Indiana Tribüne, Volume 16, Number 132, Indianapolis, Marion County, 31 January 1893 — Page 2

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Jndwna Tribüne. , , Erscheint lüg llch nd Sonntngo.

Tie ttglie .Tribüne" kostet durch den Träger USelD per Woche, die Eonntag.,Tribüne I TentK per lZsSke. Bilde zusanime 25Ccat oder UCenkl perWonak. Per Post jugeschiNn Vor ukdezshlunz hr per Jahr. Osßce: 1 30 Ost Marylaud SKaße. Indianapolis, 3n&., 21 Ir.nuar '93 Halb verlVlserte Franzofen. MOWMp.' ; , ,- Gnk seltsame Menschengattung macht die Sumpfländer d.'Z südöstlichen Loui startn stel!en?vk!se unsrer. Nament' lich in Den feuchten Moosgründen des La Fourche-Tistricts sieht 'man hZufig Vertreter dörsklben unter den Baum ftmpfen und dem Buschwerk herumhuschen, groteske'Gestalten mit lan stein; schwarzem, struppigem Haar, verwildertem Bart und roilddl'chendep ,,AuW.A-' ' . .c, ; 7 :y Das sind die Acadier, zbtTfto'n sie von den Kreolen und Regern abgelürzt und mit verächtlicher Betonung genannt w:rden, GcjunSV; ßeie Leidensge uosien der Äothhäutesosernsie gleich diesen der allmählichen 'Vernichtung entgegenzehen und nicht mehr Neigung, eil Die urAÜchsizftcn Vollblutindianer zeigen, in dr modernen Civilisation auszugehen; auch sind sie, ähnlich den Indianern, ein mißhandeltes und da durch im Lauf der Zeiten scheu und mürrisch gemordeneZ Volk, deffen Lei den auch allen Fsrtschrittsttieb in ifjrn erstickt zu haben scheinen, . Ehemals waren sie über die meisten Colonien EroßbritannienZ in Amerika zerstreut; heutzutage aber kommen sie nur noch in Louisiana vor, ws sie doch etisas französische Atmosphäre athmen köN' r'nmfj;y " " " ' Denn Frankreich, d. h. das ländliche Frankreich, war ihr . Mutterboden. Ihre Heimath in der neuen Welt aber war die Halbinsel Acadie, das, heutige Neuschsttland, dessen ausschließliche Bevölkerung sie ehemals bildeten. - AlS diese Halbinsel im Jahre 1755 an Großbritannien abgetreten wurde, ließ man dm Bewohnern die freie Wahl, Treue zu England zu schwören, oder ihr Heim auszugeben. Sie waren zu Ersterem bereit, wollten aber d)ch. ebenso wie die ttreoleu, im Innern ihres Herzens mit Frankreich vnbun den bleiben; daher stellten sie die 'Bedingung, daß man ihnen niemalz zu muthe, gegen Frankreich Waffen zu tragen; desgleichen bedangen sie sich au,'1 nicht gegen ihre indianischer Freunde kampierr zu muffen. Kurze Zeit ließen die Englander fit denn auch unbehelligt auf ihrem bishe rigen Grund; aber bald genug kam ein Erlaß der englischen ftroiie," wonach dZS Eigenthum der .Acadier-, dc schlaznahmk, und der unglückliche Votlsstamm über die.Eolonien hin zer streut werden sollte. Jedem, der Long felto3 prächtige Dichtung Eoangc linr gelesen hat. ist diese traurige und empörende Geschichte geläusiz. Sie wurden am 5. September 1775, zu Grand Pre versammelt, und die deiafcte Ordre wurde ihnen vorgelesen. ÄlZsann wurden ihre sämmtlichen Schulhäuser, Kirchen. Mühlen, Scheunen !und Wohnhäuser niederge.bramtt und in Trupps von ze 200 400 raus den die Geächteten nach verschi'denen Eolonien gesanot, ohne daß man ihnen auch , nur ein Almosen zur Weittthilse qab: Bei den puritanischen Ansie)lern von Neuengluns, soie von Earo liaa un) Georgia. wurden sie wegen i$rn , katholischen GlaubenZgrundsaKe geradezu mz Aussätzige behandelt, und nirgends' schien sich ihnen ein gastli cher Strand zu bieten, bis sie endlich bei ihren hochnäsigen Bettern.' den Kreolen, die Äolle von verachteten Ve ouldeten einnahmen, und dort welken ne. oder wäZ von thuen übrig ist, öeir AüSSnbttiAM Sowohl die A a)ier, wie die Kelen fühlen sich noch heute als Kinder, de, schönen Frankreich.,,; ,Ta5 Paradies de? Kreolen aber ist Paris, - während der Acadier von dieser Wunderstadt nicht? weiß und überhaupt nichts von Städten wiffen will. Denn. ,Slädic sind ihm Bedrohungen ! seiner Freiheit. Hugh! dort darf man ja nicht, einmal seine Flinte abfeuern. ; Uno dann diese falten, harten Steine und diese unnatür !ichen,Äenschen und Unterdrücker, mit denen man leicht ia Streit gerathen :ann, worauf man, 'wenn 'man er wischt wird. in 3 Gefängniß wandert wo man jogar wlvlelpunkt des Ent 'ezenö! sich mlt Seife wasä e, uns sie Haare schneiden Iaflen mug! In Paris hat allerdings noch Keiner von ihren Vorfahren - je solche Erfahrungen gemacht, wohl aber srüher hin und wie der in der Stadt New Orleans von der übrigen? der heutige Acadier," ob wohl sie ihm ziemlich nahe liegt, nur eine und. stimmte Vorstellung von einem großen Leich-.'