Indiana Tribüne, Volume 16, Number 127, Indianapolis, Marion County, 26 January 1893 — Page 1
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Editorielles
Das. wird mit dem Arbeitslöhne natürlich ebenso gehen, nur mit dem Unterschied, daß, wie d!e Statistik beweist, der Arbeitslohn bei allgemeinen PreiSverschiebungen immer zuletzt
folgt, und meist nicht in gleichem Maße. Bei einer Verschlechterung deS Geldes werden alle Preise steigen, während der Arbeitslohn sich noch lange auf der bestehenden Höhe halten , wird. ' Ein Steigen des Arbeitslohnes wird erst spater unter dem Druck der Verhaltnisse folgen, und biS dahin wird die Aenderung der Münzwährung für den Arbeiter bloß Mangel und Entbehrung bedeuten. Dabei ist eS die grage ob dies nur temporar se!n wird.. Denn bei der stets sinkenden Tendenz. deS ArbeitSlohneS ist eS mehr als zweifelhaft, ob daS Steigen des LohneS überhaupt jemalS in demselben Maße erfolgen wird, wie daS Steig, der Waarenpreise, und' wir haben nicht' den geringsten Zweifel daran, daß die Einführung der Silber- oder Doppelwährungoder der. Silbcr..-'Freiprä' gung eine Verschlechterung, der Lage des Arbeiters, wenn nicht dauernd, so doch zeitweilig herbeiführen wird.., w ,, "m" 1 ' . Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Zndiana: Viel kälteres schoneS Wetter. . ' M Ko n g r e ß. Washington, D. S., 25. San. Der Senat erledigte in den Bormittagsstunden nur Aoutinegeschäfte und begab sich um l Uhr Nachmittags in Exekutiv -Sitzung, die bis zur Vertagung dauerte. 3m Haus verhinderte Rep. Kilgöre von TeraS die Erledigung - fast aller Geschäfte durch sein ewiges Filibüstern. Seine . Absicht war, die Erwägung der Bankerott-Billwenn möglich zu der? hindern und dies ist ihm auch vollstanbig gelungen. ' - ' u Da? HauS mußte sich schließlich ver tagen, ohne daß die Bill aufgerufen werden konnte, während die zwei Tage, die für die Erwägung derselben anzesetzt wurden, nutzlos verbracht worden sind. , Die demokratischen Mitglieder des Unterausschusses für Appropriationen haben sich auf gewisse Amcndements zu der in .1390 passirten allgemeinen PensionSbill geeinigt. Die nachfolgenden sind die hauptsächlichsten Abänderungen deS erwähnten Gesetzes : Keine Wittwe eines Solöaten darf unter dem Gesetz von 1830 eine Pension erhalten, wenn sie nicht vor dem Jahre 1870 an einznSoldaten verheirathct gewesen ift Keine Jerson foll unter diesem Gesetz eine Pension erhalten, die nicht infolge thatsächlich im Dienste gethaner Arbeit invalide geworden ist und ein Cinkommen von weniger als Z600 per Jahr besitzt, und daß' kein außerhalb der Wer. Staaten Wohnender Pension erhalten soll,' der nicht km Dienste -verwundet worden ist. Ein neuer Bundessenator. T o p e k a, AS., 25. Jan. .Die Populistlfchen Mitglieder der Legislatur versammelten sich heute in dem SitzungSsaale deS Repräsentantenhauses und erwählten John Martin zum BundeSsenator. i, a '- , - , . s ., .. " iUuSland. Di e Sh o