Indiana Tribüne, Volume 16, Number 104, Indianapolis, Marion County, 3 January 1893 — Page 1

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. Dezember 18SK. 11,173,573 28 . mm 95 50,000 00 24,293 78 580Z74 38 52.167,531 49 300,000 C0 69.351 W 40,000 00 1,758,180 40 52,167.531 49 Frcnzel, Präsident. Frenzel, Kassier. F. Frcnze, Assistent. Drahtnachrichten Inland. . Wetre raussichren. Für 3ndiana: Hübsches, warmcreS Wetter heute Nacht und morgen. ' ! T Y p h u S in New I ork. ?t e w I o r k, 2. Jan. Heute wurden hier 28 neue Fälle von Typhussieber berichtet, die meisten davon aus dem Logirhause No. ZI Bayard Str. Alle Crkrankten wurden nach dem Slu v:rside Hospital gebracht und strenge Quarantäne wurde über alle Häuser verhängt, in welchen ErkrankungSsälle vorkamen. Während der verflossenen drei Taze sind hier nicht wenige? als vierzig' Typhusfalle berichtet worden. Die Sanitätsbehörden versuchen ihr Möglichstes um eine Verbreitung dcr Kcankheit .zu verhindern. -' Die Montana'er Gesehg e b u n g. Helena, Mont, 2. Jan. Der Senat orginisirte sich heute darch die Ermählunz deS Demokraten E. P. Mates zum temporären Vsrsizet Die Organisirung des Hauses ging -aber nicht so leicht von statten, da ein D mokrat durch Krankheit verhindert war. zu erscheinen. Ein Antrag her Republikaner, zur Wahl eines temporären Vorsitzers zu chreiten, ging durch, da ihn die beiden Jopuliften unterstützten, und so wurde ro des geharnischten Protestes der Demokraten der Populist MathewS zum Vorsitzer gewählt. O Ein stillerNeujahrStag. Washington,2.Jan. Derheuige Neujahrstag war der stillste in Washington seit Menschengedenken. Selbst daS schöne sonnigeWetter welches dem Regen folgte, war nicht imStande, auch nur das geringste Leben in die hiesige Gesellschaft zu bringen. Das Weiße HauS war nicht nur ein TrauerhauS, sondern es stand auch, da ansteckendes Fieber Sarin herrscht, uner Quarantäne. Selbst,, wenn der Präsident nicht in Trauer wäre, hätte deshalb kein.öffentlich?r Empfang abgehalten werden können. Die Mitglieder deS Kabinets und die hohen Beamten folgten dem Beispiel des Präsidenten und daS gänzliche Unterlassen eines öffentliche Empfanges nahm dem Tage alles Leben, durch daS ein Neujahrstag in der Hauptstadt sich sonst immer auszeichnete. Der Sprecher Erisp ist immer noch krank und so kam eS, daß auch in seinem Hause alles still war, und ebenso unterließen eS auch die Frauen der verschiedenen Senatyren und Kongreß. mitzliederGäste zu empfangen. Gut N e u j a h r. WilkeSbarre, Pa., 2. Jan. Die s f. sRi sC1 i? """".5 Ordre gegeben, am nächsten 3ÄtU rooch Morgen die drei seit einiger Zeit t. ,rLri a.n stillestehenden Kohlengruben Nottingham", Washington" und Lance No. 11" wieder in Betrieb zu setzen. , Nahezu 4000 Arbeiter, erhalten dadurch Beschäftigung. , . ' "gj h1,,," ;"' " ::!'': i , NuSland. Der Grubenarbeiterstreik. L ondon, 2. 2an. Der Berliner Korrespondent des Standard" meldet:

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Vi5 heute Abend haben im SaarDistrikt 18,000 Grubenarbeiter die Arbeit eingestellt. Die Vehprden führen strenges Regiment, um AuöschreZtangcn zu verhindern. ,

