Indiana Tribüne, Volume 16, Number 130, Indianapolis, Marion County, 29 January 1893 — Page 6
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Für unsere Frauen. Ehr sied nie daSkimz wir smv fmmts weit ton: Ut Fsrcht. die S?ö sucht bit HLffnunz treibe un der Zukunft et gegen und vauZ nS daZ Ärwußtsei r? die Bkachwng dessen ftsi ist. ALnZ mit dem zu terhattea iraHci wird. St tat. Im WartefaaZ des Lebens. Die JbersieendeMehrzahl der mann lieben und selbst der weiblichen Kinder unseres neunzehnten, deZ Jahrhunderts der rastlosen Bewegung, haben sicher lich bereits ga? manche Strecke WegeZ auf der öst. oder westlichen Erdhälfte zurückgelegt, und sind dabei gewiß auf die verschiedensten, mehr oder minder eleganten Wartesäle gestoßen. Wo rnfch immer dicZ gewesen sein mag, die Stimmung, welche der Wartesaal hervorruft, ist stets eine ganz eigenthümlich erregte, fast niemals gemüthlich oder behaglich zu nennen. Und nicht nur ergraute, sondern junge und recht geübte' Reisende betreten sowohl beim AuZgangZpuntte jeder neuen Fahrt, als aus deren Zwischenstationen, mit einer gewissen, nervösen, ungeduldigen Haft, mit jener schwer zu verbergenden Aufregung,, den Warteraum. Die Änlsesenheit von guten Freun den, Bclann'en oder Familimmitgliever, welche dahin kommen, um Lebe wohl zu fügen und Glück auf die Reise zu wünschen, trägt zwar meistens nicht dazu bei, die Unruhe zu vermindern, doch hat sie den Aortheil, durch das mehr oder minder verständige, liebevolle Vepkaud dem Reisenden die vielleicht recht unerwünschte Gelegenheit zu rau bcn, mit seinen Gedanken, allein ge lafitn zu werden. So geschieht es denn ga? häufig, daß der leßte Eindruck ein bleibender wird, und in der Erinnerung nur die angenehmen Erlebnisse fortdsstkhttk und mitgenommen werden. Während alle? VSse' an dem Orte zu rttckbZeiöt, den sie eben verlassen, befönt gar manche Reifende die schöne G'zde, sich selbst und Anderen auch daZ Ziel der Fahrt in phantastisch belebten, reizvollen Bildern verlockend darzu stellen. Doch gar viele Andere gibt es, die weder durch das Sviel ihrer glücklichen VorfteLungsgabe. noch durch die Ge genwart der Freunde von ihren ernsten Eedankcn abgelenkt werden, und diese find es dann, welche von dem Warte saalsieber gar arg zu leiden haben. Mit zitternden Händen greift der Reisende nach teuer Stelle, die ihm eben wichtiger erscheint, als sein pochendes Herz, nämlich der Platz, wo Geld und Gut und Fahrbillet sorglich unlerge bracht, auch die Unfallsversicherungs Police muß sich dabei befinden, damit seine Familie in allen Fällen von etwaigen Entgleisungen, Abrutschungen und sonstigem Bahnunglück, welche ihm wie schaurige Gespenster vorschweden, versorgt sei. Dann überzahlt er wohl stirnrünzelnd die verfchiedentlichen großen Reisekosten, dielleicht sogar n vorhcrgcsehene Verluste, und überlegt, wie viel ihm die Fahrt einbringen müsse, um all' dies ersetzen zu können. Er möchte gerne vorwärts an die Ar beit. aber der' Zug ist noch immer nicht da, man tarn nicht einmal einsteigen, sich einen guten, bequemen Platz sichern, wo man auch Licht und Luft und hübsche Aussicht genießen kann. Die Zahl der Mitreisenden im Wartcsaal j vermehrt sich inzwischen beträchtlich, der Raum wird unerträglich voll und heiß, unwillkürlich mustert man die Näherstehenden, es sind gar manche lrästige, frische Gestalten darunter, welche auch nur kleine leichte Gepäckstücke zu tragen babeu, die werden gewiß rascher den Waggon und einen guten Platz krre chen. Man schiebt unruhig den Vorhang an dem Saalsenster zurück.' rüt telt vergeblich an der verschlossenen Thür, die vom Bahngeleise trennt, wie gerne möchte man Gesetze und Vor schristen, Riegel und Schranken durchbrechen, Barrieren überspringen und durchkreuzen, um dem Ziele nur etwas näbcr zu kommen ! Wenn es doch wenigstens auf allen Strecken Parlorcars gäbe, damit es nicht dem bloßen Aufall anheimgestellt bliebe, ob man bei dem Gedränge überHaupt mitkömmt, oder sonst gar eine weitere solch' entsetzliche Wartezeit' der brinaen muß. Und dann, wer weiß. mit welcher Sorte von Mitreisenden man zusüWMkugewüNelt wird, vielleicht mit einem gleich der Posaune des jung sten Gerichtes schnarchenden Manne, oder ewig schwäzende -amen und weinenden Badies, ach. 