Indiana Tribüne, Volume 16, Number 124, Indianapolis, Marion County, 23 January 1893 — Page 2
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Erscheint Uügl i ch und Sonntngs. Dtt tZöNche.Trldllire" kostet durch den Träger U Leni per Woche, die SonntagsTrkbünc" CentS per Woche. SJetie zusammen IS Cents oder KZ CentS Per Monat. Per Pcst zugeschickt In Vor. ZuSdezahlun fc per Jahr. Ofßce : 130 Ost Maryland Strafe. JnblanapoliZ, Ind., 23. Januar '93 VaeifZcbahn für Süsamerlka. ," Von den Fortschritten und dem Qt genwärtigen. Stand der Arbeiten an der dritten großen Pacisicdahn, die für Südamerika eine Verbindung zwischen dem Atlantischen und dem Stillen Ocean herstellen soll und von BuenoZ Aires über den Kamm der Anden nach Valparaiso geführt wird, berichtet die TimeZ: Die beiden Endpunkte der argentinischen und chilenischen Bahn strecke sind einander bereits so nahe gerückt, daß eine Art Durchgangsverkehr zwischen Buenos und Valparaiso, tue nigflenZ sür die Sommermonate ein gerichtet werden konnte. Von der ar gcntinischen Linie, die eine Ausdeh nung von 103 Meilen besitzt, ist bereite eine Strecke von 75 Meilen bis Nio 1 Vlanco Zur den Verkehr erössnet, und ein weiterer Abschnitt von 13 Meilen wird binnen Kurzem fertig gestellt. Auf der chilenischen Seite, wo die Ar beit wegen der bedeutenden topogravhi schen Schwierigkeiten (es handelt sich u. A. , um den Bau eines 14.000 Meter langen Tunnels) nicht in gleichem Maße gefördert werden konnte, ist der Betrieb auf einer Strecke von 20 Mei len eingerichtet. i 1 Die Erpreßgesellfchaft Compania de Transportes Villalonga in Buenos Aires hat nun vom 1. October ab eine ' lirecte Verbindung zwischen Buenos Aires und Valparaiso hergestellt, wo bei weisende und Güter zwischen den , Zisenbahn-Endpunlten, die durch eine zute Fahrstraße miteinander verbunden sind. ? durch Maulthiere befördert werzen. Tie Erpreßgesellschaft hat außer )em mit verschiedenen Dampfschiffs Gesellschaften in Eurova eine Vereinba rung getroffen, welche den Reisenden :rmöglicht, ' bereits in den europaischen Lbgangshäfen der Dampfer directe Zadrkarten für Santiago oder Valpa-.-aiso zu lösen; hierdurch werden sie zu gleich der Sorge wegen der. Beförderung chres Gepäcks, entHoden. . Die Beförderung der Reisenden von LllenoZ'AireI au geschieht in folgen ser Weise: - Von Bnenos-Aires bis Villa? Mercedes mit der Pacificbahn. , son Villa Mercedes bis Mendoza mit )cr Großen Westbahn von Mendoza dis Punta de Vacas mit der trans ,,indinischen Bahn und von Punta de Lacas bis Salto Saldado mit Maul :hier. In Salto Saldadz benutzt der weisende wieder bU transandinische Labn, welche ihn nach Santiago und Valparaiso befördert. Tie Vortheile )ieser Einrichtung sind nicht geling an zuschlagen, wenn man bedenkt, daß dazurch die Beförcerungszett von Ocean ni Ocean, die auf dem Seewege mittels Dampfer zwölf Tage und mehr beträgt, luf fünf Tage abgekürzt wird, 'und )aß auch die Kosten sich erheblich niedri ;er stellen. : Pariftr Volkswttz. Der NeuZahrsmarkt in Paris steht, " vt der Von. Ztg." geschrieben wird, nehr als je unter dem Zeichen der Tazesereignisse. Panama. Panama, hallt 's von einem Ende zum andeln des Louleoard wieder. CnJius Au' V& aaniarroer hat noch nicht seinen Pana nacheck, ruft ein launiger Anrc'cher. in ?em er die hübsch aus schatteten Ebeck zesle anbietet. Ave Qle3 Talons (mit zen Stücken)? fragt der Käufer. Die panamafrag? ist eines jener unzähligen kleinen Kunststücke mit Draht and an zeren kleinen Stäbchen, deren jährlich 'ine Menge erfunden werden.' , Die Manama-Kasse ist ein kleiner viereckiger ssaftel,li"'WlaSdeckel. unter dem ein Silberstück zu sehen ist. Es handelt ' ich darum, dicS Geld herauszubringen.. zhnedenfefiyerlchlyZfenen Kasten zu Zffnen. Schade, daß bei der großen, ersten Panamakasse das' Geld.viel . lcich- : ter den W.'g auswärts gefunden.' Die Panamakröte quiekt und hüpft. a?enn man ihr auf dm Rücken drückt, soll sogar japanischen Ursprungs sein. Sucht'den Panama, schreit ein HändlerW welcher eine ' Zeichnung anbietet. Man saltet das Blatt, biegt die Spitze nach dem Kopf eines Scheit (Check) um. stülpt um. und hat nun einen Pa namahat. Dieser wird auch als Füll. Horn gebraucht, aus dem eine Masse Banknoten und Checks herabfallen, auf welche 5 sich allerlei Leutchen stürzen. Die Marmite de Ravachol ist ein tleiner Kochtopf mit Zündschnur. ' Wird diese geschickt gehandhabt, so öffnet pch der Deckel und es springt ein kleiner ' Anarchist' der Ravachol. aus derselben heraus. Der jüngste Fcldzug der Polizei gegen die Hunde ist, durch einen Schutzmann vertreten. , welcher einen Pudel mit Maulkorb verfolgt. Wenn der Schutzmann sich umtehrt, fallt der Maulkorb, und der Hund macht ihm eine lange Nase. Der photographische Spiegel ist blank wie ein anderer ; aber roenn. der Athem des Beschäucrs'Fuf ihn wirkt, erscheint ein Eselskopf darauf. Sehr hübsch ist der Müllers welcher zu der auf hohem Stamm' arbeitenden Windmühle hinausklettertl auf den Kopf nimmt und abwärts geht. Daß der russische Bauer, im Bärenpelz auf einem Schlitten fahrend, nicht fehlt, ist angesichts . desherrschenden NussenthumS selbstverständlich. Zu verwundern ist nur. daß außerdem die Russenliebe nur durch Verkäuferinnen fremdartigen Zuckerwerkes vertreten ist. Oom jBfB Ein ' Mitarbeiter ielf ar 6"M t ' dein Leihamt der Stadt Paris einen euZahrsbefuch abgestattet. Eine Welt von Kampf und Elmd bergen die ste. ' i'n Verlän2eruz:aen vieler Drltben.