Allerlei auS Deutschland. Die Armeevorlage. Berlin 1. Jan. Te? Waffenstillstand in den politischen Kämpfen der für gewöhnlich in den Weihnachts-s ferien deS Reichstages eintritt, wurde auch in diesem Jahre beobachtet und er wurde durch dieBitterkeit die zwischen den verschiedenen politischen Parteien herrscht, scharf accentuirt. Die ofsizielle Presse jedoch hält die Nichtcompromißfahne über die Armeevorlage, während die Oppositionsblätter mit der Antwort nicht zurückbleiben und die deutsche Regierung herausfordern, den Reichstag auszulösen. Die Drohung ' der Regierung be zweckt, jeden Familienkreis im Reich in Schrecken zu versehen. Dem jehi gen Gebrauch gemäß, werden die, Leute die ihr drittes Zahr abdienen, oftmal 6 oder 7 Monate vor Anlaui ,hrer Zeit nach Hause geschickt. Die Drohung, die volle Dienstzeit zu erzwingen, bringt den Reichstag in eine gehässige Stellung. Wenn er sich weigert, die Effektivstärke der Armee als Gegenleistung für eine Reduzirung der Dienstzeit zu vermehren, kann die Regierung die Verantwortlichkeit jür die unpopuläre Maßregel der feindlichen Mehrheit in die Schuhe schieben. Dies ist, w:e deutlich zu erkennen ist, ein schlauer politischer Schachzuz und hat den Zorn der klerikalen und freisinnigen Partei heraufbeschworen, welche trohdem der Drohung der Regierung Troh bieten und erklären, daß Nichts ihre Opposition gegen die Vorläge modisiziren werde. Die Aufregung, welche des KanzlerZ Drohung hervorgerufen hat, zeigt sich in der ungewöhnlichen Zahl von öffcn tl i ch en Versammlungen und politischen Zusammenkünften in allen Theilen des Landes. So tief ist das Interesse an diesen Versammlungen, daß sie für die Bürger im Allgemeinen größere Anziehungskraft haben, als die Nenjahrsfestlichkciten, welche in Folge dessen ganz in den Hintergrund geschoben wurden. Der Landtag wird seine Sitzungen am 10. Januar wieder beginnen. Da daS preußische Ministerium beschlossen hat, die Versügung des Grafen von Zedlitz-Trütz-schler, des früheren Ministers für öffentlichen Unterricht, anzunehmen, religiösen Unterricht in Schulen obligatorisch zu machen, ist ein neuer Kampf unausbleiblich. ES war dieser Vorschlag, der die Resignation des Grafen von Zedlih - Trühschler herbeiführte. Dr. von Bosse, sein Nachfolger, nahm daS Amt unter dem allgemeinen Eindruck an, daß die Verfügung cancellirt worden sei und daß von derselben nie wieder etwaS gehört werden würde. Wie verlautet, hat der Kaiser Wilhelm die Minister beeinflußt, die Verfügung wieder iVs Leben zu rufen. ' . Die Nationalzeitung" sagt, daß wenn Dr. von Bosse darauf besteht, die Eltern ihres Privilegs zu berauben, die religiöse Erziehung ihrer Kinder zu reguliren, ihn daS Schicksal seineS Vorgängers erreichen und cr gezwungcn würde, sich unter größter Verachtung zurückzuziehen. Die Freisinnige Zeitung" räth den Eltern, ihre Kinder nicht in die religiösen Unterrichtsstunden zu schicken, der Verfügung Trotz zu bieten und sich.au f die Gerichte zu verlassen, welche den widerwäriigen Befehl als eine Verletzung der Constitution, welche Gewissensfreiheit garantirt, bezeichnen würde. D er W el s e n s ond Stande l. Der Vorwärts" ' das sozialistische Organ, sagt, daß eine Untersuchung von 100 Quittungen von Bezahlungen auS dem Welfenfond die Thatsache er j geben habe, daß ein Theil teö Fonds räl,. R!St,r.3onrnalkrk,n nnZi r,sM5w 'ii'-,9ämrat.'.'r;Mfrn I -u"'"-- T:?' n'0"r5" würde. ': . Das Bemühen verschiedener Zeitun gen, den Welfen-Fond-Skandal ent weder ganz zu ignoriren oder doch die Sache inö Lächerliche zn ziehen ist entschieden erfolglos geblieben. Die in dem Artikel , des Vorwärts'' ange führten Einzelheiten betreffs der' Ber Wendung der Gelder sind so genau und bestimmt, daß man dieselben nicht so leicht als Erfindungen zurückweisen x

