Indiana Tribüne, Volume 16, Number 85, Indianapolis, Marion County, 13 December 1892 — Page 2

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Jndiknn Tribüne. Erscheint Mttgllch nd Sonntngs.

Die tSzliche .Tribüne" koSet durch den TrSger litfentl per Ooche, die SonntagI..Tribüne" S Cent per Wse. Beide zusammen 15 Cents der 65 Gent per M onat. Per Post tugefchickt tnVor uHbellihkunS per Jahr. Osßce : 1 30 Oft Maryland Straße. JndisnapoZiS,Jnd., 13 Dezember '92. Viel Geschrei, wenig Wo,. Also die Welt Munzconftrenz in Arüßel wird sich wahrscheinlich über Weihnachten vertagen, um dann erst wieder im Frühjahr zusammenzutreten. DaZ heißt, bis aus unsere zehn Tele'gaten. au deren Spitze die Herren All! son, McCreary und Cannön stehen, wird wohl von den Herren Niemand mehr zurückkehren. Hierzulande ist eS 'öffentliches Geheimnis, da die ganze Konferenz tudirect ein Werk unserer westlichen Silberboloe ist; man wollte den westlichen Grubenbesitzern beweisen, die Regierung sei ernstlich bestrebt, et waS zu ihren Gunsten zu thun. Des. halb trommelte man mit großem Auf wand an Reklame me europallchen Staaten zusammen. ALerdinas durch , . . , . x.. schaute England dir Sache und schnnk v...: W. ITiih.im , I Z tinn vou üunivrt vif u m." i Zamvaanewiff erkannt zu haben. ampagnemiss erkannt zu y Den mangelnden sachlichen Ecnft auf merikanifcher Seite erkannte man sehr bald, und es ist nur natürlich, daß die mangelhafte Vorbereitung der amerikaNischen Delegaten das ' ungeheuchelte Erstaunen der anderen Delegaten tu regte, alles Leute, die in ihrer Naivetät geglaubt hatten, man sehe einer gründlichen Erörterung und w'fsenfchaftlichen Klarstellung der Wäh. rungszrage entgegen, mcht oder einer langweUlJen Wiederholung avgedroscheuer Gemeinplätze. So tchried der bedeutende deutsche Nationalökonom Ottomar Haupt, einer der Delegaten, aus Brüssel: Man denke auch nur. wie wirklich lZcherlich mck entwürdigend die Sachkaae sich ge St ffiÄ Haus, abkomm'en konnten. d?e weite Reise nach Brüssel tmternommen. der eine tst von ChiMänia. der ndere von Kopenhazen, ei dnNer vsn Rom. ein vierter von Madrid ge WVUNM. uns ,1. aue yaoen naiuruoen f. c . v:. q.i. vf.u-. k rr . i Nusig überhaupt kein BsrschMge zu machen hat und daß sie volle drei Tage matten müsk'en. bis man ih ?en überhaupt etwa? mitthei ln kann." Und weiter : .Das Merkwürdigste an der Sache ist ?er. va koch v;e menranr wayrtC, Seit genug gehabt baden, sich vorzuberetten und etn Programm auszuuellen. ke haben doch ensa acht Tage auk dem Schift mit ein ander zuaebraM, sunfTaae waren dttmeuten von lhnen m London, also an Zelt und Gele gelcheitha, es ihnen wahrlich mcht gefehlt. Tazu sind sie mit Dienen, und Fecrekären. i achneha Mann hoch, nach BruslN kommen, bade iast M ganze öolu Bellevue mit Be- I 'schlag belegt mw nch Wüwch dort berge Lttomar Haupt schließt: .Wenn ich mir aiaS den vieljachea Unter.rdung?n mtt den Amerikanem sei,, Nrlheil darüber bilden soll, was schliekl'ch den die Vercinizten Staaten auf- deut Congreß vorknnzen wollen, so komme ich zudem l le r. i. j. i ,rr L. M . i I Öl na unglaublichen Gedanke n.dak t sich um gar nichts arderes handeln wird, als um den Vorschlag, reit einsachen. nackken ZÜ:me'.aÜ:'smuS in üüin Staaten einzufahrett. ?iaiürlich' soll weder, das französische , Wenh verhÄnift vsn l:ti't, noch da. amerikanische von lAQ di Grundlage angenommen werbwn irgend n akdks.ba,,,ch n.s.j. schmlcgt. Ich wi mcht zu be ummt m ht Beziehung sein, allein einer der amcrika. - jt. . ... .... . - michez Herren hat sich doch mir gegenüber psattweq dahin ausgesprochen, dak niZzis and, re? zu tyua sei und da der longreft vor 5 ahl stände zwischen allgemeinem Bime. und dem .Äearäbm des Sü V. CJff i , Ä t 1 f tt' . m. Vmerdmg5.i t das .llnglaublIche t ÄPÄ uuHawiH-wi uchüuuuv 'M 'I'V' ' , " V . . , .. ';. AhnungSvernögen die Rede des würd,. m suicui wunocroar iu n nn notn gen Delegiert McCreary voraus skiz zirt. Zum Präsidenten . Wahlmodus. Ware es nach dem Sinnder Männer gegangen, welche die amerikanische Bundezversassung entworfen, so würde nTL1mali nUn' ir r' V"1 öbrtZ iittgtlundm Haie, und M, arn ersten Monta t,n aniinr z... i u L x" w n V t m i . hätte der chikdene unleugbare Vortheile. 411 ., , . . " ?acht nur wäre die Zeit zwischen den N!fM. unk X W mij.iHtilh.itn .Imia t t w 1 H V ,,, , abgekürzt sondern man wurde auch vor u omr ja l rrsuyren, w.e v'u,., tei unnöchrzerweise der DanksagungSbraten u. f. w. verdorben, fei es in. t eil l tr ''"l ( :"m L"" m "'" olge Verdrusitt über 'die Niederlagen es infolge dn vorübergehenden theilf?taI- u"8?"'," . HerrschaftSwechze schon ,,m Voraus zu verursachen pflegt. ; . Uns K,ksirffug,machn ,i aiipuj l. ÜSJ nJl?V??0?Xmi J?W Wahl eine, Präsidenten und Viceprä. . ..li1 k&AMlt All 1MA IL 1L. il'l . ILLa. 1 " TUXm ffi UÜCls ttilJ JrfJr" - x collcgtum nannten und welche in zedem .,,1 GZlsm l rl2k XÄn;,r-TJi" fi!!,!!!!;, UWI t ... IHil "J. IIIVJ 1 VUWI von dem Gedanken , aus, da das Volk jeds Staates sicherlich seine tüch. tigsten und weisesten Männer in dak Wahlmännercollegium wählen werde. fr . tfUt Ü WUUiVIt IWlVVi smÄftit. ,;.n.; i. im 1 B' VIU MUSttlVUUitvti VtVHt Uit ( . ';; Vf.,...;,... . .,,",7 . ' besser mit den Regierungsbedür nisten hrrtranr nn w,i? Whi ic . ,,.V W WH . , ."' . i '!!, . t . icher Likbe de! uginbl hm ch .tat. . di., rb. siaff.. Hüllm' st dnt. M iJfc s auSieuna schnell aenua wttden ür.