'welcher Eraus! Man mochte solcher Schicksalstücke gerne rasch enteilen, blickt immer wieder vergleichend nach den Fahrplänen., der eigeneu und der Bahnhofs-Uhr. bis endlich, endlich ein Zischen, Stöhnen Und Pu sten. Schieben. Stoßen, und die schritte Stimme des Thürhüters, vielleicht sogar ciN Gloensignal. anzeigt, daß man befreit ist von der lästigen Atmosphäre des Wartesaales und man nun hinanstürmen darf die Treppen des sogleich weiterbrau senden Zuges. ; ; Solche Bahnhofshallen oder Wartefäle sind die Neujahrsnächte und Taqe ' auf der Lcbcnsreise des Menschen! Ist ein Theil der Strecke zurückgelegt, so ' finden wir uns vor dem Schalter ein, um daS neue Fahrbillet, für die gleiche Zeit gültig, nur mit geändertem Reiseziel, in Empfang zu nehmen, aber, wer weiß, ob wir es auch bis zum Verfallstag werden benutzen , können! 11 Und es bemächtigt sich unser, ob wir nun alt oder jung gleich beim Betreten des Wartesaa'leS ,' eine unerklärliche Auf- ' regung. ! jene . eigenthümlich nervöse ; Stimmung. Auch hier gesellen sich zu 1 den , Wartenden Verwandte vnd Bekannte, um dem alten, scheidenden , Jahre gemeinsam Lebewohl zu sagen und Glück zu wünschen für den neuen Lebensabschnitts Auch hierbei trägt die Gesellschaft optimistifch beanlagtc? Freunde gar sehr dazu bei, von triiöen , ; Gedanken und Grübeleien abzulenken. M sonizh! Erinnerungen an vergangene Zeiten angenehmer als such den Aus
blick in die Zukunft zu einem vielver sprechenden zu gestalten. Und auch hier wird der ernst Denkende heftiger von dem ?!eujahrssieber ergriffen wer den, als sein Bruder Leichtfuß. Mit gewissenhaftem Blick und sicherer Hand wird er sich überzeugen, ob alle Effekten ldie Lebcnsfahrblllcte) unter festem Verfchluß, ob auch die Asseknranzpapiere, welche die Familie für den Fall einer
vorzeitigen Abfahrt versorgen sollen, in bester Ordnung. Auch hält er Abrechnung über Einnahmen und Ausgaben und ' trachtet durch erneuerte Thätigkeit Verluste und Mehrgebrauch auszugleichen. Aber auch hier stellt sich die große Zahl der mitreisenden Concurrenten hindernd in den Weg. jeder will für sich den besten Posten, den günstigsten Platz haben, und nicht überall kann man sich durch Geld einen reservirten Sitz im Salonwagen des Lebens sichern, sondern ne den der eigenen Kraft kommen noch Zufall, Glück und äußere Umstände gar oft sehr entscheidend in Betracht. Man möchte auch hier Gesetze und Vorschristen, hindernde Rücksichten überspringen, verschlossene Thüren öffnen, um das Weiterkommen zn sichern, und den' Schleier der Zukunft so gerne lüften, um so vielleicht rascher an's Ziel zn gelangen. Auch hier spielen die Reise- oder Lebensgefährten keine unbedeutende Rolle, und sie können gar sehr dazu beitragen, das Leben zu verleiden. Darum sehe man sich vor, mit wem man sich zufammengesellt, wenn das Glockensignal endlich' ertönt und man hinausstürmt aus dem Wartesaal des alten Jahres dem neuen Ankömmling, dem frisch heranbrausenden Zug entgegen. Möchten wir Alle darin einen guten, bequemen, sicheren Platz, schöne Aussicht und engenehme Gesellschast finden und das erhoffte, ersehnte, erträumte Reiseziel glücklich erreichen! Frauenarbeit bei der Columbus Ausstellung. Ten verständigen und umsichtigen Bestrebungen des Damen-Comites der Eolumbus'Fair" ist es nicht nur gelungen, die lebhafteste Thätigkeit sammt licher fähigen Kräfte der amerikanischen Frauenwelt für sich zu gewinnen, sondern alle Nachrichten von jenseits des Oceans stimmen darin übercin, daß der Zweck, welchen die Präsidentin, Frau Palmer, mit ihrer diessommerlichen Eurgpareise verfolgte, nunmehr glän zend erreicht scheint. Es handelte sich für Frau Palmer hauptsächlich darum, durch ihre Personliche Anwesenheit ein gesteigertes Interesse bei den europäischen leitenden weiblichen Geistern zu erregen, da die vorbereitenden Schritte schon früher durch das an alle Regentinnen, wie auch an die Präsidentin der französifchen Republik ergangene Rundfchreiben bereits gethan waren. Wie wir zur Zeit berichteten, traten in vielen europäischen Ländern Specialcomites meistens unter der Führung der jeweikigen fürstlichen Landesmütter zusammen und setzten sich dann zum Zwecke einheitlichen Vorgehens mit dem Chi:agoer Frauen-Vorstand und später direkt mit der Präsidentin