Indiana Tribüne, Volume 16, Number 87, Indianapolis, Marion County, 15 December 1892 — Page 2
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Aber zu einem sehr großen Theil ist diese . ungünstige Meinung eine durchaus irrige, und tS haftet kein Makel an diesen 1 lebenden Modellen und ihrem Beruf. ES widmen sich diel mehr Damen, cl man außerhalb der Künstlerkreize : ahnt, dieser Berufssphäre. waS auch nicht zu verwundern ist. wenn man be denkt, daß diese Thätigkeit zu den best L zahlenden und vornehmsten derjenigen Frauenarbeiten gehört, die keine beson dere Vorbildung erfordern. AuS New Port, wo bis jetzt diese öbenbilder-Jn duKrie am zahlreichsten unter den ame rikasischen Städten vertreten ist. plau dert neuerdings ein Künstler über diese Feen des AtetierS: Eine gute ZZizur ist selbstverständlich daZ erste Erfordernis für ein lebendes Modell. Toch bestehen viele Rang. . und daher. auch Einkommensunter schiede unter Denjenigen, die sich einer solchen erfreuen. Denn nicht minder wichtig sind Geschick pno Leich.ig?eit im Annehmen und Pen? ahnn v on Ha !t i, n . gen. Das ist im'gesiffen Grade eine ' 'Kunst, die erlernt werden muß: Manche eZgien sich dieselbe aber leicht an und sind vielbegehrt. während Andere eine ...... ganzeLebenszeit darauf verwenden, ohne dass ihr Werth im Modellmar,kt befon derZ hoch steigt. ES gibd eine Menge Modelle, welche 25 Cents W Stunde Verdienen; manche bringen es aber auf 57, die Stunde, und die Maler und Bildhauer reißen sich förmlich um sie; im Durchschnitt kann man ja pn, da hei uns? ein ziemlich gutes : Modell Zur 40 Cents die Stunde zu ha ben ist und bei diesem Tarif $2 den Tag ohne besonders anstrengende Ar beit verdienen kann. Man muß aber nicht glauben, daß der Beruf ein fo sehr leichter wäre. Nur durch längere Uebung layt m die ,,äyiakekt erlangen. in einer bestimmten Haltung sechs oder sieben Mlnuten lang ganz unbeweglich zu stehen oder auch nur zu sitzen. Man bedenke, daß nicht selten Dawen, und sogar Männer, wenn sie blos für ihre Porträts sien. in der ihnen vom Künstle? angewiesenen Haltung .hnmachtZansalle irifqfn iund auch. daß bei Kindern sowie bei Erwachsenen das längere Verharren Zu einer be stimmten Haltung vielfach als Sirase auzerlegt wnd.) m qeüöieZ Modell ist allerdings über solche Schwachen hinaus und kann so gut aus einer Zehe stehen, wie eine Prima . Ballerina oder in einem spärllch geheizten Zim mer unbcklttdet ihre Haltung längere Zelt wle eme wirkliche Statue bewah ren, bis sie blau vor Frost wird, und lhr der Künstler eme Pause aestattet. , damit sie sich bewegt und die natürliche 1 izarbe ihrer Haut zurückkehrt. Cm vorkommen aüteS Modell ist ickwer aufzutreibenz denn nur wenige Menschen sind eben wirklich symmetrisch aebaut. Manche dieser werden von verschiedenen Künstlern auf den Monat enaamri und - haben das carne Iah , übe? anhaltend' zu thun: haben sie eine i, SiJung in dem einen Atelier uberstaN' den. so sitzen ' sie bald darauf bei einem andern Künstler ln einer ganz anderen 1 Fiaur. uid sie können ein hübsches Sümmchen auf die Bank legen, so , lange die Jugend und die schönen Kör perlinien im Wesentlichen unverändert bleiben. . Hat ein Künstlet sich ein l, wirklich klassische? Modell . einmal ge sichert, so wacht er eifersüchtig darüber. daß Mn Geschüftsconcurrent dasselbe erweroen kann, weniqnens so lange e für ihn noch Werth hat; doch kommt es vor. das outbklreundete Künstler gegen -feifia ihre Modelle austauschen, und der Ciue den Ändern ganz geinüthlick fragt: .Sag' mal, alteö Haus, kannst Du mir nicht , einen recht fleischigen. wohlaerundeien Arm nachwei sen i Kannst Tu mir nicht , ein Bein , bei? schaffen, welches das Muskelipiel rech gut zeigt? Hast Dii, nicht ein Vaai wvytavgerunvele. rosasaroene Jüijm auf Lager?' und dergleichen mehr. - r- " 11,11 ''!." ir''" "'" 1" tuunler nno , aua wavrend ein Maler nach einem lcdenden Modell ar beitet College anwesend und studiren an demlelbmModell irgend eine bei on dere Seite für ihre eigenen Zwecke, oder em ganzer Kunstlerclud enqaqlrt? ge meinfchastlich ein Modell: Handelt es sich aber um ne sehr wich!,ae. Arbeit. so will der Künstler sein Modell unter keinen Umständen mit einem Andern theilen, und er bezahlt dementspre cdcnd. Bietet eine Dame sich an. als Modell zu slen. so muß sie gewöhnlich vor Allem erklären, ob sie nur bellet det oder unbekleidet Modell sein will nur im letzteren Fall ka'ln sie auf be ständige ejch2tt,2ÄNg rechnen, und mit der Zeit. gewöhnen sich alle berusz. mäkiatn Mcdelle an das Cvascoftüm. fo schütt tZ ihnen auch anfangs an tjf4 . lkN MSZ. r X U filasil dsß bezufsmätzilA
endliche Modelle tm ugemeznen lockere, lüderliche Personen seien, der hat keinen Begriff davon, was sie ihrer Aufgads schuldig sind. Bei einem lü derlichm Leben würden die feinen zar ten Gesichts und Körperlinien. welch? für die Kunst so wichtig sind, .bald zer. stört fein. UebrlgenS kommt es öitctt vor, daß ein sehr freundschaftliche? Verhältniß zwischen dem Künstler und seinem Modell entsteht das manch mal'auch das Atelier schmuck und faubezu erhalten bat, auch mit werthsollen Rathschlägen den. oft recht einseitigen Künstler unterstützen kann und'da' diese? FreundfchaflSoerhältniß schließlich zu einer .Heirath in Ehren" fährt. Richt wenige Künstler haben ihre Mrd.'l!e geheirathet. und haben nacv langer und glücklicher Cfa diescn of von der Gesellschaft" bespöttelten Schritt nicht zu bereuen gehabt.