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Int übgeianscue!! Jahre wurden ttkcht weniger als M,3w Pfände füt einen Gcsammtdarlchensbetrag von 3.103, 237 Fr. erneuert: 76,113 Kleidungsstücke. 91.194 Betttücher, 33.230 Stück Wäsche, 736 Bettdecken. 5!9 Federdecken, 2902 Stücke Spitzen. 20.537 Stücke Stoss. 2771 Operngläser, 6535 Vorhänge. 489 Schirme und Stöcke. 251 Fächer. 392 Reißzeuge. , 633 Musikinstruments 977 Spiegel. 5350 Bücher und Notenhcfte, 1217 Werkzeuge. 1972Kochgescbirre 392 Likörkästen. 93 Bilder. 55 Teppiche. 2173 Bronzen, 32.163 Stücke Leinwand, 460 Näh Maschinen, 57 Klaviere :c. Gewisse versetzten Gegenstände werden mit ge radezu rührender Ausdauer prolongirt; so z. B. eme kleine Stutzuhr feit 1L35-. sie sieht noch wie neu aus. Für ein altes Silberbesteck' wcrden die Zinsen feit 70 Jahren entrichtet, für ein Stück Spitzen, auf welches 12 Fr. geliehen wurden, sogar seit 75 Jahren! Ein alter Regenschirm, wie ihn die Damm der Halle unter dem Directoire g?rue trugen, von grobcr grüner Leinwand und riesigem Umsange, wurde vor' 63 Jahren versetzt. Die Tulpe mag für einen Liebhaber 3 V Fr. werth sein, wird aber noch alljährlich regelmäßig prolongirt. - - S!Smark antwortet. Die MZmarck'sche Antwort auf den Bncher'Artikel des Schorer'scken Familienblattes die nach Inhalt und Form den Autor verräth, hat folgende Stellen von allgemeinem Interesse: Daß der Komponist des betreffenden Aufsatzes weder mit den persönlichen Beziehungen Buchers zum Fürsten Bis marck; noch mit den Verhältnissen im Hause des Letzteren vertraut ist, geht zum Theil schon aus seinen verkehrten Angaben über die Lokalitäten in Jrie drichsruh und aus der Redensart her vor, die er dem früheren Reichswnzler in den Mund legt: Lieber Bucher, das verstehen Sie nicht!- Hierdurch beweist der Verfasser des Artikels, daß er weder mit der Tonart wohlerzogener Leute untereinander, noch im Besonderen mit den Beziehungen der beiden in Rede stehenden Männer zu einander auch nu' oberflächlich bekannt ist. Der Verfasser des Jamilicnblatt. Artikels behauptet. Fürst BiZmarck habe es nicht für angezeigt gehalten, für seinen getreuen Mitarbeiter Bucher irgend eine Stellung ausfindig zu machen, welche ihn in direkter Beziehang zu seinem Ehef gehalten habe. Bucher war vortragender Ratb und rückte in dieser Stellung auf, so hoch er vonnte; lhn zum Wirklichen Geheimen Kath zu bringen, nachdem er Rath erster Klasse geworden war, ist dem Kanzler im Königlichen'Kabinet memals ge'un gen. Daß es für den Fürsten Bis marck thunlich gewesen wäre, die allerhöchste Zustimmung zur Verwendnncz Buchers in' einer Stellung zu finden, die ihn mit Kaiser Wilhelm dem Ersten in persönlicheBeziehung gebracht haben würde, kann nur Jemand glauben, der mit dem Charakter und den Gewohnheiten des verewigten Kaisers absolut unbe kannt war. Auch hat Bucher niemals Wünsche in dieser Richtung gehabt Wünsche, die er ausgesprochen oder an gedeutet hat, sind oer Erfüllung stets sicher gewesen; Bucher war aber von zu oornehn,er BescheidcnbLit, um einen Wunsch, . der seinem Ehef hatte Vep legen hell bereiten können, auch nur au ludeuten. Daß der ganze Artikel im Familien, blatte auf Gistmifcherei gegen den Für sten BiZmarck hinausläuft, ergibt sich aus dem Zusammenhange, worin der Name Bleichröder erwähnt wird dieser Banker sei sofort vorgelassen, wenn Bücher schon stundwlang antichambrirt habe. Die Aefuchc Bleichröders, der die Privatgeschäfte des Fürsten Ais marck besorgte, fanden niemals in der Vortragszeit statt; daß Bücher stunden' lang im Vorzimmer habe warten muss sen, ist unwahr,-es 'sei denn," daß die KanzZeidiener vergessen hätten, ihn an zumelden. -Von einer Zuriick-'etzung Vuchcrs ist nie die Rede gemesen und wenn seine .Begleitung .des Fürsten auj's Land schließlich unterblieb, so geschah es nicht, ..weil Bücher nicht' eingeladen wurde.