Indiana Tribüne, Volume 16, Number 122, Indianapolis, Marion County, 21 January 1893 — Page 2
Sndiana Tribüne.
iHi--r-rf'9wt -JEUflUcfc und onnuflfi. Dletäzlrche.Tribune kostet durch den TrZz ErntS per Woche, die eonittaaSvXrtSune C;nt3 per Wocde. Beide zusammen IS TentS ebtt 85 Cent pcrLNonat. Per PoK ugeschlckt ta Vor Sdriahlun, fc per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Straße. Jndianavoli, Ind., 21. Januar '93 t Nuthersokd D. HayeS. ??3"ii5?:' ' ' ' " . Ter plöhliche Tod des ehemattgm Präsidenten HayeZ zu Fremant, Ohlo, ruft Die Erinnerung an tU stürmische und bewegte Zeit bald nach dem ameri kanischcn öruderkriege wach, mit welcher sein Name unanftöslich verflochten ist. Wohl reit kein andrer Präsident der Ver. Staaten, hat Hayes schon bei sei r.(ni Amtsantritt die heftigsten Ansein düngen erdulden müssen, und auch längst nach seinem Rücktritt haben es ihm die Gegner nie vergessen tonnen, daß er Samuel I. Tilden vom Amt lZschloß. Autherford Birchard HayeS, der 19. Präsident der Ber. Staaten, aus einer ,: chottischen Familie stammend, die sich bereits 1628 in Connecticut niedergelassen hatte, narv geboren am 4. CU tobe? 1822 zu Telaware im Staate Oyio. und , ließ sich, nachdem er in Cambridge, bei, Boston seine jurift. Bordildung erhalten hatte, als Advokat in Cincinnati nieder und trat 1861 beim , AuSbruch des Bürgerkriegs, m das Heer ein. ! Er machte alle Feldzüge als Ma jor und Oberst unter Äosecr'anö, Mac Clellan und Sheridan mit und erhielt ,im Frühjahr,, 1L63 das Brevet als Ge neralmajor. , Nach feiner Rückkehr aus dem Felde rourde H. in Cincinna-izum Kongreß gewählt und 166 wiedergewählt; er legte jedoch 1867 sein Man dat nieder,' weil er' zum Gouverneur von Ohio erwählt, worden - war. Als solcher "wirkte er bis zum Frühjahr 18.72, worauf er wieder zu seiner Praris nach Cincinnati zurückkehrte. Im I. 1875 ward H. von neuem zum Gouver neur seines Staates erwählt und erhielt am 16. Juni 1876 von dem republika ni'chen Parteicondent in Cincinnati die vtvmination als PräsidentschaftZcandi' dat. Sein Gegner war der Gouverneur Samuel I. Tilden von New ?)orZ. Die?. Nov. 1876 stattfindende Wahl ergab keine Entscheidung, indem Tilden eine einzige Stimme an der absoluten Mehrheit ,Zeh!te (von 369 Elektoralstimmen 181 statt 185), wahrend die 19 Stimmen der drei Staaten Südcaro' lina, Florida und Louisiana, die für . gestimmt hatten, wegen unregekmZßigkeiten und Betrug zweiselhazt nrn ren. Erhielt H. sie zu den unzweisel' hast für ihn aUzegcbenen 166 hinzugeMt, so vereinigte er 185 Stimmen 'aus " sich und 1 hatte also die absolute Majorität. Um die Ungewißheit zu beseitigen und namentlich das Land vo: ,polit. Erschütterung zu bewahren, setzte , der Congreß üm In). .Jan. 1877 ein Schiedsgericht ein, welches ans fürn Senatoren, fünf Abgeordneten und fünf Richtern des obersten Gerichtshöss bestand und am 2. März 1877 H. für , gewählt erklärte. Demgemäß trat 6le ser (da der 1. März auf einen ! Sonntag siel) am 5. März fein , Amt an unk erließ eine im versöhnlichsten Geist gehaltene Botschaft, worin er namentlich der friedlichen Anlegung och südlichen Wirren und der Reform des öffentlichen j' Dienstes das Wort redete. Hervorra. gende Ereignisse ftnd in seiner Amts' , führung nicht zu verzeichnen. H. be , müh!e sich zum Theil mit - Erfolge die aus dem Kriege stammenden feindlichen Gegensätze zu versöhnen. Der einzige Vorsurf, der H. etwa trcnen konnte, wäre höchstens der, haß er nicht immer mit Energie einschritt. SeineGerech tigkeit und Unparteilichkeit wagen selbst feine Gegner nicht anzufechten. Aus eine Wiederwahl hatte H. schon bei seinem Amtsantritt verzichtet. So trat er am 4. März 1881 in's Privatleben zurück und zeg naÄ grtmont im Staat' &C$io-; " ::;:;;:!:.. :;, r - '' Dcrt lebte er in stiller Zurückgezogiheit,, und nur ab Und zu hörte 'man in weiteren Kreisen vzn ihm, wenn er öffentlich über sein Lieblingsthema, die Reform des GesangniswesenS- fein' Stimme erhob. ' , , Negelung der 5trmenpflege. . . r:fi;$"'l: I ' j;: ' ; w' JF' ' . - ,-.;l::--!,-r -i..m:::1"iiI:; uiii!