Indiana Tribüne, Volume 16, Number 105, Indianapolis, Marion County, 4 January 1893 — Page 2
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uü Kl !5r i A" ' -Ci I fi I K GH ' ::flMt - 'rWV. ZWKW Erschemt , ' täglich nnd Sonntngs. Ossi: 130 Ost Marylaud Straße. 3ndinaZ,'oliv, ln j. oUv -1 Januar 'S3. Die Bücherei Onket 2atn) 1 Ta-Z neue ('ongr:s!bib!i)!hckZ - (?5 Mitte schreibt nan ans Äafhington wkd nach feiner Vollendung d?r größte und schönfte ?) Bau fein, der t irgediro für eine nationale Vüch?rniedsrlage bcstimnit wurde, und wird icdcnsalIZ der Stolz und die Zierd? AlnerikaZ werden, al aukerordenttich reiche &fjajttainni dcr Wissenschaft und Cultur. 1 Ter Bau rcirb $0,000,000 kos!en unt) 111,000 Quadratsu Boden bedecken, während das Staats. daZ 5?riea nnd daz Marinedepzrkemcnt nur ein Areal von 90.0)2 Quadrütsuß einnehmen und im Gcnzen All, 000, uOG kosten. Uni einige berühmt: e nto päisch Bibliotheken an die eite stellen, so nimmt die Britische Museumsdibliothek 97.200. und die königlich bayrische Bibliothek in München UD, 000 Quadratfnß ein. . Was nun den Inhalt betrifft, so ist die Büchersammlunz (welche a;emcar lia in einem Theile des Capitals nothdrstiA zusamenaepsropst ist) föoir zeßt die sechitzrokte der Uvclt, wobei nicht zu vergessen ist, bas die fünf erstttl zu? Kew'.nnunz ihrer Größe Jahrhuderte gebrauöshaden! Tie Sammlung umsant augenblicklich 675.000 Bücher. 220,000 Schriften. 15.000 Blinde ge. bundene Bande Zcitungen. eine schier unabsehbare Bkenz2 werthvoller Bka nuscripte, an die 10,00) Karten, und eine imposante Masse Kupferstiche. Photographien, Phoiogrcvüren, Zeichnun gen u. f. tu. Alle Gebiete der Wissenschaft und Kunst siud in dieser Samm ling vertreten, und Taufende alter Band? und Mannscripks von unschätz' darem Werth gehören ihr an. Tadei werden noch fomoährend neue Bücher und Büchereien darn liongrch anc;ekaust. Zu den nächstm (5rrrerbunen dürfte die historische Bibliothek des öer Aor'bene'n großen Veschichtsschreibers (Äcorge Bancroft rzehören, welche aLein 20,000 Bände enilzält. Tie größte Bücherei Europas und dcr Welt ist. der Bänd:zalzl nach betrachtet, ncch immer die Nationalbibliothek in Paris, mit 2.L00.000 Bänden; dann folgt das Londoner Britische Museum mit 2.000,000, die königlich russische Bibliothek in St. Petersburg mit 1, 200.0W, die kömglich bayrische Bibliath.k in München mit gleichsah 1,20' t)M die L.?o5e königliche Biblioth'k in Beilin mit 1,000,U-J0, die Bibliothek in Straßdurg mit 700,000, die Biblio !h:k der Universität Göttingen mit 600.000, die Bibliotheken in Wien, Tresen und Kopenhagen ebenfalls mit je iiuj,0:0 uns die Nationalbibliothe! in Madrid mit 500,000 Bünden. In unserem Lanse ist d;c näckstgrößte nach On.'el Sams Bücherei die öffentliche BiblloZüek in Boston, w-lche 500,000 Bände zählt, dann folgt die Bücherei dcr vürvarS'Unidttlitär mit 360.000 und die Äsicr-BiblioZhtt in Aem $art mit 00,000 Banden. , Tie'e Zahlen mögen einen nngefähren Befrist von dcr Bedeutung der Lo.greb:b!!o:de! geben, und daß auch der Inhalt d.'r Bücher oon entsprechendem W;rt!) ist, wurde bereits oben angedeutet. Tcs (Gebäude dür.'te in tfi Jahren vftündizzur.Benutzung fertig eiii''fin Meertvasser-Qvrittgbrttnnett. , , Während der jüngsten Stürme am Stillen O.ean hat bei Santa Cruz. Cal., eine große Na!urmer!n?ürdig!ett zebilv.'t (5Z wird darüber nach an Sranisco berichtet: Zu den ftltsamsten Tingen. die. man zcZl tüolich von hie? b?sbach!cn kann, gehört ein meerwaierspeienoer Felsen, aus wachem alle zwei oder drei Minu ten ein dicke? Strahl Secwasser etwa 00 F'.'