Indiana Tribüne, Volume 16, Number 128, Indianapolis, Marion County, 27 January 1893 — Page 1
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TCLn $ 1 uS I "aZI3 Ändinnnpolis, Änd. Editorielles. Die Trustkiller" sind noch immer nicht alle geworden. Bis jeht sind zwar alle Versuche, die Trustbildung zu "verhindern, vergeblich gewesen, selbst das Sherman'sche Anti-Trustgk-setz, daS als ' unwiderstehlich in die Welt hinausposaunt wurde, hat nicht das geringste praktische Resultat ge zeitigt. Trohdem glauben unsere Gesetzgebec immer noch, daß aus diesem Felde -roch stets -' Lorbeeren zu ernten sind. MeuerdingS hat sich das Con grepmZtglied Harter von Ohio mit einem Vorschlag zur Tödtung der Trusts hervorgewagt. ' Der -: Entwurf HarterS beabsichtigt, dem TchabamtssekretSr discretionare ' . ''!U- i"'- ' X4 ' ' . .,.'" Befugnisse im Krlege gegen die Tru sts zu geben. Wenn derselbe' die Ueberzeugüng gewonnen hat, daß die Her tellung, die Verthei!ung,derPreiS oder die Verkaufsbedingungen irgend elneö allgemeinen VerbrauchartikelS thatfachlich unter der-Controlle oder Leiung irgend einer Genossenschaft, Gom bination, eineS Trusts oder Syndikats stehen, dann soll er !n einer von ihm zu wählenden Form die Thatsache öffentich bekannt machen. Hat die Veröfentlichung innerhalb dreißig Tage nicht den Erfolg) daß die bis dahin monopolifirten Artikel, wieder den gewohnlichen Bedingungen des Marktes unterstehen, dann soll der Sekretär den Artikel auf die Liste der zollfrei einzuührenden Waaren sehen. Ist der Arikel einer ,3ulandsteuer unterworfen, dann soll ein Zoll in der Höhe dieser begehen bleiben. 'Der Sekretär hat seine Verfügung öffentlich bekannt zu machen. Ist die auf den Index gesetzte Combination im Besitz von Patenten auf einen von ihr kontrollirten Artikel, so erlöschen diese mit dem Datum ' der öffentlichen Bekanntmachung und sind in allen Bun desgerichten in solcher Weise zu behandeln. - Herr Harter nennt seine Bill eine Bill zur., Vernichtung der Trusts". Trotzdem ist nicht ersichtlich, wie auf diese Weise ! die Trusts vernichtet werden sollen. 3n Bezug auf patentirte Artikel dürfte eS vielleicht nicht ganz ohne Wirkung sein, waS aber soll die Aushebung deS Zolles auf Artikel bewirken, welche überhaupt nicht eingeführt werden, wie z. B. Kohlen? Wie s oll der Kohlentrust durch Aufhebung eineS ZolleS vernichtet werden ? . Und glaubt man, daß eS fo schwer sein würde für amerikanische Fabrikanten, sich mit europäischen zu verständigen? 1 Wenn man mit genügenden Kapitalien versehen ist, bereitet daS auch keine besonderen SchwierigkeiteÄziiZ ES ist nicht mit der Trustkillerei. ES ist daS Verhängniß deS KapitaliSmuS, daß er an sich selbst zu Grunde geht! und die Truftkiller werden eS nicht ändern. ! , Drahtnachrichten Jnlanö. Oetterauösichte. Für Sndiana: Trübes Wetter; Schnee oder Negea in der Nacht. Wär mer, Neen m Oamstag.
