Indiana Tribüne, Volume 16, Number 128, Indianapolis, Marion County, 27 January 1893 — Page 2

Jndiana Tribüne. I"' ' ' 1 '; I "ml in. 1 n ' ' ' ;;: Erscheint AügNch und Sottttiag.

Tie tZgltche .Tribüne" ksslet durch den Träge? 12 Cent per Woche, die SonnregZTribüne'' B Cent! PerWoSe. Beide zusammr IsSctit der B3 Cent per Monat. Per Post jugeschick! in Vor suSbezahlun K'per Jahr. OMe : 130 Oft Maryland Straße. 3nd!anadoM, Ind., 27. Januar '93 in Äeu??Kar!nnieik TraniSNkck ,T , ,, - ,F ' 1 - , , 5 lothringer. .Im Zickzack durch da? deutsche Keichsland- betikeln sich zwanglose Bei trage für die .Kölnische Zeitung", gc schrieben üon einem AuZländer" (attaii Anschein nach einem Teutsch merikann), dem wir folgende interettante (l;''cbr entnehmen: Nur ein einziger Geistlicher in ElsaßLothringen hat es bisher gewagt, in Wort und Schrift mit geradezu bqei stertem Schsunge für das Teutschthum einzutreten: der Pfarrer Jacot ineves im Lanreise Metz, demjenigen Theile von Lothringen, in welchem das ftran zösische die Muttersprache der Bedölkerung bildet. Jacot hat ein höchst interessantes Buch geschrieben, das unter dem Titel En pajs annese" (Im anncctirtcn Lande) in Me im Verlage von Gebrüder Lang erschienen ist. ' In sehr wirtunzZvoller, bald ernster, bald humonscher Sprache beschwört er darin seine Landsleute, die Annerion als Fügung Gottes ergebungsvoll hinzunehmen nnö neu und. fest zum Kaiser und zur deut schen Regierung zu stehen. .; l Jch hatte in Paris zahlreiche Artikel gelesen, in welchen dieser elende Rene gat", dieser AbtrünnigL" und TOn eisige als Auswurf der Menschheit hingestellt wurde, Grund genug für mich, ihn zu besuchen. Als ich in Lothringen umhcrfuhr, stieg ich eines Tages in Marzieres, einer Station zwischen Metz und Tiedenhosen. aus und machte mich auf den Weg nach Feves. Ich bade zu ,,Wasser und zu Lande, zu Pferde und zu Fuß schon manche Jährlichkeit bestanden, aber dieser Weg von wenigen Kilometern, den ich bzi Hellem Mittag antrat, gehört zu meinen unangenehmsten Erinnern ngen. Es war nämlich nur nach der Tageszeit Heller Mittag, in Wirklichkeit aber ein Nebel, daß man keine fünf Schritte weit fehcn konnte. Ich gerieth vom Wege ad, auf, vereiste Sturzäer und halb zugesrorene Bäche,, wurde von einem höchst unangenehmen Hunde gestellt, rutschte auf Glatteis aus. stürzte, verlor mein Augenglas, beschädigte ein sehr schönes Beinkleid und was dergleichen llnange-, nehmes noch mehr ist. Wie ad , alles auf dieser Welt endlich einmal ein Ende hat, so auch mein Weg , nach Feves. Ich kam an und fand in , dem Pfarrer, der mich mit würdiger Freundlichkeit empfing, einen gesuoeien uno lniercanren cann, der mir manche bekehrende Aufschlüsse über Land, Leute, tammungen und Verhältnisse , gab. Mit der größten Offenheit antwortete,, er nur auf alle meine Fragens selbst dann, wenn es sich um peinliche Gegenstände handelte. Nach einer ziemlich ausführlichen Vef'rechung der gegen Pfarrer Jacot 'ge richteten hämischen Angriffe der franzöfischen Preize fragte der Erzähler nach der allgemeinen Stimmung im Lande imd nach den Instchten über die Re gieruug. , .Tie Stimmung ist gut," sagte Pfarrer Jacot lebhast, .die Leule sind zafrieden, sie werden nicht gedrückt, reCrn frei über alles und fühlen sich ganz loohl. : Tie Franzosen reden immer, kls ob hierzulande alles traurig fei. Sehen Sie sich nur einmal ein Fest an. dann werden Sie 'die Augen aufmarceii! Ilrt) sehen Sie einmal, wenn btx Statthalter durch das Land reist! Kein Monarch wird von seinen UMer lbanen so herzlich und aufrichtig begrüßt, empfangen und gefeiert, wie der ürft Hohenlohe von dm.Annectlrten. Ter Protest ist todt, man ist.ganz gut deutsch geworden im Lande. Tie Re gierung ist gut. Nur die leidige pra -henfrage, ach, da ist die Regierung auf ö m Irrwegen Wenn sie doch einsehen wollte! Ta lernen unsere Kinder in "der Schule deutsch; ' ich halte den Katechismus fran:Ost'ch; zu Hause sprechen sie Patois , tie armen Lämmer, schließlich Tonnen sie von Allem nichts. Sind die Leute i:i Canada schlechte Engländer oder die Gallonen schlechte Preußen, weil sie französtsch sprechen? Ich ziehe doch einen sranzosisch sprechenden Lothringer, der ans ehrlichem Herzen sein mvm VEm jreur ruft, einem deutsch sprechen ten Elsässcr vor, der gegen die Regie rung agilirt! Welcher' Fehler. ,, das Tvrauzöstjche hier zu', bekämpfen! 