Indiana Tribüne, Volume 16, Number 90, Indianapolis, Marion County, 18 December 1892 — Page 6

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Schlangsnköpfchen. Bo JshaA Jicgl,r. wechselssüe Schicksal des Seefahrers und 'die an Wündlun zen reiche Scenerie des Meeres bilden einen &ichti. der allezeit die Einbildungtraft der Menschen in Thätigkeit gefegt hat. und jede Schilderung aus diesem Aebiet darf öcä aügemeinsten IntercsfeZ sicher fein. Sonni wird auch das Buch, OcZcbeZ soeben in den: Verlage von Fr. Pfeilstilcker in Berlin unter dem Titel Auf grünem Wafser".von Joh. Ziegler erschienen ist, und ans dem wir mit der nachstehenden Erzählung Schlangen köpfchen" einen Ausschnitt geben, zahl reiche Freunde finden. Es werden hierin dem Leser keine in der Phantasie entstandenen Fabeln geboten; die hier aneinandergereihten Erzählungen und Schilderungen, welche, zweiundzwanzig an der Zahl, den JnhÄt des sechzehn Bogen starken Buches bilden, verlieren keineswegs dadurch ihren spannenden Reiz, daß sie von jeder Ausschmückung frei erscheinen und Erlebtes und Er schautcs vor die Vorstellung, bringen; im Gegentheil, das Interesse dafür wird durch das Gepräge voller GlaubWürdigkeit erhöht. Nicht wenig trägt hierzu der schlichte Ton der Erzählungs. weife bei. Wenn man von Hamburg durch Altona nach Ottenfen fährt, fo bemerkt man kaum, daß es drei Orte sind, denn sie erscheinen als ein zusammenhängen bcs Ganzes. In Ottenfen aber, das eigentlich ein Dorf ist. beginnt die Gegend ein anderes Gesicht zu bekomtuen; da ist die alte röthliche ttirchc mit dem breiten Thurm und dem hohen Dach, davor die mächtige Linde, welche lopstocks Grabstein beschattet, und deren Laubkrone höher.reicht, als das Kirchendach; da sind Landhäuser in Gärten, und Bauernhäufer ßeht man auch. Es ist dort schon ländlich, indeß vor etwa sechzig Jahren war es noch diel ländlicher dort. Aber auch schon damals war die Sirecke von Ottensen nach Blankenese. dem Fischerdorf, eine ununterbrochene Reihe von Landhau fern, die, hoch über die Elbe, in Park anlagen gebettet, ihre Front dem Strome zuwenden; auch schon damals konnte man. da sämmtliche Gitterthore' freundlicherweise zu dem Zweck am Tage offen blieben, den weiten Weg nach Blankenese im Schatten der hohen Bäume zurücklegen, von einem Park in den anderen. Es ist einer der schönster Wege der Welt. Macht man sich von Ottenfen aus diesen Weg, fo kommt man zunächst! nach ?Ieumüh!cn, das beinahe .aanz von Bäumen beschattet, am Abhänge des; Users liegt. Außer einigen Villen hat der Ort nur kleine, doch sehr sauber ge haltene und ist zum Theil' von Schiffscapitänen, die sich vom Seedienst zu-" rückgezogen haben, bewohnt. Es mögen etwa siebzig Jahre hev sein, da wohnte in einem der kleinen: netten Häuser Neumühlens der alte Kapitän Roberts mit seiner Frau. Er hatte vor Kurzem das Seefahren auf gegeben und sich das Häuschen gekaust, dessen Stuben klein wie Kajüten tna ren. aber sauber m Oelfarbe glänzten und allerlei Zierrath in Gestalt von getakelten Schiffsmodellen, seltenen Muscheln und getrockneten Seegewächsen zeigten. Tie Behaglichkeit der beiden alten Leute war noch gesteigert durch die AnWesenheit ihres einzigen Sohnes, der. bald nachdem sie das Haus gekauft hatten, gegen Weihnachten von einer langen Seereise aus den ostindischen Gewässern zurückgekehrt, bei ihnen eingezogen war. Ter junge Robert hatte aus 'dem .Ostmdiensahrer den Posten eines Oberfteuermanns eingenommen, später aber das Kommando des Schisses, da deffen Kapitän mitten auf dem Ozean an den Folgen zu vielen Trinkens verstorben war, selbständig ge sührt und dabei so große Tüchtigkeit und Kenntniß in der Nautik erwiesen, daß sein Rhedcrhaus ihn zum Kapitän einer neuen Brigg ernannte, welche auf der Dolckschen Werst zu Altona im Bau stand. Während des Baus mußte er natürlich am Lande bleiben, ging indeß ab und zu auf die Werst, um die Arbeiten zu bcschleunigen, denn das Schiff sollte zu Weihnachten segelfertig sein. Roberts war ein etwas sonderbarer Mensch im Vergleich 'mit seinen Berufsgenossen, denn obgleich diese da; mals ebenso tüchtig