Indiana Tribüne, Volume 16, Number 89, Indianapolis, Marion County, 17 December 1892 — Page 2
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IndZattK Tribüne. 'faul. ' 1 1 fte.' Erscheint iftli glich nnÄ Sonnings. U! Titl'tSgllSe Tribüne- kostet durch den Träger Z25entS per Woche, die SonntZ2sTribüe 6 l:"2eni per Woiye. Sal? zusaVen isijemt der ! ß SS CenS per Wonat. Per PoA xuzeschick! in Vor A'AuSbejShlaKA Ä' per Jahr. ,,. Osnce : J 30 Ost Msrylanv Straße. 3ndwNapotts,3nd., 17. Dezember '92. Zeinse des Tklesrapye,,. ? Fast ebenso viel, n?Zs über S!raßen Aahn. EelcuchungZ- uns Telephon. Itltnh wir) im großen Publikum arni lüber den Telegrsphsndmkst geschimpft, aber nicht mit ebsniS viel Verechtignn soweit die Unrezelmäßigkeiten in Be tracht kommen. Hunderte von üußer 'lichen Ursachen, von denen der Lai, 'nur gelegentlich etwas erführt wen nÄmttchöer Uebelstand ein allgemeine, und auch sonst sich fühlbar machende, ift können zur Störung und Unter' brechunz deZ Telephondienstes führen, Aus unfereln Continent mit feinen dieIm natürlich-n Gcgensäen und Ueber glngm ist dieZ ganz besonders fce Hau. . Stürme aller Act. Cyklone, Bliz. szards-. Regen unb Schnee und die all i,sleet" bekannte Mittelgattung zwv Ischen beiden, Nordlicht, und mitunke, ..'.auch Jnseuen, bilden HZusige. obwohl noch mdji o5e StSrungsurfachen für die Crhalina einer vollkommenen elektrischen Kette und damit des rege! mäßigen Teleg?Jphenverkehrs in unse rem Land?. Aber noch schlimmer ist man weiter im Süden daran. Ter Telegraphendienst in den Tropengegen den lft mit einem sast ununterbrochenen Kampfe gegen alle möglichen Feinde verbunden, und von vielen Störenfrieden, welche dort aus dem Feld zu schlagen find, baden die Telegraphen' gehil'fen und Drähtespanner in unseren Äreitegraden gar keine Ähnunz. Mit den Telegraphendrahten in Brs silien verstri.st sich oft das kabelartige Gewebe einer ' riesigen Spinne, und daZ selbe verursacht, wenn es von Thau oder Regen naf; ist, fortwährend Hm zungen und Ableitungendes elektrischen Stromes. Auch Prstören häufig Amei sen die Telegraphenpfühle in wenigen Wochen. Azfen schwingen sich an den Trähkcn aus und ab und zerreißen sie. In den Wäldern werden die Pfahle und .Trähte von Schlingvslanzen un) anderem G:w.lchZ alle paar Wochen über wuchert. Das Alles gilt mehr oder weniger von ganz Südamerika sowie vzn (5entrcrlamerika. Auf den Ebenen von Argentinien reibm sich Heerdm halbwilden Hornviehs an den Pfähler und brechen sie oft um. Auf der Insel (uba gedeiht eine Gattung Orchideen, welche sich um den Teleqrapliendrah! legt und viele Unter brechungen hnbeiführt, und auf den Westindischen Inseln machen die sog. Pu!er-caujesal!en" den Telegraphen und Telcphonbedienfleten besonders viel zu schanen. Tiefe großen schweren Vö gcl, welche sich hauptzüchlich von Aa-Z nähren und gewöhnlich in großen Schwärmen beisammen sind, nisten gerne auf den Drähten oder schwirren gegen re u:id verursachen stets ein Vre cken derselben. In einem bedeutenden Cd mußte man vor noch nicht lange. Z.'it die Telephonseitungen. welche am Markte vorbei gingen, unter die Erdk legen, da duze Wge! fast jede Nachtdi Trähte brachen. Auch in der alten Welt hat der Tele graphendunft theilMife mit sonderbaren Vlnderniszen zu kämplen; im Morgen, land lehnten sich mitunter Voruribei und Aberglaube der VottZmassen gegen denselben aus. So war es in Perpen : zadre lang nicht möglich. eme Tcleara ' phenlinie zu legen, weiche länger, als ein paar Tage Bestand hatte; oenn die . Eingeborenen zerstörten dieselbe regele maig als ein Werkzeug des Bözen. , Schließlich erzwäng es der Schah mit ttrengen, grausamen Strafen Ab 1 schneiden eines Ohres für das erste. Abhauen einer Hand sür daS zweite. und edendizbcgraben sür das dritte , 3Jial daß der Telegraph respectirt wurde. Un,e?e Indianer sind dnn Te legraphen zeitweise auch nicht grün .t .t.t l r r anuejen. eoeniowemg w:e ver mtv dann. 1 " Allen, oder wenigstens den meisten , dieser Gefabren könnte n:an durch daZ Legen unterirdischer Kabel am besten begegnen. Das ist zwar theurer, U zadlt ttch aber durch d:e Länge der Zeit, ' weil Reparaturen und Störungen wei' sanen. Zum Stiäe der Wogen. Noch ist man