-r ; .'.! "',, . CZ ist bezeichnend, obwohl bei btr Jahreszeit , und den allgemeinen' Ver zältnissen nicht verwunderlich, daß fast zleichzeitig eine ganze Reihe amerikani scher und britischer Zeitschriften Auf. fäfce über diese Frage bringen, darun ter das Forum- allein zwei. . In einem dieser dessen ! Verfasser ZZrosefsor F. G. Peabody ist. werden wtercffante Vergleiche zwischen der ame rikanischen und ,! der, deutschen Armen pflege gezogen. , Wir haben, heit es Zarin, in Amerika,, überhaupt kein beltimmteS Princip ' der , Armenpflege. Kan kann bel uns höchstens von einer Lrt Combination des deutschen , oder Jilderfelder System? der Armenunter stützunz vermittels beständiger perfön licher Besuche und des englischen Systems sprechen, wonach für die Bedürftigen so wenig außerhalb der Anstalten ge khan wird, wie es sich mit dem Wohl deZ Gemeinwesens certrügt. Die amtliche Armenpflege in unseren Städten erfofgt größtentheils üch de? englischen Ueberlieferung, dagez wird die pri vate UnterstüFu.ig mehr und mehr nach öem deutschen Vorbild geleitet. :,Und vcch bestehen zwei wesentliche Unter schiede zwischen dn Art, wie dieses Sy ttm in Deutschland ausgeführt wird, und der in den Ver Staaten. Zunächst sind in Amerika dle Mei sten, welche mit' den Armenbe suchen betraut erden, Frauen, in Deutschland feigen sind eö ausschließ. lich Männer, da man dort über die Fü higkeit öder Urtheilsschärfe der Frauen für eine solche Stellung noch immer we skntlich anders dcnlt, als i' Amerika. CS läßt sich über diesen Punkt streiten, und tl läßt sich gkltegö machen, daß die :5llbSt!gftitZs5k2t ohne weibliche
Beihilfe überhaupt nie ihren meck völlig erreichen könne. Hinsichtlich 'des zweiten Uuterfchieds aber können wir jedenfalls von Deutschland lernen. Dort werden nicht, wie bei uns, die Bedürft!g?eitsfällk durch die Auswahl don Besuchspcrsonen erledigt, sondern jede Stadt wird vor Allem in eine Anzahl sehr kleiner Bezirke zerlegt,, und für die Verhältnisse in einem jeden derartigen Bezirk haftet ein einziger Besucher, gewöhnlich ein Bewohner der nächsten Rachbarschaft; sollten die Rothfälle in feinem kleinen Geviert eine he stimmte Zahl übersteigen (in Elberfcld ist die höchire zulässige Zahl 4, in Dresden 5), so wird dasselbe wieder in zwei Bezirke zerlegt, mit je einem Be fuchcr. Im äähre 1890 war z. V. die Stadt Dresden in 438 solche Bezirke mit ebenso vielen Armendeiuchern getheilt. Dieses räumliche Zuweisungssystem ist das einzige, das eine gründliche Durch führung ermöglicht, obwohl zugegeben werden' muß. baß es sich in Amerika schwerer anwenden läßt, als in europäi schen Ländern, wo auch, meist geordne tere sonstige Verhaltnisse zu Hilfe kommen. . Die deutsche Methode hat noch eine Eigkn:hümlichkeit, von welcher hier kaum eine Spur zu finden ist, näm lich die Beziehung zwischen dem Wohl thäiigkeitswerk und dem bürgerlichen öharatter. Bei unserem System der Verctnizten Wohlthätigkeit- wird dar. auf gewartet," daß sich Freiwillige als besuchende Armenpfleger, resp. Armen pfleg'.rinnen, anbieten;, nach dem Elber feldcr System dagegen werden Bürger o b i g a t o r i s ch zu diesem Dienst berufen; sie, werden sozusagen gezogen, wie die Rekruten. Die A-menbesucber deö'elben Stadt bewirk bilden wieder unter, ftdj; einen Pflegcrerein' Dessen z. B. beM 4: ,o.che Vereine mit je 6 14 Mitglie, dern, und diese halten alle IITage'eine Sitzung ab. Von Zeit zu Zeit werden alle diese Bereine aufgefordert, sich über gewisse allgemeine Fragen mit dem (5entralauS:chuß zu berathen. Der Vorsitzer jedes Pflegeoereins hat sein Amt durch Anschlag an seinem Hause lVtdf.4i'itAiiAt !l,'nf 'V k. X .
