Indiana Tribüne, Volume 16, Number 100, Indianapolis, Marion County, 29 December 1892 — Page 2
AWann Tribüne. Erscheint Ali glich und Sonntngs.
Tie tLzlicZe .Tribüne' kostet durch den Träger i2CJt tzer L-oche, die CsnntagSTrlbüne- 8 Cents perWocye. BeUe infamneu 15Cet5 rder 85 Cent perMonat. Per Post ingti$iit ln Vor. susbezah!un ff per Jhr. Ossice: 130 Oft Maryland Strahe. Indianapolis, Ind.. 29 Dezember '92. Gin modernerLiebeö.'zeld. Ta sage man noch, daß unserem Zeitalter' die wahre Rittcrkomantik fehle, wenn Geschichten pafsiren. wie die folgende, deren Wahrheit wohZver bürgt ist: Sie gehörte zu den Schönsten, des TorZeZ, und nannte sich Fanny Mar iin. Er war ein ansehender junger Mann, der ein profitables Geschäft be trieb und auf den Namen George Hosell härte. Natürlich verliebte er stch in sie und warb um ihre Hand. Aber sie ist eine gar romantisch veranZagie Tame und 'wollte rar unter Einer Bedingung die Seinkge werden, nämlich: daß er sich durch irzend eine Hel dzntkat au-zeichns. ZufaLZcz gingen Beide iin verfloffenen SommernachHemflbe'v yrke in der Waloregion :;fc3l nördlichen Michigan zu ihrer Erholung. Selbstverständlich machte "er 'dort setner Huldin erst recht den Hof. t Eines TageZ hörte man, daß ein Panther au einer herumziehen den McnaZerie in der ?tachbarfchast ausgebrochen sei und daß man ihn schon oft ; Nachts im .Gehölz habe schreien hZren DaZ mar eine Schrek kenZkundeh sü? die Sommergäste, und ri:le wagten sich gar nicht mehr in den Wald. ; :,; ; Eines schonen MoraenZ schlugHowell seiner Angebeteten vor. lhn nach eine, bestimmten, nicht weit entfernten Stellt im Wald zu begleiten wo sie einige sehr seltene Gattungen wilder Blumen finden wurden, an roelchm anny gro tel Jnterezze hatte. t Jibtt wenn 'wir dem entsprungenen ' Panther Begegnen, es märe 'entsenlich" , meinte sie. Ei. Sie wlffen' ja'welche Probe Sie mk auferlegt, haben, Königin meines Her' zcnZ". emiderte er, und wer weiß, ob H nicht das Schicksal so gefügt hat, daß ich sie qerade an oen Pantber bestehen soll! Ich brenne vor Verlangen, meinen Heldenmuth zu, zeigen und meinen Arm und m:m Genzehc zu erproben.' Seufzend roilliate sie ein. mitjuge ben. Er betraffnet! sich mit seiner Jagdflinte, und dann ging in den lauschigen Wald, den. iefct so selten ein Fuß betrat. . ,Tie Beiden unterhielten sich recht , anständig über Poesie und über die Bemohnbarlett der Planeten. Sie gelangten an eine Lichtung, die sie überschritten, und dann an eine enge Schlucht. Da blieb plötzlich ZZannq stehen, und :hr (yencht wurde a,chkahl. IIIU VyVUlUVll! IVU 1 v)lilVlt flüsterte George. i i m innrri n 11 pri m i in i ! n t n . .. r-ii- :r. , i t & .Der Panther! erwiderte sie. zitternd wie Espenlaub, .dort sehen Sie nicht sein Auge auZ dem Busch, schimmern und, gerade auf mich iii e5 gerichtet hllk vtmmn! Wahrhaftig, verfemte George. meine Stund? rn ekommen. vh übe? meine Leiche ,geht der Weg. ge fleckte , Bestie mit den Flammenblicken besteh' ich's, werd ich Tich zur Höll, schicken!" Und .damit trat er bedachtig zur Seite und verstohlen kroch .er einige Schritte 'durch daS llnterholz. Jetzt faß , er Posto. erhob sein getreues Jagdgewehr, zielte und feuerte. Man dörtr einen röchelnden Aufschrei in der ÄiÄtuna des Panther?. dann war wieder, Grabesstille. Fannd war in Ohnmacht gefallen. AI sie die Augen wieder aulkchlug. ve segneten sie den leuchtenden Blicke ihres negreichen Anbeters und Be fchükers. , und sie .hauchte: ' George, daZ Leben soll Pein sein. das Tu gerettet hast! .Mein Himmel auf Erden I ant morlete der glückstrahlende Aitler, und ihre Lippen vereinigten. siM einem langen 5cutz. Die Hochzeit wurd mit großem Glanz gefeiert. Aber, der döz'e Panther 1 macht noch beute die Waldex des nord iichen Michigan unsicher, nicht etwa der Geist 'de Umzebrungenm-, sondern sein nur aUzu lebendiger Geist Die Äache t namllch die: Ter pram che Ritter hatte sich von einem Ehicagocr Pelzgeichatt einen auZgestoptten Pan ther erster Gcculichkeit beschafft: ein freund brachte denselben an geeigneter , Stelle im Busch an, lieserke auch den röchelnden Aufschrei und verzog sich dann,. geräuschlos. ,Ef war nicht Ge:'raeZ Schuld, dak Fanny den Pan - ther , zuerst gesehen hatte. Am Ende gar, taucht der Roman noch emmal in iner ScheldungsklaZe auf. - EslurndnS.Betefmarten. DaZ General-Postami zn Washing ton hat für nächst Jahr Briefmarken anfertizen lassen, welche zur Feier des Kolumbus . Jahres 1893 durch Bilder rtirt Ur.t i (TufiimL. vf , ( UtlliliUUS ve ziehen und nur im nächilen Jahr aus gegeben werden ,sollen. ' Sie werde von der American Bank Note Company zu New York geliefert uz.d bezeichnen 15 verschiedene Werthe.. Tie Zeich, nungen auf, denselben find VZiniaturlopien bekannter Gemälde.' ,,, ,DaZ Post, amt hofft damit gute Geschäfte zu ma. chen, da diele Marken sicher einen leb haften AblaA als Andenken beim gro ßen Publikum und besonders bei un zahligen Briefmarken Sammlern sin den werden. V.e 1.', verschiedenen ?)!a?ken sind folgende: . . t$: Ein. Cent. .ColumbuZ in Sicht von Land' nach , dem .ßkälse von Powell: links eine Indianerin mit lkind. rechtZ ein sisender Indianer. Farbe: .Antwerpen?? Blau." ; Zwei CentZ. .Landung von Eolumbus, nach dem Gemälde von Ven derlun in der Rotunde des Vapitols zu !sjhinztön: Farbe purpur.hraun.