ß hoch ia die Lust aufschießt. Bon ob.'n betrachtet, seht das Ganze wie ein riesiger e'sir aus', im Bcrgleich zu wc-ch'M die Äeizsir desZellonz ftonear! nur verschwindend , klein sind; ds War aber kcukmt drüh wurm" ' aus dem Stillen Ocean. Ein solch .r Heizst? aus einer scheinbar ebenen Bode::flche, welche dicht mit Gras , be wach'en ist und den größten Theil des Jahres über nach wilden Blumen duftet. das ist gewiß ein seltenes Schauspiel. J?r phantastischen Farben schießt das Wasser in die HSeund'zn?ar um so ho'.?, je stürmizchcr das Wetter auf dem Meere ist Tie wechselnde Fär düng des Was' er S, das Ä-urblan oeS Oceans, dcS ncdelhaft veischwimmende Gebirge und die .zarten Himmelssarben nebft den sonstigen reizenden Umgebung gen verleihen der Scenerie eine' wun : derbare Schönheit., ': : fr.. . ';' Obwohl diese Merkwürdigkeit ihre nächste Entftehllngsurfache offenbar in den Oceanswrmcn der legten Zeit hat. sind Jahrhunderte, ' wo nicht Zahrtau sende, erforderlich gewesen, das Gestade gerade so ;u gestalten, daß schließlich die Entwicklung dieses eigenthümlichen Gesirs mög'.ich war. TcrUn:ergrund besteh! weithin grcßtentheils aus tiesel rdergliminerartigein, hellgelbem Sand stein der in nanein Zustand fazt so glitscherig, wie cisenstein lft. , In dieses gelsgestein haben nun die Wogen lange, oft weit in das Land hineinaehende unterirdische Gänge und Höhlen gerissen, in denen sie mit sich selbst so zufazen BerüeckenS- spielen, bestänbig zu Sturm;eiti,'n maLend. siedend, brausend und zischend". Da und dort ist die Erde cer gelsdecke darüber abze faüen, und man kann durch seltsame tMZrunde Löcher manchmal 50 Fuß hinabblicken in die zischende blaue Im vorliegenden Fall geht ein g
Sie rägliAc ,Tnbür' k?':et durch den TrZger ilCScntä cr Wo,e. die C-nr.t:gS'Tribütte- 8 Ee:.l4 per Sbacc. Haie i:;fjr.ijrK 15 der 13 oder .TeW KcrÄöAst. Per y st stfäSf t V. ZliöKehlüsA per JZ,br.
waittg:? nawriicr "4ur.:i:t lan?.emciiiS und, gleich zeitig a&ruarlS durch den Fels, und weiterhin klafft dann ein Spalt nach oben, und so kann eine Portion verirrter sturmbew?g!er. dranßen hochgethürmler See sich zu einen, Springbrunnen gestalten. WÜthe:ld schießt und schäumt das Se?n?asser 6rn ein. hinunter und dann endlich herauf, unter einem Ceröufch, wie Artillerie, donner. SteLenwcise Einengung schont das Ungestüm d.'s Wasiers zu erhöhen. Wenn je d.'r angedeutete Ent.rickelungsproceß eine ähnliche Cunosität hervorgerufen hat, wie gerade diese, so hat män jedenfalls rnch:s davon erfahr ren. Tie Sehenswürdig'it ist auch für die bekannten öüeslen Bewohner" der Gebend ebenso überraschend nen. r?ie für den Fremden, tzs bleibt abz'.l. warttn. od sie Bestand haben, o?cr )ih durch ihre eigene Kraft schlußlich vcr nichten wird! Schon Tausende habn ihr einen Besuch abgestattet, ab-r wer nicht in Sturmzeiken kam. mußte ent duscht nach Hause gehen.
lsiSdären und S?egrflelsH. Tie meisten Jagdzeschichten- sind für die glühende Sommcrz.'itz doch ma cben sich manche auch im Winter nicht übel, und jedenfalls nicht ganz gewöhn lich klingt die folgende Polar-Jagdze-schichte, welche un'ängst eine woll löpiige Thecrjacke in- San Jranciscl' zum Besten gab: Wir treuz'e zu Zmölft ans dem W!zis!tzHan)cksjchiif Nellic- unt.r d.r Inseln des hoh.'n Nordens herum, und ich war einer der Sieben, welche das Gestade erreichten, als das Schisf aus der Höbe von St. Matth'ew's Island in Stücke ging. Unter diesen Sieden wieder war ich der Einzige, welcher die gräßlichen lZciebnijse mit den Eisbären überlebt hat. Lacht mich aus. Ihr wcißeuSchwettnöther.aber l.i, fn' iCtl." Ttllif t:tt CillttrtirT f,lir IKAf JMVfcV Vttky k ülVlUfc 4UIUiVb f mich gerettet. " : Nichts, als unser Leben, und die Kleider aus unsrem Nücken brachten wir Sben nach de.-n Schifsbruch an das Land. Tie Aniel iaar unbewohnt, st!e aber Holz tMd nd wir m:tt ten uns schicui-iz. eiri nolh)ürs:i.z? Obdach zmecht. Mn:e, aus,'.eircren nacht stieß keiner von uns einen furcht baren, weithin gellenden Schrei aus, uns zugleich schien er von irgend einer riesigen Gestalt weggeschleppt zu wer oen. Entsetzen subr uns durch die Ge deine, als bade der .Gottseibeiuns Eineu von uns geholt,- üno wir wagten uns nicht zu rüh:ens denn wir hatten nicht einmal Licht. Das Geschrei wurde immer schwacher und erstarb end iich. Als aber der Murgen anbrach, salzen wir. daß von unserem armen Schisssmaat nichts mehr übrig geblieden war. als ein Hauslin Knochen und blutiger Kciderfezzen. 