Indiana Tribüne, Volume 16, Number 98, Indianapolis, Marion County, 27 December 1892 — Page 2

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Fndiana Tribüne. Erscheint Aügltch und Sonntags.

Tie tSzl!ZZe.Tribüe-kostet durch den Träger UCent3 er VZschs, bis SoKNtagZ'.Triöüne" EenlZ per Wocye. Beide zusammen Cent? der 83 Cents per Monat. Per Post zgelch!S! in Bor SuSbezahIunz per Jahr. Osßce : 130 Ost MaryZand Straße. Indianapolis, Ind., 27. Dezember '92. QttvaS von deu Negenschlrme.

Dem nothwendrzen Uebel, das Jeder kennt, dem läßigm Wandeldach, das der Äensch gewöhnlich nicht braucht, xomn er tl bei sich hat. und nicht bei sich hat, wenn er es braucht, dem acht oder sechszehnrippigen Schutzgeist, dk! vielleicht mehr Undank von un erntet, als jeder ändere Begleiter unseres LebenS, sei hiermit eine flüchtige Vetrach tung geweiht. Ohne Zweifel ist der Rezenschirm. sowie sein Bruder Sonnenschirm, von sehr ehrwürdigem Alter. Wir finden 'ihn in verschiedenen Formen schon aus den LuZgehauenen Denkmälern Aegyp .tenZ, Assyriens. Griechenlands uirä zRomZ und in den heißen Ländern ifl " ''er offenbar so alt, wie die Menschheit? geschichte derselben. Vielleicht hat ursprünglich die ge, ilegentliche Benuung von Palmbl'ät. Aitxix und anderen großen Pflanzen 7 blättern zum Schutz gegen die Sonnen - strahlen auf den Gedanken geführt, sich . etwas AehnlicheZ künstlich anzufertigen : oder die Natur noch ein Bischen zu der bessern, und darnach wäre der Sonnenschirm der ältere von beiden Brüdern , (ein dritter Bruder ist jedenfalls auch , der Fächer). Im Morgenland war der ?Sonnm und Regenschirm sogar viel' .fach ein Symbol der Macht und Herr scherwürde, und in manchen Lnd.-rn gehörte er nicht blos zum fürstlichen, ssondern auch zum religiösen Kultus. Bei den alten Griechen und Römern var es ein Vorrecht des schönen . ffchlechtS, solche Schirme zu tragen; ffii die Männer dagegen galt eS als wei bisch. Letzteres war auch das Urtheil M

Londoner PSöelS über den Reisenden und Menschenfreund JonaS Hann?ay. als derselbe im Jahre 1750 einen ans ländischen Schirm übrigens ein wah res Ungethüm, gegen welches selbst der derbste Hinterwäldler Familienschirm unserer Zeit noch em Muster von Rizx Uchkeit und Eleganz zu nennen ist nach London brachte ; daS beftandtge Zizchm uns Johlen der GaZsenjugend. wenn er sich mit diesem Ting zeigte, störte indeß unseren biederen Jonas nicht im Geringsien. Lange zuvor waren übrmenS biete Sch rme schon Reisenden in England bekannt, aber Hanway war der Erste, der einen a chen im britischen Jnselreich gewöhn heitZmaßlg trug. Aufgespannt hatte sein Schirm einen Durchmesser ozn nahezu 6 Fuß; er war mit geölte. Seide überzogen (deren Farben gern zuiammenlledtenZ, hatte smgerdtts Rippen aus Fischbein und mu&'e an einer Stange von majetfattfqei Größe getragen' werden! In Frank- ' reich waren Regen und Sonnenschirme ebenfalls schon frühe bekannt, und von dort aus fanden sie wohl allmählich wie so vieles Andere. Eingang im übrigen . europAschen Festland, aft alle Verbenerunaen des Reaenichlrm stammen suS den legten 40 Jahren: 1852 erfand Samuel Fo? seinön de rühmten Paragon- Rippcnschirm. und damit begann das Zeuälkr. de modernen Schirmes, der sicherlich im VerhätlniF noch se?r bequem lst. ine Zttkunftsccne im Deutschen S!tchstag. Die Frankfurter Laterne- verSuenk licht folgenden vorahnendenBericht atteine? künftigen ReichZtazZsikung: Prä sident: Ter Abgeordnete Ahlwardt bxi daS Wort. Ah lwardt: Zunächst drücke lch mein Befremden darüber aus, daz von sämmtlichen 'AeichtagZ'Abgeord ne'.en mindestens 200 Juden sind, wah rend die. übrigen nur zum Theil als 1 Hochverrätherische Helfershelfer Abg. Richter: Zur Sache! Ahlwardt: Herr Richter, eie haben alle Ursache, still zu sein; ich habe soeben eine Bro schüre unter der Feder, in. welcher ich nachweise, daß Sie d:m Staat im Laufe der Ze:t 120 Kanonen gestohlen haben. welche Sie im Keller Ihrer Wohnung verwahren und an die Runen ausinlic , fern beabsichtigen. Abg. Bennigfen: Wort txrnebm! Ahlwardt: Da ha den wir schon wieder einen jüdischen : Mitbürger. Herr Benniglen, Jhr Ba ,ter nannte sich noch Ben Nisan, weil er ein Sohn des Rabbi Nisan war, und cr?r i.-i T ? F. . tvfjt' cm . 3(iian ii ouanmns) rln zuoizcyer natZname. MAbg.' v. Kanitz : Schluk ! U warbt : Bitte. Herr Graf Kobn ik Kaniß wollte ich sagen sind Sie mch: Geheimzecretzr der A!ll.nes ,. Seih'? - .Abg. v. Kanik : Ich habe Ihnen doch erst neulich 100 Mark ge pumpt. Ahlwardt: Schämen Sie sich, daß es nicht mehr war.- Ich komme , jetzt zu eine? wetteren Enthül lung : Die bekanntlich unter Ober aufstcht des RabbinakS ttehende königliche Po?;ellanmanusa?tur hat - eine Lieferung' von Höllenmaschinen an die Pariser Anarchisten übernommen. Abg. Liebermann V. Sonnenberg : DaZ ist nt dumm. .Ahlwardt ; Erlauben Sie. Herr Löwqmann ach so. Sie sind sa ein Kollege, dann will ' ich Sie voeläusig schonen. Meine nächste Enihüllung die Aroschüre toHtt M) Pfennige, in gröseren Vartien billiger ist folgende : , Fürst BiSmarck bekanntlich aus einer jüdisch.polnichen Familie stammend ;: hat die E m er Depesche auf Befehl derM , sche? Geatelnde gefälscht . . . . . . (Ein begeisterter ZiSmarckverchrerZ springt auf Ahlwardt los und beehrt ihn mit einer handgreiflichen Berichtigung, wo rauf er sich die Hände waschen geht. Qhlwaröt beginnt zu toben. .Großer Tumult. Ter erste deutsche Parla-rtknl-skandzl il! fertiz.)