crei en:s. laggencytss o:s EoumbuZ", Szna Maria",, nach einem spanisch.' Kupferstich. Farbe mattgrün. Vier Cents. Flotte von Colum. buS", die drei Karavellen Santa Ma-ria-, Pinta" und .Nina", nach einem spanischen Kupferstich. Farbe: ulira-marin.
Fünf Cents. Folumbus erbittet Hilfe von Jsabella," nach dem Ge mälde von Brezik lm MetropolitanKunstmuseum. Farbe: Chokoladen. braun. Sechs Cents. .Eolumbus, Empfang zu Barcelona, von einer der Füllungen der Bronze-Thuren des Kapitols zu Washington, von Nandolph Rogers, rechts davon Statue von Ferdinand, links die von Boabditla. Dunkel Purpur. Zehn Cents. .Cslumbus stellt Eingeborene vor", nach dem Gemälde von Luzgi Gregor! an der Universität von Notre Tame. South Bcnd, Jnd Farbe: BandkeBiann. Fünfzehn Cents. Columbus seine Entdeckung ankündigend", nach dem Gemälde von R. Baläa, jetzt zu Ma. drld. Ambe: Dunkelgrün. Dreißig Cents. .Columbus zu La Rabida-, nach dem Gemälde von R -Maso. Sicna'Braun. Fünfzig Cents. .Abberufung von Columbus, nach dem GemZlde von A. C. Heaton, jetzt im Kapital zu Washington. Farbe: Carbon-Blau. Einchollar. - .Jsabellä ihreJuwe. len verpfändend", nach dem Gemälde von Munoz Degrain, jetzt inMadrid Hell lachsfarben. I Zwei Dollars. .Columbus in Ket ten". nach dem Gemälde von Leutze. jekt in Proviöence. Farbe: Mineral Roth. Drei Dollars. .ColumbuS feine dritte Reise beschreibend,' nach dem Gemälde von Francisco Jover. Färb: HillgräN'gclb. Vier Dollars. .Porträts vo.: Jzabella und ColumSuZ". nach dem Portrait Jlzbellas zn Madrid und dem von Kolumbus vonLotts. Farbe Karmin. -: Fäuf Dollars. .yrosil vom Oop des ColunlbüS". nach ' dem Köpf u dem Söuvenir-5i)Cknts-Stück für di SluZstellunz: rechts rie Figur der Amerika atS Indianerin j mit .einer. Fe der'lZrone. links die Gestalt der Freiheit; deide Figuren s sitzend. Farbe Schwarz. ' i ( -: Uk, Mehrere der angegebenen Farben Fchzttlrungen werden wohl nur Sachverständigen bekannt sein, wenigsten? Aas deren Bezeichnung betrifft. Vorzüge anernantfcher Pfirde. In Amerika gibt eö wahrscheinlich mehr Pserde, und bessere Pferde auf jedcS Tausend der Bevölkerung, als in irgend einem anderen Lande. England k izt ausgenommen schreibt ein lZcnner in der .North American Rt' riew" und der Landwirth oder der üemste Krämer kann überall, wenigstens im ganzen Norden und Westen unseres Landes, sich ein ebenso gutes Roß lei An. wie der elegante' Protze in der Stadt, und hat auch selten ein schlecht tcrcs. Naturlich hat das alltägliche tlo nicht die "unterscheidenden Merk r.talc der Zuchtraffe aufzuweisen, im Urbrigen aber bcsttzt eSSUte Eizenschaf' ten in ungemein hohem'Grade. " Amerikanische Pferde haben fast ohne Ausnahme einen sicheren Tritt. Es gibt in England, dem klassischen Vferdeland, gewiß viermal so vielt knie bciichlge Schindmären, wie hier. Viel leicht hat unsere Landstraßen-Misere, in Verbindung mit der Jugendlichkeit des BodenS an und für sich, in dieser Beziehung doch etwas Gutes gestiftet. Auf glatten, bequemen Wegen nnd ebe nen Motten gewöhnen sich die Pferde. in der Regel viel weniger daran, stets nch tig aufzutreten, als auf unebenen Jam rierwegen und steinigen Weiden. Der Aranitboden im Osten unseres Landes erzeugt auch einen sichereren PzerdeZr'ttt. als der Lehmboden des Südens. Ferner sind unsere Pferde im Allge-. meinen ?von ruhigem, gleichmäßigem Sinn; nur selten trifft man unter ihnen eine bösartige, bissige, auskchlagsüchtige Beitie. Sie lassen , sich bald zureiten und sind dann verläßlich. Jn Kentucky und anderwärts sieht man vielfach Kin d r auf Füllen reiten und dieselben blos mit einem Stock regieren. - Bor langer Zeit schon schrieb Her b:rt: Jch bin der Meinung, daß das gewöhnliche Pserd in Amerika nicht blos in Blut oder im schönen Aussehen. fon der auch ganz entschieden in der AuS" d.mer und Abhärtung, tt!e auch in der Schnelligkeit, Gelehrigkeit und dem gu tcn Tcmverament höher steht, als jede andere Raffe gewöhnlicher Pferde in tx bekannten Welt." Diese Worte hzben noch nichts von ihrer Bedeutung verloren. - " ' - " ' ' . ': J '" Ter Hauptuytnschitd zwischen dem Pferd in England und dem in Amerika (und England darf als Vertreter von ganz Europa betrachtet werden, da alle anderen europäischen Lander sich gegen? wärtig im Pserdezucht nach England richten) , lag bis in die neueste Zeit bin ein, ausgenommen vielleicht was das Traben betrifft, in dem Mangel an systematischer, Züchtung amerikanischer scits; doch sind gerade in den, letzten paar Jahren bei uns große Fort schritte in dieser Hinsicht gemacht worden, und die Blutmischung welche in Amerika so viele nicht'classtficirbare", dabei übrigens oft sehr leiftungSfämge Pferde her vorgebracht hat, wird vermieden. In der peinlichen Bewachung der Raffen rcinhkit war England srüh.'r den andercn Ländern weit voraus, während eS bei uns , dem gewöhnlichen Laudwirth genügte, wenn !, zwei , Pferde, die, zur Züchtung zuiammeng?dracht ' werden sollten, an und für sich gute Eigen scbaften be'aßen. und man auch häufig die Stute erst dann zur Zucht verwcnd.'ie. wenn sie nngeeignet zur Arbeit war. . Das ist aber neuerdings wesent lich anders geworden. 