Indiana Tribüne, Volume 16, Number 92, Indianapolis, Marion County, 20 December 1892 — Page 2

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. Erscheint Täglich und Sonnings. Die tägliche Trift üb e" taget durch den TrSger 22 Ernt per lösche, die SklNtZSs.TrtS2ne" 5 Leu:? perWocye. Beide zusumuren isCent odrr 63 QtntS per Monat. Per PoA iÄcf it in Vor ausbezahlunz per Jahr. Cfftcc: Z 30 Oft Maryland Straße. Indianapolis, 3a., 20 Dezember '92. nt tut KaYkkopfBedeckug. Die fabelhaften. Fortschritte, welche kimuerdinzs in der Hautfchabungs' und UAebertragungskunst erzielt worden sind. haben auch unseren bedauernswerthm , , Mitmenschen, die kahl- oder glatzköpfig durch daZ Leben pilgern müssen, wieder eine tröstliche Aussicht eröffnet. Diese Aussicht dürfte um so freudiger begrüßt werden, als da vor einem halben Jahr verherrlichte kalifornische Haarwuchs ,; Brünnlem bereits im Sande verlaufen zu sein scheint. Im vorliegenden Jalle 5 handelt es sich zwar nicht um das Neu wachsen des eigenen Haares, aber im merhin um etwas Besseres, als eine Peirlcke, um Etwas, ba5 wen:g!ens ein Bestandtheil des Kahlkopses wer' den, kann. Doch zur Sache. Ein vennsylvanischer Haut Auftra gAgsDp?crlllift. Dr. John Ege von : Reading. hatte schon vor etwa einem Jahre sich dadurch bekannt gemacht, . daß er Haut dom Vorderarm eine Farbigen auf das Bein eines Weizez lehr erfolgreich übertrug', weiterhi stellte er eine gelungene Dime" Mu r feumscuriosttät her. indem er über der Oberlippe einer hübschen jungen Dame einen ganz famosen Schnurrbart an pflanzt?, welcher schnell genug ein Stück von ihr" wurde. Seine neueste und .haarigste- Leistung aber voll brachte er an Charles Müller, einem Bewohner der Bundeshauptstadt, für ' welchen jetzt bald .die kopfhaarlose, die schreckliche Zeit" für immer vorübe' sein dürfte. Das Material zur Verdunkelung von "Müllers angehendem Vollmond ent , nahm Dr. Ege vom Kopse des Herrn Gertiesu. Er entfernte von demselben K ein mit Haar bedecktes Stück Haut von 12 Zoll Lange und H Zoll Breite, und i pflanzte dasselbe auf Äküllers ehrmür. fciaem Kopfe an. Nach den lebten Be richten ist die beste Aussicht dafür bor' Handen, daß das verpflanzte Häut und Haarftück bei Müller vollkommen an wächst. Ebenso gut. wenn auch mit mehr Umständen und Kostm. kann natürlich auch für einen schon vollstSn digen' Kahlkopf eine natürliche Bcdek. kung geliefert werden. Ueb'rZgenI kommt auch der Kopf des Herrn Gertiesu dabei nicht zu kurz. Die Wunde, welche durch die Abnähme eines Theiles de, Kopfhaut verursacht wurde, ist schon nahezu geheilt. Dr. Ege zog - diez?rrissene Kopfhaut so geschickt zu , sammen. daß nur noch zwei kleine ' Stellen frei blieben, welche mit besonde

'.' ?er Absicht behufs weiterer Versuche ' f H?' vorläufig offen gelassen find und später

wiederum mit einer haarigen Haut be I deckt werden sollen, aber nicht von einem Mitmenschen, sondern von einem geeigneten Thiere. Wächst auch diese Haut nebft Haare aus dem Kopse des Herrn Gertiesu an. so wird der Erfolg

f, des Verfahrens ein vollständiger ctn. Andere Aerzte werden sich natürlich der ' Sache ebenfalls bemächtigen und viel gleicht den Dr. Cae noch übertrumpfen.

zDann wird für die Kahlköpfe auf dem Y ganzen Erdenrund eine neue Zeit an-

brechen, nud Dr. Ege wird vielleicht dauernderer Verehrung der leidenden Menschheit sicher sein, als Pros, Koch ffmit seinem SchwindsuchtsTuberculin; Won sehen wir in der Ferne ein Denk fmal sich zum Himmel erheben, gemidmet vsn den glücklichen Ek'Kahlköpsen. Das hätten die biederen Rothhäute sich auch uicjt träumen lassen, daß ihre 5ttrllnlNg?Mthode in etwas vervollkommneter Form noch .dazu dienen würdet die Menschheit von der Kahlköpflgkeit zu befreien! Wer wei. was 'für großartige Errungenschaften uns das abrutschende 19. Jahrhundert noch bringen wird, ehe es vollends im Ocean der Ewigkeit versinkt! - Friedensrichter nd Kneipwlrth Einzig in ibrec.Art. sind die , Ehara tere, welche das Bergbauerleben :der 50?r Jahre, in Califrnien, Eolorado, Texas und anderwärts hervorgebracht hat, und unerschöpflich , ist' namentlich das Capitel von den gelungenen Rechtsverzapfern, welche manchmal gleich;ei tiz auch andere Dinge verzapsten. Die , mu$?i dieser Originale deckt längst der Rasen: einige aber , Hausen noch heute in dieser oder sener , Rollesa der Eine : odete Andere waltet sogar noch jetzt das Rechtsprlesteramkes schlecht, und :recht, obgleich sie sich in unsere spießbürger liche. pedantische. , langweilige Ze i schwer finden können. ..v; ';';r Zu letzteren gehört auch , Ray Bean. genannt der TeranerRay, oder, wie er sich selber mit souveränem Stolz nannte, das Gesetz' westlich von den Pttos5NlStlbigerwürdeZÜnsangs,d 50er Jahre zum Friedensrichter ge Wählt, u nd als solcher i st er noch immer itex . Schrecke li' :::ölIIeCn1oderrit, Anwälte, welche Veranlassung haben, sich in sei

