Indiana Tribüne, Volume 16, Number 97, Indianapolis, Marion County, 25 December 1892 — Page 9
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ff.fl l I i ' w. Kar ia Fndiana Tribüne. j1, Erscheint täglich und Sonn tu gs. T,e tägliche. Tribüne' kostct durch den Träge, i?CeS per XJOiiuv Die ksonkgsvnvuncCent rtrSSoar. . Siteiufcmme ISCent ode. . - " '4, ät h m . m ta & tt ... I I" CitntS per SJJctar. Per Ps jugtiftt ,Br. aubsjaiUr.j fc'pir Jzhr. C jitt : 1 30 Cft Mlnylünv Straße. ; Indianapolis, Ind., SS' ..'Dezember '92. SontttagsWlandertZ. Die Wuth des Jeurnal" über! Herrn Baldwin, der sich erlaubte in einem Vortrage v on der Arbeiterklaffe" zu reden hat mich höchUchst amüsirt. Die Blindheit dieser Leute für Alleö, was um sie her . vorgeht, - Ti. v,.f! jfi s m m i x i t r ifs nwc. cniamuia;, iiinw pc iuiu.uuiulich wäre. . Mir sielen dabei einige - -rr . . ..a - .'.m. :r I ieuen aus eincm Buqe ein, vuv iuj i ftrtn nfM 7 71 "ir 7 7 '"tel des , Buches, eines Dramas, war j,Dk Ehre" von Südermann. Sudernmnn rthSH frrilirü in tir neuen" ZZ Z7innh,tharA SchnstMern, welche du sonderbare Marotte haben, der Welt einen Spieael vorsunalten. in dem fk ibr wahres (Zesicht sieht. Die Geschichte' spielt sich . l l r . lZ . -i tm Borderhause" und im hinterHause" ab.' Der Sohn des Hinterhauses ist im Vorderhause gnädigst als ItUriL i,irt,m htnrhm firtt -Lehrlmg ausgenommen worden, hat späterhin das Haus in Indien vertretey, für dasselbe glänzende Geschäfte .,....5,4 ift sT,f i yimukf Mi , , . . t Berührung gekommen, und kehrt. nach Jahren zurück. Seine Schwester ist in w misAiit hurn Ssllitt? des Nar..kr. J-k,-,; s derhauses verfuhrt worden und wnd . .1 ? k' - 1 . . i I nur emer gropen eto,umme aogczunden. Der kZurückaekommene. Robert ht'M hMmUri bxt Seinen, kick idre , yre Nlcyr abraupen zu la,zen pno oas Geld zurückzngebe vergebliH. Den Begriff der abgekauften Cbre vermö. gen ste g5nich, zu fassen. , Bcrzwchelt sagt Robert : Wir reden zwei Spra. chen, wir verstehen einander nicht." Großartig ist die Schilderung des Unterschiedes in derLebcnswcise, in der Lebensauffassung, in denBcgriffen von Accht und Ehre zwischen dem' Vorder Hause und dem HlNterhauseKm Häüse des Commerzienrathes : und deS Arbei ters. Robert besprickt sich mit seinem Freund', dem Grafen Traft, früher. Ofsizier und jehigen Geschäftsmanne, und. schildert ihm sein .Leid. Die Meinigcn," sagt er, gelten mir nichts mehr. Mein ganzs Wesen zieht sich zusammen in derBerührung mit ihnen. Ich glaubte zur Heimat h zurückzukeh, ren und stehe einer fremden Welt ge genüber, in der ich kaum zu athmen ' wage.". . . Weißt Du," antwortet ihm sein Freund," die Sache liegt so einfach wie möglich für uns, die wir das Kastentvesen an der Quelle studirt haben. Dieselben tasten giebts auch hier, nicht durch Sreisegesetze, durch Eheverbote ' und Regeln retigiöser Etiquette von ' einander geschieden. " Das waren nur Kleinigkeiten. Was sie unüberbrückbar 'trennt ta sind die Klüfte des ' En t psindens. Jede Kaste hat ihrer eigene (ihre, ihr eigenes Feingefühl, ihre ei- , genen Ideale, ja selbst ihre gene Sprache." Und nun mochte ich bas,?ournal", und alle Diejenigen, welche in ihrer Schwärmerei für rcpubtikanische Formen nicht daran glauben wollen, daß wir Klassen ; haben, bitten ein Blöcken Aufrichtig zu sein, und sich zu fragen, ob nicht eine solche Kluft des Empfindens, welche '.sich natürlich im Handeln äußert, zwi? , , schen ganz bestimmt: Schichten der MseMaDWhWAHDH ! Man blicke in das Heim eines armen Tagelöhners, ,man gehe an die Plahe, wo sie verkehren, man wohne , ihren Zusammenkünften bei , und' vergleiche , damit , das , Heim, des Wohlhabenden, ' oder gar den , fash'onablen Salon deö Reichen, und deren Klublokale und Versammlungsorte. Welch andere At mosphäre, welch anderes Benehmen, welch , andere Sitlen, welch andere Sprache, , welch andere Welt ! 1 Sage man tausendmal! das sei nuräußexlich die feineren 11 ngangsformen, die Zartheit und Rücksicht in Sprache und Benehmen sind doch immer die Folgen feineren Empsindens, wenn nicht des Individuums, so doch der Klasse ja der H lasse. (5s ist einfach nicht möglich, daß Jemand, der daS ganze Jahr im Straßenschmutze wühlt, Erde schaufelt und Kloaken reinigt, besondere Reinlickkeitöbedürfnisse. hat. Es ist' nicht möglich, dh sich b.im -,'.
