Indiana Tribüne, Volume 16, Number 131, Indianapolis, Marion County, 30 January 1893 — Page 2
SndwM Tribüne. Erscheint tNglich und Sonnt ngs.
Tte tSzllche .Tribüne-kostet durch den TrLger ßCenii per lZoche, die SonntagSTriSane' S Cent per Woche. Beide lufammta 15 Cent oder 63 Gent perStonat Per Post tugeschickk lnVor auZdejahluu per Jahr. VsZue : 1 30 Ost MaryZand Strafe. JdZanapo!iS, Ind., 30 Januar '93 cpr.vt spricht über die Lage. Von besonderein Interesse waren die Ausführungen, welche der ReichskanzUx am 12. Januar zur Unterstützung der Militürvorlagt vor der Commission dcS Retchstages machte. Wir ent nehmen dem Bericht der ftfln. Ztg.Folgendes: Der Dreibund' sei friedlich,, der schwächer , als seine muthmaßkichen Gegner. , Die, Verhältnisse in Frankreich seien zur Zeit unsicher, eine Dictatur finde einen gut vorbereiteten Boden. , Dadurch werde die Gefahr einer kriegerischen Action und eines Zusam mengchenS mit, Rußland näher gerückt. Ein Herabgehen der BevSlkerungsziffer in Frankreich sei nicht wahrscheinlich: Rußland sei ein aufstrebender Staat mit großen natürlichen Hilfsmitteln. Es werde aus absehbare Zeit der mach tigftc, Militärstaat Europas sein. Sem Borgele , über den Bal a.i werde von Oesterreich stets gehindert oder bedroht werden. Wolle daher Rußland Uberden Bal!an, so müsse e5 sich mit Oelter? reich schlagen, aber auch Deutschland angreifen. Der Weg Rußlands nach ttonstai t'.nopel,g:he. wie wart jetzt sage, durch dis Brandenburger Thor. Ein Krieg mit Rußland werde aber sofort ein Krieg mit Irankr.lt, und deshalb müßten wir uns auf den Krieg mit zwei Fronten vorbereiten. Bismarck habe sich jahrelang bemüht, eine solche Even tualität zu verhüten, aber vergeblich. Oesterreich und Deutschland .könnten zusammen die guten Freunde Auß lands sein, über nicht jeder die ser Staaten - , allein, ' was der Reichskanzler des Wettern aus sührt. Fürst Bismarck habe es für nothwendig erachtet, die volle Groß Machtstellung Oesterreichs aufrechtzuerhalten. Es könne daher unter Umstita den rathsam sein, nicht abzuwarten, bis Oesterreich angegrinen und geschla zen sei. Ein Zusammengehen Däne mar!S mit , Rußland und Frankreich fei zweifellos zu erwarten; es wolle Schlesroiz ,! wieder gewinnen. ! Der Dreibund sei gegenüber seinen muth -naßlichen Gegnern um 10 Millionen Bevölkerung schwächer. Auch idie Finanzen'' seien von großer Bedeutung sie seien beiderseits gleich stärk. Dasselbe sei der Fall bezüglich des Menschenma'.erials. Der Reichskanzler tt klürt es für einen Irrthum, wenn man den russischen Soldaten sür minderwerthig halte. Italien habe zwar gegen Frankreich eine günstige Grenze, sei aber gefährdet, in lanae das Mttelmeer nicht frei sei. Eine Schätzung der günstigen Factoren dr? Völker des Dreibundes sei Unmglich. Hierauf bespricht der Reichskanzler die organisirte Wehrkraft der fünf Mächte und weist darauf hin, daß un sere muthmaßlichcn Gegner uns um eine Million Truppen Überlegen seien. Es sei kein Grund, der Tüchtigkeit der 1 österreichischen und italienischen Trupp. zu mißtrauen: aber bejde fit ten an organisatorischen FehZern. NäM' lich an der Schwäche der Friedensetatsstärke der Bataillone. Das sei ein be denklicherUmstizv. Was die östlichen Festungen ansehe, so sei deren Besamung nicht mit Ruhe anzusehen, da sie, z. B. Königsberg, vielfach von Landwehr zweiten Aufge. bot! und Landsturm vertheidigt werden müßten. Redner 'wendet sich sodann zur Marine. , Die deutsche Marine sei derjenigen Rußlands gewachsen. Aber Frankreich könne Rußtand unterstützen. . Wichtiger sei das Mittelmccr. Oefter 'reich werde sich darauf beschrän ken, seine Küste zu vertheidigen. - Die italienische . Flotte sei auf 'die Engländer angewiesen. Fürst Bis maxd sei lange Jahre bestrebt gewesen England an Italien zu nähern , Redner verliest hierauf einen Bericht Molt .kes an Kai'er Wilhclm vom 10. October 1879 über die österreichische und russische Allianz, 1 worin ausgesührt wird, daß die Teutlchen ' zwar, den Franzosen allein gewachsen sein würden. daß aber mit Rücksicht auf Ruß land ein Bündniß mit Oesterreich sehr erwünscht 1Y' k - ; P ,M Redner fährt dann fort: Eine Coa. lition biete Schivierigkeiten, weil sowohl der cmu3 dslli wie der casus f jederis von den einzelnen eoalirten Regierun gen verschieden beurtheilt werden könne. Die Teutschen hätten nichts zu gemin nen. aber alles zu verlieren, was bei ibren Verbündeten nicht, der Fall sei: das sei eine der Eoalition , anhaftende Schwäche. Alle , krsolge, die, wir ,n diesem Jahrhundert gehabt, seien un;e rer Offensive zuzuschreiben. Offensive schwäche aber d:e,rorgedende Armee, weSbalb , sie , numerisch überlegen sein K MÜsse.' " ''' '.' ' ' ' ' ' . 