Indiana Tribüne, Volume 16, Number 104, Indianapolis, Marion County, 3 January 1893 — Page 2
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UndZana Tribiwe. -' Erscheint glich und Sonntngs.
Tie tägliche. TriSüne" kostet tarch den Tröge, W Cents her Woche, die Sour.tazS.Tribüe" 5 kttttz per Woche. Beide zusme iSEentA oder CtntS perWonat. Per Post zugeschickt in Bor, auSdejahlu Zper Jahr. Qssice : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, Ind., 3. Januar '93. GixaS vom Vütznenflever.
CS ein großer Irrthum des Pub lllilur , : h glauben, daß das BühnenUiiebl Neulinae der weltbedeuten
. d?n ..lte? befalle. Gar manchmal werden alterprodte Bühnenfürsten und Fürstinnen davon ergriffen, und zwar urplötzlich, und wer einmal einen solchen Amall gehabt hat. der fürchtet ihn mehr, als aües Andere auf der dornigen
Thespiskarren Laufbahn. susgenomrnen höchstens den Fall, daß der Theaterdirector mit der Kasse durchbrennt. Wie st dieser Tage ein Veteran der ; geschminkten Welt in Gcftllfchaft er ! "; zählte., waren sowohl John McCullough l'.iöit Lawrence Aarrett gelegentlichen Anfallen der ersteren Krankheit auZge : seit. McCullough spielte eines TageS in Minneapolis den Virginius", und in der Scene, in welcher der strenge Römer von den Absichten deS'ApPius
Claudius auf seine Tochter in Kennt i& gezetzt roird. da stotterte er plSZllch, mmelte dann x-beuedlgeI Zeug zu xümmen, nur um mä)i ganz ttojen zu müssen, und schien trotz allen Beistan des. den man ihm bieten konnte, durchaus nicht mehr in seine Rolle komme? zu können. - Als man ihn nachträglich fragte, was elgentlick, los gewesen sei, antwor tete er, die Verse feiner No'le seien ihm muin davongelaufen", und obwohl er sie so gut gewußt habe, wie seinen eige nen ?iamen, habe er sie absolut nicht festhalten und über den Mund kutfchi ren können; er suchte dann alle seine Gedanken auf Virginia zu con entriren, in der Hoffnung, dadurch wieder die Zügel feiner Worte erwischen zu Un nen, aber er konnte nicht einmal mehr auf den Namen feiner Tochter kommen; ebenso erfolglos war sein Bemühen, sein Denken auf seine eigene Rolle zu eichten, denn auch seinen Namen yatte tt ganz vergessen! Es waren schreckliche Augenblicke für ihn. während das Meer von Gesichtern im Zuschauerraume wie das Pendel einer riefigen Uhr hin und her zu wogen schien, und er sehnlich Wünschte, daß der Boden ihn verfchliw zen möchte. Böse Menschen könnten vielleicht 6e Häupten, dan ihm fein College Alkohol zamals im Kopf rumort habe, und sie könnten für oiüe Annahme fast ebenso leicht Gläubige sindin. wie wenn es sich j. B. um Fritz (nnmett gehandelt hatte, aber dem widerspricht die Thatsache, saß McCullough ebenso plölich wieder 1 sich kam. wie er von sich gekom .nen, war. Zufällig blickte Virginia an ser einen Coulisse herein. und iowie McCullöttgh ihrer ansichtig wurve. da fuhr es wie ein Blitzstrahl über seinen Aeist und hellte Alles wieder auf, fodaß ?r mit größerer Verve, als je zudor. seine Rolle zu Cnde führen konnt!. Ganz ähnlich erging es einmal Law cence Barrett dem man niemals be sondere Ausschweifungen hat nachsagen lonnen als er die Rolle des Casiius in Julius Caesar" spielte. Er geriet h in die größte Verwirrung, und konnte sich nur mit äußerster Mühe davon zu rückhültcn. die. . flucht zu ergreifen. Schließlich ließ er sich in einen nervösen Zitkerkampf verfallen und half sich so über die furchtbare Situation oder doch über die besondere Blamage hinweg; kurz nachdem man ihn fortgetragen. niar er wieder ganz der Vorige. Varrett war bekanntlich von Haus aus, wie so viele Andere, ängstlich gewesen, "und er hatte sich mit ungeheurer An strengung und Selbstpeinigung in feine .Kunst hineingelernt um nicht zu sagen. hinein gebüffelt aber um die Zeit, als dieser Vorfall Pafsirte. konnte bei ihm schon längst nicht mehr von einer Art Aengstlichlett dieAede sei. ' Solche Erfahrungen haben manch mal auch