Indiana Tribüne, Volume 16, Number 99, Indianapolis, Marion County, 28 December 1892 — Page 1

Jahrgang 10,

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l o 1 IndlnnKpoliy, Änd. Editorielles. Als vor einigen Tagen las Journal" Herrn Baldwin wegen seines. Vertrages vor dem Progreß Club angriff und ihn einen Demagogen nannte, vertheidigte Herr Otto Stech han in einer Einsendung an das genannte Blatt Herrn B!dwin. Darauf erwidert nun das Journal" wieder in einem langen Artikel und wendet sich hauptsächlich gegen die Ansicht, dnß- der Arme in den Gerichten keine Gerechtigkeit finden könne, und äußert sich in Bezug auf diese Behauptung : Sie ist eine Mischung von Communismus und Demagogie, und gehört zu den Lehren, deren Einfluß böse und unwürdig einer Person ist, welche die Wohlthaten amerlkanischen BürgerhumS genießt." Sowohl Herr Baldwin, wie Herr Stechhan vertheidigten ihre Aeußerungen in weiteren Artikeln, und ein Herr Lmil Wilbrandt betritt ebenfalls den Kampfplatz und vertheidigt die.Stellung des Journal" in einem langen Artikel, welcher von Ausfällen gegen die "loreiFners" stroht, obwohl der Name des Schreibers den Schluß zu äßt, daß er selber ein solcher "soreigner" ist. Herr Wilbrandt bemüht sich offenbar, katholische? zu sein als der Papst. Herr Wilbrandt schimpft ebenfalls über Demagogen, und schließt Men Artikel wie folgt : Noch ein Wort; je weniger väteriche Regierung und je weniger ArbeicerZeiehgebung wir haben, desto besser ür das Land und seine Bewohner. Arbeitskraft ist eine Waare und muß ich stets dem unveränderlichen-Gesetz ?on , Angebot und Nachfrage anbequemen." Es ist klar, daß wer sich auf diesen Standpunkt als einen stellt, der fein nuß, und immer sein wird und nichts verwerfliches darin sindet, daß mensch liche Arbeitskraft eine bloße Waare ist, von den großen sozialen Fragen abso lut nichts versteht, die Sache nie geprüft hat, die einschlägige Literatur nicht kennt, und deshalb nichts anderes von sich geben kann, als einen Haufen Gemeinplähe.,, Jedoch, daS , ist Alles nebensächlich. Die, zwar nicht auffallende, aber traurige und charakteristische' Erscheinung in dieser Controverse sind die Personlichen Angriffe und die Zuflucht , zu patriotischen Phrasen. Im Allgemeineu zeigt die? , nicht die Stärke, sondern die Schwäche eines Arguments, und tcägt, nichts zur Klarung eines Problems bei., 'Solch Verfahren bekündet Mangel,,, an, Takt, Verständniß und gutem Geschmack, und zeigt, daß diejenigen,, welche sich, 'in einer bestimmten Position wohl fühlen, keinen Angriff auf dieselbe dulden, gleichviel ob er berechtigt sei, oder nicht. ,,, Wenn Jeder, der eine bcstimmteAnstcht äußert, die einem Andern' nicht gefällt, ein Demagog wäre, dann wäre unser Ktä voll von Demagogen, und wenn man jeden Angriff auf bestehende Jnstitu lionen als unpatriotisch bezeichnet, so heißt das nichts Anderes, als den Pat riotismuS darin zu suchen, daß man AlleS beim Alten läßt, und jeder Neuerung und jedem Fortschritt Schranken seht. Darnach wäre chine fische Starrheit der größte Patriotismus. ES wird sich alS vollständig vergeblich erweisen, Amerika für immer eine

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Ausnahmestellung unter allen Nationen zuzuweisen. Es ist richtig, daß die Lebenshaltung deS amerikanischen Arbeiters eine höhere ist, alS die des europäischen, es ist aber auch richtig, daß