'l Das Schlagwort von der sogenann ten inneren Xlinic tx der der jetzigen amktn Truvvenmasie ein , tböricktes. Jeder Krieg im eigenen, Lande sei ein glück. Von einem Volkskriege könne Ichon rntt AUZnqt aut dle.Bodenve. schäffenheit Deutschlands keine Rede fern. Redner kommt zu dem rgednm, daß. wenn die, Teutschen eaen Rup" land ofseensiv vorgeben und da 5 ist die beüe Defensive .' wir aeaen Frankreich lediglich , in der Defensive hMter dem Ayein tuei&en und damit einen Theil Süddeutschlands preisgeben mußten. iiiÄ Tie verschiedenen Möglichkeiten einer Onensive gegen Rußland werden alsdann ttörlert. Das ! Erringen erster Ersoige, das nur ,n der Offensive mög. lich str, fei sowohl im eigenen Lande, wie der den Äerdundeten von groger ' !3töiiaiat. Der -Krieg rnfiftc auS xfä ceifijrt werden, was oleichfaSZ
nur vurch iJTjcrijiQe mögucy jeK EndZich müsse der Krieg so geführt werden, ß dem Eegner dcx Wiederbeginn der etoet w.'rde. Redner kommt zu dem Schlußergednig, daß die verbündeten Negierungen die Fortdauer dcs h?utigen Zustandes dem Volke gegenüber nicht ve.antwartcn könnten. -
NsÄtt.lö Bismarck, M?lt?e und . Velfort., Bekanntlich hatte kürzlich die dem Reichskanz'er Grasen Eaprivi nahe stehende Zeitschrift .Der neue Kurseinen Artikel gebracht, in welchem mit der Absicht, Stimmung für die neue Militärvorlege zu machen, die Richt annectirung der französischen Grenz sestung Belfort als ein schwerer Fehler Bismarcks bezeichnet wurde, insofern auch folgenschwer, als er eine dauernde Entfremdung zwischen Bismari und Moltke herdelführte. Tarauf folgt nun jetzt in den Hamburger Nachrichten" eine Erwiderung, deren boa)ili!eres sanier Inhalt sicher auf direkter Jnfor rnation durch" den Ezkanzler selbst be. rüht. Es heißt darin U. A.: Wir gehen darüber hinweg, daß jene Bewelssührung mik Ausfällen ge gen Bismarck kombinirt wird, als habe der Fürst im Widerspruch mit der mili tärischen Autorität des , geldmarschalls Grafen Mo'.tke auf Belfort verzichtet und als hätte letzterer noch zur Zeit der Frankfurter Friedensverhandlungen, wo die Zukunft Belfvrts schon seit Monaten.'seit Januar 187 l. in den Präliminarien festgelegt war, den Krieg fortseien, resp, erneuern wollen und daß hieraus : eine dauernde Verstim. mung zwischen dem damaligen Kanzler und, dem Feldmarschall hervorgegangen sei. Eine solche Verstimmung bat niemals eziftirt. , a. ; . ' politische MeinmigSverschieduheiten zwischen ' beiden Herren haben nur in Bezug auf den schteswig holsteinischen Kanal während ihrer gemeinsamen Ar heit stat . : unden. indem Graf Moltke in seiner Eigenschaft als Vorsitzer der Landesvertheidigungs-Eommisfion die Zustimmung des Königs zur Inangrif.nahme dieses Kanals längere Zeit hindurch verhinderte, während der Reichskanzler sie seit 1861 stets mit gleicher Ueberzeugung vertrat. Zu einer persönlichen Verstimmung haben aber diese Miinungsverschiedenheiten niemals geführt. Die Unwahrheiten der Ersindungen über einen Streit zwischen beiden Herren wegen Belforts ging schon Uar aus einer Reichstag Reminiscenz hervor. welche die Magdeb. Ztg." kürzlich verönentllcht hat. Sie lautete: Fürft Bismarck selbst hat den Vor. gang einmal später in einer Reichstagsrede wie folgt geschildert : Es war Herr Thiers, der mir sagte: Eines können wir nur geben, entweder Belfort oder Metz; wenn Sie beide habcn wollen dann wollen wir jetzt den Fliehen nicht schließen. Ich war da mals sehr in Sorge vor der Einirn chung der Neutralen und hatte mich chon seit Monaten gewundert, daß wir mcht emen Brief von diesen bekamen. Ich wünschte dringend daß ThierS nicht genöthigt werden sollte, nach Bordeaur zurückzukehren,' um vielleicht den Frie den wieder rückgängig zu machen. Ich habe mich daraus mit unteren muttärl schess Autoritäten Wndknamentlich mit meinem vor mir mir sitzenden Freunde (dem Grafcn Moltke. der Reichstags abgeordneter war) besprochen: können wir darauf eingehen, eine von Beiden zu mitten i und habe darauf die AntWort erhaltcn: . Belfort. ja t Metz ist 100,000 Mann werth ; die Frag ist die. ob wir 100.000 Mann schivacher sein wollen gegen die Franzosen, wenn der Krieg wieder ausbricht, oder nicht. Darauf habe ich'gesagt : Nehmen wir Metz.