.hzt. worin die Menicden aeauält werden. . - Tee Acadier kann in unserer Zeit als die malerischste Gestalt auf dem amerika irischen Boden gelten, mit alleiniger AuZ.nähme deZ unzerfälschlen. Indianers. Die Jagdgründe" spielen bei ihm kaum eine geringere Rolle, als bei der Ästhhaut. und von dem landbauenden Trieb der Vorväter ist bei den Verfol gungen und Leiden dieser Enterbten verzweifelt wenig übrig geblieben, um nicht zu sagen: gar nichts. .Der abenteuernde fremde Jäger, welche, dem Äcsdier zu nahe in'S Jagdgehege der in die Fischgründe kommt. , kann sich jeden Augenblick darauf gefaßt halten. .von einer tückischen Kugel aus tiatzi. alten Vorderladegewehr unversehens niedergestreckt zu werden'. Fremdcnhaß sitzt- dem heutigen Äcadier fo tief, wie den allerverbizsensten amerikanischen Kno!JNo!bingS, nur daß er begründe, ter ist, als dei diesen, wenigstens vom Stcndp?n!t der .Auge um Auge und Zahn- um Zahn Weltanschauung. Tie Blutrache ist bei dem Acaeier "y cu-g:bi!det, wie beim (Surfen. In seinem sumpfigen Heim den Äcad'lkr zu finden, ist beinahe unnca, B'Ä,,S!:t5 zeigt er sich sehr scheu und

yütl ncy, wenn er ganz unvervoxvenll?. nur zu Seinesgleichen, soweit er überHaupt nicht ganz einsiedlerisch lebt. Einige wenige Acadier arbeiten vielleicht einen oder zwei Monate im Jahr auf einer Zuckerplantage oder verirren sich auch gelegentlich nach emer weltsernen.Sägemühle. Im Allgemei nen gibt der kein Acadier, der feinen Stammesüberlieferungen , treu bleibt. daS Jagewehr und die Fisch.tngct auch nur zeitweise um schnöden MuinmonS willen auf. Tem Fremden gegenüber öffnet er seinen Mund höchstens zu un lemöhnlich massiven Flüchen! . Nitroglycerin t Heildienst. . In den , Berichten über die Krankheit

des Staatsmanne Blaine war in' der jüngsten Zeit auch erwähnt, , daß dem Kranken Nitroglycerin beigebracht worden sei. um seine Pulse wieder ledhaf ter schlagen zu lassen, und zwar mit sehr entschiedenem El folg. ür Viele im Laienpublikum dürfte es etwas ganz öleueS gewesen sein, daß dieser furcht bare, Sprengstoff Eingang als Heilmit tel gefunden hat. Und doch wird dasselbe schon ziemlich allgemein zum .Er regen der Herzthätigkett , angewendet, sei es durch Einspritzen unter die Haut. Einathmen oder als innerliche Medicin, und hat schon , häusig Herz'chlag vcrhü tet oder den stocken den. PulS sofort' wie. der in Gang gebracht. -- Aber auch als Heilston ist daS Nitro. glycerin ein hschgefährlicher Kuilde und darf nur in sehr winzigen Da en.ange wendet werden. ' D.e durchschnittliche Dose d.'trägt l Ij10l Gran, und nur ganz ausnahmsweise geht der Arzt auf die,,riesige Quantität von lj25 &taa hinauf. ,;jicch ist das Nitroglycerin von den ' Apothekern l nicht der Klaffe der Gifte beigefügt worden, obgleich eS ein so mächtigen Vernichtungsstoff - ist, , wie eS ' nur einen geben , kann, und ' fein , Mißbrauch durch das Perbrechen und die SeldstvernichtungSsücht sehr nabe liegt. ES wird in den Apotheken tbei'S in flüssiger, theils in fester, geprtß er aber leicht lösbarer Form geyal ten. TaS flüssige ist unter dem Namen Glonoinum" bekannt; eS ist in Alko yol aufgelöst, und die Lösung wird in verschiedenen Stärkegraden hergestellt, meist aber ein Theil Nitroglycerin auf reun Theile Alkohol. Soll diese Lösung dnrch Einspritzen unter die Haut beigebracht werden, so löst man ljlO Gran Glonoinum (daZ also IjlOO Gran Nitroglycerin enthält) in 10 Tropfen destillirteS Waffer auf, und diese zweite Lösung wird mit einer gewöhnlichen h??oderm:schen Spritze an irgend einem geeigneten Lkörpertheik unter die Haut befördert. ' Schon nach sehr wenigen Minuten übt diese ver schwindend geringe Dose eine bedeu tende Wirkung: ein fast gar nicht mehr vernehmlicher Pulsschlog wird wieder beinahe auf die normale Höhe gebracht oder wird doch annehmbar-. Bei Lungenentzündung und verwandten Krankheiten, in denen Herzschlag droht, wird das Nit oglizcerin gerne ange wandt, dann auch bei Schwächung-der Herzthätigkeit .durch Sonnenstich -(oder vielleicht auch durch übertriebene ve'rkehrte