Indiana Tribüne, Volume 16, Number 115, Indianapolis, Marion County, 14 January 1893 — Page 2
Sndimm Tribüne.
, ; Erscyeint Täglich und Sonntngs. Tie tLzliche.Trlbüne" kostet durch den Tröger AZentl er Woche, die SonntagS.Trj,büne" 5 tfexui per TZove. Beide zusammen 15 Cent der 5Z Cent perT?onkt. Per Post zugeschickt tn Vor FuSbijohlun, per Jahr. Office : 130 Ost Msryland Strafce. Indianapolis, Ind., 14 Januar '93 Ankunft der LchneUdampfer. ,Zi!!!''I.Z ,' Die Köln. Ztg." vom 22. Dezem ber schreibt: Wahrend der Chefconstruc teur der bekannten Torpedobootsbau rrce;ft von Schichau in Elbing. Ingenieur Ziele, dem der unbestrittene Ruhm gebührt, die schnellsten Torpedo fahrzeuge der Wett conftruirt zu haben, die Ansicht vtttritt, daß die Schnell dampfe? der Zukunft nur Personen und Posten, fiter' ebenso ttmig Güter befördern werden. " die Eilzüge der Eisenbahnen, und hierfür Schiffe -von , zwei, höchstens dreitausend Tonnen Wafferverdrängunz genügen würden, ist man aus anderer Seite bemüht, eine vw sr ' k. r w c r toingerung ver Velazminolgieii aus Kosten der größereir Wasserverdrän gung und der vermehrten Maschinen stärke zu '.erzielen. Cm Beispiel für diese Richtung liefert der' geplanle Schnelldampfer, der Jnman'Linie von 192m Länge, 13.000 Tonnen, Wasser. Verdrängung, h 33,000 . Pserdekrast und 23,5 Knoten Geschwindigkeit. Weitere theoretische Betrachtungen führen zu dem Schlüsse, daß mit bitt heutigen technischen Mitteln äuöersten falls ein Tsmpser hergestellt : werden könne, welcher 26 Knoten laufen und die Fahrt 'von EuroZia nach A.nerika QueenZtowN'Re ?1ork) in 4 atn zurücklegen würde. Ein solcher technisch möglicher' Dampfer müßte allerdings ungeheure . Maße, mindestens 22,000 Tonnen der - lAreat (Lastern batte 27.400 Tonnen) , und eine Maschine von nicht weniger, als 45,000 Pferdekräften haben, welche nur durch AnWendung von drei Schraube b?zw. Maschinen von je 15.000 Pferdekräjten zu erreichen wären. Ein solcher Dam pser würde täglich 810 Tonnen Kohlen verbrauchen, mithin einen Kohlenvo? rath, einichließlich bet nöthigen Reserven, von 4000 Tonnen mUznsührer' haben. , . - - "''i?-:!:!1!!'!.,; ' :Sn, A ' . ': Es liegt aus der Hand, baß die Nen. tabilität eines solchen RiesenschiffeS sehr fraglich ist. zumal a?e Oceanrcisende schtießlich doch einen höhern Werth auf unbedingte Sicherheit d?r Beförderung, als auf die denkbar größte Schnelligkeit legen. , Eine sehr erfreuliche Thatfache ist, daß das Uebergervicht im Schnelldampserverkehr schon seit dem Jahre 1866, wo sich der Bremer Lloyd an die Spitze sämmtlicher Tampferlinien der Erde stellte, aus deutscher Seite liegt, und seit 1891 durch Eintritt Hamburgs in den transatlantischen Schnelldam pferverlehr noch mehr gefestigt ist. Auf der größeren Zahl der schnellsten Ocean renner w.ht die deutsche Flagge. Wie in der Handelsmarine, hat Deutschland auch in der Kriegsmarine den Kampf um den Preis der größten GefchAindig feit aufgenommen und darin gesiegt. Die aus der deutschen Torpedoboois' baumerft von Schichau in Elbing für unsere und fremde Marinen gebauten Torpedofahrzeuge sind die schnellsten der Wttt. Auch das Ausland erkennt diese Stellung Deutschlands im Weltverkehr an. Man wird sich der Ausführungen des Londoner .Standard" anläßlich , der Strandung der Eider erinnern., in denen es heißt: t Teutschen sind berufen, mit unS in der überseeischen Tampsschistfahrt zu wetteifern. Ihre größten Dampsschiffsgesellschasten äh, len mehr Schiff?! mit größerem Gesammttsnnengehalt, als unsere größten Dampferlinien, und sie führen' diese Schisse mit Umsicht und 'Schncidigkeit. Wir würden ftolz darauf sein, wenn wir sie Enzliinder, nennen dürften! Der yanamafkandal wächst. Vlajl!' - V-- ' DaS (Zestandniß des kaum zurückge tretenen Ministers RouvierS. daß er Gelder von der , PanamaGesellschaft für den staatlichen Geheimfonds' angenommen habe, sowie seine Behauptung. alle seine Börgckngrr hätten in ähnlicher Weise die Gehrimkassen auS Pnvat quellen zwecks Vertheidigung der 'Re publik gefüllt, machte in der franzSsi scheu Deputirtcnkammcr einen nieder schmetternden Eindruck., , Mit eisigem schweigen wurde er angehört, und keine einzige Stimme widersprach dem Antraa der Regierung auf -elbltver folgung. Aber Aouvier und Genossen sind vermuth.lch nicht die Letzten, welch flaßtni Der .Figaro- meldet, eine neue ferne von EheckS wurde aufgezunden zahlreiche Abgeordnete und Senatoren find durch dieselben .belastet, und der Advokat EoituS, Martini, erklärte einem Berichterstatter der .Eocarde. der Paüamaproceß werde unglaubliche Enthüllungen über die Parlamentär! fchen Zustünde dringen; bisher sei noch nicht der zehnte Theil der Bestechungen bekannt aeworden. Die Angeklagten seien entschlossen, , alle seitens der zahl reichen Parlamentsmitglieder sowie der MtNtster, geübten Erpreß ungen zu ent hüllen. hoü ihnen umfangreiche A.ten ftöße int Verfügung stehen. Die Acten stöe wurden in mehrfachen Abschriften in Sicherheit gebracht. Martini be statigt vollkommen den Empfang von 300.000 Fr. durch tfloquet zur Be lämpfung der Pariser Wahl Boular rS; der Check Z besinde sich im Be' i ntiitSL ':;! ,!'!' , :Ü: ii'i fifS i II, hi1'' lillfp'lliliilill"'-''''",'-4 011 119. ; ;:;! 1 ii 5 ( , &, ; j , j Z!!!?,,,!!k,z,j ,!z ! jj:,;; !: l!!!!.;; ' :": (iSi! Mortmi erklärte schließlich, falls die LcrwaltuNÄsrälhe der Panams.Gesell schaft rerurthttlt würden, so würden ihnen über Abgeordnete und Se natoren im Cefängniß Gesellschaft tei L'n. UuÄ Akdruur erklärte dem Re dölteur des .Gaulois-, die Namen der c:richtliH verfolgten Parlamentarier . . ' . . nei i . t' . L:l;:n nur eme unvsuzianskge z.'ii:eoer Zr:-ztt vsn Checks de5 HauseL
Thlerree. Ostendar h.ive der Justiz' minister dem Gcneralprokuator nicht AllcZ gesagt; übrigens hätten noch weit mehr Senatoren und Teputirte EhcckS von Arten erhalten. Wahrlich schon' Aussichten! Die Erregung in Paris über die ten Vorgänge ist unbeschreiblich. Ein eigener Trahtbericht von dort meldet: Die Blätter sprachen vom ersten Karren zum Richtplan", dem bald weitere folgen würden. Der Jntransigeau beschuldigt den Siegelbewahrer Juitt; minister) Bourgeois, er habe seine radi kalcn Genossen' ge'chont und nur Op pzrtunisten angepackt. Die .Lantcrnc" fordert, daß auch Monarchist. verfolgt werden, sonst - sei die Regierung des Verrath? an der Äepnblik schuldig. Zahlreiche Blätter' stellen fest, düS Ministerium trage die moralische Vec antmortlichkeit für R?uvier,. dessen Mit Wirkung eS vor vierzehn Tagen noch als unentbehrlich bezeichnet uns dem e noch vor fünf Tagen durch Ribo! ein Ehrenzeugniß ausgestellt h.ibc, obgleich es gewußt, was jez.t östcntlich scstgestellt sei. Bourgeois könne sich nicht von dem Verdacht rein waschen, daß er die ih:n bekannten Eheck-Abschnitte erst amtlich vorgebracht habe. u!S ihn die Aeußerungen Andrirur' überdeckn photographische Abzilsung dazu gezwungen hätte. .Die gemäßigt-republikani schen , Blätter sprechen sich fast auS' nahmSloS wenigstens anerkennend aus Über die rücksichtslose Energie, mit wel cher die Regierung Licht Zn die Panama
Angelegcnh?i: zu bringen such , ' . ..,,11 n - t VenZattti Yutter. . , - j ', ,! 'i1' ;' ,.!'..;.; . Benjamin Franklin Butlcr ward am 5. Rodember 1813 zu Deersield, ?!em Hampshire, geboren. Er studierte erst Theologie, dann Rechtswissenschaft und ward 1841 zu Lowell. Massachu. setts, RechtSanwalt. Diedemokratiich: Partei wählte ihn mehrmals zum Mitqlieve der StaatSleaiSlatur und 1860 zum Mitgliede des demokratischen Ra tlonalkonventS. B der LoSrelyung der Sklavenstaaten vom Bunde drang er auf Ergreifung energischer mililär. Maßregeln, und zog bereits Z 7. April 1861 als Oberst und Brigadrgeneral der Miliz ,; mit 3 , Regimentern nach Maryland. Er besetzte AnnapoliZ, 13. Mai Baltimore, ward 16. Mai zum Generalmajor ernannt und erhielt das Kommando über das Tepart. Ostvik' ginien. Im August eroberte er daZ zZort HatteraS än'der Küste von Nordcarolina. Nach Massachusetts zurück gekehrt, bildete er hicr eine Armee zu einer Erpedition nach dem Mcrikani. fcden Meerbusen, langte 2:;. Mär; 1862 mit 15,000 Mann auf Chip'Jsland an und nahm 1. Mai mit nur 2."00 Mann die Stadt" ReuorleanS in Besitz und verwaltete dieselbe bis zum Dcccmder des Jahres. " Die Strenge, womit er den Umtrieben des franz. Konsulz entgegentrat. , bewirkte jedoch seine Ab b rüsung. i Er wurde 1ö61 nach Fort Monroe geschickt. Hier nahm er im Mai eine am James-River gelegene