f., ; Kongreß. , N.Was hington, D. C., 26. Jan. 3m Senat reichte heute Morgen Senator Chandler eine Resolution ein, die an den Finanzausschuß verwiesen wurde und in welcher dieser Ausschuß
instruirt wird, zu untersuchen, ob ein Whiskey-Trust eristire und zu welchem Zweck er gebildet worden sei. ' i ' Sen. Casey von Nord Dakota wollte die Senat-Bill aufgerufen und passirt haben, derzufolge einFünfer-Außschuß, deren Mitglieder Z1Y per Tag und ihre Unkosten erhalten sollen, eine genaue Untersuchung deS Liquör-HandelS in den Ver. Staaten anstellen soll. Sen. West von Wisconsin erklärte sich solcher verrückten Gesetzgebung durchaus abgeneigt und bemerkte daß eine solche Kommission doch weiter nichts thun könne, als Geld ausgeben. Ueber die Liquorfrage sei genug gepredigt, geschrieben und gebetet worden, so daß Jedermann mit gesundem Sinn dieselbe verstehen sollte. Sen. Casey'S Antrag, die Bill aufzurufen, wurde verworfen. Der Senat erledigte dann in den Vormittagsstunden nur noch RoutineGeschäfte. Am Nachmittag wurde die Anti-Option - Bill wieder ausgenom 5 men. Die Bill kam nicht zur Erled., ., gung und wurde zur weiteren Debatte zurückgelegt. 3m Haus wurde mit der Erwägung deS Civll - Etats begonnen und guter Fortschritt in der Sache gemacht. DaS Haus vertagte sich schließlich, ohne die Bill zur Erledigung gebracht zu haben. James G. B laine t Wafh inton. 27. Jan. James G. Blaine starb heute Vormittag um 11 Uhr. (Blaine war am 31'. Januar 1830 in West Brownsville Pa. geboren. Er war mit 13 Äahren Lehrer studirte dann. die Rechte, griff. aber wieder zum Lehrerberuf.- Nach zwei Iah ren kaufte er ' .-s'.l!fts" ,,,.. ,i ,.(!..! j;?;ll!i':;i; '" " .i e '. . '""!.. '!.. ii f" r .."' i!,.-v : oic Paiflt oes enneoee calne) Journal und wurde Journalist. Von 1853 bis 1361 war er LegiSlaturmitglied, dann wurde er in den Congreß gewählt dessen Sprecher er lange Jahre war. 1877 wählte-ihn die Legislatur von Maine in den Bundessenat. Bei den republikanischen Conventionen von 1876 und 1880 war er Präsidentschafts Kandidat, erhielt aber die Nomination nicht. 1331 ernannte ihn Präsident Garsield zum Staatssekretär, erlegte aber nachmessen Tode die Stelle nieder und schrieb sein großeS zweibändiges Buch : "Twenty years in Kongress . Ist 1834 wurde er von den Repub likanern als Präsidentschaftskandidat aufgestellt, wurde aber nicht gewählt. Er hatte schwer unter persönlichen Angriffen zu leiden. Bestechungen betreffS der Little Rock und Fort Smith Eisenbahn wurden . ihm vorgeworfen, und die sog. Mulligan Briefe als Beweis veröffentlicht. Sein Gegner Cleveland besiegte ihn. Vier Jahre später war er wieder Kandidat, aber Harrison wurde nominirt.' Dieser ernannte ihn zum Staatssekretär. 'In Folge seiner Absicht,! im vorigen Jahre wieder zu kandidiren, wurden die BeZiehungen' zwischen ihm, und Harrison so gespannt, dak er sich veranlaßt sah, am' 4. Zuni 1892 zu resigniren, und damit auS dem öffentlichen politischen Leben zu scheiden.) ' , ' " ' : !"r ':;';" i. .;, ;.' v; ;v . Kam ni cht, d a z u. 1 . L a f a Y e t t e, 3 n d., 26., Januar. Professor Geo. P. Rudolph, ein früherer katholischer Priester von Cleveland, O., wollte heute Abend unter den Auspizien der,,American Protective Association" einen Vortrag über daS Thema Warum ich die römisch -katholische Kirche verließ" im Grand Opera House. halten. Kaum hatte , er den Vortrag begonnen alS durch eine Hinterthüre ein Mob auf die Bühne stürzte, Rudolph angriff und zu Boden schlug. , Dieser zog hierauf einen Revolver und feuerte zwei Schüsse auf seine Angreiser ab, worauf von allen Theilen deS HauseS auS Schüsse auf den Redner abgegeben wurden, glücklicherweise, ohne ihn zu verletzen. ES entstand eine riesige Ausregung im Hause, AlleS eilte den AuSgängen zu und viele Da men wurden dabei verletzt. Rudolph versuchte, seinen Vortrag zu beenden, aber eS war unmöglich, da die nun ein getroffenen DeputysheriffS nicht im Stande waren, die Bande auf ben Gallerieen zur Ruhe zu bringen. Der Redner wurde unter sicherem Geleite nach Hause gebracht.