kein Land so viele Millionäre erzeugt, wie Amerika. Es ist zu bedenken, daß nicht die absolute Lage deS Arbeiters allein Unzufriedenheit erzeugt, sondern auch feine relative Lage im Vergleiche zu anderen. . Reiche Leute genießen manchen Cömfort, der an sich für das Leben entbehrlich ist, aber' es würde den Betreffenden' sehr unglücklich machen, wenn er ihn entbehren müßte. Kqiser Nero von Rom wäre vielleicht der glücklichste Mensch der Welt gewesen, wenn er eine Petroleumlampe gehabt hätte, heute bat sie jeder Arbeiter. Ist er darum besser daran, als Kaiser Nero war ? Die Erscheinungen auf wirthschaftlichem Gebiete sind heute dieselben in allen Kulturländern, weil überall Probuktion und Diftributtsn ans kapitaiistische Weise betrieben werden. Einerlei, wie die Lebenshattung des Arbeiters ist, er ist gezwungen, sie mit Aufgebot aller Kräfte zu vertheidigen. wenn sie nicht sinken soll. Wirthschaftliche und politische Einrichtungen sind nicht für die Ewigkeit geschaffen, weder in Amerika, noch sonstwo auf der Erde. Alles auf Erden ist der stetigen Aenderung unterworfen, und es ist vergeblich, sich gegen diese evolutionäre Kraft zu stemmen. Diese Kraft zeigt sich in der Empfindung der Uebel, in der Erkenntniß derselben, in der Ansicht von Aeußerungen, in Wünschen und Bcstrebungen. Diese mögen verschieden sein bei verschiedenen Menschen, und trotzdem sie ziemlich übereinstimmen innerhalb der verschiedenen Klassen, braucht der Einzelne weder ein Demagog, noch ein Landesverräther zu sein, weil er so denkt, wie er denkt und nicht anders. Eö kann Jemand zu, emer Klajje, ge hören und., den Gedankcngang einer anderen Klasse verstehen' und'aufnehmen und, doch ein ehrlicher Mann sein. , Persönliche Beschimpfungen bei dem Austausch von Gedanken sind bloß daS Hinderniß einer friedlichen Verständigung, und wenn irgend etwas spezifisch amerikanisch sein soll, dann möchten wir haben, daß eS der freie MeinungsauStausch ohne persönliche Befchimpfung sei. -- Drahtnachrichten Inland. Wetteraussi chten. Für Jndwna: Hübsches Wetter; Kein bedeutender Temperaturwechsel. Hl-l Blizza rd im Süden. Eh ar leston, S. C. 27z Dezbr. Heute Morgen sehte hier ein Blizzard ein Und zum ersten Male seit 15 Jahren waren die Dächer der Häuser mit Schnee bedeckt. Die Temperatur war 4 Grad unter dem Gefrierpunkt. Die Orangenbäume haben durch das kalte Wettergetitten und werden wahrscheinsich nur einmal im Jahre tragen, während sie sonst zwei Ernten ergeben. Gemüse und ErdbeerpZlanzen aber haben koch keinen Schaden erlitten. Ft. Monroe, Va., 27. Dezbr. Seit Mitternacht schneit es hier und in der Umzegend stärker als seit 20 Iahren. Der Verkehr auf der elektrischen Bahn nach Hampton und die Schifffart ist unterbrochen. Columbia, S. E., 27. " Dezbr. Zum ersten Male seit 1867 wüthete hier heute ein heftiger Schncesturm und in der ganzen Umgegend' sind vier Zoll Schnee gefallend Im nordlichen Theil des Staates, wo eS noch immer schneit, liegt der Schnee mehr als zwölf Zoll hoch.y-C.o. : ' : 1: ' : '. , V.,. . ' , , : ; " :,: :. : ' : "(iwi-ii !.;)!." ii. ri ,G, jr; T.,rTi - . Stürmische, Fahrt. NewIork, 27. De,., Von den mehr alö 20 hier , falligen oder, über fälligen Dampfern sind bis heute Mit tag nur vier angekommen, welche alle ungemein stürmische Fahrt hatten. Alle waren von oben bis unten mit EiS be deckt und hatten , mehr oder minder große Beschädigungen erlitten. Die Verspätung der Umbria" wird der Vermuthung zugeschrieben, daß sie einen beschädigten Dampfer getroffen und in's Schlepptau genommen hat. Der französische Dampfer La Normandie" kam heute über und über mit EiS bedeckt nach ungemein stürmischer