Stellung Zn Besitz., die später dem Ge ncral Grant alZ BasiZ gegen Richmond diente, wurde aber bei feinem Angriff auf Petersburg zurückgeschlagn. Jm Dez. 1864 unternahm er eine erfolge lose Erpedition gegen Fort Fislzer d.j Wilmington und wurde bald darauf deZ Kommandos enthobene 1866 zum Abgeordneten in den Kongreß gewählt. dem er bis 1875 angehörte, war' er einer,, brr eifrigsten Gegner dcS ' Präsi denten Johnson, dessen Anklage er auch leitete. Immer mehr auf die Seite der Demokraten tretend, wurde er 1882 zum Gouverneur von MasiachusettZ erwählt. In den letzten Jahren setzte er zwar seine Anwaltsthätigkeit beim Oberbun desgericht eifrig fort, hielt sich aber von jeder politischen Thätigkeit fern: Zuletzt wurde sein Name genannt, als die Hcmesteader Striker ihn als Anwalt zu ihrer Vertheidigung 'nach Erhebung der Anklage auf 'Hochverrath vor dem Ge richt in Pittsburg zu gewinnen dachten. Tie Sache zerschlug sich jedoch. Die ersten Opfer. ' Man schreibt, der Köln. .'Zeitung' aus .Paris vom. 21 December: Das lange Mit Zittern 'und Zagen' erwartete Ungemitter, derSchreckenZtag des Strafgerichts ist über das -geängstigte Parlament hereingebrochen.. Fünf Se nowren und fünf Abgeordnete sind in der gestrigen Sitzung des Senats und der Kammer zur Anklage wegen BetechUchkeit öngemeld.'t.worden, um hu:s-Ueberlieferung an dcn Unser mchungsrichter zunächst ihrer Parlament tariichcn Vorrechte entkleidet zu werden. Es sind die Senatoren Äercrl. Deves, Thcvcnet, -Albert Grevy. und Leon Re näült und' die Abgeordneten Röuvier Arcne, Dugue de la Fauconnerie, An toni. Proust 4ind' JuleS Aoche. Man muß vsich. vergegenmärligen, daß . sich unter diesen zehn poliiischen Personlich ketten, diesen ersten zehn, wie man hier sagt, zwei ehemalige Ministerpräsidenten, Aouvier und Deves, drei andere ehemalige Minister. Thevenet, Proust und Röche, ferner der Bruder deZ sru Hern Präsidenten der Republik ttnd'eh: maligen Eeneralgouverneur von Alqe rim. Grevy, und ein ehemaliger Poli zcipräfect und berühmter Advo at Renanlt, befinden, um einen annähernden Begriff von dem Eindruck zu gewinnen, den die gestrige Kam mersitzun'g gemacht: Das Publikum erinnerte sich, daß die bereits wegen der Bestechungsaugelegenbeit in Untersuchungshast gezogenen BerwaltungSrathe der Panamagesell schast im Zcllenwagen von einem Ge fängniß zum andern und angeblich mit Handschellen über den Hof deZ Justiz. gcbäudeS gefuhrt werden. Man dachte mit einem Gefühle von Gänsehaut daran, daß der Abgeordnete Rouoier. der vor acht Tagen noch Iinanzminist.'r wcir. der in sieben Kabinetten sein Portefeuille gehabt und selbst einem Ministerium den Namen gegeben, hatte, vielleicht morgen schon, auch mit Hand schellen ausgezeichnet, über denselben Hos schretten werde. Dabei hätte. die Zuschauer und Theilnehmer der Kam mcrsitzung höchst, unheimliche EmpfiN' dunsen über den Berlau? der Neeban.
lungen vcrörcttcr. 1 hatten erzählt, wie Rouvier, !ro!)ic. erb'.ttert und zu Enthüllungen cn.'igt! sich zu dem i-ichitt bekannt Ija'je o:n ' man in d u scn Tagen dem Kcm nei Präsiden!?:! Flouct'unouZgesetzt vorrückt, daß er nZmlich alS Premier aus dem Sccke! der sZinanzmachte geschöpft habe, um die erfchöpfke Kasse der geheimen Fonds zu speisen. Sie hatten bcrichZet. wie Teronlcdc wieder als östcn.'licherlnklägcr ausgestanden und zwischen ihm und 5lemencciu ein rednerischcr Zw.ikampf entbrannt war, in dessen Verkauf der vielgenannte Herz von dem boulangisti schen Fanatiker als ein vom Dreibünde und England zug1e!1? rrtaaftes Wer! zeug hingestellt nwr . Elcirc ;cecu hatte sich mit DoUjiiiu.;ec Ruhe und .4 ri 4 . . T J. . . r . .
icciDUDcgcrTiinung l?er flcgcn iyn gerlc Mai vingnne- und eiajuiDiguncjeit e toefci, aber, der ganze Auftritt hätte sich in seiner tragischen Bedeutung tief in die Gemüther eing'pragt und die Erinnexung an den Eonrent und die Schreckensberrschaft berauibeschworen. Bis gegen Äcitternacht wurden die späten Äusaabeu der SensationSüIatter auf den Straßen ausgerufen und sän den reißenden Absatz.' die Aüendbölse verzeichnete einen Eurstückgang von 60 Centimes für dte 3pro.enti'ge 3!ate, und es herrschte in allen kkreisen eine g? drückte, niedergeschlagene Stimmunz. 2er Goriaa in Berlin.