Schauspieler mit Rollen ge macht, die sie selber geschrieben und die , sie lange Zeit hindurch ausschließlich gespult hatten, fodaß man- meinen 'lollte, dieselben seien geradezu ein Stück MreÄ Sekbst'geweken. ' Qwen Thompson z. B. bekam einmal in einer von ihm selbst geschriebenen komischen Rolle! das Bühnenfieber und war rettunasZos .blamoren. sodaß nichts Übrig blieb als den Vorhang fallen zu kazzen. lZ Q'ibt: keine merkwürdigere und weniger berechenbare Maschine, als den menschlichen Seist! t Ä Natürlich darf man nicht immer Alles für baare Münze nehmen, was sie Holden' und Feen der Bühne über sich zu plaudern haben; wenn Obiges 1. B. einer 'Sarah B e r n h a r d t ?assirt wäre so hatte, man alle Urfache, Z nur' mit einem Fragezeichen, fast so lang und dünn wie sie selbst zu - der. schlucken. denn von der wird mau noch, wenn sie dereinst wirklich in das bessere Jenseits eingehen sollte, noch aicht sobald wissen, ob sie sich nicht blos .'inen neuen Puff- eben wollte! Schauspielerinnen scheinen übrigens ehr selten nachträgliches Bühnenkieber ii bekommen! . Verzueke,t,r Moselwein Ton der Mosel schreibt ein Weinken ncr der .Köln. ftta.": Als eZ immer sicherer wurde, daß der heurige Wein zu den besten der leAtrn Jahrzehnte zahlen werde, 1 riethen wohlmeinende nniuicn otn xuinjern, ; loeiiigiirns . i: w . ii'. a: : . .. .:i n d!k es Mal von der leider, immer ioelter xizn nch greisen den 1 Äer;uckeruna des Mostes Abstand zu " nehmen und den .edlen Traubensaft in dem Zustande sich l rntmlckkln zu lassen, rai ihn der Herr gctt geschaffen. Nameutlich erhob zu Berncastel m den Blattern ein auf die, Gebiete langst bewährte: Sachver vsnAnl- feine Stimme
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iifid pnkZ fcywungvoN die Vorzuge des reinen Weines für den Handel. Die Leute lobten ihn gar eifrig ob seiner begeisterten Rede, meinten aber, wenn sie wieder unter sich waren, so ein ganz klein wenig Zucker werde man doch noch zusetzen düisen. Und siehe da. nach den neuesten Ermittlungen ist in keinem Jahr zuvor so viel Zucker die Mosel aufwärts geschwommen, wie im geseg neten Herbst 1692 ; diese Erscheinung soll amtlich bereits festgestellt worden sein. Sie erklärt sich schr einfach; von tvr in Fchljahren ja verzeihlichen Verbche rung geringhaltigen Mostes durch Zuk kerzusat). der schon aus manchem Drei, männerwcin für Ahnungslose und für ffundige einen ganz annehmbaren Schoppen schuf, geh, die Bauern nach berühmten Mustern jetzt allmählich zur Weinvermchrung. wie es scheint, an manchen Orten über, indem sie liebero'l )en halben Herbst, über den die gütige Zkatur in diesem Jahre nun einmal nicht hinauskommen konnte, zu einem vollen Herbst in angestrengter Keller arbeit ergänzen. Äcr's offen h:m ffausliebh'aber eingesteht, der kann da. bei ein ehrlicher Mann , bleiben. ab.'r Dohlgethan war's darum doch nicht. Zum Glück haben auch die schlimmsten Sünder einen Theil ihrer Ernte mit ihrer süßen Künstelei verschont, und der .'Ntwickelt sich vorzüglich. Wer also die Augen aufmacht und eine gute eigene ... .. . . . .
Probe yak, oem wimr ixv$ aucccm ar manches Stückfaß edlen, gottlad zar unverbesscrten Zweiund Neunzigers den kühlen Kellern des Moselthales, in tzhrenrettvng deö Limbnrger". Limburger Käse und Tyspepsie, wk reimt sich das zusammen? Tiefe Frag findet eine hochdefriedigende Antwort in folgender Kunde, die aus Stockton. Cal.. kommt und für Deutsche jedenfalls sehr fvaßhast zu lesen ist: ' Ter echte Amerikaner hat schol Manches vom Tutchman" angenommen oder doch neben sich geduldet, z. B. das Lagerbier, die Wurst, allenfalls auch das Sauerkraut trotzdem sich in den NeuenglandStaaten vor noch nicht so sehr langer Zeit ein Sauerkraut' P:ohibitions.Club" gebildet hat)' aber Limburger Kase. hulzl Schon die Nennung dieses Namens oeriirsacht, je nachdem, ' eine Gänsehaut, leb'.?aftcs Rufen nach dem Riechfläschchen. FluchBetreuerungen und demonstratives