Anwendung anderer Troguen, z. B des gefährlichen Antipyrin.) In LungencntzündungS' und' ähnlichen Fällen aber wendet maa eS meist inner (ich an. .Glonoinum? sieht farblos aus und bat einem süßen und dabei stechenden Geschmack. Bringt man ein Fläschen voll auch nur gegen die Zunge, so wirkt eS meist ähnlich, wie eme starke Ciga,re vor dem Frühstück, oder wie ein tüchts ger Eccklai!7 vor dem Mittagsmahle: eS kann schwindlig machen. Es. i,l bereits ein Fall vorgekommen, daß sich tas Gericht mit einem durch diesen Stoff bewirkten Mors zu defaffen hatte. Wahrscheinlich ist es übrigens, nicht, daß Gtftmordluftige in Zukunft hzurig auf die Abwendung von Nitroglycerin in irgend einer Form vorfallen werden! denn es wirkt zu rasch und auffallend und behält seinen' Eharatter als Er Plosiv" auch !n diesen Gestalten bei. Nbenteuer zur See. Die Besatzung der Bark MadyS" will der .Yorkshire. Post" zufolge auf ihrer ! letzten Fahrt von Jquique 'nach Hamburg eine außergewöhnliche Beob achtung gemacht haben.' Bei der Um schiffung des- Cap Horn gerieth die Bark zwischen EiSb.rge und Eisfelder von denen sie drei Tage lang umfchlos sen war. Am letzten Tage schwamm ein besonder großer Eisberg vorüber, auf dem die Besatzung zu ihrem Erstaunen Spuren von der Anwesenheit von Men schen zu erblicken glaubte. Man konnte deutlich einen Pfad wahrnehmen, der zu einer in'S Eis gehauenen und als Obdach benutzten Höhle führte. ' Nicht genug damit, Spuren von Menschen entdeckt, zu haben, will die Besatzung auch insgesammt fünf Leichname auf verschiedenen Theilen deö Berges haben liegen sehen so daß die Vermuthung nahe lag. einige Schiffbrüchige hatten dei dem Zusammenstoß ihres Fahrzenc:es mit dem Eisberge sich auf den, letzleren gerettet. ! Anzeichen noch vörhan. deen Lebens wurden indessen nicht bt merkt und da überdies die Nacht herein brach, konnte die Beiätzung keine 'nähe, ren Forschungen über 1 die Richtigkeit i!zrcr, Beobachtungen anstellen, sondern sie sah sich genöthigt, vorüber zu fab X' iT , xtt furchtbare Taifuh. d?r vor einiger Zeit im Ehinesi'chen Meere wü thete und den Dampfern Bokhara" und Normend" den Untergang bei ei tete, ist wahrscheinlich auch für den großen StahlBiermaster Stanley", aus Lirterpool verderblich geworden. Man befürchlet, daß das fchöne Schiff mit seiner ganzen Besatzung in dem ikan. untergegangen iff. nacho.-m es bereits am 23. September v. I. die Sundastrsße passirt hatte. Seitdem hat man nicht; Mehr von dem Schiffe gehört, obgleich diNeKe von der g? nannten Straße nach Hiogo (Iövsn), wohin das Fahrzeug, von Philadelphia mit Letrsleum in Kcken kommend, be stimmt war. gewöhnlich nur einen Mo nat beansprucht. Das Schiff ist dem. nach jetzt zsei Monate . überfällig, Tutt' yillea wirken sanft bei Jung und Alt.

'KVi ' oim"3t4 $,!;! ;;' ;:' ' , DZß , In diesem Winter ist zum ersten Male seit achtzehn Jahien dei Bridgeport. Eonn., der Sund bi5 zum Lcuchtthurm! eingesrorenj so- daß 1 die Post für den Leuchtthurmwächker durch

einen Briefträger abgeliefert werden konnte.. ThotnaS HoopervonAlle ghanu. Pa.. hat Glück als Kutschentabrikant. aber er ist auch em Archaeo logist und besitzt eine Sammlung von etwa zweitausend Indianer' Geräthschasten, von denen einige nicht durch derartige AlterthumSsachm im Smith. souian'Jnstitut zu Washington über, troffen w.rd-n. Unlersuchnng hier und ntersuchuna . dort: Untersuchung des Censusbureau, des KohlentruN, der Homestead 'Affaire, des PlnlertonSystems dcS WhiZky-Trust. d.'r na tionalen Finanzverwaltung Unter suchung hinten ' und Untersuchung vorne. Thun wir dcS Guten n'cht ein wenig zu viel? Besteht die Nasion wirk lich zu einer Halste aus Halunken und zur anderen auS DetectiveS'k (Ter ttzcker.) : . ' '; : 's,..;:. ,.. ,: 3 ii der j ü n g st e n Nu inmer o?s EoZmopolitan" sind vier ver ch t dene Artikel über Armuth enthalten. Der Aermste d:r vier Verfaffer, ist eine Viertel Million werth. TaZ ist , viel leicht ein Pendant zu der Geschichte von. Dem jungen Men ch:n, ver vor einiger, Zeit auS Furcht. Hungers zu sterben sich an der Thürangel erhängte,, und in dessen Nalaß man das fertige Ma nukript euer großen volkSwirth'cha't lich'sozialenStudie fand, unter' dem Ti:el: , Die ttunst rasch reich zu wer XU." f.:.,.. . Richard Grüner, der sich