'Auf d:e Gesinnung, nicht auf die Sprache Ijninn es an! Tas Teutsche bringt i;ian in die Leute nicht hinein. Wie riele lothringische Rekruten find deser tiTl ?egen der ,Sprachschwierigkeit! Urme Kerle, sie hatten ganz loyale Gesinnungen; wenn, man lothringische Regimenter mit' französischem Kommando hatte,, sie wären die bravsten Soldaten und' gäben gern ihr Blut für Kaiser und Reich!" Als ich eine Stunde später im dichten Nebel auf einem offenen Wägelchen von Feves zur Station Maizieres fuhr, erzählte mein Wagenlenker mir viel ttuteS vom Pfarrer Jaot und auch ;ine scherzhafte Geschichte von einem ,ranzösischen Reporter, der neulich in Ft?es gewesen war, um Nachrichten über den .urv traiire fcen verratherischen Dorspfarrer) einzuziehen.' Sie Satten ihm schön heimgeleuchtet, diese Lothringer! .Bekümmern Sie sich um Panama," hatte ,ihm ein ' Bauersmann gesagt. .Ihre Zeitungen sind Lügenbkatter!" rief ein Anderer. Und ew' Tritte? sagte: .Wir waren früher gute Franzosen; ihr habt uns an , Teutlchlcnd abgetreten; je&i sind wir gute Teutsche und wollen es auch blei fctnl' Doktoren? Pah! Nehmet Hatt'S Willen-

Vlrchow ezs Darwins

Prof. Vircho hat nöuerdinzZ f?mn Transsormismns und Dcs.-cndeuz" darlegt, den das englische .Journal of PatdolMand Bacteriolog- veröffent' licht In der Einleitung weist Biichoiii darauf hin, daß die Vorstellung von der Verwandlung einer orgaui'cheu Zorm in eine andere uralt sei: Wir finden sie in den Sagen fast aller Vök ker, und bevor sie in der griechischrn Mythologie feste Gestalt annahm, bestand sie schon in den Ueberlieferungen der arischen und monogolifchen Stämme des Orients. Tas Entstehen einer solchen Vorstellung ist auf d'n erste. Blick nicht leicht ;u erklären, da die Erfahrung kein Bei'piel von Umwand lung emcs ausgebildeten Organismus in einen andern liefert.... Tar:vin und seine Schüler sind, fownt es d:n Manschen betrifft, nicht w.'iter geom men, als -eine Hypothese auszupellen: noch h.'ute fehlt der genetische Nachweis der Abstammung dss Menschen vor einem Thiere. Tie Hypothese würde erst eine Th.'orie werden, wenn das m'ssing . link", der Proanthrop.'s Stufe' zwischen Mensch und Affe), sich fände. Alle hieraus, abzielenden Erwartungen sind bisher illusorisch geblieben. Alles, was wir vom fossilen oder -prühistcri-schen Menschen wissen, zeigt, daß dieser bereits ein Komo ssIsns s.vernünstiger , Mensch". Linnäus' wissen 'chaftliche Bezeichnung für den Mensch.'N in der Naturge.'chichte) war; und auch die noch lebenden Urvölker, deren Erforschung in den letzten Jahren seifrig betrieben wurde, haben uns keinen proanthropischen Typus kennen" g: lehrt. Es ist noch nicht einmal erwie sen,. daß verschiedene Raffen sich von einem Stamme entwickelt haben: Wir kennen thatsächlich keine weiße Raffe, die von Negern, keine Negerfamilie, die von einem weißen Volke abstammte. Tie Anthropologie steht in diesem Punkte auf, der Stufe der Euvier'scher Zoologie. Virchow betont, wie schwierig es sei, wissenschaftlich und genau zu definiren, worin die feste Grundlage der Erblich keit bestehe, und erklärt, daß man einen sicheren Maßstab in der Pathologie suchen könne. Er selbst habe es als seine eigentliche Leb.mSau''gade betrachtet, den biologischen Eharatler der Pathologie in seinen einzelnen Zügen klarzustellen. Es folgen al-dann fachmännilcde Darlegungen, dieser Art, . die Virchow zu folgenden Schlüssen führen: Tie Pathologie gewährt keine Stütze für eine weitere Ausdehnung des Begriff der Descendenz. Tie Frage der organologischen Transformation ist in ganz anderer Weise zu losen. Tie An