Ausspucken der Kautabaksjauche. Und doch hat schon Shakespeare gesagt, auch in allen bösen Dingen stecke eine Seele von Güte, der Mensch müsse nur ver stehen, ue herauszudeftilliren. ' Das ist nun endlich Hrn. George Browtt mit Hure eines ziemlich gutmüthigen deut' scheu Bekannten glänzend gelungen. Hr. Brown ißt gerne gut und viel. und hatte sich schließlich, trotz des vielen Ozons in dem herrlichen Klima Cali fornlens Verdauungsbeichmerden zu gezogen, die weder dem VillenschZchtel chen. noch der SchnapZflascbe weichen wollten. Trübselig schlenderte er eines Tages auf der Strane dahin. Da bt segnete ihm ein fideler Teutone. fragte ihn nach seinem Kummer und eröstnete ihm, dak.Llmburger Kä,e.,nnerlich an gewendet, ein unfehlbaies Heilmittel jür Tyspepste fei. . Brown Prallte ent fe?ü zurück, aber der Teutone redete ihm freundlich zu. dem Limburger einen Jair show" zu gewähren, und bot ihm sogar sofort ein kleines PrSbaen zu diesem Zweck an. Nun dachte Brown bei sich selbst: Der Limburger ist ein böier xveind. aber -um er böser National feind ist entschieden die Tlzspepsie. - wäre es nicht gute Poltitik. wenn ich den einen gegen den anderen auszuspie len tnchte? lind das Käscstückchen besser der sieclend. gelangte er wohlbehalten nach Haute, wenn auch verfolgt von den fluchen lemer Mitpazzagikre auf der Straßenbahn. Mit gebührender Rück ficht am die Gefühle seiner theuren Gattin und seiner noch unlcbuldiaen K.nöer schlich er sich zuvörderst hinten tt die Scheune. Dort biß er mit dem Muthe der Verzweiflung einige Brocken von Dr. Limburger ' ab 'legte das Uebrige, sorgsam' einaewickelt, aus einen Querbalken, ging sodann in die Wohnung, schlug das Abendenen aus indem er Kopfweh vorschütte, und be gab sich obne Weiteres' zu Bett. Am Nächsten Morgen schlich er sich abermals in die Scheune, az den übrigen Käse. verickkang dann oaUla em leichte Frübstiick' unli eilte darauf 'in'S Ge schait. ohne seinem lieben Weibchen den Ab?chledskuiz zu aeben. Aber wie wun dcrbar fühlte er , sich erleichtert! ; Den ganzen Tag über lieh ' ihn' sein Leiden in Ruhe. . Tos darf lch' woht MMich ollein ielzalten! dachte, er.', und whtfalsbald mkhrere dyspeptische . Freunde in feine Enaürnna-eln. Mit echt' amerikani scher Thatkraft würde, unverzüglich ein Verein gegrüudet unZer : dem ' Titel : .The . Lt oc Icton 1.5 m K n rg l u l" . Man miethete'elne Halles wo 'jetzt age abendlich Sitzungen stättslndeik Neue Mitglieder dürfen noch' nicht mehr als b e i 1 1 n je ri ? i rn bii rgc 1 6c i j e &c r S i p u u g r ss n i : ;w e i W ochen n ach ih rc r Ü; frier lichen Aufnahme erlangen sie den zwei? teu Grad und dürfeu dann sechs Unzen essen;, nach einem Monat endlich ist jedem Mitglied ein ganzer Käse -gestat tek. mit dem besonders .hochgeschätzten Privilegium, das. . was etwa davon übrig ',. bleibt, nach Ha use zu nehnien und Nacht? unter ' das ! Vetilissen zu leg?n. für den Fall, daß sich die Dys? pcpsie doch noch einmal einstellen sollte. Vcrhcirathete tragen zwar noch ein w:uigPedenkend nummer zur Aussührung zu bringen, aber, auch dafür wird sich jedenfalls ncch Rath finden. Kosten von Oeeandampfern. In der neuesten Zeit haben sich die Kosten der regelrechten modernen Ocek an-Vassagierdamvser ganz enorm g? ste igert. Um ei nen Schnelldampfer, wie z. : B. den Zetttonic" zir bauen. sind von vornherein' rund K:Z,l!0.W0 erforderZichWMantkännlsichdemnach vorstellen, welch' gröft' Ersparnisse die jenigen DampfergefelZschasttn haben. die überhaupt nur abgelegte" Dam pfer anderer Gesellschltzten ankaufen
und fic blos neu suZÜatren und benam'
ten, und wie es sich diese Compagnien sehr wohl leisten können, auch bcdeu teizd billigere Passagepreise zu berech. mn, ohne sich schlechter zu stehen. Zu den hohen Crbauungskosten konp men die ebenfalls seh? hoch gewordenen Bekriebzkosten. Man berechnet, daß eine einzige Fahrt eines Schnelldam psers wenn man, wie man muß.
