Indiana Tribüne, Volume 16, Number 91, Indianapolis, Marion County, 19 December 1892 — Page 1
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TT - J-Ln ! 0 l Ändinnnpolis, Änd. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Mildes Wetter, et. was Schnee. Bedeutend kälter morgen. Eine kalte Luftwelle ist im Anzuge, die Temperatur wird um etwa 18 Grad fallen. Der Giftmischer von Homestead vor Gericht. Pittsburg, 18. Dezbr. Die Verhandlung gegen Robert Beatty, welcher angeschuldigt wird. Gift geliefert zu haben, welche? den NichtunionArbeitern in Homestead beigebracht werden sollte, fand gestern vor Squire McMastcrS statt. , . - Der Koch Patrick Gallagher, welcher C st i ' . :,,iü.n ivtAtrttnttfn HMsM? vn , , 1 M" " -j:i:tr-w.: 4.::' ii m vv,.i?vf' oagcgen t. aoioion, lfltffti O IM C tt (flth tr. iftf i4 - A tt 4 ""'."'7" ' vup rr, Ullllgye Beally uno Distrikts - Meist - Arbeiter Dempsey am 25. August eine-Konferenz gehabt hatten, in welcher sie beschlossen, alle nach Homestead zu gehen, um die Mxgiftung der Nichtunion - Arbeiter zu besorgen. Beatty hatte dazu Crotonol vargeschlagen, welches aber als zu gefährlich 'verwürfen wurde. Dempfcy HUte dann ein Palver empfohlen, mit welchem er in Chicago einen Streik in vier Tagen zu Ende geführt zu haben behauptete. Beatty hätte ihnen jedem tzuv und eine goldene Uhr nebst Kette versprochen, er hatte aber nur $14 er halten. " iüt"9 Der Vertheidiger, Anwalt Brennan uterttf den Zeugen einem scharfen Kreuzverhör, konnte dessen Aussagen aber nicht wesentlich erschüttern. Der Detectiv S. H. Ford sagte auS, daß er am ersten und vierten Dezem der Gespräche zwischen Beatty, Gl lagher und Davidson belauscht habe. in denen im Wesentlichen das Gleiche verhandelt wurde, waS Davidson auS gesagt hatte. Letzterer hatte übrigens im Kreuzverhör zugestanden, daß er Ende November verhaftet . worden sei und obigeS Geständniß abgelegt hae, da niedergeschrieben worden sei. LouiS WolferS, der Steward des Refiaurants in Homestead bezeugte, daß er eine ünerklärliche Krankheit an sich verspürt habe, welche bald nachdem Gallagher alö Koch angestellt war, begönnen habe. Er sagte, er und seine Frau seien trotz der besten NahrungS I 'ii i f fi? . c , ' ' f r Beatty öfters in den. Werkstätten mit Gallagher im Gespräch gesehen. ' Beatty wurde unter tz5000 Burg chzft zum Prozeß übewiesen. 7. . 3 a m e S G. B l a i n e.' W a s hingt 0 n, D. C., 18. Dez: Während deS ganzen heutigen 'Tages hing daS Leben von JameS G. Blaine an einem Faden. Mehr als eine Stunde lang wahrend - des Vormittags hatte man alle Hoffnung aufgegeben und die Aerzte, die Mitglieder der Familie und die Freunde des Kranken befürchteten IVUV UlUi U(lC.i. Ullljl tll 44W4(.Wt stellt' daß ,Blame der B.igh.'schcn ?iierenrranryen lewe uno oap er nue derholte.stundenlang bewußtlos darnieI " ":" " ik: ... -. . . ' drla. w,, ,?ffln?ulkkk. als ardinI ; - . , zyut jumiw i schädlichen Besuch abstattete.