waren wie heute, zeigte sich ihr Benehmen nicht sehr fein, und trinken und fluchen thaten sie im bändig. Ter junge Roberts dagegen war still und in sich gekehrt und lag. wenn cr nur irgend Zeit fand, über den Büchern, um seine Kenntnisse, namentlich in der geographischen Wis senschast. zu vermehren. Er sprach wohl manchmal ein lustiges Wort und konnte, wenn er von Änderen eins hörte, in ein prachtvolles Gelächter aus brechen; doch gleich war er wieder still, als wenn ihm das Lachen zu einer, Sorge, die ihn quälte, nicht rechru vagen schien. Um Klarheit in dieser Erzählung nicht vermissen zu lassen, soü hier sofort gesagt werden, worin diese Sorge bestand. Roberts hatte nämlich vor seiner Reise im Hamburger Hasen an Bord des Oftindiensahrers eine junge Dame kennen . gelernt, die mit ihrem Bater gekommen war, um das prächtige Schiff zu besichtigender hatte sie darin herumgeführt und sie später noch dreimal auf dem Landsitz seines Aheders in ' Gesellschaft ge'' troffen. " 'S : Jetzt, nach seiner Rückkehr, war ec ihr abermals begegnet, und zwar un , fern von Neumühlen in einem Park, in ' dessen Mitte die Villa ihres Vaters . - stand, und hatte dabei die Entdeckung - gemacht, daß er und sie im Herzen sich sehr nahestanden. Klara van der Zuy den war die einzige Tochter eines augesehenen yamdurger Kausherrn, ein schlankes Äadchen " mit V, aschblondem Haar und einem schönen großen Mund;

sie war herzhaft und voll Offenheit und konnte es bei ihrem abermaligen Zu fammcntreffcn mit Roberts nicht ganz verhehlen, wie es mit ihr stand. Er hatte dies mit einem Schauer der Freude, zugleich aber mit Schrecken wahrgenommen, mit Schrecken, weil cr selbst eine tiefe Neigung für sie empfand und doch als Kapitän eines Handelsschiffes unmöglich daran denken durfte, die Augen zu der rechter eines reichen Kaufherrn zu erheben. Als er ihr im Part Lebewohl gesagt hatte, blickte er ihr noch einmal nach, wie sie mit ihrer Gefährtin der Villa zuschritt, und beschloß, ihr sorgfältig aus dem Wege zu gehen und die Zuneigung zu ihr mit aller Macht zu bekämpfen. i Aber die ser Kampf, der immer wieöer erneuert werden mußte, machte ihm die Sorge, von-dcr ich vorhin erzählt habe. lfm sich die beengenden, peinigenden Gedanken an Klara zu vertreiben, gab er sich mit noch größcrem Eifer dem Studium seine? Bücher hin. vornehm lich des großen Karl Ritters Erdkünde", von welcher der erste, Afrika allein behandelnde Band damals vor Kurzem erschienen war. In diesem Sommer war es sehr warm, und er hatte Abends beim Lesen die Fenster offen; doch so vertieft war er in feine Sachen, daß er kaum hörte, wenn ein

Vorübergehender ihm guten Abend wünscht Es gingen übrigens nicht viel Leute vorüber, aber unter-diesen war zuweilen ein alier Herr, der lang fam feinen abendlichen Spazurgaug machte, um auf die Elbe hinabzu blicken; denn auf deren breitem Fahr waffer hört auch des Abends und mährend der Nacht die Schiffsahrt nicht auf. und es tst wohl der Mühe werth, zu de ren Betrachtung einen Spaziergang zu machen. Roberts war mit dem alten Herrn zufällig einmal in's Gespräch gekommen, und seit der Zeit sagten sie einander immer guten Abend und, machten bisweilen eine Bemerkung über das Wetter., Roberts wußte nicht, wer der Mann sei, und sein Vater, der erst kürzlich nach Neumühlen gezogen war, wußte es auch nicht. Aus den Gesichts zügen des Mannes lieh sich blos crken ncn. day cr ein Jude war, und das einzige Bemcrkcnswerthe an ihm schien, daß er einen grauen Seidenhut auf dem Kopfe und 'beständig eine Rose im Knopfloch trug. Roberts machte sich weiter auch kein Kopfzerbrechen da rüber; es genügte ihm, daß sie einan der freundlich grüßten und zuweilen eine Bemerkung über das Wetter mach en. OJch weiß, wer der alte Herr war. Es war Salomon Heine, der reiche Hamburger Bankier, welcher in der Nähe von Neumühlen einen prachtvol len Landsitz hatte, aber unscheinbar, oft mit Absicht so, einherging. Er ist auch Allen dem Namen nach bekannt. denn er war ja der Onkel des Dottors Heinrich Heine, der so schöne Gedichte gemacht hat. Ich habe den alten Herrn in meiner srühen