Indiana Tribüne, Volume 16, Number 131, Indianapolis, Marion County, 30 January 1893 — Page 1

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ES wurden sofort KohlenvorrSthe und LebenSmittel an Bord der Schiffe gebracht und Alles in Bereitschaft geset, um sofort in See stechen zu können. Die Montereh" wird ebenfalls in Bereitschaft gebracht werden. - DaS Schiff wird morgen Zkachmittag um

vier Uhr fertig werden. nn Unrhen in Aussicht. Dunkirk, R. I., 2S. 2an. Heute Morgen ' kam Sheriff Ienner, von Chautauqua County zur Ueberzeugung, daß er allem nicht im Stande sein werde, mit den Streikern in der Brooksschen Lokomotivenfabrik fertig zu werden und er wendete sich daher an den Brigadegeneral Doyle um Milizen Er erhielt die Antwort, daß die 12. unabhängige Compagnie von ZameStown herausbeordert worden sei und sofort nach Dunkirk aufbrechen würde. Ferner würden weitere Truppen von Buffalo hierher geschickt werden. Heute Abend herrschte hier die größte Aufregung ünd man befürchtet ernstliche Krawalle. Die Fabrikssirma ist augenscheinlich entschlössen, eine genügende Zahl von Arbeiter hierherzubringen, um die Werke wieder in Betrieb zu sehen. Da die Streiker gedroht hatten, dies um jeden Preis verhindern zu wollen so wurde um Milizen nachgesucht. Die traßen sind mit Menschen angefüllt, welche mit Besorgniß der Zukunft entgegensehen. ' Auf- dem, Bahnhofe ist eine große Menschenmenge versammelt und die Kreuzungen in den Vorstädten werden scharf bewacht.' Der Streik, wlcher vor ungefähr einem Monat begann, hat bedenkliche Dimensionen angenommen. Die un mittelbare .Ursache war, daß sich die Kcsselnieter weigerten, unter zwei Konraktoren zu arbeiten, welche ihre Leute unmenschlich behandelten. Da keine Dampfkessel gemacht werden konnten. o sah sich die Firma gezwungen, etwa echShundert Arbeiter zu entlassen. Die Firma engagirte neue Leute in Philadelphia und brachte sie gestern Per Spezialzug hierher. Bevor die Streiker irgend welche PS&Ttit nir 9rfiinSriin.t thun fititn F V 7 w vwaw -m vw ww en, wurden die neuen Arbeiter Hinter den Mauern der Fabrik in Sicherheit gebracht. Gestern erhielt Präsident Hynman die MlttheZung, daß die Streiker Drohungen auSgestoßen hätten nnd er wendete sich an einen Sheriff um Schutz. Der Sheriff wendete sich' sofort- an Gen Doyle . und ersuchte denselben, Milizen bereit zu halten, im Falle dieselben benöthlgt werden sollten. TyphuS in New S o rk. n t W Z 0 r k, 29. Jan. Im Belledue Hospital ist der Typhus in bösarlger Form auSgebrochen. Ein Angeftellter ist bereits daran gestorben und ein anderer liegt schwer krank daruieder. 21 Personen, welche theils Wärter, theils Patienten im Hospital sind. sind unter verdächtigen Symptomen erkrankt und man befürchtet, daß sie ebenfalls Typhus haben. Äuöland. Klasseniteressenim R cichStage. , Berlin, 29, San.' 'Im Reichs. tage führte gelegentlich der Berathung deS StatS deS auswärtigen AmteS Tr. Barth, der bekannte Freisinnige, Bertreter deS achten Liegnitzer WahlkreiseS, im Reichstag eine lebhafte HandelövertragS - Debatte herbei.' Er geißelte in überaus beißenden Worten die Opposition der Agrarier gegen den Abschluß von Handelsverträgen, ,und richtete an den Reichskanzler Grafen Capridi die Aufforderung, für den Abschluß weiterer Handelsverträge Sorge zu, trage. 1 'Dr. Barth sprach zum Schluß die Hoffnung auS, daß deS Reichskanzlers wirthschaftliche Politik trotz der Opposition!, der Agrarier von weiteren Erfolgen begleitet sein werde. Gras von Kanitz (Konservativer) 6etrat höchst kampsluftig die Rednertri büne, um dem Dr, Barth den Standpunkt klar zu machen. , Er wieS auf daS Schärfste die Barth'fche Behavptung zurück, daß die Ber. Staaten und Frankreich die denkbar thörichste Wirthschaftliche Politik eingeschlagen hätten. ES gezieme sich nicht für Herrn Barth, im Reichstage so zu sprechen, und der letztere habe keinerlei Recht, die Gesetze anderer Länder zn kritisiern. Der Freisinnige Rickert und der Konserva