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k Der sozialte nokratische' Een-rral-Auöschuß ist ohne Zweifel im Besitze von Informationen, wclchewwigstenS die Wahrheit eines Theiles, penn nicht deS ganzen Artikels, der in dem sozialistischen Organ veröffentlicht worden istbestätigen. - Obwohl im Vorwärts. aüö sehr plausiblen Gründen, die Namen der Bestochenen mchtangegeben sind, so führt daS Blatt doch deren Beschäftigung und politische Siell :ng an. ., ' So sollen von den Mannern,, welcke mit den Geldern deS Welfen-FyndS unterstüßt wurden, zehn hohe Reichsbeamte gewesen sein. Ächt waren Generale, drei .Richter, elf Journalisten und fünfundzwanzig MitgliedöreS

Reichstags. Die betreffenden Abgeordneten waren meistens NatlonaLiberale und Konservative und erhielten je Summen von $1500 6(3 $2500. Drei von den am meisten Begünstigten sollen intime Freunde des Königs Ludwig II. von Bayern gewesen sein und die größten Summen sollen ' im Äahre 1833 ausgegeben worden' sein. Der Versuch der National - Zeitung", die ganze Geschichte als eine plumpe und müßige Erfindung hinzustellen, welche seitens der Regierung gar keine Beachtung verdiene, war ein gänzlich verfehlter. Die Vossische äjituna" druckt mehr die ossmtliche Meinung auS und sagt : SS ist ün Zeitung" drückt, mehr die öffentliche möglich, diese Angelegenheit '.mit Stillschweigen ,u übergehen, und die Sozialdemokraten haben in aller Wahrscheinlichkeit noch andere Waffen von derselben Sorte in Reserve. , ; Frankreich wird sich jetzt wohl freuen, daß auch Deutschland seinen PanamaSkandal hat. Die jetzige Regierung befindet sich in einer unangenehmenLage, da sie nicht im St':nde'ist, ,die Echtheit oder Unechtheit der in Handen der Sozialdemokraten befindlichen Dokumente zu beweisen. ES ist Zweifelhaft, oh Fürst Bismarck etwaS über die Sa ch e sagen w i r d; da' die Enth ülluttg In ihm h (i r f c c ! n I i 'rc ern f b u n a n g e ri e rrr sind, als Anderen. : 4 Die meisten der Berliner Zeitungen dringen auf eine genaue und sofortige Untersuchung. Es ' herrscht indessen kein Zweifel, daß Fürst Bismarck alljährlich die Quittungen für Gelder auS dem Welfen - Fond verbrannt hat, nachdem er dem Kaifer seinen Bericht über die jeweilige Verwendung deS Fonds vorgelegt hatte. Man glaubt, daß August Bebel daS Material für den Artikel des Vorwärts" gesammelt hat. Neujahr in Berlin. Der NeujahrStag wurde im Schloß in der üblichen Weise gefeiert. Der Kaifer und die Kaiserin hielten den herkömmlichen Neujahrsempfang ab, welchem sämmtliche Mitglieder deö diplomatischen Corps und. die Würdeaträger deö Reiches beiwohnten. Sir Edward B. Malet war an her Spitze des diplomatischen Corps, Feldmarschall von Blumenthal an ' der Spitze der Generäle. Der Kaiser sprach in seiner Rede Haupt sachlich über die Armeevorlage und wieS nicht, wie man erwartet hatte, auf die Möglichseit bin. bah tt an. Stelle deS Grafen von Caprivi einen anderen General r . . : ' ' r ' ernennen werde. Die Hoffestlichkeiten ' beginnen am 6. Januar- mit einem Empfang und Ball im Palais. Von da an bis zur Jastenzeit' ist für jeden . m i: . 1 1 . v agetwas Anderes vorgesehen unde Vaiion veriprrryl.rlnc ver orillunlenen deS jetzigen HofeS zu werden.. - . Die Hochzeit der Prinzessin Margarethe von Preußen., der Schwester . M r . v r i deö Kaisers, mit. dem Prinzen. Friedrich von Hessen, dem Sohne deö .verstorbenen Landgrafen von Hessen und

