Indiana Tribüne, Volume 16, Number 125, Indianapolis, Marion County, 24 January 1893 — Page 1
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sollen staatlich betrieben Umfang deS Betriebs und Preis deS Produkts international geregelt werden. : Ob diese Vorschläge praktisch durchführbar sind, lassen wir dahingestellt,
der 'Herr Professor glaubt eS. Wir sind der Ansicht, daß die 'gegenwärtige Gesellschaft ' das Problem . nicht .lösen wirdm allerwenigsten 'wird sie zu dem Unsinn der Doppelwährung greisen.. Wir glauben, daß man'die Dinge gehen. lassen wird, wie sie eben gehen,' daß wohl mancher unnütze Versuch geMacht werden wird, der resultatloS verläuft, m Uebrigen aber daS Problem selbst erst mit der ganzen gegenwärt!gen Gesellschaftsordnung verschwinden wird. Drahtnachrichten .JnlaM..,ch, Wetteraussichten. Für Jndiana:. W ärmeres Wetter und Schnee; Hübsches Wetter am.Mittwoch. , ' " - ii n ni ' r mi i""-"---;--.-. Kongreß, ' Wa sh ing ton, D. C., 22. Jan. Der Senat erledigte während der VorMittagsstunden nur Noutinegefchäfte' Die ganze übrige. Zeit deS .TageS nahm die fernere Erwägung dr Anti-Option-Bill in Anspruch. Es wurde aber schließlich daß die Bill am Dienstag nächster Woche zur Abstimmung gebracht werden soll. ' Im HauS gab h eute die fernere Erwägung der Quarantäne-Vorlage Anlaß zu einigen sehr heftigen Szenen. Thatsache ist, daß eben die Ansichten über den Werth der Bill so weit auSeinander, gingen., Die eifrigsten Befürworter der Bill waren der Ansicht, daß sie noch nicht weit genug gehe und wenn sie schließlich zu einigen AmendementS eitenS der'.Nev Lorker Repräsentanten ihre Zustimmung gaben, so thaten sie dies unter Protest und um nicht die Bill überhaupt zu ge-fährden.:-Die Bill wurde' schließlich passirt. " AlS sich der Senat heute vertagte, waren die Boten mit dem ClektoralVotum von fünf Staaten noch nicht hier angekommen und zwar, diejenigen von Georgia, Jndiana, Montana, Oregon und Wisconsin. DaS Votum von Georgia wird indessen um Mitternicht hier ankommen. Der Präsident wird morgen den, .Staatssekretär von der Thatsache unterrichten und eS wird dann entschieden werden, ob eS nothwendig ist, Spezialboten' an die säumigen Staaten abzuschicken,-um dem Gesetze Genüge zu leisten. Ausland. . Zum Panamaskanda l. Pari ö, 23. Jan. Die UnterkomMission, welche ernannt worden war, um die Bücher deS Syndikats zu prüfen, welches beigetragen hatte, um die Panamaanleihen unterzubringen berichtete , heute, daß es Beweise ungeheurer Betrügereien gefunden habe. Männer, welche nicht einen Centime bei dem Unternehmen, riökirt hätten, hätten ungeheure Prosite durch ihre Transaktionen mit der Gesellschaft gemacht. Die sogenannten Subskribenten hätten viele Lobbyisten und andere Zwischenträgerangestellt, derenGeschäft darin bestand, die nöthigen .Werkzeuge zu bestechen. ' Der Prozeß gegen die Personen, welche nach der Entscheidung deS Untersuchungrichters Franqueville kriminell an den Panamaschwindeleien betheiligt waren, wird wahrscheinlich gegen Ende deS Monats Februar beginnen und ungefähr zwei Wochen dauern. Wer sich unter den Angeklagten besindet, ist aber noch nicht mit Bestimmteltlbekannt Der Bericht über die Autopsie der Leiche deS BaronS Reinach wurde heute Abend dem Generalprokureur zugeschickt. Der Bericht besagt, daß in der Leiche keine Spur von Gift gefunden worden sei, daß die Untersuchungsärzte aber nicht mit Bestimmheit versichern könnten, daß Reinach eineö natürlichen TodeS gestorben sei. fc? Ergebniß der Untersuchung war hauptsämlich darum so wenig zufriedenstellend, weil die Leiche erft auSgegraben wurde, nachdem die Verwesung schon bedeutende Fortschritte gemacht hatte. I ' "... . '.' ,'""'.' ' , Die Cholera. Berlin, 25. San. Die CholeraEpidemie in dem Jrreuasl zu Neitle
ben bei Halle, ' nimmt täglich tiüe
