Indiana Tribüne, Volume 16, Number 116, Indianapolis, Marion County, 15 January 1893 — Page 5
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Der gezähmte Löwe. Coh Ie,tt .
yauptmann von Helgnhorst warmer älteste Hauptmann des Regiments.,, Ein alter, verbissener Junggeselle" pflegte man ihn zu nennen, wenn rnan seiner Erwähnung that und man hatte so Unrecht nicht. Er steckte voll Schrullen und Eigenheiten, die sich im Laufe der Jahre bei ihm herausgebildet hatten, obwohl er trotz seiner rauhen Außenseite der gutulüthigfte Mensch von der Welt, der beste Kamerad war. Umgang hatte er wcnig.Teme Alters genossen waren theilö verheirathct, theils in andere Regimenter ' versetzt. Er folgte, er sah dies gleichsam als Dienst an, der Einladung cincs vcrhciratheten Kameraden zu einem einsachen Abend essen oder simplen Petto, machte gewissenhast jedes ReZimentsfest mit, mied dagegen alle Gesellschaften in anderen 5! reisen. Heirathen will ich nicht mehr und wenn ich einmal gut essen will, kann ich mir das auch noch lausen!" pflegte er Zu sagen. Trotz seiner vierzig Jahre war Hel. gerhorst noch eine stattliche Erscheinung, we:nr sich auch ein gewisses Emdonpoint ein wenig bemerkbar machte. Täglich nahm er an dem gemeinschast. lichen Mittagessen im Kasino Theil, raisonmrte tider das Ungeschick der Ordonnanzen, machte sarlastlsche Bemcr kungen, wenn einer der Herren Lieutenants nicht pünktlich erschien, trankeincn wie alle Tage seine Flasche Medoc und unterhielt sich im Uebrigem mit seinen Tischnachbaren über ernste Fragen des Regiments,- kritisirte die Vorgesetzten an) war stets neugierig.einiges Scanda löse aus dem Städtchen zu ersah ren. - Aus Urlaub ging Helgerhorst alljahr lich gewissezchz't sechs Wochen nach dem Zlanövor. nicht etwa .seinetwegen-. sondern im Interesse des Königlichen Dienstes, für welchen er sich srijch erhal ten müsse. Er süchte aber nicht etwa Modebade auf oder groe Städte, sondern setzte sich die Zeit seines Urlaubs in irgend em Dorf Thüringens oder des sächsischen Erzgebirges.- Tcrt lebte er ganz für sich, ausschließlich sich mit Lcctüre be schästigN'.d. machte weite Spaziergänge, unterhielt sich mit den Landbewohnern, üud schrieb vier tcn lange Briefe an den Jeldwcök , sich n ch dem Wohl und Lehr seiner .gnie erkundigend. Autzer diesen Briefen in dienstlichen Änzelegenhe'ten schrieb er nur an einen Freund, mit dem er vor zwanzig Jahren bei König zrütz gefochten, den Li?ute n.int a. D. von Taüttenberg. Mit ihm war er znsammen aus, dem Kadetten crrps in ein und dasselbe Regiment ge kommen, beide waren am Tage des AusMarsches zum Lieutenant befördert, -e.de kehrten gesund aus dem Feldzuge heim. Während nun Helgcrhorlt mühsmn die militärische Sprossenleiter em porstieg, nahm Taüttenberg seinen Abschied, um das ihm von seinem Vater hinterlassene Gut in Mecklenburg zu übernehmen. - Beide Freunde schrieben sich seit jener Zeit gewissenhaft das Jahr über mch rere seitenlange Briefe, in jedem lud Taüttenberg den ehemaligen Kameraden e'.n, ihn doch zu besuchen, fast in jedem Brief antmortete Hclgerhorst: - Ich komule bei meinem nächsten Urhub, ' . Äber stets hatte er sich eines anderen besonnen. Emma! war ihm die Reise zu weit, dann wieder dachte er an die Gesuche, die Taüttenberg mit ihm auf öm Nachbargütern