Vdti vtiuai3ii,ut vciuitii zu muiijcu, und bei ihm ist zunächst jeder Nothfall in dem Stadtbezirk anzuzeigen. Dann erst wird die Sache dem zuständigen Armetlbesüche? überwiesen. ES ist nicht ei',zu'el;en. warum sich nicht der Elder-, felser,, Plan wenigstens zum größten Mci! in amerikanischen Städten an wend'n lassen foll. An Stelle des Ar nieupfl-ge-Zwanges könnte immerhin eine Aun'orderung an alle Männer und Frauen treten, welche nach der Meinung d:r Wohlthätigkeitsgesellschasten zu einem solchen Dienst geeignet wärm. Manche würden ablehnen, aber sehr Viele würden annehmen, ganz bezonders bei räumlicher Begrenzung und sonstiger genauer Bestimmung ihrer An? gäbe. Wß bei uns kein genügendes In. tercise an der Armenpflege vorhanden wäre, laßt sich sicherlich nicht sagen. MejenZgtn,, bei welchen leine anderen Gründe naßgebend sind, interessiren sich schon deswegen mehr oder weniger für crganisirle Wohlthätigkeit, weit ste darin eine Art Sicherheitsventil für die Erhaltung' der öffentlichen Ordnung und Ruhe erblicken! Beachtung ver. dient auch der. zunächst für die Stadt New Z)ork gemachte Vorschlag, ein großes ' centraleö Arbeitsbüreau für die Armen zu errichten, welches auch alle Fälle falscher Vorspieglungen zu er Mitteln Härte, unter denen die ehrlichen' aufrichtigen Unterstützungsbedürftigen soviel zu leiden haben. Im Uedrigen wird das Tichtermerden der BevStie, rung in unserem Lande schon von selbst zu einer systematischen Regelung der Armenpflege zwingen! Nicht zu vergessen ist, natürlich bei alledem die Haüptpflicht.' der Entstehung von Massenarmuth nach Kräften vorzu beugen. ' , , , . j;1' :. ,, ' , , '' Vom Cngiischen- ttansl Tunnel. Tiefer Tage fand in London die General'Versammlung der KanalTunnel.Gesellfchaft unter dem Vörsiy des englischen Elsendahnmagnaten Sir Edward Watkin statt.', Sir Edward erklärte zunächst, es unterläge keinem Zweifel mehr, daß sich auf dem der Ge sellschaft ; gehörigen Lande zwischen Dover und Folkeftone Kohlenlager befänden. JHreAusbeutung"! solle eine besondere Gesellschaft beschäftigen. Im Uebrigen sei,, die Tunnel'Gesellschaft jetzt an einem wichtigen .Zeitabschnitt ihi Entwicklung angelangt 1 Ein mueS Parlament und eine neue Regierung wären ans Ruder gekommen. So viel er wisse,' sei G!adftone ,dcm Plan günstig gestimmt. iSir Edward Wat'in setzte hinzu, er sei stets der Ansicht ge weien, daß die ttanal'Tunnelfrage mehr eine Staats als ,,Privatfraa' MreWUKW' Der weitere Verlauf der Aede eröflnete eine gewaltige Fernsicht., Terttanal zwischen England und Frankreich sei die größte That des jetzigen G schlechtes. , Welche riesigen Folgen für Gesittung. Handel, Ansammlung des Reichthums. Förderung !des Friedens, wenn jeder Theil Englands direkt , mit jedem Theile des Festlandes in Verbin oung stände? Bald gäbe es vielleicht auch eine direkte Verbindung mit In' dien. Bis jetzt ist versuchsweise ein Tunnel von 2000 PardS Länge und 7 Fuß Durchmesser unter d.-r See gegraden.. Die Franzosen arbeiten nunmehr Hand in Hand mit den Engländern. Sir Edward Watkin hob hervor, doß die Ingenieure der graiken Kalkabla gerung folgten bei der Anlage des Kanals. Ein Tunnel, welcher Holzwert und ein Auspumpen erfordere, würde zu gewaltige Summen verschlingen! Ter graue Kalk bestehe aus 65 v.' H. Kalk , und 35 v. H. Thon. Dieser bildete in seiner'Verbindung von Natur ein für Wasser undurchdringliches Ge füge. Trotzdem sei aber, die Schicht eich genug, daß man sie durchbohren könne. In den legten zehn Jahreg habe der graue Kalk im Tunnel k'w Veränderung gezeigt. Der Präsident der französischen Ka ttalTunmlGesellschast, Leon Say, werde demnächst nach England kommen. Die ttsnal'Tunnel'Vill würde in dex
nächsten Tagung btS Parlaments wie' der eingebracht werden.
