Indiana Tribüne, Volume 16, Number 88, Indianapolis, Marion County, 16 December 1892 — Page 2
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Indiana Tribüne. - - Erscheint Müglich und Sonntags. - Xte tägliche tridüne" kostet durch den Träger U Sentö per Woche, die SntasSTrtdüne- I lient per Wse. Seite zsame Cent oder SS Sei perMonat. Per Post zugekch'lckt In Vor 5Ztbezah!ui ff ptx Jahr. Ossire : 130 Ost Maryland Straße. IndianapoliS,Jnd., IS Dezember '92. Zunahme d,r Lebensdauer. J:Si Monatsschrift .Populär Sckence ' Dkonthly" enthält einen Aussatz, Mu s telt llnserp Großväter starben zu jung-, in dem der Bersaffer eine Reih? " von Ursachen anführt, welche zur Wer lüngerung des menschlichen Lebens in !:: , neuerer Zeit beigetragen haben. Tan i die i durchschnittliche . Lebensdauer seit. Mltte m voriaen Jahrhunderts tue sentlich zugenommen hat,. ift.eine wohl begründete' 'Thatsache. Einem der diese - Thatsache nicht kennt, muß l es allerdings scheinen, als ob infolge 1 der vielen, vor hundert Jahren noch unbe'aijnten Zcxftörungsmittel gerade ' das Gegentheil wahr sein muffe.' Tau : senden wird alljährlich durch Erplosiv ! ftoffe. Maschinen, ' Eisenbahn- und ' Dampsbootunfälle. elektrische Drähte u. dgl. der Lebensfaden plöKlich abgeschnitten. Die Zunahme der Lebensdauer wurde zuerst von der britischen Regierung in . Verbindung mit ihren Jahresrenten entdeckt. Diese Jahresrenten beruhen, ähnlich wie die Lebeusverncherungs -' Prämien, auf SterblichkeitstabeUen. ; Nachdem die britische Regierung hun d:rt Jahre auf Grund von Tabellen opernt hatte, 'die in ,1725 angefertigt wurden, fand sie, daß sie Geld einbüßte. Eine Untersuchung legte dar, daß jene Tabellen fehlerhaft waren, und die ,:; durchschnittliche Lebensdauer seit 1725 ?nheblich zugenommen hatte. Diese Zunahme wurde ohn? Mühe aus begere Gesundheitspflege, bessere ärztliche Behandlung, bessere Nabrung und ähnliche Ursachen zurückgeführt. ; Sie hat seitdem fortgedauert, und man nimmt an,- dak im letzten Jahrhundert - der durchschnittlichen? Lebenslänge des SKnschenMichnjenIget'alZ'nchn Jahre ' hinzu gefügtiworden sind.' 'In einigen LündttN'd!e'Lünahme..och große' gewesen. ' " Es erhellt daraus, daß unsere Groß. ; ettern betreffs der Gesetz der Gesund' heit in tadenlswerther Weise unwissend ' waren und ihre Strafe empfingen, in ., dem sie zu iung starben. (B ist auch offenbar, daß . unsere Urgroßcltern noch weniger von dieser wichtigen Sache ve'rstanden und infolge dessen noch frühe? sterben mußten. Und was werden un jere En?el dereinst von uns' sagen daß . wir auch zu jung gestorben seien?, Ohne Zweifel. Wenn wir' bedenken, wie fehr'Gesündheit und Lebensdauer, von - gutenGewohnheiten abhängen, und wie unvorsichtig und rücksichtslos manche '. Leute -heutigen .Tages drauflosleben. können wir nicht bezweifeln, daß die ; Turchschnittsdauer unseers irdischen TainS noch weit länger sein sollte, l als sie wirklich ist. : Wenn der Verkauf von Getränken und Medizinen unter sirenge Aufsicht gestellt und richtige Ge ' setze vxi Anpassung von Ehegatten hün dert Jahre lang vurchzeführt würden. würde die durchschnittliche Lebensdauer ;.,fint 'bevorstehenden Jahrhundert' ohne ; i'el um weitere n:un Jre zu : nehmen. Die Zunahme der Lebensdauer ist ;; größtentheilS den wissenschaftlichen Ar Veiten von Ljebig. Jenner und lihres gleichen zu verdanken. Vielleicht noch mehr kommt auf Rechnung der Drul ; kerkunst, wodurch richtige Ansichten über Gesundheitspflege. Nahrung. Kleidung ?c. unter allen Klassen derbreitet . werden. Die , ärztliche Kunst hat eine große Verbesserung erfahren; es wer ' den jetzt weit weniger Leute zu Tode gedoctert-. Die Errichtung. von Wohn , bau sein ist mit Hinsicht auf Lüftung. Heizung und Abzug um Vieles verbessert worden und immer noch großer Werbefferung -fähig.' 'Man hat geiunden, daß die aus d.'m Peabody'Fund in London erbauten, musterhaften ,,, Mietwohnungen Taufende von Men ; fchenleden gerettet haben. ' ' Ein Vergleich .der Sterblichkeit in diesen Häu Dsern mit der in gewöhnlichen Muths 5yäuserncheweifi das. . . ., Die Todesstatistik von Hospitälern , und Städten, worin man gesundheit i-1 liche Verbesserungen vorgenommen hat, zeigt." wie , diel, zur Verlängerung! des , 1 menschlichen . LebenZ . . gethan ,T werden kann. " Dies ist das größte Arbeitsfeld für Gelehrte und Menschenfreunde. ß und eZ steht Jedermann ' offen ' We'nn seder Einzelne und ledes Geiebleckt dies wichtige Werk fortführt- wird die Zeit kommen, da hundertjährige Leute nicht seltener sein werden, als achtzigjährig? 