tive Dr. von Frege griffen ebenfalls in die Debatte' ein, welche den lustigsten Verlaus nahm und eine Menge Reden für und gegen den ' Abschluß, 'neuer Handelsverträge brachte. " , Hinüber, und herüber flogen die Kraftausdrücke und. Schlagworte." Die Luft wimmelte förmlich' von MeKiq'

ley.Bill",' amerikanischen Arbeits löhnen", Silber-Kill", kommendem Freihandels u. s. w. ' So. würde hinund hergeredet, ohne daß bei der Debatte neue Gesichtspunkte zu Tage getreten.wären. Berlin, 29. Jan. Die. Regierung unterhandelt mit dem amerikaNischen Maler Carl Marr wegen Uebernahme einer Professur an der Berliner Kunstakademie. ' Marr, iit auf Ausstellungen mit seinen Werken wiederholt den' ersten Preis errang stammt auS Milwaukee und hat gegen'wartig seinen Wohnsitz in München. rV'.-;;;"..!;-,.-' Die Cholera. . r ' ! Hamburg, 29. Januar. Heute wurden in Altona vier neue Cholerafälle berichtet. . ' . ' : . ; - miiV 'i Jy Anarchisten nPa r S. 't P ar i S,. 29. 3 an. Testern Nacht und heute Morgen wurden hier mehrere Anarchistenerhaftet,' bei welchen gestohlene Explosivstoffe gefunden würden. ,,. V. " . - I " Ochilsönachrieöteu. Angekommen in? New Norkf.,, Fürst BiSmarSZ voi Hamburg, La SaScogne" von Havre und Ctruria" von Liverpool. Qu e e n S t o w n : Galllo", von NewFork. ' ''""1 L i zard: Pafsirt: Scandia" von NewSork. - , ': H Liverp o ol : . Seorgian" . von Boston. ;" H a v r e : T La Ehampagne" do New Bork. " ' Gemeiner Ängrtff aus ein inngeS Mädchen. Grace Sebhart, ein 15 Jahre alteS Madchen, welches bei einer Familie an West Maryland Straße als Kindermädchen angestellt ist und am Samstag Abend seine No. 169 Douglaß Straße wohnhaften Eltern besucht hatte, wurde um '11 Uhr NachtS auf , dem Heimwege von einem Manne niedergeschlagen: Daö Mädchen hatte als eS den Militär Park an Blackford Straße passirte, bemerkt, daß ihm ein Mann gefolgt war, der offenbar nichts Gutes vor hatte, und als es von demselben an einer dunklen Stelle der Straße plötzlich , angesprochen wurde, schrie eS laut um Hilfe.' Daraufhin erhielt. eS, von dem Manne einen Schlag auf. den Kopf, daß eS zusammenstürzte, aber glück licherweise warenauf dieHil'ecufe Leute herbeigekommen, so daß eS vor weiteren' Mißhandlungen bewahrt wurde. Der Bursche ist natürlich auSgerisscch aber das Mädchen erklärt daß er ein etwa 50 Jahre alter Italiener war, den eS jeder Zeit wieder erkennen würde. Gestern hatte daS. junge Mädchen unter der Nervenerschütterung' sehr zu leiden. Fe u e t;t Heute Morgen um 6j Uhr brach in dem Holzschuppen von MorriS Blätner, Eigenthum von Wm. Aasner No 136 Spring Straße durch heiße Asche Feuer auS. Schaden gering. Wm 10 i Uhr heute Vormittag wurde die Feuerwehr nach der Meridian Hall neben English'S Hotel gerufkn. 3n dem Gebäude befindet ich ein Bichcle Geschäft und der , Schaden beträgt $ 5 00 0 i P ' ff?1 ;:;!,.: i f; ;rfijf W f!Z' , , ',, , G , , Z!? Der Mc Donald Vrozeg. :;,;;;iy!f;.:i 1 Der Prozeß wegen des Testamentes MeDonalS fahrt fort die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Am Samstag wurde der Sachverständige Henry Telman von Chicago vernom men. Er sagte, er beschäftige sich seit 12 Jahren mit der Untersuchung und Bergleichunz von Handschriften, und sei. schon in 2M) Prozessen in seiner Eigenschaft als sachverständiger der wandt worden. Er habe eine mikrosko

