Indiana Tribüne, Volume 16, Number 130, Indianapolis, Marion County, 29 January 1893 — Page 5
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Nach der Uhr.
Novelle? von Paul Blich. .Und das ist wirklich Ihr letztes Wort, Mary? ,Mein letztes, Herr pan der Straten!" .Sie wollen wirklich das Glück eines ganzen Lebens von einem thörichten, mechanischen Werke abhangig machen, wollen cns einer taufend Zujallen unterworfenen Grundlage den Tempel einer dauernden Zufriedenheit erbauen? Ah, ich muß sagen, daß ich diesen Gedanken grausam, das; ich ihn lacherlich siude!" Er sttich sich seinen blonden Schnurrkan und sah sie halb ärgerlich, halb bit tend aus seinen freundlichen blauen ?luAeu an z sie zog schmollend die hübschen, Zanft abfallenden Schultern in die Höhe und wiegte das dunkle, eigensinnige Köpfchen hin und her. Sie sagen mir da hübsche Dinge, nein Herr," antwortete sie. Lächerlich, grausam, thöricht und warum das Alles? Weil ich zu meinem künftigen Gatten einen Mann will, einen Mann !n jeder Beziehung, und weil ich als eine der vorzüglichen Tugenden des Mannes die Pünktlichkeit betrachte. yttchts ist mir unausstehlicher, als warten zu müssen, und nun gar noch warten in der Ehe! Entsetzlich! Wir wollen zum Thee fahren, und ich warte, bereits mlt Pelzumwurf und Handschuben versehen, auf den Herrn Gemahl, der mit seiner Kravatte nicht fertig wird! Wir geben Gesellschaft, und die Gäste sind fast vollzählig beisammen, nur der Hausherr fehlt, weü er sich beim Friseur . verspätet hat ! Und so weiter, und fo ; weiter ! Hundert, nein, taufend solcher Fälle giebt es, in denen man krank wer den könnte vor Ungeduld, uid besonoers ich, die ich ein wenig nervös und meinetwegen ein wenig eigensinnig bin. Eist wenig ! . feüfzte er. .Was wollen Sie damit sagen?" fragte sie zornig, wahrend ihre Stimme doch ein leiser Schmerz durchbebte. Können Sie es leugnen, daß Sie von fürchterlicher, daß Sie von qnalerregender Unpünktlichkeit sind? Und können Sie es mir verdenken, wenn ich, bevor ich Ihnen meine Hand für das Leben reiche, erst den Beweis haben will, daß Sie um meinetwillen Ihren größten Fehler ablegen können oder doch wenig stens abzulegen, versuchen? Ich habe es Ihnen gestanden, daß ich Sie nun, daß ich Sie ein wenig leiden kann ; aber Mary Prentice wird niemals die Ihre, wenn Sie sich nicht der von mir gewünschten Probe unterziehen ! .Aber ich bitte Sie herzlich, geliebtes Madchen...." Sie streckte ihm abwehrend die Hand entgegen. Keine Bitte mehr, mein Herr. Entweder bin ich Ihnen werth dann wer den Sie ohne Bedenken sich einer Bedingung unterwerfen die für jeden Anderen eine Kleinigkeit wäre; oder Sie haben mir Ihre Liebe nur gelogen und dann, dann Die helle Stimme Mterte ein wenig, nd in die dunklen Augen traten ein paar thränen; das war mehr, als Alfred n der Straten ertragen konnte. Gut drn! sagte er beschwichtigend. Es soll geschehen, was Sie wünschen ; also morgen punkt vier Uhr Nachmittags soll ich mir von Ihnen in der Villa Jhrer Eltern das Jawort holen?