Kindheit ein mal gesehen, als ich an der H rnd mei nes Vaters in Hamburg am Jungfernstllg entlang ging. Sieh dir den Herrn da gcnan an," sagte mein Vater; das ist Herr Salomon Heine, einer der besten Menschen 'auf der Welt.Obwohl ich damals blos die Menschen für die besten hielt, die mir gelegentlich eine Tüte mit Zuckerwerk verehrten, sah ich den Mann doch scharf an als einen, der mir vielleicht in Zukunft auch eine Düte voll Zucke'rwerk verehren könnte. Er sah ganz danach aus. Seine Züge, obwohl ernst, waren mild und freundlich. Im Uebrigen erin nere ich mich nur an seine weiße Weste. den hellen Seidenhut und die Rose im Knopfloch, die er immer trug, Sommer und Winter. Er ward damals in, Hamburg wegen seiner Menschenliebe fast wie ein Heiliger verehrt, und sein Andenken lebt heute noch bei den Enkels' seiner Zeitgenossen in voller Frische. Eines Abends saß Roberts wieder Bei offenem Fenster in seiner Stube, in die man von draußen hineinsehen konnte und las eifrig in Ritters Erdkunde" ; manchmal suchte er in dem reichhalti gen Register, schlug dann die Seite auf, dann jene und schien in großer Span nung zu vergleichen. Plötzlich' schlug er mit der Faust auf das dicke Buch, sprang vom Sessel aus und rief: Icktob' es!" In diesem Augenblicke ging der alte vcrr draußen vorüber, blieb stehen, trat dann an das Fenster und fragi teilnehmend: J was passirt?" mO nein." erwiederte Roberts, ich habe nur gesunden, was doch ent schuldigen Sie, wie ist eigentlich Ihr werther Name?" Mein Name ist Heine. Ich bitte, Herr Heme, möchten Sie nicht auf einen Augenblick hcreinkom men? Sie haben ein so kluges. theil nahmsvolles Aussehen, daß 'ich Ihnen die Sache wohl erzählen möchte; da zeißk, wenn Sie Zeit haben." O ja, heute. Abend habe ich nix mehr zu thun.- sagte der alte Herr, ging die paar Schritte nach der Haus thür, die ebenfalls offen stand, trat ein und setzte sich, nachdem er die hübsch ge takelten Schiffsmodelle beguckt hatte auf das Sopha. . -.mim Es würde zu weit führen, wenn ich Roberts' Auseinandersetzung und was der alte Herr daraus erwiederte, hier wörtlich folgen ließe. Roberts sagte, er habe aus feiner letzten Reise nach Ostindien bemerk daß die Engländer die KauriS, nämlich die kleinen ! Mu schein, auf deutsch Schlangenköpfchen genannt, die in einigen Ländern Afrikas und Asiens als Münze gelten, in Ben galen einschifften? und damit sortfcgel ten. Seine Erkundigungen, wohin sie damit segelten, feien alle umsonst gcwe sen; keiner l aate was : sie behielten ihr Geheimniß. Nun habe er aus Karl Ritters neuem Werke erfahren, daß, in Bengalen die Kauris 1 zehnmal billiger seien als im afrikanischen Sudan, wo

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hin die Engländer im letzten Jahre. ge gen zweitausend Centner Kauris über Guinea durch fremde Handelsleute ha den gelangen lassen und für diese Mu scheln dem Sudan seinen Goldstaub abkauften. In Bengalen, kosten 2400 Kauris einen Shilling Sterling, indeß im Sudan 250 Stück zehn Shilling drei Pence werth seien. ..Wenn also,- .schloß Roberts seini Auseinandersetzung, die Engländer es der Fracht werth halten, die Kauris von Bengalen, wo sie sie kaufe müssen, nach Guinea zu bringen, wie viel mehr kann ich ein Aehnlichcs thun? Auf der letzten Reife nämlich ward ich mit dem Schiffe, dessen Kommando mir als Obersteuermann nach dem Tode des Kapitäns zusiel, von einem furchtbaren Cyklon im Indischen Ocean nach Nord west geworfen, und als der Sturm vorbei war. habe ich an der Ostküste von Afrika zwei Bänke gefunden, die ganz voll von Kauris liegen, so daß man diese nur einzuschaufeln braucht. Kein Mensch außer mir scheint die Bänke zu kennen, die bei niedriger Ebbe kaum einen Fuß unter Wasser sind, aber ich weiß ihre Stelle ganz genau. Tort also habe ich die KauriS umsonst, daher billiger, als die Engländer sie in Bengalen haben, das überdies um die ganze Breite des Indischen Oceans weiter nach Osten liegt. Nicht wahr?" Ter alte Hrr hatte gut zugehört, aanchmal den Kopf geschüttelt, auch ein Wort drcingeworfe'n, aber schließ-; lich sah er den jungen Mann, der euer gisch