Im Ber.'in-r Aquarium ist der Go rilla, den. das wisicnschastliche Institut erst am 20. Oktober aus Afrika über Liverpool erhalten hatte, verendet. Der Gorilla war der größte seiner Art, den Berlin je gesehen,' er maß 1,20m und war etwa'8 Jahre alt.'', Er hatte früher schon sechs Jahre in der Gesan genschast eines Häuptlings in Gabun q?lcbt. Wie die .Nat.Ztg. mittheilt, hatte sich das Thier schon auf der Fahrt einen tüchtigen Schnupfen geholt, weil es in Köln aus Weisung der deutschen Bahttverwaltung das geheizte Abtheil mit einem zugigen und kalten Pack wagen hatte vertausch? müssen. ' Hier war Husten hinzugetreten, und da sich das Thier außerscm im Zahnwechsel befand und schließlich alle Freßlust ver lor. hat eö sich nicht am Leben erhalten lassen können.. Der Gorilla war, von Anfang an ängstlich und scheu, dabci mürrisch und ungemüthlich; ungereizt griff er zwar Niemand an. duldete abe nicht, daß man sich ihm näherte. . ' Als Xr. Hermes am Tage nach der Ankunft seinen Käsig 'bctrat, , sprang das Thier so plötzlich ihm zur Seile, iaü Dr, H rmcZ sofort die Flucht er griff, .wodri der Goiilla mit aus dem Käfig entwischte und 12 Stunden lang im höchsten theile der Glaskuppel zwi schen dem Gitterwert verharrte, bis der Hunger ihn in dcn Käsig zurücktrieb. Zuerst lebte der Gorilla nur von Ba nanen, und als man ihm keine gab, Al.igerte er zwei Tage, ehe er Datteln anrührte, die er dann aber dcn Bana, neu vorzoa. Jntercssant war sein Be? Kalten dem Schimpanse gegenüber, den mm zn ihm gclass n hatte. Eine halbe Stunde lang ließ er , sich .die tollen Streiche des Schilnpasen ruhig gefal len, .ointi aber wurde er ungcmthlich und biß semen Genossen in den Arm. seitdem scheute d.r Schimpanse! die Annäherung an Ö:n Gorilla. In den Augenblickeir großer Erlegung''';. .93. als'oas Blitzlicht desMomenlphotogrä' phen anfkenchtcte. schlug sich d;? Gorilla mit den flachen Händen auf die Brust; im allgemeinen ober verhielt er sich öl lig theiln .ihm los.' Der Gorilla , war der vierte, den das Aquarium besessen.' Der erste, ein etwa vierjähriges Thier, wurde seinerzeit ' von Dr. Falkenstein Mitgebracht und befand sich vom 1. Juli '1876 bis November 1377 im Aquariums Die beiden anderen waren junge Thiere, die schon krank nach Ber lin kamen.- -DaZ Gerippe eines Gorilla wird demnächst aus Kame.-un in Ber lin eintreffen. " DaZ Thicr ist dort von einem Assistenten des Lieutenants Mor gen erlegt worden. Bisher hatte man soweit nördlich Gorillas noch 'nicht e funden. . i- " . ":ii m i ' ' ; . ' Oom Jnlande ;r ;; j-j -' - Die Zuchthäusler in Stn Sing haben am NeujahrStage Hühner braten, .Kartoffelbrei, Kaffee, und Ei garren zu Mittag bekommen nachdem sie dem Gottesdienst beigewohnt hatten so meldete eine Prchdepesche. Wer doch , auch so ein Sing Singer-Zucht hznsler wn'!", bemerkte .DerProleta rier''aZilt,'" ' De'r UticaObserver" wiu eine öffentttche Dcbatte über das Thema arrangiren: .Ist Belobung ein Fchl-schlag?-Dem Fräulein Esther Ja.obS. die von Herrn Sire von , wegen der ge brocbenen Verlobung S25.O00 bekom' men ": soll, ist vom, rCb"ctD die Verfechtung der negativen Seite dcr Tcbatte zugedacht. ' Darauf wäre nur zu bemerken, daß in dem, wohnten Falle die Verlobung für Fr ul in Esther entschieden ein Mißerfolg, dagegen der Mißerfolg der Verlobung der große Erfolg ihrer Verlobung war. , Einen förmlichen Kugel rrgen gibt das neue Maschinengeschütz vcm F. M. Garland von New Haven von, si ch. d a s so c be n v o n S a ch ve r sta ndi gen geprüft wurde. Es tchießt in einer Minute 120!) Kugeln auf 3 Meilen Entfernung; es gleicht einer Meinen Kanone, die auf einem 3 Fuß hohen Dreifuß aufgestellt ist und nach allen Seiteu gerichict w.'rden kann, ist 44 Zoll lang und 89 Pfund schwer, mit zwei Läufen, eingeschlossen in einem mit Wasier gefüllten Kasten, um die Erhitzung derselben zu verhindern. Durch Dcehung eines H.belZ werden die Patronen zugeführt; jcde Drehung bewirkt vier Entladungen. ES tom men keine Zurückstoßungen des Ge schiitzeS beim Feuern vor und die Läufe können durch eine Vorrichmng einzeln ober beide zugleich unbrauchbar gemacht werden. Das Geschütz ist zum Ge brauch für die Infanterie bestimmt, da es auf dcn Schultern von ein paar Märn getragen werden tan; Die Ecsinoung ist eine sehr wichtige und übertrifft AllcS. waS von Schnell feuern bis jetzt da war, wenn sie sich vollständig auf die Dauer bewahren sollte. DersünfundsiebiioZSbri'ar