-' .Punkt vier H6r!" rief sie, jetzt schon wieder freudestrahlend. Aber eine Minute früher oder später, und Alles ist vorbei." .Meinetwegen". feuftteMsred. Ob. wohl ich mir eigentlich nicht denken kann aber Ihre Hand darf ich doch we nigstens küssen?" Sie nickte, zog langsam mit einem et was koketten Behagen den langen Handschuh aus und streckte ihm die rosigen Flngerchen hin, die er stürmisch an seine Lippen drückte. Oh Mary," sagte er dabei innig. Auch sie sah ihn freundlich, mit einem Ausdruck voll herzlicher Liebe an; aber sie war tapfer und wußte sich zu beherr? scheu. Auf morgen, Alfred! sagte sie. Und vergessen Sie nicht: pünktlich um vier Uhr!" - Eine fatale Idee!" sagte am nächsten Tage Herr Alfred van der Straten zu sich selbst, wahrend er es schlug gerade drei Uhr die Hauptstraße des Badeorts hinunterschritt. Im Grunde genommen ist die Sache ja lScherlich ein? fach, aber man weiß doch nicht, , wenn man Pech haben soll! Nun, ich bleibe in dieser Straße, bis es gleich vier ist, und stürze dann zur geeigneten Zeit in das Haus hinein. Oh Mary, holde, eigensinnige Mgiy, wozu bringst Du mich nicht durch Deine hübschen braunen An genf Da ist ja das Haus schon, und da weiß Gott, guten Tag, Fräulein MaryN Er hob den Hut gegen den Balkon, auf dem die Dame seines Herzens saß ; sie nickte freundlich Und sah dann rasch wieder aus ihr Buch. Aber aus einmal hol sie doch wieder ihr Köpfchen. - .Herr van der Straten !" rief sie. W lr r , ' ,: , , yaoen za vergeben, unsere uyren zu vergleichen I" 1 . ,: Und sie zog aus ihrem' Gürteltäschchen em reizendes Kunstwerk aus . )olo und Perlen und hielt es ihm hin H-. .DreieinoiertelM nach der Ihren?" 1 fMMs'i MDrei Uhr sechs Minuten," antwortete er prompt. Ich werde sie aber sofort mit der Ihrigen gleich stellen!" ' Und er that daö mit skrupulöser Genauigkeit, nur um das allerliebste weiße Händchen noch länger zu bewundern, zog dann seinen Hut uud wandte sich wieder d?maCäW , .Hier auf und ab , dürfen Sie aber nicht gehen," ries lhm Mary noch nach. .Setzen Sie sich doch i in das Cafe drüben!?MWM,MMWMMWB .Die Idee ist nicht schlecht " rief Al fred zurück und ging wirklich ins Ease; er hatte wahrhaftig viel Zeug zu einem guten Ehemann. Jnr Cafe war um diese Zeit kein Mensch z die Kellner schliefen inden Ecken, hie Locken der Buffetdame waren tief aus den Königskuchen geneigt, und nur die Fliegen schienen sich n der Schwüle ungeheuer behaglich zu fühlen und summten munter umher. Alfred van der Straten weckte den jüngsten der Gareons. der ihm mit krank-
hasten Gähnen elne Tasse Melange brachte und dann sofort wieder einschlief, sah nach der Uhr, setzte sich in eine küh'e Nische und nahm eine Zeitung vor. Ringsum war Alles still; die Kellner schliefen weiter, die Aeste der Orangen-1 bäume auf der Veranda rieben sich in ; gleichmäßigen Zwifchenräumen leise an einander, und das eintönige Surren und Summen der Fliegen klang, als ob es für die ganze Menschheit ein Schlummerlied sein sollte. Und Alfred las gerade die Befchreibung eines heißen Sommerabends, an dem es allmälig immer stiller und stiller wurde bis die Abendglocken leise die müde Welt zur Ruhe laut:n und jedes Auge sich in süßem Schlummer schließt. Die Lektüre nrnßte eine einschläfernde ; Wirkung gehabt haben, denn Plötzlich: bnm ! siel die Zeitung aus den Händen Alfreds zur Erde, und er fuhr verwirrt in die Höhe. .Donnerwetter, ich habe die Zeit ver schlafen," rief er erschrocken und riß die Ut)r aus der Tase. .Ah, dem Himmel sei Dank, noch eine Viertelstunde!" 'Alfred trocknete sich den Schweiß von der Stirn und stand auf; das war ge-
