Indiana Tribüne, Volume 16, Number 85, Indianapolis, Marion County, 13 December 1892 — Page 1

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i-ii"'5? -"r"2'Är tf& -" x-?.-1!1 2zW IMMM' Editorielles. Der folgende Artikel deS Phil. Tageblatt" schildert die Verhältnisse fo richtig, daß wir ihn gerne reproöuziren : Mephitische Dünste steigen überall auf und verkünden den Fortschritt der Zerseuuz und der Faulniß der Herrschenden Ausbeuter-Gesellfchaft. Auf die Ausraubung der Massen, also auf Nnsittlichkeit und Verbrechen gegrundet, ist es nur zu natürlich, daß die Seihen und Repräsentanten dieser GeseIschaft. durchaus corrupt sind. Dabei.macht es keinen Unterschied, ob die Rezierungsfonn republikanisch ode: monarchisch. Nur darin liegt der Vorzuz auf der republikanischen Seite, d ch die Gauner öfters blsZgestellt unS vernichtet werden, wahrend in den msnarhischen Staaten vertuscht wird up der Äudler in hohn Ehren bleibt. ' WMe 5leL!erung ist Keutzutaz: nicht corrupt ? Die einzige Ausnahme welche man bis jeht. gemacht, war z'a Gunsten der deutsch,. Aber VUmirL ! MÄMrme? Landjunker ta sie eingetreten und als hundertfacher Millionär aus ihr geschieden. Wie ging das zu 7 Welche Streiflichter werfen die Baar'sche Schienenflickerei, die Ahlwardt' sche Äudenjlintens Geschichte, der Bleich roder - Prozeß auf die Gesellfchift ? Was speziell den jehigen Berliner Ä!andäl anbelangt, so wird die mög lie Vertuschung noch versucht, wo es doch zu einer öffentlichen GerichtSverHandlung gekommen ist und wo selbst ein Blatt. ,oi die R. I. StaatSzektung" gestehen muß : Ahlwardt hatte im Ganzen recht, nur schoß er weit über das Ziel hinaus, indem er als . lnlisinkt auZ htr j.'Tii ü?titfiil it I W wm T V -WWW -M- W W 9 ' schlagen suchte." Es ist überflüssig, über die Corrnption im absolutlstischen Rußland zn sprechen.- Vor Kurzem zog sich der österreichische, Finanzminister Dunajewski zurück. Er war als armer Krakauer 'Universitats Professor in das Ministerium eingetreten und soll es mit acht Millionen Gulden verlassen haben. Cavour, Thiers, Gambetta, Sherman, Blaine und eine Menge anderer, Amerikaner traten unbemittelt Zn's öffentliche Leben und. sind heute Millionäre. Präsident Dia von Mexico ist heute der reichste Mann des Landes. Keine Konzession ist dort zu haben, ohne daß er betheiligt" wird.' Die Präsidenten der süd- unh mittelamerikanischen Republiken, 5elman Larrios, Gnzman, , Salomon und so weiter waren alle Räuber, im Großen. ZnPortugal ist so lange gestohlen worden, bis, der Bankerott angemeldet werden mußte. - ' Das spanische Ministerium Canovas und daS französische LoubetS stürzt. weil es Äudler zu schuhen versucht. Der vorherige Bürgermeister und 30 Gemeinderäthe in Madrid sollen 20 Mllllonen Dollars geztohlen haben und daS Ministerium suchte eine Unterfuchung zu verhindern. In den sparn schcn Cortez wurde der Colonial-Mi-nister neulich großer Unterfchleise beschuldigt, er brachte feine liberalen Gegner damit zum Schweigen, daß er ein Licht über seinen liberalen Borgänger aufzustecken drohte. In Frankreich sollte der große Panama - ianb vertuscht werden, weil offenbar eine große Anzahl Deputirter und anderer Politiker, sowie die meisten Zeitungs-

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Herausgeber Raubgenossen waren, die nun die Untersuchyngs - Commission als ein Revolutions-Trlbunal hlnstcllen und einen Staatsstreich willkommen hießen, 'wenn er die Geschichte be grübe. Die Oeffentlichkeit, .welche die Republik gewährleistet, macht es eher möglich, den Gaunern das Handwerk zu legen. Ohne die Presss und- d-e öffentlichen Untersuchungen hätte hier die Corruption, die, der Krieg im Gefolge. hatte, viel stärker fortgewuchert. Je demokratischer tie Zustände, desto mehr ist Aussicht vorhanden, daß große Verbrecher zu? Rechenschaft gezogen werden. Die Quelle der Corruption ist selbstverständlich nicht zu verstopfen, solange es Staatsschulden-Wirthschaft. Contrakt - Vergebungen, Concessionen für Unternehmungen gieöt, solange man überhaupt das Motiv und die Möglichkeit haben kann, sich auf Ko sien anderer zu bereichern. Der Sozialismus beseitigt beides. m i m ' " . Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Trübes Wetter und Siegen Dienstag und Mittwoch, Schnee und etwas kälter Mittwoch Nacht.