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qraben, ode? bei anderer schwerer kor-
perNchcr Arbeit zartes Empsindcn und ästhetische,,, .Anschauungen ' entwickeln, lohe- körperliche Arbeit verroht t'H den (seist, rjch eineWmuMe Bcfchäs tigüttg bcschÄutztÄuch die Seele. Und darum sehen wir, daß 'sich im Schooße unserer Gesellschaft Unterschiede zwi scheu einzelnen Schichten entwickeln, so groß, als waren die Einen ein ganz anderer Menschenschlag als die Ande ren. Und diesen Unterschied wischen überzuckerte Phrasen ebenso wenig aus, als den Unterschied zwischen der armr seligen Hütte des Straßenfegers und dem mit allem Nasfinemeut ausgestatteten Salon des Reichen. Wohl bin ich mir bewußt, daß die feineren Umgangsformen gar oftnere Hohlheit und Lüge verbergen, aber sie machen doch den Verlehr der Menschen untereinander angenehmer und verhindern rohe Handlungen, und sind für den zarter veranlagten Menschen ein unabweisbares Bedürfniß, Der P l a u d e r e r. -- Jsdn Ehsn. Eine fnVt trt v ! fc st. - ... ham (ÄtalMt Nörsoly . in England i.s.v.t cii t.u- . .ti.ii.ua iumvt iti uic, qcmjaig Monument, Uches einen SchniUb dar. stellt, ihm zur Seite sein Hund und da, Handwerksz:ug seine! Gewerbes um ihn Kerum.Z An jdUfa Monument i knüpft oic fotnoe Sagt r Vor mehr als 20 Jahren lebte ein . Cbavman bier im nardli chen Tbeile der Stadt und verdiente sein Brod kummerllch mit Hausiken. KMZfli ?'FÄA''Vt und a, sooft in sein Fach schlug. I semem GZrtchtn gandeinarerAvfelbaum.deZienrüchte ihm jeden Hzrbft ine willkommene Ernte llchrlen. Meister Chapman war aber Nicht recht zufrieden ? er hätte denken sollen: .Wer zufritökn ist, ist reich",aber der gute Mann wollte gern wirklich mch skm. und dttser Wunsch l mW originell, noch neu. rtifxrtt xz; .:., jjr11? KS,r nins xn.utn ,u seiner Frau sagte, habe geträuNt, eine Stimme riefe ihn und sage : .John ChapAan, reise nach London, stelle Dich auf die Londoner Brücke und warte, bis Jand kommt und Dir sagt, wie Du j- , m .. . . '! Vetn :ncr machen und ein reiche? Mann werden, kannst !- Die Frau kachtihn avS und schickt ihn eine ?lEveit : lwaöeraMdi. Sacke jc$r im Kopfe herum; und als er in der nächsten Nacht ganz dasselbe noch einmal träumt, meint er. s fei doch rathsam ha&ffi$5. mt m Frau, .wirst Dir doch nicht Kosten rna den und die Arbeit versäumen 7 Vom Träumen ist noch Niemand reich gewor. Muster Chapman kämpfte den ganzen Tag mit. seinen Gedanken: Soll ich? oder soll ich nicht? und als er' in der dritten Nacht denselben T-aura wieder ganz deutlich hatte, ließ sich durch n ch!S mehr zurückhallen, nicht durch da? Schelten der Frau, noch durch dasLaSen und Nicken der Nachbarn, steckte ein paar ? ttf - t cyiumge ein uns maa)le )q zu ijaf ?uf den Weg. 5; Bei der großen Entfernung erreichte v London nst am dritten Abend und suchte ich eine - verberge für die, Nacht.! Am nächsten Morgen eilte er mit einigen Le benZmitteln in der Tasche auf die Lon doner Brücke, stand da erwartungsvoll, rechts unZ. links umschauend, ' von jedem Vorübergehenden die versoroöene AuS kunft hoffend, aber Stunde aufstunde N1Ntt ??krnX ,ls mIAI viniiuiiii w yn uii, iiiui eignete sich, endlich schlich er Abends müdt und kleinlaut in seine Herberge zu rück. Noch einmal wallte er sein Glück versuchen, allein der zweite Tag verlief Nnau so, wie der erste. .Drei Nschte hab' ich'S ceträunt. will doch auch drei Tage warten, wer weiß V dachte er. Alk ober auch der dritteTsa erfolglos verlief und die Däm merung hereinbrach, sagte erzu sich selbst: .Bin doch wohl'ein Efel gewesen? meine Geduld und mein Glaube an den Traum und jetzt zu Ende ! Will morgen heim kehren und, den Spott hinnehmen, was rann'S yktzen ! M!t diesem Entschluß wendet er sich zum Gehen ; da tritt ein Man an ihn deran und fragt höflich: .Worauf warten Sie denn hier so lange? Ich habe Sie schon Zeit aestern beobachtet, und meine NtUgier ist rege geworden." Jetzt wurde unser Schmied redselig und erzählte im Lökitttschlendern die ganze Geschichte, doch ohne zu sagen, wer er sei und wo her er komme. : 05 1" rief jener aus, .hätt' ich doch nicht gedacht, daß eS solche Narren gäbe ! Mein guter Mann, gthey Sie ruh'g eim und lassen Sie in Zu kunft TräUWe Träume sein! Ja, wollte ich an sslchen Unsinn glauben, so müßte ich jetzt auch an die hundert Meilen weit jnS Land laufen) denn mir träumte erst vse wenigen Tagen, ich solle nach einem Ort in Notfall 'reisen, der Swafsham heißt; dcrt im ZZorden der Stadt in ei nem gewissen Garten stünde ein Apfel bäum, unter welchem eine Geldkiße pexraben ski. Ich ließ mich nicht so leicht fangen, wie Sie, sondern blieb bei mei? ner Arbeit. Denken Sie nicht mehr daran; verdoppln k Sie Ihren Flem zu Hanse, da wird schon eine Art Reich thum kommen .Danke, danke lm sagte der Schmied, .vill Ihrem Natye folgen nd morgen hkimreiskn.IZhZZVDH Damit trennten sie sich. Die ganze Nacht beschäftige ihn derGedanke: .DaS lsar eS, was ich hören sollte r und mit TageSgr.zukn reiste er ab. An dritten Tag kam er spät und müde zu Hause an, gad semer Frau unbesttrAmten Ae scheid und ausweichende Antworten und ging zu Bett. Am nächsten Morgen ganz früh fing er an unter seinen Apfel bauye zu graben. Brauchen wir noch zu sagen, daß ti die Kiste fand ? Eine alte eiserne, schwere Liste, V an den Aand mit Gold- und Silbermünzen et W fällt, die er mühsün httauögrub nd