dastand, mit aufmerksamen Blicken an. Dann schüttelte er wieder den Kopf. Muschelgeld," sagte er, mit so i Geld hab' ich mein Lebtag noch nix zu thun gchabt. Das muß ich mich doch ein wenig überlegen." O, die Sache hat ihre Richtigkeit i agte Roberts; ich möchte es wohl im tcrnchmen ; aber mein Platz als Schiffs ! kapitön bei meinem Rhederhause, das ist eine verdammte Geschichte !" j .Bei Ihrem Rhederhause sagte j Herr Heine, junger Mann, kommen Sie übermorgen am Vormittage 'mal zu mich in meinem Kontor, das ist am Jungfcrnstieg, da will ich Ihnen was sagen." Roberts war nicht wenig erstaunt. aU er zwei Tage darauf am Jungfern stieg vor einem prächtigen Hause stand, das offenbar einem sehr reichen Mann gehörte. Er trat ein und ward, als er nach Herrn Heine fragte, durch eine Reihe großer Zimmer geführt, in wel chen schreibende Menschen emsig beschäf tigt waren. ES herrschte dort eine solche Stille, daß man nichts horte, als das Kreischen der Gänsefedern., Als man ihm die Thüre des letzten Zim mcrs geöffnet hatte, fand erdrinnen den unscheinbaren alten Herrn mit der Rose im Knopflochs, den Herrn Salomon Heine. Nach einem freundlichen Gruße sagh dieser: Hören Sie mal, ich will Ihnen mas sagen, aber es bleibt unter uns. !Jhr Nh'eöcrhaus hat in letzter Zeit Un glücks fälle gehabt, und ich glaube, es wäre froh, wenn man ihm das .Schiff, das draußen in Altona aus der Tolck Men Werft liegt, und dessen Kapitän Sie sein , sollen, abkaufen möchte." Äoberts war recht verblüfft über diese Mittheilung. Nun habe ich." fuhr Herr Heine fort, über den Plan, von dem Sie mir vorgestern erzählt haben. nachgedacht; er gefällt mich. Ich selbst treibe keine Rhederei und mache auch keine Geldgeschäfte in Muscheln, aber ich will Ihnen was sagen. Sie scheinen mir ein besonnener und unterrich teter und unternehmender junger Mann zu sein, und da Sie selbst wohl nicht über die nöthigen Mittel verfügen, so biete ich Ihnen, rückzahlbar nach drei Jahren, eine Summe an, für die Sie das Schiss kaufen und befrachten kön nen. Sollten Sie wegen Unglücksfäl len nach drei Jahren nicht zahlen' kön nen, so macht es auch nix. Meine (W1 II 55 l' l, i Mmei eriauven mtcy oas. moer oas sage ich Ihnen: Sagen Sie nur keinem Menschen was von die Muscheln, denn wenn es nix damit iS, blamiren wir uns fürchterlich." Roberts war noch verblüffter., als zuvor, faßte sich aber bald und nahm unter vielem Tanke das großmüthige Anerbieten an, das nur ein Mann' wie Salomon Heine machen konnte. Mitte December 1823 lag der .Kan Ritter" so hatte Kapitän Roberts sein Schiff getaust im Hamburger Hafen und nahm eine Fracht von allerkei Werkzeug. Glasperleu und Nürn berger Waaren ein., die an der Küste von Gumea willige Käufer sinden. Bon dort war der Farl Ritter" unter Ballast nach dem Indischen Ocean be stimmt, wo Roberts die Bänke, die sein GehcimMA waren, aufsuchen und ab schaufeln wollte. In der Weihn ach ts woche holte das Schiff aus dem Hafen und machte die Segel los. Als es Un ter Neumühlen vorbeikam, standen der alte Roberts und ' seine Frau vor der Hausthüren und wehten mit weißen Tüchern, und weiter stromabwärts wehte noch ein weißes Tuch aus einem bereis ten Parke hervor. Die es schwenkte. war Klara van der Zuyden, welcher Roberts, seitdem er getroste Aussicht auf Wohlstand hatte, nicht mehr aus dem Wege gegangen war ; vielmehr hätte er sich mit, ihr zur Treue verzprochen, und Klaradie im Sommer vor lauter GramÄbÄ krank war. stand nun blühend da, mit rougen Wangen in der Kälte, und um ihren schönen großen Mund spielte ein Lächeln, wie ein Gemisch von Glückselig keit und Trauer über den Abschied. Tann entschwand das Schiff den Blicken derer am Lande. ' , :M$S ': . :: - W't .f -;'S , , ""l,4S: . fr :f k'&fm-iFÜ.-jr-. V :-i i : -jp: ' ' i-i ! ,!' , fe, -':M;:. ; . !;:,;, ;- Sii&,VflI;. ' : Ter unternehmende Seemann hatte sich nicht geirrt. : Er suchte an der einjämKIüfte von Südafrika die Bänke:

! auf und sand sie noch dick von Schlau genköpfchcn, die er in sein Schiff schansein ! ießUbisH der Raum voll war. Mach, mehrmaligen Fahrten zwischen i,:r:A Pt' fm4 i : "' ' ?