in Vcrbinsung. Diese vereinten Bemühungen der Damen hüben und drüben sind von bedeutendem Erfolge begleitet gewesen, und wenn wir nachfolgend hören, was Alles geplant, in Aussicht und Angriff genommen ist, dann dürfen wir der Bollendung des Ganzen mit großen ErWartungen entgegensehen. In gewohnter Raschheit war Frank, reich das erste Land, welches ein specielles Frauen-Comite bildete; wir sinden unter seinen Mitgliedern Namen, welche die weibliche Intelligenz und Phitantropie Frankreichs hervorragend vertreten, so Mrs. und Miß ÄveS Guyot. Frau und Tochter des Ministers für öffentliche Arbeiten, dann Mrs. David. Vicepräsidentin der Gesellschast zur Hebung des Frauen looses: Mrs. Kocchlin Schwartz, Präsidentin der Union des Femmes", zur Unterstützung Verwundeter, und noch die Namen manch' anderer Damen, deren Theilnahme den Erfolg schon quasi sichert. , So hofft man unter den großartigen geplanten musikalischen Ereignissen auch auf eine Wiedelholung der großen de -ummpyal". welche zn Ehren der franzSsischm, Republik von Madame Aügusta Holmes komponirt und 1 bei Gelegenheit der Ausstellung in Paris 18$0 mit einem Kostenaufwand von scchzlgtamend Dollars cklfgesühri worden iji. Diese Summe soll uns wohl versichern, daß sämmtliche Apparate, Kostüme, elektrische Effekte, kurz die ganze Ausstattung wie, die imu sikalische Darstellung on Großartigkeit Nichts zu wünschen übrig lassen dürste. In England finden wir auf der Liste, welche der amerikanische Gesandte, Mr. Lincoln, nach Ehicago sandte,, Prinzef. sind Ehristian von Schlcswig-Holstein kTochlcr der Kömgin Bictöria) a lZ Präsidentin. Ferner sind für jeden jweig der auf der Ausstellung zu vertretenden -'Felder MeMFrKuentttigkttt Subcomites geb ilde t morde u nd zw a? soll die esammkeWöhUWjMtWter Leitung der Aaroneß Burdett Coutts, Erziehungswescn von Mrs. , Fawcett, Krankend uno Kindervflege von Mrs Fenwick, weibliche Arbeiten von Lady Grosvenor, und einer anderen Dame, dann Kunst, Handwerk und schottische sowie, irische Erzeugnisse je unter Leitung verschiedener hoher Damen zur Darstellung ' gebracht werden. Als Secretürin des Ganzen fungirt eine Miß Lancastcr,,, welche nun im Icbhas testen Verkehr , mit!, dem Board der Ladl? Managers" steht.,, '..'V ' Eine der hervorragendsten, nach An-. gäbe der englizchcn Zeitungen ogar unübertrefflichen Ausstellungen, der spricht die d.'r Krankenpflege zu werden, worin England ja notorisch GroßartigeZ leistet. Unter Anderem soll ein Muster Krankenzimmer, ausgestattet mit den modernsten, practischen Erfin ' düngen, auf diesem Gebiets dargestellt
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und eine trainsS nurss" nach Ehicagc entsandt werden, um das Ganze auch fachmännisch zu installiren. Da alle Nationen die Ausstellung für Hospital und Krankenpflege beschicken werden, dürfte namentlich dieser Theil des Frauenpavillons Gelegenheit zu den lehrreichsten vergleichenden Studien geben. Während von Seiten Englands alfa auf eine möglichst vollendete Darstellung philantröpischer und sanitärer Einrichtungen das Hauptaugenmerk gerichtet werden wird, hat der General-, Secretar der britischen Commission den Damen in ebenso trockener als entschie dener Weise davon abgerathen, auch die englischen Kocherzeugnisse mit in das Bereich der Ausstellungsgegenstände zu ziehen. Also die englische Concnrrenz brauchen die amerikanischen Köchinnen auf, der Ausstellung nicht zu fürchten! Hingegen sollen alle schönen Künste, soweit sie von Damcnhand ausgeführt werden, vertreten sein. z. Ä. eine Büste der Königin, von ihrer Tochter ausge führt, und, wie schon seinerzeit erwähnt, will die Beherrscherin Englands eigenhändige Arbeiten aus ihrer Mädchenzeit. z. B. Spinn und Strick-Proden, sowie Malereien zur Versügung stellen. Ferner macht das Anerbieten eines Mr. Welcome aus London seinem Na men alle Ehre, indem er daS in seinem Besitz befindliche werthvolle Porträt der berühmten Jndianer-Häuptlingstochter Pocahantas, welches zur Zeit ihrer AnWesenheit in England gemalt worden ist. der Frauenabtheilung leihweise übw läßt. Auch, die Bewohnerinnen Irland? wollen hinter ihren englischen Schwestern nicht zurückbleiben und beadsichtigen also, auf dem AusstellungSgrund ein ganzes irisches Dorf zu