Indiana Tribüne, Volume 16, Number 126, Indianapolis, Marion County, 25 January 1893 — Page 2
Sndwna Tribüne. !fwil;ii';,if:-, ...... .i" i "iiiiii. , ' il i i. n tpv" str9fat füglich und sonntgs.
Te tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger Cent per EJaie, l'u SoontaS'-.Tribüne- 8 Lent? per Wo?. SJetleiufarnwto ISCcrtS oder 65 Cent3 peronak. Per PoJ ingcftUEt in Vor auSbezatzlung IV per J.hr. Ofiue: 130O?Mary!snd Strafe. JndiänapoliS, Ind., 23 Januar '93 iMM., in Zankapfel. . In der neuesten Nummer d:r Woen schrizt T?r neue Kurs" roiro die Mili tärvorlage unter dem Gesichtspunkte einer vvn Belfort ouZgehendm franzo fischen Anc;risssbcwcgnn. geqen Süd deutschland erörtert.' TaZ Ausfallsthor von Belfert so behauptet der Verfasser jenes Aufsatzes, fjat gegen , würtlg für Frankreich eine größere Bedeutung. als Straßburg' im Jahre 1 870. Velfort liet nur zwei Tagemärfce von Hüninzen am Rhein, seine Geschüe bcstreichen die nahe deutsche Grenze auf allen' Punkten, so baü : Frankreich schon im Frieden thatsächlich der Beherrscher dieses ganzen Landstri" ches bis Hüningen ist.' ,Tazu kommt, daß das Lazer von Velsort eine ganze 'Armee aufzunehmen vermag. Alle , svirriri Alu vtS T st 4rrtr4rr Kam iimiuyiuiiu iinu v (,iivi,tt, vwp ' sich Frankreich die Freihat seiner An griffsbcwegung sichern kann, u.esist nach Anficht de4 BerfasserS daran nicht zu zweifeln, daß in einem Ernstfälle Frankreich diese einfachste, natürlichste , und wirksamste Richtung zu einem Einbruch in das Clssß' und Süd deutschland nehmen wird. Tiefe Bedeutung Belforts für die Entwickelung eines zukünftigen Krieges zwischen Frankreich und Teufchland hatte Moltk5 1870 mit aller Klarheit erkannt. Er war eigens dorthin gereist, um sich die Oertllchkcit nochmals in ihrer strategischen Eigenart zu vergegenwar- !!! 2 ? . ... Tfct , T lt. . . ik, tf iigen. -ceijoris. wegen war oer eiomanchau sogar ein Fortjetzung des Krieges nicht abgeneigt. Es heißt dann :.': - cu..:r.i. . , i ' ' v. rt ... irt . . . in oem Auszüge woriucy: uzz enerai Graf Moltke zog daraus denn auch die rnöalichen Konieauen'.en. man war nt , wisiermaßcn für die Zukunft gewarnt. Wurde aucb die (Jefar damals abac wendet, und trug sich der Gegner thatsächlich nicht ,, mit so weitgehenden Pla nen, so konnte es doch nicht dem Blicke dieses Strategen entgehen, daß ein starkes und frisches Frankreich jeder . i5i Tir frtri fi rmn "Tfrurt rtnl jf '! v 10 mr V4 t nach Süddeutschlaud ein;ubrech.'n. um io mebr. als eine fnlste Onenune in der ';: l f : . , f. ' '. . . In 1. . 1nelliraien cyrueij eine gcjiaic ?t"i' l K.. ;iVv nv".f. w l(.4lUltililUti lUVlli WUiUt. .4LrUV wit- , malige Auffassung der Dinge wurde Oann-bcr Ausgangspunkt lauger Erörra:5..t .:.r.iu iciuiigcu jiuijcjeii laiuuu. cuieiini? und Moltke und seinem Anhange and? "erseits. ' xtimn beuaiu au-druauch aus oc ! Nothwendigkeit der Forderung Belforts, und er war in diesem Lerlänaen von der gesammten Armee getragen; ja Moltke man Beifort eine solche strategische Bedeutung hzl, daß er entschlossen war, um diesen Preis den Krieg fort zusetzen. Das Verlangen fand bei der ausniärtigen Politik mcht die nöthige Unterstützung allein Moltke gab die Hoffnung derAnnerion Belsons vor? läufig noch nicht auf. Er begab sich bekanntlich vor der Unterzeichnung des frankfurter Friedens perfönZich nach : Ai.n:i : i .1. i . i.. ajcn, oqingic ccn iap uno ;eine Umgebung und gelangte zu der Ueber zeugung, das' in.' Zukunft der Besitz Beiforts für Frankreich militärisch wich-, iiger sein würde,- als 1870 für jenes and.Straburg gewesen war. Bev2uerlicheru?eise' wurde Moltke'Z Auf' s!ffug damals .nicht von dem Leiter cer Staatspolitik geteilt,-und dies bil d?te einen der Gründe der vielfachen Tifserenzen und Verstimmungen zwi schen Bismarck und Mo'tte, welche nie" malö beglichen wurv.'N. Thatiachlich iah Moltke' sich damals im Stiche geiaisen, und so "schweigsam er war, so war sein Schweigen m- dieser zukünftigen Lebensfrage ..Teutfchlands bezekch nend für die reservirte Kälte, mit wel" er beide 'Lkanner sich seudem stets zenüber gestanden haben." BerniHtetendeSschulden. , -'i' h''"".!-1 -' ' I irr- , ... . In gewisser Beziehüngwärendie bis'.' bengen amtlichen Berichte über die.Beüände und Schulden Onkel Sams immer lückenhaft, "obwohl die detr ücke sehr entschulodar'ist.' Es wurde bs in die neueste Zeit kein Vermerk von ?lnem Umstand glommen, an welchen man auch im Publikum fast nie denkt, und der sich nicht leicht mit zissernmäßiger Bestimmtheit von Tatum zu Latu-m kestftkllen läßt: nämlich von der Thatsache, daß in jtltm Jahr das Bundes zchatzamt einen bedeutenden Prosit macht durch die zufällige Zerstörung ausstehende? Schuldscheine bei Bmnden und anderen Unfällen oder wenig j:enS durch Zurückziehung aus der Ei'r -ulation. , ii.t v:. c.z.u v: r.