Hiesiges. '' .". . , ' -

pische Untersuchung der Unterschriften

sowohl McDonalds als der Zeugen auf dem Original' und der Abschrift deS MeDonald'fchen Testamentes vorgenommen" und sei ' überzeugt,'- daß sämmtliche Unterschriften nachgeahmt seien. Seine Aussagen waren im großen Ganzen denen des andern Sach verständigen' ähnlich speziell darin, daß viele der Linien nachgezogen seien, ldaS heißt, daß sie nicht auf einmal gemacht worden ' seien, und daß Theile der beiden Unterschriften genau auf einander passen. Der Zeuge legte die Unterschrift unter das Mikroskop und dasselbe wanderte die Reihe durch die Geschworenen, so -daß jeder derselben hindurch sehen konnte. I,, ' m m w Die (LinwanderungSfrage. ;f Der soziale Turnverein hat sich an die beiden Bundessenatoren von Indiana David Turpie und Daniel W. BorheeS gewandt um gegen daS Verbot der Einwanderung zu Protestiren. Der Verein erhielt heute ein Schreiben von den beiden Senatoren, daß nicht die geringste Aussicht aus Passirung der Bill zwecks eines zeitweiligen oder gänzlichen Verbotes der Einwanderung sei. Beide und Herr VorheeS speziell alS Mitglied deS Comites für z EinWanderung, versichern, ' daß die Idee, waS den Senat betreffe, gänzlich aufgegeben sei.; : i ' ' '" 1 ' m t mm ' " , r; Volizeigerlcht. ' Daniel McAffee, ein kohlrabenschwarzer Bursche, war zu der Ansicht gekommen, ' daß seine Toilette durch einesneue ersetzt werden müsse, . und da er kein Geld' hatte, stieg er in die Wohnung von Robert Taylor, 352 Broadvay, ein und ftasfirte sich daselbst aus. hMan überwies ihn der Grand Jury, die .ihm wahrscheinlich zu einem geilreiftea Anzuss verbelfen'wird.? ' Allen Gardner und F. C.- Folsom haben ihre resp. Ehehälften geschlagen. Weiberprügler finden niemals Gnade vor unserem Kadi und Beide wurden sie aus je 6 Monate in'S Arbeitöhauö geschickt. Eine ganze Anzahl Betrunkener wurde bestraft und mehrere Falle, darunter die der streitsüchtigen Italiener, wurden aufgeschoben. : ''' ' ' ' ,, ' ' ' ' ? CZT Heute wurde keine Verhaftung vorgenommen. ' ": Migräne weicht durch Bee cham'ö'PlUcn. 'txr- W. RushÄ Co we sobald die Ruine abgetragen ist, mit deni Wiederaufbau ihres Getreide-Sle-vatorS beginnen. " CTT Die Vorstellung ' der Miß Fay im , Grand Opernhaus gestern Abend war ein riesiger Humbug. , DaS Haus war sehr voll, well der 'Humbug immer zieht. , WaS gezeigt wurde, varen die üblichen Tricks ' der sögenannten Spiritualisten, TrickZ, welche schon so und so oft nachgeahmt worden sind, und auch längst als ganz gewöhn Uche Kunststücke nachgewiesen wurden, welche ein geschickter Taschenspieler leicht nachahmen kann. Unter den zur Beobachtung auf die Bühne Gerufenen befand sich auch der Advokat Ban VorhiS, und als derselbe dem Publikum erklärte, er sei überzeugt, daß alles ganz natürlich zugehe und keine GeisterHände im Spiele seien, da wurde der Manager" ärgerlich, und meinte Herr Van Vorhiö habe gesagt, waS er selber nicht glaube. Da aber wurde daS Publikum ernstlich böse, eS pfiff, schrie und strampelte bis sich der Manager" gezwungen. fah,sich zu' entschuldigen, die Leute aber meinten, daS sei daS Beste an der Show" gewesene JedenfallS hatten die Leute ihren ,,fun". Meerschaumpfeift ,, lange deutsche Vkeifen, Cigarrenspißen etc. bei Wm. Mucho. o. 199 OS Washinaton St'. Die gestrige humoristische Abendünterhaltung des soz. Sängerbundes war außerordentlich gut besucht. Die, allcrdingS kleine, Halle war gedrängt voll. , Die Anwesenden schienen sich vortrefflich zu unterhalten, denn bei den Vorträgen war eS weniger daraus abgesehen, Gediegenes zu leisten, als vielmehr die Anwesenden zu unterhal ten, waS denn auch vortrefflich gelang. Die Herren Schwarzer und Hoffmann exzellirten in humoristischen Vorträgen und Duetts, die Herren Zorn, Haupt und Döbber deklamirken, ein Quartett und zwei Chöre wurden gesungen, und bei der von .Herrn Essig' arrangirten

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