American Föderation o f Labor. P h i l a d e l p h i a, 12. Dez. Heute begann hier, die zwölfte Iahresversammlung der American Föderation of Labor. Eine Resolution wurde angenommen, worin die WeltausstellungsCommission getadelt wird, weil sie den Druck des Catalogs an eine Firma vergab, welche keine Union Arbeiter beschäftigt. GomperS verlas seinen Zahresbe-richt.-Er sprach unters Änderm über IU Borgähge in vmi jtcadr5dcur d' Alerte, Buffalo und Tennessee und bemerkte, daß die Convention dieselben ernstlich in Erwägung ziehen müsse. Sehr bitter sprach er sich über den Sus preme-Richter Pazson" in Pennsylvas nia aus. Am Schlüsse seines Benchtes rieth er gemeinsames politisches Vorgehen an. - Sekretär Cvans theilte mit, daß die Föderation im vergangenen Jahre bc-' deutend .'gewachsen sei und 277 Charters an Löcal-Unians und 8 an Na--tional-ttnionS ausgegeben habe Die Einnahmen beliefen .sich auf $25,999, die Ausgaben auf $18,324: Die ent-sprechend-n Zahlen im vorigen Jahre waren $21,348 und $13,190. Jay Gould 'S Nachlaß. New Äork, 12. Dez. Heute wurde daS Testament 3ay Gould'S bei Gericht zur Bestätigung eingereicht. Wie die Testamentövollstreker in ihrer Petition angeben, beträgt der Nachlaß $2,000,000 in Liegenschaften und $70,000,000 in Werthpapieren. Ausland. AuS dem Reichstag. B e.rlin, 12. Dez. Der Konservative von Mirbach forderte heute im Reichstag die Regierung auf, die Bimetallisten - auf der internationalen Münzkonferenz in Brüssel zu unterstühen. Der Reichskanzler von Ca?rivi antwortete, die deutschen Delegaten auf der Konferenz seien angewiesen worden, keinem Vorschlag zuzustimmen, welcher Deutschland'S Recht der Selbstbestimmung über sein Wäh rungssystem beeinträchtigt, sowie zu erklären, daß Deutschland mit seinem jetzigen WährungSsyftem zufrieden sei und es nicht aufgeben werde. , Der Kanzler sagte, die Konservativen seien offenbar bestrebt,. die WährungSfrage und den Antisemitismus vor denselben Karren zu spannen. , Die Ereignisse der!letzten Wochen hatten ihm die größten Befürchtungen : verursacht. Wei-n ; Antisemitismus und Doppel währung, zu Kampfrufen von Dcmago gen gemacht werden sollten, dann würde die Regierung entfchiedenStellung dagegen nehmen , Die WahrungSfrage werde als Mit tel zur , Volksagitation gefährlicher, jeweniger sie verstanden werde. 1 ES würde zu beklagen sein wenn die Mitglieder deö hohen Haufes ihre Haltung zur , Armeevoriage von ' der ' Doppelwährung abhangig machen und diese Frage der betreffs der Wehrkraft des

Landes voranstellen sollten. Er erklärte, der deutsche Delegat Arend zur Münzkonferenz stehe mit der Regierung nichi in Verbindung. Der Kanzler schloß mit der Erklärung, Deutsch-

land werde an seiUer Goldwährung , festhalten. Trotz der Verurtheilung Ahlwardt wegen der Verleumdung des Gewehrfabrikanten Ludwig Löwe' wurde heute, die Regierung im Reichstag doch wegin der von dieser Firma gelieferten Gewehre mehrfach interpellirt. ' Der Kanzler von Caprivi erklärte, die Qualitat der Gewehre in der Armee sei durchweg gut und entspreche den Heu-' tigen Kriegsanfprderungen vollkommen. Dies gelte auch von den von der Firma Löwe 6? Co. gelieferten. . Die Lage in Deut s ch l a n d. B e r l i n, 12. Dez. In Folge der ablehnenden Haltung der Centrums-

