Indiana Tribüne, Volume 16, Number 110, Indianapolis, Marion County, 9 January 1893 — Page 2
Jndiana Tribüne. .y. ' ,::... Iffciiit -Tätlich und Lonntngs,
Tle tZgliche .Tribüne kostet durch den TrLger KCent der TSoche. die ConntagS'.Tribüne Senk per Woche. Beide zufTMe 15 Cent oder 63 Gents per Monat. Per Post jugeschickt in Bor auSdezahlunz per Jahr. Office : 130 Oft MaryZsnd Straße. Indianapolis, Ind., 9. Januar '93. DDHuterfHketze Ist QrUona. Im Allgemeinen spielt im Süden der Turkey" bei Weitem keine so große Rolle als DanksagungsMSrtyrer. tote in den Nordstaaten, und man hat aller' lei anderen Braten dafür; in manchen südlichen Gegenden z. B. erlegen sich die Wollköpfe fette Beutelratten (possums) für den Danksagungstag, und würden d!ese!be.r nie mit einem mageren Huhn vertauschen. Doch gibt ei zum Theil auch Gelegenheit, ganz famosen Trut Hahn zu essen, und zwar keinen, den man als qerupfte Jammergestalt vom Tische des Händlers gehabt hat, sondern Wild erster Güte. Eine classische Wildputergegend trifft man im Slidoflen von Arizona. Dort fließt ein ziemlich größer Bach, welcher außer seinem geographischen Namen Nio Prieto auch' den Spitznamen .Turkey River" tragt. Es ist die ein. zige Loealität im Umkreis von zweihun dert Meilen, wo wilde Puter, wenig fiens zur richtigen Zeit, im Ueberflu herumwimmeln. i, So viele sind es mitunter, daß man einen ganzen Staat damit versorgen könnte; doch ist ihre Verwendung, stets eine örtliche geblieben. Die Metallgröber und Viehzüchter der Nachbar fchaft, welche, sonst in ihren Gaumenansprächen höchst bescheiden sind und 364 Tage de5 Jahres ohne Murren von Speck und Lohnen leben, wollen wenig ftens am Danksagungstag etwas Be onserez haben, uns maenoayer aus giedigen Gebrauch von dieser prächtigen ;! BtesfrtfttfieiL uiwmrniuui vvi uzut uiujuyuiii' tage 1 strömen Hirten und Bergbau, zum Theil aus hundert Meilen Cntsernung., in jene Thalschlucht, um .. 1T II. f f A. ..irAAÜM.I Wildputer zu schießen. Der Ort ist sehr abgelegen und noch dazu so schwer zugonalich,, seine Erreichuna mit so großen Mühsalen verbunden, das ZU gewöhnlichen Zeiten kein Mensch dorthin könnte, und schon eine große Dank. sagungsbraten-Begeisterung dazu gehört zur Jagd hinzugehen. Ist man aber einmal da, so lohnt sich der Sport reichlich und würde auch für den müßigen Zuschauer ein hoch intereganteZ Schauspiel bieten, wie man es nur selten zu sehen bekommt. Einen oder auch-zniei Tage lang gibt es t ein ganz mörderisches Schlachten, ohne daß sich die Menoe der Vöael sichtlich 011111111. czonvrrs ityiuer r? nicht, zu treffen wenn auch vielleicht einen anderen Vogel, als den, auf wel m r . ... , ri in.,chen man anlegte; denn die Thiere schwärmen gar zu dicht, und das ganze übrige Jahr werden sie von keinem Menschen belästigt. Viele Puter wer. ; den im Gedränge auch nur verwundet, und man erzählt sich eine Menge Ge schichten von entmischten Vögeln, die mit nur einem Flügel, oder einem ge liiii1' 14 " fc. V.UmF UllUCiltH ' U. . VUUUUUUUiU ! men sind; manche Puter werden in der rasenden Schießerei ganz mit Blei ae spickt. Der ; geschicktere Jäger schießt dem Truthahn einfach den Kopf ab; von der Benutzung von Schrotflmter kzt aar leine Rede! Hat Einer fein Halbduhend Puter geschossen, ' so ist dies schon eine riesige Beute und ungefähr so viel, wie tn Pack-Maulesel überhaupt aus dem Thale hinausbrinaen kann. Die Wildputer sind sehr stattliche Burschen und" erreichen, manchmal eine Größe und Schniere,, von der man auf dem großstädtischen FeicrtagZmarkt keine Ahnung hat. Alte Jäger wollen nicht selten Thiere von ßQ Pfund dort erlegt haben. '' Die geschobenen Thiere w oen, wenn sie , längere Zeit aufbewahrt werden muffen, in Streifen geschnitten, zesalzen und an der Sonne getrocknet GrüneS nordwestliches Neujahr. Nie werde ich dZs erste Neujahr dergessen, das ich Znr Westen des Staates Washington verlebt habe schreibt ganz entzückt ein westlicher Mitarbeiter eines englischen Magazins. Das Neu jabr zieht dort nur selten mit Schnee und Eiszapfen, mit bitterkalten Win den und gefrorenen Wasserflächen ein (Oas auch die Neulahrspoeten cerällmst berücksichtige?! mögen.wcnn siedleKinder ihrer Mu,e dort unterzubringen ersar ten). Meine Ueberraschung war um so grSßer,alS ich aus einem ganz In Eis und schneebanden liegenden Thale gekommen war, in welchem da, Th:rmometer oft Grad unter Null hin untergepurzelt war, und ein Duzend ver besten RotationS-Schneepflüae es den Bahnzügen nicht ermöglichen mw ten, sich durch die schrecklichen Schnee kvehen hindurchzuarbeiten. 