Indiana Tribüne, Volume 16, Number 106, Indianapolis, Marion County, 5 January 1893 — Page 2
WWMMiMne. ;.?iiis;if';ii;ii-:ii;l";is;it ' . " - li!lSiäÖ ' Erscheint füglich und Sonntngs.
ATkeDWeBTNbuAtsRet durch den Trczer Cent per tio&e, die Ssnr.tszZTribüne' 5 EcnlZ per Woöze. S?eiSe jusumAiett TSCents der IsWM. Per Po) psefilit U Vsr aa8beja!jtuf t per Jahr. Office : 130 Osr McryZand Ctrae. SndianaxoliS, Jni , 7. Januar ? 5kuS rizona'ö Vaudltttttage. In dcr le'en Zeit ht man wieder öfters von verwegnen Erpreß- und anderen Räubereien im SSeiien oder Südzvezten gehört, kkche Einen immer wieder daran erinnern können, wie dünn eigentlich noch die Tünche unserer jugendlichen KuZwr ist, und wie leicht Durch dieselbe noch das gewöhnliche .Jerbrcchen der Faustrechttaqe hindurch' schlägt, wie da; Blul durch die Haut. Früher allerdina war eS damit noch ganz anders! Stellenweise braucht man sich nur ein Jahrzehnt, oder doch nicht viel darüber, zurückzuverschen. um auf eine so vorherrschende Räuberromantik srn stoßen" wie sie in anderen cioilisirten Ländern "vor mehreren Jahrhunderten i.n ioch:oant war. werfen .wir z. V. nur einen Blick aus Arizonas tlassische Näubeneit, die noch frisch im Gedüchtrufe der Gegenwart lebt! Wohl seine abenteuerlichsten Jahre hatte da? Territorium Arizona in den Jahren 1375 bis 1883. TitU gesetzverachtcnde Horden Grenzer machten es, damals unsicher, und trieben nicht nur die Räubereien aam berussmäßig. sondern schreckten auch vor keinem ton stigen Verbrechen zurück; um ein Men ichenlcben gaben sie keinen Pappenstiel. Eie wohnten in den Schluchten und Klüften der Berge und hatten allenthalben ihre Schildwachen und Späher ..aus hoher Warte" stehen. Taher mur den Verfolger schon auf viele Meilen bemerkt und rapportut, und wehe ly nen, wenn man sie einmal kannte! Man lauerte ihnen aus dem Hinterhalt aus, und sehr Zellen hat man izt nen, der einmal von den Freibeutern gezeichnet war. lebend wiedergesehen. 1 Wie mexikanischen Banditen und Abenteurern noch heute iu3 ammkanische Gebiet, so diente umgekehrt diesen das mexikanische Grenzgebiet alZ will kommener Rückhalt für ihre (rpeditio neu. Bon dort unternahmen sie mit Vorliebe , ihre nächtlichen Razzias, fielen auch über diesen und jenen vereinzelten , Reifenden oder über einen unbewehrten , QmnibuZ her, raubten und mordeten nach frmenlliift. iiim Soort ebenso . !l ' , ! :.i ir 1, I r " ' ' sehr, wie zum Gewinn und befand? sich schon um Sonnenaufgang wieder wohlbehalten in ihren Besten jenseits oer Grenze. Ta jede Verfolgung so gefährlich uno so uenia lohnen war, so ließ man, d. h. die Behörde, eine Zeitlang die Freibeuter ganz unumum schränkt gewähren, und sie wurden geradezu tonangebcn). Auch in anderer Beziehung blühte ihr Weizen; denn es gab auch etwas Ordentliches zu holen! Die aroscn Bergwerke Ärnonas xoa xtn gerade damals am ergiebigsten, und Taufende von P'unden Rrhg?!d und Äohzuber wurden iazraus, zahrcm at Wonnen- Nun waren die Freibeuter fest rniichlossen, daß die Bergwerke idren östlichen Benzen keine Tloiden den abwerfen sollten; denn mindestens phtn in v'sel Ne.55 rei '?re. nl.nlbtfn ii!:!,' ,;. ("I; .ji.-'.' jj-.