ordnung verschiedener Gewebe zu einem Organ, die Bildung größerer Systeme durch Zusammenordnung verschiedener Organe, gestattet einen so großen Spielraum, daß , die ausgesprochensten Abweichungen vom Normaltypus reliib irren können. Ich machte zum Schluß nur darauf hinweisen, daß meiner Mei iiung nach Zeder Fall von Descendenz im inne Tarmms, d. h. jede Abweichun'g vom TypüZ des elterlichen Or gauismus. einen pathologischen Vorgang darstellt. - UV ictrurn die Gaaia" der dria" nicht half. tß Um London, 4. Januar. Der Kapitän des Eunard-TampferS .Gallia-, Ferguson, hat seinen Vor aesedteu 1 zur Erklärung seines Verhak. lcns. weshalb er dem gleichfalls der EunLrdGeftllschaft gehörigen Tampser .Umbrla" .keine Hilfe leistete. Folgen des mitgetheilt: Als -die, GaMa- die .Umbrla" traf, lag die letztere .so rutna. wie eine Ente auf einem Teiche da", während die .Gallia" stark rollte. Als Kapitän Ferguson das Zeichi-n las .chaft gebrochen".,! .berieth er mit seinen Ingenieurs, was geschehen solle. Er war jedoch völlig beruhigt, als.er das nächste Zeichen sah ,Jm Stande, morgen weiter zu segrlnl., Damit U& ten die Interessen der Gallia" ni den Vordergrund. Es fragte sich, ob der 55oh!envörrath derselben .es,, gestatten werde, einen oder, zwei Tage, bei der .Umbia- zu, liegen., Die .limdria war in gutem Zustande und befand sich in dem gewöhnlichen Eours der ai lautlichen Dampfer." .'Tas'Wetter er laubte zur Zeit nicht die Ueberführung der Fahrgäste,, beruhigte sich aber schon. Uuter diesen Umständen hielt er es für seine Pflicht, weiter zu fahren und allen nach Westen fahrenden Dampfern die Lage der llmbria" mitzutheilen. , n Nach zehn Stunden schon machte Kapitän Ferguson einem vorübersahrenden Schiffe die erste Mel dung. ' ,, In dieser Erklärung befindet sich eine Lücke: Kapitän Ferguson sagt nämlich i.ht, ,od der Kapitän der .Umbria" MKaq, ihn ausgesordert hat, bis zum nächnen Morgen ln der Nähe zubleiben und weshalb er diesem Wunsche nicht entsprochen hat. , , Einer der Passagiere der .Galliii, Kapitän Long, erzählt, daß Kapitän Feraufon dcm, Wunsche seines Kollegen nicht nachgekommen sei weil die .Gallia" nur mit einem für eine gewöhnliche , Reise V genügenden Kohlenvorrath versehen war, und weil dcn diePost befördernden Tampsschiffen nur dann ein Verzug zur Hilfeleistung gestaltet ist. wenn 'die Paffagiere und Mannschaft des anderen Schiffes sich in Lebensgefahr befinden. Das sei aber bei der .Umdria" nicht der Fall geWlsWMAZ : Auf der .Gallia" scheint übrigens vor einiger Zeit ein ähnlicher Unglücksfall, wie auf der .Umdria" vorgelomwen zu sein, doch konnte der gebrochene schaft wiedcrh.'raestellt werden. Das Schiff war jedoch eine Zeitlang nicht im Stande, zu segeln oder sich in's Schlepptau nehmen zu lassen, da die Schraube f.n eine ganz vkrkchrte Lage gekommen .?ar. Woot in Cisgefahr. Jedes Jahr in der Zeit der EiÄ stauungen und Eiöthauungen trifft eine Menge Hiobsposten über festgekeilte oder zerdrückte' und ' unteraesanaem.i

Standpunkt zu den von Tarwnr und dessen Schülern ausgcst.'llten H.zplh scn in einem bemerkenswerthen Anksag

SchlNm cm. So auch zetzk wieder aus vielen Theilen unseres -Landes. Es sieht gerade danach aus,' üH ob der Mensch ganz machilös gegen solche' Unheil sei. Andererseits weiß man nicht'genug zu erzählen von dem Boot, mit welchem Tr.' Nansen seine nächste Nordpolfahrt antreten will, nd das so gebaut sein Zoll, daß es bcim Eisdruck gehoben, f-cim Eisgang geschoben wird, im! durch Stöße solcher Art seine Theile nrnoch fester zufaminengetrieben ie.b?it. Ta möchle man sich doch fragen : Ist denn nur der N o r d p o l gut genug für solche Boote? Warurr ich! daheim ausanc'en'