auch einen entiprechenden Theil der nothwendigen Büreau- und sonstigen Auslaacn aus dem Lande mit zurechnet aus etwa $80,000 zu stehen komme! (Du Zahl der Angestellten des SchiNeS allritt, im Maschinen-, im Segel und im Passagierdevartement, ist dabei auf 322 angenommen.) Tie Profite der verschiedenen bedeuseil den Dampfer gesell schaften sind ge wiß doch? aber es wäre ein Irrthum. zu glauben, daß solche Prosite leicht er zielt werden können. Vielmehr gebort eine schr ausgedehnte und lange Er fahruug dazu, ein solches Geschäft pro sitabel zu machen, und in alten Schiff fahitslreifen H Ul man sehr wenig von den Versprechungen, eine erheblich schnellere und behaglichere Fahrt zu buten, als sie augenblicklich geboten weiden kann, und daoci noch Gewinne einn'istecken. es sei denn, die ganze Schissskunst würde sich bedeutend crn dern. ssomsniantt D i e N e w Y o r k er E v e n i n g ... - 2 Post fragt: warum hat mi.i den Kopf Franz Liszt s aus die Eolumbus-Halb Dollar-Denkmünzm .gevrögt?" Wahr schemllch wi.'il Kolumbus dem Liszt so ähnlich gesehn hat. Um ein Haar wäre neu! ich der Klopffechter John Mannwg in Los Angelos bei lebendigem Leibe von einem Arzte in Stücke geschnitten worden. Er war von Pompey -ÄMith übe! zuge richtet worden und am Dienstag ver breitete sich das Gerücht von seinem Tode. Er wurde nach dem Leichenhauft geschafft und dort auf den Sezirtisch gelegt, wo der städtische Arzt Tr. Braant sich anschickte, die innere Lei chenbefichngung zur Feststellung de, Todesursache vorzunehm.'n. Bei dem ersten Ein chnitte mit dem Sezirmessn der erhob sich die vecmeintl'ch Leicht und sprang vom Ti'ch?; in.'clge seiner Verwundung l alte Manning im Starrkramps gelegen. Die Einwanderung w a ' aach dem Bericht drs statistischen Bu reaus in den elf Monaten, weiche rni: dem a0. November 18l2 v End.' gin. gen, nur um 4!, 30 Personen gerin czer, als im gleichen Zeitraum des Vor jahres. Wenn man hieraus "aber schließen wollte, daß d.'r Einfluß de, Quarantäne auf die Einwanderuna ..... . nur em ge-lngiugtger gewesen ist, fc würde man einen Irrthum begehen. In den ersten sechs Monaten 'dieses Jahres wanderten 25,654 Personen mehr ein. als im ersten Halbjahr 1891. in den folgenden fünf Monaten aber blieb die Einwanderilna hinter dem selben Zeitraum des Vorjahres um 69, 959 Personen zurück, während sie unter normalen VerySltNiZsen eine Zunahmk hätte zeigen sollen. Teutschland parti. zipirt an dem Rückgang mit etwa 5000, Italien mit 10.000, Rußland und Polen mit beinahme 19,000 Personen. Ein sechzehnjähriger Ben el Namens Albert Sharrard treibt in der Umgegend von Dungeneß im Staate Washington als Dieb und Räuber sein Unwesen. Kürzlich brach er in dic Hütte eines Ansiedlers und stahl zwei FlittZen und eine Menge Schießbedarf. Als er von zwei heriff'sgehilfen, welche ihn wegen des Einbruchs verhaften soll' h'n, verfolgt wurde, zwang er sie zui Waffenstreckung und schickte sie mit Über den Nopf erhobenen Händen fort. Seine nächste Heldmthat war die, zwei Männern auf , der Landstraße Uhren und Geld .abzunehmen. In .neuester Zeit haben , sich noch zwei ge wohnlicheDiebe dem Wegelagerer an geschlossen. Die Bürger und die Be? hörd.'n sind jetzt zu dem Entschlüsse ge? kommen, dcm. Treiben des jugendlichen Äitters von der, Hochstraße unter allen Umstanden ein Ziel zu setzen. . t ..S lebe n' M e i le n w e st sich vm Richmond in Virginien bewohnten ' am James, River Jahre lang drei Farmer Namens Nicholas., Mills und Wilkin. syn dasselbe Haus Schon' eine Zeit lang ging- in der. Nachbarschaft das Gzrede daß Nicholas' sich in Mills' grau verlubt, habe. Vor einigen Ta gen forderte er Mills und Wilkinson auf,- mit ihm über den Jamesfluß zu fahren, um einen wilden Bienenstock auszunchmen. Kurz daraus kehrte er mit völlig durchnäßten Kleidern in das Haus zurück .und erzählte Frau Mills und Wilkinsons Mutter, daß das Boot gekentert sei und sie in das Wasser gefallen selen; er allein habe sich durch .Schwimmen '.retten können, während s'ine beiden Begleiter ertrunken seien. Frau Mills nahm diese Erzählung für mähr ani über Frau Wilkinson dachte anders darüber und veranlagte lm Stillen eine Utttcrsuchuna. deren Er gebniß den Staatsanwalt in den Stand setzte, gegen Nicholas wegen Doppel Mordes einzuschreiten. I Das Boot würde im Flusse gefunden, und in dem Boden desselben funden sich zwei' frische Bohrlöcher, vor.' Eine Strecke weiter wurden im Flusse zwei Maiskolben an geschiremmt gesunden,' welche dergestalt zugeschnitten' waren , daß sie in die Bohrlöcher' und zn, deren Verstopfung paßten. In N icholas' Zimmer wurde ein Bohrer gesunden, . welcher den Bohrlöchern ginau entsprach. . , Aus diesen Thatsachen wird geschlossen,' daß Nicholas vorsätzlich das Boot zum Sin ken gebracht habe,'um sich , Mills' und tLl" I '-W'ji i .''ii ix-'l'i'i.i'.Trr-'' '!' J . ,'JI:,Y ,'t. '!, I c in c-w ,i j r c ii 1 1 o 9 ; ii) ii n ii on z ii , c im i .. .. i- " t " '!' " v gen.' x t : Törinnen u chung wegen Doppelinordes , wird demilächst gegen RlcholaZ eingeleitet werden.