fährlich, dieses Sitzen in der Mittagsalutb! Er beaann lanafam aus und ab zu gehen und schwelgte in Gedanken be reitS in derMßen Hoffnnng, seinen Arm um eine reizende Gestalt schling n, ferne Lippen auf rosige frische Lippen drücken zu dürfen. Wahrend er das Alles sich ausmalte. wie nur ein Verliebter malen kann, warf er zufällig anen Blick m den Spiegel. Na, das war doch zu arg! Der hohe Kragen war während des Schlafes von dem Kinn niedergedrückt, die Kravatte verschoben, das Haar in Unordnung gekommen. Es war unmöglich in diesem Aufzug vor die Dame seines Herzens zu treten ; aber was an sangen? Er sah nach der Uhr ; noch zehn Mi nuten! Mit dem Kraaen ginge es zur Noth, aber das Haart Da siel ihm ein, daß neben dem Cafs ein kleines Zimmer lag, rn dem lch die Kellner ln vke Umform der Höflichkeit zu werfen pflegien ; sicherlich gab eS da Kamm, Bürste kurz, alles Nöthige., Sollte er einen wecken? Ach, sie schliefen so sanft, und es war ihm immer als n Verbrechen erschienen, einen Menschen im Schlafe zu stören. Wozu war es auch nöthig? tex klinkte die Thür auf und trat in das Allerheiligste em, indem er die Thür ein wenig offen ließ.... Jnzwnchen war der Zahlkellner erwacht und hatte die offene Thür bemerkt, aus der em gerade Nicht lehr angenehmer Dust hervordrang. .Der Teufel soll die Nachlakstgkeit holen!" rief er zornig aus. warf die Thür in's Schloß und drehte den Schtüssel von außen herum. Alfred fuhr das Knacken wie ein Dolchstich in's Herz; mit einem Satze war er an der Thür und rüttelte und riex: Sie. werden Sie wohl aleich öffnen! Machen Sie keine Witze, Sie verdamm ker Tölpel um Gottes willen, da schlagt es ja vier draußen; auf, oder ich trete die Thür ein . Und er begann mit Händen und Füßen die Pforte zu bearbeiten, die ihn von seiner Seligkeit schied. 'Natürlich war'S bei solchem Lärm selbst einem Kellner unmöglich zu schlafen. Einer nach dem andern fuhr in die Höhe und sah sich wild um. Ja, was gibt's denn? Äiennt's?" Schwarz oder Melange, Herr Graf?" Kreuj - Türken - Mohren Element. Seid Ihr verrückt geworden? Was ist denn für ein Lärm?" Nun, wird's bald, Ihr Narren?" rief Alfred von iunen. Na, wartet, wenn ich hinauskomme, Ihr Dümmkopfe. Die Thür auf! sag ich, auf!" Und er sing von Neuem ein Concert mit Handen nnv Fußen an Da lchcint's, daß einer drinnen ist bemerkre der Garzon Franz sehr verstän dig. .Esel! Ob Du's merkst! sagte verächllich der Zahlkellner. Aber wer? Und auf einmal begann sich eine Idee in ihm zur Klarheit durchzudringen. Kinder, paßt auf, da ist der Paletot' Marder, der gestern im Cafe Pießler gemaust hat. Hat sich in die Kleiderkam mer geschlichen, der Lump, der! Gleich lauf zum Polizisten Franz. und holst ihn her!" Aber wagte Franz zu bemerken. Nun wird's?" fragte jedoch sein Vorgesetzter mit einer so ausdrucksvollen Handbcwegung, daß Franz sofort wie eine Vomdc auf die Straße raste. Drinnen war es inzwischen stiller ge, worden. Alfred wa? verzmeifest, chlfach verzweifelt. , Wenn man Pech haben soll l senfzte er er konnte überhaupt nnr noch seufzen. , - Hort ihr's?" sagte Schani.. .Jetzt kriegt er's mit der Angst! Ich möcht' schon aufmachen, aber solch einem Kerl ist nicht zu trauen, und ohne Constabler na da sind Sif jct,HerT ich!incisttr c Wirklich keuchte der dicke Polizist herein, der sicy ,o ikyr oeeiir vaue, aiz e? or ma zu 'ix:Hören Sie. Männeken." sagte e? :.!:!: schon in der - Thür. Wenn das man keine Dummheit ist ! Solch ein Gauner macht ! nicht folchen Mordspektakel, wie der Kleine da erzahlt!" ' , .Aber wer soll denn sonst da hineingekommen sein ?" fragte der Zahlkellner etwas kleinlaut. .Na, das werden wir gleich sehen," antwortete der Polizist uud schloß, die Thür auf.. .. s s ! f .Ach der Herr Baron erklane, es in einem CboruS des Bedauerns. wahrend Alfred init einem zornigen .Narrenbande" zum Caf6 hinaus Ut.d mit ein paar langen Sätzen in das Haus seiner Angebeteten hineinstürzte. Ach es war ja doch vergeben? ! Wenigstens eine stunde mußte verflossen fein I Aber eS war ja nicht möglich, ihm die Schuld dafür zu geben ! Er war ja doch nur der Spieldall eines tückischen ÄufallS gewesen! Kaum ließ er sich Zeit. das Herein auf sein Klopfen abzuwarten. V angebet Mary", riet er ich kann wirklich nicht " da blieb er erttaunt stehen. In der Mitte deS Kim-