1 " ' , ... , Vernünftiger als Jay oul. ,, m- ,, ES bat bezeichnenderweise i bedeuten, des Aufsehen innerhalb nd außerhalb MichiganS erregt, als jüngst ein Ge fchastsmann in Grand RapidS einfach ankündigte, er habe ietzt genug ezwor
den, und er wolle t nc udngen Iülzre in priesen seiner Erbolung und seinem ellgemrinen körperlichen Genuß wid men. Qestliche Und westliche Blätter Höhen diesen Fall für merkwürdig genug gehalten, um ihm besondere Be trachtungen zu widmen und das es sich solcher in der That lohnt, das ist eben das Sonderbarste und Traurigste an der Geschichte, welche vom Stand Punkt eines natürlich denkenden Mm scheu zu den gewöhnlichsten, selbstverständlichsien Dingen der Welt gehören sollte. Der besagte Geschäftsmann hatte ein d, deutendes Vermögen angehäuft, ohne jedoch ein .Milliardefer" geworden zu sein. Er kann noch keineswegs alt genannt werden, sondern erfreut sich noch des Vollgenusses seiner körperlichen und geistigen Kraft und Gesundheit. Ader die er sonderbare Kauz hat genug krie gen können unerhört! Er hält es daher nicht für nöthig, das Erlisten und Erraffen so lange fortzusetzen, bis er als überreizter. ' zusammengebrochener Mensch mitten im wüthenden Kampf um s Dafein in's Grab kollert, sondern er geht hin, gibt jedem seiner erwachse rnn Kinder emen anständig Brocken dessen, was er erworben, behält noch genug für sich selbst und außerdem ein dudches Sümmchen für menschen
freundliche Zwecke übrig. , und setzt sich dann vergnügt zur Ruhe, bei Gott Mammon', dieser Mensch ist ganz gewlß verrückt! Denn das Natürliche ist bei uns das Abnorme geworden. T'och hörrn wir, was dieser Rip van Winkte in unserem geschästsrasenden Li.nd und Zeitalter selber sagt: .Ich habe mich vom Geschäft zurückgezogen nnk miem ehrlich. Namen, einer zah luuv'Ss. hgen Bilauz, guter Gesundhe.it' sickerer Stellung für mich Und mnne Familie, und im Frieden mit der g,m en Welt. Was kann der Mensch mehr vom Leben verlangen oder je erhalten, für sich und die Sei. nen? Mehr nicht, wohl aber um Vieles weniger. Wenn ein Gould oder Vsk:derbilt im .besseren Jenseits" von diesem ihren glücklichen Collegen ersah ren so"ten, so werden sie vermuthlich ausrujen: .Ach wir armen Narren!" Vom Jnlanse. FL'SenatorJngallS fst, MazfahufettS sei durch einen reinen Zusall entölt und durch Irrthum an esiedelt worden. Das beweist, daß Zusälle und Irrthümer nicht immer zu eklagen und. Aus einem Acker Land kön nen fünfhundert Maukbeerbäume gut erhalten werden, jeder Baum hat zwan zig Pfund Blätter, und von zwanzig Stund Blättern werden Seidenraupen gefüttert, welche eln Pfund Cocons tiefern. Ueber demHaufe inWashing. ton, worin die Familie Blaine wohnt es ist ein altes, roth ausbeizendes Backstcingibäude in Madifon Place schwebt ein , eigenthümlicher Unstern. In diesem Gebäude hat sich vor Über dreißig Jahren d;e Sickles-Keyes-Tra gödie abgespielt, bei welcher Keyes von denz eiserfüchkigm Sicklcs erschossen wurde; in diesem Hause wurde während des -letzten Jahres des Bürgerkrieges der Berzuch gemacht, den Staatsjekre tär Sewary zu ermorden, in derselben Nacht, in welcher Präsident Lincoln von 'John Wilkes Booth erschossen wurde, und in demselben Hause sind während der letzten vier Jahre drei Mitglieder der Familie Blaine gestorden: Frau Coppinger (die Tochter Alame s)und die zwei ?Shne Blaine s. Walker und Emmons. Inder von Blanton und Wyatt bearbeiteten Zinkgrube auf dem .Prairie Knoll" bei Webb City in Miffouri ist eine eigenthümliche Erschemung zu Tage getreten. Bei dem Treiben eines SeitenSch achtes stießen nämlich die Arbeiter in der Tiefe von elnhundertvlerundlechzlg Fug, zwanzig Fuß südwestlich von dem Hauptschachte bei dem 'Durchbrechen einer mächtigen Lage Zinkerz aus starkerhitztes Gestein, dessen Wärme sich bei dem weiteren Vor dringen so betrachtlich, steigerte, daß die Arbeit eingestellt werden munte. Da rauf wurde esn Loch gebohrt, welchem lchon in einer- Tiere von nebna frug heiße Luft entströmte.