-sie aus die Sch5k? Arizonas auch zu haden. und den Bergbauern' gegenüber tonnten sie gleich den WalZensieinern nngen: Ter Frohner grabt in der Erde Schoß, meint er, dm schätz zu heben Ter Rei'e: un) sein geschwindes Asß ?ie sind gezurchtcte iSatt Da? Anhalten von Post und (5r preßkuisch'n war an der Tagesordnung, täglich qb es b!uti?e ZusammenstSäe, und auch von den Freib:utern mußte -nanch?r im Zenlth seiner glorreichensujbihn in s Gras beißen, ohne seinen Raub gmofsen zu haben. Man glaubt, daß noch, heute vielfach in den Felsspalten und im Boden Metalltlum ven verborgen siud, deren (sewaltstfig?ut rnmer das Geheimniß ihrer 5chakammem mit sich in das früh (vSiob genommen baden. Turch ihre vielen Spione innerhalb wie außerhalb der Gruben wurden die - reibuter, prompt von allen Eöelmetaüjendunen in Kenntnis geseht, welche von diesem oder jenem Bergwerk abgingen, und sie machten sich so Pünttlich bereit, sie in Empfang zu nehmen, wie sie Looen die einlaufenden fedmfe. Selten erreicht ein Omnibus seinen Bestimmungsort, oane angehalten wor den zu fein. Jedes Expreßgut war schon im Voraus diezer oder jener Bnde versauen. Vielleicht die xoat genialsten und kühnsten b-cr Räuber waren Ramon Orti; und Manuel Griiakva, gleichzeie Ha zwei der blutourstlg'ten, welche le Ärizona unsicher gemacht; selten begingen sie einen Raub, ohne ihn mit Mo.d zu krönen. Cniz war eme Person von geheimnisvoller Vergangenheit., und lchnzeigiam selbst beim fröhlichsten Geläge, gleich dem Herzog von Zriedland; einmal heg er aber doch die .'leuerunz fallen, er habe in dem Zchönen eviua im Lande der Kastanien das Licht der Welt erblickt, fei später nach Meri.o ge kommen, habe unter dem unglücklichen Kaiser Marimilian als Hauptmann gefochten und fei nach der Ausjzsung dir Armee mit dem seinem Commandö untersiehenden Mericaner Grijalva nach Arizona gesiohen. Ortiz ist erst, vor einem Jahr? unter einem anenommenen Namen in Merico gestorben, wahrend Grijalva schon vor mehreren abren m einem Tanzhau" ?u iitnrr ' City". N. M.. von einem Hilsssherin rfcheszen wurde. ojhtzäutige Blatzgesichter. , TaS klingt gewiß wie ein Widerspruch, erscheint aber, wie so manche andere paradoxe Behauptung, bei nahe rem Z'lfehen nicht unberechtigt. , (s Libt w Meriko mebere Taufend
3nöioncr mit Heller Haut, h'llem yaar i'nd blauen Augen.' Das sind nie. mand cnders, aiZ die jetzt wieder in den Tepe-chm über die merikanifchen Unruhen oft genannten Mau'cs, welche die Sierra Vkadre-Gelzirge im unteren Theil d,'s StaaleZ Sonora bewohnen.
Allerdings lchnnt es Mit Nsrem nma n?ribum seie Bewandtniß zu haben. Tie May'eS selber haben eine merk würdige Stammest berlieferung. wo nach ihre Vorfahren in einem Canoe vor vielen Hindert Monden übe? das große Salzwaffer gekommen fiud. Man vermuthet daher, daß diese Jndianer nichts ireiter seien, als die Nachtömmlingedtt Insassen eines skan d i n a v i s ch e n Schisfes, das vor v!e le.n Jahrhundt-rlcn, lange vor der Ge bnrt von Columbus. an der merikani schen Küste gescheitert ist; vielleicht sind sie wenigstens aus einer Vermischung solcher mit iZing?bor?ncn hcroorgegan gen. Sprach'orschcr woen sogar entdeckt haben, daß auch die Sprache der Vlay'cs noch ihre nordcuro;-äische Hertarnt oerathe. Tie Männer dieses Stammes sind von hohcr gestalt, ohne Ausnähme wohlgebildet, und un!er den grauen trifft' man manche auffallend schöne Blondinen. Hauptsächlich widmen sich die Maises der Jagd, doch treiben sie in den Thälern auch etwas Maisbau und Gemüsezucht. Sie und die )aguis ihre Nachbarn, mit denen sie euch groß' tcntheils die katholische Religion g memsam haben gehören zu den kühnsten Krieaern Nordamerikas. i::' " Jflsor LSweS LandiSverrajh." , Ter Pariser Figaro hat bekannt lich einen Brief der Berliner Firma Löwe u. Cie. an den damaligen sranzösilchen Kriegsminister General Bou langer aus dem Herbst 1886 veröffen! licht, in dem die genannte Firma ein LieferungZangkbJt auf Maschinen und Werkzeuge für Gewehrfabrikation . ' " . ..-.. ',? Ct f!i. maazie. on ven antt-emznzazen tern wurde dieses Voraezen Löwes aus gebeutet und als landesverrätherifche Handlung gedrandmarkt; liest man ihre Ergüsse, so möchie man zu der Annahme kommen, der Proce Ah! warbt würde einen ganz anderen, als den bekannten Ansaang genommen ha bcn, wenn dieser Brief etwa zehn Tage rüher. zur Zelt des AhlwardtProcez ses. bekannt aewesen wäre. Das vielfach besprochene Löme'sch' Schmoen lautet wörtlich: Berlin. 