Indiana Tribüne, Volume 16, Number 95, Indianapolis, Marion County, 23 December 1892 — Page 1

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Indinnnpolio, Ind. Ldiwrielle s. Einige interessante Momente aus der lehten Jahresversammlung der Federatwn ofLabor lassen sich immer-1 hin hervorheben, welche zeigen, daß nach und nach, wenn auch sehr langsam! doch em neuer Geist einzieht. Wir sind allerdings nicht pessimistisch genug. um, wie das Philadelphia Tageblatt" aufemehle und da gefallene Aeuße-I rung gleich große Hoffnungen zu bauen, aber wir finden Uns doch immerhin in dem Bewußtsein gestärkt, daß trotz alledem und alledem" der Fortschritt einen, Weg sinben wirb. Wir haben dabei hauptsächlich auf eme am Schlüsse der Convention anenommene Resolution belüalilb voli-

ischer Aktion Bezug. HiMbe lau- muß der Mehrwissende undBesserbeet: ' -' - l aabte der araken Matte vorauSaeben.

. . Sei es beschlossen, daß die Ezecu. j ive angewiesen wird, eine energische Kampagne der Aufklärung zu inszeni en. Zu diesem Zwecke, sollen Agitaoren ausgeschickt und die Unionmitglieder mit sozial-ökonomischer Lite, ratur verseheuwerden. um den WirungskreiS de Gewerkschafts Mitglie- - der in BezMuf 'politische Aktion zu erweltcr., : doch soll keme partci-Po itik in die Unions getragen werden! ES ist Pessimist sch vom Philadel. phia Tageblatt"' in diesem Beschluß schön einen neuen" Trades ttnionisnuS zu erblicken, .und die Bemerkung einen neuen Uours emgcschwgen" halten wir vor aung auw noch su? ubertrlcben. Wn ziehen es vor, einstweilen mhig abzü w ..m ui.rif..c r . . i i i vuiiiu, un u .juqcyiup uugqun i wird. Da die Ausführung zum g70' I (M.If t ' '"" Ä'" . ... m . ... I i.i)iv in anoen eines omper iegt, sind wir immer noch sehr zu Mißtrauen geneigt. Immerhin aber in. . . : .. ..ifx.tii . . .. . ! r I i,i cm k5v"!ir.ll, oap o.e pottl.,qe Aktion nicht ganz ignorirt wurde. Daß man oie ragmeire ocs v,ejcylu,zes ve. gr.ss,! oas zelgr folgende stelle aus oem Verzqie oes 'pyilaveipdia ag- . jfl . .a. j. . j. . .1S Dciegat ccarthy beantragte Da uopiim aus oen l,a? zu legen ; , ver Antrag wird abgelehnt und dann das . r i . . m 4 -uo,illUl Mll auen gegen zmel nm. :.1.n-L. l . ! rr . . .".i I men angenommen. Vie 'Lelegalen jv . tt . . . jf n ' .... . . , , I 'carlyy uno layoss venangren, t. F z .-, ...,-.'-. r ; . ftr , , I cos sur ewige Jetten inr :ame als ' ' , .. . I ' m ' ' , . '"r.," fc1 i" . ..,! I egne? oeslntrags im prolorou vermerü.weroe, was ge,qay. . i a,; " '' r r 'ti ' Beztlchnend ,,t eS auch, " daß gewisse I Leute, welche bisher lhre sozialistischen Ideen veryelmllchten, sich oeellen, solche! zu erklären. . Wir führen betreffs dieseS Punktes folgende Stelle , auS dem genannten Berichte an:" " ... . Morgan sagte, gewisse Delegaten hatten d,e Manier, alle solche schlage als sozlalistlsch . hinzustellen und dann Tiraden gegen den SozialiömuS zu haltend Der absolute Wi verstand gegen alle Einmischung der Regierung komme von den Anarchisten, mit welchen er keine Sympathie habe. Die? brachte McGuire mit der Erkläung ! auf die Beine, er wolle nicht in diese Categorie gestellt sein, er sei eher! Sozialift gewesen als Morgan. Dieser antwortete kaustisch: Mr. P. 2. McGuire war wablter Beamter, der Sozialistischen Arbeiterpartei, welcher iü miü im Zabre 187!. anschloß : die Prinzipien, welche die Partei damals vertrat, vertritt sie beute noch." McGuire antwortete darauf, er sei noch nie ein bezahlter Agitator der

