Indiana Tribüne, Volume 16, Number 120, Indianapolis, Marion County, 19 January 1893 — Page 1
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Eingezahltes Kapital Reserve-Fond und GewlMl'Tonk Banknoten in Cirkulation DHcflten-Celtto I. P. O. ' Oscar 1 Todes-Anzeige. Qteu dennb Bekannten die traurige Vkttthel' luug, daß unsere geUedte Tochter und Tchwester - ' Zda, VZiltiooch Ms'gen um t Uhr, im lrer von 19 Sah,en.l Msnaktt Tagen verschiede ist. Die Beert kguvg findet Trettag Aachmttr? k Uhr vom Trauerhaufe. No. ISi ord LiSert, Struv. aus Satt.. ,Herv LlauZmann. Zl?ktO? rveftiue ttlausm, ji ' Sarrv Klansma. I eftiler tu Aaa,i.'5 ' ' c H fcltt&mWZ-:i :&zt?Ui z Hrrh ""isflü. Beerdigung : greikz Mor ge bald 9 ur, vs Trauerhaase, Ns. VT Djl tHoxxl Ltraöe. Dketr erdea HZaterbttebeen. eörge Mernnann iTtty' Michenbefiatter, Ossice : 20 Süd Delavarestr. GtfUi 120, 122, 124, 12, 123 Ost Pearlpr. eleSn QZH fm To JrtL Grabsteine sut Srznit, Marmor und Sandsiein, S!oourt.'rvQer 6c Co., Ho. 31 und 34 Mafsachuftt ve : Telephons Fragen Sie Ihren Grocer nach Princed Mchl." H JbMn cm der Blanto Milln So. Dr. I. A. Sutelisse, hychSZttgt sich anZsHliktzlicb mit vmndZrzttichen tt&itn unk mit öechiecht ant UNakranfhette. , No. SS Oft Market Stratzki VAtftuuUn : 9 b:S 10 Ubr Bor. S US Ndr Nach. . Sgnutaz genommeu. lele töan941. Was wir haben : Für Damen: Pelzkragen, Muffe, Boas zc in reicher Auswahl. F ü r He r r e n : Hüte, Handschuhe, Binden und sonstige AuSstattungsartikel in großer Auswahl. : Man spreche vor bei erger, N W. Q&t Pennsylvania und , Walbmaton Strafe. Bruch kurirt. VkdinzÄNgen: 5eine Zahlung, dii die Kur k z!!" ;' , poujiancig . , Kein Messer gebraucht und Blut anoaen. , Ich mache Contrakte und deponire das Geld i der Kank. ":7 x" :' ' J eferen,: Jullu Srumann, Jaitr dek Odd geHsro Leoaude.! ue vniliM" Uaisiffiivn iiiiqc.- . . No. 20)4 West Washington Straße. . e,rechftunde a S Uhr Vor, di k Uhrm. W. S. Nott. M. D. r. .'i O'-S rfe r " r M'' e i 1 - ' y CiiC-K'H von und nach Europa. Oollmnchtsn nuogsstolir. Szbschaften von Suropa tingezogen. !). Pfifterer, ' OI7k: No.70 Oir Olarket Otrage. Ztlt9bu 1003
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der 9. Dezember 18l)Ä -mi - .tz 1,17573 23 .. 339,288 95 .. 50,000 00 21,293 78 680,374 38 - m,m4) ,. 800,000 00 69,35409 40,000 00 1,758,180 40 12,167,534 49 Frenze7 Präsident. Frenzel, Kassier. F. Frenzek, Ässiftent. Editorielles. ' ' - DaS leidige Sttuerkapites verschwindet niemals auS unseren GesetzgebungShallen. Ss giebt nichts Vollkommenes auf der Welt, aber zu den unvollkommensten- aller unvollkomme neu Dlng gehört . ein ' Steuergeseh, eö sei wie eS wolle. Gegenwärtig beschäftigt sich unsere AegiSlatur mit zweiSteuermaßnahmen, wsvou die eine die Form einer Bill, die andere die Form einer Resolution hat. Letztere hat den Zweck auswärtiges Kapital, welches in un ser em Staa t Ei ti Hypotheken angelegt ist, zur Besteue rung heranzuziehen. Die vorliegende Bill-, bestimmt, daß der Besitzer von Grundeigenthum bei. der Versteuerung derselben die Hypothekenschuld in Abzug bringen kann. -Beide Vorschläge scheinen vollständig gerecht zu sein, und doch steht