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Die Aerzte versichern, . daß keine Blutungen borgekommen seien, wie behauptet .worden war, dock) dies ist ungefähr daS einzige beuncuhigende Symptom, welches in Abrede, gestellt wird. Die erste Krisis trat zwischen
10 und 11 llhr heute Vormittag ein. Der. Kranke hatte einen Anfall von
Schwache, welcher zu den schlimmsten sei, weil wir jejt besser auf einederselBefürchtungen Anlaß gab. Die Fa- den vorbereitet seien. Er sprach die milie wurde an daS Bett des Kranken Ansicht aus, dafrdtV Einwanderung
berufen und die Aerzte schickten einen beschränkt oder wenigstens die nöthigen Boten nach dem anderen nach der nach- Verhütungsmaßregeln getrogen wersten Apotheke, um Medikamente her- den sollten, um eine Sinschleppung der
bekzuholen. Der Kranke lag bewußtlos und scheinbar in den lehten Zügen, bis vor 1 Uhr Nachmittag ein geringfüge Wendüng zum Bessern eintrat. Sein Puls welcher fast ' aufgehört hatte, wurde wieder fühlbar und das Bewußtsein kehrte zum Theil zurück. Um 2 Uhr Nachmittag erachteten die Doktoren Johnson und Hyatt das Befinden des Kranken bedeutend besser, so daß sie es nicht für nöthig erachteten, beständig bei ihm zu bleiben. Obgleich in dem Beendendes Patienten keine Aende? a w m rung eemgetreten war,, welche Hossnung auf .seine Genesung aufkommen lassen konnte, so war doch die unmit-l telbare Gefahr geschwunden. . i Um 11 Uhr Nachts erklärte Dr. Johnston: Herr Blaine scheint sich von seinem Schwächeanfall vollständig erholt zu haben und so wohl zu sein. als an irgend einem anderen Tage während der vergangenen Woche. JDbgleich sich nicht voraussehen läßt, welche Veränderungen in seinem Zustande auftreten mögen, so laßt sich doch sagen, daß er sich in keiner unmittelbaren Gefahr besindet' Die Aerzte erklärten, eS sei keine Gefahr vorhanden, daß der Kranke während der nächsten 24 Stunden ster-l ben würde. Um halb 2 Uhr Morgen? hatte sich l im Krankenhause Alles zur . Ruhe be-k n -.und nur lm ' Krankenzimmer brannte ein mattes Licht. Die Arbeiter - Föderation h a t i h r e C o n v e n t i o n beendet. Philadelphia, Pa., 18. Dez In der gestrigen letzten Sitzung der Arbeiter-Förderation wurden noch eine ganze uitmt oob incoiuiioiicn angc nommen, Beschränkung der Einwänderung und Verdammung deS Baron Hirsch Fonds und der Empfänger desselben, Verdammung deS Systems, welches von Kellnern verlangt, daß sie ihre Schnurrbärle rasiren, Besürwqr. iseti W.4t ft itMSMfvftmI itnS .in.l . - ""V Resolution, für die Begnadigung l der narren rcpe, icivcnuno'qioao zu arbeiten. Die Regierung soll ersucht werden, ckie Kontrolle über die Eisenbahnen zu
übernehmen. An Stelle einer einge- Die Kreuzzeitung", deren Redakreichten Resolution, denCongreß um Herr Hamme:ste!n, unter den
e.ne,eK zueriucyen,oastaueroett- xrvativen Vertretern im Komite streitigkeiten schiedsgerichtUch beigeleg t, daß di: Borlage nicht anwerden müssen, wurde em Substttut .
