Indiana Tribüne, Volume 16, Number 101, Indianapolis, Marion County, 30 December 1892 — Page 1

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ÜCn I - t X 0,1 es. Run lsHenü.Fö, daß d!e Pana makanal Co.- !hre korrupten Praktiken auch in Amerika' zur Anwendung? ge bracht, und.Mtglieder deß amerikanischen Congresses zu ihren Werkzeugen gemacht hat. Dieser Panamaskandal ist nicht dazu -angethan, die Achtung voder bürgerlichen Republik zu ver größern. DäS republikanische Prinzip ist an sich ja Sut, aber das kapitalistischesSDygem macht ausjeder RegierungssoMWe sei wie sie ' wolle, eine Kloake. -7 Zwischen einem Theil der Colo. nisten von Topolobampo,- Mexico, iunter Führung ; bkS,.Hrztes .Or. Shcllhoüse) .und'' deM,iHruWrWlb, 4 Owen (CivttÄngenieu der Päci Achähn- Office !n New Sork)'ist ein bösartiger Streit auSgebrochen welcher durch einen offenen Brief deS Er' stercn an Letzteren im Twentieih Century" nun ins größere Publikum gedrungen. ' ' Shellhouse bezichtigt den Owen und dessen ÄntimuS Lovell selbsüchtigcr Hintergedanken : daß Owen mit Lobell, ! deM Sekretär der Kolonie und 6ckanntenWKZörker Verleger, in TopokobamMeine CactuSpapier Fabrik anlegen wolle, um den . amerikanischen Papiermarkt für seinen eigenen Vor theil zu erobern etc. etc. Wir wissen nicht. wiS WahreS an der Sache ist, eö ist aber im Grunde ganz einerlei. . Früher oder später kommt eS in fastallen'derartigen Colonieen zu Streitigkeiten und Spal tungen. D Oründung solcher Colo nieen 'ist-Unsinns wie eS Unsinn ist, den SozialiömuS durch' Pionierarbeit in der .Wildnib einführen zu wollen. Sozialistische'Zustande können nur das Resultat der durch Jahrhunderte' vor sich gegangenen Kulturarbeit der gan zen Menschheit sein und die Errungenschaften der Kultur müssen ihnen zu Grunde liegen. " Die Herren Lovell und Owen sind zwar die Begründer der Topolobampo Colonie und sie agitiren für dieselbe in Wort und Schrift, aber sie hüten sich wohl, die Pionierarbeit zu thun. Daö lassen sie hübsch durch Andere besorgen und erfreuen sich deS ComfortS ihrer geschäftlichen und : gesellschaftlichen 7- ' w :" ' " " : : !!' i: 1 f "; 's' " - :-! "' ' ' ;.-: : ' ": , 'Sieuung. Wir können nur immer und immer wieder vor der Gründung sozialistischer Colonieen und vor dem Anschlüsse an solche warnen. , , Dem Congreß liegen jeht. zwei Maßregeln zur Beschrankung der Ein Wanderung vor : 3m Senat die söge nannte Chandler'sche Bill, .welche die Einwanderung aus Europa kurzweg auf ein Jahr verbieten will, im Hause die deS Abgeordneten Stump von Maryland, welche daS Verbot dem Er messe, de Präsidenten anheim stellt. Letztere nimmt daS von einer Hamburger Linie bereits beobachtete Versah ren auf und bestimmt, daß am Einschissungkorte sowohl ärztliche Unter fuchung wie auch sanitäre Ueberwach ung der Auswanderer, eine Art Vor quarantäne, stattsinde. Gegen die Dampfergesellschaften, we'che diese Vorschriften nicht beobachten, find strenge Strafen in Aussicht genommen, die zu verhängen man indessen diesseit kaum Ursache haben würde, da

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die. Gesellschaften nicht mit leichtsinnig gem Risiko daS lohnende Auswanderungsgefchäft auf's Spiel setzen würdcn. Dem Präsidenten wird Befugniß gegeben, wenn immer er eS im Interesse der öffentlichen Sicherheit für geboten erachtet, die Einwanderung aus irgend einem ausländischen Hafen ganz zu verbieten. , , . - Es werden Bedenken dagegen erhoben, dem Präsidenten solch weitgehende Machtbefugnisse einzuräumen, aber es ist dabei Rucksicht auf die Möglichkeit