kürzlich in Dubuque, Ja., das Leben genommen hat,,scheint alle Ursache zu sie em Schritt gehabt zu haben, denn eS hat sich ermiesen, daß . er eine ganze Anzahl Fälschungen begangen und Gel Derauf werthlose Hypotheken aufge nommen hatte. Mehrere seiner Elien. ten kamen hinter seine Schliche und er beging, Selbstmord um , nicht in Zuchthaus zu, müssen. . Seine.LedenS Versicherung , war, jedoch so hoch., daß alle, Schulden bezahlt werden können und der Wittwe noch $10,000 übrig bleiben: . ' !Fräu Sarah Howard, in oulton. Me.. hat ein Paar zahme MoschuZratten. welche durch den Ah. ,ugS?anal in den Keller kämm.' sich fs ! e .. -M r-f. ii 'i 1 1 --k -,i xorr y.'lmiicy uqiitn uns mlperMren H'au?kae auS .einem Teller .'frenen Die alte Katze beachlek dle'Äälttn- gar.' nicht, aber ihre J us gen Zersetzen" de selben zuweilen eins derd mlt der Pfote. Die fremden Gäle zerfraßen einen Besen uns machten sich aus dem Stroh ein Nest unter dem Speise schrank. Wenn sie ,!Ä ilch bekommen so stecken fie-ihre Pfoten - hinein und lecken die Milch ab. Sie brauchen eine halbe Stunde, umeint kleine Un tertasse voll Milch aufzulecken. , , ; Dr. Gattin g, der Erfinder er GatlinzKänone,' " hat .' wieder ' eine Erfindung gemacht, die bei Armee wie Flotten'Qfsicieren die größte Ausmerk samkeit erregt hat; ob dieselbe aber der Menschheit im großen Ganzen eine große Freude bereiten wird, das ist noch die Frage. .Es ', ist, dies ein neues Ge schütz, das die Leistungen -der Gatling' Kanone, der Mitrailleuse .und anderer Schnellfeuer-Gefchätze weit , in Schatten stellen soll. Mit Hilfe einer kunstoo'. len elektrischen Vorrichtung soll die neue Mordma'chine . nämlich im Stande sein, in einer Minute zweitausend Schliffe abzugeben. Das neue 1 Geschütz soll demnächst von Artillerie-Officieren einer Probe unterworfen werden. ' .Die a n t i n e St o n e C o m - päny welcher der Steinbruch m Te nino im Staate Washington gehört, hat sich erboten, der Weltausstellung emen einhundertdreißig Fußhohen und an der. (rundfläche nicht mehr als vier Fuß an jedr der vier Sei messenden Stein, welcherln einem' Stücke 'gedro chen ist, versandtbereit unter der Bedin gunq zum Geschenk zu machen daß di.' ÄuZstellungZcommission .die Besörde rüng des, Steines an, Ort und Stelle übernimmt. Der für die Weltausstel lung bestimmte wiSconsin'sche Monolith mißt in der Länge nur 110 Fuß. Der stein soll, neben der 233 hohen Fah nmstattge'auZ Washington aufgestellt und auch nach dem Schlüsse der, AuS üellung in dem Park 'belassen w.'rden. TaS Gewicht des. Steines kann auf weniger als einhundert Tonnen der mindert werden so daß! er mit Hülfe eigens, dazu , eingerichteter Wagen ,, nach Chicago tranZportirt werd.'n kann.- ; Ilä.'f :t j-''j'ö:' e'i ''Hei erefsante iten Typen unter den ' neuerwähltey üundeZ'enatoren bezeichnet ein New Porter Blatt Lodge von. Massachusetts uns Murph? , von New Vork.,' 7Zwei oöllig verschiedene Typen", sagt eZund. beide Producte ! der Parteimaschine, odge. der Puritaner Abkömmling. :rinnert an die dun'eln Fremden uns Zwangsgesetze Nes EiiglandA. . Mur ?h?, da; Kind irischer' Eltern, ist der Typus der practischen . Politik" der Tamany-Schule New EorlS.- Be:de sind intelligent., beide ernst, beide engherzige, verbissene Parteigänger. , Der neudritische, Puritaner und der irische Katholik, der Harvarder Student und zer New Porker Maschineumann. der aristokratikche Föderalist und der Beut Demokrat, der klassisch gebildete G.'sell' ''chiftZmann und der millionenreiche Brauer: hier treten zwei Manner zu sammen in den Senat ein, die in wunderbar drastischer Weise die drastischen Gegensätze unseres politischen Systems und Lebens verkörpern.Von der Schlauheit und Unverschämtheit d?S Fuchses weiß! wohl mancher Waidmann ein Stückchen zu erzählen. Aber ein derartiges freches Gaunecstückchen, wie es Meister Neinecke kürzlich einem Jünger NimrodZ aus Montpelier in Vermont gespielt hat, wird wohl 'flten vor'ommen. Belag ter Jäger gjgg Abends auf den Ha en stand und poftirte sich an ejizer in ein Gehölz einspringenden Wiese. Plbtzlich t blickte er in tiwa 8Jch;'ittdJftr nung jri Füch'e. die kreisend und an? scheinend jagend bald im Holze und bald auf der Wiese sich umbertummeZ-