sich über die Frage e.'ch.'n Wertb das Oel ,nr Vesäniti gang stürmische? Wogen hat, und wie es ain vortbeilkastesten iu diesem 'Aroti verwendet werden kann, tro vieler mehr o)er weniger'gelungener Verbuche nicht klar, und wiederum macht ein diesbezügliches Mittel von sich, reden, das etwas künstlicher Art, obwohl der Ästur abgeguckt ist. Die, französisch? Rkttuiigsd.enft-Leitung ist kürzlich auf dasselbe anfmerkfam gemacht worden, und , ein amerikanischer Corresponden schreibt darüber: - t5s handelt sich um ein dünnes, un versinkbares . und nicht verfaulendes Nktzgewebe, mit, welchem die See, ,so r?eit hin. wie möglich, bedeckt wird; dasselbe erhebt sich nicht merklich über die TJasseroberfläche, auch bietet es dem Winde keinen Widerstand; dagegen soll es die Wogen niederhalten und so die Cchifffahrt sicherer und wenige? schwie rig machen (also unter Umständen auch schnellere Fahrt ermöglichen), und so berufen sein, die Rolle einer, Oeldeke zu spielen, der gegenüber eS eine erkeblichs Verbesserung bilden soll. Das ist wenigsltnZ, was der Erfinder Alles sandro in sicherer Aussicht stellte. Eine fficielle Probe ist mit diesem Gewebe 'noch nicht gemacht worden; dagegen scheint ein Naturvorgang dafür zu 'fprechsn.VZsZ Man hat öfters schon beobachtet, daß eii?e Gattung schwimmendes Seegras
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(flslraa), das man z. A. rn manchen Theilen der Nordsee in großen Mengm antrifft, zur Zeit von Stürmen eine ziemliche Ruhe der von ihm bedeckten Wasserfläche verursacht hat, und da durch ist Alessandro auf die Netzwerk Idee verfallen. Dieses Neßmert so eine getreue Nachahmung .der charak teristüchen Eigenschaften jenes Seegrases sein, nur daß eS noch haftbarer als dieses ist. Die Maschen des Netzwerkes sind ungefähr fünf Zentimeter weit, und dasselbe ist außen herum von star kem Tau eingefaßt; es nimmt im Schiff einen verhitttnißmäßig geringen Raum ein. Der Erfinder soll bei pn vaten Versuchen mit eine.n solchen Ge webe, das sich über eine Wasserfläche von 1000 Quadratyards ausdehnte, sehr befriedigende Ergebnisse erzielt haben. Offizielle Versuche dürften bald gemacht wnden, und auch amerikani fchr eits werden wohl einschlägige. Ex perimmse nicht la'ige öusD,ch,Aärlm lassen. Die Schifffohrts-ErfahrüngeN, welche man in den letztenMochen wie der gemacht hat, Waffen ein wirklich praktisches Mittel zur Besänftigung der Sturmwozen jedenfalls als sehr-wünschenswert!, erscheinen. sei es nun das vorliegende, oder irgend ein an deres. Im Zeitalter falscher Zähne. Unsere Eeneratwn legt mehr Werth auf die Gebisse, atf jede früheren, ob wohl man nicht sagen kann, daß sie inehr zu beißcn hätte, und die fünst, lichen Hinne werde in allen Kreisen unge: e n poxu'är. D:n Angabm der Hauptge.chäfte zufolge sind in den letz ten zwölf Monaten viel mehr falsche Zähne verkauft morden, als in irgend einem früheren Jahre. Während es gar nicht zu bestreiten ist, daß die Dauerhaftigkeit der natür. lichen Gebisse im Allgemeinen mmn i weiter zurückgeht, ganz besonders inj . r ? , , . . . . unzerem anoe, scyenn oarm ooq nicht die einzige Ursache, ja nicht ein mal die Hauptursache sener Erscheinung zu suchen zu sein. Thatsächlich ist es mehr, als je, Modcsache, falsche Zähne zu tragen, und diese werden nicht nur immer wohlfeiler, sondern erfahren auch e?staunliche Vervollkommnungen. Daher ist auch die Zahnlofigkeit etwas Auffälligeres und Abstoßenderes gewov dm. als sie in früheren Zeiten war. ' Man .sieht heutzutage sehr selten Frauen ' oder Männer, welche längere Zeit durch den Verlust eines Zahnes sichtlich entstellt sind: denn der Zahn, arzt wird schneller aufgesucht, als vielleicht in wichtigeren Fällen der Arzt. Ehemals war ein vollständiges künst licheS Doppelgeblß ein großer Lurus. Noch jetzt kann man $75 für ein solches ausgeben, aber man kann eS auch für $16 haben. Dabei machen die Zahn ärzte immer noch sehr bedeutende P:0 si e. Man bedenke, daß ihien die Zähne nur l5 bis 18 Cents das Stück kosten (natürlich keine goldenenjl' ihre Arbeit also verhältnismäßig gut bezahl' wird. . ' Zähne aus K,aol!n?M?zeil!anmit Unkersatz aus Kautschuk 'sind die be liebtesten geworbn. Statt dßS Kaut fchu! wird