errichten, welches Unternehmen persönlich von der Esuntcß Aberdeen geleitet wird, der zur Unterstüjzung bei den verschiedenen Vorarbeiten Mrs. Power Lalor zur Seiwsteht. Die Damen hoffen, indem sie so die Erzeugnisse irischer Haußund ländlicher Industrie bekannt machen, den Bäuerinnen der grünen Insel neue Absatzgebiete für ihre Arbeiten zr sichern. Nicht minder große Theilnahme hat die Frauenwelt Schwedens bekundet. Madame Olivecrona. eine Schriftstellerin von, bedeutendem Ruf in ihrer Heimath, theilt mit, daß ihrer Ansicht nach die Frauen keines Landes besser dazu prädestinut schienen, Zeugniß von ihrer umfassenden Thätigkeit, namentlich in künstlerischer Beziehung, abzulegen, als gerade ihre. Landsmänninen. Seit' Jahr und Tag ist im königl. Schatzamt eine Dame als Graveurin der Medaillen thatig. während viele Andere es in der HolzjchneideZunft zu bedeutender Vollkommenheit gebracht haben. Aus dem .Kloster zu St. Birgilta hoffen die Damen eine großartige Sammlung von SpitzenerZeugnissen zu erhalten, mit welcher Industrie sich stets die Nonnen daselbst seit dem vierzehnten Jahrhundert bis auf die neueste Zeit fast Ausschließlich besaß haben. Auch die .Fredrika Bremer Gesellschast wird unter Leitung der Gründerin gleichen Namens versuchen, ihre Wirksamkeit in Erhebung der Frau auf geistigem, ökonomischen und geselligen Gebiete anschaulich zu machen. Auch die Frauen der Niederlande wollen im Wettbewerb ihrer Geschlechts genossinnert nicht fehlen, und werde? älfo passend vertreten sein. Und in Rußland wurde von der Kaiserin Madame Nischncgradsky, die Gattin des Finanzministers, zur Prä-, sidentin der russischen Frauen-Commis' ston ernannt. Man glaubt, da es aeuna? werde. einige höchst seltene . Kostbarkeiten, welche sich im Privatb'esitz reicher Fa milicn befinden, zum Zwecke der Aus stellung zu' entlehnen und diese Dlnae unter Aufsicht einer Vertrauensdam zur Weltausstellung zu entsenden. Nächstens wollen wir über die Thä tigkcit der Damen in Deutschland. Oe stcrrcich, der Schweiz, und wo sonst sich auf einem, civilisirten Erdcnfleckchen Theilnahme an dem großen Sammel werke der Frauen-Abtheilung in Chicago bekunden sollte, zu berichten fortfahren.' ' D er H of n a r r unter den Aessauer Hofalten' ist folgender, drollige von einem Anhalte? Förlter abgefaßte Bericht, den ein dortiges Blatt wieder gibt. Das Schriftstück lautet: Berichtüber ehr , in den ferschtlichen .Forschten entdecktes', Schwein. , Turglaugtigster Ferscht, :: Gneztigster Haar! In unse Forscht ist, a Schwein so groß, wie Sieh, durglaugd. in ihrem Läden noch nich gesähc hann, uns misse Stränge Maasrechelln gcnummen 'mähre, daß de Pestge nich su megtig werd, sunst vcrlieren 'mer, hol mich der Teubel, alle junge zucht, un da werth uns der Hund was prathen, " wenn mer . ä mol ene jacht machen wolle geben so Pefähl, daß das Lutter weckkömmt,, übrigens derbleibe mit hochZtung Ihr Turglaugt unterthänizster? W.' hochkerschtlicher Ferschter. , , i$ß t h i r. Eommis (der seinen Prinzipal um eine Gehaltscrhöhung angegangen ist): , Im Uebrigen liegt diese Ausbenerunz meines Gehaltes auch ganz in Ihrem In teresse! Prinzipal: Wie so? Eommis: Weil ich, so wie so! beabsichtige, dem nächst um die Hand Ihres Fräulein Tochter anzuhalten! V,:'.1, Nobel. Richter: .Sie sol len die Tochter des Herrn Commerzienraths auf offener Straße umarmt und geküßt haben!" Strolch: Herr Präsicent, ich bin ein Ehrenmann und weiL. was ich zu thun habe: Ich werd" sie heirathen!" Eigene Auffassun g. Vater der Braut: Wie. zehntausend Mark schulden haben Sie! DaZ ist ja ungeheuer!- Bewerber lstolz): .Sehen Sie. so viel Kredit haben Sie mir wohl gar nich': zugetrautl-
Catia und Marter der Indianer. Ungemein reich ist der Lieder- und Melodienschatz unserer Rothhäute und bei aller volkstümlichen Schlichtheit und Naivetät höchst mannigfaltig. Die Indianer sind so recht eine singende Rasse: jede Handlung und Regung, jeder Vorgang, auch das Gräßliche, und Schaurige, sowie das scheinbar Pro falschste und Ocdeste findet bei ihnen alsbald einen verklärenden Ausdruck im Lied. Ist doch schon Zn ihrer Sprache, resp, ihren Sprachen, so diel kindliche Musik, und stellt doch ihre Fülle bild licher Ausdrücke sie den poesievollsten Völkern aller Zeitalter gleich.