- sondern weil er damals von dem, Aufenthalte in ' Varzin und . in Friedrichsruh Zunahme - seines Gich leidens fürcktete. ' " f ", ,ii '.'".ii.lS... Hlli-' :. t.i.-B":... t. . M !;: ;.),'- , . - j--i:i!:. - .,-' Daß Akte . der Abneigung zwischen älteren Räthen, wie zi B. Adekcn ' und Bucher vorkamen, war natürlich, eben so erklärlich war im Rückblick auf die Geschichte : der Gräfin ';. Hätzseld ,, und Lassalle's die Schwierigkeit, die es für Bucher hatte, mit der Person des Soh ncs der Ersteren als Vorgesetzten sich einzuleben. Graf Hayfeld war übri gens ebensowenig ein Schüler" Bu cher's, wie Gras Herbert Bismarck; Bucher hatte überhaupt keine Schüler; sein zurückhaltendes Wesen stand . dem 'benso en tgegen. wie der Entfaltung persönlicher Initiative. Bücher soll nach dem Familienblatt"-Artikel auch ze'agt haben. Fürst Blsmärck hätte sei nen i Sturz- selbst h.-rdeigeiührt. " Wir sind der Ansicht, daß Bücher die Be )ürsnisse der europäische Politik zu zenau kannte, um n:ch! zu wissen, woer die Kräfte stammten, die beim Kai ser die-Neigung, sich von dem ersten ssanzler zu trennen, beförderten Fü? die englische. Politik ist es erwünscht, däß!m,MlinerfAad!netinanti russischer Wind weht, für die deutsche ist es eine. 9!othwendigkeit, weder anti :nglisch noch antirussnch. sondern ein fach deutsch h,.u nd nichts als . deu t sch fMWWWB'ÄKM "isÄ 'ivwVt er Stern von Bethlehem. Seit uralte? Zeit mühen sich bic Ge lehrten ab. die Er'ch.'inungdeZ Sternes von .Bethlehem f astronomisch renW Kepler war der Erste, der die Vermuthung aus.'prach. daß d.'r Stern der drei Weisen aus dem Morgenlande durch' eine Konjunktion d;r Planeten Jupiter und Saturn erklärt werden könnte, und er unternahm es, sogzr. die Zeiten zu berechnen, in denen solche Konjunktionen stattfanden. Neuer brngs hat nun der Engländer I. H. Stockmell. veranlaßt durch die schöne
"lijaj. , ErkchetNUng'lm letzten Februar, wo Vcnus und Jupiter in Konjunktion traten, den Gegenstand wieder behalt velt und ist dabei zu dem Ergebnine ge langt, daß der in der Bibel erzählte Vorgang durch eine Konjunktion von Venus und Jupiter, der beiden hellsten Planeten, ausreichend erklärt werdet' könne.' Er hat herausgebracht, daß sich beide Sterne am 8. Mai des Jahres 6 b. Ehr. sehr nahe bei einander befun den und eine auffallende und glänzende Erscheinung dargeboten haben müssen, indem sie ' sich ' einige ' Stunden vor Sonnenaufgang als ein einziger Stern im Osten dem Äuge darstellten. Dieser Zeitpunkt, zwei Jahre weniger fünfzig Tage vor dem Tode des Herodes, stimme gut mit der biblischen Eiäh lnnz übercin, d.-nn es sei wahrschein lich, daß der Befehl, die zweijährigen und jüngeren Kinder zu tödten, einige Monate vor d.'s Herodcs Tode erlassen wurde. Wenn diese Berechnung richtig wäre, so würde Christus schon im Mai des Jahres 6 vor der christlichen Zeitrechnung geboren worden sein; und a?enn er zur Zeit des Ostervollmondes funden haben, da zwischen den Jahren 3 vor und 00 nach christlicher Zeltrech' nung kein anderer Ostervollmond auf tinen Freitag fiel. Christus würde also bei seinem Tode 38 Jahre alt geize sen sein. ÄomJnlande. Ein Vogel in der Hanr ist besser, als zehn ans dem Dache" iß ein altes Sprüchwort, das bei den Jä gern nicht zutrifft, die wahrend de, Schonzeit auf die Jagd nach Federwilc gehen. Die Marsellaife soll als sranzöfische Nationalhymne abgeschafft werden: dafür beabsichtigt man da! schöne Lied zu substituiren: Ich hab mich ergeben mit Harz" und mi? .Hand Ein Paar Hun ds ch n h e s o 1 durch 200 Hände gehen, ehe es von dn Zeit wo das Leder vom Zurichter komm! an gerechnet, vom Händler dem Käufn ansehändigt wird. Bei allen Arter von Handschuben dürste das bei schwerlich zutreffen. Bob Jngersoll behauptet. Edison habe mehr für die Erleuchtung der Welt gethan, als