-, Wir können übrigens diese Neminiscenz noch dahin vervollständigen, daß Graf Moltke auf die Anfragendes Auswärtigen Amte wegen Meß und Belfort letzteres , sehr viel geringer einschätzte, als die heutigen Pudlicisten. Er bezeichnete Belfort als ein unbedeutendeSl'Hinderniß. 'vor welchem" man unter Umständen eine Division und selbst weniger stehen lassen könne, ,um es unschädlich zu machen.' Jetzt sott plötzlich ,diese Vogesen -Festung auf Teutschland noch bedrohlicher wirken, als früher Straßdurg und Metz züsammengenommen, während damals , die Evasion von Straßburg aus in wenig Stunden durch einen Brückenschlag zu bewerkstelligen war' wie ihn Genetal Tucrot zur Zeit, akS'er Commandirenw der in Straßburg, war, vor 1670, häufig in der herausforderndsten Weise als Manöver hat ausführen lassen. Feldmarschall Moltke w.von der Stärke unferer Stellung auf der Westgrenze mit Rücksicht auf unserer Beskstigungen in Straßburg, Metz, Mainz. Kodlenz so überzeugt, daß er es, wenn der Krieg mit zwei Fronten ausbräche, für möglich hielt, sich an der Westgrenze so lange auf die Defensive zu beschranken. bis der russische Krieg zu Ende geführtci5.'.'zz - Er war d:r Ansicht, daß die französische Kriegführung unfähig sei, bei unseren Eisenbahnverbindungen und Befestigungen auf der Westgrenze letztere zu durchbrechen, und glaubte daher di russischen Krieg bis zum Abschluß führen und dann erst Frankreich gegen über von , der Defensive zum Angriff übergehm zu können. Daß man die Westgrenze auch jetzt nicht für gefährdet hält,' beweift die Auflassung von Rastatt. Der ganze HsnweiS auf Belsort ist, soweit er nicht einen Act der Feindseligkeil gegen den Fürsten Bismarck dar stellt, ein Schreckschuß zu Gunsten der Militörvorlage, der den Anschein erwecken muß,, als sei . man um bessere Gründe verlegen. Wenn man die Durchsetzung der MlM ten will, so glauben wir. daß sich dafür ernsthaftere und ehrlichere Gründe anführen lassen, als solche Windbeuteleicn, die der Sache, die man vertreten topfn Herr Erbrich nimmt Aufträge für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden entgegen.' Telephs 1291. Geschäftsplaj 224 DeKvgfL Htk.
Vm Inlands. Der kürzlich in New'Yor! verstorbene SJilfon G. Hunt hatte einen starken Glauben an Goldreserve. Er hinterließ 5800,000 in blankem, baarem Goloe. . iM
Im Prohibitionsstaat. Maiiie zahlen 803 Kleinhändler in gei stigen Getränken je Specialstcuern an die Bnndesregierunq. oder Sl für je 836 Einwohner. Die Händler in - & t r . .. gro.'.en und riemcn Stadien nno aver darin nicht eingeschlossen und Bangor hat eme Legion ungczetzllcher ngrosHändler. Man versucht, ei n Vrodukl der Mesquite Bohne a!S Ersatz sür Kassee auf o;n Markt zu bringen. Eine Eompiigniehat sich in San Antonio. Tex. zü diesem Zwecke gebildet: Im unteren Rio Grande Gebiet soll schon lange ein ' Getränk aus der Mesquite Bobne bereitet und dies getrunken werden. das dem Kasiee gleicht und ganz vorzüglich schmeckt. Wenige Personen a u ß e r halb seiner Familie , und seiner aller nächsten Nachbarn wissen.' daß der Kanzelredner Rev: T. De Witt Talmage ein guter Banjo-Spieler ist. In seinen.Müßestundrn zieht er sich in ein Hinterzimmer zurück, und findet das größte Vergnügen " därin auf ' seiner Banjo M spielen wahrscheinlich singt er auch da.. cv ag a m ts set retür Fost tt machte n.ulich in einer Unterhaltung über Festtagsessen die Bemerkung, daß erne Frau nienials einen Pie zu ma chen le.ne, als bis sie einen Sohn habe, der alt genug sei, den Werth desselber schätzen zu lernen: .:: :. 'f.: : Eine neue Idee der Thee kultur wird von Florida berichtet. W wohl bekannt ist, kann der beste chinesi. sche Thee den Transport, über den Ocean nicht vertragen, er kommt bis nach Rußland und nicht weiter. Nur hat aber Frau Incrcase Summer von Starke Bradford . Eounty in Florida entdeckt, daß sie diesen deliciösen und delikaten Thee in ihrem eigenen Garten ziehen kann. Sir hat drei Ernten im Jahre und infolge des schnellen Wuch' ses der Sträucher hat sie dieselbe alle drei oder - vier Jahre kurz zu schneiden' " , . 