Sozialistlschen Arbeiker-Hartn gw sen, aber' er scheue sich nicht, ö!e Erklarung abzugeben, daß er auch heute noch ein so guter Sozialist sei, als einer hier gefunden werden könne." Es ist immerhin etwas, daß McGuire, als einer der obersten Beamten der Federation" dies erklärte. In seiner Abschiedsrehe bemerkte GomperS : Ich sehe, baß ich mit dörschreiten dem Alter nicht konservativer, langfa mer werde, sondern radikaler, ja meine Ideen sind so -radikal, wie sie nur sein können. Aber vorwärts arbeiten müs sen wir doch, Schritt für Schritt. Wir dürfen nicht schneller gehen, als unsere Mitglieder gehen wollen. Ich werde folgen, wohin mich die Trades-Unionö immer führen mögen, jeden den sie haben wollen, mache tch zu bem meinigen. Wenn ich meinem Drang folgen und meinen Ideen, solange ich diese Stellung bekleide, Ausdruck geben würde, bin ich überzeugt, daß .ich den ArbeiterOrganisationen einen großen, unberechenbaren Schaden zufügen würde. Von demselben Charakter, wie diese Aeußerung war auch die McGuire's, daß er persönlich für die Resolution Morgan's sei, daß der Staat die ganze Produktion in die Hände nehmen solle, aber die Carpenters, die er vertrete, seien in Bezug auf diesen Punkt noch nicht reif. Damit zeigen diese Herren, welche als Führer gelten, daß sie gar nicht daS Zeug zu Führern haben. Sie lassen sich tragen und schieben und wollen keinen Schritt über den Punkt hinausgehen,, auf den sie geschoben werden. DaS mag in Bezug auf die Ausführung ihrer Amtspflichten richtig sein, in Bezug auf die Vertretung von Ansichten aber, in Bezug auf bie ge! Mae übruna ist es aan, falsch. Da 1 W ur 1 r ; . r . .- - - 4i - - r- vT, C , v " -t da darf er- nicht hinterhertrotteir, und sich führen lassen, anstatt? zu . fuhren: Der Führer der stets die Hand am Pulse der Menge hat, um sich in Allem so nach dem PulSschlage zu richten, daß er selbst nichts zu seiner Beschleuni auna tbut. svielt eine traurige Rolle u r I . und ist eine Null in der Welt deS Gei ites. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. jZür Znbiana : Schnee - heute und heute Nacht, der möglicherweise zu $U zen wird. Wärmer am Samstag. m .11 i. , i-ni. . . . - . U t W t t st ll 1 U st st 8 st T I st l tt in H o m e st e a d. ' Eb ie ara. Va.. 22. De,. Äler befinden cb vierOvfer deSVeraiktunas. tentatS iu .Homestead. Dieselben -w . aittn gut bezahlte Stellen in den Carnegie'schen Stahlwerken, wurden er bald von der geheimnißvollen gnkheit ergriffen. Die Leute eräblen. scbon nack we ' V r niaen Taaen seien sie von beftiaen Mmofen und Durcksall befallen wor W ... ' ' ' ' ' ' " " n. Da andere Arbeiter in derselben ttt twt kamen kie in ' ' ' 1 " d Ueberttuauna. daö die Krankheit den Geauß deS WasserS'Zn den ' ' .-. . .. . " Werken verursacht worden sei. : ' ' m.k,s., Artts'k, J V- WMMVMIM FHI WMIIV ' ' 11 . - xine Besserung zur ftoiae und scklieb " " " " s waren die Leute dolljtändia ar beitsunfähig und mußten sich nach Hause begeben. Vo m K r a n k en b e tt e Blain e's. Washington, 23. Dez. Wie Dr. Johnfton heute Morgen sagte, ist s der Zustand deS früheren Staatssekre