schlimmere Form ' an.- Eine Anzahl der, von der Seuche Befallenen sind schon mehrere Stunden nach der Erkrankung gestorben. Im Ganzen sind von den Insassen bis jetzt 84 von der Cholera ergrissen worden und 33 sind daran'aestorben -' - ? Heute allein sind in' dem Osvl seS neue Choletaerkrankungen ' und tia " ' '- , "'! ' 5 ; 1 f; : '"ü :. ooeSsau vorgekommen. , "' - AuS Berlin- - ! Berlin, 23. Jan. Trotz der Pro teste der.Regiernng' ha.t der BudgetAusschuß deS Reichstags' den MarineEtat um 1,140,000 Mark beschnitten.' ' ' '''';' 'rm Die egyptische Frage. London, 23. '3att. -DieLgYptt-sche Frage nimmt einend solch' Ernsten Charakter an, daß plötzlich alle anderen Tagesfragen, ' selbst die ' irländische Home Rule in den Hintergrund getrete'sindID' ' Lord Cromer hat den Minister veS Aeußeren, Lord Roseberry, ' telegraphisch ' benachrichtigt, daß der 'junge Khedive die Angelegenheit betreffs deS gakhri KabinetS noch nicht als erledigt betrachte, sondern angedeutet habe, daS Vorgehen Englands in der Sache den Vcrtragömachten sowohl wie dem Sultan ofsiziell zur Kenntniß bringen j wollen. l' I Anderen Nachrichten auS Cairo zufolge befinden sich die Eingeborenen EgyptenS in einem Zustand der Erregung, wie dieS seit Arabi Pascha'ö Zeiten nicht mehr der Fall gewesen ist und dieS läßt darauf schließen, z daß schon seit längerer Zeit geheime Ein flösse in dieser Richtung zur Geltung gebracht worden sind. '-''..' Wenn auch ein großer Theil der ge mäßigten und intelligenteren Bewoh.ner auf Seiten Englands stehen, in Anerkennung der guten und gewissenhaften Verwaltung' deS Landes jm Ge gensatz zu 'der früheren Mißwirkhschaf so steht doch die große, unwissende und sanatische Menge aus Seiten deS Khediven und schimpft auf die sogenannte unverantwortliche' Einmischung der Ungläubigen. . Lord Roseberry hat.' am Samstag von dem französischen - auswärtigen Amt eine N französische Regierung erklärt, darauf bestehen zu Müssen, daß dem Khediven bei der AuSwahl seiner Minister freie Hand gelassen werde, wenn sie. auch nicht gesonnen sei, gegen, die Ernennennung Riaz Pascha zum Premier zu Protestiren. Cairo, 23. Januar. Der .Sultan hat dem Khedive telegraphisch dazu gratulirt, daß er eS unternommen hatte, sein eigenes Ministerium zu 'bilden,' ohne die Engländer vorher um; ihre Einwilligung gefragt zu haben.' ' I' Der Sultan ' hat in der Depesche versprochen, dem Khedive sechs Pferde als Geschenk übersenden zu wollen. Gin Getreide (Sievator durcb Feuer zerstört. " ' "7" f?'T' . ,, v. : Fred. P. Rush Co., die Elg e n t h ü m e r. Gestern Nacht , um 8 Uhr brach im Elevator L am Vandalia Bahngeleise westlich vom Flusse Feuer auS und der Elevator , nebst Inhalt ist vollständig zerstört worden.- Trotzdem die Feuerwehr fast sofort nach AuSbruch deS FeuerS allarmirt wurde, war doch von vornherein an Rettung deS großen GetreidespeicherS kaum, zu denken, denn dazu fehlte eS vor Allem an Wasser. Die Wasserleitung und , die Cisternen find zu weit entfernt, als daß man sich dieselben hätte nutzbar machen können. So blieb denn auch kaum etwas AndereS übrig, als daS Gebäude seinem Schicksal zu überlassen und daS Schicksal desselben war, daß eS mit einem fürchterlichen Krach zusammenstürzte. Der Elevator war Eigenthum von F. P. Rush und S. E. Townley und eine vorläufige Schätzung deS Verlusteß läßt dieselbe auf 125,000 veranschlagen, während die Versichernng nur $81,000 beträgt. CS befanden sich zur Zeit deS Feuer große Getreidevorrathe in dem Gebaude und nur eine geringe Quantität konnte gerettet werden. Die SntstehungSursache deS FeuerS ist bis zetzt noch in.tiefeS Dunkel geI hüllt. Der Nachtwächter ukläch daß
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er noch wenige Minuten, ehe das Feuer auSbrach, durch daS ganze Gelände gegangen sei und' nichts Verdächtiges bemerkt habe.' ES scheint aber, daß daS Feuer im Maschinenraume ausgebro-