mit großem Vortheil, so weit das schöne Aussehen in Betracht kommt, Celluloid verwendet, das auch die größere Leichtigkeit für sich hat: indes leistet das .Eellukoid den Muren, mit denen es im Munde in Bttührurg kommt, keinen so guten Widerstand. Man hat es auch mit Aluminium.' die sem modernsten Modestoff, sür diesen Zweck versucht; doch wird Aluminium von Essig. Salz und anderen Stoffen, welche mit dem Essen in den Mund kommen, beeinträchtigt, und es entwickelt sich Aluminiumsalz, das x nachtheilig für den Körper gilt. Die Verschiedenheiten der künstlichen Zähne, namentlich was die Färbung betrifft, sind überraschend groß. Ve kannUich wi d der Schmelz der falsch n Zähne au metallischen Sauren herge, stellt, und der Vollendungsprozeß ist ein so heikler, dar nach keine zwei Zähne von ganz gleicher Farbe zu haben sind. Im; größten Lager künstlicher Zähm sind noch keine zwei, welche als voll, kommen gelten können. Das erscheint verzeihlich, wenn 'man die Unregel Mäßigkeiten und Ungleichheiten in Bk' tracht zieht, welche auch an natürlichen Zähnen sowie überhaupt an allen Wer ken der Mutter Natur vorkommen. Stellt man ein Gebiß zusammen, so werden eben die verhältnißmäßig. am besten zu einander, passenden Zähne ausgewählt und so angebracht, baß nur das Auge eines Sachverständigen die Unregelmäßigkeiten? Man vermeidet es auch, die Nach, ahmung zu vollkommen zu machen, eben darum, weil sie dann nicht natür lich genug aussehen würde; gewisse kleine Ungleichheiten werden geradezv gesucht. In der neuesten Zeit hat man viel fach Zähne ohne Unterplatte, vie man auf eine alte natürliche Zahnwurzel nach Belieben aufsehen : und abnehmen kann (um die Wurzel rein zu halten.) Auch hat das' Brückenwerk. d; h. das Einsetzen eines falschen Zahnes zwischen zwn ,, natürlichen, bedeutende Vervoll kommnungen erfahren. Die wichtigste der neuen Ersindunzen auf diefem Ge biete ist eine Maschine, durch welche die kleinen Stahlbobrer zum Aushöhlen massenhaft hergestellt , werden. Diese ungemein heiklen kleinen Instrumente mußten früher sehr mühsam mit , der Hand angefertigt werden, und ehe die erste brauchbare Maschine zu ihrer Her stellung fertig war, sin nicht weniger, als S600.000 für vergebeiche Versuche ausgegeben worden! Dafür lohnt sich die Erfindung aber auch reichlich. le'JVfutsche Ueber die deutsche Studen'easprache hielt in der Generalversammlung des deutschen Sprachvereins ; zu , Weimar Prof. Dr. Kluge.Jena einen, Vorirag. Gerade Jena hat sich um die , Bereich' rung der Studentensprache hochJerdient gemacht. So sind 'die Bezeichnungen Bacchant und Bruder Studio; für dis Neulinge: Quasimodogeniti. Mutter kalb. ÄapZschnabel und Iu -, für die Einheimischen: Pflastertreter, Quark, Kümmeltürke; Knoten und Philister für ' Nichtstudenten. Klatsch für Stadt, bier, Humpen stzr tzrug, Kater für
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ki aiarrsz.- jenmslscyen unprungs. (zya. rakteristifch ist die Anwendung der Thiernamen: Fu für Neuling, Fink fü? Nichtverbmdungsstudent, Pudel für Pedell. Backfisch. Zobel für Frauen, zimmer; feine? die Bezeichnung Sala manoer. Anklänge an biblische und kirchliche Ausdrücke: Manichäer -für Gläubiger, Oelberger für Häscher; 'Philister. Weiter sind bemerkenswerth die laünisirenden Bezeichnungen': Erkneipe. Markus für Marqueur, Mone ten, Grobian, Schwulität, in Schwuli bus, Luftt.-tts, Schwachmaticus; Gas satim geben in lärmender Weise auf der Straße gehen (dte dabei gesungenen Lieder heißen Gassenhauer) mummatum, vermummt. Die Universitätsstädte wurden nach den Flüssen, an denen sie liegen, in Zusammensetzung mit Athen bezeichnet, wie Jena Saalathen, Pleißathcn, München Jsarathen. Der Einfluß des Französischen ist gegen das Antike sehr gering: es finden sich Kneipier, Wich fter, Pumpier, fchaudereux. Dagegen hat sich durch die fahrenden SHUer. welche mehr oder weniger zur Klasze der Schwindler gehörten und vielfach der Wauuerfp.