l in D eut f ch -' : ;XtV, ;(;lxnd. , ";:';;,.,:; Ber I i n 25. Jan ' Die Nachricht, daß die , Cholera in l einem LogierHauS für Arbeit Saale auSgebrochen ist, hat sich bestätigt, und eS unterliegt in Folge des- ) e n kei nem Z welfel m e h r, da ß di e . An steckung durch den Genuß dcs SaaleWasserS erfolgt ist Die Arbeiter, die in dem erwähnten Logier-HauSwohn-ten, hatten , öffentlich damit geprahlt, daß sie trotz der obrigkeitlichen Warnung so viel Saale-Wasser trinken irn ürff ''1 L" svx wurden, wie ihnen gefallt. Am Sonnfl&f'' J ''llß' t i::!'T :i::'fr lj 1' Ii '2 m tag tranken sie daS Wasser, wle eS auS dem Flusse kommt und heute schon find alle an der asiatischen Cholera in ihrer schlimmsten Form erkrankt. Angesichts dieser frevelhaften Sorglosigkeit hat nun der Provinzialrath verfugt, daß alle Personen, die absichtlich i die angeordneten sanitären Maßregeln nbeschttt lassen, rament-
IndZanapotts, Zndiana, Donnerstag, en 26? Januar 8Z3
lich in. Bezug auf enZGenaß' Saale-WasserS. mit c Gefängniß von Zwei Monate bis zu fünf Jahren bestraft werden sollen.! DieBewohner der an der Saale gelegenen Ortschaften haben Skachricht erhalten, ' daß sie daS tt?"i. , . , 'jCKV- . tf'"!' "jT ,.. l'i 1. JL, Waiier oer saale nur nocy in gezocy tem Zustande benutzen jfollen. v v . .- . V e rli n, 26.. Jan. . Bis heute miJh2m ixUin - MU(UV 1UV 4Ul(VC4 MU UM f.Nmerkrankungen und zwei Todesfälle 'auS Neitleben gemeldet votden. 3a ötha sind acht neue-Erkrankungen vorFeköm mcn und drel der gestern' Erkrankten sind gestorben., -, - - -';; ; Professor ikoch Beftribet jt6iei!n Trotha und ist mit der Unters der dortigen Fälle beschäftigt. i;;i,;li,,':H Die Behörden' in 'Halle haben von H Professor Pettenkofereine Zuschrift erhalten, in welcher derselbe den, AuS bruch de r C ho l era i n 9! ei t leb e n a lö e in e Illustration . der ' Richtigkeit seiner Theorie hinstellt, daß die Entstehung der Cholera eher örtlichen Bedingun gen als durch Ansteckung durch ben BaccilluS zuzuschreiben sei. , . , ,O, m I k MJ: Die E ru ben Katast r o p h e 'in Bö h me n. , Wien, ?5..Jan.' Alle Hoffnunn, die in der Fortsch'ritt-Zeche bei Düf in Böhmen : gestern ' in Folge einer Ez plosion verschütteten? Bergleute Hoch lebend aufzusinden, .ist ' aufgegeben worden. CS hat 'sich herausgestellt, daß zm Ganzen emhundertunddrelßlg Männer ihr Leben be! der Katafirhphe eingebüßt '-haben. Diejenigen,', kte nicht sofort bei der Eplosion getotttt wurden, sind ohne Zweifel bald nachher an den sich entwickelnden Gascn"kr-tf-''c ' ' ' ' '. '?;.:,f;iis sttckt. .. . . . ..';'. ' "'". ' ."'''Mt'' " - " " '. '" ' ' . ' ja" ! '' -ig : .:!Sf" -sP i n$if';M'ai' : o.:v '-;.. I :..