Indiana Tribüne, Volume 16, Number 117, Indianapolis, Marion County, 16 January 1893 — Page 2
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ribttne. Erscheint trugich und Sonntngs. Xie tagltche Tritüne kostet öurch den Träger LCeniS per Osche. He SonntagSTriöüne'' f lent per Woaze. Bxlde zusammen 15 (Jen bet SS Cent xcr Monar Per Post jugeschl ln Vor. suSbcj2hlun, per Jahr. CRitt: 130 OA Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 16 Januar '93 Unterseeisches Voot. ÄuZ Rom schreibt man der Franks. Ztz.- vom 23. December Folgendes: In Civttavecchia hat gestern der erste Versuch mit dem submarinen Boot IuäRes" stattgefunden. Das da für sestgesetzte Programm konnte jedoch nicht innegehalten werden; daS Boot sollte 40m tief untertauchen, kam jedoch schon, nachdem es nur 15m herabzegangen war, an die Oberfläche zurück, nieil ein schwerer Unfall, oer den mit dem Vater im Boot befindlichen Sohn veZ Erfinders betroffen hatte, sofortige Hilfe erforderlich machte. Ter junge Mann, der die Maschine bediente, war mit dem Zeigefinger der linsen Hand in das Rüderwerk gerathen und verlor ein Glied des Fingers. Natürlich mußte unter diefen Umständen auf die Fort setzung des Erperiments verzichtet wer-,,dm.WÄ'l.,-Ter .Audace ist auf einer Werst in Savcr a nach Angabe seines ErsmderS Tegli Aoati ganz in Eisen und Stahl gebaut; er mißt z Meter in der Länge und 2 Meier in der Brette, seine Tiefe ist 3 Meter und er ragt saft nur mit der erhöhten Eingangspforte aus dem Waffer, wenn er an der Oberfläche schwimmt. , Sein Gewicht ist vierzig Tons, der Betrieb erfolgt mittels Elek. iricität. Tas Boot wurde durch einen kleinen Tampfremorqueur aus dem Hafen hinausgeführt bis zu einer Stelle, wo die Meerestiefe 40 Meter mißt, und eZ begann nun der Tauchversuch. Nur ganz allmählich sah man den Äufsatz. durch den man in das Innere hinabsteigt, sich senken, und t dauerte etwa eine halbe Stunde, ehe das Wasser das Boot vollkommen bedeckt hatte. Dann sah. man an der Geschwindigkeit, mit der sich die Berbindungsleine zwischen Schlepper und Boot abwickelte, daß daleklere schnell hinabtauchte 'Aber noch war nicht die Hälfte der Leine abgewickelt, als das Signal zum Aufziehe.! gegeben wurde, und nach kaum 20 Minuten feit dem Berschwin den des Bootes im Wasser tauchte der -Audaca" wie ein eeungelhüm aus dem Waner auf, und während der tob tendleiche junge Mann halb vhnmäch tig auf den Schipper emporgehoben urde. spielt die auf einem anderen Boote untergebrachte Musikbande den ttömgSmarsch. Niemand konnte sich m schnelle Austauchen des Bootes erklären und Alke waren der Meinung, saß der Bersuch mit einem vollen Miß:rfolg geendet habe.' Erst später bei dem öankett, ohne das in Italien nun einmal : nichts unternommen werden kann, Zerfuhren wir den Grund, aus Dem der Versuch abgebrochen werden mußte, und erhieltm zugleich die Ver Icherunz. , daß er in einiger Zeit rrueuert werde solle. Tann wird ein schwerer Gegenstand auf den Meeres? zrund gesenkt uno vom "Audaco' wieder emporgetragen werden. . Der Erfinder ist der Ueberzeugung, oaß sein Boot an 43 Stunden unter dem Meeresfviegel bleiben kann, und bezeichnet diese lange Dauer, sowie die große Tiefe, bis zu welcher eS unter tauchen ,,kann. als die entscheidenden Vorzüge feiner Erfindung vor anderen Booten, bei denen Tauchfähigkeit und Dauer des Versuchs nur sehr beschränkt waren. Die 'Regierung hatte ihr Interefse ;'an , der Erfindung des Herrn Degii Abati durch Entsendung zweier Marineoffiziere und deS Unterpräfekten von Eivitavecchia zum Ausdruck gkbrächtA , " ' ' " Zurü5g,wisenes Seldstlov Es war zu erwarten, daß der Auf satz. welcher Dr Jenkins, der im letz ten Sommer und Herbst, vielgenannte Gcsundheitsbeamte im New Yorker Hafen, in der North American Review" über, die Durchführung der Holcra-Ouaräniäne unter seiner Lei tung veröffentlicht hat, schnell genug eine Antwort ' finden werde. Eine solche Antwort liegt nun von dem Re vactcur der , N. Evening Post", (5. ü. Godkin. vor. welcher zu den Paffagicren des verseuchten Hamburger Dampseis Normannla" gehörte. Bel dem w.-itreichenden Interesse, welches dieser Gegenstand hat hossenUich wird er im Weltausstellunaslahre nicht noch ein größeres' bekommen! r sind die schneidigen Godkt.Vschen Ausführn gen, obwodl vielleicht nicht ganz frei von der Einseitigkeit, welche jeder Schifispanagier unter zolchen umztanden zu zeigen pflegt entschieden hervorhe benswerth. Er sagt u. A.: Dr. Jenkins behauptet: AlleKran smie Krankbeitsverdäütiaen wurden nach den Hospitälern am Swinburne Island udersuyrr." turnet) f 'Kein einziger Kranker oder Krankheitsrerdächtkger wurde in den ersten :V Stunden nach der Ankunft des, Schiffes überführt. Die Todten wurden ebenfalls gelandet." Die Todten.lagen m manchen Fällen 24 Stunden lang im Zwischendeck. 3$ ließ der Ham-bura-AmerikamschenDampsschissfahrtZ. Gesellschaft Weisung zugehen, Wasser boste keiieizuschickcn, sodaß ein Vorratb Croton.Wasser an Bord set." ES kanl känf Tege lang nach der Ankunft des Schiffes Um Croton-Wasser an ard sondern die Mannschaft und die Stewards tranken Wasser von der ' Elbe und dir Passagiere wuschen sich darin. (Bekanntlich wöre schon in Southzmpton Gelegenheit gewesen. 1 frisches Wasser einzunehmen, und da. nals wußte man schon, daß de Seuche aus dem Schiffbar). - .TasMpSck Ctz CszütenpakkaZttre wurde nie Der .ltlorfauren Lösung abgewafcheu.