-ache huldigten, der Einfluß der Lep.ren, das Äotywelsch. geltend ze uacht; hierher gehören, blechen, pum p n f p?;n. Jngleichen ist d S He. dcai cyc von Einfluß gewesen, wie dies . die Worte schofel, mogeln beweisen. Schwer zu ertlären ist das Wort Sal beider. Uebergalig der Ausdrücke in die Schriftsprache macht die Student tensprache beach!ensw:'rth. Wir haben ' heute Worte aufgenommen wie Kneipe, Kommers. Humpen, Jux, chwage (für Postillon). Bursche. Vom Inland e. Der Gebrauch' der Gabel wurde in England um das Jahr 1640 durch Thomas Cosgate eingeführt. Der" letzte exilirte Pole vom Jahre 1830. Wladimir RadowSti. ist am 3. Növemhft in Paris ftsiorben. N e u e N o r 'd p o l Auf u chungs'Gedanken haben einen Realisten zu der überraschenden EntdeÄung ver anlaßt, daßi d:r. Nordpol die größte Aehnlichkeit mit der Tasche in Frauen tlkldern benßt. Bon beiden weiß man, daß sie ohne Frage vorhanden sind, beide aber sind nicht zu finden. Lyncht ihn! Tödtet ihn: Hängt ihn an den Mast!" schrieen neu. lich Morgens etwa- zweihundert Schweden. die sich aus einer Bärge im North Rioer in New Por! befanden und dabei den jungen Ferdinand Paulson, den Ticketage'nien einer New Yorker Dam pfergesellschaft. ergriffen und an einen Malt schleppten. Schon legten sie ihm ein Tau um dm Hals und , fünf Mi nuten wäre es um ihn geschehen gewe sen. wenn nicht in diesem Augenblick der Boardinghou'e-Runner" William Stampe dazwischen getreten wäre und Paulion gerettet hätte. Eine Woche vorher hatte PauUon eine aus zweihun dert Personen bestehend? Gesellschaft Skandinavier von Minnesota und Da kota nach New York befördert, in 22 hawken in Empfang genommen und dort auf eine Bärge gebracht, um sie an Bor) der Eiia of New Wr!" zu brn gen. wie contrakttich abgemacht worden war. Die Leute wollten nach ihrer Heimath reisen. Als sie aber auf das Schiff überführt werden sollten, erklärte der Eapitän. keinen P!& mtbr zu habe. Die Schweden, hierüber ent rültet, glaubten sich beschwindelt und die eingangs beschriebenen Scenen spielten sich ab. Stampe sprang. , wie gesagt, zwischen die Wüthenden und als e? ihirn: sein Li.enzschild zeigZe, hielten sie ihn sür einen Polizisten. Es geläng Paulson dann zu entkommen. Die Skandinavier fuhren spater mit der Britannic" ab. Ein wahres Sündenregister von seinen beiden ältesten Söhnen weiß der kürzlich in New York verstorbene Marcus Ninaldo in seinem im Nach lassenschafttgericht zur Bestätigung ein gereichten Testament zu erzählen. Es ist dies nicht der große Räuberbaupt nrann, dessen lhcdeine ja längst vermodert sind, auch 'wohl kein Nachkomme desselben, sondern ein reicher Kauf mann, dessen -Wiege zwar auch in der Nähe der Adbruzzm gestanden, dessen Ahnherr aber aus. der babylonischen Gesangen'chaft entwichen sein soll. Ri nalöo, der Verblichene, hatte sich' hiek zü Lande dem Lieblingsgeschäste der Italiener, dem Verkaufe von Süd früchtcn. gewidmet. Er fing mit einem Karreu an, aus welchem sich sein gan zer Waarcnvorrath befand, und arbei tete sich nach und nach zum Großhand ler empor, als welcher er ein deträcht' liches Bernlögen erwarb.- Te? Verbli chene hinterließ eine Wittwe und sieben Kinder, von denen Jsaac und Hyman, die beiden ältesten Söhne, - nur je Hl erhallen sollen, den sie in geistigen oder sonstigen Genüssen anlegen tönnen, wie derErblasser sarkastisch niederschrieb. Das Vermögen, welches zum größten Tbeike in Grundbeli besteht, beträgt etwa 5ÜY0.000 und soll von den Testamentsvollstreckern, dem Bruder des Ver storbenen, Jsaac Ninaldo, Newman Gowen und Simon M. Reeder, ver waltet werden. Die Wittwe erhält 515,000 per Jahr und außerdem S200 per Monat sür den Unterhalt der fünf noch minderjährigen Kinder , Meine ältesten Söhn waren ungehorsam von Kindesbeinen an, brachten erschreckliche Summen Geldes durch und achteten meine väterliche Autorität gleich Nichts. Eine Kette von Aergernissen bereiteten mir diese, Menschen und ich habe nicb.s sür die Burschen übrig V so heißt es in dem Testament wörtlich.' Jsaac schien der Vater noch mehr gewogen zu fein als H-zman, denn es steht ferner in der !etztkviUig?n Verfügung: .Sollte Jsaac sich ,von seiner , jetzigen Frau scheiden lasser',,, un) ein anständiges jüdisches Mädchen ehelichen, dann sollen ihm S!0,000 zufallen. , Das Vermögen soll nach Abzug einiger kleiner Legate zur Vertdeilung an die fünf jüngeren Kinder, gangen. wenn das jüngste der Kinder die Bolljährigkeit erreicht hat. 'Der kürzlich in Omaha. Neb., nach einer Abwesenheit von 21 Monaten aus der sibirischen Gefangen schüft entflohene Jacob Gerber erzählt eine furchtbare Geschichte und trägt den Beweis derselben in Lablreichen Narben