Aber die Geschichte ist .noch nicht zu Ende.' - Auf dem verwitterten Deckel ent deckte er eine lateinische Inschrift, die, er nicht. entziffern konnte, und geradezu sra gen wollte er Niemand. Da besann er sich, daß eine-höhere Knabenschule in der Nähe war, deren Schüler täglich an sei ner Schmiede vorbeigingen. Er stellte also den Deckel unter allerhand alte? Eisen gegen die äußere Mauer und paßte auf. Nichtig, die Jungen entdeckten bald die Inschrift und versuchten eine Uebersetzung z sie verstanden auch hier und da ein Wort, aber zogen immer kopfschüttelnd wieder ab, bis einmal ein älterer kam, der wohl mehr gelernt hätte. Er machte Ernst, er kratzte Rost und Schmutz von den undeutlichenBuch staben fort und übersetzte endlich etwa vie solgt : ' Mo diese gestanden, Ist eine doppelt so gute vorhanden. Englisch : liiere tbis stood, There is another twice as geod." Glückselig über diesen Vers ging der Schmied wskder frisch an's Graden und fand einige Fuß tiefer die zweite Kiste, die doppelt so groß und ebenso gut ge-
füllt war. Nun war Meiner Chapman em reicher Mann; , und ans Dankbarkeit für die luckliche Wendung semes Schicksals ließ er den nördlichen Flügel derKirche bauen. Einige Men, ti war der Thurm, Andre: eine neue Kanzel; was es auch gewesen ist. der! Bin . auf Kosten'l eine John Chapman, seme geschnitzte Abhildung in der Kirche und die von Generation auf Generation aufbewahrte hegende ist uns vom jetzigen Prediger dort bestätigt worden. ' - ' j . Kinder Segen. Zwillinge kommen in den Chen seh bauslgvor, seltener Drillinge. Vierlinge sind schon große ' Seltenheiten. AuS Nußland aber sind sogar Fünflinge Zon einige Male gemeldet worden. T AlS Beispiele reichen Kindersegens mögen solgende zwei Fälle angeführt werden: Ein Herr v. Nohr in Preußen hw thete ein schönes Mädchen, , welches erst las 17. Jahr zurückgelegt hatte. Nych wär , daS erste Ehejabr nicht verflossen. c i o- z it. itj .ii .r als st Zunge üia itca woutn in einem . Zwillingspaar beschenkte. Die reud war - natürlich , aroß und die j leine, allerliebste junge Mutter , sah . . " l.L'- Cm. CIVa. (l!"lkU. prnrniia ou. nuciui iic iwic ivc 11 iuum eyen aus on Vrmen y tm gtpB k'tt VIVI. sv Tause wuree ausgerichtet und übeiall ' . ..-V e. . . . i War Frni?e und' Luft. - Zwei Ammen soraten )üt mt Crnayiung des Par chens.-Ncch war aber das zwei!?' Ehe jähr nicht ganz , perstrichen, als in lunge Mm:er aberm.'ls ZwilliNZe gebar. IieKnisl.- tear , dieHreude mebr st groß, wie ir Jabr vvör dem ufola gestaltete sich auch die.. Taufe, obgleich es auf - dcrftlbw, immerhin noch recht lustig herging nicht so lustia, wie die der ersten. Zwillinge. Es waren nun noch'zwei yei:Wmmen 'Kinvermädben. Noch war daS drittk Jahr di?ser Ehj ! nicht vollendet, ' alS dai vrüte'ZtoiUifgZrchen,eis?fn,, 4. Da wurden scll st' tnt (Äesichter der Eltern Über diee EegenSfälle eiwas lang gezo gen. und die Tawe wurde nur ganz he scheidenmyKgerichtet . -. . lDie ju gt Mütrer war noZ nicht H Jahre alt u:;V lleme sUUn or.zti ten schon. DüNtt h!?tte es zwar mtt d- n Zwillingen üttf, ab.r es erfolgten noch Üelurten von zehn and.ren Kindern, m sich jrdsch alle einzeln einstellten, Bon diesen Kmdery erreichten alle ei ,hcheS A!er. - G:af Aredew auf Burg Friesack unk dessen Gattin hatten bereits 15 Kmrer. Eines Tages war auf dem Schlosse Gesellschast. . 'Dir Gräfin hatte sich Mück. gezogen, da sie sich nicht wohl fühlte. Der Graf ab. r sas , mit eik izm Herren bei einem, G?ase Wein am.Wbitttisch. Als er ein n Roböer verloren hatte, kau die Gtscllschaftsdame,. und bat ihn, u möge zur Grösin kommen, da vcr eini genÄug .nblickcn?ein junger Graf geby ren worden, sei. Ja, ja.", sagte Ui Graf, vollcr Eiser neue Karten gebend, werde gleicht kommen,! die Partie iß gleicb aus' --Wer aber seine Frau unt den Neugeborenen ganz vergaß, war d löraf. ;i Er war im Verlust und ' büßt Nobber auf Nobber ein. Abermals exschien di Ges:llsch aftsdame und meldet etwas dringlicher :,,Herr E!raf, dieFra 'Gräfm verlangt sehnsüchtig nach Jhnen es ist noch ein zweiter kleiner Graf, anlangt !", ' ;,Was, Zwillinge ? Ha, dai fehlt auch noch," rief der Graf lachentz, komme lcich, komme gleich." . Nnd sic an seiiie