Indianapolis, Indiana, Freitag, den 27.. Januar 8$5
Ausland. D e r B ankschwi nd el.in Rom. R o m, 26. Jan. Der Skandal in Verbindung mit - mehreren Sanken in hiesiger Stadt und' in Neapel, deren Direktoren verhaftet worden sind, wirb jetzt immer schlimmer, da nun auch der Name des früheren Premiers CriSpi mit in die Angelegenheit der 'Banco Romana hineingezogen worden ist. Man ist jetzt darauf: gespannt Enthüllungen'dex sensationellsten Art zu hören zu bekommen.' ..;; Am 22: Januar 'wurde Herr Cucinellö, der Direktor der Bank von Neapel, auf die' Anklage hin verhaftet, eine Summe' von zwei Millionen Lire unterschlagen zu. haben und am nächsten Tage schloß die Guerrini Banking Co. die Thuren. ES hieß jedoch, daß die Aktiven der Bank die Passiven um 1,600,000 Lire überstiegen. Die Gallerieen. der Deputirtenkammer waren heute mit Menschen, überfüllt, die olle gekommen waren, Um eine öffentliche Darlegung der Bank Verhältnisse von dem Minifterpräsidenten zu hören. Sig. Gioletti. erklärte, daß die Banc'a Romanä um 65,000,000 Lire mehr Roten ausgegeben habe, ls daS Geseh ihr erlaubte, er sei aber .er Ansicht, daß die Konsolidirung der Bank mit der Banca ToScana und dem Credits di ToScana genügen werde, UM die Zirkulation der Noten zu garantiren. . ' " v ' Der MarquiS von Nudini verlangte eine parlamentarische Untersuchung deS Skandals,, der Ministerpräsident Gioletti wollte sich aber nicht darauf einlassen. . , Eine Anzahl prominenter Männer darunter Ex-Mikister, Deputirte und Journalisten werden öffentlich beschuldigt, seit Jahren Gelder .von der Banco Romana erhalten zu haben. Es heißt, daß einige'Zeitungen Subsidien im Betrage von '!0,000 Lire per Jahr erhalten haben und auch bei der letzten Mahl soll die Banco Romana den Ministern viel Geld .geliefert haben. - Man, glaubt, daß die Banco Jndustriale ebenfalls untergehen werde. F e ner. Gestern Abend um 9 Uhr wurde die Feuerwehr nach der Ecke der Market und Illinois Straße gerufen. Schaden $20. ' Heute Vormittag um 10 Uhr wurde die .Feuerwehr nach dem Stallgebäude von 3oseph .Pflüger No. 529 Ost Ohio Straße gerufen, woselbst auf bis jeht unbekannte Weise ein Feuer ausgebrochen war. Schaden $75: ' (Zatsetzliche Enthüllungen Der Nachlaß von John Quincy AdamS, .das! ist der Mann, welcher kürzlich in seinem Zimmer im Miller Block todt gefunden wurde, und. von dem man geglaubt,, daß er ermordet wurde, . giebt ein schreckliches Bild von dem Leben dieses ManneS. Er ent- ' . .:! 5 "v": : l1.?!. . ," . .' ' hielt nämlich Briefs welche von kleinen Mädchen geschrieben sind, und auS de ren Inhalt ersichtlich ist, daß er die Kinder unter dem Versprechen, ihnen Candy, Puppen :c. zu' geben, auf sein Zimmer gelockt hat, um sich dann alle möglichen Freiheiten mit denselben zu gestatten. . ' So fand man unter andern Briefen einen, welcher Minnie" unterzeichnet und am 6. Jan. 1835 in Bloomington geschrieben war. l; In. diesem Briefe sagt daS Mädchen, daß eS wieder zu ihm kommen , wolle, - wenn er ihm daS Geld schicken würde, damit sie sich Schuhe kaufen könne und eS erin nett ihn ferner an den kleinen Tisch und an die kleine Orgel, welche er ihr längst WspMMWWMFZWW , Ein anderer Brief war von einem kleinen Mädchen airt Laketon. , SS ist die Handschrift eineS KindeS und eS sagt Adams, daß eS ihm sehr lieb habe und daß er ihr doch eine Puppe schicken r ' tr i-ii" -!-:;:-:! . , ( : ; i,: f': M;: P !;. ".!;' : " .;i!i.,jl:.',::ii:;sris:-l,i!s soll.',.F Diese und noch viele andere Briefe haben die Polizei veranlaßt, die Sache veiter zu untersuchen und sie hat er mittelt, daß AdamS auch hiesige Mäd chen im Mer von etwa 15 Jahren auf sein Zimmer zu nehmen plegte und dieselben durch kleine Geschenke seinen Willen dienstbar machte. Unter diesen sollen sich die Kinder achtbar Eltern
Hiesiges.