'S jetzt sind. i i r , dttenlk,!, Wirren. D Die Nachwirkunzen i des .Bürgerkrieges in Chile machen sich dort , noch im. mer nn mehr als 'einer Beziehung W merkbar. Eine neue Minifterk'risis, die sechste seitdem Siege der Revolution; ist mit Mbe, beigelegt,, nur der Kriegs. ministerKGeneral' ArteaM ' hat fein Amt niedergelegt. ES ' geschah die?. wie msn.der Köln. Z.". schreibt. , infolge von unüberbrückbaren Meinung verfchiedenheiteu zwischen dem General und dew , Chef deS Generalstabs Emil Körner, dem srüherenö Preußischen Hauptmann. KörnerS Abfall von der Regierung Batmscedäscknd! seiner mi' litärischen Tüchtigkeit verdankte die Ae volution in erster Linie ihren Sieg. ,' ' Körner soll nun nach Ansicht vieler Chilenen sein großes Ansehen die alten chilenischen Militärs die zum großen Theile Körner als Verräther und Teser teur betrachten zu seh? fühlen lassen: Auch erregt sein Planrdie aJgemeiue Wehrpflicht einzuführen, in weiten Krei. sen, Bedenken. Die Seldnoth ist durch die neue Anleihe beseitigt. -Aber die ' Einfuhr nimmt auch in diesem Jahre zu, Oßrlnd die Au.zfu.hr zurückgeht
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und dt? Verwaitungzione ernt erschreckliche Höhe angenommen haben. Die Unzufriedenheit der niederen Claf fen wächst von Monat zu MonatMkord und Raub haben, furchtbar zugcnöM' men. Die ganze Cavallerie durchstreift seit etwa drei Monaten mehrere Prv' vinzen im Centrum und im Süden des Landes, um die Raüber. welche ein zelne Gehöfte überfallen, unschädlich zu' machen. Ein Berichterstatter d?S .Star and Herald- (Panama)' schreibt von Mitte October: Der Präsident Montt und seine Begleiter wurden am IS. Scp tember, als sie zur Parade fuhren, wörtlich und thätlich beleidigt. Die Kutsche des Präsidenten wurde mit Steinen beworfen und dadurch der Gouverneur von Santiago, der Mini ster BarroS Luco und ein, Adjutant des Präsidenten verletzt, der 'Kutscher dcö Präsidenten sogar ziemlich schwer ver mundet. Mehrere der Thäter sind ver haftet und sollen vor Gericht gestellt werden. Das schlimmste ist die Gäh rung und Mißstimmung im Heere, deizen früdre. Einheit und 'Disziplin verlören , sind.' 'Die, allen Officiere und Soldaten können es nicht vergessen und ertragen, daß sie für ihre treue Pfliterfüllung gegen die verfassungS mäßige Regierung BalmacedaS als Landesverräther angeklagt und behans delt und später van den siegreichen Rebellen .begnadigt" wurden. Damit hängt wohl auch die Verschwörung zu sammen,' welche soeben entdeckt worden ist. , Warum nehmen die CisenbahN" Unfälle zu? y Ein Fachmann, der Generaldirektor der österreichischen Süobahn, Schüler, beantwortet in der Zeitschrift für Ei sendahnen und Tampsschifffahrt" obie Frage folgendermaßen: Die Sicherheit auf Eisenbahnen, steht im geraden Ver bÄtnisse zu dem Ansehen, in dem die Qualität der Dienstleistung steht. So lange das Eisenbahnwesttl junA war, wurde auf die Qualität der Dlenstlei stungöben und unten der allergrößte Werth gelegt. Die Unvollkommenheit der Hilfsmittel zwang dazu; die Tüch tigkeit des Individuums mußte diese UnVollkommenheit ersetzen, und deshalb bemühte' man sich, $u jedem einzelnen Dienstzweige die, speclsisch Geeigneten zu wählen und sie in geeigneter Weise in dem ' betreffenden Dienste zu erziehen. Im Laufe, der Zeiten hat sich das jedoch wesentlich geändert, und , zwar sowohl oben als unten. Specifische Kenntniß des Eisenbahndienftes erschien für die Dienstleistung immer mehr und mehr entbehrlich, und allmählich schlich sich auch die Meinung ein, die Vorschrift und die Strenge ihrer Handhabung sei das Wichtigste; auf das Individuum und seine Durchbildung komme es gar nicht an. Das Blocksignal und die automatischeWeichenstellung gelten als Ersatz für jegliche Ausbildung, und diesen mechanischen' 'Hilfsmitteln gegenüber sind Pflichteifer und Diensttreue so sehr in Mißkredit 