vom Jnlanve. Im 101. Lebensjahre ist in Poughlecpsie. N. , der älteste Bür ge? von Tuchen Eounty. Lcwis Baler. gestorben. Tersclbe war Farmer von Berns und hat in dem Orte Been an das Amt als Friedensrichter 25 Jahre lang bekleidet. Joseph Bnrstow, welche: anfing, das Schrift sekergewcrbe in der .Norwich Wectl. Eon'n., im Jahre 134 zu erlernen.' arbeitet noch immer als Schristseker in jener Stadt und er ist jekt 84 Jah.e alt. Barstom ist b sonders stolz darauf, daß er jahrelang ein Kamerad von Horae Greeley ge weseu ist und neben ihm gearbeitet hat. Seit G r ü n d-u n g d e r B u n desregicrung hat New j)ork 47 Eabi nctseinennungen gehabt, Massachusetts, 37, Pcnnsylvanieii 36 und Virginien mit West-Virginien zu'ammen 43. Ea lisornien. jeZl einer der größten und wichtigsten Staaten, ist niemals im Eadinet vertreten gewesen. Die ein zige Stellung, welche jemals einMann aus irgend einem der Pacisic-Staaten im Eabinet beneidet hat, war die des Generalanwakts, welche George Wu liams unter Grant inne hatte. New Aork hat fünf Staatssecretäre geliefert, sechs Schahamtssecretäre, fünf Kriegs--und vier Marinese.retäre, drei General Postmeister und drei Generalanwälte. aber noch niemals einen Secretär des I nncrn.' In Betreff der Goldfel. der von San Juan in Colorado ist kürzlich eine Reaktion eingetreten. Es var bekanntlich behauptet worden, es fei Alles .Humbug", was über 'die angeblich dort vorhandenen Geldfchäe verlautet hatte. Es scheint jedoch That sache zu sein, daß reiche Goldadern dort vorhanden sind, nur bedarf es zur Ausbeutung derselben eines , großen Kapitals. ,'Tie Goldsucher, die' zuerst dorthin geströmt sind, waren ohne alle Mittel und bildeten sich ein. das Gold ohne Mühe vom Boden auflesen zu können. Tiefe haben sich in ihren ErWartungen sehr gekäuschi, kehren jetzt zurück und lassen kein gutes Haar cm den neuen .Goldfeldern-. Leute von Mitteln, die nach ihnen kommen und eine Zeit lang aushalten können, wer den aber wahrscheinlich dort ihre Rechnnng finden und reich werden. John L. Sullivan und du Schauspielertruppe, mit welcher er reist, hielt sich kürzlich an einem Tage mehrere Stunden in Allianz, O., auf. Während die Gesellschaft auf einen verspäteten Bahnzug wartete, verließ Sullivan dieselbe, zog. von einem larwenden Volkshanfen begleitet, durch die Straßen von einem' Wirthshause zum andern, traktirte einen Jeden, der mit ihm trinlen wollte, und warf gele gentlich einen von denen, die mit ihm tranken, sehr derb auf den Boden, wo bei er schrie: .Der alte John ist noch immerein Handsester Kerl, nicht wahr?" Um zu verhindern, daß der betrunkene Nlopsfechter ernstlichen Schaden that, wurden vier Polizisten nach ihm aus gesandt, diese kamen aber zu spät, , um ihn zu veihasten, da er inzwischen seineu Train bestiegen und die Stadt ver lallen hatte. , ? Eine kernige Rede gegen Einwanderungssperre hielt im Bundessenat der texani'che Senator Mills: Weder- von - langwierige? Quarantäne noch von Einwanderungssperre wolle er etwas wissen. Nur die Amerikaner seien ob der Eholera-Einschleppung alärmirt. Habe etwa England eine solche Absperrung für nothwendig gekalten? 'Und dochsei die Gefahr der Einschkppuug dort viel größer. England wisse, daß solche Maßregeln seinen Handel zu Grunde richten würden. Und dasselbe würde der Fall mit , den Ver. Staaten sein, wenn man sich hier dazu entschlösse. Tie ganze Eholerafurcht sei auf die Voraussagungen eini ger Gelehrten zurüzusühren. Tie Gelehrten hättcn auch prophezeit, daß der Biela'sche Kowet' mit der Erde zusammenrennen ' werde und ; Taulende von Menschen seien vor Angst ob der , schrecklichen , ,Dinge die, da geschehen sollten, fast umgekomnien Ganz ähnlich verhalte es sich mit der Eholera-Panik. Er protestire dagegen, .daß einigen wenigen Beamten bic Macht verliehen werden solle, zu bestimmen, ob ein Schiff mit Passagieren und' werthvoller Ladung aus einem Hafen drüben absegeln dürse, oder ob demselben hier das., Landen gestattet sein solle. Er halte es nicht für räth jich. einem Präsidenten die außerorcentliche MachiDefiigmß zu geben, eine Einwanderungssperre 1 zu dekretiern, gleichviel, ob er ein Republikaner oder Demokrat sei. Auch werde er für keine Bill stimmen, welche die Einwänderuug verbiete unter dem Vorgeben, der Verbreitung