genommen, daß .eine solche Nothwendigkeit zu einer Zelt eintritt, da der Congreß nicht in Sitzung ist., . ' DaS Wiederauftreten der Cholera in Hamburg mitten im Winter laßt darauf schließen, daß sie dort imHrüh. jähr wieder mit erneuter Heftigkeit auftreten werde, und Vorßchtsmaßregeln sind daher geboten. Solche sind aber möglich, o.hoe daß die einschlägige Gesetzgebung einen nativistischenCharakter tragt. Ein Verbot der Einwanderung würde ohnedies wenig nutzen mb wurde, dielleicht, höchstens - dazu fahren die Einwand-erer in kanadischen Häfen abzusetzen, vsn wo auS sie dann über die Landesgrenzen kommen könn en. w ' Drahtnachrichten " "'' ' ' ' - i .. - -"Xf Inland. Wetteraussichten. gür.Jndiana : WarmereS trübcS Wetter; Regen oder Schnee heute Nacht und Samstag. ' 11 : , Der Dampfer U m b r i a". N e w I o r k, 20. Dez. Der Dampfer Umbrla" ist noch nicht angekommen. Der Dampfer Lahn" dcS Norddeutschen Lloyd ist angekommen, be richtet aber, daß er ' nichts von der ll,.ibria" gesehen habe. , Das Schiff , 'rL? -"ixtTet . a'L':;':i:'LL yai u o e r vu :j a jl agiere an p vro, unv inaw fj e 5 k ''e Ire rS:tcl r :t3f c f u f cl u ng r-Tt j daß ihm wahrend, der heftigen Stürme ein Unglück zugestoßen ist. ; Ein P riester h e trat h e t. W a sh in gt on, 29. Dez. 2nro-misch-katholischen Kreisen hat die Heirath deS Dr. Snell mit Frl. Minnie Sprague, der Tochter eines preSbyterianischen Geistlichen, nicht wenig Sensation erzeugt. Dr. Snell ist katholischer Priester und war Privatsekretär deö Bischofs Kane, deö Rektors der katholischen Universität. Qt ist der An sicht, daß er nicht formell ezcommunizirt werden wird, da seine Verbeirathung ihn von selbst aus der katholischen Kirche ausschließt. Man behauptet, daß er sich der theosophistischen Anschauung zugewendet hat.. Er war bisher ein sehr. eifriger Katholik und hat mehrere theologische Werke publizirt. i ... .1 Hl" -I' -!": Der Panama- Skandal' in Amerika. . New Jork, 29. Dez. Die N. I. World" bringt heute in einem drei Spalten langen Artikel die Mitthei lüng, dasi die Panamakanal Co. auch in Amerika zwei Millionen Dollars zur Bestechung von Congreßmitglie der' und Becinsiussung der Presse ausgegeben habe. 3n 1879 brachte Burnside von Nhode Island , im Bun dessenat eine Resolution ein, daß die Ver Staaten mit Beunruhigung den Versuch europäischer Mächte bemerken unter ihrer Kontrolle einen Schissska nal über den Isthmus von Panama zu bauen.' In der Botschaft deö Präsidenten HayS im nächsten Jahre wurde auch in Bezug auf den Kanal der Monroc Doktrin in bedeutsamer Weise erwähnt und dies rief in, Frankreich solche Bestürzung hervor, daß LessepS sich selbst nach Washington i begab, um nach dem Rechten zu sehen. ES wurde in New Jork ein Komile gegründet zur Förderung deS UnternehmenS und . diefeö Komite wurde reichlich mit Geld versehen. Grant sollte an der Spitze deö KomiteS stehen und ein ZahreSgehalt von 52 5, 00 bekommen, aber er mißtraute der Geschichte und lehnte ab. Wenn daS Ko mite auch nicht viel bezweckte, so bezweckte eS doch soviel, daß LcfsepS nach seiner Rückkehr in Frankreich mit dem Hinweis auf dieses Komite die unwahre Behauptung aufstellen konnte, baß in Amerika keine Opposition gegen den Kanalbau eiftire. Bon dem Gelde soll vieles in die ?asckkn von C,onarekmitali-d-rn --n'-' -T-r,..-9. 9.

