Indiana Tribüne, Volume 16, Number 99, Indianapolis, Marion County, 28 December 1892 — Page 2

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WdiMn Tribüne. -T - Ersqeint füglich und Sonntags.

Tie tZziiÄe Xiitune kostrt durch de Träge, 23 Sem der Ooche. die SountazSTriSÄne" b Sear? per Woe. Bde zusae !5TktS cUx U Cent perMonat. Per PoJ laatWict w Bsr. auSdezatzlunI P' per Jahr. Cfjfct: 130 Ost Maryland Etrsbe. JndZänapollS, Ind., 25 Dezember 92. OiSmsrlk und Vkr.Z?orbeS.

f- Archibald ForbrS. der bekannte im rielgenannte eng'zsche Kriegsberichter' ' HWatter. verössentlit soeben.' mehr all ; H'-'jwanjij Jahre nach den gefchilderteo Cre!gnissen. Erinnerungen an J&lZ,'A,,marck im deutsch-franzSstschen Kriege. j323;r entnehmen denselben Folgendes- , Ich entsinne mich genau des Momen teS. da ich BiZmarck zum ersten MaZ, sah. Es war auf dem kleinen St. Jo hannPla in der Vorstadt von Saar' I drücken, am Abend des 8. August, arc zweiten Tag nach der Schlacht vo? !' ' Splcheren. Saarbrücken roar voll vor ffi" Verwundeten aus der Schlacht. TaZ königliche Hauptquartier war vor eini y5fff- gen Stunden eingerückt, und ich starrt i Z voll Interesse auf einen weißhaarigen.

- zfchwangigen allen Herrn, der an !,(' einem Fenster von Guepratt'z Hotel '.!'! . ! - 4. V ' H j . . f m

, uno oen iq ocn uoern naq an den König Wilhetm erkannte, i Zw.'i Offkiere in der EeneralZ-Jn

. terimsunnorm svaüerten unter den schattigen Lindendäumen vor dem

1s,:; na uze, eifrig sprechend, auf und ab.

, : ,Da trat au; dem gegenüberliegenden

I Hause ein großer, stattlicher Mann mit

eine? merkwürdig - aufrechten Haltung

, und strammem Ganz. Eln langer Ha ,A valleriesäbel rasselte auf dem Pflaster, als der Mann näher kam, um sich zu I ,Mden beiden Officieren zu gesellen. Er ' trug einen langen blauen Rock, mit ael-

den Stulpen und Aufschlägen, und die

Mweiße Tlfyt, welche,' ich als JntenmZ' Mmutze der Bismarck-Kürassiere kannte. HM Der' Träger dieser Uniform war Bis1 -IssMarck, den ich nie anders gekleidet, sah,

außer bei vier Gelegenheiten: In der if Schlacht ' bei 'Gravelotte. im Schlosse

:, Bellevue. cm Morgen nach der Schlacht

! In Sedan. aui der Place de la hon

; HZrorde des eingenommenen Paris, und

glitt, dem SiegeSnnzug in Berlin, ws er grose uniform trug. Nachdem er .Seine Majestät und dann die beiden ; Osflciere, Aoon und MoUke, gegrüßt - hatte, schritt er zwischen den Beiden , einher, lebhatt plaudernd und lachend. . so)aß wir ihn b:5 über die Strane , binüber hörten, während die Anderen Nch schweigsam verhielten, besonders Moltke, dir, dc.5 Haupt geneigt die ttände aus dem Rucken verschränkt. tan ein Wort sprach. , f. Man hätte glauben sollen, da jene drei Männer,, die eigentlichen Gründer des großen Kaiserreiches, in den besten Beziehungen zu emandsr standen Weit gefehlt! Sie baßtcn und beneide ten einander. Bismarck haßte Moltke ganz oenkundlg. weil der groe Knegs Held dem großen Staatsmann die mili tärlfche Oderderrschast entzog, an wel cher Letzterer glaubte, sein Theil haben zu müssen. Moltke hat noch in einem nachgelassenen Buche die Ueberzeugung ausaeivrochen. Aoon PiaZ als negs minister wäre zu Hause in Teutsch. land, nicht aur dem SchlLchuelde at wesen. wo er den Felsmarsch all in sei nen Obliegenheiten störte. Äoon haßte Moltke seiner höheren militarnchen Stellung wegen. -Und trotzdem diese drei hoben Beamten für einander feinb . llche Gefühle hegten, arbeiteten sie doch ' ernst und treu mit einander für das Wohl ihres SouveramS und zum Be flen des BatcrlandeZ: Ihr aememra wer Patriotismus Überwog bei Weitem ücn gegeme:llMvaL und meid;Arndt s VerS; .Sein Vaterland mutz arSger fein-, war der Wahlspruch, dieser drei Männer und stand hoch über ihrer per sönlichen Uneiniäleit. Zum legten. Mal sah ich Vismarck am Tage, deS7 siegreichen Einzug? in Verlm. Mm Kai er Wilhelm zman ;ig Pferdelängen voraus, ritten die drei Männer dle ich zum ersten Male unter den Lmdenbüumen von St. Jo dann spazieren gehen sah. BlZmarck, in aroLer.Kürassier'Uniform. war der mittelste der Reiter, und als die Berli- :.. --..r..1i - st. t(i. s ner iym zuzuocurn, oa uns ic nem AntliK Stolz undTriumphzefühl, 'DDMaler,'ud Millionär.. Der Maler Herkomer. der im Jahre 18S3 den kürzlich gestorbenen I' lSould porträtirt hat. schildert in einem Briefe, zemen Umgang mit dem .Eisen bahnkönig- wie folgt: Er wollte zuerst nicht sitzen: als ihm aber einer meiner freunde bemerkte, ee habe lnit, dieser Weigerung einen Ber stoß begangen. , sagte er: .Oh. waZ wissen ie von ihm?- Man versicherte ihm, ich fei ungekühttzch, woraus er sich bereit erklärte mein Atelier zu' besuchen und des betreffenden Freundes Porträt zu sehen. Bei jenem Besuche sprach er wenig; er , erkundigte sich nur darnach, wie viel daS Porträt kosten und wie viel 3 seine Herstellung beanspruchen weiöWDa er auf dieje Fragen befrie digende Antwort erhielt, sagt? er: .Na, ich werde mich wohl malen lassen?,, und wir verständigten unS über das SiVenMM Fünfzehn Minuten, .ehe die Sitzung j Ende ging. sagte er: .Sle haben noch eine Viertelstunde, unserer Ab machung gemäß? Werden Sie zu Nande kommend .Ja," sägte ich. denn ich kannte meinen Mann, und trug Sorge. , rechtzeitig aufhören zu können. Er war mit dem'Resultat zusrikden, ich bin jedoch überzeugt, daß ,hm meine Pünktlichkeit mehr impo Nirtk. all d:r !ünitln!zchk Werth i der Arbeit. Während ; der Sitzungen sprach er gern über die von ihm voll brachten Tinge. Mit besonderer Vor liebe plauderte er darüber, wie er zwei starte Kabel 1 über den ; Atlantischen Ocean gelegthat. .Ich hatte dentopo graphischen Abriß vom Meeresgrund und leate sie dcdcr in ein Tua'l und