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ches der Desmficirung mehr ausgeseVt war, als das im unteren Schisssraum, auch eine ganz gewaltige Menge bildete, wurde gar keinem Desinsicirungs- ode? Prüfungsversahren unterworfen. In dieser Weise geht es längere Zei! fort, und die Kritik schließt mit folgendem Alarmruf: Die New ')or'er Qua. rantäne ist heute in keinem besseren Zu stand, als am 31. August v.J. Die Gefahr, welche die Mängel dieser Qua rantäne in tö häßlicher' Weise an den Tag bracht ist nicht verschwunden. Nach der Meinung der Sachverstäudi' gen wird d!e Eholera wahrscheinlich im Frühjahr in Europa wicdererscheinen, und tollte sie uns noch immer unvorbc reitet finden, so wird nationale Schmach- ein milder Ausdruck für unsere Bc:hältnisse sein, zumal im Jahre der Colum bianifchenAusstellung. Wenn Congiejz und Präsident nicht noch diesen Winter das gane SeuchenfchutzGeschäft in die Hände der Bundesbe hörten legen, so daß' es einheitlich ge. handhabt werden kann, so werden sie einer beinahe verbrecherischen Nachlassig keit schuldig sein. Die Stimmen für Bundesaussicht werden überhaupt immer zahlreicher. NanseuS nyfle tardfahrt. Entschieden der erfolgreichste u.id ?c aktischste Nordfahrer unserer Zeit ist der schneidige junge Norweger -Dr. Fridtjof Nansen, welcher 1889 von einer höchst denkwürdigen Durchquerung Grönlands glücklich heimkehrte Und', immer kühner'gemacht durch seine Triumphe, jetzt direct den Nordpol su chen will. Tr. Nansen. ' ein echter Typus eines Scandinaviers von mehr, als sechs Fuß Höhe, vereinigt ungewöhnliche Fachkenntnine und Schärfe des Geistes mit außerordentlicher körperlicher Rüstigkeit und zäher Ausdauer. . Bis seht ist 'ihm noch jedes Unternehmen geglückt; wenn es ihm aber gelingen sollte, als Erster den Nordpol zu erreichen und wieder wohlbehalten zurückzukehren, so würde dies der Höhepunkt seiner 'Erfolge sein. Man sollte meinen, daß, wenn es i h m nicht beschleden sein sollte, dies s Zi k zu erreichen, sobald Niemand es errei' chen wird! Die Nansen'sche Expedition wird verschiedenes Neuartige haben. Das eigens für diese Erpedition gebaute Schiff Fram" (norwegisch für wAts") hat, abgesehen d.ivon. daß es mit allen modernen Verbesserungen versehen ist. verschiedene eigenthüm liche Einrichtungen. Vor Allem, ist darauf Bedacht getragen, daß es nicht in Eisfeldern Schaden nehnien und hoffnungslos festgekeilt werden kann: die Seiten find derart geformt, daß es unter dem Druck von Eis sich in die HZHe heben kann. Es führt nicht nur sieben Boote, sondern auch einen Luftballon zu Beobachkungszwecken mit sich.,,, Zwer der Poote tonnen, .falls daS Schiffs aufgegeben werden muß, m ganze Personal nebst Lebensmit tcln auf mehrere Monate und in war mcn Zelten bergen. Im Ganzen werden aber Vorrathe auf fünf Jahre mitgenommen. Das Schiff jst alö dreimastiger Schooner aufgetakelt, mit Vorder- und Hinterdeck, und hat Dampfmaschinen von etwa 170 Pferdeträften. . Nansen will ' unbedingte . Eontrolle über Jeden auf dem Schisse haben, eingerechnet die Gelehrten. Er gedenkt, im Juni dieses Jahres von No.wegen aufzubrechen, sich in Novo'e Scmlja auf's Neue zu verproviantiren und während des Juli die Fahrt nach dem 5Zara-Meer anzutreten: bis zur Mün. oung des Lenaflusses will er sich die sibirische Küste entlang bewegen, von da aber nordwärts steuern, bis das Schieb-Eis weitere Schiffahrt unmöglich macht. Darauf will er das Schin so. weit wie möglich in das Eis hineintreiden und den Winter über dort ruhig liegen. Er erwartet, daß er alsdann vom EUgetriebe allmälig über die Pol gegend hinab nach dem Meere von Ost Grönland,. zwischen Spitzbergen und Grönland, geführt