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Der J?ld!anerbaide Sechltee. Wenn man die singende Indianer weit kennen ttxijn will, so kann man von keinem der Lebenden bessere Auskunst erhalten, als von dem alten Sän ger. Erzähler und Heilkünstler der Navajos. Se-EhiTee. der ein förmliches wandelndes Liederbuch und, wenn man ihn mit entsprechenden Persönlichkeiten des klassischen Alterthums vergleichen will.Homer undAesculap in einerPerson ist. Scchitce ist so alt, daß er seine Jahre nicht mehr genau zählen kann ; aber soviel wissen er und die anderen Rothhäute, daß er mehr als 100 Jahre alt ist. Noch immer schreitet er aber aufrecht und festen Schrittes einher, durchdringend blitzen feine Augen, und er reitet noch flott fein rahmfarbenes Pony. Er ist ein Hirte und bewohnt mit einer Squaw eine einsame Hütte in den Navajo-Bergcn. Keiner ist eine größere Autorität in allen Bräuchen, Kenntnissen und Kräften der Indianer, als er. Folgen wir einem Eorrespon denten, der ihn jüngst in Begleitung eines Dolmetschers aufsuchte, in das Versteck des Alten. Wir besuchten zuerst, erzählt er, den ehrwürdigen Navajo-Hüuptling Manuclito, welcher mit seiner Familie ein Adobcnhäuschen unweit des Skelettthales" (so benannt wegen verschiedener Mordthaten und mehrerer blutiger Zusammenstößen zwischen Indianern und RindsMmmeln") und wenige Meilen von der Linie der Santa Fe Bahn bewohnt. Dieser empfahl uns an du ..Alleswisser Sechitee. Es war der Hellem Mondenschein, um 7 Uhr Abends, als wir vor feiner Woh nnng anlangten, wo uns zwei schakal artige Hunde wüthend anbellten. Wir stiegen ab, und eine Sqüaw öffnete uns lässig. Der Dolmetscher trat vor den Alten, bestellte die Grüße von Manuelito und setzte ihm auseinander, daß er sich dazu herablassen möge, etwas von seinen Kenntnissen zu verzapfen, woür es an einem Trinkgeld nicht fehlen sollte. Der Alte schürte das Feuer in dem kleinen kegelförmigen Ofen, stieß die auf uns kläffenden Hunde zurück, ließ sich auf eine Decke neben dem Feuer nieder und sang in etwas näselndem Tone, die Tagwacht der Nanajo-Jndianer. Dann aber verstummte er gänzlich und antwortete auch auf gar keine Fragen mehr. Das kenne ich. er, will jetzt Geld sehen," rief mir der Dolmetscher in.: Der Anblick eines Silberdollars brachte ein Lächeln auf feine verschrumpftcn Züge und loste seine Zunge zunächst zu folgenden Worten: Hals trocken. Alles trocken, dieses Jahr, letztes Jahr, zwei Jahr, kein Mais sür Pony, kein Gras für Schafe, kein Wasser in der Quelle,, nie so vorher, der Teufel hol's, trocken, trocken, ganz trocken. Alles versengt." Sülbcigras abgeschnitten, wcißerVlann ?I;at alles gute Land". Es war die alte tcube Jndianertlage; aber wir wollten Lieder und Geschichten von ihm hören. Noch einmal wurde das rostige Fuhr werk geschmiert; einmal in den richtigen Zug gebracht, war der greise Barde ün-, rfchöpflich in Liedern. " ßv Haufen und Haufen voll kann ich," sagte er, und dann sang er mit hellerer Stimme, gleichzeitig mit einem weichtönenden Stäbe auf einen Stein den Takt schlagend, ein indianisches Eämblerlied. Gar manchmal sitzen die Indianer die ganze Nacht bis zur Morgendämmerung beim : Glücksspiel zusammen, und auch bei diesem Geschäft singen sie beständig ihre Lieder, in denen es auch an Tönen der Wehmuth nicht fehlt! Das , eintönige 1 AüWheHMer? Pflaumenkerne, welche als Zähler dienen, klingt ebenfalls im Liede wieder. Wird endlich , das Spiel im Tagesgrauen aufgehoben, so singen die Spieler mit Vorliebe die Elster-Tägwacht5Z welchbeamnMKM WftÄ frÄ täK$$m$$$ Die Elster, die Elster, hier drunten. Des Morgens Fußstapfen im Weiß WWWhmMSgelWiW Es dämmert, es dämmert!" (Gayelka! WWWM?MZWW? " In den indianischen 1 Worten liegt flötende Musik, von welcher sich keine Vorstellung schwarz auf weiß geben läßt. Die Elfler - Tagwacht- ist eines der schönsten und zauberischsten Indianerlieber, und die Laute des geschwätzigen Vogeis sind darin vorzüglich nachgeahmt. Ueberhaupt sind die Indianer lieder in der Nachahmung aller möglichcn Natnrlaute von Wesen und Ebe mcnten grcß.