l .,r:en bemlst'mvel lU: verirren ,ru

t .h?r konnte er es ullerdmas snoch i ganz H anders Treiben. Berufungen gecn

i leine vn;chciöunge it gao es unveomgl -flicht ; wenn ! ein Ferkelftecher sich ein l , fallen ließ, von so etwas zu sprechen, f pflegte Bean ihm seinen sechsläufigen ! !i Revolver unter die Nase zu halten, daß flfl dem Advocätlein das Herz in die Schuhe fli . fiel, und mitMnerAUNVidcrstehlichen I W Donnerstimme lhm zuzurufen : Mein f'Ä Herr, gegen? W , es keine Appellation, verstanden ,?ZM WieAlleskineIgleichen,wa ,Vean ein seltsames Gemisch von gesun 'i dem Menschenverstand, urwüchsiger 1 Nohheit und massiger Gutknüthigkeit. X Lesen und Schreiben konnte er nicht. ,ier das hatte er ja mit ss manchen endern .rcen Geistern aemein. welche

an dem Rad der Geschichte 'mitgedreht haben. Er war zugleich der Besitze? der einzigen Schantwirthschaft im Ort. und sehr oft, wenn Einer wegen eines geringfügigeren Vergehens vor ihn ge bracht wurde, verurtheilte er ihn ein fach, die Schnäpse für den Kraud zr bezahlen. Als die Southern Pacific-Bahn durch das westliche Texas gelegt wurde, hatte ein weißer Eisesbahnarbciter einen Streit mit einem chinesischen Mitarbei ter und schlug denselben todt. Der Todtschläger wurde vor Squire" Bean gebracht und plädirte nichtschul di.. Dieser holte ein xbelieb!ges altes Buch hervor, hielt es ei e Zeit lang verkehrt in der Hand und sprach dann' .Meine Herren, ich finde da ein Gesetz gegen das Tödten eines Weißen oder eines Niggers aber Gott verd mich, wenn das Buch etwas Über einen Ch nesen sagt. Der Gefangene w!rd hiermit verurtheilt, die Getränke für die Gesell, schaft zu bezahlen, und möge Gott sei ner Seele gnädig sein!-