'gerathen, daß succenve aus den Menschen selbst ebenfalls Au tomaten werdendie natürlich auch in demfelbcn Augenblick versagen, in dem an der mechanischen Reihenfolge irgend eine Unterbrechung eintritt. Das Sig nal ist vorhanden: wozu noch sorgsam nachsehen, ob es richtig gestellt ist, ob der Signalmann seine Pflicht gethan ! Er ist ja dafür verantw ortlich, sagt sich der Maschinenführer, und der Signal mann kalkulirt: Da steht meine Scheibe genau nach Vorfchrift ; was kümmert mich der Zug ost noch ? Auf die sein Punkte liegt das Geheimniß der immer wiederkehrenden großen Unfälle. , ,DaS ÜbermäßigeVertrauen in die mechanischen Sicherungsmittel hat nach und nach dazu geführt, den Werth der individuellen Thätigkeit auf Eisenbahnen zu unterschätzen; auf der einen Seite werden die Leistungen der Eisen bahnen maßlos gesteigert, und auf der anderen Seite glaubt man, die mecha nischen Hilfsmittel seien ausreichend, um sich, von besonderer Qualisikation der Eisenbahndediensteten emanzipiren und um auch in Ansehung der Wahl zum Eisendahndienste Angebot und Nachfrage als allein entscheidend bef trachten zu 2 dürfen: . . . 77- Gelenkig'eit zu allem und jedem scheint mehr und mehr höher im Werthe zu stehen,, als verläßliches Können"Z MdZ daranS erklärt sich auch, wie man dazu gelangt ist. weit weniger damit zu erzielen, daß man im Eifenbahndienpe belohntwenn dauerdnichtS geschehen ist", als damit, daß man das allergrößte Gemichtdarauf legt, in jedem Salle sorgsam zu strafen wenn .etwas geschehen ist.-. In der Verminderung der Werthschätzung der Individualität und der Erziehung und Eignung deS Eisendahnbeamten liegt jedoch diel allergrößte Gefahr für Ge genmart und' Zukunft. Gerade - deshalb erscheint ' auf diesem Gebiete die weitestaehende Fürsorge um so dringen der geboten, weil eS auf den inneren Werth des Eifenbahnbeamten viel, viel mehr ankommt, als auf die i sorgsamste Ausbildung f ij automatisch wirkender Hilf? mittet & M & , j Jm Dtenft er Eitelkeit. Tf;:; i,.;:;,- . ; lr2 : Eine neue Industrie, die weder ti gend welche Kentnisse. noch Talent erfordert, ist in der letzten Zeit bei uns aufgekommen und nährt ihren Mann,! resp, ihre Frau, nicht schlecht, so lang? sie nicht , durch i Ueberfüllung gänzlich verdorben ist. Sie steht beiden Ge schlcchternöffen, die Umstände bringen es aber mit sich, daß das männliche nicht viel darin zu suchen sindet.' Tiefe Industrie besteht .eigentlich nur darin : Schube zu tragen, aber nicht für sich, imdnnltexH ; Das Geschäft soll ursprünglich auS einer schulkameradlichen Gefälligkeit hervorgegangen sein. , In einer weftlichen Stadt, keine tausend Meilen von Allegheny, lebten zwei intime Schul freundinnen, welche ebenso wie zahllose andere Evastöchter alter und neuer Zeit dem Grundsatz huldigten : MWW Kleine Füßchen sind gar gut. Wettn man sie besitzen thut.und sei eS auch auf Kosten der Behag lichkeit und Gesundheit, und'dabei die Clephantenküße fjner Nehenbuhleriy
durch die Hechel ziehen kann. Vtt der einen der. beiden Freundinnen kam noch der Umstand hinzu, daß ihre Eitelkeit auf eine ungehörig harte Probe gestellt wurde, welche sie vollberechtigt war, nicht zu bestehen :deun da dasMäd'chen ziemlich weiche Füße besaß, so hätte sie st amm
anlügendes chuhwerk von Haufe aus überhaupt nie tragen können. Die Schuhmacher und Schuhverkäu fer sind zwar stets bereit, Schuhe nochmals über einen Leisten zu schlagen und von innen etwas zu dehnen: aber solche Schuhchen pflegen viel früher zu reißen, und manchmal bekommt das Leder sofort Sprünge. Die Freundin des Mädchen nun half ihr, indem sie ihr alle neuen Schuhe erst .einbrach", durch kürzeres oder längeres Tragen. Der Weichfuß wurde die Braut eines reichen Mannes und bestand darauf, daß ihre Freundin auch die Hzchzeits schuhe einbreche, von nun aber fü diesen Dienst Bezahlung nehme. Letztere erhielt, da sich die Sache rasch herumfprach, auch von anderer Seite Zuspruch und hatte eine Zeitlang soviel zu thun, daß sie wiederum eine Anzahl Mädchen in Dienst ' nahm, sodaß. sie ..nun auch Auswahl für- verschiedene Fußgrößen bieten konnte. Es war unvermeidlich, daß sich bald auch viele Andere in diese Industrie drängten, obwohl dieselbe mit großer privater