20. November 1836, Hollmannstraße 32. Ludwig Löwe u. (so., Berlin. An Se. Excellenz, den Herrn Gene ral BoulanAkr, KriegZmlnister Paris. Herr MiniZer! Wir werden durch die Jci'ungen itt Kenntnis gesetzt, daß Ew. Excellenz einen Ossicier zu dem Zwecke nach Amerika geschickt haben, Informationen hinsichtlich der Fabrikation von Mili" rärgewebren einzuzhen, so:vle die für die Masicnsabrikation von neuen Massen nothwendigen Installationen anzukaufen. 'Unser Etablissement beschisiigt nch bereits seit langer Ätxl haup: sachlich mit der Eonstru.tion solch:? Äazchinen, die zur Massenfabrikation dunen und srüher nur :n Amerika an gefertigt wurden. ' ' Und da wir in dieser Zeit Gelegenheit hatten, die Fabrikation zu studi ren, sowie selbt Militärwagen zu iabnziren,, waren wir im stände, w? seniliche VeroollkommnungLN in der ionitrultion dieser Maschinen hcrb'.'izuführen, so daß wir jet öinfichtlich der technilchen Leistungfähigteit den amerikanischen Fabriken überlegen sind Wir erlauben uns daher, Ew. Erceb lenz zu ersuchen, nach Berlin gleichfalls einen Osficier senden zu .wollen .dem wir die Probe liefern könnten, daß kein stand vorliegt, die Maschinen in Amerika zu kamen. Wir halten da sür, daß es von großem, Vortheile fein wird, falls Ihre Waffenfabrilen Gelegenheit haben, , müudZich zu-.verhand len, und zmr wahrend der ganzen Zeit, welche , die Fabrikation , und die Llkserung von Maschinen dauern wird Dies, ist , aber' nur bei einem europäi schen Etablissement möglich. :;r-, Jnd:m wir eine günstige Antwort erwarten. ' baden,, mir.' Herr, Minister, die Ehre, , Sie unserer ausgezeichneten Hochachtung zu versichern., L u dw. Loewe u. E o. ' Kommandit-Geellschast auf,L!kt!en Vierziglähriger SchekdungS. Proeek Ueber einen merkwürdigen Gerichts fall wird neuerdings aus San Frau cisco erzählt: . , ' , , Eine, m:h7 als 70jährige Dame ml filbecweißem Haar., gebeugter Haltun. und kummervollem Gesichtsausdruck er lchien dieser Tage vor Richter Hun und wollte zum xti Male Scbeiduu! haben, , wcnn sie verheirathct sei odel Mrechilgkett", wenn sie Nicht verh.' ratbet sei., , Sie käinvit ' darum ic 011 seit 40 Jahren, und Zwar in Zwe W:l:cn. und hat die ganze Zeit übe schwer gearbeitet, um die ProceßZostel aufzubringen. ' : Eatirnne ?kovS :,; verbeiraibete' n.b wie, sie angibt, ; im April 142 mit Thomas Jos in dem Dorf Killarne? in Irland,' und der Ee entsproß ein 'söznchen. 1847 kam ihr Mann plöZ lich abfanden, und fast gleichzeitig ver ich vand eine der Schönheiten des Dor fcs. Namens Ann Eox. Bald genuz pfiffen die Spa)en vom Dache: ;,. "-" ' (liiijiif .StV'i: : X;:.' : ! Er ist nicht hier, er ist nicht da ' , , Er ist gewiß in Amerika. , , , Joys war wirklich noch den Ver Staaten aeaanaen und batte firfe odm Umstände nach Ealiformen gewandt. wo er sich nach veric!bi?denen anderen Versuchen in San Francisco niederließ; die schöne Anna lvohnte ebensaüs in der Stadt, aber einsZWeilcn hatten d e Beiden vor der Welt g nichts mit ei:ianöcr zu thun. Frau JoyZ Ao. 1 bracht in Irland mir äußerster A ,:rengung soviel Geld zusammen, dag sie dein Ausreißer endlich im Jahre IM folgeik konnte. Aber siehe da! er beftritt entfcdieden. daß er sie jemals im Leben gesehen habe. ' Sie b.ieb stets in seiner Nahe, in der Hoffnung, dag er noch anderen Sinnes würde, aber
vergevtt.1?. tfincs Sage crluhr sie aus Irland brieflich, daß ihr Sohn todttrank, darnikderliege: sie eilte zurück und kam gerade 'noch recht, nm dem Sie? binden den. letzten Mutlerfegen zu tu thükcn. Freunde sammelten für sie.