wachen werde, er sollte wieder fremde Menschen kennen lernen, da mußte er auch noch 'Uniform mitnehmen, n?in. das paßte ihm im letz tcn Augenblick Alles nict. Kurz und bündig schrieb er eine Postkarte: , li2':Cf Fieiiid, eö paßt mir diesmal wirklich mchl. das nächste Mal komme ich bestimmt l" So halte er auf eine Einladung bei Beginn seines jetzigen Urlaubs gc schrie ben ui'.d seine Antwort erhalten. ' Lierchn. Tage weilte er nun schon in dem ' stiren Gebirsdorf Birkenhain. Soeben kehrte er von einem weiten Spaziergang heim und trat in sein Zimmer. Er sah einen, Brief auf , dem Tifch liegen. , " 1 Umständlich betrachtete er Adresse und Poststempel. ' , . . " , wAha, von Taüttenberg! ;'""Er las : ' 'r;: ! , , G , Lieber Freund! Heilte in acht Tagen ist Dein Geburtstag, komme zu mir, wir wollen ibn zusammen verleben. Dies mal gib mir ke.nen Korb, yn kannst vlek auf Jagd gehen, habe hier ein Pa kapital? 3!eydö.Ie stehen. ' ßh 1 ' s ' 1 1?'"" ' :"" ' '!': S'"'' -: ' . :? ., , ': ; 1 Helgcrhzrzt fältele den Brief zufam wen. Tic kapitalen Nchböcke singen an ihre Schnldigkeit zu thun. , Warum nlr hatte er den Frei'.nd so lange nicht besucht? In se'.ner Erinnerung lebte derselbe aU junger, flotter Lieutenant, zwar so wie er selbst damals gewesen war: wurde ' r-eric!be alter, verschrobener Junggeselle gewor den sein? Gerade wie er? Da würde man nicht mehr zu einander passen. . , s!!!::,;!:;'!;!''! .Nein, es geht mcht!" überlegte elgrsklTrst. Alle sckSnen Erinnerun c,en würden bei einem Zusammentreffen zusammenfallen. MZMMHDjZA Heilte zum ersten Male schmeckte ihm sein Leibgericht. 55artossel mit Quark, nicht. , ' Mißmnihig stand er vom Tisch auf, er dachte wieder an den Brief. Die kapitalenRehböe lamen ihm wieder in den SiunKWZMWW,MMM Na, schlimmsten Fells könnte ja einer dem $ andern aus dem Wege ge ben'.- ubeclegie er. ,wenn wir nicht für einander passen eigentlich ist cö hier langweilig Zeitig, ging er zur Ruhe, gar seltsame Träume beunruhigten ihn, er sah den Freund sterbenskrank vor sich. Am Morgen entsann er siefi des TraumeZ, wenn er nun wirklich kranf ist und des hslb Deinen Pe!ch so ern übrr-
legte er. ' Er naynt?den Brtes'och ewmal zur Hand. : : .." ' ,' ;' ' ' , , C''' . In der That, es schien. - als wenn Taüttenberg nicht ,mehr mit der festen, sicheren Hand gezchrieben, wie früher. , De'.tt"armcn KerLschlt etwas !" dachte Hclgerhorst. .' v :: '.vr---'-:-:-Am Abend bezahlte er seine Rechnung und erklärte seinem biederen Hauswirth, er müsse verreisen. . ' y ( k ' - Aber Herr Ha up t mann, d er Urlaub ist doch noch nicht zu Ende!- meinte dieser verwundert. -. ' ' v, - "' Ja wissen Sie, ich muß einen Bekannten besuchen, derselbe ist nämlich plötzlich krank geworden.- .; Die letzte Nacht schlief Helgerhorst fast gar n'cht. das Bild des kranken Freundes stand immer vor seiner Seele. Der ?r M ensch, wie er leiden muß!" stöhnte e Bereits früh um sechs Uhr war Helgerhorst reisefertig und erwetete ungeduldiA den Wagen. Endlich erschien dieser und nach einstündiger Fahrt langte man ans dem Bahnhof an. ' In Berlin hatte er zwei Stunden Ausenthalt, doch verbrächte er dieselben; im Wortesaale zweiter Klasse aus dem Lehrter Bahnbok. denu er , wollte das Sündenbabel nicht näher kennen ler en, das sein Fuß bis jetzt noch