der Landgräfin Annu, findet am 25. wenn nun unrcr. einen gewinn Anzayl - nu tn ,! ..Gewehre nach, emerUebunq. die von Januar statt. Der Ceremonie g:ht , Mannhaften mit nock wenia neübten

am 23. Januar ein Staatöbankett vorauS. , Am 27. Januar wird deS KaiserS 53. Geburtstag gefeiert. , ' Alle Hochzeitsgäste werden dem GotteSdicnste in der Königlichen Kapelle beiwohnen, nach welchem ein großer Empfang stattfindet,' dem eine Galaopernvorstellung folgt. Die Geschäfts-

leutc freuen sich über die Ausficht auf mit der peinlichen Genauigkeit eine! zahlreiche Aufträge, welche bis zum staatlich eingesetzten Maklers zu regeln. Ende Februar anhalten werden. Der ! Zuerst hatte sie die Sibirier mit der vor- .,., lSung nur die medizinische. Fakultät

vu. v-3"d dre Herzogin von onnaugyt und verschiedene andere königliche Persönlichkeiten werden der Hochzeit der Prinzessin Margarethe beiwohnen. Die ! Anwesenheit deS Czarowitsch ist noch Hi- ' 'C'A. : , ' '. ... !.yii' :');'' !;r.-:'ij,pr,,"!:!f;i':;5ö ri!1:,!'1:,!::.!''!: . iZfS',,,, " " ' 's "H ':;' ' : rt" ' '. '!; f:-,' ;

ungewiß obgleich inHofkreiscn berichtet wird, daß er die an ihn ergangene Einladung angenommen hat.