Im Alter von Jahre. Aus Ealifornien meldet man da Ableben von Mark Twain, nicht von dem weltberühmten amerikanischen Humoristen, sondern von einem Mam muthdaum (Sequsia), welcher auf die sen Namen getauft wo:den ist. Das Alter der Bäume mag zu aller, lei merkwürdigen Betrachtungen aus fordern; sehr bescheiden erscheint im Vergleich zu ihm das Lebensalter des Menschen, der Kroneder Schöpfung". In den deutschländischen Forflmlrth' schastsberichtkn wird das höchste Alter der europäischen Waldbäume unserer Zeit aus 800 Jahre angegeben: seltene Ausnahmen gehen jedoch darüber noch noch hirgus. Uneer den kurzledigsten Bäumen wird die B.rke angesührt, welche es aber immer noch auf' 200 Jahre bringen kann. (Zerstörungen durch elemnmre Ereignisse sind selbstverständlich dabei ebenso wenig in Be tracht gezcgen. wie das Fällen durch Menschenhand.) Die gewöhnliche Eiche beginnt im Alter von etwa 300 Jahren am Herz zn verfaulen während die Klefer und verschiedene andere Arten hon Nadelbölzern 500 bis 800 Jahre alt werden. Das Alter der Wooddridge-Eiche aber, in deren Schatten während des amen kanijchen Nevolutionskrieges Lafayette und fein Heer ruhten, und welche al lerdingS nur noch bruchstückweise erhal ten ist. wird von Professor Abbstt auf etwa !000 Jahre geschätzt. . Die staunensmerthesten Baum . Me t)usale.-ns findet man indeß unter den kalifornischen Sequoias, der großar tigsten noch vorhandenen ConiserenGattung, welcher der erwähnte Baum riefe Mark Tmain angehörte. Zu verlässiger Schätzung nach können die selben 3000 Jahre' und darüber alt werden! Mark Twain- hatte seine Zeit noch lange nicht ausgelebt; er ist in der Blüthe seines Lebens"; nämlich im Alter von rund 2500 Jahren, ge. fällt worden, zum Besten des Ameri kanischen Museums der Naturge schichte", in welchem jetzt ein Theil des iZunderdaumeS ausgestellt -werden wird. Nicht nur einer der ältesten, sondern auchiner der größten, symmetrischsten und in jeder Hinsicht . berühmtesten Bäume CüliförnienS war' der dahinge gangene Mark Twain". Er stand im Sierra 'Nevada-Gebirge Unweit, des Mng's River. 250 Meilen südlich von San Francisco und 7000 Fuß über, d:m MeeMMegelSeine Höhe betrug etwas über 300 Fuß. sein Durchmesjer 30 Fuß.',und sein Umsang etwa 90 Fuß. Zu seinen nächsten Nachbarn UVÄ College gehörten Ben Franklin und Grizzla Giant".' die sich noch jetzt, wie drohende Titanen, zum Himmel strecken. ' Tausende von Retsenden blickten jedes Jahr voll Ehrfurcht zu, dieser Dreikaiser-Gruppe unter den Bäumen, zu diesen Ueberlebmden längst entschwundener Zeitalter, hinaus. Wie erwähnt, hat man das Alter von Mark Twain" auf 2500 Jahre ver anschlagt. Er wäre also über 600 Jahre älter, als die ganze ' Weltgeschichte von Christi Geburt an; -er hätte schon ein Altr von. niehr als 250 Iah. ren gehabt, als Alexander dir Große zur W.'lt kam. ein Alter.vo , etwa 650 Jahren zur Zeit von Julius. Eäsar, ein Alter xon'etwa 100 Jahren zur Zeit Karls cö Größen. und schon ein Alter von mehr als 2! 00 Jahren zur Zeit, als Eolumbus Amerika ent deckte! An dec'Zeit, als däs alte Reich Babylon in voller Blüthe stand, war' d:r Baum vielleicht l 00 Fuß hoch, und zur' Zeit von Eolumbus wahtscheinlich 20 Fuß. , , . .. . ,. .,,.. WaS Erdbeden. .Lawinen. Orkane und Blitz nicht fertig gebrächt hatten, das hat die Hand deS modernen Men fchcn, dem nichts mehr heilig ist. ; im Namen der Wiffenschajt" zuwege ge blocht. Mark Twain? ist . gefallen und zerstückelt. Der Eisenbahxpräsident C. P. Huntington hat die ganzen Kosten' idieser MltecthumZentwühung sowie der Beförderung Ui für besagtes Museum in New )ork , bestimmten LtiickchenS" bezahlt, welches ollein 640 " :. . . " " k- '4. ,!' -:::- " , . Zentner wiegt. ' . k ' (sin v lerbe iniger JsYaLSullivn . . ".. Ueber ein bozendes Känguru h schreib: man den Münch. N. Nachr. aus London: Besagtes Känguruh kämpst ror einer zahlreichen und begeisterten uschauermengk jeden ZA den d imAqua riu m mit feinem Herrn sechs Run den nach den Regeln des Marquis von QucenZberry-. Herr -und Thier tra gen das übliche Bozerkostüm: deS Man nes Fäuste, des Känguruhs Pfoten stecken in dicken Handschuhen. Das Känguruh i; hält die Zeit qenan ein. achtet auf jeden Zuruf reS Schiedsrichters, schlägt :gerade und wohlgezielte Und nie tommentwidrige iebe; denn es verliert niema ls, wie so m a nche menschliche Borcr, seine gute Laune. Nur eine einzige Unart f lä ßt; s sich; zu weilen zu Schulden kommen; da eS sich beim Aufrechtstehen hauptsächlich aus feinen breiten 'und wuchtigen Schwanz 1 stützt und so seine Hinterbeine pemlich j srei hat. giebt es oft der Versuchung '