Dr. W. H. Williams aus West Lala yctte in Ct)io befindet! sich unter der Anklage der Brandstiftung in UhrichS ville in demselben Staate in Hast;, er ist beschuldigt, die zu der Besitzung "n ner , Iran Harsh Elark gehörigen Gc baudc aus Rache in Brand gesteckt zu haben. Trotz seines hohen Alters h.itte er ein ,sieb;cünjzhrigcs hübsches Mädchen gebeirathet, nachdem er sie durch Ausstellung und Aushändigung eines Wechsels über zehntausend Tol lars zur Eingebung der Ehe veranlaßt hatte. DaS 'Eheglück des ungleichen Paares, wahrte inveffcn nicht lange, denn die jnnge Iran verließ den greisen Gatten nach wenigen Wochen uns nahm ein , Reisegeld von dreitausend Dollars mit sich.', Dr. Williams ver muiheie, daß 'rau Elart seine Fran über.edet h.ibe. ihn zu verlassen, und die von seiner Frau bei Seite geschaff ten dreitausend Dollars zum Ankaufe ihrer Besitzung verwendet habe." Da raushin soll er der Elart mit Brandstiftung gedroht und die Drohung wir! lieh zur Aus'ührung gebracht, haben. Dr. Williams stellt die Anschuldiguno vollkommen in Abrede. . , Trotz all er Hindernisse sind George I.. Bastle und Mary Montgo mery aus , dem Eounty Jcsserson in Kentucko doch noch ein Ehepaar g?wor den." Sie waren seit lange im Gehei men mit einander verlob) und hatten wiederholt versucht, sich trauen zu '.las sen, wurden aber beide Male, durch das Dazwischentreten einer Tante, bei wel cher das Mädchen wohnte, an der Aus sühruna ihrer Absicht verhindert.
Nachdem m hrere Monate seither , ver striche waren, kam das Paar überein. zu entfliehen; aber ,v!Z Mary indem Hause ihrer,,Tante die Treppe hinab stieg, strauchelte sie und brach den Fuß, in Folge dessen die geplante' Hcirath wiederum verschoben ' werden- mußt'. Vor einigen Tagen wurde sie von den .Aerzten als geheilt aus der Behandlung entlassen und machte ihrem George un gesäumt davon Mittheilung' Am sol? genden Morgen legte sie Zn der Frühe MannZkleider an und wanderte uner kannt nach Louisvitle; dort legte sie im Hause einer befreundeten Familie ibre Verkleidung ab und fuhr schleunigst mit ihrem Bräutigam nach JelerjoN' ville in Jndkana wo schließlich die Trauung stattfand. Daß man auS den Strün len von Maiskolben Tabakspfeifen macht,, weiß wohl Jedermann; weniger bekannt dürfte es indessen sein, daß die Herstellung derselben gegenwärtig eine sehr bedeutende Industrie bildet, 'deren Hauptrcpräsentant die Firma H. Tibbe & eohn in Washington bildet. Die letzte Nummer deS .Scientific Ameri ca" theilt ' darüber Folgendes mit; Herr , Henry Tibbe erwarb im Jahre 1378 ein Patent für eine. Pfeife aus M.aiSkolben, an welcher die Unebenhei ten durch einen plastischen Cement aus gefüllt warzn. Im Jahre 13Z2 bil dete Herr Tibbe eine Actiengescllschaft, welche dieses Patent' ausnützt, und er hält jetzt allein für das letztere monat lich S250,' während fein jährlicher An theil am'Geschäftsgewinn, $10,1)00 de.' trägt. Die Gesellschaft hat den großen Vortheil, daß sie nur geringes Betriebs' kapital braucht. Eine St:' Louiser Ge sellschaft kauft nämlich die Kolben direkt bei den Farmern auf bringt sie nach der Fabrik 'und übernimmt dann auch den Vertrieb aller dortselbst hergestellten Pfeifen ; , ' Leider - macht es oft beöeu tende Schmierigkeiten, die nöthige, An zahl geeigneter Kolben zu erhalten, so daß die Fabrik häusig nicht im Stands ist, den Bedarf zu beiriedigen.' Von einer amerikanischen Gesellschaftsdame", welche' früher 'in Peorm ihr Ween trieb, berichtet die dortige Sonne": Vor ungefähr einem ahre arrangirte in. Peoria mit den Prominenten, welche jede Gelegenheit benutzen, die ihnen zum Glänzen geboten' w'.r), eine grau Kaiharine Howe einen sogenannten -Völker Earnrv il, dem sie den, Namen Kirmeß" beilegte. Kathzrine, Zmponirte! durch eine edle Dreistigkeit. . na,n?nllich den Blau 'irümpn, die ein 'Ideal in ihr erblick 'en..