wird und dabei den Nordpol erreicht und überschreitet. Es bleibt abzuwarten, ob seine Rech nung besser stimmen wird, als diejenige der früheren Nordpölfahrer. Wenn es uf Wünsche ankommt, so ist jedenfalls Niemand in Amerika und Europa, wel' cher dem Dr. Nansen nicht alles Glück wünscht! Zeit wäre es auch. . daß der Nordpol in etwas besseren Ruf käme, als, ein bloßer M o r d pol zu sein.. . Grtn ordung t in, S Deut sehen in Rio Srande do Sul. " In dem brasilianischen Staate Nlv Grande do Sul haben dir revolutionären Wirren seit der Proklamation der Republik nie anW haben in letzter Zeit ein deutsches Opfer gefordert. Fr. Hänsel, der treue Freund und Mitarbeiter des verstorbenen Führers der Teutschen, E. v. Ko seritz. einer der. verdienstvollsten Teut schen Brasiliens, ist meuchlings ermordet worden. Wie deutsche brasilianische Zeitungen berichten, traf am Dienstag, den 1. November, unter Führung des Lieutenants Franzioni eine Polizei trüppe von 14 Manu vor dem Hause des Herrn Hänsel ein, um ihn zu verhasten. Herr Hänsel, der sich bereits erhoben hatte nnd sich im Bette befand, kleidete sich schnell an un) folgte- dem vorangehenden Lieutenant. Die 14 Solsaten gingen ' hinter Hänsel. , Unge'ähr in der Mitte des vor dem Hause liegenden Gartens angekommen, gaben ein oder zwei Soldaten man weiß dies nicht genau einen Cchuß' in die Luft ad. In diesem Augenblicke drehte sich Hansel um und ersuchte die Solda. tcn. das Schießen zu unterlassen, da dies'zeine Familie änöPS-fi: Diesen Augenblick benutzte ' Lieute? nant Franuoni und schoß von hinten her aus allernächster Nähe seine Pistole af Herrn Hansel ab, so daß derselbe, in den Rücken in der Nierengegend getroffen, zusamnienstürzte. Die Polizeisoldaten ließen den Gefallenen ruhig liegen und zogen weit. Auf Rufe der Angehörigen hin kamen viele Neu? gierige herzu. Der Arzt. Dr. Fayet, wurde geholt und .der Schwerverwun detr ln's Zimmer aebracht. Bereits
um 4. movemver jtarv Herr van'el an den Folgm der Verwundung. Der Verstorbene 'war feit langen. Jahren Direktor der. Companhia., Fluvial". der größten Flußsampfer-Gesellschast des Staates, war unter dcm Kaiserri ch kn Kcmemlchaft mit , seinem Freunde Ko'eritz , Mitglied des Provinziallandtagz und hat sich als solches große Bcrdienste um die Entwickelung der deutschen Kolonien erworben. Aon der Politik hat er sich seit dem Tode des Herrn v. Koseritz gänzlich zurückgezogen, doch galt er noch immer für einen AnbZnger des Staatsraths Silveira Martins'uud als Gegner der augenblicklichen J'egietung. Sein Tod, bemerkt dazu die' Köln. Zty. ist der größte Verluss. d.'r das tüdbranlianische Deutsch, thum feit dem Hinscheiden Koseritz' ge trosscn hat. und beleuchtet blitzartig die tramigen Zustände in. dem Lande. Pehr als jemals ist jctzt eine Warnung vor der Auswanderung nach Brasilieo angebracht. WomJnlande. Pfychologisten sagen, oaZ wir Menschen am meisten nach vier Übt, Morgens träumen. In einigen Theilen vor Texas haben sie in., diesem Win ter gute Schlittschuhbahnen gehabt. Wie die Fächer in Grönland, so gehören die Schlittschuhe in TeM zu den großen Seltenheiten. Sein erstes Votum bat Beniamin Poor von Raymond, N. H., im Jahre 16lü für Monroe abgegeben und hat seither bei ied:r Präsidentenwähl gestimmt: er ist nahezu 100 Jahre alt. 1 Kein amerikanisches Han dclshans gibt es in dem Kon'ularbezirke von Piedras NegraS, Mexiko; der gesammte Handel liegt dort in den Händm von Mexikanern, Deutschen. Franzosen und Engländern. Wenn unsere Briefmar. ken ihre jetzige, Größe beibehalten soll ten. dann werden unsere nächsten Ge neraüonen, der Evolutionslehre zu folge, mit gewaltig vergrößerten