nie be treten hatte. - Innerlich schalt er ans die theuren Preise auf dem Bahnhof. Für ein Gla Bier, daß er in seiner Garnison mit zwanzig Pfennigen bezahlte, mußte er hier dreißig geben, sürein belegtes, dünn gestrichenes Butterbrot mit Zungenwurst ebenfalls dreißig Pfennige, daS war denn doch zu stark. Endlich schlug die Uhr die dritte Nach. Mittagsstunde und der Zug setzte sich langsam in Bewegung. Die Laugweiligkeit der Gegend ver anlaßte Helgerhorst bald sanft einznnicken und der- Schaffner weckte ihn mit dem Rue ' Station Grasdorf, fünf Minuten ttufenthaltlStation Grasdorsl- Helgerhorst besann sich einen Augenblick, das war ja die Station, wo er aussteigen mußte. Gtt sei Dank, daß diese endlose Reise nun ihr Ende erreicht hat." Er stieg aus, gerade wurden die La. ternen angebrannt. Na, wo nur der Bediente Tauttenbergs oder der Kutscher blieb, Taüttenberg mußte ihm doch einen Wagen gesandt haben denn wie Helgerhorst aus den Briefen wußte, war Blumenberg, dessen Wohnsitz, noch eine gute Stunde von Grasdorf entfernt. Aber kein derartiges Wesen war zu erblicken und Helgerhorst stand, den GePackzettel in der Hand, in nicht eben bester Laune auf dem schlecht erleuchteten Perron und blickte dem Zuge nach, der soeben in dem allmälig sich verbrei tenden Nebel davonvustete. .Ist kein Wagen auS Blumenberg da?" wandte er sich an einen Koffertrager. der sich behaglich sewen Kalkstummel stopfte. Gewiß, an der Hinterthür don halt einer." Er deutete mit der Hand nach einen, Corridor. Helgerhorst folgte der Richtung und fand dort einen offenen Wagen mit zwei .? i e . c . - '
Vraunen k?espannr, jemn yarrcn. Sie sollen mich wohl abholen?" fragte er den alten, bärtigen Kutscher. Diescr.blickte ihn verwuudert an und sagte dann hastig: "'. Das ist wohl ein Mißverständniß, mein Herr, ich erwarte das gnädige Fräulein.- die in wenigen Minuten mit dem Hamburger Kurierzug eintreffe? muß.Ale? Sie sind doch aus Blumen bcrz?- ' Gewiß, mein Herr!" Nun, da sollen Sie doch mich, dev Hai'.ptmann von .Helgerhorst, abho len?" . Ich bedauere,' von Nichts zu wissen" . Na aber " Plöhlich entsann sich der gute Haupt, mann, daß er ja den Freund gar nicht von seiner Ankunft unterrichtet habe.! i Das gnädige ; Fräulein erwarten Sie? Welches gnädige m Fräulein?". fragte er weiter. 4 't p Kx: J?'v fi : Nun, unser gnädiges Fräulein!" entgegnete der Kutscher. ' ' ' . Ja. aber der Baron ist doch" gar nicht rerheirathet, ' wollte er sagen als in diesem Augenblick eine tiefverschleierte Dame in einem langen Relfemantel an hen Wagen trat und sragfe: Nun Johann wie geht's, ist zn chauMeMolWMWAUM Jawohl, gnädiges Fräulein p -,!. V Helgerhorst war etwas z V 3eite gvi. : We? mochte die Dame , sein. ; Unser gnädiges Fräulein." hatte der Kutscher dies Dame genannt, deren heruntergelassene? Schleier weder Alter noch Aus sehen erkennen liesse. Taüttenberg hatte keine Geschwister, noch war er ver heirathet, wer war also dieses räthselhafte unser gnädiges Fräulein" ? M Er vernahm, während ein KossertrZ ger einen großen Koffer brachte, wie dn Kutscher zu der Dame sagte : i Der dort erwartet einen Wagen nach Blumenberg, er sagt, er sei der Hauptmaun Sellcrforst!" ifllllll11'1'1 - .Helgerhorst, meine Sie, Johann !" s Die Dame trat aus den Hauptmano u, welcher sich tief