der Cholera Einhalt zu thun. ' Er glaube überhaupt, , dieser Bill liege die Furcht zu Grunds daß die, Demokratie sich, zu verbreiten 'im Begriff stehe, deshalb wolle man der Einwanderung Einhalt , thun. ' Aber die Einwanderung sei nothwendig, sie sei ein Segen für dieses Land, und deshalb follte keine Sperre eintreten. Vernünftiger a l 3 I a y vould war. ist jener Geschäftsmann in Michigan, der jüngst durch die einfach? Ankündigung, er habe jeZt genug erworden und wolle seine übrigen Jahre in Frieden seiner Erholung und seinem allgemeinen körperlichen Genuß widwen. . bezeichnenderweise bedeutendes Aufsehen innerhalb und außerhalb des Staates Michigan erregte. Der besagte Geschäftsmann hatte ein bedeuten dkZ Vermögen anaebäult. ebne iedock

cm .Millaroeler- 'geworden zu lein. Er kann noch,' keineswegs alt genannt werden, sondern erfreut sich noch des Vollgenusses - seiner körperlichen und geistigen Krast und Gesundheit. Aber dieser sonderbare Kauz hat genug kriegen können unerhört! Er hält -es daher nicht für nöthig, das Erlisten und Emis'en so lange fortzusetzen bis er als zusammengebrochener Mensch mitten im wüthenden Kampf um's Dasein in's Grad kollcrt, sondern er, geht hin., gibt ' jedem seiner erwachsenen Kinder einen austüudigen Brocken dessen, was er erworben, behält noch genug für sich selbst und außerdem ein hübsches Sümmchen für menschenfreundliche Zwecke übrig, und setzt sich dann vergiügt zur Ruhe, bei Gott Mammon, dieser Mann ist ganz gewiß verrückt ! Denn das Natürliche ist bei uus das Abnorme geworden. Doch hören wir, was dieser Riv von Winkle in unserem ge'chäi?srasenden Land und Zeitalter selber sagt : Ich habe mich vom Geschäst zurückgezogen mit einem ehrlichen Namen, einer zahlungsfähigen Bilanz, guter Gesundheit, sicherer Stellung für niich und meine Familie, und im Frie Den mit Der ganzen Welt." Was kann der Mensch mehr vom Leben verlangen oder je erhalten, für sich und die Seiuen? 'Mehr nicht, wohl aber um Vieles weniaer. Wenn ein Gould

oder Vauderbilt im .besseren Jenseitsvon diesem ihren glücklichen Eollegen ;i fahren sollten, so werden sie vermuth lich ausrufen: Ach wir arm? Rar. na V Die Union P acif ic - Bahn hat fünfzehn lange und eine große Anzahl kürzerer Tunnels, ihre Länge betrügt im Durchschnitt IXXX) Fuß.' Handlungsr ei sende unter halten, wie bchauptet wird, zwei Drit til der Hotels in den Landstädten von Amerika, nichts davon zu sagen, daß sie die Besiyer auch unterweise, wie sie diefelben zu verwalten babe. ,ne Gattung von Fiscae n ohne Augen ist in einer unterirdischen heißen Quelle in einer Miene in Nevada gesunken worden. Tiefe Fische sie, den, sobald sie in Wasser von 'gewöhnlicher Temperatur verseht werden. Frau Hannah Ehard von Port Norris in New Vor! kann noch immer einiädeln und gut nähen. Sie hat ein fröhliches Neujahr verlebt und kcsst, am nächsten 20. April ihren Geburtstag zu Tetenu - ii mm 's " Seutsche Loealnachrichte. i ... i.i Provinz Brandenburg. In dem zum Dorf Warthe gehörigen sogenannten Heckerhaus wurden dir Frau des Heckeuwürlers Richter und deren fünfjährige Enkelin ermordet aufgesunden. Ter Mörder hat nach vollbrachter That in dem Hause Feuer angelegt, um den Anschein zu erwecken, daß die beiden Personen verbrannt seien: das Feuer ist jedoch nicht zum Ausbruch gekommen. Als der That verdächtig wurde zuerst der Gatte der Ermordeten festgenommen, bald jedoch wieder aus der Haft entlassen, da es der Polizei gelang, den wahren Tbäter in der Perfon des Tienstknechts, Gentz, zu ermitteln und in Haft zu bringen. In Ehriftinendorf hat eine verheerende Feuersbrvnft 20 Gebäude . in Asche gelegt. Zu den von d.'M Unglück Betroffenen zählen die Besitzer Karl und Gustav Jänicke, Zernick., Pieper. Rösener. Friedlich und Gustav Heinrich. Es wird Brandstiftung vermuthet. Ter Schlossermeister und Büchsenmacher Sommer in Scharnhorst wollte ein ihm zur Ausbesserung gegebenes Toppelgewehr einer Besichtigung unterziehen. Mit dem Gewehr in'der