Eaprtvi über die Löwe'schen Vt ' " wehre. In der . Reichstagssitzung vom 12. Decembern richtete dcr Abgeordnete v." Marquardsen 'folgende Jnlerpella. tion an die Reichsregierung: Die in dem soeben' beendeten Processe Ah! wardt vernommenen militärischen Sachw verständigen. haben sich zwar schor entschieden für. die gute .Qualität unserer neuen , 'Jnfänteriegewehre ausgespro chen.' Nichts'desto. weniger erscheint es WÜnsckensM-rtk, vrifnn hrtn fiftv . . y.... ....a,, wviltl WM JVMI j autoritativer , Stelle aus eine Bestäti' gung und Bekräftigung dieses Urtheils erfolgt. Die Unterzeichneten richten deshalb an- den Herrn' Neichswnzler die Anfrage, ob derselbe bereit ist, dem Reichstage in, diesem Betreff eine Mittheilung zu machen? Der Reichskanzle? E?af Caprivi be. antwortete die Interpellation sofort. Aus seiner Rede heben wir folgende Stellen hervor: Das Gewehr, mit dem die deutfche Infanterie z Zeit bewaff. net ist in Modell und Ausführung ein durchaus gutes und eutspricht allen Anforderungen, die die moderne Kriegskirnst an eine Handfeuerwaffe zu stellen hat. . . Dies gilt im ganzen Umfange auch von den bei Löwe bestellten Gewehr n. ,, Hört! hört! links.) Der Gedanke. LSwe'sche Gewehre zurückzugeben .m t.lZLi . tii .' tt I oder illnitiz nicht bei ibm ,u begellen, , ist der StantZregierung und der ReichZ SSSJW 2L ...... , W. HVHIil Waffe Beunruhigung entsteht, wenn einzelne Mißstände, die an ihr hervortreten, in weite Kreise getragen werden, so liegt daS weniger an der Waffe,-! an den veränderten ZeitverhSltnisien. Ich habe noch den Uebergang vom PertussiönSgewchr zum Zündnadelgewehr mitgemacht. Ich entsinne mich noch sehr gut der Angriffe, die das Zündna. delgewehr hervorrief. Sie waren schärftr vielleicht. als die heutigen Angriffe gegen das Modell 1883, so heißt es ja wohl, glaube ich. Wir ' hatten damals noch nicht die Presse, nicht den ParlamentarismuS, nicht eine so ausgebildete Mitwirkung der öffentlichen Meinung. Was damals gesagt wurde, blieb in den Officierskreisen. ES gab sogar Witzblätier, die unter dsn Ofsicieren cirkuiirten, um daS Zündnadelgewehr ' W cherlich zu machen. Ich darf mich auf daS Urtheil eines Mannes beziehen' der ein ebenso ersah, rener Soldat wie geistvoller Mann war, auf das Urtheil des Generals v. Gerlach. Der sagt in seinen Memoiren, das Zündnadelgewehr ist ein Unglück lür die Armee- und wird gedankenlos eingeführt und angewendet. (Große Heiterkeit.) So dachten damals vielleicht Tausende von Offizieren.' Jeder kleine- Mangel wurde hervorgehoben, und man glaubte einen Bruch mit der Tradition der preußischen Armee zu erleben, . weil man sagte. eS kann nicht mehr so viel mit dem Kolben geschlagen werden, wie früher. (Heiterkeit.) Wenn man ein solches Gewehr in die Hände einer Landwehrtrupve gibt, die zum ersten Mal dergleichen in die Finger be kommt, und Beschädigungen kommen vor. so ist das kein Wunder, sondern anz natürlich. MenN nach einer Uebung Gewehn abgegeben werden, an denen viel zu be Mängeln ist. so ist das nicht eine Er. fahrung von gestern und heute. Ich Häbe1850.persönlich bei der Mobilma. chüng die PerkussionSgcwehre abgenom men und gesehen, daß genau ebensoviel an diesen auszustellen war, wie heute, obgleich sie doch die rohesten Ge nr $u I des ArtlUeriedepot, das Gewehre abzu I . . . . . ... . . , , t - . . T . & f n i it , liesern hat. hat ein lebhaftes Interesse daran, weil , es auch Kosten hat, dab die Gewehre in vollkommenem Zustand Und. womogilch noch vollkommener. ' als sie e? selbst ausgegeben hat.. Der empfangende Trupps nicht so dlSponlbel.sem. das steht zchon in Ux Jstction. Er wird vor'S HauS geführt. Hier habt Ihr Eure 473 , Gewehre,, nun macht, das Ihr' fort kommt! ' DaS Artilleriedepot digegen Sn?Ä' 1" v)-' 1131m ivim vniiuiiuui, m mit holln Sorafalt revarirt iu werdend Daß ist auch gut. Man kann aber darau nicht schließen, daß. Fingern gemacht worden ist. eine große titelt von Bemängelungen vorkom Aen. datz die Waffen unbrauchbar find.' Sibirische Studenten. Die Vossische Zeitung schreibt:,. Die russische Unterrichtsverwaltung ist be müht, auf , dem Gebiet des geistigen Gütererwerbs Angebot und Nackiraae . umfassenden Hochschule TomSk versorat. jt versorgt sie die Universität Tomsk mit Studenten. Es hat sich namllch her ausgestellt, daß die yaisnarrigen mt biriaken- die große Huld und Gnade einer erleuchteten Regierung gar nicht ,u würdiaen raiikiu lVidexy sich rseit

Wirthschasts-Uebernahme Der Unterzeichnete theilt hindurch seinen Fr unden und dem Publikum im Allgeme nen mit, daß er die wohlbekannte Wirthschaft deS Herrn Ernst F. Knödel,