vcrtenr meinem verrn elnen wohlgeziel!en Stoß mit dem linken Hin i. . n .w '.'iicl an. leroein. .err uoermann, oer sitzer. fing das Känguruh, das nun 3s Jahre alt ist. im australischen Busch eigenhändig ein; er erhält, wie er einem Report:? berichtete, von zwei Londoner Mufic Halls- wöchentlich je 5750 für ein viertelstündiges tägliches Auftreten; kein Wunder, daß er Sarah Bernhards Angebot, die ihm da? Thier für S5000 abkaufen wollte, mit kalter Verachtung zurückwies. Bom Jnlanbe. Politiker halten den Stimmenkauf für eine Kapitalanlage und nicht für ein Verbrechen. Anstatt des Durchstichs: von Panama hat es allerlei Durch stechereien- gegeben. Von einem hal ben Dutzend Männer sind vier dem Tabaksgebrauch ergeben. ES gibt Patrioten, die für ihr Land zu sterben bereit sind: hier aber gibt es Patrioten, die von dem Lande leben wollen. Die unglücklichsten M e w schen sind die Streber. Sie wissen gar nicht, ob eS sich besser lohnt, nach vor wärts oder nach rückwärts zu streben. Wie die Buffalo NewSwissen will, ist der Preis 4 deS Weiß krauts auf sechzehn Dollars per Tonne gestiegen, weil Mayör Washdurne so viele Eigaretten raucht. Frau H orten fe Mille r vor. Denver in Eolörado. ein hervorragen des Mitglied eines WohlthStigkeitSver. eins daselbst, hat der Stadt den Rücken gekehrt: das ist aber nicht der einzige Verlust, vielmehr betrauert der Verem noch den Verlust von eintausend Do! larö. welche an den Fingern der Frau hängen geblieben sind. Die erste vernünftige Pre oigl seit Beginn seines MoralitätS Kreuzzugs in New i)oxt hat Dr. Park hurst am ersten Sonntage nach Be kanntmachung der gegen ihn vom Polizeiinspector Byrnes erhobenen Be schuldigungen unredlicher und rachsüch tiger Absichten gehalten. Er hat . von all den Häufern und oll den Dame, die ihm so warm am Herzen liegen, zum ersten Male seit vielen Monaten kein Wort verlauten lassen. Zwei Rabbiner haben neu. ,ich die Sitzung des Aundessenats und des nationalen Repräsentantenhauses mit dem üblichen Gebet eröffnet. Was die deutschen, StöckerS, die französischen Drumonts, die österreichischen Lichten' steins dazu sagen werden ? Wir Wil. den hier sinö doch bessere Menschen." (Der Kicker".) Besonders, wenn wir damit 8bnv" machen können.(Scevticus".) E i nBro oklynerWeinhänd. ler verspricht in einem seiner Cirkulare jedem Kunden, welcher bei ihm für einen Dollar Wein kaust, eine sür sieben Tage gültige. : auf $500 lautende LebenSversicherungs Police, deren Tauer bei einem Zweidollar-Einkauf sogar auf fünfzehn Tage ausgedehnt wird. Der Mann kennt jedenfalls die Gefährlichkeit seiner RebenproduNe und hat ein Herz für seine Kundeir. A u f. der Jnaugurati ons. stier am vierten März 1893 wird dem neuen Präsidenten vermuthlich ein 13 jähriger Knabe vorgestellt werden, wcl cher Elevekand Stevenson heißt. Als derielb? gedsren wurde, fragte sein Va ter. W. Ä" Stevenson, seinen HauS doctor. welcher Name ihm für den jun gen' Erdenbürger am passendsten er scheine. Der ArU. welcher gerade in Buffalo gewesen war und dort Mayor Eleveland kennen gelernt hatte sagte: Nennen Sie ihn Eleveland, denn, wenn Mayor Eleveland am Leben bleibt, so wird er eines schönen ' Tages Präsident der 'Verv Staaten sein.So kam der Knabe, zu - einem Namen, welcher das ganze demokrätische Nationalticket enthält 'Jener 'Arzt -aber darf sich wohl rühmten, der Erste ge wesen zu fein, der Eleveland seine große und ruhmreiche - Zukunft propheleite. Die erste .editorielle Spalte der - unternehmenden ,angloamerikanischen' Presse ' ist - immer ' der Aufzahlung ihrer geschäftlichen Erfolge gewidmet: da rechnet jedS Blatt dem anderen vor, wie viele Spalten Anzei gen es selbst gehabt, das and:re nicht gehabt hat.'es werden doppelt beschwo rene Afsisavits-,über die HS: derCir mlatjon angeführt. d?r eigene Erfolg recht dick angestrichen, all das mit einer Süffisance-, als geschähe dem respectiven Leser damit der größte Ge fallen. Diese Monotone Selbstpufferei ist anwidernd und übelriechend wie jed 6 andere" Selbstlob: Man wird sagen: Klappern , gehört ,zum Handwerk ?" Darauf ist zu erwidern: I) daß das Zeitttngsgcschäft kein Handwert ist: 2) daß es auch ohne Klappern geht denn die ersolgreichste Presse macht am wenigsten Lärm. Aber die Klapper und die große Pauke und die Lärmtrompete ge. b)?en zum Handwerk deö Schaududen b.siserZ, dcS Quacksalbers des Sharlaljtma f ' ' j'" . ;, . -ä1!1; an$t :w I i e Feller Mädchen- s ä l. en -Tannenholz. - Drei bildhübsche Mädchen im Alter von 18 BU 20 Iah. ren. l die ' Schwestern Sadie, Pauline und Rebecca Fellermann von der Marketstraße in New -ork, waren angeblich von dem. Ecke , Orchard und Division Str. eine Wirthschaft betreibenoen Jo feph Tannenholz durch böse Nachreden beleidigt worden.' Sie beschlossen eigenhändig an dem Verleumder Rache zu nehmen. . Kürzlich, es war an einem Sonntag Abend, ging Tannenholz mit d.-n Söhnen des Alderman Benjamin, rep. Polizeirichter Divver in heiterem Gespräch durch Divisionstraße spazieren als plötzlich die drei schwesterlichen Gra zien vor den drei jungen Leuten, wie auS der Erde gezaubert, auftauchten und ihnen den Weg vertraten. Ehe die Freunde sich ihrer Lage .noch b wußt warn, rissen-die jnngen Damen unter ihren Mänteln verborgen , gehal tone Peit'chen hervor und begannen mi t denselben u n ba r mherzig au ( T an nenholz loszuschlagen. Vor Schreck und Uederraschung gelähmt, wagten es Tan nenholz's Freunde nicht, ihm beizusprm aen, dichter und fctftf get ßelen dje Pejj