chen ist und sich von da aus mit rasender Schnelligkeit verbreitet hat. - 't ' 'k 7, .:'.;?!. ;",!!: Die Flammen stiegen hoch auf zum Himmel und gewährten einen schaurig- ' ifHH !,;! ;1" . : .:: .' ,f::,.iii I : schönen Anblick.,,' , Herr Rush war gegen 10 Uhr Nachts auf der Brandstätte angelangt und gab seine Instruktionen Er sah selbst ein, daß hier wenig znhelfen'sei und mußte zusehen,? wie der wilde Feuerdämon sein zerstörendes Werk vollbrachte. Wahrscheinlich wird daö Getreidemagazin wieder aufgebaut werden. Plötzlicd gestorben. "!'; l'"1I,,.l? '.' ".?', . .. ' 1 .V .. , . - S.. . ' Der Coroner wurde heute früh benachrichtigtdaß.das 12 Monate alte Kind deS Negers Melfon Stett gestern Nacht plötzlich gestorben sei. Die Leute ohnen in der Nähe deö deutschen WaisenhauseS.. !,Die Todesursache,, ist noch nicht festgestellt. ' . - ' Charles F. Schröder, 273 Süd De laware, Str., ist gestern Nacht .sehr plötzlich gestorben. Er litt . zwar an Rheumatismus," aber der Tod überraschte ihn ganz plötzlich, nachdem er noch kurz vorher den Feuerschein am Horizont beobachtet ha'te. Er war To i mann in den Sagte Machine Works und etwa L0 Jahre alt. . : - M,tn fand ihn bewußtlvS. ' LouiS E. Ehrmann, dessen Geschäft sich No. 9 Shclby Straße befindet, wurde gestern in bewußtlosem Zustande in ' seinem Schlafzimmer-aufgefunden. Alle Belebungsversuche waren erfolgloö, ' bis man ihn inS Hospital brachte, woselbst, er sich seit heute - Morgen außer Gefahr besindet. . Man glaubte erst, daß s sein Zustand durch ausströmendes NaturgaS herbeigeführt wurde, die Hospltalärzte stimmen aber dieser Annahme nicht bei, sind aber auch nicht im Stande, zu erklären, was' die Bevußtlosigkeit herbeigeführt hat.- Ehr mann ist leidend und gebraucht regelmaßig Medizin und so ist es nicht unmöglich, daß die Wirkung der Medizin etwaS damit zu thun hatte. . ' ; '',', ' "". 1 ' OcbrecklickeS LooS einer Arbelterfami'.ie. Familie deö 53 Jahre alten Arbeiterö H. B. Shelby wurde gestern Nachmittag um 4 Uhr von einem furchtbaren Schlage getroffen. Der , Mann arbeitete in den Fards der JndianapoliS Car Works und war damit beschäftigt' Balken'aufzuladen. , 'Dabei siel einer der Balken auf,' ihn und zwar mit solcher Wucht, daß der Mag.en und die Eingeweide, zerquetscht wurden. Er starb ehe d!e Ambulanz welche man" herbeigeholt, seine Wohnung No.1 712 Nord Mississippi Straße erreicht hatte". ES war eine schreckliche Szene, als man die Leiche des Mannes iaS.HauS trug, denn seine Frau hatte sich erst kürzlich einer Operation unterzogen und liegt krank im Bette. Der Man hinterläht sieben Kinder. Teutral Labor Union. . Gestern , Abend war regelmäßige Sitzung. Die Angelegenheit bezüglich der entlassenen Frachtverlader der Pan Handle Bahn wurde dem Executiv-Ko-mite , der, American Föderation über-kesen-'M'WV , Beschlossen wurde, am Abend des 5. Februar in der 2. Presbyterianerkirche eine ! Maff:nversammlung abzuhalten, in welcher die Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit besprochen werden "i er ' '''tKxrh ' ,.,. ;,' '--e x 'Wb !1ii..i!;:''ii' - ' 'Stf ''fi;.,;:"!1., : ' ! :' sllenill;;;!-;;!;!; Sine geharnischte Resolution wurde passirt, durch welche BundeSrichter Baker verurtheilt wird, weil er sich geleg mtlich des Prozesses der EisenbahnStreiker von Muncie Aeußerungen in Bezug auf Arbeiterorganisationen und deren Gewaltthätigkeiten erlaubt hat, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen. ES heißt, in der Resolution, daß eS nicht wahr sei, daß UnionS . Gewalt predigen, daß aber eine Gewerkschaft ebenso wenig für die Handlungen ihrer Mitglieder verantwörtlich ge nacht werden kann, als eine Kirche, eine Loge, eine AdvokatenVerbindüng für die Handlung? ihr Mitglieder verantwortlich ist. Jeder Reisende sollte . Tutt'S ylllen Usuhrea,
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