Indiana Tribüne, Volume 16, Number 109, Indianapolis, Marion County, 8 January 1893 — Page 4

MöMm-MWW ' Erscheint .. 'i .. ' . s ',b:ii v ' ' ,-riV . ' ;-. füglich und S o nnt zx Z s.

Die gliche .Tribüne kostet durch Utt Xr&ßtx tZEemS per Woche, die SonntagS..Trlbüne- k Cet perWoche. Beide züsammen 15 Cents oder 33 Cent perMonat. Per Post ,ugelchlckt in War. zusbeahlunz' per Jahr. Office: 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 8. Januar '93. Ein UeberfaU. VumoreZk doa Bernhard LhrensklS. In dem romantisch gelegenen Stadt chen Fichtenroda, da? von großen, Herr lichen Waldungen umgeben ist, befand sich die Bürgerschaft und vontcfamlidh der erbliche Theil seit einigen Wochen in nicht geringer Aufregung. ArbeitS scheues Eesindel hatte m den benachöarten Walddorfern schon wiederholt mit großer Frechheit Einbrüche verübt, ohne da es bis iefet aelunaen var. den Schlupfwinkel der ißande zu entdecken. Erst vvt wenigen Tagen wurde, ganz ln der Nähe der Stadt, ein Handelsmann, der mit Seilerroaaren hausirte, seiner aerinaen Baarschaft beraubt: da mit hatten sich die Strolche jedoch nicht begnügt, sondern ihr Oser, gleichsam um eS zu verspotten, mit den eigenen Etnaen an den Pfahl eines WegnielZers geschnürt; solches war am hellen Tage geschehen und dte Entrüstung da rüber Zehr aron. Bald darauf aad ein neueS Ereignin reichen und willkommenen Stoff zur Un tcrbaltuna. Es war eine helle Mondnacht und der Herbstmind fegte brausend durch den Park der Villa Kroll, welche außerhalb des Städtchens auf einem Hügel anmu itjia, gelegen ist. Im SchUfcabinet der Besitzerin hatte die Wanduhr die zweite 'ioraenttunde verkündet. Frau Jacobine fuhr auZ leichtem Halbschlummer jah empor und lauschte, ob nch tn dem stillen Hause etwas regte; schon war sie im Begriff, sich wieder in die Kissen zu schmleaen. a!S ein Geraulch Nc erschreckte. daS aus großer Nahe zu kommen schien. Borslchtig erhob sich die Dame von ,y rem Lager, hüllte sich in ein weißes, fal tiges Gewand, da? ihre schlanke Figur noch hagerer erfchemen lieft, und leuch ittt unter das Bett, obwohl sie diese Vorltcht schon am Abend vorher gebraucht hatte. Dann schlug sie mit bebender Hand die schweren dunklen Portieren vor den Fenstern zurück, es war jedoch kein vltzbuve dahinter verborgen. .Sollte der Bösewicht im Gehäuse der Wanduhr stecken? Diese Gauner verstehen es, steh so dünn wie ein Bindfaden zu machen," murmelte Jacobine und öffnete zaghaft . .i. ... c t ' vn . sie jcginaic .yur, aoer cucg viejc c jürchtuug war unbegründet. Nun leuch tete sie m die weite schwane Kamlnozs nnng, da fuhr ein heftiger Windstoß heulend durch die Esse und verlöschte daS Nachtlämpchen. Zitternd vor Schreck und Aufregung tastete sie sich zurThür des Nebenzimmers, tn