Soppette SriegSkde. .Du Heit e. t '1t Tel MS :rflif ! 5ch habe grossen a,roi'che 9Uf, Ich habe gelebt nd qettcber. (Schillers. WaZeste Im Garten eines stillen Klosters am Golf von Mezico kann man noch hentt öfters eine Nonne ümherwandeln sehen, deren Antli sich Jedem unvcr geßlich einprägen muß. Unter den fast gefrorenen Gesichts zügen leuchtet ein hofsnungslos glühen des, ungemein seelenvolles Augenpzar. wie etwa ein flammender Vulkan au:iem elsstarrendcn Berge: eine ehe naliae teunae südllche Schönheit steht hie r vor uns, welche einen tragisch?!? ieöesroman unter dem Donner detz Bürgerkrieges erlebt und ihr weltliches Glück auf immer darin begraben hat Die eine Tochter emrs sehr reiche? südlichen Plantagenbesikers. genotz tu eine sehr sorgfältige Crziehung in ihrem kururiösen Vaterhaus ?o vie lädier m der Weltstadt Paris. Als .vielver sprechende- Erbin und Schönheit ersten Ranges hatte sie natürlich ein ganzes veer von Bewundrern, ie bevor zugte indeß einen Ro7d!n5e. desser Bekanntschaft sie in der amm'anischel: Colonie an der Seine gemacht hatte, und mit dem sie auch nach ihrer Vittck kehr in der Heimath in fo regem Ver. lehr, wie möglich, blieb. Cin hix.iger sudländer. der sich edensalls zeyr mtlt' lich" um ihre Gunst beworben hatte. nahm sich -seine Niederlagen b.'wnixrs ties zu Herzen, und als eines 4 ages die Verlobung mit dem Nordländer vkannt " - - - , -. . . : nr '.emaM tvuroti Ziwur der stoizeAivaie vet einer Anzahl Freunde, er werde seinem verhaßten Nebenbuhler noch am Traualtar daS, Lebenslicht ausblasen. A:s zum Altare kam cS indeß garnicht: die Kriegsfackel vericheuchte. die Hochs zeilSacket. Die Likbcndcn nahmen traurigen Abschied von einander, und kchwuren. i.ch unv.rbruch'.ich treu zu bleiben, obwohl er tzenölhigtvr, - al? Soldat der Union sarmee gegen i!?r engere Heimath zu Fclde n zieden. Schon längere Zelt tobte dcr Kneg. Cines Taaes suchte ein todi müder. staubbedeckter Unionsloldäti int' $cm der ame Zuttucht ind lien sich vor sit führen. "Sie 'stikL emen Fr udeichre. aus: denn es war vtreniaitb anders als ihr nördlicher Bmntiga:. der sich nicht hatte enthalten können, emzctn über die Feindkslinie herüberzukommen. Aber schwere Besorgn! lagerte sich alsbald über ihr schönes Gesicht. Dic Grauen können jeden Augenblick lommen, um Vorräthe hier zu hlen." saate sie. und wenn Du nicbt ra'ch fliehst, werden sie D.ch als Spion töö ien." Ich weiß da.- antwortete er düsterblickend, ab ich stehe hier wie gebannt ich kann, ich kann nicht vor Dir fort. Plötzlich erscholl Lärm draußen. d:e Thüre wurde gesprengt, und herein trat eine Schaar ionsöde?irte, an ihrer Spipe jener rachsüchtige Rivale: .Aha. hier ist der Spions schrie Letz terer. .Ich bin kein Spion.- antwortete der Blaue ruhig. . Was zum, Teufel treiben Sie dcnn bieri DaS sollten Sie wissen. Und er wußte es nur zu gut; aber er lzielt seine Stunde iür gekommen Mit einer Handbewegung befahl er seinen lammtlichen Leuten, das 3tm mer zu verlassen. Dann wandte er sich ioied.r zu selnnn verbauten Nebenbuh ker. Nun. mein Herr. Sie leisten. was Sie zu erwarten haben,- rief er tom zu. Lebend sollen Sie mich nicht kriegen." war die mnrrizche Antwsrt. , ' Die Braut warf sich dem Südländer zu FüVen und flehte lein Erbarmen an Vielleicht könnte ich meine Leute zu rückziehen,- sagte er endlich. , und fad sie kauernd an, .aber nur'unler eim Bedingung.Und die wäre?" Er beugte sich über sie und flüstert ihr Etwas zu. Rein,' nimmermehr! schrie sie. Dann muß er sterben!- - " .Aber nicht einen Spionentod!- riet der Nordländer aus und rannte nach Um Fensters Einen Fluch murmelnd zielle der Graue ein Knall ' und der Nordländer wankte." die Hand an die Brust haltend, fiel zu Boden iind 1. '!' :-', f-" 1. w'1 . , ! ane kein eoen i veryaucht, vor vcr Augen seiner Braut s ,;, ' ' Mit allen Ehren würde er begraben Se-n Doppelfeind machte einen lekten. ,erfolAlofWVnsuchMecheZßAngebettte ZU gewinnen. . Nicht , lange danach is übrigens auch er auf dem Schlachtfeld geblieben. , Das unglückliche Ä)!ädchkü wollt e v sil de r' W el t n ich t Z m e h r i i 1 seit. ' .. Hli!'::'-:"!: -."-c'-:.-! -" ij;""i:ii--. r"1-i ;r -: " - : Hald,ahmeS Wild. ' Ein recht hübsches Schau spiel so wird aus Wyoming geschrieben kann man zekt häufig im ?)ellow,tone-Na!io nalpart. gewahren, seitdem die Jagd flinte von dort verbannt ist. und das rti-ftp tnK f!!n 1 fltiif k K . 'HVö7;'w v.rr" ?7MltV', Prf MUmVHtt ßen an die verä nderteii Ver hä l tn i sse ae wohnt hat.' Man darf wohl saaen. daß jetzt "allmählig freundschaftliche ,,iiIIl!! IJPt.j U'. " .'.iv." vuMUHjjni fliviUt y11 ' Mllr Mensch dort Plan greifen. j . A. die grauen Eichhörnchen in un seren östlichen Hochländern sind, der dürfte angenehm Überrascht sein, wenn er im Z)eowkone.Park die Dreistigkeit v r. t.tifrrii - . 3, . dieser dübschenFeinen Tbine eewäbri.