unsere GisetzIedun hier vo? einem' Dilemma, das von der kapital lliijche Tesellzchaft Sordnunz erzeugt, von dieser schwerlich wird beseitigt erden können. Wenn Zeunnd ein Srundstuck 'besitzt,' daS $10,000 werth ist, und er schuldet $3000 darauf, so kann man wohl schwerlich behaupten, daß der Mann für tzt0,00O Eigenthum besitzt, trotzdem muß er auf $10,000 Sleuerzahlen. DerHypothekengläubiger, welcher in der Form von Zinsen dj Mtzen auS dem TW deö Eigen thümS zieht, den die Schuld repräsentirk, zahlt jedoch, falls er außerhalb des Staates wohnt, keine Steuer, denn - ' i , .. : , - . . - der Staat ! kann nur ' daS im Staate' selbst 'liegende Eigenthum besteuern. Theoretisch kann man wohl annehmen, daß der Hypothekengläubiger daö auS ' geliehene Geld, also sein Vermögen da versteuert wo er wohnt, in der PrariS aber macht sich daS ganz anders. Der Hypothekenglaubiger denkt nichr daran, diesen Theil seineS Vermögens den Steuerbehörden anzugeben. - So wie eS ist, bezahlt demnach der Hypothekenschuldner die Steuern für den Hypothekenglaubiger. Daß dieS eine schreiende Ungerechtigkeit ist liegt auf der Hand.- Unter dieser BesteuerungSMethode kann ein Mann - gezwungen sein, ein werthvolles Grund. igenthurn zu versteuern, von dem ihm in Wirklichkeit keine Scholle und kein Backstein geHort, weil eS zu- seinem ' ganzen Werthe verpfändet ist. ) . - ' Juristisch und theoretisch.. kann man ebensogut annehmen, daß daS Eigenthüm deS Hypothekengläubigerö da liegt,' wo daS Eigenthum sich besindet daS ihm verpfändet ist, wie daß eS da ist, wo der Gläubiger sich aufhält,' und die beiden oben erwähnten Maßregeln erscheinen : in ihrem Zusammenhange daher alS vollständig gerecht. Freilich müßte diese Anschauung denn zu. einer allgemeinen werden, dann man kann ja auch ' von dem ! Hypothekengläübiger nicht verlangen, daß er seine Kapitalanläge zwei Mal versteuert, da wo er wohnt, und da wo er daS Geld angelegt hat. Theoretisch steht hier der Gerechtigkeit nichts im Wege. . Praktisch aber verhält sich die Sache ander?. Die großen Kapitalien, welche stets Anlage suchen, sind nicht über daS Land hin zerstreut. Sie sammeln sich an und befinden sich in bestimmten Finanzcentren, in Amerika hauptsächlich in New Lork, außerdem aber auch in einigen anderen Städten deS Ostenk. Die übrigen Theile des
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Landes bedürfen aber deö flüssigen Kapitals, und darum wird bei dr all gemeinen Einführung der vorerwähnten Maßregel von zwei Dingen eines eintreten, entweder der Gläubiger wird
mit dem Schuldner kontraktlich vereinbaren, daß dieser die Steuern bezahle, oder der Zinsfuß wird um den Betrag der Steuern steigen. In beiden Fällen wird dann wie vorher der Schuldner die. ganze Steuerlast tragen müssen. Käme dann noch eineS in Betracht. Die Legislatur kann Kontrakte, welche den Schuldner zwingen, die Steuern zu zahlen, verbieten, und sie kann gesetzlich den Zinsfuß beschränken. So lange diese Gesetze nicht allgemein sind, wird sich .jedoch daS Kapital nach Staaten wenden, wo ihm solche Gesetzesbestimmungen nicht im Wege stehen und sich von den anderen .Staaten fern halten, was unter Umstanden heutzutage