' 1 angenommen, welches das Schledsgenchtprinzip gutheißt, aber dessen Ohn - macht anerkennt, wenn die Arbeiter,
ole ,n Velraazl rommen, mi mimltU ton Caprivi vor Vertagung
organil uno. , zvann wuroe oie Vamrirage v r . . f t . I Beamten erledigt. Präsident GomperS --t.ifi. '.:t.lu durnn ioaa ... cryuii uunuu uu "" Jahr nnd daS Salar deS SekretarS . . ;, wnröc von $1200 auf tz!500 per Jahr yvyl. . Die sämmtlichen Beamten wurden V aua(i tl imV Aii(tiMiiw !Ki ITTt a uuu uup.u vu arnea von P."'sourg, oer thätigen Antheil an dem Homestead vimz naym, ms zcuer ice-Prun-dent i '. . "' J . , Die nächste . Convention findet in I ' , Chicago statt. Einstimmig wurde noch QltffiitiiVH. in (R(ti.tHAllMit st uuuu w i" vv: direkten' Wahl des Prazidenten durch '1- . W v ?!'. -V - . das Volk angenommen, worauf Vertagung,,in,6eintrat.ii.i cluöland: Die.' Cholera in. Hamburg von ?! e u e m ausgetreten. Ham b urg, 18. Dez Zwei neue Fälle von Cholera sind aus der Stadt und,dreizlauS,ZHammerbruck von denen einer in der Stadt einen u;. .' . iiifii'J ii1, ; . ' ' ;'. ;-""i!iiHf; ' A :;, ' sV ,:,;Hi'i 's.:!;!: tödtlichen Ausgang hatte. ' , , Ne w I o rk, 18. Dez. Eine Kabeldepesche auS Hamburg meldet, daß die Cholera dort aufs Neue aufgetrelen ist., Dr. Edson äußerte die Anficht, daß die Cholera in Hamburg nur überwintere und man sich nicht wn-
dem dürfe, wenn sie sich von Zeit zu Zeit, sobald die Witterungsverhältnisse günstige seien, wiedef zeige.' 'Auf die Frage, ob er ein Erscheinen der Seuche im nächsten Frühjahr im hiesigen Ha-
fen, erwarte, antwortete Dr.' Edson bejahend, fügte aber hinzu, dap deshalb kein Grund zur Besorgniß vorhanden Seuche durch die Einwanderung unmöglich zu machen. , v ... " , , 1,1 . B;e vtrmeevor tage, . . Berlin, 18. Dez. Obgleich; die Zusammensetzung deS KomiteS dcS Reichstages, an welches die Armeeborläge verwiesen ist, beim ersten .Blick als nicht recht günstig für die Negierung erscheint, gestatten doch ; dessen Elemente eine derartige Gruppirung unter den Anerbieten, die Kanzler. von Caprivi möglicherweise machWaß der Minister in henStand gesetzt wird, eine rm ; j. ..' "- Zvceyryen zu gewinnen. . as omne besieht, wie bereits per Kabel gemeldet, aus 23 Mitgliedern 3 Sozsaldemokraten, 0 Freisinnigen, 8 Centrums Mitgliedern, 2 Polen, 3 Nationalliberalen, 1 Freiconservatlven Lund ü Reichscönservativen. ' n"; Wenn der Kanzler die Geldansprüche auf 10,000,000 reduzirt und die Forderungen der Regierung nach einer Erhöhung der gegenwärtigen Friedenöstarke modisizirt, dann 'hat die Vortage eine Chance auf Zuftimwuvgs in der gegenwärtigen Form hat sie aber nicht die geringste Aussicht, zum Gesetz erhoben zu werden., , 'M Die halbamtliche Zeitung giebt , zu, daß gewisse Aenderungen für den Erfolg der Maßregel unbedingt erforberlich sind, aber sie hegen die. Zuversicht daß .Conzessionen. angeboten , werden. welche genügen, eine Mehrheit des Co mites für die Unterstützung der Vortage in einer Form, die den Inhalt derselben nicht wesentlich . ändert, zu gewinnen. ' Ein ominöses Zeichen der Lage ist die erbitterte Stimmung der eonservativen Opposition..' Die Trassttönert der eonservativen Partei, ze sämmtlich dagegen sind, den orbernnslen btt fflfottruM, faneiffie auf Armeereformen Bezug haben, zu opponiren, sind bei Seite gesetzt wor-. J or 1 " den. Die versteckte Drohung