't'.f.it ' rt:..l.'sL;.J:M'.ii. waorerio oieskioen in vliia nur aue sieden Jahre einmal beschnitten werden. ' . ;' ' ' Yüchle sind so zahlreich zwizchcn East Bucksport und Bangor in Maate,- das die Pserde der Post kutschm durch ihr Bellen erschreckt er den. , , "; ' r - ' ' ' ! In Mvunt Zion bei Keo sanqua in Iowa hat wieder einmal ein Bräutigzm vergessen" am Hochzelts taae zur Trauung zu erscheinen. ' Ar thur Eoleman daselbst hatte lange Zeit und schließlich mit gntem- Erfolge um des Postmeisters reizendes Töchterchen Myrtle Ager gefreit. Tie Trauung sollte am 26. December stattfinden. Eine stattlich.' Anzahl Gaste er chien im Haufe des Brautvaters, wo auch ein reichliches Hochzeitsmahl angerichtet war. Sie verzehrten das Mahl ohne das Brautpaar, denn , der Bräutigam war ausgeblieben lind der Braut die Eßlust darüber vergangen. Als der Bräutigam bis Mitternacht nicht er .schien, ging die Gesellschaft auseinan der. Die Braut weinte um ihn.- weil ihm nach ihrer Ansicht ein Unglück zu gestoßen fein mußte, der Schmiegerva ter in srw aber schwor, dem 'Vergeß lichcn" eine heilsame Lehre geben zu inollen sobald er ihm vor die Augen kommen wuchs. , l Au i e in e q anz ei ae n t hü m liche Weise vom sicheren Tode gerettet wurde neulich Tom Garrison, der Fuhrmann eines Eiswagens in MorriS vounty, R. 7). r war. aut den zu gesrorenen Lake Denmark gefahren und durch das EiS gebrochen. Er wäre unzweifelhaft elendiglich zu Grunde ge gangen, wenn sich ihm im Augenblick Der höchsten, Roth nicht sein Lieblings' pfc.d Rell'I.auf sein lockendes Rufen geuäherr hitke. Der junge.Mann ließ das treue. Thier mit dem Rücken g?gen sich- s:ellen,. ergriff, rasch - den Schweif des.Pfe'.des und wurde auf diefe Weise aus lklucr ge'ühriichen Lage befreit. . .. jD i e Lebensdauer d er Vö zel ist keineswegs mit BcfiiMmtheit berannt.'! Kleine Singvögel leen von zcht bis achtzehn Jahren. Raben haben schon hlln)ert Jahre gelebt und Papa zeien in Gesanenschast noch , länger. Äeflügel wird zehn bis zwanzig Jahre alt; die wilde Gans wird über hundert Jahre alt und Schwäne haben schon das Alter von dreihundert Jahren er reicht. Man könnte die lange Lebens )äuer der Vöael als eine Entschädigung sür ihren Mangel an Fruchtbarkeit und sür die! groge Äterbllchlelt unter ihren 3 unaen an üwri3l;l:t : -iMM - ;Au dem Jahresberichte der New Borker Lootsenkommissöre ist ersichtlich, daß zur Zeit 21' seetüchtige Boote von 42 bis 92 Tonnen Gehakt den Lootsendienst versehen. ', Aus jedem Kutter -befinden sich 5 bis 6 Lootsen und eine Mann'choft von sechs Perso nen mit einem Lootsen?Aspiranten, der die Führung deS Bootes übernimmt. wenn alle Lootsen mit dem Eindringen von Dampfern oder Seaelzchinen be schädigt sind. Im Laufe des letzten JahrcS beller nch die Zahl der einlotn menden. und ausfahrenden Schiffe auf Aund'dlegeiammtenJahreSeinnah men betrugen' S139.323. ES wurden im Ganze nur fünf Klagen gegen veo fchiedene Lootsen erhoben. Die Lost fen-Eomnlissäre erklären ferner, daß sie in ihrem Jahresbericht für 1891 Be schwer de darüber führten, daß die ein lausenden , Schiffe, welche Sand als Ballast geladen hatten, denselben nahe der Barre über Bord warfen und da durch das Fahrwasser gefährdeten, und auf diesen Bericht hin vel ordnete der Kriegsminister, das Balaft drei See meilen von der Küste entfernt über Bord geworfen werden solle. In Folge dieser Verordnung ist bei vielen Schis fen die Neueinfübrüng getroffen wor den,' Wasser als Ballast zu laden. ' ' D er re i ch st e M an n im Eounty Davles in Jndiana hat trotz fernerm ßen Haare uns seiner einundfiebiia Jahre einer - dreiundzwanzigjährigm Schönen das Herz gebrochm. wofür sie vöm Gerichte ein Wundpflaster verlangt: .-... iff! i.. ' . fr .. . i. . lriunoer Kiuicn in unern ucunid et
hrifi ilhcr ein Nermöen von mtnde-