flössen sein und auch eine. New Jorker Zeitung :. soll ihren Eiuflüß . verkauft haben. .. . ':-.'-.v'yJ,ii Möglicher Weise kommt eS auch' noch zu, einer Untersuchung ..derSlche im

Congreß. , i" . . . Ausland. ,. Würd en verurt h. t NAA ": St. P e te rs b u rg).2',De;hr. DaS Kriegsgericht in Taschkend halsein Urtheil über, die 70 Rädelsführer, det - , 7 ,i - - 's :- , , Cholerakrawalle am 6. Juli'd. I. abgegeben. Acht wurden zum Tode durch den Strang, vier zur. lebenslänglichen Verschickung nach' Sibirien und Z3 zu langer Haft derurtheikt und Heige sprochen. Die Angeklagten geHorten zu dem Pöbel. von Taschkend, welcher die dortigen Beamten und . Aerzte in dem Glauben angriff, daß dieselben die Cholerakranken, tödteten. Der Pöbel ermordete den Vice - Gouverneur und plünderte ' die Laden, 'sodaß Mi tiiar aufgeboten werden mußte, um die Ruhe wiederherzustellen,' wobei 70 Menschen, erschossen wurden. . yHljM in. i Die Judenv er s o l g ü n g i n ; ' ' Rußland. 'v'vMä Ü o n d o n, 29. Dez Die neuHM SüM Berichte auS St. Petersburg und an-, deren Theilen R u ß la nd'S e rg eben , da ß hie,Berfökguttg der Juden "uM,'.dle Brutalität der russischen Beamten gegen dieselhen 'großer als je zuvor ist. Sechs Erlasse sind gegen die-Zuden veröffentlicht worden, welche ihre AusWeisung aus dem Zarenreiche bcireffen, und werden ü berallW'Hroß Strenge durchgefürt. ' '' . . ; Die Zeitungen in Moskau prahlen'. daß seit Beginn deS vorigen' Jahres 20,000 Juden zur griechischen Mrcke bekehrt worden sia'. Diest uHlückttchen Konvertiten, welche aus-Noch zum ReligionSwechsel getrieben wokdcn .' -iiK..'tÄji' ris.4irff inrtU 'tiiwf ,"vl" ' ;.'.vv., , MAeslHWMoskall,' gebrach tML X w a aIw ' tl 4 C? h Li :QlW 'M j . 0L 7f p w - w-w XiTr ii ii in ii i nun i r iiu i r r a r i u nur u stehen und die Kirche regelmäßig besuchen müssen.' Nur mit Erlaubniß dieser Priester und einer Bescheinigung über ihre Strenggläubigkeit dürfen diese Unglücklichen auS der Kolonie nach Moskau zurückkehren. Dort werden sie von der Ponzu und ihren Splonen streng überwacht und wenn sie nicht regelmäßig" alle' ReligionSvorschriften befolgen, werden sie nach Tibirien geschickt. Nur in Moskau geborene Juden dürfen dort .wohnen bleiben und die Verfolgung derselben unter dein General Gouverneur Großfürst SergiuS, einem B.'uder des Czaren, wird , eifrig fortgesetzt. Juden, welche-.nicht in Moskau üeboren sind, ' wurde 24 Stunden Zeit ' zur Rückkehr nach ihren Geburtsortengegeben. Ein Kaufmann, welcher seit 20 Äahrcn ein großes Eeschift dort nahe der Post hatte, mußte dasselbe in 2-t Stunden' schließen und nach seinem Geburtsort zurückkehren. Von diesem, grausamen Erlaß' . wird keine Ausnahme gemacht. i'm '' r Tausende von jüdischen Arbeitern sind! auS ihrer Beschäftigung herausgerissen und zu Bettlern gemacht wo? den. Alte Soldaten, welche, Kriegsmedaillen haben, werden ebenso erbarmungölos behandelt, wie Wandere '2uden. .. ,. , :-: ' . , Die größten nnd angesehensten Kaufleute werden ebenso verlriebenMie.die ärmsten Arbeiter' und nicht nur ihreö Geschäftes, sondern auch ihrer Außenstände ' beraubt, denn . die Schuldner denken unter solchen Umstanden nicht daran, 'ihren 1 Verachtungen nach; kommen, da sie wissen,' daß .ihre jüdi schen Gläubiger ihre Forderungen nicht eintreiben können Die nach ihren ,Geburtsorten vertriebenen jüdischen Kauf leute sind dort meist vollständig fremd, dies aber wird von den unmenschlichen russischen Beamten'gar nicht.berücksichtigt. Der achtzigjährige .Greis, welcher seit mehr alö einem Menschenalter auS feinemGeburtöort fort ist, muß dorthin zurückkehren und seine Kinder und Kindeskinder verlassen; wenn diese ihn nicht begleiten wollen. Die dadurch entstehenden Szenen sind herzzerreißend und man sollte glauben, daß sie selbst den Großfürsten SergiuS. rühren soll ten. Eiblosion in PariS. Par.iS, SS. Dez. Heute früh um halb 2 Uhr kam im Flur deS Erdge schösse der Poli'zeiprafektur e!ne Ef Plosion vor, welche die größte, Aufreg

ND verursachte. Die Behörden sind sich' noch nicht klar, ob die .Explosion da5 Werk, von Anarchisten war, oder durch Entweichung von GaS veranlaßt wurde. : Die Polizei neigt sich der ersteren'Änsicht zu und bringt sie mit der

Auslieferung und dem bevorstehenden Prozeß , des Marxisten Franoois wegen der Ezpsosion in Veru's Nestauration hier in Verbind ng. . : Sachverständige haben festgestellt, daß M lPlysiön nicht durchHas veranlaßt f.t.J. flif-L ' i.'' V.1 1- . ...M l wufüc, junücin. vilreine in.ven Paus gang gelegte Bombe. - - s Die Sachverständigen haben -eiserne Stuckedx-Vomke ::vL Haus gang ge funden und erklären, dieselbe sei groß genüg gewesen, um zwei .Pfd. Ezplosivstoffe.z'u enthalten. Wenn die ßx plosion früher stattgesunden hatte; wurden zweifellos viele Menschen durch dleselve.umgekommen cin- v v Lo ndon, 30 Dez. Der Pariser Korresponbent. der , Daily News" sagt uehie zplosion : lin entlassener Beamter., vt der That verdächtig, da sonst Niemand wisse' konnte,, daß die einigungSütensillen deö Bureaus sich ,ln einer Kiste befinden, deren Deckel geif'W.--"- . . . . . . polstert ist und zu Sltzzwecken dient. Auf. derselben hat hie Bombe, welche mit'Pulver und Äugeln gefüllt war ittni)firfot1fipiitj ' hfttr&trX& Smar, 117 rr J - m J f 7 es bei der Ejplosion -auf den Direktor der Mdtischen Polizei abgesehen." ' - ,, m r i 'i' ', , , ' SchiffSnachrlchten. ommen in: i ..;... Uew Jork: ,Runie" von Liverpool, Lahn" von Bremen. . . . Browhead Sn Sicht ,)Germamc" von New Jork nach Liverpool. ..Li zar d passirt : Elbe" von New Aorknach Southampton. . ' ' MMu a . siaiser Wilhelm II." VsnMW.