ö; c& 3 p i .fi4:" ; "S'l'' : ; B erl in,' 25. Jan Die gayze Stadt war gestern) Abend ? und heute Morgen. zu Ehren der Vermählung von PrinzessinMarga Schwester deS Kaiser?, mit dem Psinzen Friedrich Karl von Hessen, mit Flaggen geschmückt. ,, . -k Die Civiltrauung wurde vom Grafen von Wedel im Saal deS PalafleS der Kaiserin Friedrich . vorgenommen. Nachdem dieS geschehen, begab sich der Zug, mit dem Prinzen Friedrich Karl und dessen Braut an der.Spitze, nach der Kapelle, woselbst die kirchliche Ceremonie stattfände Hofkaplan Dryander, erwartete, den Brautzug am Altar in einer Laube auS Palmen und Astern. , Als die Ringe getauscht wurden, feuerte die Artillerie im Lustgarten. 26 Salutschüsse. Der Trauung folgte daS Hochzeitsmahl, worauf der Fackeltanz kam,' an welchem sich alle Minister mit Ausnahme deS Reichskanzlers von Caprivi betheilkgten. ' Nach Beendigung deS TanzeS wurde das Paar im festlichen Zuge zur Brautkam me r ge führt die - Obergewandmeisterin vertheilte Strumpfbänder unter die Herren, womit die Ceremonien beendet warensowett tracht kamen.' ' ', Die Wiederaufnahme deS GebraucheS deS FackeltanzeS, welche - Sei 'den Hofceremonien' wäbrend der Trauer um Kaiser Wilhelm I. ausgefallen war, hat eine sehr ungünstige Beurtheilung gefunden. ' Man hält eS für unter der Würde eines Ministers,- sich an' diesem sonderbaren Tanze "zu ,betheiligen Viele hatten gehofft,' daß der 'Tanz nicht ' wieder ' aufgenommen ; werden würde. , V. '' ' ."' . ' " , , Jt'1!!':,!;;, iiV,"' Folge des JabzorueS. Joseph Hale hat gestern eine jähzornige Handlung begangen die vielleicht noch sehr folgenschwer für ihn sein wird. Er und George SateS sind zwei junge Leute, welche in der Indiana Farmer" Office, No 75 Ost Market Straße, beschäftigt sind. Sie hatten in der Mittagsstunde zum Zeitvertreibjjj:;;; Dabei geriethen sie über eine KleinigktttzustmmenlaM zornige Hale ergriff ein knaheNegendei Beil und versetzte damit VateS einen Schlag auf den Kopf, so daß dieser bevußtloS zusammenstürzte. AlS Hale gesehen, vaS er verübt hatte, lief er davon aber am Abend würd' er in seiner Wohnung an -Archer Wer-:, ,i., ,,, Str. Verba -1". .
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' Sates wurde von Dr. Kelsey in BeHandlung genommen, der seine Verletzungen für sehr schlimm, aber nicht sürunbedingt lebensgefährlich erklärt. Daö Verh or Hale'ö wurde heute aufgeschoben. . DaS südliche Gefängniß. V '':"V"- t ; , : Wenn die Spitzbuben mit einander zanken, kommt derehrliche Mann zu seinem Gelde. ES ist keine Frage, daß Ewing, der jetzt allerhand :' grausige Geschichten über daS südliche Staatsgefängniß erzählt, mit dem Warden und .den Direktoren ausgefallen ist, und nun Rache zu nehmen sucht. Und wenn in seinen Darstellungen auch vielleicht manches übertrieben sein mag, in der Hauptsa che ' scheinen sie doch richtig zu sein. . So stellt sich heraus, daß der Stewart deS Gefängnisses die Wachen, welche sich selbst beköstigen massen, in öst nahnl. Dieselben bezahlten tzlS per Monat, der Stewart aber nahm einen T heil dc r Lebens mittel auS den Vorräthen der Anst.Ut. ,Ein Neffe des WardenZ war als Wache angestellt und bezog $55 Gehalt per Monat.'