- , .,!. 'li '.-r:i,r,. i", ,!,!" :f y'-'-'if ::V'VJ. if - .--' .r-li! .' : Ueber die kürzlich telegra phisch gemeldete Mordthat der jugend lichen Mordbuben Gebrüder Hans und Hermann And.rson. zwei Knaben im Ai- . !! :' Vi!-.ii;l! ä 1 " ' ' i 'V !'"(: Alter - von sunszehu und dezw. zwölf Jahren US Bronnon im County Price, ! Wisc, wird folgendes Nähe berichtet ! Am tt. Dec. hatte der fünfzehnjährige Hans in feinern elterlichen Hause lln- ! annehmlichkelten. in Folge deren er sortzulausen.deschloß. Aus fern Zure im Mlitt ittnai Bruder önmgnn
semem Vater elne Flinte und Patronen und nunmehr schlichen die beiden Bu bm durch den Wald davon. Unter wegs gelangten sie zu HumfeldtS einsamer Hütte, welche von der nächsten menschlichi'n Wohnung fünf Meilen
! entfernt belegen ist. Humfeld wies zwar ihre Bitte um em Nachtlager ab, aber die Flüchtlinge derbargen sich ohne fein Wissen in seiner Scheune und ka men am folgenden Morgen wieder zum Vorschein. Humfeldt verabreichte ihnen ein Frühstück, bedeutete sie aber gleichzeitig weiterzugehen, weil er Bretter holen müsse und sie während seiner Abwesenheit nicht in der Nähe seiner Hütte haben wollte. Nach einem kurzen Wortwechsel schickte sich Hans zum Fortgehen an. Nach etwa dreisng schritten blieb er stehen und sah. daß Hnmfeldt ihm den Rücken zu kehrte. In demselben Augenblicke legte er seine Flinte an und erschoß unter dem Zurufe: Good by, Marcuö!" den alten Mann. Die Jungen ließen die Leiche liegen und nahmen von der Hütte Besitz, in welcher sie bis zum 18. De cem der hausten. Drei . oder vier Tage nach dem Morde verscharrten sie die Leiche ihres Opfers in einen Dünger Haufen hinter der Scheune. . Am 18. December kam Emil Johnson auf der Suchenach entlaufenem Vieh zu der Hütte und fragte die Knaben, wo Hurn feldt sei. Auf die Antwort, daß er fortgegangen fei. aber bald zurückkehren v . l X i 4 lüiiut, luuiicic yiujüu uii ,;uiic und übernachtete auch darin. Als Humfeldt auch am folgenden Morgen nicht zurückkam, schöpfte Johnson Ver. dacht und bewog Hermann, mit ihm in seine Wohnung zu gehen, wo eS seiner Frau gelang, dem Knaben ein Geftänd niß abzulocken. Johnson machte in der nächsten Stadt Prentice von dem Morde Anzeige und ließ HanS verhaften. Dieler erzählte den Vorgang, wie er vor stehend dargestellt ist und wich nur in Betreff der Zeit des Mordes von den Angaben seines Bruders ab. Dieser nämlich behauptete, daß Humfeldt in der That, wie er beabsichtigt hatte, fortgegangen gewesen und erst nach fn ner Rückkehr von HanS aus einem Hm terhalt erschossen worden sei. UM " Vom nuslasser Die Lodzer .Engels machen schlimmster Sorte, die Hede amme Bednarska. in deren Keller, uii emer Zeit gemeldet, eme lößcre An zahl Kinderleichen gefunden wurde, ist
vcr dem Bezirksgericht zu Pttrikau nur Landsmann Kojch geyörte.davonKenntw aen Verheimlichung von Leichen zu mß erhielt und darauf aufmerksam
einjährigem Gefängniß verurtheilt wor den. Der Staatsanwalt, de? 15 Jahre Zwangsarbeit beantragt hatie. meldete sofort Berufung an. Man schreibt aus Par?.? vom 7. Dec.: Der Senior der franzö fischen Hauptleute, Herr Sousflot, wird nächster Tage seinen hundertsten Ge burtstaa feiern. Er war Unterlieute nant im Jahre 1811 und hat an den Feldzugen rn Teutzchland. Runland und Frankreich bis zum Sturze Na poleons theilgenommeu. Im spantichcn Kriege' bemächtigte er sich einer ahne, die nch noch lmJnvaiidenpalafli befindet. Vor einem Jahrr wurde- er zum Kommandant der Ehrenlegion er nannt. " Das 20. Jäaerreülment wir zu seinem Jubeltage eine Deputation nach Ehateaudun, seinem jexkgen Wohnsitze, schicken. . , In einer 5 tr csic in Lon. von, so lesen wir in v Jndepen dance belge", gibt es zmei tilegraphischt Bureaus, das eine für das Kabel, Lon don