'etwa , hunder' Schutt von unserer Hütte! An, oen Spuren in dem weichen Bo oen erkannten wir. daß der Unglückliche oon E:sbarcn fortgeschleppt und aufzesressen worden war. und wir gewan neu alsbald die entsetzliche Uebcrzeu z'tng, daß die Insel von diesen Bären wimmelte, und wir unser Leben höchztens retten lönnteik, wenn wir auf hohe Bäume tleiterten und dort schlie fen. Tas. selten wir mihrere Nächie .zindnrch fort. Wir konnten aber hö?en, wie die blutgierigen Bestien unten chnüffeltn und gröyZten. Während 5:3 Tag.'s holten wir gewöhnlich Schal thlere von dem Vorftrand. und beim ersten Zeichen von Gefahr machten wir uns aux die Beine.' ' ' Äber dieses Leb?n , hatten wir bald )ick und wir versuchten es mit dem Erbauen ekner recht festen Einpnnung, nachoem wir am Gestade eine Axt mit gebrochenem Stiel ge'undcn. Nach nrei Tagen. wanwr damit, fertige Nnd'dieNmzäünmi'sah aus. als od sie einer, ganzen Heerde Elephanten Tron bieten könnte. - Ich traute indeß )er Geschichie nicht recht und .suchte da, -er Nachts wieder meinen Baum ans, .välzrend die Anderen den be.,ucmeren Aufenthalt in unserer kunstlosen Je üung vorzogen. Und siebe da! Tie Eisbaren stürmten durch die Stockade, als ob sie aus Papur wäre. Meine Kameraden flüchteten sich nun wilder nach den Bäumen, zber zwei wuidcn gesaßt, getödtet' und .fressen! , Wenn. Ihr in Naturgeschichten leset, die Eisbären seien feige und ;ögen sich vor dem M.'nichen zurück, venn er sich ernstlich kampslustig zeige, so glaubt es ja nicht; zwei oder drei )icser Bestien, die bungrig sindwürdei: Onkel "Sams ' ganze Kriegs armee aii greisen. .... . . , Wir Bier scyliefen nun wieder auk sen Bäumen. Aber dort konnten wir nicht immer bleiden.'iind die Bestien gewöhnten sich schnell aenug daran, daß ivir tagsüber am Borstrand Schasihiett suchten. Trotz, aller .Vorsicht wurde bald Einer " überrascht " und gemessen, lie drei Ueberlebenden' loost.n nun )arum, wer am anderen Tage die Nah, rung, am Strand ! holen' sollte. Ader Derjenige, den das Laos getroffen,, .noüte am nächsten Tage nicht geh'n. wir! kriegten auch noch streit, entzwei :en uns. und Jeder suchte nun aus eigene naust durchzukommend Keiner verließ seinen Banm wieder, ehe Hunger ' und Durg 1 ihn 1 dazu zwangen. Herr meines Lebens! , Bald war 'der nächste gefressen. Ter Zweite wollte nan gar nicht mehr vom Bau'n herun ter, fiel aber endlich aus Schwäche herab , und wurde gleichfalls aufgezeh t Und ich selbst? Auch mein Stündlein schien geschlagen zu haben. , aber die Bestien beschnüffelten mich blos, während ich dalag, und liefen wieder weg Eisbären fressen keine Neger." , WoLröpflge Pflanzenesser ,, Zu den seltsamsten religiösen Sekten der, Union gehört entschieden die Negers sekte der ,Xo Älsat.,? in Bertlei), La. Tiefe .Relig on" wurde erst d?r ungefähr vier Monaten von einem Neger NameuS Nathanael Brown in Petersburg, Va., gegründet, weicher ver. sichert, der Herr habe ihm im Traum befohlen, das Volk der Auserwahlten m sammeln und nach dem gelob!eu Land. n4niltä nach Berl!. zu führen,
uno o yungrrg. Dag wlr unsere anoe bätten anfressen M'igcn, krochen wir Äbends in diese litte' fern Dkitter-
')t'aNzana?'.zN:e bald elnen'Sluyangvon mehr als hi!n?rt Picanninnys beisammm, welche dem neuen Religionsstistc: bedingungslos gehorchten. Alles .' rer kauften, was si:'h.ttten, und nach Bert
l jft!n Tas ist die einzige Negersekte, welch aus- strengen Begearianern besteht Sie müffe-l den !r!eis5zgenuß für imme adschwören (müssen also auch auf dr; geliebten Tan!sagungstagB?aten ihrec nidUchen Nassebrüder, der Beutelra!!e nämlich, verzichten) und an Gott rni& 1'cit.n Propheten Nathanacl in allen Stätten aau5en. Tafür erhalten fi.die Vcrsichrrung. daß sie lebeu wurden bis an Ende der Welt. d. h. noch etwa 300 Jahre lang, und dann geradeweg-:-mit Hznt und Haar in den Himmet spazieren würden. Anch können sie ni? mehr trank werden, und außerdem kön r.nx sie alle Kranken heilen, ohne sie auch nur zu sehen. vorausgeseVt. daß dieselben ihre Lehre annehmen und den Fleisch genuß einsieden. Tas wäre also die weitgehenöste .Aaubensheilung". Natürlich dan dieser Ncgcrsctte auch die Königiu" nicht fehlen. Selbige war fchsn, ehe die neue Nekigion aus-fa-n, ass Wal?r'a ?trin bekannt und ist als solche jek thätig r. denn je. Bei iiz.en Ga:tc)lea?lcn lau;en und sprin ,cli di? Gläubigen, bis sie umfallen a "!! . - . Bom Jnlande. Die kleinen Störungenan der merikanischen Grenze haben schließ iich auch ihr Gutes; sie erinnern daran, daß die Ber. Staaten