?cvch mehr gilt dies' det den metneu größeren Thieren. Man kann sehr nahe an Elche und Antilopen-Heerden herankommen. Bären können vielfach in ihren Schlupf höhlen beobachtet wer den und scheinen sich nicht im Mindesten davon belästigt zu fühlen: noch vie' .veniger behelligen sie den Menschen. In dieser Beziehung gehört gegen, wärtig der Z)ellowstone Park zu den interenantest.n Gegenden der Erde, und es steht zu erwarten, daß diese Berhältniffe sich in Zukunft noch viel erfreulicher gestalten werden. Könnte nicht im Allgemeinen der Mensch noch siel mehr Freunde unter der Thiktwelt werben, als er gegenwärtig besitzt, ?hne darum seine Lebensinteresien schä sigen zu müssen? Diese Frage ist 'icherlich der Erwägung werth. Erfahrungen elnrö Kriegs Syiottö.
Ich hatte das Pech, im Bürgerkrieg, auf der ve liegenden Seite zu sein erzählte unläikajt Capitän T. (5. La Motte, als das Gefpräch aus das edcn. und Laos von Sp'.onen im Kriegsdienst kam Uk:d einmal war ich ganz nahe daran, auf Befehl des Generals Grant . gehängt zu werden; aber ich habe ihn doch hinter' Licht geführt. Die be. ' treffende Episode mag zeigen, wie es in vielen ähnlichen Fällen hergeht, und daß Kaltblütigkeit für den Erfolg eines ( Spions viel wichtige: ist. als alle An. ' dere. ' OeftcrS beorderte man mich zu Speeiasdiensten". Ganz kurz vor der Schlich! d i 5hila) aelangte ich in das Laaer Grants. verschaffte mir glücklich ; alle Auskunft, die ich haben wollte. unJ ... . . : :x. I war g.'raoe ini rg 1, uug) muuvt iitmrtviÄ in hii Nii'riie m icklankN. als plötzlich der Held von Fort Donel v , " I "7 Q " f - " l fon befahl, den taubstummen Bettler von Eincinnati- (welche Rolle ich bis ... F. . t . f.. iu vielem ÄUgenvtta crf0igre:cy gezpic.i hatte) vor sich zu bringen. Als ich in Obhut emes Seraearnen in das Hel! des Generals trat, legte dieser seim! Eigaire weg und sah mich prüfend an; i seine ktcchenden graun: Aug'n schienen mich aani zu durchbch.cn. TaS dauerte einige Erkunden. Tann wandte sich Grant zu snem Adjutanten und tagte: jm - t -1 j . Ck TT ler Vurcye iix tm pron. anen Sie ihn durchsuchm und ein'perren.TLährend er noch sprach, feuerte der Sergcant unmittelbar hinter meinem Kops ein Pistol ab. Zum Glück liefen mich meine Nerven nicht im Stich, und ich zuckte mit keiner Wimper, verrieth überhaupt nichts davon, dag i,h d?n Knall gehört hatte. Grant st, ich sich den struppigen Bart und war offenbar in seiner Ueberzeugung, dan ich ein Spion sei. wankend geworden. Er irisf nun nach eiilcm Papierstreifen. lchueb rafch em Dutzend Fragen be tresjs der Stadt Eincinnati und ihrer hervorraaendsteu Bewohner darauf und reichte mir sie hin; da ich drei Jahre in CincinnaU zugebracht hatte, so konnte ich alle Fragen ebenso rasch und befric digend schriftlich beantworten. Endlich befahl Grant: Bringt ihn in das Wach:?äuZchen uns erstattet mir später Bericht", was denn auch geschah. Nicht einmal im Traum durfte ich mei::e Äslle vegefftn! In jen?r Nacht, wäh.end ich fest schlief, kam der Ser geant in das WachhUischen und feuerte wieder neben meinem Kopf eine Pistole ab Natürlich wurde ich davon wach, doch gelang es eine schon während des Wachlvcrde'ns, völlige Herrschaft über mich zu bewahren; ich ruhr!e mich ab solut nicht, noch öffnete ich die Augen. Der Sergeant schütlelte mich heftig und fchr e mir zu. d s Hus brennt. Aus sein Schütteln richtete ich mich auf und ftairt ihn fragend an. Er schrie wie der: Schnell! Schnell! Wo sind Deine Kkcider?" Ich tastete unbeholfen um mich, lang e aber mcht nach Klei dern, sondern nach der Tafel und dem Griffel, die ich ihm zum Schreiben reifte. Da ging er endlich weg. Meine Feuerprobe- war bestanden; ,ch hatte den General Grant acioppt. aber mein Schicksal hing an Einem Haar. Hätte Grant das Wort Talley rands befolgt, daß der erste Eindruck gewöhnlich der richtigste sei. so hatte ich bald den Naben ein gutes frühstück ge liefert, statt daß ich in den Morgenstnn den leichten Sinnes das Lager verlassen konnte! ch habe noch später verschie den Male in anderen Rollen gute Ge schäfle gemacht. Aberzlaubt an der Wiege. " 5 Im Jahre d s HeilS Z892 erzählt man aus unzern Bundeshauptstadt kommt es noch in nicht wenigen Famt lien hier vor, daß ein Säugling, wenn er seit 2t Stunden in die Welt einge ,oaen ist. eine Trittleiter ertteiaeii'muk ' alleröingS nicht auf eigene Hand und miß, fonoern in den Armen der Amme. Die Ceremonie, die in demselben 5Zim mer stattfinden muß, in welch.