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mers ttand K'olösclia lLcbelnö Marn. und die Uhr auf dem Kamin schlug mir silberhellem Klänge gerade viermal an. Wunder und Welchen!" rief Alfred überglücklich, schloß, ohne noch weiter zu fragen, das Mädchen in die Arme und machte das Bild zur Wahrheit, das er ff. t . I .. . i c . i . i ncy voryln jo ccinnai ansgemair uaire Und in dem .Auaenblicke fcklua es draußen von der benachbarten Kirche . , . L C , f f st f . istur uns oeurnaj xm uqr Alfred fuhr zusammen und griff mechanisch nach Ker Westentasche wahrhaftiA auch hier fünf Uhr! Und auf dem Kamin Er sah seine Braut an. Erkläre mir, mein Lieb" sagte er. Da leate sie errotbend das ' KSvicken an seine Brust , und flüsterte: Ich habe mir überlegt, daß es eigentlich wirklich eine reckt dumme Vrobe sei. Und als Du mich fo lange warten ließest, da da t . c r is . r.. c f. yave icy oicugr angeyairen uno jic als ich Dich draußen hörte, aus vier ge miur istn gulatttes mventeuer. roficl Tech in der Liebe scheint der Präsident der Republik Uruguay zu haben. Italienischen Blättern wird über ein galantes Abenteuer dieses yerrn FslaöZ'Ses.benchtet: In Mons tevideo gibt seit einiger Zeit die Thea teraese'lschas't Arsaldo Vorstellunqen; die Trupve verfügt über, einige sehr schöne BaUetratten, die die Herrenwelt der Hauptstadt in ein wahres Delirium verietzt habm. Jung und Alt wlrbt um die Gunst der Schönen im Ballet. und fast zede derselben verfügt bereits über Brillanten in Hülle und Fülle und über den dazu gehörigen Spender. Einer dereifriqftLn Besuäierder Niiovo Politeama" (so heißt das Theater in Montevideo) war lange Zeit der Präsi dent der Republik. Herr , Herrera. Terne Bewunderer züchten aefllnentllch zu verbreiten, der Präsident fei ein grpßer Kunstentgustast und gediegener Kunstkenner, wahrend feine Gegner mit demselben (lifer behaupteten, Herrel sei nur e'.n Kenner der Künstlerinnen yder möchte eZ wenigstens werden. So schwankte von der Parteien Haß und Gunst verfolgt, das Charakterbild des Präsidenten lange in der Geschichte vtm Montevideo, bis man den alten Herrn eines Abends auf verbotenen Wegen ertappte, die er jedoch, nach den trüben Erfahrungen, die er mit der ge Heimen Sünde gemacht, nicht zum zmei ten Male einschlaaen dürfte. Es war an einem der letzten Abende im No vember; die Vorstellung im Politeama war soeben zu Ende gegangen, und an den AuZqangen des Theaters warteten mzör oder minder eleaant aekleidetk Jünglinge auf die leichten Sylphidm Vor einem Seitenvförtchen hielt Bit Staatskaroffe des Präsidenten und Von semem Coupee aus übersloa das Staatsoberhaupt von Uruguay mi Luchsaugen die zur Buhne führend halsbrecherische Treppe, die. die reizen den Ballerinen hinab voltigiren muß ten, um m s tfrcic zu gelangen. Und alle, alle kamen, die Laura, die Elorjnda, die Rosa, die Bianca und jede fand bald em Plätzchen und ein SchZtzchen und flog 'in die,,, offenen Arme ihres h.'