ten. dabei wohlweislich außer Be. reich deS gefährlichen PercussionS'DonnerrohreS blieben. Der Jäger hoffte vergebens auf größere Annäherung, aber sie verschwanden bald im Gehölze. Nach kurzer Zeit springt statt der Füchse

ein Hause aus dem Busch hervor, der sofort von dem Jäger geltrcckt wird. In demselben Moment erscheint ouch Nemecke aus der Bildsläche, erzreut den Mels!kr,Lampe und will Mit derselben Schnell, gleit, wie er gekommen, , wieder ver,chw:nden. Der Jüzer, den die'e Dreistigkeit' und' Unverschämtheit des' rothen ÄäuberS so, verdutzt gemacht hat. daß er im Augenblick daZ Schießen vrrgißt. verliert schließlich wie - St. Hu'bertuS erz.ihlt noch das Zündhüt chm. . Es bleibt ihm nichts weiter ibria. als durch Zuspringen und lau. tc? Au-en d'n Dieb zu veranlasZen. die öete jähren zu lanen. Ex P r ä's i d en t HayeS hat Eigenthum im Werthe von etwa S5)0.. 000 hinterlassen. Beinahe fein ganz.S Vermögen hatte er von seinem On:el 5ilaS Birchard von Vermont 'geerbt urd durch vorsichtige Kapitalanlagen und weise Verwaltung -dasselbe wah rend seiner LbcnSeit vermehrt . , , I n N i ch ni o n d, V a..- hat? sich dieser Tage, Frau Mart.DaviZ, ,die Gattin eine wohlbekannten Hotelbe sitzerS zum jüdischen Glauben bekehrt und ist Mitglied der Beth Ahada Syna. go.? geword.n. Nach der Eeremonie wurden Herr und , Frau DaoiZ.noch emmak." diesmal nach dem jüdischen Kirchengebrauch, getraut. . - : j D i e E r h a l t u n g d e S S t a t s gefängnisseS von Maine hat im Jahre 1892 genau S 10,70) oder 3143 iür jeden Sträfling gekostet - Von de n M Gefangenen, welche im Jah.'e,,182 genau dorthin, abgeliefert wurden. . ku inen 25 aus den EountieZ Cumberland Kennedy. )ork. - Androicoggin,' Qk ford, 'PiScatoquiZ und Somerfetz. in welchen das ProhibitionSgesetz durch' gesührt" wrd, und die anderen elf auS de:i acht ttounlieS,.jli welchen man dem Vribtgeietz wenig der gar teiue,B uchtng iibm .li. ..!,- yi Vorn Auslande ! Ein gewisser Eavalie're Jaeopo Gelli wahrscheinlich ein reicher Freund' der Statistik verbringt sein Tage mit Nachforschungen über'' Zahl und Anlaß der alljährlich im König reich Italien auZaefochtenen Duellen Wenn er, wie es scheint, die Ergebnisse seiner Bemühungen zu, emer Bewegung gegen das Duell Unwesen, für da? Jta !lien stets ein Paradies war, benutzt ss muß der . wackere Mann eine, rechte Freude haben, denn die Zahl der Zwei kämpfe geht stetig zurück, und zwar in so rascher Depression, daß, ' wenn diese Bewegung anhält auch in Italien daS Duell bald nur noch zu den vereinzelten Vorkommnissen zählen wird. Im Jahre 1838 gab es in Italien noch 538 Duellanten , im Jahre 1890 nur noch 351 und im Jahre 1891 hatte man eine weitere Abnahme , bis 'au? 276 zu. beklagen". , Im ersten Halbjahr deS letzten Jah:eS abermaliger Rückgang auf 124. Todesfälle sind' nur selten die Folge von Zmeikämpfen, ' durch fchnittlich alljährlich nur 2 während die schweren Verwundungen sich' zwisch n und t ,der Anzahl der.Duelle bewegen. Den Anlaß zu,, denselben bilde en im vorigen Jahre in 35 Fällen Wortwechsel, neun mal Beleidigungen in ,31., Fällen ZeitungSpolemik, 15 Zweitämpfe verursachte die Politik 33 waren die Folgen intimer. Anlässe, bei den übrigen . konnte, die Veranlas. funa nicht festgestellt werden. - Aecht bezeichnend für den friedfertigen Geist d.'rMailänöer ist die Feststellung daß 114 Zmikä rtp'e in der Provinz Mai' land, auSzekämpst worden ! sind. : Im Jahre ISIS stellte die Presse daSHaupt' kontinMt zu der blutdürstigen Gesell' fcyasl, dann erst kamen die berussmäßi' gen Kämpen das Militär und an drit' ter Stelle die Advokaten. Seither hat sich die Presse jedoch sehr verrugendhaf tet und hat den Soldaten den ihnen ge bührenden Vorrang eingeräumt; aber an zweiter Stelle , steht sie noch immer. U- Ue b er d en Ursprung ,der hra'e .FiaSco machen für Mißer. iolg haben", theilt , der , Meffaggero" i l Rom Folgendes mit: Mit Ausgang des 17. Jahrhunderts warDomeni.o Bian:olleli der berühmteste ! Arlecchino Bolognas. Er führte, sich allabendlich mit! einem anderen scherzhaften Mono log eigener Poesie bei seinem Publikum ein. und zwar entnahm er die Anre gung dazu irgend einem beliebigen Ge. qenstand. mit dem er auf dem Podium erschien. ! Bald war, eS ein Brief, den er. angeblich , im Hause feiner div ge funden hatte., bald ein gänzlich