Leckwerkzeugen, vulgo Zungen, geboren werden. Die Ehrlichkeit eines Far. merS in Jdaho. ist in Zweifel gezogen worden. Als Beweis gegen ihn ver önentlichke eine Lokalreitüng die Erklärung. daß jeder Turkey", den dieser Mann am , Tage vor. Neujahr für 25 Cents pro Pfund verkaufte, etwa zwei Pfund Weken in seinem Kröpf hatte. So g roß ist die S ä m mlung von werthvollen historischen Dokumentcn in der Bibliothek des StaatsDepartements in Washington, daß die vor mehreren Jahren begonnene ' Zusämmenstellung ' deS JnhaltSverzeich nißes und das' Einbinden der Papiere noch zehn Jahre in Anspruch nehmen werden. Nach et n e rn ! il rzlich c n AuS weis d.s Censusamts hat West-Birgi-nien mehr Quadratmeilen Kohlen als Großbritannien , . Teutschland und Frankreich zusammengenommen: Aber in der Lifte der Kohlen produzirenden Staaten der Union wird West-Virgi-nien erst an fünfter Stelle aufgeführt. Sein Ertrag im Jahre 1890 bezifferte sich auf 5,425,000 Tonnen. . Präsident Greenhut v o m Whis'ey-Trust erklärt emphatisch, daß er von keiner Kombination wisse, den im Lande auf Lager befindlichen Whis sey in Erwartung Der, bevorstehenden Erhöhung der Whiskeysteuer aufzukaufen.- That settlea itl Jede gkgkNtheilize A?hauptung muß jetzt als 653 io i II t t ii t löse e rie ü ni D u ri cj b c jci ttet morden. Greenhut lügen?! Zweifle an der Sonne .Klarheit, zweifle an der Sterne Licht, doch an Greenhüt'S Lieb zur Wahrheit. ' lieber Leser, zweifle nicht! : ':'r' . '-. Die Frau e n v.o n. der Wel tausfiellungsbehörde in dem pennsylvaNischen .E'onnty Dauphin habcn zum Gebrauche der Präsidentin der Natio-nal'Frauenbeüörde,-Frau Potter Pal mer, in dem Frauengebäude der ' Ausstellunz einen eigenartig aus verfchiedenen Hölzern zusammengesetzten Tisch gestiftet. Er , wird u. Ä.' eine Tafel äuS Oliven Holz von dem Oelberge, eine solche aus dem Holze des'enigen LZaulbcerbaumes, an welchen die In-dian.-r den Gründer von Harrisburg gebunden halten, um ihn zu v?rbrennen, Stücke von ,dcn eichenen Balken, welche ursprünglich die Feiheitsglocke in Jndependen .e Hall" in Philadelphia trugen, Streifen von d.'n alten Mahagonis hüren deZ Staatsgebäudes, eine Holz-Tasel aus Washington's Hause in Valley Forge'und Holz von dem Fen sterbrett des alten Hauses in der Archstraße Zn - Philadelphia, in welchem die erste amerikanische Fahne angefertigt wurde. , und 'noch andere Theile geschichtlich denkwürdiger Geaenstände ent. In LouiZville in Kentuckv wurden dem Eoroner zwei merkwürdige Todesfälle angezeigt, welche die farbige Bevölkerung in große Aufregung versetzt haben. Bei' der Präsidentenwahl stimmte der Mulatte Frank vimS für Eleveland und feit der Zeit wurde er von , feinen Rassegenossen verabscheut. Jeden Tckg wurden Voodoo"-Bsschmö-rungen gegen ihn vorgenommen, und diese fortgeseßten Verhezungen" reg'en den abergläubischen Menschen so auf, Da ßI xHrj ra n k jeMSe in zZ ustand verschlimmerte sich fortwährend und endsich starb er, ein Opfer seines krasicn Aberglaubens. Einer der Voo-doo-Docioren", den der Mulatte Sims hatte kommen lassen. Geo. Fremont mit Namen) starb am nämlichen Tage, und obgleich bei ihm Schwindsucht die Todesursache gewesen zu sein scheint, war die Erregung der Farbigen über seinen Tod . doch eine hochgradige und man konnk kaum Leute finden, um die Leiche des DoktorZ für. die Beerdigung herzurichten. Daß SimS thatsächlich durch. den Glauben, rettungslos verhext zu sein, zu einem todtkranken Menschen wurde, steht fest. Ein Bruder des Voo)o0'Do!torZ Fremont. der diesem immer auS dem Wege ging.' weil er selbst gestand sich vor dcn Hexenkünsten desselben zu fürchten, verlangte eine Eo roners-Untersuchung, Wjl er glauhte.