Partei zur Armeevorlage rann leoender Verstorbene mtt Kleidern angethan

Augenblick eine hochernste Krisis eintreten. Die vom Kanzler in seiner Rede angedeutete Auflosung deS Reichstages, würde seinen Gegnern sehr willkommen sein, da sie mit bedeutender Stärke wiedererwahlt zu werden erwarten. Man spricht allgemein von dem Rücktritt Caprivi'ö, der als nothwendig betrachtet wird, weil der Kanzler vollständig jede Fühlung- mit .dem Volke verloren hat. Graf zu Culenburg, der Finanzminister Miquel, General von Loe, Eeneral von Hahnke und Graf von Walderfee werden als seine Nachfolger, genannt, aber der letztere wünscht.. den Posten nicht und - würde idenselben nur mit Widerstreben annehmen. Eegen die Armeevorlage dürften folgende Stimmen abgegeben werden :. Ultra montane 109, Freisinnige 67 Sozialdemokraten ,35 und Demokraten 10, zusammen 221. Die tollsten Gerüchte sind Im Um lauf. Danach soll der Reichstag heute aufgelöst und die Armeevorlage' one " ' CiJ-'t:-"' Zustimmung desselben m Kraft gesetzt werden. Nach der allgemeinen Meinuag steht eine sehr ernste Krisis bevor, namentlich wenn der Kaiser darausteharrt, Caprivi zu halten. QchiffSnacvrichten. Angekommen in : N ew 3 ork : Naronia" von Li - verpool. , - Genua : EmS" von New Jork. Qu e ens t ow o n passirt: The Queen" und Egyptian Monarch" von New Jork nach London. Vom Auslande. Ueber den AegrNt .Sf. fentlicher Auszug- hat der Senat deS Kammergerichts aus einem merkwürdig gen Anlav eine EnljcheldUng zemüt. In Ottweiler herrschte im vorigen Winter eine Typhus-Epidemie, die von den Behörden mit . prophylaktischen Maßregeln - bekämpft wurde. Vierzehn zunge Leute aus Ottweuer degurgen nun inkNxFastuachtSscherz, indem sie in Verkleidungen, welche , nach der An' klage eine Kopie der Mitglieder jener Sanitätscommission bildeten, gruppenweise durch die Straßen der Stadt ans die Bacillcnfuche zogen und den Erfolg auch durch einen von einem Englan der" getragenen Bacilluö in Form eines hölzernen AalS zur Schau trugen. Die bösen : Vierzehn wurden daraus wegen Veranstaltung eines polizeilich nicht genehmigten Auszuges angeklagt, vom Schöffengericht freilich freigesvro chen, auf Berufung des AmtsanmalteS aber von der Strafkammer zu Saarbrücken Jeder zu drei Mark Geldstrafe verurtheilt. Bei der geringen Entfernung der einzelnen Gruppen von ein ander und durch die Art der Verbin düng in den entsprechenden Handlungen der Angeklagten sei ein Zusammenhang unverkennbar und das Auftreten auch , geeignet gewesen, die Aufmerklammt ocs ,Puviliums , zu erre gen. . ES seien also die Kriterien des öffentlichen Aufzugs durch erneutes Austreten mehrerer Personen an ostentativer Vereinigungsform, die sich in demonstrativer Weile kund gab, gegeden gewesen. Die Verurtheilten, legten Revision , beim Kammergericht; ein. Ter Vertheidiger führte aus, b.'i 'einem Aufznge im Sinne des Vereinsgesetzes sei nicht nur ein ideeller. Zusammenhang der Bethätigten nothwendig, wie ihn der Votterrichler in, den Kostümen und Pantomimen lokal getrennter Per sonen gefunden habe,' sondern auch ein realer Zuzammenhang der Betheilm ten. , Das Vereinsgese verstehe unter önentllchem ,Au?zug, Verzammlun gen, welche sich fortbewegen oder sich zu einer Gesammtheit real verbunden ha hen. Der Vorderrichter habe den Un terschied zwischen dem gemeinaewöhnli chen und dem geschlichen Begriff des yssenlnqen Auszugs venanm. Vie s'üaatsanssltzchakt erkannte tt