dan sie adcrrnakZ nach Lall?orni?n rel sen, und den Gcrichiskamsf fortseien konnte. Joys hei'ratheieiM, nachdem t: ein wohlhabender Mann geworden war. die Anna, die übrigens vor Kurzem mit Hinterlassung zweier erwachsenen Töchter und eines Vcrmö gcnZ von $."0,tX)Q gestorben ist. Immer verwickelter würde der Pro.eß und es sind sogar die GcrlchkZacten offenb.rr gestohlen wordcn. Wird die Alte noch'ihr Ziel erreichen, ehe sie mit beiden Füßen in'S Grab steigt? o Ein Kennzeiche ses MeinelsS. .Ich habe schon Zeug?n lügen sehen, ohne daß sie gähnten, aber ich habe nie einen Zeugen gähnen sehen, ohne daß er eine Lüge sagte." So äußerte sich jüngst ein alter westlicher Richter in ciner Privatnnterhaltung, und mehrere andere Gescr,cspfiegec und Gesetzesfabrl kanten stimmen ihm ganz oder größtenlheils bei. Eine Erklärung aber konnte Nie wand bierfür geben. Nur der Eine wagte sich mit einer Theorie hervor, nämlich: daß Jemand, der falsch schwöre, kaum den 5! lang feiner eigenen Worte ertragen könne, 'rnd sein Gäh nen ewe Art Berlegenheits-Act sei. Wie tem aber auch sei, jedenfalls bie tet sich hier der Anwaltsbrüderschasj wieder ein Facior, der noch eine unbe' rechenööre ;o".e in oer. amerikanischen Rechtspflege fpi:lcn kann! Vom Julande. e.'.s Fleisch der Auster tfc ikt ungefähr neunzig Procent Wasser. Eine zehn Fuß hohe Sta ine von Brigham Vjviing wird in Chi .-opec. Mass. gegossen. F a l s ch m ii n zcr gehören zu tuhx Leuten, denen man nicht mit .hier eigenen Münze heimzahlen kann. Der erste jemals gebrauchte Ariesumschlag befindet sich in dem Lon ooner Museum; er 'stammt fluS deni Mai Der N aüttelegraphist dez Panhausle Bahn in Rush, einer in thitm sichten Walde bei Erown Point in Jndlana einsam belcgenen Helezra vhm Station, wurde Neulich Nachts von zwei Landstreichern, welche Einlaß bcgehrtcn, aus dem Schlafe geweckr. Noch ehe er die Thür öffnen konnte, ivurve sie erbrochen und er selbst wurde nicdcrgezchlagcn und gemißhandelt; die Einbreer bcdrohten sein Lcbxn mit gez-'iäkn Messern, zerschlugen die Mö, bet und beschödigten die Telegraphie. Vorrichtungen, 'Während dieses Zerstörungswe'rkes gelang es dem Telegra phisten, in den Wald zu entkomm -n und nach längerer Wanderung in der Ine schließlich nach Erown Point zu gelangen, wo er von dem Vorfalle An zcige machte. Während seiner Abweseuhcit , stahlen die Einbrecher , alles Werthvolle, was sie fortschleppen könn t?n. zündeten das Häuschen an und vecichwandLn. Infolge der Zerstörung der Drahtteitiing mußten die unterwcgs benndlichcn Bahnzi'ge bis zur Ausbnseruug des Schadens liegen bleiben. ,An einem der legten Abende hat in Gainesritle jn Flmida dcraufmann S. Str'ingseoiv den, Heraus gcber d's Dail Ledger", Charles H. Pratt. als d'n Schänder seiner Hans ehre erschr.sscn. tringsellow kam an jenem Abend gegen Zehn nach Haue i:ud erblickte von d.r Straße aus durch ein osenes Fenster seine Frau mit Prati in einem Schlasziinmer. Er trat naher an das Fcnstck heran und schoß Pratt in die Seit?. Tie'er wankte bis an die Haki?th!ire und ' traf an . derselben Stnngseoio, welcher ihn du:ch einen ;:Ocitett Schskß todt niederstreckte. ei der Lei.'bcn'cha'.i räumte Ctring'elloV die Blutrh.it en. erklärte aber, daß sie durch -die Umstände gerechtfertigt gew sen sei Seine Frau sagte aus daß Pratt ihr ein Taschentuch uberbracht und vom Betreten des Hausflurs an sie mit Lnbkosüng'N belästigt habe. Schließlich hake er 'sie in seine Arme g:schloisen, ,'sie in da? Nebenzimmer g tragen und auf das dort stehende, Bett geworfen.' Sie habe sich , so vicl wie möglich dagegen gesträubt und geschrieen, bis endlich ihr Mann erschien nen sei und ihren Angreifer nieder gchoMji habe)',,' - - ' " , Derkürzlich i n New Have n, so:m. ' aus dem Leben ' geschiedene berühmte. Geologe Professor John Strong Newberrä 'von dem Eolumbia College .var in Wiudsor in Connecticut geboren, graduirte 1843 . an dem Wes bin Reserve College und zwei Jahre später an , dem Ekevcland Medica! Col lege. !86l wurd,, er!, Mitglied und Schristfübrer der Bundcs.Gesundlzeitsbchäroe und beassichtZgke das Wirken d.r Behörde in den Mississippi -Thale. Nach dem Krie!? wurde , er Professor der Geologie, und Paläontologie an der 'mit dem (olum'-ia College verknüpften Lergbau-schule und hatte diesen Lehr stuhl vbis vzu seinem ' Tode inne. Während der Dauer feines Lehramtes richrc.'e ,er ein naturwissenschaftliches Museum mit mer als einhunderttau iend E empören ein. 1801 wurde Newberr-.z ' zum Staatsgeoloan , von Cqio ernannnt und beaufsichtigte dort die Bllcnung dcr Vermessung des Staates. Auch war er bei der Ausitel lunz in Philadelphia einer der Preisrichter. Er gehörte verschiedenen aus !