seine schlimmen Seiten hat. Die Schwierigkeiten aber, solche Ein' richtungen in allen Staaten gleichzeitig zu treffen, sind fast unübersteigbar, besonders, wenn man' bedenkt, welchen Einfluß das Kapital in den Hallen der Gesetzgebung hat. Aber selbS wenn das ginge, so wird sich daS Gesetz immer umgehen lassen. Für. die Worte Steuer" und Zinsen" lassen sich andere substituiren. Man kann ja eine Commission" oder sonst etwas bezahlen, und man. kann ja schließlich die Kontraktfreiheit nicht ganz aufheben. Man sieht, die kapitalistische Welt steht hier? ohnmächtig vor ihrem eige nen Geschöpfe. . . Die Kapitalbedürftigen werden . die schreiendste Ungercchtigkelr geduldig ertragen müssen, denn die Macht liegt in den Händen der Kapitalbesitzenden .Unter der kapitalistischen Gesellschaftsordnung giebt eS dagegen keine Hilfe. ' : Rutherford B. HayeS ist' todt. Cr war der neunzehnte Präsident der Ver. Staaten. Qf.t war ein anständiger Mann und in Bezug auf Intelligenz und Staatsmannschaft ein Durschnittsmensch. DaS ist so ziemlich AlleS waS sich von ihm sagen läßt.' Die Art und Weife, wie er Präsident wurde, steht bis jetzt einzig in der Geschichte des LandeS da. Er war Republikaner und der Kandidat auf demokratischer Seite war Tilden. Bei der Zahlung wurden die Elektoralstimmen von Florida, Louisiana und Süd Carolina beanijfr- UllH.lL1!' strandet. Zur Beilegung deS Streites setzte der Congreß eine Commission bestehend auö 6 Senatoren, 6 Repräsentanken und 3. Mitgliedern deS Ober bündesgerichteö zur. Entscheidung der Streitfragen ein. Die Commission entschied mit 3 gegen. 7 Stimmen zu Gunsten von HayeS, wodurch dieser Präsident wurde. Da sämmtliche Mitgliede? der Commissionihrer Parteistellung entsprechend stimmten, so wurde .die lEntscheidung nicht alS eine Rechtsentscheidung sondern alS eine Parteientschcidung angesehen, aber die Demokraten fügten sich in daS Unvermeidliche. Drahtnachrichten : Snla5. ' Wetteraussichten. : i. - Für,' Ändianax Etwas wärmeres, hübsches Wetter. . .' . 1v " 5;..-;.f4,,.;-,; D er Wirrwarr in K a n s a ö. Topeka, Kan., 13. Jan. Gouvernör Lew'elling veröffentlichte heute einen Bericht über die Situation in der Legislatur. Er sagt, daß die bis jetzt verbreiteten Berichte und Mittheilungen vollständig falsch seien und daß republikanische Redner, sowie die gegnerische Presse alleö Mögliche aufgeboten hätten, Stimmung gegen die Volköpartei zu machen, ür behauptet, daß mehrere der Republikaner nicht zu Wahlzertisikaten berechtigt gewesen seien, und daß die Volksparteiler ein Recht gehabt hätten diese Certisikate nicht anzuerkennen. Zu diesem Zweck führte er mehrere Pracedenzsälle, darunter cnich einen auS dem Senate von Jndiäna in 1871 an. Er selber sei überzeugt, daß die Volkspartei eine Mehrheit im Hause habe und er habe dieselbe anerkannt. Die Republikaner jedoch bieten dem Gesetze Trotz, und ihr Versahren sei offener Rebellion gleich zu achten. Die Volkspartei hat beschlossen, um dem Wirrwarr ein Ende zu machen, die Sache vor di, Gerichte zu bringen.
Office : No. 130
Indianapolis, Indianä, Donnerstag, den . Januar -lLZJ '. ' . " ' f ' '''Wi'i:1!; :!f ' -Vl-'fe- ' ...;' '!'.; ' ;. .