an. daß dle.Fezlilellungen des Vorder richters allerdings sudftanziirtcr sein könnten, erachtete gleichwohl aber doch 'einen Rcchtsnrthum nicht für.vorliegend und beantragte deshalb ZurückWeisung der Revision, auf welche das fiammergericht auch nach längerer Berathung unter dem Hinweise erkannte, das die Definition des VorderrichterS bezüglich.deS öffentlichen Aufzugs eine richtige gewesen sei, und daß sonach der Zn er Revision gemachte Vorwurf eines Rechtsirrthums nicht für zutrefsend erachtet werden könne. I m Sommer 1873 wurde hinter dem Schlosse Bellevue bei Berlin hie Leiche 'eines unbekannten Mannes aus der Spree gelandet. Schon sollte der Unbekannte , der Erde übergeben werden, da erschien bei dem damaligen Leichen kommissar, Polieilieutenant di Dio, die Frau eines Ti'chlermeisters R. und erkannte mit aller Bestimmtheit in dem Todten ihren verschwundenen GatJen.. Ter BeerdigUngsschein wurde ertheilt, und R. erhielt seine letzte Nuhe stätte auf dem Pelrikirchhofe. Das iNaenthumliche bei der Sacke war. dan

war, die ihm .Nlcht gehört hatten. Es fand daher eine langwierige Unter k.... , ft - i -J .V) l. , lucyung oaruoer flarr, oo wa ur. ourq ein Verbrechen. um daZ Leben gelommen sei. Die trauernde Wittwe schmückte lahre lang das Grab ihres dahinge fchiedenen, das mit einem Tentstein versehen waren, und weilte oft in Trauer an dem Hügel. So kam das Jahr 1332 heran und mit ihm der" begrabene Tischlermeister. Die Zrau traute i ihren Augen nicht, als ihr Seliaer leibhastig wieder vor ihr stand. R., der kurz vor seinem Begräbniß" mit einer Kellnerin nach Amerika durchge Zangen war, hatte Reue empfunden. die Hebe jenseits des Oceans sitzen lassen und war in dle Arme seiner Wittwe zurückgekehrt. Er ließ seinen ravyugel von allem Schmucke entkleiden, und es ergab sich denn, dan statt ' seiner ein Schuhmacher begraben morden war. Am letzten Sonnabend bewegte, sich aus dem Südosten ein Verzug nach 'Nixdorf. Diesmal war R; wirma aeltorben. T Hiesiges. b sie flck c.'träkt l,., ? nf , ..ü,-1''.!?!.. M - "iW!!'-' I"" Der'Poiizei wurde fölgenöe sonder bare "Geschichte 'gemeldet': Frau 3da WZlsoA'w'UH' getrennt, von ihrem Manne mit: ihrem zwei Jahre allen Kinde bei ihren Großeltcrn James Farrell nnd Frau, No. 250 Ost Wash -ingion Straße, lebte, hat am Samstag Nachmittag mit ihrem. Kinde unter der Angabe daS Haus verlassen, sie wolle die in Btightwood wohnende Tante besuchen. ' Am Sonntag Abend kam die Tante, Frau Crosscn, zur Familie Farrell und sagte, daß Äda nicht bei ihr gewesen sei, daß aber ein Mann, Namens SimS, ihr erzählt habe, er habeJda auf der gelben Brücke getroffen und sie habe ihm gesagt, däß'sie sich und ihr Kind ertränken wolle. Man hat seitdem nick)tS von der jünm m i m r gen yrau gcyorr . uns pit 'Polizei glaubt, daß sie die Stadt verlassen hat. Sämmtliche' BetheZligte- sind Farbige. Bestreltet dke Anklage. Wm. Wilson, No. 360 Süd Delaware Straße' wohnhaft, ist gestern Abend unter derAnklage der MordVersuchs verhaftet worden.. Der Mann hat andep West' South' Straße eine Schmiede und am Samstag Nachmittag hat der 9 Jahre Albert Pierce und einer seiner ' Kameraden Steine' nach dem Schilde ' der Schmiedewerkstätte geworfen. Darrber soll, nun Wilson ärgerlich die Knaben mit Steinwürfen i verfolgt haben und der kleine Pierce wurde schwer verletzt nach seiner elterlichen Wohnung gebracht. Wilson behauptet 'aber, daß er den Knaben, nicht mit Steinen geworfen sondern daß er demselben nachgelaufen sei wobei der Kleine siel und sich die Verletzungen am Kopfe zuzog. . .D!e .Eroßgeschworenen untersuchen den Fall. : . ' .; T &täici(ßti&u tü :3 f:''y-" :' - , John .Holman ,hat Samstag , Nacht, als er betrunken.nach Hause kam, seine Frau so jämmerlich geschlagen, daß sie wahrscheinlich in Zukunft eine derstümmelte Nse haben wird,, denn er hat ihr das Nasenbein eingeschlagen. Er wurde auf 0 Monate inS ArbeitShNögeMiD ChaS.,Day wurde wegen schnellen Fahrens um ZI und Kosten bestraft. . W. R. Sezton, der Frank JoneZ mit einem Nasirmesser bedroht hat, wurde um $10 und Kosten, bestraft. ' Charles Richards mußte wegen An