ttiiiiM jjcOtfi, i.nt -ocuuunii.iyc ev wur. clu ,ikmkkt nd 'H lakltt mtt serenz i flaner Weise gemhr, zusehen und . L?.... Jllll keweAeir zu verlieren. Statt dessen erjabren auch John Qmn.y Adam- - nachdem sie i i d.r mten Siklma. da man iknen vor. keiner der Eandldaten eine Mehrheit der

käst!. Auzen)ch-mUchtvyilen s.e den on- Zkgen. in derselben oder. 'gar "in einer udwsm dzhew llm;rw. rag. vie Regierung nicht wemzer ,t.xV:.rkk. m m,m MM bWf fövittiatlatrg. ZMmper pnd aMhofMller. yer. i kekt. schr,eett werden. Anders der Wundant.

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den, so hätten sie sich wohl nochmal$:t Seif übeileal.

An dem Gerüjt dieses Systems hält man noch immer fest, obwohl der that, sächliche Inhalt nicht derselbe ist, und eigentlich nie war, den die Väter der Verfassung annahmen. Tas Volk spricht seinen Spruch im November. Der Präsident und Vicepräsidettt wer den am zweiten Dienstag im Januar tZgenilich ttewähtt; die formelle (Ztklä. rung der Wahl erfolgt durch den Vice Präsidenten der Ver. Staaten, oder, wenn kein solcher da ist, durch den Prä sidenten des Senats in Gegenwart des Congresscs. Alle vier Jahre einmal verläßt der stolze Senat seine Kammer, kommt in corpore in das Abgeord netenhans. siAt mit diesem, und dann werden die Wahlmännerstimmen ge zählt, und das Ergebniß dem Vice Präsidenten gemeldet.' welcher es bekannt macht. Das Volk selbst hatte von allem An fang an fttr das Wahlmännercollegium nichts übrig-, und bei der jüngsten Wahl hatte thatsächlich ein großer Theil der Stimmgeber keine klare Vorstellung davon, was diese Wahlmänner eigent tich sollten. Schon bei der ersten Prä sidentenwah! war dieses Kollegium ohne selbstständige Bedeutung; denn der Name George Washingtons stand bei der ungeheuren Mehrheit als so selbst verständlich im Vordergrund, daß, als die Wahlmänner zusammentraten, sie einfach durch formelle Abstimmung , den Volksmillen guthießen. Vielleicht wäre