Der ub6Qiuni.

Unter der amerikanischen NegerbeoSllerung hat sich noch viel von d:m Aberglauben ihrer ursprünglichen Hei math erhalten. Trotzdem die heutigen Generationen sämmtlich ,n Amerika das Licht der Welt ' erblickt haben, seit einem Vierteljahrhundert überall die Sklaverei aufgehoben ist und der Ne er ossiciell w:nigsicnS dem Weißen völlig gleichgestellt ,ft. spielen die alten Götter und Dämonen doch noch eine roßeRolle in dem Leben der Schmar zen, und zumal im Süden hört man vielfach von den geheimnisvollen Von doo-Tänzen, welche an Wildheit und Sinnlichkeit an die Mysterien der Alten erinnern sollm. In New Orleans, das an historisch interessanten Erinnerungen so viele? birgt, steht aus dein .Congo qua:e". einem nur von alten verfallenen Hütten umgebenen Pla, ein alter Baum, um sen die Geister längst vcrstordcncner Bondoo-Könlglnnen, wenn bei Mondschein Regen füllt, tanzen sollen, aber nur dann. Sie kommen auS den schwarzen Sturmwolken auf den Regen tropfen zur Erde und führen dort ihren vilden Reigsn auf.' Aber es ist noch nicht lange her, als elektrisches Licht noch nicht den öden Platz spärlich er bellte, das wunderbare Tänze um ecen jenen Baum herum stattfanden. Dieser Vonboo'Baum hat seme Geichichte : Vor Jahien, als die .VondooS" ihre geheimnlßvolle Macht über die unwissenden und abergläubischen B.'woh ner der Hütten in jener Ggend der allen Halbmond Stadt ausübten. hcujZe in einer der Hütten eme bei ihren Glaubigen unter dem Ramen Zu rienS brannte VondooKönigin. Arm. aber ehrgeizig und scharfen Verstandes, ihrer Ueberlegenheit über ihre Stam mesgenossen sich wohl bewußt, suchte sie nach Mitteln, um reich und unab hängig zu werden; sie war von ab schreckender Häßlichkeit, aber dabei von großer Körperkraft und Gewandheit, wie Scharfsinn; alles war ihr recht. das sie ihren Zielen nähtr bringen konnte. Sie lieg unter der Hnd ver lauten, daß sie Mittel besiKe. um Freunde zu beianstiLen. Mmich.m. welche irgendwie im Wee ständen, rasch ohne, daß Blut vergossen werde, verschwinden zu lassen, so daß die Po lizei selbst Anhaltspunkte zum Ein schreiten nicht habe. Einige Kunden fand sie bald; aber sie wollte mehr, sie wollte rasch mächtig, reich werden. Eines Abends wanderte ZurienS über den Eongo Square. als sie an dem Banme ein sonderbar geformtes Loch, groß genug, daß ein Mann darin stehen kann, gewahrte. Sofort kam ihroie Id'.'e. das für ihren HocuZpocus zu benu5en. Sie verlegte den Schauplatz ihrer Zau berkünsie nach d.'mBaumc, und dort san den nun Geisterbeschwörungen. Tänze zc. statt. In das Loch des Baumes wurden Zauber aller. Art gelegt.. wie Hühnerköpfe, die Zehen too:er Neger zc.7 ferner ein großes Gefäß mit einer dampfenden Masse, welcher furchtbare Gerüche entströmten. Wer die Zauber traft der Vondoo-Königin in Anspruch nahm, mußte in das Baumlcch hinein klettern, die Zauberin saß davor, eines ihrer Kinder schlug eine Art Gong, während die anderen Zuschauer sich die Hand' reichten und unter fürchterlichen Verzerrungen von Gesicht und Glieder um den Zauberbaum berumtanztcn. Ter Kunde mußte dann, ehe er daS Loch verließ, unter den Topf das Geld legen, welches er der ZurienS für den Jauder schuldete. Lange Zeit hindurch fanden die Tänze um den Baum statt; ZurienS nahm große Geldsummen ein, b eines Tages ein biederer., Dkatrofe dem Schwinde! ein Ende machte: Trun?en von schlechtem SchnayZ steuerte die Theerjacke grade auf den Zauber lo5, ohne sich durch daS Geheul u. Geschrei der tanzenden, rasenden VondooSkinschüch' tcrn zulassen, und erklärte, erwünscht daß ein Bootsmann, der b.