irgend ein Milld onär, der je gelebt hat. In dieser Be hauptung liegt nicht nur ein Vorzug' lichs Wortspiel, fondern gleichzeitig eine große leuchtende Wahrheit. Unschuldig gehängt wurdt ein Neger im Jahre 1889 in May'i Landing. N. I. Seine Verurtheitung war unter der Anklage der Ermordung eines Steuermannes geschehen. Jetzhat nun ein Neger auf dem Sterbebett, sich als den Mörder bekannt. Amerika hat nicht nur d i , schnellste, sondern auch die langsamst, Bahn der Welt; es ist dies die Ärizonc & New Mexico Bahn, welche fahrplan mäßig 63 Meilen in 8 Stunden zurück legt; dabei kostet das Fahrgeld lOEentt für die Meile. ' Der Whiskytrust ist dei n Eongreß angeklagt worden, daß er sein, Waaren mst Wasser versetzt und ander weitig verfälscht in den Handel dringe. Das ist freilich nichts Neues und war wüßte es seit langer Zeit: weder de, Whitt.ztrust noch 'sein Prodmt u wstraiijlätw. Fräulein Ella Hale r Ober-Sandusky. O. verlor vor länge, alz fünf Jahren in einem HustenanfaL ihre Stimme Neulich hatte sie eine ähnlichen Anfall, welcher ihr jedoch du Stimme in demselben Umfange, in welchem sie sie. früher besessen, zurücke brachte. . ; Einen etwas wild-westlich' journalistischen Nachruf widmet' eir westliches Blatt dem General Butle, in dem folgenden Wurstzipfel": WaZ Autler im Leben nie fertig gebracht, ei hat es im Tode gethan: er' ist zum er sten Male nicht ln der Opposition, zum ersten Male aüf Seite der Mehr heit. In Seattle am Sttllen Ozeai sieht man häufig eine uralte Frau auf dem Trottoir sitzen, die in. ein dürstigeZ Kälikollcid, gehüllt ist und aus eine, kurzen Thonpfeife raucht.' Diese Frar ist die Prinzessin Anzeline-, Tochte, des Häuptlings Seattle. Man glaubt, daß diese indianische Thronerbin -übe, 100 Jahre alt sei. : 1 ': Den Lynch akt n ich t am W eih nachtstage ,,vo-zunehmen, sondern au! später zu verschieden, beschloß neulick in Bowling Green, Ky., nach vorge nommenerAbstimmnng ein PolkZhaufi mit Bezug auf einen' inhaftirten Neger. der sich eilics verbrecherischen An grisss auf eine junge Dame schuldig gemacht. Für das sofortige Auf. hängeversahren hatten' 33 Personer gestimmt., - ' : -4 " . . " . Die kürzlich, in der Umge. gend von Keo!uk. .Ja,, entdeckten Nik kellager sollen - zu den besten auf de, ganzen Erde gehören. - Das Erz ist Schwefelmetall und leicht' von seinen Beisätzen , zu läutern, . und ' wird . im Kalkstein mit Zink, Eisen und Kupfc, vermischt gefunden. , Es erweist sich als Millent oder Nickelkies, welcher ir Nadel ' oder haarsörmigen ' Krustaller vorkommt. Der Umsang des Nickel, lagers ist . noch nicht bekannt. . Fruchtbarkeit'der Seefische. Nah genauenUntersuchungen durch den schottischen Naturforscher Dr. Wemiß Fulton an ca. 100 Fischarten ist bei Langfisch ode? Leng der bei Weitem fruchtbarste Seefisch. , da ' er 20 bis 30 Millionen Eier trägt. Der Pfeifew fisch bringt nur einige Hundert, der Stocksisch in jeder Saison oder Laich M 1 diS 8 Millionen, der Schellfisch '
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an einem Freitag gekreuzigt wurde, so zao ttcuer un? rras wlrmcy me oe müsse dies am 3l Äpnl des Jahres 33 treffende . Stelle. Man hörte einen nack ckirittlicker 5citrecknuna attae. dumpfen Fall in der Blockhütte und
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200.000 bis 1.000,000. der Saithe 4 worden habe. Er hat es vor drei Iah. bis 8 Millionen, der Hundsfisch 1 biZ ren bei .einer Einladung schon'nickt 'IDZsl:,,. x c: s fn t:.i. , . . 'r'
500.000 ' en Nach einem Berichte, d oer Ackerdausekretär Rusk von Dr. Salmsn, dem Chef des Bureaus für das Thierwesen. erhalten, hat sich bej oer Henuug der unter dem Namen.. ?' LtAi. n..ui.:r
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von -Hornvieh. Jodlallum als Heils Mittel ausgezeichnet bewährt. Es smo in 63 Prozent von allen Erkrankung?.
