Indiana Tribüne, Volume 16, Number 86, Indianapolis, Marion County, 14 December 1892 — Page 1
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l o l Ändinnnpolis, Änd. Lditorielles. Man kann heute schon, ohne be fürchten zu muffen, daß künftige Ergebnisse zu anderen Schlüssen führen, mit Bestimmtheit sagen, daß die Brüsseler internationale Münzkonferenz ohne irgend welches praktische Resultat verlaufen wird.' Den Europaern ist die Sache überhaupt ziemlich gleichgiltig und wenn das .amerikanische Volk partout darauf versessen ist, sei.ncn armen Silberbaronen unter die Arme zu greifen, so wird es das allein besorgen müssen. Das Gesammtergebniß der Präsidentenwahk stellt sich auf Grund, der nun vorliegenden, als eydgiltig zu beirachtenden Berichte wie folgt : Cledeland erhalt die sämmtlichen Stimmen der sämmtlichen Südstaaten, ferner da? Cefammtvptum oonEatifornicn, Cönnekticul, Illinois, Jndiana, New 3ersey, New Zork, Wisconsin ; außerdem Stimmen von Michigan und 1 von Ohw insgesammt 273. Harrison hat das Gesammtvotum von Iowa, Maine, Massachusetts, Minnesota, Montana, Nebraöka, New Hampshire. Pennsylvania, Rhode Island, SüdDakota, Vermonts Washington, Wyoming ; außerdem 8 Stimmen von Michigan, 22 von Ohio, 3 von Oregon, 2 von Nord-Dakota insgesammt 144. Weaver hat das Gesammtvotum von Colorado, Jdaho, Kanfas, Nevada; außerdem 1 Stimme von Oregon und 1 von Nord-Dakota insgesammt 22. Clevcland hat 112 Elektoralstimmen mehr, als die beiden anderen Kandidaten zusammengenommen. Die wilde Aufregung und die politische Verwirrung, welche die Enthüllung des PanamaskandalS' in Frankreich angestiftet hat: und die. eher noch im Wachs; als im Abnehmen begriffen ist, kommt den Parteien, welche die Republik bekämpfen, also den Monarchisten jeder Schattirung,Boulangisten und Klerikalen, außerordentlich zu statten. War eS doch der Bonlangist Delahaye, welcher den Ball in'S Rollen brachte. Die einflußreichsten Republikaner, wie der ehemalige -Mi-nister Constansder Kammerpräsident Floquet, stehen als Befürworter der schlimmsten politischen Corruption da. Die Boulangisten jubeln, denn ihre unversöhnlichen Feinde, die Republikaner, haben augenscheinlich der ünglücklichen Panamagesellschzft unter dem Versprechen der parlamentarischen Unterstühung Millionen auf Millionen abgepreßt, um den VoulangismüS zu ersticken freilich jeneMlllionen welche das bethörte französische Volk in dem Glauben hingab.daß sie damit daS gemeinnühige Unternehmen Ferdinand Lesseps', den .Panamakanal,: bauen halfen ! Die angeklagten Direktoren d er P a na ,na g e se ll sch a ft . si nd z u i h re r eigenen Entlastung nur zu gern bereit, ihre ehemaligen treulosen Verbündeten zu verrathen und Beweise ' gegen sie herbeizuschaffen. '.:j!v 1 Es steht schon heute moralisch fest, daß von den 1400 Millionen FrancS, die das Volk für den Kanal aufbrachte, mehr als zwei Drittel , den gierigen Preßpiraten ?' und der Kammermajorität der herrschenden Partei d. S. 1836 zugeflossen sind. Der Panamaskandal gestaltet sich zu einer vernichtenden Anklagt, aber nicht für Lesseps und
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Genossen, sondern für die Regierung von 1886, und damit für die ganze republikanische Partei. Schon sehen die.Monarchisten den moralischen Bankerott und damit den Sturz dcr Republik voraus, und die klerikale Partei, dii nach dem Tode des eifrig und erfolgreich an der , Versöhnung des Papstthums mit der Republik arbeitenden Kardinals Savigerie' wieder sehnsüchtig zu ihren alten Alliirten hinübcrblickt, scheint nicht übel Lust zu haben, den Monarchisten auf's Neue Gefolgschaft zu leisten.
Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichten. Für Jndiana: KaltereS trübeS Wetter ; Klares Wetter heute Nacht, hübschcS Wetter morgen. Ein Heenpro zeß. Wilmington. Del., 13. Dez. Zwei alte Weiber, Namens Purry und Merrill, welche hier feit einer Woche Wahrsagerei betrieben, wurden gestern Abend hier als Hezen verhaftet. Ihr Verhör findet morgen statt. Auf das Vergehen steht eine Strafe von einem Zahr Gefängniß und tzl00 Geldbuße, sowie taglich einstündigeS Stehen am Schandpfahl. DaS Gesc ist sehr alt und in dieser Generation zum ersten Male angewendet worden. . Sato l li's Sendung. New Z ork, 13. Dez. 3n katholischen Kreisen verlautet mit Bestimmtheit, daß die amerikanischen Erzbischöfe und Bischöfe da? Verbleiben des Erz-, bischofs Satolli in diesem Lande nicht wünschen. Sie sollen mit Ausnahme des Erzbischöfs Zreland von St Paul an Rom um die Abberufung Satolli's oder mindeDnSMufhehung .fe au ßerordentlichen Befugnisse, appellir! haben. Die Priester der verschiedenen Diocesen dagegen erblicken in der AnWesenheit des päpftlichn Ablegaten ein willkommenes Gegengewicht gegen die WiZkür der Bischöfe. , , , Versuchter Eisenbahnraub. Huntington, W. Äa., 13. Dez. AlS gestern Abend um 11 Uhr der Elpreßzug No. 4 der C. H. und D. Bahn von hier abfuhr, kamen vier maskirte Rauber in einen Personenwagen und forderten die Passagiere auf, die Hände hoch zu halten. Zwei Passagiere packten einen der Räuber und warfen ihn zu Boden. In dem Handgemenge wurde einer der Passagiere, ein Deutscher auS Cincinnati, der sich auf der Hochzeitsreise nach Europa befand, durch einen Schuß in den Unterleib, tödtlich verwundet. Ein anderer Passagier, Peter Drake von No. 15 Vine Straße, Cincinnati, erhielt einen Schuß in einen Arm und ein Bein. Inzwifchen.hatte dir Kondukteur Zingley einen Revolver auS dem Sepäckwagen geholt und entleerte denselben auf die. Räuber. Die Räuber zogen, an der Rothleine und brachten den Zug zum Stehen, worauf sie absprangen. , ,.Heute trafen zwei Detektivs von Cincinnati hier ein, um die Räuber zu erMitteln. Die Leiche von Sichle,, von Cincinnati, welcher heute in Charleston an seinem Schuß in den Unterleib gestorben ist, wurde nach Cincinnati gesandt. Bald nach dem - Raube hörte der Farmer Bullwell Fargcy, welcher in der Nähe der Stelle wohnt, wo die Räuber vom Zuge sprangen, Geräusch vor seinem Hause und ging hlnauS, um zu sehen, was loS sei. ES war 2 Uhr Morgen? und als er vor die HauSthüre trat, schössen zwei Männer auf ihn. Er erhielt einen Schuß in die Schulter und sein Arm wurde gebrochen. , Pittsburg. 13. Dezbr. . Heute Abend, haben Detektivs Burwell gargey als einen der Räuber verhaftet. Derselbe behauptet, er sei heute früh um 2 Uhr vor seinem Hause von den Räubern geschossen worden. Seine Erscheinung entspricht genan der Schilderung, welche der Kondukteur deö ZugeS, der den größten der Rauber, als sie vom Zuge sprangen, in die Schulter geschossen hat, von diesem entwarf. Wf- -:' 5 '. i ' 'T ... ''",",."'. ' " ' ., '., '. .' . "$ WtlvMaiSSS i , AuS d e m' R e i ch S t a g. , Berlin, 13. Dez. Bei der gestrigen Debatte über die Interpellation
des konservativen Abgeordneten von