nicht in diretter Linie." ' i$x erzählte mir. wie er den ganzen Handel über die Herstellung des neuen Kabels in iveni gen Tagen telegraphisch mit Siemens & Co. abmachte, .denn," sagte er, .ich kann nicht warten."

Wahrscheinlich hat sich aber Iah Gould. weder bevor er mir saß noch später so betrachten lassen, wie ich ihn wegen meiner Malerei zu betrachten genöthigt war: ich hatte ihn nämlich in hellem Lichte sipen. während ich im schatten war. TaZ umgekehrtc Ver hältniß herzustellen, war er im Leben beflmen. Ich sah pernvollc Ausdrücke über lein Geücht ziehen, als ob tif re aufreg?nde Sorgen seinen Geist be? herrschten: auch kam er nie in's Atelier. ohne dah ihm em Detektiv folgte. Mit Glück ersann er Mittel und Wege, um Leute. Die ihn zu schädigen suchten, vor Gericht zu bringen, was ein Vorfall. den er mir erzählte, lebhaft veranfchau licht. Er hätte einige Brieje cmpsangen. in denen man jem 'eben ve drohte, und da dieselben stets in New Dort aufgegeben worden waren, so ließ er cac Vttenazien uocrwacycn uns jeden Brief. d:r hincingcworsen wurde. io7mt herausnehmen und pru?en. VUik die em. allerdinFS kostspieligen Wege errs:?che cr den ÄrZeffchreiber." OZerner Tiemtns im Orient. Der Ruf seines HauseZ. der von Jahr zu Jahr immer bedeutender wurde, brachte , dem Chez Werner..SiemenS von auswärts liu'le, Austräger die ihn zu weiten und interessanten 'Reisen veranlaßteli. Für SlemenS,. der-ein so feines Empfinden für Naturschon beitm und wissenschaftlichen Sinn für Naturerscheinungen hatte, waren diee Reisen sehr lohnend,., und manches Abenteuer brachte ihm auch heitere Stunden, selbst wenn - dasselbe auch einen gefährlichen Anstrich hatte. DaZ folgende, da?, sich auf,, einer Reise zur Ka'beöegung im Rothen Meere ereignete, mag er selbst erzählen: .Schon während unseres EselZrittS von Kairo zur (CH:opS)Pyramid: er bod sich ein außergewöhnlich kalter Wüstenwind, der von einer eigenthümliche Färbung des Horizontbegleitct war. Während 'dieses Aufstiegs nahm der Wind eine - ftucmärtige Stärke an, so daß eS einigermaßen schwer fiel., sich auf der abgeplatteten Spiß'e veöPyrä mihe aufrecht zu erhalte. Ter Wüsten staub war dabei sa stark geworden,' daß er als weißer Nebel ''erschien und xm den Anblick d:Z Erdiodens gänzlich entzog. Er stieg allmählich immec höher empor und hüllte nach einiger Z?it auch die Spie ein. auf der ich mich mit meinen zehn Ingenieuren befand. Ta bei Härte man ein merkwürdiges, zischendes Geräusch, welches keine Folge des Windes selbst sein könnte. Einer der Araber machte mich darauf auf merksam. daß beim Ausheben seines ausgestreckten Finger! über seinen Kopf ein scharfer, singende? Ton entstand, d.'r aufhörte, sobald er die Hanv senkte. Ich fand dieZ bestätigt, als ich selbst einen Finger über meinen Kopf empor hob; zugleich verspürte ich im Finger eine prickelnde Empfindung. Daß eZ sich hierbei um eine elektrische Erschei nung handelte, ergab sich daraus, daß man einen gelinden eleklrifche'i Schlag bekam, wenn man aus seiner Wein flasche zu trinken versuchte. Durch Umhüllung mit feuchtem Pavier rcr wandelte ich eine solche noch gefüllte Flasche mit einem metallisch belegten Kopfe in eine Leydener Flasche. 