-i ihm etwas auf dem Kerbholze habe.' .vondoet" werden sollte. Gegen Erlegung einer Zcdn Dollar-Note war die Hexe auch dazu d.'reit; aber als der Mann in das Loch stieg und unter dem Topf viel ?e!d liegen sah, dachte er, einen guten Tausch machen zu können. .Ehe die überraschten Neer begreifen konnten. wäS er beabsichtigte, hatte der Matrose der Zauberin den Topf mit feinem stinkenden Inhalt an den Kopf geworfen, so daß sie entsetzt floh, die zunächst stehenden Neger bei Seite ge stoßen und Allen.' die sich zuwioerfetzen Miene machten, so nachdrückliche, R:p penftöße versetzt, daß Keiner mehr sich in seine Nahe wagte. Dann steckte der Mann, das Geld gemüthlich ein und trottete nach der nächsten Schnapskneipe, um feinen Sieg zu feiern. Das machte den Vondoo-Tänzen auf dem Eongo Square ein Ende; Zu rienZ hatte sich bereits so viel erworben, däß ihr nichts daran lag, die Zauber tanze fortzusetzen. Ader der alte Baum steht noch und heißt weiter der, Von doo.Baum. vom Jtve. A m A e qua t o r u n d a m Nord' pol wohnen die kleinsten Menschen. - Hand s chu h e m ! t a b ge t h e i l ten Fingern waren bis zum 12. Jahr hundert unbekannt. - s ;, ; I n dien e i n h e i m i s ch e Presse zählt jetzt 673 Zeitungen? und' Schriften, die in 16 verschiedenen Dia. lettcn veröffentlicht werden. Eleve! andSJnau gur ation fällt auf einen Samstage ES ist da her zweifelhaft, ob der übliche Ball stattfinden wird. Dem Bi ldhauer F E d win Ellwell in Sandwich, Mass.. ist , die Ausführung des Reiterdenkmals des Generals W. ,S.Ä Hancock k auf dem Schlachtfelde in Gettykbura für 532.. 000 übertragen wordenM :. ..u:.:,::'' f 11 i !,!;;-. " $ '.:!. ' .w i;:i;':'-D i c wegen Lad e n d i e b stahls in New York verhaftete elfjäh. rige Gracie Daniels sagte vor dem Po lizeirichter auS, sie fei dieser Tage mit ein paar jungen Mädchen beisammen gewesen und eZ wären auch Männer hingekommen, sie sei aber , bald von dort fortgegangen, denn ! ich wußte. dak ich ruinirt werden würde, wenn ich

dort bliebe!" Elf Jahre! 'Nein daS Ende der Welt ! Die Fabrikanten der Ne mington'fchen Schreibmaschinen, Wq soff, Seamans & Benedict in New 7)ork haben den ersten WeltausstellnngS Halddollar, welcher in der Münze in Philadelphia geprägt wurde, für den Preis von zehn tausend Dollars erwor ben. wohl der höchste Preis, der je malS für eine Münze bezahlt wurde. Vor siebzehn Jahren pach. .ete eine Gesellschaft, bekannt unter dem Namen Toronto Shooting und Fishing Elub- si-chSunddreißig Acres Marschland auf der Walepoke Insel. Ont.. als Jagdgebiet. Eine der Be diuzungen war, daß die Indianer nach wie' vor dort Enten schießen durften. Die ersten zehn Jahre ging alles gut. dann aber war der Eontcact abgelau fen. Anstatt denselben durch die In dianer erneuern zu lassen, wendete sich der Club dircct an die Regierung und es gelang demselben auch, das Land auf 20 Jahre für SI300 zu pachten. Die Indianer hatten das Zusehen. Sie beklagten sich aber nicht, bis daß die Weißen sie daran verhindern woll ten. auf ihrem eigenen Lande zu jagen. Jktzt haben sie eine Klage gegen den Elüb angestrengt und der Trubel wird gerichtlich erledigt werden. Sieden-Mälin der Sekunde kann man mit einem Revolver schießen.