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ENGLISH OPERNHAUS. Detttfches Theator. Donnerstag, denIS. Dezember 1892, Gesammt.Gastsplel der deutsch' Theater Gesellschaft von Sinelnnatt. kZeiixSzwlrschi . . . . . Direktor Unter MltwrkuAg deS berühmt n Schauspielers MAURICE MORRISON Zur Aufführung g?lagt das fensarioelle Drama Sie ist Wahnsinnig! Sckaukpiel in S ?l!ten von Mrlvtk'k. und daS beste den sche Lustspiel in 1 Akt von Pahl Die Schulreiterin ! Preise der Plätze: 73c, 50c und 2Zc. Ansang 8 Uhr. Der Verkauf der Platze beginnt Montag Mor gen in Eng'i,h's Ooernbau. v S. 8. Fox, Courthaus Fleischmarkt 111 Lst WashingtonStraße. Martrftände : No.L nd 54 ans dem öftttche Markte. Spez lalttöteu : Schmalz und Würste aller Sorten. Telhon 1613. -CT Qt $ wird deutsch gesorochen. 4 ' POUUER'S Zanbcvev Fleisch Markt, 224 Ost Washington Straße. MarktstSude 7S und m, Clmuxtt. XttttStm SI7. Bruch knrirt. s . Bedingungen : Keine Zabluna, bis die Äur m castSnbia ist. Kcin Mester eln sucht und Blut gezogen. Ich macke CcntrQkte und devonire daslÄcld in der Bank. . H tttr t-nf nfliiS flrinirtn. ftttftuf Ödd fteilsw ttednld.'h, Qc Pennsylvania nd Wasbisgkon Strafe. No.LW West Wa bwgwn Straße. Sprechstunden von S Uhr Blor?. biö s Uhr U:n. W. S. Nott. M. D. er Frau i?ijse' SteinKSuser. eMetct sich eine Anzahl Smder von H bti S Wahrem während be? stimmter Stunden de?TAtS gegen billige er gutung in Odbut Nd PKege u nehmen. ?bens dieselben nach dem Toste der Kirdergältcn pas send M bezch!ft'g?n. Ann:eldunjze n ihrer Wohnung: No. 81l Michlgan Avcnue. grisss auf Elmer Martin tzt und die Kosten bezahlen. IameS Healy war beschuldigt, letzte Nacht eine Scheibe in B. Kaufmann's Schnapsladen erbrochen Zu haben, um dann nach Herzenslust seinen Durst löschen zu konuen. Er wurde von dieser Anklage frcigcsprochktt, aber für den Rausch, den er halle, wurde er bestraft. John Harter wird von den 16 Pfund Honig, welche er von ?. C. McMann gestohlen hat, wenig Genuß haben. Er wurde den Großzcschworcncn über' wiesen. Harry Pursell wnlde-wegen Va gabundage zu $!(X) (tl st fc und 30 age Arbeitshaus verdonnert. Er scheint indep schon ein besserer Vagadünd zu sein, denn er appellirte an das Crimlnalgericht. . - - , - Herr Ernst ,A. Hcrrmann wird kick freuen, seine freunde und a'ten Kunden," welche Schmucksachen, Uhren zx. raufen wouen, iM Geschälte von H. (5. SchergenS,' 151 Ost, Washington Str. bedienen zu dürfen. , ' EP Der Maler Theodor Groll ist von der Kunstlerschaft Düsseldorfs, einer der ersten Kunststädte Deutschlandö einstimmig' zum Delegirten für die Weltausstellung in Chicago ernannt worden. , i, Da Herr Groll die Ehre und die Psticht im Interesse , der deutschen Künstler im Besondern, so wie der Kunst im Allgemeinen zu wir ken, zu übernehmen entschlossen ist, so wird er seinen Aufenthalt in Amerika langer als beabsichtigt, ausdehnen.

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