den Bänken und Guinea hatte er sie gründlich abgeräumt mit einem Gewinn von über zehntausend Pfund Sterling. Am frühen Morgen des 24. December

1824 erschien er bei Nokdwest mit cmer Ladung Elfenbein und Goldstaub aus dem Sudan vor der Mündung der Elbe, und im Laufe des Tages segelte er den Strom hinauf. Als er die Billa van der Zuyden m Slcht hatte, loste er drei Salutschüsse und dann noch zwei. Dies war das verabrede Zeichen zwischen ihm und Klara, die schon den ganze,! Monat mit Sehnsucht darauf gewartet hatte. Roberts Rechnung au? eme Abwcsen heit von zwölf Monaten, wenn Wiud und Wetter ihn begünstigten, stimmte. Das war ein Weihnachten! Klara, die alten Roberts, der alte Herr van der Zuyden, der natürlich sofort die ganze Geschichte erfuhr man mag sich das Gluck denken. Salomon Heine war ganz selig; da war ihm einmal wieder ein Stück nach seinem Geschmack gclun aen. Roberts bot ihm, nachdem das Schiss bezahlt, die Hülste des Reingewinnes an, aber der alte Herr sagte: Gehen Sie man zu Haus; ich mache nicht in Muscheln; Sie haben viel gelernt und haben den Muth gehabt, in Muscheln zu machen; darum gehört Zynen der Reingewinn allem; vertragen Sie ihn mit Gesundheit." Dieser Gewinn aus der, Untcrneh mung mit den Schlangcnköpfchen bil detc das Stammkapital des Handlungshaufes. daZ.heute noch reich dasteht unter der Firma' Roberts & Söhne. )ie Söhne und von Klara Roberts. geb. van der Zuyden. Mit der Zeit entwickelte sich eine innige Freundschaft zwischen Herrn Salomon Heine und Roberts und ward immer fester, bis wieder einmal Weihnachten herankam. Cs war zwanzig Jahre später. Sdlo mon Heine hatte sich schon mehrere Wochen nicht wohl gefühlt. Robert ging oft hin, ihn zu besuchen. So kam cr auch am Nachmittag des 23. December in das Haus am Jungfernstieg, um sich nach dem 'Beenden des alten Herrn zu erkundigen. Er fand dort Alles. in Bestürzung. Ein Diener sagte: Herr Heine ist vor einer Stunde verschie den...." Am 24. December 1844 lag dieser edle Mensch auf der Bahre, und am 27. December haben sie ihn auf dem Fricdhofe zu Ottensen begraben. In ihm verlor Roberts den 'Begründer seines Glückes, die Bedürftigen m Hamburg und Ottensen einen Bater und die Hansestadt selbst nen ihrer größten Bürger. Thierfreundschaft. Ueber das rührende FrcundschaftsVerhältniß zwischen einem KanarienVogel und einem ruppigen Spcch berichtet ein Thierfreund: Im Sommer fanden meine Kinder im Garten einen iunacn Sperling. der, noch nicht flügge,, aus dem Nest gefallen war. Sie nahmen ihn mit in s Haus und wollten versuchen, ihn großzuziehen, was ihnen aber schwerlich gelungen wäre, wenn nicht einer unserer Kanarienvögel, ein rn n4 ?i!ixf rtv vjiuwumni, 14 (jiuuiuiij uuijc nommen hätte. Ter Kanarienvogel saß fast den ganzen Tag vor seinem Futternapf und stopfte dem nimmer zatten Pflegling ohne Aushören den Schnabel voll. Tie Kinder halfen mit eingeweichtem Weißbrot, und so gelang es, den Spatz am Leben zu erhalten. Tes Nachts san er in einem Bauer. dessen Thüre immer offen stand, nebez dem Bauer des Kanarienvogels. Bei Tage umzrrpte er daS-Bouer sei nes Pflegevaters, der ihn durch das Gitter fütterte; bald aber flatterte er selbstständig duich's offene Fenster auS und ein, und wir konnten ihn beob achten, wie sorgfältig er die Blumen auf den Beeten nach Jnsecten und Raupen durchsuchte; gegen Abend kehrte er regelmäßig in seinen Käsig zurück ct . : cvtn:ij tr. ..' . i--5cim ruyilua cr oul ocminen,. bald dem Anderen von uns auf der Hand. und fraß. uns ganz ungenirt die Butter vom Brot ' weg. Als seine Flügel kräftiger wurden, machte er weitere Ausflüge und blieb erst einen, dann mehrere Tage aus; endlich blieb er längere Zeit, ganz weg. Um die Weihnachtszeit trat ich eines Tages in's Cßzimnser: das Fenster war zum Lüf ten geöffnet worden. Ta saß der Spat) wieder auf dem Bauer des Kanarienvogels, kam mir auf die Hand geflogen, als ich ihm nige Körner hinhielt Piinb aß sich satt. Dann flog er wieder zum Fenster hin aus und ward nicht mehr gesehen. Diesen Sommer aber stellte er sich wieder ein, und