füllen Heilungen erzielt worden. Da Srk.: I in. . mwiuuw fahren ,m Verhältniß zn den damit er. gelten .Resultaten unbedeutend. Nach ' SÄ5l be
v r.1i rr i 1 v C " tprcchm, als die Aeußerung des P arnämlich 21 Stuck geiundes Vieh brei ,ers tZneipp. Augenscheinlich hat letz. Monate lang mit krankem m demselben er bei Hose sich nicht festgesetzt. Auch Stalle untergebracht, und es pnd ttmt gerade WtinfaAeSi berf4cJffie Ertrankungen unter dem gesunden Vieh ihm nicht Erfolg, vielmehr scheint sie
voraekommen. Ein Scharffchtttzenstückchen erstaunlicher Art wird aus Buchanan Eountu, Virginia, berichtet. Ein ! heimlicher Branntiveinbrenner, Ehas. Earrolly. wurde von Vundcs-Hilssmar fchällen verfolgt, versteckte sich in einer BloIhiitte. verrammtlte die Thüre und schaute dann dmch's Schlüsselloch nach seinen Verfolgern aus. Diese standen innerhalb Schußweite 'am Rande einer Lichtung und beriethen sich. Sie wet teten miteinander über die Mozlichkeit, eine Kugel durch da? Schlüsselloch der Thüre zu feuern, einer von den Männern legte seine Winchester-Büchfe an. r rJ i ' . t als die Männer hinzueilten und die Tbüre einschlugen, sahnt sie. wie der ioottshincr", von der Kugel getrof. sen nck Blute am Boden wälzte. . .. ch ftätistischen Schätz n. gen beträgt der Silbe. und Goldverbrauch, für photographische Zwecke in en Ber. Staaten nicht weniger als 80 -100.000 Dollars das Jahr. Ueber die Hälfte dieser großen Summe wird mindestens in der Photographie' rein aufgebraucht, während der andere Theil aus den Rückständen des Photozraphischcn Processes theilweise wieder zewonnen wird. Man kann hieraus nnen 'Schluß ziehen, auf die große Masse edler Metalle, welche dem Welt narkt alljährlich durch durch Photoi zraphie entzogen wird. Vom AuSl54. Ein schreckliches UnglüS ereignete sich in Brüssel. Infolge einer verletzende Beleidigung fcnd zwischen einem Civilisten, Herrn Vandenbergh und Major Gillain vom I. Garde regiment ein Pistolenduell statt. wel ches tödtliche Folgen hatte. Ursache des Duells scheint eine LiebeZgeschichte zu sein. Vandenberghe, ein hübscher zungcr Mann von 26 Jahren., dem Kaufmannsstande angehörend, ist der Beleidigte gewesen und hatte infolge dessen die Wahl der Waffen. Da er keiner anderen Waffe kundig war, wählte er unglücklicher Weise die Pi stoke. Trotz aller Schritte der Zeugen gelang es nicht,, das Duell zu vermei den; dasselbe fand in dem Garten einer nahe dem Bois de la Eambre gelegenen Villa statt. Die beiden Gegner sollten auf Commando und ohne zu zielen auf 30 Schritte Ent fernung zwei -Schüsse abgeben. Aus den ersten Schuß siel 'Vandenberghe. ohne einen Laut von sich zu geben der Tod war ein augenblicklicher. Die Zeugen selbst des ' Verstorbenen " de zeugen, daß Major Gillain sich während der Verhandlungen sehr versöhnend zeigte. Trotzdem, ist seine Lage ein sehr schlimme, denn das belgische Gesetz ist gegen Duellanten sehr streng. Ma jor Gillain wird außerdem wahrfcheint lich seiner Stellung enthoben werden. Eine gerichtliche Untersuchung ist ' be reits eingeleitet. Da das Duell zwischen einem Ofsicier und . einem Civilisten stattgefunden hat. wird der Proceß vor das gewöhnliche Gericht kommen. Das Minimum der 'Strafe bei tödtlichem Ausgang des Duells ist fünf Jahre Zuchthaus. Die Zeugen werden eben, falls verfolgt und können drei bis sechs Monate Zuchthaus erhalten. , 'Im ge. gebcncn Falle kommt noch erschwerend hinzu, daß dem .Duell kein Arzt -bei wohnte. - r -T Die Odessaer Zei tun g oerichket: , Jm Jahre 1632 war 'ein armer Jud?,7 PinkuS Koen. vor dem Kamenez Podolsker Gericht gezogen weil er eine Flasche Schnaps über' .dit Grenze geschmuggelt haben sollte.. ..Als eorpus cZsiioti wurde , die Schnapp flasche dem Gerichte von der Accisever waltung . vorgestellt. Das Bezirksge. richt und später auch die Odessaer Ge richtspalate sprachen Koen von. der Schuld frei. Die - Acciseverwaltung war aber mit diescln Urtheil nicht zu frieden und appellirte an den Senat. Der Senat bestätigte' zwar -'auch daZ Urtheil der Gerichtsinstanzen.' bemerkte über cin Versehen der Gerichtspakake, welche in ihrem Urtheil nicht bestimmt hatte, was mitderconfiscirtcn Schnaps, flasche gemacht werd.'N