'die stark geladen wurde, wenn man sie hoch über den Kopf hielt. Man konnte dann auS ihr laut klatschende Funken von etwa ein Centimeter Schlagwcit ziehen. TieS bestätigte die von Reisendem schon früher beobachteten , elektrischen Eigenschaften des Wüstenwindes in ganz unzweifelhafter Weise. Im weiteren Verlause unserer Erperimente fand ich Gelegenheit, den BewciS zu fähren, daß die Elektricität auch als wirksame VertheidigungZwaffe zu ge brauchen ist. Die' Araber hatten die auS unseren Weinflaschen hervorbre chenden-Blitze gleich mit offenbarem Mißtrauen betrachtet., Sie hielten dann eine kurze Berathung, .und auf ein gegebenes Signal -wurde ein jeder meiner Begleiter von den drei Mann, die ihn, hinausbefördert halten, gepackt, um gewaltsam wieder hinabtranspor tirt zu werden. Ich stand gerade aus dem höchsten Punkt der Pyramide, einem großen Steinwürfel. der in der Mitte der Abplattung lag. als der Scheikh des Ambertribus sich mir nä herte und mir durch unsere Dolmetscher sagen ließ. der Tribul hatte beschlossen, wir sollten sofort die Poramide verlas, sen. Als Grund gab er auf Befragen an, wir trieben offenbar Zauberei, und da? könnte ihrer Erwerbsquelle, der Pyramide, Schaden bringen. :A!5 ich mich weigerte,, ihm Folge zu leisten, griff er nach meinet linken Hand, wäh rend ich die rechte mit der gut armirten Flasche in offenbar beschwörender Stellung hoch über den Kops hielt. Diesen Moment hatte ich abgewartet ..- r ,1 , una icuuc nun cen tl'uicgcniopi zang fam seiner Nase zu. Als ich siebe rührte, empfand ich selbst eine hestige Erschütterung, aus der zu schließen der Scheikh einen gewalngen Schlag crhalten haben mußte. Er siel lautloZ zu Boden, und e5 vergingen mehrere, mich zchon angstlich machende Sekunden. b:S er sich plötzlich laut schreiend erhob und brüllend m Rlesensprüngen dle Pyrä Midenstusen hinabjprang. Als die Araber dies sahen und den sortwäbren den uk .Zauderet- de; SchetthZ hör ten. verließen sie sämmtlich ihre Opfer und pärzten ihm nach. In wenigen Minuten war die Schlacht entschieden. und wir unbedingt Herren der Pyra mide. JedensallSi ist Napoleon der Sieg am Fuße der Pyramiden- nicht so leicht geworden, wie mir der meinie I'.'?'.'r "1 ü. . i-'i.äi,, ' aus lyre? tepipe. - Leussische UmgagSsorm,n. 'In Rußland machen allerlei Vorfälle in militärlichen Kreisen Mancherlei von sich reden. Kaum,, ist,,die,Assäre der iöeneräle Swinunow und Rusentampf. die handgreiflich an einander gerathen, beglichen. i wird , eine ähnliche Ce

schichte aus Moskau gemeldet, Dort hin war ein General Dcrgatfchow zu JnlpektionSzwecken entsandt worden': Unter Anderem inspizirte er auch in den Kasernen eine der in Moskau stehen den Regimenter. Er war schon sehr, mürrisch und verdrießlich hingekommen und fand an Allem zu nörgeln, so osß es auf die Ossiziere des Regiments den Eindruck machte, als ob er absichtlich dem Regimentskommandeur und allen Offizieren eine Kränkung zufügen wollte. Unter Anderem fiel sein Blick, als er die Kaserne inspizirte, auf ein kleines, am Boden liegendes Bündel. Auf die Frage. waS in dem Bünd:l enthalten sei, antwortete der Regi mcntZkommandur, eS seien wahrschein lich ein paar alte, unbrauchbar gewor dene Soldatenmäntel. Da soll Der gatschom ihn angeherrscht haben: Das ist hierzu nicht der Ort!" und da! Bün dcl mit dem Fuß dem Regimentskom mandcur vor die Füße geschleudert ha den ! Letzterer, schon gereizt durch AlleZ, was vorausgegangen war. fchleu derte mit einem noch kräftigeren Fuß stoße das Bündel dem General zurück vor die Füße, und nun fuhren die bei den hohen Cfsiziere wüthend handgreiflich auf einander loS. Ein Offizier, der sich zwischen sie warf, um sie zu trennen, soll sehr stark zugerichtet wor den sein, weil alle Schläge hauptsächlich auf ihn niederregneten. Schließ lich wurden sie aber doch getrennt.

