Indiana Tribüne, Volume 16, Number 88, Indianapolis, Marion County, 16 December 1892 — Page 1

4 'J 00 AO O rlC fys rlC w o Kiti ssMl5 V w V w y y V sS-. i''. : 'VX (i ' ; , . T ! f , r- V '' Jahrgang 16. 10Ü9 irt .:y V- Tfr Office : No. 130 Oft Marhland Straße. Zndiatlapolis, Zndiana, ! Freitag, den 6. Dezember 1892 :;

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des Herrn Gömperö in dieser Beziehung h -ÄMMAWW' 5 dämmern beginnt, wenn, wir nicht C annehmen dürften, büß ,erdaS lanzil v fSÄ : ! si..!S ..-.. -v.-

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Älld!nnpolis, Ind. Lditorielles. In Philadelphia findet zur Zeit die Jahrcsdersammlung der American Federation of Labor statt. Besonderes Aufsehen wird sie wohl schwerlich hervorrufen, ebensowenig wie die kürz liche SahreSconvention der KnightS of Labor. Die Federation hat zwar an Mitgliederzahl gewonnen, an Einfluß und Bedeutung aber nicht, und so lange die gewerkschaftliche Bewegung sich nicht auf eine politische stühen kann. wird sie in Bezug auf Einfluß und Vedeutung nicht nur zunehmen, sondern abnehmen. würden sagen, daß eZ im Kopfe zt persönlicher Äatur sich nicht dafür aussprach. Ein vollständiges TodtfchVeigen deS GedanfenS geht aber nicht gut mehr an.Die Niederlagen, welche die Arbeiter in der rein ökonomischen Bewegung er litten, waren doch gar zu groß, um sie nicht mit Mißtrauen auf den Nutzen derselben zu erfüllen. Herr GomperS sucht, oiese Thatsache nach' Kräften zu beschönigen, waS wir ihm ..freilich nicht verdenken können. 3ftmAt h,r " ' ' I 7 7" ber ' Wir sind allerdings in einigen ?&U len geschlagen, worden z aber wir sind nicht besiegt. Gerade die Thatsache,' Saß die Monopolisten- und Kapital!stenklasse nicht' im Stande war, trotz ' jrv . . r - j nirer Vtnarme uns ihrer Brutalitäten unsere HrganksatZon zu vernichten, ist der dene beweis für die . Macht der letzteren, für den , Einfluß und die UnüdcrwlndlichkeltW-' Gewerkschnten. Wir sind nicht auf der Flucht au?ein andergezprengt worden, wir haben unZ nur.zuruckgezoze'., un) warteu auf eine bezsere Gelegenheit, um die besseren edlsgunien zu ,, erlangen, die wir ieitwcNig entbehren niüssen. Ans dem Zeide der Arbeit, wie in edem ande-.-en mampfe oer ccu chen, itt der Erfolg hauptsächlich durch Intelligenz, Nrttztil und Voraussicht bcngt Das mag nun thtttn,e:se richtkg sein,' aber eS liegt im Grunde genommen doch wenig" Trost, barm. Wenn Hcrr k & Gompers dagegen immer nur den alten chlachtruf ? Organisation" erhebt, so ist das eben nur immer die alte "Ge schichte. 5 In der ökonomischen Bewe gung werden auch gute und starke Or aauisationen aescklaaen. , :" "' i!l ;i - ' 11 "" ' i r -r " ""'V Herr GomperS weiß, daß viele Ele mente mit der aeaenwartiaen übruna der Arbeiterbewegung unzufrieden sind. ür selbst sagt darüber xti seinem Sah resbericht Folgendes : - Viele unserer ernsten Freunde in der roeltc? - Bewegung haben die brutalen Vergewaltigungen' der arber tenden Massen durch die Monopolisten lasse und i deren Äoldlinge gesehen und lhre innersten Gefühle wurden da von empört, so daß sie ungeduldig er klaren, eS mutte ein neuer Pfad ein geschlagen werden, - um nicht ferner Niederlagen zu erleiden, sondern sieg reich auS dem stampf hervorzugeben, sie halten unsere ökonomischen Orfj t i A m ' ith a!m :: :m K 1 iUUlliiAIVUCU Ul ilUiilU(i mu V(i I m - -. z : , T - Trotzdem aber findet Herr Gompers och nlcht den Muth, offen mit einem I J..flf.. C.-i. rz et -uvtug clvvrjuirczett. gicvl nch vielmehr offenbar- alle mögliche IliZi. s,Zn-n ?a?t,n riri rnhftiffiÄ i -"-7-' i . laräa iu athm, sst h.i6 man harun o u --w.-, - --r , . " Iter verstehen kann, waS man will