- Vom Anlande. Ein jungerMann begreift erst, wie wenig Bedeutung er hat, wenn seine eigene Hochzeit mitgemacht hat. G ouerneur H og g von Te .-aZ ist" ein Mann von guter physischer BeZchassenheit. Er ist' erst 39 Jahre alt, wiegt aber schon 375 Pfund. j Der schwerste Mann im Kongreß ist John W. Ri''e von Penn syloanien. Ein besonderer Sessel hat für ihn angeschasst werden müssen. Ein Dichter wurde um Ab safsung einer Grabschrift für einen Menschen ersucht, der sich während sei n oi n,innn fUnS ttrn rtfT rtrtrtsliPTT HlVAJ'.lltjMl VkVVIlV Ulll ""V vv Aemter und Sinecuren beworben hatte.' Er schwg vor: 7 Hier liegt John o-,.. .1 w. .rrn um v.; f um1 uu uzi cuiicn vzjiiui, um vit er sich nie bcwolben hat.In dem neuerbauten Hote .Waloors in New York ist jedes Zim. fv i a fftiif2" in ' iiivt liin ciiii Aumiuii vva vwui!' " l fnfif itisA )lrhirtirttt nrfrht inn t IVlt f tvl!lU.l. iVktVIHVHlljJ n (v7 ' tvrdurch viel Zeit und viel Treppensteigen erspart wird. Der Zimmerinbabcr kann seine Wünsche auf kürzestem Wege mit theilen, ohne auf einen "angerufenen Kellner etc. zu warten, und sieht seine Wünsche gegen sonst oft in der Hälfte der Zeit erfüllt. '' Da s erste inA merika, ver. .ertigte Gußstück, ein ' eiserner Kessel, welcher in IG 12 in den-Sauguö Eisenwerken- am. Saugus Niv.'r in Massachusetts gegossen "wurde, ist von Thomas Hudson, llnem Nachlommen des ersten Eigenthümers des Kessels, der Stadt Llnn Mass., zum Geschenk ge. macht worden. Der betreffende Vor fahr hatte da, Land, auf welcher die Gi.ßerci erlichtetwurde, hergegeben und erbielt dafür das erste darin gegossene Stück. DerEongrevrepräsentani Harter berechnet, daß die Regierung an dem Silber, was sie seit 1873 gekauft bat, zum jetzige.! Preise gerechnet, schon über l00 Millionen verloren hat. Sie hat dafür durchschnittlich über einen Tollar per Unze bezahlt und der Pr.'ls ist jetzt nur noch etwa 80(5ents. Wollte sie aber ihr Silbe? in den Markt brin gen und verkaufen, so würde der Ver tust noch viel größer sein. Und wollte sie die jetzigen Silberdollars umprägen und sie fo schwer an Silber machen, daß ibr Metallwerth einen Dollar in Gold werth wäre, so würde sie 150 Millionen Dollars dafür ausgeben müssen. Die schwarze Allianz dn zwei Kohlenbahnen, der Reading und der New Jersey Eenlral, abgeschlossen zum Zwecke der gemeinschaftlichen Aus raubung des Publikums, ist in ; die Brüche gegangen. Hoffentlich wird da das Sprichwort zutreffen, wenn zwei Schufte sich überwerfen, dann kommt der ehrliche 1 (oder 1 destohlene) Mensch wieder zu seinem Eigen. ' Freilich sagt tiii noch dkner, bekanntes anderes Sprichwort: Eine Krähe hackt der andern nicht die Augen aus.- " Und es mag ganz gut möglich sein, daß diese beiden schwarzen Vögel jetzt jeder aus; eigene Rechnung, aber nicht, minder ausgiebig, lieber dem lieben Publikum die Augen aushacken werden.' Die Stadt, Atlanta in 'öeorgia hat, nach einem kürzlich erschie nenen Ausweis, , jetzt, eine Bevölkerung von 104.421. Die während des Iahces 1892 vorgenommenen ! Neubauten beziffern sich auf 1061. Innerhalb ibrer Grenzeu befinden sich 94:Meilen Straßenbahnen. .Ihr Geschäftsumsatz delief sich im vergangenen Jahre auf $140,000,000. Atlanta zählt 033 Fabriken und 19 Banken mit einem Capital von 55.500,000. 'ES hat nicht weniger a!S 93 Kirchen 19 öffentliche Schulen, 12 Privatschulen und 6 Un terrichtS'Anstalten für farbige Kinder. Während deS vergangenen Jahres wurden auch neue Wasserwerke gebaut. I n ziemlich ungewöhn. .lcher Weise hat dieser Tage der neuer vählte ' Gouverneur ' von Wyoming Osborne, sein Amt, angetreten. Als er sich nämlich vor dem ihm zum fünf tigen Wohnsitz ' bestimmten 1 Palast : in ;lei?cnne (auptflööt : tiori 2Bgoiriinci) emfand. um die Bureauzimmer und zas Mobiliar zu besichtigen, wurde ihm von dem Pförtner, der den Gouverneur nicht kannte und ihn deshalb auffor )erte. sich zu legitimiren, der Eintritt verweigert. , Ter Gouverneur wurde ganz wild :vor, Zorn 'und, ließ sofort :inen Tischler und eine Handleiter ho len. , ! Die letztere wurde an den Erker oes Palastes angelegt, der , Tischler ztieg hinaus und hob das ganze Fenster, aie Scheiben sowohl als den -Rahmen, aus.. Darauf nahm der Gouverneur denselben Weg'u'nd erschien zum großen Schrecken der Bureaubeamten plötzlich in der Fensterhöhlung, von wo er mit einem lauten: .Guten Morgen, meine Herren! mitten in das Zimmer hinein iprang., ' Er fühlte sich jedoch verpflich tet. den Herren gewissermaßen zu seiner Entschuldigung zu erklären, daß er bereiis vor einem staatlichen Notar den AmtSeid geleistet habe. , Nachdem alles zurz allgemeinen Zufriedenheit erledigt war. begann der Gouverneur feine amt kiche Thätigkeit damit, daß er den Lförtner' des RegierungspslasteS festnehmen ließ. , , : J: li ! BonStufezuStufegefun ien ist Robert L. Farr. der ehemalige !Luchhaltr der Transcript Publishing o." in Peoria, Jll. ; Er erhielt die Stellung, kurz nachdem er seine Mün oigkeit erreicht hatte,, heirathete die Tochter des Redakteurs und HerauSge berS des Blattes, Enoch Emery, und wurde mit Hülfe deS Einflusses seines SchroiegervaterS zum Gehülfen deS BundeZsteurein nehmers Whiting ernannt verlor aber diese Stellung we gen Untcrschleife, die er verübte, weil lein Hang zum Spiel und lüderli chen Leben ihm große Summen kostete. 