welchem ihr junger Gatte schlief. .Lieber Franz l rief Jacobine mit oeilommener Stimme. Keine Ant wort. .SüßeS Fräuzchen, hörst Du Senn mcht ( co erwache doch!" rief Zacodme ängstlich. Endlich zuvste sie ihn heftig rn Ohrlävpchen, uns der so unsanft Geweckte ktarrte schlastrunkcn aux die welue lange 0A Mondlicht umflosseue Gestalt; dann fragte er ärgerlich: .Mein Gott, was willst Du denn? Weshalb störst Du mich im besten Schlaf?Es ist ein Dieb im Zimmer. Unsinn 1" Aber ich habe es deutlich gehörig .Sinnestäuschung! Neroenüber reizMgZ Mit Deiner unaushorlichen iiv.ixii vor Einbrechern machst Du Dich leserlich, eutgegnete Franz mürrisch. 9s im bekomme ich noch Vorwurfe! Ich bin überzeugtdaß, wenn es Rauber wagen sollten, mich zu entführen, o würde das Deinen SchtmMner auch nicht stören," sagte die beleidiZt'Oaltin enttüstek. mBa leichtsinnig sind kleNaubexmcht, Du hast das wirklich nicht zu : .b fürchten, lieber Schatz und nun geh nieder zu Bett." , . , v .Keine Macht der Erde bringt mich in mein Schlafzimmer! Jlun, dann thue, nU Du willst," brummte Franz und wickelte sich wieder behaglich in die Decke und schlief mitsT. Erzürnt ging Jacbine in den Salo und zündete die Lampe n, um den Rest rer Nacht auf dem Sopba zu Herbringen: sie faßte den Entschluß, die Zügel noch straffer anzuziehen, denn Franz war nichL nehr der zärtliche und gehorsame Gatte, im ersten Jahre nach der Berheira--hunz; daß sie selbst sich den lebenstrogen geselligen. Mann durch ihr kühles, herrisches Wesen entfremdet hatten kam ihr nicht in den S!nn. Da auch die zweite Ehe bis jetzt kinderlos geblieben war, fühlte sich Jacobine gelangweilt und wurde immer launcndafter. Als sie, die reiche Wittwe. Bcs:tzerin' einer schwungbast betriebenen Porcellan sabrik, dem jüngeren vermöenslzsen Bewerber ibre, ielbeaebrte 4?ait'd reichte, hasste sie,aß derselbe sich , 3 r - m. c , C . r .. rtr .ni: "i jug'slja uno ocmutysosu ergeben zeigen werde; jetzt mußte 'sie sich seufd eingesteh.n, deß der, Undankbare seine Ehe ls drückendes Joch empfand aber sie war die Herrin im HauS und im Geschäst und Franz sollte wieder gehorchen lernn... Der stürmischen Nacht folgte ei iiü: icr unfreuk.dlicher, Tag. Franz trank den Kassce in seinem Zisimer und ging nach kurzer Begrüßung, die z?on Jacobine unerwidert blieb, i die Fabrik. Sachdem daS Mittigsbrot von ttn Qtucn schweigend eingenommen war. brachte der Kontordiener die Briefe und Zeitungea von der Post. , Jacobine griff nach der Wsrgenzeitung ! und Frnz er, örsch einen d Briefe. ! ' Nach einer kurzen Pause wendeteer sich zu seiner Frau mit den Worten : Soeben schreibt mir der DvLtor, daß heute Abend eine Versammlung in Wahlangegenyelren elinnLer," machte stch aber H sdurg unn ütwen mtm$$ lchuldlz.