- Die Bohrung wurde fortgesetzt, aber selbst das . acht zölllge Loch genügte nicht um das Zink erz soweit -abjulühlen' daß , die Arbeit in,! dem Schachte hätte fortaeletzt ,ver den können. Das Böhrgehäuse ist so beiß, das in an sich die Hände daran verbrennen sann. ' Zu den Dingen, die Noch nicht dageweien sind, durste die Ent schädigungSklage für "$25,000 zählen, welche Frau Mary ' M. Anderson von Seattle Wash.,, gegen 'ihren früheren satten anhängig Gemacht bat.'; Die'e 'rau erwirkte vor einigen Jahren eine Scheidung und es wurde ihr die Obhut uoer die dre, aus der Ehe bervoraeaangenen- Kinder zugesprochen. Sie berauptet nun ln ihrer Klage, ,hr Mann habe Nch durch elne Ueberredunaskünst vor einem Jahre wieder in ihre Liebe eingexchllchen und sie habe ,hm , wieder ebeliche Rechte eingeräumt, nachdem er iyr. oas velraiyveriprecyen gegeben habe, ohne dieses würde sie jo 'etwas", unter keinen Umstäuden gethan haben. Kürzlich habe nun der Treulose seine neueue Flamme, Gunda Thompson geh?:r.ühet die ihn wegen seines Bermöaens von SZtt.OOS aemommen bade. für das ihr zugefügte Unrecht verlangt rtrtflll "H rr i . r " r r. nitr (( j j MMM (Vtl MUlt ttl litti " dVlUgt S2.M0 Entschädigung. Das über trifft selbst den Herrn Rabbi Akiba. Schmer aber wacker haben Frau Bertba Florenz Sinclair Brad ford und ihr Mann, ein jung verhei ratheteS Ehepaar in Astoria im Staate New Z)ort, den Kampf gegen bittere Armuth 'gekämpft. 'Die junge Frau war eine Waise gewesen, , aber anstatt mit irdi'chen Gütern mit ; hoher weibli cher Schönheit und Anmuth gesegnet. Ihr ebenso armer Oheim J'ameS Eum minzs nahm sie zu sich und ließ ihr eine gute Erziehlmz. soweit er eS vermochte zu Theil werden. DaS Mädchen reifte zu einem Besuche nach Savannah in Georgia und hcixathete? dort den Sohn einer , reichen Frau Bradforh, die jhn jedoch dieser Heirath wegen enterbte. Inzwischen aber war der gute Oheim EumminaS nach Colorado gegangen.
gewann dort viel , Geld und erwarb schließlich zwci der reichsten Silbergru den in Erecde. Dieser Tage nun er hielt die Zunge Frau Bradford von dem HülfsbuNdcsanwalt Sill in Hartford in Eonneciicut die telegraphische Nach richt, daß Eummings gestorben sei und sie letztwillig zur Erbin seines auf dritte halb Millionen Dollars veranschlagten Vermögens eingesetzt habe.
Fünf Tage und fünfNächie in einem Frachtwagen eingesperrt zu lein, ohne jegliche Nahrung für den knurrenden Magen und ohne einen T-'op,en WaMr sür d:e trockenen, brcn nendcn Lippen, war das jämmerliche Schicksal des Jahre alten Negers Henry Johnson, der im Bahnhof zu Bunalo in einem mit Brettern für Hotelier A. D. Buschmann gefüllten Eisenbaanwagen gekrochen war, um unentgeltlich nach N.'w Vor! fahren zu können. Ehe er sich's versah, wurde die Thiir des Waggons geschloffen. Tagelang hs'tte d:r un?relwilllge Ge fangene auf baldige Erlösung, doch sie kam-nicht. Mehr wie einmal wurde der Wa,;en auf Ceitengelcise geschoben, wo Niemand nah: genüg kam', um das wchrezen und Klopren des Negers zu derneÄmen. Langsam ging die sürch tnliche Steife von statten, und endlich Uva der fragliche Waggon in Coney Island an. Conducteur O'Neill ging liglligerw.ise un dem Waggon vorüber, als er das Stöhnen und Jam mern d.'s Gefangenen vernahm. Es dauert auch gar nicht lange und der unglück.iche. halbverhungerte Mensch wurde in Freiheit gesetzt. Erst den Ring. dann -, sagte die hübsche, dralle Bertha Hablch. als sie mit ihrem Schatz. h:t den we. nig poetizch.'l Namen Wilhelm SchuZz führt, vor der Th'äre ihres Wohnhauses an der achten Straße in Nea Bork stand. Schnitz trug ein? funkelnden Diamantring am Finger, und als die bübfche Brnha den Wunsch aus sprach, auch solch' gleißendes Kleinod an ih rem zarten Patschhändchen zu tragen, machte ihr der galan?e Wilhelm diS Anerbieten, den Ring gegen einen Kuß von ihr auszutauschen. Natürlich ging B?rtha, wenn auch anfangs etwas' zö-. gcrnd. auf den Vorschlag ein, spiKte das Mäulchen, und ehe sie es sich dersah, hatte der lüsterne Wi Helm ihi? meuchlings den glitzernden Ring j, den Finger gesteckt. Flugs spitzte jetzt Schulz den Mund, doch plötzlich waren Ztlng und Mädchen im dunklen Haus" ange verschwunden. Unzeküßt mußte Sch'.lktzabzichm.Ergingundzwar begab :r sich direkt nacH demEssex-Market-Poli zügericht, wo er Bertha des Diebstahls beschuldigte. Am nächsten Tage stand sie Contraktbrüchige vor dem Kadi, ser sie jedoch entließ. Der glitzernde Goldreif hatte nur einen Werth von 31.75 und ist