und' zum mu nocy onmen Wunoen am Leibe. Er hatte bekanntlich hier sein erstes Bürgerpapier erwirkt, betrachtete sich als Bürger der Ver. Staaten und glaubte, sicher nach Nuß land zurückkehren zu können, um seine Familie zu ho!en. wurde aber in einer Kirche auf deutschem Gebiet, hart an der Grenze ergriffen, und ohne gerichtli cheS Verfahren nach Sibirien transpor tirt. Das Staatsdepartement in Washington, dessen Hilfe von seinen Freun den in Omaha angerufen wurde, konnte' nichts für ihn thun, da er noch kein Bürger war.' Er glaubte, er würde auf Lebenszeit in die Minen ge sandt werden und erst neun Monate nach seiner Gefangennahme, an seinem Bestimmungsorte angelangt, hörte er,, daß ti zu 15 Jahren vernrtheilt sei. Mit 000 anderen Sträflingen mußte er nach den Wi'dnissen Sibiriens aufbre chen. S'e a.-m paarweise zusammen geschmiedet und hatten entsetzliche Qua lm auszustehen. Nicht ein einziges Mal während dieser schrecklichen 9 Mo nate, wurden diese Fesseln gelöst. In Jlga nahm ihm ein Schmied die Eisen ab,' und es wurde ihm gesagt, daß er jetzt für sich selber foxgen müsse. Er
blieb t Monate, ehe er einen Fluchtplan, den er entwo?en. ausfüh.eu konnte. Durch einen anderen, in. Jlga Geschäfte betreibenden Hebräer, erhielt er SI000 von seiner Frau, , und wurde durch sei nen Freun) nach Yaktusk gebrachte Er zahlte S50 um dort bin zu gelangen und nabm von da die Post nach Toms!, eine Entfernung von 1500 Meilen, wofür er '75 zahlte. Er hatte sich das Gewa d eines Edelmannes ve schafft, und irug einen offiziellen Port manteau. un) dieser scheint ihn gerettet zu haben, d.'nn er wurde nicht ein ein ziges Mal nach feinen Pässen gefragt. Er erreichte, ohne en deckt zu werden, eine kleine Stadt 50 Meilen von seiner Heimath, und es gcla?lg ihm auf einem Umwege von !W0 Met en den russischen Boden zu verlassen. Er verlor keine Zeit so rasch als möglich weg zu kom men, da er sich erst in Amerika sicher wußte. So kam er denn endlich in Omaha an. Von den S1000, die ihm seine Frau gesandte hatte er gerade noch 3 0 Cents in de? Tasche. Gerbe? hatte, als er vor etwas weniger als 2 Jahren von Omaha abreiße. Grundeigenthum im Werthe von etwa MOOO. aber bis er seine Familie herüber bringt, wird wenig davon übrig bleiben. ' Diesel b: brsinöet sich noch in der alten Heimath wi,d aber Anfangs des nächsten Früh abrs hierher kommen. Oeursche Loealnaqrichten. Hessen .'Darmftadt. Die 44 Jahre alte Schwester des Stadtmüllers Harsch in Bensheim wurde, nachdem sie sich am Tage zuvor verlobt hatte, in dem durch die. Harsch fche Hosraithe fließenden Stadtbach todt aufgefunden. Nach der gerichtlichen tlntersuchung soll die Verunglückte bei dem Wasierschöpfen. in den Bach ge stürzt sein. Frgnz Joseph Wein von Jügesheim wurde vom Schöffengericht Seligenstadt wegen Diebstahls zu einer Gefä'ngnißstrafe' von 4 Wochen vernr tlilt7 In Kleinhaufen wurde ein Bauernverein gegründet und baben sich sofort 80 Personen als Mitglieder ein schreiben lassen. Sowohl in Klein Krotzmburg als auch in der Filiale Häinstadt herrscht schon seit acht Mo natm der Typhus. Während die Krankheit bis jeßt gutartig verlausen ist. forderte sie hier schon mehrere Opfer; aus einer einzigen Behausung erlagen ihr .schön drei Personen. ' Die Evidemle wurde sehr wahrscheinlich aus Hanau einßeschleppt. woselbst der Ty phus vor einiger Zeit in einem dortis aen Hanse 'constatirt wurde. ' König reich Bayern. München: f der Geh. KriegSrath a. Gustav Gerhäuser, ein ausgezeich neter Beamter der bayerischen Militär Verwaltung. Der königliche Kam meer und frühere Senatspräsident des obersten Gerichtshofes, Karl Frhr. v. Gumppenbcrg. Das fünfte Gizmna sium ist im Entwurf fertiggestellt. Es ist ein imposanter Bau mit einer sich anschließenden Turnhalle und einem ireiitehenden Haus'alsWohnung für deri Rektor. Hinter das GymnastUsn kömmt ein großer freier Platz, welcher zum Turnen, Spielen und eventuell im Winter, mit Wasser Übergossen, zum .Schlittschuhlaufen sich eignet. Der Bauplatz., welcher bereits Eigen thurn des Staates ist, befindet sich an der Ecke der Beethovenstraße und Kai ser, Ludwigsplatz. Sobald der nächste Landtag die Mittel bewilligt hat, wird mit dem Bau begonnen, der im Herbst 1894 , oder zu Ostern 1895 bezogen werden kann.' Der bekannte Bau spekulant Balthasar.Schmid wurdeaus Antrag seines Gläubigers Altheimer aus Salzburg zur, Ableistung des Ma nifestationsEideS in Personalhaft, ge nommen. Aus einem Zimmer der im Hause, AugustenstraßeNo. 