der unlängst ersundcn wurde. Der versteinerte Mann, .velchen man in eine Höhle des Guada lupe-G.'dirqeZ, 15 Meilen von Eddy, N. M.. fand, stammt, wie aus ver schlcdenen Umständen zu schlug ist. aus vorgeschichtlicher Zeit. Er ist fünf Fuß 10.1 Zoll hoch und offenbar von Anderen in die Höhle getragen worden. Die Lerche liegt aus dem Rücken, die Arme sind aus der Brust gekreuzt. ES üßtsich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Mann ein Weißer oder ein Jndia ner war. An den Füßen ist der Ab druck von Sandalen oder MoccasinS, wie sie die Indianer zu tragen Pflegten, zu sehen. Die Hölz!e. welche sich in einer ttalksteinformation hinzieht, soll 3 bis 5 Meilen lang sein. In ihr be finden sich noch prachtvolle Stalaktiten, versteinerte Pflanzen und 'andere hoch interessante Dine. Da S Canalboot .Castor" mit d.m großen Walnfch. der auf der Weltausstellung ausgestellt werden soll, ist in Manitowoc, WiS.. angekommen und Alles strömt nach demselben, um sich den Walfisch anzusehen. Derselbe ist einbalsamirt worden und hat man bereits ?.0 Faß der Flüssigkeit, die zum Einbalsam'.ren benutzt wird, gibraucht, um da? Thier zu erhalten. Dasselbe wiegt jetzt 35 Tonnen weniger als zur Zeit, wo es gefangen wurde. Damals betrug fetn Gewicht 75 Tonnen. DaS Eanalboot Easto?" wird in'S Dock gebracht werden, um repärirt zu werden und wird dann nach Milwaukee sahren. wo es bis zum Frühjahr lieger bleiben soll. Roxie Allen, eine Jrsin nige, die Tochter eine) reichen, in der Nähe von Windsor. Missouri, lebenden Farmers, wurde von einem entsetzlichen Schicksal ereilt. Das unglückliche Frauenzimmer war schwachsinnig geborcn und war in den letzten Jabren in einem engen Käsig in einem, wenige ?)ardS von ihrer elterlichen Wohnung entfernten Gebäude gefangen gehalten wordm. Man hatte in einem neben denselben befindlichen Ofen Feuer angemacht und die Irrsinnige dann aklein gelassen. ES war ihr gelungen, auS dem Käsiz zu entkommen und sich dem Ofcn zu nähern. Ihre Kleider fingen Feuer und sie verbrannte, ehe ihr Hilfe gebracht werden konnte. Das in Elizabethport.New Jersey, für die BundeIregicrung gebaute Schulschiff Bancrost" lief kürzlich unter dem Eommando des Capi Uns Martin vom Long Branch'Dampfer Monmouth" zu einer von den Schisssbauern veranstalteten Probe fahrt aus. Außerhalb Sandy Hook wurde der Dampfer in Bezug auf seine Gesch vindizkeit, sowie der Funktionen 'seiner Steuerapparate und Ankerspille eine? praktischen Probe unterworfen und Abends lief er, nachdem er sich aus offener. See zur vollen Zufriedenheit bewährt hatte, wieder in Elizabethport ein, wo er nun aus dem Trockendock neu angestrichen wird, um dann seine ,ofsi:ielle Probefahrt, von der die Ueber nähme seitens der Flotte - abhängen wird. , zu bestehen. Der Kontrakt lau. tct auf eine Geschwindigkeit von wenige itenS zwölf Knoten in der Stunde mit Ertravergütunz für erreichte höhere Geschwindigkeit," und da der Dampfer bei der ersten Probefahrt auf längere Dauer 13 Knoten machte, so versprechen sich die Erbauer eine' hübsche Prämie. . ... Die Familie des verstor. onien Jay Göuld befürchtet sehr. , daß es gelingen werde, dessen Leiche zu steh, ken, wie einst die des Schnittwaaren tönigs Stewart gestohlen wurde. Schon während der Leichenfeier fiel, die außer ordentliche Vorsicht auf., die man anwandte, um eine? Entwendung 'der Leiche vorzubeugen. In erster Linie gleicht das Go.ttdMausoleum . im W.'ooland Ccmetcru mehr einem be festigten Schloß., als einer Grabstätte. Der Zugang zum Mausoleum ist durch eine .acht Fuß dicke eiserne Thür ver schlössen der Sarg, welcher die Gebeine enthält, ist aus Zink und "ruht unter einem 12.000 Pfund schweren Granit stein. , Einem gewöhnlichen Sterblichen mußten diese Vorsichtsmaßregeln :, ge nügend erscheinen, doch nicht so der Fa mitte Gould, die einen Mann anstellte, der während der Nacht vor dem Maü'o lcum Wache stehen muß. Seit einigen Tagen ist auch ein Mann während des TagcS auf Wache, welche übermäßige Bewachung sicher 1 , nicht stattgefunden hätte, würde man nicht irgend einen Anschlag befürchtend Einen interetsantenWett amps führen die Baltimores Coio. ! and , die Pennsyl ania.Bah.i mitein. ander. Beide haben fast parallel ne beneinander hinlaufende Bahnlien von New York über Philadelphia und Bal timore nach Washington. Beide Ge leise sind auf das beste ßedaut. beide baden hje hcken Locomofiven und die