-m das ind zur Welt gekommen ist, gilt in mattchen reizen zur em sehr wichtiges Cr.igniß und wird auf das auSdrück liche Berlanaen der 'Mutter voll,zaen. Denn wtikverbreitet bei Müttern und Ammen ist der Glaube,, daß, wenn ein irnp zuerst udwärtS geht, ehe es auf. wärls a?bt. auch sein Vfad - im Leben ablvärtS gehen, und eS meistens Unglück izaoen wird. Wenn es fich ermöglichen li'ßt.- wird das Kind einfach ein Stock werk höher getragen; wohnt' aber die o rx... .(..iti... ' ! r J (TUaiiiiiC ' jtyon im . oorrfien oioa, O niiiij eoen die Trittleiter berbalten. ' ' Manche? begnügen sich aber mit dem .i :x i..:tli l. -. üi" t ...c ..- ' ui;cu iiuj iieiflf u n ixn Illqr, fonoern dem ' Säugling , muß noch ein kleines Testamentchcn mit einer.Schnur an den einen Arm gebunden, und in eines fei ner Händchen muß! e!n Golddollor' ge. legt werden. Dies soll Gewähr dafür bieien, daß das Kind einst reich und zugleich fromm wird. , Mit, Vorliebe werden männliche Säuglinge diesen Ce . 1 . ;.' .: 'i-v-F rcmonien unterworfen. - fc&ttäg $1 gibt noch mehr tiefgewurzelte aderaläubische Vorstellunacn in Ver bindilug mit d.'m Leben des Säug lings. AuZ einem unbekannten Grund, soll c z. B. sehr ünglttt dringend feieu wenn das Kind sich im Spiegel sieht, ehe es ein Jahr alt ist. Nun.Mele halten es ja auch für ein Unglück, wenn dies späterhin zu oft geschieht. , 1
vom Anlande
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Wn 'snininnät mV ioVr lanV b 1 1 t,t3 tt3 S"1''" 5,e6 an V" - Fo'gcnde gehii,i,chlt ausichlZ ichA zt J .duc. beschuldig. E.IIärung Ä.g., m".i'Lchmd.. !n Sm tiii aftttiaeSalt Bor ,B,rl- Ter lonigl. Archivar l. b!a?se berqer Tauin, ia in Hit Siurnintr !S,1AJiCltm Mi (Zdrjstw,, Warnt m.3 AnNa t,,3 tiam .GDte&tä": ' tü ; SJnr4
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ES gebt nichts über einen gefunden Galgenhumor! Tom Aeed. der cKmn man von Maine. weinte bei einem Festeffen sehr bissig: Seht Ihr. was wir Nepublikaner können, wenn wir nur wollen; wir haben Chio erobert. IIow b that? Ueber Hundert Studenten oer ale College Haben kürzlich in einer Woche das Gelübde der EntHaltiN.f vom Genusse geistiger Getränke abgelegt. Ist daraus zn schließen, daß sie es schon srüher hätten ablegen sollen und es nicht gethan haben? Evangelist Mvodu'S Be. hauptung.' der beschädigte Dampfer ..Äpree" fei nur durch goiliicye vor fcnng vsm Uütergznge gerettet war or. bc. l er& den. klini sonderbar, wenn man denkt, dan der Capitän de Dampf Lale Huron". welcher die preenach ueenstmvn dngsirte. tt2ö,000 Bergegeld für die Rettung der Spree vom llnteigang?, verlangt. In ColnmdüS im Staate ndiana , lebt' ein bejahrter Deutsche Namens Emil Baueirichter, ein wohl, liabeikder Mann, der eine große Ge schicklichkeit bcsiZt. Spaüerstöcke - mit kunstreichen Schnitzereien, welche Bö ael. Schlanaen. Eidechsen und andere Thiere darstellen, vermittels eines ein- i fachen cvcrmkffers zu verferligen. yr. auerriculer vai ncy nun von mearrren Uebecreichuna foll am Tage der Jnau guration Clevetand'S als Präsident stattfinden. Im Dorfe Lyon Mo nn toin oei GlcnnS Falls. N.P.. haben zwei Aerzte. W. C. Thompson und I. H. O'Neil. eine Blutt.anSfufion'' bemcr kenswerthcr Art an Frau Louil'e Chri stian, die seit langer Zeit kränkelte und äußerst schwach war. vorgenommen. Das Blut", welches die Aerzte ge. brauchten, war kein thierisches, sondern von den Aerzten aus chemischem Weg? hergestelltes, eine Flüssigkeit, welche ge naü die Temperatur und chemischen Bestandtheile des Blutes, jedoch ohne die organischen Theile des letzteren, ent hielt. Diese Flüssigkeit wurde der Kranken in eine gcösinete Arterie ein gespritzt. Gleich nach der ersten Ein spritzung sott sich eine entschiedene Bes serung im Zustand der Kranken einge stellt und der sitberische PulSschlag iN' nerhalb kürzester Zeit von 104 auf 115 per Minute vermindert haben. Die Patientin soll sich nun auf dem Wege vollständiger Genesung befinden. LiebeSgram hat in Mil waukee. Wis., den 