.rcenden Setadons, und als die niedlicheAnnelta, der sog. .Gas senjunge" des Paüetkörpers. singind und pfeifend die Wendeltreppe hinabstieg, da öffnete auch der würdige Prä' sident die Arme und außer den Annen noch den Wagenschlaz und püsterte der Schönen in aller Eile sün klingende Märchen von einem üppigen Souper und einem , trotz Ben Akiba noch ich: dagewesenen ArilZantschmuck zu. Doch kaüm war ihm das Wort entfahren, möcht er's im Busen gern bewahren. Denn wenn ein Präsident Pech haben soll, verführt ihn ein neckischer Kobold dazu, mit einer bcthmatheten Dam' vom Ballet anzubandeln. Zu allem Unglück batie AnnettaZ schlechtere Hälfte jedes der glühenden Wone, das der Präsident dem schönen Gasienjungen" zuflüstert gehört und sich für diese seiner Gattin zu Theil ge? wordene Lieüens'.vürdlgkeit auf der Stelle revanchirt. indem er, der obersten Spitze der B.chörden von Uruguay zwei ebenso gutgemeinte als wohlgezielte Ohrfeigen, verabreichte. Das Fiasco in der Liebe, das der Präsident Herrera erlitten, wird noch ein gerichtliches Nachspiel' Haben. Man muß jedoch nicht etwa glauben, daß der Präsident geg?n den schlagfertigen Gatten Anne! tas gellagt habe; im Gegentheil, der Letztere spielt jetzt noch, den Beleidigten und verlangt von Herrn Herrera eine Sühne, in klingender Münze für, die der lieblichen Annetta angethane Schmach". , , ' : Oei den Beduinen. Die Prager .Bohemia" hat von dem Reisenden Dr. Ed. Glaser ein Schrei' den, aus Arabien erhalten, dem wir Folgendes entnehmen: .Es war vor auszusehen, daß nach fast vierjähriger A bw esen heit die R il i kehr d es Fe kih H vi sein nach ?)emen von seinen Freunden nicht unbemerkt bleiben werde. In der That stellte sich ; der Reihe nach Einer um den And.'rnein, theils schon am Wege, theils in an'a. um mir einen Willkommengluß zu bietend, und wohl auch,, um das übliche Geschenk in Empsang zn, nehmen. Was von Dir kommt, ist genehm",, heißt es da jeden Taz zehn- oder fünszehnmal. und der Fekih Husein kennt die Gebräuche des Beduinenlandcs zu gut, als dak er sich alterprobten freunden gegenüber einer Landessitte entziehen würde.' i Diese braven Naturkinder kennen keinen Doc tor keinen Professor keinen Forschunas' reisenden; für sie existirt nur der Mensch, der Freund und der Feind. Bei civilisirten Nationen, hie sich regelrechter Regierungen erfreuen, genügt ein ossicielleS Einführungsschreiben. Die Beamtenschaft und auch die Be?ölkerunq respektiren solche behördlichen Anordnungen ohne Weiteres und es bedarf durchaus keiner persönlichen Be Ziehungen und Freundschaften, um auszukommen und seinen Arbeiten un
v 'm .ot V'JSS' Ä-CriS? iicS5-3" rr ,Jtf&$$ N-. ' ' ii-. 'MWMÄÄ. . FWM . . tzMSMW.V. w'i'Tpf I T mmk MMWA MM-MHMMWi MWzMM fSfewAV:ti!
MWMSWMWSV KLWSHt! , Sirs. Amtxn&a Patsle-ij , eil diel? Jsliren elM.?eaPf KMeszÄ. der Tnnitn vZ'iScol'ai.Stt bsr'!. Ä. fa:t immer I ,nke 'Zlf m Hood'5 Ci?iz Variüa. ie litt jaljtclan mt ecznnaUÄ Zkre Dbatöse Getck an d ekchte. e spse und den Ohren, wvdl'rch He faft em J.'dr tan ,zub war uns Zdre LeUrait litt. Zu krstüune ihrer Freunde izai Hoods SarZaparilla ibre HeNung bemerk IleMa. und tan sie fttzi so qut wie ie KSrea nnd sehen Wepe1,olle e,Nieldeuen iiiresFallc, schrdt an C.I..H o v d k 0 o., Soweit, Mass. ' Zdood'PiNen Kud det Hans gemachr und ns perfikk ,u ihrer He lkrsxl. Pro?nn nS u. sehe. Bruch kurirt. Bedingungen : Keine Zahlung, bis die ' Kur .kTiS: in. VüUia.;c;g iji. Kein Messer gebraucht und Blut gezogen. ?tö macke Contratte und devonire da KZeli, in der Bank. Meieren Putins lArnn,. tftnifnv fc.a Osd FeLaw GedaudrS, Ecke Pennsylvania und Wzhwgron