- Obgleich ne -m.V'r war titi ein Windhund Un5 häß.i '' V'.. ci:u- ?3):U scheuche, machte .e mu 'l.j.er Mulser gespielt hatte. ' Pümpe. die 'sie ange legt, wurden einsav nicht .bezahlt und Männer die ihrAechnungen prasen. tirien. würden von der schneidigen Ka tharine mit Flüchen, traktirt, die einem Schwcine reiber alle Ehre" gemacht ha den würden. Es stellte sich auch her aus, daß sie Branntwein saufen konnte, wie ein Matrose. Ktizarine ist' kirj' lich im Staate New Sork wegen ver' schieöencr,KrummileN l verhaktet wor dcn, und bei der Untersuchung hat es sich herausgestellt, daß sie ein Mann in Frauenkleidern ist und, eintlich Hcn? n!chHßr31tjlf;? r :ptf ü fi L i st r eich Sachsen. Auf Veranlassung der Posibchöröe wurde in Leipzig ein junger Mann ver haftet, der Handlungsgehülfe Theodor Arthur von Wiffcll aus Dresden, wel cher einen Ge'dbricfträgcr in seine Wohnung gelockt hatke. augenscheinlich in der Absicht, denselben zu ermorden und auszurauben. Er wurde in dem Augenblick festgenommen, als er wieder einen Gclöbrief aufgeben wollte. Bei ihm fand die Polizei ein geschliffenes Beil und mehrere Messer vor. In einer seiner Wohnungen fand sich ein großer neuer Koffer vor. der anschei nend da;u bestimmt war. die Leiche des Ermordeten au'zunehmen. Auch in einer Miten Wohuung stand ein riefi ger Koffer bereit. Wenige Tage später wurde gegen den GkldbriestrÄger Knöfel von zwei jungen Leuten, eben falls ein,.Atten tat verficht. Die beiden Angreifer überfielen den Beamten auf der Treppe des Grundstückes No. 6 der, Buchhandlung von Herm'mn MendelS söhn und warfen ihn zu Boden, mutz ten aber, als auf Knöfcl's Hilferufe ein Anaeste'Uer des G.scbättS Kinmkam. eiligst das Weite fu chen, ohne ihren Zweck erreicht zu habcn. - In Knofel's : 0eldtasä:e heianden sie) LW0 IV Xus i
tig:cii ooq urore. amb ne , grraoc kein sauberes Pflänzchcn ist. 'zeigte' sich, nachdem sie ihren faulen 'Zauber 'aus.
rm.rieiuug der ?iäilber hat das Po lizeiamt.' sowie d!e P.)stverwaltungeine höbe Bclobnnili , ausgesetzt. Der Restaurci'cur Kanold,' in Leipzigs ist verschwanden, nachdem tt die von sei nem Büffette gestellte Kaution im Be trage von 700 M.' in. die Tasche ge steckt. Die Ehefrau, des LchrerS Müller hat in einem zum Rittergut Raucnjtein gehörigen' Trich' srciwillig den Tod gkfucht. Der Geh. Kom merzicnrath Ernst Jordan, Mitinhaber der Dresden. r Firma Jord.in & Ti mäus. auf dem Rittergut Unwttrde. Bäckermeister Kühl in Markranst-idt hat sich erhängt. Der Gnrnd des Selbst moros sollen zerrüttete .Vermogensver hältniffe sein. Beim Obstabnehmen fiel der Gutsbesitzer Gotth. Loser in Maucrsberg vom Baum und erlitt so schwere Verletzungen, daß er Nach kur zer Zeit starb. Hessen'Darmstadt. s In Heppenhcim', der pensionirte Lehrer Peter Müller. Der Großherzog hat da? Protektorat über die im August 1893 in Mainz stattfindende interna tionale Ausstellung von Erzeugnissen und i Gcbrauchsgerathen der Bäckerei. Konditorei , und verwandter Gewerbe übernommen f Der Inhaber der Hölzfirma und Flößerei' A. Messer schniidt imKastel.- Adam Messerschmidt. t Der Gymnasiallehrer Dr. Schnei der.. k Aaurath Albert Schöneck. Beim Kahnfaheen im Hasen sind der Setzerlehrliug Trout und der Steuer manns!ehr!ing Engel ertrunken. Der pensionirte Bahnbcamte Kern von dcr Gustarsburg wurde in der Wirthschaft von Schlickst in Grinsheim vom Schlage getroffen und war sofort todt. Der Kurz und Wollmaarenhändler I. G. K. von Milchesau hat sich erschossen. k In OberEschbach! der pensionirte Kreisarzt Dr. Valentin Fritzel. ' . Königreich Bayern. Ein Opfer seines Berufs ist der in oer ganzen Gegend beliebte, leutselige Arzt' Dr. Strudel in Ludwigsstadt ge worden. Er nahm an einer Patientin eine Operation vor und verletzte' sich dabei den einen Finger. Die hinzuge tretene Blutvergiltung hat den Tod des hochgeachteten Mannes herbeigeführt. Auf einer Treibjagd in Dictenhofen wurde der Kaufmann Ncumcier, von Großhabersdorf von dem