das. Volk auch nicht rasend geworden, wenn emiae der Wablmänner anstatt limii .w) . i.iiui.ii Washington z. B. für John Adams I n ! , r r i. - arntnimi Damit, amroie aqaai, es rain hnuL nicht dazu. Sehr ' früwttia führten die Verfas. üngSbeftimmungenzü MißHelligkeiten. Bei'der Wahl im Jahre 1800 ergab ez sich, daß Thomas Jefferson und Äaron ..," :Jli. r jsJ.. ..n Vurr eine flinke ttmmrnzaqt im Vereinigten Wablmännercolleaium er halten hatten. Hätte Jefferson eine Stimme mehr erhalten, so wurde er als erwählter Präsident, dagegen Burr als erwählter Vlceprästdent erklärt worden sem. Denn die ursprüngliche Verfas sug bestimmte, daß der Mann, wel chec'die größ!e Zahl der Wahlmänner, stimmen bekomme. Präsident, und der mit der nächstgrößten Stimmeuzah! Vicepräsidmt fein solle. Man sah alsbald, welche Gefahren aus der möglicheu Wahl eine? Präsidenten und Vizepräsidenten von entqeqenge'kdtei, politischen A,isicht.enntspringen könnten, sowie UNS dem frll, daj! die Clek toren überhaupt keine Wühl erzielten, sondern diese dem Congrcß zufielen. Jeffer on wurde vom Abgeordneten !i ' i WahlmÄnnerttimmen erhalten. Bei diesen wie bei anderen Wahlen hagelte es bereits 'Anschuldigungen recht skandaloier Art. In ernstliche Unordnuna aerieth die Wahlmaschinerie allerdings erst 187 beim HayesMden.Streit. Fortschritte der Chirurgie Vor dem Arzt hat der Chirurg oder cs,. L:,JS:: TUUV. ein wayrer ÄUsvund von eieyrlamtklt Kl", UNO oocy von nem iQmayZttG' tiaen La,en oder einem dyshüsteüol Ei tüchtiger Chirurg hat 'u!s soiHcr das ungetheilte Lob seiner Mitmenschen, und weder Homöö- noch Allo- noch zon stiae Pathen können ihn: etwas am Zeua flicken. höchstens daß vielleicht eine spätere Generation über seine LejstuN' 'r . aen den Kopf schüttelt, was aber seinem eigenen Kopf gar nicht wehe zu thu r braucht.., ,". .V- '":-rV ES ist geradezu märchenhaft sagt Dr.' Billings der bekannte amerikanische Mi!itärWundarzt. in einem neuer lichen Aufsah wie, weit sich in den ketten drei Jahrzehnten die Chirurgie h .iJu. 1, x?tt UNo entwlckelt Hut dU?ch euro'i. M C a BK. m m km 2 & A L Jk. iL E M 's. .... w"Ji"ö Hcjuturri, uoer uutu ,e? bedeutendes Eigenes schaffend.) Viele Dinge, welche vor HO oder 3 Jahren n chirüraischen Werken alS aanr. beson. mx.k.:tt. I 1 Il 'lUlHsLiltl 1UI1UV1I U 1 II 111 I 1 11 1 ' ' -mw - r-T-w - n iinT) fi i Wpm't0 Alltirnrintl!, !' V V"VHV tH)VVlVUlUlll cxs.sinZt n Kj,smZndif,!t ,nr,n I v H1W, w V V V M UNlt jetzt zu den gewöhnlichstenalltägichsten Vollbnnaungeii, die man von evem I -tvuiiuutji W4 ItUCIUUUUI 111 Äölt firaa5 .f. ,mh mi..nv,.,i..MA.(.t .-....e.... :.. gar als aunerordentlich heutiutaae aikt. ? , 7 -I-I " ' " davon hätte sich 1857 oder früher auch der größte und unternehmendste Oiii rurg nichts träumen lassen, so , lange er bet gesundem' Verstand gewejer wäre. Zu den gewöhnlichen Dingen, welche ktÄ rt nnrl.yr ,.t wten,gertez.B.,dad Einschnitte in fast seden Theil des ör. Wt rs.k .Ä ma offra g'(Ieat. der Unkkleib und I - a . flTOße neornapcn auraeirenni roetoen, 7. w HUI II 4 . WV. r rf,us . zu entfernen - oder zu untersuchen I j . . . . ' man konnte beim Auseinanderhmen eines Uhrwerkes nicht viel weittt gehen - und dabei erwartet wird. daß die Schnitte in zwei Tagen , bis iner Woche heilen. ohne.Entzündunq r &aZ; stir nr. wut iii i wv n v v.t v i&i u iBildung? .Der moderne Wundarzt am. putirt ein, Bein, fchöpst das erkrankte Gewebe . eines Gelenkes gerade herauf tfernt ein großes Geschwür: ' näht die Wunde mit Stichen wieder zu. wendet fdnr Verbandsmittel an und -sieht dann gewöhnlich mehrere Tage lang mcht mehr nach der verursachten Äundel .vill nur wissen, welche Temperatur . .,, ' I '., der Patient hat. und ob er unaemöhn. lichen Schmerz leidet, und ist die Auö , , befriedigend, so läßt er den Ver11 ' " d nftwt. m den .(?iuschni für geheilt hält. Der gewöhnliche Laie mag darin Nichts Aunauendes : erdilcken, o wtrm wie in den alltäglichen und zum Theil I ' W 4. t ., 11 i:. ' . ll: doch so wunderbaren Vorgängen ,n der I er . .-'i.i. -.in . . ? . . Tl. I Mrtfli rthi ftrtr hr irt loKrtn tMrtr ü ganz anders. Auch der beste CHiru liZt r 7 .7; . I JJ"2 Sfe""! I 1.1. ! W f 1 I i W ' t 1 Vf w . . i rrfni'rTnv nfiiniii i1 nn d 1 11 . ni : : i" mn jm n

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mcuwiuui iuuu iu uji wie Wunde xeiniaen.und frischen Verband anleaen mußte! Osrum diele Wun