solle und schrieb der Odessaer Gerichtspalate'vor, dieses Versehen in ihrem Urtheilsspruch zu corrigiren. Laut einer neueren Ge. setzeödestimmung ' muß der Angeklagt! zur Verkündigung des Urtheils, vom Gericht vorgeladen werden, waZauch in, diesem. Falle geschah. Der orme Pinkus erschien also gestern , hier in der Gerichtöpalate aus seinem Heimathsdorfe zu Fuß. um hier im Gericht daZ strenge Urthe.l - zn 'erfahren, , daß die confiscirte Echnapsslafche- dem Angeklagten gehöre, daß dieselbe ihm aber nicht eingehändigt werden könne. , weil sie durch einen Zufall in Scherben ge gangen : fei rti$ ;; , 6 S ha t Aufs e hen gemacht, daß Pfarrer Kneipp jüngst zum Prinz regenten in München berufen und zur Tafel gezogen wurde. ? . Es wurde auch viel besprochen,, daß zugleich mit Pfar. rer ikneipp die Spitzen der medizini schen Fakultät München und Erlangen mit zur Tafel geladen waren. Man wollte gerade darm ein starkes Empor, Heden KneippS erblicken. Es scheint aber nicht, als ob sich Pfarrer Kneivv die Gönnerschaft des Prinzregenten er i uuitivuutucu yrugc oer Untersuchung der Patienten zu einer ' peinlichen Gespröchssituation gekommen I si tt e . 5 . I f sein. Psarrrr ncipp ,ou srcy ziemlich kühl über solche Untersuchungen geäu ! Wt und gesagt haben, ihm genüge eS, .vu Leute anzusehen, , Pie anwesenden on.Ki ..hi..!..!. . w ... .i
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i'lltttt oer linterluchünc; Und einer der selben meinte, bei dem großen Andrang in den Sprechstunden zn Wörrishoscn
fehle absolut die'Zeit!zu einer gründ nchen Unter uchung.!auch für die dort ,z.s.n ,J!i w,,,, unüCn bc Vrinneaenten . schien der SJm i&AKA wiederholt das Gegentheil erreicht zu haben. - Die griechischen Zei tungen fahren fort, wie auch ein großer Theil des gebildeten Publikums, sich mit den deutschen Ausgrabungen zu beschäftigen, die am Fue des Pny? Hügels vor der Akropolis seit vorigem Jahre stattfinden. , Die Ephemcrisschreibt: Die Funde der letzten Tage sind, wie zugegeben werden muß, von großer Wichtigkeit. Von den zwei Gräbern, die gefunden wurden, barg das kleinere eine Kinderleiche und 'zwei Ge'Sße der mykenischen Epoche, gehört also der ganz alten,- vortrojanischen Zeit Griechenlands an; das andere enthielt die Knochenüberreste eines im Grabe verbrannten Todten und eine große Quantität verbrannter Kohlen: Ter mykenische Fund ist ein deutliches Zeichen von der Richtigkeit der Törpfeld'schen Hypothesen . über die älteste (soll wohl heißen: -sehr alte?) Besiede? lung der Akropolis. Es bestätigen sich diesermaßen die noch vor Kurzem in der Jnstitutssitzung geäußerten Mei nungen und Hoffnungen:. ..Von ge? ringerem.Werche ist ein römisches Re lief, einen gelagerten Flußgott darstel lcnd, der aber offenbar Bezug hat' auf die. in Rede stehende Brunnenanlagel Das Wichtigste ist, daß der alte Kanal aus der Pifistratidenzeit bis an sein Ende an der heutigen Fahrstraße ver folgt werden konnte. wo er sich durch Thonröhren in den unzweifelhaft nähen Brunnen ergoß., : Diese Thonröhren) die durch Bleiverguß .verbunden und mit bemundnnSmürdiger ' Liebe, 'und Sorgfalt bemalt 'sind. 'gehen von der Mündung des großen Kanals die kurze Strecke bis zu einem aurV später noch als Cisterne - dienenden Bassin. , Ei kann also als sicher gelten, daß sich an dieser Stelle einst eine alte und wichtige Lrunnenanlage befand, gleichviel, ob mit 9, 12 Mündungen ; oder nur ei ner." ' -.: ' ; 1 Der .S t. P e t er s bürge, Herokd- - meldet: Den Gatten, resp Gattinnen von nach Sibirien verschick len Personen.' denen, allz, besonderen Rechte -'und Vorrechte genommen- sind,' r. . ...''. cr u ;- schickung Verurtheilten selbst soll Mi Recht eingeräumt werden, . zwei Jahre nach der Jnkrastlretung deö Urtheils svruches um Auflösung der Ehe zu petitioniren! - rtin. re ur xroanäsarDeii 00er üct Ein neugriechisch er Phi loloae, der sich mit altgriechischen Bin dien beschäftigt, machte, wie aus Athen . .t -.' . . . . . . gecyrieoen wiro, vor einigen 7.agen eine Entdeckung, die in der wissenschast lichen Welt einiges Aufsehen erregen durste. Er hat namllch herausgebracht daß Xenophon, der Schilderer des be rühmten, von ihm selbst geleiteten Rück zugs (der Anabasis") der zehntausend Griechen aus Assen nach Griechenland,' der Schrecken aller Tertianer, der Mann,' der wegen seines erstaunlichen Fleißes und der Genauigkeit seiner Angaben von' seinen. Lanbsleuten - die attische Biene" genannt wurde,' sich in seinem t" ' : n im . . 