unronzantischer, Stiefelzieher , oder eine alte Perrüe, auS der er die Inspiration zu ftincur Monolog zog. Eines AbendS trat -Bian'o'.elli mit- einem FigSca, d. i. einer dickbäuchigen uny langhalfigen schilfumflochtenen Weinflgsche,? vor Ha5 Publikum um in Anlehnung an diesen nützlichen i)egenand sein Ent?ee..zu lrnjroDiiuen.; i n&er Aian.'olelll war ülcht 'diepniri-. sein Monolog zün. dete , n'cht und ; dS italienische Publi' turn, das vor zweihundert Jahren ge? gen .unzuanLliche Kunftleistungen wahrscheinlich noch unduldsamer, als heute gewesen , sein mag. heplte und psiff. ' Da, nahm der Arlecchino dm FiaSco vor sich, richtete an , ihn in vor yurssooem Tone die Worte: .DaS ist Deine Bchuld. daß ich heute Abend so dumm bin." und warf ihn dann hinter sich zu Boden. Einige lachten wohl, aber der Abend war für Biancolelli verloren. Wenn seitdem einem K'instlcr ( ähnliches, wie dem Bologneser HanSwurst vor zueihundert Jahren mW derfuhr, so sagt man in Anspielunj an das Mißgeschick deS letzteren: E il fi&sco d ariecchioa oder kürzer v uu L." , Als Brandstifterin ftanl .üngst vor den Geschworenen in grad eine junge, schöne Bäueritt au? dem Dorfe Konalica. MllevaDimitne witsch. Als Kläger, erschien ihr eige? ner Mann, ein jungsr Ztgeuner Na men? Dimitrie. Die junge Frau hat ii Heuschober des eigenen MänneS In Brantz gesteckt. ' Dfr ' Prösid?niagte die Angeklagte, ob sie sich schuldig be - I?" . ..... L t . .' i .1

renne. ie zeugneie ne .yak mqu1 Mich:'l;atm,;.rn ; ;:'v'l. '.: ::. ?& ,i iiwfc. V

gegen meinen ,,'viuen. gewaltzam an diesen ! Zigeuner verheirathet ! und ich hasse ihn bis, in den Tod;-mehrere Male entfloh ich aus seinem Hause, aber 'edesmal fing er mich mit Hilfe der Behörden ein und trieb mich zu sich zurück. Dieses Leben war mir uner träglich und ich beschloß, ihm ein Ende zu machen. Aber wie? Ihn ermordcn wollte ich 'nicht, denn mein Gewissen, sagte, mir, daß dies ein großes Ver brechen ist. , Ich entschloß mich daher, irgend etwas Unerlaubtes , zu verüben,' daß man mich in'S Gefängniß fort schleppe und ich mich so vor dem unge liebten Manne rette an welchen mich die Meinigen, Gott, möge sie dafür richten, mit Gemalt hingegeben haben. 3ch steckte diesem Menschen daS Heu in Brand, und hier stehe ich nun vor euch macht mit mir, was ihr wollt!- Die Äesch!vorenen sprachen daS schöne Bau .'r.iweib einstimmig , schuldig, und der KerichtShof verhängte über die Brand legcriu eine Kerkcrstrafe von fün Jahren: !-" ' " -:0:M Ueber die Gefchenkedit -er, Sultan der kaiserlichen Familie in Berlin durch seinen Generaladjutanten Kg-nphövener Pascha hat überreichen lassen. ' wird . Folgendes mitgetheilt: Zunächst ist, für '' oen Kai er .und die Kaiserin, ali An'ana einer vollständi-

gen Zimmereinrchtuiig.s eine Garnitur von , Möbeln bestimmt, die in. völlig orientalischem Geschmack in Konftanti nopel gearbeitet sind und in eingelegter Peclmutterarbeit den NamenSzug ! und vaZ Wappen deS Sultans zeigen. Es sind ein Dioan mit hohem Aufbau., 2 Sessel. 4 Stühle und zwei TabouretZ.' !)er Kaiser erhielt für sich ein Album in syrischer Perlmutterarbeit die Kaise rin.zmei orientalische Basen , in blauer Emaille und eingelegtem Silbersauf ver einen erblickt man - die Mö'chee von ilrtakiö, auf der anderen die Säule deS Hippodroms Jedem der sechs Söhne des Kaisers konnte ttamphövener Pascha eine Garnitur von Hemden und Man schettenknöpfen in Brillanten-überrei chen die des Kronprinzen' ist noch be sonders durch' den, Halbmond ausge zeichnet. Für die junge .Prinzessin war eine Brosche in fächerartiger Form bestimmte -tt.j ' y:Jii ;j D er Löwen dä ndiger I. Seeth' schiffte sich 'jüngst in Reval mit seinen Löwen und Pferden aufdem Dampfer 'Marie Laiie" zurFahrt nach Lübeck ein. '. Unterwegs. erhob, sich ein schwerer, sturm, ,dcr die Thiere d.r Wtldniß zu verzmeikelteu Änstrengun gen brachte, sich aus . ihrem Käsig zu befreien. Die Sturzseen brachten durch wiederholte Schläge den Löwenmaggon aus fe:nen Fugen und nur mit Muhe gelang es. die Bestien' zurückzuhalten, als plötzlich ein Löwe sich freimachte und auf' ein Pferd losstürzte, mit dem zu kämmen er von einer Woge über Bord gerissen und ; seinen Tod in den Wellen fand. Auch der, Löwenbändiger selb'! ioll von einem der Thiere gepackt . und nicht unbedeut'ens verwundet sein W i e zu erwarten w a r. hat der JunzesÜenUud in Wienvon dessen- Begründung wir , seiner Zeit Notiz nahmen,' unter der', weiblichen Bevölkerung der i schönen ; Donaustadt einen Sturm des Unwillens hervorge rufen.' Das :Neue Wiener Tgbi: theilt aus seinem Leserinnenkreise die folgenden Zuschritten mit : Eme alte Abonnentm K. , M. die uns suz der; sörmig , geschnittenem . "Briefpapier schreibt. daS einen Abklatsch- ihreS Htrz'enS darstellen soll.