Satz MMontSod durch Mtt deZchleüz
nrgt worden ser, ein Verdacht, für welchen Auhaltspunkte sehlen. Ueber Feue ? schäd e n nd Feüerßersich?runz schreibt dieNcwÄork Evening Post;. Das Jahr 1892, namentlich die letzie Woche desselben, ist jurdüs Feüerveriicherungs-Gsschäft besonders verhängnißvoll gewesen. In Vertt4erungJktei!en ist die Bemerkung jetzt gang und gebe, daß es jeden zwei? ten Tag in Vrootlyn und dreimal die Woche 'rn Mtlwaukce verheerende Feuersörünste absetzt und daß auch in andern Theilen d;s Landes, mit Ausnahme des Südens, ein ungewöhnlich großer Prorentsatz dcZ Eigenthums ein Rauh der Flammen wird. Die Vers!ch:rllngszeseilschaften haben ihre Raten in BrooüyN'Um fünfundzwanzig Pro ent erhöht und werden dabei b'ei b:n. bis Aroottun sich mit einer ausreichenden Feuerwehr versieht. Die vielen . unheilvollen Ersahruttgen des Jahres jn d:eser Richtung haden auch noch die Wirkung gehabt, daß das Eingehen vieler d.r alten Versiche-rungs-Gesellschzftea. welche mit kleinem Kapital ein ' recht an'ehnliches Geschäft betrieben, beschleunigt worden ist. Allgemein' herrscht die Ansicht vor daß es fortan nur noch wenige oder gar keine GeleUschasten, gebn wird, welche mil einem Eavital von weniger als einer Million Dollars dem Feuerversiche-rungs-Gcschäst in diesem Lande obliegen werden. Keine andere Nation der Welt läßt jedes Jahr eine solche Masse Eigenthum in Flammen aufgehen, wie die Ver. Staaten, und ohne alle Frage könnte ein so hoher jährlicher Verlust,' der sich jetzt auf mehr als öl 00. 000. 000 beläust, durch eine bessere Aorart oder größere Achtsamkeit Seitens der Eigenthümer und Polizeibehörden vermieden werden." . '" ' ,' Vom Auslande. In M ü nchen ist die VerelnSwnth" nicht geringer wie in Ber Im, Was daraus hervorgeht, daß nach dem neuesten Münchener Adreßbuch die 2034 Vereine vom Jahre 1891 aus 21 17 Vereine gestiegen sind:' Warum man sich vereint", was man im Elud treibt, läßt sich in ergötzlicher Weise aus dem Buche der Münchener" herauslesen. Nicht weniger als 25 Vereine umfassen die Radfahrer, die die äußeren Straßen unsicher machen, nachdem ihnen die innere Stadt verboten ist. Mysteriös sind manchmal die Benennungen der Münchener Vereine, zum Beijp'.el Ghor dr Rache, B'suffaS Waagscheitf . klar dagegen die Tendenz des Elub der Durstigen Eine Vereinigung nennt sich sogar Salonwilderer", und wieder eine Corporation nennt sich selbst die .Wasserköpse", Edelweiß, die Edelblume der Alpen, muß die Bestrebungen von Zither-, Spar-, Spinn, Kranken- und Schießvereinen decken. Auch gemüthliche. Frauen'' sind vereinigt und ein Vorort-Klub sührt den Namen : Die Faden", denen es seit, einem Jahre zu fad geworden ist weshalb sich d:e c efllchslfilhi ::;Vihn'tifabtnfstellkuv.r;' umgewandelt Hat. Nicht weniger als sechsunddreißig Vereine Haben sich das' Beiwort 'gemüthlich" beigelegt, , ein gemüthlicher Sterbeverein" ist auch dabei.' Sehr, hübsche ist u. A. anch der Vereinstitel vZur 'scheckigen Zipselhauöe". .Zweifelhaft ist, ob der Verein .der gemüthlichen Spitzel" irgendwelche Beziehungen zum PolizeiInstitut" unterh'Ut. ' Deutlich erkennbar find die Ziele des Vereins für Lateinschrift" , und des. Vereins .Maßkrugia", hingegen discreditirt sich der Verein der Lcerplauderer" selbst Eine Tischgesellschast in der Mühlftraße nentlt sich lieblich und nett Milliha ferl". eine andere Mond'ucht" eine dritte Nachtlichtl", welche bezeichnender Weise ihr Stammlokal im Gasthause zum Morgenstern" hat. Die OrtsVertretung d.'s Richard Wagner-Vereins heißt der Orden vom Gral". Für den Kenner jungtschechicher Verhältnisse sagt der Verein Praha" genüg, im Mütterchen Prag" dürsten sich die enragirien Deutschnalionalen kaum versammeln, ebenso wenig im Horan", einem böhmischen Turnverein. - Neu ist der Skiclub, der den Sport des Schneeschuhluufcns propagiren will.' Aus der Ueberfülle des reizenden und zur Glossirung sehr verlockenden Materials greisen wir .noch einige Vercinstitcl heraus, wie z. B. , Taschenfeitl". Sirt mi gern". Wir'ag'n 's net", Die Unfehlbaren", . Die Ungekucktcn", UnS