No. UZ Gft Washington Str., käuflich übernommen hat. Ich werde mich bestreben, meine Gäste aufs beste zu bedienen und bitte um geneigten Zu. spruch. ". .. 8 William Stiegelmeyer. EÄeclaoim Mottfice. Notice is hereby given, that the Election öl the Socialer Turnverein Stock Association" will take place on january roth i8z, at 8 o'clock P. M.t at the Hall, t2o East Asaryland St. Hermann Lieber, Pres. Cl. Vonnegut jr., Sec'y. Deutscher Kindergarten. Frau 'is Steinkäuser. -rdtttet stch elre Anzahl Kinder von bis Jahren, während be stimmter Stunden deS Tage! segen billige vn gütnng in Obhut und Pflege zu nehmen, bens, dieselben nach dem System der Kindergärten pas lend zu beschäftkgen. Anmeldungen in ihrer Wohnung: No. 84 Michigan Avcnue. Feiert ctgs-GeschenKe ! Hübsche Vasen, Dinner Btti, Hängelampen und Spielwaaren sehr billig. A.F.BEKT8CITS Bargain Store, 19 ö Virginia Avenue und 145 Nord Delaware Straße. lieber aus die UntverMten des europaischen Rußlands begeben, wo sie häufig Ideen einsaugen, die für ihre klimati scheu Verhältnisse durchaus unverwend bar sind. Damit nun die Tomöker Prosegoren nicht ohne Zuhörer bleiben und in Folge dessen ihr hohes Gehalt auf der Bärenhaut verzehren, hat daS Ministerium der VoltSaufttärung" angeordnet, daß Abiturienten sibirischer Gymnasien in die medizinischen Fakuktäten derUniversitäten deS europäischen Rußland unter keinen Umständen aufgenommen werden dürfen: Die Unter richtsvermaltung hat auch gleich Vorsorge getroffen, daß die eigenwilligen Sibirier nicht etwa auf Umwegen zum Ziel gelangen, und den UniversitätZbe Horden streng eingeschärft, daß Zunge Leute aus Sibirien, die auf euroväi schen Hochschulen:, Jurisprudenz, Philologie' oöer dergl. ftudiren, auch nicht auf Medizin .umsatteln dürfen. l?s berührt wahrhaft schmerz lich. zu beobachten, daß auch in dem weltfremden Sibirien die Tugenden der Fügsamkeit und der Unterordnung zu schwinden beginnen. ' Da unbotmäßige Russen auf administrativem Wege ohne große Umstände nach Sibi rien verbannt werden, so wäre eö gut, mit den unbotmäßigm Sibiriern eben falls kurzen Prozeß zu machen und sie nach Rußland zu verbannen, was in der Wirkung doch so ziemlich aus daft elbe hinauslaufen würde.' Jm Jahre 1802 haben fclgkrrde bedeutendere Theaterbrände fistt gefunden: Am 2. Januar 1892 zer störte eine während der NachmittagVorstellung ausgebrochene Feueröbrunft das Stadttheater zu Binche in Belgien; 18 Perfoneu wurden verletzt. Am 12. Januar gab es im Alhämbra-Theater zu Brüssel bei offener Scene eine Erplosion im Bühnenräume und dieTänzerin Hannik erlitt schwere Brandmunden. Bei der Panik im Zuschauerräum wurden 13 Personen verletzt. Am 6. Februar entstand eine furchtbare Panik durch falschen Feuerlärm im Prin;eßTbeater zu Blackburn in England und im Gedränge wurden viele Erwachsene und Kinder der,'etzt. Am 23. Februar gab es nach ocr Vorstellung in der französischen Oper zu Haag einen Coul'ssenbrand; d.x Maschinist' würde schwer verletzt. Am 8. Mär, entstand bei der Aufführung des Proihet- eine Panik in dem grossen Theater zu Lille; drei Choroamen und viele Zuschauer wurden verletzt. Am ' 28. April gab es die furchtbare Brandkata'trophe im großen ilentralth.'ater in Philadelphia;- daS Feuer kam aus, ehe der Vorhang aufging. In d.'r unheimlichen Panik bahnte sich ein Mann mit dein offenen Messer den Weg in'S Freie. , Sechs Schauspieler starben in den Flammen, fünf später an den Brandwunden, sieb Ng Zuschauer wurden verletzt, mehrere erblindeten durch Flammen und Rauch. Am 3s! Juli zerstörte e!n zu San Jose in Californien einen gan zen Stadtthcil. Dabei ging da? Cali ornia-Theater zu Grunde, mehrere Lerlonm' verbrannten, viele wurden verletzt. Am 27. Auzust brannten in !ew Z)ork zwei Theater, das Metropolitan Opera House , und zu gleicher Zeit das Theater an der Woofter Str., ab. , , Hier, erlitten, mehrere Personen Verletzungen. Am 4. , November gab es einen Bühnenbrand im Luxemburger Stadttheater: daS HauS war voll, und in der Hast der Flucht wurden an dreißig Personen verletzt. Ebenfalls brannte im November das Cuclid Ave. OvernöauS in Cleveland. O., ad ' .: " ' .: ,. . ... W :., 1,:.'. ';:,. ' . -: :V;&. v&wi'h'' y:'

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