eiegantellen Waggons auf vereinte m Dienst gestellt ,ünv beide suchen sich in 1 der Fahrgeschwindigkeit zu überbieten. Der Kampf wurde von der Baltimore & Ohio-Bahn angefangen. . welche vor etwa drei Jahren, um den Aufenthalt beim Transport der Bahnzüg: auf einer Dampffähre über einen Theil deS Baltimore Hafens zu vermeiden, den Bau eines gewaltigen Tunnels unter dem Bett der Howardstraße vom .Eamdenstraßen Bahnhofe auS diS zur nördlichen Siadtgrenze Ba! timores hin begonnen. Die Kcheu des Riefenun'ernehmenS wurden auf SiZ.000,000 veranschlagt, aber unvor hcrgesehene Schwierigkeiten haben sowohl diese um S 1.000,000 erhöht, als auch den Zeitpunkt der Herstellung, welche? aus November d. I. festgesetzt worden war, etwas verzögert. Die Züge werden durch den Tunnel mit Elektricität befördert. Die Pennsyl vania-Bahn antwortete auf diesen Schachzug ibrer E oncurrentin mit einer Erböhung ihrer Geleise über das Stra ßenni?eau in 9tord-Baltimore und einer Ueberdrückung der sämmtlichen Straßen. Sie erlangte dadurch die Möglichkeit, mit unverminderter Ge schwittdigkeit durch die Stadt hindurch zu fahren. Seither sind beide Bahnen an einer Gcadelegung ihrer Bahnstrek ken beschäftigt gewesen und haben neue Etrecken zur Ähschncidung von Bahn curven gebaut, welche nur von Erpreß-

zügen benutzt werden sollen. Beide Bahnen habn bereits jetzt Spe.ialzuge von New Z)ork nach Washington in 4 Stunden 11 Minuten befördert, und es ist wahrscheinlich, daß die rcgel mäßige Fahrzeit zwischen beiden St'ädten. wenn die sämmtlichen Verbesse rungen vollendet sind, aus vier Stunden vermindert werden wird. Die Beamten der Baltimore & Ohio-Bahn sind üb.'rzeuzt, daß sie, was auch die Anstrengungen der PcnnsylvaniaBahn sein mögen, deren Züge auch später um 5 Minuten zu schlagen im Stande sein werden, wie sie es jetzt thrzi. - Ojsi uölanoe. Der Unfug, der seit ! ger Zeit mit der Losung von Preisaus gaben in gcwisse,l englischen Blättern getrieben izt, soll in diesem Augenblick ernstlich die Regierung beschäftigen. Diese Aufgabenstellung ist in eine bloße Lotterie ausgeartet ; jedes Glücksspiel ist in England aber gesetzwidrig. Oder kann man die neue Art dieser Aufga ben als etwas Anderes bezeichnen ? Sie besteht darin, daß in, einem angefange nen Satze ein Wort zu ergänzen ist, und daß Diejenigen, die das richtige von dem PreiSaufgaben-Redakteur natürlich der wichtigsten Persönlichkeit am ganzen Blatt zufällig im Sinne gehabte' Wort errathen und gleichzeitig einen Schilling einsenden , die Schillinge d:r Uebrigen erhalten. So wurde, wie man der .Jrkf. Ztg.schreibt, in einer dieser geistvollen Aufgaben erzählt, daß an gewissen Stätten bei den Antipoden Schmct terlinge gegessen würden und es. heißt dann weiter: Ein Freund von mir versuchte dieses merkwürdige Gericht, als er in Australien war und fand es sehr -Ja. was sehr? Mit einem Worte und dem erforderlichen Schilling! ließ sich hier nun ein beträchtlicher Preis gewinnen. Sparen wir unsere Mühe und unser Geld! ES ist jeZt doch zu spät. Dieses Wort war svour133, also eine ungewöhnlichere Bezeichnung für ..geschmacklos. Sollte man es für möglich hatten, daß 63,253 Lösungen und Schillinge einge sandt werden, so daß den glücklichen Gewinnern, deren Zahl nur 43 betrug, einem Jeden ein Preis von 73,11 Lstr. zuerkannt werden konnte! Bei einer anderen G.legcnheit wurde die Aufgabe abstellt, zu berechnen, wie viel mal der Buchstabe im Evangelium LukaZ vorkomme! Bei all der Mühe, die das Errathen solcher Aufgaben mit sich bringt, sind Diejenigen, die sich dieser Arbeit unterziehen, doch schließlich un bedingt auf die Gewissenhaftigkeit des PreiSausgabeN'Redalteurs angewiesen, von dem sie eigentlich nichts weiter w's sen, als daß die Zeitung, an welcher er angestellt ist. in literarischer Beziehung von keiner Bedeutung ist. Und einem solchen Unbekannten' werden für eine einzige- Aufgäbe zur gewissenhaften Bertheilung blindlings 63,253 Mar' übersandt. - Die Franzosen sind u m eine Sehenswürdigkeit für die 1900er Weltausstellung -in großer Verlegenheit. Darunter verstehen sie einen die Menge packenden Anziehungspunkt. Einen zweiten Eiffelthurm zu bauen, geht doch nicht an. und der Bau eines Rie enfernrohres hat sich bereits als un Möglich herausgestellt. Da tritt der Herausgeber der Zeitschrift 'Jnven tionS Nouvelles- mit einem Gedanken auf,, der jedenfalls im Gegensatz züm Eiffelthurm, die praktische Brauchbar, keit und die Nützlichkeit für sich hat. Auf den bisherigen Ausstellungen war den den Zuschauern vielfach Nachah mungen alter Städte vorgeführt, die höchstens einen negativen Nutzen hat ten. 'Man ersah daraus, ' wie es nicht gemacht werden soll. ,Jm Jahre 1900 soll sich hingegen auf den, Ausstellungs platze die Stadt der Zukunft" erheben, eine Stadt von drci bis fünftaüsend Einwodnern, welche die jetzigen und künftigen . Anforderungen an einen Sammelplatz der Menschen veran schaulichen wird. Sie besteht nicht etwa nur, aus nachgemachten Papp Häusern, sondern aus wirklichen Häufern, an wirkt ichen Straßen u n d P lä t -zen, die nach Schluß der Ausstellung veräußert werden sollen. Die Normal Häuser werden die neuesten Verbesserungen auf den Gebieten der inneren Einrichtungen, der Heizung. Beleuchtung und der Wasserversorgung aus weisen. Selbstverständlich wird die Elektricität hierbei eine Hauptrolle spie len, die Häuser mit Licht und Kraft versorgen, die meisten Verrichtungen in denselben übernehmen. Die Straßen aber werden von elektrischen Hochbah nen und Straßenbahnen durchzogen und die Bürgersteige mit las über deckt fein, so daß die Bewohner stets trockenen Fußes wandern und den Schirm entbehren können. Muster vsbndäuser für Meiler, eine Muster