Svielaenossen wendend, fragt er : Wie fleht die Partie? , Diesmal habe ich den '.Trick Und daS , Spiel nahm ihn v)n Neuem so gefangen, dai er daS Geben abermals ,, vergaß. , Ei wollte durchaus den erlittenen Perlu? ! wieder e? langen, ? und Mitternacht t? schon vorüber und noch immer saß er feß beim ! Kartentisch. Herr Graf," sagt i da die zum dritten Male eintretende Ge sellschaftpdn5, so kommen Sie doch, et ist. noch eine kleine Komtesse gebore worden." ,, Herr Gott rief nun , de i Graf err?gt aus, warf se ine Karten aus den Tisch und sprang vom Stuhle, jetzi i muß ich allerdings eilen, denn sonst hört vas am is.o? gar nicvr aur. " Der . Graf hatte mit seiner Frau IS Kinder, von denen zwei Si hiie 18131815 jn den Freiheitskriegen den Hel dentod starben, pie-anderen , aber , eir yebes Altr ererchten. El Herr von Engel au" Biesen i Mecklenburg und feine Gattin hatten 20 lebeilpe Kinder, lZoa war hietvon dai Jan ane, sie brathete xznen Hrrn v S. mit welchem sie 12 Kinder i zeugte, welche sie alle selbst nährte. Zwei ihrer Kinder und sie selbst starben m dem Ai ter von 95 Jahren. Jn Mexiko sind verschiedene Fälle vor gekommen, daß eine Frau 30 Minder ge bo:en hat. Der größte Kindersegen, so weit be kannt, ist, einem russischen Bauer Na menö Feodor Waözelow im Schniski schen Kreise in Rußland zugefallen. Et war 1707 geboren undhatte pon zweiFrau f k r , w ' - v en ,', sicbenundachtzig Kinder, von dem 1732 noch dreiundachtzig lebten. Seine .Ti. o -. L r. .t. crnf i ftj;c jjxau tjeeat icciui)0)n?anjig viau Unter diesen Geburten befanden sich vier ' Vierlinae. stehen Drillinge und sechzehn
'.villii'gz. DaS ergiedt allein schci ewe sia tl'.che Äindnschar. Zu di,Zci aber gab ihm seine zweite Frau in acht Geburten . noch achuchn Kinder dazu. Kann man in diesem Falle noch von Kindersegen sprechen? F. v. S.
WpylthStige Frauen. Lon yau! Lindender. In einer Stadt von ca. 5Ö00 Gta ncrn unseres weiten deutschen Vaterlan des, nennen wir sie Leuba, gab eö eine ganze Anzahl der bekannten wchlthäti gen Frauen," die schon lange darnach trachteten, an die Oessentlichkeit zu treten und sich irgend ein Verdienst um ihre lieben Mitmenschen, denen eigentlich herzlich wenig hieran gelegen war, zu erwerben. Worin aber sollte nun dieses unsterbliche Verdienst bestehen das war bie schwicriZz Frage, wtlche so manche Konferenz und so manches Kopfzerbre' chen erforderte. Endlich htte man aber auch dies gesunden ; der Stadt fehlte ja noch ein Krankenhaus, ein schön erbautes und beqaem eingerichtetes Hosvi tal, welches nach seiner Vollendung so wob! zur Zierde des ganzen Ortes, wie zum Nutzen der Bewohner desselben die nen würde. Zwar hatte eine frühere milde Stiftung für mehrere arme Kranke Sorge getragen durch Errichtung von Freibetten und durch die freie ärztliche B'hrndlung seitens des Armendokrors nebenbei gesagt waren diese Betten fast nie besetztaber die bedauernswerthen verarmten Mitbürger mußten im Falle einer Krankheit in einem leerstehenden Burg?rhause wohnen, das zwar in prächtiger, gesunder Gegend, ein wenig außerha'b der Stadt lag, aber in dem die Heilung doch unmöglich so rasch vorschreiten konnte, wie in einem stattlichen Hospital. Kaum war der Pan gesaßt, so traten hie Damen auch schon in aktive Wirk samktit. Eine Lotterie, in der es alle möglichen Gegenstande mit Ausnahme solcher,' die man gebrauchen konnte, zu gewinnen gab, wuree veranstaltet ; Thea tervorstellungen mit dem Neinertrage für die armen Kranken" schlössen sich an, in allen Kränzchen und Gesellschaften c.rculirten bei irgend einer am wenig, sten passenden Gelegenheit Teller für das Hospital, und bei den Pfändzypielen mußten die verpfändeten Sachen durch 'Gelöspenden zu bekannten wohlthätigen Zwecke ausgelöst werden. Ein großer Bazar schloß den Reigen, und mit ihm strahlten die Damen, in Toiletten und ' .Wonne, denn endlich nach vielen Mühen : ".'": ' oc .k it!.. . Ctf . . .,t . nd gronem Aerger war ia die nothige Pnrnrn nirn vriu hnrhiinnrt -i MUtMt y m J vmmw ' Der Bau begann, und wie alle 5 ein mal in der Welt, so wurde auch daß tospital endlich fertig und feierlich mit lockenklang, Zkeden und Diners elnge weiht. Die Kranken fehlten zwar noch, abi das schaoete ja nichts, die würden schon kommen Sollte die Arbeit nun abei wirklich mit Erfolg gekrönt sein, so muß' ten die Anstrengungen , der wohlthätige Frauen jchi auch nach oben" Bewunöe rung uns Anerkennung findend und des halb wurde eine, als mildthätige Pro Rektorin der verschiedensten Anstab ten weit und -breit bekannte Piin zesstn in der Residenz mit Vitnn beiturmt, die Stadt Zu besuche und das Krankenhaus in Augenschein zu neh men. Lange wartete dieLandräthin, derer) Mann' daS Gesuch befürwortet und eingereicht, auf eine Antwort ; nach ei' nigen Wochen erst kam der sehnlichst her' helgewünschte große amtliche Brief an und ein Freudenschrei ertönte, als in einer dazu eingeladenen Kaffee Konferenz verlesen wurde, daß die Hoheit geruhten, der eraebenen Bitte tu willkabren und pon an vem und dem Tage in Leuda nntreffen würden, Wie wurden da die Toiletten schnell in Otand gesetzt, wie die Fahnen gewaschen Und die Reden uremorirt, wie schneö füllten sich die Pprrathikammern in dem Ho'pltal, unh wie' blitzten dort die frisch gescheueltex Geräthe in Küche und Kkllkp. 