ändi''che:, und iniändi'chen wissen sch ifti ich.'tt Vereinen an und war Jahre lang Präsident der New Yorker Alad m'e der Wissenschaften, Jn feinen -ch'ikl.'n besage er sich hauptsichlich mit rd- und VerstinerungNunde. Die berüchtigten Enootö iu?ä!tCröcn in MassachusettZ dürften s: so schreilzt der Anz. d. W." ihrcS Daseins die längste Zeit gefreut dad-n. Eine ganze Anzahl derselben ist in ichn-ll'r Auicinanderfolge ver .r.'.c! ll o seit Jahr und Tag haben ! die dortigen Gerichte mit den Angele genhettrn dieser Schwindelgesellschasten zu thun gchabt. Es war im Jahre j I8L8. da die StaatsgeseZgebung van Maisachusetts die Unttugheit beging, dem fragliche Orden durch Erlaß einer
yf?q?,?on eiepen seilen irunünd Boden zu! verleihen. , Ein paar ;taljre baen genügt, den scbwindelhasten -öha ratfrr dieser , sog. Wohlthätigkeits Gesellschaften darzuthun und die VZenge der Opfer zählt nach Zehnlaiisei7öen. Aus den Reihen :der Betrogenen sind nun Masscnpetitioncn an die Siczatsgeschgebnng ergangen, das srilhcreiUn recht dadurch einigermaßen wieder gut zn machen, daß die bewußten wesee vom Jahre 1ö33 abgeschafft und die Führung derartiger Geschäfte für die Zukunft verboten werde. Um dcrnPe titionen den nöthigen Nachdruck zu xn leihen, haben mehrere der angesehensten und einflußreichsten Bürger von Masia d) i? fett, wie Atkinson, Paine, Elark n. a. m. da Verlangen derGesuchftel lcr in einer kräftigen Adresse an die Geie!;gebuug unterstützt und man zweifelt in "un!e:rich!eten Kreisen nicht daran, daß der Widerruf jen?r, thörichten Gesetzerlasse in ganz kurzer Zeit erfolgen wird. ' Der M i n i st e r des Innern, Noble, welcher kürzlich mit anerkennens
weriyer unr.cizi-'oenyeitelNgegrlnen yar, um der Zerstörung der californischen Aiesenbäume Einhalt zu thun, bekommt jez.t eine n?ue Gelegenheit, sich auszu zeichnen. Vor Kurzem machte man in Eolo:ado die Entdeckung. " daß eine Jägerschaar sich der Ausgabe gewidmet baüe, die aus etwa fündig Stück be stehende Hcerd? wildcr Büffel, welche den Lost Pari" noch zieren, nicd.'rzu knallen und auszuroiten. Tie bruta lcn Schüfen hatten bereits zehn der Tblcre getödtct, als der Siaatsaujseher Wind von der Sache bekam und gegen die FortieZungdes mörderischen Sportö EinZp:ache erhob. Die Jag:r wollten sich aber nicht fügen und es stellte sich dann heraus, daß weder die Bundes rrgi.'rung noch die Staatsregierung irgend welche Bestimmungen zum Schutz der Thiere elkassen hatte. Darum schritt nun dcr Gouverneur von Eolo rado auf eigene Verantwortung ein und das BcrmchtungZwerk wurde'dann iittgestellt. Lllut Bericht des Staats aufsehers besolden sich !ti noch etwa vierzig wilde Büffel im Lost Part. Irrn deren Leben zu nhalten und jede Störung für die Zukunft auszuschlie ßen, will der Gourerneur der demnächst ;usantmentretttiden Staatsgeseßgebung cinigs Porschläge sintecbreiten, D'r Part steht unter der Gerichtsbarkeit d:r,, Biludcsi.egierung. von welcher er für öffentliche Zwecke vorbehalten wurde. 6s bgrf, somit nur, eines Befehlß des NinlsterS des Innern, um derartigem UNzi:g ein Ende zu machen.' Richter Martin in'den As. sisscn in New ilt wüthend auf die Zeitungsschreiber., SlZarum? Weil, sie alle berichleten, daß bei einer Trauung, die er vollzog, die Braut sich geweigert hat. ihn zu küssen Durch Zufall kam er Tags darauf am Reporttrzlmm vorbei nnd kurz entschlossen, trat der Judge ein: r.oo' here, dos, wenn ich ein Mädchen küssen will, dann hilft kein Widerstreben, dann küsse , ich sie; durch , Eure Berichte bin, ich nun auf dem besten Wege, meine Reputation zu verlieren, ich verlange also eine Berich tigung." ;, Machte Kehrt und gincl eine Treppe hoher in den Gerich!s:aall i nri.i'i'mli.n.ii!;:. .1. '.. .n. ' ' '-' "7 V?UÄuSMds4 ' " :0 Die 26.Z Khrige Pa N n e W., welche früher als Dienstmädchen bei dem Rentier Guhrauer in Berlin, in Stellung war, hatte sich eine recht hübsche Sumne Geldes gespart. Nach dem sie sich mit dem , Tiichlergesellen Vartel verlobt, beschaffte sie eine Woh nungseinrichtnug , und die