Ockonomen Stradtner von Neudorf ' durch einen Schuß in -den Kopf getödtet. Die Müller'sche Bierbrauerei in Miltenberg ist abgebrannt. In Allertsried kam der Hirt Hosstetter mit seinem, Schwager, dem Gemeindcdlener Fiederer von dort, wegen einiger Pfennige Boden zins in Streit, in .dessen Verlauf Hos stetter dem Fiederer einige Faustschläge auf den Kopf versetzte, so, daß Fiederer alsbald das Bewußtsein verlor und am folgenden Tage starb. In dcr Vor stadt Riedfeld bei Neustadt a.' A. stieß sich der Oekonom Billner einen Sprei ßel in den Zcizesinger der rechten Hand. Die Wunde entzündete sich;' , Billner nahm nicht' rechtzeitig einen Arzt und so starb er an Blutvergiftuirg. Adam Oppelt von Neustadt a. d. B:i welcher Zn Würzburg Philosophie studirte, hat sich im Eisen bahncoupe in der Nähe von Frankfurt a. M. durch einen Revolver schuß - lebensgefährlich verletzt. Un glückliche Liebe soll ihn zu dem verzweiselten Schritt getrieben habend . ! " ' .' , ' '? t ., ' . Koni zreichWürt te m b e r g. , ,Der verstorbene Priva'.ier Franz Joseph Grünvogel von ' Walösee hat für die katholischen , Missionen 12.000 M. testamentarisch vermacht. Während er sich zum Abschluß eines Hopfcnverkaufst in einer Wirthschaft - befand, wurde der Wcingärtner Gottlieb Ziel fleisch in Wangen vom Schlage gerührt.Er war sofort todt. Der, Untermül ler Simon Ha'yder wurde zwischen Westerheim und Fcldstetten unter seinem Fuhrwert liegend todt aufgcfiindcn. Durch Jeuersbrünfte , wurden ' einze äschert:,, JnBavendorf die Gebäude des Gemeinderaths Hug; ili,,Tcttingen das Anwehen des Oekonomcn Schenzle; in 'Hochdorf Wohnhaus und Scheuer deZ Bürgers Wilh. Kälbercrin Hundersingen daZ , Anwesen des Bürgers Andreas Spieß; in 'Langentrog Wohnhaus und Scheuer deZ Ockonomen Jo' seph Veser; in Liemersbach Sagsmühle und Wohnhaus des, Albrecht Feil; in Oberroth die Vierbrauerei .Zur Rose" von Vosthalter'Heinz nebst einer Dop pelschcuerr in Oetisheim daZ Wohn und- Wirtschaftsgebäude,: sowie -di Scheune des GastwirthS Huttenloch; in Scheer das Eellülosefabritgcbäude der Hölzstossfabrik von Krämer & Klein logel; in Untcrthalheim oaZ' DoppelHans des SchrcrnerS Aug. Klink und der Wittwe Ade; in Zwereuderg das Wohnhaus der Wittwe Luz. ,', ",. ,AuS der Rheinpfalz. .. , DaS Schöffengericht in Land au Der urtheilte den verantwortlichen Redacteur der ultramontancn .Land. Zeitung", Meirner, wegen Beleidigung des verantwortlichen Redacteurs des nationalliberalen, .Land. Anz.". Dr., Hosmann. $iv 650 M. Geldstrafe. Bei der durch den Rücktritt des bi-herigen Bürgermeisters Pallmann nötuig gewordenen Neuwahl eines Vürgermei sters für : Landstuhl und Kindlich wurde beim zweiten Wahlgange der ffausmann Heinr. Klingel gewählt. Wegen Verdachts der Anstiftung zum Meineid ist die Ehefrau de ZiegeleibesitzerS Haag von Steinwendn verhaftet und in das Unterluchungsgesängniß nach Zweibrücken eingeliefert woroen. E l s a ßL o t h r i n g e n. Die auf den Friedhöfen von Straß, bürg und sonst in der Bannmeile lie genden Kriegerleichen aus den Jahren 1370 71 werden gegenwärtig ausge, graben, um in einer gemeinschaftlichen Grabstätte auf dem Friedhof St. Ilrban untergebracht zu werden. Die 85 Jahre alte Wittwe Watrin zn Gorz wurde in ihrer Wohnung als halbver ohlte Leiche aufgejundm. Sie hatte sich vor den Ofen gesetzt, um sich zu er wärmen, war' dabei eingeschlafen und eine aus dent Ofen fällende Kohle hatte ihre Kleider entzündet. Zum Anden ken an die voriges Jahr Heimgegangene Wohlthäterin Fräulein Gseü 'inAisch. weiler, welche dem Spital im Laufe der Jahre nicht weniger cl3 100,000 Mark hatte zukommen lcen.i, nrde. pie z