-. ? nr;t UCwl uif -niU3 muii man bis jet, wie gesagt, nur Muth, maßungen ausstellen, , wenn auch mit Anlehnung an bekannte Zahlen. Im Jahre 1802 begann unzere BundcZ' regierung mit der Ausgabe von Papiergeld, und von da bis zum 1; Juli 1892 war solches in der Gesammlhöhs von naheM sechs Milliarden Tollars ausgegeben worden, nämlich ,819,029.. 103. Im selben Zeitraum , waren 04.852,451,629 eingelöst worden. ' ES verblieben also noch ausstehende Ver pflichtANgen dieser Art im Betrage von $'987,177,479, deren Teckungsarun? lege theils Silber, theils Gold ist. : ; SaS Deckungsgeld liegt in Gewölben und harrt der Vorzeigung der'Papierscheu behuss Einlösung : Jnd-s wird ein großer Theil dieses Vapieres niemals zur Einlösung präentirt roerden, da n i m .... ülZ 515,000,000 dieses Geldes, welche unter den ausstehenden Schulden ge buch! sind, sich gar nicht mehr in Gir.f (ihhW 1!üiS hrtÄ rtrr'ti ;üiiiiui .tv
kznsScy mazi mrqr rai,;ni. icc oun-deZ-SchaMeister Nebeker veranschlagt in seinem jüngsten Bericht, daß meh
tirt blos die Scheidemünze. Tcr Gesammtbetrag vernichteter amerikani schr Geldwerthe aller Sorten von 1ECT an wird aus L20.000.000 geschäht. TaZ würde also bedeuten, daß für 20 Millionen Dollars Schuld; bis jetzt thatsächlich vernichtet worden sind, und Onkel Sam um so viel reicher qe worden ist. Nicht alle Werthzeichen sind wirklich zerstört worden. Viele davon befinden sich in den HZnd?n von Münz- und' anderen Sammlern und huben dort einen höhern 3&rih, a!s ihr Nennwerth in Geld beträgt; sie werden daher ebenso wenig eingelöst werden, als ob sie vernichtet worden wären. Andere sind bei Bahnunfällen massenhaft zu Grunde gegangen: auch bci Bränden ländlicher Bankinstitute, ferner von Postämtern und WobnhäU' scrn, ist ein guter Theil zerstört wor den. Man ist berechtigt, all' dieses Geld ans den Schulden der Regierung zu streichen, aber dies kann nur durch besondere Verfügung des Eongrcffes geschehen. Wahrscheinlich wird ein solcher Schritt, in Verbindung mit den nöthigen Erhebungen, in näher Zukunft ver'ucht werden, nachdem man auch zunächst durch ein regelrechtes ge richtliches Aufgcbotsverfahren allen etwaigen Interessenten Gelegenheit gcge ben hat. ihre Ansprüche anzumelden. . ... ii Etwas üder Sturme. Die WittcrungZunterschiede zwischen dem Atlantischen und dem Großen Ocean und zwischen gewissen amerikanischen Küstenländern und den ungefähr im selben Breitengrad mit ihnen liegenden europäischen haben schon zu Unzähligen Erörterungen Anlaß gegeben, während ,die Mehrheit des LaienPublikums sich bis zum heutigen Tage nicht recht klar über diese Erscheinungen und die zugrundeliegenden Ursachen ist. Es seien daher einige Erklärungen hier über gegeben. Wenn'man das große Weltmeer jroi schcn Amerika und Asien den .Stillen Oean- nennt, im Hinblick auf den GegcnsaJ zwiichen seiner gewöhnlich ruhigen Oberfläche und den meist aufgereg!en Wasstn des Atlantischen Oceans, so mun man dabei nicht übersehen, das diese Bezeichnung eigentlich nur vom amerikanischen Standpunkte aus richtig ist. Wir befinden uns einfach aus der friedlichen Seite des Stillen oder Großen Oceans. Drüben auf asialisch,r Seite sieht eS wesentlich anders nus. Was nun das Meer zwischen Nme:ika und Europa anbelangt, so ist die atlantische Küstengegend von Nordamerika stürmisch, weil sie im Pfad tiicht eines, sondern sogar zweier wichti c.er Sturmsystcme liegt, sozusagen sich zwischen zwei Feuern befindet. Etwas Achnliches, und doch nicht ganz dasselbe, kann man von der asiatischen fZüstengegend am Stillen Ocean sagen. Sehen wir näher zu. Die eine Sturmfamilie für unsere atlantische Küste fegt vom Westen nach Osten über unser Festland; sie trifft ge wohnlich am Gestade von Washington oder Britisch-Eolumbia den nordame rikanischen Eontinent und verläßt den selben schließlich über Neuschoitland und Neufundland. Ueber die Bergketten hinwegbrausend, nehmen diese Stürme beständig an Macht zu. Im Durchschnitt fährt alle sechs Tage ein solcher Sturm über unser Festland. Der Entstehungsort liegt nicht bei uns, sondern in der Nahe von China, und dieselbe Sturmwelle geht über Asien, nur da(j ihre Gewalt schließlich auf dem Stillen Mcere ermattet, aber auf dem nmcrikanischen Eontinent bei dem gröKenn Widerstand der Felsengebirge u. s. w., auch zum Theil schon durch den Zusammcnprall mit andsren Stromungen auf dem Wege, auf Neue erhöht wird. . - ' . Zumhauptzusammenftos aber kommt es an der atlantischen Küste; hier machen sich diel wichtigeren Strömungen der zweiten Sturmfamilie geltend. Diese sind die tropischen Wirblstürme; sie entstehen unmittelbar 'nördlich von der Zone der., Aequatorstelle, brausen nach Nordwesten zu, weikden sich dann nach Nordosten (am 20. 30. Breitengrad) Und bringen -so die Stürme am Uolj von Mexico und allen 'südlichen Küstenstaalen hervor. Man .kann sagen, daß die ' atlantische Küstengegend von hinten bonibardirt wird und gleichzeilig Feuer irr die eine Flanke erhält. - Im Wesentlichen gerade so liegen die Verhältnisse auf dem Stillen oder Grofcrn Ocean. - Von einer eite fchreitet. wie gesagt, über Asien dieselbe Sturmfamilie, welche über unser Festland fegt und sich schließlich im Atlantischen Ocean, badet. Daneben aber, haust noch eine. Gattung tropischer Stürme n.-e?che im Süden' des Stillen Oceans entstehen und den erwähnten atlanti