Trauung deö jungen, Paare, zu der bkidezusaminen 40 Personen geladen, hatten, war auf einen der, legten Tage , angesetzt. Die W. übergab nun tem-Bräutigam den Rest ihres Vermögens, zur,, Besorgung des Brautilcides, der Ringe und des für , die , große Anzahl der Gäste notbm?nd:gen HochzeitsfchmauseS., Um 2 Uhr Nachmittags sollte die kirchliche Trauung stattfinden,, aber bis kurz vorher war der Bräutigam immer noch nicht erschienen.,, Endlich kam B. in Werktagskleidung und auch die Braut war durchaus nicht, festlich geschmückt, penn die Schneiderin wollte daS Hoch zejtsklcid nicht ohne Bezahlung herauf geben und der junge Ehemann, der in wenigen Tagen, 000 Mk., das ganze ihm , von seiner Braut ,, -anvertraute Geld klein gemacht hatte, besaß nichis mehr. So mußte daS junge Paarin der Wochentagsgarderobe zur Kirche , gehen und auf dem ) Wege dorthin ! entsann sich B. auf eine Frage seiner Frau nach den ,!,Ringen. daß : er diese versetzt habe.,,, Die . meisten geladenen Gäste hatten sich unterwegs gedrückt -und so waren es nur ihrer drei, die der Trau ung beiwohnten. ;,Dtfi : vorauSgegan genen Zufälligkeiten" glich , auch die Hochzcitsseier, denn als , man nach der Wohnung zurückgekehrt war und Kaffee trinken wollte,- verweigerte der Bäcker, bei welchen Hochzeitskuchen bestellt, aber nicht bezahlt war, dessen Herausgabe. So blieb den Geladenen nichts anderes übrig, als Eollect zu, machen und den buchen mit , 17 Mark einzulösen. Die junge Frau war natürlich empört, sowohl über den Dalles", als auch über den Leichtsinn ihres Gatten, der ihr Geld derartig versch:veudet hatte; es kam während des HochzeitSkaffeeS zu einem heftigm Wortwechsel, der schließ lich in eine Schlägerei der Ncuvcrmählten ausartete. Die drei Gäste zogen es vor, um nicht selbst etwas adzubekommcn, das hochzeitliche HauS schleunigst zu verlassen. Mr. W j l l i a m i n Oxford Street, London, stand neulich an dem Fenster seines Jllweliergesch .sts und fah auf daS bunte Treiben in der St?aße. als ein se?,r ehrbar aussehen der allerer Herr hü Geschäft betrat und sich nach dem Preise einer im chausenfttt liegenden Brosche erkun digte. .25 Pfund. war die Ant. wort.. Das Gesicht de) Nnfers nahm einen traurigen Ausdruck an, und in dem er sich zum Fortgehen anschickte, sagte er: ES thut mir' leid, die Brofche fljt kausel ;u können, der Preis ist Mir zu hoch; obgleich ich meiner Toch . xe? an iyrem HocyzeiiAkAge gern ein - Geschenk gemacht hätte, so erlauben mir ' doch meiye Mittel eine derartige hohe j Ausgabe nicht. Adieu!- .Warten Sie einen Augenblick," unterbrach ihn
ein OsNicr. der inzwischen den aden betreten hatte. vielleicht kann ich Ihnen helsen i, Hier ist das G.ld in Noten, zahlen Sie mir den Betrag ' ganz nach Ihrer Bequemlichkeit zurück." Selbstverstündlich kosteie eZ einige Mühe, devor das Dartehen angenommen wurde, schließlich aber erhielt der Juwelier sein Geld und der Unbekannte verließ .freu dig dankend das Gesäft. Uebrigens." sagte der angehende General, ..ich selbst such.' für meine Frau zu unserer silber neu Hochzeit ein hübsches Geschenk, und ich glaube wohl, daß es am besten ist. Diamanten zu wählen, da ein derarti gcr Schmuck stets ein schönes Familien. erdstück bildet." Der Juwelier entsann sich, daß der. betreffende Ofsicier schon mehrere kleinere Ankäufe per Easse gemacht htte und ficy die erstandenen Ge genstände nach seiner in sehr gut gclcgener Gegend besindlichen Wohnung hatte senden lassen. 'Nach der soeben bewieZencn überaus freundlichen Handlungs' weise nahm er dahr , nicht den geringsten Anstand, d;m Militär einen Schmück für 200 Pfd. Sterling auszuhandigen, den dieser zur Hälfte in Papiergeld bezahlte und den Rest durch einen Check auf seine Bank ausglich. Der vornehme Mann verließ den La den. und der Inhaber desselben unterließ nicht, um seinen fernern Besuch zu bitten. Diese Hoffnung aber unterhielt er nicht länger, als er zu der Einsicht .-.t. vr. wl- -tiv ft. . . e . . cn