1 ' veoeuttnozten AZttle. 'ln.' even , zener Änadans. , eines groben ; hlstorrzai' statistischen Schnitzers schuldig gemacht hat, wofür der ehrwürdige' Altgrieche jetzt seitens unseres' gelehrten Neugrie-' chen mit dem: Vorwarf I bedacht wird.' ein nachlässiger und twenig zuverlässig ger Geschichtsklitjerer geweseir zu : sein! enophons grobe Fehler besteht darin, die Zahl der -von 'ihm in die Hei math zurückgesührten ; Griechen aus zehn Tausend angegeben zu Habens während es in Wirklichkeit etliche Mann weniger - gewesen sein ' sollen. ' Der betreffende - philologische , Forscher, i ein sehr bekannter Lehrer an der Hochschule in Athen ..hat nämlich nachgewiesen. SA& ' ',Jrtl2 5 .'ijffiti I niitX' mm fls! a4h? uup, uw viy y ii iu t vtu gtiij yuiuus. Eurinus (Schwarzes. Meer) kamen, einige von den berühmten Kriegern, die ohne Zweifel in Folge der anzulangen MarscheWuer durch Asien müde Und matt geworden, waren,, sich von ihren Kameraden trennten, und etwa zwöls Wegstunden von. dem !, heutigen Trape zunt entfernt eine Ansicdlung gründeten:' später verheiralhetm sich die neuen Colonistcn mit den -Töchtern des Landes.. Die Nachkommen dieser Teno phon'schen Söldner, deren Zahl etwa 12,000 bis S15.000 beträgt, bewohnen gegenwärtig neun Dörfer und sprechen noch , heute-, die altgricchische Sprache, untermischt' mit etwas Türkisch. Die interessante Colonie ist wir folgen bei ollcn diesen , Mittheilungen natürlich den Angaben , des gelehrten Forschers, dem' wir für die Richtigkeit derselben die volle . Verantwortung überlassen muen sehr stolz au, rhren Uriprung und blickt mit einer gewissen Vcrach tung auf dic Helenen in Griechenland und in Klein-Asien herab, die nicht im Stande . sindZinit so, antiken Ahnermm" fß'hß)., i e :::;::1R egrerunge von Schweden und Norwegen sind gegen wärtig mit der Frage der Herstellung einer telephonischen Verbindung zwischen den beiden Ländern beschäftigt. und es ,: . alle Hostnung vorhanden. daß Stockholm und dadurch überhaupt Schweden mit' Christiania und dem übrigen Norwegen in naher Zukunft durch ein Telephon verbunden sein wird. Der Director der norwegischen Telegraphen-Verwaltung ist nach Stock Holm gekommen, um die mit der schwe dischen Regierung schon seit Längerem über diesen Gegenstand geführten V Handlungen zum Abschlüsse zu bringen. oi? oezerunkie vervlnoung oergezieu!, dann wird ein die ganze skandinavische Halbinsel, das isd ein Gebiet von 700.. ? . . . . ' 000 - Quadratmetern Flächeninhalt, umfassendes Telephonnetz geschaffen sein. . Seitdem das 'Telephonwesen.in Schweden von der Negieruna wdie - . - . . 3 . i
?.vano enommen wurce. , und tur die
'V:!ÖBihiOUFW D L!l!K!.ciillAoe'k?e!epÄ düngen beträchtliche Summen aufgcwendet worden, und schon jetzt giebt cS in Schweden kaum ein Städtchen, drit ten und selbst vierten Ranges, welches ohne Anschluß an die Haupt-Telcphon-linien wäre, ? die , zwischeUStockholm und Gothcnburg gezogen worden sind. Die Leitungen sind überall doppelt und aus ziemlich dickem Kupfcrdraht herge stellt, wodurch allerdings mit bcdeu tenden Kosten erzielt worden ist, daß .Gespräche, selbst aus die größten Ent fernungen mit erstaunlicher Deutlich!' gefübrt werden können. Die Entdeck nq einer im wcstüchcn Theile des Staates Sonnrrt hl M?vis rtiif f ts1A?n)fi triV'fmfir' UOru IHri'CfJUo, aus sogenoe merlwur z dige Weise geglückt: Vor kurzer Zeit . ' ,n . . ..... O V 9 " tUUt( 11 VUil ttii-iN UUIUUil.UII siuu a. t-ys;,- : f: j i : Quartz. das mehr als sechs Pfund rei ncs Gold enthielt.' Wenige Tage spä ter erschien der Indianer wiederum mit einem von Golde funkelnden Quartz stücke, welches ihm der Kaufmann für $20 abkaufte. Für $30 erklärte sich der Eingeborene . schließlich . bereit, den Fundort anzugeben, weigerte 'sich jedoch, den Kaufmann dahin zu ' begleiten, einer alten Sage wegen, demzufolge ein Eingeborener der einem Mexikaner eine Goldmine