auch eine stehende Armee" haben und sie zngen, zu waZ sie eine siehende Armee haben. - Worin gleicht der sp. zierende Tekgai dem Tramp? Tarin, daß sie Be.de' viel spazieren gehen und nichts arbeiten. Und woiin Iintcr schaden sie sich von emnnder Tarin, Mb der .Tramp dafür keine Bezahlung bekommt." (Ter Kicker".) -'ti einzige Mann in der Welt, welcher in - einem Hause wohnt, d:'.s in d:r Lust gebaut ist, ist der amen tische Millionär Fa?. Diese? Haus ist bei Guanajuato auf dreihun dert Fuß hohen massisett eisernen Säu !e.! erbaut. Bermittels eines riesigen Fahrstuhls gelangt man in das Haus und durch den Telephon verkehrt man mit der tadt. , G e n. Henry W. . Sloc um. welcher Großmarschall der Jnaugura tiousparade in Washington war, als Grorcr Elcveland zum ersten Male als Präsident eingefet wurde, ist eingela den worden, am nächsten 4. karz noch einmal den Marschallsstab zu überneh men. obwohl er nicht für Eleveland in der E.hicagoerNation.lconventlon. uzd am Wahltage garnicht stimmte. Im S t a at s ge f a n g n i ß zu Lcnns'lvania ist nach einer MülhrU lunz der .Musical News" ein Orchester unter den Gefangenen eingerichtet worden. welches öfters Abenduntcrbattungen veranstaltet. ' Jeder Insasse wird bei seiner Aufnahme zur Erlernung eines Instrumentes angehalten; die am wenigsten Befähigten sind für die,Pau-' ten. Trommeln und Triangel bestimmt Tie Mitwirkenden sind in ihren kleinen Lozen ikolirt, so daß sie nicht ihre Mit gefangenen.' wohl ab.'r den auf einem erhöhten Pulte befindlichen Tirigenten sehen können. ! Ja. das ist das Eigenthum .tche am. Juden. Für die Sünden und .Schwächen Einzelner werden wir Alle zur Ncchentchast gezogen .... Einer muß tue A:le büßen. Einer für Alle einfte h it. T.e gan;e udenheit mußte leiden, so lange ein elnügcr Juze unrecht that. Tas irt die Summe, nnd Quintessenz des Aklti'Semiti-mtts." , Ein Passus ans der Weihnachtspredigt von Rabdi Tr. KoKr. Es liegt , viel 'Wahres dacin. Toch muß nicht vielleicht .Ei' ne? für A'.1e einstehe-r", weil zumeist die A.le 'äx den Einerr einstehen auch weun der Eine oft ' der eiuzlge Jude ilt, der Unrccht'thLti" 'Haben nicht sie .elbü r zwei Jahrtausenden den Ei :c.i kür die. Sünden von Allen büßen kasskn Tie Solidarität hat ihrGroßcs.,, Erhabenes sie hat auch ihre Jäitern SchatienZciten.. (N.'O.Stsztg.) , Die Nachfrage nach Erem Staren des''BucheS. welches, von der '3nndcsrea'erung herausgegeben wird und? d:s Berzelchniß'der Eivilbeamten nebst Angabe der Salaire enthältlst eine gn ungewöhnliche.,' Sie sing e'reits unmittelbar nach den Novem derwahlen an und , hat seitdem fortwährend zugenommen. Ganz besonderes Interesse l für.,. die Buudespatrvnazc ,eigt, aus, diesen Nachsrageu zu schlie cn, , der Süden. ' . Eine! große , Anzahl ?'er , Ncgierungsangestellten in Washington. deren Berbleibcn im Amte bei jedem Administrationswech'el in Frage gestellt wird sieht sich durch dieses maj. enhafie Rcleltiren auf! Bundesämter in ih.en Stellungen bedroht,, und daher ommen ,die ' vielen Petitionen ; an den Präsidenten um weitere Ausdehnung )e?,Ejvildienstge''eses. , . , ' ' ' ; !:!": A AA ,n:5 -i; n pi. pimi Im Eongreßwurde neulich .'iel ,g. 'lacht über einen sehr hübschen vischensall. dessen Helden Eriprecher Hai nn) Aepräsentant Nockwell waren. .oeicks, leerer l bekauatlich leZtes Iah: n'n .ein , Haar seinen Eongreßsitz ver loren hatte. Rockwell saß in einer adelear und zwar auf einer Bank, die nur für, einen Ba-'sagier bestimmt war. ''In einer Haltestelle trat Reed in den Wagen und wollte ; sich neben . Nockmel! ikten. Taun aber,, erkannte er feinen Irrthum, sp:anq auf und entschuldigte sich: , Ich wollte sie nicht jhres Siß berauben. Herr Rockwell". Na. e wäre nicht das erste Mal, daß Sie das versuchten", meinte Nockkvel! anzüglich. ..Ja, aber dies Mal ist es ein SiA der Ihnen wirklich gehört", lachte der dicke Erspiech'r. d.'r bekanntlich sehr wißig und schln.;'ertl.z ist. Die kürzlich im G a r s i eld Hospital zu Washington, D. E.. ver storbeue h'ldcnmuthige Frau Eliza E. Eutler. deren Name in dcr Geschichte deZ BürgerlriegeS einen ehrenvollen PlaZ gesnnocn hat, war die Gattin des Kapitäns vutler. des wohlbekannten Thürstchers des Buud:Zsenats. Sie hat sich wahrend des Krieges als Mit qlieö ce; Potoinz Relief EorpI- um die Verpflegung ver Verwundeten auf d?!N Schlachtfeldt und UN die Familien der Soldaten, für welche sie unecmüd