schen Stürmen vom Süden 'h.'r cnt-' sprechen,, aber in der Regel schlimmer verlaufen. Sit beschreiben eine ziemlich regelmäßige Kegelschnitt - Eurve. nnd die bedeutenderen unter ibnen sind unter dem Schreckensnamen Teifuns bekannt. - Ihre Gewalt läßt sich sehr wcb! , mit derjenigen , c.er,furchtbarsten c.mcrikamschen Orkane und Tornados vergleichen.' Wir haben also in den beiden Weltmeeren sehr ähnliche Vcrl'.al!nisse. Bei beiden sind die östlichen Seiten ziemlich ruhig, mit mildcrem Klima und freundlicherem Wetter; das.egen .sind die westliche Seiten viel stürmischer und verhältnißmäßig 1 kalt. Die Hauptursachen dieser gleichmäßi gen ' Verschiedenheit der Verhältnisse uun lassen sich kaum in etwas Auderem snchen. als in der Drehung der Erde um ihre Are, und des Weiteren in den Lust- und Wasserströmungen rrzeugeuden Einflüssen der Himmelskörper und der erwärmenden Macht dtr Sonne. Anerkanntermaßen werden durch it$m Einflüsse die Passatwiude und unter, geordneteren Luststromunge , verur'acht, und eö herrscht eine entsprechende äquatoriale Wasserstromung, die ßetß nach Westen geht, au dem östliche Ge, stade jedes Festlandes anstößt und dang abgelenkt wird. Zu den Exduissen dieses Vorganges gehört der Golfstrom im Atlantischen Meere, der allbekannt ist, undandererseitI'der .Kuro-Siwa" im Großen Ocean.' Beide haben eine h.here Temperatur, als das Wasser, durch welches sie fließen, entsprechend den tropischen Luftströmungen in bei-
den großen Meeren, langst nehmen die Wettergclehrten an, daß die Winde mehr oder weniger von dem Charakter der Flächen erhalten und behalten, über welche sie dahinwehcn, vor Allem, w? die Temperatur anbelangt. , Es mag noch viel Papier über diee Fragen beschrieben erben; aber an dn Thatsachen selbst wird sich nicht rütteln lassen, und wer sich dieselben auf andere, folgerichtige Weise zurecht legcn kann, möge es Probiren. - Sicher lich kommt es nicht blos von einem Zufall der Lage, daß z. B. die Stadt New fpxl viel größere Kälte ausstehen muß, als London, obwohl sie Uwa 12 Breite grade südlicher liegt, daß die amerika nische Küste au dem nördlichen Großen Ocean viel wärmer ist, als Gegenden in denselben Breitegradcn am östlichen Gestade von Asien, u. s. w. Mahrscheinkich würde eine stetige Luft- und T'öasserströmung nach Westen bestehen, weun nicht die unregelmäßig? Landmassen sie unterbrächen, töelche zugleich die Temperatur dieser Strömungen mitbestimmen. Natürlich ist dies noch :in abgeschlossenes Forschungsgebiet.
- Vom Inland e. Gen. Robert E. Lees Toch. ter, Frl. Mary Eustis Lee, bringt sehr wenig Zeit in Amerika zu.. Sie hat zweimal die Reise um die Welt gemacht und ist kürzlich nach Cairo in Egypten abgereist, um dort den Rest des WtnterS zu verleben. In Süd-Dakota beginn; die Geistlichkeit unter der Führung des Bischofs Hare einen Fcldzug gegen die je;t in dem Staate in Kraft befindliche Ehezcheidungsgescdgebung, welche auf die fiid.'nlcheiuigsten Gründe hin die Ehetrennung gcslaltet. Der Bischof stellte den Geistlichen aller Bekenntnisse Abschriften einer darauf bezüglichen Bittschrift an die StaatsgeseM'ebung mit dem Ersuchen zu, innerhalb ihrer Gemeinden Unterschriften für dieselbe zu sammeln. Nach der allgemeinen Ansicht wird das Gesetz dahin geändert. daß erst ein sechsmonatlicher Wohnsitz im Staate anstatt des gegenwart! gen dreimonatlichen ds Recht zur Anstellung einer Scheidungsklage begründen soll. Eine erstaunliche H ei l u n g ist den PittZburger Aerzten James und McEann gelungen, nämlich die eines Arbeiters Namens John Mulligan, der von einem herabfallenden Frachkelevator getroffen worden war und' dabei einen Bruch des Rückgrats erlitten hatte, so daß er an den unteren Eztre mitäten vollständig gelähmt war. Die Aerzte machten nur einen acht Zoll tie" fen Einschnitt in den Rücken des Mannes, legten die Wirbelsäule blos und stellten fest, daß der zehnte und der elfte Wirbel gebrochen war. Splitter der Wirbel waren in das Rückenmark eingedrungen, dieselben wurden entfernt und dadurch der Druck auf das Rücken, mark beseitigt. Nach sechs Wochen war die Wunde vollständig