93 bele genen Wohnung des Stellenvermitt-lungSdüreau-Jnhabers Seger ertönte Voimiltags ein Schuß und ein lauter Aufschrei, während der Genannte selbst, bleich und verstört die Zimmerthüre aufreißend um Hilfe es.' Die Ein tretenden fanden die junge Frau Se ger s von i einer Rrvolverkugel durch'S Herz getroffen.' in ihrem Blute fchwim mend, ü, röchelnd am Boden. Schon nach kurzer Zeit starb die junge 'Frau, ohne wieder zum Bewußtsein gekom men zu fein. Wie die Nachbarn er 'zählen, hatten die .beiden Gatten mit einem geladenen Revolver gespielt, der sich plötzlich entlud und die junge erst 24jährige Frau in'S Herz traf. Seger. ein ebenfalls noch junger Mann , von etwa 28 Jahren, soll mit seiner Gattin stets im besten Einvernebmen gelebr haben. Es scheint demnach wieder ein mal ein durch leichtsinniges Spiel mit einer Schußwaffe verursachter Unglücks fall vorzuliegen. Ter Buchhalter Wilbelm Schaub, der am 16. August von der Rumfordmühle mit 6000 Mk. unterschlagenen Geldern durchgebrannt ist, wurde kürzlich in Baltimore vcrchslfj::;tj:j; Königreich Württemberg. t Ein wackerer Veteran von 1860 und 1870, Bezirksfeldwebel Riegcr von Eßlingen. Das in der Bavftraße ge , leaene Wohnhaus des Tchrnnermeistu
ZniUi tn Fleudenftädt tft udgeörünnt. t In Friedrichshafen die Vorsteherin des unter Protektorat der Königin Olga stehenden TöchterinftitutS Paulinen" stift-, Frl. v. Cramer. Daselbst Kornhändlcr Bosch. Oberlehrer Wat ker in Geislingen, beging sein 50jähri ges DienstZubilSüinV -Der Liederkranz, dessen Dirigent er früher lange Jahre gewesen, sowie die Kapelle der Würt tembergischenMetallwaannsabrik brach tat' dem noch rüstigen- Jubilar ein Ständchen. Die bürgerlichen Collegien ließen demselben gleichzeitig mit einer Glückwunschadresse ein Geldgeschenk überreichen. Großes Aussehen hat in Göppingen die Flucht des Redac teurs des Hohenstaufen-, Cappus. erregt, Eappns war ursprünglich Leh rer. fand in diesem Beruf keine rechte Befriedigung und wurde, nachdem er einige scharfe Broschüren veröffentlicht. Redacteur des Hohenstausen. Auch hier führte er eine scharfe, unerschrockene Feder und zog sich dadurch manchen Feind zu. Diese intriguirten : gegen ihn und Cappus verlor seine Eigen schcfft als Lehrer. Obgleich er nun als solcher feine militärischeüebung absolvirt hatte, sollte er nun doch noch drei Jah;'e dienen. Aus Furcht, infolge seiner po litischen Haltung einem besonderen
Drill" unterzogen zu werden, hat sich Eappus heimlich von hier entsernt. Wahrscheinlich nahm er an, daß ihm gewisse Veröffentlichungen über Milita na eine , wenig angenehme Aufnahme in der Kaserne zuzieben würden. Der Oekonom Georg Rap? sen. in Göppin gen gerieth ' unter die Räder seines Fuhrwerks und wurde so schwer ver letzt, daß er an Verblutung starb. Großherzogthum Baden. Der 19 Jahre alt? Sohn des Stra. enmeisiers Korn von Kieselbrunn bei Pforzheim wurde, nachdem er in Entin gen M Mark collectirt hat und sich auf dem Hcimweg befand, im Walde bei letzterem Orte ermordet und beraubt. Die Leiche fand man in einem Loche an der Straße mit Steinen bedeckt. Ter vermuthliche Mörder, Tienstknecht Karl M. Schüler von Ladenburg, soll 'sich nach Mannbeim begeben haben. Nach einem sm Museumßfäale stattgehabten Festact, welchem der Großherzog und die Großherzogin beiwohnten,' und bei dem Professor Michael Bernays die Gedächtnißrede hielt, sand in Karlsruhe am 19. November die seierliche Enthttl' lung des von Volz geschaffenen und aus dem Platze vor der Kunstschule errichte n,ScheffelTenkmals statt. ' Aus der R heinvfal z. Nachdem der langjährige Kafsirer der Volksbank in Edenkoben, vor einiger Zeit gestorben ist, ist jetzt unter 151 Bewerbern der vom Aussichtsrath vor geschlagene Herr Karl Flacho ..von