Äor?. ' . . . . ' a m bürg: Russia" von New i ;t,jv;;-. ?rrt ; cmin.'' von Llvn--fr: - Mii'jni'iliiiPhiirtiiHf'iiWifeii!!:!:;' ? iiu .... :,v, ,,, vv Stettin: Gothia" von New Sork. ' " " Sin Häuptmachts bei Panam, schwindet. Im-Lause der. Erörterungen übtt den Panamaschwind.'l ist der 'Nam Cornelius Herz mehrfach genannt wor den und 'zuletzt hat man .ihn in der Enquete Commission als Empfänge, von zwei Checks im Beträge von je einer Millrcu sestg stillt. ' Auf' die Frage, wer Cornelius Herz sei, gibt der Fi garo' folgende Äntwort: , Elcktriker,' Erfinder, ist er mit oiVi nüuzicllenund industriellen Geschäften der allen und neuen Welt ' verlnüpst ; obwohl amerikanischer Bürger,' wurde er zum Commandeur dann zum Groß offiziender Chrenlegion durch .Bermittlung hoher politischer Persönlichkeiten Frankreichs ernannt. Ter Bruder dcS Führers öer äußerfkn L inken, Clemen ceau, war einige Zeit sein Associe ; als Jnav-nieur-Eletttiker 'ist er aber ftit .cuis.em. 'von- ihm getrennt. Noch deutlicher und lchärfer auLert .stch der Matin",' beruhn als intimen Freund Clemcnceau'S ' und ehemaligen Groß aktionär des : Clemenceau'fchen Journals Iustice-- bezeichnet und erwähnt, daß.oicf.'r ausländische GefchäftSunter uekmer durch die '.vom' Matin-'im Nou 183 1 eröffnete Compagnie gezwuncen wu:de, sich ' von den sranzssifchen Telep h on geschii ften - zurü ckzu ziehen, an deren Spitze, ihn gewisse .Verbindungen gestellt hatten.. Er zog sich sogar in der legten Zeit aus Paris selbst zurück'und gingen nach London. Von dort rich tcic er an die Enquetecommission eine Depesche deS Inhalts, daß besagte zwei Millionen aus die Panama-Assaire kei nen Bezug hätten, sondern Barön Rei? nach,I.nit dem tx in geschäftlichen Beziehungen war, sie ihm als Schuld be zahlt habe. ' " 1 " ;'. Nach dem Buche des bekannten sran' zösischen Antisemiien Drumönt ist Cor neliüS 'Herz in Befancon von bayeri' schen Eltern am 14. Sept. 1845 geboren: ' sein Bater Leopold Herz war dorr -Buchbinder, , seine Mutter . hieß Adelheid Friedmann. , Der junge Herz tam als. Stöße? in eine Pariser Apo theke'und von dort auf die Empfch lung des Dr.- Legrand du Saulle in die Hausapotheke, .einer Irrenanstalt bei Lyon, von wo ex aber wegen Un brauchdarkeit entlassen wurde. Beim Auöbruch d?S Krieges meldete er sich beim SanitätScorpS und bekam eine Stelle als Lazarethgehilfe. Bei der allgemeinen Verwirrung, mag er sich als Chirurg ausgegeben und als fol cher ein paar Beine amputirt haben, woraus er das Recht herleitete, noch weiter als Arzt sich auszuzeichnen. Er ging nach San Francisco, wo er .ge rade aniom.als die,.Er.mordung eines Kindes durch einen Chinesen die ganze Stadt jn Aufregung hielt. Herz veröffentlichte unen fachmännischen Artikel darüber, und erregte dadurch Aufmerksanüett. Zugleich, l ieß er sich als Arzt riedex, konnte es aber troA aller Reklame nicht5 vorwärts bringen.-

, Lsfice der ;', . . NWlizLkWMsW's "". ... . 80. Dejember 1891. Die vereinigten Bänken von Indianapolis, iverden am Montag, 1. Januar I8S5. sschlossen sein. u Nesem Tage fällig werdende Wechsel sollten am Samstag, den '81. Dezember bezahlt werde. ' .. . ' "' K William kLeöley Woollen, Manager. ' ' "':'.'?'.".' .