Zurückhaltung getrieben wurde, und da und dort versielen auch Schuhhänd ler darauf, von ihren Angestellten die sen Dienst gegenüber den Kundinner nebenher zu verlangen. . Jcne Pionierin des Geschäftes soll jedoch,? da sie sichlauterfester, guter Kundschaft erfreut, mit ibrem Halb dollar-Tarif für daSEmorechen von Schuhen und Ertrabezadlung. für fon ftige Pflege derselben nMjetztscheen raus- sein. ' Bekannt ist üoriaenS.' daß z! B. der verstorbene Kaiser Wilhelm von Deutsch land schon seit seine?! Regentzeit neue Stiefel stets von seinein Aammerdiener vierzehn Tage lang tragcy ließ, um si bequem auszuweiten- und namentlich das dem Leder eigenthümliche lästig" Brennen zu benehmen. Vom Julande. An verschiedenen Arten von Frisuren kannten die Damen des alten Griechenlands nicht weniger al? 137. Die aktgriechische Bühne hatte drei Zugänge, von denen der mitt lere für das Auftreten der Hauptdar steller bestimmt war. Zwei Schwänze und dret Augen hatte ein Haifisch, den dieser Tage die Fluth an die Küste von Bei tisch'Eolumbia spülte. Ko ch s ch u l e n i m a l t e n" R o m gab es schon zur Zeit des Philosophen Seneca. de-gleiche 'Lehrer, welche im richtigen Kauen der Speisen Unterricht gaben. Im Finstern gepredigt Hai neulich Abends in Cambridge, Mass., ein Geistlicher, weil nach dem Beginn seiner Rede das elektrische Licht ausge gangen war. Als .der Mann, der lacht.ist Dr. von Holleben, der deutsche ,G sandte in Wa hington, jn der dortigen Gesellschaft dctannt. ein unverwüstlicker Humor und seine ansteckende Hei tcrkcit verrathen seine Anwesenheit., wo immer er sich befindet. Er ist ein Jung ae'elle von etwa 5V Jähren. Ueber.'s ganze Land hatt, -Ja? Goukd feine eisernen Arme gespannt : sechs Fuß Erde umttamme'ix jetzt ihn. I n I on es boro. Ga., wohnt ein Geizhals, der in den letzten sechs Jahren $3 für Kleider ausgegeben hat. Dafür hat er aber ein Vermögen vor über 810.000. " A n den Mumien vonEgyp. terinnen. welche vor Tausenden von Jahren einbalsamirt worden sind, hat man Korsetts gefunden. Jetzt fehl nur noch die antike .Tournürel,Edison. der Elektriker, ist zufrieden mit zcrspaltenem Weizen und Milch als Frühstück und ißt noch immer ein so einfaches Mitkagsbrod, als wäre er' ein armer Telegraphist, der . jeden Vierteldollar dreimal in der Hand um. drehen müsse, bevor er denselben aus aiebt. ' '". . ... . '. ' , Der nattonole Abgeord ncte Beltzhoover van Pennsylvanien er hebt Einwand gegen eine Eztra-Session des CongresseS. weil, wie er behauptet, der Congreß, wcNn er zusammenkommt, nicht genug wisse, u m. nach Hause zu gehen, wenn seine Arbeit vollendet sei. k Ein . reicher, Wittwer in Minerva. Qhio. Namens I. C. Mar shall. hat dem Frä ulein Della Speak. man, das er garnicht kennt, S12,000 vermucht. Er hat eS gethan, weil seine verstorbene Frau auch eine geborene Speakmän war, ' verwandt waren Beide nicht. , ... ',-,:. :.'Der' Na ti on a l a bg eordnete I. W. Bailcy vom fünfzigsten Texas Distrikt ist das jüngste Mitglied des jetzigen ' und' wahrscheinlich auch deS nächsten CöngrcsseS Mississippi geboren, schlank und kerzen grde gewachsen, hat ein hüdscheS. in telligentes Gesicht und ist ein geborener Redner im - Style Patrick Henry'S. Seln?MalkreiS.y größte in TeraS, aber man könnte -sebr leicht mehrere kleine Staaten her Union in denselben hineinsetzen und eS bliebe noch Raum übrig. ' Bailey - wurde in diesem Jahre mit ungefähr 13.000 Stimmen Pluralität erwählt. : M;:;; enrv il lard ja g t. Fü r st Bismarck habe Aktien im Werthe von 530,000 in der Milwaukeer Straßen bahngesellschaft. Das erklärt, warum der Altkanzlcr mit einer überraschenden Unverschämtheit den deutschen Thron ""!' ":,:j::Köii:;;!S,, " t, .::;!! & : i!?,.,; ,:!; abkanzelt. -m , 'S e nat o r P ef f erbe trachtet d ie Senatscandidatur der Frau Leafe nicht mit freundlichen Blicken. Er de fürchtet nicht ohne Ursache, daß ihre mächtige Stunme größere Aufmerksam keit erregen dürfte, al fein zinnober farbiger Backenbart. Er denkt auch daran, daß " Frau Leafe mit Gehirn ausgerüstet ist. - Etwas früh aufgesto-nden ist ein Aemterjäger auS Georgiä, der neulich, nach der Erwählung Cleve