1 V . Ich fand, soweit mein Auge reichte, kin Land so grün, wie Smaragde sas von dichten Mauern aus Fichten und Tannenwäldern allmälig nach dem Luget-Sund hin aonel, , und dieser schimmerte in wundervollen Farben vor mir. Glorreich war die Morgensonne Übn dem purpurnen GeblrgZrand aus fliegen, rsie ein dlaßgoldenes Rad, und die Atmosphäre ringsum war noch den arößten Theil, des TaaeZ über :igenthümlich gelb gefärbt. , klar blauer Himmel wölbte sich über den luitlg grünenden Hügeln; hinter ihnen strebten die höheren Bergketten tiefblau empsr, und noch höher glänzte die Schneeregion; vor den Hügeln und der Qttzit glänzte das Meer und in weiter jjerne verschwammen d'.e Inseln xtx ro iicern Nebklschein. Die VSzel sangen, die Fairenkräuter rünten an den Bächen entlang, üppige beiden wiegten sich m frischen, aber freundlichen Wind, und die wilden n f enpäicf ic.ie m mmn Iobannis V
deerstrüuche trugen zahlreiche ' nos pen. Das ist gewiß ein Bild, jum An beißen lieblich. EZ soll nur manch mal zur Abwechslung , auch bedeutend anders sein. ; - , : ,, ,- -,-r--;:r ilj; Zunehmende Skeeresversaizung. In der Zeitschrift Science'' . finden wir eine interessante Abhandlung über den Salzgehalt des Meerwasicrs, worin dargethan wird, daß derfelde sich noch beständig, wenn auch unmerklich für unsere Sinne, vermehre. Man gelangt zu dieser Ueberzeugung an der Hand derselben Erwägungen, welche uns erklaren, warum das Ocean wasier überhaupt salzig geworden ist. Die Forschungen der Neuznt haben längst festgestellt, daß der Ocean bei naht alle Grundstoffe, : welche auf der
Eide vorhanden sind, in ausgelozter Norm enthUt. 'I So z. B. finden sich im M.erwasser auch Gold und Silber und die meisten anderen schweren Metaue, und Sonnenstadt hat in einer Tonne Seewasser etwa 14 Gran Gold gcfun. den; darnach käme für Sl Gold auf weniger als zwei Tonnen. Es kommt nicht darauf an, öb diese Berechnung ä i -t n . i: !i. dem genauen urcyicynii! enifpricyr. Natürlicherweise? erhält derk Ocean schließlich alle Abzugsstoffe vom ganzen vffenliegenden Land; denn er bedeckt alle Tieftbäler der Erde. Er bekommt das Regenwässer, bis aus die freie Erd" odernüche fällt und entweder die Höhen heradkommt oder in poröses Land sinkt und ikine Bemeauna unter der vrde fortsetzt; (selbst der Theil, welcher verdunstet, lehrt a früher oder t Pater aus der Atmosphäre zurück und braucht also nicht besonders ro Anschlag gebracht zu wttdcn.) In die en beiden Mllen muß das Wasser sich auflö-en und jeden lös lichen Stoff, mit welchem es zusam menkonimh imit sich nahmen. Von der izrde nimmt das Wazser namemlich viele Salze mit. Die Mengen fester Stoffe, welche da? Wasser solcherart annectirt, richtet sich natürlich nach der LöSbarleit det' ersteren und nach dem Grade der Ausseplng. ., , , Es ist bekannt, da das Reqenwaner zur Zeit, da es auf die Erde fällt, bei -. , ttii.r" i.-t i.. naye reines oeniunles 'ivafier i irno nur aus der atmosphärischen Luft einige geringfügige Unreinigkeiten ' angenom men hat; das sZIug. und jonnigc izw wasser aber enthält zur Zeit, da es in den Ocean übergeht, sehr beträchtliche Mengen aufgelösten mineralifchen und pflanzlichen Stoffes. , Das Flußmasser, obwohl es noch eine Masse Salz von seinen Ufern witmmmt. verialzt sich nicht, eben weil es A b f l u ß hat. Dem Meerwasfer fehlt ein solcher, und was es etwa durch Verdunstung ausscheidet, hat wenicl zu besagen. . So erhält das Meer unabläffia vom Lande und seinem Wasser Beiträge auf gelöster minerall'cher Salz?, und d:efer Vorgang vollzieht sich schon.'o lang-die jf - . i 1 L " V " A i - r - : "'i'' f - rofiaaie aus xano inio Wüffer veneyr, und wird sich weiter vollziehen. Was vom Ocean wahr ist, das muß auch von anderen Gewässern gelten, welche Flüsse oder Wche in sich aufnehmen und dabei keinen Ablauf- had.n. ausgenommen denjenigen durch Verdunstung in die Lu-t. 