v erneig te. Charmant, Herr Hauptmann, daß Sie endlich einmal kommen, mein Vetter wird sich unendlich freuen, bitte mit mir zu fahren, ich bin Ellen vo Taüttenberg die Cousine Ihres Freun deS.MMDK Wieder eine tieft Verbeugung, Hel gerhylst war aber sprachlos. Er axh-' mete aber auf, eS war also ein älteres Fräulein, denn 'als Cousine des fünf undvierzigjährigen Taüttenberg konnte f . ' r 1 . . , .. T ". (rn ' r ' nc Nlcyl meyr jung jeui. ci; o einer alten Jungfer lictz sich schon uskoW men. Er half der Dame'galant in den ? gen. nahm an ihrer Seit? Platz u
oay:n rasselte der Wagen üöer das envaS .holprige Pflaster der Straße. , .Sind Sie lange unterwegs gewesen, Herr Hauptmann?" fragte Fräulein Ella, als man in' schlankem Trabe au! der Chaussee dahinfuhr. .Zwei Tage, ich hatte in Berlin zve Swnden Aufenthalt !"' . : Sind Sie nicht länger in Berlin ge .blieben? 0 wie ich für unsere Kaiserstadt schwärm e, ry--jL ' Echt. altjüngferlich!"' dachte Helgerlost und entgegneic: . ' , - Mir sind große Städte Zuwider !" O." meinte, Fräylein Ella, daz oeH stehe ich nicht, die ' Theater, Concerte, Bälle, AlleS ist doch so amüsant!" Vergnügungssüchtige, alte, Schach, tel!" dachte Helgerhorst, und blickte die 'Dame verwundert von der Seite an. , Jetzt -sind wir gleich zn Hause!" meinte diese, auf einige Lichter wcisend. die vor dem Wagen sichtbar wurden. frDie Ueberraschung von Kurt, daß ich Sie mitbringe.Er, erwartet" mich ja gar nichts brummte Helgerhorst. Natürlich nicht, da sie nicht geschrie ben haben!" Er wußte Nichts zu entgegnen, sn hatte ja Recht. .
t Der Wagen hielt an dem Wohnhause, eine Männcrgestalt wurde, in der HeuSthür sichtbar, während ein Dienstmädchen das Schutzledcr des Wagens auf. knöpfte. , Wen bringst Du denn mit, Ella?" fragte der Herr. Nun, Deinen Freund, den Hauptmann von Helgerhorst!" Was! Nicht möglich! Willkommen, herzlich willkommen ln Blumenbera, alttr Sohn!Die beiden alten Freunde schüttelten sich die Hand und Taüttenberg geleitete den alten Waffengcnossen in sein zur rechten Hand gelegenes Arbeitszimmer. Prüfend schauten sich beide unwillkür, lich an. Na, jünger smd wir alle Beide uicht geworden!" meinte Helgerhorst. Kann man allerdings' nicht behaup ten. Du hast Dich sonst, ganz gut noch ecnservirt, mußt in Uniform ganz stattlich aussehen, warum heirathest Du nicht?" Kann man Dtch auch sragen!" .Ja nun. ich babe eS o out," wie ick'S ttr nur wünschen rann, meine CoufkNk Ella führt mir die Wirthschaft, ich will eS gar nicht besser haben." Na, es muß auch nicht angenehm sein von den Launen einer alten " Jungfer", wollte er sagen, als in diesem Augenblick der Diener l,ereintrat und meldete, daß der Thee servirt sei. ,, Wo ist Fräulein Ella?" sragte Taüttenberg, als man das Speisezimmer betrat. . Das gnadige Fräulem läßt sich entschuldigen, sie wurde zu der alten kran ken Frau Apian ins Dorf gerufen. So, so, nun da entschuldige die HauZdame, lieber Freund, und thue, als wenn Du zu Hause wärst." Nachhange saßen, die Kriegsgenossen bei einandervon ihren Erlebnissen plau dernd. ' Längst vergangene Tage stiegen wieder lebendig aus der Erinnerung au man war, wieder jung geworden. ' : Es war ein prachtvoller Herbstmor .gen, als Helgerhorst auf den Gutshoj blickte. ' ' , ' . ' ' .Donnerwetter, hat der hübsche