- verwirft den f. a nvs gegen dlk Junqge:ellen. WaS uns , Frauen? lagt , sie, am ; meisten auszeichnet, ist der Sinn 'für das Jde le. Entkleiden vir .uns , dessen, bleibt uns außer dem ' Kaffee nichts, was dtS Gemüth veredeln könnte. Sol len wir Frauen, die jüngster Zeit so oft das Wort Freiheit- füllt, in Begeisterung' aufgehenselbst gegen unsere Freiheit kämpfen I Und darum, die Waffen nieder !-! Lotte D. in Olber. dsrf zagt: Ich habe für alle die Damen, dir gegen! den'Jun-ze'ellen kiub kämpfen' nur ein mitleidi geß ' Lächeln. Ich , bin 1 auch jung und mache duch Ansprüche an das Leben, obcr den Männern nachzukriechen) siele mir nicht im Traum ein. Sie werden schon selbst wieder zu den'.' alten , Fesseln- 'zurückkehr.n.Eine Abonnentin L. S. wünscht drin gend die Gründung eines Ta nenclubS diese Gründung ,, ist nämlich ; in der Wiener Presse als Gegenstück zum Jung tlellenclub angeregt word.n damit junge Mädchen Gelegenheit hatten, sich freier ' bewegen , zu können. ,, Auch ein veiblicher Touristen Uub waxe der Schreiber! ' erwün'cht. Einen noch weitgehenderen Vorsch.ag macht Ella B die der Ansicht ist d.r neue Damen. lud solle hie? und da selbftgekochte Tinerö rangirenund die'Jittlggesellen dazu einladen. SijaH sie einen Unterschied kennen lernen. Auch wünscht die Schrei hexin, daß alle Mitglieder des Damen cluös i den feierlichen Schwur ablegen, sich to'lwütbiger . WohnungSreinigung. dez Klgdier:piele.iS und sonstiger unbehchlicher Gewohnheiten zu enthalten. HkS-vig Z. ift gegen deq Damenclud; sie. fi iöeiJOJB ein anständig Madchen au.d wenn, es noch keine Ruine" ist, unenirt das Theater allein besuchen kann. ' Rudoline H. sinket, daß e? heutzutage um die HeirathSverhäst, Nisse- überhaupt traurig bestellt sei: der Junggesellen. lud sei aber viel undcdezl' tend,,um ihn zu fürchten. Eznx merkwürdige Weih. nahtSsitte hat sich in Villingen im Schwarzwals erhalten. Dieselbe besteht iN dem Blasen von Kuh und Ziegen Hörnern in de? heiligen Nacht.. Schlag zwölf'UhrD Sitte flammt noch aus der Zeit, wo da? Vieh der ganzen Gk minde auf die Allmand (Alm) getrie. den wurde. Die Hirten halten das stecht m der Chrii,nacht zu blasen unr eijr .Geschenk zu heischen.- Etrqa seit dreißig ,J?hren sindet der Weideaana 'rtühr mehr-statt das Hornblasen ist jedoch beibehalten worden, und wird ' von.-den i Nachkommen der Gemeinde. drrten auögexuhrt. Die Hörner ein Sch und m Gaisenhorn sind guS Vaunirmde e'ertigt und haben die Lsngk: von - sünr o'Ur ihr Alter ' läßt sic .Nicht . nen au . bestimmen,' . doch ' hätt man sie für älter als hundert Jahre. Das Kuhhstn häl einen etaL tieferen, dumpferen Ton als iz$ .MlenTsrnj

Die Hörner beenden nch in der Älter thümersämmlung zu Villingen und werden in der (5hristuacht geliehen. Darauf wird noch heute kräftig gebla sen, in allen Straßen und Gassen und an, allen , Ecken, und , die Einwohner Villlngens öffnen bereitwillig die Fenster und reichen den hristdläsein-, ein G ldgeschenk. Die alten Leute erzählen, nach Aufhebung deS WeidezwangS feien die ttübe. welche zur Weide gegangen, noch nach Jahren in der Eh.jstnachi aufge prungen und hätten laut gebrüll' wenn die Hörner geblasen würden.' . Ein neuer Skandal ir. der römischen Aristokratie! macht von sich rcdeu. Noch ist daö Echo deS Skan dalZ. der sich im Zagdclud- abspielte, nicht verstummt und schon sehen , sich zwei Mliglieder der vornehmen römi, tchen Gezellschaft in eine neue,, sehr pi kante Skandalgeschichke verwickelt. Ein junger Patricier.' dessen Familie sehr freundschaftliche Beziehungen , zum Quinnal unterhalt, borgte sich vor ei niger Zeit von einer bekannten Aden teuerin 600J Lire gegen Wechseln Die Dame , gab dem jungen Vianne das Geld jedoch nur unter; der Bedingung, daß er , ihr gewisse Briefe, einhändige.