Augsburg erwählt. Zum Director wurde der Controlle? ver Volksbank, Böckler, untc? gleichzeitige? Beibehaltung seiner bisherigen Stelle gewählt. ' Der Feldschütz Franz Sch?eck in Hambach wurde von dem nach Landau gehenden Schnellzug am Judenweiherüberfahren und aus der Stelle getödtet. f Bürgermeister Limbacber von Jmsweiler. In der sturmbewegten 'Zeit der' Sensenmänner" folgte er sei, nem verftorbenm Vater im Amte als Bürgemeiste?, welches Amt er 22 Jahre ununterbrochen verwaltete. El sa ß. Lothringen. Die VergwerkSindussrie in den Reichs landen hat in den letzten Jahren , einen erfreulichen Ausschwung genommen. Ein schwunghaster Bergbau beginnt sich jetzt auch in den Vogesen zu entwickeln. Gegenwärtig ist man an verschiedenen Orten, so in ThannMarkirch, Wasser bürg, Niederdruck, wieder auf Kohlen und Erzlager gestoßen Und damit ist auch der Gedanke aufgetaucht, dieselben auszubauen. Ein -Berliner Geschäst foll u. A. die Ausbeutung der im Kreise Thann belegenen Eisensteingruben über nommen haben. Am wichtigsten ist je doch, daß sich in London ' eine Gesell schuft gebildet hat, welche die im Leberthal bei Markirch befindlichen Silber und Kupferbergwerke wieder in Betrieb sehen will, w Die Tabakernte im Elsaß ist jetzt! beendet sie ist. besser als im Vorjahre ausgefallen. Die Nachrich ten über die i vorjährige Ernte sind jetzt abgeschlossene ! ES ! wurdem im Ganzen 1.061,324 Kilogramm geerntet, -und zwar auf 49,040 Hektar, was per.Hel tar 3203 Kilogramm ausmacht. ' Im letzten Jahre i wurde aufgrund 9000 Hektar weniger Tabak gepflanzt als in 1890. Der mittlere Preis betrug für Wi) Kilogramm m 1890 int Steuer amtsbezirk Hagenau 40,17,' Schirmeck 27.89 Mk. und in Straßburg 26.10 Mk.. in 1891, in Hagenau 40,'43 M.. in Schirnreck 29.91 Mk. und in Straß, durg 25,33 Mk. ' ' - - Schweiz. " Auf dem linken Ufer des ZihlkanalS, zwischen Nidauund Brügg, wurde der Leichnam des 20 Jahre alten Edmund Leuba aus Blel aufgefunden. 1 - Leuba hatte nit i einer , Schützengefellschaft einen Ausflug aus- den Tramberg ge macht und eS ist noch unaufgeklärt, aus welche, Weise er verunglückte. s In Thun Mctzgermeifter Peter Wytten bach., Landwirth Jacob Jschi von Aumisberg ist auf dem Heimwege aus dem Bu'rgerwald Hintereggwo er sich beim , Holzen unbedeutend ' am Fuß verletzt hatte abgestürzt' Die Leiche wurde am Fuß einer steilen Halde Mit zerichmeltertem Schädel im Steingeröll ausgründen. Die Holzdrahtfabrik des August Karlen beim Brodhäusi wurde durch eine Feueröl-.-unst total eingeäschert. Die ärmere Bevölkerung von' WimmiS und -Umgegend wird schwer darunter zu leiden haben, weil sie theils als Fabrikarbeiter, ldeilS als Schachtelmacher zu Hause das ganze Jahr Verdienst sand. f Postdirector Nage in Luzern. Auf traurige Weise verunglückte Stud. jur. Alfred Durrer von Kern, ein Sohn des Landmannes und a. Nationalrathes Durrer. Er las im Hotel de l'Europe, wo er auf Befuch weilte, am offenen Fenster in e .- Buche, schlief dabei ein. stürzte hinunter und war augenblicklich todt. Ein Emnite, an dessen Spitze der Pro fessor Dr. Hnnziker in Küsnacht bei Zürich steht, hat sich die: Aufgabe ge. setzt, ; dem in Luzern verstorbenen her vorragenden Schulnsnn Dr. Franz Dula ein Denkmal, zu setzen, -f Unter
MM-nm s 'fcarr Hi ,-, ,,, Vorsitz von Chorherrn ,Tschbpp von Freiburg beschlossen 150 im Gtoßraths saal versammelte Lehrer die Grün dung eines katholisch-schweizcrischenLch. rervereins. Oesterreich. ?n der Wiener Vroduklenbrane wird das Verschwinden des Kansman' nes Albert Hirsch lebhast besprochen. der sich insolvent erklärte. Die Polizei .:.i. k.t.tt behörde erhielt Anzeigen von betrüge Tags vorher aus Wien geflüchtet war. Albert Hirsch, zu Neutra geboren, 40 Jahre alt. verheirathet, Inhaber einer protokollirten Getreide Agentur und tt,.:r?Z c:?,.r:. .Kommission. Leopolbstadt, IscherZasse No. 1 etablirt und wohnhaft, hat e t m jt . . falsche Wechsel auf die Namen von Verwandten ausaeKellt. Bisber wur. ' den solche Accepti im Betrag von 3000 st- vräsentirt.doch hat man Grund an.' tun ert tnYt he.nn m 111 er nfth hnn QUil(.y illl.it. VUD WI,,.! U WIIU JVl4 VVU Ost nnn fl i 1s,,..k X v, rtwr ( n uiiiiuu ttiv. fAU.Uf seine Verbindlichkeiten an der