Man wird eineAewilligungSbill passiren,' dann wird man vor der Supreme Court Titn einen Einhaltsbefehl gegen den Schatzmeister einkommen und auf diese Weise der .Supreme Court Gelegenheit geben, die Sache zu entschel den. Inzwischen tagen beide . Organ! sationen.eS Repräsentantenhauses in demselben Saale fort ohne sich viel um einander zu kümmern., '.u ' ' - . ' , , ., ;'.. ' :. ' '' . . .! ' , , G , . Keine Ch o ler a. . St. Paul, Min., 13. San. ,Dr. Hoyt, vom Gesundheitsamt, welche? den angeblichen Cholera fall, der hier vorge kommen, untersucht hat, erklärt, daß eS sich in dem Flle nur um eine schlimn-e Art von Cholera MorbuS handelt , . . ' . '.'.'..",' ?. ' '" : : " ., - ' Kongreß. Washingt on, D. !, 18. San Im Senat kamen heute keine Geschäfte zur Erledigung denn eS erfolgte bal dige Vertagung, nachdem daS Ableben deS EL-Präsidenten HayeS angekündigt worden war.. . ; 2m HauS wurde heute eine , Bill passirt, 'derzufolge Personen, welche gewaltsam? in daS Territorium der fünf civilisirten Znöianerstämme ein dringen, strafbar sein sollen. . Nachdem noch die Bill pafsirt worden war,, der zufolge für den Distrikt Columbia ein AppellationSgericht geschaffen wurde, wurde der Tod dcS.ErPräsidenten HayeS angekündigt und e5 erfolgte zu Ehren deS Verstorbenen Vertagung. . i ;" ' nli i . v ,. , Wollte seine Frau los wer.den. , Radfoxd, Va., 13. San, Die Frau eineS FarmerS NamenS A W. Fillie, die erst vor Kurzem von JllinoiS hierherkam, wurde gestern in einer alten und unbenutzten Scheune angekettet aufgefunden. Die Frau war halb, erfroren und wäre einem sicheren Tode verfallen, wenn sie nicht zufällig entdeckt worden Fillie hatte vorher das Gerücht aus gesprengt, daß seine Frau irrsinnig sei und demnächst nach einemIrrenasyl gebracht werden s ollte; eS hat sich aber herausgestellt daß dieFrau vollständig geisteögesund ist. ES wird mit großer Berechtigung angenommen, daß Fillie und ein Frauenzimmer, das bei ihm angebllch die Stelle einer Haushälterin versieht, die Absicht hatten, die unglückliche Frau , aus dem Wege zu schaffen. , Fillie, der prompt verhaftet wurde wird , jetzt gut bewacht, - da ein baldiges Lynchgericht keineswegs zu den Unmöglichkeiten gehört. ii " . " . Nuöland. D i e ae u t sch e A r m e e - V o r.läge., Berlin, 18. Jan.! In dem ReichstagSauSfchuß für Militärangelegenheiten sprach heute Dr. Lieber, derFührer der Ultramontanen, '.des Längeren gegen die Vorlage. Er sagte, daß die Regierung die öffentliche Meinung deS Volkes respektiren müsse, daS ohne Zweifel gegen die Verstärkung der Armee und gegen höhere Besteuerung sei. Seine Aeußerungen lassen darauf schließen, daß daS , Centrum der Vor-' läge ..ernstlichere Opposition machen wird.'vie man erwartet hat. Die Kälte in. Europa. Berlin, 13.'2an. Die KSlte'in ganz Europa nimmt eher zu als ab. n htenger Stadt ist dle, Kalte unerhört und daö Thermometer stand heute Morgen -auf '23 Grad Reaumnr (16 Grad Fahrenheit unter Null). Die Leichen von drei Personen die erfroren waren, sind heute in den Straßen aufgefunden worden. Die Schifffahrt aus der Elbe ist ganz eingestellt worden und die Schissseigenthümer in Hamburg haben ihre einkommenden .Schiffe nach anderen Häfen beordert. , "t , In ganz Brandenburg und OstPreußen ist die Kälte eine furchtbare und der Nothstand nimmt in Folge dessen täglich zu. Die Flüsse sind alle zugefroren, die Wintervergnügungen, wie man sie sonst auf dem EiS zu haben pffegte, werden aber alle unterlassen, da eS sehr gefährlich ist, sich längere Zeit im Freien aufzuhalten. Viele Werkstätten stehen leer und die meisten Droschkenkutscher haben ihre Halteplätze verlassen. Die Armuth in den größeren Städten ist dabei eine saußerordentliche, du in Folge deS DarniederliegenS der Geschäfte Tau sende von Personen ohne Oeschäftig
Ost Maryland Straße.