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W, WUÜ lL Am Marterpfahl. Nachdem uns Sechitee das ; Mur melthierxLied" und das Lied von der Haubenmeise" zum Besten gegeben deren Töne mehr kampstrotzig als M gisch sind ging er zu den M a r t e r liedern über, welche in Begleitung von mehr oder weniger gräßlichen Selbstpeinigungen gesungen . werden. Vor Allem bot er uns den großen lIocK-s-A-vnm"-Mortertanz-Gesang. welcher hauptsächlich in der Geschichte der Indianer der Ebenen so berühmt geworden ist. Ueber den Ursprung des wundervollen Liedes erzählte er uns: Als ich ein Knabe von 10 oder 12 Jahren war, ich glaube, es Zvar um das Jahr 1804 herum, gab es, eine Schaar von Indianern, welche unter dem Namen Die Flieger" , bekannt war: nur etwa hundert Krieger gehörten zu ihr, aber sie waren die wildesten aller amerikanischen Indianer und meist Banditen und Raufbolde vom Sioux und vom Cheyenne-Stamm, SelbsipeknZgnng. Dabei waren sie die besten Reiter der Ebenen, und sie bewegten sich Mit den großen Büffelheerden umher. Niemals ergaben sie sich; sie tödteten entweder, ode? wurden selber getödtet. oder auch Beides. Das Geheimniß der Kraft und Ausdauer dieser Handvoll furchtbarer Blitzreiter aber lag in den schrecklichen Martern, welche sie sich gegenfeitig auferlegten. Sie waren denn auch die Erfinder des Hocka-yum'' Rundtanzes; inmitten dieses Tanzes wurde abwechslungswei se ein Krieger am Oberleid an einem Baumstamm oder Balten aufgehängt, indem ihm ein steinernes Messer unter den Brustmuskeln quer durchgestoßen, durch die blutende Doppelöffnüng ein Strick oder Pferdehaar gezogen, und dieses an hölzernen Knebeln befestigt wurde, welche hoch in der Luft hingen; die Anderen umtanzten singend den dahangenden und schwingenden Helden. (Dieser Brauch hat merkwürdige Ähnlichkeit mit erneut, welcher noch heute zn Ajien unter den indischen Eingeborenen vorkommt, und von welchem die Depeschenlpalten zedes Jahr emmal melden, nur daß dort der Büßer an einem Haken autaehänat wird, den man durch, die Rückenmuskeln schlägt.) Bald verbmteie sich der Brauch werter, besonders bei den Sioux, den Gros Ventres. den M Perces, den Mandans, den Eheyennes und anderen In dianern der Ebenen. Die Flieger" wurden allerdings noch in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts am North Plattefluß sämmtlich abgeschlachtet, wahrscheinlich von den Sioux, ' fanden aber würdige Nachfolger in der EanoeBande", die sich zu fast noch größeren Schrcckensmen chen entwickelte. , Als diese schließlich von den Gros Ventres und den Mandans umzingelt wurden " :-t ''s. i- ' i'; uno lagen, oazz ne verloren waren, rief der Häuptling seinen Tapferen jzüt Folgt mir'" Wie, folgten lhM Ekner hinter.dem Andern. , ,Bor ihnen öffnete sich ein großes Loch im Eise des Man dan-Sees, und ein Wasserstrom wirbette rasch darm um. Mit stolzem Schritte trat der Häuptling vor diesen Wasserschlund, verschwandimit Einem wprung in der gurgelnden Tiefes und alle seine Krieger folgten ihm nach! Das vermochten sie nur durch den IIk-.s..) um"-Tanz Wer in diesem nicht aushielt, wurde als weidische Memme gezählt. ?N arter ist es. was die Knochen der Stärke und des Muthes auf6äutJ:!;;!';,;:;';;::j Es . sind eigenthümliche ' hüvfende Töne, welche zu diesem Martcrtanz und zu anocren Marterübungen gesungen werden, Töne, aus welchen lächelnder, scherzender Büßer-Heldenmuth im ver wegensten Sinne des Wortes spricht. Auch in solchen Tönen scheinen sich der ferne Westen und der ferne Osten gewissermaßen : die Hände ' zu ;: reichen. Allerdings sind die Marterübungen der Hindus im GUzenAühlgeren Eha rakters und verfolgen einen mehr rcli' giöim'HauckJ !l !;i Auch mit Liedesliedern erfreute ÜnS der Wundergreis, Lieder, die so klangvoll waren, wie das Schluchzen derHÄäctiZällWVmeS einen etwas verfänglichen Charakter; es war ein bei den Cheyenne-Jndianern belieb teö Duett zwischen einem verliebten Krieger und der Gattin eines Andern, welche mit einander durchbrennen. Eine der seltsamsten Melodien war darauf das Scalp - Tanzlied"; den Scalp mußte dabei ein Hut ersetzen, der auf einen Stock gesteckt war. und in welchen der Hundertjährige tanzte und hüpfte. Erschöpft ließ er sich dann auf seine Decke nieder; aber seine Squaw bewog ihn, noch das Lied des Donners" zu singen, in welchem es heißt: Thona! Thona! . Droben ist eine Stimme,