'n der That sindcn wir. daß a!!e die e Wafzerkörper mehr oder wmlge? uüzig find, manche fogar ln einem höbenu lrädH a's der Ocean. Neh men nir die Karte von Asien zur Hand. Da treten wir auf eine Menge kleiner Seen, welche aussehen wie Säckchen mit einer Schuur daran; letztere stellt der einkaufende Fluß dar. Alle diese- Seen sind Salzseen; sie nchmcn Flußwasser auf, das nur we nig Salzgehalt hat. aber Alles häuft sich an, und es wird gar kein Salz durch die Verdunstung , ausgeschieden; sie habcn keine Ab'chwemmun'g,,wie die großen amerikanischen Binnenseen, oder der Genfersee, der Bodenfee u. s. w. Berühmt ist die Salzigkeit des Todten Meeres, welches durch den Jordan und andere Gewässer die Ab ftußstosse, einer Bodcnfläche, aufnimmt, die mehr als 20 Mal so, groß ist, , wie sein eigenes Areal, während das Weltmecr nur . den Ab.'luß von Ländern empfängt, die zusammen den vierten Theil seines eigenen Ausdehnung ha den! Die unheimlich: Salzigkeit des Tod ten Meeres hat sonach durchaus mchts verwunderliches. (Sin meerartiger Ainnen-ee in unserem Lande ist der Salz'ee von Utah; sollte derselbe wirk lich wie von manchen. Leuten noch geglaubt wird, irgendws einen unterirdi chen Abfluß haben, fo könnte derselbe keinesfalls erheblich genug fein, um den geschilderten Prozeß aufzuheben. Von diesem Gesichtspunkt auS ist man aber auch zu der Annahme , ge nöthigt, daß der Salzgehalt des Oceans iioch beständig.? obwohl fehr langsam, zunehmen muß. und ferner, daß die Lebenseigenschasten seiner Bewohner, der thierischen soaiie der pflanzlichen, sich ebenfalls i nach diesen veränderten Verhältniß allmälig ander? gestalten. Man könnte noch die Frage auswerfen: Lvoiin w,rd eS kommen, wenn der Ocean dermaßen mit Salz ae sättigt ist, daß er überhaupt keines mhr annimmt vorausaeletzt. daß inzwi chen nicht längst die Mutter 6rde d Bude zugemacht hat f , , j:' '!'"'. i 1 1 '"' '"'l'.' ."W'.jf 1 Ein auSnahmSweises Er cigniß, das den sonstigen Gebräuchen und Lehren der katholischen Kirche zuwiderWust, hat die, er Tage m Coving ton. Ky.. stattgefunden. Rev. Berna.d Schmalen, n katholischer Vrie stcr.! der wegen eines schmerzlichen und u n bei l b aren Leidens f einem Leben ein End? gemacht hat, ist nämlich mir allen kirchlichen (zhren und unter Betheili guiig 5 des Bischofs und einer großen Anzahl Priester zur letzten Ruhe gebet xtx woroen. xer Bllcyot iaare in feiner Leichenrede: die katholische Kirche mnche sich damit kemer Jnconsequenz schuldig; sie verweigere nach wie vor den Selbstmördern ein christliches Be gräbniß; in dem vorliegenden Falle aber bestehe für den Bl chof kem Zwn fek, daß der unglückliche junge Priester zur Zett, als er Hand an sich selbst legte, infolge iemeS LerdenS der Ver nunst beraubt gewesen sei, und daß ihm infolge-defsm die Kirche die ,un Ciuckucc.cat n:t enrem l?nn
Xie lakeittlsche eue Welt.
Geradeso wie Nordamerika als die allgemeine zweite Heimath der teutoni schen Völker gilt, kann auch Südame rika als das natürliche zweite Heim der lateiniscben Völker betrachtet werden. Teutsche, i Engländer und Jrländer. die bei uns so stark vorwiegen, spielen dort gar, keine Nolle, aber Italiener, Spanier und Portugiesen beherrschen die Situation, wie es längere Zeit hindurch nach ' Eosumbus auch inUinem guten Theil unseres Landes den An? schein hatte, bis die blonde Völkerwandcrung vom Nordosten her kam. Brasilien und noch mehr Argentinien sind in unseren Tagen so recht Neu-Jtalien (wenn auch g'rößtcnthcils. noch nicht bezüglich der Regierung.) In Argentinien bestand schon 1837 beinahe die Hälfte der nichteingcborenen Bevölkerung aus Italienern, und seitdem ist noch ein startcs Eontingcnt hinzugekom men. Bis jetzt können die lateinischen Rassen mit ihren Erdbeben-Republi-ken-wenig Stagt machen; ihr EolonisationStalent scheint mil dem Mittelalte?'rloschen zu sein. . ' ' om Anlande. Eonareß Repräsen t ant Tom Johnson von Obio wird aufge bracht, tvenn man ihn ThomaS