1 " . iß ftenS einerVierielmillion Dollars; dreimal war er bereits verheirathet gewesen und beschloß im vorigen Jahre, , sich wiederum in Hqmen's ffesseln schlagen zu lassen. Zu, diesem , Zwecke machte er der s dreiundzwanzigjährigen ' Lydia I. Hiilen so grundlich den Hos und warb so eifrig um sie, daß er in ihr den zuversichtlichen, Glauben erweckte, dag er sie als seine vierte Frau heimführen werde. Darüber aber sollte Fräulein Lydia bitter enttäuscht werden, denn im December kam Mary F.- Myers dem verliebten alten Herrn in den Weg und erreate durch kluge Pröviglelt eine so heiße Liebessehnsucht in ihm, daß er ihr Jawort für , blanke tünttauscnd Dollars erkaufte und ' sie bald daraus zu seiner Vierten" machie. Darod brach Fraulein Lydia das Herz und sie behauptet jetzt vor Gericht, daß ihre HerzcnSwunde nur durch' ein Greenback-Pstaster im Werthe von : zwcmzigtausend : Dollars geheilt werden könne. . Wie die John HoplinS Uni versitat in Baltimore zu einer, weibli chen medizinischen Schule kommt, er zihlt der Louisv. Anzeiger" so: Die medizinische Facultät der John .Hop kins Universität ist im Wesentlichen nach deutschem Muster eingerichtet, , ver-' fügt über" ein ganz brillantes, ' zum Theil in Europa ausgebildetes Lehrermaterial und ist auch mit Präparaten, medizinischer Literatur u.'s. w. ganz vorzügliche ausgestattet. Auch werden dort die jungen Ub?tUssMt l nicht schon nach zwei Semestern als wohlbestallte Doktoren aus die leidende Menschheit losgelassen, ' sondern das Studium ist em edentg lanawierlaes und gründliches wie auf den deutschen Hochschulen, o daß ein junger Arzt, oer sich seinen Doktorhut auf der John Hopkins Universität geholt hat, auf dem wissenschaftlichen Niveau seines deutschen Eollegen steht. Aus- allen diesen Gründen hatten diejenigen Student i n n e n der Medizin, die wirklkch etwas Tüchtiges lernen wollten, längst gewünicht, dag sich ihnen die Thore dieser ausgezeichneten , Anstalt öffnen möchten. Der Verwaltungsrath der letzteren verhielt sich so lange ablehnend gegen das Projekt, schließlich jedoch gab er seine Zustimmung alleZnunter der Bedingung, da man zur Bestreitung der Unkosten, welche, die Einrichtung einer, , medicinischen Abtheilung für Studentinnen verursachen würde, einen Fonds von 500.000 ausbringe. Nun wurde, in den Kreisen, aus denen die Bewegung hervorgegangen war, eifrig gesammelt und nach Verlaus von zw. i Jahren waren $200,000 zusammen. Wo aber die übrigen 5300.000 hernehmen? Fast schien eZ, als werde das Projekt noch scheitern: da sprang die reiche, Erbin Frl, Mary F. Garrett von Baltimore, deren Familie schon so viel für die JohnS HopkinS Universität gethan hat. in die Bresche und gab die fehlenden 8300,000 aus ihrer eigenen Tasche. Die weibliche- Abtheilung wird also jetzt wirklich eingeführt erden Vom Auslande. In Wien wurde in den letzten Tagen über eine in der Zeichm spräche : der Taubstummen , getroffene letztwillige. Verfügung , gerichtlich ent schieden. Ein im vierten Bezirk wohn haft gewesener Taubstummer , hatte bei feiner letztmilligen Bestimmung sömmtliche Verwandte, von welchen er sich bei Lebzeiten , stets fernhielt, übergangen und sein beträchtliches Vermögen einem seiner Freunde vermacht. Dieses Testament war jedoch nicht schriftlich hinterlaffen, sondern in Gegenwart, von drei Zeugen in der Zeichensprache gegeben. Gegen die Billigkeit dieser letztmilligen Versügung erhoben die gesetzlichen Erbberechtigten Einwendungen, woraus die durch da Testament als Erben eingesetzten Personen beim Landesgerichte in Eivilsachen eine Klage wegen Giltigkeit des durch Zeichensprache r errichteten mündlichen Testamentes einbrachten. In dieser Klage wurde gebeten,! daS Gericht möge von Amtswegen die Giltigkeit die eS Testamentes bestätigen weil die drei Zeugen die Zeichensprache des Erblassers vollständig verstanden hätten. Durch die gepflogenen geeichtlichen Erhebungen wurde festgestellt.daß der Verblichene zwar keinen Taudstum men-Unterricht genossen hatte, sich aber t , j . r v 11 II ' fklner umgevung uno ivgar oeiniaji vater durch : die .Fingersprache" verständlich machen konnte; der , Geistliche hatte, ohne ein Sachverständiger im Taubstummen-Fache zu sein, den In halt der Beichte jedes Mal verstanden Die. übergangenen Verwandten machten ihrerseits geltend, , daß ein Taub stummer und noch dazu ein solcher, der keine "Taubstummen - Anstalt' besucht hatte, ein mündliches" Testament niemals" errichten , könne.'