landS, tm Lcyaaml m zgaltzlngton erschien. Derselbe zeigte dem Secretär Foster einen Empfehlungsbrief des Sprechers Crisp. und bat um eine An stcllüug im Schatzamt. Secretär Fo ster nahm! den frühzeitigen Bittsteller freundlich auf undi versprach, dessen Gesuch seinem Nachfolger empfehlen zu
vollen. , W t r R echt hat von den Be u den. Sittenprediger Dr. Parkhurst oder der Ae?)orser.,P.olizeidffeLtKrSyNes, mögen Andere entscheiden, doch un scheint es. daß die Agenten Beider sich ziemlich scharf Concurrenz machen, wer den unglücklichen Geschöpfen, die ihre Seele dem Satan und -ihren Leib auch nicht gerade Engeln verkaufen, unter dem Vorwand der Moral, der Sitte, des öffentlichen Anstandes u. dgl. schö ner Dinge mehr, am, meisten Scheke! erpressen kann. Die Fruchtbarkeit derSper iinge. Kein Vogel vermehrt sich so stark und schnell wie der Sperling oder Spatz. ES, ist berechnet worden, daß die Abkömmlinge 'eines einzigen Sver lingSpaares, wenn sie sämmtlich leben blieben, sich in Zeit von l0 Jahren auf 275,71G,983,Q93 Stück vermehren würden: in der Wirklichkeit aber ist die Vermehrung nicht so groß, da Millionen .im Neste, '- oder durch irgendwelche Naturereignisse sterben, und - andere Millionen'; den Menschen und Raub thieren zur Nahrung dienen. Rechnet man -edoch auf jede? Paar jährlich nur 12 Abkömmlinge, halb Männchen und halb Weibchen, und daß alle diese am Leben blieben, so würden , sie sich in fünf Jahren, auf, 33,614. vermehrt ha den. Nimmt man. nun eine Million Paare an so kann man sich eine, ünge fähre Vorstellung davon machen welche ungeheure Menge ' von Spatzen in ge wissen, für ihr Gedeihen günftigenGe geden in Zeit von wenigen Jahren entsteh-n Daher kommt eS denn auch, daß die Spatzen in vielen Gegenden zur Landplage werden. Unter oem Titel .Zu eigensinnig" erzählt im , Mw. York Herald- ein Reisender das folgende höchst interessante Geschichtchen: ' Ein etwa fünfzigjähriger Mann bestieg in Lynchbürg,' Va. den Zug und nahm neben mir Platz. Er trug ein Jagd genehr in der Hand,- und bald nach dem er sich gesetzt hatte, zog er einen Revolver hervor und lud sechs Patro nen hinein. Meine Neugierde ward hierdurch rege ich wendete mich da her zu ; ihm mit der Frage : .Nun, lieber Freund. eS gibt wohl hier viel in der Nähe?" .Sehr viel gerade nicht. Fremder, aber hin und wieder ist 'einiges zu finden." : Meistens wohl klei nes Wild V .Ja. . meistens, manchmal .ist eS aber fast sechs Fuß groß TaS Wild, das ich suche ist ziemlich so hoch." Sie meinen ge miß einen 'Mann?- .Genau - das, was ich mein,. Fremder. Ich habe keine Zeit, um auf Füchse, Wiesel oder dergleichen Jagd zu machen. Ich fahre nach Danrille.' um einen Mann zu za gen.- .Einen, mit dem Sie währ fcheinlich Streit -gehabt haben?" .Richtig. . Er lebt mir schon seit zwan? zig Jahren zum Aergex, und ich. kann es nicht länger aushalten. Ich hege gegen Niemand Feindschaft, aber Der Ist mir in der Seele zuwider.- .Weiß er, daß Sie kommen i"-Das sollte ich meinen. Ich habe ihm gestern Nach, richt - gegeben: tEr wird l wohl am Bahnhofe sein. - wenn wir dort eintrefö fen. .Auchbewaffnet?"! Naf türlich V-: Er ist ! keiner 3 von der Sorte, die auf sich schießen? läßt,. ohne wieder zu' schießen: sicher 'nicht!- 7 Mber Mensch' Sie wollen mir doch nicht sa gen.' daß Sie nach Danville: gehen, le diglich um. einen Mann zu erschießen dder .! selbst erschoffen zu werden!" ricj ich aus im höchsten Grade entsetzt über seine Kaltblütigkeit., : 4AuS keinem anderen Grunde," entgegnete er. .Wie ich Ihnen 'sagte,' : ich ! habe es so lange mit ihm 'auSgehalten, als eS ging, aber jetzt, muß einer weichen; , möglicherweise ist 4? es i: möglicherweise bin! ich eS.", Er steckte seinen Revolver in die Tasch setzte seine Brille auf und" lag während des Restes der Fahrt in einer Äeitung Als - wir uns Danville näherten stand er auf, nahm sein Gewehr in die Hand und ging zur Wagenthür, wo der Zugführer stand Nachdem der Zug hiclt. trat er hinaus aus. die Plattform und stieg ab. Er hatte eben die : letzte Stufe hinter sich, als ein Schuß krachte und er. durch den Kopf geschossen, todt niederstür zte. , Der '.Andere" hatte den Brief erhalten und war richtig zur Siegle gewesene Als der Zug weiter fuhr, sprach ich mit dem Zugführer über den Vor falli, dieser meinte: ;,Mri lwird? seine Leiche.nach Hause senden, das ist alles.' was geschieht. Ich sagte ! ihm wie er sich verhalten sollender Mensch war je doch zn eigensinnig. .Er hätte aus' der andern Thür aussteigen und unter dem, Wagen hindurch schießen sollen, aber er glaubte alles besser, zu. wissen und hat auw die Folgen davonll Ich kenne ihn -r war ein ganz guter MeNjch, nur zu ,'nssnuig.?.' lJs ' SiifW4 A m. Vo r a den d Ld e S -D a n k sogUngstageS trug sich im' Williams burghrPolizeigerichtein heiteres Jnter mezzo zu. dessen Urheber.ein.Truthahn, oder ' eigentl ich tl kein Truthahn. war. Ter.betreffende Kadi: gab letzteZJahr feinen l Attaches i- einen fetten : Turkey, den sie auf fein Wohl am DanksagungZ tage schmausen sollten, weshalb diese! btnSeSheuer für eine ausgemachte Sache hielten. - daß wieder ein , fetter Truthahn bereit wäre. . Die beiden .Dolmetscher. .Berger und. Ciamcino. gaben deshalb, da sie anderweitig be fchäftigt waren, dem Hausmeister je ein en Quarter, damit f e t 'tß. tne ni btri lekeren Vogel nach Haufe dringen solle. Aber die Vögel f a rnei? n icht j iu eSt a 1 6 sich ein anderer AngestkÄter den Spaß erlaubte, an die beiden Dolmetscher zn telephoniren sie sollten schnell nach dem Gerichte kommen, es sei nnr mehr ein Turkey da. wer .'zue?st. ck om ine mahle zuerst.. Zwischen dem Jnterprettr der Skovaken. Polacken' und Russen und dem. der Söhne des sonnigen Italiens entspann sich nun ein Wettrennen um ven vermeintlichen Puter, das leider rin klägliches Ende nahm. Ciamcins war zwar der Erge allein in seinem Eiser schnell den Trutbabn iu erba
ichen, stolperte er die zum Gencyi? corridor führende Treppe hinauf, wo bei er sich die Nass zerschlug,, also dop pelt .reingefallen war. Den Tnit hzhn. der nicht vorhanden war, be'am natürlich keiner. - In Covina ton, K y.. bestand
seit Jahren der' Brauch, dürchgegangcne Liebespaare ans anderen Staaten zu trauen, ohne denselben irgend welche Fragen zu stellen. - Für die Minder jährigen unter den Liebenden? die eine solche Ehe, eingingest tujd unter denen sich oft Mädchen' von vierzehn Jahren befanden, wnrden durch den Vormund fchaftsrichter Vormünder bestellt, die sich die Mündel selbst auswählen konn ten. Bei der Trauung von Einwohnern des Staates Kentucku war ein derartiges Verfahren niemals befolgt worden. Die Rechtsfrage, ob unter solchen Umstünden abgeschlossene Ehen gesetzlich sind, was äufzer zweifelhaft ist, wird nun demnächst durch einen praktischen Fall zur Entscheidung vor Gericht gebracht werden.- Vor Kurzem gingen nämlich der sied z hnjählge T, Ä. Sawyer und die sechzehnjährig? -Jessie Raymond, die beide fehr angesehenen Familien in Galios, Ohio, angehören, mit einander durch, kamen nach Covington und wur den dort getraut, worauf sie wieder nach Hause zurückkehrten. 'Die Eltern des Madchens.nahmen dieses ihem ju endlichen -Gatten w'eg, zwangen ; das Mädchen, ein Scheidungsgesuch zu ünterzeichnen, und. steckten' ihre Tochter in ein Kloster. Der junge Gatte nahm einen Advokaten an, um wieder -zu seiner Frau zu kommen, und nun wird der, Proceß beginnen. Wenn derselbe zu Gunsten der Eltern de Mädchens entschieden wird, so 'werden Tausende von Ehen, die früher in besagter Weise abgeschlossen worden sind, ungül ng werden. Teutsche Loealnachrlchten. Provi nz.Br a nden b n,r g. - Dem'Kreissecretär DyeS in Jlseld ist aus Anlaß des ScheidenS aus dem Amt der Charakter als Kanzleirath verliehen worden. Auf Anregung des Bürger rneisters Augzpurg , hat sich in Lehe eine freiwillige' Feuermehr . organisirt. Durch das in der Scheune deS Gast wirthS W. Müller (.Zum Stern") in Northeim aufgebrochene große Schaden feuer sind 15 Wohnhäuser mit allen Nebengebäuden total eingeäschert' wor den. Das Francke'sche Haus ist ferner durch Feuer und - Wasser beschädigt; ebenso ist da Börtling'lche Haus: vom Wasser stark in Mitleidenschaft gezogen'. Auch die sog.., Hauptwache und der Marktthurm hatten schon Feuer ge kangen. , , j Provinz Ostpreußen. ,; DaS Ergebniß der diesjährigen rnte im Regierungsbezirk Gumbinnen kann als ein in jeder Beziehung gutes bezeichnet werden. Roggen, welche? bei denkbar günstigstem Wettereinge bracht werden konnte, hat einen überaus reichlichen Ertrag an Körnern, sowie eine genügende Menge Stroh gebracht! Viele Landwirthe versichern, seit Iah ren nicht eine'so reiche Ernte, wie die bitSjapristt, erhalten zu haben. Dr Klee. -Heu und sonstige Futterernt ist aleicdfalls bei ünstiasser Witterun ausgeführt worden ' und. ersetzt was etwa an Menge mangelt, durch die vor zügliche Beschaffenheit. 