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skyenylebe aus Tannenholz' Rücken. Durch den entstandenen Tumult wurde der in der Nähe auf Posten, befindliche Polizist "B.'ck aufmerksam und schickte sich an, Tannenholz Beistand zu leisten, doch kaum hatte sich; der Bläurock dem Kampfplatz czenähert, um den Bedräng, ten aus - den Händen seiner schönen Peinigerinnen zu befreien, als auch auf seinen breiten Rücken die Schläge ha geloicht herniedersausten. Mit blitzen, den Augen und gerötheten Wangen lic ßen die erregten Jüngfräüen endlich' von ihrem Vergeltungswerke ab, und folgten dem Beamten nach dem Eldridzestr. Stationshause. Im Esser. Market Polizeigericht setzte Richter Tnffy den drei Schwestern in galanter Weise auseinander, daß eS selbst dem schönen Geschlecht, wenn eS sich belei digt glaubte, nicht' gestattet fei. das Recht jn die eigenen Hände zu nehmen, sondern daß eS Sache der Gerichte fei, Genugthuung zu verschaffen. Da Tannenholz - emphatisch bestritt, sich über die von ihm sehr geachteten Da, men jemals beleidigend geäußert zu haden und auch der dnrchgeprügelte Die ner des Gesetzes die Mädchen nicht be. straft wissen wollte, so nahm die Sache noch einen 'günstigen Verlauf.' Die in Anwendung i'? gekommenen , Peitschen wurden eonsiScirt und die schönen Ra? chegöltinen .mußten für ihr künftiges friedsertiges Verhalten je SI00 Bürg schaz't stellen. , E h a u n c e y D e p e w will wie der eine EuropaReise antreten, was die Befürchtung nahe legt, daß wieder ein Strite auf der Eentra!Bahn bevor steht, denn noch jedesmal, wenn der große,. Bankettredner und Eisenbahn

Präsident m Europa war, gab s Trubel unter seinen Leuten. Ob die Strikes ausbrachen, weil er nicht hier war. oder, weil er den Strike vorhersah i Wer kann'S wissen? ' ' 09U UslchNdt. Ein mark- und bet durchdringendes Schauerftück. Die Bi raten der Savana- wurde im Theater von Havre geaeben, Kaum so er zählt man den Hamb. Nachr." war vor den erschütterten Zuschauern der Vorhang über dem ersten Akt niederge gangen, als die Billeteure und die Garderobeirauen in s Parkett stürzten. sich vor den Ausgängen auspflanzten und das Publrkum mlt lauter Summe baten, sich nicht vom Fleck zu rühren. Die Ursache dieses Verlangens war ungewöhnlich genug. Eine Besucherin deS zweiten Ranges hatte so heftig ge. schluchzt, daß ihr das Gebiß aus dem Munde gerutscht Und. da sie -sich gerade über die Brüstung -beugte, in'S Parterre hinabgesallen' war. Sie hatte sofort das Personal in den - Wandel gängen mobil gemacht, um wieder in Besitz deS kostbaren Gutes zu gelangen. Nach eifrigem Suchen gelang es denn euch, das Gebiß aus dem Boden zu entdecken und es feine? Eigenthümerln zurückzustellen. Sie blieb bis zum Schluß der Vorstellung auf ihrem Platze und schluchzte weiter, aber mit einiger Vorsicht. Der Gemeine des zwer. ten bayerischen Ulanen-RegimentS Eva ristuS Blum wurde am '26. October vomVntergrrichte seines Regiments zu vier iMonaten Gefängniß verurtheilt. Er verließ am 4. September während des Manövers nach dem Abendappell trotz j Verbotes sein Quartier in der Ortsunterkunft Mttnsterschwarzach und begab sich nach Berlatzhausen zur Kirch weih. Dort traf ihn der Unterofficier Kolb in angetrunkenem Zustande und befahl ihm. mit nach Hause zu gehend welchen Befehl zu befolgen sich Blum ausdrücklich weigerte. Am 27. Sep' tember'zechte er. statt zum AbendAppell zu gehen, in verschiedenen Wirthshäu fern Ansbachs herum, gab dem Unter officier Mathes. der ihn betrunken auf der Straße traf, einen falschen Namen an und lief ihm in der Nähe des Käser nenthöres davon. Blum legte gegen obiges Urtheil die Nichtigkeitsbeschwerde ein. 'wobei er in den Gründen aus führte, daß seine Trunkenheit keine militärische und keine selbstverschuldete gewesen, da er nicht selbst das Bier be' zahlte und auch nicht don Militärperso nen bezahlen ließ, sondern von Civil! sten bezahlt erhielt! Die sonderbar begründete Beschwerde wurde unter Verürtheilung des Beschwerdeführers u weiteren zwei Tagen Haft verwor sen. ' ' , Ein arger Irrthum ift oer Kölner Polizei . Behörde pafsirt: Einer gewissen Gertrud Simon sollte wegen Sittenpolizei'Contravention ein Strafmandat zugestellt werden. Sie war i nicht ' aufzufinden. Die PolizeiBehörde stellte Nachforschungen'an und fand heraus, daß sich eine Gertrud Si monS drei Jahre in Aachen aufgehalten habe, die jetzt nach ihrer Heimath Lobe rich verzogen sei. Dieser Gertrud Si monS wurde der Strafbefehl zugestellt. Das sehr achtbare, anständige Mädchen war wie aus den Wolken gefallen und schrieb an's G.'richt. sie sei nicht die betreffende Simons. Ohne diese Angabe zu prüfen, wurde eine öffentliche Sit znng anberaumt, und G. Simons stand heute vor den Schranken des Schöffen gerichtZ. RechtZanwalt Landwehr er hob entschied? Einspruch gegen . eine Verhandlung; er verlangte sür die G. S. eine Ehrenerklärung ferner die der selben entstandenennKosten, äuctz die der Vertheidigung. der 'Staatskasse aufzuerlegen. Der als Zeuge geladene Nachtwächter bekundeter Das ist das Mädchen nicht!- Nachdem' der Amts anmalt fein Bedauern über ' den Irr thum ausgesprochen hatte, vertagte das Gericht die Sache, da die Erschienene nicht identisch sei mit der Angeklagten, gab der Unschuldigen eine Ehrenerklärung und schlug die Kosten nieder. . , ine Unterred un g m i i jem Fürsterzbischof Dr. Theodor Kohn über den Antisemitismus. In Olmütz ist der neue Jürfierzbifchof Dr. Theodor Kohn von dem Mitarbeiter eines Blat teö darüber befragt worden, welche Stellung er zu dem' Antisemitismus in seiner ' Diözese nehmen ! werde und? wie der Oberhirt diese? Erscheinung wirksam ' entgegentreten könne. Das ist sür mich woj!- schwer zu sagen.- cti irae-r nahm Dr. Theodor Kobn da