Denn was soll man auS folgender Aeußerung über politische Aktion machn ? : ES kann nicht geleugnet werden, daß die arbeitenden Massen großen Einfluß aus die Gesehzehung ausüben können, wenn, sie ihr Wahlrecht intelligent ausüben. Aber dazu gehört in erster Linie, wiederum Organisation. Wir sollten indessen. darauf hinwirken, daß'wir die Arbeiterzeder politischen Partei, die sie sich.auch nennen möge, entfremden. Die Konventionen der organisirten . Arbeiter dagegen sollten sich für gewisse politische und ökonomische Forderungen aussprechen und dann wird eS ihnen nicht fehlen, daß ihre Mitarbeiter sie am Stimmkasten wie im Shop unterstühen." Wenn die Arbeiter sich jeder p o li tischen Partei, wie sie sich auch ne nn en. mög e, entfremden sollen, so schließt dieö 'auch eine Arbelterpartei ein, wie aber eine Unterstützung am Stkmmkaften stattsinden soll, wenn die Arbeiter sich j e d e r Partei entfremden, das begreife wer kann, wenn man sich nicht die Bildung einer Arbeiterpartei denkt. Wir zweifeln keinen Augenblick daß

Herr Gompers hier geflissentlich zweideutig und unbestimmt ist, weil in seiner Brust Feigheit und bessere Einsicht um den Sieg kämpfen. Drahtnachrichten Inland. ; Wetteraussichten. . Für 3ndiana: TrübeS Wetter, gelegentlich Regen oder Schnee in der Nacht und Samstag. Etwas warmer heute' Nacht, Fallen, der Temperatur morgen. " . D e F ederation of Lab o r." ,Phi l adelphi a, 15. Dez. 3n der heutigen Sitzung der Federation of öabor" wurde nach langer Debatte die Resolution, die Union der Möbelarbeiter das derselben gemachte Darlehen zu schenken, mlt 112 gegen 956 Stimmen abgelehnt. Dahingegen wurden die DarlehenSgesuche der Gerber . und . Steinhäuer gewährt. ;. Vor Schluß der Vormittagssitzungbrachte die Delagatin Mary ! Kenny Beschlüsse für Frauenstimmrecht unb Schutz der Arbeiterinnen gegen Unfälle in Fabriken ein.' ' , In "der Nachmittagssihung wurden Resolutionen., angenommen betreffs Organisirung der Plüscharbeiter, Boyeott gegen die National Brewing Co. in San Francisco und die Brauerei von George Ehret in New Jork und gegen SonntagSarbeit der Barbiere. Die -Empfehlung deS Präsidenten betreffs OssenhaltenS der Weltauöstel' lung an Sonnragen, wurde nach längerer Debatte mit 50 gegen 19 Stimmen gutgeheißen. Nach längerer Debatte über einen auf der Weltausstellung abzuhaltenden internationalen Arbeits' köugrcß erfolgteMertagung, ohne daß es zur Abstimmung kam. nt.ii mehr Ge ld für die 'Ausstellung. fich t cago, 14. Dez. Der Congreß wird demnächst um eine weitere Bewilligung für die Weltausstellung ersucht werden, und zwar um tzö00,000, welche dazu verwendet werden sollen, die Preisrichter für ihre Bemühungen zu entschädigen. I Das Konnte, welches die Preiörich. - 0 AMMMAtt fuTt llAaluAiMAtM. " ucvuiicv tiuciiiicu vut i'cijuyi iiuui ! Ii5 über keine lZZeldmittel. um d!k Preisrichter zu bezahlen und die AuS stelluugs Compagnie . glaubt sich zur Bezahlung derselben ' Nicht für ver pflichtet", i 's - - - ;' Washin gto u,- 15. Dez. Die Controll-Behordefür däSRcgierungS Ezhibit auf. der Weltausstellung hat gestern den Unter - Ausschuß für ge mischte . Civilzwecke um eine Zusatz Bewilligung von $210,000 für daS RegierungS-Ezhibit ersucht. Vla ine's Befinden. ' ' ,,'!'! ii'l .,!,,, fr, , ! . ,, ' W a f h i n g t o n, 16. Dez. Man befürchtet allgemein, daß der frühere Staatssekretär Blaine an einer schweren organischen Krankheit ; leidet. Seine Familie will ihn nach einem wärmeren und HnigWerän gen wenn er starr genug ist, um dir Reise ertragen zu rönnen. ! ! Wre es heißt, soll er nach Aiken, S. C., oder - h--S.,' !",:!iri!':!i 'tf V'fr X f.:,:, r..,'. .s.-v.iili.i?-.',!! 5 ., Florida iiliabttUnWlm1 H :i i - ,,: 't . -j 'ift';;:?: iiiif 'f",. .... .:;.., .., 1 ,. 1 ? ? Mißglückt er Lynch ver such ii-i34l i "':!' 'S .'!:! :'' i ::;: '!' -,!;?!;.,,.,... : :.:::::;!.:-. ! !:.. -',::,.. WilliamSburg, Ky., 15. Dez Heute Morgen um halb ein Uhr kam