Dienst, boten," schmunzelte er, als er eine schlanke Blondine in einem dunklen kleide mit weiß er .Schürze gewahrte, welche an der Thür eines Stalles stand und eifrig in das Gebäude hinein sprach. Jetzt schritt sie über den Hos dem Wohnhause zu. Helgerhorst. ging zum Freunde herunter,- da der Diener ihn bat, zum Frühstück zu kommen. , . Na, nun werde ich ja wohl die altz Schachtel von Cousine kennen lernen, muß übrigens eine vernünftige Person sein, wenn der Taüttenberg harüher da-Z Heirathen vergessen hat! ' Er trat in das Zimmer und fand in ! demselben den Gastfreund in eifrigem Gespräch mit der schlanken Blondine. ' ' ' .Nun, da wollen wir es so machen!" sagte diese, verneigte sich und scklt, ! aus dem Zimmer. ' ' -r?: Na, gut geschlafen?" Tanke, vorzüglich die famose E?' schein ung !"",. Q:: :r: a 'i Q-y: . Nicht wahr ? Freut mich, daß sii Deinen Beifall hat !": ; "i iÄx:JJ, X Kommt denn Dein? Cousine nicht zmn'Fckhstück.G)lH ' N ein,'! h' er auf d em Lande ist man zeitiger, sie frühstückte bei Zeiten und jetzt ist es schon jcht Uhr!.'" , Die beiden Freunde gingen auf dem Hofe herum, besichtigten das Vieh. Er ist schrullig geworden!- dacht, Helgerhorst, als er zum Mittagsessen sich umkleideteMMM.'.M Verrücke Schraube, steckt voller Eigenheiten!" murmelte Taüttenberg nach dem Spaziergange, wenn ich gewußt hätte, daß er solche Ansichten bekommen. Hütte ich ihn nicht so dringend eingeladen, das fehlte noch, mich hier in meinem e'genen Hause ärgern zu musseLß E' :. toxx'tfkvCalt !"i,j! J'MW, iliggttte, i beiHelgerhorstlein.! Dieser folgte ihm. er öffnete den Sa. lon. Bei seinem Eintritt erhob sich die Blondine von heute Morgen von dem -X Schreibtisch, sie trug ein blaues K leid, r . C,L i-; v. 1 ' ' '' r ' " ""' ni!:!! juf 'A ., flucy skytre oie weie cyurze. Wer das nur sein mag überlegt, Helgerhorst und machte eine kurze Ver. beugllng.HHHiKD .Das gnädige Fräulein wird doch z Tisch erscheinen? Ich hatte noch nicht die Ehre, sie zu begrüßen." y:: Die Blondine sah Herharst stauntan."'"'?'!",v. ' ;;i");iCl!:ii:: i:1,l;Wetti.rnnne Jetzt war die Reihe des Staunens a dteen.?? Ja, ich meine das gnädige Fräuleiv Fräulein Ella von Taüttenberg." Ja aber. Herr Öauvtmann. das bin ich!c' " :;; .:; ::::;.::i:-;. .Das sind Sie ? Meine Reisegesähr? tm von gestern Abend ?" .
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Willie TiUbrock. : Gctiti teil ' illbrook v? McKeespyrt. Pa.. ' Kaste tta.MphMe, We?,. Ichwak ur.tcr e ncm Olzre, tai der Arzt offnere, wodurch eS zut eucznde Wunde wurde, uns vo' der Rese gefügt ard. M L.TWrock gab Una ' HoodsSarsaparilla DüS .-fitoSt tciic'i.. ex ourbe car, ß.'f'4n tn5 ist setzt ein ledkasier. frSfüjee Stxabe. Andere Eltern' deren ßinSer ei vnre inent Bl t l.i&en. cltn durch dieseZ Welspiel 5resi::rek. HoodS P lle heWck fortwährende Wrs'orf , ung. Zudem sie d'.e peristülische Bewegung deS Vd. führkanalZ wiederherstellen. Allerdingsnein, daS ist köstlich lachte sie herzlich. : Das die alte Jungfer? Ja, wenn eine solche Cousine einem die Wirth sehnst führt, glaube ich, daß man da. rüber , das Heirathen vergißt," dachte Helgerhorst. , Taüttenberg trat ein, vernahm daZ Mißverstandniß und flüsterte 1 Ella zu: Der Mann ist alt geworden!" , - Bereits weilte nun Helgerhorst acht Tage in