24jährigen Bert Willinson. Sohn eines Arztes in den Tod getrieben. Der arme Bursche war acht Monate lang mit einer hübschen Milwauteerin Namens "May Miller, verlobt gewesen, hatte aber kürzlich den Laufpaß bekommen. Neulich Adcnd besuchte er die Geliebte, um sie zur Zu rücknahme ihrer harten Worte zu bewe gen, und als ihm dies nicht sofort ge lang, .verschluckte er in ihrem Beisein einige Pillen, worauf er nach Hause wanderte und bald daraus als' Leiche gefunden wurde. Ein Schreiben an seinen Vater, welches Wilkinsön hinter lien. läs;t keinen Zweifel darüber, aus ko mmen, daß der junge Mann aus Lie bcsgram feinem eben ein Ende machte und KM diesem Zwecke eine starke Dons Mörphinpiüen zu sich -genommen hakte. Das Mädchen ist ob WilkinsonS Ende ganz untröstlich und jammerte daß sie dm jungen Mann trotz ih;er Ableh nung innig geliebt und eigentlich nichts weiter beabsichtigt gehabt habe,' als ihn von seiner Cimsucht zu heilen. Vom N Stande. . Am 21. Nov. fand von. Dorfe Spichcrn aus die feierliche Be stattungder Ueberreste der im August 1870 gefallenen Krieger statt. ' Die Ueberreste waren in den letzten Wochen zur Unterbringung -An zwei Massen? gräbern auS den einzelnen Grabstätten entfernt worden. Die Gebeine befan den sich in l0 Kisten einfacher Mt.' Die Kisten wurdcn auf einen mit vier Pferden bespannten Todtenwagen , gehoben. Das 17. - JnkanterieÄegiment hatte die Chren.omgagnie gestellt, während die. Kapelle d.s 70.. JnfanterieRegiments die Trauerweisen spielte. Hinter den Trauerwagcn gingen da? Officiercorps der in Foibach und Saarbrücken garnisonirenden Regimenter, " höhere Beamte und Kriegervereine. An den Masiengrabstüttcn. am sogenannten Nöthen Berge und am Denkmal der 4)cr w neu je .5 Kisten eingesenkt. Chrcnsalvkn wurden dabei abgegeben, Lieder tzesungen und Kränze gespendet Am Denkmale der 40er feierte Oberst lieiitenant S die. gefallenen Helden. , ' ' " , , -, ,7 , : ,Au s K o p en ha g e n . w i r v schrieben? Bekanntlich brauchen )die Diplomaten keinen Zoll' für Sachen, welche sie für ihren ! eigenen Gebrauch einführen, zu bezahlen. .Diesen Um stand benutzte Graf ... Se.retär einer hiesigen Gesandtschaft ' und .verschrieb für einen hiesigen Lawn Tennis-Ver ein", uni demselben einen Dienst zu er zeigen, so viel Asphalt, als der Ver. ein ? für ! seine Bahn gebrauchen sollte. Der Aspbalk wurde zollfrei eingeführt! und der Verein sparte fein Geld. Un glückl icher Wei se to u x de aber diese Un rcgelmigkeit in, Zollamte entdeckt, und die Sache wurde dem Ministerium des Aeus.eren geinekdet. Es entspann sich lei n Briefwechsel ! zwi schen dem V! i nisterium und der Gesandtschaft, und das Äesultat war. baß der Graf die Summe, die er dem Zollamt entzogen hatte, bezahlte es handelte sich übri genS nur um 50 Kronen. Für den Diplomaten jedoch hat die Sache ein so t . r I n. r r . . . ' unoeycigilches Nufjetzen erregt, dad er i seine Aegieruna. eine (Zroßmacht. da rum erkucht bat. beriefet Abwetten.
Ortsbewohnern gewinnen lasten einen nachdem er sich von der Originalität tkw S lm ia Siä l läää ji SSe
iwiajet v"- vtmvn vitpt ono zum m Dr. Wayer m bie,er Ange ogedeI- rä.l Y,ii.i 'schenk gemach, werden s!,. Tee : wiksmta ssmspade, anheischig! t'.JT lT,a S,,M A,T.llj ksten un oul chte. beschoß Zr Gerich,zbs eine,, "7' " b Ä!kL iwk..,.iks, ,knid Kfirbfu 1 r .77c .vf...i.-: fUKttl JislCDVar. wjch ülQliOe. Olfj
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i f.!.!, . iivk!?F imi , w(ii(ugi um, uuj. vu --vfcuivi vnv hatte vor m hr als zehn Jahren im Verlaae voi Iolowkz eine ..Geschichte des Landes Posen- erscheinen lassen. Im Jahre 18'.H erschien aus der Feder desselben Verfaffers im Verlage von Emil Perthor in Kotha eine Geschichte der Provini. Posen". Jetzt wurde auf Betreiben d?S Verlegers Jolowicz Dr. Mayer, wegen unberechtigten Nach--druckS geistigen Eigenthums angeklagt und neben ihn, der Verleger Emil Per thcs. Beide hatten flch vor d.-r Posener
Straskammer zu verantworlen. Nachonaiie (!) müßten doch die hiesigen m . 1 .,i f rt -r . j. . 1 ' ' . '
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luiuivtj v"" mv.mv iiimca juciji um '05zuJ yuoc. viej ilk zsnk ffll!t Krs Zweiten WerkeZ fast wärt ' hhen r nZ f.!Sr Kib sp?chcud.