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' Unbegreiflich ist es, daß solche Schur
kerei nicht schon früher aufgedeckt wurde. .. .. . - Der beabsichtigte Brückenbau. ' Die Bewohner der Südseite und die der Westseite sind zur Zeit sehr in dem Projekt zum Bau einer Brücke über ,den White River interessirt, und zwar sind, die Meinungen darüber getheilt, ob die Brücke an der Ray Str. oder an der Kentucky Ave. errichtet werden soll. Gestern Nachmittag haben die CountyKommissäre daS Terrain besichtigt und sie werden mit Petitionen von beiden Seiten bestürmt werden, und beide Seiten werden ibre aan,e Beredtlami , . ' ' -'--'I.keit aufbieten, um die County Cömmissäre und den Board of publie Works zu ihrer Ansicht zu bekehren. Die Petition zur Errichtung der Brücke am Ende .der Kentucky Avenue wird namentlich von der Firma Nordyke & Marmon, von der Moore Pack ung Co. und anderen Etablissements, welche sich in jener Gegend besinden, betrieben, wahrend auf der Südseite fast alle dortigen Anwohner daS Brückenprojekt an Ray Str befürworten. ES stehtauch fast außer Frage, daß die Südseite der geeignetste Platz für die Brücke ist und daß die Brücke an Ray Str.. der Allgemeinheit den größten Vortheil bringen würde. Ray Straße liezt gerade zwischen der Morris Str. Brücke.aus der südlichen und der Kentucky Ave. Brücke. auf i.er nördlichen Seite u nd. durch eine B rücke, an & der Pay Str. würde somit dcr natürlichste und direkteste Verkehrsweg mit West Indianapolis geschaffen werdend ' Dazu kommt, daß das Terrain an Ray Str. auch für die Ausführung des Baues günstiger ist, weil daselbst diel weniger Grund aufgefüllt zu werden braucht, als an der anderen Stelle. Die Fabrikanten und Geschäftsleute der Südseite befürworten i daS Projekt mit großem Eifer und die. deutschen Anwohner deS : südlichen Stadttheiles sind Feuer und Flamme - dafür.. Wir siad der Ansicht, daß die stets stiefmüts terlich behandelte Südseite auch einmal berücksichtigt werden sollte. Board of Pnblie Works. Srundeigenthümer petitionlrten um Verlängerung der Aentucky Avenue von Merrill Straße bis zum Fluß. Der städtische Ingenieur unterbreiteke Plan und Karte von Haywood Park Addition. Gutgeheißen. Die Straßenbahn Eo. würde aufgefordert,' den vom Geleise abgefegten Schnee auS : den Straßen zu entfernen. , . - Yolizeigericht. Edward Sands ist beschuldigt, einer der Diebe 'zu sein, welche kürzlich Kane'ö Schnittwaarengeschäst No. 813 Ost Washington Str ; so gründlich geplündert haben und ein Theil der Waaren ist auck in seinem Hause an English Ave. gefunden worden. Er hat heute auf ein Verhör verzichtet und wurde den Großgeschworenen' überwie- ' ! '" ' - ' ::;!"" ; ' ; ' f 1 ' ; " : :' " ." ; ' - :..; -e.'..-;r ; - :.;v-:y-; Dasselbe geschah mit Michael Kline, welcher beschuldigt ist,,, $3 von F. Johnson gestohlen zu haben und mit Jsaae Harris, welcher der , Wirthschaft von John Miller, 307 Shelby Str., in der Nacht eine DiebSvisite abgeftattet hat. Mary Feld welche beschuldigt war, Kleidungsstücke von Maurice BrunSwick gestohlen zu haben, mußte entlassen werden, u Die Genannte hatte bei Brunöwick gedient und sagte, daß ehe Frau Brunswick starb, sie ihr die Sachen geschenkt habe. Frank West war als Vagabund aufgegriffen und verhaftet worden und ist heute gegen feinen Willen freige'prochen worden. , Er hatte den Richter gebeten,, ihn ins Arbeitshaus zu schicken, weil -er kein Geld und kein Heim habe,! der Richter aber meinte, daß daS Arbeitshaus sein Boarding hauS sei und schickte ihn wieder hinaus in die weite Welt. John McPeak wurde dabei erwischt, als er in der Transfer Ear die Taschen einer Frau sehr sorgfältig untersuchte. Sein Verhör wurde heute aufgescho den. , Das Urtheil der Hausfrauen seht emmrnmg dahin, daß H. Qchrne tel's Vürüen die beSen find. 423 5 CtSn1 v