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skinnem Äcarmor gearvettere Vuzie oer selben im Hauptflur d?s Spitalgebäudes aufgcstcltt. Der durch anhältende Regengüsse angeschwollene Spinbach in Tieuze heit den größten Theil der, Stadt überschwemmt und unermeßlichen cha den angerichtet. s In Darnach Psar rer Holder. Dcr 5!irche hat er tcsta mcntarisch 1;,000 Mark vermacht. Der GutsdcsiFcr Simon en Bollingen hatte auf dcr Jagd das Unglück, den Taglöhuer Villus von dort, welcher in einem dichten Gebüsch ,, Reiser-, zum Korbsicchtcn schnitt, zu erschießen. Der Unglückliche war auf der Stelle todt. Freie Städte. Die Auswanderung über Bremens betrug nach AuZieis der amtlichen Statlsli! im October t. I. ,4615 Per sonen, gegen 11,030 im Jahe 1891, 18.6Z2' im Jahre 1890. 10.511 im Jahre 1869 und 10,311 im Jahre 1888. .Vom 1. Januar bis Ende October wanderten über Bremen im Ganzen 112,IM6 Personen aus, gegen 123.0 il während der gleichen Periode des Vorjabrcs. Nach den Ver. Staa ten wanderten zusammen 111,497 Per sonen, gegen 111,297. im Vorjahre aus; nach dort hat olso die AusWanderung ' etwas zugenommen. Der .Nolddcntsche Lloyd" hat bei Schichau in Elbing für die Nejchzpost. dampserliuie einen neuen Dampfer mit einer Fahrgeschwindigkeit von , 14 j Meilen, ferner in Newcastle emen gro ßen Pagagierdampfer von 14 Meilen Fahrt bestellt. Der Kaufpreis für den letzteren betragt 2 Millionen Mark. Der neuerbaute , Doppelschrauben Tampser wird' einem Beschluß deZ Aussichtsraths zufolge, zu Ehren ' deZ Begründers des L!o?dS den Namen i ö- Meier" führen: 'Wenn man mit'dem 31. Oktober das Erlöschen der Eholeraseuche annimmt, hat dieselbe im 6)anzcn 10 'Wochen. (vom 20. August an) angehalten. Wahrend dieser Zeit sind 17,973 Personen erkrankt' und 7690. dem Würgengel- zum Opfer ge sauen, aijo 42 Pro:enr. und zwar erkrankten bis zum 20.' August 85, ge starben sind bis dahin 36 Personen; in der2Äoche.vom.21. bis zum 27. Au, gust: 3686 und 1281; vom 28. August bis zum 3. September 6378 und 3018; vom 4.' bis zum 10. September 3362 und 1513! vom 11. bis zum 17 Sey tembcr 239 und ' 923; vom '13. bis zum 2 f.. September 1327. und 547; vom 25. September bis zum 1. October 472 nud 180: vom 1. Octobcr bis zum 8. Octobcr 170 und 46; vom 9. bis zum Z5. October 71-und. 25; vom 16. bis , zum 22. 'October ,24 lind 7t " lirtd vom 23. ' bis zum 29. October 2 und 4 Personen. Das E.rckutivcomitc' für die Linderung des -Nothstandes kann jetzt über nahe drei Millionen. Mark quittiren. Ein sehr erheblicher Theil entfällt hiervon auf unsere auswäitigen Freund?. DaS New Jorkcr Hilfscomite sandte seine Schlußabrechnung an daZ hiesige Eo mite; dieselbe schließt mit 142,392 Mt. ab. Einen unangenehmen Ein druck macht es in dcr Bevölkerung daß die Polizcibebörde' jetzt damit beginnt, die Kosten für die Ebolerntransporte einzusichen .Meistens handelt cS sich um Arbeiicr und weniger gut bestellte Leute, denen die Bezahlung dieser, Ko ften. die sich häufig bis zu ,40 iMk er strecken, jetzt natürlich recht schwer fallt, wenn auch Ratenzahlungen zugestanden werden.-';.: : ' äiiXMMt MtftrV& Preis 1 Werth einerSchachUl eiqe Guinea, ' & a Lb. AkjH.feMrvrirvHWi?t Jlfe 4I '! rnrrn rt r : LT ULMj j. .T !,,, " I II 11.11 W . ... ,-fcV-, Losm Galle, ,; Frischen die Leber aus. Heilen Migräne, ' , Frauenleiden, ' , .'' Cntszmen Krankheit und Fordern gute Gesundheit, Miteinergsckmckiofennnduf5' ? ...... .'irr. X t. -'.v1'."1!' ,:!: . ? ' S((R u Uiic uc(igc n. p Berühmt iader carxen W?lt. Verlangt B e ech am' I u n d nehmt! . keine andern. , I n.l Afr.MTvA.TiffVm NiptffS 0T HT.LAfAf W W l4AV;i f V WV K k.. V V .V Uy.fc4V, . Re 'ttorr Wepot: MS ani ktr. IIZ Neue Wirthschaft .,.',Mi: ,' i""'"; i'.!:.;: Gutes Vier. Jmporlirte und ' hiesige ', .Weine. Feine Cigarren usw. WiAMMnMHM! f ' 192 Nord Mi.'sizsipp! Straße sr'iriiS Ji : iuC ber Indiriia ?v nneöz?? z. tmmM&s ü,r. . . . f V-S: " " ... mmim kti!iwl PIKl Courthaus Fleischmarkt 141 Ost Washington Straße. Marktstän de : Ko.SS ond S4 auf dem öftllche Markte. SpejialitSteu: Schmalz und Würste aller Sorten. CF Telephon 1813. ES wird t. rutsch xesorochen. in vvezxnfrß ( tt .WÜ UÖU ' Spezialarzt für Äuge, Ohr, Nase und Y üs. In Praxis seit IS 111. Dauernd'etablirt. 4 West Washtttgton tr., Jirdianapölis, Ind. und Dr. A. B. Barker jr. Ossi ; 891 Wst 4te Straße. (Si- cinaati' Ohio. Patienten, welche sußerhslb der Stadt rsohaen, werden ersolgrerch durch Cerrespon dez be2?.delt. ,
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