Paris über Dover ud Calais), das andere für das Kabel LondonBrüssel küber Ostende). Die beiden m : r i .w . n t ." Bureaus liegen sicn geraoe gegenüber, und die Angestellten unterhalten die vcsten Beuehunaen zu emander. Vor einigen Tagen kam es nun vor.. daß ein Beamter deS belgischen Bureaus seme Tabakspfeife auf demTifche emeS seiner Eollegen von , gegenüber- der gaß. Höflich ersuchte er einen jungen Groom,' ihm das nützliche Rauchwerk zeug zu holen., Da:ob Wer der kleine Bursche sehr empört; er behauptete, da er nicht dazu da sei, vergessene Tabaks pfeifen zu suchen, sondern nur Arbeiten zu leisten habe, die das Bureau selbst angingen. Der Beamte verlegte sich nicht etwa auf's Bitten, sondern setzte sich einfach an einen Apparat und, bat Dover ihn mit Calais zu verbinden, dann Paris ihn mit Brüssel zu verbinden, dann Brüssel ihn mit Ostende zu verbinden, dann Ostende ihn mit Lon don zu verbinden. : Gerade befand sich der College von gegenüber, mit dem. er wahrend seiner freien Zelt vor einem Viertelstündchen geplaudert und .aus dessen Tisch er die Pfeife vergessen hatte. am Apparat. .Ich habe meine Tabaks- ?. f ..r-'rk.t" -.: ; rr ipfeife aux worein .iscy vergessen, otne schicken Sie mir sie durch einen Ihrer Boys .zurück. ' Der einzige verfügbare Groom in meinem Bureau,, weigerte sich, die Pfeife zu holen,- so tönte es herüber. ' 10 Secunden später war die Tabakspfeife, wegen deren Rückgabe ein großer Theil von Europa in Bewegung gesetzt wurde, wieder in den Händer ihres Eigenthümers. Ei n a müsan t eS ung äri sch es Parlaments Histörchen . scheint sich in ? landesüblicher Art zu einer Duell-Assaire , auöwachsen zu , wollen. Auf der Tagesordnung der Sitzung des Magnatenhauses staud der vom Ju stizminister : v. .Szilagyi eingebrachte Gesetzentwurf, zur Abänderung der Grundbuchs Ordnung. . Doch Herr v. Szilagyi fehlte. 1 , Als einer der Magnaten das rügte, entschuldigte Ministerpräsident Dr. Wekerle das Fernbleiben deZ ' JustizminifterS mit einem Unwohlsein und , erbot sich zur Vertretung der Vorlage. Er hatte damit nicht viel Arbeit. Die Vorlage wurde ohne viel ParlamentsrenS genehmigt. Da kommt aber plötz--lich A fiost fest u -n t der I u izminister daher, der selbst ver ständ! ich nicht unwohl, sonderii zu faul gewesen war. Her? v. Szilaghi setzt sich zu Dr. Wekerle und ! fragt diesen naiv: Wunn kommt denn eigentlich mein Gesetzen!murf d'rani" Tarauf Wekerle: Jst schon angenommen. Ich habe Dich vertreten." Nun Szilagyi: So, das macht nichts. Die (Magnaten) verstehen ohnehin nichts davon." Dr. Wekerle. ein wenig ärgerlich, giebt leinen, C?en nS ,u perßekn. da
dle.UrtheilsloMeit der Magnaten seine Faulheit nicht entschuldige, und die Sache wäre erledigt gewesen, wenn nicht einige mit feinen Geh)rswerkzeuen begabte Magnaten, von ihren m der Nähe der Ministerbank gelegenen Plätzen aus, dieses amüsante Zwiegespräch mit angehört und nun ihren Freunden weiter erzählt hätten, die ihrerseits die
Geschichte m noch weitere reise trugen. So gab sie Baron Atzel im Landeskastn'o zum Besten und citirte den an wesendeN Feldmarschall Lieutenant Hollan als Ohrenzeugen. Dieser soll auch die Wahrheit der Geschichte dem Baron Atzel bestätigt haben. Nun kam aber das Gerede auch den Miuistern zu Ohren. Da wurde freilich Alles ,tn Abrede gestellt, und speciell Hollan desavouirte Atzel. Darob großer Kra kehl, und ein Duell AtzelHollan wird vielleicht die ganze Affaire beschließen, ohne aber zur Förderung der Wahrhei' etwas beitragen zu können. Ein jüdischer Kultus, minister in Preußen! Bekanntlich hat der seltsamste Zeuge im Ahlmardt-Pro cege. Herr Poasch', unter seinem Eide die Behauptung aufgestellt, daß Preußen einen jüdischen Kultusminister ge habt habe. Die Thatsache ist aller dingS richtig, aber der Kultusminister war nicht Goßler, der ja seinen arischen Stammdaum bis zum 16. Jahrhun bert nachgewiesen hat. Im Jahre 1813 war aber allerdings, wenn auch nur während weniger Stunden, ein Jude Kultusminister: der Abgeordnete zur Nationalversammlung, Ir. mä. Kosch in Königsberg. Als im Juni des ge. nannten Jahres das schwächliche Ministerium Camphausen zurücktrat, über trug König Friedrich Wilhelm 111. die Neubildung des Ministeriums dem damaligen Finanzminister Hansemann, dessen Präsidium mit dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten Rudolf von Auerswald übernahm. Als Kultusminister brachte Herr