Indianapolis, Indiana, Mittwoch, den 23. Dezember 1892

Fahrt hier an. Auckz die Fulda" von Gen.ua hatte schweren Sturm zu bstehen, ebenso die Rotterdam,, von Rottcrdam. Ausland. D i e Gefahren der See. no on, 21. äjamprsr Ohio", vM Philadelphia am .14 Dezember nach Liverpool abgegangen, kam heute mit der Noordland, welch ihre Welle, gebrochen hatte, in Queens town.an. Alle Passagiere waren auf Deck und augenscheinlich seelcnfroh, glücklich im Hafen zu fein. Einer der Passagiere sagte : Die ersten beiden Tage nach der Abfahrt von New Aor! hatten wir ziemlich gutes Wetter, dann aber setzte Sturm ein und in der Nacht, da der Unfall passirte, machten wir etwa zwölf Knoten die Stunde. Das Schiff stampfte sehr und viele Passa giere waren krank.' Vier oder fünf von uns faßen im Rauchzimmer und unterhielten sich, als wir plötzlich einen lauten Krach hörten und zu Boden Stürzen. Als wir hinaustraten, sahen wir den Kapitän aus dem Maschinenraum kommen. Die Passagiere stürzten halbbekleidet und schreckensbleich auf'S Deck. Der Kapitän sagte unS, die Welle sei gebrochen, direkter Grund zur Angst aber nicht vorhanden' ' i Das Schiff rollte so stark, da& wir sahen, wir könnten uns im Falle der Noth kaum den Rettungsbooten an' vertrauen. Als wir etwas ruhiger geworden waren, sahen wir die Mannschast Betten, Matratzen und Teppiche nach unten schleppen und wußten sofort, daß das Schiff leck geworden war. Niemand schlief in dieser Nacht. Wir hatten alle große. Angst. - Bei jeder Bewegung des Schiffes horten wir einen Schlag, als wenn ein schweres Stück Eisen gefallen wäre. Die Segel waren ausgespannt, trugen, aer nur wenig dam bei, das Stampfen des Schiffes zu vermindern. , ' Die Mannschaft arbeitete 24 Stunden lang ununterbrochen an den Pumpen und die Maschinisten versuchten, weiteres Eindringen des Wassers zu verhindern, waS auch schließlich gelang. Der nächste Tag verging in größter Besorgniß und nur Wenige dachten an Essen. Um 2 Uhr rief der AuSguck: Licht vorauf!" Gegen Morgen legte die Düio" .bei und nahm unS in's Schlepptau, doch' riß srt dasselbe in Folge des hohen Seeganges in den nächsten fünf Minuten. Ehe daS zweite Schlepptau befestigt werden konnte, vergingen neun Stunden. Dieses und das dritte rissen ebenfalls und erst am Sonntag Morgen gelang es, das vierte zu befestigen. Da in zwischen das Wetter ruhiger geworden war, hielt daS Tau, bis wir den Hafen erreichten. Wir machten etwa sieben Knoten die Stunde. Aus Rußland. S t.P et er sb u r g, 27. Dez. In Kiew werden noch immer viele Verhaftungen auf den Verdacht des Nihilismuö vorgenommen. Unter den bis jetzt Verhafteten befinden sich neun Offiziere. Die Behordm glauben eine weitverzweigte Verschworung entdeckt t . t r r m tf , . - , t Zu haben, welche ln lhrer Betheiligung'. fttü I Xi'. t ? A ft i rt G'raifa iKtAf nX . bis in die höchsten Kreife reicht, und mehrere Beamte in der rachsten Um gebung des, Zaren werden scharf überwacht , und sind vorläufig beurlaubt worden, bis der auf ihnen ruhende Verdacht gründlich untersucht ist. " , Die , Judenverfolgung wird . eifrig fo:tgeseht und der Hauptbetheilite daran ist der Großfürst Sergius, Art ' der deS Zaren und Schwiegersohn deö verstorbenen Großherzogs von Hessen. Er, ist ! Gouverneur von Moskau und scheint als solcher entschlossen, alle do' tigen Juden zu vertreiben. Unter seiner Verwaltung ist die Zahl derselben dort von 80,000 auf 30.000 vermindert worden. , Nach einem neucn Gese dürfen in Moskau und , St. Petersburg nur 10 auö je 100 Advokaten vraktiuren. in Warschau und aan; Polen aber gar keine. Auf der Universität in Moökau sinden 3uden keinen Zuläß und im Konservatorium soll dies auch eingeführt werden. Diese Judenverfolgungen haben eine verderbliche Wirkung auf die Grundeigenthums- und anderen Intertfien iinh in Mslfifrni ff?s?n niZnk,i,nöt mr j v i ,, wrTw,, rvft.F 30,000 Wohnungen leer. Unter den zahlreichen Juden auf den verschiede Bahnhöfen spielen sich entsetzliche Sze