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und in der That hat eine Sachverstün.l digen.Commission die Erklärung abge. . geben, daß zahlreiche Stellen aus dem bei Jolowicz erschienenen Werk lehnt sind. Der Angestellte Dr. Mayer fucy:e in ver Beryanozung zu oeweiicn, Xm Si. r , i A n Xv rvitntti-tn . . . , . ... i. :f. daß die meisten der incriminirten. Stellen aus dritter Quells stam-nriia.-QaK H i Mayer aufgefordert habe alles aus. dem Manufcrchtdes zweiten Werkes . i.'.h w.c v cr.;-ss. rr.. l m i . . ff uZzumerze wZ eme o!I,!,n.m,I E'fJ'i und daß Dr. Mayer - thatsächlich . i Jahre gebraucht, um das zweite Werk umzuarbeiten. Erst dann habe Hauptverhandlung zuberaumen. - Von einem interef s a n ten Juwelenschwindler, mit dem sie sich früher mehrfach zu beschäftigen hatte, hat die Berliner Criminalvolizei in Folge eines Zufalles wieder ein Lebens zeichen erhalten. Vor Jahren machte namentlich in Berlin und Wien ein Mann von sich reden, der Juweliere um bedeutende Summen zn prellen suchte. Anscheinend war es ein Eng länder und er legte sich auch englische Namen wie ShasteSbury, Rosebury, Plantagenet. Baring ?c. bei. In Berlin versuchte er ohne Erfolg einen Coup gegen den Juwelenhändler Friedebcrg. 'Bei diesem wählte er für 25.000 Mark Juwelen aus. ließ sie in eine von ihm mitgebrachte Schachtel packen und gab den Auftrag, sie ihm durch einen Angestellten in das CentralHotel brin gen zu lassen, wo die Zahlung erfolgen werde. Ein CommiS begleitete ihn in das Hotel, und im Speisefaale schickte. sich der Käufer an, die Angelegenheit zu reguliren. Er holte cin Eheckbuch hervor, füllte einen Check über 26.000 Mark aus, drückte diesen dem CommiS in die Hand, indem er ihm gleich zeitig die Schachtel mit den Juwelen aus der Hand nahm und in eine Leder tasche steckte. Der CommiS hatte aber die stricte Weisung, die Juwelen nur gegen baaie Zahlung zu verabfolgen; als er darauf bestand, daß er den Check nicht nehmen könne, wurde der vor nehme Engländer ''ehr unwillig, holte entrüstet die Schachtel wieder aus der Ledcrtasche heraus . und gab sie dem 5ommiS zurück. Der CommiS aber merkte gleich, daß diese Schachtel leich. ter war. als die mit den Juwelen, es hatte eine Verwechselung stattgesunden. Nasch entschlossen griff er in die Leder tasche und .hat.'e auch das Glück, - feme richtige Schachtel zu erhäschen. Um den Schwindler kümmert.' er sich nicht weiter und ließ ihn lausen. Man kam ihn, aber wieder auf die Spur, und es g?? lang, ihn in.Limbach in Baiern sestzn nehmen, Er wurde yach Berlin gebracht und her zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt: Er nannte sich nunmehr Makler Jrederik Jvens. Nach ver büßung der Strafe wurde er irnch Wien tlänsportirt. weil er dort in dem Ge schaft von GranichstedteN einen ähnli chen! Schwindel verübt haben sollte.' In Wien scheint man aber nicht weiter ge gen ' den . Schwindler - vorgegangen zu seiü. Denn vor einiger Zeit erhielt die Criminalpolizei ein Schreiben aus London, daß ein Herr JvenS dort auf getaucht fei, sich für den Herzog von Teck - ausgebe und die englisch-austra lifche Bank beschwindelt tzabe. Unter den Papieren dieses Jvens halte sich ein Schreiben an die Gefangnißdirektion zu Plötzenfee gefunden, in dem die Direk tion u,n NachsenduNg der Papiere 'des Schreibers ersucht wurde. Daraufhin hielt', die londoner Behörde hier Nach, frage, wie ei mit diesem Jvens eigentlich stehe, und man konnte ihr intcres santes Material genug mittheilen Der Schwindler - ist vor einigen Tagen in London zu einem Jahre' Gefängniß verurtheilt ; worden. .. : ( : : ; j:. 1 ; We gen , M a j estät öb el ei dignng wurden in Glatz (Schlesien) zwei Sozialdemokraten zu empfindlicher Gefängnißftrafe verurtheilt. Der Näh mafchinenhändler Pischel und dcr Weder Schindler hatten einer in Krainsdorf abgehaltenen Versammlung des .dotti gen katholischen ArbclZervertinS .bei gewohnt. - Als der Vorsitzende." K reis vikar Dinter.Neurode. i'e.ne Äcdci.mit emem'Hoch auf den.Kaifer und den Papst ' schloß veranlaßte Pischel den Schindler, mit ihm gemeinsam! dcmon strativ den Saal zu verlassen. - In der Verhandlung vor dem Glatzer Landgeeicht erhielt Piichel neun Monate und Schindler drei Monate Gefängnis ! W rZ&iü d tge s p rü chKi jile, terSburg bildet gegenwärtig die Ermor dung des KoZakenofsizierS Jlovaiöky b li r i be n ! J?o f a f eh of fi5i er S r f on ; Zwi chn den beiden jungen Leuten I?a tt c i n f o ( ge eine 5 1 2 if be a tc r 1 1 1 i n Zweikampf statt.. nden 'ollen. Sche ri c t .. 1 i1 ; ' i t': ; j : : ? . - ! ' ' u: r", . icuioio mivic eoocy am ocno .im ao gekürzten Verfahren" den Jkovaisky im : Speiffaal der Ka'erne auf und aab ! auf diesen ohne jede AuZeinander).'t. ! zung drei Aevolverschüffe ab. welche den unmittelbaren Tod des Offizier ! . . . TT 1 , zur volge hatten. Der Bor all erregt in allen Kreisen der Petersburger Ge neflichaTh rn erster Liyie felbstverständ