- Dieser Neffe war zwar zur Zeit n'och'ein Junge, der die Schule besucht' MenNachÄber"'Neffe.'eineS Zuchthausverwalters ist, kann man GefSngnißwache'u sein. 'Ein Gefängnißwärter hat auch sonst Gelegenheit, .seine Kinder nützlich zu verwenden. 'Der sechzehnjährige Sohn Patten's wr angestellt,, um Be - suche? durch daö Gefängniß zu führen. ,:Auch hat man besondere Vortheile, wenn man .S ohn eines Gefangn! ßd i -rektorS ist. Man kann da schon Kranke kurlren,iwettn ' die Nase in ein medizinisches. Buch gesteckt lt. Slnd auch dte Kuren !a Dr. Eisenbart! ' waö macht'S 7, . - Einmal muß der Mensch doch' sterben., , C. M. MeD onald, der Sohn einetz'd erDlrek -tyren, gab auf dem Zeugenstande selbst zu, . daß . er. einen Gehalt von Z55 per Monat .bezogen, zur selben Zeit aber itt'LouiSville Medizin stadirt habe. Er sei alS HilfSarzt, oder eigentlich att Hospitalstewart angestellt worden, nachdem er: vier Monate Medizin studirt hatte. ' Für kranke Strasiinge habe er verschrieben und oft die Medizin selbst angefertigt. . Nach seiner .Anstellung studirte er jedoch an dem LouiSviller College weiter. - . . - Die Majorität gestand gestern der Minorität die Anstellung eineö zweiten Sachverständigen zur Untersuchung der Bücher zu, und dieselbe verschrieb sich einen von hier. . Der McDonald Prozeß. 5 ' . Per Prozeß . zur Umstoßung des McDonald'schen Testamentes wurde gestern , in NobleSville weitergeführt, und eine ganze Anzahl von Zeugen, darunter.auch der Sohn Butler's, deö langjährigen :PartnerS McDonald's, sprachen ihre Ansicht dahin aus, daß die Unterschrift gefälscht sei. , Der junge Butler' speziell, der die Rechtspräzisen , derfsice McDonald's studirte und Hunderte , seiner Briefe und Schreibereien, kopirte, war sehr emphatisch in seiner Aussage. ) ; ' Die klägerlsche Seite versuchte auch durch - einen früheren Freund McDonald's, NamenS Woodard, zu. zeigen, daß ' McDonald ganz und gar unter de m E influ sse fei ner dritt en Frau stand, aber ,, in Folge verschiedener technischer Einwände gelang ihr daö nicht. " G .1 S ä u nh ;K!;i 5? 0. . i lif,;, hatten gestern Abend eine offene Verammlung in ihrer Halle No. 33 Süd Illinois Straße, welche sehr gut besucht war; und-zeigkn sollte waS durch die Organisation der Arbelterinnen geleistet werden 'kann. 5 Dier Wäscherinen a eh S ren n S m l ich zu den weibliche n Ar-,',-,,i,ch,k!,'!,'" I v;!&i',nr i !f":'' beitern welche am besten organisirt sind und in einer hiesigen Waschanstalt . deS r- :;!:' .,. . !': ":.-.. , f - ltiA K '-fT :; I, ' ! r,;, m!1 ., , Eooperativ System sehe erfolgreich betrelbeWW Ki!;FartherHaÄ Rok. D. I. Kennedv und Andere bielten Reden. , i'itfil1'-'.?:;'!:!:; iiSri.'.l ?S! '!Ei,'!!:ifl7!ii:,; S2jf'J3f Pächter deS CentralgartenS. beabsichtlgt, in seinem (Zarten eine Bühne für ein Mommertheater zu bauen und mit der Cincinnati Theatergesellschast einen Kontrakt abzuschließen, damit dieselbe nächsten Sommer hier Vorstellungen giebt. . Jeder Reisende sollte Tutt'ö yillen mitführen.- ' , .