Mirbach erklärten die . Abgeordneten Büsing für die Nationalliberalen, Bebel für die Sozialdemokraten und Graf Ballestrem für die Ultramontanen,, ihre Parteien seien für Goldwährung, wah 5 rend Dr. Frege sagte, die Konsetvati--. ven würden ihre Abstimmung über die Armeevorlage nicht', von der DoppelWährung abhängig machen. Der Abg. Sonneberg erklärte, falls er die nöthige Unterstützung für den Antrag sind?, werde er sofortige Aufhebung ceS Gesehes über die Emanzipation der Juden beantragen. Lo ndon, 13. Dez. Der Berliner Korrespondent der ,Times" sagt: ' Das Argument" der Anhänger der Regierung, daß der Abgeordnete von Hoi-ningen-Huene in seiner Rede 'über die Armeevorlage nicht direkt non passU' mus gesagt hat, geht dahin, baß die Regierung Zugeständnisse machen dür'te. . Di e Pa na ma ll n ter s u ch un g Paris, 13. Dez. Clemenceau stellt in der heutigen Iufticeut schieden in Abrede, d.'ß die Ünternehmungen von Herz und seinem Blatk befürwortet worden seien. ' Baron Reinach und Rouvier hätten ihn am Abend vor dem Tode des ersteren besucht, aber nicht zu Hause angetroffen. Rouvier sagte ihm im Vorsaal der Kammer, Reinach würbe.durch den gegen ihn eröffneten Zeitungskrieg zum Wahnsinn getrieben und hätte ihn sucht, mit ihm zu Herz zu, gehen, damit dieser durch seinen Einfluß' diesen Angriffen ein Ende mache. Daraus hin seien Reinach, Rouvier und Clemeneeau zu Herz gegangen.' Dieser aber habe erklärt, er könne nichts thun. AJn der Deputirtenkammcr bestätigte heute Rouvier die von Clemenccau in seiuem Blatt über ihn gemachten Enthüllungen betreffs des Panamaschwindels, sagte aber, er' habe Ich nichts vorzuwerfen und sein" Gewissen" sei ruhig. ' Der Boulangist Paul Dttoulede griff Rouvier heftig an und sagte, derselbe sollte vor Gericht zur Verant wortung gebracht werden Rouv'er entgegnete, er sei dazu, bereit und werde alle gegen ihn erhobenen oder noch zu. erhebenden Anschuldigungen gegen ihn beantworten. V In Folge deS im Figaro" veröffentlichten Briefes Clemenceau, worin der Finanzminister Rouvier mit dem Panamaschwindel in Verbindung' kommt, hat derselbe sein Ämt niedergelegt. Der Ministerpräsident Ribot hat beschlössen, die Vorlage Voissenn'S über Verleihung richterlicher Funktionen an dieMitglieder deS UntersuchungS-AuS-fchusses zur Kabinetsfrage zu machen und mit der Ablehnung oder Annahme d rselben durch die Kammer zu stehen oder zu fallen. . . Nach Tempö" hat die Obduktion der Leiche Reinäch'S Vergiftung durch Atropin ergeben. Sein Kammerdiener sagte vor dem Untersuchungsrichter aus, er habe neben der Leiche seines Herren, ein Fläschchen Gift gefunden. Der Entschluß des Ausschusses, auch Aussagen entgegenzunehmen, welche nicht direkt auf den Skandal Bezug haben, hat unter den republikanischen Abgeordneten große Bestürzung erregt. Morgen soll deswegen eine Berathung der verschiedenen Parteigruppen stattfinden. , ' Beschränkung der E i n wanderung. - London, 13. Dez. Der Sekretär PeterS der North Atlantic Steamship Ässociotion hat die Agenten derselben in .den Ver. Staaten angewiesen, keine Fahrkarten im Zwischendeck im Voraus mehr zu verkaufen. Die Associcktion hat beschlossen wegen der neuen EinwanderungSvorschriften in den Ver. Staaten den Zwischendecksverkehr. dorthin .einzustellen.' ' : ' '. . ..! 'f.,1. "'".."I:,.! , , ' OchissSnaedriSten . Angekommen in : u ' Boston.: Columbian" von Li verpool. ' -Kopenhagen: Steinhost" von Xmtoii&f;?$v Browhead : Passirt:, City os New Sork" von New Iork. , 1863. EUROPA. 1892. ; .";.'-:'" fe.il'v ". IÜ::S:;. i,f ,, , :,;!!;'!;" Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaften eingezogen. Sprecht vor. A. Metzger Agentur.