1 Der ereignißvolle Tag rück.e näber.M Am Nach.nittage zuvor siel es jeroch ci ner Dame des. FestEomiteS aui. dajj kein einziger Kranker in dem gaizen gro ßen Mcbäude wäre-'dsS, vurfre doch N'.cht'siin! Schnell wurde noch zum Abend eine Sitzung einberufen. Niemand wußte einen Ausweg. Endlich riety die Bürgermeisterin, doch einige , Kranke" zu enzgiren das heißt einige Dienstbo. ten , und Dienftmänner dfur ,)ii bezahlen daß sie fick während der Ml-tags' stunden, !?s'die Prinzessin in die Stadt weilte, für Geld und guZe Worte in , die schönen unbenutzten Betten des Ho ita!Z legten und sich. krank stellten., Mit Ju'. bel wurde dieser Plan aufgenommen. Gegen Mittag kam d " Prtnzesjln rn Begleitung einer Hofdame, eines Kam merherrn und mehrerer Lakaien in Leuba an, auf dem Bahnhof schon durch An-spräche.-Tuch-u. s. w. gefeiert. 'Die 'gan.;e Stadt war, in Ausregurg, auf den ! Häusern' fkatierten die Fahnen und un ten standen oi Bürger u nd schwenkten ehrfurchtsvoll d:e Hüte und Mützen, als die Wagen nach dem Krankenhause zu, rollten, da bie Prinzessin das Diner erst nachher einnehmen wollte. Auf , dieser Fahrt sprach sich die Hoheit !, sehr gnädig über en.'tzZstljchzn Empfang aus, , und sie machte der in ihrem Wag? ützcndcr Landräthin und dr, Bürgermeisterin ei Kompliment, als sie des staatlichen Ge öäüdes nstchtig wurde. Dort fand na türlich noch eine neue Ansprachs feiten deS feierlich geftiJm:en Magistla's itattl und dain erst ging eS an die Bestchru 0ug. '-. scheinbarem Interesse uni . gnädigem Lächeln turchschrttt die Prin .zessin du Kai mein mit oen sazLn auf gst:llten Äsrrä h:n, - die langem Gänge jind dje sauheren Stuben überall ihre .böchste Befriedigung zu den wpnnig er . schauernden Dqmen äußernd So kam .msrt denn zu den Kraukengemächern, Jn den Bet:en lagen die aimen Sie öen", Wärterinnen saßen ihnen zui Seite und große Medicinflaschen, standen ernsthaft auf den Tischen. Auch hin konnte die Hoheit nur ihre Freude übet Alle? aussprechen, namentlich über lai gesunde Aussehen der Patienten, welch den Besuch mit sehr neugierigen Blicke de trachteten. Aber der arme Mann. der ist gemiß yoch recht lebend", sagt die Prnzesin bedauernd, als man out letzten Bett angelangt war. Dort rubte lelia in MorvbeuS' Arme
der DistmannClaS, sein durch d:n j staken pirtfuüieaaeßuB wii rtc üi sicht stb.:e vo: reue. , Uns 34 hindurch hatte ittensall, mANo wj , und fest geschlafen Dr? Hobett s . pdoch wegen der karmioch.n Ect', Zarbe aus lewgcs Fnocr. die se lM aN sich gerade welter wende . wrüZe. machte blaasmewcm tiefen vcharchen auf. laas." rref da der Bürgermeister herablaszezv, der von den j ManipulaNonen . der Damen mchts ivulzte,' ,,'ie sind anck , krank, lvaS scyll Ihnen denn V ' AWcht, Herr Bürger, i meister," erwiderte Maas mit fernem breitesten Lächeln, xä bm hier nur wie ' die Uewgen als Kranker engagnt' - D wenigen Worte Krackten eme erakn
rn. IUIiKiiVC ucivtjjuat tjavti it germeister wurde sehr verlegen, sammt' liehe Damen wmdm purpurroth und wagten nicht, die Prinzessin anzusehen, welch: lhr feines Spitzentaschentuch her' vorzog und an die Lippen fährte. Nur der Kammerherr und die Hrseame lächelten recht malitiös und' wechselten eigenthümliche Blicke. Von einer teren Besichtigung des Hospitals stans die.Ptt;ssin durch eine unnachahmlich Handbewegung ab. Eine Halde Sturd, darauf fühite der Courierzug die höh Dame in -Begleitung wieder nach bet . Residenz zurück. Das Krankenhaus stehi noch heute unbenutzt da und. wird sich einmal, wenn Leuba Garnison erhalt, als Kaserne benutzt werden. Da zu kleine Herz. DaS Herz kann im Verhältniß zum übrigen Korper eines Individuums in Folge eines angeborenen EntwickelungS' fehlerS von Anfang an zu klein sein, es kann aber auch im späteren Leben ein Abnahme seiner normalen Größe erfah ren. Bei angeborener Kleinheit zeigt sich daS Herz dünnwandig, mit engen Kam mern und Vorkammern mit normalschließenden, oder öfterer mit ungcnü gnid entwickelten und des vollkommenen Schlusses entbehrenden Klappen. Zu weilen erreicht es beim Erwachsenen nicht die Größe, die es bei einem geho ; rig entwickelt? Kinde etwa zur Zeit deS :, Zahnwechsels hat. - Auffällig ist es, daß die angeborene Größe des Herzens am häufigsten beim weiblichen Geschlecht