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nen ab, wo mehr als 80jährige Männer und Frauen und halbbekleidete KinSer in der Kälte weinen und beten. Die Behörden bleiben vollständig gteichgiltig und wenn Leute ihnen Mitleid bethätiJi'N, müssen sie gewärtig lein, in Nrrfkimr in fitrathpn- ii . " - " 1 ' mrSoldaten, welche mit der Polizei die Juden bewachen, behandeln dieselben mit der größten Brutalität und stechen mit Bajonetten nach ihnen, wenn sie versuchen, den Bahnhof zu verlassen. Die Offiziere sind ärgerlich darüber, daß sie die Juden bewachen müssen. weil sie dies für unter ihrer Würde halten, und auch dies trägt zur Unzufriedenheit in der Armee bei. 1803. EUBOPA. 1892. Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaften eingezogen. Sprecht vor. A. Metzger Agentur. .schefoet'S Llhüllttng. Ä in der jchigen ernsten Zeit schreibt das .erl. Sdlatr unseren Lesern zur Abwechslung e!n mal etwas recht Heileres zu unterbreit ten, geben wir im Folgenden eine Phantaste ''ocheforN wiedcr, welcher die g? wik originelle Entdeckung gemacht hat, daß der'Graf von Pari? eine Vcrschwörnng mit Kaiser Wilhelm angezettelt habe, welche Bnsson als Ministerpräsident vielleicht vereitelt hätte und viel leicht noch vereiteln könne, nachdem das Kadinct Rivot sich abenup haben werde. Der bekanntlich noch an der Zeit der Voulange" im iipi zu Lon von weilende Nochesort hat einen langen Artikel für seinen Jntransigeant" g? schrieben, um die unwahrzchcinliche, oder leiocr wahre Eesch'.chte" von dem Komplotte zn erzählen. Darnach wußte man in England, wo nichts verborgen bleibt, was in Frankreich geschieht, schon lange, daß die Polizei sowohl als das Elysce die Empfänger der Panama Trinkgelder e, n m kannte m da ich aus den Skandal, oer nichts Anoeres ist, als ein orleanistifches Komplott, vorbereitet war. Um der Republik das Genick zu brechen, hat d?r Wiener Cbej eine Annäherung zwischen dem Grasen von Paris und dem Kaiser Wilhelm vermittelt.' Kaiser Wilhelm, dcr nicht, wie sein einstiger Reichskanzler, die Republik in Frankreich dulden mag. wolle gern zur Wiederherstellung der Monarchie fein Möglichstes thun, aber nicht einen Krieg wagen, in Folge d:ssen er im besten Falle den Franzosen ihren neuen König in dem Gepäckwagen hätte zu füh'.en müssenwie einst Ludwig X VIII. im 'Föuraon" der Mliirken wiederkam. Tas wäre um so überflüssiger, als der rm ..-..:" ... m ' , l ' t i i )rar -. von Paris oocy oqnannllrrj wcrde wurde, ehe er Zeit gehabt hiUte, .., y,. ur" y ble Tuilerien wieder aufzubauen. Der 1.nSj.A (t).XtAV.t i4 IiT stA i! AmV.v.' listige Prätendent zog selbst ein anderes Mittel vor. Durch seinen, .getreuen Oufenille lieg er allePa?!ere sammeln, welche, die schmählichen Geheimnisse des Voulangismus verriethen und da und dort zerstreut herumlagm. ,, So gelangten die Documente des Arton, des Baron Neinach und, Anderer in, seine Hände und damit der Beweis, daß das Panama-Geschaft ; nicht die " einzige Milchkuh der ehrenwerthen französischen iezekaeber war. Tie liendahn- Ge sell schaften," der Credit Foncrer, "!die Bank von ?rankreich,"Alle hatten ble ch.-n. müssen, ,und der Graf von Paris .konnte den Höfen von Wien und Ber lin genaue Auskünste über die Kauflichkeit des ganzen Generalstabs , der MDZiblik Sxti)ellenZW ,Die Belege, welche bekannte und so aar berühmte Namen an die Schand sause nageln werden, ' sollten erst beim i Nahen dcS WahlfcldzugS von 1L93 ver öffentlicht werden. Man gedachte das Land damit zu überschwemmen und die hlif (in er der ü'eracktu n a der Wä 6 Ur nrriü'.whfn 9nn frü h'i Nm,k,i? der Opportunisten, der Bestochenen, i; Straf.enkotH. dann Hoffte man eine reaklionäre Majorität wählen zu lassen. ! welche den Einzug des Königs in Paris vorbereitet hätte. Unter denBerschwörern waren aber einige Ungeduldige, die zu früh daS Älgn.lt gaben und da a v fj . kf wwr i; -ttr M w m i" mr durch bie Constituirung des Enquete nanlnnt-n. mär ihnen unbequemer, als die Ernennung Brissons zum Vorsitzenden derselbeff

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