1 Der zweite Schnitt verspricht sehr, reichlichen Er trag. , Die Kartoffeln stehen durchaus gut und versprechen einen sehr ergiebig gen Ertrag. In Heiligenbeil ist das neue Schlachthaus jetzt fertiggestellt und unter entsprechenden Feierlichkeiten erj ösfnet worden. .Der Bureau vorstehe August " Schrader ln ( Heinrichswald hatte, naebdem die Strafkammer aeaei ihn wegen wlyentllch falscher Anzchul digung eine sechsMonatliche Gefängnißstrafe verhängt,- auf bringendes Bitten feiner Braut den Entschluß gefaßt, mij ihr gemeinsam in den Tod zu gehend Auf der Rückfahrt von Tilsit ' sollte das! Vorhaben' im ' Eifendahncoupe ' ausgeW führt" werden! Jeder ''der Llebendeii feuerte einen Schuß auf sich ab, 'beide Kugeln -trafen aber nur schlecht. Spä ter wurde an der Braut außer der Wunde ' in der Brust' noch eine Schuß wunde an der linken Schläse festgestellt die, wie sie bestätigte Schrader ihr -auf ihr ausdrückliches Verlangen beigebracht hatte. Schrader wurde, vom Tilsiter Schwurgericht zu, 4 Monaten Gefäng mß verurtheilt. Das Schwürgericht verurtheilte nach zweitägiger VerHand hing den EigenkätHner l Katkowsky aus Johannsdorf, der in Gemeinschaft mit seiner Frau seine Schwiegermutter ausi erster Ehe. die Altsitzerswittwe Julianne Görte durch Arsenik vergiftete: -'zum Tode. Die Frau hatte sich während der Untersuchungshaft erhängt.. , t : , 'st Pro v i nz Westpre ußen ' , f In Thorn Oberlehrer a. DPro fessor .Trl Faßbender, langjähriges Vorstandsmitglied des. KopernikuS' Vereins. Sanitätsrath Dr. Wiede mann" in 3: ie t;e n !j b f : 6 est in a ' t ? f e i n er Gattin das 50jährige Ehejubiläum. j In der Nähe des Dorfes Gostoczyn . ist ein mächtiges Braunkohlenlager entdeckt worden. Die Kohlen sind von vorzüg licher Befchaffendeit und werden fchpn jetzt von den Bewohnern der Umgegend in großen Mengen gekauft. In Pantau der bekannte MühlengutZ' besitze? Lambrecht. Er war mehr denn 20 Jahre Tarator der Westpreußischcn Landschaft, Teputirter deS Kreise? Tuche! und über 30 Jahre Gemeinde-! " ? . ji r . V f l Vorsteher. Der Sohn deS Besitzers Venohr in Schönwalde der seit längerer Zeit schwermüthig war, hat sich er 'WÄnWM ' T.-;, : QW':: i::?? ..iii:;?1!:!;;-:; iji 'iirß' ' r ov in) Schle Swig'Holstein. fiNoch!lenlrn ftellungen hat die Provinz Schleswig Holstein einen FlächeninhalMv 18.902 Quadrat-Kilometer. Die-Zahl der bewohnten Wohnhäuser . und ande rer bewohnten Baulichkeiten beträgt 162,534, und die der Haushaltungen 267,425. ES kommen auf 1 Quadrat kilometer 64.4 Einwohner, 'auf ein be wohntes Gebäude 7,5 und auf eine Haushaltung 4,5 Einwohner. Von verschiedenen Ortschaften unseres Krei. seS find Berichte über die Ernte in Süle5wia eingeaanaen. nach welchen
der Ausfall verleiden em lehr guter in; sowohl der Körnercrtrag, als auch be sonders das Stroh fei fehr reichlich so daß man auch bei kleinen Höfen ' meh rere Djemenlsehen konne.ida die Scheu nen bei Weitem den Erntescgen, nicht fassen können. 7 ' '" t Provinz Schlesien. Der Arbeiter Rezingcr. der im Der dachte stand, die Marie Falle aus Ratt. wik erwordet und in die Oder geworfen
zu" Habens hat sich im Gefängniß zu
Brieg, wohin man ihn zur Untersuchung b;mte ewkn o Elg de. t k t i i m ? handelt, da fand ich Pastor König'S Ne?retä,kergeführt hatte, erhängt. Ter Tage. dl ua ttbd. datz ich durch dieWrrknngdielel beiler ,Jbann Gur in Oppeln, j MÄtfJSÄ'fi SS 'LÄf Sl'iSait s.oa