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ilhiiijh J: -ililltHwlItl'M : Die Stimme des Donners In der dunklen Wolke; Wieder und wieder erschallt sie Thona! Thona! Thona! Thona! Drunten ist ein Stimmchen. , Das Stimmchen eines Grashüpfers Unter den Pflanzen: Wieder und wieder zirpt es, Thona ! Thona ! ' Die Gegenüberstellung dieser zwei Stimmen der Natur ist gewiß eine sehr sinnig-naive. Das Lied ist das Lieb lingslied seimr Squaw. H. W. Veecherund seinrot' hZuttges Ebenbild. Sechitee lächelte verächtlich, als das Gespräch darauf kam. ob der rothe Mann an Witz hinter dem weißen zu rückstände. Er deutete auf eines der Bilder an der Wand. Es war ein Ebenbild des berühmten verstorbenen Kanzelredners Henry Ward Bcccher. Und er zeigte auf ein Bild daneben mit bedeutsamem Blick. Sehet. sagte er, das ist der Sternensohn", den wir den Henry Ward Veecher der Indianer mit großem Stolz nennen." Und merkwürdig! das indianische Gesicht sah beinahe wie eine verfeinerte Nachbildung des weißen aus. nur im Jndianerfchmuck. Wir verließen den Alten mit dem Bewußtsein, einen der merkwürdigsten noch lebenden Indianer ken nen gelernt zu haben. Die Zelkeu andern sich, nnd wir mit ihnen: Wie Ameier und Bmeier sich wieder sehen: Als Gesellen, als Handwerksmeister. M und M Freimaurer. Arzt,ttkDir ktlbcr! HHA:ft Kiikmü, t.r- ' kAmi Vr - . i:'l .Vr- j.--smtm !: .'.::ii'vii: j'lf ''ili;: ! - . .üNili !-:. "?:!: : s,: !i-: ?j-, : "'' !"::; - ' L1i.: liljrättlüilll Ihres Mannes hört sich wirklich fchrccklichM!.KS!!!' FrauVanTfel Doctor, der eben gehustet hat! , f S "c f 'cit cftb rn jli rn cnt J kSJi Y lliljlSahrhci Gnädige, Sie sehen von Tag zu.Tag jünger aus! man fühlt ordentlich bei Ihrem Anblick den jüngsten Tag herannahen!" Donnerwetter' Du wollte ich dem Unteroffizier Sch nidt noch etwas auf tragen, und jetzt weiß ich nicht mehr mnat 'iSt ist fArti!?ifrfHslfH nn IVM , ,: v f , man nicht an Alles selbst dentt, banr - vergißt man S!" Falsch verstanden. Käufer: Sie haben doch en Kalbsjehirn Herr Meester? Fleischermeisier: Tet nich aber e paar tüchtige Keile für Sie! Wörtlich .zu nehmen. Enge Stiefel tragen ist Eitelkeit, der die Strale am dem mit lolül.
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TerZittmetbaum. ' -l-lf ' ni ; ... ' ';1,:':.;;. Der merkwürdigste und einer der wichtigsten Bäume der Insel Ceylon ist der echte Zimmetbaum, der hier seine Urheimath hat und verpflanzt nirgends kln so gutes Product liefert, als vier Trotzdem daß die Verbreitung dcsBau ''iii vii i: Mks beschränkt ist auf die südwestliche regenreiche Hälfte von Ceylon, M der! Z'Mmet doch das Haupterzeugniß de? gcnzen .Insel, und durch den Handel mit diesem feinsten und köstlichsten Mixl Gewürze haben nacheinander garmanche Völker des Mvrgen- und Abendlandes große Reichthümer erworben: in älterer Zeit die Phönizier, Ehinescn, Araber und Muhamcdaner, die bis in!' 15.' Jahrhundert hinein den Urzprung deSZ Zimmets als einVeheimniß eiZersüchtZgI bewahrten, dann die Portugiefcn undK Holländer, in neuester Z:it aber, die. Engländer. Im Jahre ISX hob dies englische Aegierung deS Monopol, das ' sie in Händen hatte., auf, gestattete ttn 'i Verkauf von Ammellaud , 4n Privatleute und begnügte sich damit, die Ausfuhr des Zimmets auf die beiden Haupt- ; Häfen der Insel. Eolombo und Point