WaZ mit den beiden hohen Ofsizie ren geschehen, ist noch unbekannt. Man sagt, das nationale Gegemane eme aewisse Rolle in der Sache gespielt haben. Der angegriffene RegimentZKommandeur ist nämlich ein Teutscher. General Dergatschom hingegen em strammer Run?, de? den Nemzy" ,n der rujn schen Armee und in Rußland üderhaup' bitterböZ ist. vom Jnlande. Derffarmer Wm. Rumsey kn Manchester Township, Ind.. starb an semem 84. Geburtstag unter eigen thumlichen Umständen. Er wollte sein Wiegenfest feiern und hatte eine Menge Freunde und Bekannte eingeladen. Während der' Greis die Vorkehrungen zu deren Empfang traf, ging er in den Hof und bemerkte da, wie die Sau ei neS Nachbarn feinen Obstgarten verwü stete. Er wollte das Thier verjagen, aber die Bestie griff ihn an und bear beitete ihn mit ihren ZZhnen. Zwar eilten seine Knechte zur Hülfe herbei, aber für den alten Mann kamen sie zu. spät. DaS Thier hatte mehrere große Adern in seinem Bein zerbissen und nach wenigen Minuten hatte Rum sey sich verblutet. Als die eingela) nen Gäste das HauS betraten, in der Absicht, em fröhliches Fest -u feiern, konnten sie den alten Mann aufbah ren. Bis vrr einigen Wocher. ernährte der Jahre 'alte G. Cramer als Babnnürter feine Fam 'e re.lich mit feinem geringen Verdienste. Die Familie, lestehend auS seiner Frau, deren einhrnderti rmvi Jahre a ten Mutter und ihier ehzehnjährigen Enkelin, bewohi te mit i m eine baufällige Hütte an der Eulver-Linie von New Hork nach Eorley Island, in ter Näh) deS Greenwood FriedhofeS. Der Mann ist nun gestorben, und seine Angrhöri' gen müssen dem Nachfolger Platz ma chen, ohne zu n issen, was aus ihnen werden soll. Tie einhundertunddrei' jährige Mutter seiner Gattin, Frau Lynch, war mit einem englischen Ossi zier, welker noch die Schlacht bei Wa terkoo .mitgemacht, verheirathet und mit demselben nach Canada gekommen. Nach d:sien Tode zog sie zu ihrer verheiratheten Tochter, Frau Eramer, nach New f)ork. Leteie bofft, obgleich selbst ichon über sechzig Jahre alt, einen Platz zu finden, wo sie auch für ihre Mutter sorgen kann. Der .Geist", welcher in dn St. Pauls Episcopal-Kirche iu Mil waukce vor Kurzem zur Mitternachts iZnnde die Orgel ertönen ließ, hat sich als- ein njährigcr Knabe, Everfon 'putney Maynard mit Namen, ent puppt. Der- Knabe soll ein leiden fchaftlicher Musikenthusiast sein. Die Eltern, die diese Neigung schon vor Jahren erkannten, ließen ihm Piano,tund?n zutheil werden und' bald eignete er sich eine bewunderungswerte Fertigkeitian. Vor Kurzem'war der Jung ling in Bussalo auf Besuch. - Der Pastor der dortigen St. PaulZ Kirche ließ ihm die Erlaubniß zutheil, werden, auf der Orgel nach Belieben zu üben. Tagelang saß er nun vor dem Jnstru meqt und thränenden AugcS trat er auf väterlichen Befehl die Heimreise nach Milwaukee wieder an. In der Nähe der EpiscopalKirche wohnhaft, kam ihm dort der Gedanke, sein,, Orgelspiel fortzusetzen. . Da er nicht die Erlaub mß! des Pastors einzuholen wagte, schaffte er sich nächtlicher Weile zu dem Mttkhause Einlaß. , Alexander Crawford Che. .loweth' der Schwiegersohn des verstoß denen New Yorker Er MayorS Fer nando Wood, glaubt den Bcweis dafür liefern zu können, daß er der Erbe und rechtmäßige Eigenthümer bedeutenden Grundeigenthums und! großer Lände reien in Baltimore ist. Er ist ein di relttt Nachkomme von William Crom well, welchem im 17. Jahrhundert die ermähnten Ländereien :. von Charles Eal oöet, dem dritten Lord Baltimo?e's, erblich zufielen und eigenthümlich über tragen .wurden. ; Erommell vermachte den GrundbesiA . seiner Enkelin. Pa tience Eromwell. welche später die Gattin j John EhenowethZ wurde. : Das ganze Erbe wurde nach dem Tod: der Jrau auf V9 Jahre verpachtet, da die selbe kein Testament hinterlassen hatte. Vor drei Jahren ist der Pachtkontrakt abgelaufen, ohne daß irgend, ein Mit glied der Eromwell'zchcn Famielie An jprüch auf den Besitz erhob. Herr tfrjc noweth ist der Urenkel von Frau Pa. tience Eromwell und entdeckte ü beim Stumm der Geschichte seiner Familie ganz zufalllg. das er em Recht auf das werthwolle Eigenlhum besikt. Er hat die Angelegenheit jetzt ' in die Hände h?rvorra l.endcr Anwälte gelegt und di e nächste Folge wird nun wohl ein Rle senvrsceß mit der Stadt! Baltimore ,,fciNCt;:!j!5'!-