'Nachdem er sein Schwiegervater ' den Fehlbetrag bezahlt hatte und die Sache gütlich beigelegt war. verließ er vor achzehn Jahren Peoria und zog nach dem fernen Westen. In Danta Fe in New Mexico tauchte er in neuester Zert als gemeiner Soldat ist irMz Tun desjnfanterk'Maimente auf. taulte f:
aoer vr einigen 'cona.n', von dem Militärdienste los und wurde Geschäfts reisender für die Versicherungsagenten Paul Wunschmann & (o. in Santa Fe. Als , solcher machte er für die Mutual Life Insurance Co." gute Geschäfte, wurde aber, allmählig'mit seinen wöchentlich.'u Abrechnung? läs sig und versch.vand um 'L Deze:ndcr vor. Js. plötzlich aus d?r Stadt.-Nicht nur trauern ihm viele Gläubiger nach, sondern auch muß die Firma Wunschmann & E. 5500 in die Esse schreibet welche Farr vor seiner' Abreije ihr ab znliezern vergesse, hat, Von Santa Fe wendete sich , Farr augenscheinlich nah Mexico,, denn er erhob unterwegs in tnallos, feo.ii Maial, Earthzge und anderen Orten fällig: Priimieu für die obenerwähnte Lebensversiche rungs Gesellschaft. Seitdem ist von Farr und seinem Verbleib nichts Nä herts bekannt geworden. ' Seine Frau hat sich lävgst von ihm scheiden lassen. Professor Marse von Sa. lem, Mass., hat das Problem der Haus Heizung in einer neu.'n Art gelöst Er yar ein HauS, gebaut, dessen Zimmer alle nach Süden gerichtet sind und das nur einen einzigen Auscang auf .der Nordseite bat. Beinabe die aamt vor
!A i!:- I dere Wand des Hauses ist aus GlaSge-. & .: . . . 1 1 : i" i . r . i f rt rnar uno - vermlileis , yrcnciioc; iii Prof. Morse im Stande, an sonnigen -ajstii eui ganzes Haus durch 'öson nenschein allein zu heizen. Nachts und bei bewölktem Himmel h.lzt er das Hau-' durch Kaminfeuer. Frau Margaret, 6 uji Ealhoun, eine ? Schwester des Gen. Euster, ist vom Gouverneur Rich als StaatS'Bibliothekarin von' Michigan wieder ernannt worden: Sie erhielt vor- zwei Jahren diesen Posten, durch GouvWinanZ. Fr au George Hearst, Wittwr des Senators Hearst von Ealisoruien, hat ibr Leben im Betrage von 500.00 versicherte Acd bei dem in letzter Jen ,o vielgenannten Äeo. Dr. Glznn-in Newiwrt triff! 'das Sprichwort, zu,daß Glück und Unglück selten allein kommen. Nachdem ihm vor vierzehn Tagen die glänzende Genugthuung gemorden.l daß' der Papst den über ihn verhängten Bann aufgehoben, wurde ihm seitens der alten Mitglieder der New Yorker St. Stephens Klrcheuge. meinde der. Betrag von $2500 zum Geschenk .gemacht.' Neulich Abends fand sich m der Wohnung, des G;ist liehen der Dr. (T. Earey ein. um dem Dr. McGlynn ein weiteres Geschenk,, in Form eines certificirten EheckS zum Betrage von $1000, zu überreichen. Wie ei heißt, beabsichtigt D McGlynn demnächst nach Rom zu reisen, um sich dem Papst vorzustellen. . ,: , ' II l, ' l .1. " - . ; Deutsche Localnachrichttn. Königreich Sachs e n. Die Ehefrau deS SchuIhausmannS Uhlig in ttelenau wurde als Leiche aus dem Gemeindetelche gezogen. 9!ach Unterschlagung von 11.4L5 Mki wär der in Grlmma angestellte Postassigent Grahmann flüchtig h geworden. Er wvlde in Hamburg' in einem übel -berüchtigten Hause verhaftet und in daZ Gefängniß nach Leipzig-zurückgehracht. In seinem Besitz wurden noch 6,500 Mk. gefund.n. Der Defraudant' ist 25 Jahre alt und aus Bromberg (Po. fen) gebürtig. Der'Rector' der Landes- und Fürstenschule in Grimma In Bröjen verunglückte, in einer dortigen Braunkohleng'rude der Häuer Hermann Rudolph aus Schkorditz ge bürtig, dadurch tödtlich.' daß er von hereinbrechenden Kohlen , verschüttet wurde f Der Besitzers des Ritter gutes Biehla b.i Eamenz. Theodor Reich. Mitglied der Ersten Kammer deS sächli chen Landtages.