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lich )ouU, augerordenklicy groz;e Verdienste eewot den. Sie 1 h.lt aber ' auch den Nebellcu gegenüber , auf dem chlachtfelde ungewöhnlichen Muth qe!gt. Ihr ölatte, ein Lokom.tivsühhv; warb bei Ausbillch des Krieges unter dem ersten Aufrufe des Präsiden ten Lin oln die' ersten Freiwilligen in J:!inoiS an. Tie Compagnie,' welche Kapitän utle? angeworöen hatte, wurde, als sie in den Krieg zog, mit einer seidenen Fahne be'chenlt. Im Februar 18)1 stand Eutker mit seiner Eompagnie bei Fort Tonelfon. das dawals delngert wurde. Tort besuchte ihn sein: Frau. - Eines Tages wurde die' Compagnie zum' Angriff cow mandirt. trat, sehr eilig in die Altion ein und vergaß, die besagte Fahne mitzunehmen. ' Im Kampfe gegen eine Uebermacht der Nebeln war die Eompagnie , schzn im Begriffe zu weichen, da er'chicn Flau Cutler' mit der ,ahue in der Rechten und einem Schw.rt in der Linken, einer Jungfrau von Orleans gleich, auf dem Schlacht selde. ging dem Feinde entgegm und belebte den Muth der Soldaten derart, daß diese. aus's ?tene vordrangen und wacker in den a.npf Eingriffen. 1 Obgleich dcr KaMjZs ecu blutiger war und Hunderte von Tapscren getödtct oder schwer verwundet wurden, blieb Frau Eutler auf dem Schlachtfelde, , bis ihr der Oberst des, Äcjimmis befahl, sich auf ,eiu i'n Eumb'rlaud liegendes . Transportschiff zu begeben, wo sie we Niger in ")e ahr war. Aber auch dort zeigte sie die größte. Todesvecachlung ; ne kch.0'tt'te au? dem Decke die Fahne und iee.:e sich dem lebhaften Feuer der K-belien aus. die auf das Schiff schosien uud besonder die Fahne zam Ziele nahmen. Frau l5nttkc, neben welcher zahtceicke ugeln einschlugen, mußte förmlich gezwungen werden, sich unter Teck.zu r'e'?n. ?kach der AuZmnste nlZig des Ael'ueutS aus dem Dienst wurde der Frau Euiler die Fahne, für die sie ihr Le en eingesetzt hatte, zum beschenk gnnach!. In diese Fahne gehallt wnroe die heldenmüthige Frau aus ihren Wunsch auf dem Soldatenrriedhof zu Arlington in'S Grab gesenkt. ' :. ", Bm uSlanX. Eine Millionen Erb schafts-Geschichte, die trotz ihres amen ianischen Ursprungs eines thatsächlichen Untergrundes nicht entbehren soll, halt in Düren und in vielen anderen Orten der Rheinprovinz die Gemüther . derer vom Stamme der Froitzheim in Ausregung. Nach den Berichten amerikas mlcher Blätter soll m Minto. Canada, Provinz Ontario, ein zu Anfang dieses Jahrhunderts ans der Nheinprovinz ausgewanderter Mann Namens Froitz heim ohne direkte Erben die Summe von 21 Millionen hinterlassen haben. Diese Nachricht gab die Beranlaffung zu einem im Dürn'er GeneralAnzeiger rlaffenen Ausruf an alle diejenigen vom Geschlechte der Froihcim, welche Ans.r' che auf die!, Erbschaft zu haben glauben, sich zu einer g'mnnsmen Bersammlung im Gasthose .Zum goldenen Stern" hier unter Mitbringung ihrer ' Familienpapiere einzufinden.' Dem Ausrufe folgten nicht weniger denn 400 Personen, alle in der Hoffnung, daß 'der amerikanische Millionensegen auch über sie sich ergießen werde. Be ichloi.n wurde, zun ichst durch Bermitt lung des englischen EonftlZ in Erefeld den Bornamen und das Slerbejahr dit geheimnißvollcn ErblafferS feststellen zu iaffcn. Tie zu der Bersammlung er schienenen Personen vertheilen sich auf Köln. Gangelt.' Äheydt. M.'Gladbach. Tüsieldorf, Nödingen, Bonn. Ander nach. Düren und' andere 'Orte. 'Die Hoffuungen auf Aushändigung der amerikani'ch'n Erbschäst waren indeß bei den meisten Erbberechtigten' nickt besonders hoch gestimmt ,' -t MitiiiVu i. I' e l l ee'txM , am kert unserer Tage dringt schonungZ loZ .in TZe durch ihr Alter und ihre Bergangenhcit geweihten Stätten." ,Wie seltsam berührt eS den Wanderer,' der die, schöne, erinne ungsreiche Pfalz durchstleift wenn er nach der einst hoch ' verühmten Abtei Lorsch an der'Wesck' u't!) kommt, in deren bunter Kapelle" König Ludwig der Teutsche,' der Gründer. deZ, Teutschen Reiches,,, begraben liegt, wo der Sage nach auch Frau Ute neben Siegfried, dem kühnen, Helden, rubt und er diese altehrwürdigeu Hallen zum 'trocknen , von . Tabak " benutzen . steht. - Das haden , sich die, , ,. germanischen Herren schwerlich träumen lassen. In dem prächtigen Kirch.nbau. des Klosters Limburg ferner, einst der Siß Konrad des Sali rs. welcher 1023 zum deutschen König gewählt. 