! vielmehr nur schriftlich vr einem Notare testiren könne. . Gleichwohl gab das LandeSgericht dem K lagebegehren Folgen und erkannte die Giltigkeit deS durch die Zeichenfprache errichteten , Testaments an. Diese Ent cheidung wurde dann durch daS OberlandeSgericht! und den OberSen Gerichtshof bestätigt. ' - . : !,:" 'UM 'f0ii ; "S't ' '':"s '-. : ' ' !j? Eine Hochzeit mit Hin. dernissen fand kürzlich im Dorfe Vene dien bei , Mohrungen statte ES war ?or dem dortigen StandeSbeamtea ein Brautpaar mit den nöthigen Zeugen erschienen. Als der .Beamte zur Ehefchließung ; schritt und das Aufgebot aus dem AuSdäng'ekasten entfernen wollte, stellte es sich heraus, daß dieser erbrochen und die darin befindlichen Formulare entfernt waren. , Der Be amte konnte somit die Trauung nicht vornehmen. Nun war guter Rath theuer : daS Brautpaar war in höchster Verlegenheit, feine Bitten. , die Ehe', fchließung doch, ohne daß daS AuShängeformular vorliege, zu vollziehen, wurden von dem Standesbeamten abgewiesen. Man wandte sich nun an den Amtsvorfteher und trug ihm die Sache vor ' Dieser erklärte sich zur Ertheil ung der Erlaubniß zur . Ehe fchließung für unzuständig, dagegen, so meinte er. würde der Herr Landrath darüber Bestimmungen treffen.' In aller Eile ging es nun nach der Stadt. Man unterbreitete dem Landrsth das VefttH. und zur Freude des Brautpaa ! reZieab er .ibm in so weit, statt, cll tt ": ' "
die Bornalzme d.'r, ejcht.evung gestattete, falls man durch Zeugen nach weisen könne. daß,,, das Aufgebot während der gesetzlichen Frist ausgehängt habe. Dieses war möglich, und froh kehrte 'man zum Standesbeamten zurück, um ibm die Entscheiduna des
Landraths zu überbringen und die' Hochzeit wurde in ungetrübter , tfroh lichkeit gefeiert. . Wer die Papiere entfernt hat. darüber hat sich bis jetzt nichts Sichres, feststellen lassen. . DaSne ue Wikinger schiff, eine getreue Nachbildung des bei Gotstad gefundeneu, ' aus ' dem neunten Jahrhundect stammenden Fahrzeuges und dazu bestimmt, zur columdischen Weltausstellung nach Ehicago zu segeln, ist jetzt .im Rumpfe, fertig. ES wurde von dem ausführenden Ausschuß und den meisten jener SchiffScapitäne. die seiner Zeit ein Gutachten über die Seetüchtigkeit eines, solchen Fahrzeuges abgaben. , besichtigt. : Da das 70 Fuß lange Wikingerschiff ein offenes Fahrzeug ist. so ist die Ueberfahrt über den Ocean nicht unbedenklich. Die Schiffssührer hielten jedoch eine Uebersahrt bei geeigneter Jahreszeit, 'von, Juni bis Herbst,. wohl möglich. ' Bei der Besich ligung wurden gleichzeitig Bestimmunaen - über etwa noch . zu , tref fende ! ' Sonderausrüstungen -' getroffen.,, doch soll auch, in .dieser Beziehung der Charakter des- Fahrzeuges gewahrt bleiben. 'So wird man. :oie die Voss. Ztg. mittheilt, auch bei der Nachbildung das an der rechten Seite des Fahrzeuges anzubringende Steuer,, wie es zu jenen Zeiten allgemein üblich war, sowie . das Raasegel benutzen. Als einziges ! weiteres Segel will man ein kleines Fockfegel verwenden. : Zu m Schutz . gegen dar Ueberschlagen ! der Wellen soll ein Theerplan dienen: ferner gehört zur Sonderausrüstung noch ein Anker. Getauft ist . das Fahrzeug auf den Namen Leif Erickfen". Jüngst wurde in Christian! angeregt. ' das Wikingerschiff nicht übör , den "Ocean segeln zu lassen, sondern eS mittels eincS 'Dampfers hinüber zu schas sen. um nicht : unnöthigcr-? Weise zahlreiche Menschenleben auf'S Sviel vl setzen. . . ' " . .-' . ' V on hundertzührlge.n Geburtstagen berühmter Personen sind folgende zu nennen: ,, Am, 25. Januar der , 150. Geburtstag des geistvollen Philosophen Friedrich Heinrich Jacobi ! am 10. Februar der 100. Geburtstag von Peter Louis Ravene. dem Begründer des berühmten Berliner Handels hausesz am 22. Februar der 100Ge burtstag von Friedrich, Wilhelm Har kort: am 4. Man, der de berühmten Literarhistorikers Karl Lachmann: am 4. April der des bekannten Dekorationmalers Karl Wilhelm Gropius und am 21. der des ausgezeichneten SchauspielerS Karl Seydelmann; am 10. August der 150. Geburtstag des berühmten französischen Chemikers Lavoissier; am 30. November der 100. Geburtstag des bedeutenden KliNilerö Schönleln; am l.lDecemder der 150. Geburtstag deS ausgezeichneten Chemikers ttlaprothi am 17. December der 400. Geburtstag des vielgenannten .Heilkünstlers