UM 'tum venn thatsächlich enthiett der Ärlel lo:gende Zeilen: " Nebster yreunot , Heute Abend werden sechs fette GZnse im - Zvergicyiozzcyen ausgeregeir;.i un,er Skatclud und der Amtsnler detheiligen sich ebenfalls. Wir hoffen bestimmt, baß Tu kommst, wenn auch die Alke dru'nmt. 'er Bürgermeister yak w:eder mal Sitzung und kommt mit dem Apzihettr nach. Begmn des Zaubers Punkt acht Uhr." Das Veraschlößchen war ein beliebtes Restaurant tn den Ruinen der alten Burg Barellstcln. Franz, em Iktdenschastllcher Kegler, freute sich auf den gemüthlichen Aben'y, sagte aber in gleichgilligem Tone: .Bezüglich unserer zahlreichen Arbeiter wünscht der Dockor, daß ich mich an der Verfammlung betheilige." f.t jt-fjf. i... t i. munv icg rouiGc, oap J11 V Abend nicht ausgehst," entgegnete Jacobine in scharfem Tone. Diese endlosen Wahlversammlungen kenne ich und dann setzt Ihr fcuch noch em paar Stunden n den Spieltisch; inzwischen kann ich mich in unserer elniattlen Villa zu Tode Sttgstlgen." .Jaeodmk, Du behandelst mich wie Deinen Sklaven," rief Franz gereizt. Srn drei Uvochen zperrst Du mich förmlich ein und verwehrst mir jede gesellige Zerstreuung. .Weil seit drei Wochen Rauberaesindel die Gegend unsicher macht und unser $Rurnriniter ttnr GsMrtfntftfcf ff UlJtHHltl tk WMIlHttHy lautete die herbe Antwort. Es Herr schen jetzt in unsere Wäldern wahrhast bulgarische Zustände, soeben lese, ich von neuen Räubereien in Makedonien; das wird nun in jedem Winkelblattchen abgedruckt und in jeder Dorsschanke besprs chen; natürlich wirkt das bei allen Vaga bunden ansteckend wie eine Epidemie, um so mehr, da sie missen, daß unsere ganze bewannete Mackt im labmm olueiö er Wecknlein besteht. ES ist unver ntwortlich, daß angesichts solcher Zu stände noch kein Militärkommando nach Fichtenroda beordert worden ist." Ach, übertreibe doch nicht, Deine Furcht ist thöricht und Du wirst noch am hellen Tage Gespenster seyen." .So? waren die beiden Strolche, welche gestern Abend unseren Park um schlichen, vielleicht Gebilde meiner überreiUen Phantasie?" Bettler treiben sich überall umher und ich werde trotzdem heute Abend aus aeben." .Das wirst Du nicht thun!" rie Jacobine laut und erregt; wenn mich die Behörden nicht schützen, so habe ich wenigstens Schutz von meinem Manne zu beanspruchen." .Bitte, maßige Deine Stimme, Du n F. . . fi. ..... s . vlanurst mic? tonst vor rcr wiener schast." .WaS kümmert mich die Diener, Schaft? Ich verlange, daß Du ge horchst!" .Nun gut, um diese unerquicklich Debatte zu beenden, werde ich zu Haus bleiben," sagte Franz resignixt, entnahm lelnem Notizbuch eine Bllitenkarte, au die er einige Zeilen schrieb, und ging dann, n höchsten Grade rezignirt, aus s Kontor. Jacobine blickte ihm triumphirend nach, wahrend sie vor sich hinflüsterte? Ei, wie gehorsam mein Fränzchen sein kann? Ja, , hk Männer sind um den Finger S wickeln, wenn man sie nur richtig zu behandeln versteht und mit energischer Hand .di Zügel führt." , Im Kontor rsuoertiNe 'Franz die Karten rief den Diener und befahl jhm den Brief sofort zu Herrn Dcctox Fröhlich zu tragen. Zit ?lbend brach früh