des Kanzlers in seiner Rede, als die Vorlage dem Reichstage vorgelesen wurde, da. Hau . . - " . auszuloten und eine neue Wahl vorehmen zu lassen, im Falle die Maß. uui tttmthn ,den sollte, bat wes na Eindruck, w-nn rinn ,ntm fnTApn überbauvt aesorocken werden kann, auf hit (r0nfcröatibcn flemtt4L tyciivuiuiii iwuvui iuutut, itivtiii it uh AmGmitsn htm .trum und den Cnseratiden gu Gunsten einer Unterstützung deS deS ReickStaae unwanr.Znl sei. .. , , , ,,- , , 7'i7- T D ie r ussi sch e I den h e tz e. I - . ' St. Petersburg, 18. Dq. ...rr. s.. k... mu ... l OfcV UI k lk WVUM UU .(11 VCICU 11. durch welches die Anforderung n,ff,Nt wird, dak lühis nrtr in Städten wobnen dürfen, wa I :'" ' 1 offizielle Handelsbörsen bestehen. Der Vorwand für diese Verordnung ist, hit 2lhtn fluf se Weise nesser I -,.'.. :T7 . I '"II--und .wirkungsvoller unter .amtlicher I 9f..fG&f iftTfW ?sw I U I I IUI h UhUUkftWlft v w A ILll tuiiiir 11. ' j u w sandessbörsen bestehen nh,Tr j 10 Prozent der Städte RußI . j f ' . : . ' i ... t --, ' ' " lands und das Gesetz bedeutet daher gwrtr6,r; r.s vv. itii.v nd der Unterdrückung, unter der die Viele M , , , r - - - , ,1 "7' -; .. werker werden gezwungen sein, die Drte zu verlassen, wo sie jetzt wohnen und I in mehr volkreichen Mittel ten in Mitbewerb mit ihren bereits dort ansässigen Glaubensgenossen zu Der Zweck des neuen EesejeS ist, wie i'Ky !!üv!! !. !!.;' h , ;' !' ;h'iij !'':. :t!,,ü ,.1,1,: l11!:'.: " ,. .'. i;i vJv' 'i "i :! i man glaubt, die Juden aufs Neue aufzurütteln und sie über die Grenze zu treiben, gleichviel ob andere Länder sie nehmen vollen oder nicht. Die theilweise Beschränkung der Einwanderung nach Amerika hat eine Stockung in dem UuSzug der Juden zur Folge gehabt
und, die russischen Behörden, welche danach streben, die Juden los zu werden, ohne sie direkt mit Bajonetten über die Grenze zu-treiben, find über die Aenderungen in den Verhältnissen
sehr-aufgebracht. Das neue Gesetz wird, wie man erwartet, dle Jsraeliten wieder in Bewegung bringen und indem man sie von Ort zu Ort treibt, werden sie schließlich in die .Verban nung- gerathen. Was nachher, nachdem sie über die Grenze sind, aus ihnen wird, kümmert die russischen BeHorden nicht OchiffSnachrichten. Angekommen in : Lizard: Pasfiri : Westernland" bon New Jork nach Antwerpen. Q u e e n S t 0 w n : Wyozning" von New Jork nach Liverpool ; Aurania" von New Zork. NewVork: La Champagne" von Hadre. . S c i l l y : 3n Sicht : Scandia" viat New Jo Liverpool: Bostonian" von Boston. Gctne aus dem NhlwardtProceu. Wie vom Kabel gemeldet, ist bfc. Antisemitenführer Ahlwardt wegen Beleidlguua des Gewehrsabnianten Zji' dor Löwe und seines Socius Oberst Tieutenant 0. d. Kühne zu füns Mona ten Gefängniß verurtheilt worden. Die B-leldlgung war mittels der Flug schrist Judenflinten" erfolgt, in wel cherIhiwardt unter ungeheurem Aus sehen die.Vehauptuna aüfqestellt hatte. daß die Löwe'scke . Gewehrfabrik der deutschen Armee absichtlich unbrauchbare Gewehre geliefert hatte. V,J dem Pro ceß, den die Inhaber der angegriffenen Gewehrsabrik gegen' .Ahlwardt angestrengt hatten, suchte der Angeklagte die Wahrheit seiner Behauptungen darzui thun. , ... . ' Der Beweisantraa dc? .Angeklagten brwat- eine aame Neihe von Persomn in Vorschlags welche über schlechte ,Be .schassenynt . deDMoewezcyen Gewehre D'urchöechtttien "Ferner wird beantt agt den' Reichstagsabgeordneten Schneider m Wien, den Ingenieur Paasch, den Prof. Roh. ling und Osman Bey in ' Kairo über die - ftaatszefährlichen Tendenzen der . . . ... '- "'j.' , ... . ainance israeiiie universelle zu ccr nehmen, ebenso den Dr. Kusserow von der Bergakademie darüber, daß die Loeweschen' Gewehr'Eisenthene zu viel chwescl enthalten. Der Buchhändler Glöß in Dresden sol bekunden, da': die Bülow'scheCrpchiZion inOstafr ta in Folgender schlechtm- Loeweschen Ge wehre zu Grunde gegangen ist, dasselbe wird nnler Berufung auf Zeugen von der Zintgrass'schen Expedition behanptet, ebenso scl.en einem Herrn Jansen in - Hamburg schlechte Gewehre Überschi'ckt morde sein. VorsienderLandgerichtsrathBrause Wetter : Schließlich werden Sie uns wohl noch ganz Afrika ' vorführen wol len! - Angett.: Ich halte daZ doch für sehr Wichtig, denn eö handelt sich in Afrika um die einzigen Fälle, in welchen die Loewe'schen Gewehre im Kriege erprobt worden sind. Etaatsanwalt Drescher.: . Dem Antrage, die hier wohnenden Jeugen vorzuladen trete ich bei. meine indessen, daß eine Ver nehmung sämmtlicher Zeugen, nicht nothwendig ist,- woüber dieselbe That fache eine ganze Reihe anderer Zeugen vorhanden' ist und ich gerade im In tessree.dcs Angeklagten diejenigen Zeugen ausgewählt habe, welche so viel wie möglich zu Gunsten, des Angeklag. ten auszusagen im Stande waren. Ich wid.rspreche aber direkt einer Ladung des Buchhändlers Glöß,' der aus gener Wissenschaft . nichts , bestätigcn. kann. Ganz unerheblich ist die 'Behauptung, daß die Bülow'sche Expedition durch ' Schuld der Loewe schcn .Gewehre untergegangen ist. Ob in Afrika Gewehre geplatzt sind, cd dies Löwe'sche Gewehre waren, ist für diese Sache alelchqiltig, denn es handelt sich nicht um Gewehre, die dem Staate geliefert, sondern " um solche, ,Me. auö Ausschuheilen hergestellt sind." Das-, selbeA, bezüglich .der Behauptung über die'Ziutgraff'sche. Expedition zu jagen. Schließlich' wird ' der Anaeklaatt . noch mit dem--Beweise , hervortrete.!,', daß irgendwo einmal ein von Löwe fabrl zirtes Jagdgewehr auf der - Jagd ge plabt. istl',1 Alle, Beweise bezüglich der alliafc'ce israelite erübrigen sich nach meiner Meinung- Schon' durch die bisherigen Verhandlungen ist doch wohl ' w. . . v . . .....: erwiesen, vag oen enern ocr aorrl ein solcher Austroa. wie ihn der Ange klaaie ii bebauvtet. von der alttaucv israeiit uicht ertheilt ist. 1 ' Der Angeklagte führt noch einmal aus, daß ihm an der Vernehmung der voraeschlagenen eugenlsehr viel Ueat Er habe behauptet, daß die Loewe'schen Gewehre nickt krieastüchtia seien. Iflun sei es doch we entlich, solche Zeugen zu hören, welche die Gewehre im Kriege erprobt hätten. Präs.: Angeklagter, Sie scheinen immer noch nicht zu vegrel fen, daß eö zu Ihren Gunsten, ist, wenn hier constatirt wird, daß die Loewe'schen Gewehre krieastüchtia find, im andern Falle würden Sie wahrscheinlich -nicht hier, sondern in Leipzig unter der An klaae M LandesvnratIs ' Aden.
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psny.
. . - '. :. " 'kk,,v . . ' " 'J 111 .' . ' ". .. ' ' , -."t - - ' - - " ' ";.. -- -T": '!"'':...'i'.J.i;:!!. : -- t, . - "
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wird der Kürbis angeschnitten werden.
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