schule 'und ein Musterlrankenhaus wer den .nicht fehlen. Die sehr hohen Ko sten hofft man durch d?n Wiederverkauf der Grrnldstücke zum guten Theil heim zubringen.

Ein Dieb stahl von Schmuck fachen im Werthe von ca. 20,000 Frcs. wurde in Antwerpen von zwei Engländern oder Amerikanern, jedenfalls internationalen Hochstaplern, mit außerordentlicher Frechheit verübt. An dem genannten Tage betrat des Mittags ein etwa 4548 Jahre alter Herr den Juwelierladen des Herrn Rondcau in der Rue des TanneurS und ließ sich vermiedene Schmucksachen zur Auswahl vorlegen, da er seiner Gemahlin ein Präsent machen wolle. Ter angehende Käufer konnte indessen nichts Passendes finden und entfernte sich daher einstweilen mit dem Bcmerken. daß er im Laufe des Nachmittags mit seiner Frau wieder zurückkehren würde. Eiwa eine Stunde später er schien ein zweiter Mann im gleichen Alter wie jener in dem Geschäftslokal, welcher gleichfalls Schmucksachen zur Ansicht verlangte, dann aber Herrn Rondeau bat, mit ihm einen Moment auf die Straße zu gehen. Er würde ihm dann draußen von einem der Schaufenster genau zeigen können, was'! if . f t. - tx . c . rr . J x. er ezgenliicy wunscoe. znoeigen uucy dieser Herr ging davon, ohne etwas ge kauft zu haben, dagegen'machte der Jumelier des Abends die unangenehme Entdeckung, daß . ihm verschiedene, Schmucksachen in dem oben ang?gebe nen Gesammtwerthe abhanden gekom men waren. Jetzt siel eZ ihm auch auf, daß, als er mit dem zweiten Herrn auf der Straße gestanden batte, der erste raschen Schrittes vorübergegangen war, und nun erklärte er sich den ganzen Vorgang auf die Weise, daß damals der erste Herr rasch in den Laden ge schlüpft war und die verschiedenen Ge gen stände gestohlen hatte. Der erste Besuch hatte jedenfalls eine Orientirung hinsichtlich der Geschäftsräume u. dgl. zum Zwecke gehabt. Der Polizei ist es bis dahin noch nicht gelungen, die Spur der beiden Gauner zu ermitteln. In. Stockholm erregt die Verhaftung des SecretärS des Stadthalteramts Dr. Forsstrand wegen Unterschlagung der ihm anvertrauten Gelder in den sog. höheren Gesellschafts kreisen großes Äuffehen. Forsstrand stammt aus einer fehr angesehenen Familie und gilt als ein bedeutender Ge lehrter; mit königlicher Unterstützung hatte er mehrere wissenschastliche For schungZreisen unternommen. Er war in wissenschaftlichen Kreisen sehr be liebt und verkehrte viel bei Hofe. Als Secretär des Stadthalters im königli chen Schlosse verwaltete er die Schloß lasse, und aus dieser hat er 40,000 Kronen unterschlagen. Die Betrüge reien scheinen sich über einen langen Zeitraum ausgedehnt zu baben. Der Haupttreffer der Wiener AuSstellungZ.Lotterie hat drei Menschen, glücklich gemacht. Zu der Ziehung , der Loose im' Gebal de der StaatSlchüldenkasse drängten sich zahl reiche Menschen, doch befand sich unter ihnen der Gewinner deS werthvollen Haupttreffers nicht. Ter Gewinn be steht aus einem kostbaren Brillantschmuck und einer , Perlengarnitur, welche zusammen den Werth von 75, 000 Gulden besitzen; dem Gewinner steht eS jedoch frei, anstatt der Pretiosen ein Baarbetrag von 60,000Gulden zu erheben. Die Gewinner reflectiren begreiflicherweise auf die Baarsumme. Wie so Viele, entschlossen sich, dem Neuer Wiener Tgbl. zufolge, auch drei Angestellte der