U h entzündeten und etterten, etule dagegen nicht, da war der Chirurgie ein Rath-el, und es waren die sonders barsten Vorstellungen darüber vetbrei 'et. " - ; Atich wußte man vor dreißig Jahren nichts von unseren Mitteln, Blutung zu verhindern oder unier Controlle zu bringen mittels elastischer Bandagen oder' der kleinen Svrungfederklam' mern. .Ferner gehören alle wichtigen Schmerzbetäubungsmitte! der neuesten Zeit an, und dieselben haben eine ganz gewaltige Bedeutung für das Gelingen von Operationen erlangt, da der Wundarzt. wenn es fein muß, an dem Pa tienten so gemächlich, wie an einem Wachsbild arbeiten kann. 4lnd zu

welch' ungeahnter Vollkommenheit hat j man das Hautschaden und -Uebertragen gebracht! Solcher Beispiele ließen sich noch mehr anführen. Natürlich hat auch die Chirurgie von Entdeckungen anderer Wiss.nschaften mitprositirt. be sonders von der vollkommeneren Erkenntniß der Körverogane und ihrer Bedeutung, fowi e ihrer Leiden. vom Inlands. Frau Kate Flennigan von q-n,. ihr rnh itiA 5ipfse; iVAf5i länger selber m chwf Ihr Mn r n irt ist -fiaY aus di der em wchremer hat aus dem ,...r. tu.. (m:..k.,".(f. ...u'.it' ' VUH c ticuic ü'iu;yit Huu, Rmirnft ki.l.,, hi r mit .vt.tt Vvuiu). w. . - Leichtigkeit bis zur Wiege fuhrt. I n dem Winterquartier des Wallace'schen Circus in Peru. Ind.. verbreitete kürzlich eines Abends jf tw i . . ein tzunariaer veovaro Anan uno &ihr?(?eti ?. Pslrtr slil Mak,,?k md Grant Wilson aus Peru sahen dem Tbierwärter beim ffüttern der Raubthiere zu. Der Leopard durch brach das Gitter seines Käslgs und sprang aus dke drei Männer zu. Dr. Saure und Wilson sahen das gesahr iche Thier noch zu rechter Zelt und flüchteten in einen leerstehenden geösi tcten Zigslg, während ,. öweeney zur Thür hiMuSeiZte. .Bald, kehrte er mit Verstärkungen zurück. wMt das Thiel mit AtUhenPen Mtltlt und Heugabeln in einen ng trieben, doch , hatte bis da ,nn der "Leopard noch eil gehabt, eineni vrawilgen arouen vunve ven Garaus zu 'nlachcn. A ! s dieser T a g e in K i n g S. on in der rungdilchen Provinz Oitta J-i 11 I -j' ns 11 ieitaiieo der .vensarmee veara bm wurde und öer Lcichenzug durch die Strafen zog. stifteten ein paar hun dert Schüler der Christlichen Brüder schule- einen Höllenlärm auf der etiaie an. welcher sogar die Trauer musik der dem Zuge voranschreitenden Kapelle übertönte. Sie bewarscn fo gar die Leidtragenden nut Steinen, stücken und Allein, was sie ln die Hand bekommen konnten. Selbst die Pferde vor dem Leichenwagen mußten ihren WursgeZchosten , als Zielscheibe dunen und ein Stuck Holz zertrümmerte die Glasscheibe an der Seite des Lei HenwaMs. Die Christlichen Brüdersollen dem Körfalle zugesehen , haben. oljik' den Versuch zu machen, ihn zu verhindern. Das, eine Leiche aus dem Wege zum Fricdbofe und . noch dazu von einem PoliMen.-rechtswidrig ent führt wird, ist etwas Neues und hat sich in heridan tNMlchlgan folgender' maßen zugetragen: Der vierundsech zigjäbrige Georg Flaick daselbst hatte vor vierzehn Tagen zum zweiten Male gedeirathet. starb aber nach kurzem Eheglück vor einigen Tagen und sollte nach dem Wunsche der Wittwe auf dem 1 rlrdhosc des Lries Sherldan, wo er Jahre lang gewohnt hatte, beerdigt werden. Damit waren aber seme Linder erster l?h? nicht einverstanden und e ging das Gerücht, daß die Leiche aus dem Wege zum ?Zriedhose gestohlen werden solle, und in ZZo'lge dessen wurde cm Polizist zu den Beerdlgungsse'.er llchkciteu zugezogen. Damit aber wurde der Aock zum Gärtner gemacht. Tle Leiche wurde nämlich vom Trauer liause aus in eine 5tirche gefahren, wo die Leichenrede gehalten wurde. Als darauf der Sarg wiederum auf den Leichenwagen gesetzt .worden - war. sprang der im Solde der Flaick'fchen ttinder stehende Polizist zu dem Kut.cher auf dessen Sitz und beide fuhren mit der Leiche, so schnell die Pferde laufen konnten, davon. Sie brachten die ge stohkene veiche nach Greenville inMichi gan, wo sie schließlich beerdigt wurde. Ein seit vierJahren fchwe benderl?ntschädigunq3proceß. in welchem ein Widder die Rolle des schädigenden Missethäters gespielt hat, ist endlich vom Gericht m Vridgeport, Conn., entschie den worden. Besagter Widder, welcher 1837 dem Fräulein AgneZ Murray in Greensield Hill bei Bridgeport gehörte. hatte die Gärten der Nachbarn als U getzrenswerth? Meidegründe in Besih genommen. Eines Tages erschien er atich auf dem Grund und Boden einer Frau Hubbell und begann mit großem Behagen die dort gepflanzten Blumen und Sträucher abzuknappern. Als Zrau .HubbellS Tochter Adelaide den underujenen Blumenliebhaber fortzujagen versuchte, setzte sich der Schasbock mit den Hörnern zur Wehr und griff das junge Mädchen ungestüm an, wo bei Adelaide schirre Verletzungen erlitt und der'Scha?bock sich dermaßen in ihren Kleidern verwickelte, daß er bei nahe erstickt wäre und kurz nach dem Kampfe verendete. Adelaide war ; in Folge der erlittenen Verletzungen lange Zeit swer, krank' und erholte sich nur langsam davon.! . Im Jahre 1888 ver klagte sie sodann die Murray um zwan ;igtausend Dollars Schadenersatz und diese , erhob einen Gegenanspruch aus chdloshaltung für den Tod des Wid de.s Kürzlich hat , nun das Gericht der, Klägerin Hubdell eine Entschödi gung von sikbzehnhllndert und fünfzig Dollar? zugesprochen und die Gegenklage der Murray abgewiesen, wobei dieie sich aber nicht beruhigen will. , Nachdem Reverend Dr. Charles H. Parkhurst in New York sich von seinem Feldzuge im vorigen Win ter gegen die Lasterhöhlen der Stadt und seiner glorreichen- Tntdeckung der .roschhüp tanze" durch eine.ouS' uui. rr uwiiHitür ui nuci uuui Rolle wieder vor die .Oeffentkichkeii ge treten. In der budkn Memorial