wen. sodaß von einem Plagiat aus denn es sind nicht nur Größstädter. Iu Jndlanapvli in d deutschen vle dkm nstm Werke -nW die Rede ski welche gut lanzcn. Mehrere Tamer i. fi?aittS'etxSSit&. tinnt. Verleger PerlheZ erklorte le!er Lievkria-cl." -
er. Vertbes. m t dem Drucke beaonnen. ! V , ' " ' 7"?:""'.;
-u.4iMju.iji i. m ba t lliii&niinöfii- I baA in irkrn
cy m den mNitürifchen ungeheure
)Wittchtrr Aufsehen. traae der lecn Vtedertalet und am Sonnabend bei ziemlicher, Betbeiligung fryr gut ausgesaum. dagegen wurocn wir nach den Vortragen sehr enttäuscht. Anstatt daß beim Tanzen die Herren sich den hiesigen Damen widmen, nein. da wurde dos Fraulem tt. mit a S Hauptperson betrachtet, welche WA inA 1 . , . rtl . - r. . . den Verein IN Vortmaen unterstützt. sondern sich nur bei dem Vergnügen r' betheiligt. 2. i wollen ganz von den Rundwnzeii adiehen, aber bn der Po GrMtadterin an unserem tleinstädti s $m Betgnüoen betheiligt. Sollte üüi m nächsten Concert da; cnt-snde Fiäulcin ihre N.. .. w! , bn luven, was uns nickt acr, das betres. wieder da gcrave ,cr, - t 'erwunfcht wa:e,. dann dozfen wir mit :. . fT . . j. v -v ' . r 1 ' . ' . wirkende Damen doch, daß die Serren die Auswärtigen links liegen lasten;, Bewiesene Behauptung. Fielding, der Autor des seiner Zeit q? Ö Rr.ß ,.J. -i-fc. MMtfV .1 V V VI IUII7 , z, fm7 bc,d eine gute Portion IchlagsertigenWiS, Beieinem Fest. zuge, den er sich ansehen wollte, stand vor ihm der Earl v. Belins, ein durch feine Eitelkeit in ganz England bekann Gentleman würde gewiß nicht steh.n vieiven. wenn er wufüe, dag er n jedem Strumpfe ein großes Loch hat!" Diese Bemerkung hatte die gewünsch'e Wirkung-, der Stut)er war im Nu von der Bank herunter und setzte sich. Nach einer Weile aber, während welcher er offenbar seine kritisirten Strümpfe nntcrsucht hatte, wandte er sich trolg an den Dichter: Wie können Sie etwas behaupten, was gar nicht wahr ist?" Nicht wahr?" versetzte Field ing: ja, wie wollten. Sie denn in Ihre Slrümpse kommen, wenn Sie nicht in einem jeden ein große? Lock' hätten?" Seit Karl V. sind nicht allzu viele Leute !n die Lage gekommen, dem eigenen Begraöniß belziuvohilen; freier Tage jedoch war einem ehrsamen Pariser Tischler der Anblick solcher im gewöhnlichen Ceremonie vergönnt. Herr P. war verheirathet gewesen, doch hatte seine Ehehälfte ihn schon vor Jahren verlassen. Der wackere Tischler hatte viescn grausamen Schlag mit philoso phischcr Ruhe über sich ergehen laffen und befand sich im Uebrigen ganz wohl. lZines Tages saß er vor seinem Laden, als er einen Leichenzug vor überfahren sah. Den Sarg schmückte ein prächtiger Kranz mit den auf seide ner Schärpe gestickten Worten: Mei. ncm Gatten!" Hinter dem Wagcn schritt eine schwarzgekleidete Cel ls Herr P. erkannte feine Frau! D ls ging selbst dem gelassenen Tischler üb.r d:n Spaß. Er sprang auf, erfaßte die .trauernde Wittwe" beim Arme und schrie ihr die Frage in die Ohren: Was ist denn das, bin ich etwa gestor den?" Tbeilnehmende Freunde der Wittwe gaben sofort dem Erreglen die Aufklärung und verschafften ihm einige Beruhigung. Er erfuhr, daß der Todte lm Sarge nicht er, fondern jener Glück liche sei, den seine ehemalige Gattin, nachdem sie ihn verlassen, mit ihrer Gunst beglückt hatte. , Herr gewann seine Seelenruhe bald soweit wieder, daß er über sein Abenteuer lachen konnte. " " 'i - Das beste Union Brod und der beste Pumpernickel ist ' zu haben, bei Bernhardt Tbau am östlichen Markt, Stand No. 123 und 124. VfcAl 5 .,Werth ewer Schachtel eine Guisee ZI r 3 i Geschmacklos Wirksam. aa.i !''' . öhjliösen und nervösen 5 ' Beschwerden, 5 wie Migräne. . Tlädungen und Magenschmer f!i, Schwinöela Ske, Nerersälttguna, Vlä 0 klingen nach dem Esse. Taumel. Schiufriakeik. Echauer. beiße Aufmallungen. 1kxpulofig j kit. urzathmigkei. Berftovfung. Ecordut. 5 Wtäta aus der Haut, aesiörien Scdlaf, tt j schreckende Träumen. . lie , ervöien und j Z!t,äcke.Bnwavdlunaea und UnreelmSK' 5 leiten, denen Dame unterwerfen find, q ZMit einer geschmacklos e nd aus. Z löldaren Hölle tideriogea.' j Bei alle Aphekern., PreiZ Uenll die ? ' v - , ' Ech,lchz?l. r -'; 1 : New Vork Depot: L65 anal Ctr. . ILhJ'' 14 i - V(l UH( B r rnhard P o nnegut . Arthur ohn. l Vonliegut 55 Bobn, MMEWWH',. "; Telephon 875. 62 Vance Block..' !-: . Jndlanapoiis. John H. Stern. ' . Ar ek l tskt. ms;v l 'unszig . , ; : ,: Nummer ,,'y: ''.., ,;' , Mnundf 'fr-,'; Angal! : ';, m':1im::j l " Indianapolis. w 0)210)2311: W'm Spezialarzt für - WBWWW k' ZuMWHiWM' 1 , , -, - 's 1 1. ' a?f ; - ...qiiii.i,.?;;,;! ,. W 5 u! .Im .:: !,D;.Daüe rnd et ab l ir tijg xföffi 1 West Wafhington Ttr , jbcr.viMari Stre kOndrZKMMK j; n'bl5!1' Patienten, welche außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Eorrefpon d-nz behandelt.