- U e der die a rgen ttnifchen Kolumbus Briefmarken heißt es in einem an einen Briefmarkensammler gelangten Privatbriese: Anbei schicke ich Ihnen die versprochenen zwei Eo lumbus Briefmarken, eine von 2 und eine von 5 EentavoZ, die am 12. Octo der und nur an diesem Tage zur Aus gäbe gelangten. Das war ein harrer Kamp!, die Dinger zu bekommen, denn vor der Eröffnung der Post in Buenos AyreS um Uhr Morgens an standen Tausende von Menschen da und war teten, bis sie an die Reihe kamen; aber viele von ihnen mußten unverrichteter Sache wieder abziehen. ES wurden im Ganzen 400,000 Stück für die ganze Republik gedruckt, aber bis zwölf Uhr Mittags war alles weg.- Die Briefmarken sind prachtvoll in Stahl stich hergestellt; sie bilden ein Rechteck mit dem Schiffe des Eolumbus auf offenem Meere, oben steht als Jnschrizt iuK!iVrsnt.!ns,.- unten in den beiden Ecken die Werth Ziffern, in der Mitte Cntavw", links 12. Octubre 14U2, rechts 12. Cciobre 1892. Die 2.EentavoZ.Marke ist hellblau, die von 5Vcn:avoS dunkelblau. Die Marken werben wohl sehr bald zu den seltenen Stücke.! gehören. Die Ei sen bahn drückender oen wilden PecoS Fluß, dreißig und einige Mei',en nordwestlich von Del Rio in Teras an der Südlichen Pacific V&n. mir einem Kostenaufwande von v i. 2 )0,000 gebaut und zu den höchsten uuwerken der Welt gehörig, wurde vcreils im April dieses Jades fertig gefü llt, ist aber nur vierzehn Tage lang von der Bahngesrllschaft benukt wor den. Seitdem lausen die Züge wieder

aui d'm alten Helene durck den Tun nel den Rio Grande entlang. Tie Pccos Brücke wurde gebaut, um diej'e gefahrvolle strecke zu vermeiden. Ru sige Felsbtöcke hängen hier über demGe leise; schar s am steilabfallendm User lau sen die Züge und in einer Tiefe von 75 bis 125 Fuß befindet sich das Fluß bett. Die neue Brücke ist das Eigen tiium emer Privatgeschäft und die Südliche Pa-ificBahn hat nur wenige Aktien. Es war nun vereinbart wo'r den, daß sie für jeden Zug, der die Brücke passirt. einen gewissen Zoll bezahlt, worauf die Bahngelellschast. um )ie. Ertta'AuSgade zu decken, für jedes Billet von New Orleans oder San Antonio nach Ei Paso und San Fran üsco einen Zuschlag von 50 Eents er hob. Nach dcm Gesetz, welches nur ne Berechnung von drei EentS per Steile gestattet, ließ sich dies jedoch richt ausführen und augenblicklich so!! sie Südliche Pacific Bahn im Begriffe jtehen, die BrückengescUschaft auszu trie'rcn", indem sie den Bau in dieser Wildniß unbenutzt liegen läßt. - m Vom A55ude. B ald nachdem derPre mierLieut. v. JrancoiS, der seine junge Frau mit nach Südwestafrika genommen hat, in Windho.'k angelangt war, erhielt er, wie das .Tagebl. f. 8." mittheilt, ein Schreiben von dem Häuptling der HereroS, Samuel Ma harero, folgenden Inhalts: .An Lieu tenant v. Franc,'ois! Oskahaneya, d. 36. 9. 92. Mit diesen Zeilen will ich Dir bewnnt machen daß ich geHort hal. daß Du von Deutschland zurück gekommen bist und daß Du getraut worden bist. So bin ich nun sehr un glücklich darüber, daß ich nicht Dcine Hochzeit habe mitfeiern können. Du mi'ßt nun so gut sein und mir drei Flaschen Gin (Schnaps). Cognac oder Ar m und drei Flaschen Wein schicken, damit ich auch des Tages gedenken kann, an welchem Deine Hoch'.cit gewe sen. Weiter sende ich für Deine Frau vier Hammel. Weiter , grüße ich Dich und Deine Frau uri Wilhelm Schulmeister grüßt auch Dich nr Deine Frau. Ich bin Eapitän Samuel Mahateco.- Bei einem Be suche, den 14 Tage später zwei Herero leute. Wilhelm Schulmeister uad sein Bruder, in Windhock machen, um Frau Else v. FranlzoiS zu begrüßen, zeigten sie viel Interesse für das schöne HauS-und die behagliche europäische Einrichtung und baten- unausgesetzt die; junge grau, ihnen Klavier vorzu spielen, woran sie große Freude hatten. Wilhelm Schulmeister, der von den Noten etwas verstand, versah Ritter dienst?; indem er galant die Blätter umzuwenden versuchte ; er fragte wie, verholt, warum Klein Kapitän Lieutenant von FrangoiS wird von den Eingeborenen so genannt, zum Unter schiede von seinem Bruder, dem Haupt mann von FranoiS, der GroßKapitän heißt' seine Frau auS dem moen lhübschen) Deutschland nach Afrika ge bracht hatte, wo nichts zu sehen wäre wenn er Geld hätte, würde er für fein Leben gern einmal nach, Deutschland reisen. , Die beiden Hereros,' die gut gekleidet waren und vorzüglich aus sahen, verließen nach der üblichen Be wirthung sehr befriedigt das HauS de .Klein.Kapitän. Man schreibt auS Bremen: Wie ein schwere? Alp liegt die Bedro. hung der Auswanderung auf unserm Ge'chästsleben: ,, Die empfindliche Ent, w.-rthung der Aktien deS Norddeutschen Lloyd. die allerdings durch das Unglück derlSpree"noch verschlimmert ist. gibt einen zuverlässigen Maßstab dafür. Zur , Zeit sind, die EinwanderungZ. schwierigkeiten in" Nordamerika der alleinige Grund zur Klage, daZ deutsche AuSmanderungSge setz 'ist ja noch Nicht verwirklicht und wird hoffentlich vom Reichstag verworfen.. Der Norddeutsche Lloyd hat! im Jahre 1L91 129,807 Personen von Europa nach Nordamerika und 36.215 von Nordamerika nach Europa befördert. Dazu kommen noch 45.934 im Verkehr mit Südamerika, Ostasien, Australien. - Von, der, Ge sammtsumme von ! 2 1 2.016 Personen macht das , Geschäft mit den Vereinig, ten Staaten also " mehr als drei Viertel aus, ' und mehr als 60 Prozent ent fallen allein 1 auf die Ausreifenden, de nen man jetzt die Schmierigkeit macht. Tarunter find allsin von Arkmen aus 11,412 nordameritanische Bürger, und von Southamptoa aus werden beinahe eben so viele amerikanische Bürger bin ! zugekommen sein. Diesen verweigern f,'f !-. L'.IV. t T m i a oir Aweriraner oie AUsnayme Ntcyr, immer aber fällt wenigstens die Hälfte d sämmtlichen beförderten Vassaaieu