nach Bertha's Ansicht -venn der Preis auch ein Kuß sein sollte höchstens ein Kußhändchen werth ge uefen. Dieses warf sie auch noch chnell b:m leckermäuligen Schultz zu ind rauschte aus den GerichtZfaal. Vom Auslande. Monte Carlo hat aber malS Opfer gefordert. Bei Grimaldi wurde der Leichnam- eines mit auSerle sener Eleganz gekleideten jungen Man neS gefunden. Sein Portefeuille ent. hielt einen Zettel mit den französisch aeschriebenen Worten : .Geld und Ehre in Monte Carlo verloren." In Bordighera fallirten zwei Geldwechsler, Brüder, nachdem sie ihr gefammtes Vermögen in Monte Carlo verfielt hatten. Das Deficit soll eine Million Lire betragen.' Von einem anderen .Helden von Monte Carlo" wird aus Havre berichtet : Auf Ansuchender Londoner Polizei wurde dort der eng lische Ingenieur Charles Wells, wel chcr vor einiger Zeit so großes Auf sehen durch seine Gewinne in Monte Carlo erregte, verhaftet, weil er ver schieden? Leute um 50,000 Pfuud Sterling gebracht haben soll. Wells hatte große mummen von Leuten er halten, welche Über Erfindungen ver fügten. . Dafür hatte er nur Schutz' Bescheinig mgen ausgestellt, welche für ein Pfund Sterling Werth haben. Wells besaß verschiedene Yachten, be kannt - als Monte CarloJlotte, mit deren: .Flaggschiff? . dem -.PalaiS Roal"., der unlängst in den Hasen von Havre fuhr. . AtS die Polizei auf dem Schiff erschien, hielt Wells sich versteckt, er wurde aber aufgefunden und. in's Gefängniß adgesührt. Tie Kabine der Pacht war wie ein Spiel salon ausgestattet. Alles wurde unter Siegel gelegt: - - Prinz Karl von Bajexi. oa't nach einer Schilderung der Manch. .Neuesten Nachrichten", die dem Blatte als währ verbürgt wird, auf seinem Ausflugs den ex ohne Wissen seiner Eltern unZernahm. mancherlei Aben teuer erlebt. Am 29. November kam er Abends in Ergoldsbach an, wo er im Gasthof .Zur Post" sich Abcndbrod ge. den lirß. Nachdem.,, er bezahlt hatte, ging der Prinz hinaus und begab sich nach den oberen Lokalitäten des Gast Hauses, die aber alle verschlossen waren. Dabei war eö stockfinster. Zufällig kam auch die Tochter des Wirthes daher. Prinz Karl, brummt' verdrießlich,' daß nichts belichtet war, und man so im Finstern herumstolpern müsse. Aber da kam er schief an. Äie Wirthstoch. ter. glaubte einen Dieb öder einen Zech preter vor sich zu haben und schimpfte weidlich auf den Prinzen ein. ' Der Wirth eilte ebenfalls herbei, vereinte sich mit seiner Tochter in den urwüchsig ften Krastausdrücken und. forderte von dem Unbekannten die Legitimation. Der Prinz sagte, er habe keine bei sich. Nun wollte der Wirth sofort zur Gendarme rie schicken, was aber die inzwischeu herbcigekomlnenen Gäste nicht zugaben. Ihnen antwortete der Prinz auf ihre ixage, daß er .Karlsruhe" heiße- und aus .Sendling", komme. Daraufhin erklärte ' ihm der 1 Wirth , rundheraus, daß er ihn nicht beherbergen wolle, er solle sich aus dem Hause sch.'cren. .Ja, wo gehe ich oemi hin?" lamentirte der Prinz und verließ Nachts halb 10 Uhr das Haus. Kaum wär er hun de.-t,, Schritte , gegangen,' karambolirte er mit einer Gruj)ve Ei endhnarbeiter, die ihm d.m Hut vom l?oose schlugen. G!ücklichrwi:e nahm sich seiner ein deS Weges kornmendec Bü q,-r an. der ihn
einlud, mit ihm zu gehen. Der Prinz aber dankte nur hastig für die geleistete Hilfe und flüchtete sich dann in' größter Eile. Er ging noch in. der Nacht nach Neufahren, wo er am andern Tag in der Bahnhofrestaurajion ankam. Aus Wien berichtet bat
,Wiener Tagblatt" : .Der Schönbrunner kaiserliche Thiergarten hat einen empsindlichen Verlust erlitten. Die Lieblinge des Publikums und insbe sondere der Kinderwelt, die possirlichen Vierhänder, mußten Alle vertilgt wer den, so daß das Affenhaus momentan leer steht. Seit einem Jahre werden im Thiergarten umfassende Adaptirun gen vorgenommen, welche sich auf den Affenkäsig insofern erstreckten, als der selbe einer gründlichen Reinigung und Renooirung unterzogen wurde, wäh rend welcher feine Bewohner ander weitig untergebracht waren. Als sie in den Käsig zurückgebracht wurden, begann einer nach dem anderen von ihnen zu kränleln. und ehe man noch die Ursache der Krankheit erforschen und eine Jsolirung der empsindlichen und thcilmeise sehr theueren Thiere vornehmen konnte, waren sämmtliche von einer akuten Lungentuberkulose ergrif fen. Alle Heilversuche erwiesen sich als aussichtslos, und so setzte man den Thieren Cyankali vor, um ihre Qua len abzukürzen. Alle nahmen das Gift und gingen daran rasch und schmerzlos zü Grunde. Hierauf wurde der Käsig zur