ttuuiicu?, uutf vir ociocn aUser Zi5cr Kündete waren und ihn nicht nur um seine Diamanten gebracht, sondern auch mit falschen Banknoten bezahlt hatten. Ter angebliche Ofsicier hatte sich na. t'trlich eine Uniform geborgt. Aus der Rheinprovinz: Einer Lungenentzündung erlag der Musikdirector Schauscil in Düsseldorf. 'Der wegen betrügerischen Bankerotts von Düsseldorf flüchtig gewordene Hausmann Eiwig (Sohn), welcher in Chicago verhastet und ausgeliefert wurde, befindet sich jeöt im hiesigen Gefängniß. Nach Einlieferung des Sohnes hat sich der ebenfalls flüchtig gewesene Erwig (Vater) freiwillig de n Untersuchungsrichter , gestellt, ist aber wenig? Tage später im Gefängniß gestorden. Die Strafkammer ver urtheilte Gerhardten Winkels den Rcdac. tcur der hier erscheinenden antisemitjschen Rheinischen Wacht . wegen Beleidigung deö Ersten StaatSanwalis Baumgardt in Eleve, des Landgerichtsrath Brixius daselbst und des Landg richtS Eleve bei Besprechung des Falles Bichoff zu drei Monaten Gefängniß. Eine, zwanzigjährige Braut, die Tochier des GutbfsitzerS Pstllen von. Menekerath. wurde, als sie am Arme ih:eS Bräutigams , vom Standesamt in Oestrich zurückkam, , durch, drei Schüsse, die aus einem Gebüsch an der Landstraße, sielen, ' getödket. Als 1 der That verdächiigt wurden alsbald der Rottenarbciter Hoffer aus Melbusck', ein, früherer Anbeter d?Z Mädchens, und der Schuhmacher Schmih aus Me nekerath verhaltet. Beide jedoch wieder entlassen, da sie ihre Unschuld nachweisen kannten., ,,Ncue;dings wurde nun der utSbesibier Pullen selbst vcrhaZtet, weil er verdächtigt ist. seine eigen: Tocht.-r erschossen zu haben. Pullen hat sieben Kinder, : davon sind fünf thei i taubstumm, th.lls etwas schwach sinnig. ... i Ein Abkömmling einer historisch berühmten Ma-lander Fürstensamilie, jeuer mächtigen Visconti, die schon im N. Jahrhundeit zu? Wüide kaiserlicher Statthalter in Mailand gelangten,ist kürzlich im Alter von mehr als 60 Jahren ans dem Gesang? niß entlassen worden. Er war als Sohn eine? verschwenderischen VakerZ mit einem Erbe von 2000 Lire zurückgeblieben, vergeudete in kurzer Zeit seine letzte Habe mit seiner Geliebten und betrat , dann den Weg des Verhre chenS, Etwa Zwanzig Mal ist e? "dann im Laufe, der Jahre wegen Diebstahl?, Betrugs u. s. w. verurtheilt worden. Nun ist, er wieder in die Freiheit zurückgekehrt, . aber mit dem Vorsatze, ein Tgschentuch zu stehlen, damit das Gefängniß sich ihm wieder öffne. , , . in e er genarrt ae Ä n schnnng von seinen Pflichten -als Standesbeamter scheint nach verschiede nm' Blättern' der Bürgermeister in Maricnbocn zu hab?n. ! Zu ihm bead:n sich zwei Paare, ' um die Civilrauung vollziehen zu , lassen. Der Bürgerm-ister. dessen : AmtSsrist ,' mit oiesc'm Jahre abläuft, wies die jung?n Leute jedoch mit dem Bemerken zurück, sein Regi-ier sei voll sie sollten dochbiS Neu-abr warten und sich alsdann von dem n.'uen Bürgermeister, trauen las sen. Cb die ! Heiraths'.uftigen "auch warten, bis der neue Bürgermeister ein eues Nei:-:er anlegt, wird in den Be richt. n,!, i'icht ' gesagt. Jedenfalls zahlt das c-'jz -ch iebene Register zu de seltsa-.n.lcn Ebchindernissen, welche ti ''ifslftjl Eine große Mord bren. nerbande verbleitet , gegenwärtig Angst und Schrecken unter der Bevölkerung de5 JnnkreiseS in Oberösterreich. Die Mörddrennerbande ist wohlorganisirt, hält sich in schier undurchdringlichen Dickichten und Erdlöchern der großen Wälder auf und bricht vermummt, mit geschwärzten Gesichtern, wohlbewassnet deö Nachts hervor, wo sie ganze Ort fchaften in Brand steckt, uin dann in der allgemeinen Angst und Verwirrung Alles auszurauben. Bei dem Bauer in Stockham legten sie Nachts ein gro ßeS Feuer an, der Schaden ist sehr groß. Nicht lange darauf ertönten wieder Schreckensrufe, denn das An wesen des SteffelbauerZ in Paltjng stand lichterloh in Flammen und nur der fast übermenschlichen Anstrengung der Feuerwehr gelang es, den Ort vor bm gänzlichen Untergange zu retten. Bei dem Gaftwirthe in der Weißau er brachen die Räuber das Kellerhaus und stahlen Alles, was sie vorfanden. Ein im Gesichte geschwärzte? Räuber drang jn das Kau-mannshaus in Perwana ein, gab der anwesenden Kaufmanns frau einen wuchtigen Schlag, so, daß sie mit einem Aufschrei in die Eck fiel, worauf der Räuber die ganze Kasse plünderte und entfloh. In Gering wurde ein Bursche aus offener Landstraße überfallen und feiner Baarschaft beraubt. Die Aufregung unter . der Bevölkerung ist außerordentlich groß, die ganzen L5ndarmerik'Abtheilungen