Hall- anMashMgtön Bquare ha: er vor einer Versammlung, zu welcher amen der Zutritt nickt estattet war.

seinen Plan iri einer längeren Rede vor unoefähr 100 mannlichen Zuhörern de. leuchtet und 'sogleich eine nicht geringe ' rw v -s tu unker nuken und erkteunO in seiner Hand zu sein. Der Park, . burtt'scke Vkan bestebt in der Krünknn einer städtischen Vigilanz-Liga- mit einem sich über die ganze Stadt ver. breitenden Spionagc-System und ei nem Eindrüngeii in die Privakange legenheiten der Bürger, die kein Mensch in einem freien Lande von der Regierung dulden würde. Für jeden der l i:Z7 Wahlbezirke fordert Parlhurst einen Agenten seiner Liga, mithin 1137 Leute, deren erste Arbeit darin bestehen wird, sich ine große Karte ihres Be zirkZ zu machen, worin jedes einzelne HauZ mit allcn Bwohnertl. jede Wirth schaft. alle Spielhöllen. Poolroöms-. verrufene Häufer :c. verzeichnet stehen. Außerdem sollen die Agenten sich aber genaue Auskunst über jeden einzelnen j Nr,? ZkrpS RetZrN r,,rsss,n leknn Ruf. seine Lebensaewohnbeiten. seinen ! k. jj w Myuiuit. ,1 vziu ui cuuu uuj r7.A-si C. nt e ,'d e Finger khen, alle Wirthe con roll . '.s, Poü.eiftunde einbalten Ten' obste die Polizeistunde einhalten, . , .rs.-r. vO yi ihre Lokale Sonntags geschlossen st v ; q; (.VA- ,,v sind, ob sie e,ne Li.enz haben, und da. rauf achten, welcher Brauer ihnen das Bier liefert. In ganz ähnlicher Weise so? den Mumcipalbcamten und de? Tammany.Qrganifation auf die F!n ger gesehen werden, überhaupt ein Spitzelihum allererstett RangeS wird geplant, und wenn die Organisation, von der der Sensationspfaffe träümt, wirklich in das Leben treten sollte, so wird lein noch so friedlicher Bürger da o? bewahrt sein, daß die Agenten der Liga nicht ein ihm sehr unangenehmes Interesse an feinen intimsten Privat achen nehmen. Jay Gould's Hinterlas. senfchaft wird in Kreisen, die ihm ge schästlich nahe standen, auf sechzig bis hundert Millionen gelchätt. -Der be kannte Italiener Mörosini. der lange Jahre seine rechte Hand war, verou schlagt den Werth der Eisenbahn und Western UnionActiett. die Gould k saß, auf ruud 60 Millionen. Dazu kömmt dann noch Grundeigenthum, das unter Brüdern seine drei Millionen werth sein soll, ferner sein Palast in New ?)ort, seine beiden Landhäuser, seine prächtige Dampfyycht. serner ein paar Millionen, .die er in anderen Unternehmen stecken hatte, und schlieg lich noch sechs bis acht Millionen, die. wie der Fachmann , sich ausdrückt faulenzte'. Im Ganzen wird also Gould's Mammon, doch wohl so ziem, lich hundert Millionen betragen haben. Wenn man tedentt. wie bettelarmer war. als er anfing, so hat es sich doch bei ihm recht hübsch zusammengeläppert. Der gewöhnliche Sterbliche kann bis auf den Cent genau angeben, wie viel er werth" ist. Gould aber, ern so ftricter Geschäftsmann er sonst war, wuhte selbst nicht, wie viel Millione er eigentlich besaß. Oont'attiuadi ' Die Frage, ob a u deutsche Militärkapellen auf der Chiea. goer Weltausstellung mitwirken wür den. war lauge zweifelhaft. Jetzt hat die deutsche Regierung auf's Neue ihr Jntereffe an der ÄuSftellungZundgege den, indun- sie deutschen Militärmu sikern Urlaub ertheilte. Vor einigen, Tagen erhielt der Generalduector der ethnologischen Abtheilung. ', C. H. Schmidt, der letzt m Chicago weilt, die ämtliche Nachricht, daß der General musikdirector des preußischen Militär musikwesens, Roöberg, den Befehl er ha't.'n habe, aus sämmtlichen deutschen Militärcapellen Musiker zur Bildung von zwei vollen neum MusikcorpZ auS zuwählen. Das erste soll ein vierzig Mann starkes Trompetercorps sein. (Zrstere werdm die Uniform der preußischen Garde zu Fuß tragen, die Letzteren die uniform der GardeS du Corps mit Brustpanzer und adln gekröntem Helm. Der Dirigent,, der Jnsanterlekapclle wrd Kapellmeister Ruschweyh sein, der die Feldzüge von 18154, 1866 und 1870 mitaemacht hat während die der Kavallerie Kapellmci ster Harold letten ,wlrd. Tie letztere wird die alten Trompeten blasen, welche kürzlich auf besonderen Wunsch ' des Kaisers wieder bei den Reiterregimen kern emge uhrt worden sind. ' Beide Kapellen sind schon vollzählig beisam men und haben das Einüben bereits begonnen. Beide MustkcorpS werden in vyicago .tn voller Unisorm vom Schlöffe über die Zugbrücke durch das deutsche Dorf nacy ihren Pavillon? marschiren. ' - Die . Amerikaners sollen hierdurch eine Idee bekommen, wie es beim Ausziehen der Schloßwache Unter den Linden täglich in Berlin zugeht. ' Man sch.reibt äug Wien: Der jüngst gestorbene Restaurateur Eduard Sacher war ein Gastwirth.. der auf der Höhe seiner Aufgabe stand. , Er reformirte die LÄiener Küche , und das Wiener Hotelwesen und schuf sowohl in seinem Restaurant mit der mit üppig stem Lnrus eingerichteten traulichen Kmbrvs sspklrev, wie mit dem Eta bliffement auf , dem Konftantinhügel im Prater und dem Sacher'Garten daselbst ivahrhaft großstädtischer Verei nigungspunlte für die, elegante Welt. In ieinem Restaurant verkehrten Maie staten und Diplomaten von europäischer Berühmtheit. So nahmen, im Pariser WeltauSstellungssahre Napoleon III., Zar, Alexander, der Sultan, König öudmig von Bayern :c. bei Eacher, der. die Dreher'sche Restauration über nommen, hatte., das Diner ein und bei der Wiener Weltausstellung durfte er Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Ain giista, den König von Sachsen. Würt temberg die Specialitäten ver Wie lirnßi Vor il n g e f ü h r z w e i I a d cen erhielten die Juden in Moskau die l5rlunbniö. , eine Synagoge zu er bauen, als der Bau sich aber der Vol lenduna näherte, kam der Befehl, die Kuppel zu entfernen, da dieselbe zu sehr der Kuppel einer russischen Kirche gleiche. Die Juden mußten schließlich, 'die ? ?orm der Kuvve! ändern und die