uug sind, für die, sonst bei den schlechtesten Zeiten Arbeit vorhanden war. Wilhelm Liebknecht behauptet, daß iu Berlin 100,000 Arbeiter beschäftigunzSloS seien. , I 9J8 htn -nrfrnfr ,s,nn ?K,Z M . Irf'l. V. .tVg.l.lf Wlfk9r len öuropaS werden schreckliche Begebenhk!enl Verbindung mit der furchthare ClUt gemeldet. Ja Serbien .haben t;: lZl e ihre natürlichen Vee stecke lh Wälder, verlassen und überfallen jt Oörser und selbst kädte, um Langer zu stillen. In einer VorsU Belgrads ist ein jungeS Mäd chen tzn Utt Oestlen getödtet worden und in den Straßen Belgrads trifft zzza jetzt gelegentlich auf Wölfe. Zn )onteneg?o überfallen die ' Wölfe die Q.afheerden und lassen sich selbst durch dikFlintenschüsse derÄaern nicht venaen.''Sti' tt ,, K i i' i i ist i mini i Herr Kr upp alSGast deö. KM a'z .L'r.i, - B e r l i n, 16. 2an. ' Herr Krupp der Kanonenkönig von Essen und der Freiherr von Stumm waren heute die Gäste. des Kaisers . Während deö DinerS versuchten beide Herren, den Kaiser zu überzeugen, daß in dem' Streit zwif:n den Bergleuten und den Grubenöesitzern die ersteren die Schuld trügen, und daß Herr von Vcrlepsch in seinem. Bericht den Arbeitgebern Unrecht gethan habe. , ; Der Panama Skandal. Paris, 13 San. .Der Staatsanwalt Uaa setzte heute in dem Prozeß gegen die Direktoren der Panamaka-nal-(7esellschaft seine Rede fort und erklärte, er glaube nicht, daß die Schuldigen auf Grund der Verjährung dem Gesetz entschlüpfen können, denn die Verbrechen deren sie angeklagt sind, seien .innerhalb der, verflossenen drei Zahre begangen worden, obgleich sie ihren Ursprung bereits früher genommln:ä DHk StaatSanwalt sprach sich in sei ner Rede besonders schärfe ücr Herrn Eifsel auö, welcher, wie Herr Rau bemerkte, , keine Arbeiten an dem Kanal gethan undauch keineMatcrialien od.r Arbeit geliefert sondern nur die Gelder der Gesellschaft unterschlagen habe. . . ' ' . . '. " - . . Qchifföuachrichten; mmen in: Lizard passir tt Switzerland" von Philadelphia nach Antwerpen. .,if"--' .. ' . . : ' ; . ... ' ' ' r i G e n u a : i Columbia" von New Iork..''v' f .. - Brem.en: .. Helgoland" von Baltimore. B o stö n: l Markomannia" - von Hainh ur'g". ö ' - - ' " . " : " ' - j ' e w ' Ä o r k : Majestic"-' und Germanic". von ' Liverpool und Anchorla" von G!aS,o. ' t Quö deu Gerichtsbösen. ' " - ...illil. . .' ' -V Bundes g er ich il '."-: : 'W- 3;: Boyson hat 'sias heute der Verletzung der Pcnsionsgefetze schuldig bekannt., .Llrthcil. noch nicht gesprochen. i ' - . r:-.t'-ix''--: ; . ,i Superior Court., ' ; Zimmer No. 1. - Sephonia McZlwaine gegen David Wall. Klage auf EigenthumLschädigung zu ', Gunsten deS Verklagten entschieden, j ' . Indianapolis BrewZng Co.' gegen ThoS.W. McKcnzie ,Notcnklage ; Urtheil für $316.50. ' Conrad Ruckleshaw- gegen Christ. Stelhorn;, Schuldklage. Urtheil für Q9' i' ';!': '":: ;: ip- . itl -rss.-'fli.T 1 '.: .ÄF'ÄÄ f 0.1). ',, ?.... 5 z, zk , .,. .!;, '.; : f--.i ;.:.:!! William Wasson gegen John Johnson. Notenklage. Urtheil für $564.861 Zimmer No. '2. Die Klage von Zohn W:Fredericks gegen seine frühere Gattin Lena MyerS ist zur Zeit im Gange. Der Mann macht einen Versuchin den Besitz feineS. 10 Jahre alten Mädchens za'gelangen. -' Zimmer Nö. 3. Eli Spray gegen A. M. Gjoffett; Notenklage. Urtheil für $762.52 : . Crimina lg ericht. Frank C. Jaycor wurde deS EinbruchSfchuMg' befunden und zu 4 Iahten ZuchthauÄ verurtheilt. .John Gaisfsrd der Hehlerei angeklagt, mußte wegen Mangels an Beweisen freigesprochen werden. JameS Carter bekannte sich schuldig einen Ueberrock von JameS Moore ge stohlen zu habenund.wurdezuS Jahren Zuchthaus verurtheilt.