die geeig'iet waren, eine vornehme, zu feiner Familie gehörende Frau arg bloSiustellen. Als der Verfalltag des Wechsels herankam stellte sich die Äben teuerm jener vornehmen Frau vor und suchte von ihr gegen Rückgabe der com promittirenden Briefe einen Check auf hunderttausend Lire zu erpressen. 5 Die Dame stellte in ihrer Angst- auch den. Eheck auS, benachrlcktigte aber fofor. die Polizei von dem.Gelchehcnen. AlZ dle'Adenteuerm nun ihren Check n treiben wollte, wurde sie festgenommen und gezwungen, sowohl den Check, als die ; compromittirenden Briefe auSzu -i-fern. Das hinderte jedoch nicht, daß .taZ. Geschichtchen .bald allgemein be kann! wurde, und'cheute bildet eS das Ge.prüchZthema in allen, vornehmer Kreisen RomS. ' , - Am 29. Dece mder ist der Aetna wieder erloschen nachdem er seit dem achten Juli' also 173 Tage hin durch, eine mächtige vulkanische Thä tigkeit entfaltet hatte. Am 2X Dec. waren nochmals reichlichere Lavaergüsse und. starkes nterirdifcheZ Brüllen zu verspüren geme'en, , und man fürchtete schon, die Schrecknisse vom Juli , und August , würden sich widerhoen,, aber am 29. Decenlber. Vormittags geen zehn Uhr., blieb das vulkanische Getriebe wie mit einem Schlage stehen, die Lava börte auf zu fließen, und die Rauchwo! ken der Krater, verschwanden. Jetzt liegt auf den Kratern und den erkalte ten Lavaströmen eine hohe Schneedecke Der nunmehr beendete Ausdruch des Aetna . ist. . wie die .M' Z. feststellt, der . Dauer nach der zweitgrößte, der beobachtet wurde. , Den Schaden, den die Lavaströme anrichteten, schätzt mar aus eine Million Lire Aus Petersburg wird berichtet.- daß Graf Leo Tolstoi fein ganzes Vermögen sowie seine zahlrei chen Güter schon jetzt unter, seine vier Kinder vertheilt hat. , Die Abneigung qegen Geld und Bentzthum! welche Tol stoi in seinen jüngsten Schriften klar durchblicken ließ hat ihn, jetzt veranlaßt, aur alle seine Aesitzrechte zu Grnu sten seiner Kinder zu verzichtend Er gebort nun. w'e cr selbst sagt, der be sitzlo'en Klasse an und" gedenkt, in strengster,,, Zurückqezogenheit , auf dem Gute Jasnaa Pslzana den Rest keiner Jabre zu verleben. , Er will dort einen großen.,, rein künstlerischen Roman vollenden, desien erster .Theil bereits druckfertig ist. Dem ru'üschen Volke jedoch hat. Tolstoi seine Dienste nicht entzogen? er bereist noch jetzt zahlreiche von der Mißernte betroffene Gegenden, um den Noih.'kldenden Hilfe zu drin : ; . "' " : . i ': : ' ' t " : ', . " a: - i gen . . . ' ., In , .1 .. , : Dak ! Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin; doch H. Schmedel'ö Bürsten die besten sind. 423 vikgima Ab, VWVWvmnrr -w w - - . . i Lös Csüf, Frischm die Lebkreuk, gegen Migräne, FrWaleK!'!WF Lntsernm lkreukZeit und Fördern gute Oksundhelt. i einer eschmacklose u izidaren öUll. iber, aus. YerstHmt iq der gernzen Welt, evla,t yßch' und , h m t fi::t:;;ij(t I e avder vel aletlpbew. L5e. die Schachiel. Ne Vorl Depot: SS Sana! Ctr. 141 lüipp' Si!1!11'1';;!!;::'!?1'! j i ejll::läiy r :! X VV kl III .!?:, :,;:.! :üA V, WWW u ;!::!, ' ;. Iß i! : V m.) vr i $&&W:yMiWm 0 fmi- f:,;ViStWPOUDBR'S $'0$ m (Zauberer Fleisch Markt, 224 Ost Washington Straße. Xa?ftfttnd 7 und 80, OftmarU. Telephon 77. : : .:;,;!::,; ' m, r IriJ.terker Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase und Hüls. In Praxis seit 18C7. Dauernd etablirt 4 West Washington Str., Indianapoli, 3nd. nd.pr. A. B. Barlier jr.. Office . 31 West e Straße, Sincinnäti, Ohip. ; fcirN' i f f. v 1.J Bt- .' j j i ' t if' l! Paümit, Kelche ihal tn 'Stadt Isrhüm, sslZkkich durch Scirispi im ti; tit

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