Straße. No. 20)4 West Washingwn Straße. , Sprechstunden von Uhr Morg. biS S Uhr Nm. W. H. Nott. M. Besvritkt I föttrt V V Obst. Banme jM' 4V -) ' ' I WSm-' und M? Reden. Wurmiqe Frucht nd SU,rost bn Httitin, tirntn, ttteiv ant i-rlaurntn Btbit:cn bmfs X rauben: unt Äattond 3 . . I . a.: tzTi . ma v ic s . . , . Ejuw uiw "a siauiiS i crcuiraiijcq ictlt't 3trftiuiunä-4l5tatattn tit bkstk im atm. tautent im etruch. fiatalc. mit in'4r(iliunn Utr te tfrättn schädlich, Ins,, ji (r Pft gaat. , Vtii WJM. STAHL, QU I NCY, I LU Was wir haben : Für Damen: Pelzkragen, Muffe, Boas :e. in reicher Auswahl. F ü r H e r r e n : Hüte, Handschuhe, Binden und sonstige Ausstattungsar. tikel in großer Auswahl. Man spreche vor bei Bn W. Ecke PeNnMvsma und MsfZ:i!?to Strafe, geitdrt zu odlten. So iit's auch ir der Türkei. Die Beduinen aber sind von der Ei vilisation nrch nicht so weit.beleckt, daß sie wissen würden, was ein Staats, gebilde ist, und so sind sie denn auch in ihrem ganzen Thun und Lassen anders geartet, als wir armen Kinder der ent nervten und entnervenden Civilisation. Ja. als Rakan letzthin wieder zum ersten Male mein Zimmer betrat und mit der ganzen Wucht seiner reizenden Beduinmderedtsamkeit auf mich ein stürmte, da fühlte ich mich diesem Sohne der Wildniß gegenüber wahrhaft inferior. Asler kam mit seinem Söhnchen Aidh angerückt, einem kaum zehnjährigen Knaben, der sich gar stramm präsentirte. Der kleine Kerl war neun Zehntel nackt, aber seine schneidige ,, Djenbijfe, die er am Leib gürtel trug, wußte er gar wacker zu handhaben, so wacker, wie feine Zunge. Jedes Wort saß wie eine wohlgelungene Quart, kurz, ich hatte meine Freude an dem Jungen, dessen erste größere Reise, eine Reue nach den Bergen, dem Fekih Husein galt. Versteht sich, daß ich ihn von Kopf zu Fuß neu aus? stassirft, was in Sana, nebenbei be merkt, mit anderthalb Maria-Theresia Thaler zu bewerkstelligen ist. Ein Hemd aus dunkelblau gefärbter einheimischer Leinwand, ein Kub' (Kopf tuch) und ein Gürtel Messer sammt hol zerner Scheide, das ist die Bescheerung. die einen nackten B:duinenjungen him melhoch zu beglücken vermag'u ihn ihsttfächllch zum Gegenstand desMetdez aller seine? Kameraden macht. " '!, So kamen sie Älle, ? von Nah und Fern. Wer nicht persönlich erscheinen konnte) stellte sich brieflich ein, mit oft grauenerregender Orthographie. EinKabilen scheikh oder ein Beduinenhäuptling ver achtet die Schreibkunst und Gelehrsamseit genau so wie jedes Handwerk. Zu solchen gemeinen Verrichtungen zieht er den Stammes-Fekih heran, gewöhnlich ein verbummeltes Moscheengenie, das nur für. elendes Devutat im Stamme dasMädchenlfürMlles'abgibt Der Fekih ist Schreiber für Alle, sonders für den Scheikh, dann Borbe terWrediger)'Laüfb Gkneralschaltsnarr. Daß ein solcher Slammes-ekih nicht zu den gelehrte Neu Männern zählt, ist selbst verstand lich, und Ebenso selbstverständlich ist es) daL eis, d:r das Gttrtelmesser nur pro foxma, trügt, mit Niemandem Anderen, als mit der Rechtschreibung auf Kriegs sun stcht. Diese allein fetzt ihm zn un gibt ,hm zu lchanen nnd rhr allem. ! sert er alltäglich die hartnäckigsten Ge fechte, bei lnen der Fekih stets Zieger bleibt, während die Orthographie in oer Regel eine totale Niederlage erlei bet. Einen folchen Brief erhielt ich aus dem Sabäerlande von einem meiner dortigen Freunde, dem Scheikh des stärksten Beduinenstammes jener Ge ?d. , .,,.,,,, ., . Verlangt Mucho's Best Havanna rgar
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