Frucht börfe dürften bedeutend sein. Ter Mühlenbesitzer Nisolaus Strupp in, (l? A' M i A ktttlbk A. WM Amt'tZ .JE A m A4 yiiumuv" w ui ui vu ciucui entsetzlichen Unfälle betrossen. Denen .ii' Z i7. cn:x t' . . eiszllyrlgcr oqn Nicyaro rum m einem unbewachten Augenblicke in die Mahl! stube. machte sich bei dem im Gange C.ifttxf YI$awj. it X aha , X 1 ÜCUlüllVwil ju juyuijtii uuu t.nn..tA.HU NN.;r. ' vvfc vwf MHUHijjmuui wmfc vomTranSmilsionsriemen förmlich aus . ftf VM tlJU MAI A? f1ttyA fl HUUUU , Utl wUitl Uv e5ViliUt3 und als man sah, welch' Unglück ge schehen war, wurde sofort die Mühle zum Stehen gebracht und der gräflich zugerichtete Körper des Kindes von der Transmission losgemacht. Der arme Knabe athmete wohl noch, gab aber bald seinen Geist aus. Der Plantagenbesitzer John Marchallek aus Jamaika, der vor sechs Jahren nach Prag gekommen war, um die Heimath seines ' Großvaters kennen zu lernen, verliebte sich in die Tochter des hiesigen Photographenhändlers Ehrenstein, mit w.'lcher er auch nach seiner Rückkehr nach Jamai'a einen , zärtlichen Briefwechsel unterhielt. Dieser Tage kam Ma? challek abermals nach Prag. Da die Braut israelitischer, der Bräutigam christlicher Konfession ist, wurde eine ßiviltrauung vorgenommen. Das Rath häus war schön geschmückt, die Stiegen und Gänge waren mit kostbaren Tep pichen belegt. Vor dem. Rathhaule harrte eine große Menschenmenge, welche den exotischen Bräutigam sehen wollte. Der junge Ehemann spendete nach der Trauung einen großen Betrag für die Stadtarmen und beschenkte di Magistratsdiener in reichlicher Weise. Nächster Tage reisen die Neuvermähl ten nach Jamaika. Der HofbräuHausbesitzer Franz Wanka. . Da's erste Exemplar der Souvenirmünzen ist in den Besitz der Remington Typewriting Maschine Co.-, welche dasselbe zu Reklamezwekken verw-ndm will, sür S10,000 über gegangen. Im Ganzen wurden am ersten Tage 2000 Exemplare geprägt; die Gemmmtzahl detrtrögt bekanntlich 5,000.000 Stück. " Eine lebendige Versär bung des Seewassers von sehr merk, würdiger Art wird aus Port Jackson, dem Hafen von Sydney in Neusüd Wales (Australien), gemeldet. Dort -!,,.' r' jL . - irr . r? tnt.t . rt't zngik sicy oas Wasser proßlicy sieuen weise blutroth, und zwar wurde diese Erscheinung dem Eindringen oder der ungeheuren Entwicklung mikroskopischer Glenodien zugeschrieben, welche in Zeit von wenigen Tagen die Hälfte aller im Strandwasser lebenden Thiere vernichten. Fast alle zweischaligen Lebewesen (Müschelthiere), welche von jenen wrn M kleinen Geschöpfen inficirt wurden, starben, besonders wurden die Austern betten furchtbar verheert; man vermu thet. daß die Austern jene Infusorien massenweise verschlangen . und dadurch vergiftet wurden, ob'Hon die See sel ten giftige Nahrung darbietet. , Uebri gens erklärt diese Erscheinung mög licherweise da? öftere Verschwinden der Austern an Stellen. wS sie erst Massen haft vorbanden waren iJVi4 J?rttz einer Schachtel eine Guinea z??Ml IPIU Akt einer geschmacklosen Nkd auflös bareu Saut überzöge. t.i ; r e . L 'jj. V W";"'W Z vi,'ivl L!l . SÄWimmk w Kopfe. t jHUkwit, " T sii?rze Srpfe t z z?e. ichmeiZk. N irren griks H wech. lltlmtx Q.k: Ria Ser. hesu . y Zrt-MT?.it(T. fünf, oder sogar sech von ? 5i."-t m'i yaca. nd in neun Fällen u ,eiza tyttv sle t vi-MTt jworijtg Minuten Linderung ?a.' i venn. die Pille wird den Sitz de VL thc't ccff aJjftt und dasselbe beseitig en. r"i t -t l' iiclist nick mehr noch wenig all PSirti-ni ' "tiw f uun rin,Anl ammlun gifrize? und i üis .crs-i I? .zeitweise aesundeRalzrung. ci k Ävo.Keker. Preit S5e. dieEchachtel. I ,ark Devot: SSS Saual S. . Wwwwmm 22S Bernhard Bonnegut, , Arthur ohn. Vonuegut ö5 Bohn, Architekten, , Telephon 875. 62 Vance Block. , , . i Indianapolis. , - , ', John H. Stern. . . Nummer ' Einundfünfzig ' Ü'-'S W', .101 ' Indianapolis. Arenltvlcr, , j, :; -,, , 1 , ' S'iS;3:0:'f liK;;1!:' RÄR U Mi : Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase unb ip'iS'Hl'ivi-" 'lijSff 'li'V' ' i- .; mi. il'W''1'! 'SiSSftaS, In Praxis seit Z7 Dauernd etablirt m x ej. sl(i fr i , West Washington &tt , ber tettltan etva&e ateniier. Indianapolis, Ind. . . 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