geheilt und die Aerzte konnten zu einer zweiten Operation schreiten, durch welche der Patient so vollkommen hergestellt wurde, daß er jetzt wieder seine Arbeit ver sehen kann. Der am NeujabrStage im Alter von 74 Jahren in Massachusetts verstorbene Professor Eben Norton Horsford war in MoZcow im Staate New ?)ork geboren und wurde mit neunzehn Jahren Eivilingenicur; später bekleidete er vier Jahre lang in einer Müdch-n'chnle in Albany 'das Amt eines Lehrers der Mathematik und wurde nach längerer Adweienheit auf Äeifcn im Auslande Profezzor dir angewandten Wissenschaften an der Hör wärd-Univerntät, welchen Lehrstuhl er scchsjchn Jahre lang inne hatte. In jcner Zeit' machte er seine bekannten Phospyat-Erfindungen, .auf mclcke er dreißig Patente erwarb. Im Jahre l'd73 war er amerikanischer Eommissär bei der Wiener Weltausstellung und !876 bci der Philadelphia Weltaus. stell ung. Zur Berühmtheit gelangte er durch seine Entdeckungen auf dem Ge-biete-der amerikanischen Alterthums sorichung. namentlich. durch die Nachwcifung von Spuren der .Thätigkeit der aZten Normannen, auf dem amerikanischcn Fest lande, insbesondere durch den Nach'vciS, daß die von Luif Erickfon in Amerika gegründete, später aber verschollcne Stadt am Charles River in Massachussetts erbaut gewesen ist. In der Irrenanstalt zu No:folk, Nebraska, ist unter den Beamten ein Krieg ausgebrochen. Der Hausverwalter Egbert ist' zurückgeheten, die Matrone Kate Wirtz'ist' vor läufig ihas Amtes enthöben und aller kci Gerüchte, schwirren durch die Luft. Egdert soll weiblicher Gesellschaft zuge:han sein, während diese feine Neigung bei Frau Wirtz ganz und gar, keinen Autlang fand; und es entstand zwischen Beiden eine sich ollmählich verstärkende Spannung, welche der Frau, schließlich unanzenehm wurde. , Dr, Croll wurde gegen den Wunsch des Vorstehers der ÄnstaltSummerS, zum Oberarzt hex-' selben ernannt, und Frau Wirtz beeilte sich, ihn von Summers', Widerwillen gegen ihn zu unterrichten. , Die Klatscherel.kam dem Gouverneur Boyd zu Ohren und dieser äußerte kurz und bündig: So lange ich am Ruder bin, wird solchcr Unsinn, nicht geduldet. Er ertheilte Egbert einen Verweis und dieser führte d?n ganzen Streit auf den Dr. Croll zurück. Gleichwohl forderte der Gouverneur ihn zum Rücktritt auf und eathgh Frau Wirtz vorläufig ihrer Dmifte Durch das Genäydniß, wel ches ein Holzfäller im nördlichen Theile des Staates Maine aus dem Sterbe, bette abgelegt hat, ist ein vor zwei Iah. ren an einem Manne Namens Walker in einem der großen Wälder des Staa'tes begangener Mord endlich gufge klärt worden. Walker hatte S50Y bi sich gehabt, die ex im Holzhandel verdient hatte, und, kam eines Tages Abends , nach 1 dem Lager zweier Holzfällers die er um ein Ouartier bat. Dies wurde ihm gewährt. Die beiden Holzfäller, welche bemerkt hatten, daß Walker ziemlich viel Geld bei sich hatte, schickten ihn nach einer nahegelegene Quelle, um Wassex zu holen. Als xr ihnen den Rücken gewendet hatte, gab einer von ihnen einen Schuß auf ihn ab. an dessen Folgen Wslker nach einer
Ätund.' ltarb. Ehe er noch ,d?n Men Athemzug gethan hatte, schlippten ihn die beiden Holzfäller nach einer in der Nähe gelegenen Varenfa!le,und schoben seine Arme in diese, um den Schein zu erwecken,' als habe sich Walker in der knalle verfangen und sei verhungert.
Der Mörder, welcher den Schuß abge feuert, befindet ' sich noch auf freiem Fnß. Er soll sich im nördlichen Theile des Staates aushalten. Ter Andere, welcher das Gestßndniß abgelegt hat und bald darauf gestorben ist, war sein Mitschuldiger. ' : Oberst Hunt vom zweiten Bnndes-Reiterregiment nennt in einem Bericht an das riegsministeriüm die Zuni-Jndianer in Neu-Meriko die per wohnten, Lieblinge der Gelehrten und erklärt die Bedeutung dieser Redensart folgendermaßen : Er fei mit einer Abcheilung Militär auf die Juni-Rescr-vation gttückt, um mit den Indianern übe? das Hangen zweier ihrer Stammesgenosscn als Hexenmeister Stückiprache zu Ntlzmett. Zunächst habe er einen Beritt Kavallene unter der Führnng des Cap'ltans Auger zu den Zunis gesendet, aber ' diese nahmen das Erjcheinen der Truppen übel auf und zeig ten sich mürrisch und krodig. Darauf sah sich Oberst Hunt genöthigt, mit einer stärkeren Truppenzahl auf die l Äeservation zu rückcn. um die Jndia,ner einzuschüchtern. Schließlich kamen ore noianer zur ernunsl uno ver sprachen. Niemanden wegen Hexerei hängen zu wollen. Meiner Ansicht nach," sagt Oberst Hunt, wird mein Bkarsch zu den Zunis noch Jahre lang gute .Früchte tragen. Sie sind von dm Gelehrten so verwohnt und ihrer Lebensweise, ihren Sitten und Ueberlieferungen ist ein so allgemeines In?, teresse gezeigt worden, daß sie eine so hahe Meinung von sich selbst belom mm haben, daß sie sich