Dor-stärS.Blaine seit gestern wenig veran

dert. Er hat eine ziemlich gute 9acht gehabt. Ausland. 3 u m P a n am aschwinde l. Paris, 22. Dez. , Ein hervorra gender Abgeordneter, der nicht Mini ster ist, sagte heute, der Präsident Car not habe ihm erklärt, er sei entschlos sen, daS Ende des' Panamafkandals abzuwarten und darauf zu sehen, daß alle, räudigen Lchase.. ausgeschieden wurden. Heute stnd es die Bonapartisten I rr't'.r. ! . weiqe ncy vie qwierigreiren oer e publik zu cutze zu machen versuchen I Zhre Führer haben in geheimer

Indianapolis, Zndiana. . Freitag, ösn 25. Dezember 1892

ung " einen Ausruf an M Volk entworfen. worin eS aufgeföKrt wird, das Haus Bonaparte, . wieder zum Thron zu berufen. Dieser, Aufruf soll veröffentlicht werden, Wald er ie Zustimmung des Prinzck'Meiov.er-. halten hat, der jeßt als. daö Haupt der ehemaligen kaiserlichen Familie gilt. Die Regierung legt ihren Umtrieben aber nicht so diel Bedeutung bei, wie denen, der Monarchisten. !.DaHauS Orleans hat noch einen großeuAahang in den Prödinzech vldie"Wbetem jüngsten Besuch der Gräfin von PäriS zeigte, wo Hunderte sich herandrängten um ihr die Hand zu küssen, un.d.ihr ei ner Königin würdige Ehrenbezeugungen erwiesen wurden. Diese Anhanger könnten leicht zu einer '.stärken Kundgebung veranlaßt werden," welche nur schwer zu unterdrücken sein wurde, und die Sache' ber Rsyalistea würde die Sympathie von Hunderttausenden beschwindelter Attionare WHaHaÄa gesellfchaft finden, welche' für den Aser - BonapartiSmus, der nur.-vom RuhmeNapoleon's I..lebt, nichtübrig haben und dleepbi?Ha,ssen.' " Der Kammerpräsident Floqutt er schien heute als Zeuge vorHezn UntersuchungsauSschuß. Er erklärte. ,"entschieden, von der Panamagesellschaft niemals Gelb für irgend welche Zwecke erhalten zu haben. Der frühere'.Bauenminister Aves-Guyot wurde vor den Ausschuß geladen, um seine Angabe zu erklaren,' baß eine Ramensliste der am Skandal Betheiligten vom Präsidenten Carnot gesehen worden sei. Er erschien aber nicht und erklärte seine Wetgeung damit, daß , em Spion-seine Worte entstellt habe : und baß K nicht wünsche, den Namen deS Praßheaten n den Skandal hineingezogen zu lseYen. ' ':-'v;. Vt General Saussier, Gouverneur von Paris, hat eö entschieden . abgelehnt,alS Schiedsrichter in dem .-Duell zwi Der Abschied Deroulede'S von seinen Freunden, alS er, nach dem- Rennplatz bei St. Quen fuhr, ws das Duell stattfinden sollte, war sehr ruhrend Er umarmte und küßte sie. wiederholt und versicherte, er werde, in einer) der Ehrenlegion würdigen Weise zu sterben wissen. AlS beide Parteien' auf dem Rennplah angekommen waren, wurden lu Pistolen von den Sekundanten geladcn, worauf diefe die Distanz "ton 25 Schritten abmaßen und der Arzt seine Instrumente zurechtkegte. Clemeneeau und Deroulede waren ehr bleich, zeigten aber- kein Zeichen von Schwäche. Nachdem die Duellanten drei. Mal Schüsse gewechselt hatten, erklärten die Sekundanten die Ehre Beider befriedigt. (Die übliche französische Komödiel) Der frühere .Polizeipräkekt Andneur jagte vor oem unlerjUHungsausschusse auS, Dr. Cornelius Herz habe ihm eine Liste von 100 Abgeordneten gezeigt, welche vondem Zwischenträger Arton für ihre Stimmen zusammen 1,350,000 Francs erhalten hätten, und sagte, er könne fast alle diese Ramen nennen. MariuS Font ane und .CharleSde SessepS wurden heute aus dem Gefängniß dem Untersuchungsrichter vorgeführt, welcher sie zwei Stunden lang verhörte. : v Sie wurden im Gefangnißwagen tcansportirt und eS war ausdrücklich befohlen Worden, ihnen keinerlei Vergünstlgungen zu , gestatten. Heute Nachmittag Wurde der frühere Abge ordnete SanS-Leroy verhört. O ccblssSnachricdten, Angekommen in: , Lizard: Passirt: La Bourgogne" von New Jork nach Havre. ' Southampton: ,Trave" von New Jork nach Bremen. , Sie Orüdug des Panama ::li:(0liMT: 'Ueber die Aussagen des Unter 's. chungsrichter, Prinet vor der Enquetemm , sinn e n yluilsaae h f flü früheren an Wichtigkeit übersteigt, ue? T W.W y gen jetzt folgende Einzelheiten vor: cvx L "c. it-i.-s....-l-:Ai