herein, uud sls die ArbcltölZle in der Fabrik sich leerten, war es bereits .dunkel, denn schwere ZiegettwoZk'eit lLates M jrage über die Gebirgswälder." . . Als die nunte Stunde schlug, erklärte Jakobine, daß sie sich durch die Aufrec.una der vorigen Dacht ehr ermattet sühk m:v, zeitig zur' Ruhe gehen wolle; sie küßte Srsnz, der die Zeitung las, zärtlich auf die Sjrn und sagte schmeichelud? Siehst D, l'itht ich mein artiges Ä)!nnchen, nun kann ich mich beruhigt niederlege, Dann klingelie sir der Kammerjuttzser, M sich Znlkleider zu lassen. chonr?ar sie im Begriff, Pfanne fortzuschicken, als etwas Üuheimliches geschah. Me gewaltige Ulmer Dogge, w.'lche jeden Ndeich pon der Ketie gelost rout ce, ; ließ ein dumofks drohendes Knurren vernehmen; janu wurde es wieder still:. Die beiden Frauen lausch-teuLeknlps nnd vernahmen deutlich, wie bald HU,r ba!Z dort leise vorsichtige Schritte über den Kies duschten. Verstoblenes lüstern wurde hörbar, Z?.ann versuchte einer der nächtlichen Besucher sMchtlg die Hausthür zu offnen; dieselbe jsatfiln bereits verschlLssxn. . . ' , ..Nasch dKl'egel vor !l befahl Jaco Kine, dann rief sie Franz, wir werden ükrfallen ! " In ' demselben Auaen blick knackte Zier Hahn eines Revolvers jmNes r,..: v . ll. . , tciiuuujui uu; c rief ici c tu rück: ,Jch mache xch schon schußbereit, um die Schufte mit .ei, , Keinen Gruß zu empsangen." . ' , Uirt GotteSwille, nur nicht schießen bat Jacobiue Todesangst, , sonst ermorden sie uns Beides , .Nun, ganz wie Du befiehlst.;" si, sterie der gehorsame Frnnz. , Jetzt hörte man das , Knarren , der eichene? Treppenstufen,, vermuthlich hatte die Bandiken durch das Seitenpsörtche Eingang gesunden. Susanne lag an der Thür,, auf den Knien und betete: Afo guten Geister loben Gott den Herrn.", ! Jacobine sank aufs Bett nieer und verbarg den Kopf in den Kissen, .aber gleich darauf jagte sie die Angst wieder empsr. Nun wurde die Salonthür aufgerissen und ine heisere Baßstimme rief: .Da hätten .wir ja das Goldoöselchen gefangen! . Äinht ihn ge.Zchd ! " Bei Sssnne.war die Neugierde .doch flach grötler als die Furcht, sie guckte durchs Schlüsselloch n flüsterte: .GnäFrau, die Kerls Haöey schwarze Msskes vorgebunden!" Eifl .kurzes heftiges Niuzea .entstand, polterten zur Erde und dann rief Franz mit erstickt schmerzlicher Stimme,' ,cbe wohl, La,

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WvjÄeinlge ein Wiigen im schärfsten Trab davon. Die lzeängstigte Frau , brach in Thrancn aus. faßte sich aber bald ; denn nun ... .li.JV.v v.rui'rf'tif't1: f' ü-iN! ?'l!"i, -j.; H';.'--;:i

Öuii r, i i - r. uv . ' ..itxtii- t.r.iO Ais 0i?vriitrn riftnnf n , .Weae 00U oen jvuityci; viyn fTi .lfti1f.,ini i. tC( 1MTstf? s A : Vvt I llc CU uuue. ii vu.Muuuivimn vtv Polizei benachrichtigen. . , X !. ...i K.r.rcx er Rvier ist z uaq .ujcioau; zur Kinne ß gegängen", schluchzte die Zose. ' , .Was? Ohne meine Erlaubniß?" brauste Jacobine auf. .Ach, der Johann fragt die Herrschaft niemals, er hat auch besohlen, das Settenplörtchen ozlen zu lasten, damit er wieder in's Haus kaun." . , . . So? Alzo Herr Johann hat be. fohlen! Das