- Unseres Südens Besitz. .. ;"Ä; -s:;- ' In einem neuerlichen Aufsatz eines technischen IZachblatteS finden sich einige demerlenswerthe vergleichende Angaden, welche zahlenmäßig darthun, wie unsere Südstaaten ' durch den Bürgerkrieg in gsschästl icher " Beziehün g . geschädigt wurden, und -die Nachwehen desselben sich noch immer geltend machen. Jm Jhrelv60' betrüg der eing schalte CigenthumZwerth. in . den ganitii : Ver-. Staaten S12.000,000,()00. Davon entfielen auf den Süden S5 200,000.000 oder 44 Procent. Binnen zchn Jahren ' vollzog sich eine verblüf sende Veränderung, und 1370 hatte dcr Süden ! nur H3.000, 000,000 .' eingeschätzteS Eigenthum, während der Gesammtbetrag in der Union sich auf S U; 170,000,000 belief. Gleichzeitig mit dem Aermerw exden des Südens wurde der Norden" und Westen - reicher, als Ze zuvor." Greifen . wir z. B. nur Massachusetts heraus. ; 1860 beirug der ' eingeschätzte Mgcnthumswcrth in diesenl. Staate $777,150,000, gegen dir $5,200,000,000 des Südens . 1S70 jedoch hatte Massachusetts für 1,590, 000,000 Eigenthum, und der ganze Süden, wie erwähnt $3,000,000,000, also noch nicht doppelt soviel in ben 14 Südftaaten. Natürlich ist der steuerbare Werth stets geringer, als der wirk liche, aber das trifft überall zu und kann an dem Verhältniß nichts Wesentliches ändern: - pvDer eingeschätzte Werth der Staaten New? York und Pennsylvanien allein war 1870 größer, als der des gesammtenUSüdenS . Süd-Carolinä nah:n 1860 den dritten Rang im Reichthum im Verhältniß' zu seiner Bewohnerzahl ein.! und -1870. war es auf den 30. Rang'gesunkenZ Ebenso sank Georgia vom siebenten auf den 39. Rang. Mississiphi vom-vierten auf .den 34., Ala, dama vom elften auf den 44. (eingerechne; die Territorien), ' Kentucky vom zehnten auf den 28., und so verhältnikmäßig alle Südstaaten. Ziehen wir-noch einen Vergleich. 18öO betrug der ungeschützte 'Eigen thumswerth von Süd-Carolina S43, 000,000 nd' die Werthe von New Jersey .und Rbode-Island zusammen nur, S42 l .000,000, oder 63 Millionen wenjqer.' ' Dagegen waren ' bis 1870 letzter uf 803.000,000, gestiegen, also ans lnehr' als . das :Doppelte - lvächrend - der cEiqeiithumZme'rlh : in Sü k Earolina t aus S183.000.000, also aus weiti wenig?? als . die Hälfte, gesunken war. ' . , :;. ; , - Heutzutage sind der Grcnzstaat Mary land sowie Flonda und TeraS die einzizen südlichen Staaten, deren' einge schätzt Eigenthumsmerth- ebenso groß ist. wie im Jahre 1860. In den letzten Jahren sind alle paar Monate schwungvolle LobpreisungZartikel über den geschäftlichen Aufschwung unserer Südftaaten durch die Presse gegangen, vorwiegend Zn der Absicht, Ea pital und Zuwanderung in größerem Maß: heranzuziehen, 'ein Bestreb.-, zu welchem der Süden jedenfalls so be rechtigt ist, wie alle anderen Länder, und' das sich ungefähr in denselben Bahnen bewegt, wie früher die Politik der Vcr. Staaten überhaupt bezüglich auswärtigen .Zustroms von Arbeit und Capital. - Jene Lobpreisungen 'haben auch ?gewzß 7ihre thatsächliche Grundlogender Süden hat ein wesentlich an deres geschäftliches Gesicht erhalten, und sein Manufacturwesen hat sich' theil weise, gewaltig ausgedehnt.' Dennoch find jene Angaben mit einigen Körnchen -SalzaUfzünehmen, .und es wäre ein Irrthum, zu glauben, daß die Folgen des. Bürgerkrieges schon gänzlich verwunden oder ausgeglichen seien. DaS Reichthumsverhältniß unseres SüdenS. zum Norden - ist im Ganzen noch immer 1. ein "- wesentlich ungünstigeres .' als es vor dem Bürgerkriege war! .
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Feuer. Gestern Nacht gegen 10 Uhr brach in dem Lokomotivschuppen der Vandalia Bahn Feuer auS und daS benachbarte Gardner'sche Schlachthaus wurde durch her! ntIicgende ' Funken ebenfalls Rn Brand gesteckt. ' Der Schaden! am LokomotivschüppeNi ist' - gering, der am Schlachthaus betragt etwa $150. - Sie lst wahnsinnig! .Dieses Stücke wird morgen Abend von der deutschen Theatcrtruppe' in l5nglish'S Opernhaus gegeben werden. Der berühmte Schauspieler, Maurice Morrison wird mitwirken und die Besucher dürfen gewiß' auf einen seltenen Genuß - rechne.-1 1 Dem vorerwähnten Schauspiel folgt daS hübsche Lustspiel: DieSchulreiterin". Dasselbe wird als eines der le)en kleinen Lustspiele bezeichnet. Wie unS der Agent mittheilt, find bereits außerordenUich viele.Sitze belegt. , ' 4 Demokratischer CaucnS. Die d'emoratzschen Stadtrathsmitglieder ..hielten gestern Abend einen Caueus um zu berathen, was bezüglich
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