scheu Deroulede und Elemencknu- zu. taufen. - Einige begnügen mit 50 sungiren Das Duell aud iFslge! '7,25 'Franlen. Ab, da ist -die ' . . Z, u rt ' xJ r kleme Zahl. Andere ? machcn grösere dessen heute statt und verlief unblutig. Ansprüche hierin, man mus Mit ihrer . ut-e.! rr .' -i' l't . am '"..' "" 1 "

lÄ' m ihrer Kostgänger. Namens Adam Blatz. Verordnung deS ersten Präsidenten am- r.:,' ssäää . ä SKÄÄS

nayme von Haussuchungen bei oen hauptsächlichsten Unternehmern. . Meine Aufgabe war auch zunächst nicht, nach ütamen zu suchen. Erst später habe ich die Untersuchung auch aus die Bestechung ausgedehnt. Ich hübe bei Reinach Haussuchung halten jagen wollen, wurde , aber inmitten meiner , Bemühungen unierbrochen durch die Antlageerhebung . seitens d:S Gene ralprolurators. Der Gründ, weshalb ich bei Reinach Haussuchung halten lassen .wollte, war folgender: Dieser hatte, für.Publicitätskosten 9 Millionen erhalten, und er wies nur die Verwendung von 3 Millionen nach.' Ich erhob also gegen ihn die Anschuldigung, einen Theil dieser Summe unterschla gen zu haben." " Nach Prinet wurde der Teputirte de Lamarzelle vernommen.' Im Jahre 1890 hatten Le Provost de Launay und de Lamarzelle in der Kammer beantragt, daß die Debatte über die bezttglich der Panama.Affaire eingegan genen Petitionen eröffnet werde. ChaS. de Lesseps ersuchte damals Herrn de Lamarzelle um eine Unterredung; Herr Lamarzelle willigte ein unter der Bedingung, daß Le Provost de Launay derselben beiwohne, was auch geschah. Herr de Lamarzelle hat nach dieser Unterredung dieselbe sofort aufgeschrieben und dieses Dokument hat er der En-quete-Commisflou mitgetheilt. Hiernach hat Herr Charles de Lesseps dem Herrn de Lamarzelle erklärt, daß die EmissionZkostcn beträchtlich waren Und daß die Unternehmer enormes Geld verdient haben, und zwar hat er das in folgender Weise ausgeführt - Es kommen bezüglich der Emission kosten zwei Fragen in Betracht: die des Garantie-Syndikats und die der Presse. Als wir den Suezkanal bauten, war von diesen Ausgaben nicht die Rede. Man beschränkte sich darauf, in den Zeitungen zu annoncirer, und das war Alles. Aber jet haben jich die Sitten geändert. Bei jedet . Emission muß man sich die Mithilfe der Zeitungen durch Geldzufchüsse sichern, damit die Affaire,' die man lanciren, will, dem Publikum unterbreitet wird. Die -v. , .... w . Ä