sind ja nette Zustände in meinem Hause, und von dieser Unords nung bekomme ich jetzt erst Kenntniß?Schäme Dich, Susanne ! Johann den Taugenichts werde ich morgen aus dem Dienst jagen, und zu? Belohnung für Deine Verschwiegenheit wirst Du jetzt selbst auf's Amt gehen!" .Nicht um eine Million, gnädige grau! Ach, verlangen Sie nur das nicht von mir:" bat Susanne flehentlich und zitterte wie Espenlaub, .die s ürch terlichen Menschen haben gewiß das ganze Haus umstellt." .Du bist ein Hasenfuß", spottete Jaeobine, während ihr selbst das Herz zum Zerspringen klopfte, .und Rieke, die Kochin, wird voraussichtlich nicht tapferer sein," fügte sie hinzu, aber etwas mutz doch geschehen." .Wenn, Sie mich begleiten, gnädige Frau, dann will ich aus meinem Kam merfenster so lange schreien, bis eS der Gärtner in seiner Wohnung hört." Als dieser nach langem vergeblichen Rufen endlich zum Vorschein kam, er hielt er den Befehl, so rasch alS möglich dem Bürgermeister zn melden, daß Briganten die Villa überfallen und den Herrn fortgeschleppt hätten. Der Gärtner war auch kein Held und wäre vor Schreck fast umgefallen, als er hörte, daß Räuber eingebrochen, seien ; nur die ernste Drohung, sosort aus dem Dienst entlassen zn werden, bewog ihn, die Botschaft schleunigst auszurichten. Jocobine schritt rastlos im Salon au und nieder und machte sich Vorwürfe über ihr allzustrenges Regiment; denn wohin hatte dasselbe geführt? daß der Kutscher Johann befehlen durfte, nächtlicher Weile die Thüren offen zu lassen, damit er ungehindert die Tanzböden besuchen konnte. Solche tlngehorigkeitcn erlaubte sich ein Dienstbote, während sie ihrem Gatten seine personliche Freiheit be schränkte. Aber geschah es denn nicht nur aus Liebe zu Franz, daß sie ihn so kurz hielt und an's Haus fesselte? Nein ! Nur zur Befriedigung herrsch: süchtig r Launen und aus Eisersucht, so antwortete das mahnende Gewissen ln ihrer Brust. Zwei Stunden banger Erwartung waren verstrichen, als schlürfende Schritte hörbar wurden und der alte Polizeidiener Wcckerlein durch lautes Pochen Einlaß begehrte. Er überreichte mit stummer Verbeugung ein. zusammengefaltete? Villett, das folgende mlt Vleistist , ge schrieben? Zeilen enthielt: - .Siebes Frauchen! Beunruhige Dich Nicht zu sehr,- denn bis jetzt bin ich noch heil und gesund. Man hat mir gestat tet, diesen offenen Zettel s Dich zu senden; wohin ich geschleppt wurde, darf ich nicht verrathen. Die Herren - Brik anten fordern als erste Rate des Löse- - . . '.."i t .x " ' m . v ry' &mtz ein ljicacn lmporllrle Cigarren, zehn Flaschen bateau Lasitte und zwei Flaschen Rum, damit KZuf Dein Wohl ttvlcn können; eS wird lchts fchadeu, fsc$ß tu einige Citronen und den nSt'hi, e Zocker bisegst. Sollte Weckcrlein vbne die gewünschte Spmtuosen zurückml'..