1030 das Kloster giltndete. hät jett ' ein Gastwirth sein Ge schuft aufgeschlagen, er hat deir ' gothischen Krcuzgang in einen grünen Laub gang umschaffen lassen. s, und hier geht es gar lustig her, wenn, der Wein ge deiht und die Bürger der Nachbarftä'dte zu d.m Bau binausfteigen, um beim Schoppen dje Sorgen, des Werkeltages in den Wind zu schlagen. Noch örg.r hat das schon ungslose NtttzlichkeitSprin zip der Neuheit' dem Kloster Rothen tirchen mitgespielt, dessen stolze säulenbanlita zu einem Kuhstall herabgefunken ist. Zwischen die Säulenknäuit und das wohlerhaltene Deckengewölbe hat man ein Bretterdach geschoben, um cjuen Heuboden zu geniinaen, während die Säulen in Düngerhaufen stecken. So verliert sich der Tust der Roman , Eine ehr- und schäm. ,gse Handlung fand neulich vor der ersten Strafkammer des Flensburgcr Landgericht ihre Sühne. Der Schläch. termeister Friedrich Franzen von Glücks bürg hatte vor Jahren eine Deutsch Amerikanerin kennen gelernt, welche in Flensburg ihre Verwandten besuchte, a der nach k urzer Zeit nach Amerika zu rückgekehrt war. Im Sommer 1891 hielt Franzen schriftlich um die Hand der jungen Amerikanerin an. . welche ihm auch gewährt wurde. Die Braut reiste nun mit ihrer Mutter nach Europa, wurde von Franzen in Bre mcrhafen empfangen und nach Glücks bürg geführt, woselbst er beiden Da men im selben Hause, in dem er wohnte.- eine Wohnung eingeräumt hatte. Nach Verlaus von drei Wochen Kelödlonen die Braut und ibre Mutter.
erwnoie in '.nuckle:-'. :rz zu vesuchen, und da sir ihr Bewögen, destehend in ca. :i37' M. nicht mitnehmen wollte bat sie ihren Braun gam, 000 M. für ile auszudewahrei,, worauf dieser auch bereitwillig einging. J.Z sie aber nach der Nuckehr das anvertraute Geld zurückoerlaute,' gestand er ibr. daßc das, Geld vcr braucht habe. Er sagte ferner, daß das Geschäft zu wenig eindringe, nur heirathen zu können, sie solle daher lieber nach Amerika zurückkehren, wohin er ilzr bald folgen wolle, um dort lein We-rt einzulösen und sie'zu h-irathen. Bor der Abreise lich er noch von ihr 100 M. ' unter dem Versprechen, ihr hinreichendes Geld zur Ueberfahrt nach Amerika nach Hamburg nachsenden zu wollen. Er sandte ihr auch eine kleine Summ?, aber nicht genug, so daß sie in Hamburg noch eine Anleihe für die Passage machen mußte. In Amerika ungelommen, blieb die betrogene Braut vollkommen ohne Nachricht und ohne s-e!d von ihrem Bräutigam, weshalb sie' sich entschloß, nachdem sie einem, dem Verhältniß mit Franzen entfprun genen Kinde das Leben gegeben hatte, nach Europa zurückzukehren und den TreutoM an das gegebene Gelübde zu mahnen In Glücksburg angekommen, :vard' sie von ihrem Bräutigam in schnöd. r Weise aus dem Hause gejagt. Er trieb die Rohheit so weit, daß' er ihr
sagte, an , das Heirathen denke er gar ircht, wenn er alle Mädchen heirathen wolle, denen er die Ehe versprochen, dann müsse er ein großes Hotel bauen. Wegen der vom Angeklagten bewiesenen gemeinen und ehrlo.en Gesinnung ging kus Gericht ncch über das vom Staatsanwalt beantragte, Strafmaß von zwei Jabren Gefängniß hinaus und verurthei.te ihn wegen . Unterschlagung zu einer dreizährigen Gelgngnißstrafe und Ehrvcr ust auf die Dauer von fünf Jahren. ,.' I n Palazzo San Gerva. ju, einer 800 Elnohnec zählenden Stadt in der Nähe von Melfi Provinz PotenzaZ ist ein Bürgerausstand aus' gebrochen. Die Aärger verlangten die Abschaffung der, Verbrauchssteuern und veranstalteten Verwahrunzskundgebun-, gen gegen den Sindaco und den stadt? rath ' Als die Rädelsführer verhaftet , wurden, stürmten etwa 2000 Personen , die Kaserne der Karabinieri, zerschlu- ' gen Fenster und Thüren, befreiten die ! verhafteten lenossen ,und legten dann Feuer an das Gebäude. Auch das !,Haus des Sindaco wurde vollständig verwüstet und in Brand gesteckt.