nennt. Tom i ist der richtige Name, den ihm feine Pathm gegeben haben und er will ihn nicht durch feine übermäßig freund-' lichen Verehrer verlängert haben. Im st a t i st ch en Bure a tt des Gesundheitsamtes von New Bork traf dieler Tage ein Todtcnschcin ein, auf welchem das Alter der Verstorbenen auf 124 Jahre und 6 Monate angegeben war. Sie war eine russische Israelitin Namens 'Lirl LescpnSti. Noch fünf Wochen vor ihrem Tode lief sie ganz mun!cr im Haufe und auf der Straße um ber. Sie war umgeben, als sie starb, von ihrer 73 Jahre alten Toch ter. 4 Enkelkindern und 7 Urenkel. Wie Abraham Speckter. der Vater von vier der Urenkel der Todten, sagte, hatte es mit dem außerordentlich hohen Alter seiner , Groß Schwiegermutter seine Richügleit, doch konnte er nicht angeben, wo in Nußland die Alte geboren wurde. Vor sechs Jahren kam Speckter, der Mäntelmachcr von Beruf ist, nach New n und ließ Lirl Les czynsti. wie auch ihre ganze obenge nannte Nachkommenschaft vor 18 Mo naten nachkommen. Die ganze Familie, einschließlich einer verwittmeten und einer ledigen Enkelin, sowie eines ledigen Enlcls ebenso drei Urenkelkinder, wohnt zusammen in vier kleinen Zimmert! an Norfoltstraße, zu ebener Erde. Bei den Leutchen sieht eS außerordentlich armselig aus. ' Ein bejahrtes wohlhaben, des Ehepaar, von zusammen mehr aiS anderthalbhundert Lebensjahren, wel ches den Ehcbund vor länger als acht unddreißig Jahren geschlossen hat. scheint cs nicht abwarten zu können, biS der Tod, die Ehesefeln löst,- vielmehr hat die vierundsiebzigjährige Frau Lydia Patterson 'in Jackson in Michigan ihren zweiundachtzigZährigen Mann Almon Patterson auf Ehescheidung verklagt, weil er nach ihrer Angabe ein verliebter Don Juan sein soll. Zu- , , . 4 Mf . ' iv r , gielcy verlang! jle Ailmenre, oen ra? der Advokatengedhren und den Erlaß eines Verbots an den Verklagten, sein Eigenthum im Werthe von sünfzigtaü send Dollars zu veräußern. Zur Begründung ihrer Klage führt sie. an, im März 1874 h tde ihr Mann, während sie sij) ihrer Gesundheit halber im Süden befand, die Frau eines New Vorder Zuchthaussträflings, Sophia' Lyon, in das Haus genommen und mit ihr Ehe bruch getrieben. Auch soll daS Frauen zimmer noch andere Bürger der Stadt zum Zweck der Erpressung in Verruf gebracht haben. Ferner habe sie in den legten zwölf Jahren wegen der Zudrittglichkeitcn ihrcs Mann.'S in Wort und That kein Dienstmädchen im Hause halten können. Beständig verkehre der Verklagte in Wirthshiusem und fchlechten Häusern mit lüderlichen Manns und 'Weibsbildern und be.'chimpse und mirchandle sie, die Klägerin. Seit Ib8J habe sie Nicht mehr Mit ihrem Manne gelebt, weil er sie damals mit emem ?pancrstoe auf die Hans ae schlag' habe. Frau Patterson ist eine kräftige Frau, wlhrend ihr Mann ge.stig und körperlich altersschwach ist; vor einem halben Jahre versuchte sie ihn unter Vormundschaft stellen zu laf sen, drang aber mit dem betreffenden iK I 1 Tt , , ...,' ' ÄNirage oei yericyr nicyl ourcy. Der frühere Indianer Agent der McScal'rv'ApacheS in NeuMexiko. I. F. Bennett, hat an den gegen ' katholische ' Jndianer-Mis'lonen fo ungerechien liommlttär deS Jndia ncrdureaus Morgan, einen ' geharnischten Brief gerichtet, in dem' es unter Anderem beißt: D.e Mesea'eros sind katholischen Glaubens und werden von Zeit zu Zeit von ,, einem katholischen Priester, !,Vater Loiuet, besucht. Dieser celebrirt l)ort die Messe und läßt dann gewöhnlich einige Bilde? und Kreuze, gelegentlich wohl auch Rosenkränze, zurück, die den armen I ndianern als Er innerungszeichenan die gehörte Predigt oicnen ?oen. , sooaw zaier X:ouel aver die Aacnkur rerlanen hat. m stört der Aotste)er der, dortigen , RegierungZscüule Bilder, Rosenkränze . . , rt. .? C'i-i j. - rt w ii o rciijc, fuqi auaj woyi vie Venlerkung hinzu, daß die Jndwner entweder presbytertanllch oder, gar, nichts sein müöt,n. Als die Blattern dort vor einiger Zeit ausbrachen, verschloß sich der edle Vorsteher in sein bequemes vaus und ließ d:e feiner Obhut anver trauten Kleinen ohne Pflege sterben Wäre nicht Vater Loquet mit einigen barmherzigen Tchi?etern dazu gekom men. so wäre keines der Kleinen dem Verderben entqanaen. Das größte Verdienst, das sich Herr Morgan um die Mcseale.os erworben hat, scheint darin bestanden zu haben, daß er ihnen k,n Individuum a!S Hilfsagenten auf halste das im Staatsmchthause von Missouri gesessen hatte und durch seine pöbelhaften Streiche ,n den Straßen von ?t. Louis bekannt geworden war. Zum Schluß gratulirt der Agent Ven nett dem Lande, daß Jndianer-Com Ml ar Morgan durch den demokrati schen Präsidenten nächstens an die Luft LkseZt werden wird.' i ... -