Hand begab er sich nach der Küche, wo gerade seine Frau beschäftigt war. Sommcrmußnun irgendwie dem Hahn zu nahe gekommen sein, ein Laus des Gewehrs entlud, sich und die Ladung drang dem UnglückiichlN in die Stirn, ihn sofort tödtcnd. Beim Fall d.'s Verunglückten muß sich der andere Lauf entladen haben und dieser Schuß drang der Frau Sommer in den Rücken, und verlebte die Lunge, schwer. .,.. i , , ... . ... ; .; . . .",. ' P r o v i n z O st p r e u ße n. , j In Angerburg der Seminar-Tirec .or Orklepp. Tas Kaufmann Sommerfeld'fche Haus in der Königsberger, strafe .und die beiden Nachbarshäuser sind durch ein großes Schadenfeuer eingeäschert worden. Die landmirthschaftliche Schule, welche in der oberen Etage, dcs Sommerfeld'schen Hauses ihr Unterrichlslo'al hatte, hat durch dieses Feuer ihre Bibliothek und werthvolle physikalische Sammlungen verloren. Rechtzeitig , sind die Werthpapiere d.'r Kreis.'ommunal-Easse gerettet worden. Die eisernen Geldschränke mit dem baaren Gelde sind unversehrt geblieben, Zu Ehren des berühmten Astronomen Kopernikus soll 7 statilicherseits .jeZt in Frauenburg eine Sternwarte errichtet werdend ", Kopernikus verlebte, bekanntlich'seine Jugendzeit hier da nach dem Tode seiner Eltern sein Oöeim. derBischos von Ermland, seine Erziehung leitete. Später , (seit 1419) gehörte Kopernikus dem hiesigen Domkapitel an. In Heiligenbeil verunglückte der Bauunternehmer Möwert aus Bladian dadurch, daß er in dem etwas dunklen Flur die Thüre verwechselte und in den Keller stürzte, wobei er sich einen Schä oeldruch zuzog welcher seinen Tod herbeiführte, !! Provinz W e stpr e u ß en. , , Den Kaufmann Kallmann Neumann md dessen Ehesrall von Kulm , verurtheilte die Thorner Strafkammer wegen Erpressung zu je 3 Monaten Gefängniß. Der Jnhaber der großen, Mafchinenbauanstalt und Dampsschneide mühle Theodor Kosch in Lautenburg hat seine Zahlungen eingestellt. Die vor einigen Monaten verstorbene Bau-meister-Wittwe Rauch in Marienburg hat dem Diakonissenhause ein Legat von 18,000 Mark testamentarisch vermacht. Dieser Tage fand in Marienburg eine solenne Feier des 60jährigenAmtsjubiläums des Eantors GrabowSki und d.'S 25jährigen der Lehrerin Frl. Böttcher statt. Ihren 100. Geburtstag feierte die Altsitzersrau Elisabeth Bergmann in Wengeln. In Marien werde? der pxazL Arzt Dr. Ernst Fibelkorn. - Die in Neustadt zu Besuch weilende Schwester des Droguenhäud lerS Zokolowstt nabm in FolLe roßer

aynlchmerzen Stryqnm ln den Mund, verschluckte etwas hiervon und war in kurzer Zeit eme Leiche. t Ter Amtsgerichtsrath schrämte in Neustadt. Die Firma H. Ruhm & Schneidemühl in Neureich feierte das 50jährige Geschästsjubiläum.

Provin zSch lesw ig H ol stein. j In Altona der p.'nsionirte Vor stehcr der zweiten Knabenfreischule Ehr. Krambeck. Der Maurermeister H. L. Gerlach in Altona, dessen Baugeschäft in kurzer Zeit einen erstaunlichen Um fang annahm und dem Anschein nach mit außerordentlich günstigem Erfolge betrieben wurde, hat jetzt feine Zahlungsunfähigkeit erklären müssen. Tie Passiva betragen 2 Millionen Mark. Die alsbald eingeleitete Untersuchung legt mehr und mehr die Gewissenlosigkeit dieses Geschäftsmannes bloß, der bis zum Zusammendruch seiner Unternchmungen in seiner Lebensweise einen erstaunlichen Auswand entfaltete. Er fuhr z. B. stets in glänzender Equipage mit Kutscher in Livree einher. Unter dem Verdacht des betrügerischen Bänkerotts bezw. , der Beihülfe- dazu ist jetzt Gerlach,, nebst,, Frau, und Schwiege?-, eitern in, Untersuchungshaft genömmen worden. ' 'In Bünsdorf ,ist Pastor Erichsen aus Neükirchen, Kreis Flens bürg, zum Prediger! gewählt worden'. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Eelck in Flensburg , ist der Ti'e! EvM' merzienrath verliehen worden. Provinz'Schlesien. , Der Führer der Socialdemokraten in Sagan. Photograph Hackel. ist -unter dem Verdacht des Meineids verhaftet worden. In Riederitz brachen eine größere Anzahl Kinder durch das Eis des, am Eisenbahndamme belegenen Teiches und fünf .derselben ertranken. In der Wohnung des Arbeiters Döhrmg in Marsdors fand man den 23jährigen Sohn, und die' 21jahrige Tochter todt, die Mutter und eine jüngere Tochter besinnungslos vor. Es handelt sich unzweifelhaft um eine, Vergiftung durch Kohlenoxydgas. f In Alt-Schönau die Auszüglerin Seidel, welche das hohe Alter von 93 Jahren erreicht hat. Der pekuniäre Erfolg der im verflossenen Sommer in Schweidnitz abgehaltenen Industrie- und Ge-werbe-Äusftellung hat den Ursprunglichen Erwartungen nicht entsprochen. Nach vorläusiger Berechnung wird der mit 100.000 M. gezeichnete Garantie, sonds mit etwa 12Procent in Anspruch genommen , werden müssen. Durch schlagende Wetter fand auf der Gottessegengrube 6 in Kunzendorf ein Grubenunglück statt. Zwei Bergleute wurden getödtet. Provinz Posen. Auf.dem EuteBislawy ist emArbeiterhaus niedergebrannt. Das zusammcnstürzende Dach begrub fünf Bewohner. Drei Kinder sind den Verletzungen bereits erlegen, der , Zustand -der Eltern ist hoffnungslos. f Der Gym-nasial-Oberlehrer Dr. Eduard Belling in Bromberg. In Buk feierte der f?ühcre Gärtner, jetzige Rentier Boefe mit seiner Frau das Fest der diamantenen Hochzeit. Die Dorfgemeinde Sipiory soll künftighin die deutsche Ortsbezeichnung Neükirchen führen, weil die deutsche Bevölkerung vier Fünftel beträgt und der' Ort kürzlich eine neue evangelische Kirche erhalten hat. Eben so sollen die Dorfgemeinden Miackowo und Karolmowo, welche aneinander grenzen, zu einer ,. Gemeinde unter dem Namen ' Wilhelmsthal vereinigt werden. Provinz Sachsen. , Die Spinnerei und Biudfadenfabrik von F. E. Groß ,in Erfurt ist abgebrannt. Der Schaden beträgt 300,000 Mark. Jener Offizier vom Mazdeburaischcn Füsilier'Reaiment No. 36 in Halle, Selonoe-Lieutenank von Geysenberg. der unlängst , wegen Unzucht mit einem Knaben verhaftet wurde., ist bereits kriegsgerichtlich abaeurth.ilt worden. Das' noch der Bestätigung durch den Kailer unterliegende Urtheil lautet auf, 3z Jahre Gefängniß und Ausstoßung aus dem Heere. s,Der .Hallenser Pfeisen-Satz-, das , stadtbekannte, vor Allem bei dcn akademischer Bürgern Halle's beliebte Original. ' Provinz Hannover. Vor wenigen Tagen ist in der Hase bei Halelünne d'e Leiche des seit Januar lvvs spurlos verschwundenen Viehhändlers V. Menke aus Felsen gefun den worden. Der : Vereinsdiener Wüstiscld in Northelm ist Nachts auf dem Heimwege in der Dunkelheit unweit der Nhumenmühle in's Wasser,, gerathen und ertrunken: D-e ffrau des Mekgermeifters Karl Remme in Osnabrück wurde in ihrer Wohnung todt ausgefunden Unt-r dem Verdacht, , seine Frau mit dem Schlachtbeil erschlagen zu ha. ben, wurde der Ehemann in's Gefängniß abgesührt. Ein seltener Ehebund wurde in Quakenbrück kirchlich eingesegnet. Ter Bräutigam. Tischlermei ster Jmwalde, ist berelts 68 Jahre alt. Während die jugendliche Braut, die er heimführte. -erst' 17 Lenze, zählt und nicht i viel älter ist. a's die Enkelkinder ihres noch sehr lebenslustigen Gatten, welche diesen zu der jungen Großmutter KeHückwIlMtenWW -,.. . ! ': ; ----ififi'1" : vifiift Yif'- . 5 ipl" .;!&'"; 3f 'j , Hi;;H---Niiihiit.;-, -pf f In ' Paderborn die verwittwete Frau Oberbürgermeister Wördehoff, Josephine, geb. Schröders Schäfer Josef Sprenger aus Madfeld, welche? vom Grafen v." Westphalen (Fürstenberg) beim Wildcrn betroffen wurde und diesen durch einen Schuß schwer verwundete, ist vom Schwurgericht in Paderborn zu sünf Jahren Zuchthaus verurtbeilt worden. Der Landrath, Geh. Regierungsrath Frhr. von Reihen? stein in Recklinghausen beging sein 50jähriges Dienstjubiläum. In dir Scheune de Wirlhs und Oekonomen Wm. Boß am Mayenthor zu Unna. wo am Tage vorbce die Dampfdresch. Maschine gebraucht worden war, brach Feuer aus. Beim Retten befanden sich viele Personen auf dem unter dem Heu und Kornboden befindlichen Tanzsaal, um das dort lagernde Korn einzusacken und - sonstige Sachen zu retten, während Über dem Saal daZ Feuer Nss,ö ,rftfti. mssten fK h?