Parä :e!sus. , ' ' ' " ' : - jlH ' ; : ' 'T':: ;jDlc Salzburger Ehro nil" berichtet: In . der Salzburger Domkirche fand man in der letzten Zeit täglich in der'Früh das Ewige Licht" ausgebrannt. ' Man vermuthete, daß der Meßner.daS Oel, anstatt eS einzu. füllen, für seine Zwecke verwende,' und wollte ihn trotz 'seiner : Unschulds betheuerungen entlassen.' Schließlich prüfte' man die. Sache doch noch einmal, - und der Domdechant selbst fetzte sich ! unbemerkt in einen Stuhl; des Presbyteriunis. Wie erstaunte er aber, als etwa um 10 Uhr eine gewaltige Ratte an dem Seile, woran die Ampel hängt, herunterkletterte, das Oel im Nu aussoff und wieder in ihre DachbodenResidenz zurückkehrte. . Auf. der österreichisch, italienischen ' Grenzstation Ala an'der Brennerbahn war vor einigen Tagen eine Kiste Dynamit aus Breslau einge troffen. Sie war nach Bergamo an den Besitzer eines,. Steinbruches gerichtet. , Kürzlich ' fand bis ' Zollrevision statt. Die Kiste wurde geöffnet und die einzelnen Dynamitpäckchen heraus genommen,. Nachdem sich der Zolldeamte überzeugt hatte, daß die Kiste keines Schmüggelwaaren barg. , bcauftrogte er einen Arbeiter, die DynamitPäckchen wieder in die Kiste einzupacken: AIS die Kiste schon voll war. mußte noch ein Danamilpäckchen untergebracht werden. !, Der Arbeiter drückte die Pückchen nach. Möglichkeit zusammen, : um Platz zu gewinnen.,- Aus einmal erplo dirte das Dynamit, und unter surchtbarem Krachen stürzte, der Zollschuppen zusammen. . Glücklicher Weise war dieter nur aus leichtem Fachmerk aufgesührt, so, daß die Personen, die' unter seinen Trümmern begroben würden, rasch an'S Tageslicht befördert werden konnten. , Drei Beamte yno Arbeiter, die in der Nähe der Dynamitkiste . gestanden hatten.' waren schwer, verwun' der. Einer hatte einen Beinbruchs der andere einen d.ppelten Armbrucy davongetragcn. dem dritten fehlte ein Stück der Schädeldecke. In unzählige Stücke zerfetzt und zerrissen wurde der unglückliche Arbeiter, der mit dem Einpacken der Kiste beschäftigt war..gefunden. Die Waaren im Zolljchuppen und die Register des Zollamts wurden zumeist zerstört, so daß die Zolladfertigung nach Italien bis auf Weiteres unterbrochen werden muß.' .- U ttt er d e n. u ralten Tanz weifen und mit fliegender Fahne-zogen dieser Tage die SchäfflerM? an der Zahl, in dje Residenz zu Mülichen. um hje erste Ehre dem Prmzreg.nten. nach ihm den übrigen Prinzen darzubringen. TöDch tanzen sie jetzt, so lange der Karneval dauert vor einigen Häusern wohlhabender i Bürger, um jedesmal vor einer anderen Brauerei zu jchlietzen. in der sie bewirtet werden. ' Ihre althergebrachte kleidsame Tracht besteht in - schwarzen - SchnaUenschuhm. weißen Strümpsen. schwarzen Kniehosen, zur Seite geschlagenen Lederschilrzen.' wek bett Wetten! rothen, in der- Taille e schnittenen Jacken . und grünen Schle gelmüpC Mit 'tnavs "atzflichettdem wklvnau: iterpu:.' stur mä
lüdri kineu grotzcn onenen. Mir Grunwerk und , blauweißcn,,,! Bindern um wickelten Reifen. Faß. Krug. Flasche. Glas und Hammer wenden mitgetragen. und' der alte , deutsch? Hanswurst sorgt jür, die Belebung! der Scenerie. Der Tanz besteht in einem' qnadrillenörtigen Risenreigcn. der damit endigt, daß' der Rciscnschwmger dreimal ein gcsü'l:es Glas in einen ' geschlossenen Reisen stellt, diesen kunstooll nach allen
Rlchtunaen schwinat. dcznn das Glas aus das Wohl dessen leert, zu Eottii' aetanzt wurde, und da hinter sich in die Luft wirft mehreren Monaten, so schreibt man der .Frks. Ztg.-, itf der Tanz wohl vor bereitet: die betycitigien seilen bleiben im Verband statten, erhalten aber keinen Lohn, son ir Tin 9Uili-itfr:'. rtiiÄ hri Ist.. V . 4 . :. zeme nzamcn Stalle, die lieg lo lehr f.iill Crh a,ii.r M : fc .- . . U U I l VUJ V. 14t I K (j 151 I VUV V ij , rf- . : S f . f m X it m' mn4 k itfvT .$ AI 11....r,4li rtt-i ?U,.-U1i mt i1L Tl'. WM""iV' ' iiuu , vuui iyi.wiuyvi uiviiUj.i$ wuüijuya,,; iiiyau. . 1