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(George und Pete ? Hu m. mond und Nobert und , Jeremiah Green, vier schwer urbcikende Farmer in Bluffkon bei Toledo in Ohio haben von" der , holländischen ? Regierung ein Weihnachtsgeschmk im Werthe' - von mehr als ei'lerMillion Dollars in Gestalt ' einer Aussordernng erhalten, ihr Erbrecht nach ihrem in Holland ver stoc ebenen Oheim :obfrc.b';,";Hiiinn!onb nachzuweisen und ' demnächst dessen
Nachla in , Empfang zu, nehmen. , Oheim Godsrcd war nämlich Holland!scher Officicr 'gewesen und hatte ein Fliutenschloß erfunden und das Recht zur Benuhung der Erfindung für, den Z.-itraum von zehn Jahren gegen eine jährliche Abgabe von sechzig Cents ,fjir jedes nach dem Hummsnd'fchen Muster hergestellte Gewehrschloß abgetreten. Er ' konnte sich indessen der ' frucht, seiner eigenen Erfindnng .nicht erfreuen, weil ein anderer Ofsicier diese als seine eigene in Anspruch nahm und sich , daraus ein äußkrst langwieriger Proceß entspann, welcher erst nach dem vor sechs Jah -en erfolgten Tode Hum monds p des Letzteren Gunsten endgil tig entschieden wurde. Ter Erfinder starb in sehe ärni lichen Verhältnissen, vero:daete aber lektwillig, daß, wenn der, Proceß UM' das Patentrecht an dem t 'i ., . i ,v :?: . ' .. i,i " : ei . , .." (öo)!o;k: zu feinen wiinjicn ausfallen sollte, die Portheile darau s den Klndern feines Bruders und feiner Schmefter. einer verehelichten Grecn, in Amerika p Gute kommen folltcn.. Da der rüfall Uun eingetreten ist, wurden die Erden, die eingangs erwähnten Farmer. davon -tclezrapmfch :n Kenntnin Metz?. . daß die, holländische Regierung fur ne die Patcnlrechtsmiethe seit zwanzig Jahren aufgesammelt und angelegt habe und willens sei. sie an die Erben auszuzahlen. ' Der Betrag diefer angesammelten Miethe beläuzt sich gegen wärtlg auf Sl.200,000. und die' glück lichen'Erben treffen alle Anstalten,, sich in den Besit) des Erbes zu setzen, und werden zu diesem Zwecke binnen Kürzem nach Holland reuen. , jn Oo Vuslands. tt V ,i k f N ste Ti ttiettn wärtig dZe ZulaffunA dtt F thierürztlichen Praxis auf der TageS ordnung, nachdem weibliche Aerzte keine seltene Erschemilna mehr im Zaren reiche sind. Frl. Tobrowoilskaja, Tochter eines Grubenbesitzers im Gouver nement Cherson, hat, wie der Boff. Ztg aus PetersburgMschrieben,!rd unlängst ihre Studien an der thierärzt lichen Hochichule zu Zunch beendet und weilt gegenwärtig in Odessa, wo sie sich zum StaatZexamen vorbereitet, daßsie demnächst vor dem Profefforen-(5olle-gium der Kaiserlichen Universität zu Charkow ablegen wird. Die i5harko' wcr Universitä'tsdchörde hat sich bereit erklärt, der Doctorandin nach beständener Prüfung ein Diplom als Thierarzt auszustellen. . Gleichzeitig hat das rnftmn' S f 9hTtMrf nt 5nmt ?!nrä benachbartm ,ädru,siichen ' Eouvmie- . it . m.'!T"i.'5"i:(LtfA, ::..! . . fv w "VMiiMfwiMii - ments der Dame das Anerbieien ge macht, sie bei Vorzeigung des Diploms als Kreisthlerarzt anzustellen.- Ist somit der erste Fall eines weiblichen Thierarztcs geschaffen, wird es bald an Nach'o?gerinnen ' in der russischen Frauenwelt nicht fehlen , und den tierärztlichen , Hochschulen im Aus lande, die auch Frauen zum höheren Studium zulassen, wird es, ähnlich den dortigen Universitäten, an Zufluß von ul)i;cheit Zuhörermnen nicht mangeln. I n Peters bürg hat kürz .ich die erste russische Frau mit der W.!rde eines Doctor meclicinae ihr Z.iführiges " Do'torjublläum gefeiert. ES ist Frau Dr. R. P. Sfusslow, die Toch'er eines Bauern aus Nishni Nowzorod. Ihr Vater war' Gutsvermalter und reich genug, der Tochter eine, gute .Erziehung in einem Moskauer Mäb Henpenfionat zu geben. Von dort kam sie nach Petersburg, bestand an einem Mädchen-Gymnasium die MaturitätsPrüfung und wurde in der niedico chirurgischen A.'ademie als fre'.e Zuhörerin angenommen. Sie konnte jedoch an der , Akademie, bei den damaligen Verhältnissen,, die höhere medizinilche Bildung nicht vollenden und kein Di plom erhalten. Das junge Mädchen reiste infolge dessen in die Schweiz ab solvirte.an einer dortigen Universität oen vollen medizinischen Kursus und erhielt das Diplom eines Doctors der Medizin, Chirurgie und Geburtshilse. Noch l5 Zuhörcrin der Akademie-hatte sie eine physiologische Arbeit geschriebn. die bereits damals in, einem medizini schen Journal ,, verössentlicht , wurde; diese Arbeit bildete die, Grundlage zu ihrer Doctor-Dissertation und den Anfang zu mehreren anderen medizinischen Abhandlungen, die sie später veröffentlichte. Nach Rußland heimgekehrt, erhielt sie das Recht der ärztlichen PrariS und wurde dann auch bald eine sehr gesuchte Spe.'ialistin ' sür! weibliche Krankheiten. , , , ' jis ' ! i: : " l!:l;:!S; " "Iy!;"! " ':':;,!jll i;:s,s"' -i ?"': M :;-!!;!!:!;.!'!!!!: J1:'--- , ; . .,, " : ,'. M an schreibt aus 58 t U jrad: Jm benachbarten Rakowiherthal trieben sich in den legten Wochen sehr zahlreiche Wolfe herum, die sogar bis in die Nähe der Stadt streiften und dem Viehftand großen Schaden zusügten, weshalb eine Treibjagd aus sie veranstaltet wurde An, die er ,, Treibjagd nahmen bei 400 Treiber aus den umliegenden Dörfern und mehr als 60 Schüfen, die meisten aus Belgrad, Theil. Vier Wölfe wurden aufgelrieden und drei davon erlegt. Dabei er eignete sich ein seltener Fall. Der Fabrikant Gogl aus Belgrad hatte einen Wolf niedergeschossen und eilte auf feine Beute zu. um sie zu besichtigen; der Wolf erhob jedoch noch seinen Vor berkörper und mit einem raschen Biß hatte er den Fuß des überraschten Jä gcrs im Rachen. Gogl hatte keinen Schuß mehr im Laufe und bearbeitete den Wolf mit dem Gewehrkolben; doch der Biß de? Bestie wurde immer krüftiger. so daß.schon die Fußknochen krach tm u nd nur daS dicke Leder der Stiefel diese vor dem Zerm almen schützte. In dieser Noth kam ein anderer Schütze zu Hilfe, der mit einem Kugelfchnß in den ttopf den Wolf tödtete." Vyn der Gefährlichkeit es Gesindels in den, polnischen Fabrlkstädten gibt nachstehende Mittheilung t:3 .5Darf.). Dnenn." au3 Tomafche'
Jeugnifz, vie wir indem ooz. gvi.entnehmen. Der wachhabende Offizier, welcher um' 10 Uhr Abends die Käser nen besuchte, wurde auf seinem Wege oon einem ZZnaben mit, den Worten: Dort wird gemordet," angehalten Der Offizier begab sich , nach der von
dem Nnaben bezeichneten Richtung und blieb ' etwa dreißig ' Schritt . vor dem Orte stehen, von welchem die Hilferufe kamen. In der Finsterniß konnte er nur, drei menschliche Gestalten wahrnehmen. Weitere Beobachtungen konnte er nicht anstellen, w.'il zwei Schüsse auf ihn abgefeuert wurden, die, dank der Zsinsterniß ihn nicht trafen. Der Ofsizier sah sich nun veranlaßt, eine Pazcouille.zn holen, der ex auch bald be gegnete und mit welcher er nach dem bezeichneten Orte sofort zurückkchrte. Als die sechs Mann zäli c::)e Patrouille mit demOssizier an 0irvii)e fich den dunklen Gestalten auf dreißig Schritte näherte, wurden sie mit Schüsfen emrs.!ngkn. Der Officier ließ nun die Gewebe laden und Feuer geben, das die Strolche erwiderten woraus sie sich dann abcr nach dem nahe gelegenen Walde mit ihrem verzweifelt nach Hilfe rufcndcn Opfer zurückzogen. Am Rande des Waldes angelangt, vertheidigten sie sich gegen ihre Verfolger derart, daß ei regelrechter Angrist erforderlich war, wobei einer " der Strolche crarifsen wurde. Wie cs, sich alsdann heraus stellte, war, das nach dem Walde mitgezerrte Opfer eine junge Jüdin, die auf einem Spaziergang mit ihrem Bruder ergriffen und gewaltsam fort geschleppt wurde. LeKlercr entfloh beim Anblick der ihm entgegengehaltenen Revolver, seine Schwester' ihrem Schick,ja! überlastend. Auf,! der Strecke Novara. Turin fuhren zwei Herren !n einer Ab theilung erster Klaffe. Sie . kannte sich nicht und saßen