vorkommt; es ist die Mißbildung dann gewöhnlich m,t mangelhafter Auebil dung auch anderer Orzane und deS Kor ve?S überhaupt verknüpft. Die im späteren Alter sich einstellen de, also erworbene Abnahme der Herz große, die den Namen Herzatrohie oder Herzschwund erhalten hat, umfaßt entweder das Organ in. seiner Gesammt h:it oder beschränkt sich auf einzelne Theile desselben. Allgemeine Verkleinerung deS Herzens beobachtet man bei alterschwachen Per sonen. bei langsam Verhungernden, in den letzten Stadien schwerer, die Ernah rung untergrabender Krankhüten, so deö Krebsleidens, der tuberkulösen Auseh rung und anderer Zehrkran!heiten,ferner b?i Schwächezusianden, wie sie sich nach wiederholten bedeutenden Säfteverlusten einstellen und selbst im Gefolge des Un telleibsjvphus, wenn dieser durch wie der holte Rückfälle sich übermäßig lange hinzieht. Allgemeine Hcrzatrophie kann auch die Folge ines Druckes auf das Herz sein, wie solcher bei maspgen wäs seligen Ergüssen in den Herzbeutel, oder bei starker Fettausiagerung auf das Or gan stattfindet. - Mitunter wird da? Uebel durch Verengerung oder Verkrei dung der die Herzwbstanz ernährenden Gefäße, der Her:ar:erien, veranlaßt. , j Die theilweise Verkleinerung des. Her zenS dagegen stellt sich nur dann ein, nachdem auf daS Organ lokal beschränkte Schädlichkeiten eingewirkt und entlpre chende Veränderungen veranlagt haben. Sind z B. die Klappen,, die an den Dttindungen der Vorkammern in die Jammern angebracht sind, durch ent zündliche Processe und deren Folgen der artig mit einander verwachsen, daß die betreffende Mündung sich verengert hat, so erfolgt regelmäßig Verkleinerung der Kammer, denn diese vermag sich nicht vollständig während der Ausdehnungen zu füllen, die sie nach jeder zum Vor wärtstreibe'y des Vlutcs nöthigen Zulammenzilbung durchzumachen hat. Sie hat also beim Borwärtstreiben der gerin geren Vlutmenge eine geringere Arbeit zu verrichten als bisher, eine geringere Arbeit aber, als ihm ursprünglich ange paßt worden, führt stets Verkümmerung, iines Muökeks herhei Ebenso verkümmern und verkleinern sich die Vorhöfe, der rechte wenn ein Hinderniß an den in ihn mundenden Stämmen der Kör pervenen stattfindet ; der sinke, , wenn das, Hinderniß an der Mündung der Ge säße sich ausbildet, welche ihm paö Blut aus den Lungen zuführt. ,Daß wenn der eine oder der andere , Vorhof in Folge zu, geringen VlutzuflusseS sich verkleinert und verkümmert, auch die entsprechende Kammer sich an dem Vor gang belheiligt,,ift, nach dem Obigen nicbt andcrs zu erwarten. ', Auch dürfte es klar fn. daß während in der er Wanten Weise die eine, Herpartie sich verkleinerte eine andere, Mit'Hinstchtluf die Vlutrich:ung im Herzen, hinter ihr gelegene 1 Partie , sich . vergrößern muß. Eine besondere Art deS beschränkten Echyundes d.r Herzsubstanz beobachtet man auch nach Entzündungen derselben, die mitunter harte, derbe, fast lederarti ge Echwi'elen zurücklassen., ,',! , , Die Erscheinungen, , welche ,' die ange, borene leinheit des HerzenS veranlaßt, bestehen in großer Schwäche, Neigung tu Obnmachten und Henklopfen, und in hen ferneren Zeichen der Blutarm'ith und Bleichsucht, wozu sich meist noch ausgeprägte ! hysterische? Leiden gesellt. Bei der Herzatrophie sondern sich die Erscheinungen, je nachdem daS Herz in t.:. crLi:i.zi. ..-v i.'o.t. . j lemer iiavuai uno in ge augemel j ner Körperzustände oder zwar in feine I Totalität, aber durch Leiden des OrganS ! selbst, oder endlich nur in. beschränkter , Auedcbnung ergrissen werden ist. Im i tsten Falle verschwinden die Zeichen de, Herzerkrankung unter den Aeußerungen 1 der allgemeinen Entkräftung. d.'s lang ! samen Absterbens, wie man es bei alte s schwachen P rsonen und gegen das E. de der erwähnten Erkrankungen beobachtet. JK dagegen die totale Verkleineruna au? , lokale Ursachen, 'Ergüsien in den Herz beute!, Verfettung an hFr.H:rzoberstäche,
eistutwungen der ranzrrerlen je. fcsttünet, so stLen,sich sebr bald die g?ici,fn gtstörterHerzchätiqkeit ein, eS ,u Herzklopfen zur Blutüberfül d-V;m, und hiervon abhangig bläulichen Verfärbung der Haut. dicken und 'sichtbaren Schleimhaute, zu Uchemströmmigen und Wasseraustritt m das UnterbaUtzcllgewsbe und in die gro tn Köcherböblen. Aehnliche Erscheinukgen erfvlaen nach beschränk' Verkleinerung der Herzkam. ern. . Unter allen Umständen ist der H.stoß mehr oder weniger abgeschwächt, zuweilen kaum fühlbar, der Puls eben, fs sehr schwach und klein, oft auch ver jangsamt. Dieser Befund und die son :.. Ktuzt;t.u