Verhinderung infektiöser Uebertragungen gründlich gereinigt und das in demselben besindliche Holzwerk verbannt." Unter seltsamen Um ständen ist vor länger als Jahresfrist von Dresden ein Missionar verschwun den, über dessen Aufenthalt bisher trotz eifrigste? Nachforschungen seiner Angehörigen keine Kunde zu erhalten wär. Derselbe, ein Missionsagent einer Lon doner Gesellschaft für 'Judenmission, lebte seit mehreren Iahten in Dresden. Da er aber von hier nur geringe Er folge seine? Thätigkeit nach London zu melden vermochte, fürchtete er seine Stellung einzubüßen und machte sich daher selbst auf den Weg nach London unter Zurücklassung seiner gleich ihm hochbetagten Gattin, aber unter Mit' nähme seines ganzen Vermögens. Von London aus meldete er per Postkane seine gluckliche Ankunft, und dies wär das letzte Ledenszeich?n, das seine DreSdener AugehSrigm von ihm erhielten. Ob er einem Unglück oder Verbrechen zum Opser gefallen, ist bisher nicht zu ermitteln gewesen. Doch herrscht n$ eine dritte Annahme in seinem Bekann tentreise, nämlich die, daß der Verschollene, der durch seinen an'S krankhafte grenzenden Geiz seine Angehörigen vielfach plagte, sich ein ergiebigeres Feld für leine MissionSthätigkeit ge sucht hat und unterdessen seine noch dazu kranke Gattin der Fürsorge wohl habender Vtrmandten überließ. Frei lich hat er auch seiner LondonerMis' sionsge'elschaft bis jetzt noch keine Mel düng üb.'? eine etwaige anderweitigk Mission sthätizkeit aemackt. In HildeSheim ereia. nete sich' auf der Hannover'schen Straße, ein schreckliches Brandunglück. Am ?. Dezember um U Uhr Mittags bemerkten Arbeiter der nähe belegenen Gas anstalt aus dem Hintergebäude des dem Tapezierer Bödeker gehörigenHauseSin welchem sich auch dessen Werkstatt be findet, starken Rauch aufsteigen und tahen auch hinter den Fenstern einen Mann hin und he? eilen. ES werden sofort Rettungsversuche gemacht, die sich aber als erfolglos erwiesen, da man nicht mehr in das Gebäude hineinkom men konnte. Inzwischen war auch die Spritze derGasanstalt in Thätigkeit ge setzt, die das Feuer nach einiger Zeit dämpfte." Als man nun in; das Ge däude drang, fand man den bei Beginn des Brandes bemerkten Bcann todt auf der Erde liegen. Sein Körper war zum Theil verkohlt. In dem auf so traurige Weise um'S Leben - Gekomme nen erkannte man schließlich einen Be wohner des Hauses, den 61 Jahre alten Gärtner Schröders Es wird angenom men. daß Schröder, der während des Mittag? auf der Bödenkammer der Ruhe Pflegte, in dem dort .stehenden Kanonenofen Feuer angemacht hat. Wahrscheinlich sind dann aus dem Ofen Spähne herausgefallen und haben' die dort umher liegenden.Spähne und sonstigcn leicht brennbaren Stoffe in Brand gesetzt. , Der Verunglückte hat schließ' lich, wie man weiter "vermuthet, bei nein Erroachen ' in Folge des stärken Qualms den Ausgang nicht mehr sin den, können und ist hieraus erstickt. . Folgender' a den te u er liche .Geniestreich" eines leichtlebigen jungen Arztes aus Halle wird dort irnt allgemeiner. Entrüstung besprochen. Ein junger Arzt, Sohn einer Wittwe in Halle a. S.. httte bei 1 seinem Aufenthalt im Mansfeldischendie Toch ter eines Geistlichen kennen gelernt und sich mit ihr . verlobt. Trotzdem , der jünze Arzt in dem Städtchen, in "dem er sich niedergelassen, allgemein bliebt war und auch eine ganz leidliche Kund fchaft besaß, hatte er doch einen Fehler, nämlich den Leichtsinn. . Der junge Mann konnte das flotte Leben aus sei nen Stuoenten''ahren nicht vergessen, lebte, über seine ' Verhältnisse hinqnZ und machte Schulden ' Ter Schwiege? vater in sp war nachdem sich ihm'der Herr.Toctor' entdeckt, großmüthig genug. dessen ' Schulden zu bezahlen, doch wurde das Verhältniß ein etwa gespanntes, als man erfuhr, der jungx Mann habe ' sich nicht gebessert. Dg kam die Cholera.Epidemiein Ham bürg' und mit -ihr die Nachfrage nach .Aerzten. Unser Held machte sich so berichtet das Leipz. Tgbl. auf den Weg nach Hamburg, um feine Kräfte dort zur Verfügung zu stellen, wuroe angenommen, und führte nun seinen Hauptcoup ; auö. Nach fünf Tagen traf in der Heimaih die erschüt, tcrnde Nachricht ein, daß derselbe in seinem Berufe an der mörderischen Seuche gestorben und dort beerdigt sei. Seldüreoend war sogleich alles Frühere vergessen, man feierte den Geschiedenen als Märtyrer der edlen Sache und wid mete ihm ehrende Nachrufe. Da er' hält die Mutter des. Todtgeglaubten, nach Monaten einen Brief aus Ame rika. worin derselbe ihr mittheilt, daß