stillschweigend neben einander. Plötzlich fühlte einer der Herren einen Druck an der Stelle, wo er sein vortrefflich ausgerüstetes Portefeuille trug. Er griff zu und zog die Hand feines Reisegefährten nebst dem Porte'euille aus der Tasche. Der Angefallene war kraftiger, als der Dieb, und er versprach diesem, ihn so lang mit seinen muskulösen Handen nieder zuhalten, bis er ihn auf der nächsten Station den Karabinieri ausliefern könne. Der Dieb legte sich auf's Bitten; er stellte dem Anderen vor. daß er ja nicht geschädigt sei, und daß er also auch gar kein Interesse daran habe, einen armen Teufel Nls Loch zu brin gen. Doch der Andere, wollte davon nichts hören. Da entschloß sich der Dieb zu folgendem Ultimatum: er bot seinem Gegner 50 Lire Entschädigung für die Unbequemlichkeit, die er ihm verurzachte. Und damit hatte er den gewünschten Erfolg: der ' beinahe Be raubte nahm die 50 Lire und H.'ß den Anderen auf der nächsten Station ruhig laufen. Ein raff, nirteö Gauj SnJXSRsS&Ä t PlnPiTl VI nett ti njliTnf: flllT Dfui XiauninOlIa . m - ; i m ernt em ebenso keckes als rafsinirtes Gaunerstück , verübt. ' Vor dem Schal ter bei welchem Geldbriefe , angenom men werden, erschien der Diener der Landwirthschaftlichen Kreditbank mit vier Geldbriefen, in welchen sich zu sammen 6000 fl. befanden. Er legte die Briefe auf den Schalter. Neben ihm stand ein unbekannter Mann, welcher plötzlich sämmtliche vier Briefe an sich riß und aus dem Büreau weg in den Hof eilte. Der bestohlene Diener eilte ihm nach, fand jedoch die Thüre von außen verschlossen. .Der Thäter hatte mit dem außen angebrachten starken Riegel die Thüre abge sperrt. Mit großer Gewalt mußte , " "t- ' -V. -r :r - idie Thüre erbrochen werden, um den Gaunor verfolgen zu können. Erst in ?iner entfernten Gasse wurde derselbe im ersten Stockwerk eines HaujeS ange halten. Der Sicherheitsmachmann, der ihn erwischt h2tte, wurde von ihm zu Boden gcworfen, worauf der1 Dieb abermals die Flucht ergriff. ; Er wurde wieder gefaßt, zerriß dabei einen der gestohlenen Briefe, in welchem sich 2000 Fl. befanden und es gelang ihm zum dritten Maie zu entkommen. , Schließ lich wurde er jedoch endgiltig festge nommen und zum nächsten ,'Polizeikom missariat gebracht, wo er als der Agent eines Advo'atcn agnosnrt wurde. Er gab an,,' das Verbrechen aus Noth ver übt zu haben. Im Aleandra - Tbea. ter" zu Petersburg starb vor einiger Zeit, wie damals ausführlich berichtet ruurde, ' der .' berühmte Schauspieler wobodln während der Vorstellung eines volksthümlichen Dramas. " Nach seinem Tode wurde die, Rolle, die er in dem' Stücke gehabt hatte, einem Schauspieler Namens , Schein anver traut, der sie jedoch nur einmal zur Darstellung brachte; , denn als er nach Schluß der Vorstellung das Theater verlassen wollte, , sank er plötzlich vom schlage getroffen als Leiche zu Boden. Die Direction des Alexandra-Theaters wollte nun die Swobodin-Schein'sche Rolle einem Herrn Davidoff übergeben, deri sich jedoch entschieden weigerte, eine so verhängnißvolle Partie, die nach seiner Ansicht den Tod zweier beliebten Künstler verursacht hatte, zu überneh men. Die Theaterlcitung gab sich alle Mühenden abergläubischen Schauspieler zur Vernunft zu bringen. Davidoff war aber unheilbar und zog eö vor, die Stätte seiner langjährigen erfolgreichen Wirksamkeit zu verlassen und sich von oer Jntendatttar der kaiserlichen Thea ter wegen Gehorsamsverweigerung und ContractbruchS verklagen zu lassen. Man darf gespannt sein, ob die Gerichte sich auf den Standpunkt Davi doff's stellen und den Künstler durch feinen zivar lächerlichen, aber begreif lichen Aberglauben für hinreichend entschuldigt halten werden. In Rußland, lvo ein großer Theil der Bevölkerung fehr abergläubisch ist. wäre das schor möglich. Die in ihrer Art einzige Sammlung von Illustrationen zu Goethe's Faust und der Faust. Sage, welche der als Goethekenner renommirte Gelehrte Bode bei feinem Tode hinter ließ, ist damals in den Besitz des Herrn Dr. Alexander -Tille in - Glasgow übechegangtn. Derselbe 'wird' später, fo heißt es, die Sammlunz der Unirer sität Leir:ia c!Z CeiV.er.t c::ir::.X;:n.