- welcher den drit ten sachsischen Wahlkreis, Bautzen-Ea' menz im Reichstags länge Jahre hin durch vertreten hat .Auf einer Geschäststour begriffen) ist Fleischermeistn Peschel aus Kötzschenbroda mit seinem Gefährt bei Wilsdruss verunglückt. In Neutirchen wurde der Restaurateur Ulrich in dem zu seiner Behausung ge hörigen! Kegelschub erhangd.aufgesun? den. -1 r Thüringische Staaten.. , Die ! Naydamühle bei Größnitz ist mit vielen ' Wirthschaftsgegenstönden und großem Vorrath an Getreide und Mehl vollständig niedergebrannt. ' Der Schaden , übersteigt ' 100,000 1 Mark. Es heißt, daß das Feuer in Folge der Explosion einer Petroleumlampe ent standen war. "Eine Liebestragödie hat sich in Mühlhausen abgespielt. : Ein 22 Jahre alter Reisender einer Magde burger Ehocoladensirma,. Namens H. Stengel, hatte in Magdeburg ein 19 jähriges Mädchen von dort, ' Selmo Opel, kennen und lieben gelernt. Da feine Mutter (der Vater lebt nicht mehr) der Verbindung mit dem Mäd chen : entgegen war. schickte er die Ge liebte hierher, wo sie bei ihrem Brude, Aufnahme fand. Vor mehreren Ta gen , kam Stengel gleichfalls , hierher. .Bei einem Spaziergange, den das Paar am Freitag unternahm, kam es zu einer Eiferfuchtsseene, in deren Verlaus der . junge Mann dem Mädchen auf offener , Straße ein ! scharfgeschlissenes Messer in die Brust stieß. Die .schwer Verletzte hatte noch die Kraft, das Mes. ser herauszuziehen und wegzuichleu dern, brach aber dann nach einigen Schritten zusammen. Der 1 jungt Mann trug darauf das Mädchen nach ihrer Wohnung und ergriff sodann du Flucht, wurde aber bald verhaftet. Die Verletzung des Mädchens ist eint schwere, der Stich ist dicht über dem Herzen in die Lunge gegangen, doch ist nicht ausgeschlossen, daß es am Leben erhalten werden kann. Stengel selb? bereut' was er gethan hat: er ist iv Allem geständig. H e f s e n D a r m ft a d t. t In Groß'Gerau Kreis veterinSrarzj Rothermel. Nicht geringe Sensation erregt in'Grünberg die Verhaftung dej allgemein bekannten GastwirthS unt Agenten Wilhelm Kurz Derselbe steh in dringendem Verdacht mit seiner in zwischen verheirütheten Adoptivtochte, in unerlaubten Beziehungen geständen zlrhaben. welche nicht ohne Jolgenge. dli:b sind.- In Hflperhain,schyß sich der Lehrer Lock, anscheinend in
c:n:m Ausall von (vemüthslranllzett. Derselbe war auch als Schriftsteller in den weitesten Kreisen bekannt und als solcher geschätzt. "" Königreich Bayern. Im sogen. Grillenholzl bet Geiselhö ring wurde am 8. Dcärz 187 die da maiige Botin Zollner von Wallkosen todt 'aufgesunden unter Anzeichen, dil auf Mord, hinwiesen. ,Den eifrigsten gerichtlichen Recherchen war es nicht ge lungen, den Thäter zu ermitteln! Die. ser Tage , wurde nun in Geising der dortige Gemeindediener begraben. Der selbe gestand zwei Stunden vor feinem Tode,' daß er damals die Brodbotin überfüllen, vergewaltigt, ermordet iml ihrer Baanchajt von '87 Pfennige beraubt habe. In Holzkirchen wurde ,der Oekonomenssohn Hilgenrainer von Oderwarngan, der bei seiner Schwester, der OekonomenSfrau Lichtinger wohnte, meuchlings . erschossen. f In . Karl stadt der Bäumschulenbesitzcr, Oekono mierath Bernhard Müllerklein. Der abaehauste Gütler Georg Beer in Lena
feld, mißhandelte feine kranke Ehefrau fortgesetzt in der Weise, daß sie infolge der erlittenen Mißhandlungen verschie den ist. In ReicholdSgrün sind, 1L Wohnhäuser mit allen Nebengebäuden der untere, ältere Theil des Dorfes, welcher nach dem Brande von 1852 stehen geblieben und noch aus schlechtem Fachwerk gebaut und mit Schindeln ge deckt war' abgebrannt. Von den? ganzen Dorfe stehen noch 10 Anwesen. Der Rechtsanwalt. Marschall ir Fürth ist zum Bürgermeister in LandZ Hut gewählt und als solcher bereits be stätigt worden. f In Lichtenau de, Direktor der Gefangenenanstalt. Regieruugsrath Lichtenau. Königreich' Württemberg. Schuldiener Kircher in AavenSburg ftürzte'aus einem -Fenster des oberstem Stockwerks, des evangelischen Schulge baudes in den Hof hinab und, war so fort'todt. f Der erst vor kurzer Zei; in den Nuhestand getretene Präsiden' des Landgerichts in Rottweil. Th. vau .Glocker, Mitglied des StaatsgerichtsHofes. Un Stuttgart. t In Tuttlin. gen Oberamtmann Schmidt. An bet Landesuniversitüt tTübingew' besinder sich im laufenden Winterhalbjahr 1183 Studirende (im Wintersemester 1891 92 waren es 1172). worunter 903 Württemberger und 280 Nicht-Wttrt temberger. Zwei Töchter des Schiff Meisters Georg Käsbohrcr in Ulm, 2"i