1E l ecttloirn Kottficö. - Xotice !s hereby given; that the Election of the Socialer Turnverein Stock Association"; will take place on january roth ; 1893, at 8 o'clock f . M.; at the Hall, '120 East Maryland St. He RisANN Lieber, Pres. . Ci ONNEGüT jr.i Sec'y. - ..: Umzugs Verkauft jj.,- iß ... - 1 Da ich eaiahr mel ibkgeS QoXat verlaffe, irtaufe i ölt icfit bi$ datzta alle- meint itksao ren, bestehend i Pferde Geschirre, Satteln. Lagen nnd Pserde'Drckeu xe., zn EikafSvrelse. An. Plescliner, j? tSftÄ.nfl' Erklärung' einer Dividende für bis &iion&vabev . DaS- Direktorium der ConsumerS Gas Trust Company hat am Dienstag, den 20. Dezember 1892 folgenden Beschluß gefaßt: Beschlossen, daß eine Dividende von 5 Prozent erklärt und bezahlt werde aus den Nennwerth der Certifi täte, ausgestellt von den TrusteeS der Gesellschaft, und, denaufRechnung'deö Grundkapitals' subskribirten und bezahlten Betrag repräsentirend., - Beschlossen, daß jene . 5 Prozent Dividende als Anzahlung ., deö Betras aeS der bis. 1;. Januar aufgelaufenen Zinsen auf besagte Certisikate geltes sollen und; daß die Bucher für Uebertragungen von Certisikaten vom 1.3anuar 1893 bis zum 16 Januar 1893 geschlossen sein sollen und daß besagte 1 Prozent Dividende an und nach dem l-3anu4rlS93 un Personen bezahlt erden, ' 'welche die Certisikate am I. Zanuar' 1893 ' besaßen und dieselben vor dem 30. Januar 1893 in der Ofsice der Compagnie repräskntiren.V ' Lemeut Ismaü, ' Betriebsleiter. Deutscher Kindergarten. grau E'ise SteiobSaser. erbietet sich eine Snzabl Kinder von SllS Jahren, während bestimmter Stunden dk? TagcS gegen billige Ver gütung in ydhut und Pflege zu nehmen, ebenfs dieselben nach dem System der Kindergärten das, send zu besäft'gen. Anmeldungen i ihrer Wohnung: . ,' . No. & Michigan Äveuue. ' s .&t wurde als Quackialder alScann ohne Diplom denuncirt, und da diesen das kalifornische Gesetz die Ausübung der Heilkunde verbiete mußte sich Herz nach einem Diplom'umsehen. Er ver schwand für ein paar Wochen, ging nach Chicago und kam von d-ortmit einem regelrechten Diplom zurück, wor auf er in d.-r Liste .der diplomuten Heil künstle? figuriren durfte. 'Da eS aber trodem mit der Heilkunde , nicht - ging, wurde Herz, Theaterdirektor, und hier hatte er mehr Erfolgs da sein Theater jeden Abend voll war.. Gleichwohl kam er, auch damit auf keinen grünen Zweig; nach zwei Jahren hatte er zwei Millionen Schulden, und in den Thea terlogen sahen lauter Gläubiger, dieauf diese'eise statt des Geldes wenigstens ein Bischen Vergnügen' hatten. Da ihm die Atmo-phäre- immer, schwüler wurde, beschloß er. San Francisco zu verlassen ! Ein Gläubiger bekam Wind davon und : lieh , ihn verhaften, aber bld wieder lausen, da n!chtZbei ihm zu holen war. Herz ging nach New Vork und warf sich auf die Elektrotech nitV Er nahm ein , Patent , auf das (5dison'sche Telephon-, da er aber den Preis von 10.000 Dollars dafür nicht zahlte, so wurde ei ihm wieder genom meu. Herz ging jetzt nach Paris. , , ' Was aber trieb Herz in Paris? Drumont meint, man könne das nicht bestimmt angeben, auch sei. es wegen der Gerichte zu gefährlich. Thatsache oder sei, daß Herz mittellos nach Paris U m und allmählich i Journale judven lionirte. Wc.hlvereine unterstützte und Dekorationen taufte. Alles in Verbin düng mit mehreren Deputirten, femer. vag er Intimus bei Clemenceau und Vou langer wurde und selbst bei .Frey cinet ungehinderten Zutritt hatte. Er wuvte auch daS Vertrauen'? großen amerikani chen Bank zu gewinnen, für die er Depots verwaltete; Veruntreuun g -n im Betrage von 1$ Millionen gran lri habe er mit Wechseln gedeckt.' So lange Boulanzer Kriegsminister war. sei Herz absoluter Herr im ttriegsmini sterium gemesen. Die Frage nach seinm Verdiensten wu.dc damals vielfach erörtert, sogar in d?r radikalen Presse, die ihm doch uahe stand. Sein Hauptverdienft wird aeuzesen sein, daß er,sür eine ialh; Million Aktien der .Ju,ßriNke nahm, m Climeuceeu selkJ in ein

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