l iZt er dem Mädchen einen Revolver unter die Nase. Der Bursche suchte nach Geld welches er aber nicht fand und jedenfalls aus Unmuts darübe r 1 1 et sehte er den armen Mädchen noch einen Schlag auf den Kopf ehe er sich verabschttdete. Hochschule No. 2 wurde in der Nacht von Einbrechern i besucht, welche einen Anzahl Bücher stahlen. Schule DA ist ebenfalls mit einer Diebsvisite bedacht worden. i,? j;(;if'.;;.:!;:N; -4 Habe ihn immer bei der .sand, denn Verzug erhöht dein Leiden. Wir meinen Dr. Bull's Husten Syrup gegen Husten und Erkältung er kurirt dich. Preis 25 Cents. CT Gestern Abend hatte der Soziale Turn - Zöglings - Verein feine Versammlung, in welcher' die folgen den Beamten erwählt wurden : -1. Sprecher Karl Sander. 2. Johann Bühler. Sekretär Fritz Krull. Schameister Theodore GauS. 1. Turnwart Eddie Otto. 2. Richard Krieger. Zeugwart Karl Benaerscheidt. Migräne weicht durch tJct cba'S Villen Musiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost MorriS Straße, empsiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Bisline. Bedingungen maßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt
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