de Galle, zu beschrSnken, mit einer fy gäbe von 4 Pcnce das Pfund. A Mit dieser Aufhebung des Monopols 4 i hörte auch der beklagcnswerthe Zustand t der förmlich in vier Abtheilungen or- ß ganisirten Zi mm et schaler uf, die seZZM Jahrhunderten als unterste verachtetste Klasse in einer Art von erblicher Sklaverei und in größter Dürftigkeit lebtNWH an Stelle der Abgaben das mühsame', W Geschäft des Einsammelns und Präpa-pH rircns des Zimmets battcn vcrrichter
muizkn. , ,, Ter Zimmetbaum gchZri zu den LoW beerbäumen und ist nicht zu v,erwcch?eltt!( mit dem ihm sehr ähnlichen, abergrößc-M ren und goldgelb blühenden Karsian.H bäum, ebenfalls einer Lorbcerart. die auch auf Ceylon häung wächst. d:ren?' Rinde aber ein weit geringeres Product, die sogenannte Zimmet-Kajsia oder den indischen Zimmet, gibt. Der echte, Zimmetbaum ist in den Plantagen an der Westküste gewöhnlich nur I, selten 20 Fuß hoch, und der , glatte, blanke Stamm nur von der Stärke der Haselstaude. Im wilden Zustande ; wird er bedeutend höher und Narler. Am Wcstgcstade, wo er AUeZ vcrc! H nigt findet. 'was er bedarf: einen dür-Z ren Sandboden, starke Hitze und -äu'lj sigen Regen, werden die zur Saat?Z bestimmten Bäume gegen 1820 ,Zoll,U im Durchmesser und 4050 Fuß hoch:ZhK Zur Blütbezcit. im Januar, sind die Wälder mit zahlreichen weißenBlüthen bedeckt, die an hellgelben teugcln , , sitzen und einen sehr angenehmen, aber ' keineswegs zimmetartigcn Tust vcrbrei ten z im April reift die wenig benutzte, wachholdcrbcerartige Frucht, und im Mai beginnt die Entrindung der , ! Baume, die bis zum December wahrt.,,,, ,' Aus der Wurzel wird Kampfer, bneitet. Der papier oder pergamentdünue. von der äußeren grauen Rinde ziemlich be- i freite Bast der ein, bis dreijährigen , singcr-bis daumenstarkcn Schöliige, die in Bündel gesammelt weiden gibt in der Sonne gedörrt den Zimmet oder "'; , Kaneel. Der im Handel vorkommende ') 1 Zimmet ist größtenthcils unecht. Man 1 behauptet nicht zu ,viel. wenn man, ! sagt, daß neun Zehntel alles in London als Ceylon Zimmet verlausten Gewürzes Kassia ist, aus China und von der Malabarlüste. Eesankensplitter. Sage deinem Kinde weniger, wiesehr , du ks liebst, sondern sage ihm, wie sehr , du deine Eltern geliebt hast. .'i : Y '" Y lYii! Tein Dasein kann es nur verschönen. Bleibt es bei manchem Wunsch dew Sebncn; Denn die Erfüllung, wie l'cü',:t,, Ist der Enttäuschung nah' verwandt! , .. V , ' :- Hätte Golt zur Erschaffung der Wett eine Commission einberufen, die Welt wäre heute noch nicht fertig. 1 Wie weit ist der Werth der Dinge ge trennt Bon dem Namen, mit dem man sie Y . ,YnannteMY Die Menschen, die man am wenigsten kennt. Die nennt man gewöhnlich Bekannte. i ! Tre Kunst '' manches Schriftstellers besteht darin, zu fremden, Gedanke:' eigene Worte zu finden. :; Hi !;!:.:? "V . M'ch " Mk! ' Nichts yört soden lNcnuß eines schonen Bildes, als ein , dilöschöncS Weib'YY 'Y YY.;:': ';Y wilU. i: , . . . ,'f. " .jjl"' S j iyy.-.? -y.' ipte i ' , ' . , ' . , :,,juY .is! .t,;'-1!!;; ' Trauer ost nicht ahnen laßt, '; i'WfMl i. 'im Und bei manchem Freudenfest '") '' , Fehlt nichts, als die Freude. , l:,i';.';r. ;iS,-'',!:Sfä;;;;iiS:;:ii:J'Ä Y;i rt :"Y;" jag ,. ;!i jjjiö Yiiji: ' 51' , Das Glück wirst einen Schatten fcen-Neldliliig n; .::;:.'';::; -IhilvfiS;;;? :!:f i:'i '' -i D5liv,!'H''!'H"itz'' IsWiif ; j f, W W? Nicht nur sprechen, was nicht wahr ist, sondern auch nicht sprechen, was wahr ist, ist Lüge. !?kWGWW'? 'f'i ; 5 :v ; Ein jedes Laster hat seinen Reiz, Und sei es auch das schlimmste; Die einzige Ausnahme bildet der Geij? D'rum ist er auch das dümmste. A l s Friedrich dem Gro ßen. König von Preußen, der Criminalproceß jeine-Z Ministers von Görne vorgelegt und ihm dabei zu verstehen gegeben wurde, dafe dieser den Kopf vertieren müffe, erwiderte der Monarch mit einer bewundcrnsnzürdigcn Geistes' gegenwart: Nein, den Kopf kann Gorne nicht verlieren, denn er hat nie einen gehabt, man bringe ihn nach Spandau." Sonderbar. Fräulein 5? war nacheinander die Geliebte verschiedener Cavaliere und hat sich af diese Weise ein sehr inständiges Vermögen erworben.
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