tNttr die jeßterlajstnen Berdote. Äüer näher in den Geschästen dieser Art be rändert ist. kann sich leicht klar machen, Tiie schwer dadurch die Rentabilität deS ganzen Unternehmens beeinträchtigt ist. Denn die allgemeinen Kosten der.Ezp ditionen bleiben dieselben, nur an Pro viant wird gespart, während die, Ein nahmen aus Passagegcldern stark sinken werden. Zu hoffen ist, daß die Be schränkungen nicht allzulange Zeit dauern. 'Zu dieser Noth kommt nun auch noch da? deutsche Auswanderer gesctz, das nicht allein den Lloyd be droht, sondern noch mehr die hiesigen Hauptagenturcn oder Auswanderer Expedienten, die es mit einem Feder strich aus der Reihe der erlaubten Gc schäfte austilgen will. N ach einer aus St. Peters bürg kommenden Meldung hat sich dort in den lehten Tagen ein neuer militä rischer Skandal zugetragen, indem vier Osficiere des PawlowskyGardeRegimentö sich in Gesellschaft von Soldaten diese Regiments berauscht und mit denselben Karten gespielt haben. Den betreffenden Ossicieren stehen strenge Disciplinarstrajen bevor. Ein noch weit schlimmerer Fall hat sich zwischen hohen Officieren in Moskau abgespielt. Der- commandirende General der 2. GrencdierDivision inspicirte nämlich das von kaiserlichen Flügeladjutanten