einbilden, die Regierung werde nicht wagen, gegen ihre Sitten, seien diese auch noch so roh, cinzu schreiten. Vom Alten R ö mer-Thür-man ist wieder gehört worden. Er ist im zweiten Monat seines achtzigsten LebcusZahieZ. und Alles was er vom Präsidenten Cleveland wünscht, ist eine Photographie vom Baby Ruth". Israel Putnam, ein Urgrozzenkel des alten Rcvolutionshelden, dessen Namen er führt, ist ein Einwohucr von Rock Island, Elackamas Eounty. Oregon. Er ist ein Pensionär aus dem letzten Kriege und sehr stolz uuf seine Herkunft. Er ist im Besitz einer Paradeunisorm und eines Stalles, welche seinem Urgroßvater von Gen. Lafayetie geschenkt würden. ui; ' m . m 1 - Oo Auslande. Ein Zweikamps mit tödtlichem Ausgang wurde auf der Besitzung eines bekannten Sportsmannes in der Nähe des Eambregehölzes bei Brüssel ausgetragen. Die 'Gegner waren Major Gillain vom 1. HusarenRegiment und ein Geschäftsmann, den ein Brüsseler Blatt mit Unrecht als den Vertreter der Firma Frieor. Krupp bezeichnet. Herr Banden Bergh. Ter Kampf fand auf 30. Schritte mit dem dienftmäl lgen Cavallerie-Rvolver statte Die Schüsse gingen gleichzeitig. Van den Bergh stürzte zu Boden. Seinen Secundanten bedeutete er noch durch eme Handbewcgung, dak er todtlich getroffen, sei. ' Wenige Minuten darauf starb er; der Schuß 'war in die Herzgegend gedrungen. Der Gefallene war &$ Jahre alt und unverheirathet. Er mochte eine Ahnung von seinem Tode haben, denn als er gegen Mittag seine Wohnung verließ und die schwarze Zracht, die er angelegt hatte, dem Töchterchen seiner Miethsleute aufsiel, bed:utete er dem. Dienstmädchen, sie möchte Alles gut in Ordnung bringen, da man nicht wisse, was vorkommen könne. Polizei und Staatsanwalt 'schast waren e st spät Abends zur Stelle. Der Leichnam ward in's Leichenhaus der benachbarten Gemeinde Ukkel ge schafft. Anonyme Briese scheinen den Anlaß zu dem unheilvollen Kampf aegeben zu haben. Ter Besitzer des Gutes. aus oem oer :Emamvf natlsano, erklärt, nichts von der Absicht desselben genuißt zu haben, da er seinen Freunden zu' denen .Gillain .und Banden Bergh gehörten, gestattet ' hatte, sich jederzeit auf dem von ihm errichteten Pistolenstand zu üben. , Dem in Straßburg er scheinenden Elfasser wird' von einem Leser geschrieben: Letzte Woche, als ich von M. nach Z. fuhr, war ich mit vier Herren, von welchen ied.'r eine Cigarre rauchte, in ein und demselben Wagen-. theil. , Auf einer Zwüchenstatlon stieg eine Frau ein. Ich, der Erste an der Thüre, wollte ihr behilflich sciy und nahm ihr das Körbchen, das sie' frug, ad. ' Gewe Se acht", sagte die Frau, ich hab G Pfund Dynamit im Korb; de miicB i mimm Mann i V Steingrueb brenga." Schnell wie der Blitz flogen die Cigarren zum Wagenfenster hinaus, und' scheu rückte Jeder von der Frau ab. Diese aber setzte sich bequem hin und hehielt ruhig den Korb auf den Knieen. Und wenn sie. wag nicht selten geschah., zu husten anfing, fuhr ich jedesmal ängstlich zusammen und das zertrümmerte , Restaurant ,Bery" jn Paris stand ledhaft vor meiner Seele'. Station O.", rief der Schaffner. Die Frau erhob sich. Gott sei Dank! murmelten Alle. Ich zitterte' wie Espenlaub, als ich ihr das Körbchen mit dem gefährlichen Inhalte hinausreichte .Mercil" sagte da? verschmitzte Weib', als sie draußen war, mexcj, s' esch nit so gefährli. i ha nur Krumbeeresupp un Küö dcdrin. Awer wi i d' Bruscht sucht so stark hab un S' Rauche net ver trage kann, so haw i g'sagt. i hätt Danamit orenni -rr Sagts und verschwand. ,, - Zu erfahren, wie kalt es jn Höh; von 15,000, 20,000 und 25,000 Mtern sei, ist Major Renard. der Erfinder jdes - gngehlich lenkbareu Luftschiffs, eifrig bemüht.. Ex soll, wie La Nature" versichert, bereits da) Geld für diese Versuche flüssig gemacht haben. Da die Ballonfahrten erwiesen huhen, daß hex Mensch in Höhen von übex 8500 Meter nicht zu leben vernzag, , ist der Zweck nur durch unbemannte kleine Ballons zu erreichen, deren möglichst leichte von'k.el Yur ejn MjnjmunxThex.
mometer " und ein jelditreglrendes Barometer trägt, sowie eine Vorrichtung zur Gewinnung , von Proben der Luft aus den bezeichneten Höhen. Die Ballons sind auf 100 Kubikmeter veranschlagt. Sie werden mit Wasserstoff gefüllt und die Hülle besteht aus