is g'holfen, wenn'S wahr is", Veulenzia" (amtlich mit V, nicht mit F ge schrieben!), Verzage nicht!" , (dürfte Wegen der ,A!ilitürvorlage gegründet worden sein.) t" ":i Dem furchtba ren B ra nd r der, drei verbundenen Getreidespeicher bli Deo Gloria" in Danzig sind, im ganzen fünf Menschenleben zum Opser gefallen. " Außer dem durch den Sprung aus der dritten Etage auf das Bollwerk verunglückten Oberfeuer mann Treptow und den drei Feuerwehrleuten. die sämmtlich Familienväter sind, wird auch der unverh.'irathete Feuerwehrman n :;h $ Z ymowski 3 ; ! t) ermißt ünD:cS; ist no4;'..iien ' angestellten !Rä!rj forfchungen leider zweifellos, das auch er bei seiner Pflichterfüllung' mhdem gewaltigen Flammenmeer 'den Tod gefunden hat. Von ii; den j vier in den Flammen verunglückten Feuerwehrleu ten ist auch i bis ? jetzt nichts gefunden. Wahrscheinlich werden ihre Gebeine, falls von denselben noch etwas vorhanden ist, unter dem großen Trümmer und 'Aschen Haufen die Gefahr der Mauereinstürze einiger maßen beseitigt ist. Der durch das Brandunglück angerichtete Schaden an Gebäuden, Maschinen. Getreidelaer wird ans 700.000 'bis 800.000 Mark geschätzt. Den Hauptantheil dieses Schadens haben verschiedene Versiehe. rungSgesellschaften zu tragen. Da das verbrannte Getreide wohl größtentheils ausländifchen Ursprungs und noch un verzollt war, so entsteht zunächst die Frage, ob. wie man zuversichtlich . Hoffen zu dürfen glaubt, der Herr Finanzminister den Zoll erlagen wird. Tritt dicfer Fall ein, dann : dürfte sich die angegebene Schadenssumme um etw 100,000 Mark ermäßigen. Nach Berichten von der Insel Neunion sind die dortigen Bebörden , und Bewohner .arg, hinker's'
icyr geluvrr worden. Vor ökurzem landete in Saint Tenis ein Mann, der sich Weisen nannte , und vorgab, hol landischer Admiral , z , sein. - Dem Admiral wurden die gebührenden Ehren zu Theil: amtlicher Empfang mit Vordeimarsch der Truppen., Ueberall begegnete matt dem .Admiral mit d.'r größten Hochachtung, und eine hzchgestellte Persönlichkeit' ließ sich sogar von ihm auf einer Reise nach Tamatave begleiten. Der Aufenthalt des holländi schen Generals zog ' sich in die Länge. Wie er behauptete, war er beauftragt, eine, Anleihe zum Bau einer Eisenbahn in Transvaal abzuschließen. Er stand auf dem Punkte, sich mit einem jungen, einer der besten Familien der französischen. Kolonie angehörenden Mädchen zu verheira'.hen, als man plötzlich in dem holländischen General einrn Hochstapler entdeckte, der vom Gericht .von Hongkong unter dem Namen eines Grafen v. Paulo zu, zwei Jahren Gefängniß verurtheilt worden war. Im S er a i l d es S u l t ans ist wieder einmal eines jener geheimnißv ollen Verbrechen " verübt worden, von denen der Schleier nie ganz gelüftet wird. Nach einem in Konstantinopel Umlaufenden Gerüchte herrscht im kaiserlichen Serail ungeheure Aufregnng Über eine im Harem dorgekommene Mordthat. Fünf außerordentlich schöne dalislen. die erst kürzlich aus Ägypten als Geschenk des " !' jt r i .fa ic .:i v. sshedlve an den Sultan angekommen waren, wurden Abends in ihren Betten als Leichen gefunden. ' Tie Aerzte stellten sesr das die Mädchen vergütet märend man vermuthet,' daß sie als Opser der Eifersucht ihrer Genossinnen gestorben sind. - Drei Ennuchen, die he'chuld'.gt werden den Mädchen das Gift einaegebcn zu haben, sollen ir Ketten gelegt word.n sein. ' Eine Entschädigung von 20.000 Mark ist nach der Magdeb. Ztg." den Eltern des am 17. Septemher bei dem Eisenbahnunglück in Köln um's Leben gekommenen Kürassiers Schneider aus Osthausen (Neichslande) von der Betriebsdirektion der N Heinischm Eisenbahn (Köln-Dürcn) ausgezahlt worden. Das Unglück ereignete sich . in der Nacht zum 18. Septcmb.'r zwisch.'n dem Eiselthar Und der Blockstation am GotteZweg In Köln: ein Güierzu g fuhr in , einen . Perfonenzu g hinein, der durch das Ziehen der Nothleine, weil ein Reservist aus ' dem Wagen gestürzt war. zum Halten gezwungen war. B.'i dem Unglück wurden zwei Reservisten der Deuter Kürassiere getödtet, welche nach beendeter, Dienstzeit