Obersten Bascherzanow oesehligte Regi ment. Der General wurde nun bei der Besichtigung der Uniformen durch den Mangel eines zu denselben gehöri gen Stückes in lebhaften Zorn versetzt ; er warf zunächst eine der bemängelten Uniformen gereizt zur Seite, eine zweite jedoch geradenwegs dem Obersten Ba scherzanow auf den Kops, indem e? ihm zuschrie : Wo ist das fehlende Stück?" Der Oberst versetzte hierauf mit den Worten : .Hier ist eS !" dem General einen Schlag in'5 Gesicht. Die" Scene soll sich in Gegenwart eines Regiments adutanten und des Chefs des DivisionS GeneralstabS ereignet haben. Der englische Schauspie. ler Holland trat zuerst in der Rolle des Hamlet auf. Bei der Erscheinung des Geistes, vor dem er er-chrocken zurück trat, warf er, um diesen Schreck noch mehr zu bezeichnen, beim Zürückschau dern seinen Hut ab. Eine alte Frau, die wahrscheinlich daS erste Mal ein Schauspiel sah. wurde von Hollands Spiel so ergriffen, daß sie Alles für Wahrheit hielt, und als Hamlet über die kalte, schneidende Luft klagte, ver ließ sie ihren Sitz, machte sich Platz, be trat, wa3 bei dem innigen Zufammen hang zwischen Bühne und Zuschauer räum leicht möglich war, mit großer Gemüthsruhe die Bretter, hob den Hut auf und fetzte ihn gutmüthig mit aller Sorgfalt auf Hamlets Kopf. Holland wurde darüber fo bestürzt, als er zuvor nur hatte scheinen wollen. Ein allge meines Gelächter erfchallte, der Geist verschwand meuchlings, Hamlet folgte ihm, und die alte Frau stand wie ver steinext über das Alles, allein auf den Älkttern. Nachdem man sich eine Weile an diesem Zwischenspiel belustigt hatte, riefen mehrere Stimmen: .Fort! fort! In der Bestürzung wußte die Alte nicht, wem dieser Ruf galt, bis endlich oer Geist wieder erschien, sie beim Arme faßte und hinter die Kulissen zog. Ein französischer Erfinder hat an einem gewöhnlichen Blei ftift eine kleine Glühlampe angebracht zum Gebrauche für Reporter, . Steno graphen und andere, die in der Nacht Aufzeichnungen zu machen haben. Die Batterie wird in de? Tasche mitgeführt; die Drähte gehen dem Aermel e?.t lang. Ein interessanter ErbschastZstreit wird, wie Pariser Blätter melden, nächster Tage vor dem Pariser i?ivilgerlchte zur Entscheidung gelangen. Kürzlich verstarb in Paris der Gras Niklas Zotocki unter Hinterlassung eines kolossalen beweglichen und unbe weglichen Vermögens, darunter ein Holel in der Avcnue Friedland und eine Bill in Nizza. Ein Theil dieseZ Vermögens wird nun durch eine ol länderin NamenZ Roa üaiaa ttlia mirt, welche die Gattin eines namrli chen, jedoch legitimirten und verstorbe nen SohneS des Grafen, NamtnS Gre gor Potocki zu fein behauptet. Ihre Trauung, so gibt die Dame an, sei im Jahre 1L68 in aller Form Rechtens in Rom vollzogen worden und sie sei Mut ter einer noch lebenden Tochter Gregors, in deren Namen sie ibre Ansprüche stellt. Ter legitime Sohn und Erbe des Verstorbenen. Gxaf MiettslaS Po tocki, bestreitet dagegen die Rechtmäßig keit dieser Ansprüche; sein Vater könne leinen natürlichen aber legitimirten Sohn gehabt haben, da das russische Gesetz sich der Legitimirung direkt ent gegensetzt. Außerdem bestreitet der Gcaf auch die Legitimität der Ehe Gregors Potccki. Dem gegenüber hat Frau KatänaPotocki die Papiere bei gebrach, aus welchen die Legimität ihrer Ehe, fochie der Geburt ihrer' Tochter Kervorgelzt und auf Grund deren sie eine Million aus dem Nachlaßvermö gen des Gm'en bcansprUcht. - Das Gericht wird in acht Tagen seine Ent' scheidung fällen. Aus St. Pölten wird der .N. Fr. P?. über eine Sensations efsäre berichtet, in deren Mittelpunkt ein 45ZahrigeS Fräulein Namens P 1 lomene Schwoisser fleht, Jrhab.-.in eines Tuch und Eonfection'ge chäfteZ, nebenbei jedoch Geldmäkleriu und wie jetzt erst bekannt wurde Gelegen hcitsmacherin .höheren Styls-. In zweiter.Linie nimmt ein ! in der dortigen klerikalen und antisemitischen, Partei sehr bekannter Mann eine hervorra gende Rolle in dieser Affäre ein. Der selbe, sowie Fräulein ' Phil. Schwoisser befinden sich bereits in kreiSgerichtlicher Haft.. Die .zweite Spitzeder- hat eine ganze , Reibe von 'Personen zumeist ältere, d.stinguirte und allcinste henoe Frauen und AngeZörige der dienenden Klasse an den Bettelstab ge bracht. , , Der Gesammtschadcn Ter jenigen, die als Beschädigte gelten, wird aus d'0,000 bis 70,000 fl. ge schätzt. Einen besonderen Köder hatte Fräulein Schwoisser für männliche Kapitalisten., Diefe verwickelte - sie nämlich in galante Abenteuer, und diese bilden ebenfalls den Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung. Eine diesbezüglich sehr stark, .teirivromittirte

und in Untersuchung stehende Persön lichkeit soll vor ersolgler Verhaftung dem Fräulein Philymene Schwoisser, wie verlautet, eine sehr -bedeutende Summe, angeblich 10.000 fk., zugesagt haben, wenn ihn Letzter: in dieser pikanten Affaire als ganz schuldlos er kläre. Von einem mißvergnügt ten Bühnen .cher wnd der Frks.Ztg.wie folgt berichtet : Der Schauspieler