ein Pobelhaufen von etwa zweihundert Mann auö Fellico hierher'um den Neger Leonard Tye zu lynchen.welche'r am 5. Dezember Mildred Brhant in Kensee genothzüchtigt und ermördetha-

! ben soll. - -CK r . . . . . i Der Zug hielt an der Kreuzung oer Main Straße an, die Lyncherstiegen ab und begaben sich nach dem Eefang niß. Der Neger war .jedoch erettö vorher, auf Befehl des Richters Boyd in Sicherheit gebracht worden. - Der Pöbel begab sich nach dem Hause des Richters, doch dieser weigerte sich, irgend welche Auskunft zu geben. Mehre Stunden lang suchte der PSbelhaufen nach dem Gefangenen, ohne denselben aber sinden zu' können und schließlich kehrten die Leute nach Zellico zurück. - Hill für Staatssekretär. Albany, N. J., 15. Dez. Eine Depesche aus Washington meldet: Der erwählte Präsident Elevcland hat dem Venator Hill das, Amt des StaatsseretärS anbieten lassen, wie es Gebrauch st, daß der hervorragendste Gegenkandidat dieses Amt erhält. Beide wer den später in Baltimore zusammenes . rf r . . .' .' tl '"'CW-L J31 reffen, wo levelano rom oas 'ner.--bieten persönlich machen wird, nachdem alle Differenzen zwischen ihnen begli che sind. Dann sollen der Gouv. Flower und Edward I. Murphy in den Senat M wählt nnd der Vice-Gouverneur Sheehan wird Gouverneur werden. - - . Ausland. ; S '. Von der Münzkonferenz. Brüssel, 15. Dez. Der amen-. kanische Delegat Senator SoneS hielt heute auf der Münzkonferenz eine ein dringliche. Rede für Doppelwährung, welche zwei Stunden dauerte. , Der belgische Delegat Allard J befürwortete seinen eigenen , Plan, w onäch m inernatlonaleS Ävrommen sur oen n-1 kauf von Silber und die Ausgabe von Papiergeld daraus ; getroffen werden soll. Der spanische Delegat Opra uud der russische Raffalowitsch forderten die amerikanischen Vertreter, auf, gegenwärtig nicht auf einer Abstimmung über die Hauptfrage zu bestehen. Die nächste und vielleicht vorlSusig die letzte Sitzung der Konferenz wird am Dienstaz stattsinden und wirh dann vorgechlagen werden, die Konferenz bis zum S. Mai zu vertagen. Morgen werden Sie Delegaten sich in einer Gruppe obotoaravbiren lassen, ebe sie dem Fest im Rathhaus beiwohnen. ', , ' ... AuS dem Reichstag. Berlin, 15. Dez. Die Vorlage ur Unterdrückung deS Lasters in Berlin wurde heute vom Reichstag einer KomMission überwiesen, worauf sich derselbe bis zum 10. Januar vertagte.' London, 15. Dez. Der Berliner Korrespondent sagt, daß bcr Antrag deS Abz. Litberm.n,u von Sonnen berg in Bezug auf die I-umunität-des antisemitischen Abgeordneten Ahlwardt von den Abg. Hactmanq im Namen der Konservativen, Nichter im Namen der Deutschfreisinnigen und Marq zardson im Namen der Nalionalliberalen be kämpft, wurde. Die Ultramontanen undSozialdemokraten Unterstützten den Antrag, welcher schließlich mit großer Mehrheit angenommen wurde. : Die vom Abg. Freiherr von Helldorff geführte .Partei beabsichtigt,! sich unter dem Namen ,Mltkonservative" zu organisiren. Zwanzig Abgeordnete haben bereits versprochen, sich k der Gruppe anzuschließen. 3m konservativen Wochenblatt greift. Helldor den jüngsten Parteitag der Konservativen heftig an und erklärt, die antisemitische Agitation sei nur ein hinterlistiger Versuch,. die konservative Masse auf die schiefe Ebene revolutionärer Wühlereien zu locken.' : y V .. ::i'"'r Chronicle meldet auS Berlin:. Die Erwählung deS konservativen .Abge ordneten von. Hammerstein an Stelle von , Helldorff'S, 'zum Mitglied der Kommission für die , Armecvorlage . ' -' . - j .,- .! dürfte letzteren und ,. seine .Anhänger veranlassen, auS Part auszutreten. ervativen :il;si.i.!iii!:''rn!;f:ii;;!:!L -Si-i-!.; r.m nirtrHifrF' ; -.t -.tu t i . ;i3?si..5U? 545 f iiJ AibjLP! Hauvzeügensv Ausschuß waren Ut ae st t ni ;"?u r ückaetretene Finanzminister Nouvier, der l (tptp m?iniff,r ffnnsf MK ', k..' frühere clNlfter oonstans, und der m ' l r "' fstt 'K . -' i?:'11 bekannte radikale Abgeordnete &k' rnenceau. . .