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grud die daeldst Anwelenden. ' ieoin derselben wurden nach Ablöschung des Brandes als verkohlte Leichen ausgefunden. Außerdem ist noch ein Feuerwehrmann seiner schweren Berusspflicht aumOpse? gefallen. j;,' R h e i n p ? o vi n z. " . fe4 s;: ,. ..Hj:- : - ,fJt: In der ba San t Voar zu Fels'prrn gungen benutzen Taucherglocke ertrank der Zimmermeistcr Braun von Oberwesel. - indem durch Beschädigung der GlockeWasser eindrang. Tas Schwurgcricht verurthci'.te den Bankvorstehcr der Reichsbank-Nebenstelle inNemscheld, Alfred Backe, wegen Unterschlagung und

Urkuudculall'IUug zu dre: Jahren Ge fänguiß. Ter Düsseldorf hat den Mciderech Stadtrechte zu verleihen, an genommen. In Saarlouis wurde in Gegenwart des Wirklichen Geheim raths Dr. Fisch.'r aus Berlin und des Oberpostdirectors Theusner aus Trier das neue Postgebaude feierlich eröffnet. In der königlichen Gefchoßfabrik zu Siegburg wird zur Zeit Tag und Nacht und zwar in drei Arbeitslchlchken gear bettet. l5s sind gegenwärtig an 2vQv Osrk.if nt "Srithri hot,iiir,t Hin ' Arbeiter in derselben beschäftigt. (5in großer Theil dieser Arbeiter ist aus dem Osten, namentlich aus den Spandauer Fabriken gekommen. Mit der Jnbe triebieung der großartigen Erweiterungsdauien der Geschoßfabrik auf dem Brückberge, welche 'schon mit dem I. October erfolgen sollte, sich aber bisher noch verzögert hat, werden 1 noch einige Tausend weitere Arbeiter eingestellt Ter Xantener Bote" veröffentlicht eine Bekanntmachung' Dr. Paul Förster in Fricdenau bei Berlin, in welcher 1000 Mark Belohnung Demjenigen zu gesagt werden, welcher den Mörder dcS Knaben I. Hegmann fo glaubhaft nachweist, daß dieser vo? Gericht seiner That überführt wird. i5ine Erhöhung der Belohnung bleibe vorbehalten. Die Aussetzung des Preises gelte bis End 1893. - ' Provinz Hessen Nassau. Anläßlich der- hundertjährigen Ge denkfeier der Erstürmung Frankfurts durch die Hessen fand ein Festakt am Denkmal und Tags darauf ein Jestzug von 50 Bereinen mit 22 Fahnen unv 5 MusikcorpS. nebst Rede am Denkmal und Gesang, sowie Abends ein FestbaU statt. Die Frankfurter. Kriegervereine find ferngeblieben, weil von Hagen. , der Redner vom ersten Tage, , in seiner Rede gesagt hatte, das demokratische Judenthum in Frankfurt lasse eine patriotische Feier nicht zu. f Ein Senior der Frankfurter Aerzte, der uamentlich als Kinderarzt weitbekannte Dr. Jakob Flesch. Das Bankhaus M. A. v. Rothschild und Söhne hat gegen mehrere der im Strafproceß Jäger Berurtheilten, darunter auch gegen den Eierhändle?. Hensel. Civil p?occsse anhängig gemacht. Bon den durch Jäger veruntreuten Geldern feh len noch rund $ Mill. M. In diesen Processen wird JZger als Zeuge be nannt. Wegen Bergebens im Amt wurde in Frankfurt der Kerichtsvoll zieher Spitzenderger zu drei Wochen Gefängniß verurtheilt. Ter Schuhmacher und Trödler Georg Schmitt hüt sich in feiner Wohnung.' Schup'engasse 12, erschossen. Seine rückgängig gemachte Verlobung und zahlreiche, daraus er wachsene Unannehmlichkeiten und Geld kosten sollen ihn zu dem verzweifelten Schritt getrieben haben. Ten früheren Stadtkämmerer und Rechnungsführer der Stadtsparkasse in GudenSberg, wel cher in der Zeit von 1847 bis 1L91 im ganzen 40.200 M. unterschlagen hatte, hat jetzt das Schwurgericht in Kassel z' i Jahren Gefängniß verurtheilt. Hessen'Darmftadt. Der Handelsmann Wilhelm Herbert von Bieder wird seit einigen Tagen vermißt. Wie das Gerücht geht,, soll er mit, Hinterlassung von Schulden den Weg nach Amerika genommen habenl Auf Anordnung des UnlersuchungSrichters wurden in Dieburg durch die Gendarmerie die Geschäftsbücher des Kreisftraßenmeisters, Völker deschlag. ''ahmt und nach Tarmstcdt a(hi(tt Htt WWi i ' ..CSert lyjt' tiitx LtichmnlNosc nuö ustösb Hülle -:; , - . ; . ndae. "i'" - .,.-,.,-. .. ütEÜIIAn'S i: " puls i; sind em wunderbare ' ' Miuel gegen Wagen ! ;((bM:! f'"- jj! Migräne, z! W?,:-'??', iZiW' ,, ecriocre i Verdauung j 3Verftichs. NS, kranke 5 Leb : 5 anchattfehrZ wirksam und ! beilend bei ', Frauenleiden befunden. : . . 3 Sei allen Apothekern. Prelk LSe. dieSchachtel. i , . e Dort Ä)ep? SW ttonai &tr. ''t'1:1 ModelFence Co., 33 Ost South Str. IriJ.larker Spezialarzt für ?luge, Ohr, Nase ub Hals. In Praxis seit I87. Dauernd etablirt 4: West Washington Str , Indianapolis, Ind. und Or. A. B. Bsrkvrr.. Office 391 West 4te Straße, Cicinnati, Ohio. . Patimt,, Kelche .außeryald der, . Stadt wohne, tvttden folgreich durch Csrrkspon denz behandelt.

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