luftdicht gemachtem zapanilchem Papier, Wo der Luftdruck auf ' ein Zehntel des normalen sinkt, nur etwas üb'r 11 Kilogramm zu tragen vermag, so dürsen Ballon und Instrumente dieses Ge wicht nicht übersteigen. 'Dies zu erreichen, sollen die Instrumente aus Aluminlum bestehen. : Sie hängen in Gummischnüren, die an die Stäbe, einer sehr ' leichten Lambusgondel be eftigt sind. Die Gondel ist so clastisch und schützt die Instrumente vor Stößen so gut, daß ein Zerbrechen derselben bei der Landung, außer im Falle eines Sturmes, kaum zu besürchten ist. Sehr leicht möglich ist es dagegen, daß die Ballons ins wkeer oder in öde Gegenden niederfallen. Alsdann sind sie natürlich verloren. Man wird daher eine größere Anzahl : ablassen müssen, ehe man in den Besitz zuverlässiger Beobachtungen gelangt.. Sie' sollen 20,000 Meter hoch steigen. , ", Dem Le ipzi ge r T a g blatl Zufolge hat der' Gründer der königl. Modellsammlung zu Dresden, ModellMeister Andreas Gärtner, geboren 1654 zu Quatitz in der Oberlausitz, den Fahrstuhl ersunden.t Gärtner war ursprünglich ein Tisch lergeselle, der durch Reisen und Studien zu vorzüglichen Kenntnissen, besonders auch in den ArtilleriewissenZchästen, gelangte. Als fein Aller herannahte und sich damit Kränklichkeit verband, wurde ihm das Steigm der Treppen beschwerlich, r deshalb konstruirte er 1717 eine Maschine, rie, die zum Herauf- und Heruntersahren in seinem drei Stockwerkk. hohen Hause dienen sollte. . Da sie sich bewährte, wurde sie auch in anderen, besonders vornehmen Häusern,, und im königl. i Residenzschlosse angebracht. Andreas Gärtner, , einer der berühmte, sten Mechaniker und' Techniker, seiner Zeit, stand beim König August dem Starken . in solchem Ansehen, daß er stets freien Zutritt zu ihm hatte. ' Er starb zu Dresden am 2. Februar 1727 im 73. Lebensjahre. . Zahlreiche Modelle und Kunstwerke .sichern sein Andenken. . s ':'r' ' - Von e i n e m 12) ä h r i ge d Knaben wurde am Neujahrstage in Völlu a. E. ein werthvolles .Armband gesunden. Eine vorübergehende Frau, welche . den , Fund beobachtet hatte, bedeutete dem Knaben, daß ihr vor einigen Minuten , ein vaar Damen begegnet seien, , welche wahrscheinlich das Armband verloren haben würden. Diensteifrig lauft nun der Knabe in der angegebenen Richtung fort und hat auch das Glück- die Damen einzuholen. In der That war die eine der Damen die Verlustlrügerin und freute sich sehr, den kostbaren Schmuck wieder zu erhal-. ten. Da sie , aber kein Geld bet' sich hatte, gab sie dem Knaben ihre Adresse .an, welche sich indeß, als der ehrliche Finder seine Belohnung abholen wollte, als falsch herausstellte.' " . Die Bettler von Barcelona haben ein, Kartell unter sich abgeschlössen, kraft dessen sie sich verpflichten, alle Zwei-Centimesstücke gänzlich aus dem Verkehr zu ziehen um so die Leute zuzwingen, ihnen die nächstgrößte Scheidemünze, sünf Centimes, zu aeben. Ueber die Prügelaffäre zweier russischer Generäle verlautet'jetzt nachträglich Folgendes: In der auf'S Strengste durchgeführten Untersuchung sei zu Tage getreten, daß bei, der häßlichen . Angelegenheit einem dritten hohen Ofsicier eine starke moralische Mitschuld beizumessen ' sei, - welche die Handlungsweise der beiden anderen immerhin in einem etwas milderen Lichte erscheinen lasse. .Dieser dritte versuchte der eigenen schnelleren Beför öerüng wegen die beiden Generäle zu Fall zu bringen, ui'.d da er. ihr hestl zes, ' aufbrausendes Temperament kannte, erschien ihm der geeignetste Wea r ,i: - . . . i .. ... , . Hierzu ein gruuoiicy:s '.'inelnanoeri)ei)en. Dies gelang ihm denn auch nur zu gut, zu maidie beiden Generäle sich von jeher nicht besonders leiden mochten, er zber daS' vollste, Vertrauen Beider befaßt Er hinterbrachte also dem Gen. Swistünow die ' beleidigenden ' Aeuße. rungen, dieüberlhnHr. v.Ricsenkampf gethan haben sollte und desgleichen dem letzleren solche. ,, die angeblich aus dem Munde Swistunow'S stammten. Stets var dabei aus einer Mücke ein Elephant zemacht; oft genug entbehrten diese an geblichen Injurien - auch jedes' thatfäch lichen Hintergrundes. , Dies trat auf'S Deutlichste hervor .sobald die- UnterUchungsakten in die Hände der Richter. zelangten und dieze nun die zu Proto soll gegebenen Erklärunzen bkider Gene ?gle miteinander . vergleichen konnten. Ae.nergl Swistunon? wie ,, Riesenkgmpf hatten ihre furchtbare gegenfeititze Er? regung wiederholt auf, die ihnen gewor, senen Mittheilungen jenes dritten hohViZ Offiziers zurückgeführt, der sich :ü'r die ?oge. Wahrheit derselben ihnen gegenIber verbürgte.' Wie verlautet, soll ius Befehl des ZarS bereits die Un'er'uchung gkcn den Zwischenträger ein' A ' t 1 ' ''iv-jn!'. f 'uXk''-.' l1'! 1!l,?i.'l''i!K 'ili'il i'ii'irf-i.'i.'tlii' 'iVii1':)1 cf r 1 1 c f . - c j n- "'ir? Folgendes E u r i o s u m 'rregt in Coburg große Heiterkeit: Bei :inem Porzellanmaler, der auch einen ansehnlichen Porzellanhändel betr.'ibt, vürde aus Anlaß der im vorigen Herbste - in Wittenberg stattgesundenen Surherfeje'r von einemHandlungshause tUxt rfilie Pseifensöpfe mit dem Bilde Luthers und Mflqnchtöo?is bestellt. Unser Porzellanmaler ist nun z'wß'r ern evenio guier Proteuant wie Specülant, : qUx auf feinen Reisen $' jhm manches aus der R.foryzalionAgricylazl rrigrfri gegangen und auch der Freund LütherZ Melanchthon, ganz abhanden 'gekom.men, als ob er in seinem Leben nichts Kon ihm gehört HZtte. Dagegen gehört ver uFellington zu leinen pesten Freun., eij. ir yenlk, m"n Auftraggevex hättx tzoch auch wissen sollen, wie may Wellington richtig schreibt, läßt ybe? Ifa und Nacht malen und brennen. und die Kiste kommt ff ein; yrt Xtt Bemmmüna. Weichez ruauntn, mz