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senigen Bürger, vor deren Häusern ge r tanzt wild, p'legen nämlich sehr tief ir lidet tu nrAUn DasJahr 1893 ist reich an historischen Äedcnttagen. Am 2i. Januar l793 wurde König Ludwig X VI. von Fronkieich enthauptet Am 13. Juli desselben ' Jahres wurde Marat durch Charlotte Corday ermordet, und vier Tage spater, siel diese auch der Guillotine zum Opfer. Am I: August 1793 ward Marie Antoinette dem Re. volutionstribunal überliefert und an 16.Ottober hingerichtet. Ihr folgten am 6. November Louis Philipp Joseph von Orleans, genannt Cgalite, am .9. Kl) Ata.tM . M nX a.ti..ü. jvunvv uv uyuiit ciiitiuyc Madame Roland und am 6. Dezember die Grä'in Tubarry, Maitresse ! Lud wigs .XV. Drei . berühmte deutsche Lehranstalten feiern 1893 Jubiläum. Am 21. Mai sind 350 Jahre seit Be gründung dcr Schulpforta durch Mo? riß von Sach'en vergangen, am 19. Oktober begeht die Uviversitat Halle ihr zweihunderkiährigez, und am 4. No vember die riedrichAlerander-Uviver sität zu Erlangen ihr 150jährigeS Ju biläum. Folgeildesechtrussische Stüa'chen wird der V. Z." aus War schau berichtet. Im September schloß die hiesige Stadtverwaltung mit einem Unternehmer wegen der Echnecäbfuhr im Winter einen Vertrag ab. wodurch dem Unternehmer für- die Abfuhr ' des frischgefallenen Schnees ; für die Zeit vom Oktober b!s Neujahr 33.000 Ru bel und von Neujahr bis Ostern ebenfalls 33.000 Rubel zugesichert wurden. Falls der Unternehmer seinen Verpflicht tungen nicht pünktlich nachkäme, sollte er für da erste Mal 50,, sür jedes sol genöe Mal 50 Rubel mehr, also , 100 dezm. 150 u. f. w. Rubel Konrentio nalstrafe zahlen. Der Unternehmer hat aber bisher den Schnee überhaupt noch nicht abgefahren, etwa 3000 Ru bel Konventionalstrafe gezahlt und die übrigen 30.00') Rubel vergnügt in vl Tasche ccficdt. Und ew u ßte Z u t m in u n g Friedrich der Große xstegte alle Morgen eine Viertelstunde aus der Terrasse hm ter dem S ch l o sse i n P o t öda m zuzubrin gm und sich bisweilen ein paar Augen blicke mit dem dort Wache, haltenden Grenadier zu unterhalten. Einst, zu Ansang deS Frühlings, als eben Thauwetter einaetreten war und der Schnee zu schmelzen begann, sagte ein Grenadier, sas lutirend,bei dieserGelegenheit zumKönig : ,Majestät,der Schnee geht weg l"-.Das ist recht gut," entgegnete der Monarch. -- Am anbetn. Morgen warb ihm rapportirt daß der Grenadier Schnee desertirt, sei und einen Zettel zurückgelassen habe, 1eS Inhalts: Ich habe dem König selbst weinen Abgang angezeigt und er hat denselben gut, geheißen. Friedrich sprach , lachend : . Es ist wahr, er hat mir's selbst gesaat; schafft mir den Kerl wieder, eö soll ihm nichts geschehen." ; DerNeserve-Licutenant Schul e.. Standesbeamter: Was melden ie ,an?' Schulze: Daß ich in meiner Erenschast als Reserve Lieutenant Vater eines gesunden Jungen geworden bin. . ) , ' , ; !, Patentanwalt: Sie wollen ein Patent verwerthen? 7 Schulze: Ja wohl, ich komme insoige Ihrer Annonce. Ich möchte, mein Patent als NeferveLieutenaut verwerthen .. ÄR , ' : ' 'j;.1""!'.. ,. Kaufe Mucho'S Best Havanna gars." ö4GGGGHHH,GH,HHHe Oerth einer Schachtel eine Guinea." 5 c r- -- m Schlöstigi Jft em Mann des Tag, über schlös. rig. nachdem er die i-utyfc yi )(Hfua A f n ii.i f ft ii n t hrt Ä näA. l! 1 AAlAT. !' lv i: 0 ö auf uncfioauiico feit und auf einen kkÄNkenMagenhin.; r-s rr n y-s n n 5? r '.; n n BEEIüt3üu; f?) 1 1 I O werden. hdem R IU al I b EaO System verovkede At. sondernnaen entfernen, all diliöle und nee dösen Beschwerden heilen und Migräne schnell Ott ei zesch,ckis u aslZ5dr ßullk ta.t a-w.(."3fA9 ci..ti.i lindee-. vnuani urvmc(n( tfritz. i'ic r ujuitiRe Bork Devot: LSS Sanal Str. i SFOOO?GWWFWBFOFlU S30Ö0bh A TEAR k I .Jrtk.taMflr uulf uttcikfcM fxmoB or wtfear k m nti u4 nlu, ud wbo. lMTBctio,wlU wortt lMdnMrio.1171 th. iMMio. k wn ploy MaMii w btcb jm am tn ttet UMMiMt. K mttvrr tat muiiiy m lim, KmMjmuA rickl; lwo.. I in bat oa. rorfcr trom Mtck dUtrlct or couniy. I Imt la Ik.ir wm tocltiiM, k Ütr Nt.1 wIU Im fumM Mf 1M IMma. mimt r kan timay Hutfht m4 provMMd mita mapiormtnt , mim, wb. um mtMag ow Jrmtb. lt i Ä W OLI 1. rU Mrtimten WtL A1.I.PM. JJhMK B :XSJS. M4WI MIS örMsrKm ' Spezialarzt sür "" " Auge, Ohr, Nase und Hals. In Praxis seit 18G7. Dauernd etablirt S: West Wafliwgton Ttr., Indianapolis, 3nd. und Or. A, B. Parker jrM Cjfice Jt 331 West 4te Straße, Eincinnati, Ohio. Patienten, welche außerhalb der. Stadt wohnen, den erfolgreich durch' Ccrrespondenz beZett. '
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