Wort. Ich dtn doch erst sett elntgen Tagen in meiner jetzigen Stellung, bin noch nicht von Sr. Heiligkeit bestätigt, wie soll ich da zu einer Frage Stellung nehmen, die ich im Bereiche meiner Diözese zu studiren noch nicht Gelegenheit hatte?- Hierauf bemerkte der

Interviewer, die antisemitische Partei kenne in ihrem Hasse und verhetzenden relven reine grenze ocl Perionen uno Sachen, und fuhr fort : Wie Eurer fürstlichen Gnaden bekannt sein dürfte, scheut die Presse dieser Partei auch nicht vor der Person Eurer fürstlichen Gnaden zurück und gefiel sich in den gehässigsten Angriffen.- Dem gegenüber habe ich keine Worte, nur künftige Thaten. Thaten beweisen ! Nach mri nem Wirken wird man mich künftig beurtheilen müssen. Was sollte ich auch sagen? EhnstuS, der Herr, wurde von seinen Peinigern an's Kreuz gehcf tet, und er duldete still. - In derNähe von Marie, fred (Södermanland, Schweden) ist, wie dr Reichsanzeiger- berichtet, in diesen Tagen beim Eisenbahnbau unter einem g .en Stein ein sehr bemer kenswerther Silberfund aus der Wi tjngerzeit gemacht werden. Der Fund besteht aus zwei prachtvollen Spangen, einem HalZring. fünf Armringen, wei ausgezogenen Spiralringen. ' einigen kleinen Ringstücken, einigen kleineren Schmucksachen, 8 ganzen und 32 zerbrochenen Silbermünzen und 15 Per len aus Glasfluß. Besonders bemer kensmerth sind die beiden Spangen. Die eine besteht aus einer runden, beinahe ebenen Scheibe, deren obere Seite Mit Thierbildern verziert ist, von denen vier für sich gegossen und so festgenietet sind, daß sie sich von vier Seiten nach einer erhabenen, gleichfalls aufgenieteten Mittelverzierung wenden. Die andere Spange ist auch rund und mit vier in Filigranarbeit ausgeführten Thieren verziert, deren Köpf? nach der Mitte zu gerichtet sind. Eine ähnliche Spange gehört zu dem schönen Gold' fünde.' der im Jahre 1872 nach der großen Sturmfluth bei Hiddensö bei der Insel Rügen gemacht wurde; nach Montelius sind die Spangen schwedischer Herkunft.- Die meisten Perlen sind auf kleine Silbexringe aufgezogen. Alle Silbermünz'n mit einer ÄuSnähme sind arabische oder kufische aus der ersten Hälfte deS zehnten Jahrhunderts; einige davon sind mit Oesen versehen, so daß sie als Schmuck getragen werden konnten. Das bcmerkenZwertheste Stück ist aber die Hälfte einer in der verschwundenen schwedischen Stadt 'Birka auf Björkö geprägten Silbermünze, die zu den ältesten schwedischen gehört und bisher nur in sehr geringer Anzahl gefunden worden ist; auch! diese Münze ist mit einer Oefe versehen. 8 a nz Vologn a ist entsetzt über eine Blutthat, welche vor einigen Tagen dort dsrubt ist. ' Vor ungefähr einem Jähre hatte ein gewisser Luigi Stvieri' nachdem er eine mehrtägige Zuchthausstrafe verbüßt, .in der, Via Padrello eine Barbierstube eröffnet. Erhielt sich einen Gehilfen Namens Giuseppe Artioli, welcher, obgleich bucklig und von zwerghafter Gestalt, seiner Ge schicklichkeit wegen beliebter bei den Kunden war. als Sivicri selbst. Dieser beschuldigte nun den Gehilfen, daß er die Kunden an sich ziehen wolle, um selbst ein Geschäft zu eröffnen und entließ ihn aus dem Dienste. Nun wendete sich in der That der größte Theil der Kundschaft dem selbständig gewordenen Artioli zu; und unterNnderen pflegte er auch an an jedem Morgen einen über der Barbierstude seines srü heren Prinzipals wohnenden Herrn.NainenS Bonora. zu rasiren. Als sich nun Artiolo, wie der N. Fr. Pr.derichtet wird, am Montag Morgen wieder Bonorä versügte, ergriff Sivicri fem schärfstes Rasirmesser und erwartete unten im Hausflur an der Treppe die Rückkehr seines ehemaligen Gehilfen. Artioli