Kleiderconfections firma M. u. I. Mandl im Thonet Hause am StefanSplatz erst kurz vor der Ziehung sich AuSstellungsloofe zu kaufend Sie fchicklen einen Schneider lchrjungen aus, um in einer Wechsel stube am Ring, wo man die Loose um fünf Kreuzer bittiger bekäme, drei Stück zu kaufen. Der Bursche bekam dort jedoch keine mehr und kehrte zu seinen Austraggebern zurück, die ihn nun in den nächsten Laden sendeten und dort erhielt der Junge schließlich die drei letzten Loose. Unterihncn bc fand sich das LooS mit der s?erie 9476 No. 44. Beim Ankauf dieser Loose associirlen sich die Herren Emanuel Spitz. Verkäu fer bei der Firma M. und I. Mandl, Ludwig Grcher, Zuschneider und Map Schnabel, und ihnm fiel der Haupttreffer zu. -Merkwürdig ist. daß die bctreff'ende LooSverkäuferin sich das GlückslooS bei Seite gehegt hatte, um es selbst zu spielen, aber dennoch verkaufte, , als der chneiderlehrjünge erschien und sie im Augenblick nur noch zwei Loose zur Hand hatte. ' Man kann sich die Betrübniß des armen jungen Mädchens vorstellen. Weg e n B e l eidigu n g des Mannes, ' der ihren Sehn ' getödtet, wurde vor einigen Tagen Frau Wei mann, die Mutter dcs von dem Lieutenänt von Sali'ch erstochenen Kommis Weimann, von der Strafkammer zu Koblenz zu einer Geldstrafe von : 30 Mark' reruriheilt. ,Die Mutter des Gnödtcsen, ' eine Wittwe, stand unter der Anllaze.' durch einen Brief an den Deconde-Lieutenant v. Salijch vom 8. Juli denselben beleidigt zu hadcnö Die beleidigenden Ausdrücke waren aller dings; etrost iiiinatiißiini Frage des Vorsitzenden, wie sie daz-a glommen sei erklärte Frau W., daß sie sich hätte Luft machen müssen, sonst wäre sie wahnsinnig geworden. Der Bertheid'gcr lbemerkie. der Brief en! balte wohl schwere Beleidigungen, eZ seien aber die Klagerufe eines Mutter derzenS. DaS Gericht erkannte gegen die Beschuldigte mit Rücksicht auf die Schwere der Beleidigung, aber auch mit Rücksicht auf ihre starke Erregung auf eine Geldstrafe von 30 Mark. Se conveLieutenant v. Salisch. der wegen der t Blutthat zu ein,-r Festungshatt strafe von einem Jabre verurtheilt worden war und diese Strafe auf der Festung Wesel angetreten hatte, wurde begnadigt. Er steht gegenwärtig bei einem in Hamburg g?rnisouirender' JnsanterieAegtment. Ein amüsanter Zwischen fall ist der .Lübeck" bei ihrem letzten Anlangen in Avia passirt. Die Cho lerafurcht scheint dort in ss bedenklicher Wejse zu grassiren, tz'z der üzlizzr'J.

gleich ttaydem die Anzunp vcö Poz:' dampserS signalifut war, nichts Eilige! res zu thun hatte, als die Staatsbarke seines durchlauchtigsten Landesherrn Malietoa zu besteigen und dem Schiffe! sich entgegknrttdern zu lassen. Um bei dieser Prozedur das Augenmerk des EapitänS aus sich zu ziehen, verfiel dcr biedere Aeskulap aber gleichzeitig auf den schlauen Gedanken, eine schone gelbe Flagge aufzuzichm. und siehe da die Wirkung blieb auch in der That nicht 1 aus. Die Lübeck" machte Kehrt und war schon fast am Hafcnausgang angelangt, als der halb verzweifelte Doctor mit seiner Staatsbarke sie endlich erreichte. Ausklärung: Der Eapi tän hatte beim Ansichtigwerdcn der ge! ben Flagge ungefähr geglaubt. Äpia fei ein zweites Hamburg und wollte daher dem augenscheinlich verseuchten Hafen iö rasch als möglich den Rücken kehren. Au ö München wird g e.