zeigte,, innerhalb zwölf Tagen unfehlbar sterben würde. Die von Corna so entdeckte,, und von ihm Fee dorena" genannte, überaus reiche Gold' mine weist deutliche Anzeichen auft daß sie vor langen Zeiten im Betrieb gcwc sen ist. und man nimmt an. daß es eine der Minen ist, welcher die Azteken Jahr Hunderte zurück ihren Reichthum zu sanken hatten. Eine Ausbeute-, der wieder aufgefundenen Goldmine im größten Maßstabe ist in Vorbereitung. ' Die Pall Mall Gazette berichtet, daß eine Skandal-Affaire der schlimmsten Art in kurzer Zeit die Lon )oner Gerichte beschäftigen wird. Es händelt sich um folgende Geschehnisse: Im Jahre-1874 wurde in Mailand einem reichen Engländer von .feiner Ge liebten, die einige Monate später einen Italiener heirathete, eine Tochter' geboren die ev Anfangs in -Frankreich und später in Littlehampton (England) wo er sich als ihren Vormund ausgab, erriehen ließ. Im Jahre 1890 starb die Frau des Engländersdie von der Existenz der unehelich geborenen Tochter ihres. Mannes niemals .gewußt hatte; zer Engländer machte nun .seinem .Mündel", , das keine Ahnung hatte, saß es auch seine Töchter sei, einen Heirathsantrag. Die Trauung fand wirklich.in London im Beisein der Vcrwandten und Freunde dcs Helden dieses abscheulichen ' Abenteuers statt.' Jnr -)ahre ' 18'.)2 entsproß dieser entsetzlichen Vereinigung ein Kind und zu derselben Zeit' würde der unglücklichen Mutter, die jetzt 18 Iah e alt, die wahre Natur )er Bande, die, sie an ihren Gatten knüpfte, offenbar. Sie verließ sosort das Haus und suchte Zuflucht' bei einem Tlerghmän, 'der entschlossen ist. - diese Angelegenheit vor die Gerichte zn bringen. ' . E i nig e i D a m en . in N o t tingham hatten sich vor einiger Zeit zu kincm Bunde zusammengethan, um ein Anathema gegen, lange Kleider auszusprechen. Sie gaben- sich 'gegenseitig )as Wort, von nun an nur'Kleider im nassen und schmutzigen Wetter zu tra gen die mindestens fünf , Zcll vom ?,&A, ' n i f flkrlin ,; .til .' Ollf ttS A JJUfiUUUt 11 ,UUtVltttt.- -st4ilt. so wird jetzt gemeldet, hat sehr viele 'Anhängerinnen gesunden. ..Die Kleivung.. welche diese Damen adoptirt ha den, wird von t Sachverständigen als höchst bequem beim Spazierengehen ge schildert. , ""'.. ' y ter ikamin.irt'd'ieünZerite Klasse aus . der--Naturgeschichte) : . Wer nennt. mir zuerst ein wildes Thier ? (Allgemeines Schweigens Endlich er hebt ein Miniaturexcmplar auf der letzten Bank die Hand. Lehrer: Weißt du eines, mein Kind ? Schüler : . Ja, ein k leineö Würmchen.' Le hrer .! (lehn t die Antwort nicht gänzlich ab, sondern nimmt daraus Veranlassung, c den .Unterschied zwischen wilden ' und zahmen Thieren . . jf. .. . fa' -t. r. ..tL V'tfiL o- . . . I nocy.nars ervorzuyeoen : - 'Jiun : ronnr Ihr ändern mir gewiß auch antworten. ÄbennaligeS Schweigen.) . Der kleine Kerl ganz hinten erhebt wieder den Zeigefinger. Lehrer : Recht so mein ' Söhn chen, du willst mir wieder antworten W Schülr:' , Ja, noch ein kleines Würmchen. t -x , i;.:;!,: vl.:i :-r ' 0f- ,'t, -;.H.:t,::il;:i:. sJla th a n ya t Ne q r. eyre,. Wenn ich einen Eierkucben tbeile und gebe Moritz ein ' Viertel, auch MarruZ ein Viertel und Dir den Halben, fco be. halte ich dann k Natban : Die Sch2s. Mi - ie 1 1 -.-2 Geschmacklos Wirkfarn. . , :fQtt;:x; hiliösen und nervösen WWWeschwerdeMWW wie MiarZne. VlSizungey und Magenschmer ten, Echwilelafäuen, UebersörNgung. B:S lmngea ach dem Sffen. Taumel. CchMrwieit. Schauer, heißen fwallunge. ppentlofiz keit. urzathmigkeit, Verstopfung. Ccordut. Fleck auf der Haut, geftörten Sdiaf. er. schreckenden Träumen, olle vervSse und SchwächeBnwanZlungen und Unregelmäßig leüen. denen Dame unterwerfen sind. ?Mit incr geschmacklosen und auf. 1 lötdar n Hiiile überzogen.' i Lei alle Aporheker. Preis Zö5 (kern die j . Schachtel. 1 New Port Depot: L anal Btt. ilVlJJ lt Vi-ZIcksi-Speziälarzt für Attge, Ohr, Nase u:;d .Hnls. In Praxis seit I8it7. Dauernd etablirt West Washington Str., Indianapolis, 3nd. und Or. A. B. Barker Ir.. CfRce 391. West 4tc Straße, ltincinnati, Ohio. Patienten, welche außerhalb der .Ztadt wohnen, dndtti erfolgreich darch Corrcspcn idn:z behandelt. ' .
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