Rouvier wurde zuerst vernommen. Er erklärte, er habe dem gestern von ihm Gesagten nichts hinzuzufügen, er wisse nicht, warum Reinach gehofft habe, Herz könne den Angriffen der Zeitungen auf ihn ein Ende machen, Er .(Zeuge) habe nicht gewußt, daß

Reinach ; angeklagt werden sollte und habe geglaubt, derselbe sei als Zeuge vorgeladen worden. , Heute wurden die Zimmer im Hause ReinachS. entsiegelt und' alle Schriftstücke desselben .dem Untersuchungsauöschuß übergeben. L o n d o n, 15. Dez. Nach einer Pariser Depesche der Central NewS" werden dort die Gerüchte von dem bevorstehenden Rücktritt deS Präsidenten Carnot bestätigt. Carnot's Stellung ist dadurch erschwert, daß sein Vater und Bruder an dem Panamaskandal betheiligt sein sollen. Er sandte Tirarb folgende Depesche nach Brüssel: Ich ersuche Sie a!S Freund meiner Familie, daS Amt nicht abzulehnen. Thun Sie eS dennoch, werde ich morgen zurücktreten. Paris, 15. Dez. Wie Gaulois" sagt, will der Kanzler her Ehrenlegion die Ernennung gewisser Mitglieder zu Rittern dieses Ordens revidiren, weil mehrere Kandidaten an dem Panamaschwinde! betheiligt sein sollen. Inder heutigen Sitzung der Kammer verlangte die Regierung die sosortige Berathung des Antrags Boisserin, wonach dem Untersuchungs Ausschuß richterliche Funktionen ertheilt werden sollen. Die Debatte war die aufregendste der Session und die Absicht der Boulangisten, die Regierung zu stürzen, so augenscheinlich, daß diele RepublikaM - . ner. wer e tonn sur oen nkraa aestimmt haben dürften, dagegen stimmt?n DaS ' Verlangen der Regierung wurde.'Mlt. 42. gegen 122.Stimm?n angenommen. : v-r ' Nach Schluß der Debatte weigerte sich - die Kammer mit 271 gegen 265 Stimmen den Antrag Boisserin in Berathung - zu' nehmech roas einem Vertrauensvotum für die Reg'egleichkommt. Vttkel SämS Veamtenyeer. Von. besonderem ' Interesse ist der Nachweis über diejenigen Aemter,' Welche wx--. r: i . es (irm(AuUl der Präsident -der. seinem Amtsantritt zu vergeben berechtigt ist, und , welche in dem Okkeikl rvistsr k the Uni ted Statea,V dem Blaubuch, unserer Aegiernng,,, einen umfangreichen Foli ant, zusammengestelltlind. Der erste Sand deS neuesten Registers- umsaht den, Congreß. die -Verwaltung, .Heer uno Flotte und das Gerichtspersonal. Es enthält aus seinen 1179 Seiten die Osnuere