Journailzien oeuurmen uns dann, a es werden sogar in solchen Augenblicken Blätter gegründet, ' von denen oft nur eine Nummer, erscheint und deren Angriffen 'wir vorbeugen, , indem wjr' sie Starke rechnen. Wir gaben keine. Mew sualikäten, damit unS die Journalisten inden ZwischenräUmen zwischen den einzelnen Emissionen günstig blieben. Mr-sagten ihnen: . Seid recht nett, sonst bekömmt Ihr nichts be: der nach' ften Operation!" Unsere Emisstons kosten! waren nicht so groß, wie man sagt. . Die Emlssiottskostcn der Äille de Paris betrugen 10 Proccnt, während unsere Kosten, aukgenommm bet . der letzten Emission derBondS mit Loosen n ema s so hoch stiegen. Der Vermaltilnrath gab mir eine bestimmte Summe für diese Kosten, aber im Uebngen verlangte ich unbedingte Vollmacht und ließ nicht zu. daß er sich in die Detailsragen einmische. Selbstverständlich sah ich alle Quittungen lÄber das Gels, welches die Journalisten empfangen haben, aufbewahrt; alles dieses ''ist in den Händen des Liquida torö. 'Soviel von der Presse." Seltsamer Eadetietthrattch. Ueber eine interessante Sitte, die noch deute in der Bundesschule der Marine Cadetkcn von Annapolis, Md., besteht, schreibt man von da: 'Dem Fremden schemt es n spashatter Widerspruch, daß hier dem Cadetten auf jeden Tag der vier Jahre, die er in der Anstalt zubringt, 30, CentS G?oa-l5elo" bewilligt werden, und es doch jedem Cadetten, welcher stark gei stigen Getiaulen oder auch dem. Tabak in irgend einer Form sröhnt. im Ent deu'ngsfalle schlimm geht! Damit ver HM es sich aber so: Einem uralten Brauche in unserer Marine entipre ch.nd. waren bis zur Zeit, als Hayes Präsident wurde, wirtlich tägliche Krog Rationen verabfolgt worden. Bekanntlich kam es unter , der Hayes'. schen Verwaltung, zu einem besonders lebhaften Temperenz-5?reuz;ug welcker namentlich', von Haye Gattin Lucy unterstützt wurde.. Damals erließ der Congreß auch ein Gesetz, welches die V.'rabiolgung von Groq-Rationen in ver Marine' verbot. Da man aber fürchtete, daß die' völlige Abschaffung des altebrwürdigeN' Brauches zu einer Meuterei führen könnte und die Vesürchtung war nicht grundlos so wurde bestimmt, daß an Stelle dieser Rationen täglich 30 Cents Grog.Geld gutgeschrieben und nach Ablauf der vier Jahre t ausbezahlt werden ' sollten. So kommt eS, daß der Flottencadett einen schätzenswerthen ,, Vortheil vor bem Westvomter voraus hat. . Denn wenn er seine Kreuzfahrt als "midshirn man" antritt, kann er im Ganzen 5406 Grog.Geld" erheben; es braucht dMeS Fl dann auch - Nach zwailziqjühriger Ehe !k ;iuuuiuviüii, jk. niuu ihrem Gatten mit ewem tft in Binghampton. R. ,