kam bald wieder herunter, worauf Sivieri ihn aus dem Hinterhalte überfiel, zu Boden warf, aus seinen Bauch niederkniete, und mit der einen Hano ihn 'am Halse, packend, mit der anderen ihm einen surchtba en Messerstich in die Brust versetzte. Röchelno 'flehte Artioli um Mitleid und rief lim Hilfe. Jn den oberen Räumen Z des Hauses glaubte man, der Barbier prügle seinen früheren Gehil sen, bevor aber Leute, mit Stöcken bewaffnet. zu Hilfe kamen, hatte der ,Mörder' bereits seine That vollendet. , Er zog gerade sein Messer.' welches er wiederholt bis zum Hefte in den Korper Artlolis gestoßen hatle.auZ der Wunde, wischte es ad und ging davon. Niemand dachte im ersten Augenblicke da ran. lihn aufzuhalten, da sich Alle' um die. Leiche deS armen Buckligen drängi..i.' welche eine große Zahl von Messer stichen 'auswies. Während man die gräßlich' verstümmelte Leiche 'nach "der Todtenkämmer schaffte, stellte sich Si vieri' selbst dcm Gerichte. . , -Hoch ttingt das L ied vom braven Mann" über die Heldenthat eine SchullehrerS wird aus. Saaz in Böhmen berichtet: In dem eine halbe Stunde von Saaz entfernten Orte AeitschoNicS, ereignete sich .unlängst ein höchst betrü bender Unglücks fall,' welchem zwei Kinder zum Opfer sielen. Mittags 'begaben sich vier im Alter von IQ bis II Jahren , stehende Mädchen . auf das Eis des . Unweit der Schule gelegen nen großen OrtSteicheS. ' Kaum hatten steAch jedoch etwa l5 'Schritte 'vom llfer 'entlernt, als , die schwache CiZdecke ringsum einbrach und alle vier Madchen !ndcNpNiehrere V!etertiefen Teich stürzten. - Der reitfchowefer Oberlehrer, HerrMlbert Hanstein, der in dem zur Schule - gehörenden Garten arbeitete, eilte auf das Geschrei der verunglückten und Krampfhaft an die Eisschollen sich anllammerndm Kinder sofort herbei, drang muthig bis zur,, Unglücksstelle vor, ! obwohl das Eis unter ihnwmbrach, nachdem er den Fuß auf dasselbe gesetzt hatte.,, Er san! bis zum Hälse in'S Wasser, tonnte ultz zwei ihm zu. nächst befindliche Mädchen erfassen und warf sie auf die noch unbeschädigte Eis decke) v o n too ' au mehrere Man ner dieselben "aii'S- Land brachten. Dann drang er weiter durch die Eisschollen zu den beiden andern Kindern vor, zog die leider bereit leblosen Mädchen, aus dem

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tuujii uiiu uit(civca, uns vuioj die umherschwimmenden EisstUcke Bahnbrechend, an's User. Der sofort von Saaz herbeigeholte Districtsarzt,? Herr Dr. Grünfeld, stellte durch längere Zeit mit den Kindern Wiederdcledüngsver , suche an, die jedoch erfolglos blieben. Tie beiden geretteten Kinoer befinden sich in häuslicher Pflege und dürsten mit dem bloßen Schrecken davonlom men. Der wackere Lebensretter, Hcrrj 0..,.k... c...: V,4s t.fj. utmmst Aufregung wieder erholt haben. England ist das Land' keine jy. (. . . . . , Gele.lschast zur Verhinderung cznHKAiiA t vs k I im nächsten Jahre die 8e!stv for the1 Prnvftntinn of Suioifl' sin htm l5i rrevenilO OI ouicino OU OCIN

lge Erkältung zugezogen hat, dürfte mlS

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stsndcnez: Attstrenauna und der aroßerlWtttsVt

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ver rtviiuioror unu ocr ciouijuie; JchgcbrauSk. .Va.rKSZg'SS!, durch Zwcckgesellschasten; weshalb also 5

kriechen. Der Pro pelt l t gedruckt; , 'enauk auch d,e MedlZln mwnit. r.:... i,:, ' Diese Medizi wurde fett btm 3at)re 187d tott fcftn feine Salbungen verpflichten die Mit Hochw.PastorKönigin grtWa,ne.yudzubkrtttet glieder' in dreierlei Weise; zunächst inff.&JSfS' d täglichen Hng de .Mein Leben aebört nickt mir. sondern. ei ldaik.?