Hansemann. l ver die neue Regierung hauptsächlich aus das Centrum stützen wollte, den Abg. Dr. Kosch aus Königsberg in Vorschlag, der als einer der Führer des Centrums in der Nationalverfammlung, die ijihn zu einem ihrer Vicepräsi denten ernannt hatte, sich eines großen Ansehens erfreute. Die Ernennung Kosch's zum Kultusminister war bereits von dem König vollzogen und sollte dem Staatsanzeiger behufs Publika tion zugehen, als Auerswald, zu dessen nahen Freunden sein Königsberger machte, daß ein Jude füglich nicht das .Ministerium der geistlichen Angelegenheiten in einem Staate mit vorwiegend christlicher Bevölkerung leiten könne. Dies begriffen denn auch Hansemann und Kpsch und so wurde die bereits vollzogene. Ernennung rückgangig ge macht: An Stelle von Dr. Kosch wurde der Abg. Dr. RodbertuS zum Kultusminister im Ministerium AuerswaldHansemann ernannt, der freilich auch schon nach acht Tagen von diesem Amt wrücktrat., !Ui ölst überfielen, tot her Boffi Ztg." aus Turin berichtet wird, in Brigo Marittima bei Ventimiglia am hellen Tage eine Schaar spielender Kinder und zerrissen die vier Töchter-des Dorshirten vor den Aüger' deZ Vaters. - - Dlr'ganze Familie deS jüdischen SchankwirthS Cymcrmann wurde in Cholawszyzna bei Wilna ermordet und das Gebäude behuss Ver wischung der That Niedergebrannt. Eine des Verbrechens verdächtige, übelbeleumundete Person Namens Timitri Zdenko wurde verhastet. Nach ansänqlichem Leügnen räumte er die That ein und nannte noch acht seiner Genossen. Eine neuerdings i n Kraft getretene gesetzliche . Bestimmung in Frankreich , verbietet unter Anderem, ohne ärztliche AnordnungKtnderN unter einem ' Jayre rn irgend einer Form feste Speisen zu geben. Der Gebrauch ' von Flaschen mit Gummi röhren ist gleichfalls , untersagt. Man behauptet, daß unter 250,000 Kindern die ' in Frankreich alljährlich sterben. 100,000 bei sorgfältiger Pflege erhalten werden könnten. Jene Verfügung ist namentlich den Bemühungen des zum Schütz der Kinder gegründeten Vereins : - J' rr ' . . er f il rt c zu oanien, oesfen orsißenoer Rouchar? ist. ' ' . , . , . Ueber einen Dop p e 1 I e I h st m ö i b in einem 1 Berliner Hotel berichten verschiedene Blätter: Ein junger Osficier des 2. Infanterie Regiments,' wigismund vyn Zitzewitz, nahm ' vor einiger Zeit wegen Krankheit den Abschied und Zog nach Berlin, Körnerstraße 21, während seine Mutter in "Berlin ' in der Dennewitzstraße wohnt. Er hatte Gelegenheit, die 21. jährige Tochter Käthe der Körnerstr. 13 wohnenden Rentiere Meinebcr kennen zu ' lernen, und bald war ein LiebesVerhältniß entstanden. Zitzewitz erhielt schließlich die mütterliche Zusage, und die Verlobung wurde in - pomphafter Weise im. Laute des letzten Sommers begangen. . Allmählich aber stieaen'bei Verwandten der Verlobten Bedenken gegen die Heirath dahin auf, daß der ehemalige , Nlcier seine Frau stände gemäß zu ernähren nicht im Stande sein werde. Käthe , nahm sich dtt Stimmung gegen ihren Bräutigam sehr zu Herzen und wurde, um das Verhält niß allmählich erkalten zu lassen, zu Verwandten nach Gumbinnen gebrächt. Die Trennung hat aber das beabstch tute Ziel durchaus nicht erreicht.' Im Gegentheils die junge Dame konnte die Sehnsucht nach ihrem Bräutigam nicht unterdrücken und kehrte in die mütter liche Wohnung zurück. Das Braut paar scheint nun gegen die ihm feind liche Strömung Front gemacht und daS Aeußerste beschlossen zu haben. Vor einigen Tagen erhielt v. Zitzewitz nach seiner? ksiottweustr. ) betegenen Woh nuna don seiner Braut einen Brief des Inhalts: Bringe Gist und Revolver mit." Dies scheint das verab redete Loosungswort gewesen zu sein. Die junge Dame schlich sich aus der mütterlichen Wohnung, traf mit ihrem Verlobten heimlich zusammen. und Beide, fuhren nach einem Gasthof in der Mittelstraße, wo ye den Tod durch öist suchten und fanden. Ueber einen schweren Unkall. tn iünag dem Brak. v. Slake
napp tn Riga zustieß, erfährt Vic Dana Ztg." Seit Monaten hat der Professor, der sich sehr eingehend mit Photographie beschäftigt. Versuche darüber angestellt, . welche Mischung von Chemikalien das beste Blitzpulv'er ergiebt, um damit am Abend Momentaufnahmen machen zu können. Bei der Zusammensetzung eines solchen kmumt es darauf an, daß das Pulver beim