Blumcnberg. Einen der capi talcn Rehbocke hatte er geschossen. Es war aber wunderbar, er hatte jetzt gar. keine rcchte'Jagdpassion mehr. Erging viel lieber mit Ella .in der Wirthschaft umher oder saß am lodernden Kamin seuer und blickte auf ihre emsigen Hände, hie eifrig strickten. Mit Taüttenberg disputirte er oft heftig, der hatte so merkwürdige politische Ansichten, kam aber Fräulein Ella, so war sofort aller. Zwist beigelegt. Diese behandelte den Freund des Vetters ganz als zum Hause gehörig. Umstände wurden nicht gemacht. So sollte auch eines Tages bei einem -Gutsnachbar Besuch gemacht werden. Fahre nicht mit, so ein Unsinn, hier noch fremde Menschen kennen zulernen! brummte Helgerhorst, als ihn Tautten berg am, Morgen mit diesem Plan be? kannt machte. z So, nun das thut mir, leid, zwingen will ich Dich ja nimmer.". ' Bei Tisch meinte Ella mit der lie benswürdgsten Miene , von der Welt: ! Schade, daß Sie keine Uniform an' haben, Herr Hauptmann, Sie würden heute drüben in Wiesenbad bei Müllers Furore machen können, es sind mehrere sehr nette junge Damen dort." Aber mein gnädigstes Fraulein, ich fahre, ja gar nicht mit!" I , das wäre doch, unser lieber Gast wollte zu Hause bleiben?" - ' ; "' ,.Ja, er will nicht!" warf Tautten' berg ein. .. - Aber Herr Hauptmann, ohne unsern Gast können wir doch unmöglich nach Wiesenbad fahren! Nicht wahr, Sie fahren mit!" . ' . ' Der Wagen hielt vor der Thür. Taüttenberg und Ella traten 'heraus, da kam auch Helgerhorst zur Ausfahrt gerüstet,' herunter. Man amüsirte. sich in Wiesenbad ausgezeichnet und bei der Nachhanscsahrr hatte Helgerhorst C-ele genhei: Ella zuzuflüstern: Nur Deinetwegen.- ; Taüttenberg staunte nicht wenig, als ihn am andern Morgen der Freund um die ' Hand seines Mündels .bat,. Ja, was sollt c er machen? -y ..Wird mir wohl nichts Anderes übrig bleiben, als auch noch zu heirathen, da Du , mir meinc Hausdame, entführst," meinte er. als Helgerhorst , bei Veensiguna seines Urlaubs abreiste mit dem Versprechen recht bald wieder zu , Xquv TieN. iUliiiii1-- " '. -' 3 -V" U ' ' " i-i, Moderne Köchin. Mcw dam', denken Sie sich nur ich hab' in der Lotterie 80.000 Mark gewonnen !" So! Na. da gratulire ich Dir! , . .Ader nun ; wirst Du wohl nicht mehr bei uns bleiben wollen und wir werden uns trennen müssen!" Ach. das ist ja nicht nötbia. liebe Madam'. Wenn Sie nun bei mich in Dienst trter ftÄÄ - In der juristischen Prüfang. : m Herr anvtdat, wenn L lk zum Kurator klner mlnderjährlgen jungen Er bin bestellt sind as haben Sie da zu thun?2 ..HmAich würde fie beirathen ;1 um ihr alle weiteren Uukosten zu erfpa i vrsi 7V IL -" . At . . . . . . 9 rn, nser Vqayrel eine uwee." vw r VtkiiM) k v zi-lAia. Tlrtiiarti Nk THni seinen Versuch machen mit i mr dA-At i, r W hv vtiwivivi i!;:, 'ii BEECIIAI.l'S rO 9A rsaau öurcq da mfiii (nrB ker ever. Migräne oder ? 1 hi irrtTtH inm V I 1 , -V . . jvy . H .. W H V 'jiiiliilii!:1!!:;'., , m vv .UkH A ,, , oder Äervenleideil.kchr5 v den Platz eine vollftäadigeil MedijikqHe.Th f ClU einer geschmaeNgse h m2Ht bare HnK? fiViaae. f et allen Ypochr yeii 5 en Ze Cchechtel, Po VzDePt: L65 Qaa& &t. M XFaDi3Xii2a-CtLiiD. Saloon u. Billiard-Hall No.S2 Oft Washington Str. I ahn Weit arher, . Sigenthur.
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