zwar konnten wir bald deinerken. daß er Familie hatte. Das tiiu geweichte Weißbrot, das wir ihm hinstellten, schleppte er !n unglaublichen Massen fort, um gleich darauf mit leerem Kröpf und Schnabel zurückzukehren. Bald kamen auch seine Jungen mit auf den Hof und auf die Fensterdank, in's Zimmer hinein aber getraute sich keines der Jungen. Nachdem unser Spat) seine Jungen herangesüttert'hat, ist cr jetzt wieder häufiger unser Gast. Um diese Jahreszeit aber sitzen wir na türlich nicht mehr beim offenen Fenster und können auch nicht immer', darauf achten, ob Jochen (so heißt er) am FeS, ster sitzt oder nicht. Das haben wir aber auch gar nicht nöthig, denn der Kanarienvogel meldet sogleich durch :ioenthttmliche,-schrikle Töne, daß sein Freund am Fenster ist und Einlaß be gehrt. Wenn wir , dann das Fenster behutsam öffnen, schlüpft er herein, wie kine Maus, frißt sich satt und hält ha nach auf dem Dach seines Pflegevaters sein Nachmittagsschläfchen. Dieser läßt dann ein zärtliches Gezwitscher ertönen während er gellende Töne ausstößt, sobald, sein Freund wieder zum FensterinausgelMenDirdZ Bedingt. LiedeS Männchen.! liehst DU mich wirklich treu und wahrZtz Gewiß,' süßes Weibchen! Verlange öeweis r bis zum Betrage von Hmk dcrt TiQxir mmmmmH p:-

Heldinnett üti Mordproeessen, Der hochscnsationclle Doppelmord proceß gegen Frl. Lizzie Borden in Fall Niycr, Maff., hat wieder die allgemeine Aufmerksamteit auf andere Evastöchter alter und neuer Zeit gelenkt, welche die Hanptfiguren hochnotdpeinlicher Processe bildeten. -Zugleich hatte, der Borden-Fall, wenigstens im Vergleich $u den anderen berühmten Fällen diejcr Gattung in den legten fünf Jahren, verschiedenes Eigenartige aufzuweisen. Man hat häufig gesagt, daß die Lieblingswaffe des Weibes, das die Mordlaufbahn betritt, das Gift, und ihr wichtigster Anmalt ihre Schönheit sei; im Borden-Fall aber hat man es mit den rohesten Männerwaffen zu thun, und daß Lizzie schön sei, wird sicherlich auch ihr aufrichtigster Freund nicht behaupten wollen, auch ist dies seit langer Zeit der erste hervorragende Fall, daß nicht ein Gatte oder Geliebter oder Geschäftsfreund" das Opfer war, sondern Vater und Stiefmutter., Bezüglich der angewendeten Waffen, sowie auch des bescheidenen Maßes von Schönbcit bot der Proccßsall der Roxolane Druse im Staat New York das letzte bekannte Scitenstück zu dem vorliegenden. Frl. Borden hat aber alle Aussicht, nicht das Loos der Druse zu erleiden. ' Im Allgemeinen von einigen berühmten Ausnahmen abgesehen kommen Frauen in Processen um Leben und Tod äußerst gelinde weg, nicht blos in unserem Lande, und die Ga lanterie bleibt nicht vor der Thüre des Gcrichtssaales stehen. Darauf vcrtrauend, hat das verbrecherische oder zügellose Element unter dem zarten (oder manchmal auch blos verzärtelten.) Geschlecht unstreitig schon stark daraus los gesündigt. Die Strafanstalten jedes Staates hben wenigstens einige Personen auszuweisen, deren Geschlecht allein sie davor bewahrte, Verbrechen toi?ch Henkersband büßen zu müssen.' Bon dem allgemeinen Zug unseres Zeitalters betreffs des Weiblichen ist auch den Mordprozeß-Heldinnen etwas zu Gute gekommen. ES läßt sich aber nicht verkennen, daß die Sympathie für die mehr oder weniger schönen Mörderinnen im Abnehmen ist. Entschieden gilt dies von der alten Welt, und auch bei uns macht sich stellenweise ein. starkes Gefühl des llcberdrusscs an der moralischen Saß-, holzraspclci geltend, die nur eine Carriratur dcs wahren Zartgefühles ist. Bon den Mörderinnen, welche aus der Berufsvcrbrechcr-Klasie kommen, wie, die Benders im wilden, wolligen Westen," die Croiscttcs in Paris, die Lichten bcrgs in Berlin,' eine Reihe inkereffanter Berbrccherinnen in New Jork u. f. w, sei in dieser Skizze abgesehen. Frisch im Gedächtniß ist noch der Fall der vornehmen sZrau Montague, der Tochter eines cnglisch-irischen Edelmannes, welche jetzt eine Zuchthausstrafe wegen grausamer Ermordung, resp. Todtmißhandlung ihres Kindes abbüßen muß und in der nächsten Zukunft keine Aussicht auf Freilaffung hat.