CtlCllllUIlll CUllillUlUl tliUUlüll UHU beraubt hatte und.deshalb am 6. April d. I. vom Schwurgericht zum Tode Vtprnrtfcfilt morden war ist durrk ?n veruriyciir woroen war, iziourcy oen Scharsrlchtcr Reindel aus Magdeburg . - - 7 . 9 . a hingerichtet worden. Ter Kuhwarter Johan Klapsia aus Timmendorf, wel cher feine Frau vergiftet und. um feine Geliebte Marianne Scholtyssek. heira W W V V 1 V . IM-I it. w ikiiZi, then zu tonnen, und vom Vchwurge richt zu Ratidor wcgen Mordes zum Tode verurtheilt war, - hat - sein Ver brechen durch den Tod auf dem Schaf sot gesühnt.- ES war die 23. Hinria), tung, welche Scharsrichter Reindel in diesem Jahre vollzog. Der frühere Gutsbesitzer Franz Wanjek im Vororie Qsirog, in Ratibor, welcher in Ober Schwirklau im Kreise Rybnik eine grö ßere Wirthschaft besaßt dorr aber ver armte und hierher übersiedeltehat, seine Ehefrau und den der Mutter zu. Hilfe ..7. rix.i.- 2 r-t- .a.LiL-A eilenden 19jährigen Sohn erstochen. Er entfloh nach der That, .wurde abkam' nächsten Morgen verhaftet. Provinz Wests alen. ' Vom Schwurgericht !n Hagen wurde der Posthilfsbote Sieper 'wegen Unter schlagung von Postanweisung?-! ,unh Zeitungsgeldern ira .Betrage , von, .300 M. zu 'li Jahren Gefängniß verur theilt. Der Angeklagte führte zu sei ner Entschuldigung an. daß er von sei ncm geringen Verdienst r erhielt ein Tagegeld von zwei Mark nicht habe leben können und aus Noth . gehandelt habe.. . ' r . . ; Rheinprovinz. ' :;- : , Dem Begründer deS Wallraf . Nr chartz-Museüm soll in Köln' ein "Denk mal errichtet werden. Der -Stadtratt) hat zu diesem Zweck bereits 20,000 M. bewilligt. Frau Julie stisker., geb Mollerus in Kölnhat der Protestant! schen Gemeinde' zur Erbauung eines protestantischen Krankenhauses ein Kapital von 90,000 M. als Geschenk überwiesen..- Däs'Strasverfahren ge gen Dr. Pänl KappeS und gegen die Ehefrau Marie Marschall kam vor dem Kölner Schwurgericht abermals ! zur Verhandlung, nachdem das in der vori .gen Tagung ,dcS. Schwurgerichts ge fällte Urtheil uuf die eingelegte Revision der Angeklagten vom Reichsgericht aüf gehoben worden war.' Die Geschwore, nen bejahten auch diesmal die Schuld frage. Das Urtheil lautete, , wie bei der ersten Verhandlung, 'gegen " Dr. Kappes auf 2 I ahre Zuchthaus, gegen Frau' Marichall. auf 6 Monate Ge. läugniß. . -, AuS Trier wird : berichtet: Daß ein Vater einen oder zwei Söhne m einem Jahre der Militärbehörde zur Gestel lüng bringt, ist keine grrße Seltenheit. Daß aber, ein Mann - in einem Jahre vier Söhne, und zwar alle aus einem Jahrgang, zur Gestellung bringt, dürfte wohl Nicht allzu oft vorkommen.' Die fer Fall trifft bei einem Manne zu, der in Cfann bei Wittlich ? wohnt. . Der Mnni Namens Jakob Müller. 'ist Maurergeselle und keineswegs mit Glücksgütern gesegnet. , Seine Frau gebar ihm am 10. Januar und am 30. December 1372 jedes Mal zwei Söhne. welche heute kräftig -uno gesund , sind und sich im nächsten März bei der Aus' Hebung stellen müssen. Vom Schwur gericht in Codlenz wurde der- Zahntech niker E. Schmidt aus Köln wegen Brandstiftung, die er in dem Geschäfts local feiner Frau auf der Lahnstraße in- der Weihnachtsnacht v. I. verübt hatte, zu 3 Jahren Gefängniß verur theilt. Das neue Einkommensteuer gesetz hat für die Stadt Bonn 80 Mil uonäre ergeben.' 4 ''"theiner Schachtel eine 0lee.5 ."wyvwwr.-,.vVN w'.--v''VVW. i l ' 'I W - kLib TVATfTt V, 5 1 .-y .. siiari mmj. . ?. v!:- -( GefÄtnackloS Wirksam t S i bck aJk ' biNSsen und nervösen Z : t DejniiVevoetr, t ' W,e Migräne l'lRDA."k'M!.X"hi,"14.l'i: jjv u. v u iij u uf f m i i e a i e e r s a uung . , 4 VerstopZung. , ,, !' .' . ! ri.t ,..: i J'i L UX t.O C I f O r N und F x a u en besch wer b e N. ') i Mit einer geschmacklose nd tfiS4' o rre vuue uv?rzoge. Yel allen Apotheker. Prei 25 (CciUI die I ö ". ' ' CAnditi't ' - .,. i. t'i'XmViirt nnt- 5tft1 Stt1 IZ.t , ? . m. ! t ,' .. Vw . . . " -vt .i ä i iv l& ii ..ii.. in . Bkrnhard Boni'.egut. 1 Nhnr Bohn. H'l!VonueH "ci-'Jr Ii' iilvl! Ajjr : ' fts:'':.': S x "y& i-j'' '"' SWch i 1 ; , Telephon 875. 62 Vance Block. , , 7b1inmStemg! !ii ;t 1- 92 wm-mer-;: i:::';;:;,!!:;!' i'i.nMar'i-l ,.i'V;:., .. ,.-- : ,; lti.,..iHuul'ii, -ii"S5:VfMa : -v'":?f Architekt, "lliilifi. " 'iMM ii. ! 1 i ii' ' ii' ii'!!l'ii '''''iV ' '"-'"' ' ''ii S s7,,ä,s7"A nHillf'itlrii!' 0 iniiiliiiiini.iiif11:'!;;:"'',1 IM !. i Spezi alarzt : sür, ri?)r Wrtf imh frtä i In Praxis feit ISG7 , Dauernd etsbliri ;V.-J!k 4 West Washington Str , '''jl derMritdiZn Ttrabe geenübr. 3 n d i a n a p o I i S, I n b. Patienten, welche außert)alb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspön ! denz behandelt.
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