in die Heimaih Zurückkehren wol! Xt- Aus An gora i i etn asien) wird geschrieben: Hier traf die erste Lokom otive der von einer' d.utschen Gesellschaft erbauten Linie Irmid Eslischehir-Angora ein. Der Bali von Angora I. E. Abedin Pascha mit seiner Begleitung war', dem festlich geschmückten Sonderzuge in 2o Wagen, geleitet von einer Schwadron Kavallerie ktttgegengesahren. ,: Die ' Begegnung fand , auf,,, schneebedeckter Ebene, eine Viertelstunde von Angora statt. A bedin Pascha nebst Begleitung nahmen in den für sie- bestimmten Salonwagen des Zuges Platz. Um 5 Uhr 15 Minuten &iU tvinjua lies der Zug in den festlich prangenden , Bahnhof ein. .. Eine nach vielen Tausenden zählende Menschenmenge war dort versammelt. Nach allem - Gebrauche waren ' bei e:!s schon gegen 'neun ' Uhr Born''sg3 'fünfzehn Hammel mit vergo! n, Hörnern im Beisein des Paschas den Schie nen geschlachtet worden, über deren Blut der erste Zug später hinwegrollte. Die Thieropser würden dem Volke zum Festessen rertheilt. Unter der spalierbildenden, Menge erregten ' dreißig Seibeks in ihren malerischen Trach:en und ganz besonders die bis auf eine ganz kurze Kamcelhaarhose völlig . nackten Pehlemans (Ringkämpfer) .die AufmcrZssmkeit der europäischen - Zeugen desEreignisseZ7 ,Unker den : Klängen der deutschen Nationalhymne, welcher vor dem Einlaufen des Zuges,, der Ha-midie-Marsch ,' (Sultanhym ne) vorangegangen war. sowie nicht cndenwollenden Jascha und Händeklatschen hielt der Zug,,, vor der , Station. ' . A bcpin Pascha vollzog , hierauf Mittels', eines ihm vom Divisionschcf de Eoulon ü derreichten polirten Schraubenschlüssels die Zeremonie , d.-r Befestigung der legten Schiene. Es folgte eine begeistert ausgenommene Rede' des Paschas, die in einem Hoch auf Sultan Abdul Hamid U. gipfelte. Den Schluß der osficiellen Feier bildete ein wiederholt von den Amin" der Menge unterbrochener Segensspruch' des Mufti., Im Anschluß hieran fanden zunächst die Ringkämpfe der nackten Pehlewans, sodann die , Schwerttänze der Seidels statt. Kaum hatten die von Eskischchir angekommenen Fcsttheilnehmer den Spezi'alzug verlassen, als auch schon die Menge Nch in wilder Hast auf die Wagen stürzte und es sich in und auf denselben bequem machte. Ein wahres Wunder &aß ftinM Kürzlich erstattete Prof. Dr. Mairct der naturwifsenschastlichen Fakultät in Montpellier Bericht über einen merkwürdigen Fall von WahnVorstellung, den man schon seit Jahren bei einem dort im , Krankenhause behandelten Mädchen beohachiet hat. Dasselbe wird nämlich beständig von der Idee beherrscht, daß fast ununierbröchen Goldstücke auf ,hre Kleider her. abfallen, und sich selbst in den Falten der Haut verbergen. Diese Illusion versetzt das Mädchen in unsagbare Angst davor, daß mau sie beschuldigen könne, das viele Geld gestohlen zu ha ben. Beim Anblick gewisser Mödel er reicht ihre Wahnvorstellung einen an rordentlichen Grad von Jniensität, so daß sie die doch nur eingebildeten Dinge ganz deutlich zu hören und zu sehen glaubt. Um sich wieder zu be. ruhigen, ist die Kranke genöthigt, sich auf die Kniee niederzulassen, die Augen zu schließen und mit lau ter Stimme . alle Theile oeö Stü. bengerüthes : emtöniiz herzusagen. Wenn darauf die Schwester, zu ihr sagt: Es ist nichts weiter hier!" so er. hebt sie sich und wäscht ihre Hände; dann schüttelt sie sich als wenn sie sich . i.. v , :i . '. ' 7 , von einem ,c?auer ceirelen wolle.., nnd OaWüViniäeIeitw1kdeLUü5A
dlcscr eigenthümliche Zustand sich der der Person zuerst einstellte, war sie noch ein U ind, zeigte aber schon , für AllcS, was ihr aufgetragen wurde, eine pein l i e (i cro ii cnljaticifeit i, f a t tc I e einige Worte ausgesprochen, so bildete sie sich augenblicklich ein,' etwas Unwahres gesagt zu haben. Als eines Tages der össenlllche Ausrufer' anzgtedag Je mand ein goldenes Armband verloren babe, bemächtigte sich . ihrer sofort der Ged'anke, dieses Armband sei an ihr f -' 4 mi .. vi .... -fv u.s- , hangen geblieben und man könne sie eshalb bcschuldigm, dasselbe gchchZe' 't- "C - ti" ? i v m ! n r - . . 