schrieben: Der bekannte Wasserapostel Pfarrer Kneipp in Wörishofen macht unaufhörlich Schule. Die Zahl der Wasjcrheikanüalten. der Thee, ttaffee. Ebokoläden Sorten u. s. w. , nach System Kneipp vermehrt sich so kanin chenhaft, paß Kneipv's Freunde über diesen Zuwachs und die mißbräuchliche Ausbeutung des populären NamenZ t .r i r: v '-.-v ....""... . oekvrgi. uno, zluoem nur einzerne vro ducte fadrki.t werden, die wirklich vom Pfarrer '.autorisirt sind, was wenigstenS für die Gläubigen die Heilkrast außerordentlich erhöht. 'Es spielen bei diesem Manöver auch Aerzte und stu dirte Mediziner eine Rolle, und eS ist tchon vorgekommen. daß'Doctoranden, die einer TagesKonsultation in WS rishofen beiwohnten, sich dann als vrni Kneipp unterrichtet- ausgaben. In Wörishofen selbst hält sich trotz des Winters noch ein Kurpublikum von mehr als 500 Köpfen auf; Oesterreich und das Ausland sind start daruntcr vertreten. Der schwäbische Ort, noch im Frühjahre 1887 ein unbekanntes Baucrndorf, hat sich in diesem Sommer relativ sehr vergrößert; der KneippVerein zählt ca, 1700 VereinZmitglie der. Ter Verein soll Kneipp 's System erhalten, wenn der 72jährige WSris hofener Prnrrherr einst scheidet. Man hofft in München auf .ewige" KneippZeiten, und eS ist l e;einend, daß bei einer demnächstigen R.' clS ?gswahl der bekannte Vaterlar d"eda!teur Dr. Sigl in München hier Aussicht auf Stimmen hat, nicht weil er Antisemit oder Preußenfeind ist, sondern weil er ein Freund des Kneipp Verfahrens und ein Gegner der BerussMedizine i. Das beste Union Brod und der b:üe Pumpernickel ist zu haben bei Bernhardt Thau am östlichen Markt, Stand No.-!23'und m. -- yW A.,iM7(.M UUit WUUlijUt (.litt VVUllflU. m V M. M ! t- rt Ä ..1 flfiin.A m m cmif? ts.zi imujui. Aerzttiche Wissenschaft hat ein? großen Triumph in de? Sr. Zeugung von EG SlctP'S P l I O welche Mkgrane uns j ,t m m m tu-vju cciwn,i dii? Folgen eftörter VerdauuAg. Verstopfung'' S und kranZer Leber hellen, errungen: auch stellen die vollständige eiunöi eU t ?i Frauen , , s.nell ieder her. ' ! ' Art einer geschmacklosen und aufIL. ?en Hülle , überzog ?n. Bei allr Avotizekern. Preis 25 CeatZ d!e' 2 Echachiel. ?iew York Depot: 3rtrnial Str. j fVVV'V! 145 4 Eine BroelsA:at:9tt! S. I. Eni, Lewiö. ttttett. mi.AnU Vor ine Jahre hatte ich ttallenfiet'crz 3uU' Pille u,rve mit f dringen empföhle, das,, ich davo.t narzz. mit hatte eine Arznei welz'.tiiättre piikung. Stack, vterethtjähriser BrsziS erkläre ich sie a!B di beste antiblluse MMzin. ' tU mir je vIam. Ich rschreZS fi stets. TM'sWen kurkm clle SellenbesndtN. neue mitIMaltl HENRY ' W. BAAS, No. 1 Madison Ave. No. I Nachfolger von Julius Keller. - Die besten einheimischen und in:portirten Weine, Liquöre, Cigarren, Vier u. s. w. - Freundliche Bedienung und Lunch. jjir Kost per Mahlzeit, Tag öder Woche. Henry Vf. 1 Madison Ave. ?0IDLI'S MMerWFMchM ,. - n cr . r. . . t - -.-j r . ' 224Z! aiyinglvn 'Slrape. , ' Marktstäude? und fm, Ostmarkt. Teleohon ttlA WitiiMtisarK' Spezialarzt für '"','!!; .4i''!'!: '!' f.;' ', :i,'i:v'' i.-,';'1' ."Jv .' t Auge, Ohr, Nase und Z AP: wv f'':'i!i: :.!j;.:;iä:: iin Drariö seit IlZ7SM- ... ;. ...i.i 1. 1,. ,,.,::,!! ii,' iii. v; f. : rs. 1 ' :';-!yi.iiiHMi;!:i;::iHi:-;;'!!::pl?i!:i:IM:!s-:;:!;!;:i; istiTfrtin irnniirr ' 4 West Washington Sir , der Meridian Etraße gegenüber. Indianapolis, Ind. Yatientkn, fcc!f e:rhalS der St fccn, tr::n erf::-rc:) tu: ') Ccrrespv.t nnK

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