Anzünden eine möglichst groe Leuchtkraft entwickelt und daß das Aufleuchten öes Blitzes eine möglichst kurze Zeit Dauert, so kurze Zeit, daß der auszunehmende Mensch längst seinen Eindruck auf die empfindliche Platte gemacht hat, 'he ihn der blendende Lichtdlitz veran laßt, mit den Augen zu blinzeln. Die Erfahrung hat gelehrt, daß diese kurze Zeit etwa nur N50 Sekunde dauern varf. Die bisher bekannten Rezepte . . ' - ... . " ! erfüllten zur .Noth diese Bedingung. Professor von Glasenapp hatte nun als erster das bisher benutzte MagnesiumPulver durch das viel billigere' Aluminiumpulver erseht. Um ein noch rascher wirkendes Rezept auszuarbeiten, ver suchte Glasenapp ein Gemisch von Aluminiumpulver, Kaliumchlorat und othem Phosphor. Dieses ' Gemisch rengte er auf dem Handteller der Im ken Hand auf einem Papier. Er ge rieth dabei auf ein Klümpchm Phosphor, dessen Inneres wahrschnnlich noch auS gclbcm, nicht im rothen umgewaudelten und daher, ungeheuer leicht entzündlichen Phosphor bestand. Bei dem Versuch, dieses Klümpchen mit einem Finger der rechten Hand zu zerdrücken, explodirte das Ganze. r:n den Ringfinger der linken Hand ab und verbrannte die übrigen derart, daß Prof. von Glafenapp'in die Schwarz' sche Privatklinik aufgenommen werden mußte. Sein Befinden ist nych den Umständen befriedigen o. Ern arofzer lrterarr scher Schwindel ist letzter Tage in Edinburg entdeckt worden nnd es wird damit wohl, einem Geschäft, das seit Jahren in der unverschämtesten Weise getrieben wurde, ern Ende gemacht sein. Es handelt sich, wie man der Köln. Ztg." schreibt, um die Fabrikation von Alterthumern und von Manuscrwten berühmter Persönlichkeiten, als da sind BurnS, Scott, Dickens, Thackeray. Prinz Charles Stuart. Es ist unglaublich, wie viele solcher Erzeugnisse in Großbritannien sowohl wie in den Colonien an den Mann gebracht wurden. Die große Masse sowie der niedrige Preis waren cs denn auch schließlich. lvelchederArgwohnvonSachverständigen erregten. Dem Edinburger Abendblatt Cvenlnq Dispatch" ist cö zu verdauken, daß die Sache ernstlich aufgenotnmen und ans Licht gezogen ist. So weit bis jetzt bekannt, sind die Thatfachen folgende: Der unter dem Na."W . x S men Antique- mily vttanme Mischer war früher Schreiber bei einem Edinburger Notar, welcher vielfache Verbindungen mit der Aristokratie des Landes hatte. Nach Smiths Aussagen, die er Ailtiquitätenhandlern gegenüber gemacht hat, kam er auf diese Weise in den Besik von allerlei alten Papieren, deren Ausrällmung und Vernichtung aus alten Kellern der Notar Ferner ihm aufgetragen hatte. Statt sie aber zu vernichten, begann der kluge Jüngling sie zu prüfen und entdeckte zu seiner Freude, daß manche von ihnen großen Werth besaßen. Er begann die alten Handschristen und Reliquien in Geld umzusetzen; aber der Vorrath schien unerschöpflich zu sein, und die nähere Untersuchung hat nun ergeben, daß die späteren, das sind be, Weitem die mei sten ' seiner zum Verkauf angebotenen Artikel, von ihm selbst in einer Hütte mischen Leith nnd Edinburg angefer tigt wurden. Die Entdeckung hat großes Aufsehen in gebildeten Kreisen gemacht; man sieht den gerichtlichen Verhandlungen mit großer Spannung entacaen. Verlangt Mucho'ö Best Havanna Cigar' fc'M .Werth einer Schachtel eine Euinke t& XMilLV' W lÄLVnU l lTl K TT7T7 n t LTilLJH Geschmacklos Wirksam. I Bei alle " NiZliosett und nervösen vi,irM-is.jit . 4 WUUWVVVIl; ' . , i tas TOiarane. TläKunaen und MaaensZim. 5,en. Cchwindelan'ällen. Uebe?lSm?lma, BIS ? 4, Krn ßiiri l-rtiinlI (CIi'if rtnf.tt Schauer, heißen Aufwallungen. VppNlostg seit, urzakhmigkeik. Verstopfung. Ccordut, ffleckea auf der Hut, LeliörienScdlaf. er scbreckenden Traumen, allen nervöse und SwächeAnwndlungen nk Unreaelmäßig keücn, denen Damen uuterrocrsea find. Mie einer gschmackrs e u n d. a uU lddea Hütte über, ogen. Bei akea Apo:hekern. PreiZ cm? d . . - Schachtel. New Vork Depot: LSZ Canal Ctr. 1 C 1 11 C unb MWe.' . , für den Haus-und Familiengcbrauchj' " ' . '. ,' " ' ' : bei - VWrMWMM 'iütä&isfäiMi'feil.. ! !!; :: . ' . '" , ' V- " ' : ; '" : !: i'., . -i1; ..:-;: . " .. , ": 1 : ,? ';' , - --,7Mpez!alürzt,sür "'' ' ' '"' ' ' '! !:'-''li':i,,;:.fä:!:-, Nugc Ohr, Nase und - ,. In Praxis seit 5 4 West Washington Str , 'r Kjfp'tfii. oti i'jciibin Strafe gegenüber; HM,, i"3:': 3n d. sli' !;'.':;: V' : .-.t '!:;!;': '1 . , ; T ' , Palieutcn, weiche außerhalb der Ctadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspon henz behandelt.
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