Dr. Tille wird die Illustrationen in der Sihung der engl'.schen Goethe -Ge-sellschaft in London am , nächsten Freitag Abend ausstellen. "' Die Sammlung umfaßt ungefähr 1 vierhundert Stücke. Peter (Cornelius Kaulbach, Retzsch, Nehrlicb, Seiberts., Kreling Makart und andere bedeutende deutsche Künstler'sind darin repräsentirt.,,, Professor Herkomer ist erfucht worden, den Vor sitz in der nächsten Versammlung! de Goethe - Verein? zu übernehmen. Aus S a n t e n a in Eorfica wird gemeldet, daß der Bruder deS Bri ganten Giovanni auf offener Straße und am hellen Tage von einem gemiffcn Cesare de Santi aus Coldarella ermor-
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dct worden sei. Der Mörder wurde . sofort von der Gendarmerie verhaftet, .... ' ' . f Der Beweggrund zu dem Verbrechen war. wie es in Cortica fast immer der' -v t fl V. oi . v.iii n. ttt i&nsl iit N,? vltrthpiift" . Tr iHrmrtntf . i ()VM f . 0t . 'V Giovanni tödtete im Jahre 1838 den Vater des de Santi, und da der letztere den Räuber selbst, der sich schon seit fünf Jahren im corsischen Busch, aufhält, niemals treffen konnte, .verfiel er mit echt korsischer Logik auf den Gedanken, wenigstens den Bruder des Banditen abzuschlachten. Der Mord hat in Santena große Aufregung hervorgeru ken, zumal es als sicher gilt, daß jetzt wieder ein Giovanni einzig und allein daraus sinnen wird, die jürgtte Blutthat an einem de Santi Zu rächen. Unter den vielen Drn gen, welche der Rector. der Berliner Universität, Gehcimrath Professor Dr. Virchow..von seiner Reise aus Rußland mit heimbrachte, besinden sich auch einige Brote, wie solche in den Hunger distri;ten Nußlands gebacken werden. 5ic sind aus dem Samen einer Art Khcnopsdium hergestellt und gleichen ihrem Aussehen nach, dem Torf. . .Eine Untersuchung hat ergeben, daß der Nahrwertd dieser Brote ein größerer ist. als der des deutschen Roggenbrotes. Während dieses meist nur 6,04 pEt. Eiweiß und 0,43 pEt. Fett enthält. weist das russische Hungerbrot 11,79 Procent Eiweiß und 3.79 M. Fett auf. Nur der Stärkegehalt ist bei dem ruslilchen Brote geringer, als bei der Roggenbroten. D ie M itth eil u ng e n g tl'cyer Vlatter. das aus volz von dem alten Nclson'schen Flaggschiff .Foudro yant" Prinz Heinrich von Preußen sich ein ganzes Mobiliar für' ein Zimmer habe anfertigen lassen, und daß andere deutsche hohe Herrschaften seinem Bcifpiele gefolgt seien, wird von dem Hambvorr dahm richtig gestellt daß allerdings ein Stück von dem Fou droyant", in die Hände des Prinzen ae langt ist, nämlich ein Stück Holz, für das'der Prinz den Preis von 1 Mark 50 Pfennig bezahlt hat. Ob andere deutzche hohe Herrschaften" semem Bei spiele gefolgt sind und sich auch ein fol cheS Mobiliar zum Preise von 1 Mark 50 Pfennig zugelegt haben, ist unbe kannt geblieben. . Ein erleuchteter Be a m ter ist der Leiter der Präfettur in Boto schani (Rumänien)Anton Gheorghiade. Er hatte im, Auftrage deS Tomanenml Nigers eine Statistik der Stadt Boto schani' auszuarbeiten und berichtete: In der Stadt befinden sich 40.000 Seelen, unter diesen 19,000 Rumänen, 7.000 Juden und 4,000 fremder Na tionalität. Gesammtsumme 30.000.' Das Actenstück wurde von dem Minister an den Präsekten mit der Frage zurück geschickt, wo denn die übrigen 10,000 Seelen geblieben seien, worauf der Herr Prafekt wörtlich antwortete:' Die seh lenden 10,000 Seelen sind ebenso viele minderjährige Kinder, , bei denen sich gegenwärtig weder das Geschlecht, noch der Eivilstand, noch die Nationalität amtlick feststellen liek ' vyyytt4y.wm .,W?tth einer Schachtel eine Guinea.' :it t!.? geschmacklose nk aufliSban Hülle j .? UEEÜ A .15 l PILL find ein wunderbare; j Mittel gegen Magen. schwäche, l rt; Migräne, gestörte Verdauung Verstopf, ng, kranke Leber .: auch alt sehr wirkfam und bellend bei Jranenleide defunden. Bei ollen Tpotbesern Prei SSe. dieSchachtel. , Ve Bork Depot: SW lutiai fctr. i 133 c-tnc Siquöre -r'-fstr kfiii 'Äiiir '! fi . ;l" '!! : !. it.: !' .w'1'1 ' f"'1 , .. i "n;n, w v r,i "' ' 1 '' w '' Vunsunv uMltlcnlicvrtt iit! SWMbSS 1 II 1111 '"il"?' ,-":!;-:ä.Si jl;- .!ij:!ii:j::;!!):":,'!!,;iH!,!:i;ä':'!::--!i;f!Si! Mill::!!1--;::!'"" Peter F. Conway, , 200 OS Washington Straße. N. F. Dalton & Co., H a n ö l e r in Bau bolz. Tbür- und Zlrenstevrihn'en, Schiudelu, Lotten. Süd N,bl Oft WshinAton c. gndtanax oliS rr? - , n mm Spezialarzt für Augc, Ohr, Nafc und Hals. In PraziS seit 1 867. Dauernd etablirt 4 West Wafh ington Str., Indianapolis, 3 n d. und Or. A. B. Barker jr., Ofsce 391 West 4tt Straße, Tincmnati, Ohlo. Patienten, welche aunt)alb der", Stadt vohne, werden erfolzreich durCorrespow
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