- Im ' Ganzen sind' acht Häuser, unter ihnen das Postgebaude und das Gefängniß, l aus dem sämmtlich? Verbrecher entflo ! hen. ein Raub der Flammen geworden. Da auch die Schienenstränge aufgeris ? Zen und die Telegraphendrähte zerschnitten wurden, ist der Verkehr mit Palazzo ' einstweilen gänzlich aufgehoben. Ueber jdie Stadt 'wurde der BelagerungS , zustand verbZnat. aeaen 200 Personen. Männer,, Frauen und halbwüchsig? Burschen, wurden verhaftet. , 'Ans A ö h m e n . meld.: man: letzthin . wurde ' in das - ebenerdige Wohnzimmer dcS HäuSlerZ Anton Kör zer in Kleinthal durch daS verhängte Fenster ein Schuß abgefeuert, wodnrch Mörder in der linken Kopfseite und die dei ihm zu Besuch weilende 16jährige Bertha Weinet. Ziehtochter deö Mül. lcrS Eajetan Bergner aus UnterhalS, durch 29 Schrotkörner im Rücken -chwer, ferner der im Zimmer befind tiche Josef Körber durch je im Schrot torn im Genick und , im Gesicht leicht verlebt 'worden. Diese That' wur)e von dem ,, 24 Jahre' . alten Johann Weinert aus Nödling verübt; , derselbe Zebte mit Körber wegen eines Liebesverz.tltnisseZzu dessen Tochter in Unfrie )en. Ter fürstlich Schwär;enberg'che Forstmeister Franz Saitz ,in Krumau ist während der Jagd in eigenthümlicher Weise schwer verunglückt. 1 Sein Jagd Hund, , den ' er an .der' Leine führte, sllte nach einem Schusse schnell vor-wärts-, der Forstmeister riß ihn aber mit , oller Kraft zurück. Hiebei. brach der sogenannte Karabiner, durch welchen die L?iae an das Halsband des Hundes' befestigt' war , nnd die , Leine schnellte zurück wobei -der' Karabiner das lin?eAuge deS. Forstmeisters traf und dasselbe so, schwer beschädigte, daß :S als verloren zu betrachten ist, da die Hornhaut zerrissen und die Linse her abgeschlagen wurde. Kürzlich , wurde zwischen dem Dorfe Aumyslowitz und Welleniö unter einer Grabenüberbrükkung ' die , Leiche deS , HäuslerS .' Anton Horyna aus Wellenitz mit einer Kette um, den. Hals aufgefunden. Horuna warvom Jahrmärkte in Podiedcad. wo er einen Ochsen um 80 sl. vertauft bat. zarückgekehrt und dürfte, erwürgt und seiner Baarschaft beraubt worder' jeifiSÄSiPlf; Rudolf B i r ch o w hat an BeranlassungdeS Berliner BereinS für Feuerbestattung ein ärztliches Gutach ten über die Nützlichkeit der Einführung der fakultativ. Feuerbestattung na inentlich bei solchen Personen.welche an (khslera oder sonstigen epidem.schen Krankheiten gestorben sind, abgegeben. Er erklärt in diesem Gutachten, daß er in voller Ausrechterhaltung der, von ihm bereits im preußischen Landtag 1331 dargelegten Meinung, die Feuer destattung vom sanitären sowohl, als vom landwirthschaftlichen Standpunkt aus für durchaus nußbringend erachte, .Zu Zeiten größerer. Epidemien", schreibt er dem Vorstand des Vereins, .tollte die Feuerbestattung geradezu als eine Nothwendigkeit anerkannt werden. Hochgradige HiKe hat sich nach meinen Ersah ungen auch schon bei Tempera, 'uren unter der Berdrennunghide als w'.rksameZ Vernichtungsmittel der MitrosrganiSmen und Anfteckungskeime erwiezen. indeß die wirkliche Berbren nung gewährt eine ungleich größere Sicherheit. Für größere Städte sollte daher die Feuerbestattung ganz beson derS anzustreben fein, da Massende ! gräbnisse auf den oft in unmittelbarer Nähe berosynter Gegenden vetegenen Kirchhofe Gefahr für die Nachöarschas' nicht ausgefchlossen ist." AuS Schlesien wird berich. tet: Ein großes Schadenfeuer hat in Nicder'Gorpe das dem Vittergut besitzet Lieutenant 5co!he, KottwiK gehörige Vorwerk in Afcht gelegt. Feldmann, der Redakteur tü secialdmeratisüen
Proletiineeä" rn Vangcnbiclau, wu-.oe wegen Maiestätsbeleidlgung zu , einer Gefnl.;',:!s',ü rase von einem Jahre ver ureill.Tie vielfachen Beweise werk thatiger i.de. ,we!che Fräulein ron Kraninä an? Mnhrau der Stadt Ski? gan bat zu Theil werden lassen," und die , jüngst wieder , in der Begriind'.'.ng