Sozialistisch. Sängerbund. ".. " . ."''S Sonntag, den 2 Januar WZ. humoristische . M - mämi A ! . , in der -. , :' Arbeiter-Halse! tS" Eintritt frei. Ä.' Was, Jhndris, SIercliant Saloon, 25 Süd Delaware Str., lCcke yarl trabe.) Dr neue Eigenthümer versichert seiken .freunden und snmden nur de besten nhn mischen und importirten Getränke und Cigars ren ZU. verabreichen. Reelle Bedienung ist garanttrr. - VormlttasiS warmkr Lunch. Attrthschafts-Uebernalime Der. Unterz-ichaete theilt bierdur-b seinen 1L . cn i? . i rw ' r un?cn U' o eem Puonrum IM ugeme nen mit, vah er die wobUickannte Wirthschaft des 4. . . . M Jta 1 um r:rn rnn I. novel, No. U3 Gst Washington Str., kZusilch übernommen bat. Ich werde mich best? benmeZne Gäste auf brste u bedieuea und bitte um genetzten Zu 1?ruw. WlllkaV Stlegelmcyer. Ansperkauf. einerSchuhe iriefi-lgt: Jete HKrÄ?-Sube. er:S kS.vo tt.3o-.v0. S .mep.PLlz?, werth is.W zu tt. .so. ätiRCi.'coofrnr.fr mxttt n.ooja ii.oo t.ph s Ent. , Vancc Block Schuhstore, No. 71 Cst BafiiiißtoaSU; " : Keue WiMZchaft Gutes Bier. 3mporti:te und hiesige MeineFel .. - "k, '':i.mii..-H:I; . . -!'!'!''"' ,..... X mau Hnnz in g er. 192 Nord Mssissippi Straße, abe der Jndianaeue. r -: . : Porzellan. GlaSuaaren, Blechvaaren Wäschekammern ?c per Dutzend. . -": . Parlor Matche Zc per Schachtet. Waschkrssclttc. - BlechtUnkbecher Z für Sc. . Z ,-ei Hokjkörde 10c. Rsntscli's Bargain Store, No. 196 Virginia Adenue. Bruch kurirt. Bedingungen: Keine Zahlung, bis die Kur i.-nrijL:- in. , üüujiunüxg in Kein Messer gebraucht und Blut gezogen. ch mache Kontrakte und deponire das Geld in der Bank. Referenz: Jullu rumann, Janitor de Odd ßellom ebSude, HU Peunsytoanta n Washington Strahe. No.20X.West Wa'hington Straße , , Sprechstunden von 9 Uhr Morg. bi I Uhr Nm. W. H. Nott. M. D. Verb astungen. Verhaftet wurden heute? Ed. SandS, wegen Einbruch und Diebstahl in SIS Ost Washington Straße. , ., 2saak Harris, wegen Einbruchs. Michael Klive, wegen leindiebstahls. ' 'i ' . JameS Haywoöd, wegen Unterfchlagung von tzö, welche ihm von einem Schankwärter übergeben worden ,waren, um dieselben der Frau deS SchankWärters ,abz uliefern, --f 1 ' Marie Feld wurde, auf, Veranlassung ihrer, Dienstherrschaft wegen DiebstahlS verhaftet. , Marie i st ihrer Angab e na ch vor etwa v i e r M onaten von Deutschland hierhergekommen. 1 7-Sie ist . verheirathet mit einem SchreineNder, ;n belfabrik arbeitet, aber sie weigert sich, anzugeben, bei wem er arbeitet. .Man fand einen Theil der von ihr " 7'.,,. ll. .,;, 7..' 1 I ,Z7 , ,,s.7 :; ,l:i!;;, ;:; !,l.: ij.,,, . ,, , l ,n ,7 ' annektirten Kleidungsstücke bei , ihr. Herr Manrice Brunöwick veranlaßte die Verhaftung. :iT,:A '(.,4 i:7;' 7:,,.,;7, " 7i 7'M);!,i il!";:i'! i:i t.,':'' G Hast du einenFreund, den tinßu -sten oder eine Erkältung plagt, rathe ihm Dr. Bull'S Husten Syrup zu probireWMr'wlrd eS dir dank wissen. , . . 7: I il,,...', 'filr.i .,,M'.! ,.', ,.,7, Mlh,." 5! ! Preis LS EentS) DaS Testament von LeviS Schwenk wurde eingereicht. Die Wittwe erhält durch dasselbe die Nutznießung deS Vermögens, daS nach ihrem Tode den Kindern zufällt. Theodore E. Whiteomb ift Testamentsvoll-preZer.
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