per HgnPflsherr neben c)ng
einer Anzahl Köpfen friedlich die beiden Helden Luther und Wellington erblickt, sen Einen im schwarzen Priesterrock, oen Anderen in, rother goldener Uniform voll Sterne und 'Orden.. Der Handelsherr will die Köpfe nicht behalten, der Porzellankünstler sie nicht zu rücknehmen. Die Sache wird bekannt; Jeder lacht üder die Verwechselung und will einen Kopf mit den beiden Helden
oonWorms und Belle-Aüian.e haben. Jn ein paar Tagen war die Kiste leer, und der Beste2cr der Pscifenlöpfe ärzert sich, daß er nicht noch zehn solche' Kisten hat. Ein jeden fa lls g ei st eökranker unheimlicher Gast kehrte neulich in eine Wirthschaft zu Vegesack ein und verlangte von der allein anwesenycn Frau Wirthin ein Glas Bier mit dem Bemerken, es muß Ihnen aber nicht unangenehm sein.- ) Dann legte :r ein, größeres Packet auf den Tuch und machte sich's bequem. Dann fragte der übrigens fein gekleidete, mit einem Pelzkragen geschmückte Gast: Ihr Äann ist ja wohl der, berühmte Marinemaler I.? ES muß Ihnen aber nicht unangenehm sein.-, Keinessalls; kennen Sie meinen Mann?" ' DaS zerade nicht aber ich habe von ihm gehört. Sie kennen mich wohl gar nichti" Jch . habe micht die Ehr war' die Antwort der Wirthin. Nun. ich bin, ser Admiral und Seeräuber Störtebecker; es muß Ihnen 'Mr nicht un-' ingenehm sein! Ich liege hier mit ca. 50 Kriegsschiffen vor der Weser, . und diese sollte mir Ihr Mann malen. Wie alt schätzen' Sie mich überhaupt? .Nun.' so in den Vierzigern," antwortete die bereits ärgerlich gewordene Wirihm. Ach. was Sie sich einreden,antwortete der Gast, schon vor 1000 Jahren bin ich in Hamburg geköpft worden, es muß Ihnen aber nicht unangenehm sein. Sehen Sie mal dieses Packet! Wenn ' ich es. mit meiner Cigarre berühre, so flieg! ganz Vegesack in die Luft; denn in dem Packet lst Dynamit. . Es muß Ihnen aber nicht unangenehm sein." Die Frau gerieth natürlich in nicht geringe Aufregung. Glücklicherweise entfernte sich der Unheimliche mit dem Bemerken , er werde zurücklehren," wenn Herr I. zu Haufe zei. Der Kranke, über den allerhand Gerüchte umlaufen, . sprach geläufig englisch, sranzösisch und deutsch, ouch plattdeutsch, , - Ein br da rische S Ver brechen wurde in Petersburg in einer ver letzten Nächte in dem Hause dcS Fürsten Jussupom verübt. In dem genannten Hause wohnte ein gewisser Iwan Kowarow mit Frau und zwei Kindern, von denen daS ältere drei, daS jüngere ein Jahr alt ist. Kowaro kam betrunken nach Haufe, begann einen Streit mit seiner Frau imd drohte ihr mit dem Revolver. Als die Frau in Todesangst aus dem Zimmer 'türzte, sandte er ihr eine Kugel nach, ohne sie zu treffen: Davon erwachten die Kinder, deren Geschrei Komarom surch tödtliche Schüsse aus dem .Revolver zum Schweigen brachte. Dem einsährigen Kinde zerfchm.tte te er den Kopf und brachte dem dreijährigen Mädchen eine schwere Wunde am Kopse bei. Mit Mühe gelang es den herbeieilenden Hausbemohüern, den , Rasenden zu fesseln und der Polizei zu über' geben. Der London Parisee Ferniprech-Verkehr Hat ein neues Ge erbe, das der Fernsprechkünftler,, hersorgerufen. - Da ein Gespräch, von ß Minuten 8 Mark kostet, und andererieits viele Leute nicht über eine hinreijhend helle Stimme verfügend auch nicht rach genug sprechen, so stellen sich den Kunden des Telephon; neuerdings öeute "zur Verfügung, welche gegen ?ine Vergütung von 21,25 M., einschließlich der Fernsprechgebühr 'für 3 Minuten das Telephoniren überneh. men. Sie machen sich anheischig, in der kurzen Svanne Zeit 400 Worte zu übermitteln. Kürzlich brachte es sogar Einer, wie L Electrlcite" berichtet, aus 576 Worte in 3 Minuten. Die Einrichtung bedingt freilich wohl die An Wesenheit eines Stenographen an der Empfangsstelle und das Niederschreiben des zu Uebermittelttden.- 'Doch ist Letz leres eher als ein Vortheil anzusehen, da der Auftraggeber .eine Abschrift der telephonirten Worte in Händen behält ssrvv 5 ..Werth ciser Schachtel ele Guinea." "-uv j-u-i. JrrnmKtüuyjJJ'-t' i Mit einer gesHmaFlosen vnd euslöö, Hrtn Haut derzegk. Bei: Migräne, Schvigdkl äü . i Schwikn t filjife, iitzuag. ea:qen vft krikpsr, in As. äckriÄae:;. krnksstk tlattta ch-ttj im Görst. mmttmu C Aeh? moitoU-r, fünf, oder sogar fechl do V.'i'am'j Pillen, und in neun Fällen au jehn .-r,'!, ii binnen ,n,an,tg Minute Linderung .vwalKi den die Pille wird den Sitz de Uclvtt Ihrt aulluchen ma daljett beseitigen, k, n? z, 5 Acbtk ift'täk niebr nöchoen',gex als "iy.äü't n iowie eiueAnZammkuyg?iM,nd iduiier fu.zeuette yezunoe?kayrung. AtiaU,' Apdchifsn 'Ptei Zx. dieSchacht. , em Nork DdttSLS atial S. ' H?ttW' Neue Wirthschaft GuteS Bier. , Jmportirte und hiesige Weine. . Feine Cigarren usw. . Hermattn Hunziuger, 192 Nord Mississippi Strafe, ' nahe der Jnditna Avenue. F,A,iJaricer Spezialyrzt für -r Mgc, Ohr, Nase und H M 3 Vfßkss mt mir. Dauernd etabltrt 4 West Washinawn Qtr , unöianapoli ß, 3n d. und Br. A. B. Barker lr.. Offs 391 Wcst 4te Straße. Ci'zcwnati, Ohio. Patienten, welche außerhalb der Stadt wohkkn, werden erlslgrm) : u; sienGc:! fcin behandelt. ' . . M,- is.;M?4