1L' . 's u I u fluecn. cuorin iji ne von o:er seltsamen Idee besessen Am linken Ufer des To. bol. im Turaai.'.eb!ete. ist mit ameri. kaniicker Sckneüikeit eine rniuf. n ,, ""vi " i Cfft4 rtin.tMhpT fl? trtr ioftrt rtk-J ren stand dort 1 4UtlVbl nfrtfis Tinf lfin ' y f u . vm.v v vv. w.ft mvfurj jjibiit ' . e iTt u i. v-. ' zcyen. AUS anen icgcnoen oes Uelazcs . n l iiroinicn lnr nire zusammen, me mer ;i t?lN M nz7i 1 en Mll WMlg Eeld, zernuenen Bastrirhtot Cf(liiOrv , ; ""U"1-. , Der Pf WVitmtn MUg. gc,ey n; zeute tragt er ubeeiche Frucht. . Mit nner sür russische Verhältnisse unglaub- . . ." , .r . neuen yattrns! yaoen oie erler der ,, Stadt Steinhäuser, Kirchen. Schulen tnh 'l)?!trtn n-MrtffpTT kz. CJroiÄ no .'luzazine ftCicgaffcn. .re rei i - w - i. rt ..'.a Ji.t v vf. zerwaltung, das Kreisgericht und die Post aus Troik (Vouvernement r-n. , zn. wurden nack Kruttanai. der i . ... - . t. ' ' ,. zeuen Stadt, iibersührt, der Anschluß in das ' Telegraphennetz erfolgt demrächst. Der Ört treibt lebhaften Han )el. , 7 r. - Aus London w ird , g e schrieben: Monsieur-, Worth hat 'geiprochen, die Erinoline kommt nun virklich. Oder ist sie' schon da? Nieärand will etwas davon wissen weder VZänncr noch Frauen. Wäre da nicht :in klein wenig Insubordination gegen Sie Tecre:e d.s allmächtigen englischen Modetyrannen von Paris verzeihlich? Sine Anzahl englischer Damen hat be:eits den l eroischen Entschluß zu einem solchen Unterfangen gefaßt und eine Ami C: nol -Society in's Leben ge :ufen. Jnd ssen das Wesen des Ausvurfes von Stahl und Roßhaar ist Umfang und Ausdehnung, und so Surfte derselbe wohl gar bald über die zanze ..civilistrte- ävelt seine Reisen ipnngen lassen. Kann man sich nicht er. Hoffnung hingeben, daß es auch in wdercn Ländern Damen gibt die To , i esverachtung genug besitzen, um sich )er Reezlution anzuschließen? A us Stuttgart w ird )er Franks. Ztg." geschrieben: Ein Seschichtchcn, das hier erzählt, und- viel lacht wird, muß ich Ihnen doch mitcheilen, obwohl ich nicht beschwören !ann, daß es sich genau so verhält wie nan es herumträgt. Ein russischer Äroßfürst. der sich jüngst aus irgend vclchem Anlaö hier befand, erhielt' zur zer.önlichen Dienstleistung zwei höhere Ossiciere zugewiesen. Wie üblich drückte )cr Gast nach seiner Rückkehr in die 'heimath durch je ein Dankschreiben und :in ihm beigefügtes kostbares Andenken )en Herren seine Anerkennung aus. Zufällig begegneten sich am Tage nach )em Empfang die beiden , Ossiciere. .Nun. was, haben Sie erhalten? fragte der Erste. Eincn Pappendecket!" lautete die Ant-oort und ..Ich esglcichcn!" setzte der Fragende prompt jinzu. Bonden beiden Andenken , soll nur die Umhüllung eingetroffen sein. ähnliches ist in Rußland bekanntlich 'chvn ntt vaisirt. . Litr.vttwwivrww S , 'a:fu '5- '.k j.". m. x- i kfwiy vuxfn vin y uiitkw. r l t fc j r i I r!n?r .irnnrpi m irrr li!l?CS3 kjr..,. hw ;imn. WMi (Geschmacklos Wirksam.) Vei-WkgrSue Gssiorter Werdanuttg LeberrrsNkhciten zund Frncnleiden . M, as Jcruhnit ! der ganzen Welt. ' ofri ii j.t &rt.i . .::i:t.u- -.-ri liim iinit rjx;ii,tuiu;iii nua Bijuuouiiu V urjgr. , v , , m Jerlanak Bttckam'S und nehmt keine andern, t ' Gemacbt üa Ek Hcln. Znglano. Äa habe velpotckerg und Hanoiern. Preis ÄSems Z Vlfr VUtUVIt. iC14 AfVI.UWUIIUiU m fZ..MnI livV Tl.ih(. Kin.lCu T Gutes Blcr. Ämporurte und hiesige ,! Wclne. Feine Cigarren usw. " Hermann Hunzinger, 192 Nord Mississippi Stra he. iri !:.:Cii;:S'N ahe der Andiana ?lven üti xf(wm MMlWW : ;,:;,' , . :.:.:',,: , ., il;,, .,1:fl ,,,, lf. , ;-!. !,;., U02 Ost Washington Str. . wird allen, Freunden eines guten Tropfens und Kennern einer feinen Cigarre bestens empfoh lenMiMDD UWkWuVWM r mmw i Spezialarzt für ' Auge, Ohr, Nase und Hü ls. In Praxis seit I8L7. Dauernd etablirt 3c West Washington Str , Indianapolis, 3 n d. und Or. A. B. Barker jr Cffwe SSI Wcfi 4U Straße, Cincinnati, Ot)ro. Patienten, .wlcht außerhalb der, -Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspow denz kchmdeN.., . . -
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