Ehristo"; zweitens zu der Beobachtung '"'?A77.iWMoV der Gemüthszustande aller Terer, mit' Zn 3aManstp0na w b. deuten pothekea welchen die Mitglieder in tägliche Be-'oo . Will. Pzer. u 3eft Wasl-ingu i-ni :.r. l?. und Se Süd aä Str. Äd tttncoln vane.

Ii,tt)iti,I iU ill UiC U . Ul I(ivii9, . UU9 Beobachtung die Wahrscheinlichkeit eines Selbstmordes nahelegt, muß sofort der Vorsteher oder der Schriftwart der Gesellschaft davon in Kenntniß gesetzt werden. Wie ersichtlich, sind ' diese Verpflichtungen durchaus sittlicher Natur; indessen folgt auf der dritten Seite des Profpects , der materielle Theil des Unternehmens: der jährliche Betrag, der für Arbeiter auf 1 Schi! ling. für Mitglieder auf 2 und für Arbeitgeber uf 7 Schilling stellt. Tanrten soll noch ein UnterstühungSfonds ur Hebung dringlicher Nothlage ge chaffen werden; wer dazu beisteuern will, hat seinen Obolus an den Ni Desperandum Fonds" bei Der Nsltio nal-Provinzial-Bank in Exeter einzuschicken. Die Gesellschaft vergibt auch Abzeichen zu dem Höchstpreise von 1 Schilling und verleiht auch da? Recht, die magischen Buchstaben 3. P. S. dein Nomen bei der Unterschrift beizu ügen. Vor wenigen Tagen wurde in Wien der Hausbesitzer Herr Karl Moreau. ein Großneffe des ehemaljgen französischen Generals Moreau, zu Grabe getragen. Moreau. der ein Alter von siebzig Jahren erreichte., war eine sehr bekannte Persönlichkeit, er war passtonirter Jäger, außerdem ein tüchtiger geschulter Pianist und Sän ger. Gast- und Kaffeehäu'er besuchte er nie.. Jn seinem Testamente fetzte er seine langjährige Haushälterin, die KanzleidienerSgaltin Frau Julie Thitnm. zur Erbin feines schuldenfreien Hauses in der Piaristengasse No. 11, sowie seines gesammten Nachlasses ein; außerdem iestirte er etwa LV.000 Gul. den an fünfundvierzig Legatare, unter welchen sich der kürzlich verstorbene Altbürgermeister Eduard Uhl.. Regierung? rath Wlassack. zahlreiche Mitglieder der Aristokratie und auch ein Vicewirtl) besinhen. Tiefem sind 500 Gulden ausgeworfen, jedoch mit der Einschrän hmg; daß ihm bei seinem Hange zur Trunksucht" das Geld nicht auSzufol gen, sondern nach Begleich etwaiger Schulden desien Gattin einzuhändigen sei. Außerdem versügte Moreau. daß zur Vermeidung der Möglichkeit, l.bendig begraben zu werden, an seiner Lei che den Herzstich vorzunehmen, ein Querschnitt über die Brust zu machen und die Pulsadern ju öffnen feien. i 9 iVtm Werth einer Schachtel eine Guinea." Z 'VVVVVVVVVVVVllWVWW X Inner ncclil im Rollen. Ct. Helena, England, ist der Sitz ine? sroß ortigen schäftt. t ! BESOHAWS P1LLS toercett -oort gesaazi. tiej sind ein tzeilnvlnel bei allen i nervösen nd bttlösenj Veschweren. die Folge von Magen,,, schwäöze. geftörter Verdannng, kranker Leber und aller Jranenleide. Siesindmtteiner gelchmacklose u.aflddareuHbIle kd erzogen... Bei Len Apocheker. Prel 2S ent die ' Rom Bark Devot: S65 (Xanat Btr. i i " " r SW-VsW M'il)nttchtsgefcliettke HübsSe Vasen,' Dinner Hangelauipen und Spielwaurcn Sets, sehr billig. A. F. IlEiWSCIIS arg a m Sto r e, 190 Virginia Aoenue un - . 145 Nord Delaware Straße. Bernhard V?nargut. Arthur VoSa. Voüttegttt S5 Vobn 8lZrchUMHO.Ä 1 ' ' -'! r Telcpho.r875. ZÄnce Block. , ' , , Indianapolis., . John H. Stern,' . -: Slummer '": . . , , Lil:undfü:'fjiz 4 " ' y JnzallS '! ' -:i'rz&totäi:rtJ:.k T7 I Arcliitekti JndlsnapoiiS m (0), ,10) Spezialarzt für t W '' li'-ri-., ,r ,,, : J I , K.'ll,''. ; C c üiiK Z ,zi si $Pm ü . ( '.'i-:''. i,- 4" n--iL . ,,, L ! 5 PraziS seit 1 8kZ7M S ." ' , , , Dauernd etablirt ' , MMBWasWWtWN , !'';:: il''". I'i !l"-.'.:!iflj..il.ii' "."!!?'. .i''. 1 der Äieridian Straße gegenüberHH WSNZndl Patientm, welche außerhalb ter Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Corrcspon denz behandelt.

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