und dle aus Lebenszeit e? . nannten Richter, man sae 4500.Per loncn. sowie die ca. 30,000 Beamten abzurechnen, welche dem sogenannten Mvildienst'Reform.System unterm, jen. sind.'so daß der neue , Peäsidcnt. w 'nn er will, in diesen Neglerungszwel . wn etwa 30.000 Aemter.. neu be.etzen tann. ' - , Z Im zweiten Band deS BlaubuchZ ttlld die 101.878 Aemter der Postverwaliung aufgeführt, und zwar von der & Ct elncs Postmeiste S von e u York mit S8000. Jahresgehalt . bis zu- der eines, PosacklrägerS in einem gemisjm Orte JdahoZ. welcher im letzten Jahre 21 Cents aür sich vereinnahmte, oder nach dem besetz zwei Drittel der Ein künstedeSbctreffcndenPostamteZ. Von den 10 l. 878 Postbeamten deS Landes waren am 1. Juli l831 nicht weniger als 64.329 Poitmeister. von denen aber . nur 30317 festes Gehalt bezogen. Die Uebngm erhalten jeden Pfennig der Einnahmen bis zu, S100. nachher 60 Prozevt. und sobald eS der Landpoft. meist auf S .000brin, fallt er in die. Kategorie d.'r PrSsidialpostSmter. Doch beträgt die durchschnittliche Einnahme der, Postmeister 4., Klasse erst S50 daS J-Hr. ' : 1 i ,-Tie . Anzahl der Briefträger m-den größeren Städten betrögt 10.130, die der-: Mahnpoftbeamteu : 6032. r Ein Briefträger kann eS nicht über $1000 -öhrlich bringen, aber eS , gibt Bahn Postbeamte, welche sich auf T1350 das Jahr stehen. 'Jn den größeren Post. austalten des Landes sind insgesammt 12,205 Beamte beschäftigt,' welche Iah. resgehälter von $25 bis $3000 beziehen und einem Eramen unterworfen sind, vclches für Postämter mit über 50 Köpfen Personal vorgeschrieben ist. m k..4., . Ani ä 0a.K(.(. vwnwtuuuiu rfvg uvau, 4.ttuwi-i-hßt:l22t31-; Gut bezahlt find die Beamtenstellun. gen im Senat und im Repräsentanten. hause. , In , letzterem gibt eS 233 , etatSmSßige Stellen, von denen die äcaaa v:k72ü dotirt ist. Durchschnittlich drin. gen die Stellungen aber $200 Monat? ?iA ,, f,rrtlf(f qqq yuivjic iuu cuwu, wie uuuiuc um v. .5 v w..w. v.m , btxw jährliches ' D'urchfchnittSgehalt ! 144Q betrSat. vS und ftidanji no

Itamen der Jnhav.'r von 70,7 Aem. j 34000 bis 6000 im Jahre sind tern. Hiervon sind nun die Congreß. die Stellen der Generalkonsuln besoldet, mitätieder.' die . Armee und Marino sAuf.erdcM beüeben diese Lerrerr noch

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