l"ö"J'i'V 0 VvViivk, Verein mit dem Ergebniß der Ilntersuchung mittels -des Perkussionshammers und des Hörrohrs, wobei eine Abnahme des gedämpften Schalles nachweisbar wird, der unter normalen Verbältnissen dort am Brustkasten hörbar ist, sowie eine Mschwächung der Herztöne sicher die Diagnose. Die Vebandlunp deS Uebels beschränkt sich darauf, altersschwache vnd herunter gekommene V:rsonen durch geeignete Diät bei Kräften zu erhalten und da durch die ungenügende Herzthätigkeit möglichst auszugleichen. Der Hund des Nordens. ?k a tu? geschichkiche Betracht u n g von L. Mau. Jn kalten Gegenden, namentlich ander Nordküste Sibirien?, sowie in vielen nördlichen Landstrichen Nordamerika'S, wo eS gar keine Pferde giebt, ist der Hund das einzige Zugthier. Für dle besten Laufer unter allen Hunden gelten die auf der Halbinskl Kamtschatka. Diese ähneln dem Wolfe ; Schnauze und Ohren sind bei ihnen spitz. Sind die jungen von der Muttermilch entwöhnt, dann bindet man die armen Thiere an einen Pfahl, damit sie sich an'S Stillliegen gewöhnen. So lange sie nech klein sind, werden sie mit esner gutkn Fisch suppe gkfüttert. Diese mundet ihnen vortrefflich; später machen Fische ihre Harp nahrung aus. Im zweiten oder dritten Jahre werden die jungen Hunde mit mehreren bereits geschulten vor den Schlitten gespannt. D Neulinge wol len nicht ordentlich gehen, doch nach mehrmaligen Versuchen begreifen ', sie, was sie sollen. Zu einem Gespann gehören sechs bis zwölf Hunde. Bei mä ßiger Költe schaffen sechs ine Last von sechs', bis fiebenhunrt Pfund in drei Tapen sechszig Meileü weit; dann aber bedürfen sie, bevor man die Reise sott setzen kann, eines Ruhetages. Der Schlitten besteht aus Holz ; Ei len kommt an ihm aar nicht vor. Die tinzelnen Theile desselben sind mit Rte men von Walroßfell befestigt, so daß sie bei heftiger Bewegung gehörig nach den und sich biegen können. Bei de? Fahrt sind die Hunde kaum zu bändigen. Zuweilen muß der Führer sogar von Schlitten springen, um nicht in den Ab gründ oder, Fluß zu stürzen. Er kann nlsdantt froh sein, wenn er im nächsten Döi fe sein Fuhrwerk zerbrochen wieder findet. Oft machen sich die Hunde frei und flüchten !n die Wälder. Der Fuhr mann darf nie den Schlitten verlassen, wenn er Nicht haben will, daß die Hunde plötzlich ausbrechen und mit dem Schlit ten davonlaufen. Ein gut abgerichteter und besonders kluger Leithund führt die Spitze des Gespannes. Dieser verfolgt sichkr den Weg, den er einmal kennen ge lernt hat; auch die Hütten findet er wieder, bei denen man sonst, angehalten hak, selbst dann, wenn diese mit Schnee überschüttet find. Erachtet, hesonderS wenn er bei seinem Namen ge rufen wird auf daS Wort feines Füh rerS, welcher v?rn auf dem Schlitten sitzt. Den Gebrauch der, Peitsche ver meidet man, wenn es irgend möglich ist ; hentt der bestrafte Hund beißt auf seinen Nächsten Kameraden, dieser wieder auf einen andern los, und so geht's fort, bis das ganz? Gespann in Unordnung ge? räth. Sind die Hunde erschöpft, und ist das Ziel, welches sich der Reisende ge steckt, noch weit oder bricht die Nacht her an, dann wird Halt gemacht. Der Führer schaart alsdann im Schnee eine Grube aus, .nimmt den Hunden die Sielen ab und legt sich, in seinen Pelz gehüllt, hin ein. Die Hunde lagern sich nun um ihren Herrn und schützen'apf diese Weise ihn und sich selbst vor der "grausigen Kälte. Im Frühjahr laufen, sich die Hunde avf den, Seekrusten wund.' AlS dann reibt man ihnen die wunden Stel len mit Branntwein em und zieht ihnen über die kranken ' Füße Lederstrümpf Die nordischen Hunde haben ohne Zwei kel - ein , mühevolles Dasein. Wenn sie dabei wenigstens ! nicht Hunger leiden dürften ! Den ganzen 'Tag müssen sie aber auf! Reifen mit hungrigem Magen laufen; denn zum Frühstück giebt'S einen halben Fisch und erst zum Abendbrot eine Portion,.welche auS zehn Heringen besteht. - Oft giebt 'man ihnen sogar verschimmelte Fische,! an deren Gräten sie sich fast immer daS Maul blutig ri ßen. , Ihren Durst können sie mit Schnee und EiS löjchen. Katarrb knn nicht tuxiit werdet , !ij,;, ' .. . ,. ' : , ' - -' - - ' . .j ," , ..... , " : " ... . i"-"11! , . , : ' ..... "j1-" ;! durch loyale Applieakinsn, da sie den Sitz der Krankheit nicht errsichen , kon nm. ,,'K.itarrh ist eine Blut- oder Eonstitn'ions Krankheit, und um sie .zu hei, len , müßt ' Zkr ,'n icrliche Heilmittel nehmen. Hall's Katarrh-K.lr wird eingenommen und wiift direkt aus daö Blut und die schleimige Oberfläche. KaZ'S Katarrh..'! :r ist keine Ouackfalbe? Medizin, '.sie wurde seit Jahren vyn einem der besten Aerzte dieses Landes verordnet und ist ein regelmäßiges Recept. Sie besteht aus ben b?st?n bekannten Tonica, verbunden mit den besten Blutrcinigungsmitteln, dir di. rcct auf die Schleimoberfläche wirken: Die vollkommene Verbindung der zwei Bestandtheile ist es, was solch wundervolle Resultate bei der Heilung von Katarrh hervorbringt. Laßt Euch Zeugnisse umsonst schicken. F. 3. Ct h t n 1 1) & C o., Eigenth.. Toledo. O. Verkauft Kon ÄnntK,krn. : PeeiS 75 C.