- t" . -:-J' (... v " ' leyien, 19 wclve pcnein Operation unterworfen, die Sanct Petrus an 'iWÜ( chus vollzog. Es war unvorsichtig von $t Pol!; zu ..benachrichtigen der nie VSsAeeier ji empier ,elner P stich tireue AewSivu,'(,Nitbmpielloser K ü h n h eit u n o n ur v o m b ra ven eckersein gegleitet, folgte er bei ' Fackellicht dk Kpuu des Wagens und versuchte, mich zu besreien, ,de aber überwältigt und i . ' y, t t r !' t r ' '' Aese,jelt. Ich beschwort Dich noch, vor.läusiz keine weiteren Schritte zu meiner eftttnng zu thun, denn die sind bis .an dieZähtte wafsnet und zum Aeußersten entschlossen.' Vkhzlte yuken Muth, ps hittet Dein gefangener Frzn,." , Ja,csbi?e athmete wie von einer schme, ?en Last Zbesreit .äuf ; die Gewißheit, daß ihr Wann jetzt nicht in , Gesa bp sei, enthielt Trost ud Beruhigung für sie, vinn wie. sehr sie Franz liebte, war ihr erst' i den letzten kummervolle Gtunden klar geworden. Zwar machtet st, dex fsxi exte Wein stutzlg.'Lhcr sie erinnerte sich, Z?aH 5ch die bulgarischen Briganten kürz lich in der A'Zlösunq des österreichischen Beamten auch 'erlichf Seschenke ausbedungen hatten, deshalö S.rdr.et sie an, die ,Jngredenzien zu einem' 'Sftiae an ...e f t e . . , ' ' " iincg 0on zu verpacken. ! , , nachdem Weckerlein mit der schweren Bürde jbrirottet war, suchte Jacobine - ihr Lager auf's' aber Uly. sanfter Schlummer,, erquickte' sie, denn miU, örohende rti.n..r. ' "' . cjiQiicn veksvigien zie aucy nocz tff DrÄm'p)', Als die Mocke r Fabrik zur Ar? beitrief, erwachte Zxrau Soll, , machte rtch Toilette und blickle dann, v,u n'ruhe erfüllt, in den Park hinauf wo der rauhe Herbstwiud - die braunen, welken Blätter umherwirbelte dg sah sie mit freudigem Schreck wenn es ich eine Sinuestöitschung war daß sich Franz. bleich und aögeszxflnn mit müden Schritz ten der Villq näherte, unZ mit dem jubelnde Ruf: .Gott sei Dank, btz ich Dich, wieder Hz h,j" eilte sie ihm entgegen. Während des Frühstücks gerichtete Franz. wie übel eS ihm ergangen ar er schilderte mit lebhaften Farben'oie Ereignisse der oerhangnißvollen Nacht und alle erlittene Unbill. .Ach. Du arme Opferlamm, daS ist ja entsetzlich. " rief Jacobine ergriffen. .Aber wie war es Dir möglich, den Näu, t.rn zu entrinnen? Wer hat Euch b freit?. .De- starke Putsch xzar unser Retter, dcnn als die wilden GeseLkn t:n lebten Becher, geleert hatten, sanketl sie h'kitt Schlaf. Nach unsäglicher Mühe aelanä ! -.1 J. ' ' . . 7 ,a . 3

c Mir, ttnüf von oen iricre iu oe I freien, mit deuea sie ich gebunden 5zt, -' 7 - - -.

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- , Um mit unseren Minterrr cn Preis.. fa , wir l, M i a:öC : S oseu ilt as Im ist ,utt waam. bH c? ualilät v V ''''Trt ' MrsiSIitiy Asten n SririsHrst, Pä. TW.' untZzööze. Qnn ist Fule Pi'Vrn iwt f;rt?,.iibf.mciTr. n' tunce sr-tii'X4 Auckei ad Brenne, tlaf rx?el iuus wet rjtc6 nahs s.e Hoods Sarsaparille und. ocbrauttte Hrod'-Z CV."-ts".lt. Cal darau? dcganns He 5e5itlnferc z d". iic rrzkudnnz ick. se tost c-LkÄ?.dig ß.'hnli M!, ,ak: JÄ ersrei'e mlt eimt föcfur.MK wie mchr sei: langei J ren 'Bi? ZZnd ir t S)rt. ffen vnsönNÄ j-efntti nd tvivert. h&itCVw ahr ist.