er sich dort wohldenndö. Der nette Herr Doktor hatte in dem betreffenden Krankenhause in Hamburg einem ihm ähnlich sehenden Cholcraverstorbenen seine eigene Visitenkarte in die Kleider praktizirt, die vonz Personal gefunden
und aus Grund dlezes AnhaUspunltes der Todte als Dr. med. .... beerdigt wurde. Bei den damaligen Zuständen in Hamburg konnte Derartiges schooonommen. .DurchGottesGütesind uns heute vier Kinder geschenkt worden." Dies gab kürzlich der Kaufmann S. in L.-Ptagwitz seinen Verwandten und Brannten zu wissen. Alle schüttelten erstaunt die Köpfe, das bisher linderlose Ehepaar sollte mit Vierlinzen ge segnet sein? Unmöglich! Nun. bäld klärte sich die Sache, wie die .Dr. N." berichten, folgendermaßen auf: Herr F., ein vermögender, kinderfreundlicher Mann, hatte vier Schwestern im Alter von vier bis elf Jahren, Töchter eines kürzlich verstorbenen Dresdener Klemp aermeisters, an Kindesstatt ausgcnom mcn. Herr S. wollte ursprünglich nur sie jüngste Schwester zu sich 'nehmen, sg jedoch die drei älteren Schwestern sich nur schwer von der Kleinen trennen konnten, nahm Herr S. kurz entschlafsen alle vier in sein Haus. Auch für oen Bruder der Schwestern, der zu Ostern die Schule verläßt, hat Herr S. zcsorgt. Er beabsichtigt ihn in Dresden bei einem tüchtigen Kaufmann in die Lehre zu geben, nm ihn'dann in sein eigenes Geschäft eintreten zu lassen. In PerersburgerOffi nerskrei'en erzählt man sich von einem eigenthümlichen Massenkampf im Lager eines kaukasischen Regiments während des diesjährigen Manöver bei Tiflis. Bei einer Festlichkeit mit den Datmn des Regiments gericthen zwei Damen hart tn einander über den Werth der Compagnien ihrer Gatten; Letztere un) ihre Coinpagnieofficiere milchten sich ein, die anderen Officiere nahmen auch Partei und Alle kamen erst zur Vernnnft, als die Mannschaften beider Compagnien sich mit einander zu prü zeln begannen. ? I m benachbarten Schiep. M bei Halle hat vor mehreren Jahren der frühere dortige Gutsbesitzer W. Schmidt, jetzt in Halle als Rentier le bend, dem Kriegervexein ein Grundstuck zeschenkt zur Aufrichtung eines Anden kett der verewigten Kaiser Wilhelm und Friedrich gewidmeten Denkmals. Jetzt hat Herr Schmidt dem Verein noch ein zn'den Tenkmalsplatz grenzendes Stück Bartenland übelwiesen, um durch BeÄanzung desselben mit Eichen und Linden den Eindruck des Denkmals zu heben. ; 7- I m Hofe des Syngroö. KesängnisseS zu Athen wurden vor einigen Wochen sieben zu der Bande des. RäuberhauptmannS Alsimakopulo gehörende Briganten hingerichtet, da )eo König sich trotz der Bitten des Mi nisteriums geweigert hatte, die Begna Sigung auszusprechen. ES ist dies seit Diesen Jahren der erste Fall einer Hm richtung, die zu Athen vorgenommen wurde und der König beabsichtigt auch fernerhin an jedem zum Tode verur lbejlten Räuber das Urtheil vollstrecken u lassen, um dem überhandnehmender ttüubcrunwesen entgegen zu treten. t 3 n Ferrara wurde eine grausige Mordthat vollführt. Man iand die siebzigjährige Gräsin Meroni ÜNd deren Stubenmädchen mit durch ichnittener Kehle in ihrem Blute fch vimmend. Die Gräsin war bereits todt, das .Stubenmädchen starb nach einigen Minuten. Vorher hatte sie einen Deutschen, Namens Joseph Schu mann, als den Mörder bezeichdet. Man fand Schumann im'Nebenzim wer mit einer tödtlichen Wunde am Halse. Derselbe verschied , gleichfalls nach wenigen Stunden. Ueber die bät fchwktNeMs Dilnkel. - : :;' . " "" ". . - 4 Das Urtheil der Hausfrauen ;eht einstimmig dahin, daß H. Schmebcls Bürsten die besten sind. 423 yirsi.'N.- 1 ' r ' f i i! i" t -.- ': ' 1,li' i Wertheiner Schachtel eine Guinea." t M T"'W'',Wr,v-.v i. h-oig, ttmer imüunyais ti oea MM ; bekannt sei bürste, 32 1 i1 (fuwuw imw smci vit ,k?e.M r--.m vi. 0 FU1.IL8 rhattn dne Fried tiner wanmie. incrni iie Wara,ickwaHkMar. ttJttte OerBttHwi. iMBfe.fiebrr . Verieovs n fciiiilrm tuefe mliM etannrnrs. feie f US diksk rsachen entstehe, heUen. einer ficfdjctatflofen und auflSs S tzdiill s, bezogen. . .. t Wei a!,, Apotheken,. Prei, 25 eni? die 5 Schachtet. Re York Depot: 3 anal E. Neuer Wetzger-Laden Meinen Freunden und dem Public kum diene zur Anzeige, daß ich am j;;;OTpriiöß eineHe 359 L5 131 Dtrginin spönne, ! eröffnet habe. i i: 'y' ?! Rudolph Böttcher. , Ir.p.läiier . ,, 1 Spczialarzt für , Mgc, Ohr, Nafc und H:ls. !i ..:,,!::. ..,;.-3 !.,.! Mi-:. '; m ZuPraziSscit 18S7. : lilillliiilijillis 4 West Washington Str,, der Meridian ?-trabe gegenüber. Indianapolis, 3nd. Patienten, welche außerhalb ter Stadt wohnen, werden ersolgreich durch Correfpen dcnz behandelt.