und 19 Jahre alt. sind Nachts in ihrem Schlafzimmer durch Einathmen von Koblengas. das dem durch die Klappt geschlossenen Ofen entströmte, ' geftor den. Der Monteur M. in Ulm ha! sich an einem Baume der alten Frauen steige erhängt. Unterofficier Straut von der 11. Compagnie des InfanterieRegiments König Wilhelm I. No. 12-k in Ulm hat sich wegen,! eines kleiner Vergehens, das er 'sich während dee Patroüillcndienstes zu Schulden lom men ließ, erschossen. . I. G r o ß h e r z og i h u m Baden " In Bruchjal , der- frühere demokra. tische , Landkagsabgeordnere , Tob. I. Schwill. ' D Büchhalter der Gerlach'jchen Brauerei ist nach Unterschlag gung -eines größeren. Geldbetrages ,burchgcd'rannt. Der pensionirtk OberamtSrichlerRitzi, jetzt in Freiburg wohnhast, hat feiner Heimathsgemeinds Büßlingeneine Stiftung von 13.000 .M.ark üverAeben. f Jn Edeshcim der penstonirte Lehrer Lazarus Grünewald. Bei RingSheim wurde auf dem Bahnkörper die Leiche des noch jungen Ambros Metzger auS Ruft gesundes. ..Die Gefammtfreguenz , der Iwive: ptäl Fttiburg beträgt gegenwärtig etwa 1000 Studirende,' gegen 856 im vorl' sien Winker-Semester. Der Heldentenor des Stadttheaters in Freiburg. Hopstock, ,em großer. Hundeliebhaber ließ .sich.' gerne von seinen Hunden schlecken und hat dadurch die sogenann ten HundSwürmer in die Leber bekommen,l 'die , nach langem schmerzvollen Leid.'N ,, jetzt seinen, frühen Tod verursachlen. Aus dem Bahnhof in Haagen wurde der Kronenwirth Kuhny von einem Zuge, auS dem er noch heraus springen wollte, als sich derselbe bereits in Bewegung befand, überfahren' und ihm dabei das linke Bein in der Knie gegend , und, das rechte am Knoten ah gedruckt. "; ,,"..-yr,;; , . r :' .... A u s d er Nhe i'npf alz.' 'Der seit mehreren Jahren in, Grün stayt ansäisige Bildhauer Dursy ist mit Hinterlassung , , erheblicher, Schulden durchgebrannt. Der Handelsmann Moses Jsaak in Glünstadt, wurde we gen Sittlichkeitsvergehen verhaftet. In Hallgarten ist das Wohnhaus der Wittwe Maria Reinhard niederge brannt. ,, Um einem, weiteren Umsich greifen des Feuers vorzubeugen, mußte das Nachbargebäude. Hrn. Josef Korz gehörig, niedergerissen werden. Dr wegen' Unterschlagung verfolgte Buch, Halter Seiler, seiner Zeit in der Zucker? Waarenfabrik Diel & Lemk in Kaisersläutern bcdienstet, wurde in Mainz aufgegriffen und von einem Polizeibe amten ' von dort hierher transportirt und in'S Gefängniß eingeliefert. t Frau Landrerichtsrath Emilie Bechtel geb. Wolff. Tochter des verstorbenen Rentbeamten Wolff in Frankenthal. " , , Böhmen. 's Herr HanZ Löbl. Mitches der PapierGroßsirma Stavik & Löbl in Pracs. f In Karolinenthal der Professor der deutschen StaatSrealschule Theol. Dr. Joseph Kutscher Dieser Tage ereignete sich im Orte Suchet ein schrecklicher Unglücksfall. Die Frau des dortigen WirthschaftsbesitzerS Herrn KrauS. Frau FranciSka Kraus, wär im Begriff, eine Lampe mit Ligroin zu füllen, als letzteres explodirte und die Kleider der Frau in Flammen setzte. Die Unglückliche erlitt fürchterliche Brandwunden und gab nach wenigen Stunden den Geist auf. f In Klö fterle der pensionirte Fo:st meist Herr Anton Hertau., ' Elsaß'Lothrsngen. Ein Kindsraub setz'f die Einwohner schaft in Mühlhau-en in große Erre gung. Das öjührige Töchterchen deS Kaufmanns Kahn, Planche, war bei ihrer Cousine Blach auf Besuch gewe fen und geaen S Uhr, also noch am hel leu Taae..aeleitetk die öjährk: Blach
ihr !Coust?chen durch die detedreue Straße der Siadt. ,, die Wildmanns' straße. , nach Hause. ' Inmitten dieser Straße trat eine Frau zu ihnen ließ sich in ein Gespräch ein, srug ,nach El teru und Geschwistern und sagte schließlich zu den Kleinen, die Mutter der Kahn habe sie geschickt, um Beide nach Haute zu geleiten. , Dabei faßte sie Beide am Arm. . Die Kahn, ein schüch ternes. zartes Kind, ließ sich das ruhig gefallen, während die kleine Blach sich wieder losriß und sagte, sie wolle allein nach Hause gehen. Die Kahn wurde seit diesem Augenblicke nicht wieder ge
tthcn. doch glauot man. dan neiden tisch mit dem iinde ist. das um diese
Zeit in der Vkodencimer. einer in's innetn?la;che..'vslor5.nig'5 Rerven.Slarser" ? . .os-t v y von Et. Le,t,Tanz betrelt wurde. Ich mxjehle d'eZe Feld hmausluhrenden Strafe,,, am,melau!ttlendaaj,herziichfte, . Welch.