' 2? . ,1. r n??- äI M n ' r ir i 1 W - '' , - r- . 1 ,. Mittue Maybri Ueber die. Amerikanerin Maybikck, welche überführt wurde, ihren Gatten, den reichen ' Baumwollhändler Jan eS Maybrick, in Liverpool vergiftet zu haben, ist viel Papier verschrieben worden, und daS letzte Wort scheint noch lange nicht gesprochen zu fein. Ihre Freunde, an deren Spitze Gail Hamilton die Schwägerin des Ex-StaatS-secretars Alaine, steht, versuchen gerade jetzt wieder alles Mögliche im Interesse ihre? Freilassung doch ist eS ihnen beinahe unmöglich, beim Secretär des Innern auch nur Gehör zu erhalten; der politische Herrsch aftswechsel in England scheint daran gar nichts geändert zu haben. ' Desgleichen hat auch die Bom pard, welche den Eyraud von Paris bei der Ausführung seiner greulichen Berbrechen behilflich war oder sie gar veranlaßte, keine , Begnadigung zu er-, hoffen. ' iVv''äESjife kDUsL mk Wittwe Wharton. i ii

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Großes Aufsehen erregte hierzulande u. A..der Eiftmordproceß gegen Mrs. Wharton in Baltimore, die nahezu 50jährige Wittwe eines Armee-Offi ciers, welche 1871 angeklagt wurde, den General W. S. Ketchum, ebenfalls einen Officicr der Bundesarmee, durch Gift bzscitigt zu haben. Sie war mit dem General intim befreundet und stand bei ihm schwer in Schuld. 1871 traf sie Borbereitungen zu einer Reise nach Europa, und am 23. Juni kam der General aus Washington, um ihr Lebewohl zu sagen und nebenbei die Schuldverschreibnng cinzukassiren. Sowie (r das Haus verlassen hatte, er krankte er, und am 28. Juni starb er. Gleichzeitig erkrankte auch Ban Nces, welcher die Finanzangclcgenheiten der Wittwe genau kannte, und er entging dem Tode nur mit knapper Noth. Es wurde bewiesen, daß General Ketchum an Vergiftung gestorben war. Auch wurde seine Weste vermißt, in welcher die Schuldvcrfchreibung der schönen Wittwe steckte. Letztere wurde indeß von der Anklage, General etchum ver giftet zu haben, freigesprochen, und die Klage wegen Giftmordverfuchcs an Van NeeS wurde niemals wcitcrverfolgt. In diesem Proceß waren mehr als Hirn dert Sachverständige für und wicdei vernommen worden, und die Berthw digung hatte behauptet, daß Ketchum an Hirn- und RückcnmarlhautEnt' Zündung gestorben sei. Laura Fair. In mancher Beziehung noch sensationeller wär der große Prozeß gegen Laura D. Fair. Hier hatte einmal zur Abwechslung der Revolver das Mordwerk verrichten müssen. Ihr Opfer war A. P. Crittenden, ein Mitglied der berühmten Kentuckyer Familie dieses Namens und damals hervor ragender Anwalt in San Francisco. Frau Fair, ein starkgeistiges Weib, im Uebrigen gerade keine Schönheit ersten Ranges, war schon viermal verheirathet gewesen;-sie verliebte sich in Crittenden und verlangte stürmisch, daß dieser sich von seinem EhegesponS scheiden lasse und ihr Fünster werde. Bon einem solchen Schritt wollte aber Crittenden nichts wissen, und er lief; schließlich seine Gattin kommen, die sich zur Zeit im Osten befand. Er traf mit ihr am 3. November 1870 auf dem Fährboot El Capitan" in der Bai von San Francisco zusammm. Sowie er die Arme um seine Gemah lin legte und ihre Lippen berührte. da krachte ein Schuß, und Crittenden sank todt nieder, während Laura mit dem Revolver in der Hand auftauchte. Die Mörderin wurde mit dem Wahn sinnsargument vertheidigt, doch wurde sie im ersten Proceß des AZordes im ersten Grade schuldig befunden; indeß wurde auf einen bloßen Formfehler hin das Urtheil umgestoßen und ein zweiter Proceß endete mit Freisprechung. Kaum weniger aussehcnerregcnd war vor mehreren Jahren der Mord Proceß gegen die berüchtigte Beichlcr von Cleve land wegen Erschießung Kings von Nebraska; hier wurde die Mörderin ohne viele Umstände für .wahnsinnig" erklärt, und sie konnte unmittelbar da rauf 'Engagements mit DimeMusem abschließen. Die romantisch veranlagte