Francesco Mrz?s in Florenz, emer ber dtniez!end:ttJ.wn. das.ea k.Z.,.. Q... . -:!cen sonnte onb tttnaSf fcoffnnnaSlol t

Stück .Bianca d'Oria" geschrieben, das 1 w ""HV wmv, v"

' ...v sü:Ia(1 Clfa - UU" l1" " nniu)iwui.siin Nirgends großen BCUaU fand. Als Cs Mittel ikhr fiberratt toutte, denn ti iMU ntixa in Verona zur Auffübrurz fam. KZ.jZfwndheUlouderhn. und desör guit tS ntd,t ltat4

tete der Zeitungscorrefpondent Serra valliwehre-cn Blättern, daß das Drama durchaefallen sei. Durch dieses den Thatsachen durchaus nicht wider chende Urtheil fühlte sich Garz f rf , fi " aer in seinem AutorenZtoli. als m sei! nn Zilmttt'n rnaie,iNn nt?.ss.' j. zrti: : utrurpi uiiu iciicic ciac vjiiüaüiguujisj iif, ntn CVaii.nrtttTI.M mlm I ttUV Vktl ) VUl4lUUilll Der Prüto? nahm die Klage an, sprach Letzteren aber frei. Garzes appcllirtr an das Tribunal von Florenz, das iha aber gleichfalls abwies und ihm oben drein die Nosten des Verfahrens in Hohe von 115 Le aufhalste. Und dies von Rechtswegen ; denn wohin würde man gerathen, wenn Jeder, der ein schlechtes Stück geschrieben hat, sich für den Entgang der Tantiemen an seinen gewissenhaften Kritikern schadlos halten wollte ! Eine besondere Ehrung der Manen eines Teutschen wird am nächsten Neujahrstage im Stadthause zu Lissabon vollzogen werden. Es han delt sich um die Aufstellung eines le bensgroßen Standbildes des Grasen Schoub.'rq. welcher einen fo bedeuten den Antheil an dem portugiesischen UnabhängigkcitZkriege gegen Ende des 17. Jahrhunderts genommen hat. Ein angesehener portugiesischer Schrift steller. Ehristovao Ayres, hat anläßlich dieser Feier eine Schrift ver'aßt, welcye die Thaten Schönbergs, der in der Schlacht bei Boyne am 22. Juli 1690 den Sieg des von ihm geführten portu giesifchen Heeres mit dem eigenen Leben bezahlte, in einer für das deutsche Volk recht schmeichelhasten Weise schildert und zugleich eine Geschichte der Nach kommen Schönbergs gibt, die bis heute stets eine sehr geachtete Stellung in dem Staatsleden und in der Gesellschaf' Portugals eingenommen haben. Ein Schweinezüchter in Bergzabern vermißte, als er AbendZ nach Hause kam und seine Ställe durchmusterte, seine Zuchtsau, die nirgends zu sinden war. Nach längerem Suchm wurde sie endlich entdeckt, und zwar im Schlafzimmer .sanft schlummernd in einem Bette. Das Borstenvieh hatte die Thür offen gefunden, sich auf die Erfor'chungsreise begeben, war so an das Bett gerathen und hatte, dessen Zweck erkennend, eS sich bald darin be quem gemacht. Die Freude deS Wie derfehens soll einigermaßen getrübt gewesen sein. Ein Dienstmädchen in Re. gensburg wollte seinem Schatz, der zum Militär' einberufen war, ein Zeichen lhrer Liebe spenden. Die besten Bissen werden also in eine Schachtel verpackt. Nun hat die holde Küchenfee aus ihrer Praxis Kenntniß davon, daß die Porto freien Soldatcnbriefe mit dem Bemerk Soldatenbricf. eigene Angelegenheit des Em?!ängcrs" versehen sein müssen; aber für die Adresse des Gepäckstücke weiß sie keinen Rath. Sie bittet des halb eine Freundin um Bescheid und adressirt auf Grund der empsangenen Belehrung da Packet folgendermaßen: .Adsendrin Anna Schmalzhuber, Sol datenfchtcl. eigene Angelegenheit des Empsc, n .;ers. an dm Soldaten N. inN.o Musiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost Morris Straße, empsichlt sich für den Unterricht auf Piano und Vio line. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt. .Werth ekuer Schachtel eine Guinea." fiVNiTIKVVVVWVWVVVVWVNVIN nauci veiijKiBwi rx... : i.A. 5. ,1,1 kilLM nn mnirfT Ult .Iam fit ahf f- aacntujuuii!r v vi" w. - Dame Wanken ud bleicht manch Manner nR4tt iRPPßH&M'S AI lt I W . ? n mm turriirn hm TanntaiA den lVllm bO 0(1 sperrn, n einnd Ut. ,;, tu e.irr "ur. k7de igvLn, bktkn. ie pea'ktch Zder Att . W OT, I - .l.M. Hl Ififr uof winro V' S., enk di. Schickte!. Mit einer aef Amatfloien und anfTölbaren ßaae 2 u.M vnrt Ti.vinf SES (Canal Etr. j uvujt- üvvw iv., r jä - ...-............iimIIII rr "PubIi the Putton." Das ? j tvj t' L J "" . ,7: H&i, it

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