Sozialistisch. Sxngcrbuni Sonntag, den 2 Januar 1893. Humoristische ' : .. rV. ..'1 ' . . " Mi - UMüIliig B Im ! in der Arbeiter-Halle ! Eintritt frei. Wl 10. Stiftungs.Fest nd Masken-Vall des MK VW.- MS .... i' iü: : - . - f : in der'-:.. Mzcrrt-Scrlle! ,,; J-' 'ß0 f. , am ; .- - . : : : Montag, 6. Marz '93. ÄAA - : .-.i-Y Eintrit : Herren 50 Cents. Damen 25 Cents. &at LOite. Schttler-Zählung ! , 'er"atUt Angebote erben t der Offtee dr Ocffentiichen Tchulen di um 4 Uhr Nachmittags, am Zr,i7ag. den Z. Februar IAU entgegengeno mtn für d Zählung der Schüler von Jndia, pzUs für Schulzwecke. Eouverre müsse marktrt scink Prvposal tot önuneratlon und adresftrt (eitt a t ia! j.tSo itjnit'ee st jyinauce nd udii tau , TaS R.-ckk. fi:rS der alle Angeb t i. lüiljurij n, iuir vardehsllen. Für' eitere Isu V.'gon i'pr. ck.e man" Krim VsKstent'Sekre tat r, . Ssuj Zl. criniifi eS 5buirath Henry Aüfse. .! i Vorsitzer Iti Sinarj und &.ifion'5i&itt8. Chas. Jtzndris, Mercliant Saloon, i;": - h l. mui 2S Süd Dekaware Str, , (cke Pearl etrahe.) ' Dr neue Eigenthümer versichert seinen Freunden und Kunden nur die beftm einbeiK mischen und importirten Getränke und Cigar ren zu veraoreiqen. , eeue Bedienung ist garantirt. , Vormittags warmer Lunch. Wirthschafts-Uebernahme Der Ünteneicbnete tbeilt bierdurb seinen Fr unden und dem Publikum im Allaeme'nen mit, daß er die wohlbekannte Wirthschaft deS errn rn n z. n o d e i. No. H3 Ost Washington Str., käuflich übernommen hat. ,? Ich werde mich bestreben, meine Gäste ausS beste zu bedienen und bitte um geneigten Zu svruch. WllliacaStiegelmeher. Bruch kurirt. Bedingungen: Keine Zahlung, bt die Kur vollständig ist. ' , . ' Kein Messer gebraucht und Blut gezogm. Ich mache Contrakte und vevonire daS Geld in der Bank. Referenz: JuliuS Wrumann, Jantr de ov zuom edaudes, Pennlyvanm und a,yl"gron rrage. t t No. 20K West Wa'hington Straße. ' Sprechstunden von 9 Uhr Vkorg. bi I Uhr 9tm. W. H. Nott. M. D. ET Heute Morgen gelang eS dem Coron er, ! d i e : Wohnung deS ! jungen ManneS ausfindig zu machen, von dem man glaubt, daß ', er . Susie Kiger, welche Dienstag im Hospital gestorben ist, verführt ha t. , , Er leugnet dieS und sagt, daß er dem Mädchen eine gewisse Medizin auf dessen Bitte hin in einer Apotheke geholt habe. Der deutsch - amerikanische UnterstühungSverein hatte , gestern mit ? seinem Debüt einen ungetheilten Erfolg. ' Es war der erste Maskenball, den dieser junge Verein in der Mozart Halle gab und derselbe erfreute sich eineS sehr guten Besuches und eines vorzüglichen Arrangements. ES hatten sich Vertreter auS allen Herren Länder eingefunden und auch reckt originelle MaSken waren erschienen. Der über müthige Elown tanzte mit der barmherzigen Schwester und Alles schien nur den einen Zweck im Auge zu haben, sich nach Herzenslust zu amüsiren. Die Polonaise wurde von Herrn H. GleiS und Frl. Käthe Wagner angeführt und daS ArrangementS-Comite bestand auS den Herren L. Reinhart, 3. Wagzer, ChaS. Baase, Christ. Häberle, H. Hoffmann, (l. Zrnicke, Sohn Smhardt, ChaS. Schmidt und Aug. Witt. Merschaumpfeifen, lange deutscht ttMfrtt- T.tiarrttstoi'n t hfl 575. No. 1X3 0? C:U;;;t:a C4?.
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