Erklärung einer Tividcnde
fi:rdlc;Z0ktl0tt-irdor' HKKIHi Das Direktorium der ConsumerS Cas Trust Company hat am Dicnnag, den 20. Dezember 1892 folgenden Äeschluß gesaßt : , Dtschlossen, daß eine Dividende von S Prozent erklärt und bezahlt werde auf den Rennwerth der Ecrtisikate, ausgestellt von den Trustecs der esellfchast, und, den aus Rechnung des Grundkapitals subskribirten' und b! zahlten Betrag rcprascntircnd. Beschlossen, dan iene Drozent Dividende als Anzahlung des Betrages der bis 1. Januar aufgelaufenen Zinsen auf besagte Eertisikate gelten sollen und daß dre Bncher für Uebertragunaen von Eertisikatcn vom 1.2a nuar 'Um bis zum 15. Januar 1893 geschlossen Um sollen und daß besagte S Prozent Dividende an und nach dem 15, Januar 1893 an Personen bezahlt werben, welche die Ecrtisikake am 1. Januar 1893 besaßen und dieselben vor dem 30. Januar 1893 in der Office der Compagnie rcKrüskntiren." IZemeut Izmatt, ' ' .Betriebsleiter. N u e r Metzger -Laden Meinen Freunden und dem. Public kum dien? zur Anzeige, daß ich am Montag, 2 Dezember, eine neue Metzgerei 359 & 361 DirginZn fivetuxe. eröffnen werde. Rudolph Böttcher. FeiertagsgeZlHenw Für Damen: Pelzkragen, Muffe, Boas :e. in reicher Auswahl. Für Herren: Hüte, Handschuhe, Binden und sonstige Ausstattungsar tikel in großer Auswahl. Man spreche bor bei S.Mböl'FS!', N. W. Ecke Pennsylvania und Mai'ttnotnn Strabe. - . r . '"" lzgJr-'&' -rTH-"? . V- m v ls njipjujfinr ovn uuu ua; iruruua. Wolltttchton nrrsZestetlt. Erbschaften von Europa eingezogen. s'ÄÄil OZsi: No. 70 Ost Market Straße. tls n 1(H0. George RoiZMäim Vs JLiaztJ-.z:. l.2 v . .. & hmM ?wmm ?iVuti v i3 UMsWBÄ. HtesS5 Office: 2L M!Ä Ttlawarestr. Ställe: 12, m, 121 128 Ost Warlftr. dnJn Mi, 7)5 'i, ac uS Ia6L Regelmäßige DanpfsKifsfahrt zwischen Baltimore u. Bremen, durch die itfueeft PsA5mkMlZfe erster Klaff - München. - Dresden. D ldenburg. W e im a r. ' D a r m st a d t, Blut t g a r t. - K a? lör n h f. r. szutö.H60 bl?z soö. 2ivjsedonäookH22. Rundreis BlLete z ermäßigte Preise. . Die obigen Stahldanwfer sind sämmtlich neu, von vorzüglichster Bauart und in allen Theilen bequem eingerichtet. I - Länge 41543-1 Fuß. Breite 4S Futz7 ' Elektrische Beleuchtung in Len ÄSuraen. Weitere Auskunft ertöeilen die General WenW vi''. ...- A.Schuniilcher k Co., Vnl timore, Ätd. . ' ' No. S Süd Say traie. oder deren Vertreter im Jnianv. ! ' ?A l e . Sl tzge r und G e br. Iren 1 1 i Jndianavvli. i.'-",y-: -' MDlMMWMWS' X'oMl!;;i,,feii;;!: , Hübsche Vasen, Dinner SetS, m: Hängelampen und ,2pielwaaren t sehr um l . - ;. A. F. IlEXTSCirS Si , ,; ,h,i..i::!i:.:ih,ir,!S!,, SY S Sl" 1 j: : : ,! p'fJ ,'':; 1 'MJ-'mtJ ' 1 Bargarn Store, tiUJ.!: P'Wim4 19 Virginia Aoenue und DHDD14,No GeruzaitLungTonio heilt jeden Husten. Okevrk'ul ?111e. kuriren nervösen Kopfschmerz und rewiZen daZ Blut. , Bei allen Apothekern 25 Gfi4(. J. D. Pcarsoii, Ui VtassachsctiA letr., ic P,rl.
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