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Eise ENZ-.feZwug 025 Tan Esland.6 E.aaan, Conn.. 12. Vlzxi 1891. Siede Jahre lang oat ich schr schwach und timli und konnte nicht Ichlasl., der nachdem ich $ai'toi Jtinig'S Nerven-Stärker" drauchle, herle meint litt X)3sudt aus und mein Schlaf tumU natürlich und er qultfenb. TikseMcdizi ha mir ßf Rolfen und tch tm Vjch'.e sie our Bche. ; E lizadttt) (i. D ahttt. 7 : ' ," - St an f a I. I Z,,S,,A. . 188t E grnicht mir zur besondere Vesriedlg ng Jhe mttjutdkilen, daß meine Tochter durch tn tbtauch in einzigen Floiche ..Pastor König'S Nnoen-SlSr?cr" on Ct, VeitS-Tanz bereit urde. Ich emxsehl diese! Mittel Um Leidenden auZ herzlichste, Lt. Welch. Herr F. H tt r a,. o.w MMssiPVi Straße. 6 t Paul, schreib:: Ich litt wt miaen IaZire an opsweh und Schwäche, du drei nlascd sstor Königs Ncrven.S:ärker" hade nun ke:n ASltveZ luyr U2 vc, auq mu, (..er. ein werthvo?ek für Nervenlcidend. und e,ne Prodeiasche zugesandt. Arm" erdalten auÄ die Med?,ia mlons , Düse Medicin wurde feit "btm stcdre 1873 n httt Hochw. PaslorKbnigin ßurt aäaijnt, 3nJ zalxrciUt Ffi liiuct jcintt iiutiun3 vvll Cc l KOENIG M2DICINE CO.t 838 Kandolph St., CHICAGO 1UU J eMUiffni l baten tftr W.00 U Jwsche, 6 Masche sät 95.00, - HU.'Z :;, -f . : JnbiänavoliS ti Itn deat fiten Cöotbcfen von F. Will. Pantzer. U Wen Wajhingtov r w rwt rr A w , w c . vii unu vac vuo venu uno rincoin cum Dr. Wagtter Office: Zlo 60 iSst Shio Ltr Offtcetunden : 9-10 N5r Vormittag. L-s UhrNachNiitök. ohnunz: lZcke Ax?adi, ad Ltol Sdk. sty Tfi'pioa Hi. IIDia-; ÖjÄ GSLm No. 23 Virginia Avcnue. Svrechs.undrn : 10 Uhr Vormittags. 1-S scschmtttag und x senvs. Sonntag po? uyr NacyNikkag. Dr.C. NSchaefer, jSrzt und Chirurg, No. 430 Mad -son Avenuc, nahe Morris Str. Gpreckstundr,,? 7:sn-9 Uhr Morgen. Z-Uhr ?c!ymllraas, :: uyrdends. Telephon 2. vr. A D 0LPH B L I T Z. Deutscher Arzt. Spezialität, Augen, Ohren, Nase unr HalZ krankheiten. ' Office : No. 2 Odt, FellowS Hatte. Gde Washington und HZennsvl. Str. Dr. I. Büh lcr. Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. ! Ossice-Stunden: 8 s Uhr arm.: s t Uh? Nachm.: ?-LU!rbcndS. Televhon im. . ' Dr. PFAFF, : Ofsice: 134 oxb Pennsylvania Ctr OssiceTtunden vou 2 i lidr ?!achm. Ro. 425 Madison Avenue. Ctuadkn von ll"il Uhr Borrn. Wohruna: z.7R.ladom str. .5eBe,mutst,. Teled'ion ' j,nce 4.CUP30N . j Wohnung V8tt. n.v.F..roux. Office: No. 7& Ost Washington Strage. SvttialitSren: Sant Krankbetten. Svrccd? stunden: Uhr Born,.. 2 t Uhr stachm. uni ? ugr vend. . C. C. Wrrerts, Deutscher Zahn - Alzh Ro. 8z Nord Pennsylvania Str.. ,V a wird auf Wnnilb anoedt. , vk. J3?zajjTxXX'zz&J2?9 ' Chirurg und Frauenarzt. Heilanftalt und Ofkice: Ost Mickiga sirazze. cre zvcananierrs vcnue.) Tägl'ch von 24 Uhr." Sonntag ausgenommen. Ferd. ZU. Müller. Machsolger von Vecge iüller.Z Ay-ottz e ke, r. Tie fertig vou Rezepte geschickt U verläsflaer. sachverftSdi,tse. Südweft-tZöe der " . ' " ' ' , i'' "'i - ' ,,'":, , - ONWasbingtonnndDstQtr. Telephon 70. ' ' , Das beste Stärkungsmittel.,! $1.00 per Flasche. I .... 6 Flaschen für $5.00. is ,,:.- i,, 1 . m-' : f - , .;ii . , ' ... - , 8 haben in der Deutschen Apotheke :Hfy:!drt;l MU. ranker, M West Washington Straße und Ecke Eafl , , .lrae uno incoin Lane, Die ganZe Nacht offen l ,' ' G ermatt Lttng Ton ic heilt jeden Husten. OK esr5uI ?IIIen. kuriren nervösen Äofschincrz und remigeft das Blut Bei allen Apothekern 25 CcntK. . ,)" ,"i'r "jj . j.:..S SWit , . , ,. 1 ;: .,; i -; : ' . " m MaffachusettS enue. Ecke Park ve. q r r s, a l r M eschwäre. Fisteln, TumorS. ohne Anwendung de Bkeffer kurirt. ' 'r. Lr??r HOWARQ, Vüd JUjvi Str Krag ach einem Zirkular.KAFFZi'A Keine Heilung ! Keine Bezshlnng ! ürcrpycaaicur kprlucx' V pnp rnjnut y 5 new nprovj "?,,? jiiea St kktttu7'7kkU i K i;sei G ch i e la u gen. Weste von, Dr. Or? te eine eat. verbesserte finentrfe eiüde hiriri Ketten872 5ti2eiu sXr.iia-oIil resfilf. von ter.cn Oie ttdl: rd'iifö;j:r::il E '1 mm . 1 1 1','1 j
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