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Deutsches Theater , nter b:t Tsreelioa von g. Lzdirschl. GRAND OPERA HÖÜSE. Dienstag, 21. Januar 1393, Zm ersten Male: f Fräulein und Frau. schwank trIx Öefana in t tlttta oa O. , STtofct und Roiutt Vlsch. S Ccent gesetzt Von Herr Q. NtS-lt. Pr.ise der DlStze: 73c, ÖOe, 25e. , Saeneröffnung 7 Uhr. nfag t Ubr. WlrthschaftsUebernahme Der Unterzeichnete theilt hierdurch seinen Fr unden wb dem Publikum im Allgeme nen nnr, pay er die woylvcrannte WirtYjchast d verrn rnr .nooei. No. UZ Ost Washington Str., käuflich Übernommen bat. . Ich werde mich bestrben, meine Gäste aufk beste u bedienen und bitte um geneigten Zm Ipruc?. . ..,y;...v WllllaVStiegelmeyer Bargains! Porzellan, Glaswaaren, Blechwaaren WZ'che?lmmern It per Dutzend. Parlor Matche le per Schachtel. Lu'e Wafchkessel5c. . Blecktrinkbecher. S für Ze. Qvti HolzkSrve 10c. . Rentscli's 'Bargain Store, . No. 196 Virginia Avenue. Neu er B Meinen Freunden und dem Publikum diene zur Anzeige, daß ich am Montag, 2. Dezember, eine neue Metzgerei 359 55 661 Oirginin Qvsnus, eröffnet habe. - Rudolrrii Böttcher. Stand auf dem Markt No. lOi. , tsrp KfelJf Courthaus Fleischmarkt 141 Lst Washington Straße. ., . Marktstäde: o.SS nnd ans dem östlichen Vtntltu Spe,ialität: " Schmalz und Würste aller Sorten. Cf Ztttpfion 1811; Ql ird Deutsch efvrochen. M ss. m&: S. vJL J y t POUDER'S . Tauberer Fleisch - Markt, 224 Ost Washington Straße. . rZarktitSnde 7 und w, Ostmarkt. Televhon ITC, W'dMfiäWM Ecke Virginia ; Avenue und Coburn Straße. Zlsuo Wirthschnsr. Die beste Getränke und Eig,rr. Da Vubltkum ist kreundttckst einaelad ; i.:f ,. : .. . : ,;: j;-,, '; ....'!,.. s,.; ,, M.iiitl. .ijjiiiüjlil; IIBfJUi1,: , .i 1 DaS mevscklicke , Leben ist . nur kurz und daher sollte es unser Bestrebln sein, eS so heiter wie möglich tu gestal ten. ' Kurire deinen Husten oder deine Erkaltung sofort durch den Gebrauch von Vr. Zflull 8 Duzten yrup. ZrK AuS der Schmiede-Werkstätle von Charles Albrecht, 215 West Ver mont Straße wurde vorgestern Nacht eine Partie Werkzeuge gestohlen. Ein wahrer mitten MediUnKasten, Deecdant'S Vltten. Z3 Die nächste deutsche TheaterVorstellung findet nicht, wie bisher angezeigt, .am Donnerstag, den 26. dS. MtS. sondern nächsten Dienstag den 24. dS. MtS. statt; C3 Heute Abend ist Maskenball deS Palmetto Unterst. Vereins in der Mozart. Halle. "Da wird eS jedenfalls lustig zugehen, denn vieleUeberraschungen stehen in Aussicht. Herr Crbriö nimmt AuttrLae kür die weltberühmten Padft Milwaukee Biere m Flaschen und Gebinden ent gegen Telephon 12S1. . Geschäfts pla 224240 Süd Dkla2 Clx.
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