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Zu? HersteNusz dsn SesuudZeii. 4 LouiSdtlle.. JuuilSÄ. Jch l-.lt eapz ourgevShnUÄ en NervenZSzwSche t en leSttniNl Jhre?!. 1 daß ich e kaum och rtra. tn krnte und bemühe ostnungSlv war. Ich trat k-on iTithTrttti lritn All.r EiAnIit chn ffrTr.If Im tanbe't. da icdVaftbr Köma'Z NnkN.KUrkerlud im un froh, daz ich t,srcg die Wirkung dieel IWHW vui nun rvf uf vu wiMti4 v.fc 'Mtttlivhr bdrrichk urdk. den t stellte tmi tffo.tmmtmvM c&xeti. y. sranq. altimsre. MdJa.lSN. Ich gtdraaSte ,VbstKSZz' Nerven.TtZr?er für tm durch Ueb5t-ardituNg hervorzerufeneSSierenkide tUiiMi'Ui ue Anvreucnge vuiz eni Nur n Flasche hatte de erwünscht' Ef rzkommano, dasiei tütn vciccnoe u wukderbaret HeUmittel. 0 u IC in wetthvollrk Saö flir ZZervekkidnidr und ne Prcb,Masche uaefaudt. VLxm Frei erbaUru aueö die a)ieburn rntnfonfL Diese Medizin wurde fei dem Jahre 1S7S vo dem hochm. Pastoettonig in Fort Wayae. JudzubenUei V fcMMM Wt linh ieh nrr fftir 1W nmatfrfn tinn bet KOENIG MEDICINE CO.. wiiii 111 1. 238 Bandoipb su, ffkijllkf CHICAGO. 1UL. 8p"heker n hab 1j-.:r vföWte, affJCÄ; Nahm um lS Mnd zu.' Ich l seh? l Leberleidtt, un DU hopste geplTtt ewefe. Nicht, WA ich afc, Urn i, gt, Hft ich Sstng , ,he. Jetzt kan ich tt rt Gft trdae. hab nie Keprwetz n habe künfzeh ysund a Gcwicht ,uge, txovxtnwx" ß. C. Schnltze, ColulZöla. S.C. Zleberntt zu habe. Dr. PPAFF, Ofsiee: lZ4 Nord Pennsylvania Str. OfsteTtunde von t4 Ubr Nackm. No. 425' Madison Avenue. Stunden ton ist 11 Uhr Vorm. Woh' uaa: is N.lsbom ftv. .EemoulK . -.,,knn i Omee LSi?. "phon . j Wouna 30. Dr. C N. Schaefer, vt nnö Gt)irttrg, No. 430 MaUson Arenue, nhe Morris Str. Svreckslunden : 7 9 Ndr Morgen. i-?Nhr Skachmttteg. r:3 l:hr Abends. Telei'boLS. HDß CEär&ILm9 No. 28 Virginia Avenue. Bvrechftundc : ta M Uhr Vormittags, l L Nzcdmiltaa und 7 ÄbendS. Sonntag von i-ü Uhr ackmutag. Dr. Psntzer, (iz'rurg uud Frauenarzt. Heilanstalt und Office : tm Oft Michigan Straße. (Ecke MassachuftttS Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags aui genommen. Telexhon 220. Dr. Wagner, Office: Po. 60 Ssl Shio Lir. Oiftcrlundkn: 9 lg Uhr VormlUag. -4 llhr Skachmitiagk. ohnung : SckeBrsadwa vd vtsl, Vve. Telephon Mi. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt, Office. und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Oklire-Stunden:' 9Nhr Borm.: S Uhr Nackm.: ? Uhr Abend. Telephon 14. E. E. Gveris, Deutscher Zahn - Mzt, No. 8z Nord Vennsylvanis Str. E a trd aas Wunsch nz?andz Dr. ADOLPH BLITZ. Deutscher Atzt. Spezialitär, Augen, Ohren, Nase und Hals krankheiten. . , Office : 9lo, Ü dd FellowA $atle, (sie, Washington n Pennlnlv. Ttr. Dr.T. J. Young. Cince: 0. 75 Oft Washington Straße. Tpezialikälen: Saut Krankheiten. Sprech stunden: iy-n Uhr Aorm 24 Uhr achm. und 7 Uhr Abend. ff erd. A. Müller, (achfoiger ton ecge DiSlier.) Apsthekee. St Uferttgpg d e,epte eschiebt l " tnttlSsfiger. sachverftöndige? eise. SüdweftEcke der V Ost Qasbinaton und Oft Ott. 't- " J -ip- :" -1 " ' l : ' . 7 Telephon 870. German Lung Toni e hettt jeden Hust'ciK -Wriren neroösen Kopfschmerz und reinigen das 'Blut. Bei allen Apothekern 2Z Cents. ' ' 1 ' " j.,. t-V , " ; -Ui ttassachusttt venue. ÜSt Park . Ütim Heilung !,R tji'i Crozz-eye n, cured by Dr. Barker In onc mlnut by a new imorovd ani still BrtM. CrtiticpfeEtal ii ligill tppHtuw Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Wethsd? kulirt werden372 Falle w Jndlanapokit geheilt, von denen Sie sich persönlich Überzeusen können. MäK. .tze LnechnLnz. j
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