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Ssr ßerjZeNurg m VeZmchZelt. ä LouiSvllle.,. JLLllSVS. Ich litt ga?zutz?geShnlich s RervntschwSche t btn legten drei Jhnn. so datz ich ti kam och ertra sonnt und be'.naizk hosZvungNs vor. Ich war Zvs berühmte Serzkn aller Schule hn Erfolg bf Tfcntihtt hif iflHi flslnsto ÖRnira trrril.?.tfiTfMr nd txn un froh, tatz ich fcnrch die Wirkung titUt : Mittels sehr kiberralcht wurde, denn ei sttllle meul suvdheU iedk, h und dafär giebt t nicht lttatl VIkichk?,. tiii2.ert.u.c-irttT. V. rane altintoTt, SJNw Ja. Ich geS?achte .Pastor König' S JerveN'StSrker für .t.C &A.'t...Al..l...&u.J..flMurtkM.lMltM un. vuioi ututtutuimaij vtiuut ctaKun iiii viuni . niia kand dies: Mtttel alle Anpreljunqe völlig ent r sprechend. Nur'eine Flasche hatre den erwünscht Es stkt. un ich rekommansire daSfeloe allcn Leidenden UZ iin tatiHiAtnunfitrhart fttilrnttffL . .rr..w. ein wettHvoLe? Such füt Nervtnkideno LLL n e-ne rtDe-yice jageianoL mm j nvten auch v Mevizm viioufl. Tiefe Medizin wnrde seit dem Iah 1876 von dem Hochw. Pastor Königin gort Wayne. Ind.. zudereUei und jetzt unter seiner Anweisung von der KOENSG MEDICI NE CO., 238 Kandolph St, CINCIGO, 1LL . Sei Apotheken, u Haie sür 9100 die Klasche, Tlasche für KS.a, sS S.7S, 0 iüt $0.00. O. Ckilkl sl A I. K.w- lk.WfliMt 1fäk&9M-m Om oUVLHUU.vu. M W .WMWill VfblfMV. st QXtitt nimttmr !L1 9a(t 9nffi4frtn WM 11s . f w . .V IWV I JW.H.U. c ..t rn. n.a Ct. MM v iii--t raii. un mit ou u -ii. uu jciuvvia im Mne Vro elamatlon! S?. I. vvy LevlS. cNsj. rk.. f, uV3ct n Jahre hatte & fte fU Iw; 2r.tt'S wurde rlr I ttmfl empsshl,. iafe. iH X&ißon Mta. te hatte eiue Arznei wohithliqere Girknns. ach viertettzusdertjährtge, Prariö erllre ich sie al& die beste antibiUSse Medhw, die ir je v-rfam. Ach vZche!S ste VeU. knrirrn eile Gellenieschverdm. Dr. Wagner Office t Zlo. 60 Svl Ohw Str. Os5ck'Ttndk : SiH UhZtrrmUtabt. B-4 NSrachmittasS.. Wohpvnz: EckeBrdwait na L!eel ttu. TelevSsn MH Dr.k. N. Schaefcr, sirzt und Chirurg, No. Am Madifon Avenue. no.he MeniK Str. Svrechstimden : 7:M-SUHrMrgenö, I-SUHr Nachmittags, Uhr AbenkS. TelevbonS. Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Oince-Skmchen: SUbrBsrm.; k Z Uhr Nachm.? 7 - f lllir AdrndS. Ttlrvkon litf. Dp. PPAFF, Ofsice: 134 Nord Pennsylvania Str. Ofsice.Ttunden o Z t Ubr Nachm. No. m Madison Avenue. Stunden vöu Ubr Borm. Woh'iunji: kl N.loo"n str. .e B.rmortstr. Tkkcvncn ' i 'Nce . L.ttepi)cn . i 1303-un ö6. HDu? Gr&Jlm9 (?n Oa Wmt OfHüMtf rV f j yi)VtMk MVnUfc SprrchSunden: 13 Uhr Vormittage, lS NzchniittaaS und 7 S AbrndK. Ssnnkag vo y ? - - 3 a utr toa,in;na3x?. Dr. ADOLPH BLITZ Deutscher Arzt. Spezialität, Augcn, Ohren, Nase und Hat krankheitcn. Oiftce : No. 2 Odd JeklowK Hae. ESe Washington unk Vennsylv. Str, DR. TEs& jm&zzci2?9 . Chirurg und Frauenarzt. ' HeNanstzlt und Oskice: N. m Ost Michigan Siraze, (üte MassztnsettS venu-. TSgl ch den S-4 Uhr. Tonr.kag aukgrnommen. DK. T. j. Y0UXÖ, Office: No. 7 OK Washington Mraöe. Ep?z?alitaten: ,antüranthekte. Tpreck stunden: lytt ilhr arm., t Uhr achm. d 78 Übe Abend. E. V. Gnerts, ?VnrMiir J "Vw u-f No. 8 z Nord Penns'aldania Str. tPirh svf W?s Sae'vndr. "r 5er d. B. Müller. Mochfotger von erge Müllers AAyMAV. Tie Asert!gas ta Nezehte ztschlebt t ' gdrlösfZrr, saeherstidte,U'Ats, Südwesi.lZZe der Ost Wssbku'Uon l,ud SS Qtr. g$&" i-Ilsor 7. (t; e r tn a tt L tt tt g T o n i c heilt jeden Husten. Cheerful Pillen. I kuriren nervöjen Kopfschmerz und reinigen da Blut. Bei allen Apothekern L5 Centk j. 1). Peanson,, 243 MassachttskttS Si:nwe, CTJe Vurk de. r e bs. csitn?üre, örifleltt XurnacS, (nt wiiwiuui. i'Hn luurt. . Pr. t.N. HOWARD. , " i .M.-.kinu.it. t. I Lnmendung deS Vcesserl kurlrt. 2'Süp Jainei Strake. , Frage nach einem Zirkular. - r Keine Heilung ! Keine Bezahluug l s-: :rl':i;:: "Mit f!:;!b :; -iÖ iÄiii JSS 8' WUli i y?z 1 CrÖ53eye3 s cured by Dr. Barker ln one minute bj . new improvej ni aialc?i Qmi wjmt&at U epi t speawHU Schielaugen. Wie sie von Dr. B!er durch eine neue, vnbefskrte fchmenlose Wkthode kurirt werden 372 Fallein Jndianapstii geheim, den denen Sie sich persönlich überzeugen können. lijC Berechnung,
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