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patroullliren durch die Wälder, welch' letztere nach den verborgenen Schlupfwinkeln durchsucht werden; die Ortsbcvölkerung wacht Tag und Nacht, um neue Brandkatastrophcn zu! verhindern. Man nimmt an daßdieMoiddrennerbände ans zerstreuten ilemcnten jener großen Räuberbande besteht, welche im Vorjahre im Waldviertel (Viertel ober dem Manhartsbcrg. Bezirk Zwcttl, Nicdcrösterrcich) hauste, und daß dieselben ihre Dicbshchler im anarenzcn!den Ba?crn und in, den Wäldern des südlichen Böhmen h-lt. ' Au v K on st ant in opel wird dem Lrndoner Standard" berichtet: Zwcijuuge Mädchen, verwaiste Töchter einer'reichen griechischen Familie, wa ren von ihrem Vormund in einer hie sigen englischen Erziehungsanstalt im tergLtzracht. Während ihr Vormund auf 'dem Lande abwesend war, traf bei der Vorsteherin der schule ein, Zettel von einer Tante der Mädchen ein, in welchem für dieselben Urlaub erbeten wurde, damit sie anläßlich des Todes tages ihres Vaters einem Gottesdienste beiwohnen könnten. Der Urlaub für diesen löblichen Zweck wurde bewilligt und die beiden Schwestern bezaben sich in ibrer Tante Haus. Hier stand ein Geisicher bereit und traute die ältere, noch nicht 1)jährige, mit einem jungen Athener, einem Attache der griechischen Gesandtschaft. Die Braut mußte die sen schritt mit Vorbedacht unternom men haben, denn sie hatte ihren Käme radinnen ihre Absicht, sich zu vcrheira then, vor ihrem Ausgange angezeigt; diese Mittheilung war jedoch nicht für ernst genommen worden Ter junge Rann hat sich durch sein Abenteuer, ein hübsches Vermögen verschafft, und es heißt, die wcrthvolle Unterstützung, welche ihm die Tante geliehen, sei nicht unbclohnt geblieben. Der Vormund andererseits soll, als er die Nachricht am anderen Tage erhielt, sehr bestürzt gewesen sein. - Ans Mähren und Schle. sien. Das Vermögen des verstorbenen Freiherrn v. Ossecmann in Brünn be trägt aeen fünf,, Millionen Gulden und wird unter die drei Kindlr gleich vertheilt. Die Güter Schrattenthal und Teilizendorf in Niederösterreich erhält d.r eohn Victor. Dieser Tage feierte der in Arünner kaufmännischen Kreisen ,b 'kannte Buchhalter und Kas sier d;r Firma Vonwiller Co., A. EhwallowZky. sein 25jährigeZ Dienst, jubiläum. Neulich AbendZ wurde in der abgelegenen Dammgasse in Brünn ein Raubmord an einer wohl habenden Grünzeugh'ändlerin, Namens Allkonie Maurer, verübt. Als muthmaßlicher Thäter wurde der im Monat Mai aus der Strafanstalt KarthauZ nach Abbüßiing, einer zwanzigjährigen Kerkerftrafc entlassene Straßenräuber Karl WymetaZ verhaftet. Die Gat tin des Schmiedes Bruckner in Freiwaldan erschien bci der Gendarmerie mit der Selbstanklage, ihre Schwiegermutter vergiftet zu haben. Das Be zirksgericht in Königsberg hat hinker d:n slüchkigeii RcichsrathS Abgeordneten Reöclla einen Steckbrief erlassen. Die Eh.'leu!e, Franz und Katharina Schilt in Sch:'rotiz feierten jüngst die goldene Hochzeit. Jn Urspiß feierten die Eheleute Franz und Theresia Schü ihre diamantene Hoch'.eit. "' '2;,?.?r.-i3z v-va v .s&n'i eiper Schachtel eine Guinea. WLSB yl:i eif.fr fcschmückloseu und auflöö i bö'-cn Sllt überzogen. I Vi Migräne, 31p:Wria i;f-a Ewksnuen im Äfljife, 'äi:,.'-:. Z 'i.rz? vxA Srmpsk im tt i,s.::;,"f: if. .-sif r3.1t, RierrnstrieS d wkch l::? : üfazi -ia öörper. KheVatismus ze, n--i-iiis tf t. f der ssgsr sechl von ' -i'-t'i kii& i'.i neun Fälleil aus zehn Mi-xy a se Vw-ttn 1.0013 Mmuien Linderung -.f:.i.-s'i; 5" IN die Pllle wird den Eitz des ? . a,:" ; uff bii und dasselbe beseitigen, : l Hi-Vi isi Ri'jtS mehr noch weniger a9 'ti -J 'S .i'.e ei'Anlan'.mlung giftigerund r-i;.'-nt:$ is u leuive'.fe nelundeNahrung i,:k.'Ä iiiiMom. Prei 23c- dieSibachtel. Si:-. vj, V-öi r z?'vt: 305 Eanal Enr. stK-x-i vifr US $tiM:0titit und ? ff fß: c' 'Ä ' " :: l für den, - , , ,, , '. Haus-und Familiengebrauch '- Vetov F. Conway, 2Y OS WsZSiuzts Strakk. VWWWUWW WMWWNKW 15 Süd Ne Jersey Ctrake. ' Jed: Tag guter LunÄ, frisches Bier, gute Weine, Liquöre und Eizarren ; Alle? A No. 1. Jetzt ist ach die Gartenwirthsaf: eröffnet und bietet an Sommerabenden den Besucher ein an qenehmes külzles Plätzchen. gr?;;; v-d Bekanute sind eingclade. uezzn yrtn. Fred. Kleis. C3lGPf mili Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase und Hals. In Praxis feit 1887, Dauernd ttdblixt 4 West Washington Str., der Meridian Straße gegenüber. Indianapolis, Ind. Patienten, welche äußerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correfpon den; behandelt.
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