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gegeben von den M ! 1 1 fettiata Hiiks-Vereins am Montag, den 2. Dezember 1892 in ber rn-" Männerchor alle. Eintritt ,, 23 Cents a Person. Office der MsWIWKkW SZ. Dezember I8SS. Die vereinigten Banken von Indianapolis, erden am Momag. den i. Dezember geschlossen fein, n diesem Tage fällig werdende Wechsel sollten cm Samstag, den 24. Dezember bezahlt werden. William VeSlei, Wa ollen. Manager. N e u e r Metzger -Laden Meinen Freunden und dem Publikum diene zur Anzeige, daß ich am Montag, 26. Dezember, eine neue Metzgerei 359 L5 61 Wirgini vsnus. eröffnen werde. . ' ' ' " ' Rudolph Böttcher. "m-HTi ttp -rj-fyx T?n Saloon u. Billiard-Hall Ro. 92 Oft Washington Str. I ahn Me l lach e r, Eigentbümer H Pl R 1 B"1! MrffKW lhi oAwit ! 1 1 I 1 5 E I 1 1 "l'WIr mai bonotablT, by tbw I 11 j 3 I I ll! I t1". yooaf or lj,nl Inibtir Itfi BJe I V l I wnlcliti,whwrthyli.f fi 1 I Mi oo can da the work. tUtf ta leara. W Airnlih vxUiox. We un rog. Ko rUk. To eu drrat Tourtpr moraaiMi. or all romx Um to ihm wrk. TU aa nilre.jrn.w leadmd drisx woodersut nee to mrj woskM. ücnmun i wriuif xrom m co prM mfmtröa, and nor after m Uul iMrtoaa. W eaa fWtnuk fvm Um a,. plraat andteaok T2?jLEfr V Maat uoUli kr. rail at fUMÄ. 7SO CD 4b t? UU MäSUm W ' ' , a ! . f V JL ü .Hiesiges. 'IkkFreche Diebe. : ' '" .. James Keach, ein Maschinist der Malleabft Äron Works hätte Mittwoch Nacht eine schone Erfahrung mit . zwei Dieben. Keach ist Applikant für eine Pension und es wurde daS Gerücht verbreitet, daß er seine rückständige. Pension erhalten habe. Zwei Diebe er brachen daraufhin-sein Zimmer im Bra'den Block und, durchstöberten AlleS nachdem Gelde. Keach kam gerade nach Haufe, als sie das Zimmer verließen, er wollte einen der Dieke..fest halten, aber ein vorgehaltener - Revolver flößte ihm Respekt ein. Er ' mit bett den Vorfall der Polizei aber die SpiDuben, welche übrigens nichts tt beutet haben, sind bis heute noch nicht erwischt. ' ; Schiedsgerichte. ö - Eine Versammlung des Eommercial Club war auf gestern Abend berufen, um über eine Bill zu berathen, welche der Legislatur unterbreitet werben soll und welche die Einführung staatlicher Schiedsgerichte zwischen Arbeitgebern und Arbeitern bezweckt. , Sehr großes Interesse scheint für die' Sache nicht vorhanden zu sein, denn es fand sich niht einmal ein Quorum ein. 'Selbst der ; Präsident und s ammtliche VicePräsidenten fehlten. Herr Ketcham von der Brown Ketcham Co. sprach für die Einführung von Schiedsgerichten Herr Helwig von der Indianapolis Chair Co. sprach dagegen und verlas unter anderen Briefen von Fabrikanten einen von Studebaker in South Bend, in welchem sich Letzterer sehr scharf gegen die Schiedsgerichte ausjpricht, weil dieselben in Privatangelegenheiten eingreifen. Herr Conrad Bendcr sprach sich gegen Schiedsgerichte auS, und meinte, daß dieselben, gegen , die Tyrannei" der UnivnS nichts helfen würden. , Pastor Jenckes sprach sich zu Gunsten der Schiedsgerichte auS,, und. nachdem noch einige Andere ihre Ansichten kund gegeben hatten, vertagte man sich, die Sache dem Direktorium überlassend. Vor' dem Sicherheitsrath wurde heute Vormittag der Polizist Mahoney wegen eines Rausches und der Polizist Caldwell wegen eines Rausches und Pflichtvernachlässigung ins Gebet genommen. Erstere? ward abgesetzt, betreffs de, Letzteren ist noch keine Entscheidung erfolgt.

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