ayi von ANyangern geworoen, welcye vr, mwihj ih ii sich bereit erklart üaben, ihn in seinem hatte: Ja. es i Alles rn Ordnung. Werke in unterltüken und Werkten, Sie können dle Synagoge am Montan

selbe bemalen. Als nun die weiter der noch - in Moskau vorhandenen kleinen jüdischen Gemeinde nach Vollendung !

i r Synagoge , den .Polizeimeister um .die Erlaubnw zur Einweihung deZGe. oaudes ernten, nuwtmxntt. nach. . nffAid.An ' i.iniAV 4 t emwechen. er Erlaubniß schrlttltch. als dtk JlldM aber zur bestimmten Zeit. in feierlicher jProce'sion vor ihrer ynagogeanka. men. sanoen nr oiririve von poiizct bewacht und das Thor mit einem Krön siegel verschlossen. Man wagte das selbe nicht anzuriihren. die Juden hol ten sich ober eine Leiter, , drückten eines der Fenster ein, und stiegen durch das selbe eincr nach dem anderen, alle in festlicher Kleidung. Männer. Frauen Und Kinder, in die Synagoge hinein, vollzogen die Einweihung und verließen wieder auf demselben Wege das Gebäube. Noch am Abende desselben Taaes erhielten die zwölf Äeltesten der jü bischen Gemeinde einen Ausweisung? befehl. welcher auch sofort ausgesühit 'wuroe. . ilner ver uszeivikienen, em I M, k' mit i -k- r. tm wurde. m Moskau ,eyr geacyttlU Manv. ist v CVnfir nll 0"VU D e r S c a n d a l. d e n d er Mlängst aus Bukarest abberufene grie chifche Gesandte Paparigopülos dadurch hervorrief, daß er ; auslandische Colo nialmaaren für ein griechisches Hotel in Bukarest auf den Namen der Gesandt schaft bezog und den rumänischen Staat um dm auf die Waaren entfallenden Zoll drachte. hat sein .Seitenstück in der Türkei gefunden. Der griechische Con sul in DedeAgatsch schickte nämlich am 12. November seinen Söhn auf das dortige Zollamt mit dem Auftrage, zehn Kisten Cognac zu beheben, die vom Piräus an -die Adresse des Konsulats angelangt waren. . Das Quantum schien jedoch dem Zolldirector zu groß für den persönlichen Bedarf eines Con sulS und er ließ deshalb heimlich die Abladung der Kisten überwachen. Da stellte eS sich heraus, daß der Cognac? nicht vor dem Eonsulatsgebäude. son dern ver dem griechischen Kaufmann Churublu abgesetzt wurde; die Zollte amten traten nun vcr und ließen die ganze Ladung wieder in's Zollhaus bringen. Und der Consuli Er er klärte in einer Zuschrift an das Zoll amt, daß der Cognac allerdings zur Hälfte für den genannten Kaufmann bestimmt sei und erbot sich akichiuüa die Zollsaxen doppelt zu erlegen. Die Angelegenheit wurde aber trotzdem der Generaldlrecnon der Zolle m Konflan tinopel zur Anzeige gebracht. Auch im Weltverkehr' be lnnr der in Teutschland eingetretene wirthschaftliche Rückgang greisbar her vorzutreten. Zum ersten Male seit semem Bestehen hat der Suczcanal er hebliche Mindereinnahmen aufzuweisen und zwar in der Zeit vom 1. Janüar bis 31. August d. I. über 5 Millionen Francs im Vergleich zum Vonahre. Allein im August d. I. belief sich der Ausfall auf 2 Millionen Francs. Die europäische Ausfuhr nach Indien und Ostasten ist ins Stocken gerathen und auch die, indische Getreideausfuhr nach Europa vermag sich nicht zu entwickeln. Vom l. Januar 1793 haben die pafsi. renden Schifte statt z nur 9 Francs an Realgedühren für dieNetiotonne zu zahlen, allein diese Herabsetzung wird außerhalb der Suezcanalverwaltung allgemein als ungenügend betrachtet. .Der Dift an zri tt Berlin Kien hat zur Folge gehabt, daß Freunde des Wandersports die Idee faßten, einen Wettgang von Berlin nach Wien zu veranstalten. Das Co mite hat, wie