Arme einer Frau gesehen worden ist. Die Polizei macht alle Anstrengungen, um die gehelMlULvolle Sache, auszu klären. ' ! . Braun schweig. ES dürfte kaum viele Kreise geben, deren BermögenSdestand demjenigen des Gandersheimcrrciscs gleichkommt. Ausweisllch des legten Kreiskatten. 'schlusies verfügte der Kreis über , 2, ' 831,369 Mark . ' Bermögensbeftand. l gegen 2,823,990 Mart zu . Ende des i ' Vorjahres. Die Jahresrechnüng wies in Einnähme 335 583 Mark, in Ausgab1 306,974 Mark auf. Oldenburg. Die größherzoglich oldenburgische Re gierung in Eutin hat für das Fürsten thum Lübeck" die Abhaltung von'Bäl len an Sonntagen verboten, auch wenn dieselben von .Bereinen veranstaltet wer den. In , der Bevölkerung herrscht große Erregung. Eine Kommission will beim Großherzog direkt gegen diese Verfügung vorstellig werden. . Schweiz. In Flims betrauert man da? Hin scheiden des " Leiters der großartigen Kur uno Seebadanstalt, Guggenbühl. DaS Kantonsgericht in St. Gallen hat einen Proceß entschieden, dessen Ausgang man in den gesammken StickereiJndustrie und Verbandskrei' fen mit , Spannung entgegensah. 1 ES handelte sich um die, Weigerung ! von Oscar Tobler und Konsorten, den von den Generalversammlungen des Vers bandes vom 28. December 1891 und 6. Januar 1802 beschlossen Zuschlag von 20 bezw. 10 plii. per ' Stickerei zu Gunsten ' eines JndustriefondS zu erle gen, infolge deffen der Genannte nun gerichtlich belangt worden war. ' Das Kantonsgericht'.'hat die Klage des Stickereiverbandes gegen Os.ar Tobler abgewiesen. Dr. : Ruppanner's t sta'ment ist. aus Amerika nun an dii st. galliscben Behörden gelangt. Dr. Auppanner hat für die Armen seiner Heimathgemeinde 125,000 Fr. testa mentari'ch .als Brotspende vermacht. Dem genialen Architekten I. G. Müller von Wvl.'dcr un:er feinen Fachgenossen in der Ostschweiz weit hervorragte, ' soll in Wien ein Denkmal errichtet werden f In Rorschach Pfarrer Albrecht.Die Gemeinde Norschach , deschloJ Ein führung der, unentgeldlichen, Becrdi gung. : Wegen des kürzlich in Uzwil vorgekommenen Brandes sind jetzt auch der Ei.tarbeiter Lükhi (Vater der zw.i deim Brande, umgekommenen Kindel und dessen HauShAterin verhastet. : In der Ulm er Garniso scheint die' Behandlung der SoldaZeis tros der zahlreichen , Beschwerden," t di bereits von dort veröffentlicht ,sind, immer noch eine, wenig erträgliche zu sein. Kürzlich ist drt wiederum ein clbstmrd vorgekommen. Ein Re Zcut, Joseph Haizchneider hat' sich dieser Tage erschossen, und zwar stellen der Ulmer Ztg. zusolge Aeußerungen, die derselbe' in seiner Familie mächte, fest, daß er aus, .Verzweiflung über die Behandlung in der Kaserne 1 den Tod gesucht. hat. Besonders scheint eö den Haisch::eidcr zur Verzweiflung getrieben zu haben daß er aus ,Ae:ehl seines Un' terofs.iciers einem Kameraden , in's Ge sicht spulen nintc twwwwMmnHvwwm Werth etuer SOaczttl ewe ü&matz,'' WVWVV VVVWVNnr t 'VVMWvWVtfV Ti ; ipniyi:!' lzcileu Migräne, K lralire Leber ze z t tr!ta vj;c Sauber aus dir 2 tfn!cr;ep. 5 resulireu be itfaifruitf i'. drg?n UnvstS verlorene 3 iVfyJforbeimffrer ljtr5:v aen-ti S trn den fliitri! A.pellk r.r.5 erui:u fl'Uj er Biutde t,r chtKMjett gn?,,; f);:14 5 ! Energie bei menschii,. u Hww xldrle Tharsa eu rserd d? 1 ? u ' f ti l e n n t Sti f i Seichten ter Mn'$i:Sitn Sof tfif Mt luürtat. s sen. , wrokr maur m oer ust't, LZ i t eine r 0 efdbciadlofen tx 5 d auf lösbare n h U lle li der, 0 Vei aVtu roche'er. Preik 23 Cent! Die ! 5A.tfl' Ultm tlorf Devot: 3tä Sanas F.rr WVWWWWWiiV sl3l kurjren Verstopfung, m si anttt t?efndheit l freue. f,rs!a Jcdkrinav te vierud,wanzig Stunden tzegtlmS'üigt SVUec?uL:l hayttk. Ztx US gevshnintsAkzer VerslHkunz etftekendkn Nrpttlich, tU getftkae Urtelfc n l kielt ntf.liiS. L5..U,a es2iOp,fittt, bftVfll !' dnpiSl ein WpUZiU lnit txUn&U Cl$ p lai Kit B(trt 1 M.. tfAf1 Mm'.AmA ' fVt V-r Vw V-r4 DriJJariler 4 Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase und Hals. In Praxis seit I87. Dauernd etablirt A nU sKlZUlt Indianapolis. Ind. und Dr. A B. Barker ir.. Ossi S91 West 4t Straße, Cincinnati, Ohio. P.u.n,m.'lch. attaw.i cm r . . . . , . k , ., I hitiii hurM r AI A v.. r FmiA (V nrrslVtitn. I ,.,.B.V . " vrnz vsnei.
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