- S. Srch,, icüA, 2evobtm, L?o)'S 4J 2Vn bc:tin si-riwSKrt-nde ä-f r Perfitujt. indem sie die rerittsNsie ZeVegu HeZ Ädsüyr:aalS w'c der herstelle. ten, dann durchschnitt ich die Fesseln des Bürgermeisters, wir stiegen behutsam über die Briganten hinweg und. warer , , M '- :' " - " fr." . , : ;? In diesem Augenblick wurde die Thür, glocke stark geläutet. , ' ' ' ' ; Mein Gott, wer stört uns denn schon am frühen Morgen wieder?" schalt Ja: -' f -?" ' ', ' ' y, 4 eobine ärgerlich. Vielleicht ein Bote om Amtsrichter, f äußerte Frnz ?nlt wichtiger Miene. ' Gleich darauf meldete Susanne, daß Michel, der Hausknecht aus dem Berg, Schlößchen, Herrn roll zu sprechen unjchte. ' . - ' " .Ich fpffime sogleich rief Fran ff . ... j' fa; . ,-; . . . .Nein, nein, bleibe nur hier, Du bist ja so ermüdet der Mensch mag herein kommen befahl Jacobine kurz. Franz wurde noch blässcr als er schon tf-.-. ' et -. f. " uno icyien wie aus noyien zu styen !, Nach wenigen Augenblicken trat Miche mit vergnügtem . Schmunzeln n,,?r httl flmn Regenschirm ml 5r Hindi l-ri.i ti . i- .jrr " ras zauvxrns ?N thum erkannte ' . Scheensten kuten Morgen, meine Herrschasten,? begann Michel mit geshntk? Höflichkeit. , ' .Herr Kroll, ich bringe Se Jbren arienteidenen Rearnscherm, den' Se'heite Nacht km Berg I cjici ei yaven stehen ta zen, nd weil der t : . r . t r - - . it- - j fitMijin gar ,o orieoe ausilkyl, oa gtoovt (iiiS IStW (riiitiiw in' , .wy, ,V0 . w Ir flMMlUHl II. .Schon gut, Michel 1 Lassen Sie l5X' 'iL'i.-: Ä.ii-: '.f. ',v:r:;:-r'nrf . " V T fiui jii oer Jtucgc ein ruystllii geven,? sagte Zran jnit unterdrücktem ' Grjmm. 3ybine v?ar 'einer Ohnmacht nahe und mußte sich' ?n der,?tahllehne ' sesi? halten, " sZchdem sich der ' Hausknecht ...i: i f i .-. . . rt 'e ' enlsktfls yakie, gewann lyre a ung i . v :. C' t:.r. Ti . xi .-. c 5.,. t ... " uwptr uttp ix ciicui uoex pen fNfi f i r... . i'. ..f fc 1 ' i" 1 !:." II" f . tulvienuitver. ?ie vegann, tn seien lichem Ton ' ' Dein Betragen, Franz ersöfft mich" mit tieser Trauer, denn'ich djjrchschsue das ganze abscheuliche Possensplel. 'Deine egelbrüder waren also ' . (n ' ... i ... (.' . . ' . , e rm r . ' oie Briqanlen, oie Mir einen 10 fiireziex, lichen Schreck einjagten, und daS BergSchlößchen war die Räuberhohle, in die '!: f 4 : r f l 1 '-V:'fV i l -ii'"1' jjicö lchiepplen. it zwecklos, noch seilere' Wore an Dich zu verschwenden, aber acht volle Mches Darfst Du mir nicht wieder' unter die'Aucz'en' tkete das soll Deine Strafe sein! Da eS nicht in meiner Macht steht, Dich in die Lervanng zuschicken, so werde ich noch heute Zu l meiner Schwester nach Berlin ;'risn;;;;";fii;:;;$ Mit der Haltung und Miene einer be? leidigie pnigin rauschte Jacobiue a? Frapz vorüber unh drücte heftig auf den Knopf' der elektrischen Leitung. Zslh Susanne erschreckt hereinstürzte, exhiel sie den Befehl, sofort die beiden großen Koffer zu xgckeu. m Mit dem nächsten Schnellzuge fuhr die erzürnte Gattin in die glanzvolle Residenz, um ihren Kummer zn zer? streuen und neue Kräfte zu neuen Känz, psen zu sammeln. Zu derselben Stunde saßen die lufll, aen Briga'iten beim Frühschoppen und brachten ein Hoch aus auf den beneiden werthen Strohwittwer. Herr Erbrich nimmt Aufträge für weuoeruymren pavst .ttwauktt Mere in Flaschen und Gebinden entI t-jf.ta(iAn 1 001 sa.s4,iiS . d e weltberühmten Pabst Milwaukce

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