verlautet, bereits die nö thigen Vorarbeiten - beendete und wird mit einem Entwürfe zur Begründung eines Vereins, die Veranstaltung eines Wettganges von Berlin nach Wien be zweckend, vor die Versammlung treten. Um ein gleiche? Unternehmen in Wien zu veranlassen, sind bereits Schritte ge than worden' -Die wahrhaft ungeheuerlichen und in ihrer Gesammtheit wohl nur d:n i wmigften Juristen bekannten Verschiedenheiten welche noch immer in Preutzen auf dem Gebiete des Erbrechts herrschen, erfuhren, dieser Tage wieder einmal eine drastische Illustration. Es handelte sich nämlich um die Frage, ob ein in Oftpreußen geborenes uneheliches Kind feine in Frankfurt a. O. qestor bene Großmnlter auf Grund d:s Ver ' Lifi: f ..ii ..f.,.. ...... '. j manoiiazasisoeryarlniizes ocerocn rönne. Das Kammergericht hat dieseFrage auS dem Grunde, verneint, weil hier daS in Ostpreußen, der GeburtZstütle des Kin des für Erbrechte, gültige Allgemeine Landrecht herangezogen werden müsse, wonach ' das Kind nicht in dle Familie seiner un ehelichten (in diesem Falle längst verstorbenen) Mutter eingetreten sei. ,!,! Hierzu mag nun bemerkt werden, daß das betreffende Kind, wenn es in der Mark Brandenburg und nicht zu fällig in Qstpreußen das Licht der Welt erblickt hätte, .nach märkischem Recht erbberechtigt gewesen und zu einem ganz hübschen Vermögen gekommen wäre. Derartige Fülle sind leide? alltäglich. In Pommern , herrscht' daS lübi'che.' in Westfalen ein provinzielles Erb. e.t; in Rheinland gilt der .Code Napoleon", in Ost innd Westpreußen das Allge meine Landrecht. In der Mark Bran denburg gilt das Kurmärkische Provinzialrecht, ,wob?i aber in der Altmark und , einigen anderen Theilen mannig fache Besonderheiten vorkommen. So gilt in der Niederlausitz, obwohl sie zur Mark geschlagen ist, nicht das lurmär tische, fondern das niederlausitzcr Pio vinzialrecht. während in der zu Schle sien gehörigen Oberlausitz die oberlau sitzer Provinzialordnung. im übrigen Schlesien aber wieder ein besonderes Provinzialrecht maßgebend ist. Auch SchleSwig'Holstein hat ein solches, wäh. rend für Hannover und Hessen-Naffau daS gemeine Recht Geltung hat. , Da bei zweigen sich aber überall noch lokale Sonderrecht ab. So gilt z. B. für Kettbus und Pkitz die Fottbuser Will, kür", für Zällichau die .Züllichauer Willkür" u. f. w. bis ins Unendliche. Da Resultat solcher Zustande sind un endliche Processe und Vorkomnknisje, die' den gesunden Me.ischenoerstande schier, unbegreiflich scheinen. Nur die Wemzökntmnm diese .Jechte", welche, tbeilweise au uralter Zeit uammend.

in der verkehrsreichen Zeit zu den sonderbarsten Widersprüchen führen und oft die heiligsten , Interessen der Family

verleben. , - ' . Ueber da s B r a n d u ng!ücs in Unna sWestfalen) liegen fol ambe CinMnten vor: Es war aeaen 2 Uhr. als in Är Scheune des Wirthes -Voß in der Morgenstraße Feuer auL. brach, das die großen Heu und Stroh ? ,i5 vrtvitir ftiiTK fifl rtiif.' !. . n .-. - t, . . . j.. - C'w4uv looerie. 71N 0lt" cyeune ICRl VZS große Wirthschaftsgebaude mit dem ftttiinal im nueiten Stockwerk, ma ebenfalls große Mengen Heu und Stroh lagerten. Schon war die Feuerwehr .! "V ( ll il' .1 jt, i-r i . m Z-KSSX"9'! V ... " BaaU lagernde Körners rucht geborgen ,,, jii,.. t s).;', v4 war, cylug man unter Rettung des StaUbaum.!, Brutal kin Loch, i tut -her ck?ni tnnetthrtf slnfrnonh ' V Y?? iry v;Ät na.;. ; x- ät..,. llill UU UllV. lt Vll VII VII VUlUUl G, A Vlp k rft mß V . . rv.