und Fn.ld'.rung des Kindcrheims zum 'n. :-.'t 1 ;.,,-m., , , ir'- i .: . t. , . . ; i-'iTi w . .tUZoru.r frommen, aaocn oen iuon sA r' OfnTne : nwhen ihre Tankbanelt gegen die genannte .ame durch Crnennn'ng zur Ehrenbürgcnn zu bezeugen. - Dieser Tage hat nun durch Bürgermeister Werner und Stadt' ,deZ 5hrenbürgerbrieses siattze ftlndm. Der' Bauer Stephan, Lyssil in Hanussc! bei Friedrichshütte soll snne stark dem Trunke ergebene Frau irschlazen Kaben und ist verhaftet wor öm. f In Dittmänn-dorf der prak ttsche Arzt Kar! Felsmann., 15; t n t & p t g t ) ch t (!) t e, die an Resau erinnert, hat das Dorf Nien berge bei Münster in Aufregung der sekt. Zuerst handelte es sich' um einen einfachen Ticbstahl. ' Auf , HauS Scheut", einem - alten Rittcrgute in der Nähe von Nienberge, entdeckte. man eines .Tages,., daß aus 5 einem Kosser Gcld"gestlch!en war. Der Dieb hatte einen Feitel zurückgelassen, auf welchem er sein wiederkommen versprach. Ter Poliz idiener des Ortes verband sich mit' einer Anzahl Handsester Bauern burschen. -die sich mit alten Flinten, Heugabeln und Knütteln bewayneten und Nacht für Nacht, sich auf die Lauer legten. Ter Dieb ließ sich nicht blicken, wohl. aber fand man jeden .Morgen zahlreiche Zettel, auf denen die einzelnen Leute unter Namensnennung !w gen ihres freiwillig übernommenen Polizeidienües gehänselt wurden. DaS konnte natürlich nicht mit rechten Din gen zngchn, und so entstand denn daS lZZerüchtvom böscn Geist: lIincs,AbcndZ 'j V. -. Vf W .: jj' V ? " ? " V 1 glaubte man den Spuk durch einen wohlgezielten Büchsenschuß unschädlich gemacht zu haben; aber man fand den Sohn des Hauses mit durchschossenem Bein am Boden liegen. Der Unfug wurde je länger.desto toller, , bis man endlich durch'Zufall hintcrdas unlzeimliche Geheimniß kam. Tas gestohlene Geld wurde nämlich in dem Köjser eines sechzchnjäbrigen Dienstmädchen ' des HoscS gesunden. Das Mädchen gestand bald, daß cs die Zettel geschribn habe zuerst um den Verdacht des DiebstahlS von sich abzulenken; " später aus reinem Vergnügen. . , . Der lugsöurger Abend. Zeitung-, schreibt man aus München, Die dramatische Künstlerwelr der bairi scheu Hauptstadt hat unleugbar einen Ztark ausgeprägten ,Hang zur Land Irtfiwf,m h?t. Ppfnl nrntpliAfifliTä il f wirthschaft, der Oekonomiebacillus übt seine Wirkung ungezchmächt, alljährlich entschließt sich ein Künstler mehr, neben dcr dramatischen Kunst auch die Land wirthschaft zu Pflegen. Bekanntlich sit der. Äeister'änger Heinrich Aogl seit Jahren im.Rathe der Spiritus breuner als Besitzer des Gutes in Ddd surt in der Nähe de? WürmsceS. Die weltberühmte" Heroine Clara Ziegler zieht sich von Zeit zu Zeit auf ihr Land' gut am Ammcr?ee zurück. Hosfchaaspie ler Psudi ch' ist veritadler Vieh, und Hundcznchtcr in Deisenhofen ,an der Bahnlinie München Holztirchen und Inten )an '.rath Lang, der Director deS Gärwertea-erS. , betreibt . die , Wirth, schart, nur seiner kleinen Besitzung in Diessen, am, Ammersee. ,, Seinem direk torialen Beispiel folgte die komische Alte deS Gärtnertheaters nach und neueftens hat auch dcr allerorts beliebte Komiker dieses Tdea:ers, Meister Konrad Dre her sich entschlossen, auf dem Lande eine Rolle als Hotelier zu spielen. Im vergangencn'Sommer gründete er erfolgreich das Bauerntheater inSchliei see und vor wenigen Tagen, hat er öaZ Hotel Seebans käuflich erworben. 9; eerschau mv feigen, lange deutsche pfeifen, Clgarrenspitzen etc. bei Win. W On,2''ii'7-.aty?., ?t. - WWtttCt. tCtM4 fctVti '?öcr!Ä einer Schachtel eine Euinee."5 1 1 ri.T1r-v'-j'.. 1. . - - w,-ww.ryrWMrWl 0 .. ,M ill VI 'i. sJ m M t& rü'rJstCi i Vnwt rkX ö , z ' (-??fchmsÄ !o S W irlfa m :V...-.' 'ß'äft'!fj$$ft4 V&'f - zbZliösctt und nervösen z HZclliZeröor, ' ::-':'; A:s,W,ig"rÄlli'e A a g e ?k s ch w ä ch e , f schlechte Verdauung,, Verstopsunf. , .,, " Leberleiden .uuv F r a u e n b e s ch w e r d e n.' tZXlt e'mtt grmcklosen ua aufloS' ! , vuc Hrj9orii- , 5 S?ei allen Apothekern. WreiS 25 lent die eaaat.-i. - 1 i .' " , New Vs, k Depoi: Ä anal Ctr. d G. G M " in- : ', ti :c'"- 'ivW - ' Im- 'm " ' " t 1 gente äBetne y:&M'.i& ';.,;:P! :, '.ü; :i -'iin-;-;:- j; UNd r.; u, f V V Haus-uttd Famisienqcbmuch msiß 2$$&$s$$ .w-'iifcl Peter F. Conway, , 200 Cß ÄeföZngion Siraftr. rp , M ? .k. V m am .M.is.iancer Spczialarzt für Auge, Ohr, ölase und H.Us. In Praxis seit Ktt7. Dauernd etablirt i West Washington Sir , der Meridian Ttröe gcArnüSer. Indianapolis, 3nd. Patient welche eußerhslb der Stadt wohnen, werden erfetgich durch CenesxvN' denz behandelt.
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