Frl. Ward, die Mörderin ihrer inüm sten- Freundin, sitzt jetzt in einem süd lichen Irrenhaus und spielt Banjo. Eliza Flcmmg aus dem Schaffott. Man braucht übrigens bei Weitem nicht bis auf die Herenprocene zurückzugehen, um Frauen zu finden, welche unichuldigerweije den Hcnkerstod ster ben mußten. Der größte Justizmord an einem Weib in unzerem Jahrhun dert war die Hinrichtung der Eliza Flemma. welche zu den größte Schon heiten in London' gehörte. Sie stand kaum im Alter von 18 Jahren, als sie beschuldigt wurde, die Familie vergiflet zu haben, bei welcher sie Gouvernante aewesen. ; Obwohl überzeugend genug bewiesen wurde, daß sie selber an dem vergifteten Een erkrankt war, und auch sonst alle Umstände für sie spra chen, war der,, betr. Richter, stark gegen sie eingenommen und instruirte die Ge schworenen so einseitig, daß sie die Un glückliche schuldig sprachen.' Ihre Schön heit hals ihr so wenig, wie der Marie Antoinette, der Corday, der Roland und', 1 Anderen! Sie wurde zwi schen zwei mannlichen , e,densgenoj sen, zwei bekannten alten Verbrechern hingerichtet und betheuerte noch im letz ten Augenblick ihre Unschuld. Noch ehe ihre Leiche beerdigt war, kam es heraus, daß ein Wahnsinniger der Ber gifter gewesen war, und etwa 10.000 Menschen suchten das HauS des Staatsanwaltes ' zu K stürmen Z und ihn 1 zu lynchen ; nur das Auskneten einer star ken Militärmacht vereitelte ihre Absicht.

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Optische Täuschung. Merkwürdig, die Frau Wurstel mayer ganz ullein! Die geht doch sonst ' - t

'ätsfr -fiL mie ohne ihre Familie aus!" .Oh, die ist auch heute da man sieht i s Xlt nur von rückwärts nicht!" Unwiderstehlich. Schneider: Habm Sie einen sa mosen Brustkorb. Herr Lieutenant!" Lieutenant: Ist auch der einzige Korb, den ich in meinem Leben belom men habe." Delikate Adleyuung.

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Kandidat: ..Fräulcin. erhören Sie meine Werdung, ich kann ohne Sie nicht leben! ' . Fräulein: Wenn Sie schon ohne mich nicht leben können, wie wollen Sie denn mit mir leben können, bei den Ansprüchen, die ich zu machen gewohnt bin? V Gedankensplitter. Freunde sind wie ein edles Metall; welchen Werth sie haben, ergibt erst der Probirstcin des Unglücks. Gcschicklichkcit ist mehr werth, ulZ Krast. ' - Von den Militärgeweh ren des vorigen Jahrhunderts erzählt derBär-: Jm Jahre 170 erfand der alte Tesiauer den durch feine Schwere wirksamen eisernen Ladcstock, statt des zerbrechlichen.' hölzernen. Prinz Jricd nch von Araunschwcig führte die cylin drischen Ladcstöcke, die da zweimalige Umdrehen der konischen ersparten, .ein., Jetzt konnte der Soldat jede Minute ,' fünfmal schießen und das sechste Mal' laden. Lieutenant Jrevtag gab 1787 das trichterförmige Zündloch am Ge , wehr der Infanterie an. bei welchem , kein Pulver auf die Pfanne zu schütten nöthig war. ,Nun mußte in der Mi nute sechsmal geschossen und das sie bente Mal geladcn werden; auch setzte dieses Zündloch , . den Soldaten in den Stand bei Nachtgefechtcn ebenso unge, hindert wir bei Tage zu feuern. Cr- 1 findung des Zündhütchens (1818). des MilitürgcwehreS mit gezogenem Lauf (1828). des PerkujsionsgewehreS (1840), des Zündhütchens (1841), deS Chasiepotgewehres (1866). des Mau. ser-. deS lleinkalibrigen Repetirgeweh itili :; it'.:S" - - . . :. 1iSj!!i;! W i e d i e Zeit vergeht! Amtsrichter: Sie sind wegen wiederhol ter Bettelei in Haft genommen worden. TaS ist innerhalb sechs Wochen nunschon das fünfte Mal! Bagabund: Da können Sie schen. Herr Amtsrichter, wie die Zeit vergeht! Non plus ultra. A: Jhr Herr Onkel scheint ein recht unzusriedene? Mcnscd zu sein!?- 35: Und ob! Ich sage Ihnen, wenn dem die gebratenen Tauben !, in den Mund siiegen,. dann schimpst er noch, weil kein Salat dabei , 4:! tp:

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