nocy wU'.yelioen ieuer oeilommen zu, HVi ri nnd n, Prtb.J:asche zugeiasdt. Uxm 'önncn. 'ameflohWulOTMMletjKajS"

den zeuerweyrieuien uno oem 'laol l.....:r.. w.r.,. k; baumcistcr noch andere Personen, die a(a I MfAltW M?4lt AI AlV M Jt ijvm u iiv uiuut yuumrnui waren. Da plötzlich stürzte die Saal.' nK kni V.Ai.JnU A.X. vzut xui uiiu vuv uuiwiiui vui4uui neu Der ooeren ata u int. ore Darren i und Balken des Daches begruben die im ' " - M - - f- -r ' - ' Saale anwesenden Personen. Nur . 14 iYl i ihn tTlnnn T?t!r t drei vermochten sich unversehrt durch ein Fenster zu retten, von dem aus sie sich an einem Schlauch herablassen tonnten. Dem Bürstenmacher Nie meyer gelang eS zwar, das Feuermeer noch lebend zu Verlagen, er hat aber solche Brandwunden erlitten, daß er ihnen wahrscheinlich erliegen wird; das Fleisch hing ihm in Fetzen vom Leibe. Als Leichen wurden unter dem dren nenden Schutt hervorgezogen: der Wirth Wilhelm Ostermann; der Stadtbau mcister Brutkohk. ein alter Herr der bereits 30 Jahre im Dienste der Stadt sieht, der Rendant , Tamb'ornio, der Stuckateur Simonis, der Anstreicher ineister Gustav BrandstStter, der Schrei nermeister Kleineberg und der Berg mann Winterkamp. Das Feuer hat also acht Opser an Menschenleben ge fordert. Sie waren mit Ausnahme des Tambornio sämmtlich verheirathet und Väter mehrerer Kinder. Mitglie der der Feuerwehr waren Tambornir Simonis und Brandstätter. Unter den Leitern der Tagespresse in Laudau (Pfalz) ist die politilchc Bekämpfung so weit gedie hen, daß sie sich gegenseitig Orden verleihen. Einen solchen Orden der lieh der verantwortliche Verleger der Land. Ztg.-, Johannes Meixner, dem Verantwortlichen des Landauer Anzeigers", Dr. Hoffmann, und be gleitete diese Verleihung mit folgender Urkunde in seinem Blatte: .Nachdem sich der Landauer Anzeiger reichlich vierzehn Tage hindurch heik bemüht hatte, die Bismarck'schen . Kürassiersiie sei; soweit seine deutscknationalliberale Zunge reichte, gründlich abzuschlecken, ist ihm endlich, wie verlautet, die wohl verdiente Ehre dadurch zu Theil gewor den. da ihm der TyrasOrden vom großen Wedel aus Hundschwanzhaaren verliehen worden ist. Demzufolge wird er in die Jl L." des verliehenen Or dens eingetragen. und führt im Schilde: im Mittelfeld einen inklusive der Soh ten abgeschleckten Kürassierstiefcl, rechts oben eine stark belegte, nahezu ausge renkte Zunge, links oben weißblaue Striemen vom Jahre 1886. recht, un ten einen abenen" Hundswedel, lin'S unten einige Reliquien der Ratio nalliberalen aus der Zeit, da sie .an die Wand gedruckt wurden, daß sie quiet;ch!eu". Die Krönung deS künst lerifch ausgeführten Gänzen bildet ein die Doppelsohlen Bismarcks kauendes Nashorn. Man gratulirt'.- Diese Ordensverleihung trug Herrn Meixner eine, Geldstrafe von 000 Mark, event. 60 Tage Gefängniß wegen Beleidiguns em. ; DaS UrtKeil der Hausfrauen geht einstilurnig dahin, daß H. Schrne-t-e'.'S Bürsten die besten find. 45 3 Virginia Ane Robe, t Denn. RewtouM. Tavlor. venn & Taylor, A dvv katen und Nvtnre, praktiziren in allen TtaatS u. Bunde richten. Zimmer l ii. S. Phönix Block. Ost Markktvr. Anolapottl, Ind. k'ranZc II. Vlaolcleckce, Advokut und Nechtsanwalt, (. :;;:' ,. ;j t .. ... Zimmer 12, SngallS Block. Indianapolis, Ind. Wirt C. Smith, Advokat und Notar, 9 und 10 Baldwin Block, Ro. 95z Ost Market Straße. Cropsey & McDonald, Advokate n und Notare, 8'mmeei und 15 ln No. 0 Ost Market Straße. Praktiziren in allen SsrichtShösen. Ovid B.Jamesou, Advokat und Nechtsanwatt, ! Zim'ner S 7 Brandon Block. " I Ecke Delaware & Washington Strase. - Ll'zialirzt für . Auge, Ohr, Siafe und Hals. z 5ir f-. Biilfnr ''1 4 Weft Washington Str., ' . der iNf.iMan Strafe gfaoniiJf r. ; ' Indianapolis, Ind.! Patienten, welche außerhalb der tsdt wohnen, werden erfolgreZch durch Correspon d.'nz behandelt.

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